Hearthstone: Neue Klassenkarten, Spiel-Mechaniken und Details: So zufällig soll’s gar nicht werden

Schon nächsten Monat steht bei Hearthstone mit „Goblins vs. Gnomes“ die nächste Erweiterung an. Blizzard hat sich übers Wochenende in die Karten schauen lassen und gibt einige Details bekannt.

Die auf der Blizzcon vorgestellten Karten geben nur einen kleinen Vorgeschmack darauf, was mit „Goblins vs. Gnomes“ alles auf Hearthstone zukommen soll. In einem Panel hat man bereits zwei Klassenkarten vorgestellt – auf Twitter zudem zahlreiche Fanfragen beantwortet. Zeit für einen genaueren Blick.

Ja, es sollen neue Klassenkarten kommen: Priester und Krieger schon bekannt

Fangen wir mit den beiden jetzt schon bekannten Klassenkarten an.

Krieger-Hearthstone

Die Klassenkarte vom Krieger ist ziemlich wild. Es ist ein 3-Mana-Zauber, der wild übers Brett hüpft und an Diener zufällig 1 Schadenspunkt macht – und das ganze solange, bis ein Diener gestorben ist.

Priester-Hearthstone

Der Priester erhält eine 5-Mana-Kreatur mit 5/5-Werten, die als Kampfschrei einem „Mech“ 5-Lebenspunkte verleiht.

Apropos Mech: Das ist eine neue Gattung, wie bisher zum Beispiel die Wildtiere oder die Piraten. Auch einige Karten, die jetzt schon im Spiel sind, werden mit der Erweiterung zum Mech, unter anderem der beliebte Ernte-Golem.

Apropos Zufall – so schlimm soll’s nicht werden

„Random“ – zufällig, war das Schlüsselwort, das bei fast allen Karten auftauchte, die bis jetzt zu sehen waren. Doch Ben Brode, Senior Game Designer bei Hearthstone, beruhigt Spieler, die glauben, jetzt verschwinde Taktik aus dem Spiel. Obwohl er selbst ein Fan von Zufallsfaktoren ist: Die täten dem Spiel sehr gut.

Aber so zufällig wird „Goblins vs. Gnomes“ gar nicht. Es seien längst nicht alle Karten vorgestellt worden. Zahlreiche weitere gehen ohne Zufallsfaktor an den Start. Außerdem lasse der sich mit taktischem Spiel oft ausschließen. Als Beispiel nannte er die beliebte 5-Mana-Kreatur, „Panischer Kodo“. Die wähle zufällig eine Figur aus. Meist werde sie aber so eingesetzt, dass sie nur 1 Ziel zur Auswahl hat. So verschwinde die Zufälligkeit wieder aus Hearthstone als Resultat von Taktik.

Neue Spiel-Mechaniken kommen mit Gnomes gegen Goblins nach Hearthstone

Hearthstone-Sneed's

Einige der jetzt schon bekannten Karten haben Spekulationen ausgelöst. Vor allem „Sneed’s Old Shredder“, eine 5/7-Kreatur für 8 Mana, die mit ihrem Todesröcheln einen zufälligen legendären Diener beschwört. Brode sagt, wenn Kel’Thuzad gerufen wird, wird auch der alte Shredder wieder ins Leben zurückgeholt und es kann gleich weiter gehen. Der Shredder kann dabei nur „sammelbare“ Legendaries rufen, von Nat Pagle bis Ragnaros.

Hearthstone-Clockwork

Dass man auf Trends im jetzigen Meta reagiert, beweist Blizzard einmal mehr. Mit dem „Clockwork Giant“, einer Art umgedrehten Bergriesen, möchte man es Handlocks und anderen „Handvarianten“ etwas schwerer machen. Die 8/8-Karte wird umso billiger, je mehr Karten der Gegner auf der Hand hält.

Auch mit Dienern wie Blingtron 3000 (beschwört für beide Spieler eine Waffe) gibt man eine interessante Möglichkeit zum Counter-Play. Vier andere Trends bei der Spiel-Mechanik, die man schon erkennen kann, sind:

  • Zwei-in-eins-Karten: Bei denen ein Mech bei seinem Ableben eine zufällige Kreatur beschwört.
  • Aufsparbare-Buff-Effekte wie bisher Muklas-Bananen, die vielleicht den winzigen Unterschied machen.
  • Explosive Diener wie das tickende Schaf oder Boombots – hier haben die Designer wohl Gefallen an den zwei explodierenden Tanks aus Naxxramas gefunden.
  • Und zahlreiche Karten, die davon profitieren, wenn ein Mech auf dem Brett ist. Laut Brode möchte man mit den Mechs aber keinen „Schwarm“-Effekt begünstigen wie mit den Murlocs. Es reiche fast immer ein Mech, um eine andere Karte zu stärken.

Welche Kartenpacks gibt’s in der Arena? Bleibt Hearthstone Free2Play?

Für alle Skeptiker, die dachten, Blizzard wollte mit den neuen Kartenpacks die Pay2Win-Schraube drehen und abkassieren: Die können sich beruhigen. 100 Gold kosten die neuen Packs weiter – man kann sie sich aber auch mit echten Gold holen.

In der Arena werden die neuen „Goblins vs. Gnomes“-Kartenpakete als Belohnung die jetzigen Pakete ersetzen. Die dann „alten“ Classic-Pakete wird man über die Arena ab dem Dezember nicht mehr erhalten, wohl aber einzelne Karten daraus als zufällige Arena-Belohnung.

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Quelle(n):
  1. Hearthpwn
  2. Joystiq

Destiny: Die besten und beliebtesten exotischen Waffen für PvE und PvP

Beim MMO-Shooter Destiny wurden auf reddit nun die besten und auch die beliebtesten exotischen Waffen gewählt. Im PvE konnte sich Eisbrecher durchsetzen, fürs PvP bevorzugen die Hüter den Raketenwerfer Gjallarhorn. Was sind die anderen bevorzugten Wummen der Community und wie verbreitet sind die Items? Es stellt sich heraus, dass der Schwarzmarkthändler Xur einen gewaltigen Einfluss auf die Verfügbarkeit der Waffen hat. Und dass Playstation-Spieler gegenüber XBox-Zockern im Vorteil sind.

Exotische Waffen in Destiny: Sammlerobjekte und Spezialwerkzeuge mit Kultfaktor

Die 20 exotischen Waffen in Destiny sollen so aussehen, als könnten sie die Balance des Spiels zerstören, das aber nicht wirklich tun. So ist zumindest der Wille Bungies. Es soll nicht das eine „ultimative“ Item geben, das in jeder Situation die beste Wahl ist, sondern die Jäger, Warlocks und Titanen sollen sich ein regelrechtes Arsenal an den exotischen Waffen zulegen, und daraus dann das jeweils passende wählen. Je nachdem, was sie vorhaben, welche Modifikatoren gerade im Dämmerungs-Strike aktuell sind, welche Herausforderungen der Raid bietet. Dabei plagt die Hüter die Qual der Wahl: mehrere gleichzeitig tragen, geht nicht. Nur eine exotische Waffe kann auf einmal angelegt sein.

Mit den verschiedenen Schadensmodi und Waffentypen, den Upgrade-Möglichkeiten und „einzigartigen“ Perks, speziellen Bonusfähigkeiten, soll es für jede Situation das richtige Werkzeug geben. Außerdem sind die exotischen Waffen verdammt cool designet, haben außergewöhnliche Namen und immer noch einen Spruch dran stehen. Aber welche ist die beste?

Destiny-VexMythoclast

Über 7000 Hüter stimmten ab, wer auf dem Thron der Vex Mythoclast Platz nehmen soll

Die Vex Mythoclast war in ihrem Pre-Nerf Zustand das Maß aller Dinge. Das Fusionsgewehr, das dennoch als Primärwaffe zählt, gibt’s nur vom Endboss im PvE-Content, sie rockte aber den PvP-Modus in Destiny. Die Vex Mythoclast wurde mittlerweile ins Mittelmaß generft, soll im PvE aber bald stärker werden. Wer kann sich in der Zwischenzeit auf ihren Thron setzen?

Im Destiny-Subreddit fand jetzt eine Abstimmung über die exotischen Waffen statt. 7445 Hüter haben ihre elektronischen Kreuze gemacht, die meisten von ihnen im Besitz einer oder mehrerer exotischer Waffen – das sind also keine „typischen Destiny“-Spieler, sondern Zocker, die sich in einem Forum informieren, darüber diskutieren und eher zu den Powergamer gehören.

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Xur hat starken Einfluss darauf, wie viele welche Waffen haben

In der ersten Frage ging’s darum, wer welche Waffe besitzt. Welche exotische Waffe also am häufigsten und damit vielleicht auch am beliebtesten ist. Hier setzte sich das Scharfschützengewehr Icebreaker vor dem Automatikgewehr Suros Regime und der Schrotflinte Incentive durch. Mehr als 70% der Hüter haben diese Waffen in ihrem Arsenal. Bei Icebreaker und der Suros Regime liegt das sicher daran, dass sie zu den absolut angesagten Waffen gehören, auch bei der Bewertung top abschneiden, und beim Schwarzmarkthändler Xur im Angebot waren.

Destiny-Hawkmoon

Vorteil für Playstation-Spieler: Die Hawkmoon schneidet ausgezeichnet ab

Am anderen Ende der Skala liegen die beiden Playstation-exklusiven Waffen Hawkmoon (21,2%) und die Monte Carlo (16,8%). Die hat kaum einer in seinem Repertoire – es sind die seltensten exotischen Waffen in Destiny.

Die Vex Mythoclast, die nur vom Raidboss Atheon aus dem Hardmode droppt, haben 34% der Umfrageteilnehmer, jeder dritte. Darunter liegen die fünf seltensten nicht-exklusiven Waffen in Destiny: Plan C, Universal Remote, MIDA Multi-Tool, Thunderlord und Hard Light. Das sind auch genau die exotischen Waffen, die noch nicht bei Xur im Angebot waren und die es auch nicht über eine Bounty gibt.

An den Umfrage-Ergebnissen lässt sich sehen, welch großen Einfluss Xur auf das Arsenal hat, mit dem die Spieler herumrennen. Wenn Xur nächste Woche Thunderlord im Angebot hätte, sähe die Statistik sicher anders aus.

Destiny-Ice-Breaker

Die besten PvE-Waffen: Icebreaker und Hawkmoon rocken

Die Community hat dann darüber abgestimmt, welche Waffe sie im PvE – im Kampf gegen Monster – für die stärkste hält. Dazu teilte man die Waffen in verschiedene Güteklassen ein. Hier setzte sich das Scharfschützengewehr Eisbrecher durch. Mit dem Solarschaden, der hohen Reichweite und der Durchschlagskraft überzeugt das Gewehr vor allem im Dämmerungs-Strike und im Raid. In die höchste Liga schafften es außer der Eisbrecher auch noch der Raketenwerfer Gjallarhorn, der vor allem an Atheon verheerenden Schaden anrichten kann, und das PS-exklusive Exotic Hawkmoon, eine Hand Cannon.

Zu den schwächsten Waffen zählen laut der Abstimmung Bad Juju und Thorn. Den beiden Bounty-Waffen hat Bungie schon vor mehr als einem Monat einen Buff versprochen. Darauf warten sie noch immer.

Destiny-Gjallarhorn

Die besten PvP-Waffen: Raketenwerfer Gjallarhorn und Truth schwer angesagt

Im Schmelztiegel gelten andere Gesetzte und damit sind auch andere Werkzeuge gefragt. Bei den PvP-Waffen in Destiny bevorzugen die Hüter den Raketenwerfer Gjallarhorn. Auch der andere Raketenwerfer „Truth“ schafft’s bis in die Oberliga. Das in den ersten Monaten dominierende Automatikgewehr, repräsentiert von der Suros Regime, schneidet trotz der Nerfs ebenfalls hervorragend ab. Weitere Top-PvP-Waffen laut der Umfrage: The Last Word, wieder Hawkmoon und Plan C.

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Auch im PvP am unteren Rande der Verhandlungsbasis: Bad Juju.

Bounty-Waffen schneiden unterdurchschnittlich ab, am besten ranken die random Exotics

Fazit: Erstaunlich ist, welchen massiven Einfluss Xur auf die Ergebnisse der Umfrage nimmt. Auch dass die Hawkmoon, als Playstation-exklusive Waffe, so stark abschneidet, ist bemerkenswert. Da hätte man eher vermutet, dass man die bei Bungie im Mittelmaß ansiedelt. Dabei ist die Hand Cannon zusammen mit Gjallarhorn und Icebreaker der Gewinner der Umfrage nach den besten exotischen Waffen in Destiny.

Waffen, die sich Hüter über Bountys besorgen können, sind bis auf die Schrotflinte Incentive wohl alle nicht so wirklich beliebt und gefragt. Die exotischen Waffen, die zufällig droppen und damit auch im Arsenal von Xur sind, scheinen dagegen das Rennen zu machen.

Destiny-Pantheon

Ach übrigens: Seltenste exotische Waffe in Destiny ist laut den Umfragen im Moment die Monte Carlo, eine zweite Waffe, über die sich nur Spieler auf der Playstation 3 oder Playstation 4 freuen können. Aber formal ist das nicht ganz richtig. Mittlerweile gibt’s ja noch eine seltenere Waffe.


Wie kommt Ihr an diese exotischen Waffen ran? Vielleicht helfen Euch diese Artikel dabei:

Destiny: Was kann Xur alles verkaufen? – Ganzes Arsenal entschlüsselt

Destiny: Wo gibt es welches Item im Raid „Die Gläserne Kammer“?

Wenn Ihr wissen wollt, was die Zukunft bringt:

Destiny: Exotische Items von 30 auf 32 aufwerten? Bungie macht Andeutungen

Wer sich über sein Pech bei Xur ärgert:

Destiny: Warum hat Xur eigentlich nie das exotische Item dabei, was ich will?

Quelle(n):
  1. Reddit Voted

Destiny Playstation-Trophäen: 458 haben Platinum geschafft, beim Rest hapert es an „Makelloser Raider“

Beim MMO-Shooter Destiny haben’s 458 Spieler auf der Playstation 3 oder der Playstation 4 in den Destiny Platinum-Club geschafft. Für viele andere scheitert es am „Makelloser Raider“, dazu muss der Raid „Die Gläserne Kammer“ durchgespielt werden, ohne dass einer stirbt.

Nur ein kleiner Kreis hat es bisher in Destiny zu Platinum gebracht

458 Hüter haben’s in den Platinum-Club bei Destiny geschafft und damit jede erhältliche Trophäe im MMO-Shooter abgeräumt. Das klingt nach einer stattlichen Zahl. Immerhin eine Turnhalle voll oder so. Aber wenn man sich dann klar macht, wie viele es versucht haben müssen, ist 458 verschwindend gering.
Damit dürfte die Trophäe zu den eher seltenen und begehrten Auszeichnungen gehören. Trophäen sind für die Playstation-Spieler Erfolge oder „Achievements“, wie sie MMO-Spieler aus anderen Games kennen oder Steam-User eben von Steam.

Destiny Sword Screenshot


Für die meisten Spieler hapert die„Ich hab alles geschafft“-Auszeichnung am Teil-Erfolg „Makelloser Raider“. Dazu müssen Spieler den 6-Hüter-Raid „Die Gläserne Kammer“ mit derselben Gruppe bewältigen, ohne dass zwischen durch einer stirbt oder in den Orbit geht. Bisher ist es nur 675 Spielern gelungen, sich diese Trophäe zu sichern.
Tückisch: Hier ist man nicht nur darauf angewiesen, über oft Stunden hinweg selbst alles richtig zu machen, sondern auch die anderen Mitglieder des Fire-Teams müssen einen Sahnetag erwischen, gibt es doch Millionen Arten im Raid das Unleben auszuhauchen.
Tückischer: “Die Gläserne Kammer” ist zu allem Überfluss an einigen Stellen noch ziemlich glitchy, also nicht ganz unfallfrei designet. Da kann auch bei perfektem Spiel noch was schiefgehen. Zwar hat Bungie einen Glitch gefixt, aber ausgerechnet einen, den Spieler zu ihrem Vorteil ausnutzen. Und durch die Änderung an der Atheon-Port-Mechanik sind der Raid und damit das AV sicher nicht leichter geworden. Aber wenigstens gibt es keinen “Makelloser Raider” im Hardmode.

Was so alles schiefgehen kann, seht Ihr in diesem Destiny-Video:
https://youtu.be/3kTUqgEuB1Y

Erfolge spalten die MMO-Community, erreichen aber die Industrie

Auch in MMORPGs wie World of Warcraft sind solche Achievements gefragt. In WoW etwa gibt es immer wieder begehrte Titel wie „Der Unsterbliche“, die auf so einem „Keine Tode erlaubt“-Erfolg beruhen. Bei WoW waren die nach einer Zeit nicht mehr zu erhalten, weil die Spieler den Content überflügelten und es keine Herausforderung mehr gewesen wäre, den Raid mit deutlich besserer Ausrüstung makellos zu durchqueren.

Destiny Screenshot 1

Das Thema „Erfolge“ ist bei MMO-Fans seit langem ein Zankapfel. Während manche das als Zeitverschwendung sehen, immerhin ist es nur eine Art Highscore, die Spielfigur wird nicht stärker, es gibt keinen Loot dafür; ist es gerade für Komplettisten eine motivierende Spiel-Mechanik: Die stehen halt drauf, wenn irgendwo 100% angezeigt werden. Und der Nervenkitzel, der mit dieser zusätzlichen Herausforderung einhergeht, ist ein Kick.

Die Debatte, ob Erfolg oder nicht, ist im Prinzip durch die Industrie entschieden worden: Es ist eine Möglichkeit, Spielern was zu tun zu geben, ohne dass man dafür wirkliche Entwicklungs-Ressourcen bereitstellen muss. Also wird’s selbstverständlich gemacht. Mittlerweile findet sich die Idee in zahlreichen Games quer durch alle Genres wieder. Ja, sogar außerhalb von Spielen überlegen Unternehmen diese Motivations-Strategie anzuwenden. Man nennt das „Gamification“.
http://youtu.be/MbALcImrUVU

World of Warcraft: Highlight der Blizzcon ist für WoW-Fans tatsächlich die Doku

Die Blizzcon in Anaheim lief für Fans von World of Warcraft eher unspektakulär ab. Doch die neue WoW-Doku „Looking for Group“ ist wirklich verdammt gut.

So ein bisschen enttäuscht war der ein oder andere Veteran vielleicht doch. Da feiert man 10 Jahre WoW und dann ist auf der BlizzCon doch ziemlich wenig zu World of Warcraft gesagt worden. Es gab ein paar Panels, der kleine Bruder Hearthstone kriegt eine Erweiterung, aber der Fokus lag dann doch eher auf dem neuen Game Overwatch. Schon am Donnerstag kommt Warlords of Draenor, was hätte da auch passieren sollen?

Zwar kursierten Gerüchte, Blizzard würde was total Irres machen, Warcraft 4 ankündigen oder gar jetzt schon die nächste WoW-Expansion „Eye of Azshara“, aber daraus wurde nichts. Und die Vorstellung des WoW-Films war auch eher enttäuschend. Da bekamen nur die Leute, die in Anaheim waren, wirklich was zu sehen.

World of Warcraft Boss Ragnaros

Blizzard verrät einige Geheimnisse in World of Warcraft Doku

Doch tatsächlich gibt’s ein WoW-Highlight vom Wochenende. Die einstündige Doku „Looking for Group“ ist Blizzard verdammt gut gelungen. Mit der für Blizzard so typischen Mischung aus augenzwinkerndem Humor, Sentimentalität, Nostalgie und dem Gefühl für das epische Moment jagt man in einer Stunde durch die zehn Jahre WoW.

Die Doku verrät, dass Illidans ikonische Augenbinde eigentlich mal zu Uther gehörte. Man gewährt einen Blick in das Allerheiligste der World of Warcraft, die Server-Räume; schaut auf einschneidende Events der Vergangenheit zurück und auf winzig-kleine Augenblicke, die später einmal Bedeutung haben sollen. Immer wieder erlaubt die Doku einen Einblick in die Denkweise und die verschiedenen Persönlichkeiten der Blizzard-Angestellten. Vor allem Chris Metzen, als eine Art Zentrum des Films, hat tolle Augenblicke als “Talking Head”.

World of Warcraft Anfänger


Und – was vielleicht noch schöner ist – Blizzard feiert sich nicht (nur) selbst und die Welt, die man erschuf, sondern  auch die Spielerschaft. Viel Platz wird in der Doku darauf verwendet, die Fans zu Wort kommen zu lassen, damit sie ihre Geschichten erzählen können. Obwohl die, wie man im Abspann merkt, eine irritierende Vorliebe für Einhörner entwickelt haben. Und man zeigt bei Blizzard auch, dass man über sich selbst lachen kann. Immer wieder sind Ausschnitte der South-Park-Folge „Make Love, not Warcraft“ zu sehen, die im Rückblick so eine Art popkultureller Ritterschlag für WoW war.

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Die Doku mit deutschen Untertiteln findet Ihr im Anschluss:

World of Warcraft: Wie schwer werden die neuen 5er-Instanzen auf “normal”?

Bei World of Warcraft sollen die neuen Instanzen bei Warlords of Draenor schwerer als die bisherigen Instanzen in Mists of Pandaria, aber leichter als die in Cataclysm werden.

Mit Warlords of Draenor plant Blizzard den „SweetSpot“ beim Schwierigkeitsgrad der Instanzen zu erreichen. Im Interview mit mmorpg.com erklärt der Game Lead Designer Corty Stockton, dass man mit den 5er-Instanzen in WoD die goldene Mitte zwischen Mists of Pandaria und Cataclysm anpeilt. Außerdem betont er, wie wichtig der LFR-Modus der Raids für die Entwicklung von WoW sei.

Neue 5er-Instanzen sollen schwerer als in MoP, leichter als in Cataclysm werden

In der letzten Erweiterung Mists of Pandaria seien die Instanzen einen Tick zu leicht gewesen. Bei der Erweiterung davor, Cataclysm, habe man zum Release dagegen versucht, an den Schwierigkeitsgrad von „The Burning Crusade“ anzuknüpfen. Darauf sei die Community nicht mehr vorbereitet gewesen, da es diesen Schwierigkeitsgrad schon länger nicht mehr gegeben hatte.

Wer sich nach den Zeiten zurücksehnt und mit Warlords of Draenor eine etwas schwerere Herausforderung in World of Warcraft suche, solle sich auf die heroischen Instanzen einstellen oder in den LFR-Modus der Raids gehen.

Stockton betonte zudem, wie wichtig der LFR-Modus für das Team von WoW sei. Immerhin arbeite ein ganzes Team von Content-Designern an den Raids – da wäre es unsinnig, wenn nur die Core-Raider, ein oder zwei Prozent der Spielerschaft, davon etwas hätten.

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Mit genau dem Problem hatte in den vergangenen Monaten das SF-MMO WildStar zu kämpfen, das mal angetreten war, ehemalige WoW-Spieler für sich zu begeistern.

Quelle(n):
  1. mmorpg.com

Overwatch: Muckis statt Möpse – Blizzard will Heldinnen nicht so stark sexualisieren

Bei Blizzards nächstem Shooter Overwatch will man’s bei den Frauen mit den Proportionen nicht übertreiben. Es soll ein Spiel für alle sein: Die weiblichen Spielfiguren sollen nicht zu stark sexualisiert werden.

Es hatte sich schon abgezeichnet. Vor einigen Monaten gab’s gleich zwei Diskussionen um Sexismus, die Blizzard zumindest tangierten. Bei beiden Themen zeigte man sich engagiert und betroffen. Einmal die „Keine Frauen bei Hearthstone-Turnieren“-Sache und dann der Vorwurf aus der Community, die Frauenfiguren bei Blizzard seien nicht gerade markant, erzählerisch eher langweilig und würden vor allem durch knappe Kleidung hervorstechen. Damals hat man zugesichert, dass man Frauenfiguren in Zukunft stärker zeichnen möchte und bei Hearthstone auch einen kleinen Feminismus-Seitenhieb gelöscht.

Kein Zweifel, bei Blizzard ist man erwachsener geworden, viele sind verheiratet, haben mittlerweile Kinder und ein Gefühl für die Rolle entwickelt, die man spielt. Und auch die Zeiten haben sich verändert: Games sind längst keine Exklusiv-Sache für männliche Teenager mehr. Auch bei Overwatch, dem neuen Shooter, will man darauf achten, dass sich jeder Spieler repräsentiert fühlt. Ganz gleich, ob Mann, Frau, Roboter oder Gorilla.

Overwatch Symmetra Screenshot

Papa, warum haben die alle Badeanzüge an?

Chris Metzen, der Franchise-Koordinator von Blizzard, erzählte auf einer Pressekonferenz bei der Blizzcon, wie er sich ein altes World of Warcraft-Cinematic zusammen mit seiner Tochter angeschaut habe, bis die fragte: „Daddy, warum haben die alle Badeanzüge an?“ „Uh, Schätzchen“, habe Metzen geantwortet, „das weiß ich auch nicht.“

Heute sei man in einer Zeit angelangt, wo Gaming ein Phänomen für alle sei. Jeder, ob Junge, Mädchen, Mann oder Frau, wolle sich in den Games wiederfinden. Und bei Blizzard möchte man Spiele für alle machen, das soll Teil der Marke Blizzard, der DNA der Firma werden. Hier gebe es noch viel Luft nach oben, aber gerade bei Overwatch habe man darauf geachtet, weibliche Spielfiguren nicht zu stark zu sexualisieren. Das Thema behandle man mittlerweile sehr aufmerksam, so Metzen.

Blizzard will, dass die weiblichen Figuren in Overwatch tough und kick-ass werden. Das wolle man von jeder Figur.

Übrigens … wir haben da noch ein Bild aus dem neuen Shooter entdeckt:

Overwatch Widowmaker Screenshot

Auch League of Legends beschäftigte sich jüngst mit einem ganz ähnlichen Phänomen.

Was unser seiteneigener Sukkubus Cortyn über das Thema Sexismus in Spielen denkt, lest Ihr hier: Sexismus in MMORPGs – Absurdität in Entscheidungen und Körperproportionen

Quelle(n):
  1. Polygon

Star Wars: The Old Republic macht laut EA weniger Umsatz als im Vorjahr

Das SF-MMO Star Wars: The Old Republic, SW:TOR, hat im dritten Quartal 2014 wohl weniger Umsatz gemacht als in 2013. Das geht aus dem Quartalsbericht von Electronic Arts hervor.

Electronic Arts hat kürzlich die Zahlen für das dritte Quartal 2014 bekanntgegeben. Insgesamt meldet man ein Umsatzplus von 295 Millionen US-Dollar. Dieses Plus verdanke man vor allem den FIFA- und Battlefield-Franchises, sowie Titanfall.

Aber nicht jedes Spiel bei Electronic Arts machte mehr Umsatz als im dritten Quartal 2013: Die Franchsies Sim City, Crysis und Dead Space spielten weniger als im Vorjahr ein. Und eben auch das Free2Play-MMO Star Wars: The Old Republic.

Die Mehreinnahmen der „Plus“-Franchises betrugen 476 Millionen US-Dollar. Die Weniger-Einnahmen der „Minus“-Franchises 181 Millionen US-Dollar. So kam man immer noch auf das gewaltige Plus von 295 Millionen US-Dollar. Insgesamt bleibt man im dritten Quartal 2014 knapp unter einer Milliarde US-Dollar. 990 Millionen hat man umgesetzt.

Muss sich SWTOR jetzt Sorgen machen?

Star Wars: The Old Republic hat laut jüngsten Infos von Bioware aber wohl nichts zu befürchten, da blickte man rosig in die Zukunft. Das Studio freut sich auf die nächsten Monate und Jahre, hat mit „Shadow of Revan“ eine Erweiterung in den Startlöchern, die Star-Wars-Lizenz ist auch gesichert und Bioware erhofft sich von der nächsten Star-Wars-Film-Trilogie einen Schub fürs Free2Play-MMO.

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Skyforge: Es geht voran – Technisches Beta-Wochenende angekündigt

Das Götter-MMO Skyforge macht augenscheinlich Fortschritte. Fürs kommende Wochenende lädt man zu einer technischen Beta ein, allerdings nur wenige Auserwählte.

Das Götter-MMO Skyforge, ein Free2Play-Game mit starken Arcade-Anleihen, ist bereit, sich auch abseits von Messen zu zeigen. Bisher gab’s nur wenige Gelegenheiten, das Spiel mal zu betrachten. Geleakte Alpha-Footage mit russischem Sprecher scheint seltsamerweise nicht jedermanns Sache zu sein.

Skyforge: Viele fühlen sich berufen, nur wenige sind auserwählt

Nun startet zumindest ein „Technisches Beta-Wochende“ für Skyforge, vom 13.11 bis zum 16.11. Fällt also genau in den Eröffnungs-Hype um Warlords of Draenor, der World of Warcraft-Erweiterung. Die technische Beta von Skyforge ist ohnehin eine ziemlich geschlossene Gesellschaft. Ein paar Internetseiten hauen Codes als Giveaways raus. Ab und an hat Skyforge in der Vergangenheit zu Wettbewerben ausgerufen und dort auch Codes als Belohnung versprochen. Spieler, die sich für die Skyforge-Beta bei my.com angemeldet haben, können jetzt schon mal anfangen, nervös ihren E-Mail-Eingang zu betrachten. Allzu groß scheinen die Chancen, auf dem Weg reinzukommen, aber nicht zu sein.

My.com möchte mit der technischen Beta erstmal die Server antesten, um zu gucken, wie die mit einer relativ überschaubaren Spielerzahl umgehen. Später will man den Umfang der Tests und damit auch die Anzahl geladener Gäste deutlich erweitern.

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Quelle(n):
  1. sf.my.com

Neverwinter gegen Tiamat: So sieht der Kampf gegen eine fünfköpfige Drachengöttin aus

Beim Free2Play-MMO Neverwinter gibt’s jetzt einen Vorgeschmack auf das nächste Modul „Rise of Tiamat“: Die Community tritt in einem Video gegen die namensgebende fünfköpfige Drachengöttin an. Wie sieht der Fight aus?

Spieler aus aller Welt und auch einige Devs von Cryptic Studios haben sich in einem Livestream vor ein paar Tagen zusammengefunden, um es mit Tiamat, der fünfköpfigen Drachengöttin aufzunehmen. In einem Stream plaudert der Enemy-Designer von Neverwinter über seine Schöpfung. Schon in der Nähe von Tiamat zu sein, ist mit Schaden verbunden. Taunts funktionieren bei der Göttin selbstverständlich nicht: „Sie ist Tiamat. Ihr ist es egal, was Ihr über sie sagt.“

Das einstündige Video findet Ihr im Anschluss, wir haben schon mal bis zum Auftritt des Stars der nächsten Erweiterung von Neverwinter “Rise of Tiamat” vorgespult. Das Modul soll am 18. November erscheinen.

Quelle(n):
  1. MMOCulture

ArcheAge: 10%-Gründerbonus wird zu 10%-Patronbonus: Gründer nicht glücklich drüber

Beim Sandpark-MMO ArcheAge ist der 10%-Bonus, um den es viel Trubel gab, jetzt implementiert, aber er ist nicht ganz so wie angekündigt. Dennoch konnten sich in den letzten Tagen Spieler über eine Credit-Gutschrift freuen.

Der 10%-Bonus bei ArcheAge ist ein etwas kompliziertes Thema. Vorm Release wurden Gründer-Pakete unter anderem damit beworben, dass man einen 10% Rabatt auf alle Einkäufe im Marktplatz, dem Cash-Shop von ArcheAge, gewähren würde. Items würden die Gründer also 10% weniger kosten. Das ganze stand in der Beschreibung als „after Launch“ – nach dem Launch also.

Einige Spieler nahmen an, das hieße: „Direkt nach dem Launch ist der Bonus aktiv.“ Trion Worlds meinte aber, man werde das „irgendwann nach dem Launch einführen.“

ArcheAge

Wo ist eigentlich der Gründerbonus in ArcheAge?

Als ArcheAge dann releaset wurde, fragten die Spieler. „Wo ist eigentlich der Gründerbonus?“ Trion Worlds antwortete darauf, dass man noch gar nicht wisse, wie man den gewähren könne. Um das hinzukriegen, brauche man die Hilfe der koreanischen Entwickler von ArcheAge bei XLGames. Man verstehe das Missverständnis, entschuldige sich dafür und werde dem auf jeden Fall nachgehen.

ArcheAge

Dann verging ein Monat, bis man feststellte, dass man den Bonus, so wie geplant, nicht gewähren konnte. Das wäre zu aufwendig gewesen. In der Zeit wollte XLGames lieber an neuen Spielinhalten arbeiten. Man versprach aber eine „Kompensation“, einen Ersatz. Der ist jetzt erteilt worden.

Statt 10% mehr Items, 10% mehr Credits – aber das ist nicht dasselbe

Die Spieler bekommen 10% mehr Credits für jeden Credit-Einkauf auf der Webseite von ArcheAge. Das zählt rückwirkend bis zum Headstart am 12. September. Einzige Bedingung dafür ist es, dass die Spieler zu dem Zeitpunkt des Kaufs „Patron“ waren. Dank dieser Regelung haben übers Wochenende einige Spieler eine E-Mail erhalten und eine Gutschrift von 10% ihrer gekauften Credits. Dieser Bonus wird jetzt fortwährend allen „Patrons“ zu Teil. Gründer (die mit den Startpaketen) profitieren nicht exklusiv davon.

Der Haken daran: Ursprünglich (beim 10%-Rabatt) hätten die Gründer mit ihren Credits, die in den Gründerpaketen dabei waren, 10% mehr Items kaufen können. Das geht jetzt nicht. Es fließen nur mehr Credits für Spieler, die direkt von Trion Worlds Credits für Echtgeld gekauft haben. Während also alle anderen Credits jetzt sozusagen 110% wert sind, bleiben die eigentlich besonderen Gründer-Credits immer noch 100% wert, obwohl gerade diese 110% wert sein sollten (und alle weiteren, die Gründer kaufen). Man kann sich vorstellen, dass die Gründer nicht gerade entzückt darüber sind, einen solchen exklusiven Vorteile nie erhalten zu haben. Schon zum Headstart stellte sich heraus, dass das Gründerpaket durch einige Bugs und Probleme nicht reibungslos funktionierte. Und dass es mit exklusiven Vorteilen nicht allzuweit her war.

Ein wenig pikant wird das ganze dadurch, dass man über das Wochenende Änderungen am Cash-Shop durchgeführt hat, die indirekt die attraktive Ressource „Thunderstruck Tree/Vom Blitz getroffener Baum“ betreffen. Die Bonus-Credits, in denen so manche Spieler jetzt schwimmt, können also leicht wieder abfließen.

Quelle(n):
  1. ArcheAge Forum

World of Warcraft: Schönstes Cosplay auf der Blizzcon – und keiner hat’s gesehen

Zwei Jahre hat eine Cosplayerin gebraucht, um das perfekte Kostüm für World of Warcraft zu entwerfen. Auf der Blizzcon in Anaheim wollte sie damit brillieren. Den Preis für das beste Cosplay hat sie gewonnen, aber keiner hat das Kostüm gesehen.

Als „Grand Empress Shek’zeer“ wollte die Cosplayerin „Py“ auf der Blizzcon in Anaheim brillieren. Shek’Zeer ist die Endgegnerin aus dem Mists of Pandaria-Raid „Herz der Angst.“ Zwei Jahre lang arbeitete sie an dem Kostüm. Da von aufwendig zu reden, ist wohl eine Untertreibung. Sie und ihr Ehemann werkelten mit schwerem Gerät am Mantiden-Kostüm. Am Ende war es wunderschön, aber auch verdammt schwer und unbequem.
Im Vorfeld bat Py die Fans auf ihrer Facebook um Verständnis, wenn sie zwischendurch mal eine Verschnauf-Pause machen müsse: „Bitte denkt dran, dass Shek ein körperlich extrem anstrengendes Kostüm ist. Vielleicht muss ich zwischendurch meinen Füßen oder meinem Rücken eine Pause gönne.“

Das Kostüm wurde vor der Präsentation durch Juroren begutachtet und bewertet. Als sie aus dem Raum wollte, blieb die Kaiserin mit einem Zeh im Teppich hängen, stürzte und es kam zu Schäden am Kostüm. Die konnten mit viel Hingabe repariert werden.

Als sie dann die Bühne der Blizzcon betreten wollte, um das Kostüm, an dem sie Jahre gearbeitet hatte, auch dem Publikum zu präsentieren, stürzte Py erneut, diesmal an einer steilen Rampe. Sie verletzte sich dabei schwer am Knöchel. Unter Tränen wurde sie weggetragen. Ihr Mann und sie waren untröstlich. Den Preis für das beste Cosplay gewann sie trotzdem, auch wenn’s eine Schande ist, dass die Fans ihr World of Warcraft Kostüm nicht live sehen konnten.

WorldofWarcraft-Cosplay

In der Cosplay-Szene hat man nun darum gebeten, Bilder von ihrem Kostüm zu teilen und zu veröffentlichen. Wir kommen dem gerne nach.

Quelle(n):
  1. Facebook
  2. Polygon

Destiny: Warum hat Xur eigentlich nie das exotische Item dabei, was ich will?

Beim MMO-Shooter Destiny sorgt Xur schon seit einiger Zeit für Ärger. Was steckt hinter dem Frust der Fans? Ein User auf Reddit hat die Wahrscheinlichkeiten hinter dem Frust ausgerechnet.

Warum hat Xur eigentlich nur Sch…?

Der Schwarzmarkthändler Xur erregt in schöner Regelmäßigkeit den Ärger der Fan. Bei einem Destiny-Beliebtheitsranking rangiert er direkt hinter Hüter-Feind Nr.1 dem Kryptarchen Rahool und noch vor den Gorgonen im Raid.

Wir berichten bei mein-mmo.de jeden Freitag über das, was Kollege „Tentakel im Gesicht“ da so im Angebot hat. Es vergeht kaum eine Woche, wo die Spieler nicht schwören: Das sei ja wohl das allerletzte. Er hat ja nichts da, was man gebrauchen kann und überhaupt habe es Bungie einfach nicht gebacken bekommen, das gescheit zu designen. Man höre jetzt sofort mit diesem Mist-Game auf und spiele stattdessen was anderes – und wenn’s Ponyhof Online ist. Und LOL?! Bungie? Warum spiel ich eigentlich die einzige Klasse, die jedesmal die gleichen Handschuhe bekommt?

Einem User auf reddit wurden die Beschwerden der Fans zu bunt und er rückt dem ganzen Mal mit kühler Mathematik zu Leib – wahrscheinlich nur, bis er selbst nicht das bekommt, was er will, und dann regt er sich genauso auf wie der Rest von uns.

Destiny-Sunbreakers

Das werden ja schöne Weihnachten

Jede Woche hat Xur eins von sechs Rüstungsteilen pro Klasse im Angebot. Es ist aber keinesfalls so, als würde das immer wechseln und nach sechs Wochen wäre jedes Teil schon einmal dagewesen.

Wahrscheinlichkeitsrechnung ist fies: Wenn man schon fünf Rüstungsteilen hat, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass Xur jetzt ausgerechnet das fehlende im Angebot hat und man mit einem Grinsen von ihm wegschlendert, ziemlich gering. Wenn man natürlich noch gar kein exotisches Rüstungsteil in Destiny hat, dann hat Xur immer was für einen dabei.

Mathematisch gesehen ist die „erwartbare“ Anzahl von Versuchen, bis alles sechs Rüstungsteile pro Klasse jeweils einmal im Schwarzmarkt-Shop bei Destiny waren: 15. Da Xur nur jede Woche kommt, können die Spieler noch bis zum 26. Dezember darauf warten, bis es wenigstens mathematisch wahrscheinlich ist, dass sie jedes ihrer sechs Klassen-Items einmal gesehen haben. Also für all jene Warlocks, die dringend ihr „Heart of Praxic Fire“ suchen (im Titelbild zu bewundern) Statistisch gesehen, seid Ihr noch gar nicht dran und Ihr habt fieserweise erst ab Weihnachten wirklich Grund, Euch aufzuregen. Ihr könnt ja mal einen Würfel nehmen und die Versuche zählen, bis Ihr jede der sechs Ziffern wenigstens einmal gesehen habt.

Destiny-Patience_and_Time

Bei Rüstungs-Teilen gibt es nur 6 Teile pro Klasse, die Xur im Angebot haben kann (3 Helme, 2 Rüstungen und 1 Paar Handschuhe) – viel düsterer sieht es aber bei den Waffen aus.

So sieht es mit den Wahrscheinlichkeiten bei den exotischen Waffen von Destiny aus

Zwölf exotische Waffen kann Xur feilbieten – längst nicht alle exotischen Wummen in Destiny, aber genug, um die Hüter in den Wahnsinn zu treiben. Bis statisch gesehen von denen jede einmal „erwartbar“ im Angebot war, dauert es bis zum 5. Juni 2015. Also: Ihr da draußen, die Ihr noch auf Thunderlord, Mida-Multi-Tool, The Last Word, Plan C, Hard Light oder die Universal Remote wartet (diese Waffen waren noch nicht bei Xur): alles noch im Rahmen. Ihr braucht nur Geduld und Zeit – und Nein, nicht das gleichnamige Gewehr-

Destiny-ThunderLord

Bis Juni 2015 werden wahrscheinlich ohnehin neue exotische Waffen im Shop sein. Mit den Erweiterungen sollen neue Exotics kommen. Wenn Ihr Euch dafür interessiert, welche exotischen Rüstungen und Waffen Xur im Angebot hat, könnt Ihr das in diesem Artikel zu Destiny nachlesen.


Mehr zum MMO-Shooter, bei dem die größten Hassfiguren Händler-NPCs sind, gibt’s auf unserer Themenseite zu Destiny.

Quelle(n):
  1. Reddit

ArcheAge: Grundstück gesucht? Hier ist eine Immobilien-Seite

Beim Sandpark-MMO ArcheAge gibt es jetzt für Grundstücks-Sucher eine Seite, auf der sie nach Bauplätzen Ausschau halten können. Reiche Großgrundbesitzer können hier Bauland verticken.

Als wir im Vorfeld von ArcheAge so etwas schrieben wie „ArcheAge – das Spiel mit dem Immobilien-Hai“ haben ein paar unserer Leser die Augen gerollt und gedacht, wir übertreiben. Nee, haben wir nicht. Bereits zum Headstart waren so gut wie alle Grundstücke belegt. Dienen sie doch dazu, wichtige Ressourcen anzubauen, die man dann wieder weiterkaufen oder verarbeiten kann. Und so hat mancher schon in den ersten Stunden den Grundstein für ein späteres Imperium gelegt – oder zumindest eine Grundlage für ein ordentliches Einkommen geschaffen.

Nachfrage nach Häusern und Grundstücken nach wie vor hoch

Andere Spieler in ArcheAge haben wiederum ein regelrechtes Geschäft daraus gemacht, so schnell wie möglich, frei werdende Bauplätze mit Gerüsten zu reservieren und die dann später und für horrende Preise weiter zu verkaufen. Nicht immer geht es dabei mit rechten Dingen zu. Wobei Trion Worlds sagt, man habe die Probleme in ArcheAge mittlerweile im Griff.

ArcheAge-Dorf3


Der Bedarf nach Bauplatz ist weiterhin hoch und konnte, obwohl sich das viele wünschten, durch die 30% zusätzlichen Bauplatz nicht befriedigt werden, die jüngst ins Spiel kamen. Denn auch als der Nordkontinent Auroria öffnete, waren die Grundstücke auf wohl allen Server nach kürzester Zeit belegt.

Makler-Webseite für alle Server

Mit Archbroker hat jetzt eine Seite geöffnet, bei der Käufer und Verkäufer von Immobilien zusammenfinden können. Wobei da Preise aufgerufen werden, die schon ziemlich heftig sind – aber die bezahlt man im Spiel selbst ja auch, außer man hat eine Gilde, die’s gut mit einem meint.

ArcheAge-FremdeWelt

Im Moment steckt das Projekt noch in den Kinderschuhen und ist eher auf den nordamerikanischen Servern etabliert. Aber auch auf europäischen Servern wie Dahuta oder Kyprosa gibt’s durchaus das ein oder andere Grundstück. Es ist auf jeden Fall eine interessante Idee und ein Zeichen dafür, dass die Community sich den Wünschen des Spiels anpasst.

Während es zu anderen Games relativ bald ausführliche Guides gab, Event-Timer oder Progress-Ranglisten, gibt’s bei ArcheAge eben eine Immobilien-Seite. Denn wer hier seine Geheimnisse oder vermeintliche Geheim-Tipps preisgibt, handelt sich schon mal in Community-Foren Flames ein. Es ist eben ein kompetitives Spiel und im Haifischbecken geht’s rau zu.

Quelle(n):
  1. reddit

H1Z1: Es kommt eben doch auf die Größe an; Zombie-MMO will Konkurrenz mit riesiger Welt ausstechen

Das Survival-MMO H1Z1 soll mit Hilfe von neuen Worldbuilding-Tools riesige Welten umfassen, dabei aber immer noch wie handgemacht aussehen.

Einmal in der Woche tritt bei SOE ein anderer Entwickler, der an H1Z1 arbeitet, aus dem Schatten ins Licht und stellt seine Arbeit vor. Diesmal ist Timothy Lochner dran, ein Tool- und Game-System-Programmier an H1Z1: also jemand, der sich mit dem technischen Feinheiten beschäftigt.

Bei H1Z1 wechselt man zwischen First-Person und Third-Person-Perspektive

In einem Blog-Post stellt er ausführlich vor, wie man bei H1Z1 sicherstellen möchte, dass sowohl First-Person als auch Third-Person-Perspektive synchron sind. Dazu musste man die an Planeside 2 erprobte Forgelight-Engine auf unbekanntes Terrain lenken. Bei PS2 war sowas vorher einfach nicht nötig.

H1Z1-1vs4

Das Betreten dieses Neulands hatte für Schwierigkeiten gesorgt: Beim Perspektiv-Wechsel war auch in den Streams zu erkennen, dass die Perspektiven einfach nicht synchron liefen. Den Fehler hat Lochner mittlerweile behoben. Da gingen wohl seine letzten Wochen für drauf.

Bei SOE hat man mehr Erfahrung mit „riesig“ als die Konkurrenz

Eine der Fan-Fragen, die Lochner im Video beantwortete, war dann, wie H1Z1 aus der Masse von Zombie-Games herausstechen will. Lochner führte als Vorteil hier die Größe und Erfahrung von SOE an. Immerhin haben die mit Everquest, Everquest 2, Planetside 2 und auch DC Universe Online einige Erfahrung mit riesigen Welten, in denen viele Spieler zugange sind, sammeln können. Einzelne Entwickler oder kleinere Indie-Studios im Zombie-Genre hätten damit oft Schwierigkeiten, so Lochner.

H1Z1

Mit den neuen World-Building-Tools sei es durch spezielle Tricks möglich, große Landschaften automatisch zu erzeugen, die dennoch wie handgemacht aussehen. Von diesem Vorteil verspricht sich Lochner eine riesige und dennoch beseelte Welt, in die er – und sicher zahlreiche Fans – schon möglichst bald abtauchen möchten.

Noch immer kein Mucks zum Early Access bei H1Z1

Auch in dieser Woche gibt’s nicht das Fitzelchen eines Anzeichens dafür, wann’s in den Early Access gehen soll.

H1Z1 ist ein Survival-MMO von Sony Online Entertainment. Es soll erst für den PC und später auch für die Playstation 4 erscheinen. Es ist als Free2Play-Game konzipiert. Die Spieler warten seit Monaten auf einen Early Access auf Steam. Nachdem man schon im Frühling einen Start-Termin herausgab, den man nicht halten konnte, hüllt man sich seitdem in Schweigen. Ob’s im November mit dem Early Access soweit ist, weiß man nicht. Die Fans sind ungeduldig, wobei man sich langsam wohl schon an den Zustand gewöhnt hat.
https://youtu.be/F5pf_uZEplc

Quelle(n):
  1. H1Z1 Dev Blog

MMO-Shooter Firefall bringt ersten Gruppen-Dungeon

Firefall, das Free-to-play in Shooter-Manier, bekommt mit Patch 1.2 seinen ersten Gruppen-Dungeon – das hat zumindest der Entwickler Red5 auf der offiziellen Homepage bekanntgegeben. Des Weiteren werden PvP-Spieler sich freuen, denn die können nun durch Quests Belohnungen abstauben.

Gruppen-Dungeon: “Operation: Miru”

Firefall Gruppen-Dungeon

War der Endcontent von Firefall bisher von Kampagnenmissionen im Coop bestimmt, soll sich  das mit Patch 1.2 ändern. Der Entwickler integriert den ersten Gruppen-Dungeon für fünf Spieler in das kostenlose Shooter-Game. Abenteurer der Stufe 40 können sich in der Operation: Miru für eine von zwei Seiten entscheiden. Abhängig von der Entscheidung ist dann der weitere Verlauf der Kämpfe innerhalb der Instanz geprägt. Der Dungeon versteckt sich im Teufelszahn-Gebiet.

Was kommst sonst noch?

Firefall Gameplay Screenshot

PvP ist in Firefall bisher eher Open-World-Sache gewesen und das soll auch erst einmal so bleiben. Dennoch denkt Red5 an die PvPler und spendiert Quests, Verbesserungen am Gameplay und PvP-World-Events. Während die PvE-Liebhaber also eher durch die Tiefen der Operation: Miru streifen, kloppen sich die PvPler die Hucke voll und werden in Form von Quests-Rewards belohnt. In der Zwischenzeit fahren die Spieler mit Ihren LBFs Rennen auf abgesteckten Strecken. Die können schon auf den Testservern angegangen werden, während die anderen Inhalte noch auf sich warten lassen. Ein genauer Release-Termin ist noch nicht bekannt.

Firefall ist ein kostenloser MMO-Shooter, der im Sommer 2014 veröffentlicht wurde. Nach langer Entwicklungszeit hat Red5 einen ordentlichen Titel herausgebracht, der mit einer atemberaubenden Welt punkten kann. Nicht umsonst hat es das Spiel in unsere Top 6 der besten Free-to-play-Online-Shooter geschafft. Das Spiel kostenlos herunterladen und spielen könnt ihr hier über die offizielle Website.

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Heroes of the Storm: Aus der Alpha in die Closed Beta

Die Closed Beta von Heroes of the Storm wurde nun offiziell bekanntgegeben. So dürfen sich ausgewählte Spieler am 13. Januar 2015 ins MOBA-Getümmel stürzen. Auf der BlizzCon hat der Entwickler Blizzard gleich noch ein Video mit neuen Klassen und Spielmodi vorgestellt.

Neue Helden in der Closed Beta

Zu den bisherigen Champions gesellen sich die Zauberin Jaina und Thrall, der Anführer der Horde. Zudem werden die Spieler auf den neuen Schlachtfeldern “Sky Temple” und “Tomb of the Spider Queen” ihre Fähigkeiten testen können. Um Heroes of the Storm eSport tauglich zu machen, integriert Blizzard gleich noch eine Ladder für ein kompetitives Spielerlebnis. Den kompletten, auf der BlizzCon 2014 vorgestellten Trailer findet ihr hier:

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Overwatch: So meldet Ihr Euch für die Beta an

Schon jetzt kann man sich für die Beta von Blizzards neuer Shooter-Franchise „Overwatch“ anmelden. Wir verraten Euch, wie das geht.

Erst gestern wurde die Franchise „Overwatch“ in Anaheim auf der Blizzcon den Fans vorgestellt. Und die Glücklichen, die sich dort tummelten, konnten schon an aufgestellten und vorher abgedunkelten Rechnern ihre Runden im Team-Shooter drehen. Wer sich denen anschließen möchte (also nicht in Anaheim, sondern im Spiel), hat ab sofort die Gelegenheit, sich für die Beta von Overwatch zu registrieren. Das ist auch überhaupt kein Problem. Hier geht’s zur offiziellen Seite von Overwatch und zur Beta-Anmeldung. Die erfolgt dann über Euren Battle.net-Account.

Garantien, dass man für die Beta auserwählt wird, gibt’s allerdings keine. Der Start der Beta war im Oktober 2015 und es wird ab diesem Zeitpunkt an nach und nach neue Einladungs-Wellen geben.

Overwatch soll für den PC erscheinen. Man ist bei Blizzard aber wohl auch einem möglichen Port auf Konsolen nicht abgeneigt. Definitives gibt’s dazu noch nicht.

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Overwatch enthält Elemente von Titan, zieht Vergleiche zu Team Fortress 2 auf sich

Blizzards neue Franchise „Overwatch“ ist das, was vom Mammut-Projekt Titan übrig blieb. Das bestätigte jetzt Chris Metzen. Derweil zieht der Shooter Parallelen zu Valves „Team Fortress 2“ auf sich.

Gestern Nacht wurde in Anaheim auf der Blizzcon „Overwatch“, die neue Shooter-Franchise von Blizzard, vorgestellt. Die ersten Reaktionen ziehen starke Parallelen zum Valve-Shooter „Team Fortress 2“. Auch der packt knallbunten Farben und einen Over-The-Top-Ansatz in den Mix, gilt darüber hinaus als Vorbild für einen Free2Play-Ansatz, der die Brieftasche der Spieler in Ruhe lässt und wirklich nur kosmetische Items im Shop anbietet.

Overwatch hat aber seine Wurzeln nicht direkt in Team Fortress 2, sondern mehr im eingegangenen Eigengewächs Titan. Wie der bei Blizzard für „Franchises und deren Entwicklung“ zuständige Chris Metzen gestern noch sagte, erführen einige Elemente aus Titan ihre Fortsetzung jetzt in Overwatch. Doch auch wenn einige Elemente von Overwatch ihren Ursprung in Titan hätten, seien beide Spiele doch ziemlich verschieden.

Erst vor wenigen Monaten hatte Blizzard öffentlich gemacht, dass sie ihr Mammut-Projekt Titan nicht stemmen würden können. Titan war wohl als wilde Mischung aus Shooter und MMORPG gedacht, kam aber nie so richtig zusammen. Die Entwickler hatten, nach eigenen Angaben, nie die Leidenschaft für das Projekt gefunden. Für Titan wurden in der Nachbetrachtung zahlreiche Einflüsse genannt. Manche sprachen von einem Mix aus Die Sims, World of Warcraft und Team Fortress 2. Es scheint jetzt klar, in welche dieser Elemente man sich bei Blizzard verknallte, für welche man sich entschied.

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Quelle(n):
  1. Polygon

Destiny kündigt neue Shader und Waffen an; will Item-Upgrades und Materialien interessanter machen

Beim MMO-Shooter Destiny soll’s in den nächsten Wochen eine ganze Reihe von neuen Features geben: So verspricht man den Hütern neue Shader, noch stärkere legendäre Gegenstände, neue Möglichkeiten und Materialien für das Aufwerten von Items und einen gnädigeren Lootverteiler im Kryptarchen.

In der Nacht von Freitag, dem 7.11., auf Samstag erschien das wöchentliche Update zu Destiny. Das ist kein Patch, sondern ein Blogpost von Bungie an die Fans. Wir haben das für Euch in einer Destiny News zusammengefasst.

Der Community Manager DeeJ erzählte diesmal davon, dass er sich mit jenem Team kurzgeschlossen habe, das in Destiny direkt für Verbesserungen aufgrund von Spieler-Feedback verantwortlich sei. Und so habe er vor zwei Tagen an einer weißen Tafel gestanden und wie ein Irrer geschrieben, um alles aufzuzeichnen, was das Team so an Verbesserungen geplant habe.

Destiny-Concept-Art-Giant-Frog

Interessanteres Aufrüst-System für exotische Waffen in Destiny

Vier Punkte hatte man bereits in den letzten Wochen angekündigt, das sind:

  • Möglichkeiten, mit Teammitgliedern zu reden, mit denen man über Matchmaking zusammengewürfelt wurde – das soll aber optional bleiben, nur auf Wunsch.
  • Exotische Waffen, die mächtiger sind als jetzt gerade. Außerdem sollen sie interessanter aufzurüsten sein.
  • Neue Gegenständen, die einen noch ein bisschen legendärer machen.
  • Die neue Erweiterung „The Dark Below.”

Was ist damit gemeint? Voice-Chat beim Matchmaking und die Erweiterung sind klar und bekannt. Dass bestimmte exotische Waffen wie Thorn, Bad Juju und die Vex Mythoclast (die im PvE) stärker werden sollen als jetzt, weiß man auch. Was Bungie mit „interessanter aufzurüsten“ meint, ist nicht ganz klar. Das könnte auf Möglichkeiten hinweisen, jetzige exotische Gegenstände von 30 auf 32 aufzuwerten mit der Erweiterung. Es könnte auch was anderes gemeint sein – etwa eine breitere Auswahl bei den Upgrades.

Mit den „neuen Gegenständen“, die noch ein bisschen legendärer sind, könnten vielleicht die Items gemeint sein, die mit „The Dark Below“ kommen werden. Hier erwartet man Gegenstände, die deutlich stärker sind, als die jetzigen – ein höheres „Item-Level“ haben. Aber auch das nächste Eisenbanner soll ja legendäre Gegenstände bringen, mit denen Nicht-Raider zumindest fast bis auf Stufe 30 kommen (ein Exotic und ein Raid-Legendary wird man immer noch brauchen).

Destiny DLC Screenshot3

Freundlicherer Kryptarch, neue Bezugsquellen für Upgrade-Materialien in Destiny

Gleich acht Punkte kündigt DeeJ neu an:

  • Neue Shader für die Ausrüstung der Hüter.
  • Die Möglichkeit, Gegenstände schon in der Voransicht zu sehen, bevor man Glimmer dafür ausgibt.
  • Eine höhere Chance auf Besonderheiten bei den Public Events.
  • Einige Gegenden sollen besser getunet werden, um den Traffic-Anforderungen zu entsprechen.
  • Neue „Wirtschaftsmethoden“ sollen kommen, um die Spieler mit Upgrade-Materialien zu versorgen.
  • Fixes, Patches und andere nicht sichtbare Verbesserungen.
  • Ein paar Tricks, die man noch nicht verrät.
  • Und möglicherweise ein noch etwas spendablere Kryptarch. (Er soll aber immer noch ein Schweinehund bleiben)

Was ist damit gemeint? Mit den Shadern könnte DeeJ das angedeutet haben, was neulich Data-Miner schon für „The Dark Below“ gefunden haben – also auch Möglichkeiten, Shader zu mixen. Interessant dürften ferner die „neuen Economies“ sein für die Upgrade-Materialien und natürlich der noch etwas freundlichere Kryptarch. Der ist dafür zuständig, was aus den Engrammen (so einer Art Destiny Überraschungs-Ei) an Gegenständen herauskommt.

Wenn das Aufwerten von Items interessanter werden soll, könnten neue Materialien eingeführt werden. Dafür sprechen einige Indizien: Auch hier sind Data-Miner fündig geworden.

Destiny Screenshot Mount

Bungie hat Euch lieb

Genaueres wollte DeeJ allerdings zu den einzelnen Punkten nicht verraten. Das werde man später in Patch-Notes, Forenposts und Liebesbotschaften an die Fans verkünden. Für den Moment wollte man lediglich das, was man plant, in groben Zügen umreißen und den Fans zeigen, dass man an sie denkt.

Quelle(n):
  1. Bungie.net

ArcheAge: “Bei der Landverteilung in Auroria ging (fast) alles mit rechten Dingen zu”

Beim Sandpark-MMO ArcheAge ist ein Brief der Producerin Victoria Voss erschienen, der sich mit der Öffnung von Auroria auseinandersetzt. Vorwürfe aus der Community, es sei zu viel Land durch Hacks und Botter weggeschnappt worden, wies sie zurück. Nur bei zwanzig der mehreren tausend Accounts sei ein auffälliges Verhalten bemerkt worden.

Der Fehler in den USA wurde zu spät gefunden

Auroria, das macht Victoria Voss klar, lief in Nordamerika nicht gut: Zahlreiche Spieler verpassten die Hatz auf Auroria, da sie nicht einloggen konnten. Die Verbindungsprobleme in den USA seien überraschend aufgetaucht. Bei den Tests gab’s noch keine Spur davon.

ArcheAge Auroria

Bei der Diagnose des Problems habe man bei Trion Worlds einen Fehler begangen und das Problem zuerst bei jenen Systemen vermutet, für die man selbst verantwortlich sei. Der Fehler trat aber beim Spiel auf. Als man dem Problem dann auf die Spur gekommen war, sei es zu spät gewesen, noch etwas daran zu ändern. Ein Anhalten der Server hätte zu diesem Zeitpunkt nichts gebracht. Ein Rollback sei ebenfalls nicht möglich gewesen. Um solche Schwierigkeiten in Zukunft zu vermeiden, plant man die Öffnung eines Test-Servers.

In Europa seien die Schwierigkeiten aber nie aufgetaucht, hier lief der Start von Auroria reibungslos.

Landverteilung sei legal gelaufen

Viele Spieler – auch in Europa – regten sich in den letzten beiden Tagen darüber auf, dass die freigeschalteten Baugebiete in Auroria angeblich von Hackern besetzt wurden. Das sieht man bei Trion Worlds anders. Im Vorfeld von Auroria habe man zwei der bekanntesten Hacking-Tools unschädlich gemacht.

Als das Land dann verteilt wurde, habe man das aufmerksam von außen beobachtet. Von den abertausenden eingeloggten Spielern seien nur bei zwanzig Unregelmäßigkeiten festgestellt worden. Sie hatten am Ende unverhältnismäßig viel Land. Das werde man überprüfen und gegebenenfalls das, was sie erreicht haben, wieder einziehen.

ArcheAge-FremdeWelt

Je eher Spieler begreifen, dass ArcheAge eine Sandbox ist, desto besser für die Community

Man sei vielen Anschuldigungen nachgegangen, dass Spieler betrogen hätten. Die Mehrzahl dieser Anschuldigungen hätte sich nicht bewahrheitet. Andere Spieler hätten einfach besser die Fähigkeit ihrer Klasse genutzt, seien koordinierter vorgegangen und hätten sich dadurch das Land sichern können. Um das Ausnutzen all dieser Möglichkeit, gehe es in einer Sandbox auch. ArcheAge sei deutlich mehr auf Wettbewerb unter den Spielern ausgerichtet als normale PvE-MMOs. Je eher Spieler dies begriffen, desto besser sei das für die Community. Gerade Spieler aus gut zusammenarbeitenden Gilden hätten sich viele Baugebiete sichern können.

Man habe von vielen Spielern gehört, dass ihnen die Öffnung von Auroria genau das Spielerlebnis beschert habe, dass sie sich erhofft hatten. Es geben zehntausende neue und legitime Landbesitzer in ArcheAge.