Es ist eine Situation, die wohl vielen Gamern bekannt vorkommen dürfte: Da zockt man sein Lieblingsspiel und vergisst neben der Zeit auch diverse Pflichten, denen man nachgehen sollte. Im Fall einer 91-jährigen Frau hat das kürzlich die Polizei zu ihrem Haus gerufen.
Was ist passiert? Im US-amerikanischen Ohio kam es zu einer kuriosen Situation, die so wohl auch einigen von euch passieren könnte.
Eine 91-jährige Dame sorgte für einen Polizeieinsatz, da sie vergessen hatte, sich bei einer Behörde zu melden. Konkret handelt es sich um ein städtisches Programm namens „Are You OK?“, bei dem sich ältere Personen anmelden und fortan einmal täglich einen Anruf erhalten.
Bei diesem sollen sie kurz Bescheid geben, ob alles in Ordnung ist. Besagte 91-Jährige hat sich beim täglichen Check nicht gemeldet. Sie war einfach nicht zu erreichen, was bei ihrer Familie große Sorge auslöste.
Prompt schickte man die Polizei an der Adresse vorbei, um zu überprüfen, ob es der Frau gut geht. Was die Beamten vorfanden, kennt jeder leidenschaftliche Gamer.
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Nur der Highscore zählt
Was fanden die Beamten? Am Haus der Frau angekommen, reagierte sie auch nicht auf die Türklingel. Also verschaffte man sich Zugang über das Garagentor, wie ein Video von News 5 Cleveland auf YouTube zeigt.
Zur Erleichterung aller handelte es sich nicht um einen medizinischen Notfall, oder noch Schlimmeres. Im Gegenteil: Die 91-Jährige war wohlauf und saß in ihrem Schlafzimmer. Dort war sie völlig in ein Videospiel vertieft und wollte ihren Highscore knacken.
Weil das Spiel sie alles andere ausblenden ließ, vergaß sie den täglichen Check. Bei der Polizei sorgte die Auflösung der Geschichte für Erleichterung. „Alle haben herzlich darüber gelacht“, heißt es von Seiten der Behörde.
Um welches Spiel es sich dabei gehandelt hat, ist leider nicht klar. Fest steht: Es muss sich um einen Titel gehandelt haben, der auf die betagte Gamerin sehr immersiv gewirkt hat.
Viele Gamer hängen an älteren Spielen, die sie in ihrem Leben geprägt haben. Ein bekannter Twitch-Streamer und YouTuber will eines seiner liebsten Spiele wiederbeleben, und bietet seinen Fans dafür jetzt eine Belohnung. Sie müssen nur den Online-Modus verbessern.
Um welchen Twitch-Streamer geht es? Vielen Fans von Fighting Games ist Maximilian Dood (mit echtem Namen Maximilian Christiansen) wohl ein Begriff. Auf Twitch hat er 1,3 Millionen Follower und im Schnitt 5.600 Zuschauer (via TwitchTracker). Auf YouTube veröffentlicht er seit 2007 Videos und hat bis heute 1,87 Millionen Abonnenten gesammelt.
Er konzentriert sich in seinen Streams und Videos nicht nur auf neue Prügelspiele, sondern gerne auch mal auf alte. In einem Stream setzte er eine besondere Belohnung für seine Community aus und bietet 10.000 US-Dollar (etwa 8.500 Euro) für den, der den Online-Modus von Ultimate Marvel vs. Capcom 3 endlich verbessert.
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Der Trailer von Marvel vs Capcom 3 zeigt unter anderem den Kampf zwischen Ryu und Wolverine
Die Erfahrung von Marvel vs. Capcom 3 soll endlich besser werden
Was soll für das Geld gemacht werden? In einem Twitch-Stream vom 11.04. sprach Maximilian Dood bei circa einer Stunde über Ultimate Marvel vs. Capcom 3, eines seiner Lieblingsspiele (Quelle: YouTube). Darin bot er beiläufig eine Belohnung von 10.000 US-Dollar für einen Rollback-Netcode für Ultimate Marvel vs. Capcom.
Rollback-Netcode ist die angenehmste Form von Online-System, um in einem Prügelspiel auch online die Erfahrung eines Offline-Matches zu simulieren. Drückt ihr dabei einen Knopf, wird er so schnell wie möglich ausgeführt, ohne auf das Signal des gegnerischen Spielers zu warten, weil das Spiel selbst antizipiert, was die nächste Aktion sein wird.
Bei einem Rollback-Netcode muss man also nicht warten, bis beide Spieler eine Aktion getätigt haben, wodurch die Verzögerung geringer wird. Das ist bei präzisen und schnellen Spielen wie eben Fighting-Games essenziell, um eine starke Online-Erfahrung zu garantieren. Heutzutage setzen viele neue Fighting Games auf Rollback-Netcode.
Ultimate Marvel vs. Capcom 3 als Spiel von 2011 (2017 auf Steam) hat dieses System nicht, weshalb der normale Online-Modus unter Fans nicht gerade beliebt ist. Der Twitch-Streamer möchte die Modding-Community mit seiner Belohnung dazu animieren, Rollback-Netcode für das Spiel zu implementieren.
Dadurch würde das Spiel auch in Zukunft langlebiger werden, weil man auch online eine vernünftige Erfahrung haben könnte, ohne auf ein Offline-Turnier zu gehen. Rollback-Netcode würde das Spiel jetzt nicht wieder groß machen, es wäre aber eine Möglichkeit, die Community besser zu halten. Aktuell nutzen Fans des Spiels oft die Anwendung Parsec, um online quasi lokales Spiel zu simulieren.
Maximilian Dood half bereits bei einer großen Mod aus
Maximilian Dood zeigte bereits in der Vergangenheit, was für ein großer Fan er von der Marvel vs. Capcom-Reihe ist. Der letzte Teil der Reihe Marvel vs. Capcom Infinite war bei Fans eher unbeliebt, aber 2024 startete das Mod-Projekt Marvel vs. Capcom Infinite and Beyond. Er arbeitete mit mehreren Moddern zusammen, um das Spiel visuell zu verändern, aber auch neue Modi und Balance-Updates zu implementieren (via RollingStone).
Bereits vorher, im Jahr 2023, bot er 5.000 US-Dollar für Modder, die es schaffen, bei der Charakter-Auswahl in Ultimate Marvel vs. Capcom 3 die Möglichkeit zu implementieren, neue Charaktere als Slot einzufügen (via eventhubs.com).
Einige MMORPGs setzen heute auf Nostalgie. Viele Spieler wünschen sich eine klassische Erfahrung zurück. Das scheint auch bei einem südkoreanischen MMORPG zu funktionieren, denn die neue Veröffentlichung des uralten Lineage generiert ganz schön hohe Einnahmen.
Um welches MMORPG geht es? Am 7. Februar 2026 veröffentlichte NCSoft Lineage Classic in Taiwan und Südkorea. Das MMORPG ist eine neue Version des originalen Lineage aus dem Jahre 1998. Es ist also eine neue Version, wie etwa Classic bei WoW.
Lineage Classic scheint auch gut zu funktionieren. Zumindest für den südkoreanischen Publisher NCSoft, denn das neue alte MMORPG spült ziemlich viel Geld in die Kasse und das sogar täglich.
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Lineage W im Trailer
Eine ziemlich erfolgreiche Rückkehr
Wie viel Geld macht Lineage Classic aktuell? Das koreanische Wirtschaftsmagazin MTN berichtete am 9. April 2026, dass Lineage Classic einen positiven Trend aufzuweisen scheint. So habe das Spiel laut den Infos des Magazins tägliche Einnahmen von bis zu 9 Milliarden Won überschritten und nähere sich den 10 Milliarden Won, das wären etwa 5,7 Millionen Euro.
Laut MTN hat das MMORPG eine Höchstzahl von 400.000 gleichzeitigen Spielern erreicht. In nur 3 Wochen nach Release soll das Spiel bereits 50 Milliarden Won, etwa 29 Millionen Euro, eingenommen haben.
Auch Lineage M soll sich in einem positiven Aufschwung befinden. Zusammen mit Lineage Classic sollen beide Spiele 15 Milliarden Won täglich einnehmen, also etwa 8,6 Millionen Euro. Lineage M ist ein Open-World-MMORPG für mobile Plattformen.
Was ist Lineage Classic für ein Spiel? Lineage Classic möchte die ursprüngliche Erfahrung des originalen MMORPGs zurückholen. Es wird aus einer isometrischen Perspektive gespielt und erinnert visuell an Spiele wie Diablo 2. Das Spiel besitzt 4 Klassen: Monarch, Ritter, Elf und Magier. Im Spiel könnt ihr Allianzen gründen und Belagerungen abhalten.
Das Spiel setzt auf ein monatliches Abo von knapp 20 €. Zusätzlich dazu gibt es Mikrotransaktionen, die laut chosun.com aber keinen Einfluss auf die Balance oder kompetitive Natur des MMORPGs haben sollen.
Wird Lineage Classic auch in Deutschland starten? Bisher gibt es keine offiziellen Ankündigungen über einen westlichen Release von Lineage Classic. Viele MMORPG-Fans warten wohl auch auf den westlichen Release von Aion 2. Das andere NCSoft-MMORPG soll noch dieses Jahr global erscheinen, aber bereits vorher ändert es seine Klassen: Noch bevor ihr spielen könnt, ändert Aion 2 seine Klassen komplett
Google ist der größte Versorger, wenn es um Unterwasserkabel geht. Über 100.000 Kilometer voller Unterwasserkabel hat das Unternehmen bereits verlegt. Ein Ort soll jedoch zum Schlüssel für ihre Arbeit werden: Die Weihnachtsinsel.
Was ist das für eine Insel? Die Weihnachtsinsel ist eine zu Australien gehörende Insel mit 135 km² mitten im Indischen Ozean. Auf ihr leben nur rund 1.500 menschliche Einwohner, dafür erhalten sie jedes Jahr Besuch von 120 Millionen roten Krabben.
Dass Google sich genau diese Insel für sein Projekt ausgesucht hat, ist dabei kein Zufall. Das Internet ist nun mal durch viele Unterwasserkabel verbunden, was die Insel zu einem wichtigen Ort macht. Google möchte die weltweiten Verbindungen ausbauen und seine digitale Infrastruktur im Indopazifik ausweiten.
Der Plan ist klar: Ein Kabel soll über Land von Darwin bis an die Sunshine Coast in Australien gelegt werden, während unter Wasser das neue Kabel bis zur Weihnachtsinsel fortgeführt wird, wo man dann Australien mit Singapur verbinden kann, um besseres Internet für die ganze Region zu ermöglichen. Doch ausgerechnet die 120 Millionen Krabben stellen Google vor große Probleme.
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Warum ist RAM so teuer? Die aktuelle Situation in 2 Minuten erklärt
Google gegen die Krabben
Was haben die Krabben damit zu tun? Die Weihnachtsinsel erlebt jedes Jahr ein Naturspektakel. Zwischen Oktober und Dezember verlassen 120 Millionen Krabben die Wälder der Insel und drängen an die Küste, um sich fortzupflanzen.
Dabei nehmen sie keine Rücksicht auf andere und verwandeln Straßen, Gärten und Baustellen in ein rotes Meer. Während die Einwohner das Phänomen jedes Jahr einfach aussitzen, Straßen und Brücken für den „Verkehr“ schließen und sogar spezielle Wege für die Krabben bauen, ist das Phänomen für Google ein Problem.
Ein Kabel über eine Insel zu ziehen, die voller Krabben ist, stellt das High-Tech-Unternehmen vor eine große Herausforderung. Gleichzeitig fühlt man sich beim Unternehmen der Umwelt verpflichtet und möchte sicherstellen, dass die Krabben sich nicht von den Kabeln gestört fühlen.
Wie geht man vor? Das Unternehmen hält sich für den Bau an einen extrem engen Zeitplan, um keine Bauarbeiten während der Fortpflanzungszeit der Tiere durchführen zu müssen. Des Weiteren achtete man auch darauf, dass keine Mittel verwendet werden, welche die Krabben stören könnten.
Das erklärte Ziel ist es, die Tiere nicht zu stören und dennoch für besseres Internet im Indopazifik zu sorgen. Dafür ist Google auch mit den Behörden von Australien im Gespräch.
Auf Steam feiern kleinere Spiele oft große Erfolge. Das überrascht viele Indie-Entwickler, weil sie sich gar nicht vorstellen können, dass ihr Spiel von so vielen Leuten gekauft wird. Für einen war es noch unvorstellbarer, weil er aus einem kleinen Dorf stammt.
Um welches Spiel geht es? Nachdem Dwarves: Glory, Death and Loot seit dem 17. August 2023 im Early Access auf Steam war, erschien die Vollversion am 22. Januar 2026. Das Spiel ist ein Auto-Battler mit Zwergen. Vor einem Kampf bereitet ihr eure Krieger vor, gebt ihnen Items und schickt sie dann in einen automatisierten Kampf.
Hinzu kommen dann Roguelike-Elemente und Entscheidungen zwischen den Kämpfen, die beeinflussen, wie sich eure Zwergen-Armee entwickelt. Das kommt nicht nur bei den Wertungen auf Steam gut an (82 % positiv bei über 2.300 Reviews), sondern spiegelt sich auch in den Verkaufszahlen wieder, wie der Entwickler in einem Interview verrät. Das hat ihn völlig überwältigt, da er nur in einem kleinen Dorf lebt.
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Dwarves: Glory, Death and Loot zeigt Kampf einer Zwergenlegion gegen Orks im „Early Access“-Trailer
Es war einfach ein schrittweiser Fortschritt
Wie gut verkaufte sich das Spiel? Dwarves: Glory, Death and Loot stammt vom Entwickler Hamma Studios und ist sein erstes Spiel auf Steam. Es wird zum Teil auch von Sidekick Publishing vertrieben, dem Publishing-Label des deutschen Twitch-Streamers HandofBlood. In einem YouTube-Video stellte HandOfBlood den Full-Release zuletzt nochmal vor.
Für ihn sei das völlig unvorstellbar, da er keine Vergleiche hat. Im ersten Monat des Early Access erreichte das Spiel laut dem Entwickler bereits 30.000 Spieler, und über die nächsten Monate und Jahre stieg die Zahl stetig an. Die heutige Zahl kann er selbst nicht verstehen. Es wurde einfach immer besser, und es kamen immer mehr Spieler dazu … Ich meine, das ist der Wahnsinn. Ich glaube, mir ist das gar nicht bewusst geworden, aber es war einfach ein schrittweiser Fortschritt.
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Er stammt aus einem Dorf mit nur 1000 Einwohnern. Für ihn seien schon diese 1000 Leute zu viele, weil er sie alle nicht kennen kann. Deshalb sei eine Zahl von 250.000 Menschen für ihn völlig unvorstellbar. Laut seines x-Accounts lebt er mittlerweile aber in einer größeren Stadt.
Wie geht es für ihn weiter? Vor seinem großen Erfolg sei ihm gar nicht in den Sinn gekommen, eine Karriere als Spiele-Entwickler zu verfolgen. Seit einem Jahr entwickelt er aber in Vollzeit Spiele.
Dwarves: Glory, Death and Loot sei laut dem Interview noch nicht am Ende. Der Entwickler hat ein Season-System ins Spiel gebaut und möchte etwa jedes halbe Jahr eine neue Season mit Balance-Updates und vielleicht neuen Items veröffentlichen. In dem Spiel würden etwa schon 3 neue Items ausreichen, um viele neue Kombinationsmöglichkeiten zu erschaffen. Auch ein DLC soll wohl in Zukunft erscheinen.
Zudem arbeitet er noch an einem anderen Spiel. Die Entwickler-Steamseite zeigt bereits Dwarves: Idle Battles als zukünftigen Release an.
Arnold Schwarzenegger ist ein legendärer Schauspieler, der offenbar dazu neigt, Bekannten von ihm Streiche zu spielen. Ein „befreundeter“ Wrestler muss jedenfalls lernen, was es heißt, jahrelang ignoriert zu werden.
Arnold Schwarzenegger ist für seine ikonischen Auftritte als Terminator, Conan oder in Predator bekannt. Abseits der großen Action-Filme trat der Schauspieler aber auch in Kinder-und Familienfilmen auf. Einer davon ist Versprochen ist Versprochen, der im englischen Original Jingle All The Way heißt.
Darin tritt neben Schwarzenegger auch der heutige Wrestling-Star Paul Wight auf, den die meisten vermutlich eher unter seinem Künstlernamen The Big Show kennen.
Am Set trafen die beiden Männer aufeinander und lernten sich kennen. In einem Gespräch mit CVV auf YouTube erzählte The Big Show davon, dass sie sich gut verstanden hätten, und er war sich sicher: Er und Schwarzenegger würden sich sofort Freunde nennen. Nur wenige Jahre später wurde der Wrestler jedoch mit der „Wahrheit“ konfrontiert – und wurde Opfer eines Streichs.
Trailer zum Sci-Fi-Klassiker „Terminator 2 – Tag der Abrechnung“ mit Arnold Schwarzenegger
„Arnold Schwarzenegger, nice to meet you”
Wie sah der Streich aus? Der Wrestler erinnert sich, wie er Schwarzenegger rund zwei Jahre nach den Dreharbeiten erneut traf. In Erwartung, einem Freund gegenüberzutreten, kam es zu einer Überraschung.
Schwarzenegger reichte dem Wrestler die Hand und stellte sich ihm mit „Arnold Schwarzenegger, nice to meet you“ („Arnold Schwarzenegger, schön dich zu treffen“) vor. Also so, als würden sich die beiden gerade zum ersten Mal begegnen.
Damals war The Big Show verwundert, dachte sich aber nicht viel dabei. Das änderte sich, als abermals einige Zeit verging und der Wrestler inzwischen deutlich an Bekanntheit erlangt hatte.
Wieder kam es zu einem Aufeinandertreffen und abermals stellte sich Schwarzenegger vor, als wäre es ihre erste Begegnung. Und das, obwohl man einen Mann, der etwa 213 Zentimeter groß ist, wohl nicht so leicht vergessen sollte.
Die Geschichte wiederholte sich noch einige weitere Male, wobei der Wrestler zunehmend verwirrter wurde. Immerhin war sein Gesicht in den USA bekannt und die beiden hatten zusammen vor der Kamera gestanden.
Das führte dazu, dass The Big Shows Ego litt: „Ich war total aufgebracht. Arnold hatte sich in meinem Kopf eingenistet.“
Wie ging die Geschichte aus? Erst 12 Jahre nach den Dreharbeiten zu Versprochen ist Versprochen fasste The Big Show eine Entscheidung. Er wusste, dass er Schwarzenegger bei einer Preisverleihung auf der Bühne treffen würde, und nahm sich vor, auf die übliche Begrüßung mit einer Konfrontation zu reagieren.
Es kam aber anders: Während seiner Rede fing Schwarzenegger an zu erzählen, dass er und The Big Show damals zusammen gedreht hätten und gute Freunde wären. Anschließend winkte er dem Wrestler zu und überreichte ihm einen Preis.
Daredevil ist mit der 2. Staffel von Born Again zurück und Marco von Nerdkultur widmet der Rückkehr ein ganzes Video. Dabei erklärt er, warum die Serie eine der besten Marvel-Produktionen seit Jahren ist.
Wer ist Marco Risch? Seit 2015 beschäftigt sich Marco Risch auf seinem YouTube-Kanal Nerdkultur mit News, Analysen, Kritiken und Interviews zu aktuellen Filmen und Serien.
Zusätzlich dazu setzt er sich wöchentlich mit seinem Kollegen Yves Arievich zusammen und quatscht im Podcast Nerd & Kultur über popkulturelle Film-Themen wie Star Wars, Marvel und DC.
Sowohl der YouTube-Kanal als auch der Podcast sind Teil des Webedia-Netzwerks, zu dem auch MeinMMO gehört.
In einem neuen Video auf YouTube spricht Marco über die 2. Staffel von Daredevil: Born Again auf Disney Plus. Er erklärt, wieso die Rückkehr so gut ist.
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Marco von Nerdkultur erklärt, warum ihr die 2. Staffel von Daredevil: Born Again gucken solltet
Die Rückbesinnung, die Marvel so dringend nötig hat
Wie sieht die neue Staffel Daredevil: Born Again aus? Mit Born Again setzte Marvel die Daredevil-Serie fort, die mit 3 Staffeln noch bei Netflix lief. Die 2. Staffel von Born Again ist also eigentlich die 5. Staffel mit Charlie Cox als blinder Held. Für Marco ist sie mit Leichtigkeit eine der besten MCU-Serien überhaupt, weil sie die Rückbesinnung, die Marvel dringend nötig hat, ist.
Das zeigen schon die Bilder. Die 2. Staffel hat laut Marco wieder einen düsteren Film-Noir-Look, passend zur Ursprungsserie auf Netflix. Sie setzt dabei auf mehrere Stilmittel:
Matchcuts, also Bilder, die perfekt aufeinander geschnitten sind
Ein Spiel mit Farben und deren Symbolik
Es wird mit Silhouetten und dem Licht gearbeitet
Ein deutlich bemühteres Color Grading als die vorherige Staffel
Aber nicht alles an den Stilmitteln wird sinnig eingesetzt, wie Marco erklärt. Als negatives Stilmittel nennt Marco den Lens Flare, einen Effekt, der helles Licht in das Objektiv der Kamera reflektiert. Er vergleicht es mit den Star-Trek-Filmen von J.J. Abrams. Das Problem am Effekt sei, dass es keinen inhaltlichen Grund gebe, dieses Stilmittel zu nutzen.
Eine ähnliche Meinung hat Marco zur Handheld Shaky Cam. Das sind Szenen, die per Hand, ohne Stabilisierungssystem oder Stativ, gedreht wurden. Dieses Stilmittel kann Nähe und Drama erzeugen, Staffel 2 von Daredevil nutzt sie aber nicht so. Für Marco sei sie völlig unmotiviert.
Auch die Seitenverhältnisse der Staffel erzeugen keinen grundsätzlich positiven Effekt. Die Staffel setzt auf das Cinemascope-Verhältnis, was man aus dem MCU kennt. Also die schwarzen Balken, die ihr aus dem Kino kennt, nur dass es eben eine TV-Serie ist. Marco lobt das 16:9-Verhältnis, auf das die Netflix-Staffeln setzten. Diesen Look, und damit auch die Dramaturgie und den emotionalen Höhepunkt, kann die Disney-Serie nicht erreichen. Der Fokus liegt aber ohnehin auf der Geschichte.
Die Stärken des Netflix-Vorgängers zeigte Marco bereits in einem vorherigen Video. Alles dazu lest ihr hier:
Wie gut sind die Figuren in der neuen Staffel? Im 2. Teil seines Videos vergleicht Marco die neueste Staffel von Born Again mit dem aktuellen Stand des MCU. Am Ende des Jahres erscheint Doomsday und unzählige Figuren (etwa die X-Men) kehren zurück und werden einen Auftritt haben. Daredevil fokussiert sich aber auf ein kleineres Universum, das Netflix-Fans bereits kennen: Die Defenders.
Die Disney-Marvel-Serien werden nur leicht aufgegriffen oder im Beispiel von Echo sogar ganz ignoriert. Immerhin kehrt für Hawkeye-Fans Tony Dalton als Swordmaster zurück. Daran sehe man laut Marco, dass Marvel-Boss Kevin Feige gerne Leute aus seinen Lieblingsserien rekrutiert. Tony Dalton kennt man als Lalo Salamanca aus Better Call Saul.
Im Zuge dessen erwähnt Marco auch Michael Gandolfini, der in der Serie Daniel Blake spielt. Das sei aber teilweise unfreiwillig komisch, weil die Serie ihn als Sohn von James Gandolfini (Tony aus Die Sopranos) ständig in Szenen reinstopft […], die direkt aus dem Mafia-Epos stammen könnten. Laut Marco wird seine Rolle aber oft verschwendet.
Hinzu kommen noch die Figuren Buck und Bullseye, die noch positiv erwähnt werden. Insgesamt sollen die Charaktermomente der beiden den längst vergangenen Netflix-Charme versprühen. Einen kurzen Fokus setzt Marco dann noch auf die Figur von Vanessa Fisk. Für Born Again sei sie stark anders als die alte Vanessa, aber mit ihrer neuen Agenda funktioniere sie trotzdem und so auch die Beziehung zu Wilson Fisk, die konsequent fortgeführt wird.
Als neuer Darsteller kommt auch Scream-Schurke Matthew Lillard in die Serie. Marco beschreibt, wie er das tut, was er in seinen Rollen immer tut: perfekt nerven. Man spürt wieder die Chemie und Antipathie von Figuren. Natürlich ist da auch noch Wilson Wisk.
Was ist das Highlight der neuen Staffel? Für Marco halten Daredevil und Wilson Wisk die Serie zusammen. Beide haben einen inneren Konflikt. Wilson als machthungriger Bürgermeister gegen die Helden im Untergrund. Marco vergleicht so etwa die Task Force von Fisk mit den Bildern der ICE-Agenten aus den USA. Das sei keine bewusste Entscheidung, da die Serie lange vorher abgedreht war, aber nicht alles daran sei Zufall: Eben New York Born Again statt Make America Great Again.
Marco erklärt, dass man bei der Serie trotzdem merke, dass Drew Goddard, der Autor der ersten 3 Staffeln, fehlt. Vor allem sein Gefühl für die Figuren und seine Zerrissenheit. Während er gerade einen Erfolg mit Der Astronaut im Kino feiert, gehe Born Again mit seiner 2. Staffel wenigstens in die richtige Richtung und knüpfe da an, wo Netflix mit Staffel 3 aufhörte.
Born Again ist nicht relevant für die große Narrative des MCU, aber sie ist dadurch auch keine austauschbare MCU-Serie. Die Charaktere müssen mit Konsequenzen leben, und genau das gefällt Marco an der 2. Staffel von Born Again. Welche Filme ihr 2026 im Auge behalten solltet, verriet Marco in einem vorherigen Video: Filmexperte verrät, welche 10 Filme ihr 2026 schauen solltet
Eine hohe und stabile Bildrate ist für viele Spieler essenziell, um Spaß mit einem Spiel zu haben. Nun zeigt ein 59-jähriger Däne, dass es auch anders geht, und zockt Red Dead Redemption 2 mit 4 FPS – die Community kann über seine Ausdauer nur staunen.
Wer ist dieser Spieler? Hinter dem YouTube-Kanal Mongo TV steckt ein 59-jähriger Däne namens John. Schon seit 11 Jahren veröffentlicht er auf seinem Channel Videos, darunter Gaming-Inhalte. Über die Jahre haben sich über 62.000 Uploads angesammelt.
Darunter befindet sich seit einiger Zeit eine Gameplay-Aufzeichnung von Red Dead Redemption 2. Der moderne Klassiker von Rockstar gilt als eines der besten Open-World-Spiele aller Zeiten und macht wohl auch John Spaß.
Es gibt aber ein Problem: Sein Laptop schafft es nicht, den Titel vernünftig zum Laufen zu bringen. Statt flüssigen 60 Bildern pro Sekunde, die für viele Spieler das absolute Minimum darstellen, muss sich der YouTuber mit kümmerlichen 4 FPS zufriedengeben.
Dieses Grab in Red Dead Redemption 2 soll laut Fans ein großes Geheimnis beinhalten
12 Stunden nur für den Anfang
Was ist das Problem? Der YouTuber meint im Infotext eines Videos zu Red Dead 2, dass sein Laptop mit einem i5-8300H-Prozessor und einer Geforce GTX 1050 T-Grafikkarte 4GB ausgestattet sei.
Damit sollte Red Dead Redemption 2 zumindest flüssiger laufen als mit nur 4 FPS. Laut eigener Aussage spielt der YouTuber auf niedrigsten Einstellungen. Hinzu kommt, dass die Aufnahmen teilweise über eine vor dem Bildschirm aufgestellte Kamera aufgenommen wurden, was die visuelle Qualität aus Zuschauersicht weiter schmälert.
Allein für den Anfang in den verschneiten Bergen soll John über 12 Stunden gebraucht haben. Kein Wunder, wenn das Spiel nur eine Abfolge einzelner Standbilder ist und nie flüssig läuft.
Aktuell ist der YouTuber bei Folge 309 seines Walkthroughs angekommen, sehr zum Unverständnis der Reddit-Community, die über das Durchhaltevermögen des YouTubers nur staunen kann und es fast für einen Scherz hält.
Der User FeelDeadInside teilt auf Reddit einen Clip aus dem Projekt und weist darauf hin, dass der Lüfter des Laptops sehr laut zu hören ist. Er sei vermutlich seit Jahren nicht mehr gereinigt worden und daher sehr staubig.
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Andere User teilen unter dem Beitrag ihre Gedanken dazu:
„Das Schlimmste, was ich je gespielt habe, waren 15 FPS – das hier ist eine ganz andere Liga“, schreibt RoastedPotato-1kg, worauf SatyrAngel meint: „Das haben wir alle in den 90ern gemacht.“
„Stell dir vor, du verbringst die ganze Woche damit, eine Mission zu spielen, und stirbst dann am Ende“, sagt TodayNo8387
„Ich würde jetzt einfach nachgeben und mir eine gebrauchte PS4 kaufen“, meint MilesFassst.
„Er hat drei Stunden gebraucht, um eine Schüssel Eintopf zu essen“, amüsiert sich DanTaff
„So stellen sich wohl Leute, die keine Spiele mit 30 FPS spielen ‚können‘, Gaming vor“, lacht niclovin508.
Auch das ist in den Kommentaren immer wieder Thema: Ab wann fühlt sich ein Spiel wirklich flüssig an? Während sich manche Spieler mit 30 Bildern pro Sekunde zufriedengeben, beginnt „flüssig“ für andere erst ab 60 FPS – oder noch mehr.
Falls ihr euch jemals die Frage gestellt habt, ob eure Würfel in Dungeons & Dragons einen eigenen Willen haben und sich entweder für euch einsetzen oder gegen euch wenden könnten: MeinMMO-Redakteurin Caro wird euch beweisen, dass manche Würfel tatsächlich nur bezahlte Schauspieler sind.
Es gibt Situationen in Rollenspiel-Momenten wie auch in Dungeons & Dragons, in denen man sich fragt: Wie zur Hölle hat das geklappt? Welche Würfelgötter oder -dämonen hatten da ihre Finger im Spiel?
Ich selbst glaube nicht an außerweltliche Würfel-Entitäten, es ist nämlich um einiges simpler: Manche Würfel sind schlichtweg bezahlte Schauspieler, die sich trotz jeglicher Wahrscheinlichkeitsrechnung für das Ergebnis entscheiden, für das sie Lust und Laune haben.
Um euch das zu beweisen, möchte ich euch von einem Moment aus unserer D&D-Kampagne erzählen. In dieser Situation hat die Entscheidung der Würfel trotz einer Wahrscheinlichkeit von nur 0,01 % – also 1 in 10.000 Mal – für einen unglaublich unwahrscheinlichen, aber perfekt inszenierten Moment gesorgt. Und dieser gilt für mich auch nach einem Jahr immer noch als einer der erinnerungswürdigsten Momente der Reise unserer Abenteurer.
Diesen Hinweis möchte ich euch jedoch bereits im Voraus geben: Lasst eure Barden trotz der folgenden Ereignisse bloß nicht so leichtsinnig sein wie die Bardin meiner Freundin.
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The Mighty Nein – Erster Sneak Peek zur neuen Fantasy-Serie auf Amazon Prime
Neugier geht über Vorsicht – zumindest für leichtsinnige Idioten wie wir
Um euch für den Moment abzuholen: Wir befinden uns gemeinsam bei einer langen Rast. Die Gruppe ist während eines Besuchs im Feywild auf glitzernden Feenstaub gestoßen, den vor allem unsere Bardin, der Charakter meiner Freundin, am meisten beäugelt.
Ihre Bardin ist stark an eine bekannte Rocksängerin der 70er/80er-Jahre angelehnt – sie besitzt nicht ohne Grund den Namen „Nikkie Steves” – und hat daher ein wenig „Erfahrung” mit der Substanz, die wir als Gruppe aufgesammelt haben. Was wir unter Feenstaub verstehen, muss daher vermutlich nicht weiter erklärt werden.
Zurück zur Szene: Nikkie ist vollkommen begeistert, endlich mal wieder dieses Zeug zu Gesicht zu bekommen, und entscheidet sich dazu, nach der längeren Dürre ein wenig Feenstaub zu „konsumieren”. Und das trotz der Sorge mancher ihrer Begleiter, die sich jedoch nicht von Neugier freisprechen können, was dadurch passiert.
Unsere DM (Spielleiterin) möchte, dass meine Freundin einen W100 wirft, ähnlich wie bei einem ausgelösten Einsatz von Wilder Magie. Das bedeutet, dass der Effekt zufällig aus einer Tabelle entnommen wird, je nachdem, welche Zahl geworfen wird.
„Ich kenn das Zeug bereits, mach dir nicht so ‘nen Kopf.”
Von dem Nervenkitzel der Gefahr gepackt oder einfach nur durch rücksichtlose Neugier will meine Freundin, dass ihre Bardin erneut Feenstaub nimmt. Nun werde aber auch ich nervös, denn das Glück sollte man nicht nochmal herausfordern, vor allem nicht, wenn Wilde Magie im Spiel ist!
Meine Hexenmeisterin fragt sie daher, ob das wirklich so eine gute Idee sei, schließlich könnte es gefährlich sein, doch Nikkie besteht darauf. Sie kenne sich seit Jahren mit dem Zeug aus und es sei noch nie etwas Schlimmes passiert. Es gäbe daher nichts, worüber man sich Sorgen machen müsse.
Um ihren Standpunkt zu verteidigen, greift sie erneut zum Feenstaub und muss erneut würfeln. Die Gruppe starrt gebannt auf die Bardin, alle am Tisch starren auf unsere DM und Nikkie …
… wächst einfach wieder auf ihre normale Größe zurück.
Sie hat genau die Zahl auf der Tabelle geworfen, die sie einen Kopf wachsen lässt, also genau den nötigen Effekt, um den vorherigen rückgängig zu machen. Zweimal hintereinander warf sie mit einem W100 genau die Zahlen, um ihren gefährlichen Feenstaub-Konsum deutlich harmloser erscheinen zu lassen, als er sein könnte. Eine „Hundertstel-einer-Hundertstel“-Chance. Also 1 zu 10.000 oder auch 0,01 %,
Ich wusste nicht, ob ich froh sein sollte oder mich einfach nur verarscht fühlte, als ich mit den Worten „Siehst du, alles halb so wild” frech angegrinst wurde.
Und die Moral der Geschichte? Die Folgen von leichtsinnigem Konsum: nichts. Unsere Bardin hat absolut nichts gelernt und hatte dabei auch noch tatsächlich recht. Danke, Würfel.
Habt ihr selbst solche absurden Momente durch absolut unwahrscheinliche Würfe erlebt? Leben eure Würfel etwa auch? Lasst es uns gern in den Kommentaren wissen! Lasst euch durch Nikkies Glück nicht beirren und von ihrem Leichtsinn einstecken. Dungeons & Dragons kann je nach der Gnade eures Spielleiters schnell nach hinten losgehen, wenn ihr rücksichtlose Entscheidungen trefft.
Auch wenn es sich bei der Situation um keine starke Lektion handelte, sorgte sie für einen sehr erinnerungswürdigen Moment, der mich regelmäßig den Kopf schütteln lässt, wenn meine Hexenmeisterin ihrer dreißigsten Nat 1 der Session entgegenblickt. Die kann sich übrigens auch nicht von allen Fehltritten freisprechen, doch trotz klischeebehaftetem Edgelord-Faktor versuche ich, niemandem am Tisch den Spaß zu verderben: Ich bin die düstere Klischee-Hexenmeisterin in unserer D&D-Gruppe, schaffe es aber damit nicht allen auf die Nerven zu gehen
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In ARC Raiders gibt es etliche Spieler, die absolut keine Lust darauf haben, andere Raider abzuknallen. Einer von ihnen wollte jedoch seine PvP-Skills verbessern, aber die freundliche Community macht ihm einen Strich durch die Rechnung.
Das hat es mit PvP und PvE in ARC Raiders auf sich:
Auf Reddit finden sich immer wieder Berichte über Raider, die so hilfsbereit sind, dass man fast den Glauben an das Gute zurückgewinnt. Ein Spieler wollte eigentlich mehr PvP spielen, um sich darin zu verbessern. Aber ein anderer Raider hat ihn dann aber vollkommen aus dem Konzept gebracht.
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ARC Raiders hat eine unfassbar friedliche Community – Selbst die Entwickler sind überrascht
„Mit Honig bekommt man mehr Baupläne als mit Kugeln“
Womit überraschen ihn die Raider? Der Spieler berichtet in einem Reddit-Post, dass er auf einem Nacht-Raid war, als er Schritte hörte. Mit gezogener Waffe erwartete er einen feindlichen Angriff, doch das Gegenüber hatte andere Pläne: Der fremde Raider legte seine Waffe ab und fragte im Voice-Chat, ob er einen Bauplan gebrauchen könne. Dann droppte er ihm einfach den Plan für die Tempest-Waffe.
In Solo-Raids schaffe er es nun kaum noch, das Feuer zu eröffnen. Jede Begegnung werde zur entspanntesten Interaktion überhaupt und er bringe es nicht übers Herz, zu schießen. Sein Plan: Den Voice-Chat ausschalten, damit ihn die Nettigkeit der anderen nicht mehr vom PvP ablenkt.
In den Kommentaren feiern andere Spieler genau diese Momente. Der Nutzer DwarfVader merkt an, dass man mit „Honig“ oft mehr Baupläne einsackt und länger überlebt als mit Kugeln.
Auch hollalongtime berichtet auf Reddit von einer ähnlichen Story: Er belebte einen fremden Raider kurz vor einer Luke wieder und half ihm, das Match sicher zu verlassen. Als Dank gab es eine Party-Einladung und im nächsten Duo-Run den neuen Dolabra-Bauplan geschenkt.
Tatsächlich diskutieren Spieler regelmäßig darüber, wie man gezielt von PvP-Lobbys in friedliche Lobbys wechselt. Manche scherzen bereits, dass es sich mit friedlichen Lobbys verhalte, wie mit dem „Fight Club“: Die erste Regel lautet, nicht über die friedlichen Lobbys zu sprechen.
MeinMMO-Redakteur Dariusz wagte den Selbstversuch, um von einer PvP-Lobby zu den freundlichen Spielern zu wechseln. Dafür musste er allerdings erst einmal in eine Lobby kommen, in der PvP stattfindet. Also fragte er die Leute, ob er sie in ARC Raiders über den Haufen schießen dürfe, und die Antwort hat ihn als professionellen Schwitzer empört.
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21 Jahre nach dem Launch von World of Warcraft noch mit dem MMORPG anfangen. Lohnt sich das? Wir schlüsseln alle Details auf.
World of Warcraft ist ein Spiele-Name, an den wohl kein Gamer vorbeikommt. Kein Wunder, ist das MMORPG doch inzwischen stolze 21 Jahre alt und gerade bei der erwachseneren Gamer-Generation 30+ noch immer ein Dauerbrenner. Aber wie ist das eigentlich, wenn man 2026 mit WoW anfangen will? Lohnt sich das überhaupt? Kann man den Einstieg noch finden? Oder geht man heillos unter?
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Wer schreibt hier? Hi! Ich bin Cortyn und spiele seit über 20 Jahren World of Warcraft und schreibe seit über 13 Jahren für MeinMMO über genau dieses Thema. In diesem Artikel verrate ich euch alles, was ihr über WoW wissen müsst, wenn ihr abwägen wollt, ob sich der Einstieg lohnt. Die allermeisten Beschreibungen habe ich sachlich verfasst, ihr findet aber auch immer wieder einen „Cortyn meint“-Beitrag zu einigen Themen, in denen ich meine subjektive Einschätzung abgebe – eben aus Sicht eines Dämons, der das Spiel schon ewig spielt.
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WoW Midnight – Das Opening-Cinematic zum neuen Addon zeigt den Angriff auf Silbermond
Der Einstieg – Unendlich Auswahl mit Verwirrungsgefahr
World of Warcraft ist riesig und vollgepackt mit unterschiedlichen Spielsystemen, die in den letzten 20 Jahren eingeführt, wieder eingestellt und manchmal erneuert wurden.
Diese Größe erschafft ein endloses Meer an Möglichkeiten und gleichzeitig eine Menge Verwirrung.
Denn der Einstieg von World of Warcraft ist der wohl größte, negative Aspekt des Spiels. Es fehlt bis heute an klaren, leicht zu erkennenden Ingame-Guides, die einen an die Hand nehmen und sagen, was man in welcher Reihenfolge tun sollte – wenn man so etwas sucht. Wer gerne an die Hand genommen wird und von (relevanter) Aufgabe zu Aufgabe geführt wird, hat es sehr schwer in World of Warcraft.
Wer sich jedoch darauf einlassen kann, einfach alles mal auf sich wirken zu lassen, selbst ein wenig zu erforschen und einfach mal zu schauen, was sich hinter der nächsten Ecke oder einem Spielsystem verbirgt kann Stunden, Tage, Monate und viele Jahre in WoW verbringen und wird doch noch nicht alles entdeckt haben.
WoW kann verwirrend sein – gerade für Neulinge. Geduld und Neugierde hilft.
Dabei muss man sagen, dass die Entwickler sich Mühe gegeben haben, hier Verbesserungen zu schaffen. Wenn ihr ganz neu anfangt, dann hat euer Charakter einen vorgefertigten Weg, der euch bis Stufe 80 führt. Das Spiel „zwingt“ euch mehr oder minder in eine der Erweiterungen (Dragonflight) um dort euren ersten Charakter zu leveln.
Dieser Zwang ist allerdings etwas Gutes, denn es gibt euch Struktur: Ihr seht nur einen Teil der verfügbaren Quests und habt eine klare Story, der ihr folgen könnt. Gerade zum Einstieg ist das sehr hilfreich.
Bei allen darauffolgenden Charakteren habt ihr die vollkommene Freiheit und könnt aus über 20 Jahren Spielinhalten wählen und auch vollkommen veraltete Quests und Geschichten erleben. Diese Inhalte haben zwar einen hohen Nostalgie-Faktor und bieten auch interessante Geschichten, allerdings merkt man Quests aus dem Jahr 2007 doch an, dass sie in die Jahre gekommen sind.
Die Story von Dragonflight ist gut – aber für Neulinge nicht optimal.
Cortyn meint: Der Einstieg in World of Warcraft ist nach wie vor einer der großen Minuspunkte des Spiels. Auch wenn die Entwickler in den letzten Jahren versuchen, dieses Problem anzugehen, ist das eindeutig ein Prozess, der noch nicht abgeschlossen ist. Wer als Neuling in WoW startet, wird erschlagen von Quests, Talenten, Berufen und Spiel-Systemen, von denen viele schon wieder veraltet sind. Ein stringenter und klar zu erkennender roter Faden für Neulinge fehlt bis heute.
Der Einstieg gelingt wohl am besten, wenn man sich zu Beginn darauf einlässt und nicht versucht, ins Endgame zu hetzen. Man sollte sich anschauen, was das Spiel zu bieten hat. Hier kann es ungeheuer helfen, bereits einen Freund oder eine Freundin zu haben, die bei Fragen weiterhelfen können. Macht diesen aber klar, dass ihr gerne nur sachliche Informationen zu verschiedenen Themen haben wollt – denn wahrscheinlich sind auch eure Freunde „Spezialisten“ in bestimmten Bereichen des Spiels, für die sie euch dann bevorzugt rekrutieren wollen.
Mit Malcolm Mittendrin: Unfair wie immer ist die Kult-Familie wieder zurück. Nach 20 Jahren sieht man auch Hal und Lois wieder, die trotz der langen Zeit immer noch glücklich verheiratet sind. Woran das liegt, verrieten die Schauspieler in einem Interview.
Seit dem 10. April könnt ihr euch auf Disney Plus die Rückkehr von Malcolm Mittendrin anschauen. Das ist fast 20 Jahre nach der letzten Folge, die im Original am 14. Mai 2006 gezeigt wurde. In der neuen Serie muss Malcolm sich mit seiner neuen Familie seiner alten stellen, die er lange vernachlässigt hat.
Das passiert im Zuge des 40. Hochzeitstags von Hal (Bryan Cranston) und Lois (Jane Kaczmarek). Sie sind also immer noch glücklich verheiratet, anders als die Hauptfiguren von Scrubs. Warum die Figuren als Paar auch nach all den vielen Jahren funktionieren, wissen die Schauspieler der beiden ganz genau.
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Malcolm in the Middle: Unfair wie immer zeigt im Trailer, warum Malcolm sich vor seiner Familie versteckt
Auch für die Zuschauer ist die Ehe der beiden positiv
Was sind die Geheimnisse der Ehe von Hal und Lois? Im Zuge der neuen Serie sprachen Jane Kaczmarek und Bryan Cranston mit Deadline über ihre Figuren aus Malcolm Mittendrin. Kaczmarek fällt dabei direkt eine Anspielung auf die 5. Folge der 1. Staffel ein: Sie haben guten Sex. Ich meine, ich muss das sagen. Und ich glaube nicht, dass sie sich davon abhalten lassen, das eigentliche Herzstück der Familie zu sein.
In der Folge streiten sich Hal und Lois ständig, nachdem sie in einem Trailer leben müssen, weil ihr Haus von Ungeziefer befreit wird. Sie erkennen am Ende der Folge, dass sie Sex haben müssen, damit ihre Konflikte gelöst werden, und sie kaufen sich letztendlich Gasmasken, um in ihr Haus zu gelangen.
Cranston gibt eine ausführlichere Antwort und erklärt, dass Hals als Figur einfach romantisch ist:
Ich glaube aber, dass er es aus Angst tut. Ich glaube, Hal tut all diese Dinge, weil er denkt: „Oh, wird sie mich jemals verlassen? Ich habe das Gefühl, ich muss ihr immer wieder zeigen, wie sehr ich sie liebe.“
Die Liebe und Ehe zwischen den beiden hat laut Cranston auch einen positiven Effekt für die Zuschauer. Es vermittle dem Publikum ein Gefühl der Geborgenheit, weil sie zusammenbleiben, egal was passiert. Die Familie in der Serie ist zwar verrückt, aber ihrer Liebe lässt sie sich [ohne Probleme] in jede erdenkliche Art von Eskapaden stürzen.
Bezogen auf die Ehe der Figuren lobt Kaczmarek auch das Drehbuch der Serie. Sie hatten laut ihr das Glück, diese Figuren so lange zu spielen.
In Malcolm Mittendrin: Unfair wie immer steht vor allem Malcolm vor neuen Herausforderungen, da er seine Familie eine lange Zeit ignoriert hat. Das verspricht auf jeden Fall eine Menge Chaos, und seit dem 10. April könnt ihr auch alle 4 Folgen der neuen Serie auf Disney Plus gucken. Warum die Ur-Serie bis heute so gut ist, erfahrt ihr hier: Malcolm Mittendrin ist auch nach 20 Jahren richtig gut, weil der Hauptcharakter so langweilig wie wir ist
Die Amazon-Serie von The Boys basiert auf einer Comic-Reihe. Doch auch wenn sie sich den Namen und viele Figuren teilen, gibt es einige Unterschiede.
The Boys läuft seit 2019 auf Amazon Prime Video und basiert eigentlich auf der gleichnamigen Comic-Reihe von Autor Garth Enis. Die Comic-Reihe startete 2006 und endete 2012 mit Heft Nr. 72. Auch wenn die Grundidee und viele der Figuren übernommen wurden, gibt es große Unterschiede zwischen Serie und Comic.
8 davon zeigen wir euch in dieser Liste. Die Liste basiert auf der subjektiven Meinung des Autors. Schreibt uns eure Meinung dazu gerne in die Kommentare.
Achtung: Im folgenden Artikel spoilern wir Ereignisse aus den Comics, nicht aber aus der 5. Staffel der Serie.
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The Boys zeigt im finalen Trailer zu Staffel 5, wie weit Homelander gekommen ist
In den Comics legt sich die Gruppe von Butcher wie in der Serie mit allerlei Supes an. Dabei kämpfen sie oftmals im direkten Kampf gegen diese. Das ist möglich, weil alle Mitglieder (Butcher, Hughie, MM, Frenchie und The Female) Compound V benutzen. Da sie es aber erst später genommen haben, haben sie nur verstärkte körperliche Fähigkeiten, was ausreicht, um die meisten Supes zu besiegen.
In der Serie von Amazon nutzen Hughie und Butcher in Staffel 3 lediglich Temp-V, eine temporäre Version des Serums, die dem Körper aber so sehr schadet, dass man nach wenigen Injektionen todkrank wird. Seit Staffel 4 hat auch Butcher Kräfte, die aber auf seinem Tumor basieren, der durch richtiges Compound V verstärkt wurde.
Dass die Boys in der Serie bis auf die Ausnahme mit Temp-V gar keine Fähigkeiten haben, verdeutlicht den Kontrast zwischen den Supes und Menschen. Sie zeigt das Machtvakuum und warum sich die Gruppe überhaupt dafür entschieden hat, die Supes zu beseitigen. Außerdem werden Kämpfe interessanter, weil die Boys umdenken müssen, um ihre Gegner zu besiegen.
Jeden Tag finden in Monopoly GO! neue Events, Turniere und Spezial-Events statt. Welche davon heute aktiv sind und was ihr gewinnen könnt, verraten wir euch hier.
Die Events in Monopoly GO! sollen euch einen Anreiz bieten, das Spiel zu spielen. Dafür geben sie euch zusätzliche Belohnungen wie Würfel und Cash. Wir aktualisieren diesen Artikel regelmäßig mit den neuesten Informationen. Solltet ihr also alle aktuellen Events auf einen Blick haben wollen, könnt ihr unsere Übersicht in eure Lesezeichen packen.
Update: Wir haben den Artikel zuletzt am 12. April um 9:00 Uhr aktualisiert.
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Monopoly GO zeigt euch, wie Blocks Boutique funktioniert
Alle aktiven Events in Monopoly GO! im April 2026
Bei Monopoly GO! können mehrere Events gleichzeitig aktiv sein. Sobald eines endet, startet kurz darauf bereits das Nächste. Einzel- und Turnier-Events können auch Belohnungen für andere Events geben. Die Zeiten können teilweise um eine Stunde variieren, was mit der Uhrenumstellung zu tun hat. Diese bringt die Ingame-Anzeige manchmal durcheinander.
Die Spezial-Events in Monopoly GO! geben kleine Boni, die es attraktiver machen, zu würfeln. Sie werden aktiviert, wenn ihr in der angegebenen Zeit spielt. Hierbei können auch Belohnungen für andere Events ausgelöst werden. Sie halten meistens nur kurze Zeit an. Alle Daten sind mit Vorbehalt, da die Entwickler auch kurzfristig noch Änderungen vornehmen können.
High Roller
09:00 Uhr — 16:44 Uhr
Cash Boost
16:45 Uhr — 16:59 Uhr
High Roller
17:00 Uhr — 13.4.2026, 01:59 Uhr
Prize Drop
22:00 Uhr — 14.4.2026, 18:59 Uhr
Damit ihr das meiste aus den Events bei Monopoly GO! herausholen könnt, solltet ihr euch möglichst viele Würfel abholen. In unserer täglich aktualisierten Übersicht auf MeinMMO zeigen wir euch deshalb, wie ihr kostenlose Würfel abstauben könnt: Monopoly GO: Gratis Würfel im April 2026 bekommen – Die aktuellen Links
One Piece auf Netflix kommt nicht ohne Kontroversen aus. Besonders Änderungen gegenüber der Manga- und Animevorlage stoßen bei den Fans teils auf Ärger. In einem Interview haben die Showrunner nun betont, wie sehr Eiichiro Oda wirklich involviert ist.
Die Live-Action-Adaption von One Piece auf Netflix hat nun zwei Staffeln hinter sich und kam dabei nicht immer nur gut an. Langjährige Fans stören sich vor allem an verschiedenen Änderungen.
Wie weit sein Einfluss auf die Adaption insgesamt wirklich ging, haben nun die Macher der Serie verraten.
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Netflix zeigt im neuen Trailer zu One Piece die vielen neuen Schurken der 2. Staffel
Eiichiro Oda segnet alles ab
Was sagen die Showrunner? In einem Gespräch mit IGN haben Becky Clements (Tomorrow Studios), Showrunner Joe Tracz und Autor Ian Stokes über die Beteiligung von Eiichiro Oda an der Netflix-Serie gesprochen.
Dabei wurde betont, dass der Mangaka von Anfang an direkt an der Produktion teilnimmt. Er erfahre von Ideen, lese die Drehbücher und schaue Schnittfassungen und Casting-Entscheidungen an. Auch Konzeptzeichnungen würden über seinen Schreibtisch wandern.
Alles, was wir tun, wird immer von Oda-san persönlich genehmigt. Nichts kommt überraschend. Und so sagt er manchmal: „Nein, das muss wieder rein“, und wir sagen: „Aber wir haben kein Geld dafür.“ Und er sagt: „Dann besorgt das Geld.“ Und dann besorgen wir das Geld [lacht].
Ian Stokes
Auch wenn die Showrunner zunächst anderer Meinung waren, würden sie am Ende immer vom Meister selbst mit einer besseren Idee überzeugt werden.
Niemand anderer würde die Figuren und die Welt so gut kennen und verstehen. Joe Tracz hebt hervor: „Es wäre also töricht von uns, diese Weisheit nicht zu schätzen und nicht auf sein Feedback zu hören. Auch wenn er ein Vetorecht hat, stellt sich doch die Frage: Warum sollten wir überhaupt etwas tun wollen, das nicht seinen Absichten entspricht?“
Was sagen die Fans zu den Aussagen? Dass Oda so eng mit den Produzenten und Showrunnern arbeitet, sorgt für Skepsis und Lob gleichermaßen.
Unter einem x.com-Post des Users und One-Piece-Fans newworldartur sammeln sich Kommentare von skeptischen Nutzern, die denken, dass die Aussagen der Showrunner bloß den Ärger der Fans besänftigen soll. Andere sind gegenteiliger Meinung.
„Eine gewagte These (vielleicht) … Man hat das Gefühl, dass der Satz ‘Oda hat es abgesegnet’ mittlerweile dazu dient, Kritik an der Serie herunterzuspielen“, findet Subatomic Viewer.
„Oda selbst und sein Team sagen ständig, dass Oda stark involviert ist. Aber einige wahnsinnige Fans wollen es nicht glauben, das ist so lustig. Die Schauspieler von Vivi und Smoker haben in Interviews gesagt, dass jede Besetzung von Oda genehmigt werden muss“, widerspricht miri.
„Wenn die Menge an Überarbeitungen und Änderungen am Skript so groß ist, dass sie Überraschung auslöst, dann ist es kein Wunder, dass die Show gut ist – es ist Oda, der das Skript schreibt“, sagt HealForMoney.
„Dass sie dies als Manga-Adaption und nicht als Anime-Adaption behandeln, ist ein riesiger Gewinn“, meint YoubeArLi3.
„Oda arbeitet so hart für uns“, fasst TB gerührt zusammen.
Klar ist, dass ein so komplexes Thema wie One Piece bei einer Adaption immer für Unstimmigkeiten in der Community sorgen wird. Die Serie kann und wird nicht alle zufriedenstellen, egal wie groß die Beteiligung von Oda ist.
In Monopoly GO! gibt es Würfel, die ihr gratis bekommen könnt. Wir zeigen euch die aktuellsten Würfel-Links für eure Würfel-Banken.
Auch im April 2026 gibt es fast jeden Tag wieder neue Würfel-Links von Monopoly GO!, mit denen ihr kostenlose Würfel abstauben könnt.
Wir halten täglich für euch die Augen offen und aktualisieren diesen Artikel jeden Tag bis 10:30 Uhr und noch einmal nach 15:00 Uhr mit neuen Links, die euch Würfel geben, sofern es welche gibt.
Update: Der Artikel wurde am 12. April 2026 um 08:56 Uhr aktualisiert. Bisher gab es keine neuen Codes.
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Monopoly GO zeigt euch, wie Blocks Boutique funktioniert
Monopoly GO! Gratis Würfel Links – So bekommt ihr sie
Was sind Würfel-Links? Mit einem Klick auf diese Würfel-Links erhaltet ihr kostenlose Würfel. Damit es am besten klappt, solltet ihr die App auf eurem Smartphone öffnen und danach die Links anklicken.
Wofür benötigt man Würfel in Monopoly GO? Die wichtigste Ressource bei Monopoly GO! sind die Würfel. Mit ihnen kann man sich über das Spielfeld bewegen und andere Ressourcen, wie Geld und Eventwährungen sammeln. Die Würfel laden sich zwar über Zeit auf, sind allerdings trotzdem recht limitiert. Aber es gibt weitere Möglichkeiten, um neue Würfel zu erhalten.
Der Link funktioniert nicht – warum? Falls die Links bei euch nicht funktionieren, kann das an verschiedenen Ursachen liegen.
Die Links funktionieren nur einmal, ihr könnt keinen Link doppelt einlösen.
Die Links können erst ab Stufe 15 eingelöst werden.
Die Links laufen nach kurzer Zeit ab. Wir aktualisieren diese Liste regelmäßig mit neuen Links zum Einlösen.
Ihr könnt übrigens mehr Würfel haben, als euer Würfellimit erlaubt, wenn diese von den Links stammen. Ihr müsst euch also keine Gedanken darüber machen, ob ihr euer Limit übersteigt.
Fehlermeldungen und was sie bedeuten
Wenn ihr die Fehlermeldung: „Entschuldigung – Diese Belohnung wurde bereits beansprucht“ erhaltet, habt ihr den Würfellink bereits verwendet. Ein zweites Mal verwenden ist nicht möglich.
Falls ihr die Fehlermeldung: „Entschuldigung – Diese Belohnung kann nicht beansprucht werden“ erhaltet, ist der Link, den ihr verwendet habt, bereits abgelaufen. Die Würfellinks sind nur für einige Tage aktiv, dann können sie nicht mehr genutzt werden.
Würfel erhalten durch Freunde? So kommt ihr an noch mehr Würfel
Wie kann man noch Würfel erhalten? Ihr könnt zusätzlich kostenlose Würfel erhalten, wenn ihr Freunde zum Spiel einladet. Dafür müsst ihr unten rechts auf das Freunde-Symbol drücken und dann auf den Einladeknopf. Dort könnt ihr bis zu 10 Freunde einladen und erhaltet so 330 kostenlose Würfel.
Weitere Würfel könnt ihr erhalten, wenn ihr euren Account mit Facebook verbindet. Auch das seht ihr unten, wenn ihr auf Freunde drückt.
Rot: Der Shop mit den gratis Geschenk – Blau: Das Freunde-Menü
Alle 8 Stunden könnt ihr auch ein Geschenk aus dem Shop holen. Dafür drückt ihr unter eurer Stufe auf den Shop und findet ganz oben im Karussell ein Geschenk zur Abholung bereit. In diesem Geschenk können auch Würfel enthalten sein. Wenn ihr mehr über den Erfolg von Monopoly GO! erfahren wollt, haben wir diesen Artikel für euch: Das neue Lieblings-Game eurer Mama, Monopoly GO, ist teurer und erfolgreicher, als ihr denkt
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Der wohl bekannteste Schurke aus The Walking Dead ist Negan, gespielt von Jeffrey Dean Morgan. Für ganz kurze Zeit hatte aber ein anderer Darsteller die Rolle in der Serie und er hätte sie ganz anders verkörpert.
Negan hat seinen ersten beeindruckenden Auftritt in Folge 16 von Staffel 6. Mit seinem bedrohlichen Auftreten und dem berüchtigten Cliffhanger katapultierte Jeffrey Dean Morgan diese Rolle in die Herzen der Fans. Auch wenn eine seiner Aktionen anderen Schauspielern zu weit ging.
Außerhalb der eigentlichen Serie war er ebenso präsent, so war er etwa ein spielbarer DLC-Kämpfer in Tekken 7. Aber es gab auch andere Schauspieler, die seine Rolle spielen wollten. Einer hatte die Rolle sogar fast sicher – für 10 Minuten.
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Trailer zur 1. Staffel von The Walking Dead: The Ones Who Live
Ich wäre einfach viel frecher und witziger gewesen
Welcher Schauspieler hatte die Rolle fast? Matthew Lillard sprach im Podcast von Kristian Harloff (Quelle: YouTube) über diverse Teile seiner Karriere. Dabei wird er von Harloff gefragt, ob es Rollen gibt, die er abgelehnt hat. Er erzählt dabei die Geschichte von seinem Vorsprechen für die Rolle von Negan.
Lillard hatte die Rolle, zumindest für ganz kurze Zeit: Irgendwann auf der Comic-Con kam der Schöpfer der Serie zu mir und meinte: „Du hast ja keine Ahnung, du hattest die Rolle mal 10 Minuten lang.“ Jeffrey Dean Morgan wurde die Rolle angeboten, aber da er sich nicht entschieden hat, suchte man einen anderen Darsteller. Man entschied sich dann für Lillard, aber da der Agent von Morgan doch noch anrief, bekam er dann doch die Rolle.
Im Podcast sagt Lillard dazu, dass er damit 10 Jahre an Arbeit gehabt hätte. Negan als Figur trat nicht nur in 6 Staffeln der Hauptserie auf, er hat sogar sein eigenes Spin-off spendiert bekommen. Zusammen mit Lauren Cohan als Maggie hat Jeffrey Dean Morgan die Hauptrolle in der Serie The Walking Dead: Dead City, für die Staffel 3 gerade in Arbeit ist.
Was sagt Lillard zu Morgans Performance? Lillard selbst erkennt an, wie bekannt Negan als Figur ist, und sagt auch, dass Morgan ein toller Schauspieler sei. Sein Negan sei sehr maskulin und knallhart. Er hätte einen anderen Ansatz gehabt:
Ich wäre einfach viel frecher und witziger gewesen, und er war so ein echter Badass und total maskulin – wir hätten einfach total unterschiedliche Herangehensweisen gehabt.
Wie verlief die Karriere von Matthew Lillard? Viele kennen Matthew Lillard vor allem als der eine Ghostface-Killer in Scream (1998). Danach hatte er nie sehr ikonische Rollen, doch er verfolgte seine Karriere weiter sehr ergiebig. So spielte er in den beiden Scooby-Doo-Filmen (2002 und 2004) mit oder 2017 in der Fortsetzung von Twin Peaks.
In Crimson Desert schaltet ihr einige spannende oder nützliche Features erst nach vielen, vielen Stunden frei. Zeitweise fühlt sich unser MMORPG-Experte Karsten Scholz an das gute, alte Vanilla-WoW zurückerinnert.
Im Zuge des Sauercrowd-Projekts der deutschen Twitch-Szene fand ich es besonders schön, dass die vielen WoW-Neulinge in der Hardcore-Version von WoW Classic vergleichbare Erfahrungen machen konnten, wie ich sie 2005 in Blizzards MMORPG gemacht hatte.
Klar, die Level-Phase der originalen Fassung von World of Warcraft ist langwierig und mühsam. Es dauert eine gefühlte Ewigkeit, bis man Zugriff auf das erste Mount, seine stärksten Talente sowie Fertigkeiten und auf Inhalte wie die verschiedenen Raids hat. Das kann nerven. Manch einer verliert auf dem Weg die Lust und kommt nie an.
Wer sich jedoch durch die vielen Stunden, Tage und Wochen Erfahrungspunkte-Jagd durchbeißt, der wird immer wieder belohnt. Allein wie gut es sich nach den endlosen Spaziergängen durchs Brachland, Ashenvale und Desolace anfühlt, erstmals auf dem Rücken des eigenen Reittieres Platz nehmen zu dürfen. Das Mount ist eine so unfassbar wertvolle Belohnung, eben weil man lange auf sie hinarbeiten musste.
Moderne Online-Rollenspiele verspielen solche Belohnungsmomente zunehmend, weil sie den Spielern viel zu viel zu schnell nachwerfen. Alles muss maximal komfortabel und zugänglich sein. Dadurch fühlt sich die Progression oftmals beliebig an.
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Crimson Desert zeigt im neuen Gameplay-Video mehr von den Kämpfen und der Progression im Action-RPG
Crimson Desert macht eine Sache nämlich sehr clever und nutzt seinen enormen Umfang, um uns Spielern auch nach 100+ Stunden immer neue Verbesserungen, Systeme und Features zu präsentieren. Mein persönlicher Tacho steht aktuell beispielsweise bei etwa 139 Stunden Spielzeit. Die folgenden Neuerungen habe ich erst innerhalb der vergangenen 4 bis 5 Stunden freigeschaltet:
Ein Friseur und ein Färber haben sich in meinem Graumähne-Lager jetzt zu Schmied, Koch, Händler und Co. dazugesellt. Eine Anpassungsmöglichkeit für die Frisuren von Kliff, Damiane und Oongka hatte ich vorher in ganz Pywel nicht gefunden.
Im Zuge einer Quest in Delesyia durfte ich erstmals mit dem Mech auf Gegner ballern, den man bereits aus Trailern kennt. Das spielt sich wunderbar anders als der Nahkampf-Vollkontakt mit Kliff und bringt noch einmal ordentlich Abwechslung in die Gefechte.
In der namensgebenden Crimson Desert konnte ich das erste Mal auf einem Drachen durch die Lüfte von Pywel fliegen. Davor war ich vor allem auf einem legendären Pferd und meinem Kampf-Eisbär durch die Regionen geritten.
Wichtig: Nur weil ich fast 140 Stunden gebraucht habe, um diese Dinge freizuschalten, heißt das nicht, dass es euch auch so gehen muss. Viele Funktionen sind an den Fortschritt in der Hauptgeschichte geknüpft. Ich bin jetzt erst im finalen Kapitel 12 angekommen, den Drachen schaltet ihr im Zuge von Akt 11 frei. Wer weniger optionale Nebeninhalte spielt und sich mehr auf die Kampagne fokussiert, kann deutlich früher im Mech oder auf dem Rücken des Drachens sitzen.
Der Drache und Kliff sind ab jetzt unzertrennlich.
Vor allem der Flug auf dem Drachen hat Eindruck bei mir hinterlassen. 135+ Stunden lang bin ich spazierend, reitend, gleitend, schnellreisend oder kletternd von A nach B gekommen. Ja, im Vergleich zum Laufen in WoW Classic fühlen sich diese Formen des Reisens oft dynamischer an. Mir macht es grundsätzlich Spaß, mit Kliff die Welt von Crimson Desert zu erkunden. Es dauert halt nur, die Welt ist riesig. Und vor allem das Klettern kann anstrengend sein.
Der Drache ist daher eine Belohnung, die sich deutlich auf die Spielerfahrung auswirkt. Die bis dato so riesige Spielwelt, von der ich trotz der hohen Spielzeit immer noch viele Bereiche nicht aufgedeckt habe, fühlt sich aus der Luft zwar weiterhin einschüchternd groß, aber irgendwie auch erreichbarer an. Die Erkundung unerforschter Zonen fällt effizienter aus. Die Schnellreise verliert an Bedeutung.
Ab jetzt fliege ich also, wann immer es erlaubt ist. Auch, weil der Drache mit seinen Feuerbällen und dem Atem ein starker Gefährte im Kampf ist. Ich muss mir noch noch Narimas Horn besorgen, damit ich meinen neuen Mitstreiter ohne Abklingzeit rufen darf.
Es ist aus meiner Sicht übrigens genau richtig, dass sich dieses mächtige Mount erst so spät in der Hauptgeschichte freischalten lässt. Durch den langen Weg, den man ohne den Drachen zurücklegen musste, fühlt sich seine Freischaltung jetzt nur noch umso wertiger an. Ähnlich wie damals, 2005, im originalen World of Warcraft, als ich mein Stufe-40-Reittier bekam. Geht es euch auch so? Eine weitere Anekdote aus Azeroth findet ihr übrigens hier: World of Warcraft hat mein Leben verändert, dabei hätte ich fast nicht einmal die Levelphase bis Stufe 60 geschafft
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Die Welt von Warhammer 40.000 wird immer als düster, dreckig und absolut tödlich dargestellt – „grimdark“ eben. Was aber für viele mehr wie ein Meme wirkt, weil sie nur die strahlenden Helden der Space Marines kennen, ist für die Menschen im Imperium bittere Realität. Anatoly Shestov, der Executive Producer von Dark Heresy, gibt einen Einblick in das Leben und Überleben im Imperium.
Es ist eigentlich kaum vorstellbar, wie düster es im Imperium der Menschheit wirklich zugeht. Ich habe mich deswegen mit jemandem unterhalten, der sich damit eingehend beschäftigt hat: Anatoly Shestov.
Anatoly ist der Executive Producer von Dark Heresy, dem neuen Rollenspiel in der Welt von Warhammer 40.000. In einem anderthalbstündigen Gespräch haben wir uns über alle möglichen Themen zu Warhammer unterhalten – darunter die Städte des Imperiums und was sie so tödlich macht.
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Warhammer 40.000: Dark Heresy im Announcement-Trailer
Underhives sind der vielleicht tödlichste Ort im ganzen Imperium
In Dark Heresy spielt ihr einen Inquisitor, der sich durch die Tiefen eines Underhives kämpfen und verschiedene Fälle aufdecken muss. Entsprechend viel Recherche und Absprache mit Games Workshop ist seitens Owlcat eingeflossen, um möglichst alles korrekt darzustellen.
Dort gibt es kein trinkbares Wasser, kaum essbare Nahrung und nicht einmal Luft, die man problemlos atmen könnte. Kein Tageslicht, keine Belüftung – nur das pure, nackte Überleben um jeden Preis. Und der ist oft hoch.
Kreaturen wie dieser “Fisch” sind zweckdienliche Nahrung im Underhive. Aber wer weiß, vielleicht gibt es auch ein paar verirrte Seelen, die sie vergöttern …
Überleben geht „vielleicht ein paar Stunden und das ist die optimistische Schätzung“
Mitten im Gespräch habe ich Anatoly einfach mal gefragt, ob er sich zutrauen würde, in so einem tödlichen Stadt-Dschungel eines Underhives überleben könnte – gesetzt den Fall, er habe Ausrüstung, Waffen und Co. Seine Antwort ist überraschend resolut:
Ich persönlich? Vielleicht ein paar Stunden, maximal. Und das ist schon die wirklich optimistische Schätzung. Da geht es auch nicht um Waffen oder sowas. Es geht um die Möglichkeiten, in einem technologischen Dschungel zu überleben.
Du kennst doch diese tapferen Reisenden und Expeditionen in Wüsten und Dschungel. Die hatten Waffen. Die hatten sogar lokale Führer, viele Vorräte. Aber sie sind an Diarrhö gestorben, an Moskitos und verschiedenen anderen Dingen, weil sie nicht wussten, wie sie sich in solchen Situationen verhalten müssen.
In meiner Vorstellung ist der Underhive genauso gefährlich. Mehr sogar. Es geht also nicht darum, ob du eine Waffe hast oder nicht. Du musst jemanden haben, der dir beibringt, wie du jetzt im Moment noch nicht tot bist. So sieht quasi jede Darstellung der Gesellschaft in einem Underhive aus.
Anatoly Shestov, Executive Producer von Dark Heresy bei Owlcat
Es gebe kleine Gruppen an Leuten, die zusammenhalten und Gangs oder Kulte formieren, und das fast überall in der Gesellschaft. Als Einzelner könne man da gar nicht überleben. Und das will das Imperium auch gar nicht.
„Die ganze Struktur ist darauf aufgebaut, dass du nicht denken sollst“
Auf die Frage, was genau das Leben in einem Underhive eigentlich so tödlich und gefährlich macht, gibt mir Anatoly gleich eine ganze Erklärung fürs Imperium als Gesamtes. Dass man dort nicht leben, sondern funktionieren muss, sei keine Folge des Krieges, sondern der Antrieb dafür:
Es ist eine Kriegswirtschaft in den meisten Territorien, an den meisten Schauplätzen, den meisten Planeten und Städten [des Imperiums]. Du sollst nicht arbeiten gehen und danach Freizeit haben oder in Rente gehen oder Urlaub haben. Nein.
Die ganze Struktur ist um die Idee herum aufgebaut, dass du nicht denken sollst. Arbeit ist nur eine der Möglichkeiten, das zu erreichen. Selbst für die Leute, die was drauf haben, ist es so.
Und jetzt stell dir vor, was mit den Leuten passiert, die keine Begabung für irgendetwas haben. Die ersetzt werden können. Die, die nicht zufällig zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren. Was passiert mit denen? Die kommen in die tiefsten Tiefen der Gesellschaft. Die Metapher in Warhammer dafür ist der Underhive. […]
Die Leute versuchen, in diesem technologischen Dschungel zu überleben, ohne Aussicht auf Erfolg. In jedem Hive, jeder Makropole, auf jedem Stadt-Planeten liegt das an etwas anderem. Es kann die Temperatur sein, die Ökologie, toxische Abfälle oder einfach nur die Abwesenheit von Wasser und Nahrung.
Anatoly Shestov, Executive Producer von Dark Heresy bei Owlcat
Und das sei nur der gesellschaftliche Aspekt. Betrachtet man den tatsächlichen Umgang der Leute miteinander, sehe die Sache noch etwas wilder aus.
Technologischer Dschungel und Wilder Westen gleichzeitig
Auf menschlicher Ebene, erklärt Anatoly weiter, sei der Underhive mehr sowas wie der Wilde Westen. Ein Ort, an dem jeder morgen tot sein könnte, habe kein Potential für Regeln und Gesetze.
Es gehe nur um Vertrauen: „Ich lüge dich nicht an und du mich im Gegenzug auch nicht. So überleben wir die nächsten 30 Jahre zusammen.“ Wüssten aber alle, dass morgen der letzte Tag auf Erden ist, wäre alles außer Kontrolle und genau so sei es im Underhive.
Das hier ist der dritte Teil des großen Lore-Interviews mit Anatoly Shestov. Ursprünglich hatte ich geplant, nur drei Teile daraus zu machen, aber… es werden noch ein paar mehr, weil wir wirklich tief in die Lore eingetaucht sind. Falls ihr sie verpasst habt, hier sind die vorhergehenden Teile:
Die nächsten Teile werden innerhalb der kommenden Wochen hier auf MeinMMO erscheinen. Eine kleine Sneak Peek: Es geht noch um böse Space Marines, fanatische Frauen und vielleicht sogar um Aliens mit einem sehr speziellen Diät-Programm.
Die Filmadaption eines Horrorspiels erhält derzeit absolute Traumwertungen. Interessant dabei: Bei der Vorlage handelt es sich nicht um ein großes Franchise, sondern um ein Indie-Spiel.
Um welchen Film geht es? Exit 8 ist ein neuer Horrorfilm, der auf dem Spiel The Exit 8 basiert. Dabei handelt es sich um einen Indie-Titel des Entwicklers Kotake Create, der 2023 erschien und seither auf so gut wie alle Plattformen portiert wurde.
Der japanische Film von Regisseur Genki Kawamura bedient sich derselben Ausgangslage wie schon das Spiel: Eine Person findet sich in einer scheinbar verlassenen U-Bahn-Station wieder und möchte diese über den Ausgang Nr. 8 verlassen. Das ist schwieriger als gedacht.
Mit der Zeit treten Anomalien auf, die Umgebung verändert sich, und wer nicht genau aufpasst und die Veränderungen bemerkt, muss immer wieder von vorn anfangen – wie in einem Loop.
Im Film geht es um einen jungen Mann, der in genau so einer U-Bahn-Station festhängt. Ein Plakat weist ihn darauf hin, dass er im Angesicht einer Anomalie auf keinen Fall weitergehen darf.
Immer wieder scheitert er beim Versuch, Exit 8 zu erreichen, und trifft dabei auf andere Menschen, die ihn aber mehr verwirren als helfen.
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Grusel in der U-Bahnstation: Der Trailer zum Horrorfilm Exit 8
Anomalie schlägt blauen Igel
Ist der Film gut? In den letzten Jahren haben wir einige starke Videospieladaptionen erhalten. Denkt nur an Arcane oder Cyberpunk Edgerunners, wobei es sich hierbei um Serien handelt. Welche wirklich die besten sind, erfahrt ihr auf MeinMMO.
Bei den Filmen gilt laut Rotten TomatoesSonic the Hedgehog 3 als bisher herausragendster Videospielfilm und kann einen Kritiker-Score von 86 % vorweisen (152 Reviews). Damit wischt Exit 8 kurzerhand den Boden auf.
Aktuell steht der Horrorfilm bei einer Wertung von 95 % (Stand: 11.04.2026). Zwar haben mit 93 Reviews bislang weniger Kritiker ihre Stimme abgegeben als bei Sonic, der Abstand von 9 Prozentpunkten ist dennoch enorm.
Gelobt wird bei Exit 8 auf Rotten Tomatoes vor allem die dichte, unheimliche Stimmung. Aus der simplen Idee der Vorlage wurde laut Kritiken viel gemacht:
„Exit 8 ist sowohl ziemlich originalgetreu als auch ein eigenständiger, einzigartig packender Gruselfilm“, schreibt Oscar Goff von Cambridge Day.
„Exit 8 ist nicht nur eine der besten Videospielverfilmungen. Es könnte sogar die bisher beste sein“, findet William Bibbiani von TheWrap.
„Ein frischer Neuzugang im zeitgenössischen J-Horror, der die Figuren geschickt an seine eigenen Regeln anpasst, ohne sie zu bloßen Requisiten für den nächsten Schockeffekt zu machen“, schreibt Richard Whittaker von Austin Chronicle.
„Auch wenn Exit 8 vom Spiel in eine Realverfilmung übertragen wird, bleibt es als Konzept erstaunlich eindringlich und fesselnd, auch wenn seine Geschichte nie ganz so tiefgründig wird wie seine Spielmechanik“, kommt Ben Wasserman etwas kritischer zum Schluss.
Besonders für Kenner der Vorlage dürfte der Film ein echtes Highlight sein. Aber auch Horror-Fans generell könnten ihre Freude damit haben. Das gilt auch für Zartbesaitete: Exit 8 hat mit einer FSK 12 eine fürs Genre vergleichsweise niedrige Alterseinstufung.
Wann kann man den Film sehen? Am 10. April 2026 erfolgte der Kinostart in den USA. Bislang gibt es zwar noch kein Datum für Deutschland, der Verleih Neon, der den Film in den Vereinigten Staaten ins Kino bringt, ist jedoch auch in Europa tätig.