Destiny: Jemand hat tatsächlich Atheon solo gelegt
Praise the Sun

In Destiny ist es nun nach über einem halben Jahr dem ersten Spieler gelungen, tatsächlich solo Atheon, den Boss des ersten Raids, zu besiegen.

Das nächste Ding, von dem jeder dachte, dass es unmöglich in Destiny sei, ist vollbracht: Atheon, der Raid-Endboss von „Die Gläserne Kammer“ wurde von einem Einzelspieler besiegt. Da galt es bisher schon als außergewöhnliche Leistung, den wenigstens zu zweit zu machen. Eine bestimmte Spiel-Mechanik erforderte hier mehrere Spieler.

Es war natürlich ein „Praise the Sun“-Lazarus-Warlock. Dessen „Super-Fähigkeit“ besteht darin, von den Toten wiederaufzuerstehen. Doch nach einer erfolgreichen Wiederauferstehung dauert es für gewöhnlich viel zu lange, bis sie wieder möglich ist. Und der Spieler braucht so schnell wieder, dass er jedes Mal, wenn Atheon die Portale öffnete, absichtlich sterben kann, um dann wieder aufzuerstehen. Sonst würde er in eine andere DImension gezogen, aus der er ohne einen Partner nicht entkommen kann.

Destiny_Bad_Juju

Aber das sind nur die gröbsten Pfeiler dieser Idee: Für die Feinheiten brauchten Taktiktüftler Monate, um sie auszubaldowern. Der Spieler im Video schaffte es dann als erstes, sie perfekt auszuführen. So werden im Video vor allem Granaten auf Atheon eingesetzt, da die einen Damage-Buff während des Time-Streams genießen.

Der Warlock verwendet darüber hinaus als exotische Items das „Herz des Praxianisches Feuers“ und das exotische Impulsgewehr „Schlechtes Karma.“ Das Gewehr ist notwendig, um genügend Super durch Kills an den Supplikanten zu generieren, beziehungsweise den Cooldown des Supers soweit zu drücken, dass der Lazarus-„Von-den-Toten-wiederauferstehen“-Trick regelmäßig und rechtzeitig möglich ist. Die Brustrüstung Herz des Praxianischen Feuers ermöglicht den Granaten-Hagel nach dem Wiederauferstehen. Granaten richten während der Boss-Begegnung 5-fachen Schaden an.

Destiny-Herz-des-praxianischen-Feuers-272

Die Strategie, um das Unmögliche in Destiny zu schaffen, hat dann, wenn man es sich anguckt, ein wenig was von diesem Tom Cruise-Film „Edge of Tommrow“ – der hatte den Untertitel „Live. Die. Repeat.“ Wobei es beeindruckend ist, mit welcher Sicherheit er die kleinen Viecher aus der Schwebe holt. Sollte er da nur eins verpassen, war es das.


Scheint so, als wär nicht mehr viel übrig in Destiny, das es nach einem halben Jahr noch als weltweit erstes zu erledigen gibt. Wobei die Spieler immer noch nach der sechsten Truhe in Der Gläsernen Kammer suchen …

Autor(in)
Quelle(n): reddit
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