Über das SF-MMO WildStar wurde in letzter Zeit viel Negatives berichtet. Jetzt äußern sich zwei der Verantwortlichen dazu.
In einem Gespräch mit eurogamer.net sprechen zwei der Köpfe des Studio Carbines, Chad „Pappy“ Moore und Mike Donatelli, über die Negativschlagzeilen, die WildStar in letzter Zeit sammelte: Den Abgang von prominenten Köpfen, Beschwerden über Bugs, angeblich sinkende Spielerzahlen, negative Berichte von ehemaligen Angestellten und zuletzt die Entlassung von 60 Mitarbeitern durch den Publisher NCSoft.
Sehr viele Verkäufe zum Start, aber danach wohl ein großer Schwund
Dabei fing alles so gut an. Der Start von WildStar sei ausgezeichnet gelaufen. Man habe vorm Release keine genauen Vorstellungen gehabt, wie oft man das Game verkaufen werde. Donatelli habe zu keinem Zeitpunkt gedacht: „Klar, erreichen wir halt mal eine Viertelmillionen Spieler.“ Dann habe man diese Zahl tatsächlich erreicht und um vieles, vieles, vieles übertroffen. Doch danach sei das Gespräch über WildStar, der Hype um das Spiel, abgeflaut und verflogen.
Zu den aktuellen Zahlen, wie viele Spieler WildStar noch hat, mochte keiner der beiden sich äußern. In einem Gespräch vor ein paar Wochen redete man nebulös über „mehrere hundertausend Spieler“, also mindestens 200.000. Diese Zahl wollte NCSoft auf Nachfrage des US-Magazins massively aber nicht konkretisieren.
271 Mitarbeiter hatte man vorm Release – jetzt sind 60 entlassen worden
Vor kurzem habe sich Mike Donatelli mit dem Publisher von NCSoft zusammengesetzt und unterhalten. Die sind Experten und haben sich auf MMOs spezialisiert. Dort glaubt man an eine Zukunft des Spiels und will WildStar weiter unterstützen. Carbine möchte den koreanischen Publisher da beim Wort nehmen und verlässt sich darauf, wie es im Gespräch mit eurogamer heißt.
Die Entlassungen bei Carbine durch NCSoft bestätigte Donaetelli. Bisher waren keine offiziellen Zahlen bekannt. Laut einer Quelle der US-Seite Polygon seien 60 Mitarbeiter Carbines entlassen worden. Die Nummer scheint laut Donatelli korrekt: „So in der Region, ja.“ Vor dem Launch von WildStar habe man das Team extrem vergrößert, zur Hoch-Zeit beschäftigte man 271 Mitarbeiter. Auch jetzt arbeiteten noch Hunderte an WildStar. Entlassungen seien übel, gehörten aber zum Geschäft.
Negative Mitarbeiter-Bewertungen waren Resultat von Frustration über Entlassung
Die negativen Berichte von Ex-Mitarbeitern auf der “Angestellte-bewerten-ihre-Firma-und-das-Management”-Seite glassdoor seien, laut Chad Moore, denn auch das Resultat dieser Entlassungen. Man habe sich dennoch mit jeder einzelnen Kritik auseinandergesetzt, sie ernst genommen und viel daraus gelernt. Überhaupt sei man seit dem Launch des Spiels ein anderes, ein besseres Studio geworden.
Mit dem jetzigen Update hat man sich erstmal der zahlreichen Bugs angenommen. Deren Beseitigung hatte Priorität. Für die Zukunft und mit dem nächsten Content-Drop hat man es sich zum Ziel gesetzt, weiter am Spiel zu arbeiten und vor allem Solo-Spielern und kleineren Gruppen im Endgame mehr zu bieten. Hier sieht man aktuell die größte Baustelle. Spieler sollen zudem reicher in WildStar belohnt werden.
Auf unserer WildStar-Themenseite findet Ihr eine Menge Infos zum MMO, wenn auch – in letzter Zeit – oft eher schlechte Nachrichten. Die waren in den letzten Monaten dominant – wie man auch am Verlauf des Gesprächs hier erkennen kann. Hoffentlich kommen bald wieder fröhlichere Zeiten.
Für World of Warcraft ist der Launch-Trailer zum Add-On „Warlords of Draenor“ erschienen: In Zeitalter des Eisens wird der Konflikt zwischen Azeroth und der eiserner Horde Draenors eingeläutet.
Blizzard lässt es ein paar Stunden vorm Release noch mal krachen – um 24 Uhr soll es in Azeroth losgehen. Im Launch-Trailer „Zeitalter des Eisens“ bekommen die handelnden Personen der nächsten Erweiterung nochmal Zeit, ihr Revier zu markieren. Man sieht die Warlords in Action, es gibt markige Sprüche und auch die Draenei bekommen ihren Auftritt, wobei deren slawischen Akzente in der deutschen Synchro da immer noch ein wenig verwirren.
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Das Farmen von Upgrade-Materialien in Destiny wie Heliumfilamente, Relikteisen, Geistblüte und Drehmetall soll anders, wahrscheinlich actionbetonter werden.
Es muss ein bisschen so gewesen sein, als brüllt man seinen Frust über die Welt aus voller Kehle in den Wald hinaus und dann antwortet jemand: “Hast ja Recht, ich mach schon.” Im Subreddit zu Destiny hat ein User seine Probleme mit dem Game erklärt: Er kann einfach keine Kisten mehr sehen. Dabei wäre das das einzige, was ihm jetzt im Spiel noch voranbringen würde.
User beschwert sich auf Reddit über das monotone Farmen von Materialien in Destiny
Jeden Tag, so schrieb PolygonMan auf reddit, logge er seltener ein. Er hat Waffen, er hat auch die Ascendent-Materialien, er hat XP, er hat alles, was er im Spiel eigentlich durch Ballern erreichen kann: „Das einzige, was mir jetzt noch fehlt, krieg ich nur, wenn ich stundenlang im Kreis laufe und Truhen öffne“.
Stunden ins Immergleiche zu investieren, sei im Prinzip kein Problem. Er habe nichts gegen Grinden, aber das Truhen-Farmen sei so stinklangweilig, dass er sich nicht mehr dazu überwinden könne. Und das alles nur wegen diesen Materialien? Wer hat sich denn sowas nur ausgedacht! In einem Shooter ewig im Kreis zu rennen, ohne zu schießen. Für so ein Sakrileg müssten Köpfe rollen.
Die Community auf reddit teilte seinen Frust. So richtig versteht man auch nicht, was das Farmen der Materialien soll. In jedem anderen Teil von Destiny kommt das Gunplay, das Schießen, zu Tage; beim Farmen von Materialien dann nur ein endloses Gerenne. Das Farmen von planetaren Materialien (Drehmetall, Heliumfilamente, Geistblüte und Relikteisen) ist bislang ein notwendiges Übel, wenn man seine Gegenstände aufwerten und so weiter im Endgame vorankommen möchte.
Mehr jagen, weniger sammeln – Geht’s den Kisten bald ans Holz?
Gut, das wäre jetzt nichts Besonderes. Überall im Internet gibt’s lange Diskussionen und vernünftige Beschwerden über Schwächen in der Spielmechanik. Doch dann die Überraschung. Die Beschwerden der Community wurden gehört. Bungies Community Manager DeeJ schwebte in den Thread und sagte: „Wir werden Euch in Zukunft mehr jagen als sammeln lassen.“ Man habe dem Threadersteller und Leuten, die wie er denken, zugehört und ihr Klagen vernommen.
Offenbar hat man bei Bungie erkannt, dass das pazifistische Farmen von Upgrade-Materialien in Destiny irgendwie die falsche Idee war und steuert nun gegen. Man kann nur vermuten, was Destiny genau vorhat, vielleicht können wir uns bald von den Kisten verabschieden und dann droppen die Upgrade-Materialien – wie alles andere – auch von Gegnern. Dass das Upgraden „interessanter“ werden soll, stand ja schon im letzten Weekly Update.
Übrigens gibt’s einen Haufen Videos über die besten „Farm-Runs“ zu den Kisten, wir haben mal ein paar zusammengestellt:
Helimumfilamnete auf dem Mond
http://youtu.be/PCpa0IcShF0
Drehmetall auf der Erde: http://youtu.be/zEdiV7gRRF8
Geistblüten gibt’s auf der Venus: http://youtu.be/O2KF2-zjMlQ
Und das Relikteisen dann vom Mars: http://youtu.be/YGOL6TNLVhY
Die Collector’s Edition von Warlords of Draenor ist in die Hände einer Youtuberin geraten. Die macht sich an der Erweiterung von World of Warcraft in einem Unboxing-Video zu schaffen.
Unboxing-Videos sind ja so ein bisschen wie anderen Leuten beim Essen zuzuschauen. Trotzdem oder wahrscheinlich gerade deswegen erfreuen sie sich erstaunlicher Beliebtheit. Wir haben für Euch ein Unboxing-Video von der Collector’s Edition zu Warlords of Draenor aufgetrieben – also von der Box, digital wär ja ziemlich albern. Unser Lieblings-Unboxing sind übrigens die letzten fünf Minuten von “Sieben.”
Die Dame im Video ist Michele Morrow, die laut massively auch Co-Host der Blizzcon war. Viel Spaß dabei, Ihr beim Auspacken zuzusehen (nicht das, was Ihr denkt). Wenn Ihr lesen wollt, was es in der Collector’s Edition von Warlords of Draenor gibt, geht’s hier entlang. Um 24 Uhr startet WoD übergangslos auf den Live-Servern.
Der lang erwartete West-Port des Korea-MMOs Blade and Soul (Blade&Soul) nimmt langsam Form an. Jetzt sucht man Schlüssel-Mitarbeiter für den Westen.
Um NCSofts Korea-MMO Blade and Soul gibt’s seit längerem Ärger. Der Port in den Westen lässt auf sich warten. Vor kurzem gab’s ein Lebenszeichen, als eine Mitarbeiterin von NCSoft auf der Gamescom in Köln einige Andeutungen darüber fallen ließ. Danach hörte man ein weiteres „Ping“ auf dem EKG, als es auf einem Nvidia-Event hieß, man will es wirklich herausbringen (leider hatte man den koreanischen O-Ton im Video falsch in den Untertiteln übersetzt, ein angekündigtes Release noch in 2014 stellte sich als gravierende Falschübersetzung heraus).
Bisher trauten die Fans dem Braten nicht so recht, zu oft war man in der Vergangenheit enttäuscht worden.
Jetzt ist aber ein weiteres Anzeichen dafür aufgetaucht, dass NCSoft es ernst meint, obwohl’s zuletzt im Westen ja nicht so gut lief. NCSoft schreibt fürs Büro in Kalifornien zwei wichtige Stellen aus: Einmal sucht man einen Brand Manager für Blade and Soul und dann noch einen Publishing Producer.
Das scheinen genau die Leute zu sein, die man braucht, um einen Hype für Blade and Soul im Westen vorzubereiten. Ein Port und ein baldiges Release scheinen damit sicher zu sein.
Das koreanische MMO Black Desert ist eine Augenweide. Das zeigen einmal mehr Screenshots zu einer der Klassen, zum weiblichen Ranger.
Das koreanische MMO Black Desert hat neue Screenshots zur Jäger-Klasse „dem Ranger“ oder besser gesagt „der Rangerin“ veröffentlicht – das Korea-MMO hat bekanntlich einen Genderlock. Die Screens sehen einmal mehr fantastisch aus.
Das MMO hat eine solch beeindruckende Grafik, das damals ein Video über die Charakter-Erstellung reichte, damit MMOlern weltweit die Augen übergingen. Black Desert hat in Korea die dritte Closed Beta-Phase abgeschlossen und soll dort bald erscheinen. Bei uns im Westen, so ist zumindest der Plan, beginnt Anfang 2015 die Beta, 2016 soll das Game dann releaset werden.
Wer nicht nur was zum Schauen haben möchte, sondern auch was über das Spielprinzip erfahren will, dem legen wir unser Preview zu Black Desert ans Herz.
Bei World of Warcraft startet am Donnerstag die neue Expansion Warlords of Draenor, WoD. Aber wann?
„Wann geht Warlords of Draenor los? Schon um Mitternacht, oder wann?“ Das sind die Fragen, die man in den Handels-Channeln dieser Welt liest. Jetzt habt Ihr eine Antwort darauf: Ja, genau um Mitternacht. In der Nacht vom Mittwoch, dem 12.11, auf Donnerstag, den 13.11., um 0 Uhr deutscher Zeit geht’s nach Draenor. Das ist die offizielle Uhrzeit des Release.
Der Übergang soll fließend stattfinden. Man muss nicht einmal ausloggen. Natürlich kann’s zu Problemen kommen, wenn Horde und Allianz nach Draenor strömen, aber na ja … wen juckt schon der Satz, den zahnlose Greise am Lagerfeuer murmeln: „Never play on a Patch-Day“, wenn er vor den ungewaschen Massen bleiben und als erstes sein Schwert in einen jungfräulichen Mob versenken kann, in der fröhlichen Gewissheit: Genau den Mob hat hier vor mir noch keiner gekillt.
Das mal beiseite, fest steht: Mit dem Launch von Warlords of Draenor geht’s in der World of Warcraft wieder ab.
Das Götter-MMO Skyforge ist schick genug, um sich der Öffentlichkeit zu präsentieren, dafür sucht man jetzt Youtuber. Der Hype um den Tripple-A-Titel ist im Westen bisher ausgeblieben.
Skyforge ist von den aussichtsreichen MMOs, die schon bald anlaufen sollen, sicher das Spiel, was hier im Westen noch am wenigsten auf dem Radar ist. Everquest Next hat eine große Fanbasis durch die älteren Titel, bei den Asia-MMOs Black Desert, Blade and Soul und Bless Online wissen die Fans, woran sie sind, sogar Camelot Unchained, ein kleines Kickstarter-Projekt, hat seine Zielgruppe mit DAOC- und Warhammer Online-Veteranen gefunden.
Aber Skyforge, ein russisches MMO, das von Team Allods zusammen mit den Fallout-Machern von Obisidian entwickelt wird, hat irgendwie noch keine rechte Traktion im Westen. Bisher gab’s auch nur viel zu erzählen und noch relativ wenig zu sehen. Das soll sich jetzt mit dem Wochenende ändern, da startet ein technisches Beta-Wochenende. Der Haken: Nur wenige sind dazu eingeladen. Doch die noch relative geringe Bekanntheit des Games könnte jetzt zu einem Vorteil für Youtuber werden. Wer einen aktiven Youtube-Kanal mit über 5000 Abonnenten hat, kann sich mit my.com kurzschließen und noch eine Einladung in die Beta ergattern. Voraussetzung: Er dreht ein paar Videos.
Mein MMO meint:Es ist irritierend, wie wenig Hype noch um Skyforge besteht. Obwohl wir über das Game schon relativ viel wissen und die Beta bald bevorsteht, ist Skyforge nur bei wenigen auf dem Radar, obwohl es stark nach einer Tripple-A-Produktion aussieht. Vielleicht hat’s das russische Game schwierig, weil’s weder Fisch noch Fleisch ist. Während Asia-MMOs ihre Fans haben und die westlichen MMOs ohnehin, sitzt Skyforge zwischen den Welten, kann nicht so genau eingeordnet werden. Für das MMO ist zu hoffen, dass bald mehr Spieler darauf aufmerksam werden.
Wir leben in einer Gaming-Welt, in der jede große Offline-Franchise mittlerweile auf MMO-Elemente setzt und in den Markt hineindrängt. Da kann ein frischer MMO-Titel, der keine bestehende Fanbasis hat, schon mal in der Versenkung verschwinden. Beispiele gab’s dafür dieses Jahr leider. Vielleicht konzentriert sich Skyforge wie World of Tanks oder War Thunder aber auch eher auf den heimischen Markt und wird in den Staaten des früheren Ostblocks ein Hit. Die Kooperation mit Obsidian Entertainment sollte eigentlich sicherstellen, dass der Titel auch im Westen ankommt. Bei öffentlichen Auftritten auf englisch, die den russischen Entwicklern sichtbar schwer fallen, übernehmen daher die Veteranen von Obsidian das Sprechen. Und sie sollen auch darauf achten, dass Skyforge unseren Markt erreicht.
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Der MMO-Shooter Destiny wird am Donnerstagabend unserer Zeit von 17 Uhr bis voraussichtlich 21 Uhr auf allen Plattformen nicht zu erreichen sein. Die Server werden zu Wartungsarbeiten heruntergefahren.
Donnerstag, der 13.11., wird ein schwarzer Donnerstag für die Fans von Destiny. Egal, ob auf Playstation 3, Playstation 4, Xbox 360 oder XBox One – der Bildschirm bleibt schwarz, die Server sind für Wartungsarbeiten unten, Destiny ist offline. Ein Patch oder so soll nicht aufgespielt werden, kein Fix für exotische Waffen oder den Raid. Mittelfristig sollen die angekündigten Updates vorbereitet werden, die man für die nächsten Wochen plant.
Bei uns sollten die Wartungsarbeiten um 17 Uhr beginnen und bis ungefähr 21 Uhr dauern, die können sich aber auch nach hinten hinaus verlängern, wenn Probleme auftreten. Die Wartung fällt also ziemlich in die Primetime. An der Westküste der USA geht sie vormittags vonstatten von 8 Uhr morgens bis ungefähr zur Mittagsstunde. Gewonnen haben die Australier: Für sie passiert das Ganze zu nachtschlafender Zeit von 3 Uhr bis 7 Uhr morgens. Da kann man schon mal auf eine Runde Schmelztiegel verzichten oder auf den Besuch im Raid.
Wenigstens gibt es 36 Stunden Vorwarnzeit, ist also genug Platz, um Eure Abendplanung für den Donnerstag jetzt schon entsprechend anzupassen.
Mein MMO meint: Das ist halt der Nachteil von einem globalen Server, auf dem alle zusammenspielen. Da liegen die Wartungsarbeiten für die USA recht günstig, für uns Europäer sind sie mitten in der Prime-Time. Zum Glück findet so eine Wartung bei Destiny relativ selten statt.
Bei MMORPGs mit regelmäßigen Wartungsarbeiten wie The Elder Scrolls Online sorgten solche Pausen in der Primetime der Europäer für Proteste, Zenimax reagierte und legte die Wartungsarbeiten dann auch in Europa auf den frühen Morgen. Bei Destiny ist damit wohl nicht zu rechnen.
Update 16:30:Das twitterte Bungie noch:
We’ll be taking Destiny offline shortly for planned maintenance. Destiny will come back online once our work is done. http://t.co/G4zgKX0Zpy
Mit einem Tweet haben die Entwickler von Destiny, Bungie, dem Gaming-Studio 343 Industries zur neuen „Halo: The Master Chief Collection“ gratuliert.
Es muss schon ein komisches Gefühl für Bungie sein, wenn jetzt jemand anderes ein Halo herausbringt. Immerhin ist Bungie mit dieser Franchise groß geworden, zu einem globalen Phänomen geworden, regelrecht explodiert – und so mancher munkelt, dass auch Destiny im Prinzip eine Art „Halo“ mit etwas anderen Namen für die Figuren sei. Das Gun-Play, wie die 30-Sekunden-Regel, erkennt man wieder. So ganz kann man sich von dem, was einen groß gemacht hat, dann vielleicht doch nicht trennen.
Heute war’s wieder soweit: Ein neues Halo kam weltweit raus– besser gesagt: kein wirklich neues „Halo“. Mit „Halo: The Master Chief Collection“ erschien vom Game-Studio 343 Industries exklusiv für die XBox One und von Microsoft vertrieben eine Sammlung mit neu aufgelegten und grafisch verbesserten Versionen jener Klassiker bei Halo, in denen der Master Chief eine entscheidende Rolle spielte.
Bei Bungie gratulierte man mit einem Tweet. Es sei schön, den Chief wieder im Einsatz zu sehen.
Congratulations, 343. It’s great to see the Chief back in action.
Dem Tweet folgte erwartbar eine riesige Diskussion der Fans, darunter so mancher Halo-Veteran, der jetzt Destiny zockt. Die einen glauben, seit Bungie das nicht mehr macht, geht Halo den Bach runter, man wünscht Destiny einen schnellen Tod und dass Bungie doch wieder zur Halo-Franchise zurückkommt. Andere sagen, Reisende solle man nicht aufhalten und erst unter Studio 343 sei die Franchise erblüht.
Bungie hatte sich damals unter großer Beachtung der Industrie und der Spielerschaft von Microsoft getrennt und sich mit Activision zusammengetan, um eine 10-Jahre dauernde Franchise aufzubauen, eben Destiny. Man hatte sich bei Activision eine stärkere Position in der Partnerschaft gesichert.
Einer der Gründe für diesen Schritt sei es gewesen, hieß es später, dass man mit Activision auch für die Playstation entwickeln konnte und nicht nur exklusiv für die XBox wie unter Microsoft. Dadurch sei man auch in Kontakt mit Spielern außerhalb von Nordamerika gekommen, wo die XBox besonders stark sei. Man wollte zudem wohl wieder gerne sein eigener Chef sein. Und na ja – wie schon gesagt – so weit ist Destiny von Halo ja nicht entfernt, wie dieses etwas bissige Video zeigt:
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Beim Fantasy-MMO Guild Wars 2 wird die Story um den Alten Drachen Mordremoth am 18. November mit der Episode „Verschlungene Pfade“ fortgesetzt.
Die zweite Hälfte der zweiten Staffel der Lebendigen Welt hat vor einer Woche mit „Echos der Vergangenheit“ begonnen. Nächsten Dienstag geht’s mit „Verschlungene Pfade“ weiter. ArenaNet spendiert einmal mehr einen Trailer, um die Fans anzuheizen.
Wer sich innerhalb von zwei Wochen, nachdem die Episode bei Guild Wars 2 startet, einloggt, schaltet die Episode für jeden seine Spielfiguren auf dem Account frei. Wie man am Trailer sehen kann, geht es um ein Drachenei, das entdeckt wurde, und das jede der Fraktionen in Tyria gern in seinem Besitz hätte – und auch Mordremoth. Und wenn der das kriegt …
Um das Fantasy-MMO The Elder Scrolls Online ist jetzt ein höchst zwielichtiges Gerücht aufgetaucht: Der Port auf die Konsolen Playstation 4 und XBox One sei gecancelt, weil sich Bethesda nicht den Ruf der Franchise ruinieren möchte.
Im Moment kursiert ein Gerücht der Seite „levelsave“, auf die wahrscheinlich jetzt alle Gaming-Magazine der Welt anspringen. Laut „Levelsave“ haben ihnen ein Hacker, der es wiederum von einer anonymen Quelle erfahren habe, gesagt: The Elder Scrolls Online kommt nicht auf Playstation 4 und XBox One. Dabei wäre das Spiel schon in einem „spielbaren“ Zustand, aber Bethesda sei unzufrieden damit und möchte nicht, dass ein TESO auf den Konsolen mit einem möglichen The Elder Scrolls 6 kollidiere. Man fürchtet um den guten Ruf der Franchise.
Gerüchte sind Zeichen davon, wie viel Häme The Elder Scrolls Online noch immer entgegenschlägt
Mein MMO meint: Es gibt gar nicht genug Anführungszeichen auf der Welt, um sie um das Wort „Gerücht“ zu schlagen. Leider berichten schon die großen Gaming-Seiten in Deutschland dankbar darüber, obwohl die Quellen-Lage hier extrem unsicher ist. Es ist kein Zufall, dass ausgerechnet um The Elder Scrolls Online immer wieder solche Thesen auftauchen. Eine solch schallende Ohrfeige für das Game wäre Wasser auf den Mühlen all derer, die im April schon nichts von The Elder Scrolls Online hielten und sich nun durch solche „Bethesda findet’s auch blöd“-Sachen bestätigt sehen. Kaum einem Spiel schlägt in Foren, sozialen Netzwerken oder auf Gaming-Seiten so viel Häme entgegen wie TESO. Viele Fans von Skyrim oder Veteranen der Serie hatten sich eindeutig einen sechsten Elder Scrolls-Teil gewünscht und kein MMO und schon gar keins nur auf dem PC.
In der Vergangenheit hatten bereits mehrfach Spiele-Magazinen von “Gerüchten” berichtet, TESO werde bald Free2Play. Dabei waren das schlicht Spekulationen von Fans, aber das klingt halt zu unspektakulär.
Zugegeben: Es ist wohl extrem unwahrscheinlich, dass The Elder Scrolls wie angekündigt noch Ende 2014 für Playstation 4 und XBox One erscheint. Laut den neuesten Informationen wurde aber die ganze Zeit weiter daran gearbeitet und man zeigte sich zuletzt zufrieden mit dem Fortschritt. Außerdem wurde erst jüngst sowohl von Matt Firor als auch von Paul Sage angekündigt, dass es bald Informationen zu dem Port von The Elder Scrolls Online auf Playstation 4 und XBox One geben werde.
The Elder Scrolls Online wurde mit Volldampf in den letzten Monaten auf dem PC weiterentwickelt und verbessert. Eine solche dramatisch Wendung der Ereignisse zum Negativen scheint uns daher höchst unwahrscheinlich. Zenimax ist ja auch kein Vertragspartner von Bethesda, sondern die sind unter einem Dach.
Update 22:15: Welch wahnsinnige Überraschung. An dem Gerücht war nichts dran. Wow, wer hätte diese Wendung nur je kommen sehen?
Beim Fantasy-MMO Guild Wars 2 gibt’s eine neue Holzfäller-Axt im Gem-Store – und da hat man sich bei ArenaNet was einfallen lassen.
Normalerweise berichten wir ja nicht über kosmetische Items im Store von MMO’s („Oh! Es gibt das vierundzwanzigste Kostüm dieses Jahr!“ „Oh, das exklusive Pet, das nur die Käufer einer Collector’s Edition bekommen sollten, gibt’s jetzt in einer anderen Farbe doch für alle!“). Aber für besondere Dinge machen wir gern eine Ausnahme.
Bei Guild Wars 2 können spendierfreudige Arboristen für die stattliche Summe von 1000 Edelsteinen jetzt Holzhack-R-Tron erwerben. Spieltechnisch gesprochen ist das schlicht eine Axt, die man niemals ersetzen muss. Aber das wäre irgenwie grausam angesichts der Animationen und der Show, die der Holzhack-Bot dort abzieht. Schöne neue Welt: Nie wieder müssen wir selbst einen Baum fällen.
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Nicht nur die Animation lässt einen hier schmunzeln, auch die Sprüche haben was. Ob man bereit ist, dafür die stattlich Summe von 1000 Edelsteinen auf den Tisch zu legen, ist wieder eine andere Frage.
Außerdem neu im Cash-Shop, ein Kostüm (da haben wir’s wieder): Die Starrende Glint-Maske. Und ein Pet in Form eines Luftschiffs. Die beiden kosmetischen Items gibt’s für je 500 Gems. Und wer ernstere News über Guild Wars 2 möchte, hier geht’s zu unserem Artikel über GemGate.
Blizzards kostenloses Online-Kartenspiel Hearthstone hat keine Pläne dafür, auf die Konsolen zu kommen. Auch einer physikalischen Ausgabe gibt man einen Korb.
Vor ein paar Wochen machten Bilder aus Asien die Runde: Da hatte jemand „Hearthstone“ einfach mit Pappkarten und zahlreichen Steckern und Buttons in eine physikalische, also anfassbare Ausgabe verwandelt. Nachdem Blizzard gegen eine digitale Kopie aus Asien gerichtlich vorgegangen ist, rechnet man damit, dass es dem chinesischen Papp-Hearthstone bald ähnlich ergehen wird.
Explosionsgefahr wäre einfach zu groß
Nichtsdestotrotz ja eine interessante Idee. Könnte nicht vielleicht Blizzard selbst interessiert daran sein, so was auf die Beine zu stellen? „Nein“, so Hearthstone Software-Engineer Rachelle Davis in einem Interview mit Shacknews. Das Spiel sei digital designet. Eine anfassbare Ausgabe des Games hätte Schwierigkeiten die einzelnen Effekte nachzubilden. „Gut, man könnte eine Karte sicher explodieren lassen – aber wäre das noch kindersicher?“, fragte sie schmunzelnd.
Auch für einen Port auf die Konsolen hat man im Moment keine Pläne. Mit den Android-Tablets, auf die Hearthstone im Dezember kommen soll, und mit dem Port auf die Smartphones im nächsten Jahr hat man offenbar genug zu tun. Für die Zukunft kann man sich allerdings weitere übergreifende Aktionen mit anderen Blizzard-Games vorstellen wie das Hearthsteed-Mount mit World of Warcraft. Denn “Blizzard liebt Blizzard” und man hat Spaß daran, mit den anderen Franchises unterm Firmen-Dach zusammenzuarbeiten. http://youtu.be/vgMGgKDKctk
Beim MMO-Shooter Destiny geht der wöchentliche Dämmerungs-Strike, der Nightfall, diesmal auf die Venus zum Archon-Priester in den Strike „Winter’s Run“.
In der Woche vom 11.11. bis zum 18.11. ist die Stimmung elektrisiert. Es bizzelt wieder. Ein Arc-Burn ist aktiviert, das heißt Elektro-Waffen machen deutlich mehr Schaden.
Mittlerweile geht die Woche für Hüter in Deutschland um 10 Uhr am Dienstagmorgen los. Im Sommer war das 11 Uhr, aber irgendwie hat die Postapokalypse wohl die Sommerzeit abgeschafft – und so ignoriert Bungies Shooter Destiny unsere irdische Zeitumstellung. Der ideale Wochenbeginn für Jäger, Warlocks und Titanen, die schon weiter fortgeschritten sind, ist der wöchentliche Dämmerungs-Strike, der Nightfall. Er geht jede Woche woanders hin.
Er lohnt sich deshalb so, weil ein erfolgreicher Abschluss einen ein-wöchigen Bonus gewährt, der alle gesammelte Erfahrung und den Ruf um 24,5% erhöht. Das ist also ideal, um Waffen zu leveln oder weiter den Ruf zu erhöhen – und die Drops im Dämmerungs-Strike sollen auch nicht so lumpig sein – wenn einem denn das Karma hold ist. Außerdem ist der Nightfall jede Woche eine Herausforderung und einige Hüter haben es sich zum Ziel gesetzt, den möglichst solo zu bewältigen.
Die Modifikatoren für den wöchentlichen Dämmerungsstrike am 11.11.
Der Nightfall hat dabei eigene Gesetze. Der verfügt gleich über 5 Modifikatoren, davon sind zwei immer gleich, die anderen drei ändern sich. In dieser Woche gibt’s folgende Modifikatoren:
Episch – Das sorgt dafür, dass der Archon-Priester und seine Gesellen noch ein bisschen ekliger sind als in den heroischen Ausgaben des Stikes
Nightfall – Zurück auf Los; wenn das komplette Team aus Hütern wipet, geht’s zurück in den Orbit und der Strike muss komplett neu begonnen werden
Juggler/Jongleur – Durch den Modifikator droppt keine Munition für die Waffe, mit der man einen Gegner besiegt. Man sollte also durch sein Waffenarsenal wechseln, praktisch jonglieren
Lightswitch – Gegner haben die große Kelle dabei, verursachen deutlich erhöhten Nahkampfschaden
Arc-Burn – Arc-Schaden, also alles, was bizzelt oder schockt – ist deutlich erhöht, sowohl für Gegner als auch für Hüter
Und was nimmt man dann diese Woche so für Waffen in Destiny mit?
Generell sind immer Scharfschützengewehre für den Nightfall gefragt, gerade wenn man ihn – wie viele in Destiny – solo erledigen möchte. In dieser Woche bietet sich ein Waffe mit Arc-Schaden an. Sniper-Rifle mit Arc-Schaden? Gibt’s da was? Klar, Geduld und Zeit, Patience and Time, eine exotische Sniper-Rifle ist die ideale Wahl für diese Runde. Gut, dass Kollege Xur die erst vor wenigen Wochen, über Halloween, im Angebot hatte. Wer da zugeschlagen hat, kann nun grinsen.
Wer’s hat, der hat’s und kann auch mal das Maschinengewehr Thunderlord voll ausfahren. Als Primärwaffe eignet sich die legendäre Hand-Cannon Fatebringer. Oder man greift eine Stufe tiefer ins Regal und nimmt eine legendäre Sniper-Rifle mit Arc-Schaden heraus. Etwa eine der Waffen, die’s von den Quartiermeistern der Vorhut für 150 Marken gibt, wenn man denn Ruf-Rang 3 erreicht hat. Thunderlord ist übrigens ziemlich selten, weil’s noch nie bei Xur im Regal lag.
Worauf ist beim Nightfall-Strike zu achten?
Darauf nicht zu sterben. Klingt banal, aber in der Regel geht’s beim Nightfall-Strike darum, aus der Deckung zu feuern, maximal ein oder zwei Treffer zu kassieren, und dann den Kopf wieder runterzunehmen und zu regenerieren, bis man voll ist. Gerade der Strike auf der Venus, wo’s diesmal hingeht, verfügt beim Endboss, dem Priester, über einen sogenannten Cheese-Spot. Dort kann man selbst feuern, wird aber nur schwer getroffen.
Wir werden im Laufe der nächsten Stunden die ersten Videos posten über besonders erfolgreiche oder bemerkenswerte Runs für den Nightfall-Strike in Destiny. Die können dann als Inspiration oder Vorlage dienen. Wenn Ihr’s gepackt habt, schreibt uns doch rein ob Ihr solo, mit einem Kumpel oder zu dritt unterwegs wart. Und vielleicht noch welche Waffen Ihr verwendet habt. Gute Jagd!
Im ersten Video ist ein deutsches Hüter-Team vom youtube-Channel ProNDC mit drei Mann unterwegs. Im Kommentar wird der Strike schön vorgestellt und in groben Zügen erklärt: http://youtu.be/IBaB28Nvd9k?t=55s
Hier zeigt euch ein Stufe 28-Titan den “Cheese-Spot” für Askor, den Archon-Priester und Boss des Nightfall-Strikes. Und in quälen 7 Minuten nochwas kriegt er den (Spoiler! Spoiler!) auch down. http://youtu.be/s755AGvXm7s
Und wer auf die einsamer-Wolf-Nummer steht, hier geht’s einer mit einer nahezu idealen Bewaffnung an: Patience and Time und Thunderlord. 20 Minuten Solo-Run, beeindruckend besonnen, durchschlagend erfolgreich und mit ein bisschen Versteckspielen am Ende. So hat man Erfolg in Destiny. http://youtu.be/Ck0g0AE2G0Q
Die Blizzcon 2014 in Anaheim ist vorüber. Es ging unter anderem um World of Warcraft, Hearthstone, Heroes of the Storm und die neue Franchise Overwatch – die erste neue IP Blizzards seit 17 Jahren. Zweifellos: Für die Fans der Spieleschmiede Blizzard geht eine ereignisreiche Zeit vorüber. Unsere Autorin Cortyn fasst ihre Eindrücke zusammen.
Die BlizzCon liegt nun drei Tage hinter uns und ich hatte genug Zeit, das Ganze ein wenig sacken zu lassen, um nun in aller Ruhe noch einmal die Highlights zusammenzufassen. Ich habe beim ersten Mal versucht, das halbwegs neutral zu gestalten – ist mir nicht gelungen, von daher müsst ihr nun damit leben, dass ich jedes Mal meine eigene Meinung mehr als deutlich hinzugefügt habe.
HearthStone – 120 neue Karten im Dezember
Das virtuelle Kartenspiel “Hearthstone” bekommt seine nächste große Erweiterung namens “Goblins VS Gnomes” . Gut, sind wir ehrlich: Mit einer Ankündigung hat jeder gerechnet. Was aber niemand erwartet hat, ist, dass dieses Addon schon nächsten Monat live geht und satte 120 neue Karten umfassen wird! Thematisch wird sich alles um die namensgebenden Völker und deren Erfindungen drehen, die das aktuelle Meta wohl komplett über den Haufen werfen werden. Viele Karten haben neue Mechaniken, wie etwa das Verteilen eines zufälligen Buffs an alle Verbündeten. Auch ein neuer Minion-Typ wird eingeführt, die “Mechs” – und diese interagieren miteinander in vielen interessanten Wegen, es ist also davon auszugehen, dass es viele, viele neue Decks geben wird.
Am besten gefällt mir persönlich die Zusage, dass die neuen Karten genau so einfach zu bekommen sein werden, wie die alten – über die Arena und für jeweils 100 Gold. Wer noch (wie ich!) eine Menge arkanen Staub auf der hohen Kante hat, kann sie sich sogar craften.
Heroes of the Storm – Neue Helden und Closed Beta
Ich muss gestehen, die Tatsache, dass scheinbar jeder inzwischen einen Alpha-Key für “Heroes of the Storm” hat, außer mir, hat mir für dieses Spiel schon einen kleinen Dämpfer verpasst. Nachdem das gesagt ist, bin ich trotzdem der Meinung, dass dort ein recht gutes Spiel auf uns zukommt, auch wenn es sich deutlich langsamer spielt als beispielsweise andere MOBAs wie “Smite“. Vor allem die vielen Blizzardcharaktere werden dem Spiel ihren ganz eigenen Charme geben, aber das ist auch bitter nötig, um auf dem übersättigten Markt eine passende Lücke zu finden. Die neuen Helden wie Jaina und Sylvanas sehen großartig aus und versprechen eine Menge Spaß – besonders gefallen hat mir die Ankündigung der “Lost Vikings” als spielbare Charaktere – ein Tribut an Blizzards Vergangenheit. Diese Spieleschmiede liebt einfach alle ihre Machwerke und das nicht nur, weil sie eine Menge Geld einbringen und in solchen liebenswerten Kleinigkeiten wird das immer wieder deutlich.
World of Warcraft – Nichts großes, aber viele Fragen
Die großen Ankündigungen für “WoW” blieben natürlich ein wenig aus – aber was hatte man auch erwartet? Das Addon kommt in wenigen Tagen, alle Details darüber sind weitestgehend bekannt. Natürlich hatten insgeheim einige Leute auf irgendeinen großen Kracher aus dem Warcraft-Universum gehofft, wurde doch kurz zuvor der Name “Eye of Azshara” gesichert. Vertröstet wurden die Fans dann aber mit einer sehr interessanten Dokumentation sowie einigen interessanten Veranstaltungen, bei denen zum Beispiel die Entstehung des Cinematics gezeigt wurde.
Aber auch bei der allgemeinen Fragestunde gab es ein paar Lichtblicke für die Zukunft: So arbeitet man derweil an einem neuen Konzept, die ganzen alten Rüstungssets in “Sammlungen” speichern zu können, damit sie nicht länger die Leerenbank überfüllen – natürlich gab es noch kein Releasedatum für diese Pläne, die Fans freute es aber trotzdem. Viele Fragen wurden diesmal leider mit Albernheiten beantwortet – gerade die Lorefragen, wobei mich das natürlich doppelt ärgert, aber auch verstehen kann, dass man sich nicht für alles eine Antwort aus der Nase ziehen kann.
Overwatch – Neues Spiel, neues Genre, neuer Hype
Hach, was bin ich wieder gehyped. Da haben sie doch eiskalt ein neues Spiel angekündigt und das in einem Genre, welches Blizzard bisher überhaupt nicht angetastet hat (wenn man von dem eingestellten “StarCraft: Ghost” mal absieht). “Overwatch” heißt das neuste Machwerk und ist ein Teamshooter in Comicgrafik. Besonders gefällt mir der gedankliche Ansatz, dass auch Leute ohne Shootererfahrung gut in das Spiel passen sollen – denn die Fähigkeiten der Helden sind weitaus wichtiger, als nur das genaue Zielen mit dem Fadenkreuz. Die Leute, mit denen ich sprechen konnte und die das Glück hatten, das Spiel auf der BlizzCon anzutesten, waren durch die Bank weg begeistert – selbst absolute Shootergegner haben sich in “Overwatch” verliebt und fiebern schon jetzt einem Alpha- oder Betatest entgegen.
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Der einzige Kritikpunkt, der mir wirklich auffällt, ist der Mangel an Hintergrundgeschichte, der innerhalb der Spielwelt vermittelt wird – das ist nämlich quasi nicht existent. Jegliches Hintergrundwissen wird über “externe” Quellen, wie etwa Websites oder mögliche Bücher und Kurzfilme erzählt und das finde ich schade. Wenn Blizzard in meinen Augen eines immer nahezu perfekt beherrscht, dann war es das Erzählen von Geschichten innerhalb ihrer Spiele. Dies nun von vorneherein mehr oder minder komplett auszuschließen, macht mich ein wenig traurig. So traurig, dass es darum am Mittwoch gehen wird.
Der “Warcraft”-Film
Der Film mit dem treffenden Titel “Warcraft” ist nun seit fast acht Jahren in Planung, doch geht es auf die Zielgeraden zu: Die Dreharbeiten sind abgeschlossen, von jetzt an werden nur noch die Spezialeffekte eingefügt. “Nur noch” ist natürlich relativ zu sehen, da der Film den Sprung in die weltweiten Kinos erst im März 2016 schaffen wird. Nachvollziehbar wird das Ganze aber, wenn man hört, dass die Spezialeffekte eine Mischung aus “Avatar” und “Der Herr der Ringe” sein werden – also in der Theorie genau das, was sich Fans seit Jahren wünschen. Auch einige der Schauspieler betonten auf der Messe “Wir sind Warcraftfans, mit Leib und Seele. Ich habe über 500 Tage Spielzeit – ich liebe diese Welt. Ich will nicht die Person sein, von der es nachher heißt “Du hast Warcraft ruiniert!”.
Spieleverfilmungen waren bisher immer ein kontroverses Thema, ist es doch bisher kaum einem Regisseur gelungen, die Erwartungen der Fans zu erfüllen oder mehr als einen stumpfen Actionfilm mit explodierenden Köpfen zu erstellen. Besucher vor Ort konnten einen sehr kurzen Trailer des Filmes sehen und hier sind die Meinungen wieder eindeutig: Es wird der Oberhammer. Ich habe Vertrauen in diese Leute. Der Film wird die Möglichkeit, allen Videospielmuffeln zu zeigen, was für eine tolle Welt Blizzard geschafft hat. Sie können es gar nicht vergeigen. Sie dürfen es nicht.
… und der “kleine” Warcraft-Film
Viele haben sich im Vorfeld auf die knapp einstündige Reportage “WoW: Looking for Group” gefreut und das war bei Weitem keine verschwendete Energie. Das Video lässt einen richtig sentimental werden (und das auf die positivste Art und Weise, die ich mir vorstellen kann) und zeigt wunderbar den Werdegang von World of Warcraft, den Entwicklern und auch seinen Spielern. Es zeigt, was für eine Auswirkung dieses Spiel auf viele von uns hatte und was für einen bedeutsamen Aspekt unseres Lebens es ausmachte – und es für viele noch heute tut. Es ist mehr als “einfach nur ein Spiel”, es ist eine soziale Komponente und viele meiner Freunde hätte ich heute wohl nicht, wenn Blizzard dieses Spiel nicht entwickelt hätte. Besonders berührt hat mich der Satz einer Spielerin, die im Groben sagt: “Bekannte aus WoW sind mehr als nur Fremde… über viele Jahre hinweg sind sie Freunde geworden – nein – eigentlich sogar Familie.” Hätte ich dieses Video vor zehn Jahren meinen Eltern zeigen können… vieles wäre deutlich einfacher gewesen!
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Der Publisher Perfect World Entertainment hat rund eine Woche vor dem Start von Neverwinter „Rise of Tiamat“ einen neuen Gameplay-Trailer veröffentlicht.
Mit dem fünften Modul setzten die Devs von Cryptic Studios die Season of Dragons fort. Die fünfköpfige Drachenkönigin Tiamat wurde aus den neun Höllen heraufbeschworen und ist bereit für das große Finale. Tiamat ist Namensgeberin der Erweiterung und bedroht nun die Welt von Faerûn.
Neben exklusivem Gameplay-Material, sehen wir in dem neuen Trailer erstmals die neue Zone Drachenbrunnen, einige neue Ausrüstungsgegenstände und den Vorbildpfad Seelenbinder für den Hexenmeister, mit dem wir Unterstützung aus der Hölle anfordern können.
Jetzt heißt es noch bis zum 18. November abwarten und den offiziellen Trailer genießen. Wer das Free2Play-MMO Neverwinter vorher gerne testen möchte, kann sich hier auf der offiziellen Seite anmelden, den Client herunterladen und kostenlos spielen.
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Das Fantasy-MMO The Elder Scrolls Online erhöht die erhaltenen Erfahrungspunkte für Veteranen. Hier gab es Probleme beim letzten Update. Spieler stiegen zu langsam auf, man bessert nun nach.
Mit dem Update 5 bekamen Spieler den ersten Vorgeschmack auf die Umstellung vom jetzigen Veteranen-System auf das spätere Champion-System. Das wirft seine Schatten voraus.
Daher verschwanden die bisherigen „Veteranenpunkte“ aus dem Spiel und wurde durch Erfahrungspunkte ersetzt. Laut einem Post aus dem offiziellen Forum hat man das getan, um die Umstellung vorzubereiten: Es ist für das weitere Vorgehen wichtig, dass es egal wird, ob eine niedrigstufige Spielfigur eine Quest abschließt oder eben ein Veteran. Dazu mussten jetzt zahlreiche Angleichungen von Veteranen-Punkten auf Erfahrungspunkte vorgenommen werden: eigentlich eine technische Angelegenheit, von der Spieler im Idealfall gar nichts mitbekommen sollten.
Probleme bei der Umstellung von Veteranen- auf Erfahrungspunkte bei TESO
Doch hat die Umstellung nicht ganz geklappt. Die Spieler im Veteranen-Rang beschwerten sich, dass sie zu langsam die Stufen aufstiegen und dadurch zu schwach in neue Veteranengebiete bei The Elder Scrolls Online vorstießen und dort auf die Schnute bekämen. Einige fragten sogar, ob es sich überhaupt lohne, ihren Veteranen jetzt noch zu spielen oder ob man nicht lieber auf die Einführung des Champion-Systems warten soll.
Die Entwickler von The Elder Scrolls Online reagieren jetzt auf diese Rufe: Laut Zenimax ist der niedrigere Erfahrungsgewinn tatsächlich ein Problem und man möchte daher die EXP für Veteranen erhöhen. Vor dem Update 5 war vorgesehen, dass die Spieler ungefähr alle 20 Stunden einen neuen Veteranen-Rang erreichen, mit Update 5 peilt man 15 Stunden an – wobei natürlich der eine bisschen schneller, der andere bisschen langsamer ist.
Veteranen von The Elder Scrolls Online sollen schneller aufsteigen
Um diesen Wert zu erreichen, führt man einige Änderungen durch. Das ist relativ trockener Stoff: Da geht es um maximale Erfahrungspunkt-Zahl, die man bei einer Quest erhält – und das war nicht richtig austariert. Und es geht darum, wie viel Prozent der vollen Anzahl Erfahrungspunkte ein etwas schwächerer Gegner gibt und so weiter. Hier ist ein Auszug aus den Patchnotes:
NSCs
In Vorbereitung für das Championsystem haben wir die für das Töten niedrigstufigerer NSCs gewährte Erfahrung erhöht:
Ihr erhaltet die volle Erfahrung, wenn der feindliche NSC 1 bis 3 Ränge unter euch ist.
Ihr erhaltet 75 % der Erfahrung, wenn der NSC 4 Ränge unter euch ist.
Ihr erhaltet 30 % der Erfahrung, wenn der NSC 5 oder mehr Ränge unter euch ist.
Hinweis: Diese Änderung betrifft die Stufen 1 bis 50 nicht.
Schon mit dem nächsten Zwischen-Patch sollen diese Änderungen aktiv werden. Man erhofft sich davon, dass die Spieler wieder flüssiger durch die Veteranengebiete in TESO kommen und den Herausforderungen, die dort auf sie warten, gewachsen sind.
Der 1.5.3.-Patch in The Elder Scrolls Online, der das hinkriegen soll, erscheint Dienstag, am 11.11., höchstwahrscheinlich am frühen Morgen und damit noch vor 11:11 Uhr. Die Patch-Notes könnt Ihr hier nachlesen.
Update: 11.11 22:20: Der Patch wurde nur teilweise auf die Server aufgespielt, es kam da zu Komplikationen. Der Rest des Patches soll am Donnerstag (US) bzw. Freitag (bei uns) dann das Live-Licht von The Elder Scrolls Online erblicken.
Beim Sandpark-MMO ArcheAge konnte ein Spieler wohl nach Belieben die Server crashen. Ein weiteres Kapitel in der Chronik von Problemen, die Trion Worlds und ihr Game ArcheAge plagen.
Wie das US-Magazin massively berichtet, konnte ein Spieler beim Sandpark-MMO ArcheAge die US-Spiele-Server Kyrios und Naima erst zufällig und später reproduzierbar zum Absturz bringen. Der hat das in einem Post im öffentlichen Forum bekannt gemacht, um Trion Worlds davon zu alarmieren. Normalerweise würde man sagen: Was ein Quatsch, sowas geht doch gar nicht, da will sich nur wer wichtig machen. In dem Fall scheint die Lage leider etwas anders zu liegen.
Um zu zeigen, dass er kein Spinner ist, hat er die Server-Crashes, wie massively berichtet, zweimal angekündigt wiederholt – und tatsächlich waren die Server dann wirklich down.
Zur Methode, wie er das macht, äußert er sich nicht, um keine Nachahmer zu instruieren. Nach seinen Angaben sind die ersten Abstürze zufällig passiert, dann hat er gemerkt, woran das lag, und es geplant wiederholt.
Nach eigenen Angaben hat er anonym einen Foren-Thread eröffnet und nicht ein Bug-Report-Ticket geschrieben, weil er sichergehen wollte, dass diesem “Bug” die maximale Aufmerksamkeit zuteil wird und der Report nicht in der überfüllten Mailbox des Trion-Supports landet.
Die Methode haben, wie er vermutet, wohl auch weitere Spieler herausgefunden und andere Server zum Absturz gebracht. Trion Worlds hat gesagt, man untersuche das. Der entsprechende Thread im offiziellen Forum ist mittlerweile geschlossen, nachdem er 323 Seiten erreicht, also die Community zumindest ein wenig “interessiert” hat.
Chronik der technischen Probleme von Trion Worlds mit ArcheAge
Für Teile der in Foren zum Spiel aktiven Community zeigt sich in der Aktion ein weiteres Male, welch große Probleme Trion Worlds mit dem koreanischen Import ArcheAge hat. In der Vergangenheit hatte es immer wieder Probleme mit dem Free2Play-MMO gegeben, das Trion Worlds im Westen nur vertreibt, selbst aber nicht entwickelt.
Zu Beginn las man mehrere Male davon, dass der Service unter DDOS-Attacken stehe. Schwierigkeiten beim „Bezahl“-System resultierten aus schwierigen technischen Problemen, das koreanische System in den eigenen Launcher „Gylph“ zu integrieren: Daher hatten Spieler lange Zeit damit zu kämpfen, die Boni im Spiel zu erhalten, für die sie bezahlt hatten.
Kurz vorm Start von ArcheAge verschwand das Spiel aus Steam, nachdem sich die Gründerpakete dort wie geschnitten Brot verkauft hatten. Man nannte technische Probleme bei der Integration als Grund. Mehr sagte man bei Trion Worlds dazu nicht, außer dass man sich darum kümmern und sich mit Valve einigen werde. Das ist jetzt auch wieder knapp zwei Monate her.
Zum Start gab’s die wohldokumentierte Situation mit den “zu wenigen Servern für den Andrang”: Extrem lange Warteschlangen waren die Folge. Nach dem Start zeigte sich, wie anfällig das Game für allerlei Hacks, Cheats und Bots war, da das koreanische Hack-Shield wohl nur unzureichend funktionierte. Das musste man, nach Aussagen von Trion Worlds, verwenden, obwohl man damit nicht wirklich zufrieden war, da ArcheAge eben nur mit ihm funktioniere.
Zu allem Überfluss sind die technischen Probleme nicht die einzige Schwierigkeit von ArcheAge zurzeit. Eine gravierende Änderung am Cash-Shop erregte über das Wochenende die Gemüter der Fans.
Schon nächsten Monat steht bei Hearthstone mit „Goblins vs. Gnomes“ die nächste Erweiterung an. Blizzard hat sich übers Wochenende in die Karten schauen lassen und gibt einige Details bekannt.
Die auf der Blizzcon vorgestellten Karten geben nur einen kleinen Vorgeschmack darauf, was mit „Goblins vs. Gnomes“ alles auf Hearthstone zukommen soll. In einem Panel hat man bereits zwei Klassenkarten vorgestellt – auf Twitter zudem zahlreiche Fanfragen beantwortet. Zeit für einen genaueren Blick.
Ja, es sollen neue Klassenkarten kommen: Priester und Krieger schon bekannt
Fangen wir mit den beiden jetzt schon bekannten Klassenkarten an.
Die Klassenkarte vom Krieger ist ziemlich wild. Es ist ein 3-Mana-Zauber, der wild übers Brett hüpft und an Diener zufällig 1 Schadenspunkt macht – und das ganze solange, bis ein Diener gestorben ist.
Der Priester erhält eine 5-Mana-Kreatur mit 5/5-Werten, die als Kampfschrei einem „Mech“ 5-Lebenspunkte verleiht.
Apropos Mech: Das ist eine neue Gattung, wie bisher zum Beispiel die Wildtiere oder die Piraten. Auch einige Karten, die jetzt schon im Spiel sind, werden mit der Erweiterung zum Mech, unter anderem der beliebte Ernte-Golem.
Apropos Zufall – so schlimm soll’s nicht werden
„Random“ – zufällig, war das Schlüsselwort, das bei fast allen Karten auftauchte, die bis jetzt zu sehen waren. Doch Ben Brode, Senior Game Designer bei Hearthstone, beruhigt Spieler, die glauben, jetzt verschwinde Taktik aus dem Spiel. Obwohl er selbst ein Fan von Zufallsfaktoren ist: Die täten dem Spiel sehr gut.
@thethirk randomness does a lot of good for the game! That said there are tons of cards that are not random yet to be announced. Good mix.
Aber so zufällig wird „Goblins vs. Gnomes“ gar nicht. Es seien längst nicht alle Karten vorgestellt worden. Zahlreiche weitere gehen ohne Zufallsfaktor an den Start. Außerdem lasse der sich mit taktischem Spiel oft ausschließen. Als Beispiel nannte er die beliebte 5-Mana-Kreatur, „Panischer Kodo“. Die wähle zufällig eine Figur aus. Meist werde sie aber so eingesetzt, dass sie nur 1 Ziel zur Auswahl hat. So verschwinde die Zufälligkeit wieder aus Hearthstone als Resultat von Taktik.
Neue Spiel-Mechaniken kommen mit Gnomes gegen Goblins nach Hearthstone
Einige der jetzt schon bekannten Karten haben Spekulationen ausgelöst. Vor allem „Sneed’s Old Shredder“, eine 5/7-Kreatur für 8 Mana, die mit ihrem Todesröcheln einen zufälligen legendären Diener beschwört. Brode sagt, wenn Kel’Thuzad gerufen wird, wird auch der alte Shredder wieder ins Leben zurückgeholt und es kann gleich weiter gehen. Der Shredder kann dabei nur „sammelbare“ Legendaries rufen, von Nat Pagle bis Ragnaros.
Dass man auf Trends im jetzigen Meta reagiert, beweist Blizzard einmal mehr. Mit dem „Clockwork Giant“, einer Art umgedrehten Bergriesen, möchte man es Handlocks und anderen „Handvarianten“ etwas schwerer machen. Die 8/8-Karte wird umso billiger, je mehr Karten der Gegner auf der Hand hält.
Auch mit Dienern wie Blingtron 3000 (beschwört für beide Spieler eine Waffe) gibt man eine interessante Möglichkeit zum Counter-Play. Vier andere Trends bei der Spiel-Mechanik, die man schon erkennen kann, sind:
Zwei-in-eins-Karten: Bei denen ein Mech bei seinem Ableben eine zufällige Kreatur beschwört.
Aufsparbare-Buff-Effekte wie bisher Muklas-Bananen, die vielleicht den winzigen Unterschied machen.
Explosive Diener wie das tickende Schaf oder Boombots – hier haben die Designer wohl Gefallen an den zwei explodierenden Tanks aus Naxxramas gefunden.
Und zahlreiche Karten, die davon profitieren, wenn ein Mech auf dem Brett ist. Laut Brode möchte man mit den Mechs aber keinen „Schwarm“-Effekt begünstigen wie mit den Murlocs. Es reiche fast immer ein Mech, um eine andere Karte zu stärken.
Welche Kartenpacks gibt’s in der Arena? Bleibt Hearthstone Free2Play?
Für alle Skeptiker, die dachten, Blizzard wollte mit den neuen Kartenpacks die Pay2Win-Schraube drehen und abkassieren: Die können sich beruhigen. 100 Gold kosten die neuen Packs weiter – man kann sie sich aber auch mit echten Gold holen.
In der Arena werden die neuen „Goblins vs. Gnomes“-Kartenpakete als Belohnung die jetzigen Pakete ersetzen. Die dann „alten“ Classic-Pakete wird man über die Arena ab dem Dezember nicht mehr erhalten, wohl aber einzelne Karten daraus als zufällige Arena-Belohnung.
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