Dune: Awakening plant ein großes Feature, das schon vorher Survival-Games getötet hat

Dune: Awakening plant ein großes Feature, das schon vorher Survival-Games getötet hat

Funcom, die Macher von Dune: Awakening, wollen euch zum PvP bringen. Aber statt einfach die Basen anderer Spieler zu plätten, sollt ihr euch um die seltenste Ressource im Spiel prügeln: Spice. Die Idee ist, dass PvP so in einer Arena gebündelt wird und eure Basen sicher sind – mehr oder weniger.

Was ist das für ein Feature?

  • „Spice blows“ sind Welt-Events, bei denen eine riesige Fontäne an Spice irgendwo in der Wüste explodiert.
  • Alle Spieler auf der Map sollen das Event sehen und sich dort versammeln, um ihren Teil vom Spice abholen und nach Hause bringen zu können.
  • Da ihr keine Fremen spielt, braucht ihr Spice, um eure Steuern an den Imperator abzudrücken. Dazu seid ihr schließlich auf Arrakis.
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Wozu dieses Feature? Auf der Game Developer Conference 2024 hat Executive Producer Scott Junior erklärt, dass diese PvP-Events dazu dienen, eure Basen zu schützen – so konfus das klingen mag (via PCGamer).

Indem ihr gegen andere Spieler um eine Ressource kämpft, soll das, was ihr selbst aufbaut, sicher sein. Zumindest weitgehend:

Wir denken, PvP funktioniert am besten, wenn die Spieler um eine Ressource kämpfen oder versuchen, diese zu ihrer Basis zurückzubringen – Und nicht um etwas so persönliches wie die eigene Basis kämpfen. Das ist, was wir hier versuchen.

Eure Basis soll derweil von einem Schild geschützt werden, der über das Herzstück, die Konsole, erschaffen wird. Könnt ihr euch den Betrieb aber nicht mehr leisten oder lasst ihr den Schild bewusst fallen, könnt ihr angegriffen werden.

Das PvP ist damit gewissermaßen „Opt-In“, also auf freiwilliger Basis. Junior meint, gerade auf der Starter-Map soll es keine Base-Raids geben. Später dann schon eher.

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Last Oasis ist wegen dem gleichen Fehler gestorben

Das Survival-Game Last Oasis hat ebenfalls versucht, aggressives PvP zu fördern. Dort war die seltene Ressource Wasser, um das sich Spieler prügeln mussten, um irgendwie zu überleben. Das brachte ein offensichtliches Problem mit sich: große Gilden dominieren, neue Spieler leiden, das Spiel wird toxischer.

Nach anfänglichem Hype verlor das Spiel deswegen schon nach kurzer Zeit fast alle Spieler und hat sich kurz drauf komplett neue erfunden. Allerdings ohne Erfolg: Last Oasis hat auf Steam im Schnitt noch 70 Spieler (via steamcharts).

Die Macher, Donkey Crew, haben sich mittlerweile einem anderen Projekt gewidmet. Der Chef meint, man habe aus den Fehlern gelernt. Nun planen sie mit Bellwright ein reines PvE-Singleplayer-Spiel mit optionalem Koop.

Dass Dune: Awakening direkt wegen dem PvP ein Flop wird, ist deswegen aber nicht direkt sicher. Funcom hat bereits Erfahrung mit PvP und auch damit, wie es richtig geht:

  • Age of Conan war zwar ein brutales MMORPG, aber wegen seines nativen PvPs beliebt.
  • Conan Exiles verbindet PvE und PvP, wobei PvP der deutlich kleinere Teil ist. Auch hier gibt es große Welt-Events.

Wenn der PvP-Teil also so überschaubar wird wie in Conan Exiles, dann dürften die „Spice blows“ kein zu großes Problem werden. Da Spice aber eine so wichtige Ressource ist, wird PvP vermutlich eine größere Rolle spielen – obwohl die Survival-Community sehr deutlich klargemacht hat, dass sie eher auf PvE steht. Wie sich Dune: Awakening entwickelt, muss sich noch zeigen. Noch kennen gerade mal ein grobes Release-Datum: Dune: Awakening Release – Was wissen wir? MeinMMO hat die Entwickler gefragt

Quelle(n): PCGamer, millenium.org
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Daniel K

PVP ist doch nur dafür da, dass besser Equipment Leute alles platt walzen und die kaputt gemachten Spieler in den ingame Shop geleitet werden soll.

Xcoon

Tya, damit bin ich raus…

Oneo

naja es wird wie überall sein erst geht es los dann fangen an leute die weiter im progress sind sich zu langweilen und dann wird es unspielbar…soweit so alt.

Open pvp ist auf dem Papier immer ne tolle sache aber im spiel treffen sich dann casual Spieler und Griefer und das wars dann .

Gbt zig Beispiele in spielen mit open pvp…

Toranes
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Frank Buddenberg

Sollte es tatsächlich so kommen wird, ist das Spiel für mich jetzt schon gestorben.
Wer sich das ausgedacht hat, der hat nicht dazugelernt.
Last Oasis hat es vorgemacht, wie man ein gute klingende Spielidee falsch umsetzten kann.

Papragu

Ist ja wohl kaum “opt-in” wenn es notwendig ist um seine Basis zu erhalten und “steuern” zu zahlen.

Es ist ein zwang und wird viele Spieler fern halten.

Toranes
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Luripu

Funcom hat bereits Erfahrung mit PvP und auch damit, wie es richtig geht:
-Age of Conan war zwar ein brutales MMORPG, aber wegen seines nativen PvPs beliebt.

Kann ich als AoC Release Spieler auf einem PvP Server nicht bestätigen.
Die BGs waren,wie vieles im Spiel,total verbugt.
Kämpfe auf dem PvP Server wurden von den “Caster” Klassen dominiert.
Daher auch der Spitzname AoC=Age of Caster.
Die konnten mit Ausdauer wegrennen,
weil sie nur Magic zum zaubern brauchten.
Mit Ausdauer Pots konnten sie ewig wegrennen.
Nahkämpfer brauchten für ihre Skills Ausdauer.
Wenn man die Ausdauer beim hinterher rennen verbrauchte,
konnte man keine Skills benutzen.
Tolles System nicht wahr?
Wurde später gepatcht das Caster keine Ausdauer Pots mehr schlürfen konnten
aber zum Release war es Müll.

Wie bei Last Oasis wird sich zeigen,
ob die “kleinen” gnadenlos untergehen oder nicht.
Wer auf PvP setzt,muss mit dem Risiko leben,
dass das Spiel eingeht Aufgrund von Spielermangel.

Toranes

Bis auf den letzten Absatz stimme ich dir voll zu.

Im letzten Absatz hättest du aber ebenso PvE schreiben können. Die gehen auch gerne ein 😉 Meistens aufgrund von zu wenig content.

Todesklinge

Wenn man eine gesunde Wirtschaft im Spiel haben möchte, muss man diese an PvP anknüpfen.

Eine schlechte Wirtschaft hat nur PvE und es wird dann künstlich und unlogisch über eine extrem niedrige Dropchance geregelt. Was den Grind extrem verstärkt.

Häufig wird PvP falsch umgesetzt in dem man das Spiel nach PvE entwickelt und nur PvP aktiviert. Das funktioniert nicht. Es müsste genau umgekehrt sein.

schaican

wenn man eine gesunde Wirtschaft im Spiel haben möchte, muss man diese an PvP anknüpfen.Eine schlechte Wirtschaft hat nur PvE und es wird dann künstlich und unlogisch über eine extrem niedrige Dropchance geregelt. Was den Grind extrem verstärkt.

nein muß es nicht es reicht wenn alles nur begrenzt haltbar ist

Häufig wird PvP falsch umgesetzt in dem man das Spiel nach PvE entwickelt und nur PvP aktiviert. Das funktioniert nicht. Es müsste genau umgekehrt sein.

die große kunst ist beides genau gleich zu halten,da sich kaum eine firma mehr leisten kann eine spielergruppe auszuschließen.
sicher da sie versuchen es allen recht zu machen kommt meist “weder fisch noch fleisch” bei raus
das ist vielen firmen zu schwer langwierig und von den kosten zu hoch.
warum auch wenn einfacher geld zu machen ist

Zuletzt bearbeitet vor 20 Tagen von schaican
Todesklinge

Die Spieler lehnen es häufiger vorher ab ohne sich damit auseinanderzusetzten.

Das Problem am PvE ist das es da keine Herausforderung gibt. Stärkere Bosse sind keine Herausforderung und zählen nicht dazu, weil es nur skaliert ist.
Abgesehen davon sind Bossmechaniken sehr stark limitiert und sind kaum bis garnicht dynamisch. Es wird auch nicht dir Wirtschaft berücksichtigt sondern nur die Dropchance. Die häufig im Bereich Frust angesiedelt ist.

Anstatt ein guter Kampf sind es 100er bis 1000 Kämpfe, eben der Boss Grind.
Ich merke das in BDO bei dem Weltboss Garmoth, ich finde einfach nicht das Herz bei dem und das ist extrem frustrierend.

schaican

mit der dropchance geb ich dir recht ist ja auch einfacher zu programieren als ein wirtschafts oder haltbarkeitsystem oder bosse mit zufälligen angriffsmusstern dabei gab das alles schon mal.
damals als wow rauskam gab es “Ryzom der lebenndige planet” alles mußte gefarmt hergestellt und konnte nur begrentzt repariert werden. es gab pve und pvp gebiete war also für jeden was dabei. gab auch eine sehr agresieve fauna und flora die wenn mann sie zu lange in ruhe ließ die städte ( wo die spieler und gilden materiallager waren ) angriff und auch gegebenenfalls zerstörte.
schon damals hatten die bosse dort viele zufällig ausgewählte verhaltensmuster pro kampfphase.
leider wurde es von gameforge gekauft und die meisten oben erwähnten sachen flogen wohl aus kostengründen aus dem game ohne würde ich es wohl immer noch zocken
das kosten risiko ist vielen firmen zu hoch leider.

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