Unsere Kollegen von Gameinformer haben sich ein wenig mit Phil Robb unterhalten, einem der führenden Persönlichkeiten, was den 4v1-Shooter “Evolve” anbelangt. Neben der Bekämpfung des Spielerschwundes und der Preispolitik der DLCs ging es auch um die Bot-Jäger. Die wichtigsten Informationen haben wir für Euch herausgefiltert.
Challenges gegen Spielerschwund, Evolve soll langsam wachsen
Wenn man aktuell in die Steamliste schaut, dann schwankt Evolve zwischen 1700 und 3000 Spielern, die es gleichzeitig spielen (und ihr Profil öffentlich gestellt haben – es werden also ein paar mehr sein). Verglichen mit Tag 1 sind das natürlich ernüchternde Zahlen, doch Robb sieht darin kein großes Problem: Die meisten großen Spiele werden zu Beginn viel gespielt und sinken dann schlagartig ab, das sei völlig normal. Für Evolve habe man noch vieles geplant, das in den kommenden Monaten auf die Spieler zukommt. Die Wochenend-Challenges sind dabei nur ein kleiner Appetithappen, um Anreize zu geben und Extrabelohnungen zu verteilen.
Über die nächsten Monate rechnet man aber damit, dass die Spielerzahlen von Evolve langsam und stetig ansteigen werden, weil das Spiel mit mehr Reifezeit noch besser und umfangreicher werde.
Die Preispolitik – Zufrieden mit den gesetzten Zielen
Oft wurde Evolve für seine DLC-Preise kritisiert. Aktuell kostet ein neuer Jäger 7,50€ und ein Monster satte 15€. Da man aber jedes Mal eine ganze Menge Inhalt bekommt und gleichzeitig eine gehörige Portion “Tiefe” dem Spiel hinzufüge, ist man mit den Preisen durchaus zufrieden. Hochkarätige Spiele zu produzieren wird immer teurer und dies spiegele sich auch in den DLC-Preisen wieder.
Man ist aber davon überzeugt, dass die Inhalts-DLCs jeden Cent wert seien, denn in ihnen stecke viel Arbeit. Es sei eben nicht nur ein kosmetisches Upgrade wie ein Skin oder ähnliches, jedes Mal steckt ein ganz neues Set an Animationen, Kunst, Balancing usw. in den Charakteren. Darüber hinaus schließen diese DLCs niemanden aus, denn selbst wenn man ein Jäger oder ein Monster nicht habe, kann man immer noch mit oder gegen sie spielen.
A.I.-Jäger: Hilfreich als Team, bedenklich als Einzelgänger
Die Bots von Evolve sind relativ solide. Gerade wenn man als Monster gegen 4 Computerjäger trainiert, geben sie eine akzeptable Leistung ab. Dies ändert sich aber, sobald eine gemischte Gruppe aus Bots und Jägern zusammenarbeitet. Bots so zu programmieren, dass wirklich jeder mit ihnen zufrieden ist (also sowohl die Jäger als auch das Monster – es soll ja niemals “unfair” sein), sei eine monumentale Aufgabe, die man wohl niemals perfektionieren wird.
Man gibt sich aber alle Mühe, so realistisch wie möglich das menschliche Verhalten zu imitieren. Da Menschen aber “chaotische, irrationale Wesen” sind, ist das eben nicht immer so einfach.
Wenn ihr seit ein paar Wochen nicht mehr in Evolve reingeschaut habt, kann ich Euch empfehlen, das mal wieder zu tun. Inzwischen fühlt sich das Spiel deutlich runder und ausgeglichener an, als noch zum Start – zumindest auf dem PC. Mehr zum aysmmertischen Online-Shooter gibt es auf unserer Evolve Themenseite.
Quelle: gameinformer.com
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