Ein Unternehmen bietet jetzt Hotelzimmer auf dem Mond an, doch die Preise sind ziemlich hoch. Dahinter steckt die Vision eines Gründers, der in Zukunft den Weltraum erobern möchte.
Ein Unternehmen namens GRU Space hat jetzt öffentlich bekannt gegeben, dass man mehrere Wohnorte auf dem Mond errichten wolle. Das Highlight soll ein Hotel sein, welches vom Palace of the Fine Arts in San Francisco inspiriert worden sein soll.
Die Pläne klingen ambitioniert. Innerhalb der nächsten 6 Jahre möchte man die hohen Ziele verwirklichen oder zumindest die ersten Mondmissionen organisieren. Doch günstig sind die Reise auf den Mond und das entsprechende Hotelzimmer nicht.
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Studenten spionieren Passanten mit versteckter Kamera und einer KI aus, finden Name und Adresse in Sekunden heraus
Die Reise und das Hotel auf dem Mond kosten mindestens 250.000 US-Dollar
Am Montag, dem 12. Januar 2026, lud das Unternehmen Interessenten ein, eine Anzahlung zwischen 250.000 und 1 Million Dollar zu leisten, um sich einen Platz für eine der ersten Mondmissionen zu sichern. Umgerechnet sind das etwa 200.000 Euro und mehr für die Reise und das Hotelzimmer. Und dabei handelt es sich wohlgemerkt um eine Anzahlung.
Doch die Geschichte wird noch interessanter. Das Magazin Ars Technica berichtet, dass das Unternehmen GRU Space im Dezember 2025 nur einen einzigen Mitarbeiter hatte, und zwar den Gründer Skyler Chan.
Aber der Gründer scheint die Sache ernst zu meinen. So erklärte er in einem Gespräch mit Ars Technica, dass das Ziel sei, eine ganze Infrastruktur aufzubauen:
Mir wurde klar, dass wir eine dritte Säule schaffen mussten: die Weltraumtourismusbranche. Wir könnten einen bewährten Markt auf den Mond ausweiten und dort das erste Hotel bauen. Und sobald wir das Hotel auf dem Mond gebaut haben, können wir unsere Strukturen ausbauen, also Straßen, Lagerhäuser und Stützpunkte. Und dann können wir das auf dem Mars wiederholen. Also habe ich mich dazu entschlossen.
Warum überhaupt ein Hotel? Der Gedanke von Gründer Chan geht über ein Hotel weit hinaus. Seine Vision ist: Mit einem Hotel gibt man Leuten einen Grund, dort hinzufahren und man benötigt die entsprechende Infrastruktur, um Personen zu versorgen. Von der geschaffenen Infrastruktur könnten dann aber auch andere Personen und Firmen profitieren. Er selbst vergleicht das mit den Schiffen, welche die ersten Pioniere nach Nordamerika gebracht haben:
Wir sind jedoch davon überzeugt, dass das grundlegende Problem, das wir lösen müssen, um die Menschheit zum Mond und zum Mars zu bringen, die Besiedlung anderer Welten ist. Wir können doch nicht alle Menschen auf dem ersten Schiff lassen, das nach Nordamerika gesegelt ist, oder? Wir müssen die Straßen, Gebäude und Büros bauen, in denen wir heute leben.
Die langfristige Vision besteht darin, Ressourcen vom Mond, Mars, Asteroiden und darüber hinaus zu gewinnen, um die Expansion der Menschheit in den Weltraum voranzutreiben. Das steckt übrigens auch im Namen der Firma: Das „GRU“ im Namen des Unternehmens steht für „Galactic Resource Utilization“, was so viel wie galaktische Ressourcennutzung bedeutet.
Das Unternehmen hat bereits seine erste Finanzspritze erhalten
Wie geht es mit dem Projekt weiter? GRU Space hat bereits Startkapital von Y Combinator erhalten, einem Unternehmen, welches Startups mit Geld versorgt und dafür einen prozentualen Anteil der Firmenanteile fordert.
Mit dem ersten Geld will GRU Space ein dreimonatiges Programm für Organisation durchlaufen. Das soll Chan und seiner Firma dabei helfen, das Projekt seines Unternehmens zu verfeinern und ihm mehr Möglichkeiten zur Kapitalbeschaffung bieten.
Spieler wurden ebenfalls schon als Zielgruppe von Reisen entdeckt. Einige Hotels sind perfekt auf die Bedürfnisse von bestimmten Zielgruppen abgestimmt. In Taiwan setzt ein Hotel jetzt voll auf Gamer. Mehr dazu lest ihr direkt auf MeinMMO: Hotels entdecken Gamer als Zielgruppe, schaffen Gamer-Paradiese
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Es gibt zahlreiche MMORPGs auf dem Markt. Doch welche Online-Rollenspiele lohnen sich 2026 besonders? Sind neue Titel dabei oder dominieren weiter die alten Klassiker? Wir von MeinMMO verraten es euch in dieser Liste.
Wie wurden die Spiele ausgewählt? In dieser Liste haben wir uns darauf konzentriert, die besten Titel auszuwählen. Im Fokus standen die Fragen:
Gibt es bereits genug Inhalte, um sofort durchzustarten?
Werden regelmäßig neue Updates veröffentlicht?
Sind die Spielerzahlen stabil und findet man für alle Inhalte genügend Spieler?
Lohnt es sich noch, 2026 mit dem Spiel anzufangen?
Herausgekommen sind diese zehn Titel, die ursprünglich MMORPG-Experte Alexander Leitsch zusammengestellt hat. Er selbst hat jedes dieser Spiele dutzende und teilweise sogar tausende Stunden gespielt. Aktualisiert wird das Special jetzt von Karsten Scholz, der sich ähnlich oft und ausgiebig in Online-Welten herumtreibt wie Alex.
Update vom 14. Januar 2026: Wir haben den Artikel mit Blick auf das neue Jahr aktualisiert.
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World of Warcraft
Entwickler: Blizzard Entertainment | Plattform: PC | Release-Datum: 23. November 2004 | Modell: Pay2Play | Kampfsystem: Tab-Targeting
Pro
Eines der einsteigerfreundlichsten MMORPGs auf dem Markt
Hat eine epische, tiefgehende Story
Große Breite an Content für PvE- und PvP-Fans
Bekommt regelmäßig große Updates
Mit die höchste Spielerzahl im Genre
The War Within ist eine solide Erweiterung, 2026 erscheint Midnight
Neben dem modernen WoW gibt’s auch mehrere Classic- und Hardcore-Varianten
Contra
Bei Grafik und Gameplay merkt man ein wenig das Alter
Man spielt beim Leveln nur noch eine Erweiterung und verpasst mitunter gute Storys und Bösewichte
Nichts für Fans von actionreichen Kampfsystemen
Was ist das für ein Spiel? World of Warcraft ist das bekannteste MMORPG im Westen und auch knapp 20 Jahre nach Release noch immer sehr beliebt. Ihr erstellt euch einen Charakter auf der Seite der Horde oder der Seite der Allianz und folgt mit diesem einer spannenden Geschichte, die über Quests und wunderschöne Cinematics erzählt wird. Dabei durchstreift ihr dutzende Gebiete, die ihr in der offenen Welt erkunden könnt.
Inzwischen habt ihr bei der Charaktererstellung die Wahl aus zahllosen verschiedenen Klassen und Völkern, aufgeteilt auf die beiden Fraktionen Allianz sowie Horde. Euren Charakter spielt ihr dann wahlweise in den klassischen Level-Gebieten oder in einer der alten Erweiterungen auf Stufe 70, ehe ihr die neuste Erweiterung betretet und in dieser das maximale Level 80 erreichen könnt.
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Zum 20. Geburtstag spricht Blizzard über „WoW 2“ und was man davon hält
Im Mid- und Endgame erwarten euch Dungeons, Raids, gefährliche Weltbosse und natürlich auch PvP-Schlachten. Dabei setzt das MMORPG auf eine Comic-Grafik, die über die Erweiterungen hinweg immer wieder etwas aufgehübscht wurde, aber trotzdem etwas in die Jahre gekommen ist.
Mit jedem neuen Raid beginnt zudem ein Rennen um die World Firsts. Dann streiten sich die besten Gilden darum, wer einen Boss als Erstes besiegt. So ein Kampf kann schon mal Tage oder Wochen andauern und ist spannend zu verfolgen.
Im August 2024 erschien die aktuelle Erweiterung The War Within, die neue Gebiete, neue Story-Inhalte, aber auch Features wie die Kriegsmeute oder die Tiefen gebracht hat. Zudem gibt’s mittlerweile verschiedene Classic-Versionen, etwa mit Hardcore-Regeln oder – ebenfalls recht neu – mit den Inhalten der Erweiterung Mists of Pandaria.
Für wen ist das Spiel interessant? WoW bedient im Grunde alle Typen:
Solo-Spieler können leveln, Quests abschließen, starke Ausrüstung über das Crafting herstellen und mithilfe der automatischen Gruppensuche sowie besonderen Spielmodi auch alle Dungeons und Raids erleben.
Fans von Dungeons und Raids können sich in Mythisch+ großen Herausforderungen mit ihren Freunden stellen.
PvP-Fans können sich in Arenen oder Schlachtfeldern miteinander messen.
Rollenspieler können sich in Gruppen organisieren und dank zusätzlicher Addons sogar eigene Charakterbögen ausfüllen.
Seit kurzer Zeit gibt es endlich ein ausgefeiltes Housing-System, in dem sich Fans von Eigenheimen kreativ austoben können.
Alle Spielertypen profitieren zudem von der starken Story und der großen Community des MMORPGs.
Wer zudem nostalgisch an alte Zeiten denkt, kann auf WoW Classic zurückgreifen. Dort stehen eine leicht angepasste Version von 2005, eine Hardcore-Variante, Jubiläums-Server sowie eine Neuauflage von Mists of Pandaria zur Auswahl. Praktisch: Ihr benötigt nur ein Abonnement, um alle Versionen nutzen zu können.
Wer es hingegen „alt und doch neu“ mag, kann sich auch die „Saison der Entdeckungen“ in WoW Classic anschauen. Hier wurde die Classic-Welt um einige neue Spielinhalte und Geheimnisse erweitert.
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WoW bringt Mists of Pandaria Classic
Gibt es einen Haken? Wer WoW spielt, muss die Comic-Grafik und Tab-Targeting als Kampfsystem akzeptieren. Wer etwa gerne actionreich unterwegs ist und Angriffen mit einer Ausweichrolle entgehen möchte, muss dazu auf ein anderes MMORPG zurückgreifen.
Zudem gibt es eine sehr eingeschränkte, kostenlose Version von WoW. Dort könnt ihr nur bis Level 20 von 80 spielen. Im Anschluss daran benötigt ihr ein monatliches Abo und für die neusten Inhalte auch die Erweiterung The War Within, die noch einmal zur Kasse bittet.
Lohnt sich der Einstieg 2026 noch? Definitiv ja. WoW bietet ein Rundumpaket, das nur wenige andere MMORPGs zur Verfügung haben. Zudem sorgen die aktuelle Erweiterung sowie das vorherige Addon Dragonflight für vergleichsweise gute Stimmung.
Wer ein starkes MMORPG mit Tab-Targeting sucht, kommt an WoW oder Final Fantasy XIV als Alternative nicht vorbei. Wer die schwierigsten Dungeons und Raids im Genre besuchen möchte, hat ebenfalls nur wenige Alternativen zum Genre-Primus. Und die Zukunft ist gesichert: Release, Raids, Early Access – Alles zur nächsten WoW-Erweiterung Midnight
Jordan Peele ist heute vielen vor allem als Regisseur von Horrorfilmen bekannt. Doch zuvor absolvierte er bereits eine Karriere als Schauspieler und Autor in Comedy-Formaten. Ein ziemlich schlechter Animationsfilm ließ ihn umdenken.
Wer heutzutage den Namen Jordan Peele hört, denkt vermutlich an einen seiner Horrorfilme. Besonders Get Out, Peeles Regiedebüt aus dem Jahr 2017, kann bereits als moderner Klassiker des Genres bezeichnet werden und hat eine treue Fangemeinde – sogar für Angsthasen ist der Streifen geeignet.
Der spannende Mix aus Horrorfilm und schwarzer Komödie mit gesellschaftskritischem Kommentar überraschte bei seinem Erscheinen nicht nur aufgrund der hohen Qualität, sondern auch, weil wohl nur wenige Menschen dem Comedy-Talent Jordan Peele zutrauten, derart im Horror-Genre zu brillieren.
Er selbst hat jedoch verraten, was der genaue Grund für seinen Ausstieg aus der Comedy-Welt und der Schauspielerei war. Die Antwort: Ein ziemlich mieser Animationsfilm, und eine Rolle, die einfach zu niederschmetternd schien.
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Trailer zur Horror-Satire “Get Out”
Ein Emoji führt zum Umdenken
Was erzählt Jordan Peele? Im Rahmen der DGA Awards, einem Preis für Regiearbeit, berichtete Peele laut Vanity Fair davon, wie er überhaupt dazu kam, seinen eigenen Horrorfilm zu drehen. Zuvor war er noch im Komödienbereich tätig und bekam eines Tages eine ganz besondere Synchronrolle angeboten.
Er sollte den Charakter Poop in Emoji – Der Film sprechen. Dieser Animationsstreifen erschien 2017 und machte verschiedene bekannte Emojis zu Hauptfiguren in einer quietschbunten Geschichte. Der Film kam ziemlich schlecht an und erhielt von der Fachpresse auf Rotten Tomatoes bei 132 Reviews magere 6 % Zustimmung. Die Zuschauer werten etwas besser, über 25.000 User gaben 36 %.
Der Film zählt deshalb wahrlich nicht zur Sternstunde der Animationskunst. Doch schon bevor er ins Kino kam, stürzte er Jordan Peele in eine Sinnkrise. Er erhielt das Angebot, das Kothaufen-Emoji zu sprechen – ein Umstand, der ihn seine gesamte Schauspielkarriere hinterfragen ließ:
Der Emoji-Film hat mir tatsächlich dabei geholfen, mit der Schauspielerei aufzuhören […] Das ist wahr. Das würde ich mir nicht ausdenken.
Mit seiner Entscheidung, ob er die Rolle annehmen sollte, ließ er sich einen Tag Zeit. Als er schließlich mit seinem Manager telefonierte, um zu erfahren, wie hoch das Gehalt sei, sagte dieser, dass Peele bereits zu spät dran sei. Die Rolle des Kothaufens sei bereits an jemand anderen vergeben worden. Dieser andere war niemand Geringerer als die Schauspiel-Legende Sir Patrick Stewart.
Das war der Punkt, an dem Peele genug hatte. Er beschloss, mit der Schauspielerei aufzuhören und seinen eigenen, düsteren Horrorfilm zu drehen. Das Ergebnis war Get Out, und Genre-Fans können sich glücklich schätzen, dass der Emoji-Film den Regisseur zu dieser Entscheidung gedrängt hat.
Get Out kann wiederum auf einen hervorragenden Score auf Rotten Tomatoes blicken. 403 Reviews gaben dem Film 98 %, über 50.000 User werten mit 86 %. Damit gehört der Horrorfilm zu den besten seines Genres.
Star Trek erhält am 15. Januar 2026 die nächste Serie, die dieses Mal eine Gruppe junger Menschen in den Mittelpunkt stellt. Ganz bewusst müssen sie mit Problemen umgehen, die auch die Gen Z von heute kennen.
Was ist das für eine Serie? Star Trek Starfleet Academy ist die mittlerweile bereits neunte Realfilm-Serie im Franchise und wird ab dem 15. Januar 2026 auf Paramount+ starten. Insgesamt soll es in der ersten Staffel 10 Folgen geben. Schon vor dem eigentlichen Start gab Paramount bekannt, dass eine zweite Season folgen wird.
Starfleet Academy spielt im fernen 32. Jahrhundert, und zwar nach den Ereignissen aus der Serie Discovery. Im Zentrum der Erzählung steht eine erste Klasse an der Sternenflotten-Akademie. Dort werden junge Menschen zu Offizieren ausgebildet – einerseits am Boden in San Francisco, andererseits auf dem Raumschiff USS Athena.
Showrunner Alex Kurtzman hat nun verraten, was hinter der Entscheidung steckt, derart junge Protagonisten zu zeigen – und warum sie ausgerechnet im dystopischen 32. Jahrhundert leben.
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In Star Trek Starfleet Academy müssen angehende Offiziere die Schulbank drücken – Seht hier den Trailer
Die Zukunft sieht wenig rosig aus
Was sagt der Showrunner? Alex Kurtzman hat im Gespräch mit Series Business erklärt, was zu der Entscheidung führte, die Serie im 32. Jahrhundert anzusiedeln. Zur Einordnung: Diese Zeitebene wurde in Star Trek Discovery eingeführt und ist wesentlich düsterer als etwa die Zeit der Föderation (The Next Generation, Deep Space Nine).
Das Universum wurde von einer Katastrophe, dem sogenannten „Brand“ erschüttert. Dabei wurde die Substanz Dilithium instabil – sie betreibt die Warpreaktoren der Raumschiffe und sorgte dafür, dass zahlreiche Warpkerne explodierten. Infolge dieses Ereignisses starben unzählige Wesen, große Teile des Universums wurden zerstört, und auch die Föderation fand zu ihrem Ende und muss nun neu aufgebaut werden.
Alex Kurtzman begründet die Entscheidung so:
Die Idee, die Handlung im 32. Jahrhundert anzusiedeln, war bewusst gewählt, weil ich der festen Überzeugung war, dass man, wenn man sie in die glücklichen Tage der Föderation versetzt – in denen alles in Ordnung ist und die Kadetten außer den jeweiligen Handlungssträngen der Woche keine besonderen Herausforderungen durch ihre Umgebung erleben –, nicht den Nerv der Zeit trifft.
Alex Kurtzman
Der Nerv der Zeit – damit möchte Kurtzman besonders junge Menschen von heute ansprechen. Nachvollziehbar, da besonders die Gen Z sich einer Welt gegenübersieht, die angesichts von Klimawandel, Kriegen und politischen Krisen manchmal dystopisch wirken kann – und eine ordentliche Portion Hoffnung benötigt. Kurtzman führt weiter aus:
Wenn man es hingegen ins 32. Jahrhundert versetzt und Kinder hat, die ein völlig zerbrochenes Universum erben, für dessen Wiederaufbau und die Aufrechterhaltung des Optimismus sie verantwortlich sind, dann ist das etwas anderes. Das ist eine schöne Verstärkung von Roddenberrys grundlegender Vision der Hoffnung. Es schien mir eine großartige Möglichkeit zu sein, Star Trek zu unterstreichen und Menschen anzusprechen, die keine Verbindung zu Star Trek haben.
Ob das Unterfangen gelingt und Star Trek tatsächlich die Gen Z ansprechen kann, wird sich ab dem 18. Januar 2026 zeigen, wenn die Serie startet. Was sind eure Gedanken dazu? Freut ihr euch auf Star Trek Starfleet Academy? Schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare. MeinMMO-Redakteur Niko Hernes hat lange mit dem Franchise gehadert: Ich dachte immer, Star Trek sei das billige Star Wars, doch eine bestimmte Folge hat mich vom Gegenteil überzeugt
Der NVIDIA-CEO Jensen Huang hat auf der größten Technikmesse der Welt sein Unternehmen vertreten. Ein großes Thema war der starke KI-Fokus der Firma. Das ist Social Media nicht entgangen und ein Nutzer hat ihn kurzerhand zum Meme gemacht.
Was ist passiert? Während der CES 2026 hat der Nutzer Prior-Arm-6705 am 08.01.2026 einen Reddit-Beitrag gepostet, in dem ein Video veröffentlicht wurde, das einen Zusammenschnitt von Jensen auf der Technikmesse zeigt.
Der Redditor gibt später zu, er habe absichtlich nur KI verwendet, um sein Meme-Video zu erstellen und erklärt die genauen Schritte.
Aber nicht nur NVIDIA verdient den Großteil ihrer Einnahmen mit KI, ein spanisches Modell ist eigentlich gar nicht echt und ist trotzdem steinreich:
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„Wir haben ein Monster geschaffen“ – Ein spanisches Model verdient bis zu 10.000 Euro im Monat, dabei ist sie nicht echt
KI ist für NVIDIA lukrativer als Gaming
Warum legt die Firma ihren Fokus auf KI? Das Unternehmen stellt seit Jahren Chips für Grafikkarten her. Dadurch sind sie neben Herstellern wie AMD der Hauptlieferant für GPUs im Gaming-Sektor. Allerdings haben sie seit einigen Jahren mit KI ein vielversprechenderes Standbein aufgebaut, das wesentlich mehr Geld einbringt. Dadurch haben viele Gamer die Sorge, dass NVIDIA sie für KI vernachlässigt. Ein Spezialist stellt sogar die These auf, dass Gamer langsam aber sicher aussterben.
Mit KI macht das Unternehmen im Vergleich zu allen anderen Einnahmequellen wesentlich mehr Umsatz. Ein Diagramm von Statista aus Mai 2024 zeigt, dass KI und Data Center fast 90 Prozent der Einnahmen ausmachen, während der Gaming-Bereich nur etwa 10 Prozent darstellt.
Ein neuerer Bericht von Investopedia zeigt, dass NVIDIA auch im Januar 2025 etwa 89 Prozent durch Computing und Networking einnahm, worunter KI fällt, während die restlichen 11 Prozent aus der Abteilung Graphics stammen. Das ist die Kategorie, in die unter anderem Gaming-Grafikkarten zugeordnet werden können.
Aus KI wird auf Social Media KI-Schrott
Wie kommt das Video bei der Community an? Nutzer liken den Reddit-Post über 17.000 Mal, reposten den Zusammenschnitt in unterschiedlichen Subreddits und kommentieren fleißig (Stand: 14.01.2026):
Visara57 schreibt (Reddit): „KI-Schrott, die Show.“
colenotphil scherzt (Reddit): „Jensen mit KI ist wie Mr. Krabs mit Geld.“
Prior-Arm-6705 kommentiert (Reddit): „Ja, KI mit KI zu finden, fühlte sich angemessen an.“
Stolz erzählte ein 8-Jähriger seinem Vater, wie er eine extrem gefährliche Bestie in Monster Hunter Rise zur Strecke brachte. Doch als sich der Vater die Ausrüstung seines Jungen anschaute, staunte er – und bedankte sich bei der Community.
Von was für einem Erfolg ist die Rede? Der Vater des Jungen schildert die Situation der Monster-Hunter-Community in einem Reddit-Post. Im Subreddit r/MonsterHunter erzählt er, dass sein derzeit 8-jähriger Sohn seit einer Weile Monster Hunter Rise spielt und ein besonders gefährliches Monster erlegt hat.
Beim erlegten Monster handelte es sich um einen Meisterrang-Magnamalo. Der Magnamalo ist bereits ein extrem aggressives und agiles Monster. Die Meisterrang-Variante gilt als noch stärker und gefährlicher.
Nachdem der 8-Jährige das Monster besiegt hatte, wurde der Vater neugierig und warf einen Blick auf die Ausrüstung seines Sohnes. Was er dort sah, machte ihm jedoch klar, dass sein Sohn wohl nur durch die tatkräftige Unterstützung anderer Jäger so weit gekommen sein dürfte.
Monster Hunter Rise debütierte als Exklusivspiel für die Nintendo Switch, ist inzwischen aber auch auf Steam erhältlich:
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Monster Hunter Rise Trailer zeigt die Features der Steam-Version
8-Jähriger ist erfolgreicher Jäger – trotz richtig miesem Gear
Was stimmte nicht mit der Ausrüstung des Jungen? Laut dem Vater benutzte der Junge lediglich eine Basarios-Rüstung von niedrigem Rang und einen normalen Eisenbogen. Zudem besaß er nur 32 Zenny, was eine sehr niedrige Zahl für die Währung im Spiel ist. Hinzu kommt, dass er „exakt zwei Tränke“ in seinem Inventar hatte.
Die Box des Jungen war dennoch voll mit den Teilen und Eiern von Monstern. Trotz seines schlechten Gears hat er also viele Monsterjagden erfolgreich abgeschlossen. Aus diesem Grund bedankt sich der Vater bei den Monsterjägern auf Reddit: „Großes Dankeschön an die Monster-Hunter-Community, die seinen Hintern bis hierher komplett getragen hat.“
Was sagt die Community dazu? Die ist sich noch nicht ganz sicher, ob der Junge wirklich so hart von anderen Spielern getragen wurde, oder doch einfach hartnäckig ist.
„Entweder haben ihn ein paar Leute weit getragen oder er ist ein Gott“, schreibt Nutzer Chafgha auf Reddit
„Viele von uns OG-PS2-Huntern haben sich mit roher Gewalt durch die Spiele gekämpft“, erklärt SatyrAngel auf Reddit. „Keine Guides, keine Videos, kein MV-Wissen – einfach draufhauen, bis es stirbt, und dabei selbst nicht draufgehen.“
MV steht für Motion Value, womit der rohhe Schaden eurer Waffe in Monster Hunter ermittelt wird.
Ein anderer Nutzer will hingegen viel lieber wissen, wie der Junge so viel Geld ausgeben konnte – und wofür. „Ich muss einfach wissen, wofür er die ganzen Zenny ausgegeben hat“, schreibt DegenerateCrocodile auf Reddit.
Ein User bezweifelt jedoch, dass man so stark getragen werden kann. „Ich schätze, er hat unfassbar gute Dodges, denn bei diesen Werten muss ein einziger Treffer die komplette Lebensleiste wegfegen.“ Ein anderer meint: „Wahrscheinlich irrt er planlos über die Map, lol.“ (Quelle: Reddit)
Die Anpassungen für den Drachenritter sind auf dem öffentlichen Testserver von Elder Scrolls Online. Das erste Feedback fällt überraschend positiv aus, da sich auch die grundlegende Kampferfahrung spürbar verbessern soll. Doch was ist mit den Spielern, die keinen Drachenritter spielen?
Was ist derzeit auf dem Testserver spielbar? Auf dem PTS (Public Testserver) von Elder Scrolls Online könnt ihr seit kurzer Zeit einige der Neuerungen testen, die mit Update 49 beziehungsweise „Saison Null: Morgenlicht und Abendlicht“ kommen sollen. Dazu gehören:
Anpassungen für Drachenritter-Klasse
verbesserte Zweihänder-Waffenfertigkeitslinie
der neue Goldküsten-Basar mit einer Auswahl an Angeboten
diverse Verbesserungen für die grundsätzliche Spielerfahrung, Komfort und Lebensqualität
Noch nicht testbar sind beispielsweise das neue Battle-Pass-System rund um die Tamrielfolianten oder auch die Event-Zone Nachtmarkt. Den Testserver können sich Interessierte, wie gewohnt, über den PC-Launcher herunterladen. Dafür müsst ihr in den Launcher-Einstellungen die Option „Öffentlichen Testserver anzeigen“ aktivieren.
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Microsoft bringt Elder Scrolls Online mit buntem Trailer auf die große Bühne
Der Drachenritter macht Hoffnung auf spaßigere Kämpfe
Was tut sich beim Drachenritter? Hinter der visuellen Überarbeitung und den Balancing-Updates des Drachenritters, die im Zuge der Roadmap 2026 angekündigt wurden, steckt im Detail eine ganze Menge. Vor allem bei den Fertigkeitslinien der Klasse ändert sich viel. Aber auch bei der visuellen und spürbaren Wucht der Schläge.
Das Ziel der Entwickler ist es, dem Drachenritter eine Spielweise zu verpassen, bei der er im Laufe eines Kampfes zunehmend mächtiger wird, um dann wie ein Vulkan regelrecht zu explodieren. Dabei soll jede Fertigkeitslinie etwas Bedeutendes bieten, man möchte die Unterstützungsfähigkeiten der Klasse verbessern und es soll sich die grundsätzliche Kampferfahrung mit der Klasse verbessern.
Die Details zu allen bereits implementierten und noch geplanten Anpassungen findet ihr in einem sehr umfangreichen Artikel auf elderscrollsonline.com.
Gelingt das Vorhaben? Die neuen Kampfeffekte des Drachenritters und die plötzlich spürbare Wucht hinter einigen Angriffen verdienen sich von vielen Testern – teils fast schon euphorisches – Lob.
Eigh1 Puppies erklärt in seinem Video auf YouTube etwa: „Diese Änderungen können meiner Meinung nach leicht zu den Neuerungen gehören, die sich in den vergangenen Jahren am positivsten auf die Kampferfahrung ausgewirkt haben.“
cujokills feiert in ihrem Video auf YouTube indes: „Die neuen Effekte sehen unglaublich aus, sie fühlen sich aber auch fantastisch an.“
Dass es im Detail für die Entwickler aber noch einiges zu tun gibt, zeigt das YouTube-Video beziehungsweise das Feedback-Dokument auf docs.google.com von Skinny Cheeks. Vor allem die Audio-Effekte sowie die Bezeichnungen der neuen Skills bekommen einiges an Kritik ab. Zudem stimmt die Balance wohl noch nicht, einige Fertigkeiten wirken offenbar noch zu schwach.
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Was ist das größte Problem? Die Entwickler scheinen sich mit den Drachenritter-Anpassungen in die richtige Richtung zu bewegen. Es gibt jedoch noch 6 weitere Klassen, und mehr Waffen als den Zweihänder. Laut der Roadmap 2026 sollen bis Dezember aber nur noch der Hüter sowie der Zauberer eine vergleichbare Modernisierung erhalten.
Templer, Nachtklinge, Nekromant und Arkanist kommen also frühestens 2027 an die Reihe. Vielleicht rutscht eine der Klassen sogar ins Jahr 2028 rein. Wann die anderen Waffen an der Reihe sind, ist unklar.
Selbst wenn es den Entwicklern mit Update 49 also gelingt, die Kampferfahrung mit dem Drachenritter spürbar zu verbessern, dauert es noch sehr lange, bis auch die Spieler davon profitieren, die andere Klassen spielen. Das nervt einen Teil der Community spürbar:
iforgotmyemailxdd witzelt auf Reddit: „Großartig, ich spiele dann wieder … so in 2 Jahren.“
Idefix2 schreibt im offiziellen Forum von ESO: „Eine Klasse nach der anderen dauert einfach etwas zu lange. Besser wäre es, wenn man alles auf einmal macht.“
MeinMMO-Dämon Cortyn muss sich schwer zusammenreißen, um nicht die Fassung zu verlieren. Denn das größte Versprechen von World of Warcraft Midnight wird gerade einkassiert.
Es gibt wenige Erweiterungen, auf die ich mich so sehr freue, wie auf Midnight. Ich liebe Quel’thalas und die Blutelfen und bin großer Fan von Xal’atath – schon seit sie in Legion meine Artefaktwaffe war. Jetzt kam auch noch das Housing und hat WoW für mich ganz nah an den Zustand der Perfektion gebracht. Das letzte Sorgenkind waren die (oft als notwendig angesehenen) Addons, die man für Raids oder Dungeons benutzen konnte. Auch die sollten bald verschwinden. Dachte ich. Aber Blizzard verwässert die eigene, rote Linie.
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WoW Midnight – Das Opening-Cinematic zum neuen Addon zeigt den Angriff auf Silbermond
Midnight sollte das Ende der kampfrelevanten Addons werden
World of Warcraft Midnight soll das MMORPG von Blizzard in eine neue Ära führen. Nicht nur geht die Überarbeitung der grundlegenden Spielsysteme weiter, sondern auch eine wichtige Sache steht auf der Agenda: die „Entwaffnung“ von Interface-Addons.
Unberührt davon sollen Addons sein, die rein optisch sind oder die für alle zugänglichen Informationen optisch anders darstellen. Kosmetische Anpassungen sollen also weiterhin verfügbar sein, ebenso wie etwa Rollenspiel-Addons oder Datenbanken, die beim Farmen helfen (wie das Addon „All The Things“).
Gleichzeitig bringt Blizzard für viele Addons eigene Lösungen, wie etwa ein internes „Damage Meter“ oder auch eine Zeitleiste, auf der man sehen kann, wann ein Boss besondere Fähigkeiten einsetzt. So will man erreichen, dass alle Informationen für alle zugänglich sind und Addons niemals zur Pflicht oder Erwartung werden.
Stark gestartet, stark nachgelassen
Als die Beta von Midnight an den Start ging, sah man deutlich, wie ernst Blizzard die Sache nahm. Addon-Autoren, etwa von WeakAuras, warfen recht schnell das Handtuch und sagten: Mit diesen Einschränkungen wird es uns nicht mehr geben.
Die Entwickler von Blizzard standen daraufhin im engen Austausch mit den Addon-Autoren, um Beschränkungen wieder zu lockern und kosmetischen Addons wieder die Freiheiten zu geben, die notwendig sind.
Grundsätzlich ist das eine gute Sache – aber wir alle wissen, wie die Community von World of Warcraft funktioniert. Sobald es eine Möglichkeit gibt, etwas auszunutzen und auch nur einen minimalen Vorteil zu erhalten, gibt es auch Addons, die das umsetzen.
Ein Beispiel, das der YouTuber und Analyst Bellular in seinem neusten Video erwähnt, ist „Northern Sky Raid Tools“. Die entsprechende Passage seht ihr bei Minute 2:22 bis Minute 5:38:
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Warum funktioniert das? Weil man auf einer externen Webseite vor dem tatsächlichen Kampf alles einstellt, was nur eingestellt werden kann. Man gibt an, welche Charaktere am Bosskampf teilnehmen und auch, welche Charaktere welche Aufgaben haben – etwa, welche Feinde von wem unterbrochen werden müssen. Anschließend erhält man Zeilen an Code, die man im Spiel in das Addon einfügt.
Weil die allermeisten Bosskämpfe einen festen Timer haben, wann Dinge geschehen, sind das dann auch keine „Live-Informationen“ aus dem Kampf – sondern schlicht vorbereitete Ansagen, die dann in klar lesbare Informationen umgewandelt werden. Damit ist es etwa möglich, direkt an den Lebensbalken der Feinde ein dickes „UNTERBRICH DIESEN MOB“ anzeigen zu lassen – ohne dass man selbst herausfinden muss, welcher Mob eigentlich zu welchem Charakter gehört.
Und ja, streng genommen sind das keine Kampf-Informationen, sondern einfach komplexe Absprachen, die man vorher getroffen hat. Doch für die allermeisten ist wohl klar ersichtlich, dass das am Ende nur WeakAuras mit Extra-Schritten ist.
Gar nicht so schlimm ist noch immer schlimm genug
Bellular ist der Meinung, dass man das Ganze nicht so schwarz sehen sollte. Denn die neuen Möglichkeiten wären noch immer nicht so mächtig, wie es aktuell noch Addons wie „WeakAuras“ sind. Außerdem müsste man eine Vielzahl von Addons installieren, um auch nur ansatzweise an die Möglichkeiten heranzureichen, die aktuell mit WeakAuras möglich sind. Das wäre ohnehin nur für Hardcore-Raider interessant, die im obersten Mythisch-Bereich mitspielen und dürfte für die allermeisten Spielerinnen und Spieler keine Bedeutung haben.
Ich sehe das anders. Wenn es die Möglichkeit gibt, sich durch Addons weiterhin spielrelevante, taktische Vorteile zu verschaffen, die über die reine Optik der Interface-Anpassung hinausgehen, dann wird das auch genutzt werden. Schon jetzt ist es in World of Warcraft so, dass das, was „die Profis“ benutzen, langsam nach unten durchsickert und immer mehr auch von größeren Teilen der Community als Pflicht angesehen wird.
Viel versprochen – viel verwässert.
Ich habe keinen Grund zur Annahme, dass das mit Midnight anders sein wird, wenn Blizzard Addons nun nicht so stark beschneidet, wie man ursprünglich angekündigt hat.
Aus meiner Sicht gibt es nur zwei Möglichkeiten, wie Blizzard diese Situation jetzt noch retten kann.
Entweder gesteht sich Blizzard ein, dass sie es nicht hinbekommen haben. Es ist schlicht nicht möglich, Addons in ihrer Kampf-Effektivität komplett zu beschneiden, ohne dabei kosmetische Addons und solche, die etwa mehr Zugänglichkeit ermöglichen, zu deaktivieren.
Oder aber Blizzard sagt: „Wir haben wieder zu viel erlaubt“ und setzt erneut mehr Beschränkungen, die zahlreiche Addons doch noch deaktivieren werden.
Denn jetzt haben wir die absurde Situation, dass World of Warcraft Midnight mit dem Pre-Patch bereits nächste Woche losgeht, aber „Addons mit Vorteilen“ irgendwie doch noch existieren – sie sind nur etwas weniger mächtig und deutlich schwieriger umzusetzen. Aber sie existieren und können genutzt werden. Das ist exakt das Gegenteil von dem, was versprochen und angepeilt wurde.
Fairerweise muss man sagen, dass Blizzard noch ein paar Wochen Puffer-Zeit hat, zwischen dem Pre-Patch und dem eigentlichen Release von Midnight, also Anfang März. Doch Blizzard muss schnell sein und deutlich sagen, wohin sie eigentlich mit Addons wollen. Denn die „rote Linie“ ist inzwischen schon wieder so verwässert worden, dass man mit etwas Zynismus wohl sagen kann: Es bleibt im Kern alles so, wie es ist.
Der große Wurf, den World of Warcraft für mehr Gleichberechtigung und faire Rahmenbedingungen für alle schaffen wollte, egal ob mit oder ohne Addons, scheint mehr als angeknackst zu sein.
Meine klare Meinung dazu: Killt alle Kampf-Addons. Ich möchte ein World of Warcraft sehen, in dem Addons nur noch kosmetisch sind. Ich will die Vision der Entwickler sehen, die jetzt eine ganze Erweiterung so gebaut haben, mit Kämpfen, die darauf ausgelegt sind, dass mächtige Addons der Vergangenheit angehören.
Weicht nicht von diesem Ziel ab. Es war eben nicht genug, einfach nur „WeakAuras“ zu entwaffnen. Auch alle anderen Addons, die irgendeinen spielerischen Vorteil im Kampf bringen, müssen beseitigt werden. Zumindest in diesem Punkt bin ich klar für eine „Ganz oder gar nicht“-Variante. Denn wenn man es nicht „ganz“ macht, werden Addons am Ende doch wieder zu einer Pflichtvoraussetzung für viele Gruppen. Das hemmt am Ende alle, die gerne wieder mit World of Warcraft anfangen würden.
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Der Dämonenfürst Diablo ist der Namensgeber einer der größten Spiele-Reihen der Welt. Jetzt kommt Diablo 4 – und ausgerechnet der Obermotz ist nicht am Start. Warum trägt das Spiel also trotzdem seinen Namen? MeinMMO klärt auf.
Der Artikel erschien bereits in einer früheren Version auf MeinMMO.
Warum heißt Diablo 4 so? Die kurze Antwort wäre: für die Wiedererkennung. Diablo steht nicht nur für den Charakter, sondern auch für das Spiel an sich. Wenn alte Hasen lesen: „Da kommt ein neues Diablo“, dann wissen sie:
Was Diablo von anderen Spielen im Hack’n’Slay-Genre maßgeblich unterscheidet, ist der traditionell düstere, blutige Gothic-Stil. Darum heißt das Spiel Diablo 4, auch wenn Diablo selbst gar nicht vorkommt, sondern die Dämonin Lilith die große Gegenspielerin ist. Auch in den DLCs ist es nicht Diablo, der bekämpft wird, sondern Mephisto.
Da mit Diablo 4 aber etliche Spieler überhaupt erst mit der Reihe anfangen, kam die Frage nach dem Obersten Übel schon einige Male auf. Wer ist Diablo eigentlich – und werden wir ihn in Diablo 4 sehen?
Diablo ist das Urgestein und das bekannteste Spiel im Hack’n’Slay-Genres. Es gibt aber etliche Alternativen zu Diablo, von denen wir euch einige im Video zeigen:
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5 Alternativen zu Diablo 4, die nicht Path of Exile sind
Diablo – Der härteste Gegner in Diablo
Wer ist Diablo? Der namensgebende Dämon war seit dem ersten Teil der Endgegner jedes Teils von Diablo, mit Ausnahme von Diablo Immortal, zumindest im Grundspiel. Die Erweiterungen brachten dann oft noch andere Endbosse wie Baal oder Malthael.
Diablo macht aus, dass er das „oberste Übel“ ist oder sein will, also der schlimmste der Dämonenfürsten, die alle für eine Art Sünde oder eine negative Emotion stehen. Diablo ist dabei der Herr des Schreckens und gilt als einer der schwersten Bosse des Spiels.
Als solcher ist er enorm mächtig und wird immer wieder irgendwie ins Leben zurückgeholt, oft von Dienern oder Kultisten. Einige versuchen auch, seine Macht für sich zu beanspruchen, indem sie seine Überreste als Artefakt nutzen.
Als Dämon kann er nicht wirklich sterben, sondern wird immer wieder in den Höllen neugeboren. Das hat etwa der Engel Malthael versucht, zu verhindern, und dabei 90 % der Menschen ausgelöscht.
Ihr findet eine Zusammenfassung der Story von Diablo bis Diablo 4 hier auf MeinMMO:
Sehen wir Diablo in Diablo 4? Streng genommen ist Diablo schon im Spiel, zumindest teilweise (und das wortwörtlich). Lilith trägt nämlich den Schädel des Obersten Übels in ihren Händen und nutzt diesen vermutlich als magisches Artefakt.
Ob sie versuchen wird, Diablo wiederzubeleben oder sogar endgültig zu töten, wissen wir noch nicht. Vorerst wird der Höllenfürst nicht im Spiel sein, zu späteren Seasons oder in Erweiterungen ist das aber nicht ausgeschlossen.
Es gibt sogar schon Theorien und Anzeichen, die sich genau damit beschäftigen. Nur wie gut das für die Reihe wäre, das ist umstritten:
Ein kleines Mädchen entdeckte vor rund einem Jahr einen Charakter aus dem Anime My Hero Academia. Sie stellte fest, dass die beiden einige Gemeinsamkeiten haben. Ihre Entdeckung rührte mehrere Verantwortliche.
Was ist das für eine Gemeinsamkeit? Vor rund einem Jahr entdeckte ein kleines Mädchen, das unter Windy-chan bekannt ist, ein Kuscheltier zu My Hero Academia. Das Kuscheltier stellte den Charakter Shoto Todoroki dar, der genau wie das Mädchen ein Mal im Gesicht hat.
Das Video ihrer Entdeckung verbreitete sich so weit, dass sich sogar der japanische Originalsprecher und der Autor des Mangas meldeten. Der Synchronsprecher nannte in diesem Zusammenhang die traurige Vergangenheit des Charakters und dass er froh sei, dass so eine traurige Geschichte das Leben anderer Personen leichter machen könne.
Wie ein neues Video zeigt, ist dem Mädchen noch mehr Positives widerfahren: Windy-chan durfte nicht nur den englischsprachigen Synchronsprecher der Figur treffen, sondern bekam auch ein echt tolles Geschenk.
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My Hero Academia stimmt auf das emotionale Finale ein
Mädchen sieht aus wie der Held von My Hero Academia
Wie hat sie den englischsprachigen Synchronsprecher getroffen? Auf X ist zu sehen, wie David Matranga auf das kleine Mädchen trifft. Die beiden sehen sich im Rahmen einer Messe, bei der Matranga für Fotos und Unterschriften anwesend ist.
Windy-chan hat sich sogar als Shoto verkleidet und trägt genau die Puppe, die sie damals im Laden entdeckte. Das Aufeinandertreffen dabei ist herzzerreißend. Natürlich signiert er der Kleinen eine Figur zu Shoto, zumindest die Basis, auf der die Figur steht. Zudem macht er mit der ganzen Familie ein Gruppenfoto, das die Familie nun zuhause aufstellen kann.
Im Anschluss fragt Windy-chan, wer denn der Favorit von Matranga sei. Er antwortet, dass er da sehr voreingenommen sei und natürlich Shoto sein Liebling sei.
Was gibt es für ein Geschenk? Der Streamingdienst Crunchyroll hat dem kleinen Mädchen ein komplettes Paket an Überraschungen zukommen lassen. Auf einem Bild auf X ist zu sehen, wie sie stolz 2 Plüschtiere zu Shoto und Tanjiro aus Demon Slayer hochhält.
Ein führender Entwickler von ARC Raiders hat über das Matchmaking des Spiels gesprochen und dabei eine Info geteilt, die „Ratten“ als Warnung interpretieren können.
Wer warnt hier?
Virgil Watkins, der Lead-Designer von ARC Raiders, hat in einem Interview mit gamesradar über das Matchmaking des Spiels gesprochen.
Watkins sagt, „aggression-based“ sei als Beschreibung des Systems zwar etwas irreführend, doch die Spieler lägen mit ihrer Vorstellung davon, wie es funktioniert, gar nicht so falsch – aber das Verhalten der Spieler sei nur ein kleiner Teil eines deutlich komplizierteren Systems.
Anschließend teilt der Entwickler eine Info, die „Ratten“ als Warnung interpretieren können.
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Spieler in Arc Raiders schreit so laut um Hilfe, dass der Nachbar die Tür aufbricht
ARC Raiders weiß, was du auf der letzten Map getan hast
Was ist das für eine Warnung an die Ratten? Watkins sagt, dass das Spiel feststellen könne, wenn ihr jemandem hinterlistig in den Rücken schießt. „Wir können verfolgen, wer zuerst schießt und wer Schaden nimmt“, erklärt er.
Wie Embarks CEO Patrick Söderlund bereits Ende Dezember 2025 bestätigte, hat eure Spielweise Auswirkungen darauf, in welchen Lobbys ihr spielt. Solltet ihr also oft anderen Spielern in den Rücken schießen, erkennt das Spiel das und ihr kommt häufiger in Lobbys mit anderen Spielern, die ebenfalls zuerst schießen.
Anschließend führt Watkins aus, dass das Spiel dabei jedoch keine Absicht oder Moral erkennen könne, sondern nur, wer zuerst Treffer auf einen anderen Raider landet:
„Wenn ich ein sehr schlechter Spieler bin und du ein guter Spieler, und ich bin der Angreifer und verfehle einfach alle meine Schüsse und du verteidigst dich, dann weiß das Spiel nicht, was die Absicht war. Sie haben nur gesehen, dass du mich besiegt hast, weil ich so schlecht bin.“
Wenn ihr also sichergehen wollt, dass euch das Spiel nicht als Aggressor einer Auseinandersetzung zwischen Raidern wertet, dann müsst ihr euch wohl als Erstes treffen lassen.
Wenn Pen&Paper-Abenteuer ausfallen, dann kann das frustrierend sein. Doch für Fans des Anime Overlord ist das der Grund, warum es die Serie überhaupt gibt.
Anime haben hin und wieder eine kuriose Entstehungsgeschichte. Denn nicht immer ist es unbedingt nur der Fleiß des Autors, der ein Werk hervorbringt – manchmal ist es auch eine Prise Frustration. Das war nämlich bei Overlord der Fall. Der Autor, Kugane Murayama, wollte nämlich eigentlich Pen&Paper mit seinen Freunden spielen.
Doch weil die Sitzungen immer ausgefallen sind, schrieb er in der Zeit stattdessen an Overlord – sowohl Manga als auch die Serie wurden ein riesiger Erfolg.
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Trailer zu Overlord, dem Isekai-Anime mit Monster-Lich als Protagonist
Pen&Paper-Gruppe kommt nie zusammen – das sorgt für Zeit
Was hat der Autor gesagt? In einem Interview (mypage.syosetsu) vor 8 Jahren erklärte Murayama, wie es überhaupt zu Overlord gekommen sei. Darauf antwortete er:
Einer der Gründe, warum ich mit dem Schreiben angefangen habe, ist der Umstand, dass sich meine [Pen&Paper]-Gruppe nicht mehr regelmäßig getroffen hat. Selbst im Setting von Overlord spielt das RPG eine große Rolle.
An anderer Stelle stellte er noch klar, dass es sich bei diesem Pen&Paper um Dungeons&Dragons handelte. Damit ist im Grunde klar: Wir haben der (etwas unzuverlässigen) Pen&Paper-Truppe von Murayama zu verdanken, dass sowohl die Bücher von Overlord als auch der Anime jemals erschienen sind.
Worum geht es in Overlord? Overlord spielt in der Welt des MMORPG „YGGDRASIL“ – zumindest zu Beginn. Denn das Spiel wird abgeschaltet. Der Spieler mit dem Charakter „Momonga“ loggt sich noch ein letztes Mal ein, um sich in die Gildenhalle seiner „Monstergilde“ zu setzen. Dabei denkt er noch einmal über die vergangenen Abenteuer nach und wartet darauf, dass die Server abgeschaltet werden.
Doch die Zeit verstreicht und … nichts geschieht. Die Spielwelt läuft einfach weiter und die NPCs erwachen plötzlich zu einem Eigenleben. Momonga gibt sich darauf den Namen seiner Gilde „Ainz Ooal Gown“ und plant die Herrschaft über die Spielwelt zu erlangen – mithilfe der Reichtümer seiner Gilde und all den NPCs, die er und seine ehemaligen Mitspieler in den letzten Jahren angesammelt haben.
Wie hat D&D Overlord beeinflusst? Wie stark Overlord von Dungeons&Dragons beeinflusst ist, merkt man im Grunde in nahezu jeder Folge. Das ganze Zauber-System in der Serie basiert auf D&D – sowohl die „Level“ der verschiedenen Zauber als auch eine Vielzahl der Fähigkeiten selbst. Fast alle haben ein Pendant im Pen&Paper oder sind sogar direkt daraus entnommen.
Zwar unterscheiden sich die Level in YGGDRASIL (dem PC-Spiel, mit dem der Protagonist verschmilzt), denn dort lassen sich Level bis Stufe 100 (und eventuell höher) erreichen – bei D&D ist in aller Regel bei epischen Kreaturen ungefähr bei Stufe 30 Schluss.
Overlord zählt, wie viele andere moderne Anime auch, zum sogenannten „Isekai“-Genre, bei dem Charaktere aus der realen Welt in eine Fantasy-Welt versetzt werden und dort dann mit ihrem Wissen und oft besonderen Fähigkeiten Abenteuer erleben. Einige der besten Isekai-Anime haben wir euch hier vorgestellt.
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Ein Kunde kauft sich einen starken Computer für KI-Inhalte. Der Rechner hat mehr Videospeicher (VRAM) als Arbeitsspeicher und das hat einen guten Grund. Denn für KI spielen CPU und Arbeitsspeicher eine untergeordnete Rolle, während Grafikkarte und dessen VRAM viel wichtiger sind.
Ein Nutzer berichtet auf Reddit, dass ein Freund von ihm bei einer PC-Firma arbeitet, die PC-Systeme für Käufer professionell zusammenbaut. Ein Kunde soll jetzt ein besonderes PC-System bestellt haben: Einen Rechner mit gleich 4 RTX-4090-Grafikkarten und 64 GB Arbeitsspeicher.
Das Besondere an dem System: Allein die 4 Grafikkarten haben zusammen mehr Videospeicher als der gesamte Computer Arbeitsspeicher hat. Auf einer RTX 4090 sind standardmäßig 24 GB VRAM verbaut, zusammengerechnet sind das 96 GB Videospeicher.
Was hat das System gekostet? Der Nutzer erklärt, der Kunde habe etwa 16.000 US-Dollar für den PC bezahlt, inklusive Montage, Versand und Garantie. Umgerechnet sind das etwa 14.000 Euro.
Was ist nicht bekannt? Es ist nicht bekannt, welche CPU, welches Mainboard, wie viel Systemspeicher und was für ein Gehäuse verbaut sind. Bei dem Gehäuse soll es sich laut einem anderen Kommentar auf Reddit um ein spezifisches Custom-Modell eines chinesischen Herstellers handeln. Das Mainboard bietet 8 Slots für Arbeitsspeicher an, daher dürfte es sich vermutlich um ein spezifisches Mainboard handeln.
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Valve stellt die Steam Machine im neuen Trailer vor
Generative KI setzt auf schnelle Grafikkarten und breit verfügbaren Videospeicher
Und wofür braucht es die teure Hardware? Der Kunde will laut Aussage des Nutzers das System dazu verwenden, KI-Modelle lokal einzusetzen. Das erklärt zumindest den Bedarf an den Grafikkarten.
Warum ist VRAM wichtiger als Arbeitsspeicher? Der Computer soll vor allem für generative KI genutzt werden. Eine Menge Arbeitsspeicher bringt bei generativer KI keine großen Vorteile. RAM wird erst dann wichtig, erklärt etwa ein Nutzer auf Reddit, wenn man Zwischenschritte, sogenannte Checkpoints, speichern möchte.
Videospeicher hingegen hat den Vorteil, dass man in diesem Speicher bereits das gesamte KI-Modell unterbringen kann. Die wichtigen und großen Modelle liegen dann bei 20 GB und mehr. Prozessor und Arbeitsspeicher spielen hier dann nur eine sehr untergeordnete Rolle, weil VRAM um ein Vielfaches schneller ist als normaler RAM und viel direkter an die Grafikkarte und dessen Grafikprozessor angebunden ist.
Neuronale Netze benötigen beispielsweise viele parallele Berechnungen gleichzeitig, worin vor allem Grafikkarten gut sind. Je mehr Videospeicher vorhanden ist, desto schneller und einfacher geht es. Diese Berechnungen auf einer CPU ablaufen zu lassen, die dann auf den normalen RAM zugreift, wären deutlich langsamer.
Community hält den Computer für ein faires Angebot, wenn man die hohen Preise beobachtet
Warum ist das ein gutes Angebot? Etliche Nutzer erklären, dass 14.000 Euro für so ein System schon ziemlich fair sei, wenn man sich die aktuelle Marktlage ansehe. Insbesondere mit Blick auf die steigenden Preise bei Hardware. Denn bisher ist noch nicht abzusehen, wann die Preise aufhören zu steigen.
Allein die vier Grafikkarten und die 64 GB Arbeitsspeicher dürften in ein paar Monaten noch einmal deutlich teurer sein als zum aktuellen Zeitpunkt. So schreibt ein Nutzer, dass das Angebot besser sei, als er dachte. Ein anderer fügt hinzu: „Mit den 5k-Karten, die bald kommen, klingt das fast wie ein gutes Geschäft.“
Zu Release von Hytale hat sich MeinMMO-Autorin Johanna den Minecraft-Konkurrenten angeschaut. Ihr Fazit: Hytale gibt ihr genau das, was sie bei Minecraft immer vermisst hat.
Zugegeben: Als ich gehört hatte, dass Hytale jetzt doch einen Release haben soll, war ich ziemlich skeptisch. Nach all den Jahren und dem Hin und Her mit Riot Games hatte ich mich mental schon auf ein Fiasko eingestellt.
Und noch ein weiteres zugegeben: Minecraft, dem Hytale sehr ähnlich ist, war nie wirklich mein Spiel. Ich habe nie übermäßig Stunden in das Spiel versenkt, nur – so wie viele andere wohl auch – die zwei Wochen im Jahr, in denen man das Spiel mit seinen Freunden spielt. Sonst hat mich das Spiel nie wirklich gepackt.
Trotzdem wollte ich Hytale unbedingt ausprobieren. Das Spiel zeigte in seinem Trailer schon viele Sachen, die mein Interesse weckten: Einen Avatar, den man selbst gestalten kann (I am a simple woman), Entdecken von Tempeln und anderen interessanten Gebäuden plus Survival-Elemente.
Hier könnt ihr euch einen ersten Eindruck mit dem Gameplay-Trailer verschaffen:
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Hytale zeigt 16 Minuten Gameplay mit Stand aus 2025, macht klar, wie Erkunden und Kämpfen aussieht
Einschränkung ist mehr
Was gibt mir Hytale denn nun? Ganz simpel gesagt: Einschränkung und einige wenige RPG-Elemente.
Minecraft ist im Prinzip ein riesiges Sandbox-Spiel, das einem die Freiheit gibt, das zu bauen, was man möchte. Das überfordert mich. Es ist mir zu viel Entscheidung. Ich muss viel eigene Kreativität aufbringen, um die Welt von Minecraft zu füllen.
Das fühlt sich bei Hytale nicht so an. Ich verspüre nicht den Druck, groß kreativ zu sein, um eindrucksvolle Bauten zu erschaffen, denn die gibt es schon.
Ich weiß, was jetzt das Gegenargument ist: „Hytale ist doch auch ein Sandbox-Spiel!“ Und das stimmt, keine Frage, vor allem in dem jetzigen Zustand. Aber! Hytale gibt mir insofern Einschränkungen, dass es einen Stil vorgibt und nicht allzu viele Baumöglichkeiten hat (bis jetzt natürlich).
Das Spiel zeigt eine Welt, die in sich schlüssig ist, mit ihren Details und ihrer Gestaltung. Das inspiriert mich, meine eigenen Bauten so zu gestalten, dass sie in die Welt passen.
Hytale zeigt mir eine Welt, mit vielen schönen Details, die ich erkunden kann.
Des Weiteren bietet Hytale schon jetzt viele verschiedene Biome mit vielen unterschiedlichen Kreaturen. Von den Monstern ganz zu schweigen.
Und ein weiteres gelöstes Problem, das ich in Minecraft hatte: Ich habe mich als Solo-Spielerin immer ziemlich einsam gefühlt. In Hytale spawne ich zwar auch alleine, doch es dauerte keine halbe Stunde, da hatte ich schon andere freundliche Kreaturen gefunden.
NPCs grüßen mich, indem sie winken, wenn ich ihnen begegne. Meine Einsamkeit ist geheilt!
Bei Hytale ist Geduld gefragt
Was ist der Nachteil? Etwas ärgerlich finde ich, dass Hytale noch im Early Access ist und viele Aspekte im Spiel bisher nicht möglich sind. Ich hätte einfach gerne noch mehr „Einschränkung“ beziehungsweise Sachen, die ich tun kann.
Viele Gebäude sind leider noch nicht betretbar und mit einem solchen Schild versehen.
Doch das sind Kleinigkeiten und mit dem, was Hytale bis jetzt schon zu bieten hat, bin ich gespannt, was die Zukunft des Spiels bereithält. Ich bin mir sicher: In Hytale werde ich mehr Zeit verbringen als die maximalen zwei Wochen im Jahr wie bei Minecraft.
Mobile-Games sind auf dem Vormarsch, nicht nur im asiatischen Raum, sondern auch bei uns. Wir haben für euch die 10 besten MMORPGs für Android und iOS herausgesucht.
Immer mehr Mobile-MMORPGs schaffen es zu uns in den Westen und werden hier sogar positiv aufgenommen. Der Trend geht zum Zocken auf dem Smartphone und mögliches Crossplay könnte in der Zukunft sogar zu noch größerem Interesse führen.
Wir stellen euch deshalb die besten Vertreter im Bereich der Mobile-MMORPGs im Jahr 2026 vor. Am Ende findet ihr zudem ein paar Worte zu Genshin Impact als wirklich gutes Koop-Spiel, auch wenn es kein MMORPG ist. Falls ihr weitere Titel in der Liste sehen möchtet, dürft ihr sie gerne in die Kommentare schreiben.
Update vom 14. Januar 2026: Wir haben die Bewertungen auf den aktuellen Stand gebracht und neue Artikel-Links eingebaut. Außerdem konnten wir Tarisland aus der Liste streichen, das 2025 offline gegangen ist. Dafür feiert Crystal of Atlan seine Premiere.
Was ist Old School RuneScape? Das MMORPG RuneScape wurde mit der Zeit erweitert und erneuert. Doch viele Spieler wünschten sich den alten Flair aus den frühen 2000ern zurück. Also brachte der Entwickler Jagex Old School RuneScape für PC und für das Smartphone.
Das MMORPG setzt viel auf die Interaktion mit anderen Spielern, Crafting und Handel. Euch erwarten zahllose unterschiedliche Skills wie Segeln oder Schmied, eine riesige offene Welt mit hunderten von Quests und viele Möglichkeiten euren Charakter nach euren Wünschen zu formen.
Das Besondere bei der Entwicklung von Old School RuneScape ist, dass die Spieler über neuen Content entscheiden. Nur wenn 75 Prozent aller Subscriber mit einem Feature einverstanden sind, wird es umgesetzt. Überraschungen gibt’s aber dennoch ab und an, etwa bei der Abo-Erhöhung im Jahr 2024.
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Old School RuneScape – Trailer zum Steam-Release
Was sagen die Bewertungen?
Oldschool RuneScape kommt im Google Play Store auf 4,1 von 5 Sterne bei mehr als 134.000 Bewertungen und mehr als 5 Millionen Downloads.
Im App Store erreicht das MMORPG sogar 4,8 Sterne bei rund 87.000 Bewertungen.
Positiv heben die Bewertungen hervor, dass das MMORPG sehr belebt ist und man sofort Spieler trifft, die einem in der ungewohnten Umgebung helfen. Auch die Nostalgie steht bei Old School RuneScape natürlich im Vordergrund.
Pro
Abwechslungsreiches Oldschool-MMORPG
Große Community
Intensive Zusammenarbeit zwischen Spielern und Entwicklern
Kein Autoplay oder Pay2Win
Contra
Gewöhnungsbedürftige Grafik
Benötigt ein Abonnement, um alle Features erleben zu können (12,49 Euro pro Monat)
Wo kann ich Old School RuneScape downloaden? Old School RuneScape bekommt ihr sowohl im Play Store als auch im App Store.
Wer sollte Old School RuneScape spielen? Wer gerne alte MMORPGs spielt, bei denen Handel, Handwerk und die Community im Vordergrund stehen, der ist bei Oldschool RuneScape an der richtigen Adresse.
Es lässt sich zwar kostenlos spielen, aber wer das komplette Game erleben möchte, wird irgendwann auf das Abonnement zurückgreifen müssen. Dieses beinhaltet einige der „Skills“, zusätzliche Karten, Minigames und mehr Fertigkeiten.
Um in Hytale Waffen herzustellen, braucht es das Erz Thorium. In diesem Guide lest ihr, wie ihr das Material findet und wofür es verwendet werden kann.
Was ist Thorium? Thorium ist in Hytale ein grünes Erz. Es wird benötigt, um das dritte Set Rüstung, Waffen und Schild sowie das vierte Set Tools craften zu können. So lautet die Item-Beschreibung:
Während die Ferans selbst keinen Gebrauch von diesem Metall machen, bewachen sie wachsam dessen Vorkommen in den sonnenverbrannten Wüsten und trockenen Ödlanden. Sollten sich ihre uralten Feinde einst wieder erheben, wären diese Reserven das Erste, was sie abzubauen versuchten.
Übersetzt via Gemini
So sieht Thorium in Hytale aus.
Thorium in Hytale finden
Wo findet man Thorium? Thorium kann unter anderem in der Howling Desert (Heulende Wüste) gefunden werden. Dort kann das Erz selbst an und in den Bergen abgebaut werden. Konkret solltet ihr die auf der Karte braun eingezeichneten Teile der Berge durchsuchen, da Thorium bisher nicht in den helleren Regionen gefunden wurde.
In der Wüste gibt es zudem dunkle Löcher im Boden, in denen das Thorium-Erz wie jedes andere Erz spawnt.
Die konkreten Barren sind aber zum Beispiel auch ein Boss-Drop von einem gerüsteten Skelett in vulkanischen Gegenden. YouTuber BundaBlox erhielt zwei Thorium-Barren, nachdem er diesen Gegner erlegte:
Thorium – Dafür benötigt man das Erz
Was macht man aus Thorium? Thorium wird benötigt, um das dritte Set an Rüstungen, Waffen und Schild sowie das vierte Set an Tools und die Tier 2 Workbench in Hytale craften zu können. Bevor die Tools und Waffen aber gecraftet werden können, muss das Erz im Furnace zu Barren geschmolzen werden.
Die folgenden Mengen an Thorium benötigt ihr für die jeweiligen Items:
RAGNAROK X: NEXT GENERATION hat endlich seine globale Open Beta gestartet. Das heiß ersehnte neue Mobile-MMO mit dem besonderen Grafikstil kann nun ausgiebig angespielt werden.
Am 14. Januar 2026 beginnt eine neue Reise, wenn RAGNAROK X: NEXT GENERATION (ROX Global) seine Tore für Beta-Spieler auf der ganzen Welt öffnet.
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ROX Global hat weltweit bereits über 25 Millionen Spieler und ist nun bereit, seine Mischung aus nostalgischem Charme und moderner Innovation einem noch breiteren Publikum zugänglich zu machen. Ihr könnt euch das Spiel ab sofort von der offiziellen Website und den jeweiligen App-Stores herunterladen, um in die Welt von Midgard zurückzukehren.
Eine globale Erfolgsgeschichte kommt in eine neue Region
Seit seinem Debüt hat ROX Global in mehreren Märkten Erfolge erzielt und Auszeichnungen wie Google Play’s Best Game of the Year in Regionen wie Singapur, Thailand und Indonesien erhalten.
Im Jahr 2025 expandierte das Spiel erfolgreich nach Amerika und bewies damit seinen anhaltenden Reiz und festigte seine Position als Top-Anwärter in den regionalen MMORPG-Charts.
Nach einer konstruktiven Soft Launch-Phase gibt ROX Global jetzt den Start der offiziellen Open Beta am 14. Januar 2026 bekannt!
Basierend auf den Erkenntnissen von Spielern aus verschiedenen Regionen ist klar, dass die Communities vor allem die Kernpfeiler klassischer MMORPGs schätzen: Stetigen Fortschritt, strategische Dungeons und tiefe soziale Bindungen. Und heute betritt eine neue Generation von Abenteurern die Welt von Midgard.
Das Kernerlebnis – Eine wahrhaft spielergesteuerte Wirtschaft
Basierend auf einer 20-jährigen Ragnarok-IP-Tradition bewahrt ROX Global die Essenz klassischer MMORPGs der PC-Ära. Es verbindet altehrwürdige Systeme – wie die Verteilung von Attributspunkten und Karten-Verzauberungen – mit moderner mobiler Optimierung, um den Weg für ein aufgefrischtes Abenteuer zu ebnen:
Farm-to-Win (F2W): Reiner Gameplay-Fortschritt: Sämtliche Kernausrüstung, Upgrade-Materialien und Kosmetika können rein durch Gameplay erworben werden – Quests, Dungeons, Lebensfertigkeiten und insbesondere über das Exchange Center, den Handelsplatz des Spiels. Optionales Geldausgeben beschleunigt den Fortschritt, aber die Wahl bleibt euch überlassen: Seid ein Grinder oder ein Zahler.
Spielergesteuerte Wirtschaft: Das Exchange Center ermöglicht es Spielern, Preise festzulegen und ihre Beute frei anzubieten. Die gesamte Wirtschaft wird durch natürliches Angebot und Nachfrage reguliert, wobei das System nur eine minimale Transaktionsgebühr erhebt.
Echte F2P-Zugänglichkeit: Die Premium-Währung Diamanten und die In-Game-Währung Kristalle sind in beide Richtungen vollständig austauschbar, sodass Free-to-Play-Spieler auf alle Inhalte zugreifen und sogar davon profitieren können, indem sie Zeit investieren und seltene Gegenstände handeln.
Gemeinschaft, epische Schlachten und die Schönheit des sozialen Spiels in Midgard
Im Mittelpunkt des ROX Global-Erlebnisses steht sein soziales Ökosystem, das darauf ausgelegt ist, Gemeinschaft durch intensiven Wettbewerb und sinnvolle Interaktion zu fördern. Zwei Kernpfeiler definieren das kollektive Abenteuer.
Brüderlichkeit auf dem Schlachtfeld: Ehre und wettbewerbsorientierter Ruhm
Für Spieler, die Herausforderungen und Teamstrategie lieben, bietet ROX Global starke kompetitive soziale Systeme:
Gildenkriege (GVG & KVM): Der ultimative Test für Strategie und Teamwork. Gilden kämpfen gegen Gegner in groß angelegten GVG-Kriegsführungen und taktischen KVM/5v5-Matches, um Stadtkontrolle und seltene Ressourcen zu erlangen. Diese Systeme bilden den Kern des kompetitiven Gameplays und bieten hohe Einsätze und spannende Kämpfe.
Epische globale Meisterschaften: Neben regionalen Schlachten können Spieler in massiven globalen Turnieren wie dem War of the Chosen antreten und höchste Ehren sowie exklusive Champion-Belohnungen erlangen.
Bindungen & Lebensstil: Soziale Verbindung und persönliche Ausdrucksweise
Jenseits des Kampfes bietet ROX Global umfangreiche Funktionen für den Community-Aufbau und die Selbstdarstellung:
Sozial- & Paarsysteme: Durch engagierte Gildenaktivitäten und das Paarsystem (Eid/Heirat) können Spieler dauerhafte Bindungen eingehen. Paare können große Hochzeiten veranstalten und einzigartige Partnerfähigkeiten und Reittiere freischalten.
Stil & Personalisierung: Persönliches Flair ist wichtig. Das Spiel bietet eine große Auswahl an exquisit gefertigten Outfits, Kopfbedeckungen und skurrilen Reittieren – von entzückenden Porings bis zum futuristischen Whirlwind Skateboard – die sicherstellen, dass jeder Abenteurer in Midgards lebendigen Städten auffällt.
Gelegentlicher Spaß: Eine nahtlose soziale Integration, einschließlich eines benutzerfreundlichen Fotomodus, stellt sicher, dass sich Abenteurer nie allein fühlen – perfekt für Spieler, die eine starke Community-Kultur schätzen.
Startet euer Abenteuer noch heute: Die Tore von Midgard sind offen, und ihr müsst die Reise nicht alleine antreten. Sammelt eure Freunde und begebt euch mit uns auf dieses epische Abenteuer!
Im Prozess zwischen den entlassenen Mitarbeitern zu GTA 6 und Rockstar klagt das Studio, dass „hochsensible Materialien“ besprochen wurden, die man noch nicht ankündigen wollte. Da man dafür jedoch Beweise liefern musste, leakte Rockstar selbst genau das Feature, das man schützen wollte.
Was musste Rockstar nachweisen? Bei einer vorläufigen Anhörung bezüglich des Streits zwischen Rockstar Games und den entlassenen Mitarbeitern brachten beide Seiten eigene Beweise mit, um ihren Standpunkt zu festigen. Dabei ging es hauptsächlich um die Entscheidung, ob die entlassenen Mitarbeiter Anspruch auf eine vorläufige Entschädigung haben. Das würde bedeuten, dass Rockstar ihnen bis zur endgültigen Verhandlung weiterhin ihre Gehälter zahlen muss.
Rockstar argumentiert mit verschiedenen Vorwürfen, darunter auch die Verbreitung „hochsensibler Materialien“ auf einem unternehmensinternen Discord-Channel. Diese seien so „streng geheim“, dass sie vor Gericht nicht laut vorgelesen werden sollten. Allerdings stand das Beweismaterial für diese Anklage anschließend der Öffentlichkeit zur Verfügung.
Das Team von „People Make Games“ schaute sich die ausgedruckten Beweise besonders genau an und es fand dort tatsächlich das „streng geheime“ Feature, das Rockstar eigentlich so sehr vor der Öffentlichkeit schützen wollten.
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MeinMMO und GameStar sprechen über die Zukunft von GTA 6
Gesammeltes Beweismaterial beläuft sich auf über 2.000 Seiten
Von welchem Feature ist die Rede? Das Team von People Make Games hat sich die eingereichten Beweise von Rockstar Games angeschaut, wobei es sich um drei dicke Aktenordner mit insgesamt über 2.000 Seiten an Material handelt.
In ihrem Video auf YouTube betonen sie, dass es nur physisches Beweismaterial gibt, weshalb sie in den wenigen Stunden, die ihnen zur Verfügung standen, viele der Seiten nur überfliegen konnten. Dabei suchten sie nach interessanten Inhalten, die bei der Anhörung relevant waren.
Rockstar und die Strategie der Abschottung Die Rockstar-Verantwortlichen rund um die Housers (Dan und Sam) dürften gar nicht glücklich darüber sein, dass sie Interna im Zuge des Gerichtsverfahrens veröffentlichen müssen. Rockstar Games ist seit vielen Jahren für eine Strategie der Abschottung bekannt. Gegen Leaks gehen sie mit aller Macht vor. Offizielle Interviews sind selten. Die Kündigungen der Mitarbeiter, um die es im aktuellen Gerichtsverfahren geht, unterstreichen das.
Zudem stellen sie heraus, dass es sich bei dem streng geheimen Feature um Multiplayer-Sessions mit bis zu 32 Spielern handeln soll. Das wurde von Rockstar bislang nicht offiziell angekündigt, machte aber auf dem unternehmensinternen Discord-Kanal die Runde, als dort die genaue Spieleranzahl schriftlich erwähnt wurde.
Die Unterhaltung auf Discord, und das aus Sicht von Rockstar falsche Verhalten der Mitarbeiter, bezieht sich darauf, dass das QA-Team von Rockstar Urlaub genommen hatte und man aus diesem Grund keine 32 Spieler zusammentrommeln konnte. Die genaue Nachricht, die als Beweis für den Verstoß genutzt wurde, lautet wie folgt:
„Keine Ahnung, sie sagten, die große Sitzung von heute sei ‚schwierig gewesen‘, aber das waren 32 Spieler, ich weiß nicht, warum das schwierig gewesen sein soll.“ (Quelle: YouTube)
Welche weiteren Nachrichten galten laut Rockstar Games als „Fehlverhalten“? Unterhaltungen zwischen Mitarbeitern beinhalteten Sorgen bezüglich möglicher Crunch-Zeiten, möglicher Streichung von Kantinenvergünstigungen sowie Sorgen über den Einsatz generativer KI. Im Chat ging es außerdem um Druck über An- und Abreise vom Büro bei gefährlichem Wetter.
Zudem sollen einige „derbere“ Worte und Beleidigungen gefallen sein. „Feiger Unternehmerarsch“ und „F*tze“ sind wohl zwei genannte Bezeichnungen für Manager und Vorgesetzte.
Besonders überraschend ist die Entlassung eines Mitarbeiters, der nur einen Satz in der betroffenen Discord-Unterhaltung formulierte. Und der rückt das Unternehmen nicht einmal in ein schlechtes Licht. Bezüglich der Crunch-Zeiten schrieb er nur: „Nichts, was ich in North QA gehört habe! Ich halte euch auf dem Laufenden, wenn sich das ändert.“
Auch wenn es sich bei der vorläufigen Anhörung bisher nicht um die offizielle Verhandlung handelt, war sie der erste Schritt für beide Seiten, ihre jeweiligen Anliegen zu präsentieren und Beweise zu liefern. Wie der Prozess weitergeht und wie sich das Gericht letztlich entscheiden wird, steht bislang nicht fest.
Der Anime zu Sentenced to Be a Hero startete vor ein paar Tagen auf Crunchyroll. Mit seiner Premiere ist ihm etwas gelungen, was nur wenige Serien beherzigen.
Jetzt folgt ein neues Bild zur kommenden Folge 2 auf X. Darauf zu sehen sind Xylo, der Protagonist der Serie, sowie Teoritta, eine Göttin. Daneben sind noch zwei weitere Figuren zu entdecken: Norgalle Senridge und Tatsuya.
Mit Episode 2 wechselt die Serie in den „Gun Mine Shaft“-Arc. Sie ist eine der ersten großen Missionen, die Xylo mit Teoritta absolvieren muss. Hier müssen sie eine Mine erkunden, die Menschen und Tiere in Monster verwandelt. Der Arc zwingt aufgrund der engen Gänge die Charaktere dazu, mit begrenzten Ausweichmöglichkeiten zu kämpfen.
Der Wechsel zum neuen Arc bedeutet zeitgleich, dass der erste Arc schon mit der ersten Episode abgeschlossen wurde. Die Romane, auf denen der Anime basiert, sind in Missionen und Hintergrundgeschichten aufgeteilt. Folge 1 deckte bereits den gesamten „Forest Mission“-Arc ab.
Das kommt im Anime-Bereich selten vor. Ein weiteres Beispiel wäre Oshi no Ko, dessen Premiere sogar fast 90 Minuten lang war. Ein Gegenbeispiel, bei dem der erste Arc sich über mehrere Episoden zieht, ist Demon Slayer. Hier dauert der erste Final Selection-Arc ganze 5 Folgen.
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Sentenced to Be a Hero: Trailer zum Anime zeigt das Heldentum als Strafe
Sentenced to Be a Hero hält Erwartungen hoch
Was sagen Fans dazu? Auf Reddit finden das die Fans „richtig cool“. Sie hoffen, dass die kommenden Episoden die Qualität der Premiere halten können. Sollte das der Fall sein, wäre Sentenced to Be a Hero ein „Beispiel dafür, wie sehr Regie Wunder bewirken kann.“
Allerdings wünschen sich die Zuschauer auch, dass der Anime nicht die Prämisse von 2 Staffeln ignorieren würde, wie es Oshi no Ko täte. Hier sind die Fans auf Reddit mit dem Pacing nicht zufrieden.
Doch bislang feiert die Anime-Community die Serie. Ein User fasst es zusammen und titelt den Anime auf „Sentenced to Be Peak“ um.
Deadlock befindet sich zwar noch in einer Testphase, bei der ihr als Spieler eingeladen werden müsst, allerdings gibt es bereits eine Vielzahl von Mods. Diese Mods beinhalten hauptsächlich Skins oder kleinere Anpassungen für eigene Vorlieben. MeinMMO zeigt euch, wie ihr sie installiert und welche in der Community beliebt sind.
Wie installiert ihr die Mods? Um Mods für Deadlock zu installieren, gibt es gleich zwei Varianten. Bei der ersten müsst ihr euch lediglich den Mod-Manager herunterladen und könnt anschließend in diesem Programm die Mods auswählen und automatisch installieren.
Bei der zweiten Variante müsst ihr in die Dateien von Deadlock gehen und dort einige Anpassungen vornehmen.
Variante 1: Deadlock Mod-Manager
Wie wird der Mod-Manager installiert? Über die Website deadlockmods.app könnt ihr den Mod-Manager herunterladen. Nach dem Installieren der Anwendung sucht sich der Manager automatisch den Ordner für die Mods für Deadlock heraus. Anschließend müsst ihr die gewünschten Mods im Manager anklicken und installieren.
Nachdem die Mods installiert wurden, navigiert ihr zu „Meine Mods“ und aktiviert sie. Anschließend könnt ihr das Spiel normal starten und eure Mods werden geladen.
Variante 2: Manuelle Installation
Wie installiere ich Mods manuell? Falls ihr eure Mods lieber manuell installieren wollt, gibt es auch dafür eine Möglichkeit.
Geht zunächst in eure Steam-Bibliothek und sucht Deadlock heraus. Mit einem Rechtsklick auf das Spiel geht ihr in die Eigenschaften (1). Dort angekommen navigiert ihr zu „Installierte Dateien“ (2) und öffnet den Ordner von Deadlock über „Durchsuchen …“ (3).
Schritt 1 bis 3 um Mods für Deadlock zu installieren
Seid ihr im Installationsverzeichnis angekommen, klickt auf den Ordner „game“ (4) und dann auf „citadel“ (5). Innerhalb von „citadel“ müsst ihr einen neuen Ordner mit dem Namen „addons“ erstellen. Achtet darauf, dass der Name kleingeschrieben ist (6). Nun dürft ihr Hackerman spielen und die gameinfo.gi mit dem Editor öffnen (7).
Schritt 4 bis 7 um Mods für Deadlock zu installieren
In dem Editor der Datei müsst ihr einige Zeilen ersetzen. Ungefähr bei Zeile 40 müsst ihr einige neue Zeilen hinzufügen. Kopiert einfach den Text in der grauen Box und ersetzt sie einmal komplett.
// These are optional language paths. They must be mounted first, which is why there are first in the list. // *LANGUAGE* will be replaced with the actual language name. If not running a specific language, these paths will not be mounted Game_Language citadel_*LANGUAGE*
Mod citadel Write citadel Game citadel/addons Game citadel Game core
So sollte der zu tauschende Teil aussehen
Jetzt könnt ihr ganz einfach die Mods und Skins über die Seite gamebanana.com herunterladen, entpacken und die vpk-Datei in euren erstellten addon-Ordner ziehen. Achtet zusätzlich darauf, dass die vpk-Dateien nicht dieselben Ziffern haben und ändert sie zur Not in eine Zahl von 1 bis 99.
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Das ist Deadlock – Der neue MOBA-Shooter von Valve
Die besten Mods der Community
Nachdem ihr wisst, wie Mods generell installiert werden, zeigen wir euch einige der besten. Mods sind in Deadlock generell erlaubt, solange sie keinen Spielvorteil geben. Die meisten und beliebtesten sind neue Skins für die Helden, allerdings gibt es auch neue Soundeffekte oder HUD-Elemente. Alle Mods sind auf der Seite gamebanana.com zu finden.
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Toon Ivy
Mit dieser Mod bekommt der Gargoyle Ivy ein neues Design wie aus alten Cartoons. Toon Ivy hat nicht nur ein neues Modell, sondern besitzt auch eigene Fähigkeiten-Effekte und eine neue Animation fürs Schießen.
Yamato Redesign
Das Redesign von Yamato ist einer der beliebtesten Mods. Er ändert das Aussehen des Helden, welches noch aus der früheren Version von Deadlock besteht und Neon Prime hieß.
Yamatos Redesign
Spiderman Lash
Für Fans von Marvel ist dieser Mod perfekt. Lash schwingt sich mit seinem Haken durch den Himmel von New York und schießt mit seinem Bodenstampfer als Spiderman verkleidet auf seine Gegner. So nett wie der echte Spiderman ist er zwar nicht, aber er sieht genauso aus.
Lash im Spiderman-Cosplay
Jinx Holliday
Auch ein inoffizielles Crossover mit dem wohl bekanntesten MOBA darf nicht fehlen. Der Sheriff von Deadlock, Holliday, hat keinen Raketenwerfer, dafür ist sie genauso explosiv wie Jinx. Den Mod findet ihr auf gamebanana.com.
Jinx Holliday
Der großartige Sinclair
Sinclair bekommt mit diesem Mod ein neues Model. Laut der Lore ist Magier Sinclair bei einer Bühnenshow gestorben und im Zuge des Unfalls mit seiner Assistentin verschmolzen. Der Mod zeigt die Beiden in einem Körper.
Sinclair neues Design mit der Mod
Neue Helden-Portraits
Der nächste Mod ist kein Skin, sondern eine Überarbeitung aller Portraits der Helden. Sein Erschaffer, eyehead, hat jedem der 32 Helden von Deadlock ein neues Bild verpasst im Stil des Roguelite-Erfolgs Darkest Dungeon.
Die Deadlock-Helden im Artstyle von Darkest Dungeon
Minimalistische Lebensleiste
In den hitzigen Gefechten von Deadlock kann es schnell passieren, dass ihr den Überblick über eure Leben verliert. Dieser Mod ändert die Lebensleiste in eine etwas leichter zu lesende Anzeige. Ihr findet ihn, wie alle anderen Mods, auf gamebanana.com.
Eine minimalistische Lebensleiste
Deadlock Idiot
Rowdy und Punk-Ziege, Billy, hat eine besondere Fähigkeit namens Besäufnis. Die Dauer der Fähigkeit kann durch Waffen- und Nahkampfschaden verlängert werden. In unserer Übersicht zu allen 32 Helden findet ihr auch die anderen Fähigkeiten von Billy. Der Mod fügt während des Effekts das Lied „American Idiot“ von Green Day hinzu. Eine nette Zusatzchallenge, bei der ihr viele Gegner verprügeln und so das Lied komplett durchlaufen lassen könnt.
Die Helden Billy (vorne), Victor (links) und Drifter (rechts) als Green Day
Neue Skybox
Mit diesem Mod könnt ihr die Skybox von Deadlock, also den Himmel, verändern. Neben schönem blauen Wetter könnt ihr auch dunkle, regnerische Wolken einstellen oder einen romantischen Sonnenuntergang beobachten.
Bebop genießt den Sonnenuntergang von New York
Das war nur eine Auswahl an einigen beliebten Mods aus der Community. Es gibt noch eine Menge mehr zu entdecken und fast täglich kommen neue Mods hinzu.
Deadlock befindet sich noch immer in einer geschlossenen Testphase, heißt, ihr müsst von Freunden eingeladen werden, um zu spielen. Für Anfänger kann das Spiel gerne mal überfordernd sein. MeinMMO hat euch einige Tipps zusammengestellt, mit denen ihr sofort besser werdet: Deadlock Einsteiger-Guide: 9 Tipps, die euch sofort besser machen
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