Guild Wars 2: Investment-Firma heizt Spekulation um GW2-Erweiterung an

Beim Fantasy-MMO Guild Wars 2 hat eine günstige Prognose für NCSoft nun die Spekulationen um eine mögliche GW2-Erweiterung weiter angeheizt.

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern, die Spieler wünschen es sich, die Fach-Presse geht davon aus und auch die koreanische Investment-Firma Daewoo Securities prognostiziert es: Eine Erweiterung für das Buy2Play-MMO Guild Wars 2 noch in diesem Jahr 2015.

Daeweoo Securities rechnet im 3. Quartal 2015 für den Publisher NCSoft mit erhöhten Einnahmen durch die noch unbenannte Erweiterung. Man geht von zwei Millionen Verkäufen der Erweiterung bei einem Preis von 50$ aus. Als Berechnungsgrundlage nimmt man Zahlen von Guild Wars 1, da hätten sich die Erweiterungen fast so gut wie das Grundspiel verkauft.

Daewoo Secruties gibt keine genauen Quellen an, wie man zu der Einschätzung kommt, dass so eine Erweiterung ansteht, übernimmt dafür auch keine Garantien. Man spricht sozusagen von “für gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen”:

Information and opinions contained herein have been compiled from sources believed to be reliable and in good faith (…)

Guild-Wars2-NCSoft-Prognose
Da die 91 in der fünften Zeile von oben, in der siebten Spalte … um die geht’s!

Mehr wissen könnten wir alle schon morgen, am Dienstag, dem 13.11., dann erscheint die nächste Episode der Lebendigen Welt. Vielleicht sind hier schon Andeutungen versteckt, ob und in welcher Form die Welt von Tyria erweitert wird.

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„Sicher“ mehr erfahren wir wohl dann in 2 Wochen: Dann gibt’s ein Panel zur Zukunft von GW2. Wenn’s dieses Jahr eine Erweiterung gibt, dürften wir es spätestens auf diesem Panel zur Pax South in Texas erfahren: Guild Wars 2: „Die Lebendige Welt war nur der Anfang“ – GW2 stellt Zukunftspläne am 24. Januar vor

Destiny: Alle bekannten Exotics, Legendaries und Aktivitäten des DLC „Haus der Wölfe“ in riesigem Wimmelbild

Bei Destiny steht wohl im März der DLC „Haus der Wölfe“ an. Ein User hat jetzt alles, was man im Code so fand, zu einem Wimmelbild zusammengefasst.

Mit Data-Mining ist das immer so eine Sache: Die Infos sind in der Datenbank, ob die wirklich alle zutreffen und genauso kommen, weiß man allerdings nicht.

Es gibt ein riesiges Wimmelbild (hier in voller Größe) mit allem, was die Data-Miner über den DLC „Haus der Wölfe“ so wissen und das ist, so scheint’s, schon verdammt viel:

Destiny-Haus-der-Woelfe-Wimmelbild

Zwei exotische Waffen, neun Rüstungen

Kurze Zusammenfassung: Es sind nur zwei exotische Waffen dabei. Eine Exo-Schrotflinte Lord of Wolves, die bei mehreren Treffern den Gegner in Flammen aufgehen lässt. Und eine Scout-Rifle 347 Vesta Dynasty, bei der Hüter wählen können, was Präzisionstreffer anrichten. Vielleicht kommt die Fate of All Fools, das Schicksal aller Narren, ja noch mit dem Trials-of-Osiris-Event. Das wären dann aber zwei exotische Scout-Rifle. Oder man führt noch kurzfristig weitere exotische Waffen ein, das wäre kein Problem und auch gut vorstellbar.

Ansonsten gibt es wieder 9 neue Exo-Rüstungen (so wie in Dunkelheit lauert) mit zum Teil wirklich coolen neuen Perks – wie etwa Dreifach-Jump-Boots für Jäger.

Mit den 9 legendären Waffen ist es wieder so eine Sache: Es könnte genau wie jetzt bei Dunkelheit lauert werden, dass man „lange“ auf die Raid-Primaries mit Elementarschaden warten muss. Vielleicht klammert Bungie diese wieder aus dem normalen Modus des Raid aus. Das ist alles noch relativ weit in der Zukunft.

Destiny-Concept-Art-Loot

Klingt sehr nach Dunkelheit lauert, aber vielleicht hat man noch was in petto

Dann haben die Dataminer unglaublich viele Händler-Rüstungen gelistet – ob die wirklich alle so kommen – das scheint doch eher unwahrscheinlich. Händler-Waffen, von denen es zurzeit richtig viele gibt, hat man keine gefunden. Es ist dann auch wieder die Frage offen, auf welches Lichtlevel, die Händlerüstungen die Hüter bringen; wie die Aufwertung von dann alten Exotics funktioniert. Ein neues Max-Level von 34 scheint ja sicher.

Die neuen Aktivitäten klingen genau wie bei Dunkelheit lauert, 3 Story-Missionen, 1 Strike, 1 Raid – eigentlich klingt der Umfang des ganzen DLC‘s ziemlich genau so wie das Paket, was es jetzt in Dunkelheit lauert gab. Die Story wird sich wohl um das House of Winter und das House of Wolves drehen, eine Fallen-Storyline aus dem Hauptspiel, das dann im DLC fortgesetzt wird. Das war auch eine der Stories, von der man unkte, Bungie habe die schon zum Release geplant und dann rausgeschnitten, um sie erst später zu bringen.

Die einzige Ausnahme von der “Genau wie im letzten DLC”-Regel ist vielleicht der „neue“ Inferno-Modus, das wird so eine Art „Hardcore“-PvP-Modus sein, ohne Skills und Tracker.

Destiny Venus

Vielleicht noch ein bisschen früh, um über mangelnden Content zu klagen

Über den Umfang des DLCs (wird so bei 20€ liegen, 35€, wenn man den Seasonpass erworben hat) werden sich sicher wieder viele beschweren. Dafür ist es im Moment aber noch ein bisschen früh.

Deshalb noch mal als Warnung: Diese „Daten“, die hier ausgewertet und zusammengestellt wurden, sind nicht irgendwie superbrandheiß und aktuell und „GENAU SO“ kommt das oder gar ein Leak (damit hat das überhaupt nichts zu tun), sondern das sind wahrscheinlich Elemente, die Bungie schon seit längerem fertig hatte. Der „tatsächliche DLC“ könnte dann deutlich anders ausfallen. Immerhin hatte man bei Bungie nun Feedback und Zeit, um die Pläne zu überarbeiten. Und man wird die Kritik “Das ist zu wenig für einen DLC” sicher deutlich vernommen haben.

Hier ist ein Video von ProNDC vor 2 Wochen, die schon damals in groben Zügen vorstellten, was so über Haus der Wölfe bekannt war, das unterscheidet sich jetzt nicht wahnsinnig von dem neuen Bild:

http://youtu.be/t_mGajxPwfg

Data-Mining ist schwierig

Dieses Data-Mining ist immer schwierig und mit Vorsicht zu genießen.Die Data-Miner haben die Puzzle-Teile, aber nicht den Kontext, wie diese zusammenpassen. Den konstruiert man dann – meistens ist das erfolgreich, aber nicht immer. Und Änderungen können kurzfristig auch noch kommen.

Eigentlich waren sich auch alle bis ein Tag vorm Release des DLC Dunkelheit lauert sicher, dass das Fusionsgewehr Murmur (das Gemurmel) als weißes Item starten und dann langsam bis zu einem legendären aufgewertet werden würde. Das hatte man sich bei Bungie aber wohl kurzfristig anders überlegt und im fertigen Destiny-DLC geändert.

Betrachtet das jetzt bitte als eine Art Vorgeschmack-„Wimmelbild“ zum angucken und als nichts, was in Stein gemeißelt ist. Wir werden dann, wenn der DLC Haus der Wölfe etwas näher ist, die einzelnen exotischen Rüstungen und Waffen noch mal genauer vorstellen.

Deutlich näher als Haus der Wölfe liegt in Destiny erstmal der Hard-Mode von Crotas Ende. Was es dort an neuem Loot gibt, verraten wir Euch hier: Destiny: Das sind die vier neuen Raid-Primär-Waffen aus dem Hard-Mode von Crotas Ende (zugegeben … auch ge-data-minet).

Quelle(n):
  1. reddit

H1Z1: System-Voraussetzungen und die Pakete für Early-Access sind bekannt

Zombie-MMO H1Z1 geht in drei Tagen, am 15. Januar, in den Early-Access auf Steam. Die Systemvoraussetzungen sind jetzt bekannt, auch was es im Starter-Paket und was es im Premiumpaket geben wird, weiß man. Die Preise für die beiden Editionen noch nicht.

H1Z1 wird am 15. Januar in den EA gehen. Zugang können Spieler über zwei Pakete erwerben. Das Starterpaket umfasst:

  • Den Zugang zum Early Access
  • 3 Event-Tickets
  • einen Schlüssel
  • Zwei Kisten

Im Premium-Paket, der Luxus-Ausgabe, ist folgendes enthalten:

  • Early Access zu H1Z1
  • 25 Event-Tickets
  • 3 Airdrop-Tickets
  • 4 Schlüssel
  • 6 Kisten
  • Das Rezept, um sich einen exklusiven Hut zu basteln
H1Z1-Feuerkraft

Die Preise für die beiden Pakete kennt man noch nicht. Man geht beim Starterpaket so von „20 Dollar“ aus, da wusste man bei SOE aber noch nicht so recht, wie man das in Euro umrechnen wird. Zum Release soll H1Z1 dann Free2Play sein und von einem Cash-Shop unterstützt werden.

Mit den Event-Tickets können sich Spieler einmaligen Zugang zu bestimmten Server-Typen erkaufen, wie etwa zum Battle-Royale-Modus, den es zum Launch geben wird. Was uns zum Early-Access-Start an Events erwartet, weiß man im Moment noch nicht. Diese speziellen Server-Typen haben wohl nur eine begrenzte Laufzeit. Wenn beim Battle-Royal alle tot sind, ist der Battle Royale eben zu Ende. Das ist dann sozusagen ein Perma-Death-Server.

Mit den Airdrops lassen sich Luftabwürfe von Kisten anordnen. Um an den Kisteninhalt, an das, was da wirklich bei rauskommt, muss man sich dann aber mit anderen streiten. So ist es zumindest vor einigen Monaten angekündigt worden.

Was es mit den Schlüsseln und Kisten auf sich hat, was in den Kisten genau drin ist, was die Schlüssel öffnen (die Kisten lägen nahe), weiß man im Moment noch nicht.

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System-Voraussetzungen H1Z1

Steam listet folgende System-Voraussetzungen auf:

Minimum:

  • OS: Windows 7 64 bit
  • Processor: Intel i3 Dual-Core with Hyper-Threading (required)
  • Memory: 4 GB RAM
  • Graphics: nVidia GeForce GTX 275 series or higher
  • DirectX: Version 10
  • Network: Broadband Internet connection
  • Hard Drive: 20 GB available space
  • Sound Card: DirectX Compatible Sound Card

Empfohlen:

OS: Windows 7 64 bit

  • Processor: Intel i5 Quad Core or higher / AMD Phenom II X6 or higher
  • Memory: 8 GB RAM
  • Graphics: nVidia GeForce GTX 560 series or higher / AMD HD 6870 or higher
  • DirectX: Version 10
  • Network: Broadband Internet connection
  • Hard Drive: 20 GB available space
  • Sound Card: DirectX compatible Sound Card

H1Z1

Was ist in den Kisten?

Mein MMO meint: Große Frage, die wahrscheinlich jeden interessieren wird, der sich mit H1Z1 bisher beschäftigt hat. “Was ist in der Box? Was ist in der Box?” – H1Z1 hat immer wieder betont, dass man auf keinen Fall irgendwie Pay2-Win-Ambitionen hat.

Die Air-Drops wurden von den Fans schon heiß diskutiert: Damit könnten sich “Spieler” ja einen Vorteil erkaufen, wenn sie gezielt Abwürfe organisieren und mit Freunden sicherstellen, dass sie den Loot bekommen.

Sollte jetzt in den “Kisten”, die man vielleicht mit diesen ominösen “Schlüsseln” looten kann, was anderes drin sein als reine Vanity-Items, gibt’s wahrscheinlich Ärger. Aber es sieht eigentlich nicht danach aus. Wahrscheinlich sind da nur alternative Skins oder “Kostüme” drin. Man wird’s sehen.

Über diesen Link kommt Ihr zum Steam-Store, da wird’s wohl demnächst losgehen.

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Mehr zur Zombie-Sandbox erfahrt Ihr in unserem großen Preview: H1Z1 Preview: Wie viel MMO steckt im Zombie-Survival-Game?

ArcheAge neue Items im Shop: Archeum-Baumschössling, kultiger Faultier-Gleiter, Buff-Food-Kiste

Sandpark-MMO ArcheAge hat neue Gegegenstände eingeführt, die sich Spieler für Loyalitäts-Punkte kaufen können. Davon erhalten sie fünf pro Tag, wenn sie denn einloggen und den Patron-Status aktiv haben.

Das Highlight ist der Faultier-Gleiter für 350 Loyalitätspunkte, die man an 70 Tagen zusammensparen kann. Das Ding wird auch mit einem .gif präsentiert und hat Kult-Potential.

ArcheAge-Tanzendes-Faultier
ArcheAge-Faultier
ArcheAge-Donnerbaum

Für 350 Treuepunkte gibt es das Faultier auf dem Rücken sicher, ansonsten muss man auf einen guten Roll bei der „Schatztruhe des freundlichen Fliegers“ warten. Die gibt es nicht für Treuepunkte, sondern für 420 Gems, die Cash-Shop-Währung.

In der Schatztruhe kann, wenn nicht Sid drin ist, auch Buff-Food für eine Gruppe bis zu 10 Mitgliedern sein. Das soll Spielern dabei helfen die „neuen und härteren“ Herausforderungen zu bewältigen, die Trion Worlds und XLGames jetzt und in der Zukunft für sie planen. Dieses Buff-Food sollte grade Spieler unterstützen, die nicht perfekt equippt sind. Die Truhe wird aber wieder aus dem Spiel verschwinden.

Für Treuepunkte hingegen ist ein „Archeum Donnerbaumschößling“ zu erwerben. Der kostet 35 Treuepunkte und hat die erhöhte Chance, zu einem „thunderstruck“ Tree zu werden.

Der Schößling löste vor einigen Monate eine kleine Krise aus, als es eine Truhe im Cash-Shop gab, aus der er entspringen konnte: ArcheAge auf dem (Blitz)-Holzweg: Änderung am Cash-Shop lief nicht wie geplant. Dass diese Truhe damals gleichzeitig mit einem APEX-Exploit kam, durch den sich Spieler unendlich viele Gems besorgen konnte, verschärfte die Situation.

 
Quelle(n):
  1. Trion Worlds

Destiny: „Ist das schon so lange her?“ – Videorückblick auf 2014 zeigt alle großen und kleinen Momente

Für Destiny ist ein Videorückblick erschienen, der alle großen Momente in 2014 zusammenfasst.

Morgen, am Dienstag, dem 13.1., geht das neue Jahr bei Destiny erst so richtig los. Dann gibt es einen Patch für Crotas Ende, das Eisenbanner kommt.

Auch in 2015 werden die Hüter neue Überraschungen und Enttäuschungen erleben. Aber heute ist es nochmal ruhig im Turm.

Zeit, um mal auf das Jahr 2014 zurückzublicken, dachte sich ein talentierter Youtuber. In einem 5-Minuten-Video fasst er das ganze Jahr in Destiny zusammen. Da ist wirklich alles dabei. Die großen Franchise-Ereignisse, die wichtigen Content-Patches, aber auch die vielen Kleinigkeiten, die Destiny ausmachten: Das Tanzen auf einem Sparrow, der Sprung über den Höllenschuld oder das Schicksal der Lootcave. Tolles Video.

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Spielerzahlen bei MMOs: Gefragt, geschönt, verschwiegen

Um keine andere Sache bei den MMOs wird so ein Geheimnis gemacht wie um die Spielerzahlen. Dabei sind genau die bei den Fans unheimlich gefragt.

Aus diesen 5 Gründen sind Spieler verrückt nach Zahlen

Spieler wollen Zahlen bei MMORPGs wissen. Das hat mehrere Gründe:

  • Zahlen sind für viele Zocker ein Indikator für den Erfolg und die Qualität eines Spiels. Dafür wie „gut“ es wirklich ist. Was vielen gefällt, muss ja gut sein.
  • Zahlen sind wunderbar für Diskussionen mit Fans anderer MMOs. Was? Du spielst dieses Nischengame X? Meins hat 5-mal mehr Spieler!
  • Niemand möchte ein Game spielen, in dem er sich alleine fühlt. MMOs brauchen belebte Welten, um das volle Erlebnis zu bieten.
  • An Zahlen kann man wunderbar erkennen, wie sich ein Game mit den Jahren entwickelt.
  • An Spielerzahlen lässt sich erkennen, ob das Spiel in Zukunft noch weiterentwickelt und unterstützt wird, oder ob das Game schon bald vom Netz geht.

Nur leider: Kein MMO oder zumindest so gut wie keins verrät seine Spielerzahlen.

Denn Spielerzahlen sind ein Staatsgeheimnis. Das liegt an der Natur von MMO, die nach einem anfänglichen Hype immer Einbußen haben. Häufig fallen die Zahlen und das stetig. Mit offiziellen Zahlen, fürchten die Publisher und Entwicklungsstudios, würde man den Spielern das Gefühl vermitteln, das Game wäre in einer Abwärtsspirale.

MMO Friedhof - Bild aus Skyrim
Zahlen sinken? Das MMO stirbt also, weiß doch jeder…

Aber es sind genau diese Zahlen, die Spieler unbedingt wissen möchten. Wonach sie bei Google suchen, auf die sie bei Artikeln über MMOs achten, nach denen sie fragen. Also muss ihnen die Gaming-Presse Zahlen liefern. Was passiert also?

Es kursieren überall Zahlen, nur mangelt es denen meistens an Aussagewert.

Wir haben die Spielerzahlen für Euch … so ungefähr

Als neulich die PC-Games in einem Streifzug zum Jahresende sich die MMORPG-Welt aus der Vogelflug-Perspektive vorknöpfte, stand da zu jedem Spiel feinsäuberlich das magische Wort „Spielerzahl.“ Nur: So recht mit Inhalt füllen, konnte man es nicht. Herr der Ringe Online? Keine Spielerzahlen. Rift? Kein Kommentar. Age of Conan? Keine Aussage.

Gut, könnte der skeptische Leser sagen: Das sind aber auch ältere MMOs, die mal als Abo-Modelle anfingen und längst Free2Play geworden sind. Die werden wohl kriseln. Was ist denn mit neuen Games? Was ist denn mit den Bezahlspielen? Ja, schauen wir uns das mal an.

Spielerzahlen bei TESO und WildStar

TESO
Ihr wollt die Spielerzahlen von ESO wissen? Die zeige ich gerade mit meinen Händen!

The Elder Scrolls Online – schweigt

The Elder Scrolls Online schweigt konsequent zu den Abo-Zahlen. Im Sommer, im Juli, kam irgendwann mal die Zahl 770.000 Abonnenten auf. Die wollte ein Marktforschungs-Institut in Erfahrung gebracht haben. Die Zahl muss wohl vom Studio gekommen sein, da habe man alle Zahlen her, sagte man. Aber bei Zenimax wollte das keiner so recht bestätigen oder dementieren.

Die Zahl ging um die Welt und wenn man bei Zenimax damit so unzufrieden gewesen wäre, hätte man ihr wohl widersprochen. Man sagt aber rein gar nichts dazu. Die Zahl kursiert nun, sieht recht stattlich aus. Imageschädigend ist sie zumindest nicht und da man sie niemals kommentiert hat, kann man auch nicht für sie verantwortlich gemacht werden. Auch eine Taktik.

Davon auszugehen, dass jetzt diese Zahl von 770.000 Spielern (wenn die überhaupt je gestimmt hat) sechs Monate später noch aktuell ist und dass die Zahl heute noch eine Relevanz hat, ist allerdings ziemlich blauäugig.

Trotzdem liest man sie immer wieder: Ist ja die einzige Zahl, die man je hatte.

WildStar – schweigt

WildStar Protostar
Wir haben mehr als 2 Spieler! Ooops, durfte ich gar nicht sagen…

Was ist mit WildStar? Gar nix. Da ist einem der aktuellen Köpfe mal in einem Interview rausgerutscht, man habe „mehrere hunderttausend Spieler“, dafür hat er sich prompt einen Rüffel beim Publisher NCSoft eingehandelt. Und auch die „mehrere hunderttausend Spieler“ wurden nie mehr bestätigt.

So gern die Entwickler von WildStar über ihre anfänglichen Erfolge reden möchten, offenbar hindern Verträge sie daran. In so eine rätselhafte Situation, ob er Zahlen sagen darf oder nicht, hatte sich kurz nach dem Release auch Carbines Präsident Jeremy Gaffney manövriert. So durfte der wohl nur von einer Server-Auslastung reden, nicht aber von Spielerzahlen direkt.

Offiziell ist weder bei TESO noch bei WildStar irgendeine Zahl publik, abgesehen von „unwidersprochene Marktforschungs-Zahl“ und „Das ist mir mal so rausgerutscht.“

„Ja, gut“, wird jetzt der Leser sagen. Elder Scrolls Online und WildStar sind ja auch beide irgendwie unter den Erwartungen geblieben. Was ist denn mit den Erfolgs-Stories dieses Jahr? Was ist denn mit Final Fantasy XIV und vor allem mit WoW?

Final Fantasy – geschönt

Bei Final Fantasy XIV gab’s das ganze Jahr über neue Rekordzahlen. Das Spiel kam auf die Playstation 4, es kam nach China. Immer wuchsen die Zahlen, immer schöner sahen sie am Ende von Videos aus.

Final Fantasy XIV Astrologe
Um die genauen Zahlen zu wissen, müsst ihr mir schon in die Karten schauen! Aber ich hatte schon sehr viele Kunden!

Nur: Da war immer die Rede von „registrierten“ Accounts. 2,5 Millionen war der letzte Wasserstand. Der kam genau nach der Ankündigung, man biete jetzt kostenlose Schnupper-Tage an (für die man sich allerdings auch registrieren musste, die Trials zählten also wohl ebenfalls irgendwie oder auch nicht zu den 2,5 Millionen – unter großen Zahlen ist für das Kleingedruckte einfach kein Platz).

Dann kam jetzt die Nachricht: Final Fantasy XIV, das Vorgänger-MMO Final Fantasy XI und Dragon Quest 10, die drei MMOs von Square Enix, hätten ZUSAMMEN fast 1 Millionen Spieler. Auch wenn man davon ausgeht, dass der Löwenanteil auf FF XIV fällt, ist das doch weit von den registrierten Accounts weg und sieht gar nicht mehr so prall aus.

Was eben noch kurz vor „auf Augenhöhe mit WoW“ stand, ist jetzt bei „wahrscheinlich weltweit eher so groß wie TESO allein im Westen ist“ geworden (wenn denn die TESO-Zahl stimmen würde, was wir auch nicht wissen).

Bei FF XIV kommt auch ein anderer Effekt dazu. TESO setzt auf Mega-Server, FF XIV auf traditionelle Einzelserver. Das ist dann bisschen so, als hätte man die gleiche Zuschauermenge in einem riesigen Olympia-Stadion oder in einer kleinen Provinz-Arena. 5000 Leute verlaufen sich in einem Bundesliga-Stadion, sehen aber in einer Drittliga-Arena wie eine riesige Masse aus.

World of Warcraft – schwierig

Tauren in World of Warcraft
DU! bist einer von über 10 Millionen…

Aber World of Warcraft, werden jetzt einige sagen. Das ist doch die große Ausnahme. Da weiß jeder, dass die 10 Millionen Abonnenten haben, oder? Na ja … nicht so ganz.

Wie passen denn die 10 Millionen Abonnenten damit zusammen, dass etwa bei einer Statistik zu den AVs bei mmo-champion neulich nur 2,7 Millionen Accounts in NA/EU erfasst wurden?

Das liegt daran, dass diese Leuchtturm-Zahl „10 Millionen Spieler“ nur zu einem Teil von dem WoW ausgemacht wird, das wir kennen. Dem Pay2Play-Spiel, dem Abo-Game, dem, wo man eine Box kaufen muss und eine digitale Erweiterung, um up-to-date zocken zu können. In Asien, wo WoW ebenfalls vertrieben wird, hat man ein anderes Geschäftsmodell. Da bezahlen Spieler in den Internet-Cafès, den sogenannten PC Bangs, nur stundenweise für einen Ausflug nach Azeroth.

World of Warcraft: Doubleagent, ein fraktionsloser Panda
PC-Bang-Panda!

Zählt also derjenige, der eine Stunde in China für 9 Cent eingeloggt hat, soviel wie der Spieler mit Monatsabo hierzulande bei diesen 10 Millionen, in dieser Statistik? Das wäre ja absurd, das gleichzusetzen, oder? Darüber schweigen die Pressemitteilungen, die Höchstzahlen ausgeben.

Nur wenn man in einem Quartal ein paar hunderttausend Spieler verloren hat, dann sagt man: Das lag vor allem an Asien. Macht Euch hier mal keine Sorgen. Bei uns läuft’s supi.

Wenn man mal nachforscht, was im Kleingedruckten steht, liest man, dass die “10 Millionen” WoW-Spieler nicht etwa alles Spieler mit einem Abo sind, sondern in die 10 Millionen zählen tatsächlich auch jene Spieler, die im letzten Monat in einem asiatischen Internet-Cafè eingeloggt haben.

Wen wundert es da, dass reine Abo-Spiele ohne diesen “Support aus Asien” die Zahlen lieber verschweigen, werden sie doch sofort an den 10 Millionen WoW-lern gemessen und sehen da ziemlich lumpig aus.

ArcheAge 3 Millionen, Hearthstone 20 Millionen, World of Tanks 100 Millionen! Rekorde!

ArcheAge Launch
Wo sind denn die 3 Millionen Spieler? Die Sonne blendet so…

Noch ein wenig schräger geht’s bei den Free2Play-Spielen zu. Die berichten nämlich über „So oft wurde das schon heruntergeladen“ oder „So viele registrierte Accounts“ gibt es. Da kommen wahnwitzige Zahlen zu Stande, die nichts über die aktuelle Begeisterung der Spieler für das Game aussagen. Da werden die Karteileichen mitgezählt.

Lebt damit: Es gibt keine offiziellen Zahlen, nur Annäherungen

Als Fan und auch als Gaming-Journalist muss man damit leben, dass wir keine offiziellen, vergleichbaren, aktuellen Zahlen erhalten. So gern wir sie auch hätten.

Allerdings: Es gibt durchaus Möglichkeiten, den Erfolg oder Trend eines Spiels zu messen.

Wir bei Mein-MMO nehmen zum Beispiel die Raptr-Zahlen oder bestimmte Trends bei Google zum Anlass, um zu sehen, wie aktiv Spieler in einem Monat bei einem MMO waren oder wie das Interesse bei den Suchmaschinen verlief. Wir schauen uns Quartalsberichte an und versuchen aus den Einnahmen, die manche Firmen dort für ihre Investoren auflisten müssen, Rückschlüsse zu ziehen. Wir sehen, welchen Traffic die Hompages der Spiele ungefähr verzeichnen und ermitteln dadurch einen Trend.

Diese Zahlen sind angreifbar, relativ, beeinflussbar, nicht in Stein gemeißelt. Gerade Spieler, denen sie nicht passen, zweifeln sie gerne und ausgiebig an.

Nur: Diese Zahlen sind noch das Beste, was wir haben. Wenn ihr einen Einblick in diese Zahlen bekommen wollt, dann schaut euch diesen Beitrag an:#

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Das sind laut Google die 15 populärsten MMORPGs in Deutschland
von Andreas Bertits

Vielleicht sollte man sich als Spieler mit dem Gedanken anfreunden, dass es gar nicht so wichtig ist, wie viele Leute ein Game spielen. Solange man nur genug um sich herum hat, dass man Spaß dran hat.

Was kümmert es einen denn letztlich, ob außerhalb des eigenen Umfelds nun 120.000 oder 1,2 Millionen das Game zocken und wie die Zukunft einmal aufgrund der finanziellen Lage aussehen wird. Viel wichtiger ist es doch, dass man im Augenblick, im Moment, Freude daran hat. Und dafür braucht’s nun keine Hunderttausende, da reicht oft ein Dutzend guter Mitspieler und manchmal tut’s auch ein einzelner.

Destiny: Seht dabei zu, wie ein Hüter jammernd und zeternd 33 Exotics zerlegt

Bei Destiny hat ein Spieler seine in vielen hunderten Stunden gesammelten exotischen Waffen und Rüstungen zerlegt. Grund war eine Art „Dann fress ich einen Besen“-Sache. Und der Mann steht zu seinem Wort.

Kennt Ihr diese „Dann fress ich einen Besen“-Aussagen? Damit sollte man wirklich vorsichtig sein.

Im MMO-Shooter Destiny ist ein Hüter in unstillbarer Liebe für Handfeuerwaffen entbrannt. Nur: Falkenmond wollte einfach nicht für ihn droppen.

Nach 350 Stunden war er zwar im Besitz von 33 der köstlichen Exotics über seine 3 Chars verteilt, darunter auch Schätze wie Dorn, das Letzte Wort und die Eisbrecher, aber die begehrte Falkenmond zeigte sich einfach nicht. Die hatte mittlerweile jeder in seinem Destiny-Clan bekommen und zog ihn immer wieder damit auf.

Dann machte der Handfeuerwaffen-Freund eine verhängnisvolle Aussage: „Wenn die Falkenmond jemals droppt, dann zerleg ich all meine Exotics.“

Schön, wenn man Freunde hat, die einen an ein solches Versprechen erinnern. Das ganze Drama seht Ihr in diesem Video:
http://youtu.be/55V9vcC0rWs

Jemand im dazugehörigen reddit-Thread hat auch eine Liste aller Ex-Exotics mitgeschrieben und gepostet:

  • Typ 44 im Abseits
  • Heilrüstung
  • Ruinenflügel
  • Eine unüberwindbare Schädelfeste
  • Helm des innersten Lichts
  • Helm des 14. Heiligen
  • Dorn
  • Schlechtes Karma
  • Hartes Licht
  • Universalgerät
  • Kein Land Ausserhalb
  • Unendlichkeit
  • Plan C
  • Schmähung
  • Drachenatem
  • Wahrheit
  • Extrem Guter Ratschlag
  • Geduld und Zeit x2
  • Eisbrecher
  • Das letzte Wort
  • Wappen von Alpha Lupi
  • Achlyophagen Symbiont
  • Maske des Dritten Mannes
  • Mida Multi-Werkzeug
  • Sternenfeuerprotokoll
  • Sonnenbrecher x2
  • Klauen des Ahamkara
  • Licht hinter Nemesis
  • Schädel des schrecklichen Ahamkara x2
  • Obsidian Mind

Der reddit-Thread zu der Aktion ist übrigens auch sehr empfehlenswert. Die Reaktionen der Hüter gehen so in Richtung: “Oh mein Gott, ich konnte gar nicht hinsehen.”

Wie seht Ihr das?

Quelle(n):
  1. reddit
  2. destinyblog

Evolve bevorzugt XBox One Spieler

Das asymmetrische MOBA Evolve bevorzugt Spieler der XBox One.

Evolve Screenshot 2

Wie das US-Magazin Polygon berichtet, bevorzugt Evolve Spieler der XBox One. Da habe 2k Games wohl einen speziellen Deal mit Microsoft laufen, vermutet Polygon.

Wir haben schon darüber berichtet, dass die Beta für die XBox One deutlich länger und auch umfangreicher ausfällt als die für Playstation und PC-Spieler. Das ist aber noch nicht alles.

Bei der Beta (beginnt am 15. Januar) werden XBox One Spieler, die das Game bereits digital vorbestellt haben, sofort in den Genuss des dritten Monsters „Wraith“ kommen und zudem das dritte Tier von Huntern freischalten. Dieses Angebot gilt aber nur, wenn man das Game über den Microsoft-Store vorbestellt.

Laut Polygon sparten sich Spieler damit ungefähr 10-15 Stunden „Arbeit.“ So lange dauert es, bis Monster und Hunter sonst über das Spielen der “Basis-Ausgaben” freigeschaltet werden.

XBox One Spieler werden den in der Beta freigespielten Vorsprung ins Release-Game mit übernehmen können, wie es in der letzten News hieß: Evolve: Open Beta im Januar für XBox One zählt für Release, technische Beta für PC und PS4 nicht

Hier sind noch 2 Videos für Euch. Einmal das beeindruckende Intro-Cinematic:

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Und hier hat jemand die Tutorials der Klassen zusammengeschnitten:

http://youtu.be/fIkm9AlwDxU

DC Universe Online: Das bringt der nächste DLC Amazon Fury II

DCUO-Kampf

Bei DC Universe Online beschäftigt sich das nächste Update, Amazon Fury II, erneut mit Wonder Woman und dem Personal des griechischen Pantheons.

Das Universum von DC kennt viele Facetten. Batman ist häufig eine Art Kriminal-Roman oder Thriller, die Geschichten um Green Lantern haben eine philosophisch-spirituelle Seite, bei Superman geht’s gleich um die supergroßen Sachen und mit Wonder Woman schließt man die Welt der griechischen Sagen auf.

Im nächsten Update „Amazon Fury Part 2“ steht Wonder Woman im Fokus und mit ihr die ganze nackte, irrlichternde Großartigkeit der griechischen Sagen.

Den ersten DLC der auf drei Teile angelegten Story-Line haben wir im Mai vorgestellt: DC Universe Online – Amazon Fury Teil 1 ist endlich verfügbar

Im zweiten Teil geht es gegen Cerberus, den dreiköpfigen Höllenhund, den Kriegsgott Mars (bei DC sowas wie ein Superschurke) und auch Hades, der Herr über die Unterwelt ist dabei.

Spieltechnisch gesehen bringt Amazon Furty II folgenden neuen Content:

  • Drei Acht-Spieler-Raids, von denen der letzte im Elite-Modus verfügbar ist, wenn die Spieler ihn auf normal bezwungen haben: Labyrinth of Lost Souls, Halls of Hades & Throne of the Dead
  • Zwei Vier-Spieler Missionen: Return to the Nexus & Act of Defiance
  • Eine Single-Player-Mission

Außerdem wird‘s neues Style-Gear geben im Wonder Woman/Circe-Stil.

Destiny: Zwei Spieler knallen Crota in 44 Sekunden um (mit Video)

Bei Destiny sind die Hüter auf Rekordjagd. Zwei von ihnen nahmen sich nun Crota vor und besiegten ihn in 44 Sekunden.

Die genauen Zahlen bei Destiny sind immer unklar. Wie stark skalieren Raid-Mobs mit der Anzahl der Spieler? Haben es kleine Raid-Gruppen dadurch deutlich leichter als größere? Oder liegt’s am Encounter-Design, dass ein Zweimann-Team das hin bekommt, woran 6 Spieler scheitern? Ist der Vorteil, den Stufe 32er haben, wirklich so gewaltig? Oder wie sieht das alles aus?

Die Leistung dieser beiden Hüter stellt die Frage nach der Skalierung erneut in den Fokus: Denn die haben nur zu zweit Crota, den Endboss des aktuellen Contents bezwungen, und das in der unglaublichen Rekordzeit von 44 Sekunden.

Destiny-Gjallarhorn

Timing ist alles

Mit augenscheinlich perfektem Spiel schnappt sich einer der beiden seine Gjallarhorn und zwingt Crota in Sekunden auf die Knie, sein Kollege steht schon bereit und verwendet das Schwert, um es dem knienden Crota über die Rübe zu ziehen. Timing ist hier alles. Einen Fehlerspielraum gibt es nicht. Der Schwertträger kommt punktgenau an. Jede Rakete trifft ihr Ziel. Es gibt keine Atempause für Crota, dass der Lebenspunkte regenerieren und den engen Zeitplan gefährden könnte. Alles greift ineinander.

Eine Schwertphase reicht bei diesem Rekord-Versuch, dreimal nur muss Crota auf die Knie, dann ist es vorbei.

Die beiden Hüter scheinen perfekt aufeinander eingespielt zu sein und über enorme Feuerkraft zu verfügen:

Hier gibt es das Video aus der Sicht des Schwertträgers:

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Und hier den beeindruckenden Kill aus Sicht des Gjallarhornisten.

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Raid ist wohl die falsche Bezeichnung

Man könnte diesen Kill entweder als ein weiteres Beweisvideo sehen, wie unglaublich stark die Gjallarhorn ist (wobei es so eines Videos wohl kaum bedarf) oder als Zeichen dafür, dass die Raids in Destiny eben nicht den klassischen MMORPG-Regeln gehorchen. Da wäre so ein Kill unmöglich, da für einen Boss, um den Enrage-Timer zu schlagen, mathematisch ganz andere DPS-Werte notwendig wären als hier.

In jedem Fall ist das Video ein Beweis dafür, dass manche Spieler in Destiny richtig Skill haben und dass es Zeit wird, dass der Hard-Mode kommt. Denn von hier aus gibt’s keinen Ort mehr, an dem man im Normal-Mode noch gehen könnte. Der Raid wurde schon solo mit dem schwächsten Exotic im Spiel bewältigt, die Rekordzeiten für volle Teams sind auch schon beeindruckend niedrig.

Destiny Bild

Bei Atheon lag der Rekord damals bei 17 Sekunden und 6-facher Gjallarhorn-Massage, so tief wird man Crota wohl nicht drücken können, die Mechanik steht hier im Weg.

Zum Glück kommt der Hard-Mode des Raids wohl demnächst: Destiny Patch angekündigt: Mehr Loot, weniger Exploits – das passiert nächsten Dienstag.

Dann wird Crota von lumpigen 32ern nur noch einen Teil des jetzigen Schadens nehmen und er hat vielleicht den ein oder anderen Trick mehr drauf. 

Quelle(n):
  1. reddit

World of Warcraft: 6.1. bringt Pet-Jagd in alten BC-Raids und viel Liebe für Pepe

Bei World of Warcraft ist jetzt schon der Patch 6.1. von Dataminern auseinandergenommen worden. Die Highlights für Pet-Jäger und AV-Hunter stellen wir hier vor.

Dataminer haben sich bereits den Patch 6.1. von World of Warcraft vorgenommen, der auf den Testserver gespielt wurde, und der einen Haufen Zeug bringen wird. Unter anderem:

  • ein neues Erbstück-System
  • die Schwarzfelsgießerei
  • den dritten Weltboss Rukhmar
  • neues Zeug für die Anhänger
  • Relikt-Missionen
  • eine Juke-Box für die Garnison
  • die Garnisons-Invasionen können nun auf Platin abgeschlossen werden.
  • Harrison Jones als Follower
  • die neuen Blutelfenmodelle
  • neue Mounts (mit Chauffeur)
  • und eine Fortsetzung der legendären Questreihe.

Hier soll es aber um die Pet-Jäger unter Euch in der World of Warcraft gehen. Die kommen mit 6.1. in den Genuss von einem Dutzend neuen Pets aus den alten BC-Raid-Instanzen: Sunwell, Hyjal und dem Black Temple.

WoW-Supremus
Ob’s den bald in Handtaschenformat gibt?

Das dreizehnte Pet – ein Mini-Naaru?

Der dritte Teil des Raid-Pet-AVs ist da. Die Pets gibt’s wieder von den Bossen in diesen Raids. Unter anderem im Angebot: Abyssius, ein Splitter von Supremus; eine Schwester der Verführung, wahrscheinlich aus dem Sündenpfuhl im Schwarzen Tempel; und ein Irrlicht vom Hyjal.

Wer alle 12 Pets gesammelt hat, bekommt als Belohnung ein 13. Sozusagen „das dreizehnte Pet“, dabei handelt es sich um K’Tue. Wenn man bisschen weiß, wie Blizzard denkt, würde man wohl auf einen Mini-Naaru tippen.

WoW-Pepe
Bildquelle und Entstehungsgeschichte dieses schrägen Viehs (nicht des Orcs): Venturebeat.

Pepe! Du hast wohl einen Vogel?

AV-Hunter und Ornithologie-Freaks können sich auf noch mehr Zeit mit „Pepe“ freuen. Mit dem Vogel auf dem Kopf (ihn gibt’s in der Garnison) sollen sich Spiele die verschiedenen Bosse von Warords of Draenor vorknöpfen. Das umfasst die Endbosse der Instanzen, die dann drei Weltbosse (Rukhmar kommt neu dazu) und die ganzen Unholde in Hochfels und der Schwarzfelsgießerei.

Das wird sicher darin münden, dass Leute in World of Warcraft sich ständig fragen, ob sie diesen Vogel wirklich dabei haben oder nicht. Was tut man nicht alles für seine 10 AV-Punkte!

Pepe war ursprünglich nur eine persönliche Spinnerei des Zeichners Jordan Powers, der den Vogel mit Kulleraugen vor Jahren mal in sein Schulheft malte (diese Zeichner kritzeln ja immer vor sich hin). Später wurde es so eine Art Markenzeichen und Pepe fand sich auf bemerkenswerte Art immer wieder in seinen Zeichnungen wieder.

Als Powers dann von Blizzard angeheuert wurde, schmuggelte man Pepe in die Garnison. Spieler entdeckten ihn, setzten sich ihn auf den Kopf und eine regelrechte Selfie-Flut (Selfie mit Vogel) kam auf die sozialen Netzwerke. Das hat man bei Blizzard registriert und beschlossen, diesem Kult neue Nahrung zu geben. Daher der neue Erfolg in World of Warcraft.

Lang lebe Pepe, unser geliebter, gefiederter neuer Herrscher!

Quelle(n):
  1. MMO-Champion

DCUO/H1Z1/Planetside 2: SOE setzt auf Free2Play-MMO-Trio für Playstation 4

Das Online-Studio Sony Online Entertainment sieht große Chancen für Free2Play-MMOs auf den Konsolen. Mit DC Universe Online ist man schon auf der PS4, Planetside 2 soll bald folgen, ein Port des Zombie-MMO H1Z1 ist geplant.

DCUO-Green-Arrow

In einem Gespräch mit Gamastura spricht der Präsident von SOE, John Smedley, über den Profit, den die MMOs seines Studios auf der Playstation 4 einfahren und noch einfahren sollen, das große Potential von Free2Play auf den Konsolen und über die Schwierigkeiten, die mit einem Port verbunden sind.

Ein DCUO-Spieler gibt auf der Playstation 3-mal so viel aus wie ein PC-Spieler

DC Universe Online, ein Superhelden-/Superschurken-MMO verdiene pro Spieler auf der Playstation 4 das drei- bis dreieinhalbfache wie auf dem PC. Auf der Playstation 3 immerhin noch das Doppelte.

Planetside 2 MMO-Shooter

Mit DCUO habe man als eines der ersten Free2Play-Games sicher Vorteile gehabt, war sozusagen ein Pionier. Smedley glaubt aber, dass davon ungeachtet auf den Konsolen viel Potential liegt und auch Profit zu holen ist.

Im Gegensatz zu „Social Games“ müssen Free2Play-MMO was können

Im Gegensatz zu sogenannten „Social Games“ (auf Facebook etwa) müssten die Studios, um auf den Konsolen Geld zu verdienen, aber richtige Spiele anbieten, nicht nur „Monetarisierungs-Maschinen“.

Ein Port vom PC auf die Konsolen sei mit Schwierigkeiten verbunden. So müsse man grade beim Port von PC-Spielen sichergehen, dass die auch ohne Maus funktionierten. Planetside 2, das nächste Projekt, das auf dem Sprung zur PS4 steht, soll mit dem Controller spielbar sein. Eine Maus/Tastatur-Combo wird man nicht unterstützen.

SOE selbst sieht, auch wenn Sony eng mit der Playstation verbunden ist, seine eigenen Wurzeln übrigens auf dem PC. Hier hat man mit Everquest sozusagen die Identität des jetzigen Studios begründet.

H1Z1-Early-Access

Smedley wünscht sich einen Early-Access für die PS 4

Weitere Schwierigkeiten neben dem Port auf die Konsolen sieht Smedely vor allem in der Logistik. Es sei schwierig, mit Sony abzustimmen, wann die Updates und Patches für PS3 und PS4 kommen könnten. Und das sagt SOE – das Studio, das mit Sony enger verbunden sein dürfte, als jedes andere Entwicklungsstudio der Welt.

Der Traum von Smedley wäre eine Art „Steam“ für die Playstation 4. Smedley ist ein großer Fan der offenen Entwicklung in stetem Kontakt mit den Fans über eine Art „Early Access.“ Dass sowas auch mal auf der Playstation 4 möglich ist, würde er sich wünschen.

Das nächste SOE-Spiel nach Planetside 2, das den Sprung auf die PS4 wagen soll, steht mit H1Z1 kurz vorm Start auf dem PC über Steam. Und das eben als ein Early-Access-Game. Auch für H1Z1 plant man einen Port auf die Playstation 4.

ArcheAge: So sehen die zweistöckigen Häuser im Video aus

Bei ArcheAge kommen in Korea mit dem Patch 1.8 zweistöckige Häuser. In einem Video können die jetzt schon bewundert werden.

Vor ein einem Monat haben wir einen Ausblick auf 1.8 in Korea gewagt und Euch dort Bilder der zweistöckigen Häuser gezeigt. Jetzt ist ein Video darüber veröffentlicht worden und Ihr könnt Euch die Häuser mal genauer anschauen.

Diesen Bau-Trend, Etagen ungewöhnlich zu nutzen, sieht man auch in dicht besiedelten Großstädten häufiger: Die wachsen nach oben. Da gibt’s Dachterassen oder Dachgaragen und einen Pool im Keller. So ähnlich läuft das auch in ArcheAge ab: Das Erdgeschoss wird zum Garten und unter freiem Himmel wird gewerkelt.

Wann der Patch 1.8 nach Europa kommt, steht noch in den Sternen.

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Quelle(n):
  1. Playmassive

The Secret World soll in 2015 für Neulinge zugänglicher, wahrscheinlich auch leichter werden

Das Dark-Fantasy MMO The Secret World soll in 2015 für Neulinge zugänglicher werden. Für Veteranen ist neuer Content geplant.

Bei The Secret World ist ein neuer Brief des Producers erschienen, der einen Blick auf das neue Jahr richtet. So soll in 2015 einer der Schwerpunkte auf dem Spielerlebnis für neue Spieler liegen. Man will die „Tutorials“ überarbeiten und auch überprüfen, ob die frischen Verschwörer denn mächtig genug sind, um sich dem zu stellen, was da in TSW so an Monstrositäten angeschwommen, angekrabbelt und angeflattert kommt. Zudem will Funcom sehen, wie man den Informationsfluss verbessern kann.

Für die Spieler im Endgame wird’s auch wieder Neues geben. Im nächsten Update will man die Geschichte um Tokio zu Ende erzählen und auch eine neue Instanz oder einen Raid bringen. Die Details sind da noch nicht ganz klar. Je nachdem, auf was man sich intern einigt, könnte man das auch in zwei Updates, den sogenannten Ausgaben, bringen.

Spielern, die sich den Tokio-Zugang noch nicht gekauft haben, will man mit Venedig und der U-Bahn zumindest etwas entegenkommen, so dass sie das AEGIS-System in Aktion sehen können.

The Secret World Test

Skill-System müsste dringend besser erklärt werden

Mein MMO meint: Ja, das mit den neuen Spielern ist wirklich ein Knackpunkt, den man bisschen zu spät angeht. Das „Hauptproblem“, die Hürde, für Neueinsteiger bei The Secret World ist das eigenwillige Skill-System. Die „Level“ steigen nicht direkt, aber relativ klar: Man investiert in die Fähigkeit, verschiedene Stufen von Ausrüstung zu tragen und beißt sich in den Hintern, wenn man sich später bei den Hauptwaffen umentscheidet. Aber das Skill-Rad ist gewöhnungsbedürftig.

Vor allem müssen Spieler früh „tief ins System“ einsteigen, um zu erkennen, welche 7 aktiven Fähigkeiten und 7 passiven Fähigkeiten sie später einmal spielen wollen, wie sie unterwegs sein möchten. Dann müssen sie noch rauskriegen, wie sie am Leben bleiben, bis sie diese Fähigkeiten zusammen haben, und in welcher Form die dann Synergie-Effekte bringen.

The Secret World

Es gibt da zwar vorgefertigte „Builds“, denen man folgen kann, aber es entsteht selten das Gefühl: Jetzt hab ich eine Stunde gespielt, jetzt ist meine Figur wirklich stärker geworden. Und genau von diesem Gefühl leben eben viele MMOs.

Das ist für langjährige TSW-Spieler kalter Kaffee. Die haben das irgendwann vor 2 Jahren verstanden und sind vielleicht auch stolz auf das etwas krude und schrullige Skill-System, das so ganz anders als anderswo ist.

Neulinge, die mit den Grundlagen des Systems schon nach 30 Minuten konfrontiert werden, sehen das wahrscheinlich anders. Und um sich in so ein System einzufuchsen, muss erstmal die Liebe und Begeisterung entflammt sein. Und an der Stelle wird The Secret World viele Neulinge abwerfen. Wenn man das jetzt in 2015 angehen möchte – man könnte wohl schlechtere Ideen haben. Bisschen rätselhaft, warum man sich damit so viel Zeit ließ.


Auf unserer The Secret World-Themenseite findet Ihr mehr zum MMO. Eines der wenigen MMOs, das in der “heutigen” Zeit spielt, wenn auch in einer ziemlich verzerrten Version von ihr.

The Elder Scrolls Online: Championsystem gibt Vielspielern 2%-Vorsprung, die freuen sich wie wild

Das Fantasy-MMO The Elder Scrolls Online hat auf die Kritik an der geplanten Umstellung zum Champion-System reagiert.

Das alte System: Kommunismus! 30 Punkte für jeden

30 Championspunkte – so viel sollten Accounts bekommen, die mindestens einen Veteran hatten, wenn das Update 6 ansteht. Diese 30 Championspunkte waren so eine Art „Begrüßungsgeld“, die bekam im alten System jeder Veteran und zwar genau diese 30 Punkte. Ganz egal, ob er ein frischer Veteran auf VR 1 war oder ein altgedienter Recke mit VR 14. Egal, ob er nur einen Char hatte oder gleich mehrere.

Das gefiel den Fans so gar nicht. Heftige Kritik brandete an dieser „Gleichmacherei“ auf, Vielspieler fühlten sich benachteiligt. Sie würden dafür bestraft, so kam es ihnen vor, dass sie TESO von Anfang an die Treue hielten.

TESO

Das neue System: Leistung muss sich wieder lohnen!

Auf diese Kritik hat man bei Zenimax jetzt reagiert und ein neues System angekündigt. Veteranen erhalten für jeden Veteranenrang nach dem ersten (den gibt’s ja automatisch) 5 Championspunkte. Bis zu einem Maximum von 70 Punkten. Die zählen wie die alten 30 accountweit und können pro Char verteilt werden.

Das heißt: Ein Spieler mit einem VR2-Char erhält 5 Punkte. Einer mit einem VR 10-Char: 45 Punkte. Einer mit einem VR 14-Char: 65 Punkte. Das gilt aber nicht nur glatt, sondern auch noch in „0,2“-Schritten. Ein Spieler mit einem VR2 Char, der schon 80% der Erfahrung hat, die er bis auf VR 3 braucht, erhält nicht 5, sondern 9 Punkte.

Die 70 Punkte, die es so maximal gibt, können nur bis zum Update 6 erspielt werden. Danach kommt man an diesen Pool aus 70 nicht mehr ran.

Die Fans reagieren sehr positiv auf diese Änderung und freuen sich, dass ihre Ideen gehört werden.

TESO Screenshot

Psychologisch wertvoll

Mein MMO meint: Das ist, ganz unzynisch gesprochen, ein wunderbares Beispiel dafür, dass es nicht wirklich um die „Sache“ geht, sondern um den psychologischen Effekt. Mit dem neuen Champion-System kommen 3600 neue Punkte ins Spiel. Spieler sollen ungefähr 1 Stunde brauchen, um sich einen Punkt zu verdienen.

Ob man jetzt mit 30 oder mit 70 Punkten startet, macht da, nüchtern gesehen, nicht allzuviel aus. Und ein wirklicher Hardcore-Spieler, der viele hundert Stunden ins Spiel investiert hat, bekommt nun „40 Stunden“ mehr angerechnet als im alten System. Ein totaler Frischling bei den Veteranen, der nur einen 50er hat, 30 Stunden weniger. Für Zenimax ändert sich da im Prinzip nichts. Sowohl der Frischling als auch der Veteran werden noch einen riesigen Berg vor sich haben, an dem sie sich lange abmühen können. Der eine spart sich eben die ersten 1,94% des Aufstiegs, der andere muss wirklich bei Null anfangen.

Es ist aber den Spielern wichtig, dass sie das Gefühl haben, ihre „Taten“ zählten etwas. Und dass sie mehr bekommen als andere, die weniger investiert haben. Gerade dieser Aspekt ist wahrscheinlich der entscheidende: Es gilt nicht der tatsächliche, objektive Vorteil, sondern der relative Vorteil gegenüber dem Nachbarn, gegenüber den anderen. Das ist auch im “richtigen” Leben so, wie dieser Artikel aus der Zeit sagt.

Destiny Events: Wie steht’s um Zorn der Königin, Eisenbanner, Trials of Osiris?

In Destiny waren zwei große monatliche Events geplant. Fürs PvE der Zorn der Königin, fürs PvP das Eisenbanner – ein drittes, noch geheimes Event, die Trials of Osiris, ist ebenfalls schon durchgesickert. Wie steht’s um diese Events?

Zorn der Königin

Destiny-Queen

Was ist es?: Ein PvE-Event, bei dem sich Spieler durch das Erfüllen von Beutezügen Ruf bei der Königin verdienen können.

Wie oft kam es schon?: Ein einziges Mal, gleich Ende September, Anfang Oktober. Damals nutzten es Spieler vor allem, um sich legendäre Rüstungen billig zu kaufen, die sie dann in Aszendenten-Materialien zerlegten. Als Bungie dem einen Riegel vorschob, kühlte sich die Begeisterung für die Monarchin mit bläulichem Teint merklich ab.

Wie kam das an?: Nicht so richtig gut. Spieler empfanden es einfach als „noch mehr Beutezüge am Tag“, ohne eine richtige Besonderheit.

Wie steht es aktuell um das Event?: Zorn der Königin wird im Moment wohl grundlegend überarbeitet. Es hieß, das müsse „zurück in den Ofen.“ Mehr hat man davon nicht mehr gehört. Vielleicht als Hintergrund: Bungie war sich vorm Release unsicher, ob die Hüter überhaupt die Raids annehmen würden. Das taten sie und das gewaltig. Könnte sein, dass darunter das PvE-Event zu leiden hat. Vielleicht war das ja als “Alternative” geplant, die nun weniger wichtig wurde.

Destiny-Drei-Hueter

Eisenbanner

Destiny-Saladin

Was ist es?: Ein PvP-Event, bei dem Spieler im Schmelztiegel Beutezüge erfüllen und sich gegenseitig umbringen können, um Ruf bei der Fraktion Eisenbanner zu verdienen. Als Belohnung gibt es legendäre Rüstung und ausgewählte legendäre Waffen. Das Besondere: Im Gegensatz zum normalen Schmelztiegel wird die Ausrüstung der Spieler hier stärker gewichtet.

Wie oft kam es schon?: Drei Mal – im Oktober, November und Dezember. Und ein viertes Mal steht das Iron Banner in der nächsten Woche in Destiny an. Am Dienstag, dem 13. Januar.

Wie kam das an?

  • Das erste Event im Oktober kam relativ schlecht an, da die Ausrüstung der Spieler nicht so stark zählte wie gedacht. Es fühlte sich nicht „besonders“ genug an.
  • Beim zweiten Mal im November sehr gut, da gab’s kurz vor der Erweiterung schon Lichtwert-30-Rüstung, die noch viele brauchten. Außerdem zählte nun die Ausrüstung stärker und man hatte einige Design-Fehler aus dem Oktober gefixt.
  • Beim dritten Mal im Dezember waren die Spieler mit Dunkelheit lauert beschäftigt und die Belohnungen des Eisenbanners wirkten nicht ganz so aufregend. Das Event wurde deutlich schwächer besucht als im November.

Wie steht es aktuell um das Event?: Das Eisenbanner in Destiny geht schon am Dienstag, dem 13. Januar, wieder los. Man spricht von „updated Rewards“, aktualisierten Belohnungen. Was es damit auf sich hat, sehen wir am Dienstag.

Destiny-Trio-Hüter

Trials of Osiris

Was ist es?: Ein PvP-Event auf dem Merkur. Eine Art Turnier, in das Spieler sich einkaufen und ausscheiden, wenn sie dreimal verloren haben. Je öfter sie am Stück gewinnen, desto höher wird wohl die Belohnung sein.

Wie oft kam es schon?: Noch gar nicht. Es gibt auch von Bungie keinerlei Äußerung zu dem Thema. Das Trials of Osiris-Event ist schon in der Datenbank und sieht ziemlich fertig aus, aber Bungie hat noch keinen Mucks gemacht, ob und wann man das bringen möchte.

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Wie kam das an?: Na ja, die PvP-Fans sind heiß drauf. Immerhin soll es da auch einen komplizierten exotischen Beutezug geben, an dessen Ende die Fate of all Fools herausspringt. Noch heißer sind die Fans aber wohl auf den neuen “Inferno”-Modus. Über den weiß man aber genauso wenig.

Wie steht es aktuell um das Event? Bungie sagt dazu nichts. Es könnte sein, dass es erst mit „House of Wolves“ kommt, vielleicht im Sommer, um das Sommerloch zu überbrücken. Kann aber auch sein, dass es früher kommt oder gar nicht.


Ausführlich mit dem Trials of Osiris-Event beschäftigen wir uns in diesem Artikel: Destiny Events: Was kommt als nächstes? Trials of Osiris vielleicht?

World of Warcraft: In 6.1. gibt’s fehlende Anhänger für Gold

Bei World of Warcraft soll’s ab dem Patch 6.1. einen NPC geben, der jene Anhänger verkauft, die es beispielsweise optional durch den Außenposten gibt und die dem Spieler noch fehlen.

Wer in Draenor unterwegs ist, wird in den Zonen immer wieder vor die Wahl gestellt, zwischen zwei Gebäuden zu wählen, die bestimmte Vorteile geben: Lieber ein Mount, von dessen Rücken aus gekämpft werden kann oder doch lieber eine Kriegsmaschine? Lieber einen Shredder oder einen wehrhafter Oger, der auf Knopfdruck kommt und auf die Gegner einprügelt?

Ein Nebeneffekt der Außenposten ist es, dass Spieler dadurch pro Zone bestimmte Anhänger rekrutieren können und andere nicht. Wer alle Anhänger haben wollte, musste daher die Außenposten wechseln – das wurde kürzlich erleichtert, aber ist doch eine ziemlich umständliche und kostspielige Angelegenheit.

Daher wird Blizzard in 6.1. einen NPC einführen, der die fehlenden Garnisonsanhänger gegen Gold vertickt. Es sind eben, egal, was sie sagen, doch Söldner. Auch die liebe Omi von Thrall, Geyah.

Die Spieler können auch andere Anhänger anheuern: Wenn sie bei der Einstiegsquest die Wahl zwischen drei hatten, gibt es nun auch die anderen beiden zum Erwerb – oder einfach Anhänger, die man bei einer Quest verpasst hat.


Einen Einstieg in die wunderbare Welt der Anhänger findet Ihr hier: World of Warcraft Guide: Wie werden Anhänger in WoW stärker, epischer, nützlicher?

Quelle(n):
  1. WoW Insider

Herr der Ringe Online: EU-Server ziehen nach Amsterdam, neue 3er- und 6er-Instanzen kommen, Level-Cap bleibt

Bei Herr der Ringe Online (HdRO) gibt’s einen Nachtrag zum Ausblick für 2015. So sollen die europäischen Server zwar nach Amsterdam ziehen, werden aber weiterhin von Turbine betreut. Bei den neuen Instanzen soll es sich um keine Raids handeln, sondern um Herausforderungen für 3 oder 6 Spieler.

Der Producer Letter von Herr der Ringe Online hat einige Frage aufgeworfen, die noch mal genauer beantwortet wurden. Für die europäischen Spieler wird sich mit dem Umzug der Server nichts ändern, außer hoffentlich die Performance. Die soll sich verbessern. Die EU-Server bleiben weiterhin in der Hand von Turbine und die Updates wird’s zeitgleich mit den USA geben.

Auch auf die Instanzen ging man noch mal ein. Mit den neuen Instanzen in Osigiliath sind explizit 3er- und 6er-Instanzen gemeint, kein Raid oder eine „epische Schlacht.“

Bei den Serverzusammenlegungen weiß man darum, wie wichtig es für Gildenleiter sein wird, die Truppe zusammenzuhalten. Turbine wird sich darum bemühen, dass das funktioniert.

Und da auch wichtig ist, was man nicht sagt: Kein Wort gibt über eine mögliche “große” Erweiterung oder dass man das Level-Cap höher als 100 schrauben würde. Da geht Turbine wohl offenbar eher in eine horizontale Richtung, dass man auf der Stufe 100 stärker wird.

Quelle(n):
  1. LOTRO.com
  2. massively

Star Trek Online mit steigenden Spielerzahlen, geht optimistisch in 2015

Das SF-MMO Star Trek Online blickt optimistisch in das Jahr 2015, in einem Brief an die Fans spricht Producer Stephan D’Angelo von wachsenden Zahlen.

Wachsende Spiezerzahlen im fünften Jahr: Das ist eine Seltenheit bei MMOs, das weiß auch STO‘ Producer Stephan D’Angelo: Star Trek Online sei nicht nur gesund, sondern wachse, schreibt der in einem Artikel auf der Homepage der Star-Trek-Franchise. Nicht viele MMOs erreichten in ihrem fünften Jahr wiederholt neue Höchstzahlen, daher sei man froh und dankbar über so loyale Fans und freue sich auf ein ereignisreiches Jahr 2015.

What made us the most excited about 2014, however, is how STO is not only healthy, but is growing. Not many MMOs can set new highs repeatedly during their fifth year, and we’re very thankful for all the loyal fans who play and support the game. We look forward to another great year in 2015!

Für das hat man sich einiges vorgenommen. Wurde das letzte Jahr damit verbracht, die Bühne für die Story zu bereiten, will man die Geschichte in 2015 nun vorantreiben. Ein erstes großes Update soll schon in 3 Wochen kommen. Das wird unter anderem die Brückenoffiziere überarbeiten.

STO-Crew


Mein MMO meint: Ist tatsächlich erstaunlich. Die Stimmung um Star Trek Online war zumindest in den Communities um das Spiel eher negativ. Delta Rising kam in den Gameplay-Feinheiten nicht so wahnsinnig gut an, grad die neuen Tier-Schiffe und das „Ich muss jetzt alles auf die neue Stufe bringen“ sorgte für Beschwerden.

Außerdem hieß es neulich von Publisher Perfect World, man sei mit den „US“-Zahlen seiner MMOS nicht zufrieden.

Star Trek Online Offiziere

Aber klar ist: Ein Free2Play-MMO, das eine so starke Lizenz wie Star Trek Online hat, kann mit etwas Geschick einen steten Strom an Neulingen anziehen. Im Vorfeld von Delta Rising hat man zudem deutlich mehr über STO gehört als in den Monaten davor.

Den Neulingen muss man auch konsequent etwas bieten. Und grafisch und vom Gameplay (etwa in den Bodenmissionen) befindet sich STO in einem Wettlauf mit der Zeit.

Allerdings hat das Game auch starke Seiten: Die „Crew“-Missionen, lange Zeit eine Art Alleinstellungsmerkmal, hat mittlerweile auch WoW als Garnison für sich entdeckt. STO ist kein typisches MMO, sondern bietet auch Veteranen noch Neues und es besetzt eine Nische, richtet sich wahrscheinlich eher an “ältere Zocker”, die mit den Star-Trek-Serien in den 90ern aufgewachsen sind. Für richtige Star-Trek-Fans ist es ohnehin einen Besuch wert.


 

Hier geht es zu unserem Star Trek Online Test, obwohl der wie STO mittlerweile auch Jubiläum gefeiert hat, gibt er einen – wie wir denken – ganz ordentlichen Einblick in das Game: Star Trek Online im Test: Trekkies im Free-to-play-Weltall

The Elder Scrolls Online: 3 aktuelle Gerüchte über TESO und ihr Wahrheitsgehalt

The Elder Scrolls Online kommt nicht zur Ruhe. Die Gerüchteküche brodelt. Die Konsolenversion wird eingestellt oder kommt schon in 6 Wochen? Wird TESO Free2Play? Was ist dran am Rauschen im globalen Kinsterwald?

The Elder Scrolls Online ist das Ziel gleich mehrerer, zum Teil sich widersprechender Gerüchte. Wir fühlen denen Mal auf den Zahn.

The Elder Scrolls Online Update 4
Das Schrecksgespent bei TESO sind die bösen Gerüchte.

Gerücht 1: Die Konsolen-Version wird eingestellt

Im letzten Jahr, die älteren werden sich erinnern, hieß es noch: Die Konsolenversion für Playstation 4 und XBox One werde eingestellt. Das Gerücht hing an einem seidenen Faden und fand sich ausschließlich auf deutschen Gaming-Seiten wieder.

Wurde auch genau ausgeführt, warum das plausibel sei: TESO erfülle nicht die Vision Bethesdas, man findet das Spiel selbst mittlerweile irgendwie doof und will das jetzt nicht weiter supporten, sondern Platz für ein The Elder Scrolls 6 machen.

Das spricht dafür: Gar nix.

Das spricht dagegen: Nur schade, dass Zenimax seit 8 Monaten mit Hochdruck und großem Aufwand daran arbeitet, The Elder Scrolls Online so zu optimieren, dass es auf den Konsolen nochmal Erfolg hat. Dass würde man sich ja wohl kaum antun, wenn man das Spiel schon abgeschrieben hat, oder?

Wahrscheinlichkeit: 0%.

The Elder Scrolls Online Screenshot
So … aha … ja … hm …

Gerücht 2: Die Konsolenversion kommt schon in 6 Wochen

Jetzt, das Neueste: Die Konsolenversion soll schon am 24. Februar erscheinen. Grund ist: „Das steht so im Microsoft“-Store, wo Leute das Spiel vorbestellen können.

Das spricht dafür: Ja, steht da. Mehr aber auch nicht.

Das spricht dagegen: Man hat erst Anfang Dezember gesagt, dass man noch das Justiz-System und das Champion-System „fertigstellen möchte“, bevor man eine Version hat, mit der man auf die Konsolen geht. Vom Justiz-System kommt jetzt der erste Teil „vielleicht“ bald auf den Test-Server. Dass man wirklich schon in 6 Wochen auf die Konsolen gehen möchte, erscheint EXTREM unwahrscheinlich.

Zumal man kürzlich erst getwittert hat, dass es auch eine Beta-Phase mit allem drum und dran geben solle.


Wahrscheinlichkeit: 5%.

The Elder Scrolls Online

Gerücht 3: Man stellt Elder Scrolls Online auf F2P oder Buy2Play um

Das ist ein Gerücht, das im Moment wohl am meisten Futter bekommt. Vor 2 Wochen gab’s die “Enthüllung” (es ist halt wem aufgefallen), dass TESO das 6-Monats-Abo nicht mehr anbietet. Normale Sache, hat Zenimax dazu gesagt. Wurde zu wenig nachgefragt.

Jetzt berichtet Kotaku Australien darüber, dass man die TESO-Boxen und Pre-Paid-Cars bei EB Store in Down Under aus dem Verkehr ziehen wird … na ja. Die Firma dieses Stores hat dem Gerücht bereits widersprochen, das seien “normale Geschäftspraktiken” und es beträfe nicht nur TESO. Aber Kotaku Australien will da mehr wissen – man habe da Informanten gesprochen und irgendwelche Listen gesehen.

Das spricht dafür: Die Implikation des Gerüchts, das Umstellen auf F2P oder Buy2Play, wäre zumindest strategisch denkbar, da Konsolenspieler wohl mit einem Abo-Modell Probleme hätten.

The Elder Scrolls Online Karte

Das spricht dagegen: Aber von Zenimax selbst gibt es überhaupt kein Signal in der Richtung und da jeden Floh husten zu hören, bringt auch nicht gerade superviel. Fakt ist: Von den Verantwortlichen selbst ist überhaupt nichts zu hören. Es ist also kein „Gerücht“, sondern eine Spekulation, die durchaus Sinn ergeben würde. Wobei: Eine Umstellung “ohne Not” auf Free2Play fänden einige der jetzigen Core-Fans auf dem PC sicher nicht so super. Die haben sich bewusst für ein Pay2Play-Modell entschieden.

Es gibt so einen Satz: Wenn man einen Hammer hat, sieht die ganze Welt wie ein Nagel aus. Wenn man unbedingt nach Hinweisen danach sucht, dass die eigenen Annahmen Realität werden, dann wird man dafür auch Indizien finden. Und wenn man sie in Australien suchen muss.

Wahrscheinlichkeit: 15%.


Was wir so von der Zukunft von The Elder Scrolls Online denken, könnt Ihr hier nachlesen, das sind aber leider keine coolen Gerüchte, sondern nur langweilige Spekulationen: The Elder Scrolls Online MMO-Ausblick 2015: Neustart auf den Konsolen oder floppt TESO endgültig?

Und mit den Gründen für die Gerüchte-Flut um TESO haben wir uns auch mal beschäftigt: The Elder Scrolls Online: 6 Gründe, warum so viele TESO hassen

Quelle(n):
  1. massively