Das Endgame – Alles kann, nichts Muss
Das Endgame in World of Warcraft ist mit Midnight extrem vielfältig. Es bietet interessante Herausforderungen auf den unterschiedlichsten Schwierigkeitsgraden und für verschiedenste Gruppengrößen und Vorlieben.
Tiefen, Open World und Story
Auch wenn World of Warcraft ein MMORPG ist, kann es ziemlich solide solo gespielt werden – und wird es auch von einem großen Teil der Spielerschaft.
Der primäre Content für Solo-Spieler sind die Open World und Tiefen.
Nach Abschluss der Kampagne schaltet ihr die sogenannten „Weltquests“ frei. Das sind Missionen, die sich alle paar Tage erneuern und einfach auf eurer Weltkarte auftauchen. Reist ihr an die entsprechenden Orte, könnt ihr dort eine Quest erledigen und eine Belohnung einheimsen. Das bringt manchmal Ausrüstung, Ruf oder eine bestimmte Währung. Diese Weltquests stellen den leichtesten Teil des Solo-Endgame dar.

Wer etwas mehr Nervenkitzel will, kann zusätzlich das Beute-Feature aktivieren. Wenn ihr das wählt, habt ihr bei euren Reisen durch die offene Welt eine Chance, in einen Hinterhalt zu geraten und von einem mächtigen Feind angegriffen zu werden. Schafft ihr es, den Feind immer wieder zurückzuschlagen und letztlich zu besiegen, winkt eine zusätzliche Belohnung. Aber Vorsicht: Solche „Überfälle“ geschehen gerne mal, während ihr schon in einen Kampf verwickelt seid. Das kann euch ziemlich ins Schwitzen bringen.
Tiefen sind die wohl anspruchsvollste Variante des Solo-Contents. Eine Tiefe ist eine Art „Mini-Dungeon“, in den ihr an der Seite eines NPCs (oder auf Wunsch auch anderer Mitspieler) reist. Dort erkundet ihr ein kleines Gewölbe, schlagt eine bestimmte Gruppe an Feinden zurück und bekommt anschließend reichhaltige Belohnungen – Ausrüstung, schicke Kleidung, Dekorationen für euer Haus und Ressourcen. Tiefen haben eine skalierbare Schwierigkeit, sodass ihr die Herausforderung Stück für Stück erhöhen könnt, was dann auch zu besseren Belohnungen führt.
Cortyn meint: In Midnight macht World of Warcraft auch alleine sehr viel Spaß, was vor allem an den Tiefen und den tollen Quests mit dichter Atmosphäre und spannender Story liegt. In den Tiefen und beim Beute-System gibt es genügend Möglichkeiten, den eigenen Charakter zu verbessern und spürbar zu merken, dass man immer stärker wird und größere Herausforderungen meistern kann.
Dabei ist WoW geschickt darin, dir immer wieder subtil zu sagen „Hey, wenn du Tiefen magst, versuche dich doch mal an einem Dungeon“, um jemanden doch zum Spiel in einer Gruppe oder Gemeinschaft zu bewegen. Das muss man nicht in Anspruch nehmen – aber die Option ist da.
Dungeons mit endloser Schwierigkeit
Für kleine Gruppen, bestehend aus 5 Personen, sind die Dungeons der primäre Spielinhalt. Dungeons kommen in mehreren Schwierigkeitsstufen daher, nämlich Normal, Heroisch, Mythisch und Schlüsselstein („Mythisch+“). Ihr könnt alle Dungeons auf „normal“ auch an der Seite von NPCs besuchen – gerade für Story-Fans ist das interessant.
In normalen, heroischen und mythischen Dungeons geht es zumeist noch recht locker zu. Es gibt kein Zeitlimit, die Angriffe der Feinde schmerzen nicht so richtig und man kann sich einen guten Überblick über den Aufbau der Dungeons verschaffen.
Auf der Schlüsselstein-Schwierigkeit („Mythisch+“ oder „M+“) ändert sich das jedoch drastisch. Ab jetzt gibt es ein Zeitlimit und zusätzliche Modifikatoren, die den Dungeon härter machen, dafür aber auch die Belohnungen deutlich attraktiver.
Diese Schwierigkeit skaliert buchstäblich bis in die Unendlichkeit. Solange ihr es schafft, eine bestimmte Schwierigkeit innerhalb des Zeitlimits zu absolvieren, bekommt ihr am Ende einen Schlüsselstein, der die nächsthöhere Schwierigkeit freischaltet.
Allerdings sei hier gesagt, dass die Schwierigkeit ab „M+12“ drastisch ansteigt, ab „M+15“ im Grunde überhaupt keine Fehler mehr verziehen werden und alles jenseits von „M+18“ nur noch von absoluten Profis innerhalb des Zeitlimits bewältigt wird.

Cortyn meint: „Mythisch+“ ist für mich eines der Herzstücke des Endgames von WoW. Die steigende Herausforderung und der Drang, immer noch ein kleines bisschen besser sein zu wollen, kann extrem motivierend sein. Allerdings: Mythisch+ macht ausschließlich mit Freunden oder Bekannten Spaß. Wer mit unbekannten Leuten („Randoms“) loszieht, wird viel Toxizität erleben oder – je nach Klasse – im Grunde überhaupt nicht in Gruppen eingeladen werden. Das macht die individuelle Erfahrung in Mythisch+ so unterschiedlich.
Schlachtzüge – Die Königsdisziplin des PvE
Wenn es eine Sache gibt, für die World of Warcraft von allen Seiten gelobt wird, dann ist es das Design der Schlachtzüge, zumeist „Raids“ genannt. Das sind große Instanzen für Gruppen von 10 bis 30 Personen.
Schlachtzüge kommen in 4 verschiedenen Schwierigkeitsstufen: LFR, Normal, Heroisch und Mythisch.
Während ihr den LFR-Modus einfach über den Gruppenfinder betreten könnt, ist die Schwierigkeit hier nahezu nicht existent. Das ist im Grunde der „Besucher-Modus“, um die Bosse überhaupt einmal zu sehen, wenn man solche Inhalte ansonsten gar nicht spielt.
Auf normaler Schwierigkeit sind die Bosse bereits deutlich anspruchsvoller. Für eine Gilde oder anderweitige Gemeinschaft ist das aber eine Schwierigkeit, die auch durchschnittliche Spielerinnen und Spieler rasch bewältigen können.
Ab der heroischen Schwierigkeit beginnt das „richtige“ Raiden. Hier wird bereits deutlich mehr gefordert. Solide Ausrüstung, ein gutes Verständnis der eigenen Klasse und ein Lernen der Bossmechaniken sind notwendig, damit die Gruppe bestehen kann.
Mythische Raids hingegen sind deutlich schwieriger und etwas für die obersten Prozente der besten Gilden. Die Bosskämpfe sind ziemlich komplex, erfordern oft spezielle Talent-Verteilung der Spieler und ein großes Maß an Kommunikation – ein Voice-Programm wie Discord ist hier oft verpflichtende Voraussetzung, ebenso wie eine umfangreiche Vorbereitung.
Cortyn meint: Raids sind für mich ein Kernpfeiler von World of Warcraft und für mich einer der Hauptgründe, warum ich den Spiel so lange treu geblieben bin. Es gibt kaum ein schöneres Gefühl, als mit Freunden oder Gilden-Mitgliedern nach Stunden des langsamen Fortschrittes endlich einen Endboss auf heroischer Schwierigkeit zu besiegen und sich zu feiern. Das ist ein Hochgefühl, das in WoW nur mit wenig zu vergleichen ist. Die Suche nach Gleichgesinnten, also einer Community oder Gilde, ist dafür aber unerlässlich – denn mit vollkommen Fremden kommt nicht das gleiche Gefühl auf.
PvP in vielerlei Form
Kämpfe im Stil „Spieler gegen Spieler“ oder „PvP“ sind seit 21 Jahren Teil von World of Warcraft – mal mehr und mal weniger.
Wer daran Freude hat, kann PvP auf vielfältige Art und Weise erleben.
In traditionellen Schlachtfeldern („Battlegrounds“ oder „BGs“) treten größere Gruppen gegeneinander an. Es gibt viele verschiedene Schlachtfelder mit unterschiedlichen Aufgaben. Vom traditionellen „Capture the Flag“ über „King of the Hill“ sind viele Klassiker vertreten. Es gibt aber auch echte Belagerungen von Festungen oder kuriose Mischformen, in denen ihr etwa eine Kugel tragen müsst, aber diese möglichst lange in der Hand haltet – an einem ziemlich offensichtlichen Ort, wo ihr von Feinden sofort umzingelt werdet.
In der Arena gibt es feste, kleine Teams die gegeneinander antreten und sich in schnellen, fokussierten Kämpfen beweisen, wer besser ist. Hier entscheidet nicht nur die Ausrüstung, sondern vor allem das Spielverständnis und die Reaktionen. Nur wer die Fähigkeiten aller 40 Spezialisierungen im Spiel kennt, deren Abklingzeiten abschätzen kann und weiß, welche Zauber unterbrochen werden müssen, wird hier brillieren. In der Arena könnt ihr euer tiefes Spielverständnis und euren reinen Skill unter Beweis stellen – oder gnadenlos daran scheitern.
Auch in der offenen Spielwelt könnt ihr PvP erleben, wenn ihr den sogenannten „Warmode“ aktiviert. Ihr habt dann eine alternative Phase der Spielwelt, in der nur Charaktere sind, die ebenfalls PvP aktiviert haben. Hier könnt ihr permanent (außerhalb von Städten) über Charaktere der gegnerischen Fraktion herfallen oder von diesen angegriffen werden. Der Kriegsmodus kann auch lukrativ sein, denn dort geben Quests größere Belohnungen wie Gold – allerdings mit dem Risiko, dass ihr eben auch in PvP-Kämpfe verwickelt werdet, wenn ihr das gar nicht wollt.
Der Kriegsmodus lässt sich in jedem Gasthaus zu jeder Zeit wieder deaktivieren, es ist also keine permanente Entscheidung.
Cortyn meint: Meine Erfahrungen im PvP sind begrenzt, aber ich habe immer mal wieder phasenweise Interesse daran. PvP fühlt sich in den letzten Jahren deutlich fairer an, auch wenn der Einstieg hart sein kann, wenn man sofort gegen gut ausgerüstete Profis antritt. Zum Glück gibt es inzwischen einen Übungs-Modus, bei dem ihr gegen NPCs („Bots“) trainieren könnt. Dort ist der Druck geringer und ihr könnt die Grundlagen lernen, ohne direkt in Grund und Boden gestampft zu werden.
Die überwältigende Freiheit des Endgames
All die hier vorgestellten Endgame-Inhalte sind nicht verpflichtend. Es gibt keinen Zwang, um etwas davon zu absolvieren. Ihr könnt nur Tiefen laufen, nur Raids absolvieren, den ganzen Tag in Dungeons verbringen – oder alles gleichzeitig. Oder gar nichts davon.
Wer das absolute Maximum aus dem Charakter rausholen will, wird eher dazu neigen, sich alle Inhalte anzuschauen und überall Belohnungen abzugreifen – notwendig ist das aber nicht.
Cortyn meint: Mein Tipp ist hier klar: Seid offen für alle Formen des Endgames. Schaut euch alles mal in Ruhe an, gerne auch mehrfach. Wenn ihr euch überall einen Eindruck gemacht habt, fragt euch ehrlich: Macht mir das Spaß? Bereitet mir das Gameplay Freude oder spiele ich das nur für die Belohnung? Dann schmeißt ihr alles raus, woran ihr keinen Spaß habt. Es ist leicht, sich so viele Aufgaben in WoW aufzubürden, dass man regelrecht an Burnout leidet. Das vermeidet ihr, wenn ihr wirklich nur das spielt, was euch Freude bereitet.
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Bin jetzt auch seit 20 Jahren dabei und habe mich mittlerweile einfach satt an WoW gesehen. Ich hab im neusten Addon die die ersten beiden Gebiete durchgequestet, ein paar Dungeons gemacht, etwas Housing und anschließend die Beutejagden gespielt. In dem Moment, in dem ich im Maxlevel angekommen war, war die Luft für mich raus. Nicht weil das Addon schlecht ist, sondern weil ich mich einfach nach neuartigen Spielerlebnissen sehne.
Ich spiele WoW seit Vanilla und werde es wohl auch bis zu meinem oder seinem Tod spielen, je nachdem was früher geschieht.
Ich würde jetzt jedoch nicht mehr damit anfangen: die Grafik (finde ich bei anderen MMOs besser), die Quests (macht für mich Eso viel besser), das Ruf grinden (Ultra nervig) und jetzt auf einmal das schnelle Updates bringen (vorher gefühlt 6 Monate kein Update, jetzt gefühlt alle 2-3 Monate.
Ich weiß, ich bin in meinem Trot gefangen, aber es ist OK für mich.
Nur als neuer Spieler würde ich damit nicht mehr anfangen.
Ich spiele seit über 20 Jahren WoW und muß gestehen das mir diese Erweiterung überhaupt nicht gefiel.
Hauptgeschichte und diverse Nebenquests waren teilweise wirklich für 6jährige designt worden.
Für mich beinhaltet das Spiel zu viele Filme während ich questen möchte.
Die Entscheidung seitens Blizzard den XP Stop zu deaktivieren ist für mich und meine Spielweise überhaupt nicht toll…da ich noch nie so schnell am Ende es Spiels angekommen bin.
Ich kann nicht in Ruhe questen ohne mit XP zubombardiert zu werden.
Was mir eben besonders auffällt, da ich kurz vor Midnight und jetzt auch wieder in BC Classic unterwegs bin.
Ich muß gestehen Classic BC ist für mich das bessere MMORPG.
Es sind ja auch zwei völlig verschiedene MMORPGs.
Im übrigen haben mich die neuen Questgebiete richtig enttäuscht…..fällt Blizzard nichts neues mehr ein?
Im letzten Gebiet ( Leerensturm ) hatte ich das Gefühl Blizzard hatte keinen Bock mehr auf das Designen einen Questgebiets…..
Vom Versprechen seitens Chris Metzen Warcraft zurückzubringen ist aus einem Blizzard nur ein Lüftchen geblieben.
Für mich ist Midnight trotz mega Grafik eine Enttäuschung.
Zu schnell im Endlevel…..zu wenig neues was Questgebiete angeht.
Mit am schlimmsten ist die Hauptgeschichte…zu seicht und nicht einmal einer Seifenoper würdig.
Nirgends im Spiel findet man noch Warcraft!
Das Spiel beinhaltet “zu viele Filme” während du questen willst?
Es gab während der rund 40 Spielstunden, die man für alle Quests braucht (wenn man sehr, sehr flott spielt) knapp 20 “Filme”, wovon einige nur kurze Kamerafahrten zu einem Feind sind, andere mehrminütige Cinematics. Das macht auf 40 Stunden vielleicht “Filme” von maximal 30-40 Minuten – das sind weniger als 2 % der Spielzeit und du kannst die jederzeit abbrechen oder überspringen.
Wenn dich der Leerensturm enttäuscht hat, ist das natürlich schade, aber es ist eben der Überrest einer vernichteten Welt, ähnlich wie K’aresh.
Dein Argument mit dem “Level-Stop” verstehe ich auch weiterhin nicht, denn die ganze Spielwelt der aktuellen Erweiterung skaliert doch mit dir. Also selbst wenn du im ersten Gebiet schon 80 werden solltest, bleibt ja alles auf deiner Stufe.
Aber ganz ehrlich: Du schreibst seit 10 Jahren bei jeder Erweiterung quasi den gleichen Text. Du bist absolut jedes Mal enttäuscht. Aber du kommst nicht zu dem Schluss, dass WoW vielleicht einfach nicht mehr dein Spiel ist.
Spiel doch Classic. Das ist doch offenbar das Spiel, was du willst.
Mit dem erreichen des Endlevels ist für mich eben die Luft raus, für andere beginnt das Spiel ab diesem Zeitpunkt.
Der Weg dorthin ist mir eben zu schnell ….kann man verstehen, muß man aber nicht.
Du hast aber Recht….Midnight ist nicht mehr mein Spiel.
Ich habe es jetzt auch verstanden.
Mich haben die neuen Bilder der Gebiete vor dem Erscheinen blenden lassen.
Blizzard hat die Erweiterung eben für Kinder oder Jugendliche entwickelt.
Für alte MMORPG Spieler Ü50 bietet Blizzard ja Gott sei Dank Classic an.
Blizzard hätte statt 30 – 40min Filme lieber manpower in Questgebiete und Geschichte investieren sollen.
Als ich in der neuen Hauptstadt einen Dackel auf einem Kissen tragen musste ist in mir alles gestorben was mich an Warcraft erinnert.
Stimmt, Schweineschei*e durchwühlen zu müssen, ist selbstverständlich wesentlich Erwachsener… das ist das, auf das “alte MMORPG Spieler Ü50” dann also scheinbar geschichtenmässig so abfahren?
Stimmt, weil Hunde finden ist ja auch nicht schon eine Quest in Mulgore im klassischen WoW …
WoW lohnt sich wenn man auf Geschichten für 6-Jährige ala Arielle, die Meerjungfrau steht. Alles ist rosig, bequem und harmlos und selbst wenn man ganz oberböse Gegner hat, wird am Ende doch alles gut.
Ich glaube, das kann man auch wirklich nur behaupten, wenn man die Quests in World of Warcraft nicht liest. Denn sonst wüsstest du, wie düster einige der Aufgaben im aktuellen WoW sind.
Nur um dir mal ein Beispiel zu nennen: Einer der Amani-Trolle muss sich als Jäger beweisen und nimmt dabei die Hilfe des Spieler-Charakters in Anspruch. Am Ende versucht er den Spieler-Charakter zu hintergehen und will ihn töten. Er scheitert dabei, wird von den anderen Amani dabei erwischt. Seine Strafe ist, dass er nun mehrere Jahre lang mit einem Speer durch den Oberkörper gerammt von der Ausbildungshütte der Amani-Jäger aufgespießt dort als Mahnmal verbringt, aber als Troll (mit hoher Regeneration) dabei am Leben gehalten wird.
Seine Lektion: Wenn du betrügst, mach es richtig.
In einer anderen Quest geht es darum, dass ein kleines Mädchen das Trauma nicht überwinden kann, ihr Geschwister bereits verloren zu haben, weil es früh gestorben ist.
In einer Quest in Silbermond helfen wir einem Magister dabei, eine adlige Frau auszurauben, die angeblich eine Schmutzkampagne gegen ihn fährt. Doch in der Quest stellt sich dann heraus, dass dieser Magister seit Wochen und Jahren die Obdachlosen und Armen der Stadt ausnutzt und sie in dämonischen Ritualen opfert – nachdem er ihnen erst Hoffnung gemacht hat, für ihn länger arbeiten zu können. Das ist eine ziemlich finstere Questreihe. Da gibt es kein Happy End. Es gibt nicht einmal eine klare “gute” Seite, denn auch die adlige Frau ist definitiv nicht “gut”.
In noch einer anderen Quest finden wir heraus, warum der Leerensturm heute so aussieht, wie er aussieht: Ein genialer, aber gnadenloser Forscher hatte die Aufgabe, “den Krieg für immer zu beenden” – und das hat er geschafft mit einer Waffe, die den ganzen Planeten ausgelöscht und Milliarden getötet hat.
Daher werte ich deinen Kommentar einfach mal als das was er ist: Ein Troll-Kommentar.
Danke für den Artikel. Aber Du hast vielleicht nicht eine ganz realistische Perspektive als echter Profi – ich schaue mit jeder Erweiterung immer gerne mal bei WoW rein, bin aber objektiv ein eher langsamer Spieler mit unterirdischen Reaktionszeiten. Dass heisst konkret, dass ich zuverlässig aus jeder Gruppe herausfliege – einfache Mythics, random dungeon groups, sogar Dailies, weil das “Endgame” ja nur aus Sekunden-optimierten Dauerruns besteht.
Solange es tools wie Details! (Damage Meter) gibt, wird sich das nicht ändern – da geht nur komplett solo. Gilden funktionieren da auch nur begrenzt…
Solo macht durchaus Spass – WoW ist nicht umsonst so alt und erfolgreich – aber wer auf Deinen Plan da heute einsteigt, wird sich ein dickes Fell zulegen müssen…
Die Lösung für dich ist wirklich eine Gilde. Es gibt Gilde mit “langsameren” Spielern, mit nicht so guten Reaktionszeiten. Die schaffen dann halt nicht die härtesten Inhalte, aber die feiern auch Erfolge, halt eben auf ihrem Niveau.
Damage Meter ist inzwischen Teil des Grundspiels von World of Warcraft – das wird sich auch nie wieder ändern.