Im Rechtsstreit mit Nintendo wehrt sich die Firma hinter Palworld gegen Patente zu Pokémon

Der Rechtsstreit zwischen Palworld und Nintendo hält an. 2024 verklagte Nintendo Pocketpair, den Entwickler hinter Palworld. Nintendo sagt: Palworld verletzte Patentrechte. Pocketpair argumentiert dagegen, nennt jetzt sogar andere Spiele und Mods als Argument.

Was ist der Stand? Im September 2024 reichte Nintendo in Japan Klage gegen Pocketpair, den Entwickler hinter Palworld ein. Hierbei geht es vor allem um Patentrechtsverletzungen. Im Mai 2024 reichte Nintendo in den USA 24 Patente ein.

Mittlerweile weiß man, dass Nintendo einige ihrer geforderten Patentansprüche in den USA zugesprochen wurden. Doch Pocketpair lässt das alles nicht einfach so über sich ergehen. Man wehrt sich in Japan und das mit anderen Spielen und Mods.

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Update 0.5.0 für Palworld lässt euch endlich mit Freunden auf anderen Plattformen zocken

Pocketpair argumentiert mit anderen Spielen und Mods

Um welche Patente geht es Palworld? Pocketpair greift die Patente an, die sich vor allem um Mechaniken drehen, die man aus Pokémon kennt:

  • JP7545191 (Das Fangen von Charakteren durch kämpfende Charaktere oder das Fangen mit Bällen) –
  • JP7493117 (Ein weiteres Patent bezogen auf das Fangen von Charakteren)
  • JP7528390 (Das einfache Wechseln eines Mounts).

Wie wehrt sich Pocketpair? Gamesfray.com hat einen Anwalt für Patenrecht die aktuellen Fallakten in Tokyo sichten lassen. Die Webseite fasst in einem Artikel die Argumente von Pocketpair zusammen, mit denen sich das japanische Studio gegen die Patent-Klage von Nintendo wehrt. Das betrifft 3 angebliche Patentverletzungen.

Pocketpair sagt, ihr Verhalten stelle keine Patenverletzung dar und argumentiert mit dem allgemeinen Prozess der Spieleentwicklung. In der Regel kombiniert man in der Entwicklung verschiedene Elemente, die es schon gab, bewusst und unbewusst. Pocketpair argumentiert, dass die meisten Akteure der Branche und Spieler nicht wollen, dass einzelne Spielelemente patentiert werden.

Sie sagen, dass Nintendo die Patente gar nicht erst erteilt werden durften, weil es schon vorher Spiele gab, die Mechaniken genutzt haben, die Nintendo später patentiert hat. Um das Argument zu unterstreichen, nennt Pocketpair diverse Spiele, aber auch Mods als Argumente:

Die größte Referenz hatten laut gamesfray.com Craftopia (das vorherige Spiel von Pocketpair), Pocket Souls (eine Mod für Dark Souls 3) und Ark: Survival Evolved. Andere genannte Titel waren:

  • The Legend of Zelda
  • Pokémon Legenden: Arceus
  • Pokémon Schwert und Schild
  • Final Fantasy 14
  • Tomb Raider
  • Far Cry 5
  • Monster Super League
  • Pixelmon (Eine Mod für Minecraft)
  • Pikmin 3 Deluxe
  • Rune Factory 5
  • Titanfall 2
  • Path of Exile
  • Octopath Traveler
  • Dragon Quest Builders
  • Nexomon
  • NukaMon (Eine Mod für Fallout 4)
  • Monster Hunter 4 Ultimate
  • ArcheAge
  • Riders of Icarus

Zu den eigenen Nintendo-Spielen erklärt game fray: Zu den Spielen, die Pocketpair für ungültig erklärt hat, gehören auch einige Nintendo-Titel, aber so funktioniert das Patentrecht (die eigenen Veröffentlichungen können denjenigen entgegengehalten werden, die Patente beantragen)

Der Rechtsstreit zwischen Pocketpair und Nintendo scheint wohl noch etwas länger zugehen, vor allem durch das komplexe Patentrecht, das sich in den verschiedenen Ländern unterscheidet. Je nachdem, wie der Rechtsstreit ausgeht, könnte es großen Einfluss auf die Spieleindustrie nehmen. Eine andere Firma hat in der Vergangenheit eine innovative Mechanik patentiert: Eine der besten Mechaniken im Gaming wurde nur 2-mal genutzt und jetzt hat Warner Bros. sie getötet

Hier sind 5 wichtige Blutelfen aus der Geschichte von World of Warcraft

Blutelfen gehören zu den wichtigsten Völkern in der Geschichte von World of Warcraft. Wir stellen euch die 5 bedeutendsten vor.

Seit ihrer Einführung mit „The Burning Crusade“ sind Blutelfen, die Sin’dorei, das beliebteste Volk in World of Warcraft. Mehr als 15 % aller Charaktere auf dem maximalen Level sind Blutelfen (via dataforazeroth). Das macht sie allerdings nicht nur aus Sicht der Community zu einem wichtigen Volk – auch in der Geschichte von Azeroth haben Blutelfen einige der mächtigsten Personen hervorgebracht.

5 der mächtigsten und bedeutsamsten Blutelfen von World of Warcraft stellen wir euch heute vor. Dabei haben wir nicht nur auf reine „Macht“ dieser Elfen geachtet, sondern auch auf ihre Bedeutung für die Handlung.

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3 absurde Bugs, die in WoW passiert sind

Salandria – das große Unbekannte

Salandria dürfte vielen Spielerinnen und Spielern kein Begriff sein, dabei ist sie schon seit The Burning Crusade Teil des Spiels. Damals war sie ein Mädchen aus dem Waisenhaus von Shattrath, in der Scherbenwelt. Während des Events „Kinderwoche“ konnten die Helden der Horde Salandria auf eine Reise mitnehmen und ihr ein wenig die Welt zeigen.

Besonders bemerkenswert ist hier ihr Besuch in den Höhlen der Zeit. Denn wenn man Salandria dorthin bringt, geschieht etwas Sonderbares: Sie wird angegriffen. Die Bronzedrachen stürmen voller Zorn auf das Mädchen zu und wollen sie niederstrecken.

Im letzten Moment greift Zaladormu ein, der die Drachen in der Höhle der Zeit anführt und verkündet: „Stop. Das Mädchen darf nicht für Dinge bestraft werden, die sie in ihrer Zukunft tut oder an denen sie scheitern wird.“

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Salandria war damals noch ein kleines Kind – inzwischen ist sie eine junge Erwachsene.

Über ein Jahrzehnt war das lediglich eine etwas kuriose Begegnung, die man rasch wieder vergessen hatte – doch inzwischen ist Salandria erwachsen. Sie ist eine junge Frau und hat sich den Blutrittern angeschlossen, wo sie unter Lady Liadrin dient. Während einer Questreihe am Ende von Shadowlands taucht sie kurz auf, verschwindet dann aber vorerst wieder von der Bildfläche.

Wenn selbst Bronzedrachen Salandria für extrem gefährlich halten, ist davon auszugehen, dass sie in naher Zukunft zu einem Vorfall beitragen wird, der weitreichende Konsequenzen hat.

Von Salandria gibt es auch eine Wunschmünze, die man im Brunnen von Dalaran angeln kann. Als Salandria die Münze in den Brunnen warf, sagte sie: „Eines Tages werde ich mächtiger sein, als all diese Magier!“ – ein Hinweis darauf, dass sie große Ambitionen hat oder zumindest einen nicht zu unterschätzenden Machthunger. Typisch für Blutelfen.

Da die nächste Erweiterung „Midnight“ in den Gebieten der Blutelfen spielt, ist es naheliegend, dass ihre Story hier einen Höhepunkt erreicht und wir endlich erfahren, welches Schicksal die Drachen schon damals in Salandria gesehen haben.

Vor 10 Jahren wurde ein Bösewicht in Dragon Ball vor 2 mächtigen Kriegern gewarnt, es waren aber weder Goku noch Vegeta

In Dragon Ball sind Kämpfe der große Fokus und dabei geht es natürlich darum, wer der stärkste Krieger auf der Erde oder im Universum ist. Das war schon immer so. Vor 10 Jahren erklärte ein Film, wem ein Schurke aus dem Weg gehen soll. Heute wirkt das ein wenig lächerlich.

Um welchen Film geht es? 2015 erschien in Japan Dragon Ball Z: Resurrection F. Der Film war die Fortsetzung von Battle of Gods, der Rückkehr von Son Goku und seinen Freunden nach vielen Jahren. Wie der Name schon verrät, wird Freezer in dem Film wiederbelebt, nachdem er viele Jahre vorher vom Zukunfts-Trunks getötet wurde.

Freezer will direkt auf die Erde, um sich an den Saiyajin zu rächen. Er wird aber von seinen Untergebenen gewarnt, direkt auf die Erde zu fliegen, weil Goku viel stärker geworden ist. Dort erwähnt Sorbet, einer der Untergebenen, dass Goku Majin Buu besiegt hat.

Freezer erinnert sich dann daran, dass sein Vater ihn vor 2 Wesen gewarnt hat: Majin Buu und dem Gott der Zerstörung Beerus. Während Beerus auch heute noch eine Gefahr darstellt, ist Majin Buu ein vergessener Nebencharakter, der schon im Film davor nicht viel machen konnte.

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Dragon Ball Super: Super Hero – Der offizielle Trailer zum Kinofilm

Freezer ist aktuell stärker denn je

Wie hat sich das Kräfteverhältnis in 10 Jahren verändert? Zum Zeitpunkt des Films waren Goku und Vegeta zwar ziemlich starke Personen, doch Beerus und Whis waren ein anderes Kaliber. Im Film wurde Freezer zu Golden Freezer, doch Goku und Vegeta konnten Golden Freezer besiegen, auch wenn Whis aushelfen musste.

In der Serie wurde Freezer danach noch relevant. Er war einer der Kämpfer von Universum 7, erledigte zusammen mit Goku und C17 den Krieger Jiren. Im Film Dragon Ball Super: Broly wurde er von Broly ziemlich plattgemacht.

Im Manga sieht das aber aktuell anders aus. Durch die Ereignisse in Dragon Ball Super: Super Hero sind aber auch Piccolo und Gohan auf einem ähnlichen Niveau wie Goku und Vegeta mit ihren neuen Formen.

Doch auch Freezer hat sich verändert. Er ist so mächtig wie noch nie. Im Manga zu Dragon Ball Super hat man dem ikonischen Schurken eine neue Form spendiert, und Black Freezer konnte sowohl Vegeta als auch Goku in ihrer stärksten Form mit Leichtigkeit im Granolah-Arc besiegen.

Zwar sind die Götter der Zerstörung zusammen mit Zeno immer noch die mächtigsten Wesen im Universum, doch die Dynamik der anderen Krieger ändert sich regelmäßig. Für Fans des Genres ist das aber auch einer der größten Reize. Wer weiß, vielleicht kehrt auch Majin Buu mit einer neuen Stärke zurück in den Kampf.

Obwohl die Serie erst einmal vorbei ist, geht es nach langer Pause im Manga weiter. Dort stellen sich die stärksten Krieger der Erde in Zukunft wohl dem mächtigen Freezer. In einem Interview sprach Toyotaro, der Autor des Dragon-Ball-Super-Mangas über die Kräfteverhältnisse: Der neue Autor von Dragon Ball zeigt mit neuem Manga, welcher Bösewicht genauso stark ist wie Son-Goku

Mann hinter Dragon Age erklärt, warum Baldur’s Gate 3 nicht so wichtig fürs Gaming wird, wie alle hoffen

Der Entwickler Mark Darrah ist der Mann hinter Dragon Age: The Veilguard und hat vorher für BioWare das SF-MMO Anthem an den Start gebracht. In seinem Podcast spricht er über den Einfluss des Steam-Hits Baldur’s Gate 3 auf künftige Spiele. Der Einfluss von Baldur’s Gate 3 werde kleiner sein, als Spieler nun hoffen. Denn Baldur’s Gate 3 verzichte auf einen Protagonisten mit eigener Stimme, um Spielern mehr Freiheit zu gewähren – doch das könnten künftige Spiele nicht so einfach machen.

Das sagt Darrah: Darrah sagt, der Einfluss eines Spiels auf künftige Games und seine Verkaufszahlen stehen nicht zwingend in einem linearen Verhältnis. Er glaubt, obwohl Baldur’s Gate 3 so enorm erfolgreich war, wird es keinen derart großen Einfluss auf künftige Rollenspiele haben, wie sich das Laien vorstellen.

Das liege aber nicht daran, dass Baldur’s Gate 3 so teuer ist, dass es niemand nachahmen kann (wie GTA V), sondern an seinem besonderen Status:

Baldur’s Gate 3 hat die Landschaft in Bezug darauf verändert, wer bereit war, sich ein Rollenspiel anzusehen. Es hat den Raum des Genres erheblich erweitert, was großartig ist. Aber ich glaube, dass die Auswirkungen auf die Art und Weise, wie Spiele entwickelt werden, geringer sind, als die Leute, die nicht aus der Videospielbranche kommen, vielleicht erwarten.

Wer sich von Baldur’s Gate 3 also erhofft, dass ein goldenes Zeitalter für Rollenspiele beginnt, dürfte enttäuscht werden.

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Hasbro hat Pläne für Baldur’s Gate 4, doch die Fans glauben: “Ein Studio müsste irre sein, um Larian nachzueifern”

Baldur’s Gate 3 kam mit Dingen durch, die sonst kein Game darf

Woran liegt das? Darrah führt aus: Bei Baldur’s Gate 3 kamen optimale Vorbedingungen zusammen, die andere Studios und Spiele nicht wieder erzeugen können.

Baldur’s Gate 3 kam mit Dingen durch, mit denen andere Studios niemals durchkommen würden, so Darrah.

Was meint er? Darrah führt aus, Baldur’s Gate 3 habe einen Protagonisten ohne eigene Stimme genutzt und simple Cinematics. Anderen Spielen würde man so etwas nicht erlauben.

Dadurch konnte Baldur’s Gate 3 den Spielern viel mehr Wahlmöglichkeiten bieten und Freiheiten lassen.

Dungeons & Dragons am Höhepunkt seiner Beliebtheit beflügelte Baldur’s Gate 3

Welche Vorteile hatte Baldur’s Gate 3: Darrah erklärt, Baldur’s Gate 3 sei eine Anomalie, weil so viele starke Elemente zusammenspielen:

  • Es nutze die Marke „Dungeons and Dragons“ am Höhepunkt seiner Beliebtheit – seit damals sei die Beliebtheit wieder gesunken
  • Das Spiel stelle Dungeons and Dragon als Rollenspiel nach und habe dadurch viel mehr Freiheiten

Baldur’s Gate 3 werde schon einen Einfluss auf künftige Rollenspiele haben, aber keinen derart großen, wie es der enorme Erfolg nahelegt.

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Das steckt dahinter: Darrah sagt im Prinzip: Baldur’s Gate 3 konnte dem Spieler nur so viel Handlungsmacht geben, weil es Dungeons & Dragons nachbildet und es der Kern des Spiels ist, dass Spieler dort alles tun können, was sie wollen.

Wenn einem Spiel dieses Setting fehlt, haben Spieler auch andere Erwartungen an ein Game und erwarten dann eine klarere Story.

Darrah selbst stand für sein letztes Spiel Dragon Age. The Veilguard heftig in der Kritik und ärgerte sich über die Häme, die über ihn hereinbrach: Mann hinter Dragon Age sagt, Käufer haben kein Recht auf Grausamkeit – Twitch-Streamer sagt: Doch

Ein neuer Film mit Vampiren bekommt starke Wertungen, könnte der beste Film 2025 werden

Ein neuer Film des Regisseurs Ryan Coogler ist in den deutschen Kinos gestartet. Schon jetzt erhält der Streifen richtig gute Wertungen und begeistert auch einen Content Creator auf YouTube.

Um welchen Film geht es? Die Rede ist von Blood & Sinners, der im englischen Original einfach nur Sinners heißt. Es ist der neue Film von Ryan Coogler, der in den vergangenen Jahren mit Creed oder Black Panther für Aufmerksamkeit gesorgt hat.

In Blood & Sinners arbeitet er zum wiederholten Mal mit dem Schauspieler Michael B. Jordan zusammen. Dieser verkörpert in dem Film sogar eine Doppelrolle. Er spielt die Zwillingsbrüder Smoke und Stack.

Die Geschichte spielt an nur einem Tag und einer Nacht im Mississippi des Jahres 1932. Die beiden Brüder eröffnen eine Bar, in der vor allem Blues-Musik gespielt wird. Während erst alles seinen gewohnten Gang geht, wird der Alltag der beiden bald durch eine ernstzunehmende Bedrohung durcheinandergewirbelt: Vampire.

Mit den Vampir-Fähigkeiten aus Twilight hat Blood & Sinners aber wenig zu tun. Es ist ein Film mit Horrorelementen, der aber auch die Musik in den Vordergrund stellt. Dieser Mix kommt bei den Kritikern bislang sehr gut an. Auf Rotten Tomatoes steht der Film aktuell bei 98 %, und auch das Publikum wertet mit 97 %.

Auch ein bekannter YouTuber schließt sich dem Lob an.

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Trailer zum Vampir-Film Blood & Sinners

Harte Kämpfe und tolle Charaktere

Um welchen YouTuber geht es? Der Content Creator penguinz0 hat in einem neuen Video auf YouTube über den Film gesprochen und seine Meinung mit der Community geteilt.

Er lobt Blood & Sinners und nennt ihn den besten Film, den er in diesem Jahr bislang gesehen hat. Folgende Punkte hebt penguinz0 besonders hervor:

  • Die Charaktere seien sehr gut geschrieben und würden einem schnell ans Herz wachsen.
  • Aus diesem Grund fürchtet man um ihr Schicksal und fühlt mit.
  • Die Schauspieler rund um Hauptdarsteller Michael B. Jordan seien großartig.
  • Der Umgang mit dem Vampir-Thema sei sehr smart.
  • Die gruseligen Szenen erzeugen viel Spannung.
  • Die Kampfszenen seien blutig und hart.

Einige Kritikpunkte hat der YouTuber aber dennoch:

  • Obwohl Musik eine wichtige Rolle spielt und quasi das „Gute“ verkörpert, wird sie am Ende nicht wirklich im Kampf gegen die Vampire eingesetzt. Stattdessen müssen herkömmliche Waffen herhalten.
  • Das Marketing und die Trailer könnten Genre-Fans irreführen: Blood & Sinners ist kein reiner Horrorfilm, sondern enthält lediglich Elemente des Genres.

Ob Blood & Sinners der beste Vampirfilm aller Zeiten ist, wie manche behaupten, möchte penuinz0 nicht beantworten. Auf jeden Fall ist es einer der besten der letzten Jahre. Habt ihr bereits davon gehört und seid interessiert? Schreibt es uns gerne in die Kommentare. Das könnte euch auch interessieren: Film-Experte sagt: Diese 10 Filme müsst ihr euch 2025 anschauen

Quelle(n):
  1. youtube.com

Ein 30 Jahre altes Rollenspiel schafft das, woran sogar Baldur’s Gate 3 scheitert

MeinMMO-Autor Christoph Waldboth liebt Rollenspiele, hat aber mit den meisten modernen Titeln wie Baldur’s Gate 3 ein Problem, wenn es um die große Bedrohung darin geht. Ausgerechnet ein JRPG mit 30 Jahren auf dem Buckel ist in dieser Disziplin viel besser.

Ich liebe Rollenspiele. Meist verbringe ich meine Zeit in westlichen Titeln wie jenen von CD Project Red (Witcher, Cyberpunk), Bethesda (The Elder Scrolls, Fallout), Larian (Baldur’s Gate 3) oder zuletzt Kingdom Come Deliverance 2.

Was mich an vielen dieser Spiele stört: Sie zeigen mir gleich zu Beginn eine Gefahr, die droht, die Welt und ihre Bewohner zu vernichten. Egal ob es ein Dämon, ein Drache oder ein Parasit im Kopf des Protagonisten ist – oft sind mir diese Bedrohungen ziemlich egal.

Denn links und rechts davon gibt es tonnenweise Nebenquests, die häufig viel interessantere Geschichten erzählen. So lasse ich die Hauptquest gerne mal für einige Stunden liegen. Das wirkt besonders dann absurd, wenn die Welt eigentlich am Abgrund steht.

Was mir in vielen modernen Rollenspielen fehlt, ist eine gewisse Dringlichkeit.

Das führt mich zu Chrono Trigger: Neulich hörte ich eine Folge des Gamestar-Podcasts. Anlass für das Gespräch war der 30. Geburtstag von Chrono Trigger. Heiko Klinge und Michael Graf von der Gamestar sprachen in höchsten Tönen über das JRPG. Also beschloss ich, diesen Klassiker endlich einmal nachzuholen.

Ich schnappte mir die Steam-Version für 15 Euro und legte mit hohen Erwartungen los. Immerhin wurde das SNES-Spiel 1995 von einem echten Dream-Team entwickelt:

  • Hironobu Sakaguchi (Erfinder von Final Fantasy)
  • Yuji Horii (Erfinder von Dragon Quest)
  • Das Charakterdesign stammt von Akira Toriyama (Erfinder von Dragon Ball, der leider 2024 verstarb)
  • Die Musik wurde von Yasunori Mitsuda (Xenogears, Mario Party) und Nobuo Uematsu (Final Fantasy) komponiert.

Schon nach kurzer Spielzeit war ich hin und weg. Und das, obwohl ich mit JRPGs eigentlich wenig anfangen kann. Meine Begeisterung lag vor allem an einem Punkt, den Chrono Trigger selbst 30 Jahre nach Release besser macht als Baldur’s Gate 3 oder Witcher 3.

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Trailer zum JRPG-Klassiker Chrono Trigger

Alles ist verbunden

Chrono Trigger erzählt eine Zeitreisegeschichte. Die Welt wird im Jahre 1999 durch einen bösen Parasiten namens Lavos vernichtet. Das gilt es zu verhindern, in dem verschiedene Epochen der Vergangenheit und der Zukunft bereist werden.

Wir spielen den Protagonisten Chrono, der selbst aber relativ farblos bleibt. Interessanter sind die sechs Begleiter, von denen stets bis zu zwei in der eigenen Party mitlaufen. Sie haben eine eigene Hintergrundgeschichte und teils sogar Quests.

Diese Nebenaufgaben sind alle mit der Hauptquest verbunden. Die große Bedrohung rückt nie in den Hintergrund. Ich werde die ganze Zeit daran erinnert, dass der Parasit im Untergrund schlummert. Auch alle NPCs und Orte haben damit zu tun.

Insgesamt erzählt Chrono Trigger seine Handlung sehr stringent und ohne große Längen. Das verdankt das Spiel auch seinem Gameplay, das nahezu perfekt abgestimmt ist. Die Spielwelt, die sich je nach Zeitepoche verändert, lädt zum Entdecken ein, ist aber trotzdem überschaubar und voller Details, die wiederum auf die Bedrohung verweisen.

Auch die Kämpfe sind super: Es gibt im Unterschied zu anderen JRPGs keine Zufallskämpfe. Jeder Bossgegner verlangt eine bestimmte Taktik und teils kann ich sogar entscheiden, in welcher Epoche ich sie bekämpfe. Auf diese Weise kann ich den Ausgang des Spiels beeinflussen und eines von 13 Enden freischalten.

Zusammengefasst: Chrono Trigger stellt mich vor ein Problem, das ich unbedingt und so schnell wie möglich lösen möchte. Alles ist miteinander verbunden und nichts wirkt beliebig.

Moderne Spiele können von Chrono Trigger lernen

So sehr ich die Nebenquests von Baldur’s Gate 3 mag, wirkt es auf mich immer befremdlich, wenn der eigene Parasit im Kopf für ein paar Stunden plötzlich ziemlich egal wird. Es nimmt ihm die Bedrohung.

Während des Spielens von Chrono Trigger habe ich mich deshalb gefragt, wie Larians zurecht gepriesenes Meisterwerk aussehen würde, hätten die Entwickler alle Quests gestrichen, die nichts mit der Haupthandlung zu haben.

Das Ergebnis wäre sicherlich ein lineareres und kürzeres Spiel. Ob es schlechter wäre, kann nur spekuliert werden – ich glaube aber nicht.

Wenn moderne Rollenspiele etwas von Chrono Trigger lernen können, dann das:

  • Erzählt spannende und eindringliche Geschichten.
  • Erschafft Figuren und Orte, die mit der großen Bedrohung verbunden sind.
  • Seid euch nicht zu schade, Inhalte zu streichen, um ein kürzeres, dafür aber packendes Erlebnis zu schaffen.

Ein gutes Rollenspiel soll nämlich mehr sein als bloß Beschäftigungstherapie.

Dass ausgerechnet ein 30 Jahre altes JRPG das Problem der Dringlichkeit besser löst als Baldur’s Gate 3 oder The Witcher 3, hat mich ehrlicherweise überrascht. Vielleicht muss ich jetzt doch noch ein paar weitere der alten Klassiker nachholen. Euch würde ich insbesondere Chrono Trigger ans Herz legen. MeinMMO-Redaktionsleiter Schuhmann hatte sein eigenes Problem mit Baldur’s Gate 3: Ich hab Baldur’s Gate 3 zweimal gestartet und war enttäuscht: Erst, als ich das tat, vor dem viele warnen, gefiel’s mir

The Division 2 geht endlich weiter: Details zum neuen DLC tauchen auf, klingen aber nicht gut

Der Loot-Shooter The Division 2 hat viele Fans, die darauf hoffen, dass es neue Inhalte gibt. Lange müssen sie offenbar nicht mehr warten. Der DLC „Battle for Brooklyn“ steht in den Startlöchern. Laut einem Insider ist ein Release für Ende Mai geplant. Am 23. April sollen mehr offizielle Informationen folgen.

Das wissen wir jetzt zum neuen DLC. Der Insider Tom Henderson hat jetzt neue Informationen über den DLC „Battle for Brookyln“ herausgerückt (via insider-gaming):

  • Der DLC soll Ende Mai erscheinen. Henderson rechnet damit, dass Ubisoft das finale Release-Datum am 23. April bekanntgibt. An dem Tag sollen auch weitere Details folgen.
  • Battle for Brookyln soll der bislang kleinste DLC in der Spiele-Reihe The Division werden und etwa 15 $ kosten (ungefähr 20 €).
  • Über den DLC hinaus soll Ubisoft weiter an The Division 3 arbeiten. Aber die Pläne könnten sich auch ändern.

Im Moment sind das noch unbestätigte Informationen. Wir werden bis zum 23. April warten müssen, um Konkretes zu erfahren.

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The Division 2 zeigt Jahr 6 Season 2 im Launch-Trailer

The Division 2 – Seit 5 Jahren in der Krise

Warum hört man so wenig über The Division? Das Spiel ist seit 2020 in einer schwierigen Situation:

Die Verkäufe von The Division 2 blieben 2019 unter den Erwartungen von Ubisoft. Man sah das Spiel als Flop an, auch wenn es nicht so schlimm gefloppt ist, wie Ghost Recon: Breakpoint damals.

Aber augenscheinlich gab es die Anweisung an das Studio Massive, nur noch die Erweiterung Warlords of New York zu entwickeln und sich dann auf neue Spiele zu Star Wars und Avatar: Frontiers of Pandora zu konzentrieren.

Wie Massive später mitteilte, habe man aber die enorme Unterstützung der Fans für The Division bemerkt und sich umentschieden, die Franchise doch noch weiterzuentwickeln und ein The Division 3 zu machen.

Aber dadurch, dass die Entwicklung über Jahre heruntergefahren war, entsteht jetzt seit langem der Eindruck, The Division sei in einer Content-Dürre oder in einem Wartungsmodus gefangen: So steht es um The Division 3, das ungeliebte Stiefkind von Ubisoft

5 Filler-Folgen, die besser sind als der eigentliche Anime

Filler-Folgen können die Story in Animes unnötig strecken. Es gibt aber auch einige, die so unterhaltsam sind, dass wir uns fragen, wieso sie nicht Teil der offiziellen Geschichte sind. MeinMMO stellt euch die Besten vor.

Was sind Filler? Filler sind allgemein Episoden oder Arcs, die nicht in der Manga-Vorlage vorkommen. Sie werden häufig vom produzierenden Studio hinzugefügt, um etwas Zeit zu gewinnen. So kann der Manga weiter voranschreiten, ohne eine große Pause im Anime zu hinterlassen.

Außerdem hält der Anime so einen Sendeplatz, wenn wöchentlich eine Folge läuft. Zudem liefern Filler zusätzliche Inhalte – sie können Charaktere näher beleuchten, die sonst zu kurz kommen, oder Hauptcharaktere in ungewohnte Szenarien stecken.

Es gibt Filler-Folgen, die so gut gelungen sind, dass der Mangaka sie schon von vornherein hätte einbauen sollen. Wir listen euch 5 Folgen auf, die ihr euch unbedingt anschauen müsst.

Ein Anime, der in dieser Liste vertreten ist, ist Bleach:

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Bleach: Der Trailer zu Thousand-Year Blood War

5 Filler-Folgen, die ihr gesehen haben müsst

Bleach: Konfrontation! Hisagi vs Kazeshini

Folge 235 des Animes Bleachs befindet sich mitten im Filler-Arc zur Zanpakuto-Rebellion. Hier rebellieren die Zanpakuto-Geister gegen ihre Shinigami-Meister. Die Geister sind personifizierte Seelen der Schwerter, die von den Shinigami im Kampf benutzt werden. Es sind also nicht nur Waffen, sondern eigene Persönlichkeiten.

In dem Arc treten sie erstmals physisch in Erscheinung und kämpfen gegen ihre Besitzer. Möglich macht das durch Antagonist Muramasa, der bei Fans beliebt ist. Stellvertretend für den Arc ist Episode 235, da hier mehrere Kämpfe gleichzeitig stattfinden.

Hier ist nicht nur der namensgebende Kampf zwischen Hisagi und seinem Zanpakuto Kazeshini zu sehen, sondern auch Kämpfe zwischen Ichigo und Muramasu und Renji gegen Sayu und Hebi. Vor allem die Charakterentwicklung von Renji macht die Folge so besonders, da er merkt, wofür er eigentlich kämpft.

Ubisoft hat Open Worlds zerstört, doch die Welt eines tollen Action-RPGs zieht mich bis heute in ihren Bann

Open Worlds sind in der Spielebranche nicht mehr wegzudenken. Fast jedes Genre hat eine Open World. MeinMMO-Redakteur Nikolas Hernes ist gar kein Freund davon und macht um die meisten Open-World-Spiele einen großen Bogen. Doch es gibt eine Ausnahme, und das ist ein kleiner Stadtteil eines Rollenspiels in Tokyo.

Was ist das Problem an Open Worlds? Open Worlds sind eine gute Idee. Man kann eine große Welt erkunden, die Immersion steigt und man kann diverse Nebentätigkeiten verstecken. Das klingt eigentlich nach starken Argumenten. Das Problem ist die Umsetzung.

Obwohl ich einige Spiele von Ubisoft sehr mag, muss ich einmal auf das Studio draufhauen. Mit Far Cry und Assassin’s Creed etablierten sie eine Open-World-Umsetzung, die ich mittlerweile zum Kotzen finde. Versteht mich nicht falsch. Die Welten sind wunderschön, aber das Spielerische ist öde.

Türme hochklettern, lahme Nebenquests entdecken und unbefriedigende Collectibles machen mir jede noch so schöne Welt madig. Das ist aber nicht nur ein Problem von Ubisoft. Selbst in Spielen wie Dead Island 2, die ich grundsätzlich sehr mag, habe ich keine Lust, mich mit der offenen Welt zu beschäftigen.

Ich persönlich kann mich schwer auf Open Worlds einlassen, die Immersion funktioniert nicht. Witcher 3 liebe ich, doch auch da fange ich nach ein paar Stunden an, stumpf den Quests zu folgen. Dark Souls hat eine der coolsten Welten aller Zeiten, doch die Welt besteht mehr aus verbundenen Leveln als einer wirklichen Open World.

Es gibt aber eine Ausnahme: Kamurocho in den Yakuza-Spielen. Noch nie hat sich eine Welt so lebendig angefühlt, und das, obwohl es ein einfacher Stadtteil ist.

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Yakuza 0 – Trailer zum Prequel der japanischen Gangster-Reihe von SEGA

Kamurocho: der perfekte Ort für Japan-Liebhaber und fiese Gangster

Was ist Yakuza für eine Reihe? Yakuza hat mittlerweile unzählige Teile. In den meisten Teilen geht es um Kiryu, der eigentlich groß in der Welt der Yakuza rauskommen wollte. Das klappt aber nicht und aus dem stummen Typen wird ein ungewöhnlicher Held, der sich regelmäßig mit Gangstern anlegt.

Anfangs war Yakuza noch ein Beat´em Up mit Rollenspielelementen, seit Yakuza: Like a Dragon ist die Hauptreihe ein klassisches JRPG. Neben der melodramatischen Story und den skurrilen Charakteren ist vor allem die Welt der große Star.

Die meisten Teile spielen in Kamurocho. Das ist ein fiktiver Stadtteil in Tokyo und dementsprechend kleiner als große Rollenspielwelten. Doch Kamurocho funktioniert für mich viel besser, und das liegt an mehreren Aspekten.

Spielerisch und story-technisch ein Traum

Warum ist Kamurocho eine so tolle Open World? Obwohl Kamurocho vergleichsweise klein ist, ist die Welt vollgestopft mit Aktivitäten. Man kann unter anderem Karaoke singen, in Restaurants gehen oder sich auf der Tanzfläche austoben.

Das sind nicht nur simple Aktivitäten, sie tragen dazu bei, dass sich die Stadt lebendig anfühlt. Diese absurden Tätigkeiten passen zur neongetränkten Welt von Tokyo und sind ein toller Kontrast zur knallharten Gangster-Story. Außerdem kann man andere Figuren zu den Aktivitäten einladen.

Auch die Nebenquests verweben sich immer wieder in diese Aktivitäten. Sie passen zu japanischen Klischees und haben den perfekten Grat zwischen Realismus und Quatsch. Und das Beste: Sie sind kurzweilig und bestehen fast nie aus mühseligen Sammelaufgaben.

Als Protagonist ist man niemand, der Kamurocho verändert, man ist auch nur ein Mensch, der dort lebt und den Stadtteil kennen und lieben lernt.

Das Wichtigste an den Aufgaben: Wenn man sie nicht machen will, verpasst man nichts. Die Collectibles sind wichtig für Nebenaufgaben, aber bis auf die tollen und absurden Geschichten kann man sie getrost ignorieren. Sie werden einem nicht aufgezwungen.

Für mich fühlt sich Kamurocho wie Urlaub an. Alle paar Monate kehre ich in Yakuza 0 zurück, um im Maharaja zu tanzen, ein wenig zu bowlen oder Baka Mitai ins Mikrofon zu trällern.

Die Fortsetzungen sind wie eine Rückkehr nach Hause

Kamurocho fühlt sich nicht nur lebendig an, es entwickelt sich weiter. Wenn ich mir Kamurocho in Yakuza 0 und in Kiwami 1 anschaue, dann bin ich fasziniert, denn der Stadtteil hat sich verändert. Er passt sich dem Jahrzehnt an, doch die Seele bleibt.

Ich fühle mich wie ein Kind, das nach 10 Jahren zum Heimatort zurückkehrt. Vieles sieht anders aus, moderner, doch die Erinnerungen bleiben. Kamurocho entwickelt sich stetig weiter. Der Protagonist muss sich anpassen, doch egal was passiert, es fühlt sich an wie ein Zuhause.

Kamurocho ist dabei nicht nur ein Spielplatz, sondern ein Stilmittel, um eben zu verdeutlichen, wie sich Figuren oder die Story verändert haben.

Wenn ich Yakuza 0 nach einiger Zeit wieder anwerfe, dann fühle ich mich, als würde ich in einem alten Fotoalbum blättern.

Andere Open Worlds sehen vielleicht schöner aus, haben bessere Geheimnisse oder eine schönere Architektur, doch bei keiner fühle ich mich so wohl, wie in Kamurocho. Egal, ob ich Gangster verprügel, Karaoke singe oder einfach nur im Regen durch die Straßen schlender. Mehr coole Open Worlds findet ihr hier: Alternativen zu Kingdom Come 2: Diese Open Worlds bieten ebenfalls Immersion und Faszination pur


Ein vielversprechendes Action-Adventure könnte der nächste große Hit für Fans von Monster Hunter Wilds werden

Mit Crimson Desert erscheint voraussichtlich in 2025 ein weiteres Spiel, das Herzen von Monsterjägern höher schlagen lassen wird. Denn vieles, was Monster Hunter Wilds ausmacht, findet sich auch im neusten Werk von Pearl Abyss wieder.

Was ist Crimson Desert für ein Spiel? Crimson Desert ist ein kommendes Action-Adventure mit einer Open World aus der Spieleschmiede von Pearl Abyss. Pearl Abyss ist vor allem für ihr erfolgreiches MMORPG Black Desert bekannt und diese Handschrift findet sich auch optisch in ihrem neuen Werk wieder. Nach bisherigem Stand soll das Ganze gegen Ende 2025 erscheinen, ein genauer Releasetermin steht noch aus.

Ihr schlüpft in die Rolle von Kliff, dem Anführer der sogenannten Graumähnen, die für Frieden auf dem zerstrittenen Kontinent Pywel kämpfen. Stilistisch hat das Spiel vielerlei Einflüsse, die an Wikinger und Kelten erinnern.

Das bisher gezeigte Gameplay zeigt einiges, das genau in die Kerbe schlägt, in die auch die Reihe rund um Monster Hunter seine Riefen ritzt. Warum das Spiel also auch für euch als Monsterjäger-Fans ein Hit sein könnte, zeigen wir euch hier.

Den Gameplaytrailer zu Crimson Desert findet ihr hier:

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Gameplay-Trailer zu Crimson Desert, dem Action-Adventure mit Open World

Crimson Desert vs. Monster Hunter

Warum könnte Crimson Desert auch Fans von Monster Hunter gefallen? Zum einen setzt Crimson Desert ähnlich wie Monster Hunter einen riesigen Fokus auf gigantische und intensive Bosskämpfe. In wuchtigen Inszenierungen kämpft ihr häufig gegen menschliche Gegner, aber auch gegen riesige, fantasievolle Kreaturen. Die werfen sich euch in fordernden Auseinandersetzungen entgegen, sodass auch hier schnell das typische Monsterjäger-Gefühl aufkommen kann.

Obwohl Crimson Desert eher auf Solo-Spieler zugeschnitten ist, stammen die Entwickler von Pearl Abyss aus der MMO-Welt (Black Desert Online). Das findet sich auch in bisher gezeigtem Gameplay wieder: Das Ausrüstungssystem wirkt umfangreich und vielseitig, das Kampfsystem bietet für viele Spielertypen passende Waffen und Vorgehensweisen. Von Schwertern über Äxte bis hin zu Pistolen, Minikanonen und Zaubern scheint so ziemlich alles Mögliche vorhanden.

So könnt ihr euch mit vielerlei verschiedenen Waffen ausstatten, Magie benutzen und Gadgets wie einen Greifhaken im Kampf verwenden. Nach und nach verbessert ihr eure Ausrüstung und werdet so mit der Zeit immer stärker. Mächtige Konter und gut getimtes Ausweichen spielen zudem eine große Rolle. Eine Vielseitigkeit, die auch Monsterjäger sehr zu schätzen wissen und die auch ihre Lieblingsreihe besonders macht. Ob es jemals auch Online-Features geben wird, ist bisher noch nicht bekannt.

Hier bekommt ihr einen Eindruck der epischen Kämpfe:

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Crimson Desert: Bosskampf gegen den Hirschkönig im gamescom-Trailer

Wo Spiele von Monster Hunter meist sehr gameplay-fokussiert sind, soll Crimson Desert zwischen Story, Erkundung und Kämpfen eher einen ausgeglichenen Mix halten. Demnach könnte der Titel für Fans von Monster Hunter eventuell sogar eine Lücke füllen, wenn für sie die Story bisher eher zu kurz kam.

Ebenso soll die offene Welt von Crimson Desert etwas mehr zu tun bieten, denn ihr könnt dort beispielsweise Reittiere zähmen, angeln, Rätsel lösen und „Parkour“-mäßig an Wänden und Bäumen klettern.

Hält Crimson Desert, was es verspricht, könnte das Spiel also der nächste große Titel nach Monster Hunter Wilds werden, der sich in die Herzen der Monsterjäger schleicht. Hattet ihr Crimson Desert bisher auf dem Schirm? Klingt es für euch als Fans von Monster Hunter interessant? Schreibt es uns gern in die Kommentare.

Erste Stimmen zu Crimson Desert zeigen sich sehr positiv. Viele der Ansätze scheinen sehr gut umgesetzt und bieten eine Menge Spielspaß, sodass sie sogar von einem weiteren Spiele-Hit für das Jahr 2025 sprechen. Was am meisten gefallen hat und was noch bis zum Release verbessert werden sollte, lest ihr hier: Erste Stimmen schwärmen vom neuen Action-RPG, könnte der nächste Hit 2025 nach Kingdom Come und Monster Hunter werden

Streamer Tanzverbot fehlt seit 173 Tagen auf Twitch, seine Fans sind frustriert und besorgt

Der deutsche Twitch-Streamer Killian „Tanzverbot“ Heinrich war im Oktober 2024 das letzte Mal auf Twitch zu sehen. Die Fans sorgen sich um den Berliner Streamer, der zuletzt meldete, es gehe ihm nicht gut. Aber einige frustriert die Situation auch.

Das ist die Situation: Der Berliner Streamer Tanzverbot erklärte im November 2023, er sei verschuldet. Er sei in eine Kaufsucht geraten, habe versucht, mit Influencern mitzuhalten, die viel mehr finanzielle Möglichkeiten haben als er und habe sich dabei übernommen. Tanzverbot sagte, er habe nicht mehr gestreamt, keine Einnahmen erzielt und könne daher seine anfallende Steuerkosten für die erfolgreichen Jahre nicht stemmen.

Er sagte, er wolle sein Leben verändern, wieder regelmäßig streamen und war 2024 dann tatsächlich eine Phase lang aktiv. Während seiner aktiven Zeit unterstütze ihn die Community, selbst MontanaBlack wollte ihn mit einer Wette motivieren, wieder regelmäßig zu streamen. Doch seit Oktober 2024 war Tanzverbot nicht mehr auf Twitch.

Er gab zwar über X immer wieder Status-Updates durch, doch die klangen besorgniserregend. Viele Fans sorgen sich um den Streamer.

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Twitch-Streamer Tanzverbot spricht über seine schwierige Vergangenheit, bereut bis heute seine fehlende Schulbildung

Besorgniserregende Signale über Social-Media

Das waren seine letzten Signale über Social Media: Tanzverbot hatte sich zum Jahreswechsel gemeldet und gesagt: Er sei jetzt schon wieder 2,5 Monate nicht mehr aktiv gewesen. Ihm gehe es in jeder Hinsicht „nicht gut“.

Mitte Februar meldete sich Tanzverbot erneut zurück und sagte jetzt, nach 4 Monaten Pause, „er habe nichts mehr in seinem Leben“. Er gehe jetzt regelmäßig feiern, leide aber nach wie vor unter Geldproblemen. Er kündigte an, wieder auf Twitch zurückzukehren, aber erst, wenn er sich sicher sei, dass er es wieder durchziehe.

Ein Fan unterstützte den Streamer mit einer Spende von 1.000 €, was ihn sprachlos machte:

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Aber auch das ist schon wieder mehr als einen Monat her.

Zuletzt meldete er sich am 26. Februar über X (ehemals Twitter): „Mit geht es Kopf-technisch wirklich so viel besser, bin bald wieder da.“

Fans sind zwischen Frustration und Sorge

Das ist jetzt der Stand: Tanzverbot war seit mehr als einem halben Jahr nicht mehr auf Twitch aktiv. Mittlerweile sind 173 Tage seit seinem letzten Stream vergangen.

Auf X und Reddit machen sich Fans Sorgen über den von Problemen geplagten Influencer.

Viele scheinen jedoch auch müde von dem Ablauf zu werden, dass der Streamer immer wieder ankündigt zurückzukommen und das dann doch nichts passiert. Oder dass ein Comeback nur für wenige Tage hält:

Freut mich zu hören! Trotzdem wird es so ablaufen wie immer, 2–3 Mal streamen, dann gifted deine mega starke Community wieder 9k Subs und 6k Euro, dann bist du wieder für 4 Monate weg …

Einige wünschen sich für Tanzverbot eine langfristige Verbesserung. Viele vermissen den Influencer aber auch einfach nur und wünschen sich die alten sorglosen Zeiten zurück. Aber die scheinen wohl vorbei zu sein: Twitch-Streamer Tanzverbot sagt, er sei pleite: Kaufte Shirts für 400 Euro, die ihm nicht mal passen

Tanzverbot sagt, er kommt gar nicht mehr klar

Update 19.4: Tanzverbot hat sich jetzt am Ostersamstag mit einem Video zurückgemeldet und seine Fans darüber informiert, dass er seit Monaten eine schwere Phase durchmacht und nicht mehr aus dem Haus geht, sondern nur noch am PC hängt und im VR-Chat aktiv ist. Er sagt, er sei mental ausgeknockt, schlafe bis in den Nachmittag und weine mehrfach die Woche. Die Finanzprobleme sind, weil ihm Einnahmen fehlen, erneut so schlimm, wie vor 2 Jahren.

Zudem hat er einige Details über seine OnOff-Beziehung zur Twitch-Streamerin QuiteLola enthüllt, die ihm offenbar schwer aufs Gemüt schlagen.

Wir haben das Video auf MeinMMO am Samstag, dem 20.4., ausgiebig behandelt: Tanzverbot steckt in der Lebenskrise, spricht über seine Beziehung: „Hat mir viel Lebenswillen genommen“

TV an Ostern ist gerettet: 669 Filme kosten jetzt unter 1 Euro bei Amazon!

Bei Amazon Prime Video könnt ihr jetzt zu Ostern eine riesige Anzahl an Filmen jeweils für einen Centbetrag leihen.

Anlässlich der Amazon-Aktion über Ostern können Prime-Video-Abonnenten aus über 600 Filmen wählen und diese für je nur 0,99 Euro als Stream ausleihen. Sonst werden hier normalerweise mehrere Euro fällig.

Nach Beginn der Leihphase habt ihr dann 30 Tage Zeit, um den Film zu starten und dann 48 Stunden, bevor die Ausleihzeit endet. Dementsprechend kann man sich auch schon mal günstig etwas auf Vorrat eindecken.

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99-Cent-Aktion bei Amazon: Über 600 Filme zur Auswahl

In der Auswahl bei Amazon Prime Video gibt es diesmal mit sage und schreibe 669 Filmen ein besonders großes Angebot an verschiedensten Genres und Produktionsjahren.

Neben zahlreichen Klassikern sind auch einige aktuellere Filme mit dabei, die beispielsweise erst innerhalb des letzten Jahres über die Kinoleinwände flimmerten.

Auswahl der aktuellen 99-Cent-Filme bei Amazon
Auswahl der aktuellen 99-Cent-Filme bei Amazon

Mit dabei sind zum Beispiel die Oscar-prämierte Tragikomödie Anora, die Horror-Fortsetzungen Smile 2 und Terrifier 3 Uncut sowie die Action-Thriller City of Darkness und The Crow oder die Trump-Doku The Apprentice.

Wie erwähnt handelt es sich dabei aber nur um ein paar aktuellere Beispiele. Sämtliche Titel könnt ihr auf der großen Übersichtsseite bei Amazon Prime Video durchstöbern:

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99-Cent-Filme: Amazon Prime kostenlos testen

Um die Filme vergünstigt leihen zu können, wird Amazon Prime benötigt. Wer noch kein Abo des Amazon-Dienstes hat, kann diesen auch 30 Tage kostenlos testen und wieder kündigen, wenn der Gratis-Testmonat nicht bereits in jüngerer Vergangenheit genutzt wurde.

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Neben Prime Video sind hier bekanntlich auch noch einige weitere Vorteile mit dabei, darunter schnellerer und kostenloser, monatliche Gratisspiele und Items mit Prime Gaming und ein Twitch-Abo sowie werbefreier Zugang zu Amazon Music.

Weitere Angebote: RTX-4070-Laptop, Spar-Handy und OLED-TV

Noch mehr aktuelle Hardware- und Software-Angebote, bei denen ihr ordentlich sparen könnt, findet ihr unterdessen auch auf unserer Deals-Übersichtsseite.

Mit dabei sind zum Beispiel ein Gaming-Laptop mit GeForce RTX 4070 und Intel Core i7 mit satten 500 Euro Rabatt und ein Handy-Geheimtipp mit KI-Kamera schon für unter 60 Euro. Außerdem ist ein beliebter OLED-TV von LG aus dem letzten Jahr jetzt im Abverkauf und damit viel günstiger.

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Ein Gamer hat mal 2.240 Kronkorken zu Bethesda geschickt und dafür ein legendäres Rollenspiel geschenkt bekommen

In der Welt von Fallout sind Kronkorken die Währung, doch ein Spieler nutzte sie in der echten Welt, um das Spiel zu bekommen.

Um welches Rollenspiel geht es? Es geht um Fallout 4, ein sehr beliebtes Rollenspiel von Bethesda, das vor inzwischen fast 10 Jahren veröffentlicht wurde.

  • In Fallout 4 schlüpft ihr in die Rolle des einzigen Überlebenden des unterirdischen Bunkers 111 (Vault 111), der im Umland der US-amerikanischen Großstadt Boston liegt.
  • Außerhalb des Bunkers erwartet euch eine postapokalyptische Welt, deren Gefahren ihr euch stellen müsst.
  • Die Story des Rollenspiels dreht sich um die Suche nach dem entführten Sohn des Protagonisten.
  • Auf eurer Reise begegnet ihr dabei verschiedenen Fraktionen, die alle unterschiedliche Vorstellungen von der Zukunft der Menschheit haben.
  • Im Verlauf des Spiels müsst ihr Entscheidungen treffen, die den Verlauf der Geschichte und das Schicksal der Region beeinflussen.

Noch bevor Fallout 4 am 10. November 2015 veröffentlicht werden sollte, schickte ein Fan über 2.000 Kronkorken zu Bethesda, um damit das Rollenspiel vorbestellen zu können.

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Der offizielle Trailer zur Fallout-Serie auf Amazon auf Deutsch

„Ich sah nur Preise in Vorkriegs-Dollar“

Das steckt hinter der Kronkorken-Story: Im Jahr 2015 hat ein Fallout-Fan namens „Seth“ mehrere Pakete mit Kronkorken an Bethesda geschickt. Er erhoffte sich, diese als Bezahlung für eine Vorbestellung von Fallout 4 nutzen zu können.

Kronkorken sind in der postapokalyptischen Welt von Fallout die Währung, mit der die Bewohner des Ödlands nach dem Krieg handeln. In einem Brief an Bethesda, der den Paketen beilag, schrieb der Fan:

„Falls es nicht schon offensichtlich ist, ich bin ein ziemlich großer Fan der Serie. Natürlich war ich ziemlich aufgeregt, als ich anfing, mehr und mehr über Fallout 4 zu erfahren. Ich habe auch gehört, dass ihr jetzt Vorbestellungen annehmt. Ich habe nur Preise in Vorkriegs-Dollar gesehen, und ich war mir nicht sicher, wie der Wechselkurs heutzutage ist, also habe ich alles, was ich gespart habe, seit ich das erste Mal Fallout 3 spielte, an euch geschickt“ – (via Eurogamer).

Insgesamt sollen das rund 2.240 Kronkorken gewesen sein, die der Fan an Bethesda schickte.

Bethesda geht auf Handel ein, akzeptiert Kronkorken für Fallout 4

So reagierte Bethesda: Bethesdas ehemaliger stellvertretender Direktor für Öffentlichkeitsarbeit, Matt Grandstaff, reagierte auf die ungewöhnliche Zusendung. Er postete ein Bild der Kronkorken-Kartons auf X und teilte mit, dass der Fan Anerkennung dafür erhalte, dass er der Erste war, der auf diese Idee gekommen sei.

Der Fan selbst meldete sich später nochmal zu Wort und berichtete, dass sich Matt Grandstaff tatsächlich bei ihm gemeldet und versichert habe, dass er eine Kopie des Spiels oder einen Steam-Key für Fallout 4 erhalte (via Moviepilot).

Andere Mitglieder der Community hätten ihm zudem angeboten, das Spiel für ihn zu kaufen, wenn Bethesda es ihm nicht schenken würde. Dafür bedankte er sich.

Bethesdas postapokalyptische Welt von Fallout wurde inzwischen in einer Serie auf Amazon Prime adaptiert, deren erste Staffel 2024 ausgestrahlt wurde. Alle derzeit bekannten Infos zur noch nicht veröffentlichten zweiten Staffel der Serie könnt ihr indes auf MeinMMO nachlesen: Fallout Staffel 2: Release, Trailer, Stream, Cast – Alles zur Fortsetzung der Hit-Serie auf Amazon Prime

Quelle(n):
  1. Vidaextra

Fast 120.000 Spieler zocken auf Steam einen Beta-Test, in dem ihr Rocket League mit Füßen statt Autos spielt

Im Sommer erscheint mit Rematch ein Fußballspiel, das an Rocket League erinnert und nicht den strengen Regeln der beliebten Sportart folgt.

Was ist das für ein Spiel? Das Entwicklerstudio Slocap hat einen Beta-Test für das kommende Sportspiel „Rematch“ gestartet, an dem Spieler auf Steam teilnehmen können.

  • Rematch (PC, PS, Xbox) ist ein Multiplayer-Spiel, in dem 2 Teams bestehend aus 5 Spielern gegeneinander in einem Fußball-Match antreten.
  • Der Charakter des Spiels erinnert dabei aber viel stärker an Games wie Rocket League oder Roller Champions als an Fußballsimulationen wie EA FC (ehemals FIFA) oder eFootball (ehemals Pro Evolution Soccer).
  • Einen richtigen Schiedsrichter, der nach strengen Regeln pfeift, gibt es in Rematch nicht. Ihr könnt eure Gegner mit Anlauf weggrätschen, ohne sie zu verletzen.

Der spielerische Kern ist das kunstvolle Spielen sowie Teamplay. Ihr könnt eure Gegner mit eindrucksvollen Tricks stehen lassen und mit Kunstschüssen die Führung erzielen, aber wer nur Alleingänge startet, wird keinen Erfolg haben. Außerdem sollte stets jemand die Defensive im Blick haben – der letzte Mann nimmt dabei die Rolle des Torwarts ein.

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Trailer zu Rematch, dem Fußball-Spiel mit 5v5-Matches

Tausende Spieler wollen digitalen Fußball ohne nervigen Schiedsrichter zocken

So läuft die Beta: Der geschlossene Beta-Test von Rematch ist am Freitag, dem 18. April 2025, gestartet und konnte seither zahlreiche interessierte Spieler anlocken. Schon wenige Stunden nach dem Start der Beta verzeichnete das Spiel 118.739 zeitgleich aktive Spieler auf Steam (via SteamDB).

Das sind mehr Spieler als der derzeit neuste Ableger von Electronic Arts „EA Sports FC 25“ in der Spitze auf Steam anlocken konnte (vis SteamDB). Bedenkt aber, dass das nur die Steam-Spielerzahlen sind – EA FC wird vor allem auf Konsolen wie der PS5 gespielt und ist obendrein auch in der hauseigenen EA App am PC verfügbar.

Ein Kritikpunkt der Beta ist derzeit die Server-Verbindung. Manche Spieler haben Verbindungsprobleme und einen hohen Ping (via Reddit).

Die größte Diskussion rund um das Spiel ist aktuell der Preis. Rematch wird zum Release am 19. Juni 2025 rund 25 € kosten. Einige Spieler erwarten jedoch, dass es ein Free-to-play-Titel wird. Bereits jetzt gibt es aber Stimmen auf Reddit, die sagen, es ist grundsätzlich ein gutes Spiel, das Spaß macht und den Preis rechtfertigt.

Wie gut Rematch zu Release ankommen wird und ob es trotz des Preises Spieler anlocken kann, wird sich dann im Sommer zeigen. Das Entwicklerstudio Sloclap hat sich mit ihrem derzeit noch jüngsten Spiel „Sifu“ allerdings das Vertrauen vieler Spieler gesichert. Auf Steam kommt Sifu auf über 92 % positive Reviews, obwohl es als recht schwierig gilt und manchen Spieler verzweifeln lässt: Gamer spielt seit 30 Jahren, aber bei einem Spiel sagt er: „Ich hatte Schwierigkeiten, durchs Tutorial zu kommen“

In Japan hat ein Teil der Generation Z Probleme, ihre Kosten zu bezahlen, weil sie zu viel Geld in Spiele stecken

Eine japanische Bank hat junge Menschen gefragt, wie viel Geld sie ausgeben. Einige junge Menschen erklärten, dass sie es mit Ingame-Käufen übertrieben haben.

Woher stammen die Daten? Das japanische Bank- und Finanzinstitut „SMBC“ hat im Februar 2025 1.000 Personen zwischen 20 und 29 Jahren nach ihrem Kaufverhalten befragt, darunter jeweils 500 Männer und Frauen. Personen in diesem Alter werden der Generation Z zugeordnet.

Die Studie untersuchte das Kaufverhalten junger Menschen in verschiedenen Lebensbereichen, darunter auch Ausgaben für Gaming oder Investitionen in virtuelle Währungen.

Update, 19. April 2025: Der Artikel sprach in einer vorherigen Version davon, dass 18,8 % aller Befragten aufgrund von Ingame-Käufen finanzielle Probleme hatten. Tatsächlich sind es aber „nur“ 18,8 % der Befragten, die zuvor angaben, schon mal Geld in Spielen investiert zu haben. Wir haben das im Artikel korrigiert.
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„Wir haben ein Monster geschaffen“ – Ein spanisches Model verdient bis zu 10.000 Euro im Monat, dabei ist sie nicht echt

Junge Leute geben zu, dass sie zu viel Geld in Spielen ausgaben

Was sagen die befragten Personen? Die Befragten erklärten in der Umfrage nicht nur, wie viel sie ausgeben, sondern auch, wie sie zu Ingame-Käufen im Allgemeinen stehen. Dabei kam es zu folgenden Ergebnissen (via smbc-cf.com):

  • 21,6 % der Befragten gaben an, dass sie schon mal Geld ausgegeben haben, um in Videospielen Items zu kaufen oder Gacha-Mechaniken wie in Genshin Impact zu nutzen.
  • Von den Befragten, die schon mal Geld in Spiele investiert haben, gaben wiederum 18,8 % an, dass sie so viel Geld in Ingame-Käufe investiert haben, dass sie ihre Lebenshaltungskosten nicht mehr zahlen konnten. Dazu gehören Miete und Lebensmittel.
  • Insgesamt ist der Anteil unter Männern höher (22,8 %) als bei Frauen (14,8 %), die zu viel Geld in Ingame-Käufe investieren.
  • 17,9 % aller Befragten erklären außerdem, dass sie bereit seien, für Ingame-Vorteile Geld zu zahlen.
  • 20,8 % der Befragten erklären obendrein, dass sie Spiele nicht genießen können, wenn sie keine Ingame-Käufe tätigen.
  • In der Tendenz sind immer Männer etwas stärker betroffen als Frauen, wenn es um Ingame-Käufe geht.

Umstrittene Mechaniken animieren zum Geldausgeben: Neben PayToWin-Mechaniken, die Spieler handfeste Vorteile verschaffen, sind vor allem sogenannte Gacha-Mechaniken unter Spielern hochumstritten.

Gacha-Spiele, wie Genshin Impact im Titelbild, setzen auf das Zufallsprinzip: Wer eine bestimmte Figur oder ein Item haben möchte, muss so lange ziehen, bis er endlich die gewünschte Figur zieht. Spieler und Streamer investieren dadurch tausende von Euro, um eine beliebte Figur zu ziehen. Einige setzten für Gacha-Games sogar Ehe, Karriere und Lebensunterhalt aufs Spiel und verlieren am Ende alles.

Laut Polygon sind davon vor allem japanische Spieler betroffen: Japan allein soll für 14,3 % aller Ausgaben im Appstore von Apple und im PlayStore von Google verantwortlich sein

Die Generation Z drängt auf den Arbeitsmarkt. Laut Statistiken hat ein Großteil einen Hochschulabschluss. Doch genau das wird einigen jungen Leuten zum Verhängnis, denn es gibt zu viele Bewerber auf zu wenig Stellen. In Deutschland ist jeder 5. Arbeitnehmer überqualifiziert: Die Generation Z ist die am besten ausgebildete Generation der Geschichte: Leider ist sie auch die am meisten überqualifizierte auf dem Arbeitsmarkt

Spieler modden sich in Monster Hunter Wilds Quests mit mehr Beute, Capcom warnt vor „Unspielbarkeit“

Die Verantwortlichen von Capcom warnen in einer neuen Nachricht an die Community davor, Anpassungen an den Quests von Monster Hunter Wilds vorzunehmen.

Warum warnen die Entwickler? Cheats, Hacks und Mods in Monster Hunter Wilds bleiben ein rege diskutiertes Thema. Jetzt erklären die Entwickler auf der offiziellen Webseite des Spiels, dass einige Spieler offenbar unerlaubte Modifizierungen an Spieldaten für hochrangige Umgebungen, Felderkundungen und vergleichbare Inhalte vorgenommen haben (via monsterhunter.com).

Vor allem vor der Anpassung von Quests warnen die Devs: „Modifizierte Daten können das reguläre Gameplay behindern und sogar zur Unspielbarkeit des Spiels führen.“ Die Empfehlung von Capcom: „Wenn ihr bei einer Quest den Verdacht habt, dass sie modifiziert sein könnte, spielt sie bitte nicht beziehungsweise brecht sie unverzüglich ab.“

Hier der Trailer zum ersten Content-Update von Monster Hunter Wilds:

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Monster Hunter Wilds zeigt sein erstes Title-Update mit einem neuen Monster

Verschärfte Maßnahmen gegen Cheater

Wie erkennt man modifizierte Quests? Die Quest-Mods zielen offenbar meist darauf ab, die Zahl der Monster sowie Bonus-Belohnungs-Slots zu erhöhen. Aufträge, die nicht den üblichen Bedingungen entsprechen, sollte man in jedem Fall meiden oder diese unverzüglich verlassen und das Spiel beenden, ohne zu speichern.

Im Zuge der Warnung betonen die Entwickler, dass betrügerisches Verhalten gegen die Nutzungsvereinbarungen von Monster Hunter Wilds verstößt. Permanente Bannstrafen können das Ergebnis sein, und das auch, wenn man nur an so einer Quest teilgenommen hat.

Weiterhin erklären die Verantwortlichen von Capcom, dass man mit zukünftigen Updates weitere Maßnahmen zur Ermittlung von Usern implementieren möchte, die unerlaubte Modifizierungen an Spieldaten vorgenommen haben, um andere Spieler vor solchem Verhalten besser schützen zu können.

Wie krass sich Cheats und Mods in Monster Hunter Wilds auswirken können, zeigen die Ranglisten-Rekorde. Ganz oben tummeln sich vermehrt Spieler, die schneller Maulschellen verteilen, als Lucky Luke schießen kann. Ob da alles mit rechten Dingen zugeht? Wer ganz vorn in der Rangliste von Monster Hunter Wilds stehen will, muss Rathian und Co. in Millisekunden besiegen

„1.0 Release? Wer seid ihr?“ Escape from Tarkov überrascht Fans mit Launch-Datum, verrät Pläne, wie es weitergeht

Battlestate Games hat am 18. April 2025 ein Release-Datum für die 1.0-Version von Escape from Tarkov veröffentlicht und in einer Roadmap gezeigt, was 2025 auf den Shooter zukommt.

Was sagt Tarkov zum 1.0-Release? Battlestate Games, das Entwicklungsstudio hinter Escape from Tarkov, teilte in einem Post auf X mit, dass der Extraction-Shooter noch im Jahr 2025 in der 1.0-Version veröffentlicht wird. Damit verlässt der Shooter nach rund 8 Jahren die 2017 gestartete Beta-Phase.

Zwar gaben die Entwickler kein genaues Release-Datum für die 1.0-Version an, aber sie verrieten mit einer Roadmap, dass ihr frühstens im Herbst mit der Vollversion rechnen könnt. Im August 2025 soll nämlich noch der Patch 0.16.9.0 für die Early-Access-Version von Escape from Tarkov erscheinen. Genauere Informationen zum Release sollen im Juni folgen.

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Escape from Tarkov zeigt im Trailer die Karte Terminal

Tarkov verrät, wie es bis zum Release weitergeht

Was erwartet euch bis zum Release? Escape from Tarkov soll bis zum vollständigen Release noch 4 größere Patches erhalten, einen pro Monat: Mai, Juni, Juli und August. Diese Patches bringen eine Reihe Anpassungen und Verbesserungen für verschiedene Bereiche des Spiels, wie etwa:

  • Optimierung der Maps: Lighthouse, Shoreline und Ground Zero
  • Anpassungen am Verhalten der KI
  • Verbesserungen der Audio-Engine
  • Jahreszeit mit Sommer-Wetter
  • Optimierung und Erweiterung der Map Interchange
  • verschiedene Ingame-Events
  • Die Möglichkeit, alle Items zu kaufen, die für ein Crafting-Rezept benötigt werden
  • Verbesserungen an der automatischen Sortierung des Stashs

Ein zwischenzeitlich kommender Wipe wurde bis zum vollständigen Release von Escape from Tarkov bis jetzt noch nicht angekündigt.

Hier könnt ihr die vollständige Roadmap auf Englisch sehen:

Escape fromTarkov Roadmap 2025

Fans von Release-Ankündigung überrascht

Was sagt die Community zur Ankündigung? Im Grunde gibt es drei Arten, auf die Spieler von Escape from Tarkov auf die neuen Ankündigungen reagierten:

  1. Überraschung, dass tatsächlich der 1.0-Release angekündigt wurde
  2. Freude über einige der gezeigten Anpassungen und Verbesserungen, die bis zum Release kommen
  3. Kritik für das Ausbleiben von Ankündigungen bezüglich anderer bestehender Kritikpunkte

Auf X kommentiert ein überraschter Spieler etwa: „1.0-Release? Wer seid ihr?“ Ein anderer kommentiert feierlich auf Reddit: „Da ist es, 9 Jahre in der Beta und 16 Wipes später.“ Der Reddit-User spielt den Extraction-Shooter anscheinend nicht erst seit der Beta, sondern startete bereits 2016 in der Alpha-Phase.

Auf Reddit zeigen sich aber auch einige Spieler kritisch und wollen dem Release-Datum erst Glauben schenken, wenn sie die Vollversion mit eigenen Augen sehen.

Kommt Tarkov mit 1.0 auch auf Steam? Nein, zumindest nicht nach aktuellen Informationen. Ein Steam-Release könnte gemäß Game-Director Nikita Buyanov nach der 1.0-Version folgen, aber konkrete Infos dazu und ob das wirklich passieren wird, teilte er nicht.

Aktuell könnt ihr Escape from Tarkov weiterhin ausschließlich über den hauseigenen Launcher von BattleState Games erwerben. Dort stehen euch verschiedene Versionen zur Verfügung, die euch etwa zusätzlichen Lagerplatz bieten. Mehr dazu erfahrt ihr auf MeinMMO: Wie kann ich Escape from Tarkov spielen und wo kann ich es kaufen?

Neues „Command & Conquer im Geiste“ erscheint aus Versehen für alle zu früh, Entwickler lassen es so

Eigentlich sollte das neue Echtzeitstrategie-Spiel Tempest Rising erst am 24. April 2025 offiziell erscheinen. Aufgrund eines Fehlers profitieren jetzt jedoch alle Steam-Nutzer von der Frühzugang-Phase.

Was war das für ein Fehler? Ursprünglich war es der Plan, dass Tempest Rising am 24. April 2025 offiziell für alle Käufer erscheint. Wer sich indes die teurere Deluxe-Edition gesichert hat, sollte bereits ab dem 17. April 2025 ins neue Echtzeitstrategie-Spiel von Slipgate Ironworks reinstarten können.

Tatsächlich stellten diverse Käufer der Standard-Version am 18. April 2025 aber fest, dass sie Tempest Rising ebenfalls starten konnten. Daran war laut den Entwicklern ein Fehler schuld (via Steam), auf den sie sich sofort gestürzt haben. Die einfachste Lösung war es indes, das Spiel einfach offiziell für alle Käufer freizugeben, und genau das haben sie letztlich auch getan.

Sprich: Es ist egal, welche Version von Tempest Rising ihr besitzt, ihr müsst nicht bis zum 24. April 2025 warten, sondern könnt direkt loslegen.

Hier seht ihr den Launch-Trailer von Tempest Rising:

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Tempest Rising: Der Trailer zum Launch

Was ist mit den Besitzern der Deluxe-Edition?

Entschuldigung der Entwickler: Für die Käufer der 10 Euro teureren Deluxe-Edition von Tempest Rising haben die Entwickler ebenfalls eine Nachricht:

Wir wissen, dass der 7-tägige Zeitraum für die frühzeitige Freischaltung, der den Besitzern der Deluxe-Edition versprochen wurde, mit dem neuen Starttermin nicht mehr gilt. Seid versichert, dass wir euch nicht vergessen haben. Um uns für eure Unterstützung zu bedanken, arbeiten wir an neuen exklusiven Spielinhalten, um diese kurzfristige Änderung in unseren Veröffentlichungsplänen zu kompensieren. Wir werden so bald wie möglich weitere Informationen über diese Ersatzinhalte bekannt geben.

Slipgate Ironworks via Steam

Was ist Tempest Rising? Das Echtzeitstrategie-Spiel bedient sich fast schon unverschämt an der beliebten „Command & Conquer“-Reihe von Westwood und lässt zwei Fraktionen in einer alternativen Zeitlinie um eine seltene Ressource kämpfen. Die sektenähnliche Tempest Dynasty erinnert dabei stark an die Bruderschaft von Nod, während die Global Defense Forces (GDF) auch gut die GDI sein könnten.

Jede Mission wird dabei von Briefings und Ingame-Cutscenes eingeleitet, nur dass dieses Mal keine echten Schauspieler vor der Kamera stehen. Und da der Soundtrack von C&C-Urgestein Frank Klepacki stammt, gibt’s den Nostalgie-Flash auch für die Ohren. Das Konzept kommt bei vielen Fans an, Tempest Rising startet stark auf Steam.

Spielerin besiegt den Endboss von Baldur’s Gate 3 in einer Runde mit 151 Bomben, sprengt ihren PC gleich mit

Baldur’s Gate 3 liefert euch dutzende Möglichkeiten, Bosse zu besiegen, ob mit Zaubern, Schwert oder sogar nur durch Worte. Eine der beliebtesten und mächtigsten Methoden ist die „Barrelmancy“. Die ist so stark, dass sie selbst den Gaming-PC einer Spielerin besiegt.

Das ist der Bosskampf:

  • Ganz am Ende von Baldur’s Gate 3 steht ihr dem Ältestengehirn oder dem Nesserhirn gegenüber, der „Absoluten“, die ihr das ganze Spiel. Das Gehirn ist der Quell der Larven und ihrer geheimnisvollen Kräfte.
  • Der End-Kampf ist an sich ziemlich knackig. Ihr müsst euch zuerst durch einen Turm voller Gegner kämpfen, dann noch einem Drachen und mehreren Gedankenschindern stellen und schließlich eine Tür zum Gehirn erreichen.
  • Als wäre das nicht genug, habt ihr auch noch Zeitdruck, denn in einer gewissen Anzahl an Runden habt ihr einfach verloren. Außer natürlich, ihr oneshottet den Boss einfach …
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So hat die Spielerin den Boss besiegt: Das Schlüsselwort hier ist „Barrelmancy“, oder: „Fassmagie.“ Barrelmancy ist die stärkste Magieschule von allen und kann von jedem Charakter genutzt werden.

Etwas ernster: den Namen haben Fans dem Umstand gegeben, dass explosive Fässer, Bomben und Co. ihren Schaden stapeln und bereits in Divinity: Original Sin zu absurden Explosionen geführt haben, die alles und jeden vernichten.

Eine Spielerin hat über den gesamten Spielverlauf nun Fässer, Bomben und andere Gegenstände gesammelt, die es so gibt. Am Ende kommt sie auf 151 Gegenstände, die sie gebündelt in eine Tasche packt und diese dann dem Ältestengehirn vor den Frontalkortex wirft.

Die Tasche öffnet sich, alle Gegenstände stehen auf einem Fleck und einen Feuerpfeil später explodiert der Boss in einem Inferno – und der PC stürzt gleich mit ab (via TikTok).

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3 Tipps, um eure Traglast in Baldur’s Gate 3 zu reduzieren

Patch 8 gibt neue Gründe, Baldur’s Gate 3 noch einmal durchzuspielen

Fassmagie ist eine beliebte Methode, um besonders harte Gegner zu erledigen. 151 Bomben braucht ihr dazu jedoch normalerweise nicht – etwa 20 reichen locker für die meisten Bosse.

Gerade jetzt dürfte der Tipp aber nützlich sein für viele Spieler, die Baldur’s Gate 3 noch einmal durchspielen wollen. Denn mit Patch 8 sind neue Enden ins Spiel gekommen, zumindest, wenn ihr fies genug seid.

Mit Barrelmancy könnt ihr lästige Bosse wie Ketheric Thorm, Asur oder Raphael komplett trivialisieren. Ihr braucht nur einen Charakter, der stark genug ist, um die ganzen Fässer auch zu tragen. Ein Barbar wie Karlach eignet sich dazu hervorragend.

Für viele Fans ist die Fassmagie aber eher ein Exploit als „ehrliches“ Spielen und sie verzichten lieber darauf, weil sie ihr Können unter Beweis stellen müssen. Und das geht auch ohne Probleme, denn selbst ohne Fässer sind völlig absurde Builds und starke Kombinationen möglich: Spieler hat so viel Angst vorm schwersten Boss in Baldur’s Gate 3, dass er sich perfekt vorbereitet und ihn mühelos besiegt

Viele Extraction-Shooter öden mich an, aber eine innovative Idee von Marathon macht sogar mich neugierig

Viele Extraction-Shooter spielen sich sehr ähnlich und sind dadurch schnell langweilig, aber ein System in Marathon könnte richtig interessant sein.

Ein richtig guter Shooter kann mich Monate oder sogar Jahre beschäftigen. Egal, ob PvE oder PvP, schnell und actionreich oder taktisch und bedacht – ich spiele einfach gerne Shooter. Wer mich kennt, weiß aber, dass ich in Extraction-Shootern echt keinen Spaß habe.

Meistens deinstallierte ich diese Spiele, wenn ich von einem Spieler getötet wurde und meinen ganzen Loot verlor, der viel schlechter spielte, aber deutlich bessere Ausrüstung besaß. Mich nervt es, wenn ein Spieler dadurch gewinnt, dass er im aktuellen Wipe mehr Zeit zum Zocken hatte.

Wer schreibt hier? Dariusz ist begeisterter Shooter-Spieler. Er hat tausende Spielstunden in Taktikshootern wie Rainbow Six: Siege, spielt aber auch andere Vertreter des Genres – darunter nicht zuletzt Arena-Shooter wie Call of Duty oder The Finals und PvE-Spiele wie Helldivers 2 oder Destiny. Von Extraction-Shootern ist er eigentlich kein großer Fan, aber kann auch dort Spaß haben, wenn das Konzept stimmt.

Außerdem langweilt mich oft das Fortschrittssystem von Extraction-Shootern. Ich finde es einfach nicht reizvoll, zu spielen, um Händler-Reputation zu leveln, neue Quest freizuschalten (die mich dann auch nur wieder random Loot sammeln lassen) oder die verlorene Ausrüstung wieder reinzuholen.

Wenn ich PvP zocken möchte, greife ich dann doch meistens zu Taktik- oder Arena-Shootern – also zu kompetitiven Spielen, in denen jeder die gleichen Voraussetzungen hat und ein Tod nicht gleichbedeutend mit einem Verlust von Fortschritt ist, sondern zum Matchverlauf dazugehört.

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Bungie zeigt erstes Gameplay zu Marathon im Trailer

Ein System in Marathon bringt frischen Wind

In Marathon ist es jederzeit möglich, einen gefallenen Runner wiederzubeleben, sofern die Gegner das zulassen. Wenn ihr einen Gunfight verliert, seid ihr zunächst „verletzt“, also gedownt, aber noch nicht draußen. Sobald ein Gegner euch dann den finalen Stoß versetzt, seid ihr zwar tot, hinterlasst aber eine Art Sporttasche, an der euch eure Mitspieler wiederbeleben können. Ihr seid erst final tot und könnt nicht wiederkehren, wenn euer gesamtes Team gefallen ist.

In kompetitiven Shootern ist der Tod etwas, das zwangsläufig eintritt. Je nach Strategie ist es deshalb gar nicht schlimm, wenn ein Spieler stirbt. Wichtig ist, dass er seine Aufgaben, seine Ziele bis dato so gut es geht erfüllt hat. Mögliche Aufgaben sind je nach Spiel das Zerstören oder Verhindern feindlicher Utility, oder den Gegnern wichtige Zeit zu kosten. Ein weiterer wichtiger Bestandteil sind die sogenannten „Refrags“, dabei handelt es sich um ein grundlegendes Konzept, das Teams in Spielen wie Rainbow Six: Siege, Valorant oder Counter-Strike befolgen.

Was sind Frags und Refrags?

Frags sind Kills. Ein Entry-Frag ist der erste Kill, den ein Team erzielt, um etwa die Defensive der Gegner zu brechen. Refrags sind sozusagen gezielte Rachekills.

Beispiel: Wenn ich sterbe, erzielt der Gegner einen Frag. Mein Mitspieler erschießt dann in der gleichen Situation meinen Mörder. Das ist dann ein Refrag. Zwischen Frag und Refrag vergehen höchstens wenige Sekunden.

In kompetitiven Shootern sind Refrags ein wichtiger Schritt im Vorgehen von Teams und sollen in nahezu jeder Situation möglich sein. Hierzu ist es beispielsweise wichtig, ein Kreuzfeuer auf den Gegner zu haben. Das sollte bei der Positionierung der Spieler stets bedacht werden. Wenn ein Gegner dann wegen des Kreuzfeuers aus zwei verschiedenen Richtungen attackiert wird, kann er – außer es läuft besonders schlecht – höchstens einen Kill erzielen. Der zweite Spieler erzielt dann den Refrag.

In Extraction-Shootern ist es meistens jedoch ungünstig, beim eigenen Vorgehen auf einen Refrag zu setzen, da jeder Spieler beim Tod seine Ausrüstung und seinen Loot verliert. Euch bleibt dann nur noch die Möglichkeit, den noch lebenden Mitspielern bis zum Ende des Durchlaufs über die Schulter zu schauen. Ihr wollt also den Tod vermeiden. Marathon bietet uns da mehr Möglichkeiten.

Wiederbelebungen als taktisches Element

Marathon hat diesen für Extraction-Shooter tatsächlich innovativen Ansatz der Wiederbelebung, der uns erlaubt, das aus Taktikshootern bekannte Prinzip der Refrags zu nutzen. Ich kann mit meinen Mitspielern also einen Gegner in einer starken Position angreifen und ausschalten, sofern wir clever vorgehen. Es ist dann auch gar nicht schlimm, wenn ich während des Prozesses sterbe, aber mein Mitspieler dafür den Gegner holt.

Das kann auch ein entscheidender Konter im Kampf gegen Spieler mit deutlich besserer Ausrüstung sein. Wir müssen diese dann separieren, einzeln ins Kreuzfeuer nehmen und unsere Kollegen Refragen. Dann ist Skill und gutes Teamwork vielleicht sogar wichtiger, als viel Spielzeit zu investieren und God-Gear zu farmen.

Wie gut das letztlich funktioniert, zeigt sich aber erst, wenn Marathon wirklich draußen ist. Ich bin jedenfalls neugierig, ob es spielerisch wirklich so umsetzbar ist, wie ich mir das vorstelle. Wenn nicht, könnte Marathon mich schnell als Spieler verlieren, denn dann ist es im schlimmsten Fall wieder nur einer von vielen Extraction-Shootern – und das ist eines von 2 Shooter-Genres, die ich nicht mehr sehen will. Oder wie ich es schon vor 2 Jahren sagte: Es gibt nur noch 2 Arten von neuen, erfolgreichen PvP-Shootern und beide sind Mist