Diablo 4: „Fühlt sich an wie vier Klassen“ – Chefs von Vessel of Hatred erklären, was ihnen an der neuen Klasse am besten gefällt

Auf der gamescom 2024 konnten wir mit Rod Fergusson, dem Diablo-Chef, und Gavian Whishaw, dem Executive Producer von Vessel of Hatred, sprechen. Im Interview ging es unter anderem um die neue Klasse, die mit Vessel of Hatred in Diablo 4 einzieht und welche Geister die Favoriten der Entwickler sind.

Mit Vessel of Hatred bekommt Diablo 4 eine neue Klasse – den Spiritborn. MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus hatte im Juli 2024 die Gelegenheit, den Geistgeborenen und seine Geister vorab zu testen. Auf der gamescom 2024 konnte er sich für MeinMMO mit Diablo-Chef Rod Fergusson und Gavian Whishaw, dem Executive Producer von Vessel of Hatred, über die neue Klasse austauschen.

Als Fan der Zauberer-Klasse war der Adler-Geist die natürliche Wahl für Benedict Grothaus. Im Gespräch erklärt er, dass ihn auch der Jaguar beeindruckt hat, vor allem aber seine Ultimate. Auch die Entwickler haben ihre eigenen Favoriten – und setzen dabei teilweise auf überraschende Kombinationen der Geister.

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Blizzard erklärt den Spiritborn, die neue Klasse in Diablo 4 und seine Geister

„Ich liebe die Vielseitigkeit dieser Klasse“

Vessel of Hatred ist die erste Erweiterung für Diablo 4 und bringt eine neue Klasse ins Spiel. Der Spiritborn hat er eine Verbindung zu den „Geisterwächtern“ und kann sie rufen, um ihre Skills zu nutzen. Die Geister stellen die besondere Klassenmechanik des Spiritborn dar.

Im Interview berichtet Rod Fergusson, dass es sich für ihn anfühle, als ob es vier Klassen wären, wenn man die Geister des Spiritborn spielt. Er sagt: „[…]Aber dann kommt der Moment, in dem man sich daran erinnert: Nein, warte, es ist nur eine Klasse, ich kann mit dieser Klasse so viel Vielfalt haben.“ Für ihn sei das Aufregendste am Spiritborn, dass die Klasse so viele Kombinationen ermögliche.

Dazu sagt er:

Einige konzentrieren sich ganz auf den Jaguar oder mischen Jaguar mit Tausendfüßler oder Adler oder was auch immer. Ich liebe die Vielseitigkeit dieser Klasse.

Diablo-Chef: „Ich bin Mister Non-Meta“

Natürlich wollten wir wissen, welche Geister die Favoriten der beiden Entwickler sind. Während des Testens der neuen Klasse stellten sie überrascht fest, dass sie auch Geister cool fanden, die nicht ihre erste Wahl waren.

Rod Fergusson sagt dazu:

Tatsächlich fange ich an, meine Meinung dazu zu ändern. Ursprünglich war es der Tausendfüßler, da ich ein großer Fan von Giftschaden über Zeit bin, ich war ein Necro-Main. Ich habe den Tausendfüßler gespielt, aber bei ein paar Playtests habe ich zur Abwechslung den Jaguar ausprobiert und fange wirklich an, den Jaguar zu lieben. Also könnte es am Ende darauf hinauslaufen, dass ich eine Mischung aus Jaguar und Tausendfüßler spiele.

Auf unsere Bemerkung, dass das eine seltsame Kombination ist, antwortet Fergusson lachend: „Hey, […] Ich bin Mister Non-Meta; wenn ich einen Build machen kann, dann mache ich ihn!“

Gavian Whishaw, der Executive Producer von Vessel of Hatred, sei immer wieder überrascht, wie schnell der Spiritborn ist. Er sagt: „Es gibt so viele Skills, die Entfernungen so schnell überbrücken – deshalb gehe ich nicht komplett auf Jaguar, es ist zu schnell, es ist zu viel.“ Sein Plan sei es, den Jaguar und den Gorilla als Geister zu kombinieren. Ganz sicher sei er sich da aber noch nicht:

Sowas passiert ständig. Am Anfang der Season sagt jeder, das wird das Meta sein […] und dann siehst du, wie die Spieler anfangen, die Tiefe des Systems zu erkunden. Andere Builds tauchen auf. Als ich anfing, war ich sehr auf Gorilla fixiert und habe dann den Jaguar hinzugefügt, aber als ich die Demo spielte und nur auf Tausendfüßler gesetzt habe, dachte ich: „Oh, da ist etwas.“ Also weiß ich noch nicht, ich muss mich reinarbeiten und das Mixen und Anpassen ausprobieren.

Wir haben die Entwickler gefragt, wie sie sicherstellen, dass nicht jeder den Adler-Geist spielt, um „Verwundbarkeit“ auszulösen – ein wichtiger Aspekt für viele Builds. Laut Fergusson wird es nicht nur der Adler sein, der „Verwundbarkeit“ ermöglicht. Er mache sich da „keine allzu großen Sorgen.“

MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus war übrigens auch im diesjährigen FYNG-Live-Stream zu sehen. Am gamescom-Wochenende könnt ihr auch MeinMMO-Chefredakteurin Leya Jankowski sehen:

Auch was übermächtige Skills und Builds angeht, sind die Entwickler inzwischen entspannter. Fergusson betont, dass das Team erkannt hat, dass es okay ist, wenn bestimmte Dinge „overpowered“ sind oder anders funktionieren als ursprünglich gedacht. Das Balancing der fünf – bald sechs – Klassen ist ein zentrales Thema in Diablo 4, und wir haben genau darüber mit den beiden Entwicklern gesprochen. Der Chef von Diablo 4 hat uns verraten, was beim Balancing der Klassen am wichtigsten ist.

Webedia Gaming (GameStar, GamePro, MeinMMO) begleitet das große Spiele-Event als offizieller Medienpartner der gamescom 2024.

Einer der ältesten Champions in LoL ist selbst 15 Jahre später noch OP, Fans meckern: „Nerft ihn endlich“

Der Champion Corki, sorgt auch 15 Jahre nach seiner Einführung weiterhin für Diskussionen unter Spielern von League of Legends. Trotz seiner geringen Beliebtheit und mäßigen Winrate ist Corki im eSport besonders umstritten.

Um welchen Champion geht es? In der Diskussion auf Reddit geht es um den Yordle-Champion Corki, der zu den ältesten Champions in League of Legends zählt und immer noch zu stark sei.

Obwohl Corki zu den unbeliebtesten Champions in League of Legends gehört und aktuell laut op.gg auf Platz 120 der meistgespielten Champions steht, liegt seine Winrate derzeit bei nur 46%. Trotzdem ist er im eSport kaum wegzudenken, was bei vielen Fans für Unmut sorgt.

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Ein 67-jähriger Opa wird zur Legende in LoL und zum Alptraum für Riot Games

Auch ein Rework macht Corki nicht schwächer

Warum ist Corki zu stark? Vor allem im Profi-Sport ist Corki vielen Fans ein Dorn im Auge. Schaut man sich die aktuellen Statistiken auf gol.gg an, sieht man, dass Corki aktuell direkt nach Tristana zu den am häufigsten gewählten Champions zählt. Auch der Fnatic-Profi Humanoid erklärt, dass ADCs im Allgemeinen einen Vorteil auf der Mid Lane haben, da ihre Bewegungsgeschwindigkeit deutlich höher ist als die von Magiern.

In einer Diskussion auf Reddit merkt der Nutzer CSDragon an, dass Corkis E-Fähigkeit vor Patch 14.12 beispielsweise 13 Jahre lang immer nur gebufft, aber nie generft wurde. Der letzte Nerf dieser Fähigkeit fand wohl zuletzt in Season 1 statt.

Mit Patch 14.10 hat Corki ein Rework erhalten, das ihn wieder mehr in seine ADC-Rolle zurückbringen und damit auch eher auf die Bot Lane bringen sollte. Das hat jedoch nicht funktioniert, wie auch der Nutzer „Individual-Taro-8232“ auf Reddit betont: Corki werde nach wie vor mehr auf der Mid Lane gespielt.

Grund dafür ist vor allem seine Q-Fähigkeit, mit der Corki nicht nur hohen Schaden an seinen Gegnern anrichtet, sondern die auch schwer auszuweichen ist, insbesondere wenn man nicht schneller ist als der Yordle.

Was fordern Spieler konkret? Spieler fordern hauptsächlich, dass Corki endlich so angepasst wird, dass er nicht mehr so stark auf der Mid Lane für Profi-Spieler ist. Nutzer wie „ricardo241“ fordern auf Reddit sogar, dass Corki ganz verschwindet, da er, wenn man ihn richtig spielt, im Early, Mid und Late Game jeden regelrecht zerstört.

Trotzdem teilen einige Nutzer, wie „MirrowFox“, auf Reddit die Hoffnung, dass sich mit dem letzten Patch 14.16, in dem Corki tatsächlich generft wurde, die Situation wieder einpendelt. Aktuell scheint das jedoch nicht der Fall zu sein.

Corki sollte ursprünglich für die Bot Lane interessant werden, doch das hat nicht funktioniert. Stattdessen dominiert ein anderer Champion nach einem Patch die Bot Lane so stark, dass Riot ihn wieder nerfen will: LoL: Nach dem Patch dominiert ein Champion die Botlane, jetzt will Riot ihn wieder nerfen

Baldur’s Gate 3: „Darum drücke ich den Random-Button“ – Spieler beschweren sich, dass Akt 3 ihre ganze Mühe im Charakter-Editor zerstört

In Baldur’s Gate 3 investieren Spieler Stunden in die Erstellung ihres perfekten Charakters und Wächters. Doch in Akt 3 kommt dann die überraschende Wendung, womit anscheinend einige ziemlich zu kämpfen haben.

In Baldur’s Gate 3 verbringen Spieler haufenweise Stunden im Character-Editor, um ihren perfekten Helden zu erschaffen. Sind sie mal durch damit, stellt sich heraus, dass sie einen zweiten Charakter anpassen müssen – und zwar den Wächter, eine mysteriöse Figur, der ihr in Träumen begegnet.

Viele Spieler hatten wohl gehofft, dass sie im Spiel eine tiefere Bindung zu ihrer erstellten Figur aufbauen. Was sie auch können, nur eben anders, als sie dachten.

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Baldur’s Gate 3 ist 1 Jahr alt und zur Feier teilen die Macher eure schmutzigen Geheimnisse

Wenn der heißeste Wächter ein Gedankenschinder ist

Was ist das Problem? Wenn du zu Akt 3 kommst, nachdem du Stunden damit verbracht hast, den heißesten aller Wächter zu erschaffen, so startet der reddit-Thread mit einem Meme mit Walther White aus Breaking Bad.

Hier könnt ihr es sehen:

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Was hat es damit auf sich? Das Problem zeigt sich in Akt 3 des Spiels. Nachdem Spieler Stunden damit verbracht haben, ihren idealen Wächter zu erschaffen, stellt sich heraus, dass dieser Charakter nicht ganz das ist, was sie dachten. Der Wächter entpuppt sich als Illithid (Gedankenschinder), bekannt als der Imperator, der in Wahrheit Balduran ist.

Diese überraschende Wendung kam bei vielen Spielern wohl nicht so gut an – insbesondere bei denen, die auf eine Romanze mit ihrem individuell gestalteten Wächter gehofft hatten.

Was sagen die Spieler? Viele Spieler haben den Wächter so gestaltet, dass er absichtlich unattraktiv ist, um die Enttäuschung in Akt 3 besser zu verkraften. Ein Spieler auf reddit fasst die Frustration vieler treffend zusammen:

Deshalb drücke ich einfach den Random-Button, bis ich einen Wächter erhalte, der so hässlich ist, dass ich tatsächlich erleichtert bin, wenn Akt 3 kommt.

Ein weiterer schreibt auf reddit: Genau deshalb habe ich meinen Wächter gestaltet, dass er eher wie ein elterliche Figur wirkt, statt wie eine Göttin, mit der ich schlafen will.

Lohnt sich die Romanze? Die Romanze mit dem Gedankenschinder gibt euch den Erfolg „Mind Blown“. Um diesen Erfolg freizuschalten, müsst ihr zwei spezielle Bedingungen erfüllen, die euch danach die Möglichkeit geben, direkt mit dem Gedankenschinder intim zu werden. Der Erfolg ist übrigens recht selten: Nur 12,5 % der Spieler haben den Erfolg (Stand: 25.08.2024).

Dieser One-Night-Stand hat außerdem keine Auswirkungen auf eure anderen Beziehungen im Spiel. Wenn ihr also Interesse daran habt, euch ohne weitere Konsequenzen auf das Abenteuer einzulassen, könnt ihr dies ohne Bedenken tun. Ihr müsst nur mit angewiderten Blicken rechnen.

Baldur’s Gate 3 hat einen großen Wert darauf gelegt, dass die Sexszenen im Spiel besonders authentisch wirken. Doch wie bringt man eine Sexszene mit einem Gedankenschinder realistisch rüber? Das verrät euch MeinMMO-Redakteurin Jasmin Beverungen: Damit ihr mit dem Gedankenschinder in Baldur’s Gate 3 intim werden könnt, hat ein Entwickler Oreo-Kekse als Vergleich benutzt

WoW: Die „Zweiklassengesellschaft“ spaltet die Spieler, sorgt für anstrengende Diskussionen

Nicht alles ist gut in World of Warcraft: The War Within. Vor allem bei den Spielern nicht. Denn die diskutieren und das mitunter sehr anstrengend und beleidigend.

Der Early Access von World of Warcraft: The War Within läuft jetzt seit dem dritten Tag. Am Dienstag kann dann endlich der Rest der „normalen“ Spielerinnen und Spieler ebenfalls mitspielen. Diese Leute haben sich nicht die Epic Edition gekauft.

Schon als Blizzard damals den Early Access für The War Within angekündigt hat, war der Aufschrei ziemlich groß. Wie zu erwarten hat das auch mit dem tatsächlichen Early Access nicht abgenommen und in den Foren wird heiß diskutiert, ob das nun eine gute oder schlechte Entscheidung war.

  • Befürworter fanden, dass der Early Access eine schöne Dreingabe zur Epic Edition ist, die man sich ohnehin gekauft hätte. Da man vor allem auf Story-Inhalte beschränkt ist, sei der Vorteil auch nicht riesig.
  • Kritiker finden, dass man die Community damit entzweit hat. Das „gemeinsame Spielen“ hinge nun vom Geldbeutel ab und das frühe Sammeln von Ressourcen verschaffe einen riesigen, unfairen Vorteil, den man noch auf Monate merken wird.
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WoW: The War Within – Schatten unter der Oberfläche

Diskussion findet im Spiel statt, ist extrem toxisch

Allerdings muss man auch ganz ehrlich sagen, dass diese Diskussionen, etwa im Subreddit von WoW, inzwischen schon wieder weit nach unten gespült wurden. Wer schon „The War Within“ spielt, ist weistestgehend positiv überrascht. Die Anzahl der Beiträge, die einzelne Aspekte aus der Geschichte der Erweiterung oder der Liebe für Details loben, ist deutlich größer. Aktuell wird das Negative „nach unten gedrückt“, sodass vor allem positive Beiträge hochkommen.

Das heißt allerdings nicht, dass der Unmut verschwunden ist – vor allem nicht aus dem Spiel selbst. Gerade im Handelschannel entbrennt fast im Minutentakt eine Diskussion über die „Zweiklassengesellschaft“, die Blizzard mit dem Early Access erschaffen hat.

Dabei geht es nur selten sachlich zu:

  • Auf der einen Seite sind die, die sich keinen Early Access haben und sich lautstark darüber beschweren, dass „Blizzard das Spiel mit dem Early Access vollkommen ruiniert hat und jeder, der das gekauft hat, ist ein Idiot, der dazu beiträgt, dass das Spiel den Bach runtergeht.“
  • Auf der anderen Seite sind dann Leute, die Sätze schreiben im Stil von „Wenn du arbeiten gehen würdest, anstatt den ganzen Tag in WoW rumzuheulen, könntest du dir den Early Access auch leisten.“

Beides ist natürlich keine gesunde Diskussionsgrundlage und die jeweils andere Gruppe anzufeinden sorgt auch nicht gerade für Verständnis untereinander. Auf vielen Realms ist es schlicht angenehmer, die entsprechenden Chats gegenwärtig auszuschalten.

Das „Problem“ an der Sache ist, dass viele ihren Frust nicht dorthin tragen, wo er Gehör findet oder sinnvoll ist. Man kann Blizzard für den Early Access kritisieren und sollte das auch tun, wenn das der eigenen Überzeugung spricht. Aber auf die Spielerinnen und Spieler loszugehen, die gerade den Early Access genießen – das wird wohl kaum zu einer Lösung führen. Da hilft es auch nicht, wenn große Streamer sich an diesem Konflikt lautstark beteiligen.

Wie schlimm ist der Early Access wirklich?

Wie stark der Einfluss auf das Spiel tatsächlich sein wird, lässt sich wohl erst in einigen Tagen sagen. Klar ist, dass die Käufer des Early Access einen Vorteil haben und bei gewissen Dingen bereits einen Vorsprung aufbauen können. Das bezieht sich aber eher auf das Gold im Spiel als auf tatsächliche Charakter-Kraft. Denn das Itemlevel und viele Aktivitäten sind noch eingeschränkt, das Sammeln von Handwerksmaterialien ist allerdings bereits möglich.

Wenngleich die bittere Erkenntnis auf vielen Realms ist: Die typischen „Druiden-Farmbots“, die in 10er-Gruppen von Erz zu Erz fliegen, gibt es auch in The War Within bereits. Und das sind – leider – ohnehin jene, die am Ende die Marktpreise dominieren.

Cortyn meint: Ich kann die Diskussion rund um das Thema durchaus nachvollziehen und finde, dass beide Seiten sich gerade nicht sonderlich mit Ruhm bekleckern. Es ist nicht zielführend, Leute zu beschimpfen, die gerade offenbar viel Spaß haben. Leute anzupflaumen und ihnen zu sagen, dass sie doch aufhören sollen, Spaß zu haben hat vermutlich noch nie geholfen. Auf der anderen Seite sind natürlich auch die Konter nicht hilfreich, die Leute als arme, arbeitslose Suchtis, die nur ihren Fix nicht bekommen können zu bezeichnen. Beides führt nicht dazu, dass die Diskussion wirklich sachlich geführt wird – und das wäre eigentlich notwendig.


Wie ist eure Meinung zum Early Access von The War Within? Genießt ihr das Spiel bereits und findet die Entscheidung von Blizzard gut? Oder steht ihr auf der anderen Seite und knirscht mit den Zähnen, weil die Entwickler so etwas Unfaires gemacht haben? Oder seht ihr zwar das Gute und Schlechte zugleich und könnt beide Seiten verstehen?
Immerhin – viele im Early Access leveln bereits ihren zweiten oder dritten Charakter. Denn man kann in 3 Stunden Level 80 sein.

Fast 55 Prozent allen Steam-Traffics endete in den vergangenen Tagen in China, der Grund ist ein einzelner Release

1,4 Milliarden Einwohner und nicht wenige davon zocken ein Spiel, Black Myth: Wukong. Damit übertrumpft China den Rest der Welt auf Steam im Alleingang.

Welches Spiel ist gemeint? Black Myth: Wukong lockt mit seinem Szenario im Fernen Osten sowie den Sagen, die dort quasi jedes Kind kennt, wahre Massen vor den Bildschirm. Zuvor lässt der Download aber die Internetleitungen der Steam-Server glühen.

Wie viel wurde denn da heruntergeladen? Laut offiziellen Daten von Steam entfielen zwischen dem 16. und 23. August rund 55 Prozent aller Daten, die von Steamservern heruntergeladen wurden, auf China. Es kamen in diesem Zeitraum insgesamt 1,2 Exabyte an Datenvolumen zusammen, die auf Speichermedien in China landeten.

Der gesamte Rest der Welt, inklusive der USA, die auf etwa 12 Prozent Traffic-Anteil kommen, bleiben hinter China zurück. Deutschland steht übrigens bei mageren 2,5 Prozent.

Update am 25. August: Inzwischen sind es sogar fast 57 Prozent und 1,4 Exabyte, gemessen vom 18. bis 25. August

Daten zum Steam-Traffic zwischen dem 16. und 23. August 2024, Grafik vom 23. August. Quelle: Steam
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Black Myth: Wukong: Der finale Trailer zum Action-RPG aus China

Black Myth: Wukong sorgt für glühende Leitungen von Steam

Wie viel sind 1,2 Exabyte? Ein Exabyte (EB) umfasst 1.000 Petabyte oder einer Milliarde Gigabyte (GB). Die Chinesen downloadeten diese 1,2 EB mit durchschnittlich 105,8 Megabit pro Sekunde (Mbps). Unsere Downloadgeschwindigkeit fällt deutlich ab: 68.9 Mbps pro Sekunde. Die USA schlagen zumindest hier China mit 117 Mbps.

Woher wissen wir, dass Black Myth: Wukong verantwortlich ist? Dafür gib es keine offiziellen Zahlen von Valve, aber es lassen sich recht klare Indizien finden. Wer zum Beispiel einmal auf die Spielerdaten auf steamdb für das Spiel schaut, der erkennt rasch, wo die meisten Spieler vor dem Rechner sitzen.

Die Höhepunkte der täglich steigenden und fallenden Kurve werden nämlich gegen 14 Uhr UTC erreicht, das ist bei uns in Deutschland mitten in der Nacht, aber in China abends. Zuletzt spielten etwa 2,5 Millionen beim Höchststand – wahrscheinlich zu erheblichen Teilen Chinesen.

Dies legt auch eine Analyse durch Simon Carless von Gamediscovergo nah: Asien, insbesondere China, ist die Hochburg für Black Myth: Wukong. Die westliche Welt dürfte für die Entwickler rein von den Zahlen her recht unbedeutend sein. Er schätzt anhand von Untersuchungen der verwendeten Sprache sowie Angaben von Nutzern, dass um die 90 Prozent aller Spieler des Titels aus China kommen. Ihr findet die Grafiken hinter diesem Link zu X.

Die dickste Internetleitung – zumindest im Rahmen der Forschung – findet sich derzeit übrigens in Japan, also unweit von China. Dort haben Wissenschaftler schier Unglaubliches vollbracht, indem Downloadraten erreicht wurden, die vergeblich Ihresgleichen suchen: Mit der schnellsten Internetleitung der Welt könnt ihr Baldur’s Gate 3 oder selbst das neue CoD in wenigen Millisekunden herunterladen

Die 5 schwächsten 7 vs. Wild Teilnehmer im Ranking

Bevor die 4. Staffel von 7 vs. Wild los geht, werfen wir noch mal einen Blick auf alle vergangenen Kandidaten. MeinMMO-Autor Cedric listet auf, wer seiner Meinung nach die schwächsten 5 Kandidaten von 7 vs. Wild aus allen Staffeln waren.

7 vs. Wild hat sich über die Jahre verändert und auch die Teilnehmer wurden immer diverser. Während es am Anfang nur Freunde von Erfinder Fritz Meinecke waren, waren inzwischen schon Teilnehmer aus allen möglichen Kategorien mit dabei.

Manch ein Kandidat, der vor der Ausstrahlung einer Staffel noch als Favorit zählte, konnte in der Show dann nicht mehr überzeugen. Unser „7 vs. Wild“-Experte Cedric hat alle Staffeln und „Behind the Scenes“-Folgen gesehen und ein Ranking der 5 schwächsten Kandidaten von 7 vs. Wild erstellt, das sich vor allem auf ihre Leistung in der Show bezieht und natürlich mit einem Augenzwinkern zu verstehen ist.

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Gehört er zu den schwächsten Kandidaten? Jens „Knossi“ Knossalla war schon zweimal bei 7 vs. Wild dabei:

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Vom Zeugenstand bei Barbara Salesch zum König von Twitch – Karriere und Leben von Knossi

Platz 5 Pascal „Bommel“ Bommert

  • Teilnahme: Staffel 1
  • Platzierung: Platz 5

Pascal „Bommel“ Bommert hatte eigentlich einen guten Lauf bei der ersten Staffel von 7 vs. Wild. Bei einer Toilettenpause in der Nacht klagte der Teilnehmer über starke Schmerzen. In einem Kommentar unter der Folge auf YouTube spricht er davon, dass die medizinischen Checks, die seine Schmerzen im Brustbereich untersucht haben, unauffällig blieben.

Was genau nun wirklich zur Entscheidung geführt hat aufzugeben, weiß der Kandidat selbst nicht genau, er hat seinem Körper vertraut und ist auf Nummer sicher gegangen. Dennoch hätte er es wohl weiter bringen können. Angekommen in der Zivilisation freute er sich sehr über Nahrung, was wohl auch viel zu seiner Lage beigetragen hat.

Sailor Moon hatte mal eine beste Freundin, doch sie wurde eiskalt ersetzt – Erinnert ihr euch an sie?

Als Bunny Tsukino eine normale Schülerin war, hatte sie eine beste Freundin. Doch mit jeder neuen Sailor-Kriegerin, die im Laufe des Animes und Mangas auftauchte, geriet sie immer weiter in den Hintergrund.

Um wen geht es? In den ersten Staffeln von Sailor Moon war noch Naru Osaka die beste Freundin von Bunny Tsukino alias Sailor Moon. Sie ist die Tochter des Besitzers eines Juweliergeschäfts. Im Anime ist Naru ein Einzelkind, im Manga besitzt sie dagegen eine jüngere Schwester namens Naruru Osaka.

Sailor Moon Naru
Naru und Bunny sind unzertrennlich – zumindest zum Anfang des Animes.

Naru ist verdächtig oft das Opfer von Bösewichten. Sie wurde in mehreren Episoden von den Gegnern attackiert, sogar in der allerersten Folge. Doch als Sailor Moon konnte Bunny Tsukino ihre Freundin jedes Mal befreien.

Doch mit der Zeit war Naru immer seltener zu sehen, obwohl sie sich so gut mit Bunny verstand. In der allerletzten Staffel ist sie sogar nur ein einziges Mal zu sehen, als sie – wie so oft – von einem Gegner angegriffen wird.

Zu Sailor Moon gibt es einige Filme:

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Japanischer Trailer zu Pretty Guardian Sailor Moon Cosmos – Teil 1

Bunny ersetzt ihre Freundin durch die anderen Sailor-Kriegerinnen

Wie wurde sie ersetzt? Naru und Bunny haben viel zusammen in ihrer Freizeit gemacht und es wirkte so, als könne sich nichts zwischen die beiden drängen. Doch mit jeder Sailor-Kriegerin, die ihre Identität enthüllte, wich Naru immer weiter in den Hintergrund.

Bunny verbrachte ihre Freizeit nicht mehr mit ihrer besten Freundin, sondern mit den anderen Kriegerinnen. Dadurch hatte Naru immer seltener einen Auftritt im Anime.

Was wurde aus Naru? In der ersten Staffel verliebte sich Naru in Nephrite, der sein Leben opferte, um Naru zu beschützen. Narus Herz war gebrochen und Bunny beschloss, Naru als Ersatz mit Umino zu verkuppeln.

In der zweiten Staffel wurden Umino und Naru tatsächlich ein Paar. Es gibt sogar eine Szene zu sehen, in der Naru erstmals mit den anderen Sailor-Kriegerinnen und Bunny beim Picknick sitzt. Doch in der dritten Staffel verschiebt sich der Fokus auf ihre Beziehung mit Umino, durch die sie sich weiter von Bunny entfernt.

Wollt ihr euch selbst davon überzeugen, könnt ihr euch den Anime zu Sailor Moon auch heute noch ansehen. Die Serie ist zwar schon älter, doch uns fallen 5 Gründe ein, wieso der Anime auch heute noch einen Blick wert ist: 5 Gründe, wieso ihr euch Sailor Moon auch heute noch ansehen könnt

„Es ist wichtig, Spieler nicht zu überfordern“ – Die Chef-Entwickler von Monster Hunter Wilds im Interview

Auf der gamescom 2024 stellte MeinMMO-Chefredakteurin Leya den Chef-Entwicklern von Monster Hunter: Wilds ein paar Fragen zum Action-RPG. Eine gute Spiel-Einführung spielt für das Team eine wichtige Rolle.

Auf der gamescom 2024 ist es erstmals möglich, den neuen Hauptableger von Monster Hunter in einer Demo anzuspielen.

Monster Hunter World etablierte 2018 die Franchise im Westen, mit dem Release auf der PS4, Xbox und dem PC. Vorher fristete Monster Hunter bei uns eher ein Nischen-Dasein auf den Handheld-Konsolen. Schon damals kam der Titel mit einigen Komfort-Funktionen, die man so nicht kannte. Sie alle machten den Einstieg in die Monsterjagd leichter.

Ich erinnere mich noch gut, wie einige Veteranen damals nicht zufrieden damit waren, da für sie die Herausforderung in allen Aspekten des Spiels schlicht dazu gehörte.

Beim Anspielen der Demo fiel mir sofort auf, dass direkt nochmal ein paar Komfort-Funktionen dazu gekommen sind. Ich befragte die Chef-Entwickler dazu und sprach mit:

  • Ryozo Tsujimoto – Producer
  • Kaname Fujioka – Executive Director und Art Director
  • Yuya Tokuda – Director

MeinMMO: Ich habe heute die Demo gespielt und es hat wirklich Spaß gemacht. Es war auch cool, dass wir im Mehrspielermodus spielen konnten. Eine Sache, die mir sofort auffiel, ist, dass es sogar ein bisschen einsteigerfreundlicher ist als Monster Hunter World wirkt. Ist das Absicht?

Ryozo Tsujimoto: Ja, das ist Absicht. Wir haben uns das Feedback von Monster Hunter World zu Herzen genommen und Dinge überarbeitet, von denen wir dachten, dass die Spieler sie als schwierig empfinden oder mit denen sie Probleme haben, weil die Karte jetzt so viel größer ist und man sich vielleicht leichter verlaufen kann.

MeinMMO: Sprichst du hier vom Autopilot des neuen Reittier-Monster Seikret?

Ryozo Tsujimoto: Man kann auf den großen Maps mit dem Monster navigieren, aber wie du gesagt hast, mit dem Autopiloten, wenn man zu bestimmten Orten mit den Monstern gehen will, kann man jetzt automatisch dorthin geritten werden. Das ist vor allem für neue Spieler, die sich verlaufen.

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Monster Hunter Wilds – Trailer zeigt neues Gebiet und neue Monster

Neue Spieler sollen Hilfe bekommen

MeinMMO: Ich erinnere mich, als Monster Hunter World herauskam, gab es viele Diskussionen um die Käfer, die Spuren von Monstern zeigen und sie so leichter zu finden waren, als noch in den Vorgängern. Habt ihr Angst, dass Hardcore-Spieler dem Autopiloten kritisch gegenüber sein werden?

Ryozo Tsujimoto: Wir bemühen uns, die Benutzerfreundlichkeit und den Komfort zu verbessern, um neuen Spielern zu helfen, indem wir Optionen für die Deaktivierung [von etwa dem Autopiloten] oder Optionen für Spieler anbieten, die nicht mit der Serie vertraut sind.

MeinMMO: Was würdet ihr sagen ist vielleicht mehr für Fortgeschrittene Spieler? Ihr sagtet bereits, dass ihr den Autopiloten für Anfänger integriert habt.

Yuya Tokuda: Ich glaube nicht, dass Funktionen explizit nur für Anfänger oder für fortgeschrittene Spieler sind. Es ist einfach eine Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit, die allen zugute kommt, wie zum Beispiel der Autopilot.

Auch erfahrene Spieler werden davon profitieren. Es gibt ihnen zum Beispiel die Möglichkeit, sich während des Ritts auf andere Dinge zu konzentrieren. Also alle profitieren davon. Es kommt darauf an, wie man es nutzt.

MeinMMO: Ich könnte mir vorstellen, dass das vor allem im Koop entspannt ist. Man kann etwas quatschen, während das Reittier automatisch läuft und dabei etwa die Waffen austauschen.

Yuya Tokuda: Auf jeden Fall. Spieler können Ressourcen auf der Karte zu erbeuten, während sie auf dem Monster sind. Wenn man sich verlaufen hat, kann man leicht die Gruppe wieder finden. Niemand muss sich darauf konzentrieren, den Weg zu finden und hat Zeit für andere Sachen.

Ein Online-Service-Game soll Monster Hunter nicht sein

MeinMMO: Eine Sache, die ich mich immer bei Monster Hunter World gefragt habe, ist, warum ihr kein Service-Game daraus gemacht habt? Man hätte bei World bleiben und immer wieder neue Erweiterungen herausbringen können und die Spieler wären glücklich gewesen. Habt ihr jemals darüber nachgedacht?

Kaname Fujioka: Wir haben schon einmal ein Online-Service-Spiel gemacht. Es ist also nicht so, dass wir keine Erfahrung in diesem Bereich hätten. Aber ich denke, wenn man sich alle Monster Hunter anschaut, sind die Grundlagen ähnlich.

Jedes Spiel der Serie, das man spielt, hat denselben Ansatz, aber es gibt einige Unterschiede in den Grundlagen. Ein neues Spiel erlaubt es uns, einige Änderungen vorzunehmen und andere Richtungen einzuschlagen, von denen wir nicht wissen, ob wir sie machen würden, wenn wir nur ein Basisspiel hätten.

Mit DLCs bekommt man natürlich neue Inhalte, aber man kann nicht mit den Grundlagen spielen und hier etwas Neues machen.

MeinMMO: Was sind dann die Fundamente von Monster Hunter Wilds?

Kaname Fujioka: Wir nutzen ausschließlich die Vorteile der neuesten Generation von Konsolen-Hardware und PC. Wir nutzen diese Technologie, um eine immersive Welt zu schaffen, in die die Spieler eintauchen können. Wir lassen den Spieler in die Welt eintauchen, und wohin er als Nächstes gehen will, bleibt ihm überlassen.

Monster Hunter wird größer, ist aber noch keine Open-World

MeinMMO: Geht ihr immer mehr in Richtung Open-World?

Yuya Tokuda: Wir haben uns nicht zum Ziel gesetzt, ein Open-World-Spiel zu entwickeln und natürlich ist die Definition eines Open-World-Spiels nicht festgelegt. Vielmehr wollen wir eine ununterbrochene Verbindung zwischen dem Camp und der Karte schaffen, um ein intensiveres Erlebnis zu ermöglichen.

Aber ja, vielleicht fühlt es sich so an, als würden wir mehr in diese Richtung gehen.

MeinMMO: Die Maps werden größer, aber wie vielfältig werden sie? Ich muss ehrlich sagen, als ich den ersten Trailer gesehen habe, dachte ich: „Oh nein, schon wieder Wüste“. Welche anderen Arten und Umgebungen können wir so erwarten?

Kaname Fujioka: Es gibt Dünen in der Wüste, aber sie besteht nicht nur aus Sand.

Es gibt auch eine große Vielfalt innerhalb des Wüstengebiets, zum Beispiel Höhlen, die man erforschen kann, Klippen und Savannen. Es gibt definitiv eine Variation innerhalb derselben Umgebung.

Die zweite Map, die wir die wir gezeigt haben, befindet sich in einem Wald, der natürlich eine ganz andere Atmosphäre bietet.

MeinMMO: Was ist mit Gebieten Unterwasser, in denen man kämpfen kann?

Stellt euch hier Gelächter vor, da Unterwasser-Kämpfe ein sehr spezielles Thema in der Monster-Hunter-Community sind.

Yuya Tokuda: Nein, es wird in Wilds keine Kämpfe unter Wasser geben.

MeinMMO: Wenn jetzt alles größer wird, dauert es dann auch länger die Kampagne zu spielen?

Yuya Tokuda: Wir wollen keine Stundenvergleiche anstellen, aber wir sind wirklich gespannt wie die Story ankommt. Was die Story angeht, wollen wir vor der Veröffentlichung natürlich nicht zu viel verraten, denn wir möchten, dass die Spieler sie selbst erleben.

Es ist immer wichtig, Spieler nicht zu überfordern

MeinMMO: Die Story ist ja auch ein Werkzeug, neue Monster einzuführen und sie vorzustellen.Man könnte das Gefühl haben, dass die Story hauptsächlich dafür da ist. Den Kommentar gab es auch bei World häufiger aus der Community. Möchtet ihr noch mehr aus der Story herausholen?

Kaname Fujioka: Ich denke, es ist immer wichtig, die Spieler nicht zu überfordern.

Ich denke, es ist ganz natürlich, dass die Progressionsstruktur dazu da ist, neue Monster einzuführen, aber auch den Spielern Informationen zu geben, die sie nutzen können.

Aber wir haben uns das Feedback von Monster Hunter World zu Herzen genommen und sogar eine Art immersiven Stil entwickelt, bei dem sich die Geschichte für den Spieler entfaltet.

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MeinMMO: Mir hat das Anspielen wirklich gut gefallen. Trotzdem habe ich aber einen Kritikpunkt, der mir am Herzen liegt. Ich finde es doof, wenn Palicos reden können und ich mag das Maunzen sehr gerne!

Yuya Tokuda: Keine Sorge! Du kannst im Spiel über die Audio-Einstellungen entsprechend die Miau-Miau-Sprache umstellen. Dann bekommst du Untertitel, die dir alle wichtigen Infos geben.

Palicos sind die intelligenten Katzen in Monster Hunter, die auf zwei Beinen laufen und Spielern mit tatkräftiger Hilfe zur Seite stehen. Normalerweise lassen sie das niedlichste Maunzen von sich, das man sich vorstellen kann. In Monster Hunter Wilds sind sie erstmals vollvertont.

Mit dieser Info war ich dann sehr glücklich. Hier endete das Interview jedoch nicht. Der erste – oder vielmehr der letzte Teil – ist bereits veröffentlicht. Das ist eine so niedliche Geschichte, dass ich ihr einen eigenen Artikel gewidmet habe:

Ich habe versehentlich die Chef-Entwickler von Monster Hunter: Wilds mit einer Frage auf der gamescom gebrochen

Elon Musks X zahlt die 120 Millionen US-Dollar für seine IT-Server nicht – so lautet eine aktuelle Klage und es ist nur eine unter vielen

Seit Twitter unter Elon Musks Ägide zu X geworden ist, häufen sich die juristischen Scherereien. Nun kommt erneut eine Klage über Millionen hinzu.

Wem schulde Elon Musk 120 Millionen US-Dollar? Dem taiwanesische Unternehmen Wiwynn, dieses reichte vor Kurzem Klage im südlichen Gerichtsdistrikt von Kalifornien gegen X, früher Twitter ein. Das Unternehmen hat aktuell hier noch seinen Firmensitz, auch wenn es Pläne gibt, dies zu ändern (via Handelsblatt). Bei der Klage geht es um Serverinfrastruktur, die noch zu Zeiten von Twitter bestellt und auch teilweise geliefert worden ist.

Wie kam es zu der Klage? Nachdem der US-Milliardär, SpaceX- sowie Tesla-Besitzer Twitter übernommen hatte, stellte das Unternehmen laut Wiwynn im November 2022 alle Zahlungen ein. Nach Abzug aller noch stornierbaren Bestellungen, blieben etwa 61 Millionen US-Dollar an Schulden übrig. Um diese geht es in der jüngsten Klage gegen X, über die Business Insider berichtet.

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Der Cybertruck von Elon Musk ist jetzt in Fortnite, doch selbst die Entwickler sind nicht begeistert

Nur eine von vielen Klagen, das kratzt am Ruf von Elon Musk

Wie äußert sich Elon Musk oder allgemein X dazu? Es liegt Stand 23. August 2024 keine Aussage von Elon Musk selbst oder einem anderen Vertreter von X vor.

Ist diese Klage ein echtes Problem für Elon Musk und X? Letztendlich geht es nicht nur um diese eine Klage, sondern um etliche mehr, die auch Business Insider auflistet. Denn X wird von diversen Parteien verklagt, so zum Beispiel von ehemaligen Top-Managern, die sich um ihre Abfindung betrogen fühlen. Doch selbst wenn es dabei um mehr als 120 Millionen US-Dollar geht, letztendlich stellen Neuigkeiten wie diese auf lange Sicht schlicht miserables Marketing für Elon Musk und X dar.

X steht ohnehin seit geraumer Zeit in der Kritik, wenn es um seinen Umgang mit Werbepartnern geht (via Zeit Online) und auch Musks Kommunikationsstil führt immer wieder zu Zweifeln bei Investoren an seinen Unternehmen, wie auch wir bei MeinMMO euch schon mal vorgestellt haben.

Deshalb sind solche Meldungen ein Puzzlestück eines großen Ganzen. Eventuell werden Klagen wie diese eines Tages Musk teuer zu stehen kommen, wenn X weiter an Wert verliert, wie hier von der FAZ diskutiert. Denn Twitter war mehr als doppelt so viel Wert laut Schätzungen von Finanzexperten, als es derzeit X ist.

Langfristig geht es bei X für Musk um mehr als nur Geld, es geht auch um seinen Ruf als Geschäftsmann. Und dieser wirke sich bereits jetzt negativ laut Futurezone auf die Verkäufe von Tesla-Elektrofahrzeugen aus. So bleibt Elon Musk auch abseits der kontrovers diskutierten Kooperation mit dem US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump in den Schlagzeilen (via ZDF)

Überhaupt nichts hält Elon Musk übrigens vom Homeoffice, wobei diese Formulierung fast schon beschönigend ist. Ihm geht jedes Verständnis dafür ab. So äußerte er sich mal in einem Interview derart grantig über die moderne Form des Arbeitens für viele Berufsgruppen, dass es fast überrascht: Elon Musk hält Homeoffice nicht nur für unproduktiv, sondern auch für „moralisch verwerflich“.

Dune: Awakening angespielt: Das Survival-MMO bietet genau das, was ich nach Conan Exiles erhofft habe

Für MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus gehört Dune: Awakening zu den Spielen, auf die er sich am meisten freut. Jetzt, auf der gamescom 2024, hat er es erstmals anspielen können und das neue MMO liefert alles, was sich unser Survival-Experte gewünscht hat.

Schon bei der Ankündigung von Dune: Awakening hat mich das Spiel direkt begeistert. Das neue Spiel der Conan-Exiles-Macher will MMORPG und Survival verbinden, etwas, das laut Aussagen der Entwickler selbst der nächste logische Schritt der Genres ist.

Riesige Gebiete, in denen Spieler miteinander und mit NPCs interagieren, ihre eigenen Basen bauen und sich in Gilden zusammenfinden, um die Welt zu beleben. Genau das ist, was sich viele von Dune: Awakening versprechen – und immerhin über eine Million Fans warten auf das Spiel. Mit gutem Grund, das Spiel ist vielversprechend:

  • Funcom hat eine lange Geschichte und in der Vergangenheit bewiesen, dass sie sowohl MMOs (Anarchy Online, Age of Conan) als auch das Survival-Genre (Conan Exiles) gut beherrschen.
  • Conan Exiles hat sogar sieben Jahre nach Release noch regelmäßig über 10.000 Spieler allein auf Steam (via steamcharts).
  • Mit der Conan-Saga hat das Studio bereits ein raues Franchise gut umgesetzt. Nun steht mit Dune ein zumindest artverwandtes Setting an.

Zum neuen Gameplay-Trailer während der Opening Night Live auf der gamescom 2024 hat schon der Name alleine gereicht, um den Saal jubeln zu lassen. Auf der Messe konnten Interessierte dann an einem großen Stand selbst einen Blick aufs Spiel werfen.

Ich wurde ebenfalls eingeladen, Dune: Awakening eine Stunde lang zu zocken. So schnell, wie die Zeit dabei vorbei war, hätten es aber auch sieben Stunden sein können, und ich hätte es nicht bemerkt. Ich habe mich direkt heimisch gefühlt – und das ist auch genau so gewollt.

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Trailer zu Dune zeigt Gameplay – vom Survivor zum Spice Hunter

Ein Survival-MMO, in dem sich jeder sofort zurechtfinden kann

Dune: Awakening spielt sich ziemlich exakt so wie Conan Exiles. Schon ab der ersten Sekunde hat sich die Steuerung intuitiv angefühlt, alles war irgendwie logisch – mit Ausnahme einiger besonderer Skills.

Die Kern-Features sind aber für jeden Survival-Spieler sicherlich bekannt und für Conan-Spieler fast schon selbstverständlich:

  • Crafting läuft grundlegend übers Inventar und fortgeschrittene Rezepte werden an Werkbänken hergestellt.
  • Basen baut ihr mit Bauteilen, indem ihr Blaupausen erstellt und diese dann mit Materialien füllt.
  • Dune ist ein Wüstenplanet, es gibt also natürlich Sandstürme und das Bedürfnis nach Schutz vor Hitze und Wind.
  • Die einzige Überlebens-Ressource ist Wasser, auf das ihr achten müsst – und das ihr euch im Notfall in Form vom Blut eurer Feinde holt.
  • Den Charakter levelt und skillt ihr über ein Talent-System und erlernt so neue Rezepte wie auch Fähigkeiten für den Kampf.
  • Genau wie Conan Exiles hat Dune: Awakening eine „Reise“, die euch grob durchs Spiel leitet, wenn ihr mal nicht weiter wisst. Alles andere ist eine große Sandbox.

Im Interview mit Chief Creative Director Joel Bylos nach dem Anspielen meinte der Chef zu mir: Das Studio wollte genau die Verbindung zu Conan Exiles erreichen. Man habe die Aspekte aus dem Survival-Spiel genommen, die gefeiert werden, und habe sie ausgebaut. Ein Beispiel: Klettern. Das war das erste, was ich aus Reflex getan habe: Mich an eine Wand heften und hochkrabbeln.

Allerdings ist Dune: Awakening nicht einfach eine Kopie von Conan Exiles. Es ist sogar sehr viel mehr als nur ein Survival-Spiel. Das Ziel ist es, viele Spieler auf einem Server zusammenzubringen und dort auf dem Wüstenplaneten überleben zu lassen. Wie viele Spieler auf einen Server passen, steht noch nicht fest.

Dune selbst ist aber im Sci-Fi-Sektor ein Franchise, das für seine düstere, erwachsene Atmosphäre bekannt ist. Da geht es deutlich rauer zu als bei Star Wars, obwohl selbst das stellenweise ziemlich brutal sein kann. Aber mit den Inhalten in Awakening haben die Entwickler Dune wirklich gut getroffen.

Hilfe, ein Sandwurm hat meine Basis gefressen!

Beim Spielen habe ich davon natürlich noch nicht viel sehen können. Gilden sollen aber eine große Rolle spielen, insbesondere wenn’s um den Kampf um das Spice geht. Und hier zeigt sich auch, wieso Dune bei Fans wie mir so viel Begeisterung auslöst:

  • Überall sind Anspielungen ans Franchise, besonders mit Blick auf die neuen Filme.
  • Bereits im Test konnte ich mit einem Ornithopter durch die Gegend fliegen und mir die enorme Welt anschauen. Für den Vergleich: Die Start-Map soll so groß sein wie die Welt von Conan Exiles, die Spice-Wüste später noch achtmal größer.
  • In der Story kommen später wichtige und bekannte NPCs vor wie das Haus Harkonnen und die Fremen. Von den Fremen könnt ihr sogar lernen, wie ihr euch richtig auf Sand bewegt.

Spice wird – natürlich – die zentrale Ressource neben Wasser. Mit Spice könnt ihr NPCs bestechen und Essen kochen, wie im Film. Und das ist wichtig, denn damit steigert ihr eure fast schon magischen Fähigkeiten und seid stärker, könnt aber auch abhängig werden.

Mein absolutes Highlight war ein riesiger Sandwurm. Irgendwann beim Spielen ist mir aufgefallen, dass ich offenbar auf Sand Geräusche mache. Panisch bin ich stehengeblieben und kurz drauf ist auch schon neben mir ein Sandwurm aus einer Düne gebrochen.

Das alleine war schon beeindruckend. Nur kurze Zeit später dachte ich, die perfekte Location für meine Basis sei in der Nähe eines Plünderer-Lagers – mitten auf dem Sand. Als endlich alles stand, kam mein Wurm-Freund zurück und hat mit einem Bissen die halbe Basis gefressen.

Zwei Mankos, die eigentlich keine sind

In nur einer Stunde lässt sich nicht viel mehr als ein erster Eindruck gewinnen. Allerdings habe ich hier schon zwei Dinge gefunden, die zumindest auf den ersten Blick für Ärger sorgen könnten: die eher dürftige Grafik und vor allem das PvP, das schon zuvor Survival-Spiele zerstört hat.

Beides ist aber eigentlich kein Problem. Ja, die Optik ist nicht so hübsch wie in vielen aktuellen Spielen, etwa Enshrouded. Geht aber auch gar nicht. Wenn dutzende Spieler auf einem Server zocken und alle ihre eigene Riesen-Basis bauen, wäre mit zu anspruchsvoller Grafik selbst der stärkste Rechner schnell überlastet. Und erfahrungsgemäß überwiegt bei Survival-Fans der Wunsch nach Sandbox.

Was das PvP betrifft: Das ist rein optional. Die riesige Spice-Wüste liefert nur genau das, Spice. Und das bekommt ihr auch durch Handel. Gedacht ist das Gebiet für den Krieg zwischen Gilden, die mit Ornithoptern und Harvestern den Sand durchpflügen und sich um die seltene Ressource prügeln.

Wer solo und mutig ist, kann versuchen, irgendwo am Rand der Wüste einzusteigen und etwas abzustauben. Wer darauf keine Lust hat, bleibt einfach zu Hause und handelt. Die Wüste wird übrigens regelmäßig zurückgesetzt, wie in Rust, um für Gleichstand zu sorgen.

Was mich allerdings tatsächlich stört, ist das Fehlen eines Solo- und Koop-Modus wie Conan Exiles ihn hat. Der soll erst mal nicht kommen, genau wie private Server, weil das schlicht von der Größe her problematisch sei. Man schaue sich das aber an, hieß es.

„Wir machen ein Spiel für Fans, die auf sowas stehen“

Als ich mich nach dem Spielen noch eine halbe Stunde mit Joel Bylos unterhalten konnte, habe ich direkt gemerkt: Der Mann hat Bock auf das Spiel und liebt, was er tut. Selten kann ich mit Entwicklern so innig über Nerd-Themen plaudern. Hier findet ihr den ersten Teil des Interviews mit Joel Bylos: „Hat mich über die Dynamik von Spielern gelehrt“

Auf die Frage, was ihn am meisten bei der Entwicklung gefallen hat, gab mir Joel eine sehr ausführliche Antwort:

Mir macht beim Entwicklen von Spielen wie Dune am meisten Spaß, darüber nachzudenken, worüber Spieler sich am meisten freuen könnten. Auch zu überlegen, welche Spielemechaniken Dune einzigartig machen. Ich habe das Gefühl dass es oft Situationen gibt in denen man sagt: „Oh ich mochte das Spiel, lass das auch machen“ . Wir haben Raids. MMOs haben Raids um große Bosse zu legen, wir haben Raids, um Spice Felder zu ernten, was ein ganz anderes Gefühl gibt.

Es gibt in dem Spiel ein politisches System für den Landsraad und bei diesem Design dachte ich, dass so etwas noch nie jemand zuvor gemacht hat. Wie also schaffen wir es, dass dieses System so abläuft, wie wir es uns vorstellen? Und ich weiß nicht, ob es funktioniert, […] aber ich gehe gerne dieses Risiko ein.

Es gibt ein Feature in dem Spiel, […] das die Wüste jede Woche „wiped“, worüber ich mich sehr freue. Die Gegend ist ein hohes Risiko, weil Spieler viel verlieren können. Ähnlich wie bei Rust. […] Ich habe mich gefragt, ob wir die Mechanik zum Laufen bekommen. Und das wollte ich in einem Spiel machen, das langlebig ist. Es gibt die sichereren Bereiche und dann gibt es die Wüste. […]

Um zu sehen, ob das Design wirklich erfolgreich ist, sieht man erst, wenn andere Spiele es kopieren. Also hoffe ich, dass einige unserer Ideen innovativ sind.

Obwohl Dune: Awakening ein MMO wird und ihr es nur online mit anderen spielen könnt, soll es möglich sein, solo zu zocken. Ihr braucht nur irgendwo eine Stelle, wo ihr eure Basis hinpflanzen könnt. Gilden werden in ihrer Mitgliederanzahl begrenzt sein, damit nicht eine Mega-Gilde einen Server beherrscht und alle tyrannisieren kann – das Problem, welches Last Oasis zum Verhängnis wurde.

Webedia Gaming (GameStar, GamePro, MeinMMO) begleitet das große Spiele-Event als offizieller Medienpartner der Gamescom 2024. Es wird eine spannende Woche, für alle, die den Weg zur gamescom antreten. Aber auch am Bildschirm, denn es werden weitere Streams erfolgen – beispielsweise die FYNG-Show von GameStar, GamePro und MeinMMO.

Zum Abschluss hat mir Joel noch verraten, dass er kein Spiel für die breite Masse machen will: „Die schreiben sowieso nur schlechte Steam-Reviews.“ Ihm sei wichtig, ein gutes Spiel für die Leute abzuliefern, die auch wirklich Bock drauf haben. Und von dem, was ich gesehen habe, hält Funcom das Versprechen. Ich habe Bock auf Dune: Awakening und mir gefiel alles, was ich gesehen habe. Und obwohl ich absolut vernarrt bin, wurde ein anderes Spiel zu meinem Highlight: Ein Rollenspiel zu Warhammer 40k ist das beste Spiel auf der gamescom 2024

Ein Rollenspiel zu Warhammer 40k ist das beste Spiel auf der gamescom 2024

Die gamescom 2024 hat mit erstaunlich vielen Highlights gepunktet. MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus ist vor Ort gewesen und wurde dort von aufwendigen Ständen und vielen Möglichkeiten zum Zocken und Plaudern mit Entwicklern eingeladen. Ein Spiel hat für ihn als Warhammer-Fan aber trotzdem alles andere ausgestochen.

Meine Kollegen und Bekannten aus der Branche haben mich gegen Ende der gamescom immer wieder gefragt, was denn mein Highlight gewesen war. Meine ehrliche Antwort darauf war stets: Alles.

Ich hatte noch nie eine gamescom, bei der mich alles, was ich gesehen habe, so sehr begeistern konnte. Dune: Awakening, Atomfall, sogar Empire of the Ants haben mir enorm Spaß gemacht. Trotzdem ist letztlich doch ein Spiel für mich der klare Sieger: Warhammer 40k: Rogue Trader.

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Für alle, die es nicht kennen: Rogue Trader ist ein Rollenspiel im 40k-Universum, spielt sich also ähnlich wie Baldur’s Gate 3, nur in einer dystopischen Sci-Fi-Welt. Außerdem zählt es zu meinen absoluten Lieblingsspielen.

Auf der gamescom hat mir Lead Narrative Designerin Olga Kellner den neuen DLC „Void Shadows“ vorgestellt. Oder treffender, das war eigentlich abgemacht – denn sie hat mir kurzerhand das Feld überlassen.

Mit diesem Teaser lockt Owlcat gerade zum neuen DLC:

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Warhammer 40k: Rogue Trader – Der Teaser Trailer zum 1. DLC “Void Shadows” auf Steam

„Soll ich für dich spielen oder zockst du selbst?“

Olgas erste Frage war, ob ich mit dem Spiel vertraut sei. Meine Antwort: „Nicht so wirklich, ich habe nur etwa 250 Stunden gespielt“, hat sie kurz überlegen, dann schmunzeln lassen. Schließlich hat sie mir angeboten, einfach selbst den neuen Content zu spielen.

Angeblich sei ich erst der zweite Journalist gewesen, der das Angebot angenommen hat, aber wer beim Imperator würde denn bitte ein solches Angebot ausschlagen?!

Kurz zum Inhalt von Void Shadows:

  • Der DLC bringt eine neue Begleiterin: Kibella, eine Assassine des Todeskults
  • Mit Kibella kommen zwei neue Klassen ins Spiel: Klingentänzer („Bladedancer“) und Henker („Executioner“)
  • Dazu kommen neue Missionen auf eurem Schiff, mehr Story und natürlich Companion-Quests für Kibella

Meine Spiel-Session bestand aus dem Highlight des DLCs, dem Endkampf gegen den neuen Boss. Wer das ist, lest ihr im Spoiler:

Das ist die Story von Void Shadow

In Void Shadow entdeckt ihr, dass auf den unteren Decks eures riesigen Schiffs etwas nicht stimmt. Ein Kult hat sich dort angesiedelt, die Genestealer, die laut Lore von einer neuen Bedrohung kontrolliert werden: Tyraniden.

Der Anführer stiehlt euer Aussehen und täuscht eure Offiziere. Ihr müsst nun aufräumen gehen. Glücklicherweise findet ihr parallel dazu heraus, dass auch Assassinen des Todeskults an Bord sind.

Dieser Kult ist eine Gruppe von Fanatikern, die dem Imperator huldigen, indem sie töten und das möglichst blutig und brutal. Sie laufen auf einem sehr schmalen Grat zum Chaos und sind entsprechend gefährlich – und werden gerade von der Inquisition kritisch beäugt.

Das ist die Story zum Todeskult:

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Warhammer 40k Rogue Trader: Der Trailer zur neuen Todeskult-Assassine

Ich habe mich sofort in Kibella verliebt – Und das ist gefährlich …

Den ganzen Bosskampf will ich hier nicht verraten, ihr sollt ja selbst etwas zu spielen haben. Aber dass ich mir Kibella ansehen konnte, die neue Begleiterin, hat mich den ganzen Tag lang etwas dümmlich schmunzeln lassen.

Kibella ist eine Klingentänzerin und kämpft bevorzugt mit Klingen in einem schnellen, beweglichen Kampfstil. Eigentlich stehe ich in 40k auf die schweren Bolter und Flammenwerfer – selten war ich dermaßen gefesselt von simplen Schwertern:

  • Mit einem Sprung entgeht die Klingentänzerin Gelegenheitsangriffen und landet zwischen Gegnern, die sie direkt mit ihren Schwertern angreift.
  • Klingentanz selbst trifft dann alle Gegner in ihrer Umgebung mit einer Reihe von Angriffen – und Verbündete, sollte jemand neben ihr stehen.
  • Mit verschiedenen Buffs macht die Klingentänzerin ihre Angriffe stärker, fügt sich selbst oder Verbündeten für Vorteile Schaden zu oder lässt Gegner bluten.
  • Kills setzen einige Fähigkeiten zurück, sodass Kibella noch öfter herumspringen kann und mehr Feinde erreicht.
  • Die „ultimative“ Fähigkeit des Henkers lässt dann alle Gegner mit einem Schaden-über-Zeit-Effekt (wie Blutung) explodieren und dezimiert das gesamte Schlachtfeld, wenn es gut vorbereitet wurde.

Für die Experten unter euch: Zusammen mit einem Psioniker, der Kibella Buffs gibt, einem Tank und einem Offizier, kann die Klingentänzerin mehrere Züge ausführen und dabei so oft angreifen, dass sie im Alleingang locker sechs oder sieben Gegner kalt macht, selbst größere. Und das jede Runde.

Nach dem Anspielen hatte ich noch Zeit, mit Olga etwas über die Erweiterung zu sprechen, aber zum ersten Mal seit Jahren war ich bei einem Interview wieder sprachlos. Als Warhammer-Fan haben mich die Action der Kämpfe, die neuen Fähigkeiten und das plötzliche Auftauchen der neuen Feinde so sehr begeistert, dass ich schlicht wunschlos glücklich war.

15 Stunden mehr Content, über 100 Stunden mehr zu spielen

Im Gespräch hat mir Olga verraten, dass Void Shadows etwa 15 bis 20 Stunden an neuem Content ins Spiel bringen. Der ist aber in den Akten 1, 2 und 4 verteilt, sodass ein neuer Durchgang ideal wäre, um alles zu sehen.

Dazu kommt, dass Kibella als Romanzen-Option zur Verfügung steht, und wer würde nicht gerne eine Killerin an seiner Seite haben, die beim leisesten Verdacht auf Häresie alles um sich herum abschlachtet? Ich kann mir nichts Besseres vorstellen! Heißt aber: Ich werde nochmal rund 100 Stunden oder mehr für einen weiteren Durchgang opfern müssen. RIP Urlaub.

Webedia Gaming (GameStar, GamePro, MeinMMO) begleitet das große Spiele-Event als offizieller Medienpartner der Gamescom 2024. Es wird eine spannende Woche, für alle, die den Weg zur gamescom antreten. Aber auch am Bildschirm, denn es werden weitere Streams erfolgen – beispielsweise die FYNG-Show von GameStar, GamePro und MeinMMO.

Für alle Häretiker unter euch: Todeskult-Assassinen wie Kibella sind recht leicht zum Chaos zu verführen. Nur so als Hinweis …

Wie viel Void Shadows kosten wird und was danach kommt, konnten mir weder Olga noch die Verantwortlichen bei Owlcat sagen. Das wird noch entschieden. Bekannt ist jedoch, dass der DLC am 24. September erscheinen wird.

Obwohl die gamescom 2024 mich im Allgemeinen sehr begeistert hat und alles, was ich angespielt habe, ausnahmslos gut war, bleibt Rogue Trade definitiv mein Highlight. Auf kein Spiel freue ich mich aktuell so sehr wie auf den Release des „Void Shadow“-DLCs, obwohl ich nun das Ende sogar schon kenne. Die offiziellen Sieger sehen aber etwas anders aus: Monster Hunter Wilds ist der große Gewinner der gamescom 2024 – Alle Sieger der gamescom awards

Eines der größten MMORPGs von Steam passt Roadmap an, nächste Endgame-Stufe verzögert sich

Nach zwei eher ruhigen Monaten sollte im September 2024 eigentlich das größte Update seit langer Zeit auf den Servern von Lost Ark landen. Jetzt hat Amazon Games jedoch eine Anpassung der Roadmap angekündigt.

Wie sieht der neue Fahrplan aus? Eigentlich hatten die Verantwortlichen Ende Juli 2024 erst die Roadmap für die Updates von August bis November vorgestellt. Via playlostark.com kündigten sie jetzt jedoch an, dass sich der Zeitplan für die Lokalisierung der neuen Inhalte verzögert hat. Daher muss Amazon Games die Pläne für die kommenden Updates von Lost Ark wie folgt anpassen:

  • Am 28. August kommt ein Patch mit Nerfs für Akkan, Thaemine und Echidna.
  • Der Behemoth-Raid landet bereits am 11. September 2024 auf den Liveservern des MMORPGs. Die erforderliche Gegenstandsstufe wird auf 1.620 heruntergesetzt. Parallel startet das Arktoberfest.
  • Das erste Oktober-Update bringt am 9. Oktober 2024 die neue Endgame-Klasse 4, mit frischen Aktivitäten wie der Kurzan-Frontlinie und der Festung Kenuart, dem Kontinent Nord-Kurzan und all den weiteren Änderungen, die eigentlich bereits im September kommen sollen.
  • Am 16. Oktober 2024 folgt der Aegir-Raid (eventuell verschiebt sich das Update aber noch auf den 23. Oktober 2024).

Im Update der Entwickler heißt es übrigens auch, dass man langfristig die API (steht für Application Programming Interface) von Lost Ark für die westliche Version veröffentlichen möchte. Über solch eine Schnittstelle macht beispielsweise WoW privat entwickelte Addons oder Makro-Skripte möglich.

Kennt ihr schon den Live-Action-Trailer für Lost Ark?

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Lost Ark Live-Action-Trailer

Die Ruhe vor dem Sturm

Was ist aktuell die Situation in Lost Ark? Publisher Amazon Games kämpft weiterhin damit, MMORPG-Interessierte langfristig auf die Server von Lost Ark zu locken. Derzeit tummeln sich im Durchschnitt etwa 20.000 Steam-Nutzer gleichzeitig in Arkesia (via steamcharts.com).

Ein großes Problem, dass die Betreiber über die vergangenen Monate ausgemacht hatten, war die Überforderung beziehungsweise Übermüdung vieler Spieler durch den monatlichen Release immer neuer, aufwendiger Endgame-Herausforderungen. Daher trat man im Juli und August bewusst auf die Bremse und veröffentlichte vergleichsweise kleine Updates.

Am 14. August 2024 kamen beispielsweise die Indigo-Insel (mit einem neuen Einzelspiele-Dungeon), das Gebundene Gold für bestimmte Fortschrittssysteme und ein neues Missionssystem für die Chaosdungeons. Mehr Infos zu den Neuerungen findet ihr hier: August-Update von Lost Ark ist da, mit neuer Gold-Währung und Insel mit Solo-Dungeon

Ihr könnt Diablo 4 gerade kostenlos ausprobieren – aber nur für kurze Zeit

Falls ihr euch Diablo 4 anschauen wollt, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt gekommen. Viele von euch können es gerade auf einer Plattform kostenlos spielen. Euch bleiben allerdings nur noch wenige Tage.

Auf Steam könnt ihr euch einen zeitlich begrenzten, kostenlosen Einblick in Diablo 4 verschaffen. Wenn ihr die Shop-Seite des Spiels öffnet, findet ihr aktuell unter dem Trailer einen Button mit „Spiel starten“. Ganz ohne Geld dafür bezahlen zu müssen.

Wie lange gilt das Angebot? Ihr könnt Diablo 4 noch für drei Tage, also bis zum 27. August 2024 um 19 Uhr, kostenlos spielen. Das Angebot gilt allerdings nur auf Steam und bedeutet nicht, dass ihr das Spiel zu dem Zeitpunkt herunterladen und für immer „behalten“ könnt. Nach der Aktion habt ihr vermutlich einfach keinen Zugriff mehr.

Aber auch für den Fall, dass ihr das Spiel nach dem Anzocken behalten und weiterspielen wollt, gibt es derzeit ein Angebot.

Aktuell läuft Season 5 in Diablo 4. In dem Video erhaltet ihr einen Einblick in die Inhalte:

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Diablo 4: Entwickler bieten Einblick in die Season of the Infernal Hordes

Kostenlos anzocken – oder mit Rabatt kaufen

Warum lohnt sich es, das Angebot zu nutzen? Falls ihr ohnehin überlegt, Diablo 4 auszuprobieren, bietet sich das kostenlose Reinschnuppern an. Zwar stehen nicht alle Inhalte zur Verfügung, aber es reicht, um einen ersten Eindruck zu gewinnen.

Laut eines Posts auf Reddit gibt es hier eine begrenzte Level-Option bis Stufe 20 – im Grunde wie in einer Demoversion. Das reicht jedoch aus, um verschiedene Inhalte auszuprobieren. Ihr könnt etwa:

Und was ist mit Battle.net? Im Battle.net-Launcher gibt es keine Möglichkeit, Diablo 4 für ein paar Tage kostenlos zu zocken. Dort finden sich aktuell auch keine Rabatte für das Spiel.

Was ist, wenn ich nach der Aktion weiterspielen möchte? Auf Steam findet ihr unter dem „Spiel starten“-Button wie gewohnt ein paar Auswahlmöglichkeiten, um das Spiel käuflich zu erwerben. Hier gibt es bis zum 02. September 2024 einen Rabatt von 40 Prozent auf die Standard-Edition von Diablo 4 – damit kostet das Spiel 29,99 €.

Für das Bundle mit der Erweiterung „Vessel of Hatred“ bezahlt ihr sowohl auf Steam als auch im Battle.net-Launcher knapp 70 €. Das erste DLC zu Diablo 4 kostet in der Standard-Edition knapp 40 € – das bedeutet, dass ihr für das Basisspiel hier übrigens auch knapp 30 € zahlt. Wenn ihr plant, das Bundle zu holen, solltet ihr das im Hinterkopf behalten.

In den größeren Editionen von Vessel of Hatred erhaltet ihr zusätzliche Inhalte wie Cosmetics und tierische Begleiter. Ihr könnt alle Editionen bereits im Vorverkauf auf verschiedenen Plattformen erwerben, und einige dieser Extras schon jetzt in Diablo 4 nutzen. Mehr dazu findet ihr hier: Diablo 4 Vessel of Hatred: Deluxe Edition – Das steckt drin

Quelle(n):
  1. wowhead.com

2 der größten YouTuber für WoW beschweren sich über den Frühzugang von The War Within, sind Teil des Problems

Aufgrund der Begrenzung eines Inhalts schimpfen zwei der größten WoW-YouTuber über den Early Access von WoW: The War Within, nur um kurz darauf zu merken, dass sie selbst ein Teil des Problems sind.

Wer meckert und warum? Wer WoW: The War Within im Vorverkauf für etwa 50 bis 90 Euro erworben hat, darf sich bereits seit dem 23. August 2024 auf die neuen Inhalte stürzen. Einige Herausforderungen der neuen Erweiterung von World of Warcraft sind jedoch bis zum offiziellen Launch am 27. August 2024 gesperrt.

Dass zu den gesperrten Inhalten auch die Tiefen ab Stufe 4 gehören, wurde den beiden bekannten WoW-YouTubern und -Streamern Asmongold und Esfand erst klar, als sie Stufe 3 der neuen Dungeon-Inhalte gemeistert hatten.

Der Frühzugang von WoW – The War Within ist gestartet, hier das Cinematic:

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Alleria: Licht und Schatten – WoW-Cinematic zu The War Within

„Schaut euch die ganzen Idioten an.“

Wie reagieren die Content Creator auf die Einschränkung? Als Asmongold kapiert, dass er bis zum offiziellen Launch warten soll, um Stufe 4 der Tiefen angehen zu dürfen, kommentiert er das auf YouTube wie folgt: „Ihr erzählt mir gerade, dass wir 40 Dollar bezahlt haben, um das Game nicht spielen zu können? Das ist doch dumm, oder nicht?“

Danach räumt Asmongold ein, dass er es genauso machen würde, wenn es sein Spiel wäre: nch warten soll, um Stufe 4 der Tiefen angehen zu dürfen, kommentiert er das auf YouTube wie folgt: „Es ist so verdammt leicht verdientes Geld. Auf jeden Fall. Schaut euch die ganzen Idioten an. Bro, wer zur Hölle macht so etwas mit? Okay, wir machen es gerade.“

Esfand sieht es pragmatisch: Man will einfach nicht bis zur nächsten Woche warten. Es ist verfügbar, also spielt man. Ebenfalls am Start war übrigens auch Asmongolds Schatten: McConnell. Seine Frage an die beiden Streamer: „Glaubt ihr nicht, dass ihr mit eurem Verhalten zu den zweifelhaften Praktiken der Gaming-Industrie beitragt?“ Esfands Antwort: „Sicher … aber besitzt du nicht auch ein Handy?“

Mit seiner Gegenfrage spielt Esfand auf die Ankündigung von Diablo Immortal auf der BlizzCon 2018 an, bei der die Blizzard-Entwickler ausgebuht wurden und sich nur mit einer hilflosen Frage zu helfen wussten: „Habt ihr Leute denn keine Telefone?“

Wie bewertet ihr den Early Access von WoW: The War Within? Seid ihr zufrieden mit den gebotenen Inhalten und der bisherigen Launch-Erfahrung? Wartet ihr bis zum finalen Release? Verratet es uns in den Kommentaren. Alles Weitere zum Vorabzugang hier: WoW: The War Within – Was ihr im Early Access tun könnt und was nicht

Ich habe Turtle Beach’s neues Headset getragen – Ein Feature ist genial, wenn ihr am PC und PS5 gleichzeitig spielen wollt

Turtle Beach hat mit dem Stealth 700 Gen 3 seine nächste Generation Gaming-Headsets vorgestellt. MeinMMO-Redakteur Benedikt Schlotmann konnte sich das Headset bereits auf der gamescom 2024 ansehen und kurz reinhören.

Turtle Beach hat mittlerweile die dritte Generation für sein Stealth 700 in den Startlöchern. Am 22. September 2024 erscheint das neue Gaming-Headset für einen Preis von 199,99 Euro. Kompatibel ist das Gerät mit dem PC, dem Handy und allen gängigen Spielekonsolen.

Auf der Gamescom hatte ich bereits die Chance, das neue Gaming-Headset in die Hand zu nehmen und auch kurz hineinzuhören. Mein erster Eindruck ist positiv, aber es gibt noch einige Fragezeichen, die sich erst bei einem richtigen Test klären lassen werden.

Neues Gaming-Headset kommt mit zwei Funk-Adaptern gleichzeitig

Welche Besonderheit gibt es? Turtle Beach setzt bei seinem Headset der 3. Generation auf zwei Dongles. Einen davon könnt ihr etwa in eure PS5 stecken und den anderen in eurem Gaming-PC. Mit einem einzigen Tastendruck könnt ihr dann schnell zwischen euren Plattformen wechseln. Ihr könnt auf diese Weise erst an de PS5 spielen und dann später auf euren PC wechseln, ohne einen Dongle umstecken zu müssen. Das ist für Leute wie mich genial, die an mehreren Plattformen gleichzeitig spielen.

Was leider nicht geht: Ihr könnt nicht gleichzeitig den Sound über beide Dongles verwenden, ihr müsst euch immer für eine Verbindung entscheiden.

Was jedoch funktioniert ist, dass ihr das Headset gleichzeitig über Dongle als auch über Bluetooth verwendet. So könnt ihr etwa auf der PS5 spielen und gleichzeitig etwa einen Anruf über euer Handy annehmen. Dieses “Dual-Connection”-Feature ist aber nichts neues und wird von vielen Herstellern mittlerweile unterstützt, etwa von Razer oder SteelSeries.

Turtle Beach Stealth 700 Gen 3 02

Was ist mein erster Eindruck? Das Headset schließt sehr dicht um die Ohren, ihr nehmt also, typisch für ein geschlossenes Headset, nur noch wenig von eurer Umgebung wahr. Damit liegt der Fokus stark auf dem Klang und den Geräuschen, die ihr über das Headset hört.

Bei meinem kurzen Tragen auf der gamescom konnte ich in Musik und in ein Spiel (Wuthering Wave) hineinhören. Mein erster Eindruck ist ziemlich positiv. Der Klang klingt wuchtig und das geschlossene Headset bringt den Klang überraschend gut zur Geltung.

Was mir ebenfalls gut gefallen hat, ist die Verarbeitung des Headsets. Es kommen viele Komponenten aus Metall zum Einsatz, die das Headsset beim ersten Eindruck sehr wertig erscheinen lassen. Die Ohrpolster lassen sich abnehmen und austauschen. Der Hauptkorpus besteht weiterhin aus Kunststoff, ähnlich wie beim Vorgänger.

Turtle Beach Stealth 700 Gen 3 Detailansicht

Was stört mich? Die Kunstlederpolster werden insbesondere im Sommer sehr warm. Ich hätte mir alternative Stoffpolster gewünscht. So etwa bietet etwa Logitech für seine „G Pro X“-Headset-Reihe an.

Schade, aber verschmerzbar: Die Dongles sind für USB-A und nicht für USB-C. Mit dem Steam Deck oder anderen Gaming-Handhelds funktionieren die Dongles nicht, hier müsst ihr dann auf Bluetooth setzen.

Bei Ergonomie und Akkulaufzeit stehen noch Fragezeichen

Worüber kann ich nichts sagen? Das Mikrofon konnte ich nicht testen. Als jemand, der ohnehin ein Tischmikrofon verwendet, für den spielt das Mikrofon aber ohnehin eher eine untergeordnete Rolle.

Zur Akkulaufzeit kann ich ebenfalls nichts sagen. Turtle Beach gibt die Laufzeit mit „bis zu 80 Stunden“ an. Das Headset ist zwar robust, dadurch aber auch ziemlich schwer. Ob ich das Headset nach 8 Stunden auf dem Kopf und den Ohren spüre, kann ich noch nicht sagen.

Weiterer Knackpunkt ist die Ergonomie: Ich selbst hatte bisher keine Probleme mit Headsets von Turtle Beach, weiß aber von Kollegen, dass die Headsets bei großen Köpfen auf Dauer sehr stark drücken können. Ich selbst fand den Vorgänger, das 700 Gen 2 MAX persönlich sehr bequem, Kollegen fanden eher das Gegenteil. Den umfangreichen Test zum Vorgänger könnt ihr direkt bei uns auf MeinMMO lesen: Turtle Beach Stealth 700 Gen 2 Max im Test: Gutes Gaming-Headset mit schwieriger Ergonomie

Webedia Gaming (GameStar, GamePro, MeinMMO) begleitet das große Spiele-Event als offizieller Medienpartner der gamescom 2024.

Ich habe versehentlich die Chef-Entwickler von Monster Hunter: Wilds mit einer Frage auf der gamescom gebrochen

Damit hätte MeinMMO-Chefredakteurin Leya nicht gerechnet: Als sie auf der gamescom den Chef-Entwicklern von Monster Hunter: Wilds eine harmlose Frage stellt, ahnte sie nicht, wie schwierig diese zu beantworten werden würde.

Den neuen Hauptableger der Monster-Hunter-Reihe konnte ich auf der gamescom sowohl solo als auch im Koop anspielen. Die Demo von Monster Hunter: Wilds ist, wie erwartet, bereits von hoher Qualität und wirkt auf mich direkt actionreicher als der Vorgänger.

Nach dem Spielen darf ich den Chef-Entwicklern noch ein paar Fragen stellen, was ich natürlich auch tue. Ich schließe Interviews ganz gerne mit einer spaßigen oder persönlichen Frage ab, um das Gespräch gegen Ende etwas aufzulockern.

Ich hatte nicht damit gerechnet, den Entwicklern eine „Spaß-Frage“ zu stellen, die so schwierig wird, dass wir das Interview fast abbrechen müssen! Das ist das, was ich euch hier erzählen möchte. Den Rest und ernsteren Teil des Interviews bekommt ihr dann morgen auf MeinMMO.

Update 25.08: Mittlerweile ist der zweite Teil des Interviews veröffentlicht: „Es ist wichtig, Spieler nicht zu überfordern“ – Die Chef-Entwickler von Monster Hunter Wilds im Interview

Hier ist die Frage:

Ihr habt sicher gesehen, dass die Community auf Steam euer Spiel wegen der blonden Schmiedin mit dem Tag „Dating Simulator“ versehen hat. Nun frage ich mich, wenn Monster Hunter wirklich ein Dating-Simulator wäre, welche Monster würdet ihr miteinander auf ein Date schicken?

Hier findet ihr die Vorgeschichte zur Frage:

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von Niko Hernes

Zwischen Power-Paar und romantischer Spinne

Jetzt stellt euch vor, dass drei japanische Entwickler vor mir sitzen, die in schallendes Gelächter ausbrechen. Auch die PR und der Dolmetscher stimmen in das Lachen mit ein.

Es bleibt aber nicht lange beim Lachen. Plötzlich blicke ich in ernste Gesichter, die sogar ihre Stirn in Falten legen. Die Hände werden zum Kinn für die perfekte Denkerpose gebracht.

Produzent Ryozo Tsujimoto kommt nach intensiver Überlegung zu dem Schluss: Für die gesamte Serie sind Rathalos und Rathian das „Power-Paar“.

Die Antwort akzeptiere ich jedoch nicht, da sie viel zu offensichtlich ist. Die beiden Wyvern sind schon lange als das Paar in Monster Hunter bekannt und würden vielleicht sogar die Flagship-Monster der Dating-Sim werden.

Game Director Yuya Tokuda wirft ein: Von den neuen Monstern wäre Lala Barina mit Sicherheit romantisch. Es ist wirklich eine schwierige letzte Frage!

La La Barina von Monster Hunter Wilds
Ob man La La Barina nun romantisch findet oder nicht, sollen bitte alle für sich selbst entscheiden.

La La Barina ist ein neues Monster, das erstmalig in Wilds auftritt. Dieses Monster baut sein Nest im Scharlachroten Wald, bewegt sich voller Anmut und imitiert das Aussehen einer blühenden Rose.

Das ist natürlich ziemlich passend für eine Dating-Sim, aber ein Pärchen haben wir jetzt immer noch nicht.

PR-Mitarbeiter Ian wird langsam nervös. Denn die nächsten Gesprächspartner warten schon auf ihr Interview mit den Chef-Entwicklern. Ian versichert mir, dass er die drei Entwickler während der ganzen gamescom nicht so ernst gesehen hat.

Ich blicke noch ein letztes Mal fragend in die Runde und sehe, wie die drei Entwickler immer noch ihren kompletten Monster-Katalog im Kopf durchwühlen und sich in Schweigen hüllen. Mein Interview ist mittlerweile zeitlich leicht überzogen.

Nach einiger Diskussion zwischen den Entwicklern schießt Produzent Ryozo Tsujimoto die Antwort heraus: Zinogre und Mizutsune.

Für die Chef-Entwickler von Monster Hunter Wilds das Traumpaar für die Dating Sim: Links Mizutsune und rechts Zinogre.

Jetzt wissen wir also, welche Monster zusammen auf ein Traum-Date gehen würden!

Somit sind wir mit den wirklich relevanten Infos gestartet. Ich verarbeite jetzt den Rest des Interviews. Da sprechen wir unter anderem über Monster Hunter als vollständiges Service-Game und Konflikte zwischen Neulingen und Leuten, die schon seit jeher Monster Hunter spielen.

Bis dahin, schaut euch doch mal unsere Waffenliste zu Monster Hunter Wilds an und findet da vielleicht schon einen Favoriten. Ich persönlich bevorzuge den Hammer für ein paar schlagkräftige Argumente.

Valve kündigt offiziell neues Multiplayer-Spiel an, ist wie ein Mix aus Team Fortress und Dota 2

Bereits seit April 2024 machen Meldungen die Runde, dass Valve mehr oder weniger heimlich ein neues Multiplayer-Spiel auf Steam testen lässt. Jetzt bekennen sich die Entwickler von Half-Life und Team Fortress endlich auch offiziell zu ihrem Projekt.

Was ist bekannt zum neuen Spiel von Valve?

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Das ist Deadlock – Der neue MOBA-Shooter von Valve

Spiele-Ankündigung mal anders

Wieso zocken bereits derart viele Spieler Deadlock? Dass die Valve-Verantwortlichen vieles anders machen als die Konkurrenz, ist schon lange bekannt. Valve-Chef Gabe Newell verriet etwa mal die Anmeldedaten für seinen Account auf Steam, um zu beweisen, wie sicher seine Plattform ist.

Im Fall von Deadlock hat Valve offenbar Zugänge an ausgewählte Steam-Nutzer weitergereicht, die daraufhin ihre Freunde für die aktuelle Testphase empfehlen können. Statt offizielles Marketing gab es also eine pseudo-geheime Mundpropaganda, durch die sich Meldungen zum neuen Projekt von Valve wie ein Lauffeuer verbreitete – inklusive eigenem Subreddit.

Was berichten die Spieler? Wenn Valve weiterhin kaum Infos zu Deadlock enthüllt, muss die Community einspringen. Hier die wichtigsten Erkenntnisse:

  • Bei der Ästhetik und einigen Mechaniken erinnert Deadlock stark an das erfolgreiche MOBA Dota 2, nur eben in ein Third-Person-Shooter-Gerüst gepackt.
  • In den Parteien kämpfen Gruppen aus je sechs Helden gegeneinander, und zwar auf Karten mit vier Bahnen, auf denen sich auch NPC-Truppen bewegen und gegeneinander kämpfen.
  • Das Ziel ist es, die Befestigungen des gegnerischen Teams zu durchbrechen und den Patron des Feindes, eine riesige, leuchtende Kugel, zu vernichten.
  • Die 20 Helden von Deadlock nehmen Rollen wie Tanks, Unterstützer und Assassinen ein – mit je vier Kernfähigkeiten. Einige Kämpfer sollen an vergleichbare Multiplayer-Titel wie Overwatch oder Team Fortress 2 erinnern.
  • Deadlock soll sich flott spielen. Die Helden sind sehr mobil. Das Nachladen geht schnell. Man ist dank einer Seilbahn in Windeseile mittendrin in einer Partie. Die Karten sind vertikal aufgebaut, durch Fähigkeiten können sich die Champions in die Luft katapultieren.

All das klingt, als könnte Deadlock eine kompetitive Szene inklusive E-Sport-Events entwickeln. Da hat Valve mit DOTA 2 und Counter-Strike 2 bereits viel Erfahrung sammeln können. Der Aufbau des Shooters erweckt auf jeden Fall den Eindruck, für den E-Sport ausgelegt zu sein.

Wenn ihr aktuell auf der Suche nach neuen Spielen seid, schaut gerne in unsere Liste mit den besten Shootern rein. Ihr findet dort Titel der verschiedenen Subgenres, je nachdem, was euch gefällt: Die 25 besten Shooter 2024 – Diese PvP- und PvE-Spiele überzeugen mit ihrem Gameplay

NoWay erzählt auf Twitch von einer peinlichen Begegnung mit seinem großen Idol Gronkh

NoWay4u_sir ist Deutschlands größter Streamer zu League of Legends und hat sich mit über 18.000 gestreamten Stunden in der Kategorie auf Twitch einen Namen gemacht. Trotz seines eigenen Erfolgs blickt er voller Bewunderung zu einem anderen großen Namen der deutschen Gaming-Szene auf: Gronkh.

Wer ist der Streamer? NoWay4u_sir, bürgerlich Frederik Hinteregger, ist mit 32 Jahren der größte deutsche League of Legends-Streamer auf der Plattform Twitch. Bekannt wurde er durch seine Leidenschaft für das beliebte MOBA-Spiel, das er mittlerweile über 18.000 Stunden in seinen Streams gespielt hat.

Diese beeindruckende Leistung ebnete ihm den Weg für seine Karriere im E-Sport und Streaming. NoWay, wie er auch genannt wird, ist für seine konstant hohen Zuschauerzahlen bekannt und hat in den letzten drei Monaten durchschnittlich über 10.000 Menschen pro Stream unterhalten. Trotz seines eigenen Erfolgs gibt es einen Streamer, zu dem er aufschaut.

Den Trailer zur Saison 2024 in League of Legends findet ihr hier:

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League of Legends eröffnet mit emotionalem Trailer die Saison 2024

Das absolute Vorbild für den Streamer NoWay

Um welchen Streamer handelt es sich? Für viele Streamer und Zuschauer ist Erik „Gronkh“ Range, der oft liebevoll „Papa Gronkh“ genannt wird, eine große Inspirationsquelle. Zahlreiche Beiträge in sozialen Netzwerken erzählen, wie Gronkh Menschen durch schwere Zeiten begleitet und insbesondere in ihrer Kindheit und Jugend beeinflusst hat.

Doch selbst NoWay, einer der größten Streamer Deutschlands, bezeichnet Gronkh als sein Idol. „Das ist mein absolutes Vorbild“, sagte er kürzlich in einem seiner Streams, während er über Gronkh sprach.

Was sagt NoWay über Gronkh? In einem seiner jüngsten Streams spricht NoWay über die Bedeutung von Gronkh in seinem Leben und schmunzelt, während er einen Clip von Gronkh anschaut. „Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie dieser Mann mein Studium gecarried hat“, erklärt NoWay lachend. Er beschreibt Gronkh als den „immer gleichen netten Kerl“ und betont, wie viel er ihm zu verdanken hat.

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Deren erste Begegnung lief jedoch nicht so reibungslos

Wie verlief deren ersten Begegnung? Wie NoWay berichtet, fand die erste Begegnung auf der TwitchCon in San Francisco statt. Das war dann rechnerisch im Jahr 2015, als der Streamer selbst schon zwischen 1.000 und 1.500 Zuschauer auf Twitch anlockte (via SullyGnome). Die Begegnung mit seinem großen Vorbild war für ihn dennoch besonders nervenaufreibend.

NoWay erinnert sich daran, wie nervös er war: Er habe stark geschwitzt und vor lauter Überforderung sogar Gronkh auf Englisch angesprochen: „Das ist mein absolutes Vorbild, dieser Mann. Ich habe ihn auf Englisch angesprochen, weil ich so nervös war.“ Trotz dieses peinlichen Moments bewundert NoWay Gronkh weiterhin zutiefst und fügte hinzu: „Was für eine lebende Legende das ist, das ist unglaublich.“

Wie reagiert die Community? Die Community reagiert begeistert auf NoWays Worte über Gronkh. In den Kommentaren seines Streams feiern die Zuschauer die Anerkennung für das „Urgestein“ der deutschen Gaming-Szene. Viele teilen ähnliche Erfahrungen und berichten, wie Gronkh auch ihnen durch schwere Zeiten geholfen hat.

  • RicoGnized schreibt: “Was ja based ist. Erik hat vermutlich ‘ne ganze Generation an Content Creator mitgeprägt.”
  • IIShana schreibt: “Ich schwöre, sollte irgendwas über Erik herauskommen, verliere ich den Glauben an die Menschheit. Angefangen zu gucken hab ich ihn mit 14, bin jetzt 27.”
  • BigBoyDomme schreibt: “Da strahlt er aber über beide Ohren. Ist aber verständlich … Gronkh hat YouTube Deutschland geprägt und damit für viele die Kindheit.”
  • Patty schreibt: “Gronkh, du hast Fans selbst in den höchsten Kreisen von Twitch Deutschland”

NoWay erstellt eine Tier-Liste aller deutschen Twitch-Streamer basierend auf ihrem Gaming-Skill, in der er auch Gronkh einordnet. Doch schon nach zehn Minuten entbrennt eine hitzige Diskussion – die Zuschauer streiten sich leidenschaftlich über die Platzierung eines bestimmten Streamers. Mehr dazu findet ihr hier: NoWay erstellt Tier-List aller deutschen Twitch-Streamer nach Gaming-Skill – Nach 10 Minuten streitet er sich mit allen wegen eines Streamers

Schon in Folge 9 von How I Met Your Mother könnt ihr einen großen Hinweis zu Teds Frau entdecken

In 9 Staffeln stellt man sich in How I Met Your Mother die Frage: Wer ist denn die Mutter von Teds Kindern? Im Verlauf der Serie hat er Beziehungen zu etlichen Frauen, bei denen oft angedeutet wurde, dass sie es sind. Wenn man in Folge 9 der ersten Staffel richtig aufpasst, dann weiß man immer, wer es nicht sein kann.

Was ist How I Met Your Mother? Die Comedy-Serie lief zwischen 2005 und 2014. In 9 Staffeln begleitet man die Freundesgruppe rund um Ted, Barney, Marshall, Lily und Robin, wie sie so ihre 20er erleben. Es geht um die Liebe, Jobs und Albernheiten wie eine Roboterkampfshow.

Der rote Faden der Serie ist Ted. Die Geschichte, die wir erleben, erzählt er nämlich aus seiner Sicht seinen Kindern. Dabei dreht sich der Fokus um die Mutter seiner Kinder. Diese lernt man aber erst zum Schluss kennen. Dazwischen hat er fast 60 Frauen (via Screen Rant) gedatet, bei manchen war immer die Frage in der Luft, ob das nun endlich die Mutter ist.

Passt man in der 9. Folge der 1. Staffel aber richtig auf, dann weiß man direkt beim Kennenlernen, dass es all diese Frauen nicht hätten sein können.

Den bekanntesten Spruch der Serie hätte es eigentlich nicht geben sollen: How I Met Your Mother: Den bekannten Spruch von Barney hätte es fast nicht gegeben, doch ein Witz in Folge 3 war zu lustig

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How I Met Your Mother – Promo-Teaser zur 8. Staffel mit Fokus auf Barney

Man erfährt den Namen schon in Staffel 1

Was passiert in der Folge? In Folge 9 der ersten Staffel geht es hauptsächlich um Thanksgiving. Während Lily den Tag bei Marshalls Familie verbringt, landen Robin, Barney und Ted am Ende in einem Stripclub. Wie der YouTuber Friendy Space Ninja aber zeigt, gibt diese Folge schon einen großen Hinweis auf Teds Frau.

In dem Stripclub stellt sich eine Stripperin bei Ted vor. Sie sagt erst: Ich bin Amber. Kurz danach korrigiert sie aber: Eigentlich ist mein Name Tracy. Im Voice-Over sagt Gegenwarts Ted dann: Und das, Kinder, ist die wahre Geschichte, wie ich eure Mutter kennengelernt habe.

Die Szene wechselt zu den beiden Kindern in die Gegenwart, die absolut schockiert sind. In der Retrospektive kann man sich hier eigentlich direkt fragen, warum die Kinder so schockiert sind? Wie wir deutlich später, in Staffel 9, erfahren, heißt die Mutter auch Tracy. Das erklärt auch den Schock der Kinder, denn die Geschichte hätte mit dem Namen funktioniert.

Wenn man das im Hinterkopf hat, dann kann man bei all den längeren Beziehungen mit Figuren wie Victoria, Stella oder Zoey von Anfang an wissen, dass sie es nicht sein können, denn die Mutter muss Tracy heißen.

Bis heute ist How I Met Your Mother bei vielen Fans beliebt. Leider enttäuschte das Ende viele Fans der Serie. Die Geschichte um die Mutter herum, die all die Jahre aufgebaut worden ist, wurde hier nicht zufriedenstellend abgeschlossen. Viele Serien haben dieses Problem. Auch das Ende von Two and a Half Men hat viele Zuschauer enttäuscht. Wusstet ihr aber, dass geplant war, dass Charlie Sheen zurückkehrt: Charlie Sheen wäre zu „Two and a Half Men“ zurückgekehrt – unter einer absurden Bedingung

Quelle(n):
  1. YouTube
  2. IMDb

Pokémon GO: Event „Vereinter Triumph“ startet heute mit 3 globalen Herausforderungen – Alle Infos

In Pokémon GO startet heute das Event „Vereinter Triumph“. Hierbei stehen globale Herausforderungen und Boni im Vordergrund.

Wann findet das Event statt? Das Event „Vereinter Triumph“ startet am Samstag, dem 24. August 2024 um 00:00 Uhr und läuft bis zum Samstag, dem 31. August 2024 um 08:59 Uhr.

In dem Event geht es um drei globale Herausforderungen, die an die drei Teams Wagemut, Intuition und Weisheit in Pokémon GO angelehnt sind, denen wohl die meisten von euch beigetreten sein dürften. Dennoch gibt es einen Teil an Trainern, die sich gegen diese drei Teams und für das inoffizielle Team Harmony entschieden haben.

Wie läuft das Event ab? Die drei globalen Herausforderungen werden nacheinander aktiviert. Wurde die erste Herausforderung erfolgreich absolviert, startet die zweite. Wurde diese absolviert, startet die dritte und letzte Herausforderung.

Für jede der drei Herausforderungen werden für das erfolgreiche absolvieren Boni bis zum Ende des Events freigeschaltet. Auch innerhalb der aktuellen Aufgabe gibt es Boni, die beim Abschluss der Herausforderung helfen.

Obwohl die Herausforderungen die Namen der unterschiedlichen Teams besitzen, sind alle Aufgaben für alle Trainer, unabhängig von ihrem Team, zu lösen.

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Pokémon GO: Neuer Teaser zeigt etwas „Großes“

Ablauf vom Event „Vereinter Triumph“

Globale Herausforderung Team Wagemut: In der ersten globalen Herausforderung müssen insgesamt 75.000.000 Mitglieder von Team GO Rocket besiegt werden.

Damit dieses Ziel leichter erreicht wird, werden während der Herausforderung mehr Team GO Rockets bei PokéStops sowie mehr Rocket-Ballons erscheinen.

Ist die globale Herausforderung erfolgreich absolviert, wird es für alle Trainer eine befristete Forschung geben, bei der es ein Ponita mit einem Accessoire im Stil von Candela als Belohnung gibt. Dieses kann auch als Shiny erscheinen.

Außerdem gibt es bis zum Ende des Events die doppelte Menge an Erfahrungspunkten für das Drehen von PokéStops und die nächste globale Herausforderung wird gestartet.

Globale Herausforderung Team Intuition: In dieser Herausforderung müssen die Trainer weltweit gemeinsam 20.000.000 Eier ausbrüten.

Innerhalb der Herausforderung werden Eier, die während des Events in Brutmaschinen gelegt werden, nur die halbierte Distanz zum Ausbrüten benötigen. Zusätzlich können die folgenden Pokémon in 7-km-Eiern gefunden werden:

  • Sleima mit Partyhut*
  • Schneckmag*
  • Bummelz mit Visor*
  • Leufeo*
  • Koalelu*
  • Togedemaru*

Für den erfolgreichen Abschluss dieser Herausforderung wird es erneut eine befristete Forschung geben. Hierbei gibt es ein Elekid mit einem Accessoire im Stil von Spark als Belohnung. Auch dieses Pokémon kann als Shiny gefunden werden.

Zudem winkt bis zum Ende des Events doppelter Sternenstaub, wenn ihr Eier ausbrütet. Außerdem wird die letzte globale Herausforderung gestartet.

Globale Herausforderung Team Weisheit: In der letzten globalen Herausforderung müssen insgesamt 35.000.000 Feldforschungen erfolgreich abgeschlossen werden.

Während die Herausforderung aktiv ist, wird es Event-bezogene Feldforschungen geben. In diesen Forschungen könnt ihr auf die folgenden Pokémon treffen:

  • Feurigel*
  • Tanhel*
  • Galapaflos*
  • Flapteryx*
  • Piccolente*
  • Emolga*
  • Zapplardin*
  • Viscora*
  • Krabbox*
  • Zwieps

Ist diese globale Herausforderung absolviert, gibt es als Belohnung erneut eine befristete Forschung. Hierbei könnt ihr Lapras mit einem Accessoire im Stil von Blanche erhalten. Auch dieses Pokémon könnt ihr mit etwas Glück als Shiny erhalten.

Zudem wird es bis zum Ende des Events zwei garantierte XL-Bonbons für das Entwickeln von Pokémon geben.

Alle Pokémon, die mit einem * markiert wurden, können auch in ihrer Shiny-Form angetroffen werden.

Weitere Inhalte des Events: Während des Events wird es auch wieder PokéStop-Showcases geben, an denen ihr mit Pokémon aus dem Event teilnehmen könnt.

Ihr könnt für das Event im Webstore von Pokémon GO oder im Ingame-Store für 5,99 € ein Ticket erwerben, bei dem ihr eine befristete Forschung erhaltet. In dieser stecken unter anderem zwei Premium-Kampf-Pässe, ein Rocket-Radar, eine Super-Brutmaschine, ein Lockmodul und weitere Begegnungen mit Pokémon aus dem Event.

Erwerbt ihr das Ticket im Webstore, erhaltet ihr zusätzlich eine Brutmaschine dazu.

Was sagt ihr zu dem Event? Wie findet ihr die Idee, dass nacheinander mehrere globale Herausforderungen stattfinden? Schreibt uns eure Meinung dazu gerne in die Kommentare. Wenn ihr wissen wollt, welche weiteren Events im August 2024 in Pokémon GO stattfinden, werdet ihr dazu bei uns fündig.