Hearthstone: Blizzard versteht bei Sexismus keinen Spaß

Blizzard hat sich jetzt zu den sexistischen Regeln bei einem Hearthstone-Turnier geäußert und klar gemacht: „Mit uns nicht.“

Gegenüber der Seite Polygon gab Blizzard ein klares Statement ab. Eines ihrer Ziele im eSport sei es, eine lebendige und inklusive Gemeinschaft um die Spiele herum zu bilden. Ausrichter von Veranstaltungen, die das nicht mittragen, dürften auch nicht die Spiele Blizzards verwenden. Man arbeite mit den Partnern zusammen, um diese Ziele zu erreichen.

Offenbar fand diese Ansage sofort ein entsprechendes Echo und die betreffenden Organisationen sind von ihrer Position abgewichen, dass es eine klare Trennung zwischen Männern und Frauen geben müsse, wollte man als echter Sport anerkannt werden. Die Turniere, die nur für Männer gedacht waren, sind nun offen für alle – das gilt nicht nur für Hearthstone, sondern auch für Starcraft und andere Spiele. Es finden parallel zum Hauptfeld, an dem jeder teilnehmen kann, in Starcraft 2 und Tekken Tag Tournament noch Spiele für ein ausschließlich weibliches Teilnehmerfeld statt.

Wie in dem Artikel von polygon, der die Aussage Blizzards begleitet, deutlich wird, ist bei den Veranstaltern der Turniere durchaus eine Sensibilität für das Thema vorhanden. Zwar sei die Hälfte der Spieler weltweit weiblich, doch stellten Frauen nur einen verschwindend geringen Anteil der eSportler. Das IeSF (das entsprechende Komitee) werde sich in Zukunft darum bemühen, Frauen mehr Gelegenheit zu geben am eSport teilzunehmen, um eine Gleichheit der Geschlechter zu fördern.

Quelle(n): polygon.com
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Gert-Joachim Weyer

Richtig so.Es hätte mich auch gewundert wenn Blizzard das Befürwortet hätte.Frauen und Männer in einem Esports Spiel trennen zu wollen,wer kommt auf solche Ideen?Wie im Mittelalter ^^

Gorden858

Ich konnte die Argumentation der Veranstalter schon verstehen. Es ist ja tatsächlich so, dass bei traditionellen Sportveranstaltungen auch Frauen und Männer getrennt sind. Da man so ernst genommen werden will wie möglich, übernimmt man dann eben solche Konventionen. Richtig Sinn macht das natürlich nur bei körperlichen Wettstreiten, aber wie bereits gesagt wurde, wird diese Trennung ja zum Beispiel auch beim Schach vorgenommen. Unglücklich ist es natürlich dann, wenn die Gruppe der Frauen für sich selbst gar nicht groß genug ist, um Frauenturniere auszutragen.

Aber hinterfragt werden darf das ruhig auch in anderen Bereichen. Denn selbst wenn Frauenmeisterschaften ausgetragen werden, führt die Trennung trotzdem oft dazu, dass diese nicht so ernst genommen wird und die Männerklasse als die „richtige“ Meisterschaft gilt.

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