Mecker Mittwoch: Keine Veränderung in Hearthstone

Hallihallo zum all-mittwöchlichen Aufreger der Woche. Auch heute, wo es um Hearthstone geht, wird es wieder irrational, vollkommen unbegründet und natürlich supersubjektiv zugehen. Ihr wurdet also gewarnt und gebt mit dem Lesen jedes Recht ab, Euch über das künstliche Aufregen in den Kommentaren zu beschweren (hier regt sich nämlich nur ein Dämon auf und das bin ich).

HearthStone – Der lange Weg des Goldfarmens

Da in relativ absehbarer Zeit das nächste Abenteuer „Blackrockmountain“ für Blizzards Kartenspiel HearthStone veröffentlicht wird, habe ich das Suchtmittel aus seiner virtuellen Schublade hervorgeholt und mich die letzten Tage intensiv mit dem Sammeln von Gold beschäftigt. Schließlich benötigt man satte 3.500 Goldstücke, wenn man das ganze Abenteuer ohne Realgeld erwerben will und die verdienen sich leider nicht so schnell, wie ich das gerne hätte.

Hearthstone Gold

Je nachdem, welche tägliche Quest es gibt, kann ich also 140 bis 200 Goldstücke pro Tag verdienen – folglich brauche ich ca. 4 Wochen, um das Addon erspielt zu haben. Und jetzt, nach langer Vorrede, kommen wir zu meinem Aufreger.

Das Meta: Zurück in die Beta!

Das Meta der aktuellen Saison ist zumindest gefühlt sehr nahe am Meta von vor genau einem Jahr. Populär sind nach wie vor Rush-Hexenmeister („Zoolocks“), Rush-Jäger („Face-Hunter“) und der Kontroll-Krieger. Sogar die Decks haben sich, bis auf wenige Ausnahmen, kaum verändert!

Hearthstone Karten Goblins gegen Gnome

Im Grunde haben beide Addons nicht dazu geführt, dass sich spannende Kontermöglichkeiten ergeben haben, stattdessen sind die bestehenden Decks noch stärker geworden. Der Krieger kann sich noch stärker einbuddeln, der Jäger das Gesicht deutlich schneller verunstalten und auch der Hexenmeister hat noch mehr kleine, gemeine Diener, die ihre schiere Übermacht nach spätestens 4 Zügen demonstriert haben.

Kurze Lichtblicke, die schnell verschwinden

Natürlich gibt es gelegentlich ein kurzes Aufflammen neuer Deckvarianten, wie etwa dem Mech-Magier oder Silver-Hand-Paladin. Vor allem in unteren Rangstufen sieht man ab und an wirklich neue und frische Kreationen. Je höher man allerdings in der Rangliste aufsteigt, desto mehr verschwinden diese Decks in der Versenkung. In meinen heutigen 25 Matches, die alle zwischen Rang 3 und 7 stattgefunden haben, gab es ein einziges Deck, das mir so oder sehr ähnlich noch nicht aufgefallen ist.

Hearthstone Mechs

Das ist eine relativ spannende und zugleich ernüchternde Entwicklung. Obwohl die Kartenvielfalt stetig ansteigt, nimmt die Anzahl der sich grundlegend unterscheidenden Decks ab, bzw. bleibt auf dem gleichen Niveau. Ein seltenes Paradoxon, in dem „mehr Content“ in der Konsequenz zu „weniger Content“ führt. Findet Ihr nicht?

Um alle Leser wieder da abzuholen, wo sie gedanklich ausgestiegen sind: Dr. Boom wird immer noch nicht generft. Schrecklich, nicht wahr?

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