Overwatch enthält Elemente von Titan, zieht Vergleiche zu Team Fortress 2 auf sich

Blizzards neue Franchise „Overwatch“ ist das, was vom Mammut-Projekt Titan übrig blieb. Das bestätigte jetzt Chris Metzen. Derweil zieht der Shooter Parallelen zu Valves „Team Fortress 2“ auf sich.

Gestern Nacht wurde in Anaheim auf der Blizzcon „Overwatch“, die neue Shooter-Franchise von Blizzard, vorgestellt. Die ersten Reaktionen ziehen starke Parallelen zum Valve-Shooter „Team Fortress 2“. Auch der packt knallbunten Farben und einen Over-The-Top-Ansatz in den Mix, gilt darüber hinaus als Vorbild für einen Free2Play-Ansatz, der die Brieftasche der Spieler in Ruhe lässt und wirklich nur kosmetische Items im Shop anbietet.

Overwatch hat aber seine Wurzeln nicht direkt in Team Fortress 2, sondern mehr im eingegangenen Eigengewächs Titan. Wie der bei Blizzard für „Franchises und deren Entwicklung“ zuständige Chris Metzen gestern noch sagte, erführen einige Elemente aus Titan ihre Fortsetzung jetzt in Overwatch. Doch auch wenn einige Elemente von Overwatch ihren Ursprung in Titan hätten, seien beide Spiele doch ziemlich verschieden.

Erst vor wenigen Monaten hatte Blizzard öffentlich gemacht, dass sie ihr Mammut-Projekt Titan nicht stemmen würden können. Titan war wohl als wilde Mischung aus Shooter und MMORPG gedacht, kam aber nie so richtig zusammen. Die Entwickler hatten, nach eigenen Angaben, nie die Leidenschaft für das Projekt gefunden. Für Titan wurden in der Nachbetrachtung zahlreiche Einflüsse genannt. Manche sprachen von einem Mix aus Die Sims, World of Warcraft und Team Fortress 2. Es scheint jetzt klar, in welche dieser Elemente man sich bei Blizzard verknallte, für welche man sich entschied.

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Quelle(n): Polygon
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