Destiny gewinnt mal was Großes, Hearthstone und League of Legends wieder kleinere Preise

Destiny gewinnt den ersten bedeutenden Preis als Spiel des Jahres 2014. Der MMO-Shooter staubte bei den BAFTAs ab. Derweil gewinnen die anderen Online-Games Hearthstone und der Dauerbrenner League of Legends in den Nebenkategorien.

Destiny ist ein Erfolg, aber nicht unbedingt bei allen gleichermaßen beliebt. „Es hat einen Preis gewonnen? Gibt’s denn einen für das Spiel, mit dem größten Potential, das dann doch nur okay wurde?“, fragte zum Beispiel ein spitzzüngiger Leser auf einer US-Seite.

Destiny endlich mal vor Shadow of Mordor und Dragon Age: Inquisition

Nein, so einen Preis gibt es nicht, sondern schon einen richtigen und einen der vielen „Das ist das Spiel des Jahres!“-Preise hat man nun nach Seattle geholt.

Destiny Crispy

Destiny hat in der Nacht vom Donnerstag auf den Freitag die British Academy Game Awards als Spiel des Jahres gewonnen. Bei eigentlich allen möglichen andere Preisverleihungen der letzten Monate war dieser Titel entweder für Dragon Age: Inquisition oder für Shadow of Mordor reserviert. Destiny gewann bei diesen Veranstaltungen zwar auch immer Preise, aber eher in den Nebenkategorien für die beste Technik, den besten Soundtrack, das beste Online-Spiel oder das beste Action-Spiel. Nicht so diesmal. Da steckte man den dicken Preis ein und freute sich auch dementsprechend drüber.

Destiny-BAfta

Man twitterte den Erfolg, machte aus dem BAFTA ein Destiny-Loot und gab gut gelaunt Interviews, in denen man betonte, wie wichtig die Anerkennung der Spieler für das Team sei. Und die harsche Kritik nimmt man als Ansporn, noch besser zu werden, und als Zeichen dafür, wie viel Destiny mittlerweile so vielen bedeute.

Hearthstone gewinnt Multiplayer-Medaille, League of Legends ist beständig

Mit dem Preis für den besten „Multiplayer“ ging diesmal Blizzards Hearthstone nach Hause. Auch Hearthstone hat für 2014 schon einige Preise eingesteckt, oft fürs beste „Mobile“ oder das beste „Strategie-Spiel.“ League of Legends hingegen ist schon länger auf dem Markt und ist daher bei den meisten Preisverleihungen nicht vertreten. Dabei kann es sich aber der Gunst der Spieler sicher sein, in wohl keinem anderen Online-Spiel haben die PC-Zocker soviele Stunden verbracht wie in League of Legends. Wer braucht da schon Preise. Aber schaden tun sie bekanntlich auch nicht: Bei den BAFTAs gab es diesmal den Preis für das beste „beständige Spiel.“ (Persistent Game)

Einen Preis für sein Lebenswerk bekam David Braben, der Kopf hinter Elite: Dangerous, verliehen.

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Quelle(n): Awards Bafta
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