Destiny: Bungie gratuliert 343 Industries zum neuen Halo

Mit einem Tweet haben die Entwickler von Destiny, Bungie, dem Gaming-Studio 343 Industries zur neuen „Halo: The Master Chief Collection“ gratuliert.

Es muss schon ein komisches Gefühl für Bungie sein, wenn jetzt jemand anderes ein Halo herausbringt. Immerhin ist Bungie mit dieser Franchise groß geworden, zu einem globalen Phänomen geworden, regelrecht explodiert – und so mancher munkelt, dass auch Destiny im Prinzip eine Art „Halo“ mit etwas anderen Namen für die Figuren sei. Das Gun-Play, wie die 30-Sekunden-Regel, erkennt man wieder. So ganz kann man sich von dem, was einen groß gemacht hat, dann vielleicht doch nicht trennen.

Heute war’s wieder soweit: Ein neues Halo kam weltweit raus– besser gesagt: kein wirklich neues „Halo“. Mit „Halo: The Master Chief Collection“ erschien vom Game-Studio 343 Industries exklusiv für die XBox One und von Microsoft vertrieben eine Sammlung mit neu aufgelegten und grafisch verbesserten Versionen jener Klassiker bei Halo, in denen der Master Chief eine entscheidende Rolle spielte.

Bei Bungie gratulierte man mit einem Tweet. Es sei schön, den Chief wieder im Einsatz zu sehen.

Der Gratulation folgte die Diskussion

Dem Tweet folgte erwartbar eine riesige Diskussion der Fans, darunter so mancher Halo-Veteran, der jetzt Destiny zockt. Die einen glauben, seit Bungie das nicht mehr macht, geht Halo den Bach runter, man wünscht Destiny einen schnellen Tod und dass Bungie doch wieder zur Halo-Franchise zurückkommt. Andere sagen, Reisende solle man nicht aufhalten und erst unter Studio 343 sei die Franchise erblüht.

Bungie hatte sich damals unter großer Beachtung der Industrie und der Spielerschaft von Microsoft getrennt und sich mit Activision zusammengetan, um eine 10-Jahre dauernde Franchise aufzubauen, eben Destiny. Man hatte sich bei Activision eine stärkere Position in der Partnerschaft gesichert.

Einer der Gründe für diesen Schritt sei es gewesen, hieß es später, dass man mit Activision auch für die Playstation entwickeln konnte und nicht nur exklusiv für die XBox wie unter Microsoft. Dadurch sei man auch in Kontakt mit Spielern außerhalb von Nordamerika gekommen, wo die XBox besonders stark sei. Man wollte zudem wohl wieder gerne sein eigener Chef sein. Und na ja – wie schon gesagt – so weit ist Destiny von Halo ja nicht entfernt, wie dieses etwas bissige Video zeigt:

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