Destiny offline: Server sind down für Wartungsarbeiten – 21 Uhr soll’s weitergehen (wird bisschen später)

Der MMO-Shooter Destiny wird am Donnerstagabend unserer Zeit von 17 Uhr bis voraussichtlich 21 Uhr auf allen Plattformen nicht zu erreichen sein. Die Server werden zu Wartungsarbeiten heruntergefahren.

Donnerstag, der 13.11., wird ein schwarzer Donnerstag für die Fans von Destiny. Egal, ob auf Playstation 3, Playstation 4, Xbox 360 oder XBox One – der Bildschirm bleibt schwarz, die Server sind für Wartungsarbeiten unten, Destiny ist offline. Ein Patch oder so soll nicht aufgespielt werden, kein Fix für exotische Waffen oder den Raid. Mittelfristig sollen die angekündigten Updates vorbereitet werden, die man für die nächsten Wochen plant.

Bei uns sollten die Wartungsarbeiten um 17 Uhr beginnen und bis ungefähr 21 Uhr dauern, die können sich aber auch nach hinten hinaus verlängern, wenn Probleme auftreten. Die Wartung fällt also ziemlich in die Primetime. An der Westküste der USA geht sie vormittags vonstatten von 8 Uhr morgens bis ungefähr zur Mittagsstunde. Gewonnen haben die Australier: Für sie passiert das Ganze zu nachtschlafender Zeit von 3 Uhr bis 7 Uhr morgens. Da kann man schon mal auf eine Runde Schmelztiegel verzichten oder auf den Besuch im Raid.

Wenigstens gibt es 36 Stunden Vorwarnzeit, ist also genug Platz, um Eure Abendplanung für den Donnerstag jetzt schon entsprechend anzupassen.

Mein MMO meint: Das ist halt der Nachteil von einem globalen Server, auf dem alle zusammenspielen. Da liegen die Wartungsarbeiten für die USA recht günstig, für uns Europäer sind sie mitten in der Prime-Time. Zum Glück findet so eine Wartung bei Destiny relativ selten statt.

Bei MMORPGs mit regelmäßigen Wartungsarbeiten wie The Elder Scrolls Online sorgten solche Pausen in der Primetime der Europäer für Proteste, Zenimax reagierte und legte die Wartungsarbeiten dann auch in Europa auf den frühen Morgen. Bei Destiny ist damit wohl nicht zu rechnen.

Update 16:30: Das twitterte Bungie noch:

Update 19:30: Spieler werden kein Update herunterladen müssen, wenn die Server gehen. Das findet alles serverseitig statt.


Update 21:20: Es wird wohl bisschen später. Man ist immer noch dran, die Updates vorzubereiten.


Update 21:50: Ab jetzt müsste es wieder gehen, laut Bungie. 50 Minuten länger hat man gebraucht als vorgesehen.


Mehr zum MMO-Shooter Destiny gibt’s auf unserer Themenseite.

Quelle(n):
  1. Bungie.net

Destiny: Bungie gratuliert 343 Industries zum neuen Halo

Mit einem Tweet haben die Entwickler von Destiny, Bungie, dem Gaming-Studio 343 Industries zur neuen „Halo: The Master Chief Collection“ gratuliert.

Es muss schon ein komisches Gefühl für Bungie sein, wenn jetzt jemand anderes ein Halo herausbringt. Immerhin ist Bungie mit dieser Franchise groß geworden, zu einem globalen Phänomen geworden, regelrecht explodiert – und so mancher munkelt, dass auch Destiny im Prinzip eine Art „Halo“ mit etwas anderen Namen für die Figuren sei. Das Gun-Play, wie die 30-Sekunden-Regel, erkennt man wieder. So ganz kann man sich von dem, was einen groß gemacht hat, dann vielleicht doch nicht trennen.

Heute war’s wieder soweit: Ein neues Halo kam weltweit raus– besser gesagt: kein wirklich neues „Halo“. Mit „Halo: The Master Chief Collection“ erschien vom Game-Studio 343 Industries exklusiv für die XBox One und von Microsoft vertrieben eine Sammlung mit neu aufgelegten und grafisch verbesserten Versionen jener Klassiker bei Halo, in denen der Master Chief eine entscheidende Rolle spielte.

Bei Bungie gratulierte man mit einem Tweet. Es sei schön, den Chief wieder im Einsatz zu sehen.

Der Gratulation folgte die Diskussion

Dem Tweet folgte erwartbar eine riesige Diskussion der Fans, darunter so mancher Halo-Veteran, der jetzt Destiny zockt. Die einen glauben, seit Bungie das nicht mehr macht, geht Halo den Bach runter, man wünscht Destiny einen schnellen Tod und dass Bungie doch wieder zur Halo-Franchise zurückkommt. Andere sagen, Reisende solle man nicht aufhalten und erst unter Studio 343 sei die Franchise erblüht.

Bungie hatte sich damals unter großer Beachtung der Industrie und der Spielerschaft von Microsoft getrennt und sich mit Activision zusammengetan, um eine 10-Jahre dauernde Franchise aufzubauen, eben Destiny. Man hatte sich bei Activision eine stärkere Position in der Partnerschaft gesichert.

Einer der Gründe für diesen Schritt sei es gewesen, hieß es später, dass man mit Activision auch für die Playstation entwickeln konnte und nicht nur exklusiv für die XBox wie unter Microsoft. Dadurch sei man auch in Kontakt mit Spielern außerhalb von Nordamerika gekommen, wo die XBox besonders stark sei. Man wollte zudem wohl wieder gerne sein eigener Chef sein. Und na ja – wie schon gesagt – so weit ist Destiny von Halo ja nicht entfernt, wie dieses etwas bissige Video zeigt:

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Guild Wars 2: Am 18. November geht’s mit „Verschlungene Pfade“ weiter – Hier ist der Trailer

Beim Fantasy-MMO Guild Wars 2 wird die Story um den Alten Drachen Mordremoth am 18. November mit der Episode „Verschlungene Pfade“ fortgesetzt.

Die zweite Hälfte der zweiten Staffel der Lebendigen Welt hat vor einer Woche mit „Echos der Vergangenheit“ begonnen. Nächsten Dienstag geht’s mit „Verschlungene Pfade“ weiter. ArenaNet spendiert einmal mehr einen Trailer, um die Fans anzuheizen.

Wer sich innerhalb von zwei Wochen, nachdem die Episode bei Guild Wars 2 startet, einloggt, schaltet die Episode für jeden seine Spielfiguren auf dem Account frei. Wie man am Trailer sehen kann, geht es um ein Drachenei, das entdeckt wurde, und das jede der Fraktionen in Tyria gern in seinem Besitz hätte – und auch Mordremoth. Und wenn der das kriegt …

Quelle(n):
  1. GW 2

Elder Scrolls Online: Kein TESO für Playstation 4 und XBox One – wie glaubhaft ist das Gerücht? (Dementiert)

Um das Fantasy-MMO The Elder Scrolls Online ist jetzt ein höchst zwielichtiges Gerücht aufgetaucht: Der Port auf die Konsolen Playstation 4 und XBox One sei gecancelt, weil sich Bethesda nicht den Ruf der Franchise ruinieren möchte.

Im Moment kursiert ein Gerücht der Seite „levelsave“, auf die wahrscheinlich jetzt alle Gaming-Magazine der Welt anspringen. Laut „Levelsave“ haben ihnen ein Hacker, der es wiederum von einer anonymen Quelle erfahren habe, gesagt: The Elder Scrolls Online kommt nicht auf Playstation 4 und XBox One. Dabei wäre das Spiel schon in einem „spielbaren“ Zustand, aber Bethesda sei unzufrieden damit und möchte nicht, dass ein TESO auf den Konsolen mit einem möglichen The Elder Scrolls 6 kollidiere. Man fürchtet um den guten Ruf der Franchise.

TESO Justiz
Gerüchte sind Zeichen davon, wie viel Häme The Elder Scrolls Online noch immer entgegenschlägt

Mein MMO meint: Es gibt gar nicht genug Anführungszeichen auf der Welt, um sie um das Wort „Gerücht“ zu schlagen. Leider berichten schon die großen Gaming-Seiten in Deutschland dankbar darüber, obwohl die Quellen-Lage hier extrem unsicher ist. Es ist kein Zufall, dass ausgerechnet um The Elder Scrolls Online immer wieder solche Thesen auftauchen. Eine solch schallende Ohrfeige für das Game wäre Wasser auf den Mühlen all derer, die im April schon nichts von The Elder Scrolls Online hielten und sich nun durch solche „Bethesda findet’s auch blöd“-Sachen bestätigt sehen. Kaum einem Spiel schlägt in Foren, sozialen Netzwerken oder auf Gaming-Seiten so viel Häme entgegen wie TESO. Viele Fans von Skyrim oder Veteranen der Serie hatten sich eindeutig einen sechsten Elder Scrolls-Teil gewünscht und kein MMO und schon gar keins nur auf dem PC.

In der Vergangenheit hatten bereits mehrfach Spiele-Magazinen von “Gerüchten” berichtet, TESO werde bald Free2Play. Dabei waren das schlicht Spekulationen von Fans, aber das klingt halt zu unspektakulär.

The Elder Scrolls Online: PS4 und Xbox

Zugegeben: Es ist wohl extrem unwahrscheinlich, dass The Elder Scrolls wie angekündigt noch Ende 2014 für Playstation 4 und XBox One erscheint. Laut den neuesten Informationen wurde aber die ganze Zeit weiter daran gearbeitet und man zeigte sich zuletzt zufrieden mit dem Fortschritt. Außerdem wurde erst jüngst sowohl von Matt Firor als auch von Paul Sage angekündigt, dass es bald Informationen zu dem Port von The Elder Scrolls Online auf Playstation 4 und XBox One geben werde.

The Elder Scrolls Online wurde mit Volldampf in den letzten Monaten auf dem PC weiterentwickelt und verbessert. Eine solche dramatisch Wendung der Ereignisse zum Negativen scheint uns daher höchst unwahrscheinlich. Zenimax ist ja auch kein Vertragspartner von Bethesda, sondern die sind unter einem Dach.

Update 22:15: Welch wahnsinnige Überraschung. An dem Gerücht war nichts dran. Wow, wer hätte diese Wendung nur je kommen sehen?

Quelle(n):
  1. levelsave

Guild Wars 2: Lebt denn der alte Holzhack-R-Tron noch?

Beim Fantasy-MMO Guild Wars 2 gibt’s eine neue Holzfäller-Axt im Gem-Store – und da hat man sich bei ArenaNet was einfallen lassen.

Normalerweise berichten wir ja nicht über kosmetische Items im Store von MMO’s („Oh! Es gibt das vierundzwanzigste Kostüm dieses Jahr!“ „Oh, das exklusive Pet, das nur die Käufer einer Collector’s Edition bekommen sollten, gibt’s jetzt in einer anderen Farbe doch für alle!“). Aber für besondere Dinge machen wir gern eine Ausnahme.

Bei Guild Wars 2 können spendierfreudige Arboristen für die stattliche Summe von 1000 Edelsteinen jetzt Holzhack-R-Tron erwerben. Spieltechnisch gesprochen ist das schlicht eine Axt, die man niemals ersetzen muss. Aber das wäre irgenwie grausam angesichts der Animationen und der Show, die der Holzhack-Bot dort abzieht. Schöne neue Welt: Nie wieder müssen wir selbst einen Baum fällen.

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Nicht nur die Animation lässt einen hier schmunzeln, auch die Sprüche haben was. Ob man bereit ist, dafür die stattlich Summe von 1000 Edelsteinen auf den Tisch zu legen, ist wieder eine andere Frage.

Außerdem neu im Cash-Shop, ein Kostüm (da haben wir’s wieder): Die Starrende Glint-Maske. Und ein Pet in Form eines Luftschiffs. Die beiden kosmetischen Items gibt’s für je 500 Gems. Und wer ernstere News über Guild Wars 2 möchte, hier geht’s zu unserem Artikel über GemGate.

Quelle(n):
  1. Dulfy.net

Hearthstone kommt nicht als „reale“ Edition, Blizzard steht auf digital

Blizzards kostenloses Online-Kartenspiel Hearthstone hat keine Pläne dafür, auf die Konsolen zu kommen. Auch einer physikalischen Ausgabe gibt man einen Korb.

Vor ein paar Wochen machten Bilder aus Asien die Runde: Da hatte jemand „Hearthstone“ einfach mit Pappkarten und zahlreichen Steckern und Buttons in eine physikalische, also anfassbare Ausgabe verwandelt. Nachdem Blizzard gegen eine digitale Kopie aus Asien gerichtlich vorgegangen ist, rechnet man damit, dass es dem chinesischen Papp-Hearthstone bald ähnlich ergehen wird.

Explosionsgefahr wäre einfach zu groß

Nichtsdestotrotz ja eine interessante Idee. Könnte nicht vielleicht Blizzard selbst interessiert daran sein, so was auf die Beine zu stellen? „Nein“, so Hearthstone Software-Engineer Rachelle Davis in einem Interview mit Shacknews. Das Spiel sei digital designet. Eine anfassbare Ausgabe des Games hätte Schwierigkeiten die einzelnen Effekte nachzubilden. „Gut, man könnte eine Karte sicher explodieren lassen – aber wäre das noch kindersicher?“, fragte sie schmunzelnd.

Auch für einen Port auf die Konsolen hat man im Moment keine Pläne. Mit den Android-Tablets, auf die Hearthstone im Dezember kommen soll, und mit dem Port auf die Smartphones im nächsten Jahr hat man offenbar genug zu tun. Für die Zukunft kann man sich allerdings weitere übergreifende Aktionen mit anderen Blizzard-Games vorstellen wie das Hearthsteed-Mount mit World of Warcraft. Denn “Blizzard liebt Blizzard” und man hat Spaß daran, mit den anderen Franchises unterm Firmen-Dach zusammenzuarbeiten.
http://youtu.be/vgMGgKDKctk

Quelle(n):
  1. Shacknews

Destiny Nightfall: Der wöchentliche Dämmerungs-Strike führt auf die Venus

Beim MMO-Shooter Destiny geht der wöchentliche Dämmerungs-Strike, der Nightfall, diesmal auf die Venus zum Archon-Priester in den Strike „Winter’s Run“.

In der Woche vom 11.11. bis zum 18.11. ist die Stimmung elektrisiert. Es bizzelt wieder. Ein Arc-Burn ist aktiviert, das heißt Elektro-Waffen machen deutlich mehr Schaden.

Mittlerweile geht die Woche für Hüter in Deutschland um 10 Uhr am Dienstagmorgen los. Im Sommer war das 11 Uhr, aber irgendwie hat die Postapokalypse wohl die Sommerzeit abgeschafft – und so ignoriert Bungies Shooter Destiny unsere irdische Zeitumstellung. Der ideale Wochenbeginn für Jäger, Warlocks und Titanen, die schon weiter fortgeschritten sind, ist der wöchentliche Dämmerungs-Strike, der Nightfall. Er geht jede Woche woanders hin.

Er lohnt sich deshalb so, weil ein erfolgreicher Abschluss einen ein-wöchigen Bonus gewährt, der alle gesammelte Erfahrung und den Ruf um 24,5% erhöht. Das ist also ideal, um Waffen zu leveln oder weiter den Ruf zu erhöhen – und die Drops im Dämmerungs-Strike sollen auch nicht so lumpig sein – wenn einem denn das Karma hold ist. Außerdem ist der Nightfall jede Woche eine Herausforderung und einige Hüter haben es sich zum Ziel gesetzt, den möglichst solo zu bewältigen.

Destiny-Patience_and_Time

Die Modifikatoren für den wöchentlichen Dämmerungsstrike am 11.11.

Der Nightfall hat dabei eigene Gesetze. Der verfügt gleich über 5 Modifikatoren, davon sind zwei immer gleich, die anderen drei ändern sich. In dieser Woche gibt’s folgende Modifikatoren:

  • Episch – Das sorgt dafür, dass der Archon-Priester und seine Gesellen noch ein bisschen ekliger sind als in den heroischen Ausgaben des Stikes
  • Nightfall – Zurück auf Los; wenn das komplette Team aus Hütern wipet, geht’s zurück in den Orbit und der Strike muss komplett neu begonnen werden
  • Juggler/Jongleur – Durch den Modifikator droppt keine Munition für die Waffe, mit der man einen Gegner besiegt. Man sollte also durch sein Waffenarsenal wechseln, praktisch jonglieren
  • Lightswitch – Gegner haben die große Kelle dabei, verursachen deutlich erhöhten Nahkampfschaden
  • Arc-Burn – Arc-Schaden, also alles, was bizzelt oder schockt – ist deutlich erhöht, sowohl für Gegner als auch für Hüter
Destiny-ThunderLord

Und was nimmt man dann diese Woche so für Waffen in Destiny mit?

Generell sind immer Scharfschützengewehre für den Nightfall gefragt, gerade wenn man ihn – wie viele in Destiny – solo erledigen möchte. In dieser Woche bietet sich ein Waffe mit Arc-Schaden an. Sniper-Rifle mit Arc-Schaden? Gibt’s da was?
Klar, Geduld und Zeit, Patience and Time, eine exotische Sniper-Rifle ist die ideale Wahl für diese Runde. Gut, dass Kollege Xur die erst vor wenigen Wochen, über Halloween, im Angebot hatte. Wer da zugeschlagen hat, kann nun grinsen.

Wer’s hat, der hat’s und kann auch mal das Maschinengewehr Thunderlord voll ausfahren. Als Primärwaffe eignet sich die legendäre Hand-Cannon Fatebringer. Oder man greift eine Stufe tiefer ins Regal und nimmt eine legendäre Sniper-Rifle mit Arc-Schaden heraus. Etwa eine der Waffen, die’s von den Quartiermeistern der Vorhut für 150 Marken gibt, wenn man denn Ruf-Rang 3 erreicht hat. Thunderlord ist übrigens ziemlich selten, weil’s noch nie bei Xur im Regal lag.

Destiny-Fatebringer

Worauf ist beim Nightfall-Strike zu achten?

Darauf nicht zu sterben. Klingt banal, aber in der Regel geht’s beim Nightfall-Strike darum, aus der Deckung zu feuern, maximal ein oder zwei Treffer zu kassieren, und dann den Kopf wieder runterzunehmen und zu regenerieren, bis man voll ist. Gerade der Strike auf der Venus, wo’s diesmal hingeht, verfügt beim Endboss, dem Priester, über einen sogenannten Cheese-Spot. Dort kann man selbst feuern, wird aber nur schwer getroffen.

Wir werden im Laufe der nächsten Stunden die ersten Videos posten über besonders erfolgreiche oder bemerkenswerte Runs für den Nightfall-Strike in Destiny. Die können dann als Inspiration oder Vorlage dienen. Wenn Ihr’s gepackt habt, schreibt uns doch rein ob Ihr solo, mit einem Kumpel oder zu dritt unterwegs wart. Und vielleicht noch welche Waffen Ihr verwendet habt. Gute Jagd!


Im ersten Video ist ein deutsches Hüter-Team vom youtube-Channel ProNDC mit drei Mann unterwegs. Im Kommentar wird der Strike schön vorgestellt und in groben Zügen erklärt:
http://youtu.be/IBaB28Nvd9k?t=55s

Hier zeigt euch ein Stufe 28-Titan den “Cheese-Spot” für Askor, den Archon-Priester und Boss des Nightfall-Strikes. Und in quälen 7 Minuten nochwas kriegt er den (Spoiler! Spoiler!) auch down.
http://youtu.be/s755AGvXm7s

Und wer auf die einsamer-Wolf-Nummer steht, hier geht’s einer mit einer nahezu idealen Bewaffnung an: Patience and Time und Thunderlord. 20 Minuten Solo-Run, beeindruckend besonnen, durchschlagend erfolgreich und mit ein bisschen Versteckspielen am Ende. So hat man Erfolg in Destiny.
http://youtu.be/Ck0g0AE2G0Q

Quelle(n):
  1. Reddit

World of Warcraft, Hearthstone, Overwatch – Die Highlights der Blizzcon 2014

Die Blizzcon 2014 in Anaheim ist vorüber. Es ging unter anderem um World of Warcraft, Hearthstone, Heroes of the Storm und die neue Franchise Overwatch – die erste neue IP Blizzards seit 17 Jahren. Zweifellos: Für die Fans der Spieleschmiede Blizzard geht eine ereignisreiche Zeit vorüber. Unsere Autorin Cortyn fasst ihre Eindrücke zusammen. 

Die BlizzCon liegt nun drei Tage hinter uns und ich hatte genug Zeit, das Ganze ein wenig sacken zu lassen, um nun in aller Ruhe noch einmal die Highlights zusammenzufassen. Ich habe beim ersten Mal versucht, das halbwegs neutral zu gestalten – ist mir nicht gelungen, von daher müsst ihr nun damit leben, dass ich jedes Mal meine eigene Meinung mehr als deutlich hinzugefügt habe.

HearthStone – 120 neue Karten im Dezember

Hearthstone: Goblins gegen Gnome

Das virtuelle Kartenspiel “Hearthstone” bekommt seine nächste große Erweiterung namens “Goblins VS Gnomes” . Gut, sind wir ehrlich: Mit einer Ankündigung hat jeder gerechnet. Was aber niemand erwartet hat, ist, dass dieses Addon schon nächsten Monat live geht und satte 120 neue Karten umfassen wird! Thematisch wird sich alles um die namensgebenden Völker und deren Erfindungen drehen, die das aktuelle Meta wohl komplett über den Haufen werfen werden. Viele Karten haben neue Mechaniken, wie etwa das Verteilen eines zufälligen Buffs an alle Verbündeten. Auch ein neuer Minion-Typ wird eingeführt, die “Mechs” – und diese interagieren miteinander in vielen interessanten Wegen, es ist also davon auszugehen, dass es viele, viele neue Decks geben wird.

Am besten gefällt mir persönlich die Zusage, dass die neuen Karten genau so einfach zu bekommen sein werden, wie die alten – über die Arena und für jeweils 100 Gold. Wer noch (wie ich!) eine Menge arkanen Staub auf der hohen Kante hat, kann sie sich sogar craften.

Heroes of the Storm – Neue Helden und Closed Beta

Heroes of the Storm Wallpaper

Ich muss gestehen, die Tatsache, dass scheinbar jeder inzwischen einen Alpha-Key für “Heroes of the Storm” hat, außer mir, hat mir für dieses Spiel schon einen kleinen Dämpfer verpasst. Nachdem das gesagt ist, bin ich trotzdem der Meinung, dass dort ein recht gutes Spiel auf uns zukommt, auch wenn es sich deutlich langsamer spielt als beispielsweise andere MOBAs wie “Smite“. Vor allem die vielen Blizzardcharaktere werden dem Spiel ihren ganz eigenen Charme geben, aber das ist auch bitter nötig, um auf dem übersättigten Markt eine passende Lücke zu finden. Die neuen Helden wie Jaina und Sylvanas sehen großartig aus und versprechen eine Menge Spaß – besonders gefallen hat mir die Ankündigung der “Lost Vikings” als spielbare Charaktere – ein Tribut an Blizzards Vergangenheit. Diese Spieleschmiede liebt einfach alle ihre Machwerke und das nicht nur, weil sie eine Menge Geld einbringen und in solchen liebenswerten Kleinigkeiten wird das immer wieder deutlich.

Für den Februar des kommenden Jahres plant man nun die Closed Beta zu starten – Ich muss leider gestehen, dass mich der Hype bei diesem Spiel noch nicht so gepackt hat, aber die Damen und Herren haben ja auch noch etwas Zeit, um dieses Feuer in mir zu entfachen.

World of Warcraft – Nichts großes, aber viele Fragen

World of Warcraft - Azshara

Die großen Ankündigungen für “WoW” blieben natürlich ein wenig aus – aber was hatte man auch erwartet? Das Addon kommt in wenigen Tagen, alle Details darüber sind weitestgehend bekannt. Natürlich hatten insgeheim einige Leute auf irgendeinen großen Kracher aus dem Warcraft-Universum gehofft, wurde doch kurz zuvor der Name “Eye of Azshara” gesichert. Vertröstet wurden die Fans dann aber mit einer sehr interessanten Dokumentation sowie einigen interessanten Veranstaltungen, bei denen zum Beispiel die Entstehung des Cinematics gezeigt wurde.

Aber auch bei der allgemeinen Fragestunde gab es ein paar Lichtblicke für die Zukunft: So arbeitet man derweil an einem neuen Konzept, die ganzen alten Rüstungssets in “Sammlungen” speichern zu können, damit sie nicht länger die Leerenbank überfüllen – natürlich gab es noch kein Releasedatum für diese Pläne, die Fans freute es aber trotzdem. Viele Fragen wurden diesmal leider mit Albernheiten beantwortet – gerade die Lorefragen, wobei mich das natürlich doppelt ärgert, aber auch verstehen kann, dass man sich nicht für alles eine Antwort aus der Nase ziehen kann.

Overwatch – Neues Spiel, neues Genre, neuer Hype

Overwatch Widowmaker Screenshot 2

Hach, was bin ich wieder gehyped. Da haben sie doch eiskalt ein neues Spiel angekündigt und das in einem Genre, welches Blizzard bisher überhaupt nicht angetastet hat (wenn man von dem eingestellten “StarCraft: Ghost” mal absieht). “Overwatch” heißt das neuste Machwerk und ist ein Teamshooter in Comicgrafik.
Besonders gefällt mir der gedankliche Ansatz, dass auch Leute ohne Shootererfahrung gut in das Spiel passen sollen – denn die Fähigkeiten der Helden sind weitaus wichtiger, als nur das genaue Zielen mit dem Fadenkreuz. Die Leute, mit denen ich sprechen konnte und die das Glück hatten, das Spiel auf der BlizzCon anzutesten, waren durch die Bank weg begeistert – selbst absolute Shootergegner haben sich in “Overwatch” verliebt und fiebern schon jetzt einem Alpha- oder Betatest entgegen.

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Der einzige Kritikpunkt, der mir wirklich auffällt, ist der Mangel an Hintergrundgeschichte, der innerhalb der Spielwelt vermittelt wird – das ist nämlich quasi nicht existent. Jegliches Hintergrundwissen wird über “externe” Quellen, wie etwa Websites oder mögliche Bücher und Kurzfilme erzählt und das finde ich schade. Wenn Blizzard in meinen Augen eines immer nahezu perfekt beherrscht, dann war es das Erzählen von Geschichten innerhalb ihrer Spiele. Dies nun von vorneherein mehr oder minder komplett auszuschließen, macht mich ein wenig traurig. So traurig, dass es darum am Mittwoch gehen wird.

Der “Warcraft”-Film

Der Film mit dem treffenden Titel “Warcraft” ist nun seit fast acht Jahren in Planung, doch geht es auf die Zielgeraden zu: Die Dreharbeiten sind abgeschlossen, von jetzt an werden nur noch die Spezialeffekte eingefügt. “Nur noch” ist natürlich relativ zu sehen, da der Film den Sprung in die weltweiten Kinos erst im März 2016 schaffen wird. Nachvollziehbar wird das Ganze aber, wenn man hört, dass die Spezialeffekte eine Mischung aus “Avatar” und “Der Herr der Ringe” sein werden – also in der Theorie genau das, was sich Fans seit Jahren wünschen. Auch einige der Schauspieler betonten auf der Messe “Wir sind Warcraftfans, mit Leib und Seele. Ich habe über 500 Tage Spielzeit – ich liebe diese Welt. Ich will nicht die Person sein, von der es nachher heißt “Du hast Warcraft ruiniert!”.

Warcraft Film

Spieleverfilmungen waren bisher immer ein kontroverses Thema, ist es doch bisher kaum einem Regisseur gelungen, die Erwartungen der Fans zu erfüllen oder mehr als einen stumpfen Actionfilm mit explodierenden Köpfen zu erstellen. Besucher vor Ort konnten einen sehr kurzen Trailer des Filmes sehen und hier sind die Meinungen wieder eindeutig: Es wird der Oberhammer. Ich habe Vertrauen in diese Leute. Der Film wird die Möglichkeit, allen Videospielmuffeln zu zeigen, was für eine tolle Welt Blizzard geschafft hat. Sie können es gar nicht vergeigen. Sie dürfen es nicht.

… und der “kleine” Warcraft-Film

Viele haben sich im Vorfeld auf die knapp einstündige Reportage “WoW: Looking for Group” gefreut und das war bei Weitem keine verschwendete Energie. Das Video lässt einen richtig sentimental werden (und das auf die positivste Art und Weise, die ich mir vorstellen kann) und zeigt wunderbar den Werdegang von World of Warcraft, den Entwicklern und auch seinen Spielern. Es zeigt, was für eine Auswirkung dieses Spiel auf viele von uns hatte und was für einen bedeutsamen Aspekt unseres Lebens es ausmachte – und es für viele noch heute tut. Es ist mehr als “einfach nur ein Spiel”, es ist eine soziale Komponente und viele meiner Freunde hätte ich heute wohl nicht, wenn Blizzard dieses Spiel nicht entwickelt hätte. Besonders berührt hat mich der Satz einer Spielerin, die im Groben sagt: “Bekannte aus WoW sind mehr als nur Fremde… über viele Jahre hinweg sind sie Freunde geworden – nein – eigentlich sogar Familie.” Hätte ich dieses Video vor zehn Jahren meinen Eltern zeigen können… vieles wäre deutlich einfacher gewesen!

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Neverwinter: Offizieller Rise of Tiamat Gameplay-Trailer veröffentlicht

Der Publisher Perfect World Entertainment hat rund eine Woche vor dem Start von Neverwinter „Rise of Tiamat“ einen neuen Gameplay-Trailer veröffentlicht.

Mit dem fünften Modul setzten die Devs von Cryptic Studios die Season of Dragons fort. Die fünfköpfige Drachenkönigin Tiamat wurde aus den neun Höllen heraufbeschworen und ist bereit für das große Finale. Tiamat ist Namensgeberin der Erweiterung und bedroht nun die Welt von Faerûn.

Neben exklusivem Gameplay-Material, sehen wir in dem neuen Trailer erstmals die neue Zone Drachenbrunnen, einige neue Ausrüstungsgegenstände und den Vorbildpfad Seelenbinder für den Hexenmeister, mit dem wir Unterstützung aus der Hölle anfordern können.

Jetzt heißt es noch bis zum 18. November abwarten und den offiziellen Trailer genießen. Wer das Free2Play-MMO Neverwinter vorher gerne testen möchte, kann sich hier auf der offiziellen Seite anmelden, den Client herunterladen und kostenlos spielen.

Elder Scrolls Online: Zu schwach auf der Heldenbrust – TESO erhöht Erfahrungsgewinn für Veteranen (Update)

Das Fantasy-MMO The Elder Scrolls Online erhöht die erhaltenen Erfahrungspunkte für Veteranen. Hier gab es Probleme beim letzten Update. Spieler stiegen zu langsam auf, man bessert nun nach.

Mit dem Update 5 bekamen Spieler den ersten Vorgeschmack auf die Umstellung vom jetzigen Veteranen-System auf das spätere Champion-System. Das wirft seine Schatten voraus.

Daher verschwanden die bisherigen „Veteranenpunkte“ aus dem Spiel und wurde durch Erfahrungspunkte ersetzt. Laut einem Post aus dem offiziellen Forum hat man das getan, um die Umstellung vorzubereiten: Es ist für das weitere Vorgehen wichtig, dass es egal wird, ob eine niedrigstufige Spielfigur eine Quest abschließt oder eben ein Veteran. Dazu mussten jetzt zahlreiche Angleichungen von Veteranen-Punkten auf Erfahrungspunkte vorgenommen werden: eigentlich eine technische Angelegenheit, von der Spieler im Idealfall gar nichts mitbekommen sollten.

The Elder Scrolls Online - Drachenstern-Arena

Probleme bei der Umstellung von Veteranen- auf Erfahrungspunkte bei TESO

Doch hat die Umstellung nicht ganz geklappt. Die Spieler im Veteranen-Rang beschwerten sich, dass sie zu langsam die Stufen aufstiegen und dadurch zu schwach in neue Veteranengebiete bei The Elder Scrolls Online vorstießen und dort auf die Schnute bekämen. Einige fragten sogar, ob es sich überhaupt lohne, ihren Veteranen jetzt noch zu spielen oder ob man nicht lieber auf die Einführung des Champion-Systems warten soll.

Die Entwickler von The Elder Scrolls Online reagieren jetzt auf diese Rufe: Laut Zenimax ist der niedrigere Erfahrungsgewinn tatsächlich ein Problem und man möchte daher die EXP für Veteranen erhöhen. Vor dem Update 5 war vorgesehen, dass die Spieler ungefähr alle 20 Stunden einen neuen Veteranen-Rang erreichen, mit Update 5 peilt man 15 Stunden an – wobei natürlich der eine bisschen schneller, der andere bisschen langsamer ist.

The Elder Scrolls Online in Kargstein

Veteranen von The Elder Scrolls Online sollen schneller aufsteigen

Um diesen Wert zu erreichen, führt man einige Änderungen durch. Das ist relativ trockener Stoff: Da geht es um maximale Erfahrungspunkt-Zahl, die man bei einer Quest erhält – und das war nicht richtig austariert. Und es geht darum, wie viel Prozent der vollen Anzahl Erfahrungspunkte ein etwas schwächerer Gegner gibt und so weiter.
Hier ist ein Auszug aus den Patchnotes:

NSCs

  • In Vorbereitung für das Championsystem haben wir die für das Töten niedrigstufigerer NSCs gewährte Erfahrung erhöht:
    • Ihr erhaltet die volle Erfahrung, wenn der feindliche NSC 1 bis 3 Ränge unter euch ist.
    • Ihr erhaltet 75 % der Erfahrung, wenn der NSC 4 Ränge unter euch ist.
    • Ihr erhaltet 30 % der Erfahrung, wenn der NSC 5 oder mehr Ränge unter euch ist.
    • Hinweis: Diese Änderung betrifft die Stufen 1 bis 50 nicht.
TESO: Krypta der Herzen

Schon mit dem nächsten Zwischen-Patch sollen diese Änderungen aktiv werden.  Man erhofft sich davon, dass die Spieler wieder flüssiger durch die Veteranengebiete in TESO kommen und den Herausforderungen, die dort auf sie warten, gewachsen sind.

Der 1.5.3.-Patch in The Elder Scrolls Online, der das hinkriegen soll, erscheint Dienstag, am 11.11., höchstwahrscheinlich am frühen Morgen und damit noch vor 11:11 Uhr. Die Patch-Notes könnt Ihr hier nachlesen.

Update: 11.11 22:20: Der Patch wurde nur teilweise auf die Server aufgespielt, es kam da zu Komplikationen. Der Rest des Patches soll am Donnerstag (US) bzw. Freitag (bei uns) dann das Live-Licht von The Elder Scrolls Online erblicken.


Mehr zu The Elder Scrolls Online gibt’s auf unserer TESO-Themenseite.

ArcheAge hat technische Schwierigkeiten: Spieler crashte Server

Beim Sandpark-MMO ArcheAge konnte ein Spieler wohl nach Belieben die Server crashen. Ein weiteres Kapitel in der Chronik von Problemen, die Trion Worlds und ihr Game ArcheAge plagen.

Wie das US-Magazin massively berichtet, konnte ein Spieler beim Sandpark-MMO ArcheAge die US-Spiele-Server Kyrios und Naima erst zufällig und später reproduzierbar zum Absturz bringen. Der hat das in einem Post im öffentlichen Forum bekannt gemacht, um Trion Worlds davon zu alarmieren. Normalerweise würde man sagen: Was ein Quatsch, sowas geht doch gar nicht, da will sich nur wer wichtig machen. In dem Fall scheint die Lage leider etwas anders zu liegen.

ArcheAge-Dorf2

Um zu zeigen, dass er kein Spinner ist, hat er die Server-Crashes, wie massively berichtet, zweimal angekündigt wiederholt – und tatsächlich waren die Server dann wirklich down.

Zur Methode, wie er das macht, äußert er sich nicht, um keine Nachahmer zu instruieren. Nach seinen Angaben sind die ersten Abstürze zufällig passiert, dann hat er gemerkt, woran das lag, und es geplant wiederholt.

Nach eigenen Angaben hat er anonym einen Foren-Thread eröffnet und nicht ein Bug-Report-Ticket geschrieben, weil er sichergehen wollte, dass diesem “Bug” die maximale Aufmerksamkeit zuteil wird und der Report nicht in der überfüllten Mailbox des Trion-Supports landet.

Die Methode haben, wie er vermutet, wohl auch weitere Spieler herausgefunden und andere Server zum Absturz gebracht. Trion Worlds hat gesagt, man untersuche das. Der entsprechende Thread im offiziellen Forum ist mittlerweile geschlossen, nachdem er 323 Seiten erreicht, also die Community zumindest ein wenig “interessiert” hat.

Chronik der technischen Probleme von Trion Worlds mit ArcheAge

ArcheAge-Weiblicher-Richter

Für Teile der in Foren zum Spiel aktiven Community zeigt sich in der Aktion ein weiteres Male, welch große Probleme Trion Worlds mit dem koreanischen Import ArcheAge hat. In der Vergangenheit hatte es immer wieder Probleme mit dem Free2Play-MMO gegeben, das Trion Worlds im Westen nur vertreibt, selbst aber nicht entwickelt.

Zu Beginn las man mehrere Male davon, dass der Service unter DDOS-Attacken stehe. Schwierigkeiten beim „Bezahl“-System resultierten aus schwierigen technischen Problemen, das koreanische System in den eigenen Launcher „Gylph“ zu integrieren: Daher hatten Spieler lange Zeit damit zu kämpfen, die Boni im Spiel zu erhalten, für die sie bezahlt hatten.

ArcheAge Gleiter

Kurz vorm Start von ArcheAge verschwand das Spiel aus Steam, nachdem sich die Gründerpakete dort wie geschnitten Brot verkauft hatten. Man nannte technische Probleme bei der Integration als Grund. Mehr sagte man bei Trion Worlds dazu nicht, außer dass man sich darum kümmern und sich mit Valve einigen werde. Das ist jetzt auch wieder knapp zwei Monate her.

Zum Start gab’s die wohldokumentierte Situation mit den “zu wenigen Servern für den Andrang”: Extrem lange Warteschlangen waren die Folge. Nach dem Start zeigte sich, wie anfällig das Game für allerlei Hacks, Cheats und Bots war, da das koreanische Hack-Shield wohl nur unzureichend funktionierte. Das musste man, nach Aussagen von Trion Worlds, verwenden, obwohl man damit nicht wirklich zufrieden war, da ArcheAge eben nur mit ihm funktioniere.

Den bisherigen Tiefpunkt erreichte ArcheAge in der vergangenen Woche in den USA, als das heiß ersehnte Auroria-Event von schweren Problem geplagt wurde und ein fairer Konkurrenzkampf, auf den sich viele vorbereitet hatten, unmöglich wurde.

Zu allem Überfluss sind die technischen Probleme nicht die einzige Schwierigkeit von ArcheAge zurzeit. Eine gravierende Änderung am Cash-Shop erregte über das Wochenende die Gemüter der Fans.

Hearthstone: Neue Klassenkarten, Spiel-Mechaniken und Details: So zufällig soll’s gar nicht werden

Schon nächsten Monat steht bei Hearthstone mit „Goblins vs. Gnomes“ die nächste Erweiterung an. Blizzard hat sich übers Wochenende in die Karten schauen lassen und gibt einige Details bekannt.

Die auf der Blizzcon vorgestellten Karten geben nur einen kleinen Vorgeschmack darauf, was mit „Goblins vs. Gnomes“ alles auf Hearthstone zukommen soll. In einem Panel hat man bereits zwei Klassenkarten vorgestellt – auf Twitter zudem zahlreiche Fanfragen beantwortet. Zeit für einen genaueren Blick.

Ja, es sollen neue Klassenkarten kommen: Priester und Krieger schon bekannt

Fangen wir mit den beiden jetzt schon bekannten Klassenkarten an.

Krieger-Hearthstone

Die Klassenkarte vom Krieger ist ziemlich wild. Es ist ein 3-Mana-Zauber, der wild übers Brett hüpft und an Diener zufällig 1 Schadenspunkt macht – und das ganze solange, bis ein Diener gestorben ist.

Priester-Hearthstone

Der Priester erhält eine 5-Mana-Kreatur mit 5/5-Werten, die als Kampfschrei einem „Mech“ 5-Lebenspunkte verleiht.

Apropos Mech: Das ist eine neue Gattung, wie bisher zum Beispiel die Wildtiere oder die Piraten. Auch einige Karten, die jetzt schon im Spiel sind, werden mit der Erweiterung zum Mech, unter anderem der beliebte Ernte-Golem.

Apropos Zufall – so schlimm soll’s nicht werden

„Random“ – zufällig, war das Schlüsselwort, das bei fast allen Karten auftauchte, die bis jetzt zu sehen waren. Doch Ben Brode, Senior Game Designer bei Hearthstone, beruhigt Spieler, die glauben, jetzt verschwinde Taktik aus dem Spiel. Obwohl er selbst ein Fan von Zufallsfaktoren ist: Die täten dem Spiel sehr gut.

Aber so zufällig wird „Goblins vs. Gnomes“ gar nicht. Es seien längst nicht alle Karten vorgestellt worden. Zahlreiche weitere gehen ohne Zufallsfaktor an den Start. Außerdem lasse der sich mit taktischem Spiel oft ausschließen. Als Beispiel nannte er die beliebte 5-Mana-Kreatur, „Panischer Kodo“. Die wähle zufällig eine Figur aus. Meist werde sie aber so eingesetzt, dass sie nur 1 Ziel zur Auswahl hat. So verschwinde die Zufälligkeit wieder aus Hearthstone als Resultat von Taktik.

Neue Spiel-Mechaniken kommen mit Gnomes gegen Goblins nach Hearthstone

Hearthstone-Sneed's

Einige der jetzt schon bekannten Karten haben Spekulationen ausgelöst. Vor allem „Sneed’s Old Shredder“, eine 5/7-Kreatur für 8 Mana, die mit ihrem Todesröcheln einen zufälligen legendären Diener beschwört. Brode sagt, wenn Kel’Thuzad gerufen wird, wird auch der alte Shredder wieder ins Leben zurückgeholt und es kann gleich weiter gehen. Der Shredder kann dabei nur „sammelbare“ Legendaries rufen, von Nat Pagle bis Ragnaros.

Hearthstone-Clockwork

Dass man auf Trends im jetzigen Meta reagiert, beweist Blizzard einmal mehr. Mit dem „Clockwork Giant“, einer Art umgedrehten Bergriesen, möchte man es Handlocks und anderen „Handvarianten“ etwas schwerer machen. Die 8/8-Karte wird umso billiger, je mehr Karten der Gegner auf der Hand hält.

Auch mit Dienern wie Blingtron 3000 (beschwört für beide Spieler eine Waffe) gibt man eine interessante Möglichkeit zum Counter-Play. Vier andere Trends bei der Spiel-Mechanik, die man schon erkennen kann, sind:

  • Zwei-in-eins-Karten: Bei denen ein Mech bei seinem Ableben eine zufällige Kreatur beschwört.
  • Aufsparbare-Buff-Effekte wie bisher Muklas-Bananen, die vielleicht den winzigen Unterschied machen.
  • Explosive Diener wie das tickende Schaf oder Boombots – hier haben die Designer wohl Gefallen an den zwei explodierenden Tanks aus Naxxramas gefunden.
  • Und zahlreiche Karten, die davon profitieren, wenn ein Mech auf dem Brett ist. Laut Brode möchte man mit den Mechs aber keinen „Schwarm“-Effekt begünstigen wie mit den Murlocs. Es reiche fast immer ein Mech, um eine andere Karte zu stärken.

Welche Kartenpacks gibt’s in der Arena? Bleibt Hearthstone Free2Play?

Für alle Skeptiker, die dachten, Blizzard wollte mit den neuen Kartenpacks die Pay2Win-Schraube drehen und abkassieren: Die können sich beruhigen. 100 Gold kosten die neuen Packs weiter – man kann sie sich aber auch mit echten Gold holen.

In der Arena werden die neuen „Goblins vs. Gnomes“-Kartenpakete als Belohnung die jetzigen Pakete ersetzen. Die dann „alten“ Classic-Pakete wird man über die Arena ab dem Dezember nicht mehr erhalten, wohl aber einzelne Karten daraus als zufällige Arena-Belohnung.

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Quelle(n):
  1. Hearthpwn
  2. Joystiq

Destiny: Die besten und beliebtesten exotischen Waffen für PvE und PvP

Beim MMO-Shooter Destiny wurden auf reddit nun die besten und auch die beliebtesten exotischen Waffen gewählt. Im PvE konnte sich Eisbrecher durchsetzen, fürs PvP bevorzugen die Hüter den Raketenwerfer Gjallarhorn. Was sind die anderen bevorzugten Wummen der Community und wie verbreitet sind die Items? Es stellt sich heraus, dass der Schwarzmarkthändler Xur einen gewaltigen Einfluss auf die Verfügbarkeit der Waffen hat. Und dass Playstation-Spieler gegenüber XBox-Zockern im Vorteil sind.

Exotische Waffen in Destiny: Sammlerobjekte und Spezialwerkzeuge mit Kultfaktor

Die 20 exotischen Waffen in Destiny sollen so aussehen, als könnten sie die Balance des Spiels zerstören, das aber nicht wirklich tun. So ist zumindest der Wille Bungies. Es soll nicht das eine „ultimative“ Item geben, das in jeder Situation die beste Wahl ist, sondern die Jäger, Warlocks und Titanen sollen sich ein regelrechtes Arsenal an den exotischen Waffen zulegen, und daraus dann das jeweils passende wählen. Je nachdem, was sie vorhaben, welche Modifikatoren gerade im Dämmerungs-Strike aktuell sind, welche Herausforderungen der Raid bietet. Dabei plagt die Hüter die Qual der Wahl: mehrere gleichzeitig tragen, geht nicht. Nur eine exotische Waffe kann auf einmal angelegt sein.

Mit den verschiedenen Schadensmodi und Waffentypen, den Upgrade-Möglichkeiten und „einzigartigen“ Perks, speziellen Bonusfähigkeiten, soll es für jede Situation das richtige Werkzeug geben. Außerdem sind die exotischen Waffen verdammt cool designet, haben außergewöhnliche Namen und immer noch einen Spruch dran stehen. Aber welche ist die beste?

Destiny-VexMythoclast

Über 7000 Hüter stimmten ab, wer auf dem Thron der Vex Mythoclast Platz nehmen soll

Die Vex Mythoclast war in ihrem Pre-Nerf Zustand das Maß aller Dinge. Das Fusionsgewehr, das dennoch als Primärwaffe zählt, gibt’s nur vom Endboss im PvE-Content, sie rockte aber den PvP-Modus in Destiny. Die Vex Mythoclast wurde mittlerweile ins Mittelmaß generft, soll im PvE aber bald stärker werden. Wer kann sich in der Zwischenzeit auf ihren Thron setzen?

Im Destiny-Subreddit fand jetzt eine Abstimmung über die exotischen Waffen statt. 7445 Hüter haben ihre elektronischen Kreuze gemacht, die meisten von ihnen im Besitz einer oder mehrerer exotischer Waffen – das sind also keine „typischen Destiny“-Spieler, sondern Zocker, die sich in einem Forum informieren, darüber diskutieren und eher zu den Powergamer gehören.

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Xur hat starken Einfluss darauf, wie viele welche Waffen haben

In der ersten Frage ging’s darum, wer welche Waffe besitzt. Welche exotische Waffe also am häufigsten und damit vielleicht auch am beliebtesten ist. Hier setzte sich das Scharfschützengewehr Icebreaker vor dem Automatikgewehr Suros Regime und der Schrotflinte Incentive durch. Mehr als 70% der Hüter haben diese Waffen in ihrem Arsenal. Bei Icebreaker und der Suros Regime liegt das sicher daran, dass sie zu den absolut angesagten Waffen gehören, auch bei der Bewertung top abschneiden, und beim Schwarzmarkthändler Xur im Angebot waren.

Destiny-Hawkmoon

Vorteil für Playstation-Spieler: Die Hawkmoon schneidet ausgezeichnet ab

Am anderen Ende der Skala liegen die beiden Playstation-exklusiven Waffen Hawkmoon (21,2%) und die Monte Carlo (16,8%). Die hat kaum einer in seinem Repertoire – es sind die seltensten exotischen Waffen in Destiny.

Die Vex Mythoclast, die nur vom Raidboss Atheon aus dem Hardmode droppt, haben 34% der Umfrageteilnehmer, jeder dritte. Darunter liegen die fünf seltensten nicht-exklusiven Waffen in Destiny: Plan C, Universal Remote, MIDA Multi-Tool, Thunderlord und Hard Light. Das sind auch genau die exotischen Waffen, die noch nicht bei Xur im Angebot waren und die es auch nicht über eine Bounty gibt.

An den Umfrage-Ergebnissen lässt sich sehen, welch großen Einfluss Xur auf das Arsenal hat, mit dem die Spieler herumrennen. Wenn Xur nächste Woche Thunderlord im Angebot hätte, sähe die Statistik sicher anders aus.

Destiny-Ice-Breaker

Die besten PvE-Waffen: Icebreaker und Hawkmoon rocken

Die Community hat dann darüber abgestimmt, welche Waffe sie im PvE – im Kampf gegen Monster – für die stärkste hält. Dazu teilte man die Waffen in verschiedene Güteklassen ein. Hier setzte sich das Scharfschützengewehr Eisbrecher durch. Mit dem Solarschaden, der hohen Reichweite und der Durchschlagskraft überzeugt das Gewehr vor allem im Dämmerungs-Strike und im Raid. In die höchste Liga schafften es außer der Eisbrecher auch noch der Raketenwerfer Gjallarhorn, der vor allem an Atheon verheerenden Schaden anrichten kann, und das PS-exklusive Exotic Hawkmoon, eine Hand Cannon.

Zu den schwächsten Waffen zählen laut der Abstimmung Bad Juju und Thorn. Den beiden Bounty-Waffen hat Bungie schon vor mehr als einem Monat einen Buff versprochen. Darauf warten sie noch immer.

Destiny-Gjallarhorn

Die besten PvP-Waffen: Raketenwerfer Gjallarhorn und Truth schwer angesagt

Im Schmelztiegel gelten andere Gesetzte und damit sind auch andere Werkzeuge gefragt. Bei den PvP-Waffen in Destiny bevorzugen die Hüter den Raketenwerfer Gjallarhorn. Auch der andere Raketenwerfer „Truth“ schafft’s bis in die Oberliga. Das in den ersten Monaten dominierende Automatikgewehr, repräsentiert von der Suros Regime, schneidet trotz der Nerfs ebenfalls hervorragend ab. Weitere Top-PvP-Waffen laut der Umfrage: The Last Word, wieder Hawkmoon und Plan C.

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Auch im PvP am unteren Rande der Verhandlungsbasis: Bad Juju.

Bounty-Waffen schneiden unterdurchschnittlich ab, am besten ranken die random Exotics

Fazit: Erstaunlich ist, welchen massiven Einfluss Xur auf die Ergebnisse der Umfrage nimmt. Auch dass die Hawkmoon, als Playstation-exklusive Waffe, so stark abschneidet, ist bemerkenswert. Da hätte man eher vermutet, dass man die bei Bungie im Mittelmaß ansiedelt. Dabei ist die Hand Cannon zusammen mit Gjallarhorn und Icebreaker der Gewinner der Umfrage nach den besten exotischen Waffen in Destiny.

Waffen, die sich Hüter über Bountys besorgen können, sind bis auf die Schrotflinte Incentive wohl alle nicht so wirklich beliebt und gefragt. Die exotischen Waffen, die zufällig droppen und damit auch im Arsenal von Xur sind, scheinen dagegen das Rennen zu machen.

Destiny-Pantheon

Ach übrigens: Seltenste exotische Waffe in Destiny ist laut den Umfragen im Moment die Monte Carlo, eine zweite Waffe, über die sich nur Spieler auf der Playstation 3 oder Playstation 4 freuen können. Aber formal ist das nicht ganz richtig. Mittlerweile gibt’s ja noch eine seltenere Waffe.


Wie kommt Ihr an diese exotischen Waffen ran? Vielleicht helfen Euch diese Artikel dabei:

Destiny: Was kann Xur alles verkaufen? – Ganzes Arsenal entschlüsselt

Destiny: Wo gibt es welches Item im Raid „Die Gläserne Kammer“?

Wenn Ihr wissen wollt, was die Zukunft bringt:

Destiny: Exotische Items von 30 auf 32 aufwerten? Bungie macht Andeutungen

Wer sich über sein Pech bei Xur ärgert:

Destiny: Warum hat Xur eigentlich nie das exotische Item dabei, was ich will?

Quelle(n):
  1. Reddit Voted

Destiny Playstation-Trophäen: 458 haben Platinum geschafft, beim Rest hapert es an „Makelloser Raider“

Beim MMO-Shooter Destiny haben’s 458 Spieler auf der Playstation 3 oder der Playstation 4 in den Destiny Platinum-Club geschafft. Für viele andere scheitert es am „Makelloser Raider“, dazu muss der Raid „Die Gläserne Kammer“ durchgespielt werden, ohne dass einer stirbt.

Nur ein kleiner Kreis hat es bisher in Destiny zu Platinum gebracht

458 Hüter haben’s in den Platinum-Club bei Destiny geschafft und damit jede erhältliche Trophäe im MMO-Shooter abgeräumt. Das klingt nach einer stattlichen Zahl. Immerhin eine Turnhalle voll oder so. Aber wenn man sich dann klar macht, wie viele es versucht haben müssen, ist 458 verschwindend gering.
Damit dürfte die Trophäe zu den eher seltenen und begehrten Auszeichnungen gehören. Trophäen sind für die Playstation-Spieler Erfolge oder „Achievements“, wie sie MMO-Spieler aus anderen Games kennen oder Steam-User eben von Steam.

Destiny Sword Screenshot


Für die meisten Spieler hapert die„Ich hab alles geschafft“-Auszeichnung am Teil-Erfolg „Makelloser Raider“. Dazu müssen Spieler den 6-Hüter-Raid „Die Gläserne Kammer“ mit derselben Gruppe bewältigen, ohne dass zwischen durch einer stirbt oder in den Orbit geht. Bisher ist es nur 675 Spielern gelungen, sich diese Trophäe zu sichern.
Tückisch: Hier ist man nicht nur darauf angewiesen, über oft Stunden hinweg selbst alles richtig zu machen, sondern auch die anderen Mitglieder des Fire-Teams müssen einen Sahnetag erwischen, gibt es doch Millionen Arten im Raid das Unleben auszuhauchen.
Tückischer: “Die Gläserne Kammer” ist zu allem Überfluss an einigen Stellen noch ziemlich glitchy, also nicht ganz unfallfrei designet. Da kann auch bei perfektem Spiel noch was schiefgehen. Zwar hat Bungie einen Glitch gefixt, aber ausgerechnet einen, den Spieler zu ihrem Vorteil ausnutzen. Und durch die Änderung an der Atheon-Port-Mechanik sind der Raid und damit das AV sicher nicht leichter geworden. Aber wenigstens gibt es keinen “Makelloser Raider” im Hardmode.

Was so alles schiefgehen kann, seht Ihr in diesem Destiny-Video:
https://youtu.be/3kTUqgEuB1Y

Erfolge spalten die MMO-Community, erreichen aber die Industrie

Auch in MMORPGs wie World of Warcraft sind solche Achievements gefragt. In WoW etwa gibt es immer wieder begehrte Titel wie „Der Unsterbliche“, die auf so einem „Keine Tode erlaubt“-Erfolg beruhen. Bei WoW waren die nach einer Zeit nicht mehr zu erhalten, weil die Spieler den Content überflügelten und es keine Herausforderung mehr gewesen wäre, den Raid mit deutlich besserer Ausrüstung makellos zu durchqueren.

Destiny Screenshot 1

Das Thema „Erfolge“ ist bei MMO-Fans seit langem ein Zankapfel. Während manche das als Zeitverschwendung sehen, immerhin ist es nur eine Art Highscore, die Spielfigur wird nicht stärker, es gibt keinen Loot dafür; ist es gerade für Komplettisten eine motivierende Spiel-Mechanik: Die stehen halt drauf, wenn irgendwo 100% angezeigt werden. Und der Nervenkitzel, der mit dieser zusätzlichen Herausforderung einhergeht, ist ein Kick.

Die Debatte, ob Erfolg oder nicht, ist im Prinzip durch die Industrie entschieden worden: Es ist eine Möglichkeit, Spielern was zu tun zu geben, ohne dass man dafür wirkliche Entwicklungs-Ressourcen bereitstellen muss. Also wird’s selbstverständlich gemacht. Mittlerweile findet sich die Idee in zahlreichen Games quer durch alle Genres wieder. Ja, sogar außerhalb von Spielen überlegen Unternehmen diese Motivations-Strategie anzuwenden. Man nennt das „Gamification“.
http://youtu.be/MbALcImrUVU

World of Warcraft: Highlight der Blizzcon ist für WoW-Fans tatsächlich die Doku

Die Blizzcon in Anaheim lief für Fans von World of Warcraft eher unspektakulär ab. Doch die neue WoW-Doku „Looking for Group“ ist wirklich verdammt gut.

So ein bisschen enttäuscht war der ein oder andere Veteran vielleicht doch. Da feiert man 10 Jahre WoW und dann ist auf der BlizzCon doch ziemlich wenig zu World of Warcraft gesagt worden. Es gab ein paar Panels, der kleine Bruder Hearthstone kriegt eine Erweiterung, aber der Fokus lag dann doch eher auf dem neuen Game Overwatch. Schon am Donnerstag kommt Warlords of Draenor, was hätte da auch passieren sollen?

Zwar kursierten Gerüchte, Blizzard würde was total Irres machen, Warcraft 4 ankündigen oder gar jetzt schon die nächste WoW-Expansion „Eye of Azshara“, aber daraus wurde nichts. Und die Vorstellung des WoW-Films war auch eher enttäuschend. Da bekamen nur die Leute, die in Anaheim waren, wirklich was zu sehen.

World of Warcraft Boss Ragnaros

Blizzard verrät einige Geheimnisse in World of Warcraft Doku

Doch tatsächlich gibt’s ein WoW-Highlight vom Wochenende. Die einstündige Doku „Looking for Group“ ist Blizzard verdammt gut gelungen. Mit der für Blizzard so typischen Mischung aus augenzwinkerndem Humor, Sentimentalität, Nostalgie und dem Gefühl für das epische Moment jagt man in einer Stunde durch die zehn Jahre WoW.

Die Doku verrät, dass Illidans ikonische Augenbinde eigentlich mal zu Uther gehörte. Man gewährt einen Blick in das Allerheiligste der World of Warcraft, die Server-Räume; schaut auf einschneidende Events der Vergangenheit zurück und auf winzig-kleine Augenblicke, die später einmal Bedeutung haben sollen. Immer wieder erlaubt die Doku einen Einblick in die Denkweise und die verschiedenen Persönlichkeiten der Blizzard-Angestellten. Vor allem Chris Metzen, als eine Art Zentrum des Films, hat tolle Augenblicke als “Talking Head”.

World of Warcraft Anfänger


Und – was vielleicht noch schöner ist – Blizzard feiert sich nicht (nur) selbst und die Welt, die man erschuf, sondern  auch die Spielerschaft. Viel Platz wird in der Doku darauf verwendet, die Fans zu Wort kommen zu lassen, damit sie ihre Geschichten erzählen können. Obwohl die, wie man im Abspann merkt, eine irritierende Vorliebe für Einhörner entwickelt haben. Und man zeigt bei Blizzard auch, dass man über sich selbst lachen kann. Immer wieder sind Ausschnitte der South-Park-Folge „Make Love, not Warcraft“ zu sehen, die im Rückblick so eine Art popkultureller Ritterschlag für WoW war.

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Die Doku mit deutschen Untertiteln findet Ihr im Anschluss:

World of Warcraft: Wie schwer werden die neuen 5er-Instanzen auf “normal”?

Bei World of Warcraft sollen die neuen Instanzen bei Warlords of Draenor schwerer als die bisherigen Instanzen in Mists of Pandaria, aber leichter als die in Cataclysm werden.

Mit Warlords of Draenor plant Blizzard den „SweetSpot“ beim Schwierigkeitsgrad der Instanzen zu erreichen. Im Interview mit mmorpg.com erklärt der Game Lead Designer Corty Stockton, dass man mit den 5er-Instanzen in WoD die goldene Mitte zwischen Mists of Pandaria und Cataclysm anpeilt. Außerdem betont er, wie wichtig der LFR-Modus der Raids für die Entwicklung von WoW sei.

Neue 5er-Instanzen sollen schwerer als in MoP, leichter als in Cataclysm werden

In der letzten Erweiterung Mists of Pandaria seien die Instanzen einen Tick zu leicht gewesen. Bei der Erweiterung davor, Cataclysm, habe man zum Release dagegen versucht, an den Schwierigkeitsgrad von „The Burning Crusade“ anzuknüpfen. Darauf sei die Community nicht mehr vorbereitet gewesen, da es diesen Schwierigkeitsgrad schon länger nicht mehr gegeben hatte.

Wer sich nach den Zeiten zurücksehnt und mit Warlords of Draenor eine etwas schwerere Herausforderung in World of Warcraft suche, solle sich auf die heroischen Instanzen einstellen oder in den LFR-Modus der Raids gehen.

Stockton betonte zudem, wie wichtig der LFR-Modus für das Team von WoW sei. Immerhin arbeite ein ganzes Team von Content-Designern an den Raids – da wäre es unsinnig, wenn nur die Core-Raider, ein oder zwei Prozent der Spielerschaft, davon etwas hätten.

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Mit genau dem Problem hatte in den vergangenen Monaten das SF-MMO WildStar zu kämpfen, das mal angetreten war, ehemalige WoW-Spieler für sich zu begeistern.

Quelle(n):
  1. mmorpg.com

Overwatch: Muckis statt Möpse – Blizzard will Heldinnen nicht so stark sexualisieren

Bei Blizzards nächstem Shooter Overwatch will man’s bei den Frauen mit den Proportionen nicht übertreiben. Es soll ein Spiel für alle sein: Die weiblichen Spielfiguren sollen nicht zu stark sexualisiert werden.

Es hatte sich schon abgezeichnet. Vor einigen Monaten gab’s gleich zwei Diskussionen um Sexismus, die Blizzard zumindest tangierten. Bei beiden Themen zeigte man sich engagiert und betroffen. Einmal die „Keine Frauen bei Hearthstone-Turnieren“-Sache und dann der Vorwurf aus der Community, die Frauenfiguren bei Blizzard seien nicht gerade markant, erzählerisch eher langweilig und würden vor allem durch knappe Kleidung hervorstechen. Damals hat man zugesichert, dass man Frauenfiguren in Zukunft stärker zeichnen möchte und bei Hearthstone auch einen kleinen Feminismus-Seitenhieb gelöscht.

Kein Zweifel, bei Blizzard ist man erwachsener geworden, viele sind verheiratet, haben mittlerweile Kinder und ein Gefühl für die Rolle entwickelt, die man spielt. Und auch die Zeiten haben sich verändert: Games sind längst keine Exklusiv-Sache für männliche Teenager mehr. Auch bei Overwatch, dem neuen Shooter, will man darauf achten, dass sich jeder Spieler repräsentiert fühlt. Ganz gleich, ob Mann, Frau, Roboter oder Gorilla.

Overwatch Symmetra Screenshot

Papa, warum haben die alle Badeanzüge an?

Chris Metzen, der Franchise-Koordinator von Blizzard, erzählte auf einer Pressekonferenz bei der Blizzcon, wie er sich ein altes World of Warcraft-Cinematic zusammen mit seiner Tochter angeschaut habe, bis die fragte: „Daddy, warum haben die alle Badeanzüge an?“ „Uh, Schätzchen“, habe Metzen geantwortet, „das weiß ich auch nicht.“

Heute sei man in einer Zeit angelangt, wo Gaming ein Phänomen für alle sei. Jeder, ob Junge, Mädchen, Mann oder Frau, wolle sich in den Games wiederfinden. Und bei Blizzard möchte man Spiele für alle machen, das soll Teil der Marke Blizzard, der DNA der Firma werden. Hier gebe es noch viel Luft nach oben, aber gerade bei Overwatch habe man darauf geachtet, weibliche Spielfiguren nicht zu stark zu sexualisieren. Das Thema behandle man mittlerweile sehr aufmerksam, so Metzen.

Blizzard will, dass die weiblichen Figuren in Overwatch tough und kick-ass werden. Das wolle man von jeder Figur.

Übrigens … wir haben da noch ein Bild aus dem neuen Shooter entdeckt:

Overwatch Widowmaker Screenshot

Auch League of Legends beschäftigte sich jüngst mit einem ganz ähnlichen Phänomen.

Was unser seiteneigener Sukkubus Cortyn über das Thema Sexismus in Spielen denkt, lest Ihr hier: Sexismus in MMORPGs – Absurdität in Entscheidungen und Körperproportionen

Quelle(n):
  1. Polygon

Star Wars: The Old Republic macht laut EA weniger Umsatz als im Vorjahr

Das SF-MMO Star Wars: The Old Republic, SW:TOR, hat im dritten Quartal 2014 wohl weniger Umsatz gemacht als in 2013. Das geht aus dem Quartalsbericht von Electronic Arts hervor.

Electronic Arts hat kürzlich die Zahlen für das dritte Quartal 2014 bekanntgegeben. Insgesamt meldet man ein Umsatzplus von 295 Millionen US-Dollar. Dieses Plus verdanke man vor allem den FIFA- und Battlefield-Franchises, sowie Titanfall.

Aber nicht jedes Spiel bei Electronic Arts machte mehr Umsatz als im dritten Quartal 2013: Die Franchsies Sim City, Crysis und Dead Space spielten weniger als im Vorjahr ein. Und eben auch das Free2Play-MMO Star Wars: The Old Republic.

Die Mehreinnahmen der „Plus“-Franchises betrugen 476 Millionen US-Dollar. Die Weniger-Einnahmen der „Minus“-Franchises 181 Millionen US-Dollar. So kam man immer noch auf das gewaltige Plus von 295 Millionen US-Dollar. Insgesamt bleibt man im dritten Quartal 2014 knapp unter einer Milliarde US-Dollar. 990 Millionen hat man umgesetzt.

Muss sich SWTOR jetzt Sorgen machen?

Star Wars: The Old Republic hat laut jüngsten Infos von Bioware aber wohl nichts zu befürchten, da blickte man rosig in die Zukunft. Das Studio freut sich auf die nächsten Monate und Jahre, hat mit „Shadow of Revan“ eine Erweiterung in den Startlöchern, die Star-Wars-Lizenz ist auch gesichert und Bioware erhofft sich von der nächsten Star-Wars-Film-Trilogie einen Schub fürs Free2Play-MMO.

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Skyforge: Es geht voran – Technisches Beta-Wochenende angekündigt

Das Götter-MMO Skyforge macht augenscheinlich Fortschritte. Fürs kommende Wochenende lädt man zu einer technischen Beta ein, allerdings nur wenige Auserwählte.

Das Götter-MMO Skyforge, ein Free2Play-Game mit starken Arcade-Anleihen, ist bereit, sich auch abseits von Messen zu zeigen. Bisher gab’s nur wenige Gelegenheiten, das Spiel mal zu betrachten. Geleakte Alpha-Footage mit russischem Sprecher scheint seltsamerweise nicht jedermanns Sache zu sein.

Skyforge: Viele fühlen sich berufen, nur wenige sind auserwählt

Nun startet zumindest ein „Technisches Beta-Wochende“ für Skyforge, vom 13.11 bis zum 16.11. Fällt also genau in den Eröffnungs-Hype um Warlords of Draenor, der World of Warcraft-Erweiterung. Die technische Beta von Skyforge ist ohnehin eine ziemlich geschlossene Gesellschaft. Ein paar Internetseiten hauen Codes als Giveaways raus. Ab und an hat Skyforge in der Vergangenheit zu Wettbewerben ausgerufen und dort auch Codes als Belohnung versprochen. Spieler, die sich für die Skyforge-Beta bei my.com angemeldet haben, können jetzt schon mal anfangen, nervös ihren E-Mail-Eingang zu betrachten. Allzu groß scheinen die Chancen, auf dem Weg reinzukommen, aber nicht zu sein.

My.com möchte mit der technischen Beta erstmal die Server antesten, um zu gucken, wie die mit einer relativ überschaubaren Spielerzahl umgehen. Später will man den Umfang der Tests und damit auch die Anzahl geladener Gäste deutlich erweitern.

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Quelle(n):
  1. sf.my.com

Neverwinter gegen Tiamat: So sieht der Kampf gegen eine fünfköpfige Drachengöttin aus

Beim Free2Play-MMO Neverwinter gibt’s jetzt einen Vorgeschmack auf das nächste Modul „Rise of Tiamat“: Die Community tritt in einem Video gegen die namensgebende fünfköpfige Drachengöttin an. Wie sieht der Fight aus?

Spieler aus aller Welt und auch einige Devs von Cryptic Studios haben sich in einem Livestream vor ein paar Tagen zusammengefunden, um es mit Tiamat, der fünfköpfigen Drachengöttin aufzunehmen. In einem Stream plaudert der Enemy-Designer von Neverwinter über seine Schöpfung. Schon in der Nähe von Tiamat zu sein, ist mit Schaden verbunden. Taunts funktionieren bei der Göttin selbstverständlich nicht: „Sie ist Tiamat. Ihr ist es egal, was Ihr über sie sagt.“

Das einstündige Video findet Ihr im Anschluss, wir haben schon mal bis zum Auftritt des Stars der nächsten Erweiterung von Neverwinter “Rise of Tiamat” vorgespult. Das Modul soll am 18. November erscheinen.

Quelle(n):
  1. MMOCulture