ArcheAge: Shitstorm Reloaded – Trion Worlds verärgert Wale mit einem Delfin [Update]

Über dem Sandpark-MMO ArcheAge ziehen erneut dunkelbraune Wolken auf: Ein Shitstorm braut sich zusammen. Grund ist diesmal ein Geschenk an ehemalige Spieler, damit die wieder mal einloggen.

Wie die US-Seite massivelyop berichtet, gibt es in ArcheAge mal wieder Ärger am Horizont. Es ist im Moment, da noch kein offizielles Statement vorliegt, noch nicht ganz klar, welche Ausmaße die Aktion hat. Am Anfang wurde sie sogar für eine bloße „Trollerei“ gehalten. Es mehren sich aber die Anzeichen dafür, dass sie stimmt. Hohe Wellen schlägt sie allemal.

Offenbar wurde englischsprachigen Spielern von Trion Worlds ein „Komm-doch-zurück-Paket“ angeboten, das sie sich im Glyph-Store abholen können. Darin enthalten sind Pässe für das neue Dungeon, einige EXP-Boosts und Arbeitspunkt-Tränke. Spieler sollen mit diesen Geschenken wohl dazu motiviert werden, doch wieder mit ArcheAge anzufangen und sich das neue Update anzusehen. Soweit wäre das kein Grund zur Aufregung.

http://youtu.be/1yYthpxBG3M

Bekommen Ex-Spieler je nach Status andere Geschenke?

Allerdings sind bei manchen Spielern in diesem Angebot wohl auch extrem wertvolle Gegenstände drin, die aus den Vorratskisten kamen. Sogar der Delfin „Cyanfin“ ist bei manchem Angeboten dabei. Andere Versionen dieser Einladung zeigen andere Angebote. Es scheint darauf anzukommen, wie viel Geld ein Spieler bislang in ArcheAge gelassen hat.

Im Moment kommen die Informationen noch ausschließlich von Spielern – und wie uns erst in den letzten Tagen durch griechische Finanzminister und ZDF-Shows verdeutlicht wurde: Na ja.


Der Haken bei so etwas ist, dass sich Spieler, die treu zu ArcheAge gestanden haben, nun „betrogen“ fühlen, da andere für ihr „Aufgeben“, wie sie es sehen, mit so teuren Geschenken belohnt werden, während ihre eherne Treue nun zu ihrem Nachteil ausgelegt wird.

Manche haben für den Delfin 700 Euro bezahlt, andere sollen ihn nun geschenkt kriegen

Um den Delfin Cyanfin etwa, ein ganz besonderes Mount, hatte es den ersten Shitstorm in 2015 für ArcheAge geben. Denn der war nicht etwa, wie angekündigt, über Loyalitätspunkte zu erhalten, sondern über die ungeliebten Vorratskisten. Hier kommt es einem Lotterie-Gewinn gleich, ihn zu ziehen. Und so mancher Spieler gibt da richtig Kohle aus: So ähnlich wie wenn ein Schuljunge aus einem verdammten Kaugummi-Automaten endlich den Ring ziehen möchte, um ihn der schon ewig angehimmelten Franziska aus der 7b anzustecken und dann schmeißt er sein ganzes Taschengeld und es kommen einfach nur Kaugummis raus.

ArcheAge-Mail-Box
Hat ein Spieler als Beweis aufgenommen.

Spieler, die besonders viel Geld in einem Free2Play-Game lassen, nennt man auch „Wale.“ Einer von denen hat im Trion Worlds Forum einen bösen Brief veröffentlicht, er habe über 700 Dollar ausgegeben und nicht den Delfin „Cyanfin“ erhalten und nun sollen andere den völlig umsonst bekommen. Nicht mit ihm! Er werde sofort sein Abonnement beenden.

Ein vorbeikommender User kommentierte ironisch: „Herzlichen Glückwunsch zum Pegasus.“ Das wird das nächste Prestige-Reittier der Stunde sein.

ArcheAge-Weiblicher-Richter

Überraschung: Es hat sich alles tatsächlich genau so zugetragen

Update 0:15: Jau, es ist genauso, wie in dem Artikel beschrieben. Die Werbe-Aktion lief so ab. Wir können die Fragezeichen rausstreichen. Es gibt ein Statement des ArcheAge-Producers, der sagt: Es ist ihr Job, zu sehen, wie man Spieler wieder zurück nach ArcheAge bringt. Dafür muss man ihnen attraktive Angebote machen. Hier hat man es aber in guter Absicht übertrieben und war einfach zu großzügig, hat dabei die bestehenden Spieler vor den Kopf gestoßen. Man hat schon dafür gesorgt, damit sowas in Zukunft nicht mehr vorkommt und plant nun, allen Spielern etwas zu geben:

The bottom line is we ran forward at full speed with the best intentions and the packages were just plain too generous. We’ve corrected this process internally and have measures in place now to identify and review appropriate rewards.

We need to ensure our existing loyal patrons and players never feel slighted when we implement programs like this. It’s important for us to treat our community fairly and to do this we are designing a giveaway for all active ArcheAge players. We will have more details tomorrow after internal discussions occur around development of the program.

ArcheAge-Katzenlady

Mein MMO meint: Die Story war im ersten Moment eigentlich zu abgefahren, um wahr zu sein. Deshalb waren wir bei der Schilderung auch vorsichtig. Die erste Reaktion war sowohl bei uns, wie auch bei vielen Spielern, die das gehört haben: Das ist zu extrem, das kann ja nicht mal Trion Worlds passieren – irgendwer hat da den Delfin per Photoshop in die Mail an Ex-Patrone geschmuggelt. Aber offenbar ist Trion Worlds, was sowas angeht, wie dem Boxer Mike Tyson einfach alles zuzutrauen: Auch dass Ex-Spieler Pakete im Wert von 100 Euro einfach so bekommen, ohne drauf zu achten, wie sich die Spieler fühlen, die für so Pakete tatsächlich 100 Euro bezahlt haben und das vielleicht noch gestern.

Wohlgemerkt: Nichts gegen normale “Geschenke”, aber diesen Delfin da mitreinzupacken, von dem man doch genau wissen musste, wie heikel der einfach ist … das zeugt von einer völligen Fehleinschätzung der eigenen Spielerschaft.

Im Gegensatz zu früher muss man aber sagen, dass der Fehler dann auch schnell eingeräumt wurde. Das ist eine willkommene Änderung. Schon morgen will man mitteilen, wie genau man diesen Fehler wieder gutmachen möchte.

Evolve: Torvald, Slim, Sunny, Crow – Das sind die 4 neuen Jäger

Der Koop-Shooter Evolve stellt die vier neuen Jäger vor, die Tier-4-Leute. Am 31. März sollen die für XBox One, Playstation 4 und den PC erscheinen.

Am 31. März wird’s bei Evolve erstmals neuen Content geben. Zwei zusätzliche Karten werden dann erstmal nur auf die Xbox kommen. Das wusste man schon. Neu ist allerdings, dass es am Dienstag, dem 31. März, auch vier neue Jäger geben wird. Das sind die Tier-4-Hunter, auf die man schon länger wartet, und die auch Teil von bestimmten Vorverkaufspaketen waren. Wir stellen Euch die vier neuen Jäger vor.

Evolve-Torvald-Assault

Torvald – Robo-Assault

Für Torvald hat man sich offenbar von Robocop inspirieren lassen. Der Assault hat eine Begegnung mit einem Monster zwar überlebt, aber nur teilweise. Er wurde mit Cyber-Implamanten in eine Art „Halb-Mensch/Halb-Panzer“-Hybrid aufgerüstet, auf seinem Rücken trägt er zwei Mörser.

Torvald ist auch in der Nahdistanz gefährlich, hier setzt er auf eine automatische Schrotflinte und Schrapnell-Granaten. Die funktionieren am besten in Kombination: Die Granaten decken Schwachpunkte auf, mit der Schrotflinte feuert Torvald rein. Klingt nach einem starken Zuwachs für die Jäger in Evolve.

Evolve-Crow-Trapper

Crow – der Batman-Trapper

Crow ist ein Trapper, der auf den Bildern mit seiner Fledermaus, der Batray Gobi, zu sehen ist. Wobei „Fledermaus“ für Gobi hier ebenso gilt wie „Hund“ für Daisy. Es ist eine Alien-Entsprechung. Gobi kann auf Kommando losflattern und die Monster für Crow aufspüren. Der setzt auf eine Stasis-Kanone, kann die Monster entweder im Schnellfeuer verlangsamen oder sie mit einem gebündelten Strahl auf die Knie zwingen.

Evolve-Slim-Medic

Außerdem verfügt er noch über eine zweite Waffe. Die kann entweder mit schnellen Feuerstößen für hohe DPS sorgen oder, wenn sie zum Schuss aufgeladen ist, direkt an der Rüstung vorbei an die Lebensenergie des Monsters gehen.

Slim – der medizinische Antman

Slim ist der neue Tier-4-Medic und hat einige Stränge Insekt in seiner DNA. Er kann Lebensenergie vom Monster abziehen und damit seine „Heal Burst“ aufladen, die haben einen höheren Radius als Heilmethoden anderer Medics.

Evolve-Sunny-Support

Slim stehen Heil-Dronen zur Seite, die seine Kameraden aufspüren und über die Zeit gesehen wieder aufpeppeln, aber nur solange der Jäger nicht angegriffen wird. Als Gimmick verfügt Slim über einen Sporen-Effekt, mit dem er die Jäger vor dem Schnüffeln des Monsters verbergen kann.

Sunny – die legendäre Supporterin

Von Sunny haben die Evolve-Fans schon gehört. Sie taucht immer wieder im Smalltalk der Jäger auf und sie hat auch eine gemeinsame Vergangenheit mit Abe und Parnell. Ihre Schild-Dronen unterstützen das Team und fangen Schläge für die Jäger ab. Ihr Jetpack-Booster lässt die Kameraden schneller und weiter durch die Luft reisen. Und ihr Mini-Nuke-Granatenwerfer sorgt für den nötigen Punch.

Einen kleinen Vorgeschmack auf ein Gespräch zwischen ihr und Torvald gab’s im Evolve-Forum auch schon zu lesen:

Sunny-Torvald-Gespräch-Evolve

Und wer jetzt denkt: Da haben die Monster ja gar keine Schnitte mehr. Am 31. März taucht auch das neue Monster Behemoth in Evolve auf.


Alles Weitere zum Koop-Shooter findet Ihr auf unserer Evolve-Themenseite.

Quelle(n):
  1. Evolve

Skyforge: Beta geht in 1 Woche mit 4 neuen Klassen weiter

Beim Götter-MMO Skyforge ist heute morgen die erste Closed-Beta-Phase ausgelaufen, schon Ende des Monats geht’s weiter.

Das sind doch mal wirklich gute Nachrichten, die bei uns grade im E-Mail-Fach lagen. Schon am 25. März, morgens um 10, geht die zweite Closed-Beta-Phase von Skyforge los. Sie dauert bis zum 8. April an.

Teilnehmen können ausgewählte Spieler. Besitzer eines Gründerpakets sind sicher auch in der zweiten Phase mit an Bord. Die alten Unsterblichen können weitergespielt werden.

In der zweiten Closed Beta will das Team Allods einiges drauflegen: Vor allem die 4 neuen Klassen sind hochinteressant: Archer, Necromancer, Slayer, Kinetic. Die konnte man in der ersten Beta schon im Trainingsraum mal ausprobieren, jetzt gibt es die auch so zum Zocken.

Hier ist unser Liebling der 4 neuen Klassen, der Kinetic, ein Range-DD, der sich schon mal selbst als Rollgeschoss opfert:

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Außerdem neu in der zweiten Closed Beta sind, wir zitieren:

  • Neue Zone: Naori Island
  • Neuer „Superiority”-PvP-Modus: 8 vs 8
  • Neuer Dungeon für eine Gruppe von fünf Spielern: Daren Facility
  • Zwei neue Gruppenabenteuer: Thetin Rift, Cronnel Platforms
  • Neue „CUBE“-Style-Instanz: Nedder Test Area

Zusätzlich wird es in Skyforge während der zweiten Woche der geschlossenen Betaphase ein besonderes PvP-Event geben. Spieler sollten somit ihre Charaktere für den Kampf in den Arenen rüsten. Unter dieser Adresse könnt Ihr Euch für den zweiten Beta-Test von Skyforge anmelden und hoffen, dass Ihr ausgewählt werdet.


Unser Skyforge-Preview und der Ersteindruck aus der ersten Beta informieren Euch über das neue Game.

MMO-Trends Februar: Final Fantasy XIV und Guild Wars 2 überholen ArcheAge

Bei den MMO-Trends im Februar hat ArcheAge seinen Platz als Nummer Zwei MMORPG hinter WoW verloren, Guild Wars 2 und Final Fantasy XIV zogen vorbei.

Jeden Monat ermittelt Ratpr, wie viele Stunden Nutzer ihres PC-Programms in den virtuellen Welten verbracht haben. Anhand dieser Trends lässt sich ablesen, wie es für die einzelnen Games so läuft. Bitte beachtet, dass es keine „absoluten Spielerzahlen“ sind, sondern nur ein Trend, eine Annäherung daran. Warum wir keine offiziellen Zahlen verwenden, lest Ihr in diesem Artikel. Wir halten die Raptr-Zahlen noch für das verlässlichste Trend-Barometer.

An der Spitze nix Neues

Der Push von World of Warcraft ist erstmal beendet. Hatte man im Januar noch über 10% aller Spiel-Anteile der Raptr-Nutzer, ist man jetzt wieder auf 8% runter. Der anfängliche Schwung bei World of Warcraft ist vorüber, daran konnte auch die Schwarzfelsgießerei und der WoW-Patch 6.1. nichts ändern. League of Legends zieht einsam auf der Spitzenposition seine Kreise.

ArcheAge-Kopfueber

ArcheAge fällt, Guild Wars 2, Final Fantasy XIV steigen

Seit dem September hielt sich das Free2Play-MMO ArcheAge stark auf Platz 2 unter den MMORPGs. Es war aber ein stetiger Abwärtstrend zu erkennen. Jetzt haben die solideren Guild Wars 2 und Final Fantasy XIV das Sandpark-MMO überholt.

ArcheAge ist in dieser Statistik immer mit Vorsicht zu genießen: Es belohnt Spieler, die im Game eingeloggt sind, mit höheren Arbeitspunkten, die werden fürs Crafting benötigt. Vor kurzem hat man sogar den AFK-Timer entfernt. Spieler können jetzt einfach über Nacht eingeloggt bleiben. Für Free2Play-Spieler auch in Zukunft, eine verlässliche Möglichkeit, um an Labor-Punkte zu kommen. Bezahlspieler werden das allerdings nicht mehr nötig haben, sie werden auch offline die vollen Arbeitspunkte erhalten: Es bleibt daher spannend, ob ArcheAge weiter im Konzert der großen Stunden-Killer mitspielen kann.

Final-Fantasy-XIV-Triumph

Den Anstieg bei Final Fantasy XIV führen die Macher des Ratpr-Blogs unter anderem auf ein Free-Login-Wochenende Ende Februar zurück. Das setzte sich als Free-Login-Woche im März fort. Sicher spielt auch der Gold-Saucer-Patch eine Rolle. Der brachte zur Freude der Fans nur Nebensächlichkeiten. Das wird sich noch Ende März mit dem nächsten Patch ändern, der wird wieder Content bringen, er kommt aber erst am 31.

GW2-Wyvern

Der Anstieg bei Guild Wars 2 geht wahrscheinlich auf Werbeaktionen und heftige Rabatte zurück. Damit begleitete ArenaNet ihre Ankündigung der Erweiterung Heart of Thorns.

Überhaupt sieht für beide MMOs die Zukunft rosig aus. Die Final Fantasy XIV’ Erweiterung Heavensward hat bereits ein Release-Datum und auch das GW2-AddOn dürften wir noch in diesem Jahr sehen.

Heroes of the Storm

Heroes of the Storm neu dabei

Es ist nur relativ selten zu beobachten, dass ein Spiel die Top 20 neu knackt. In diesem Monat ist es, dank der anlaufenden Beta, Blizzards Heroes of the Storm gelungen. Gleich auf Platz 12 steigt das MOBA ein. Damit hat Blizzard nun, wie wir im letzten Monat schon prophezeiten, gleich 4 Spiele in den Top 20. Das ging viel schneller als gedacht.

Hearthstone (9) schwächelt, hier ist aber schon Nachschub in Form eines neuen Abenteuers angekündigt. Diablo 3 hält sich, dank der neuen Season, in der Spitzengruppe (5).

Ein Kandidat für den Wiedereinstieg?
Ein Kandidat für den Wiedereinstieg?

Weitere MMOs, die wir auf unserer Seite begleiten und die in der Top 20 zu finden sind, haben ihre Plätze gehalten, leicht verloren oder sich leicht verbessert. Darunter Smite (6) und die Military-MMOs World of Tanks (10) und War Thunder (17). Der Free2Play-Klassiker Star Wars: The Old Republic (15) bleibt stabil. Warframe macht einen Sprung von 19 auf 16. Wobei in dem Bereich auch Kleinigkeiten schon zum Gewinn einiger Platzierungen führen können.

Für den April darf man gespannt sein, ob sich die Buy2Play-Umstellung von The Elder Scrolls Online insofern bemerkbar macht, dass es hier in der Liste auftaucht. Die Chancen stehen wohl recht gut. Aus der Top 20 flog TESO bereits im Juli letzen Jahres raus. Einen Monat später verlor übrigens WildStar seinen Platz an der Sonne.

Raptr-Trends-Februar

Mit dem Status-Quo von 5 großen MMORPGs beschäftigen wir uns in diesem Artikel: Wo stehen die 5 Bezahl-MMORPGS WoW, TESO, WildStar, GW2 und FF XIV Anfang 2015?

Quelle(n):
  1. Raptr-Blog

Destiny: Auge für Details – Zielfernrohre bei Scharfschützengewehren im Vergleich

Bei Destiny gehören die Zielfernrohre zu den verschiedenen Eigenschaften, die man bei einer Scharfschützen-Waffe auswählen kann. In einer Video-Übersicht werden sie vorgestellt.

Scharfschützengewehre in Destiny zählen zu den beliebtesten Waffen überhaupt: Die legendären Ausgaben wie Schwarzer Hammer, LDR 5001 oder die Efrideets Speer sind Monster, die vielleicht nur noch von der exotischen Eisbrecher übertroffen werden.

Und an was denkt man bei Scharfschützengewehren als erstes? Na ja gut, an Tarnung, Präzisionsschüsse, Full Metal Jacket, Duel – Enemy at the Gates oder einen schnellen Stellungswechsel, aber trotzdem: Irgendwo so an Stelle 24 taucht dann mal das Zielfernrohr auf und das ist eigentlich so mit das Wichtigste. Auch in Destiny.

Destiny-Black-Hammer

Heute wollen wir Euch ein nützliches Video vorstellen, das auseinanderklamüsert, was die einzelnen Scharfschützen-Zielfernrohre, die Scopes, bei Destiny genau machen, welche Werte und Vorteile sie bringen und vor allem, wie sie dann im Spiel auch aussehen. Gerade bei Scharfschützengewehren sind die Zielfernrohre besonders wichtig.

Die einzelnen Rohre unterscheiden sich im Bonus auf die Reichweite, die Stabilität, sie wirken sich auf das Handling und die Nachladegeschwindigkeit aus. Und sie bestimmt den Zoom-Faktor.

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Die Qual der Wahl bei den Zielfernrohren in Destiny

Normalerweise hat man bei Sniper-Gewehren die Auswahl zwischen drei verschiedenen Scopes. Dabei können unterschiedliche Ausgaben von Scharfschützengewehren derselben Bauart bis zu 8 unterschiedliche Zielfernrohre theoretisch anbieten. Sie liegen immer auf den verschiedenen Knotenpunkten, den Aufwert-Spots. Es ist aber immer nur eine der Optionen auf der Waffe auch tatsächlich da.

Bei der Eisenbanner-Sniper Efrideets Speer kann entsprechend nachgewürfelt, bei anderen legendären Waffen muss auf den nächsten Drop gehofft werden.

  • Zur Auswahl stehen die Langdistanz-Spezialisten: Eagleeye SLR20, Sightys SLS20 und Hawkeye SLR15 (der oberste Spot).
  • Kompromiss-Lösungen für die mittlere Distanz: Longview SLR10, Shortgaze SLH10, Longview SLR20 (der mittlere Knotenpunkt),
  • Und zwei Experten gibt es für die Nahdistanz: TacsysSLS15, Ambush SLH25 (die unterste der 3 Wahlmöglichkeiten),

Viele Hüter bevorzugen die Scopes, die für kurze Distanz gedacht sind, und die auf dem 3. Knoten liegen.

Aber nicht bei jedem Scharfschützengewehr kann das Zielfernrohr ausgewählt werden. Bei exotischen Waffen wie dem Eisbrecher oder der „Kein Land Außerhalb“ ist es fest. Die Geduld und Zeit hat zwei verschiedene Zielfernrohre zur Auswahl, das normale und dann noch eins über eine spezielle Eigenschaft.

Hier gibt es ein Bild, das Euch die einzelnen Scopes zeigt. Klickt drauf, um es zu vergrößern.

Destiny Scharfschützengewehre

Übrigens: Das „Kein Land Außerhalb“ gilt als das Scharfschützengewehr mit dem nervigsten feststehenden Visier in Destiny, doch in der Praxis regt die Retro-Waffe Spieler zu Höchstleistungen an.

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Habt Ihr einen Favoriten unter den Scopes? Der Videomacher schwört auf das Ambush SLH25.

The Elder Scrolls Online nerft Möpse, lässt aber Männer ins Brautkleid schlüpfen

Beim Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online macht man, was den Kronen-Shop angeht, keine Unterschiede zwischen Männlein und Weiblein.  Auch Männer können das Brautkleid anziehen. Frauen hat man allerdings so manche Stelle mit nackter Haut in Update 6 gestrichen.

Männer in gewagten Outfits

Es war eine der am häufigsten gestellten Fragen: Wird man das Brautkleid aus dem Kronen-Store denn auch wirklich als Mann in The Elder Scrolls Online anziehen können? Und die Antwort war: Ja, man wird!

Und tatsächlich – wie jetzt in zahlreichen Pics zu sehen ist – probieren das auch einige mit Freuden aus. Auf reddit etwa gibt es einen Thread: „Ich wette, das hat jeder mit einem männlichen Char als erstes gemacht!“

TESO-Brautkleid2

Frauen nicht mehr so wirklich

Derweil gibt’s um die weiblichen Modelle seit Monaten ein bisschen Zoff: Da hat man mit Update 6 einige Rüstungen deutlich züchtiger gemacht als sie vorher waren. Schon seit die Änderungen auf dem Test-Server waren, äußern Spieler ihren Unmut.

So mancher meckert schon: „TESO hat mir meinen Ausblick ruiniert.“ Was vorher sexy und elegant war, sehe nun mit Update 6 nicht mehr so schick aus. Bauchfrei, halsfrei, schulterfrei und ein Blick ins Dekoltee wurden bei so mancher Rüstung für die Weiblichkeit gestrichen. Die neuen Modelle sehen so aus, als käme man damit auch als Touristin in Kirchen streng katholischer Länder, gut die Dame auf dem Bild müsste wahrscheinlich einen Exorzismus über sich ergehen lassen, aber irgendwas ist ja immer:

ESO-Frauen-Outfits
Mit diesem Foto als Opener begann die “ESO hides my Cleavage”-Diskussion im offiziellen Forum.

Wo in anderen Games Frauen leicht bekleidet und nicht nur mit schwingendem Schwert unterwegs sind, hat man sich bei Zenimax mit Update 6 wohl dazu entschieden, die weiblichen Spielfiguren in einigen Fällen etwas dezenter und zweckmäßiger zu bekleiden.

Unter „ESO hides my cleavage“ (bisschen frei übersetzt als: TESO versteckt meine Möpse) gibt es einen langen Thread im offiziellen Forum, in dem Spieler ihr Schicksal beklagen.

Änderungen bei The Elder Scrolls Online haben nicht nur Gegner

So mancher oder vielleicht auch manche meckert: „Egal, was ich anziehe, meine Heldin sieht wie eine Nonne aus.“ Die Änderung hat aber nicht nur Gegner, für so manchen TESO-Fan passt der neue Look deutlich besser nach Tamriel. Für sie wären Stahl-Bikinis, wie man sie in so manchem Asia-MMO sieht, ein Albtraum. Da zeichnen sich weibliche Spielfiguren ja häufig dadurch aus, was sie eben nicht tragen.

Es scheint ohnehin nicht so zu sein, als habe Zenimax in erster Linie eines Sittlichlichkeitsgefühls wegen nachgebessert: Auch bestehende, schon züchtige Outfits wurden abgewandelt in der Absicht, realistischer zu sein.

Eine ironische Wendung bekommt die Änderung, wenn man weiß, dass mit dem Wechsel von TESO auf Update 6 die Altersempfehlung der PEGI von 16 auf 18 angehoben wurde: Man nahm wohl Anstoß am Rechts-System.

Wie seht Ihr das?


Wie Cortyn das Thema “sexy Outfits in MMOs” sieht, könnt Ihr hier nachlesen: Sexismus in MMORPGs – Absurdität in Entscheidungen und Körperproportionen

World of Warcraft: Protest hat Erfolg! Blizzard gibt PvPlern 10% Schaden zurück

Bei World of Warcraft hat man schon nach wenigen Tagen eine Entscheidung einkassiert: Der 10% Dmg-Nerf auf alles, ist Geschichte.

Das ist mal eine Seltenheit. Vor einer Woche kam ein Hotfix bei WoW, der im Prinzip sagte: Mit den Änderungen von 6.1. ist der Schaden zu stark und das PvP dadurch zu schnell geworden. Wir streichen Euch 10% Schaden im PvP.

Die Spieler haben daraufhin heftig protestiert und sich darüber beschwert. Ihnen gefiel das schnellere PvP in World of Warcraft besser. Nun … nicht jeder wird das so höflich formuliert haben …

Jetzt sagt Blizzard: Das Feedback war derart negativ, dass wir uns nach internen Gesprächen dazu entschieden haben, die 10% wieder rausrücken.

Quelle(n):
  1. Blizzardwatch

WildStar: Mehr Inhalte für Gelegenheitsspieler; Guild Wars 2 lässt grüßen

Auf dem Testserver von WildStar kann man aktuell eine erste Version des kommenden Patches “INVASION: Nexus” antesten. Neben einem neuen Raid, einem neuen Abenteuer und dem Begleitersystem soll es aber vor allem für Gelegenheitsspieler mit wenig Zeit neue Inhalte geben. Diese Content-Happen werden “Aufträge” heißen!

Abwechslung in PvP und PvE

Jeden Tag wird es 10 unterschiedliche Missionen geben – 5 im Bereich PvE und 5 weitere fürs PvP, wobei maximal 3 pro Kategorie gleichzeitig angenommen werden können. Die Ziele könnten unterschiedlicher kaum sein: Tötet 50 Moodies, erlangt 20 Multi-Kills, schließt 3 Herausforderungen ab oder besiegt 10 feindliche Spieler. Die Aufträge kommen in drei unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen. Stufe 1 lässt sich relativ einfach und in sehr kurzer Zeit erledigen, die schweren Varianten erfordern aber schon ein wenig Können oder gar eine kleine Gruppe, um gemeistert zu werden.

WildStar Contracts-System PvP PvE

Wer eine Aufgabe abschließt, der wird mit ein wenig Gold und einer Beutetasche belohnt, in der üblicherweise Ruhm, Prestige oder ein Ausrüstungsgegenstand wartet. Weil das alleine aber nicht genug motiviert, gibt es zusätzlich noch “Auftragsbelohnungspunkte”.

Mehr Arbeit, mehr Beute

Es sind auf jeden Fall gewisse Parallelen zu den täglichen Missionen von “Guild Wars 2″ zu erkennen. Wer fleißig Aufträge abschließt, sammelt über kurz oder lang Auftragsbelohnungspunkte an, die einen zu Anfang leeren Balken füllen. Sobald genug Punkte angesammelt wurden, erhält man eine besondere Belohnung. Entweder entscheidet man sich für ein “sicheres” Upgrade der eigenen Rüstung, oder man vertraut auf das Glück und wählt die zusätzliche Belohnungskiste, in der sowohl Reittiere, Begleiter oder seltene Housing-Gegenstände sein können.

Je stärker man den Belohnungsbalken gefüllt hat, desto höher ist natürlich die Chance auf ein paar richtig seltene Gegenstände. Sobald man eine Belohnung der besten Kategorie abgestaubt hat, wird der Balken wieder geleert und das Abschließen der Aufträge beginnt von Neuem.

WildStar Contracts-System

Das Ziel dieses Systems ist es offensichtlich, auch Spielern mit wenig Zeit Anreize zu geben, regelmäßig in WildStar reinzuschauen. Bei Guild Wars 2 wurde das Ganze als Erfolg verbucht – es bleibt abzuwarten, ob Carbine genau so glücklich damit wird wie ArenaNet.


Guild Wars 2: Neuer Patch brachte Bugs und einen üblen Exploit

Der neueste Patch beim Fantasy-MMORPG Guild Wars 2 bringt zahlreiche Probleme mit sich, darunter auch einen hässlichen Exploit.

Der Feature-Patch, der Montagabend zu Guild Wars 2 kam, brachte nicht nur lustige Kamera-Spielereien, einen Streaming-Client und andere Änderungen mit sich, sondern auch Bugs, Exploits und reichlich Ärger, wie etwa massivelyop berichtet.

Guild Wars 2

Ein User im offiziellen Forum hat eine Checkliste mit lauter Bugs erstellt, bei denen er nun die Teile rausstreicht, die per Hotfix repariert wurden. Das ist wohl nie ein gutes Zeichen, wenn das wer macht. Viele der Fehler resultieren aus der neuen Kameraperspektive und den Möglichkeiten, die die mit sich bringt.

Am ärgerlichsten ist wohl aber ein Exploit, der es Spielern erlaubt, den Erfolg „Gott unter Sterblichen“ zu erringen, der sonst viel Arbeit im ersten Guild Wars erfordern würde. So was mögen die Veteranen, die diesen Erfolg bislang exklusiv hatten, mal gar nicht. Bei Guild Wars 2 sichert man zu, die Probleme zu beseitigen, vor allem den Exploit nehme man sehr ernst, wie es heißt.

Vielleicht hätte der Patch dann doch lieber um eine weitere Woche verschoben werden soll.

Crowfall: Ein MMO, bei dem Mounts sterben

Mounts können im Fantasy-MMORPG Crowfall angegriffen, getötet und gestohlen werden. Wenn auch nicht unbedingt in dieser Reihenfolge.

Mounts dienen vorrangig zum schnellen Reisen oder zum transportieren von Waren. Jenes auf dem Bild ist ein Lastentier, welches unter anderem Stein, Holz oder Eisen transportieren kann. Um ein Mount zu erhalten, müssen sie zunächst gezähmt werden. Dazu sind ein oder mehrere Skills nötig, zum Beispiel Riding. Je höher diese Fähigkeit ist, desto bessere und mehr Kreaturen kann man zähmen. Auch die Reitgeschwindigkeit erhöht sich entsprechend.

Nicht jedes zähmbare Tier lässt sich für alles nutzen. Ein Mount, das nicht reitbar ist, kann daher nur für den Transport von Gegenständen genutzt werden. Dieses mitlaufende Inventar kann daraufhin auch angegriffen und getötet werden. Jener Tod ist meist endgültig. Hat man allerdings zuvor eine Statuette erstellt, mit der das Mount jederzeit aus dem Inventar heraus rufen lässt, verursacht der Tod lediglich einen Cooldown auf den Gegenstand. Um eine Statuette herzustellen sind entsprechende Disciplines notwendig. Sicher ist die Kreatur dennoch nicht. Da man Items verlieren kann, wenn man im PvP getötet wird, lässt es sich somit auch stehlen.

Crowfall Mount

Bei dem vorgestellten Mount-System handelt es sich um ein Strech Goal der Kickstarter-Kampagne. Dazu sind 1,3 Millionen Dollar notwendig. Die Kampagne endet am 26.03.2015 und es fehlen noch etwa 60.000$. Weitere News zum Kickstarter-Hit Crowfall gibt es hier.

Quelle(n):
  1. kickstarter.com

H1Z1: Heute Mittag kommen ein neuer Patch, neuer Bogen, mehr Zombies

Das Survival-MMO H1Z1 spielt heute Mittag einen neuen Patch auf, der unter anderem einen verbesserten Bogen bringen soll.

Von 12:00 bis um 15:00 Uhr heute am Donnerstag, dem 19.3., hat die Zombie-Apokalypse kurz Pause, die H1Z1-Server gehen runter, es kommt zu Wartungsarbeiten. Ein neuer Patch wird aufgespielt.

H1Z1

Der Patch dreht sich zum einen um die Fahrzeuge und die Perspektive da drin. Das ist seit einigen Wochen eine wichtige Sache für die Entwickler. Jetzt kann mit „K“ der Motor abgestellt werden, das Spiel erinnert sich daran, mit welcher Perspektive man ins Fahrzeug einstieg und stellt die beim Aussteigen wieder her.

In der Außenwelt will man weniger Wildtiere und dafür mehr Zombies und dreht am Verhältnis. Außerdem kommt mit dem „Recurve Bow“ ein neuer stärker Bogen ins Spiel, der wird im Battle-Royale-Modus den normalen Bogen ersetzen – außerhalb davon kann er nicht hergestellt, sondern muss gefunden werden. Zudem sollen Waffen nun an den Spielern dargestellt werden.

Quelle(n):
  1. h1z1 Patch-Notes

Destiny: Endlich mal Sachen zum Wechseln! So sehen Hüter in Eisenbanner-Kluft aus

Eisenbanner-Brust1

Bei Destiny hat ein talentierter Fan nun Titan, Hunter und Warlock in die Eisenbanner-Rüstung gepackt.

Es ist einer der Vorwürfe an Destiny, den man häufig hört: Ihr seht ja alle wie Klone aus. Und da ist, das muss auch der härteste Fan eingestehen, was dran. Denn der Weg auf die Höchststufe führt in Destiny über die Rüstung, die er am Leibe trägt und die daher auch am Helden zu sehen ist.

Und das hieß lange, wenn ein Hüter in Destiny die Höchststufe erklimmen wollte, war die Auswahl stark beschränkt: 3 Raid-Rüstungsteile muss der Spieler schon mal tragen – ein exotisches Rüstungsteil steht ihm dann noch zur Wahl frei. Das führt dazu, dass sich viele Spieler einer Klasse stark ähneln. Sich nur durch die Waffe und vielleicht noch einen Shader optisch voneinander unterscheiden.

Die Brust gibt es seit Dienstag im Eisenbanner von Destiny

Eisenbanner-Boots2

Nun gibt es seit dem Dienstag das dritte Rüstungsteil des Eisenbanners, die Brust, mit einem Lichtwert von 36 zu erspielen. 36 ist die magische Zahl, die bis zur Höchststufe reicht. Wahrscheinlich soll beim nächsten Eisenbanner im April der neue Helm verkauft werden: Dann wäre das Eisenbanner-Set in Destiny auf der neuen Höchststufe komplett!

Auch nun haben Spieler endlich Rüstungsteile zum Wechseln. So mancher spielt das Eisenbanner auch nur, um endlich eine andere Brustrüstung zu bekommen, weil ihm der Look der jetzigen Raid-Rüstung einfach nicht zusagt oder weil die neue Rüstung einfach so viel besser aussieht.

Übrigens: Die Eisenbanner-Rüstungen haben auch noch einen anderen Vorteil, sie müssen nicht mit Leuchtbruchstücken aufgewertet werden, sondern das geht mit Aszendentenbruchstücken!

So sehen Titan, Jäger und Warlock in voller Eisenbanner-Kluft aus

Wie Helden in voller Eisenbanner-Montur aussehen, hat ein talentierter reddit-User in Postern festgehalten. Man weiß ja, wie die Eisenbanner-Rüstung aussah, noch von vor dem DLC, als es diese damals schon gab. Bis zum Dienstag, dem 24.3. gibt es noch die Gelegenheit auf die Jagd nach der Brust zu gehen, die sieht übrigens nicht nur schick aus, sondern hat auch ganz ordentliche Werte.

Wenn Ihr auf die einzelnen Bilder klickt, werden sie noch größer:

Wer ist Euer Favorit? 

Quelle(n):
  1. reddit

Destiny: Spieler bezwingt Crotas Ende einhändig, hat auch keine andere Wahl

Bei Destiny hat ein Spieler den Raid Crotas Ende nur mit einer Hand bezwungen. Das ist aber kein selbstauferlegtes Handicap, sondern einer Einschränkung geschuldet.

Auf jede erdenkliche Art wurde der Raid Crotas Ende im MMO-Shooter Destiny mittlerweile bezwungen: Alleine, alleine nur mit einer Schrotflinte oder mit der “Kein Land Außerhalb” angelegt; alleine und nur mit Granaten, Super und komplett auf Feuerwaffen – , sogar auf heroisch gibt es schon die ersten Rekorde, so hat es ein Spieler im allein geschaft geschafft, Crota zu bezwingen und ein anderer hat erst kürzlich Atheon auf die art von Han bezwungen – solo.

Vor einer Weile haben wir angesichts der Vielzahl von neuen Rekorden und Ideen, wie einzelne Spieler Crotas Ende absolvieren, schon scherzhaft gefragt: Wie wird man’s jetzt als nächstes machen, es gibt ja nur den einen Raid. Was ist da noch übrigt? Geht der nächste solo und vielleicht mit einer Augenbinde da rein? Oder spielt es sogar nur mit einer Hand? Und tatsächlich kam heute die Video-Reihe: Ein Spieler hat den kompletten Raids Crotas Ende einhändig bezwungen.

Da ist die erste Reaktion ein bisschen: Na ja, so ein Poser. Die wäre in diesem Fall aber völlig deplatziert, denn der Youtuber „TheKAPGUN“ kann in der Tat nur mit einer Hand zocken. Die andere ist eingeschränkt entwickelt. Er hat keine Kontrolle über seinen rechten Arm unterhalb des Ellenbogens. Es ist kein selbst auferlegtes Handicap, sondern ein sehr reales. Also wirklich eine Leistung, der man mit Respekt begegnen sollte und keine Aufschneiderei. Der Spieler nimmt seit über 4 Jahren Youtube Videos auf, die zeigen, wie er trotz seiner Behinderung Dinge fertigbekommt, die andere mit zwei gesunden Händen nicht schaffen.

Hier sind die Videos, wie er einhändig und auf sich alleine gestellt, im Raid Crotas Ende aufräumt:

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In diesem Video erklärt der Spieler, wie er trotz seines tatsächlichen Handicaps so erfolgreich Videospiele absolvieren kann und er beschreibt auch die körperlichen Einschränkungen, mit denen er eben zurechtkommt, weil er muss und weil er will. Größten Respekt, Hüter!

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Quelle(n):
  1. reddit

Black Desert: Housing ist genauso schön wie die Charakter-Erstellung

Das koreanische Sandbox-MMO Black Desert hat seit dem Dezember anderthalb Millionen Spieler in die Open Beta locken können. Außerdem stellt man das Housing im MMO vor.

1,5 Millionen Spieler in 100 Tagen

Black-Desert-Festmahl

1,5 Millionen Spieler haben an der Open-Beta von Black Desert bereits teilgenommen, das teilt Publisher Daum mit. Die Open-Beta läuft nun 100 Tage. Ende März will man den Meilenstein mit einem kleinen Event feiern.

Wobei solche Spielerzahlen wenig Aussagekraft besitzen: Bei einer Free2Play-Beta kann jeder mal reinschauen. Aus dem Dezember wissen wir, dass Black Desert nicht unbedingt eingeschlagen ist wie eine Bombe, wenn auch die Einnahmen in den ersten Tagen gut waren.

Black-Desert-Biedermeier

Doch das Game hat auch mit Schwierigkeiten zu kämpfen: Ein Port wird von Black Desert wohl erfordern, dass im Moment zu lasche PvE zu überdenken, in Russland arbeitet man gerade daran.

Black Desert auch das MMO für Inneneinrichter

Was tut sich sonst noch in Black Desert? Nun vor kurzem hat man das umfangreiche Housing-System des Spiels vorgestellt, hier Screenshots gepostet. Es ist eine sehr warme, heimelige Umgebung, die dort auf Spieler und Spielerinnen wartet – mit umfangreichen Gestaltungsmöglichkeiten.

Wie so oft bei Black Desert ist dieser Teil-Aspekt des Games, ähnlich wie die Charakter-Erstellung, einfach zum dahinschmelzen schön:

http://youtu.be/nerHuV4UdV4

In unserem umfangreichen Black-Desert-Preview stellen wir das Spiel mit den Schokoladenseiten ausführlicher vor.

Quelle(n):
  1. Black Desert
  2. MMOsite

Charakterentwicklung bei Crowfall: Stärken, Schwächen, Beförderungen

Das Fantasy MMORPG Crowfall stellt die Individualisierungs-Möglichkeiten der Charaktere vor: Promotion und Disciplines. Letztere ermöglichen es etwa, einen Werwolf zu spielen.

Die Charaktererstellung beginnt mit der Auswahl eines Archetypens. Anschließend werden positive und negative Fähigkeiten ausgewählt. Je mehr positive Fähigkeiten der Charakter haben soll, desto mehr negative muss er besitzen.

Crowfall Gameplay

Nach einiger Zeit – die exakten Voraussetzungen stehen noch nicht fest – kann der Archetyp zu einer anderen Klasse spezialisiert werden, die sogenannte Promotion. Der Knight kann unter anderem zum Swordman (Fokus auf Schaden), Crusader (Fokus auf Defensive) oder Sentinel (Fokus auf Fernkampf) verbessert werden. Diese Entscheidung ist endgültig. Allerdings können die positiven und negativen Eigenschaften, die man dem Archetyp gegeben hat, einmalig umverteilt werden. Somit können etwaige Anfängerfehler berichtigt werden.

Crowfall Klassensystem

Eine weitere Individualisierungs-Möglichkeit wird durch die Disciplines gewährleistet. Der Spieler sammelt Runensteine und wendet diese auf seinen Charakter an. Der Knight kann dadurch mehr Schwertschaden oder Stärke erlangen. Durch die Runen kann das Skillcap erhöhte und es können gänzlich neue Fähigkeiten erlangt werden. Allerdings sind manche Disciplines beschränkt: Eine Klasse, die keine Schilde anwenden kann, kann auch keine Discipline besitzen, welche die Schildfähigkeiten verbessert.

Die nötigen Runensteine können jederzeit wieder entfernt werden. Allerdings wird der Stein dadurch vernichtet. Gefundene Steine, welche man nicht benötigt, können mit anderen Spielern gehandelt werden.

Abschließend noch zwei Beispiele für mögliche Runensteine:

Alchemist Runensteine

Wein aus Wasser, Blei aus Gold

  • lehrt Rezepte zur Herstellung von Tränken
  • lehrt Alchemiefähigkeiten
  • gewährt einen Taschenplatz für Tränke

Werwolf Runenstein

Die Stärke des Rudels liegt im Wolf, die Stärke des Wolfs im Rudel

  • ermöglicht es, sich für eine begrenzte Zeit in einen Werwolf zu verwandeln
  • erhöhter Schaden gegen Vampire
  • erhöhte Bewegungsgeschwindigkeit
  • zusätzlicher Ausrüstungsplatz: Jorts

Mehr zum MMO der alten Schule mit frischen Ideen findet Ihr in unserem Crowfall-Preview.

Quelle(n):
  1. Crowfall

Hearthstone: Könnten das 6 neue Bosse in der Erweiterung sein?

Bei Hearthstone sind Bilder von den neuen Schwarzfels-Bossen aufgetaucht.

In den Weiten des chinesischen Internets gibt es gerade bei Hearthstone häufig schon früh Informationen, auf die wir im Westen noch langen warten müssen. Dass man mit der nächsten Erweiterung etwa die Drachen als eigene Deck-Möglichkeit bringen würde, stand schon lange vor der PAX East mal in einem chinesischen Interview mit den Entwicklern. Auch Leaks sind bei Hearthstone nichts Neues: Beim letzten Abenteuer Naxxramas kannte man die Bosse der ersten drei Flügel und ihre Fähigkeiten durch Leaks schon lange, bevor sie offiziell vorgestellt wurden.

Die Infos, die es heute im chinesischen Netz gibt, sind deutlich dubioser. Die englischsprachige Seite 2p.com berichtet von „Gerüchten“ einer chinesischen Seite Duowan. Dort seien schon Bilder der Schwarzfels-Bosse aufgetaucht. Im Schwarzfels wird bekanntlich das nächste Abenteuer von Hearthstone spielen.

Es sind Bilder von Bossen und deren Heldenfähigkeiten, insgesamt sollen 17 neue Bosse kommen, das wären dann 6 von ihnen, auch aus dem Pechschwingenhort ist ein Vertreter dabei:

  • Garr – beschwört ein 2/2 Erdelementar
Hearthstone-Garr
  • Lucifron – die gegnerischen Zauberkosten verdoppeln sich
Hearthstone-Lucifron
  • Lashlayer – verursacht 2 Schaden an allen Diener, wenn sie bereits verletzt sind, sogar 3
Hearthstone-Lashlayer
  • Magmadar – verursacht 4 Schaden an einem zufällig ausgewählten Gegner
Hearthstone-Magmadar
  • Chromaggus – eine zufällig ausgewählte Breath-Attacke (Atem-Attacke) trifft alle Gegner
Hearthstone-Chromaggus
  • Vaelastrasz – der Angriff eines Dieners wird verdoppelt, der Diener stirbt am Ende des Zuges
Hearthstone-Vaelastrasz

Was meint Ihr? Ziemlich abenteuerlich das Ganze, oder?

Quelle(n):
  1. Duowan
  2. 2p

Destiny: Gibt’s eine Vorhersage für Xur am 20.3.?

Beim MMO-Shooter Destiny gibt es neue Äußerungen des japanischen Users Megaman zu dem Händler Xur und auch eine Vorhersage für sein Inventar.

Über Wochen konnte der japanisch-sprechende Reddit-User Megaman korrekt das Inventar des Exotic-Händlers Xur vorhersagen. Am letzten Freitag erschien allerdings ein komplett anderer Xur in Destiny, der auch ein anderes Inventar mit sich brachte, als das vorhergesagte.

Xur ist ein anderer

Megamanexe4 hat sich dazu mittlerweile geäußert und klargestellt, woran das liegt: Bungie habe sich dazu entschlossen, nicht den „normalen“ Xur am letzten Freitag in den Turm zu schicken, sondern einen Doppelgänger. Dessen Inventar habe Bungie von Hand ausgesucht. Und dieser „zweite“ Xur ist vorher in den Datenbanken nicht zu finden.

Genau dasselbe habe man schon mal am 30. Januar gemacht. Da hatte der „echte“ Xur eigentlich die Waffe „Kein Land Außerhalb“ im Angebot, Bungie habe aber einen Doppelgänger geschickt, der genau das verkaufte, was Xur auch verkaufte, bis auf die Waffe: Da bot er „Drachenatem“ an.

Destiny-Xur
Der echte? Oder Bungies Double?

Megaman sagt aber, dass die „normalen“ Xurs, die er bereits vorhergesagt hat, ganz normal weiter in der Datenbank seien. Bis zum 15. Mai habe er das nachgeschaut. Seine früheren Vorhersagen seien also weiterhin gültig, wenn denn der normale Xur komme. Bungie könne allerdings jedes Mal den „normalen“ Xur gegen den „Doppelgänger“-Xur austauschen. Dann seien die Vorhersagen „Crap”, also Mist.

Bungie kann alles in Destiny ändern, muss es nur wollen

Das hieße, dass die prognostizierten Waffen wie Hartes Licht oder Donnerlord, die für die nächsten Wochen vorhergesagt waren, nun nicht kommen könnten. Dafür allerdings Waffen wie die Gjallarhorn oder (wie in der letzten Woche) Roter Tod, die eigentlich gar nicht geplant waren. In der letzten Woche hatten sich sogar User bei Megaman bedankt, dass er mit den Vorhersagen dafür gesorgt hatte, dass Xur ein so viel besseres Angebot mit sich führte, als das eigentlich vorhergesagt.

Destiny-roter-tod-133
Danke, Propheten! Sonst hätte es Universalgerät gegeben.

Auf die Änderungen, die der letzte Hotfix gebracht hat, geht Megaman nicht ein. Da sprachen andere Dataminer davon, dass sie nur “Kein Land Außerhalb” sahen, wenn sie versuchten Xur zu dataminen. Megaman hat damit offenbar keine Probleme.

Xur Vorhersage für den 20.3. in Destiny

Für den 20. März, so kann man nachlesen, gibt es tatsächlich eine ältere Vorhersage von Megaman. Das soll das Inventar von Xur sein, das passend zu diesem Eisenbanner erscheint:

Destiny-hartes-Licht

Hier verkauft Xur das erste Mal in Destiny überhaupt das Automatikgewehr „Hartes Licht.“ Eine von zwei Waffen, die er bisher noch gar nicht in seinem Schaufenster hatte. Die andere Waffe ist die „Donnerlord.“

Die Rüstungen, die er im Angebot hat, sind “Kein Plan B” für Titanen, “Ahamakaras Rückgrat” für Jäger und für Warlocks den Helm “Apotheose-Schleier.” Die Werte für die Rüstungen kennt man nicht.

Wenn das so käme, war es ein ordentlicher Xur, vor allem für Warlocks und Sammler. Den Apotheose-Schleier hatte Xur seit der 3. Woche in Destiny nicht im Angebot. Das Ding dürfte also noch vielen fehlen. Hartes Licht hatte er zwar noch gar nicht dabei, das ist nun aber auch keine wahnsinnig begehrte Waffe, sondern mehr etwas für Sammler. Kein Plan B verkaufte Xur in letzter Zeit häufiger, genau wie Ahamkaras Rückgrat – das wären also keine Besonderheiten.

Es wird wieder spannend im Turm

Wie Megaman sagt, ist das immer noch das Inventar des normalen Xur und sollte gelten, außer Bungie beschließt erneut einen Doppelgänger ins Rennen zu schicken. Es gibt also weiterhin Vorhersagen, nur ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie auch wirklich eintreffen, seit dem letzten Freitag gesunken. Es wird wieder spannend. Genau das hatten sich einige User nach den letzten Wochen gewünscht.

Quelle(n):
  1. reddit

Mecker Mittwoch: Keine Veränderung in Hearthstone

Hallihallo zum all-mittwöchlichen Aufreger der Woche. Auch heute, wo es um Hearthstone geht, wird es wieder irrational, vollkommen unbegründet und natürlich supersubjektiv zugehen. Ihr wurdet also gewarnt und gebt mit dem Lesen jedes Recht ab, Euch über das künstliche Aufregen in den Kommentaren zu beschweren (hier regt sich nämlich nur ein Dämon auf und das bin ich).

HearthStone – Der lange Weg des Goldfarmens

Da in relativ absehbarer Zeit das nächste Abenteuer “Blackrockmountain” für Blizzards Kartenspiel HearthStone veröffentlicht wird, habe ich das Suchtmittel aus seiner virtuellen Schublade hervorgeholt und mich die letzten Tage intensiv mit dem Sammeln von Gold beschäftigt. Schließlich benötigt man satte 3.500 Goldstücke, wenn man das ganze Abenteuer ohne Realgeld erwerben will und die verdienen sich leider nicht so schnell, wie ich das gerne hätte.

Hearthstone Gold

Je nachdem, welche tägliche Quest es gibt, kann ich also 140 bis 200 Goldstücke pro Tag verdienen – folglich brauche ich ca. 4 Wochen, um das Addon erspielt zu haben. Und jetzt, nach langer Vorrede, kommen wir zu meinem Aufreger.

Das Meta: Zurück in die Beta!

Das Meta der aktuellen Saison ist zumindest gefühlt sehr nahe am Meta von vor genau einem Jahr. Populär sind nach wie vor Rush-Hexenmeister (“Zoolocks”), Rush-Jäger (“Face-Hunter”) und der Kontroll-Krieger. Sogar die Decks haben sich, bis auf wenige Ausnahmen, kaum verändert!

Hearthstone Karten Goblins gegen Gnome

Im Grunde haben beide Addons nicht dazu geführt, dass sich spannende Kontermöglichkeiten ergeben haben, stattdessen sind die bestehenden Decks noch stärker geworden. Der Krieger kann sich noch stärker einbuddeln, der Jäger das Gesicht deutlich schneller verunstalten und auch der Hexenmeister hat noch mehr kleine, gemeine Diener, die ihre schiere Übermacht nach spätestens 4 Zügen demonstriert haben.

Kurze Lichtblicke, die schnell verschwinden

Natürlich gibt es gelegentlich ein kurzes Aufflammen neuer Deckvarianten, wie etwa dem Mech-Magier oder Silver-Hand-Paladin. Vor allem in unteren Rangstufen sieht man ab und an wirklich neue und frische Kreationen. Je höher man allerdings in der Rangliste aufsteigt, desto mehr verschwinden diese Decks in der Versenkung. In meinen heutigen 25 Matches, die alle zwischen Rang 3 und 7 stattgefunden haben, gab es ein einziges Deck, das mir so oder sehr ähnlich noch nicht aufgefallen ist.

Hearthstone Mechs

Das ist eine relativ spannende und zugleich ernüchternde Entwicklung. Obwohl die Kartenvielfalt stetig ansteigt, nimmt die Anzahl der sich grundlegend unterscheidenden Decks ab, bzw. bleibt auf dem gleichen Niveau. Ein seltenes Paradoxon, in dem “mehr Content” in der Konsequenz zu “weniger Content” führt. Findet Ihr nicht?

Um alle Leser wieder da abzuholen, wo sie gedanklich ausgestiegen sind: Dr. Boom wird immer noch nicht generft. Schrecklich, nicht wahr?

The Elder Scrolls Online erlebt zweiten Frühling, wird tatsächlich zum Vollpreis angeboten

Das Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online hat die Preise für die Grundbox tatsächlich wieder auf das Niveau eines neues Releases gehoben.

Es ist eine späte Rache an den Schnäppchenjägern. Seit einem Jahr schleicht so mancher um The Elder Scrolls Online herum, stänkert, bringt miese Stimmung rein und wartet drauf, dass dieses Online-Skyrim doch endlich umsonst zu spielen ist. Keinen Cent, hat man geschworen, wolle man für das Spiel ausgeben, das ja sowieso total enttäuschend ist! Aber … umsonst will man’s doch endlich unbedingt sofort spielen – und warum dauert das verdammt noch mal so lange, es wisse doch jeder, welch Flop das sei!

Schnäppchenjäger schauen bei The Elder Scrolls Online gerade in die Röhre

Elder Scrolls Online - Tamriel Unlimited

Seit heute ist TESO zumindest ohne Abonnement spielbar, doch einen Haken gibt‘s: Das Grundspiel muss irgendwann mal gekauft worden sein. Und Schnäppchenjäger, die bis jetzt zögerten, können sich tatsächlich in den Allerwertesten beißen.

Denn der Preis für das Grundspiel ist ein Jahr nach dem Release wieder bei offiziell 55 Euro angelangt, 75 Euro will die TESO-Webseite gar für die digitale Collector’s Edition. Bei Amazon steht die digitale Standard-Ausgabe zur Stunde ungefähr bei 50 Euro.

Spiel war schon fast vergessen, nun interessiert es wieder alle

Über Weihnachten oder im letzten Jahr, als kein Hahn mehr nach dem Spiel krähte, war er bis auf 20 Euro gesunken. Und wer damals schon zugeschlagen hätte, der könnte jetzt spielen.

TESO-Nachmahrrenner

Überhaupt ist der Wirbel groß: Gaming-Seiten, die in den letzten Monaten vergessen zu haben schienen, dass es dieses Ding namens „The Elder Scrolls Online“ überhaupt gab, entdecken ihre Liebe für das Spiel neu, kündigen jetzt große Specials an, haben es schon immer ganz toll lieb gehabt.

Doch nicht immer klappt das. Die reddit-Community von TESO zeigte etwa einer eingeschlafenen Seite mit kommerziellem Hintergrund die ganz kalte Schulter. Die hatte nun passend zur Buy2Play-Umstellung und mit dem Konsolen-Launch am Horizont den veralteten Talent-Builder aktiviert und auf den neuesten Stand gebracht. Bei reddit wollte man davon nichts wissen: “Als nix lief”, so der Tenor, “haben sie uns hängen lassen, und jetzt wollen sie wieder Klicks. Nicht mit uns.“

The Elder Scrolls Online Rechtssystem 2
Katsch-Ing!

Wird Tamriel Unlimited irgendwann wieder billiger?

The Elder Scrolls Online

Die Ankündigung von Zenimax, man werde „Tamriel Unlimited“, die neue Buy2Play-Version, zum handelsüblichen Preis anbieten, hat man tatsächlich ernst gemeint und so durchgezogen. In den letzten Monaten, seit der Ankündigung, ging der Preis Stück für Stück etwas nach oben. Wer jetzt noch ohne Fahrschein ist und zusteigen möchte, muss entweder in den sauren Apfel beißen und den Vollpreis zahlen oder er muss nach einer verbliebenen, „alten“ Version irgendwo Ausschau halten oder warten, bis das Game wieder günstiger wird.

Das ist bei Buy2Play-Games eigentlich so üblich: Da will man den Einstiegspreis so günstig wie möglich halten, um ein breites Publikum vom Cash-Shop zu begeistern. Spiele mit einem vergleichbaren Modell wie The Secret World oder Guild Wars 2 gibt es bisweilen für 10 oder sogar nur 5 Euro. Allerdings haben beide Games auch keinen solchen Neustart hinter sich. Bei TESO werden sich Schnäppchenjäger gedulden müssen.

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MMOs Star Trek Online und Neverwinter von Entlassungen betroffen

Die MMOs Star Trek Online und Neverwinter sind von Entlassungen durch Publisher Perfect World betroffen. Beide Free2Play-MMOs werden von Cryptic Studios entwickelt.

Gestern geisterte es schon durch die sozialen Medien. Ein ehemaliger Mitarbeiter von Star Trek Online twitterte einen Gruß an die alten Kollegen bei Cryptic, die jetzt entlassen worden wären. Sonst hörte man nichts. Dann achteten die Fans mit Argusaugen auf Zeichen: Ein Community-Manager bei Star Trek Online verlor seine „Dev“-Kennzeichnung beim Forum, auch andere schienen nicht mehr bei Cryptic zu arbeiten.

Neverwinter Modul 4

Jeder Siebte musste bei Neverwinter und Star Trek Online gehen, sagt anonyme Quelle

Jetzt hat sich ein Cryptic-Angestellter, der anonym bleiben möchte, dessen Identität aber verifiziert ist, an MassivelyOp gewandt. Er informierte die US-MMO-Seite darüber, dass insgesamt 18 Mitarbeiter das Studio Cryptic Games verlassen mussten. Das sind ungefähr 14% des ganzen Studios. Auch der Lead Designer des glücklosen City of Heroes, Matt Miller, gehört zu den Entlassenen, wie MassivelyOp weiß.

Die Teams, die an Neverwinter und Star Trek Online arbeiteten, seien beide zu gleichen Teilen betroffen, meldet die Quelle. An „Champions Online“, dem dritten Game, habe man nicht gekappt, das laufe so mit und brauche „kaum was, um es am Leben zu halten.“ Im Moment noch geheime weitere Projekte werden allerdings von Cryptic mit vollem Tempo weiterentwickelt. Hier liege der Fokus des Studios.

Härter als Cryptic habe es die Niederlassung von Publisher Perfect World in Redwood Shores getroffen.

Entlassungen zeichneten sich ab, trotz nach außen positiver Signale

Im November 2014 gab es ein Statement von Perfect World. Die chinesischen MMO-Spezialisten haben damals schon angekündigt, dass die „US-Unternehmungen“ unter den Erwartungen blieben. Auch die Zukunftsaussichten für die bestehenden US-Games sah man kritisch, hielt aber große Stücke auf die “kommenden Spielen.” Das scheinen jetzt die Konsequenzen daraus zu sein. Die Informationen der anonymen Quelle bestätigen das Statement aus dem November.

In der MMO-Szene werfen einige Fans den Spielen von Perfect World einen extremen Drall zu Pay2Win vor, wobei das vor allem für die in Asien entwickelten Games gilt. Gerade Star Trek Online kann diesem Makel entgehen. Erst neulich berichtete man stolz, wie gut es laufe und dass STO sogar Spieler gewinne. Auch Neverwinter hat mit dem Release der nächsten Erweiterung Elemental Evil und dem Start auf die XBox One eigentlich gerade Rückenwind.

Quelle(n):
  1. MassivelyOp