Guild Wars 2: Mehr Durchblick dank neuer Kamera?

Obwohl sich das Hauptaugenmerk bei ArenaNet inzwischen auf die Erweiterung „Heart of Thorns“ richtet, werkeln die Entwickler von Guild Wars 2 auch jetzt noch fleißig an kleinen Verbesserungen, um Spielern den Alltag in Tyria zu verschönern.

Ab dem 10. März kann man sich auf umfangreiche, neue Kameraeinstellungen freuen.

Was lässt sich nun alles einstellen?

Mein Rollenspielerherz schlägt natürlich bei der „First-Person-Kamera“ höher. Wer will, der kann fortan direkt in die Haut seines Avatars schlüpfen und deutlich näher am Kampf- und Tavernengeschehen dran sein. Für PvP eignet sich das wohl weniger – außer man sucht den ganz speziellen Kick (im Zweifelsfall den aus seiner Stammgruppe).

Wer noch mehr auf seinem Bildschirm haben will, kann ebenfalls das „Field of View“, also das Sichtfeld, deutlich vergrößern oder eben verkleinern. Vor allem Spieler, die bisher an Motion Sickness leiden, könnten durch eine Reduzierung des Sichtfelds spürbar angenehmer spielen können. Übersichtsjunkies drehen den Regler natürlich komplett nach oben, um Feinde aus allen Winkeln direkt zu bemerken.

Über die Schulter, an den Kopf, durch den Baum!

GW2 - Heart-of-Thorns

Darüber hinaus kann man noch eine ganze Menge Feineinstellungen vornehmen. Die Position der Kamera kann über vertikale und horizontale Regler so angepasst werden, dass man quasi direkt über eine Schulterseite des Helden blickt.

Wer gerne einfach nur die (durchaus schöne) Landschaft von Tyria genießen will und ein paar beeindruckende Screenshots erstellen will, kann nun auch bestimmen, dass Objekte wie Bäume und Wände nicht länger die Kamera blockieren. Das kann durchaus auch beim Erforschen von Sprungrätseln äußerst hilfreich sein!

Grundsätzlich fokussiert sich die Kamera nun immer auf den Kopf des Charakters, was bei besonders kleinen und auffällig großen Charakteren zu einer Umgewöhnung führen wird. Die ensprechende Option lässt sich aber deaktivieren.

Diese Änderungen werden wohl nicht nur Spielern, sondern auch den kreativen Mitgliedern der Machinima-Szene zugute kommen.

Quelle: Pressemitteilung ArenaNet

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