Das Free2Play-MMO Rift ändert sein Garderoben-System, das Neue sieht sehr nach Guild Wars 2 aus.
Guild Wars 2 hat einige Features gerade im Inventar und Handelssystem eingeführt, bei denen man sich fragt, warum das längst nicht alle MMOs übernommen haben. So können Spieler Rüstungen einfach zerlegen und speichern dann deren „Erscheinungsbild“ auf ewig in ihrem Account. Sie können später andere Rüstungen so aussehen lassen wie diese. Das erspart das lästige „Lagern“ von kosmetischen Rüstungsteilen ihres Aussehens zu Liebe. Man hat eine Art Setzkasten, den man nach und nach mit Auswahlmöglichkeiten füllt und dieser Setzkasten sagt einem sogar, was noch fehlt: Sammlerherz was willst du mehr?
Nun steigt das Free2Play-MMO Rift auf so ein Garderoben-Modell um. Es gibt da einen Artikel einer Fanseite darüber, die schon mal einen Blick auf den nächsten Patch 3.2. erhaschen konnte. Hier ist zwar alles noch „heavy-alpha“ und „under Construction”, aber es sieht sehr danach aus.
In einem Live-Stream wurde vieles, was die Fanseite vermutete, mittlerweile bestätigt. Es scheint, als komme ein derartiges System mit Patch 3.2.: Farben sowie Waffen- und Kleidungsstile können bald accountweit gespeichert werden. Das Setzkasten-System zeigt dann an, was noch fehlt.
Bitte klauen: Vielleicht die beste, nebensächliche Idee im MMORPG-Genre in 2014.
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Mein MMO meint:Die Frage ist: Wann führen das endlich alle anderen MMORPGs auch ein? Oder macht es jemandem wirklich Spaß, zig Kostüme in allen möglichen Bankplätzen oder auf Twinks zu horten und zu vergessen? Gerade da mit neuem Content und Events immer mehr von den Dingern kommen, wird das Problem im Laufe der Zeit immer größer und nerviger. Man will ja Abenteuerer sein und kein Lagerist.
Das Fantasy-MMORPG Guild Wars 2 macht den „Weltenabschluss“ leichter, ein vollständiges Erkunden der Welt-gegen-Welt Karten ist nicht mehr nötig.
Unter MMO-Spielern sind die Komplettisten weit verbreitet. Die kriegen ein nervöses Augenzucken, wenn ein Balken nichts bis ganz zum Anschlag voll ist, sondern da noch eine kleine Lücke bleibt. So Zahlen wie 83% oder 92% lassen sie nachts nicht schlafen und ein 142/181 kann schon mal die Laune nachhaltig verderben: Nein, überall müssen die Balken voll, die Zahlen rund und vollständig sein, erst dann ist das Seelenheil und die Nachtruhe gesichert.
Guild Wars 2 kommt diesen Spielern nun ein gutes Stück entgegen. Der Weltenabschluss, die heilige 100%, wird nun auch zu erreichen sein, wenn Spieler nicht die „WvW“-Karten vollständig abgeschlossen haben. Denn die zählen wie andere PvP-Karten künftig nicht mehr für den Weltenabschluss. Beim nächsten Einloggen in GW2 dürften also viele Spieler dem begehrten Preis ein Stück näher gekommen sein, ganz gleich, ob er sie interessiert oder nicht.
Bei Destiny startet das nächste Eisenbanner am 17. März. Das ist schon offiziell. Inoffiziell kennt man auch schon die Belohnungen.
Xur können die Dataminer nicht mehr vorhersagen, alles andere scheint aber noch so zu klappen wie gedacht. Der japanische User Megaman hat die Belohnungen des Eisenbanners schon vorher gesehen und auf Screens festgehalten.
Update 17.3. 10:10: Jap, hat alles gestimmt. Die vorhergesagten Belohnungen sind auch die tatsächlichen.
Was ist das Eisenbanner In Destiny?
Das Eisenbanner ist ein spezieller Schmelztiegel-Event in Destiny. In den Kämpfen hier „zählt“ die Ausrüstung der Spieler, wird also nicht angeglichen. Dabei machen „kleinere Lichtstufen-Differenzen“ nicht so viel aus, wichtig ist vor allem eine voll aufgewertete 331er-Waffe.
Das Eisenbanner ist ein monatliches Event. Dieses Mal werden auch mehr „Karten“ zur Verfügung stehen als in den Monaten zuvor. Das sollte auch im Februar schon so sein, da ging aber was schief. Man hat das dann gefixt, aber das ist auch schon wieder paar Wochen her und man weißt seitdem nicht, ob das auch alles geklappt hat. Das Ziel des Fixes war es, auch einige der “kleineren Karten” mit in die Eisenbanner-Rotation aufzunehmen.
Wenn das alles hingehauen hat, dürfte das Iron Banner im März deutlich abwechslungsreicher werden als die vorhergehenden.
Eisenbanner Guide: Was muss ich beim Eisenbanner in Destiny wissen?
Das hier müsste so das Wichtigste sein, was Ihr wissen müsst.
Wichtig ist es, alle Missionen fürs Eisenbanner anzunehmen und möglichst gleichzeitig an ihnen zu arbeiten.
Auf den Rufstufen 1 (Emblem), 2 (Shader) und 4 (Klassen-Item) gibt es bei Lord Saladin jeweils einen speziellen Gegenstand, der 10% Rufbonus gewährt. Den solltet Ihr unbedingt kaufen und tragen. Diese Gegenstände wirken auch, wenn man sie zusammen trägt, und dann erhöhen sie den Rufgewinn.
Siege im Eisenbanner geben 50 Ruf. Niederlagen sind aber auch nicht so schlimm. Für eine Niederlage erhält man eine spezielle Münze, die wird automatisch nach dem nächsten Sieg eingelöst, und bringt dann 40 Rufpunkte. Man kann eine Handvoll dieser Münzen sammeln, so dass auch Pechsträhnen nicht furchtbar sind.
Aktiviert immer den Buff „Gehärtet“, der hält 12 Stunden, kann aber wenn er ausgelaufen ist, beliebig oft reaktiviert werden
So verstärkt sich der Ruf-Bonus-Buff “Gehärtet”:
Der Buff “Gehärtet” wird stärker, je mehr es aufs Ende des Eisenbanners in Destiny, auf den Dienstag, zugeht. Dadurch sollen Spieler, die weniger Zeit haben und nur am Wochenende spielen können, auch eine Chance haben, die wichtigen Items abzustauben:
Am ersten Tag, Dienstag, dem 17.3., beträgt der Rufbonus 10%.
Am zweiten Tag, Mittwoch, dem 18.3., 15%
Am dritten Tag, Donnerstag, dem 19.3., 25%
Am vierten Tag, Freitag, dem 20.3., 40%
Am fünften Tag, Samstag, dem 21.3., 60%
Am sechsten Tag, Sonntag, dem 22.3., 100%
Am siebten Tag, Montag, dem 23.3., 150%
So viel Ruf braucht Ihr, um auf die einzelnen Stufen zu kommen:
Rufstufe 1: 100
Rufstufe 2: zusätzlich 1200
Rufstufe 3: zusätzlich 2400
Rufstufe 4: zusätzlich 2400
Rufstufe 5: Zusätzlich 2400
Und was gibt es bei diesem Eisenbanner im März? Lohnt sich das?
Wenn die Vorhersagen stimmen, gibt es in dieser Woche zwei Items mit einem maximalen Lichtwert von 36. Das sind Brustrüstung und Beinrüstung. Lichtwert 36 ist das aktuelle Maximum und ist genug, um auf Stufe 32 aufzusteigen, wenn man 4 dieser 36er-Lichtwert-Teile trägt. Das Besondere: Die Items können mit Aszendentenbruchstücken aufgerüstet werden, brauchen nicht das Raidmaterial Leuchbruchstücke.
Es wird so sein, dass es die Stiefel auf Rangstufe 3, die Brustrüstung auf Rangstufe 4 gibt. Immer unter der Annahme, dass die Vorhersagen stimmen.
An Waffen gibt es in diesem Monat, wenn die Voraussagen stimmen, das Maschinengewehr Jolders Hammer und das Automatikgewehr Silimars Zorn (die Bilder findet Ihr weiter oben). Diese beiden Waffen gibt es auf Rangstufe 4 (Maschinengewehr) und 5 (Automatikgewehr). Am Ende eines Eisenbanner-Matches gibt es außerdem noch die Chance auf „zufällige Waffen.“ Dort wurden bisher immer die „Belohnungen“ des Eisenbanners aus dem Vormonat ausgewählt. Das wären in diesem Fall zwei richtige Leckerlis: Die Schrotflinte Felwinters Lüge und das Scoutgewehr Gheleons Untergang.
Bitte beachtet, dass die Bilder der Belohnungen in diesem Artikel noch nicht offiziell sind, sondern vom japanischen Propheten Megamanex4 stammen, der im Forum von reddit unterwegs ist. Alle Informationen außer den Belohnungen dürfen aber als gesichert gelten.
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Bei der Kickstarter-Sensation Star Citizen sind kurzfristig kostenlose Probeflüge möglich.
Wie Gamespot berichtet, können Spieler die nächsten paar Tage kostenlos das Space-MMO Star Citizen ausprobieren. Das Angebot gilt bis zum 15. März und war ursprünglich nur für Besucher der PAX East in Boston versehen. Jetzt hat die US-Seite Gamespot den Code für jedermann öffentlich gemacht.
Um das Angebot wahrzunehmen, müssen Spieler einen kostenlosen Client erstellen, auf diese Seite gehen und den Code PAXEASTFREEFLY2K15 eingeben.
Das gewährt Zugang zum Hangar-Modul. Spieler können ein paar Runden im Schiff Anvil Hornet F7C drehen. Im Arena Commander gilt es, Kämpfe gegen Wellen von Feinden zu bestehen. Während der „richtige“ Client später mal 100 GB wiegen soll, braucht man für den Freiflug nur 20 GB.
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Unter den Fans kam jetzt die Befürchtung auf, XBox-Spieler würden auch schneller das Angebot erhalten, mit den neuen Jägern und den neuen Monstern, wie etwa Behemoth, unterwegs zu sein. Die sind bereits als kostenpflichtiger DLC angekündigt und bei den Preisen ist man nicht gerade zimperlich: Monster 15 Euro, Jäger 7,49 Euro
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Aber hier gibt Turtle Rock Entwarnung: Kostenpflichtigen DLC will man für alle drei Plattformen gleichzeitig anbieten, wie aus einem Statement eines Mitarbeiters im Forum von Evolve hervorgeht.
Bei Skyforge gab’s Schwierigkeiten mit der Closed Beta. Das weiß man bei Team Allods und gibt noch einen Tag drauf.
Zur Überraschung von absolut niemandem gab es Schwierigkeiten bei der Closed Beta des kommenden Götter-MMO Skyforge. So waren die Server zum Start nicht gleich verfügbar, sondern brauchten eine Stunde länger. Dann kam es zu Warteschlangen, zu Fehler-Meldungen, nichts Dramatisches, aber natürlich lästig. Gerade wenn man nur ein paar Stunden Zeit hat und genau dann die Server unten sind.
Bei Team Allods möchte man die Spieler für die Probleme kompensieren und verlängert die Closed Beta daher um einen Tag, bis zum Donnerstag, dem 19. März, wahrscheinlich bis um 10:00 Uhr morgens.
In den letzten Tagen, so sagt man, habe man die meisten Probleme beseitigen könne. Also: Gute Reise zur Göttlichkeit, liebe Unsterbliche.
Wer sich über den Titel jetzt noch informieren will, dem empfehlen wir unser großes Skyforge-Preview. Und da wir selbst auch in der Welt unterwegs sind, werdet Ihr in den nächsten Tag sicher noch mehr über das Game bei uns auf mein-mmo.de lesen können.
Destiny gewinnt den ersten bedeutenden Preis als Spiel des Jahres 2014. Der MMO-Shooter staubte bei den BAFTAs ab. Derweil gewinnen die anderen Online-Games Hearthstone und der Dauerbrenner League of Legends in den Nebenkategorien.
Destiny endlich mal vor Shadow of Mordor und Dragon Age: Inquisition
Nein, so einen Preis gibt es nicht, sondern schon einen richtigen und einen der vielen “Das ist das Spiel des Jahres!”-Preise hat man nun nach Seattle geholt.
Destiny hat in der Nacht vom Donnerstag auf den Freitag die British Academy Game Awards als Spiel des Jahres gewonnen. Bei eigentlich allen möglichen andere Preisverleihungen der letzten Monate war dieser Titel entweder für Dragon Age: Inquisition oder für Shadow of Mordor reserviert. Destiny gewann bei diesen Veranstaltungen zwar auch immer Preise, aber eher in den Nebenkategorien für die beste Technik, den besten Soundtrack, das beste Online-Spiel oder das beste Action-Spiel. Nicht so diesmal. Da steckte man den dicken Preis ein und freute sich auch dementsprechend drüber.
Man twitterte den Erfolg, machte aus dem BAFTA ein Destiny-Loot und gab gut gelaunt Interviews, in denen man betonte, wie wichtig die Anerkennung der Spieler für das Team sei. Und die harsche Kritik nimmt man als Ansporn, noch besser zu werden, und als Zeichen dafür, wie viel Destiny mittlerweile so vielen bedeute.
Hearthstone gewinnt Multiplayer-Medaille, League of Legends ist beständig
Mit dem Preis für den besten „Multiplayer“ ging diesmal Blizzards Hearthstone nach Hause. Auch Hearthstone hat für 2014 schon einige Preise eingesteckt, oft fürs beste „Mobile“ oder das beste „Strategie-Spiel.“ League of Legends hingegen ist schon länger auf dem Markt und ist daher bei den meisten Preisverleihungen nicht vertreten. Dabei kann es sich aber der Gunst der Spieler sicher sein, in wohl keinem anderen Online-Spiel haben die PC-Zocker soviele Stunden verbracht wie in League of Legends. Wer braucht da schon Preise. Aber schaden tun sie bekanntlich auch nicht: Bei den BAFTAs gab es diesmal den Preis für das beste „beständige Spiel.“ (Persistent Game)
Einen Preis für sein Lebenswerk bekam David Braben, der Kopf hinter Elite: Dangerous, verliehen.
Mit Release des Patches 6.1 kam in World of Warcraft ein neues, seltenes Mount hinzu – die „Leerenkralle des dunklen Sterns“.
Im Grunde ist es ganz einfach, die „Leerenkralle des dunklen Sterns“ zu erhalten. Ihr müsst nur ein Portal betreten, das euch zum „Rand der Realität“ bringt. Dort angekommen, klickt Ihr auf ein Ei und erhaltet das Mount. Kämpfe oder Ähnliches gibt es nicht zu bestreiten. Die Portale sehen übrigens folgendermaßen aus:
Und auch sie stellen ein nur geringfügiges Problem dar. Sie bleiben für wenige Minuten auf und despawnen sofort, sobald sie jemand benutzt. Auch befinden sie sich vorrangig in der Nähe der Apexis-Tagesquests. Ihr könnt auf die Portale klicken, solange Ihr das Mount noch nicht habt oder wenn Ihr in einer Gruppe befindet.
Einen Haken gibt es nur: Die Portale sind wahnsinnig selten und wenn sie aufgehen, dann wahrscheinlich in einem überlaufenen Gebiet, weil da gerade jeder Dailies macht. Ihr braucht also unheimlich viel Glück, um da ranzukommen.
Aber in ein paar Jahren, wenn keiner mehr auf Draenor verweilt, ist das Problem auch schon gelöst. Also viel Glück bei der Suche.
Hier sind die bekannten Spawnpunkte:
Und so sieht es aus, wenn man Glück hat:
http://youtu.be/3yt55KmWORE?t=57s
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Destiny, Hearthstone, League of Legends oder World of Warcraft sind alles bekannte Marken, mit einem namenhaften Publisher und entsprechendem Werbebudget. Doch es gibt auch kleinere, unbekannte Spiele: die Indie–MMOs. Ihnen fehlen meist die Mittel, um auf sich aufmerksam zu machen.
Dennoch kann es sich bei ihnen um gute Spiele handeln. Sie verdienen daher eine Erwähnung, weshalb im folgenden Text einige von ihnen vorgestellt werden.
Gloria Victis
Für das Open World PvP Spiel Gloria Victis scheint die Spielserie Mount & Blade Vorbild gewesen zu sein. So gibt es beispielsweise kein Klassensystem und der eigene Charakter ist demnach vollständig individuell anpassbar. Auch das Kampfsystem orientiert sich mehr an normalen RPGs, so werden Ziele nicht automatisch anvisiert. Vielmehr ist die eigene Positionierung und der Angriff zum richtigen Zeitpunkt relevant. Die Ausrüstung ist nur zweitrangig.
Ein komplexes Craftingsystem soll die Interaktion der Spieler untereinander gewährleisten. Die Herstellung bestimmter Gegenstände orientiert sich dabei an der mittelalterlichen Arbeitsweise. Ein Magiesystem existiert ebenfalls. Es basiert es auf damalige Glaubensvorstellungen. Feuerbälle sind demnach nicht möglich, dafür aber Segen oder Flüche.
Auch dem Wetter misst Gloria Victis eine hohe Bedeutung bei. Neben einem Tag- und Nachtsystem existieren Jahreszeiten: Heiße Sommertage oder kalte Winter wirken sich entsprechend auf den Ackerbau und der Tierhaltung aus. Nebel und Regen beeinflussen die Sichtweise während des Kampfes.
Gloria Victis befindet sich derzeit in der Pre-Alpha-Phase, wobei bereits jetzt ein sofortiger Zugang ab 10$ erkauft werden kann. Zum Release soll es Free to Play werden.
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Beim Action-MMO Neverwinter verschiebt sich die angekündigte Erweiterung „Elemental Evil“ deutlich nach hinten. Man braucht noch mehr Zeit für den Feinschliff.
Für den 17. März war die Erweiterung „Elemental Evil“ bei Neverwinter angekündigt. Daraus wird nichts, wie man in einer Pressemitteilung sagt. Bis zum 7. April will man sich nun noch Zeit lassen, um die Spielsysteme und den Spielinhalt zu schärfen.
Die ambitionierten Pläne mit der neuen Klasse, dem eidgebundenen Paladin, und den frischen Spielinhalten (Level-Cap auf 70) seien ambitionierter gewesen als gedacht, wie es heißt. Außerdem könnten Boo und Minsk auch noch etwas Feinschliff vertragen. Minsk könne sein Schwert noch mal schärfen, Boo die Nagezähne.
Alte Hamster-Weisheit: Schwerter und Zähne, Chilli und Frauen können immer noch schärfer sein.
The Elder Scrolls Online – über das Fantasy-MMO wurde oft diskutiert. Ich habe mich zum Release-Zeitpunkt komplett davon entfernt. Warum?
Wildstar hatte für mich die Nase vorn. Wildstar war lustig, ja, aber das Abo liegt schon lange brach. Genug Zeit, sich also dem Konkurrenzprodukt von ZeniMax zu widmen. Ist ja ab nächste Woche immerhin nur noch Buy2Play.
Die Skyrim-Erwartung
Zugegeben, ein alter Elder Scrolls Fuchs bin ich nicht – doch Skyrim habe ich sehr genossen. Auch Mods, die aus der possierlichen Grafik beinahe einen Grafikkartenkiller gemacht hätten, habe ich ausprobiert. Ergebnis: Viel Spielzeit und nicht einmal das Gefühl, nur einen Bruchteil gesehen zu haben. Zumindest die Hauptgeschichte habe ich durch, wuhu. Die Erwartung an The Elder Scrolls Online war also: Große Welt, bei der man was entdecken kann.
The Elder Scrolls Online ohne Abo? Da bin ich dabei!
Ich kenne die Kritikpunkte an ESO, doch war mir nur die Story und die Welt an sich wichtig. So kaufte ich mir ESO mehr als RPG und nicht als MMORPG. Gesagt, getan – nun habe ich auch in der Online-Version von The Elder Scrolls einige Abenteuer hinter mir. Gruppenspiel hatte ich eigentlich bis dato nur in seltenen und zufällig entstandenen Fällen. Wenn sich das im Endgame ändert, ist das gut und schön. Aber für mein ausgegebenes Geld habe ich bisher schon eine tolle Storyline bekommen. Ich hab ‘ne Königin gerettet und finde abseits der Wege immer wieder Quests, die ich machen kann, aber nicht machen muss.
Und das tolle an der Sache: Ich hab kein schlechtes Gewissen, wenn ich mal nicht spiele, da ja keine Abo-Gebühren anfallen. Dieses System hat mich schon bei Guild Wars 2 begeistert.
Ich blicke natürlich hier nur aus der Sicht eines Anfängers auf die Umstellung vom Abo- auf das Buy2Play-Modell. Hinzu kommen die ganzen Änderungen, die mit dem letzten Patch eingeführt wurden, wie z.B. das Verbrechersystem.
Die Frage zum Freitag richtet sich deshalb an alle Anfänger, als auch an alle alten Hasen, die TESO den Rücken gekehrt haben:Lohnt sich ein (Neu)Anfang in The Elder Scrolls Online?
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Blizzard hat sich mal wieder gegen eine dreiste World of Warcraft Kopie durchgesetzt. Vor Gericht klagte der amerikanische Konzern gegen “Everyone WarCraft: War of Draenor” und erstritt einen überragenden Erfolg: Der Vertrieb des Spiels muss sofort eingestellt werden.
Selbst einem Laien wird schon bei der Namensgebung des Spiels eine deutliche Parallele auffallen. Das betroffene Spiel selbst ähnelte in seinem Design stark dem populären “Heroes Charge”, nahm dabei aber direkten Bezug auf Warcraft.
Vor allem bekannte Titelhelden wie Jaina, Arthas und Sylvanas konnten sich der Gruppe des Spielers anschließen. Doch auch das Design der Umgebungen entspricht nahezu ohne Abwandlungen dem Aussehen der WoW-Orte. Hier noch ein paar Screenshots, damit ihr euch selbst ein Bild von diesem Spiel machen könnt, das nun wohl ewig ruhen wird.
In Destiny erscheint Xur, der Agent der Neun, am 13.3. im Turm und bietet exotische Waffen und Rüstungen an. Doch nicht immer die, die Spieler wollen.
Oh Mann, die letzte Woche könnte man wohl mit „Xur Wars 2: Das Imperium schlägt zurück“ betiteln. Nachdem Dataminer in den letzten drei Wochen präzise vorhersagen konnten, was Xur jeden Freitag im Angebot haben würde, scheint Bungie dem nun einen Riegel vorgeschoben zu haben. Und das mit dem Mini-Hotfix an Destiny aus dieser Woche, dem keiner eine große Bedeutung zumaß.
Wenn die Dataminer jetzt in die Zukunft schauen, sehen sie nur „Kein Land Außerhalb“ und zwar überall, auch bei den Rüstungen. Angeblich hat Bungie da was am Code geändert, so dass neugierige Schnüffler nur den zur Waffe gewordenen Stinkefinger sehen können. Bestätigt ist das noch nicht. Es haben weltweit nur eine Handvoll Leute überhaupt die Möglichkeit, sich die IP von Xur vorzuknöpfen. Einer von ihnen hat das mit „Kein Land Außerhalb“ berichtet.
Es könnte also gut sein, dass die Vorhersage für diesmal falsch ist. Und dass wir in Zukunft freitags wieder überrascht werden. Und dass die Vorhersage falsch ist, erhoffen sich sicher viele. Die fiel diesmal nämlich ziemlich dürftig aus. Typisch, immerhin ist es ein Freitag der 13.
Alles zu Xur, Agent der Neun, am 13.3., 14.3., 15.3.
Wann kommt der Schwarzmarkthändler in den Turm von Destiny, wann geht er wieder?
Xur kommt am Freitag, dem 13. März, um 10:00 Uhr in den Turm und verlässt ihn am Sonntag, dem 15. März, ebenfalls um 10:00 Uhr.
Wo steht Xur? Was ist seine Position?
Xur steht in der Halle der Hüter.
http://youtu.be/bhh7rmKR-PQ
Was hat das mit den Zahlen in Klammern bei den Rüstungen auf sich?
Blizzard hat den Termin für die Hausmesse Blizzcon angesetzt. Aber was gibt es dort Feines?
Am 6. und 7. November wird in der Convention Hall in Anaheim die Blizzcon steigen. Anaheim kennt man eigentlich nur wegen der Blizzcon und wegen dem Eishockey-Team mit den Enten. Es ist eine kalifornische Stadt nur 40 Kilometer von LA entfernt. Na gut, und ein Ding namens „Disneyland“ soll da auch noch stehen …
Die Tickets (199 Dollar +Steuern/Gebühren) für die Blizzcon sind immer heiß begehrt. Man will sie am 16. und 18. April vorverkaufen. Ungünstig für uns: Der erste Ticket-Vorverkauf startet am 16. April um 4:00 Uhr in der Nacht. Der am 18. Apri um 19:00 Uhr. Es wird auch wieder die Möglichkeit geben, ein virtuelles Ticket zu lösen.
Auf der Blizzcon gibt es üblicherweise auch immer eine große Ankündigung und eine Reihe von kleinen, die sich um die mittlerweile stattliche Zahl von Live-Spielen drehen, die Blizz unterhält.
Frühe Favoriten für eine Erwähnung in der Eröffnungsveranstaltung, bei dem alle im Publikum dann dieses „Oh Gott, ich bin gleichzeitig überrascht, verblüfft, ungläubig und euphorisiert“-Geräusch machen, sind:
Bei WildStar ist man soweit, die nächste Inhaltserweiterung vorzustellen. Das Update 5 trägt den klangvollen Namen „Invasion auf Nexus“ und ist vollgestopft mit Inhalten.
Aufträge – ein System, bei dem man in kurzer Zeit eine Mission erfüllen kann, die einen Fortschritt in Richtung besserer Ausrüstung gewährt. In 3 Stufen gibt es diese Aufträge, das sind die „Kurzinhalte“, von denen WildStar schon seit längerem gesprochen hat – diese ähneln vom Prinzip her den Dailies in Guild Wars 2 und sollen motivieren, sich täglich einzuloggen.
Es kommen Pets ins Spiel! Das muss man wohl keinem MMORPGler erzählen, was die machen: Einfach knuddelig aussehen und sonst nutzlos sein. Hier seht Ihr das coolste Wesen auf ganz Nexus, einen Rowsdower in pink. Mann, die anderen werden so neidisch auf den sein!
Das Wechseln von Outfits, aka der Kostüm-Kram, soll nun ohne den Protostar-Helfershelfer in den Städten gehen. “Erscheinungsgestalter” soll der grüne Typ mit dem Tropfen über dem Kampf in WildStar angeblich heißen.
Und mit Initialisierungskern Y-83 erscheint ein frischer 20er Raid. Hier entstand ein Virus, Techphage. Und das verwandelt jede KI auf dem Nexus in einen tobsüchtigen Techno-Zombie. Das ist also ungefähr das, von wir dachten, es würde zu Silvester 1999 passieren! Im Raid sollt Ihr den Frei-Bots dabei helfen, einem Schicksal als tollwütiger Robo-Zombie zu entgehen.
PvP geht dann auch gegen die eigene Fraktion.
Die StarKom-Station in der Levian-Bucht, eigentlich eine Dominion-Zone, wird wohl eine neue High-Level-Zone für beide Fraktionen.
Für den Shared-World-Shooter Destiny soll der nächste Patch 1.1.2. wahrscheinlich einen größeren Tresor bringen und die lästigen Bugs in den Raids fixen.
Das Weekly Update erschien in der Nacht von Donnerstag auf Freitag mit reichlich Verspätung. Vorher hat Bungie bei den britischen BAFTA-Awards noch den Preis für das Spiel des Jahres abgeräumt.
In diesen „Weekly Updates“ kündigen die Entwickler von Bungie für gewöhnlich Änderungen an, was man demnächst in Destiny vorhat, und sie werfen einen Blick auf die aktuelle Situation.
Das soll der Patch 1.1.2. in Destiny ändern
Diesmal war klar der Patch 1.1.2. der Fokus des Weekly Updates in Destiny. Der soll vor der nächsten Erweiterung Haus der Wölfe kommen. Auch wenn der Patch noch Wochen entfernt ist, gibt man einen ersten Vorgeschmack darauf, was er bringen soll. Dabei ist das noch nicht garantiert, sondern im Moment eher eine vorläufige Absichtserklärung.
Das soll der Patch 1.1.2 in Destiny änderen:
Der Tresor soll größer werden. Gerade da demnächst noch mehr Ausrüstung auf dem Weg ist, fordern viele Spieler einen größeren Lagerplatz, um all ihre Schätze zu sammeln und zu beherbergen. Das weiß man bei Bungie und verspricht Linderung.
Außerdem will man die Bugs bei Atheon und Crota reparieren (wahrscheinlich meint man damit auch die dazugehörigen Raids Die Gläserne Kammer und Crotas Ende). Gerade Crota treibt die Spieler seit geraumer Zeit in den Wahnsinn, so richtig planbar sind die Bosskämpfe gegen ihn nicht, mal steht er zu früh auf, mal verschwindet das Schwert einfach, mal läuft er völlig Amok.
Man möchte außerdem neue Einstellungen bringen, mit denen Spieler sowohl die Grafik als auch das Audio genauer einstellen können.
Im Schmelztiegel soll es anders geregelt werden, wie die Spieler schwere und spezielle Munition erhalten und wie diesen den Takt eines Matches in Destiny bestimmen.
Und man will sich die Strikes noch mal ansehen, vor allem die unbeliebteren, bei denen Spieler eher aufhören als sie zu beenden.
Vor allem die Vergrößerung des Tresors wird die Hüter am meisten freuen. Darauf hofft und bangt man schon seit Monaten.
Das Eisenbanner wird voraussichtlich wieder zwei 36er-Rüstungsteile geben und ist daher eine gute Möglichkeit für Spieler auf die Höchststufe von 32 zu gelangen. Das Februar-Eisenbanner war bis jetzt das lukrativste. Könnte sein, dass das März-Eisenbanner dem in Nichts nachsteht.
Die Entwickler würden selbst gerne schneller neuen Content liefern
Soviel zum Weekly Update. Na gut, eins gab’s noch: Die Entwickler von Bungie räumten selbst ein, dass sie gern viel schneller frischen Content liefern würden aber … Probleme. Das Spiel ist derart komplex, dass alles länger dauert, als man vielleicht meinen könnte. Doch wird man besser und besser.
At the end of the day, we want to continue to make the experience of playing Destiny better and deliver content to keep things fresh (and boy, do we wish we were faster). It’s been a huge learning process for us, and we are committed to improving.
Trollt Bungie die Xur-Vorhersage mit Destinys miesestem exotischen Gewehr?
Derweil sorgt das letzte richtige „Update“, der Patch 1.1.1.1., für Aufregung. Während der „offiziell“ nichts Neues brachte, mutmaßen viele gerade, er hätte der „Wahrsagerei“ bei Xur einen Riegel vorgeschoben.
Angeblich würden Versuche, jetzt herauszufinden, was Xur bringt, nur ein Ergebnis liefern: „Kein Land Außerhalb“, sowohl als Waffe wie auch als Rüstungsteil für Warlock, Jäger und Titan. Es ist also unmöglich, aus diesen Ergebnissen darauf zu schließen, was er dabei haben wird.
Wenn das stimmen sollte, hat man den Dataminern und Propheten ein Ende gesetzt und sie dabei auch noch ein bisschen veralbert: Die “Kein Land Außerhalb” gilt als das so ziemlich mieseste, was Xur nur bringen kann. Zeigt durchaus schwarzen Humor, würde zu Bungie passen. Wenn das stimmt, wird Xur wird ab morgen wieder spannend. Die letzten 3 Freitage wurde sein Inventar korrekt vorhergesagt. Das hat längst nicht jedem Spieler gefallen. Oft kam der Vergleich, das sei ja so, als wisse man vorher, was es zu Weihnachten gibt.
Ich habe mich in den letzten Wochen ausgiebig mit Heroes of the Storm beschäftigt und schon jede Menge Stunden im Spiel verbracht. Da ich meinen Eindruck aus der Closed-Beta von HotS ungefiltert vermitteln möchte, habe ich mir während des Zockens Notizen gemacht. Ich wollte kein Gesamtkunstwerk zaubern, das Kanten in irgendeiner Art und Weise abrundet.
Die vielen Impressionen, die während der Zeit auf mich niederprasselten, sind rein subjektiv. Außerdem ziehe ich an vielen Stellen parallelen zu anderen MOBAs, mit denen ich vertraut bin. Viel Spaß.
Womit fange ich an? Einführung in ein Casual-MOBA?
Ich könnte jetzt klassisch mit dem Tutorial anfangen und über die Spieleinführung berichten, aber wenn wir mal ehrlich sind: Wen interessiert‘s? Tutorials sind oft überflüssiger als die GEZ und dabei weniger einfallsreich.
Ich habe zwar das Heroes of the Storm Tutorial durchlaufen, weil ich dachte, ich würde später bei meinem Artikel einen netten Einstieg finden, aber das war eine Schnapsidee. Jeder, der egal welches MOBA zuvor gespielt hat, kann sich die 10 Minuten sparen. Das übliche Bla und “Lauf hier und dahin.” Dies ist aber keine Kritik am Spiel: Da Heroes of the Storm den Casual- und Neueinsteiger-Markt der MOBAs erobern möchte, ist das Tutorial natürlich unabdingbar. Ich brauch‘s aber nicht.
Ich bin Pro! Egal, erst mal ne Runde gegen Bots
Jetzt hab ich einen Absatz über Tutorials geschimpft, weil ich ja schon so viel Erfahrung in Sachen MOBAs habe und dann mach ich als erstes ein Bot-Game. Welch Ironie. Trotzdem kann ich behaupten, dass ich so gut wie alle auf dem Markt befindlichen MOBAs einmal angezockt habe. Egal ob Dota 2, Heroes of Newerth, Smite usw. Letzten Endes bin ich immer wieder zu meinem vertrauten League of Legends zurückgekehrt, das ich schon so viele Jahre zocke. Liegt zum einen daran, dass fast alle meine Freunde in diesem Spiel vertreten sind, zum anderen hat mir Riots Interpretation von einem MOBA bis jetzt am besten gefallen.
Also gut. Trotz meiner MOBA Erfahrungen und genau deswegen wollte ich als erstes ein Bot-Game bestreiten. Da ich mit Spiel- und Champion-Mechanik noch nicht vertraut war, wollte ich nicht gleich anderen ein Spiel versauen. Auch wenn das Bot-Game ein Co-Op mit richtigen Spielern war, ist es gegen Bots zu kämpfen etwa so wie mit Vanilleeis: Da kann man nix falsch machen.
Der erste Eindruck: Blizzards „The Avenger“
[pullquote]Meine Lieblings Helden vereint auf dem Schlachtfeld. Einmalig.[/pullquote]
Ihr kennt bestimmt Marvels The Avengers oder aber die Action Komposition The Expendables? So oder so ähnlich war mein erster Eindruck nach Spielbeginn, der sich immer wieder bestätigt. Arthas, Illidan, Uther, Raynor und Thrall in einem Team. Wer hätte gedacht, dass Blizzards „Best of“ mal zusammen den Weg in die Schlacht finden. Dabei ist es egal, ob gut oder böse. Als Fan von Warcraft und natürlich von Blizzard selbst war die Atmosphäre natürlich ein Knaller. Meine Lieblings Helden vereint auf dem Schlachtfeld. Einmalig. Aber auch die aufwendig gestalteten Karten finde ich nach wie vor super und entdecke in jeder Runde ein neues Detail. Arbeitende Peons oder harkende Menschen-Gärtner sorgen für ein stimmiges Gesamtwerk.
Und warum jetzt die Expendables? Der Grund liegt nahe: In Heroes of the Storm gibt es Action hoch 10. Hier wird ausnahmslos geschnetzelt, was die Abklingzeit hergibt. Egal ob beim Einnehmen von Schreinen oder Söldnerposten oder beim Sammeln von Münzen und Totenköpfen – überall herrscht Krieg unter den gegnerischen Teams. Da es nicht wirklich eine Laning-Phase gibt, aufgrund der Teamerfahrung, verteilen sich die Kämpfe über die gesamte Map und finden dort sporadisch statt.
Team? Was macht ihr? Wo läuft der denn hin?
[pullquote] Hier ist Teamwork mehr denn je gefragt.[/pullquote]
Nach ein bis zwei Runden Heroes of the Storm war mir eines schnell bewusst: Hier ist Teamwork mehr denn je gefragt. Durch die verschiedenen Aufgaben der Karten, bin ich mit meinem Helden stets in Rotation. Entweder nehme ich einen Schrein ein, Kämpfe mit Söldnern im Dschungel, steure einen wandelnden Komposthaufen oder setze einzelne Lanes unter Druck. Eine wirklich feste Position hat hier niemand, ebensowenig festgelegte Aufgaben. Um das Ganze zu koordinieren, würde ich mir ein integriertes Voice-Tool wünschen, ähnlich wie bei Evolve. Kurze und knappe Calls mithilfe eines solchen Tools könnten den Spielverlauf in Sachen Organisation verbessern.
Was ich mir zusätzlich wünschen würde, wäre ein Firmeware-Update für die Navigationssysteme der Helden. Schickt man seinen Helden über größere Distanzen, laufen diese die abenteuerlichsten Routen und Wege. Da gibt es noch Verbesserungsbedarf.
„Sh4doVV F1ght3r98 hat aber als erstes Top geschrieben“
Es gibt nichts Besseres in League of Legends, als wenn nach wenigen Sekunden in der Match-Lobby hitzige Diskussionen im Chat entfachen, wer denn jetzt auf welcher Position spielen darf. Das System in LoL und in vielen anderen MOBAs ist so, dass vor Spielbeginn alle fünf Mitspieler eines Teams in einer Lobby zusammenkommen, um die Champions auszuwählen. Hier hat es sich in LoL so eingebürgert, das der erste, der seine favorisierte Position in den Chat schreibt, den Zuspruch erhält. Ist nur doof, wenn man keinen High-Tech PC oder eine DSL Anbindung hat und verzögert der Lobby beitritt. Dann spielt man zwangsläufig das, was übrig bleibt – den Support. Und genau an dieser Stelle hat Heroes of the Storm für mich alles richtig gemacht. Wir können selbst aus freien Stücken – und ganz ohne „Hate“ – den Champion unserer Wahl spielen.
Haben wir uns für einen Helden entschieden, klicken wir einfach auf „Spiel suchen“ und bekommen vier weitere Mitspieler mit ihrer Heldenauswahl zugeteilt. Natürlich in einer Komposition, die alle vier spielbaren Helden-Rollen abdeckt. Das funktioniert aber in der Closed-Beta noch nicht so 100 prozentig. Es passiert mir öfters, dass ich als Assassine noch 3 weitere Assassine zugeteilt bekomme und wir dann mit nur einer anderen Rolle in die Schlacht ziehen. Das nehme ich aber gerne in Kauf dafür, dass ich mir den Stress um die Helden-Auswahl spare. Des Weiteren kann ein solches System natürlich nicht perfekt funktionieren, da es Helden-Rollen gibt, die viel häufiger von den Spielern gespielt werden.
It’s a real good feeling
[pullquote] Hier bleiben selbst die DMG-Dealer länger auf den Beinen.[/pullquote]
Alle MOBAs, die ich zuvor gezockt hatte, fühlten sich durchweg ähnlich an. Das Spielgefühl war einheitlich, wirkliche Unterschiede steckten neben der Grafik nur im Detail. Während meiner ersten Runde Heroes of the Storm zog ich schnell Parallelen – aber nicht zu anderen MOBAs. Die Mechaniken der einzelnen Helden, das Laufen, die Fertigkeiten und die Abläufe der Kämpfe erinnerten mich viel mehr an Warcraft III und ein bisschen an die Arenakämpfe aus World of Warcraft. Vor allem das Treffer-Feedback fühlt sich smoother an. Die Team-Kämpfe dauern länger an und sind intensiver. In anderen Games des Genres können einzelne Helden ganze Teams binnen Sekunden dem Erdboden gleich machen. Hier bleiben selbst die DMG-Dealer länger auf den Beinen.
Die Fertigkeiten der einzelnen Helden kommen den Vorbildern sehr nahe. Zum Beispiel schießt Thrall mit einem Kettenblitzschlag rum oder haut mit „Windzorn“ den Gegnern eine aufs Ohr – so wie man das von einem Schamane und dem zur Ruhe gesetzten Chef von OG erwartet.
Auch die Tatsache, dass Fertigkeiten gegen Gebäude und Türme eingesetzt werden können, gefällt mir sehr. Warum sollte das auch nicht gehen? Alles in allem empfinde ich das Kampfsystem weitaus dynamischer und moderner. Nicht so statisch wie bei den anderen MOBA-Kollegen, mal ausgenommen von Smite.
Items? Nein Danke
In all den Spielen, die ich bis jetzt gewonnen und verlorene habe, habe ich nicht 1 Sekunde irgendwelche Items vermisst. Der Einkaufstress zur Weihnachtszeit reicht mir vollkommen. Mit steigender Stufe können verschiedene Talente für unseren Helden ausgewählt werden. Das ist genug Spezialisierung und Individualität für ein MOBA.
Warum viele behaupten, dass es durch fehlende Items an Spieltiefe fehlt, kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Ich kann mir nur vorstellen, dass das Spielsystem nicht verstanden wurde oder das Spielsystem an sich nicht gefällt. Alles andere übersteigt meinen Horizont. Zumal eine wirkliche Individualisierung bei LoL oder Dota 2 eh nicht zu Stande kommt. Grund dafür ist die Meta. Es gibt einfach Builds, die durch Verwendung das volle Potenzial eines Champions ausschöpfen. Basteln wir uns was anderes zusammen, hilft es meist nur bedingt und ist wiederum sehr situationsabhängig, außerdem gibt’s direkt nen Flame.
Da weht ein frischer Wind in Sachen Kartenmechanik
Beim Spielprinzip wurde das Rad nicht neu erfunden. Es gilt, wie auch in allen anderen MOBAs, die gegnerische Basis bzw. speziell den gegnerischen Kristall-Dings-Bums zu zerstören. Doch dank der bislang sechs verschiedenen Karten, die zufällig rotieren, ist das Ziel über weitaus mehr Wege zu erreichen. Jeder der Karten beherbergt die unterschiedlichsten Aufgaben und Mechaniken. Mal gibt es zwei oder drei Lanes, mal gibt es eine extra Karte auf der Karte, mal verwandeln wir uns in einen Komposthaufen oder Drachen-Ritter. Da hat Blizzard sich wirklich was einfallen lassen und nicht einfach eine Standard 08/15 Karte in Warcraft-Optik importiert. Und genau diese Vielzahl an Karten mit den unterschiedlichen Mechaniken, die per Zufallsprinzip auserwählt werden, sorgen nicht nur für Spieltiefe, sondern auch für einen kleinen Spannungseffekt vor jedem Rundenbeginn.
Neben den verschiedenen Aufgaben einer Karte spielen die Söldnerposten im „Dschungel“ eine essenzielle Rolle. Verpasst man den Söldnern eine Tracht Prügel, bieten diese Unterstützung auf den einzelnen Lanes. Dadurch entstehen zusätzlich zu den Kartenaufgaben weitere Möglichkeiten ein Spiel für sich zu entscheiden.
[pullquote]…es ist bei weitem nicht einfach nur ein Casual-MOBA und für Newbies gedacht.[/pullquote]
Beworben wird HotS als Casual-Moba und einsteigerfreundlich. Stimmt. Aber es ist bei weitem nicht einfach nur ein Casual-MOBA und für Newbies gedacht. Es bietet eine gewaltige Vielfalt an spielerischen Möglichkeiten. Natürlich muss man zu Beginn kein Studium für die verschiedenen Items absolvieren, wie es in Dota 2 der Fall ist, trotzdem ist es schwer zu meistern. Blizzard hat mit Heroes of the Storm jede Menge frischen Wind in das Genre gebracht, gepaart mit intuitiven Ideen, die mir in der Umsetzung wirklich gut gefallen. Ich würde mir wünschen, wenn HotS den Sprung in die eSport Szene schafft und zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz für die anderen MOBA Kollegen wird.
Wenig Bugs. Viele Pestizide
Wirklich große Bugs oder Ungereimtheiten sind mir in der Closed-Beta bislang nicht aufgefallen. Natürlich fühlen sich manche Helden stärker an und manche gar unbrauchbar. Das ist eine Frage der Helden-Balance. Aber durch das einzigartige Spielprinzip, in dem der Held nicht so sehr im Mittelpunkt steht, ist das gut zu verkraften. Entscheidend ist das Team-Play. Alleine kann hier keiner ein Spiel gewinnen im Gegensatz zu anderen MOBAs.
Zum Ingame-Shop und zum Bezahlmodell gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Bei Release wird Heroes of the Storm ein Free-2-Play Titel werden, der sich über kaufwütige „Ich brauch den Skin“-Spieler finanziert. Wir können im Shop neue Helden mit Gold und mit echtem Patta erwerben. Pro gewonnenem Spiel erhalten wir 30 Gold. Das ist nicht wirklich viel, wenn man bedenkt, dass die meisten Champions 10.000 Gold kosten. Aber dafür gibt es täglich eine Quest. Diese kann zwischen 200 und 800 Gold einbringen, je nach Aufgabe. Manchmal müssen wir drei Spiele mit einem Krieger absolvieren, manchmal zwei Spiele mit einem Starcraft-Helden.
Kleiner Tipp am Rande: Immer, wenn wir einen Helden auf Level 5 gelevelt haben, erhalten wir 500 Gold. Das ist zwar nur begrenzt möglich, da wir irgendwann alle Helden auf mindestens Stufe 5 haben, aber gerade am Anfang ein guter Weg, um schnell an Gold zu kommen. So ein 10k Gold Held lässt sich für 9,99€ auch direkt erwerben. Was ich allerdings ganz besonders spitze am Shop finde, ist die Möglichkeit, die verschiedenen Helden mal zu testen. Das ist eine Funktion, die viele andere Spiele implementieren sollten. So kauft man nicht immer die Katze im Sack. In Heroes of the Storm ist es so, dass man den Helden in einer kleinen Arena ganz umsonst gegen einen Bot testen darf. Nix Wildes, aber ungemein hilfreich.
Fazit aus der Beta
Ein Spiel zu bewerten, das sich aktuell in der Closed Beta befindet, ist natürlich schwierig. Es kann sich schließlich noch alles ändern. Ob es mir gefällt? Ich bin leider einer der von Network Spikes geplagten Spieler. Eine Runde Heroes of the Storm sieht bei mir aus wie eine Warcraft Diashow. Auch wenn ich hart im Nehmen bin, würde ich unter diesen Umständen einen Haken an egal welches Spiel machen. Heroes of the Storm spiele ich immer noch.
Jetzt interessiere ich mich natürlich für Euren ersten Eindruck vom Spiel: Wie ergeht es Euch in der Closed Beta? Was haltet ihr von Blizzards Interpretation eines MOBAs?
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Heute Morgen ging der aktuellste Hotfix für World of Warcraft live und kümmert sich um einige Probleme und Beschwerden der Spieler.
PvP-Änderungen
Aller im PvP verursachte Schaden wird pauschal um 10% reduziert. Das ist ein recht direkter Buff für alle Heiler, die nun deutlich mehr Reaktionszeit haben, um ihre Kollegen an das Leben zu ketten. Der Nerf wurde notwendig, weil durch die Inhalte und Änderungen am Talentsystem mit Patch 6.1 generell mehr Schaden ausgeteilt wurde, dies versucht man nun zu kompensieren.
Jägern geht es ebenfalls etwas an den Kragen. Deren Pets verursachten durch den Skill “Cornered” im stark angeschlagenen Zustand 50% zusätzlichen Schaden, dies wurde nun auf 20% geschwächt, um Jägern die Motivation zu nehmen, ihre Begleiter dauerhaft auf einem niedrigen HP-Stand zu halten.
…macht nun weniger Schaden 🙁
Mehr legendäre Items für Twinks
Wer auf seinem Hauptcharakter bereits einige Schritte der legendären Questreihe abgeschlossen hat, der kann sich freuen: Zweitcharaktere auf demselben Account erhalten deutlich schneller die benötigten Sammelgegenstände aus Hochfels und der Schwarzfelsgießerei. Die “alten” Questschritte können somit in nur wenigen Wochen absolviert werden.
Die Monsterhatz Evolve erhält Ende des Monats zwei neue Karten. Dabei werden XBox-Spieler wieder bevorzugt. Nur sie können schon Ende März in die beiden neuen Areale, PC- und Playstation-Spieler müssen einen Monat länger warten..
Am 31. März werden XBox-Spieler Zugang zu zwei neuen Karten in Evolve erhalten. PC- und Playstation-Zocker können erst am 30. April loslegen. Das teilt Evolve in einer Pressemeldung mit.
Bei den neuen Karten handelt es sich um die „Broken Hill Foundry“, das ist die Karte, auf die man schon mal einen Blick werfen konnte. Die Karte spielt nicht in der Wildnis, sondern ist ein Industrie-Komplex auf drei Ebenen. Daher gibt es auch keine Wild-Tiere. Die Monster ernähren sich aus Fässern mit Bohrium. Diese zu öffnen, macht kräftig Geräusche. Die zweite Karte führt in eine Bohrium-Mine. Hier gibt es ein Labyrinth aus Tunneln. Monster können „Abkürzungen“ in bestimmte Fels-Formationen schlagen, um schneller voranzukommen oder die Jäger in die Irre zu führen.
Hört sich doch nach einer spannenden Ergänzung für Evolve an. Die Karten werden kostenlos sein. Alles in Ordnung, wenn die wirklich krasse Bevorzugung der XBox-Spieler nicht wäre.
Beim Shared-World-Shooter Destiny hat der letzte Patch dafür gesorgt, dass Impulsgewehre im Aufwind sind. Davon profitiert auch eine der vier Primärwaffen aus dem harten Modus von Crotas Ende: Der Erlass der Überseele. Statt nur zu einer Raid-Spezialwaffe, die gegen Ritter taugt, hat sie nun ein breiteres Betätigungsfeld.
Viele von Euch haben sich gewünscht, dass wir uns auf mein-mmo einmal die vier Primärwaffen anschauen, die mit dem harten Modus vom Raid Crotas Ende ins Spiel kamen. Die „Abgrund Trotzender“, den Hexentöter, haben wir Euch bereits vorgestellt. Heute schauen wir uns den „blauen Laser“, das vollautomatische Impulsgewehr „Erlass der Überseele“, an.
Impulsgewehr: Vom hässlichen Entlein zur hässlichen Überraschung für den Gegner
Impulsgewehre waren lange Zeit das hässliche Entlein unter den Primärwaffen Destinys. Und so kam zum Start des Hard-Raids vor allem der Handfeuerwaffe „Crotas Wort“ und dem Scoutgewehr „Ir Yûts Reißzahn“ die meiste Aufmerksamkeit zu. Doch seit dem letzten Patch ist auch Erlass der Überseele (Oversoul Edict) im Kommen – genau wie andere Impulsgewehre auch.
Prädestiniert ist die Waffe für jede Situation, in der man sich vor allem mit den Schar-Rittern abgeben muss: Das sind etwa die Beschwörungsgruben, der Strike gegen Omnigul oder natürlich der Raid Crotas Ende. Die Riter sind wegen ihrer Spezialfähigkeiten, die sie zusätzlich schützen, normalerweise richtige Brocken und lassen sich nur schwer aus dem Weg räumen, mit dem „Erlass der Überseele“ ist das kein Problem mehr. Die schießt durch das Schild hindurch. Und das war lange Zeit auch das einzige, wofür das Arkus-Impulsgewehr gut war.
Dank 9,7% mehr Schaden vom Ritter-Töter zum Alles-Töter in Destiny
Doch mit den 9,7% mehr, die Impulsgewehre nun an Schaden anrichten, ist die Waffe kein reiner Spezialist in Destiny mehr. Auch im PvP kann man damit nun Erfolg haben. Wobei hier die Schar-spezifischen Perks nichts nutzen und es daher nicht ganz für die besten Impulsgewehre im PvP reicht.
Dabei ist der „entscheidende Faktor“ bei dieser Primärwaffe sicher der vollautomatische Modus, der bei einem Impulsgewehr, das ja auf mehrere Feuerstöße setzt, einfach gut kommt. Die “Erlass der Überseele” gibt es übrigens nach dem Lampenwald im Raid “Crotas Ende” (Hard-Mode).
Dabei ist die Frage, ob man lieber dank Feld-Scout mit 42 Aufladungen in den Krieg zieht oder doch lieber auf eine erhöhte Stabilität setzt. Unsere Freunde von ProNDC stellen Euch den Erlass der Überseele im Detail und im Video vor:
http://youtu.be/ynU4nYWvb-0
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