ArcheAge: Trion Worlds bringt Event live, weiß selbst nicht, wie es funktioniert

Beim Sandpark-MMO ArcheAge sorgt die Kommunikation zwischen US-Publisher Trion Worlds und dem koreanischen Entwickler XLGames erneut für ein Missverständnis.

Seit kurzem ist in ArcheAge ein neues Event live. Das wurde in einem der letzten Live-Streams angekündigt. Spieler sollten einen roten Drachen töten können. Und man hätte dann eine Stunde Zeit, die Leiche des Drachen zu looten, so hieß es.

Als das Event dann wirklich live ging, war von einer Stunde nichts zu merken. Schon nach deutlich kürzerer Zeit, nach wenigen Minuten, verschwand die Leiche. In den einschlägigen Foren waren Threads zu lesen: „Trion Worlds hat uns erneut angelogen.“ Die Spannung zwischen Spielern und dem US-Publisher Trion Worlds ist seit dem Launch gespannt, könnte man sagen.

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In einem Forum-Post am Donnerstag und in einem Live-Stream vom Freitag kam dann die Aufklärung: Es war ein Missverständnis. Bei Trion Worlds habe man geglaubt (und es auch so weitergegeben), es wäre eine Stunde „realer Zeit“ gemeint. In Korea hatte man aber „eine Stunde im Spiel“ gemeint und die ist deutlich schneller rum.

Man habe das bei Trion Worlds vorher nicht testen können, da solche Events fest im Code von ArcheAge verankert seien und erst aktiv würden, wenn deren Zeit gekommen ist. Für die Zukunft will man das ändern, um Events schon vor ihrem Erscheinen zu testen und deutlich bessere Informationen zu liefern.

Mein MMO meint: Wir haben die schwierige Partnerschaft von XLGames und Trion Worlds zu unserem MMO-Fail 2014 gekürt. Das soll an dieser Stelle mal Meinung genug sein.

Quelle(n):
  1. Forum (Scapes)

EVE Online: Mit so vielen iPhones läuft New Eden

EVE Online ist in vielen Aspekten ein MMO der Superlative: Die meisten Spieler auf einem Server online oder die größte Schlacht innerhalb eines MMO. Solche Rekorde stellt das Spiel aber nur mit einer passenden Hardware auf.

1838 iPhones in Reihe geschaltet

In EVE Online gibt es nur einen Server (lässt man den Testserver aus) mit dem Namen Tranquility. Hier tummeln sich schon einmal 65303 Spieler gleichzeitig. Klingt nicht nach viel, doch wenn man sich überlegt, dass sich die Spieler auf einem einzigen Server befinden, überflügelt das selbst die bevölkerungsreichsten WoW-Server. 3936GB RAM und 2574 GHz sind dafür nötig. Das ist die Leistung von 858 High-End Prozessoren oder eben 1838 iPhones.

Blutbad von B-R5RB

Während der Riesenschlacht im B-R5RB-System reichte die CCP-Hardware aber oft nicht aus. So wurde die Schlacht teilweise auf eine andere Node verschoben. Durch diesen zusätzlichen Knotenpunkt, fand ein besserer Transfer der User-Clients und dem CCP-Server statt. Ein paar Spieler, die nicht aktiv teilgenommen haben, musste man dennoch vom Server trennen, doch dafür konnte die Schlacht einigermaßen flüssig fortgesetzt werden. 5000 Spieler standen sich bei diesem bisher größten Clash gegenüber und pulverisierten umgerechnet 300.000 US-Dollar – nicht wenig.

We have a battle of 5,000 players. Let’s disconnect 100 players so the battle can continue.

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Lag? Wir nennen es Time Dilation!

Lags gibt es überall. Bei EVE Online können diese kurzen Störungen aber besonders ärgerlich sein, da jedes Schiff, das man verliert, für immer weg ist. Am nächsten Friedhof wiederbeleben ist deshalb nicht drin. Um das Problem mit den Lags bei größeren Schlachten zu beseitigen, führte CCP 2010 das Time-Dilation-System ein. Wie im Video zu sehen ist, wird dazu die Zeit einfach verlangsamt. Die Symptome von Lags werden damit nicht entfernt, aber die Folgen können abgeschwächt werden. Das macht das Leben eines Fleet Commander in einer 2500 Mann starken Flotte doch um einiges leichter.

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Das Cluster-System

New Eden besteht übrigens aus mehr als 5000 einzelnen Sonnensystemen. Wie bei der Schlacht von B-R5RB sind hohe Spielerzahlen in einem dieser Systeme nicht vorherzusehen und passieren spontan. Grund sind Jump-Drives, die es ermöglichen, aus quasi jeder Position in News Eden auf eine andere zu springen… und plötzlich ist man mitten in der größten EVE Online Schlacht. Die Sonnensysteme sind in einem Cluster-System angeordnet und in Zukunft will CCP besser auf riesige Kämpfe reagieren. Dazu wird vor allem den 0.0-Systemen mehr Power zugeordnet.


Noch nicht bei EVE Online dabei? Die Trial geht immerhin 30 Tage, die dir einen ersten Überblick über das hochkomplexe MMO geben. In diesem Beitrag nenne ich euch 3 Gründe, um EVE Online anzufangen und mehr zum Sandbox-Weltraumsimulation gibt es darüber hinaus auf unserer Themenseite zu EVE Online.

Quelle: techradar.com

Destiny: 10.00 Glimmer in 6 Minuten – Spieler finden neue XXL-Loot-Cave – Klingentänzer bevorzugt

In Destiny haben vor allem Klingentänzer neue Farmspots für sich entdeckt, die der ehemaligen Loot-Cave ähneln. Allerdings mit riesiger Ausbeute: Bis zu 10.000 Glimmer in 6 Minuten sollen möglich sein.

Es ist eine Art „Lootcave XXL“, die Spieler entdeckt haben. Wobei „entdeckt“ hier das falsche Wort ist: Sie haben eher eine Methode gefunden, wie man diese Spots nun richtig ausnutzen kann.

Die Ausbeute ist fantastisch: Über 10.000 Glimmer in 6 Minuten sollen möglich sein und dazu noch Engramme en Masse und Dinge, die man verscherbeln kann.

Destiny-Lootcave

Allerdings hat der Farmspot auch einige Haken: Er ist nur während der „The enemy is moving against each other“-öffentlichen Events aktiv und damit nur einige Minuten pro Stunde. Diese serverweiten Events sorgen dafür, dass sich verfeindete Fraktionen unter den Gegnern gegenseitig attackieren. An ganz bestimmten Stellen in der Welt von Destiny entsteht dann ein Endlos-Spawn aus richtig vielen Gegnern.

Klingentänzer, eine spezielle Unterart des Jägers, sind nun auf die Idee gekommen, wie man diesen Strom an Gegnern am besten anzapfen kann: direkt an der Quelle. Sie gehen hier mit mindestens 2 Klingentänzern hinein und 4 weiteren Spielern als Unterstützung – also mit einer vollen Raid-Gruppe. Dann können die Klingentänzer – mit den richtigen Skills  – in den sogenannten „Infinite Super“-Modus fallen. Sie haben ihre Superfähigkeit dauernd aktiv. Dadurch dass es mehrere von ihnen sind, können sie immer weiter die Orbs aufsammeln und so ihrem Super Nahrung geben. Denn die bringen mehr, wenn die Spieler in einer Gruppe sind.

Dadurch dass die Spieler nicht, wie bei den Loot-Caves sonst notwendig, in sicherer Entfernung bleiben müssen, um den Spawn freizuhalten, ist eine unglaubliche Frequenz möglich, in der die Gegner ins Gras beißen, ihre Beute fallen lassen, reinkarnieren und wieder Weltraumstaub schmecken.

Destiny Monster Action

Das klingt alles irgendwie zu fantastisch, um wahr zu sein, oder? Und tatsächlich ist es auch ein fantastischer Anblick, wenn man sich das mal anschaut:

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Hier ist nicht nur das Gameplay großartig, sondern auch die Loot-Ausbeute. Natürlich werden hier zusätzlich noch die glimmersteigernden Mittel genutzt wie Blaue Polyphage für Vex-Gegner oder der schwarze Wachsgötze für die Schar.

Die beliebteste „XXL-Lootcave“ für diesen Spot befindet sich auf der Venus – wie im ersten Video zu sehen. Aber auch mit anderen „Event“-Höhlen klappt die Methode, wie hier mit Leibeigenen im Kosmodrom auf der Erde. Der Youtuber nannte es: Den meisten Spaß, den er seit Ewigkeiten in Destiny hatte.

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Andere bekannte Glimmer-Spots, die immer zu erreichen sind, haben wir hier mit der Exclusion-Zone vorgestellt und Flintenliebhaber sollten sich vielleicht mal diesen Spot ansehen.

Rift: Noch nie war es so leicht, schick zu sein – mit 3.2. kommt ein neues Garderoben-System

Das Free2Play-MMO Rift überarbeitet sein Garderoben-System: Erscheinungsbilder und Farben werden künftig in einer Kollektion gesammelt.

Als MMORPGler kennt man das: Da ist ein neues Rüstungs-Teil gefunden und es sieht einfach blöd aus. Die Hose passt nicht zu den Stiefeln, die Brust nicht zum Helm. Zum Glück haben gute Geister das “Transmorgifizieren” erfunden: Dadurch können Items ihre Stats behalten, aber wie andere aussehen. Normalerweise muss man dazu, die alten “schönen, aber nutzlosen” Items ewig mit sich herumschleppen. Das änderte sich im letzten Jahr bei Guild Wars 2. Nun zieht das Free2Play-MMO Rift nach.

Wir haben vor zwei Wochen schon darüber berichtet, dass sich Rift beim Garderoben-System am in diesem Punkt unerreichten Guild Wars 2 orientieren möchte. Da war das alles noch in einer frühen „Ja, wahrscheinlich kommt das so, könnte aber auch Quatsch sein“-Phase. Jetzt sind wir ein paar Wochen weiter und bei Trion Worlds ist man der Ansicht: Okay, das ist nun spruchreif. Mit dem nächsten Patch 3.2. wird man das Garderoben-System umstellen und um den Luxus bereichern, den bisher nur GW2-Spieler kennen.

Rift-3.2.-Garderobe

In einem Blog an die Community stellt man das neue System vor: Im Prinzip kann man nun selbst bestimmen, wie das Rüstungsteil oder die Waffe aussehen soll. Und zur Auswahl beim Erscheinungsbild hat man alle Items, die man gesammelt hat und deren Erscheinungsbild mit dem Sammeln freigeschaltet wurde.

Die genauen Abläufe sind vielleicht besonders interessant, wir zitieren Trion Worlds:

Was geschieht, wenn alles live geht?

  1. Das System wird euer Inventar, eure Bank und eure Garderobe überprüfen und alle entsprechenden Erscheinungsbilder automatisch freischalten.
  2. Das System wird die Erscheinungsbilder von Gegenständen freischalten, die ihr zwar verdient, aber vielleicht schon entsorgt habt. Wenn ihr beispielsweise die Erfolge in den Überfluteten Hallen erreicht habt, durch die man Wasser-Helm und -Schultern erhält, werden diese für euch automatisch freigeschaltet. Auch alle Erscheinungsbilder der von euch umgestalteten Waffen werden für euch freigeschaltet.
  3. Die “echten” Gegenstände, die sich in eurer Garderobe befanden, werden per Post zu eurem Charakter zurückgesandt und behalten ihre Werte (Farbe, Seelenbindungsstatus, Handwerkername etc.).
  4. Die Daten all eurer Garderobensets werden so eingetragen, dass sie dem bereits Vorhandenen entsprechen, einschließlich Erscheinungsbild der Gegenstände, Farbe und Kontrollkästchen für Sichtbarkeit.

Die weiteren Details könnt Ihr im Rift-Blog nachlesen. Die Quelle haben wir Euch unten verlinkt.

Quelle(n):
  1. Rift-Blog

Spellweaver TGC: Wir verlosen Keys für die Closed-Beta, mit Boosterpacks

In Zusammenarbeit mit dem Entwickler Dream Reactor LLC verlosen wir 50 Keys für die Closed Beta vom Kartenspiel Spellweaver TGC.

Vor kurzem stellten wir euch mit Spellweaver TCG eine mögliche Alternative zu Hearthstone vor. In Kooperation mit dem Entwickler verlosen wir nun 50 Keys für die Closed Beta. Zusätzlich gibt es 7.500 Gold, das entspricht 6 Boosterpacks.

Mit Beginn der Open Beta am 24. April 2015 kommt es zu einem Reset der Accounts. Wer Geld investiert hat, der muss nicht um den Verlust trauern. Er erhält nach dem Reset das 1,5-fache von dem Gekauften zurück. Ferner erhält man für je 10 absolvierte Spiele in der Closed Beta 1 Boosterpack in der Open Beta (bis maximal 50).

Wer leider kein Glück hatte und nicht auf die Open Beta warten will, hat noch zwei weitere Möglichkeiten. Er kann sich auf der Homepage spellweaver-tcg.com mit seiner E-Mail-Adresse registrieren und hoffen, dass ihm ein Key zugeschickt wird. Alternativ kann er auch mindestens 10$ bezahlen und erhält neben dem Key noch einige Boni.

Spellweaver TCG befindet sich seit 4 Jahren in Entwicklung. Es hat gewisse Ähnlichkeiten mit Magic: The Gathering bringt aber auch eigene Ideen mit ein. Mehr über Spellweaver erfahrt ihr in unserer Vorstellung.

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Das Gewinnspiel führen wir mit dem Verlosungs-Tool godankey durch, ganz nach dem Motto: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Eure Daten werden anonymisiert, nicht gespeichert und nur für das Versenden der Codes genutzt. Die Teilnahme ist kostenlos und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.  

Crowfall: Kickstarter Finanzierung erfolgreich

Das Fantasy-MMORPG Crowfall hat seine Kickstarter-Kampagne mehr als nur erfolgreich abgeschlossen. Auf den Zielgeraden schaffte man es mit Hilfe der Unterstützer, noch ein paar verbliebene Ziele zu erreichen.

Am 26. März endete die Kickstarter-Kampagne – ingesamt wurde eine beachtliche Summe von 1,7 Millionen Dollar eingenommen. 200.000$ davon allein in den letzten 24 Stunden. Mit dem netten Nebeneffekt, dass auf den letzten Metern mehrere, noch ausstehende Strech-Goals erreicht wurden. Die meisten davon betreffen die Unterstützer, die sich auf zusätzliche Inhalte bzw. Boni freuen dürfen – wie zum Beispiel einen persönlichen Schmied, der ein verbessertes Crafting garantiert und ein eigenes Relikt.

Doch es gibt auch etwas für alle Spieler: Das Regelsystem wird um ein neues Ziel erweitert. So sollen 12 Fraktionen, jede für einen Gott stehend, um die Herrschaft über die Weltkarte einer Kampagne kämpfen können. Wer will, kann darüber hinaus nun auch mit einem neuen Archetypen, den Minotauren, in die Schlacht ziehen.

Nachdem die 1,6 Millionen Dollar erreicht wurden, schaltete man ein kompetitives Feature frei, bei dem sich die besten Gilden in einem länger anhaltenden Turnier messen werden können. Zuvor müssen sie sich aber qualifizieren, indem sie eine Kampagne gewinnen. In den anschließenden Turnierkämpfen gibt es nur einen einzigen Sieger, der ein besonderes Artefakt erhält, das deutlich macht, wer zu den Besten gehört: den Dragon Throne.

Das letzte erreichte Stretch-Goal sind Begleiter, die einem im Kampf unterstützen. Diese müssen wie die Mounts vorher gezähmt werden.

Crowfall Stretch Goals

Wer die Kickstarter-Kampagne verpasst hat, kann die Entwickler auch auf der offiziellen Website crowfall.com mittels PayPal untersützen. Man erhält allerdings andere Bundles dafür. Wer noch mehr über den großen Kickstarter-Erfolg erfahren möchte, dem legen wir unsere Previews nahe:

Guild Wars 2: Kommt jetzt der ultimative Debuff?

In der Hoffnung, dass der Release von “Guild Wars 2: Heart of Thorns” bald vor der Tür steht, kündigt ArenaNet immer mehr Änderungen im kommenden Addon an. So dürfen sich jetzt vor allem Spieler freuen, die dem Gegner gerne mit Zuständen das Leben schwer machen.

Kein Conditions-Cap mehr

Zustände, wie Bleeding, konnten bei einem Gegner bisher nur bis zu einem bestimmten Cap stacken. Das machte vor allem das Zusammenspiel von Charakteren schwer, die eben auf diese Zustände (Conditions) spezialisiert sind. Je mehr Spieler so beispielsweise an einem Boss stehen, desto weniger ist der Schade, den jeder einzelne Spieler über die Zustände hinzufügte. Logisch: Ab einem Cap verlängert man mit den Skills nur noch die Dauer der Zuständ, fügt aber keine neuen Stacks hinzu.

Wie genau die Änderung vor allem im PvE wirken wird, das mit HoT herausfordernder werden soll, weiß man bisher noch nicht. Wir freuen uns allerdings auf den ultimativen Debuff, der mit Heart of Thorns dann wohl möglich ist. Mehr Schaden macht der Debuff dann übrigens mit einem Legendary, welches ihr in Zukunft auf andere Wege erhaltet.


Mehr Informationen zum Addon Heart of Thorns und allgemein zu GW2, gibt es auf unserer Themenseite zu Guild Wars 2.

Quelle(n):
  1. massivelyop.net

So sieht Halo Online aus

Halo-Online-1Person

Es gibt nun einen Gameplay-Trailer zu Halo Online, dem Multiplayer-Ableger der Shooter-Franchise in Russland.

Letzte Woche haben wir von Halo Online berichtet, einem Spiel, mit dem 343 Studios Fans in Russland gewinnen will. Der Multiplayer-Shooter wird von Saber Active exklusiv für den russischen Markt als Free2Play-MMO entwickelt. Ob das Spiel jemals auch in andere Regionen kommt, ist im Moment noch unsicher.

Das Spiel läuft auf einer modifizierten Version der Halo 3 Engine, hat keine Kampagne, sondern kompetetive Modi, die den Kampf zwischen 4 bis 16 Spielern unterstützen.

Solche Ableger von großen Franchises als MMO-Versionen in andere Märkte sind nicht unüblich: So gibt es etwa Borderlands Online oder Call of Duty Online in China.

Quelle(n):
  1. 2p.com

MMO-Riesen NCSoft (Guild Wars 2, WildStar) und Nexon (Maplestory) weiter im Konflikt

Die beiden koreanischen MMO-Giganten NCSoft (Guild Wars 2, WildStar) und Nexon (Maplestory) haben ein Problem miteinander. Auf einem Shareholder-Meeting von NCSoft zeigte sich das erneut.

Nexon (Atlantica Online, Maplestory, Vindictus) ist aus unserer westlichen Sicht kein großer Name, in Korea aber ist man der Platzhirsch. NCSoft hingegen ist für uns mit Guild Wars 2 und WildStar ein präsentes Unternehmen, in Korea spielt man, obwohl man die unglaublich populäre Lineage-Franchise hat, nur eine untergeordnete Rollen im Konzert der MMO-Riesen.

Nexon ist der größte Anteilseigner bei NCSoft und hat in letzter Zeit versucht, größere Kontrolle über den Konzern zu gewinnen. NCSoft hat, um sich gegen eine mögliche Übernahme zu wehren, etwa Anteile beim Mobile-Game-Spezialisten NetMarble erworben. Das kam jetzt bei einem Shareholder-Meeting von NCSoft erneut aufs Trapez.

GW2 Addon - Heart of Thorns
An ein erfolgreiches Guild-Wars2-AddOn sind viele Hoffnungen von NCSoft geknüpft.

Dort wollten die Vertreter von Nexon wissen, warum NCSoft die Anteile an NetMarble so teuer erstanden hat. Außerdem sprach man an, dass der NCSoft-Chef seinen Bruder und seine Frau in hohe Positionen im Unternehmen gehoben hat, ohne Nexon darüber zu informieren.

Kae-Tik-Jin, der NCSoft-Chef, wurde auf dem Meeting für drei weitere Jahre als CEO von NCSoft bestätigt und rechtfertigte sich gegen die Angriffe von Nexon: NetMarble sei eine solide Investition und den Preis wert. Zwar stimme er zu, dass es unüblich sei, Familienmitglieder zu befördern, allerdings arbeiteten sein Bruder und seine Frau hart. Beide hätten schon Erfolge vorzuweisen, die diese Beförderung rechtfertigten.

Lineage Eternal
Lineage Eternal ist der nächste Pfeil im Köcher von NCSoft.

Nexon ging nicht so weit, gegen die Verlängerung des Vertrages von Kae-Tik-Jin zu stimmen. Allerdings bat man um Transparenz und darum, wichtige Entscheidungen zu erklären.


Investment-Firmen knüpfen den Fortgang dieser Geschichte an den finanziellen Erfolg von NCSoft. Der hängt ihrer Ansicht nach von einem erfolgreichen Guild Wars 2-AddOn und einer gelungenen Beta-Phase von Lineage-Eternal ab.

Black Desert: Blühende Landschaft – Pearl Abyss blickt auf 100 Tage Live-Entwicklung zurück

Das koreanische Sandpark-MMO Black Desert spendiert sich zum 100-tägigen Jubiläum einen neuen Gameplay-Trailer.

Wenn sie eins können, dann sind es Trailer! Zum Glück können sie bei Pearly Abyss nicht nur eins, sondern haben mit Black Desert vielleicht eines der spannendsten MMORPGs der nächsten Jahre am Köcheln. Im Moment ist die Grafikbombe in der Open Beta, aber das ist eigentlich bei einem Free2Play-Titel in Asien schon ein Release.

Black-Desert-Valkyrie

Seit 100 Tagen läuft die offene Beta, es kamen schon neue Klasse wie der Bestienmeister und der Blader hinzu, ein neues Gebiet hat bereits eröffnet, am Gameplay wird kräftig geschraubt, neue Features kommen im Monatstakt hinzu, und demnächst soll es mit dieser Dame, der Walküre, weitergehen:
Zwar ist auch bei Black Desert nicht alles Jubel, Trubel, Heiterkeit und es gibt Makel im Konzept, doch mittlerweile haben sich 1,5 Millionen Spieler das Game angeschaut und zum Schauen gibt es ja wirklich eine Menge:

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Quelle(n):
  1. mmoculture

Destiny lässt Lücken, damit die Community sie füllt

Der MMO-Shooter Destiny hat kein Matchmaking für die Raids, sondern findet es besser, wenn die Community das macht. Überhaupt vertraut man den Fans dabei, die zahlreichen Informations- und Featurelücken zu füllen und bindet sie dadurch stärker ans Spiel.

In einem Interview mit vg247 erzählt der Community-Manager von Destiny, DeeJ, jetzt, wie das mit dem Matchmaking so ist. Denn das „Auto-Matchmaking“ funktioniert zwar für die „einfachen Gruppenaufgaben“ in Destiny, für die schwierigeren Dinge im Spiel ist es aber nicht möglich, sich über einen Algorithmus zu finden. Wer Atheon oder Crota bezwingen will, kann nicht auf einen anonymen und automatisierten Mechanismus vertrauen.

Ein katastrophaler Fehler für so manchen Kritiker des Spiels. Wie konnte man so ein grundlegendes Feature denn nur übersehen? Schon vor dem Release schossen Seiten aus dem Boden, die diese Nachlässigkeit von Bungie beheben wollten: mit selbst gebastelten Raidfindern etwa. Doch Bungie sagt nun: Das war Absicht. Genau so haben wir uns das vorgestellt.

Destiny-Atheon

Beim Matchmaking hat Bungie mittlerweile ein Stückweit nachgeben. Lange Zeit war das Matchmaking für die heroischen Strikes nicht möglich. Das hat man mittlerweile aber erlaubt. Im Moment ist es nur noch für den Nightfall, den wöchentlichen Dämmerungs-Strike, und die Raids nicht aktiviert.

Stattdessen finden sich Spieler über LFG-Tools auf externen Seiten oder über Facebook-Gruppen. Sie kommen über Foren über Foren zusammen. Und Bungie ist damit absolut zufrieden und einverstanden, wie es heißt. Ja mehr noch: Man hat’s regelrecht darauf angelegt. Und wer darauf wartet, dass das Matchmaking für den Nightfall oder die Raids kommt, der kann wohl noch lange warten.

Destiny Team

„Wenn sich gleichgesinnte Spieler zusammenfinden und gemeinsam an etwas arbeiten, ist es so viel besser, als wenn wir einen Algorithmus schreiben, der für jeden funktioniert“, so DeeJ im Interview. „Wenn sich kleine Cluster von Spielern zusammenfinden ist das, unserer Erfahrung nach, viel besser als ein System, das für alle gilt.“

Lücken lassen, damit andere sie füllen können

Mein MMO meint: Die Erfahrung der letzten Monate scheint Bungie hier Recht zu geben. Wenigstens für Spieler, die sich überwinden und sich auf die Suche nach anderen einlassen. Denn während im „Auto-Matchmaking“ es immer häufiger dazu kommt, dass einzelne Spieler afk gehen und sich vom Rest der Gruppe durchschleifen lassen, ist es was anderes, wenn man Spieler über Facebook-Gruppen oder Foren auftut. Hier haftet jeder mit seinem eigenen Namen.

Das ist auch eine Erfahrung aus anderen MMORPGs. Zwar wird es durch ein “Auto-Matchmaking” deutlich leichter, andere Mitspieler zu finden. Die Wertschätzung, die man denen entgegenbringt, schrumpft aber extrem: Das “man sieht sich eh nur einmal”-Konzept des anonymen Zusammenfindens gehört nicht gerade zu den Schokoladenseiten moderner MMORPGs.

Destiny-Team

Überhaupt ist es ieine interessante Idee, Lücken und Leerstellen zu lassen, die von der Community gefüllt werden. Schon früh gab es etwa Seiten, die Event-Timer brachten, oder Youtuber, die bestimmte Spiel-Mechaniken erklärten oder Waffen besprachen, da der Shooter hier mit Informationen so stark geizte.

Destiny-Ritter-Schar

Vielleicht hat das Game deshalb so viele große Youtube-Kanäle, weil es diesen Bedarf an Informationen gibt und dadurch der Kick entsteht, sich außerhalb des Games mit Destiny zu beschäftigen, die Geheimnisse zu entschlüsseln. Bei einem Spiel, das einem alles vorkaut, wäre das sicher nicht der Fall.

Auch dem nach wie vor beliebten World of Warcraft sind mittlerweile professionelle Seiten gewachsen, die davon leben, den Spielern das zu erzählen, was Blizzard ihnen verschweigt: von komplizierten Damage-Kalkulationen hin zu professionellem Data-Mining.

Der Erfolg scheint Bungie Recht zu geben: Destiny hat sicher eine der aktivsten, kreativsten und auch nützlichsten Communites überhaupt.

Böse Zungen behaupten ja sogar, Destiny habe auch beim Story-Telling auf diese Lücken gesetzt, um die Story möglichst flach zu halten, damit die Spieler immer wieder durch die Missionen hetzen können …


Mit dem Thema Gruppensuche in Destiny über externe Tools und Seiten haben wir uns hier schon mal beschäftigt.

Quelle(n):
  1. vg247

H1Z1 verspricht Viren, Handschellen, Werkbänke, neue Spielermodelle im April

Das Zombie-MMO H1Z1 hat seine Pläne für den April vorgestellt. Unter anderem sollen neue Spieler-Modelle und einige frische Features kommen.

H1Z1 hat eine Roadmap veröffentlicht, auf der man die nächsten Stopps skizziert. Bislang hat man erstmal die größten Probleme beseitigt. Im April fängt’s man an, neue Features ins Spiel zu bringen. Die meisten davon, hat man schon in 2014 skiziiert und besprochen.

Das sind im Einzelnen:

H1Z1-Neues-Männermodell
  • Neue Werkbänke, die entweder selbst hergestellt oder in der Welt gefunden werden können. Hier sind Spezialrezepte und Handlungen möglich. So kann Munition zerlegt und zu neuer Munition für eine andere Waffe zusammengesetzt werden. Waffen können zerlegt und zu Waffen-Reperaturkits zusammengebastelt werden. (2. April)
  • Handschellen und die erste Stufe von Rüstungen kommen am 9. April.
  • Außerdem soll ein Gruppen-System Bestandteil von H1Z1 werden (9. April)
  • Am 16. April soll das H1Z1-Virus den Weg ins Spiel finden, hiermit können sich Spieler infizieren, Zombie-Sinne entwickeln oder mit Medikamenten gegen das Virus kämpfen, so war es zumindest mal skizziert.
  • Am 23. April kommt mit den 1st-Person-Battle-Royale eine neue Variante ins Spiel. Auf diesen Server wird es Zombies geben und die Sicht auf die die Ego-Perspektive beschränkt.

Die geplanten Updates umfassen auch Pläne für Bug-Fixing und ein effektiveres Bekämpfen von Cheats.

Quelle(n):
  1. H1Z1 Roadmap

Skyforge verspricht mehr FPS, Herausforderung, Komfort und eine LFG-Option

Das Götter-MMO Skyforge hat auf das Spieler-Feedback zur ersten Closed-Beta reagiert und einen Katalog vorgestellt, wie man Skyforge so umgestalten möchte, dass es den Spielern besser gefällt.

Auf der Homepage von Skyforge liest man folgende Pläne der Entwickler:

  • 30% mehr FPS – sollen durch eine Optimierung des Clients kommen
  • Im Kampf kann dann schon gelootet werden, im Moment muss man dazu außer Kampf sein.
  • Die wöchentlichen Limits sollen bleiben, man will aber Aktivitäten für Spieler einführen, die an das „Progression“-Cap gestoßen sind.
  • Anfänger sollen schon früher eine breitere Auswahl an Aktivitäten erhalten.
  • Anfänger sollen schon früh happige Missionen mit hohem Schwierigkeitsgrad übernehmen können, wenn sie denn wollen.
  • Das Adepten-System will man komplett überarbeiten, dem Spieler in Skyforge eine maximale Anzahl von Adepten zur Verfügung geben, so dass er nicht jeden einzeln teuer kaufen muss.
  • Das Zusammenspiel mit Freunden soll in Skyforge leichter werden, dazu wird man’s möglich machen, die Schwierigkeit von Instanzen wie bei Diablo 3 selbst festzulegen.
  • Eine „Looking-for-Group“-Funtkion spendiert man ebenfalls.
  • Und man möchte die obere Ebene des Atlas des Fortschritts früher freischalten, damit Spieler eher damit beginnen können, auf eine neue Klasse hinzuarbeiten.
Quelle(n):
  1. Skyforge

Das westliche MMORPG ist tot und Ihr seid schuld

Nach dem Ende von Blizzards Titan ist für die nächsten Jahren kein großes westliches MMORPG mehr angekündigt. Was hat den MMORPG-Markt so ausgetrocknet? Zum Teil sind es auch die Spieler, denken wir.

Im April und Juni 2014 erschienen mit The Elder Scrolls Online und WildStar die vielleicht letzten großen westlichen MMORPGs auf absehbare Zeit. Seitdem fragen sich Fans des Genres: „Wo ist das nächste Spiel, auf das ich warten kann? Was ist in der Pipeline?“ Und die Antwort muss im Moment sein: „Eigentlich nichts.“ Ein völlig neuer Zustand für MMORPG-Fans, die es gewohnt waren, dass um ihre Aufmerksamkeit von gleich mehreren Bewerbern gebuhlt wird.

Seit das Genre begann, gab es immer etwas, auf das die Genrefans warten konnten. Meist war schon im nächsten Jahr der Hoffnungsträger zu erwarten. Die Geschichte der westlichen MMORPGs ist voll mit „dem nächsten Ding, dem nächsten großen Titel.“

Everquest und World of Warcraft
Everquest und World of Warcraft – 2 MMORPGs, die das Genre prägten.

Früher standen die Verehrer doch Schlange …

Nach Meridian59 kam Ultima Online kam Everquest kam Dark Age of Camelot kam Star Wars Galaxies kam World of Warcraft kam Herr der Ringe Online kam Warhammer Online kam Final Fantasy XIV kam Rift kam Star Wars: The Old Republic kam Guild Wars 2 kam The Elder Scrolls Online kam WildStar. Und zahlreiche andere Titel, auch wichtige Titel, lagen dazwischen.

Jedes Mal, wenn das neue Game dann doch nicht den Erwartungen entsprach, konnte man sich auf das nächste freuen. Das würde dann das entscheidende Feature mehr haben. Man freute sich auf die nächste, auf die bessere Partie, die alles richtig machen würde, viel netter, viel aufmerksamer, viel reifer als das letzte „Ex“-Game wäre. Aber jetzt gibt es offenbar kein „nächstes“ mehr.

Freilich einige kleine Hoffnungsschimmer glitzern schon noch. Wir haben die 5 aussichtsreichsten MMORPGs der nächsten 2 Jahre vorgestellt.

Doch mit den Querelen der jüngsten Zeit um das ehemalige „Sony Online Entertainment“ ist der hellste Hoffnungsschimmern mittlerweile auf ein Glimmen heruntergedimmt. Schon unter dem Artikel wurden wir gefragt, warum wir die „aussichtsreichsten“ Spiele nicht „aussichtsreicher“ darstellten, sondern ein recht nüchternes Bild von Black Desert, Bless, Skyforge und den anderen Titel zeichneten.

Warum macht keiner mehr MMORPGs für uns?

Wenn man sich anschaut, welche großen westlichen MMORPGs 2014 erschienen, kommt man auf zwei Spiele: The Elder Scrolls Online und WildStar.

TESO vs WildStar
2014 gab es gleich zwei hochkarätige Herausforderer. Letzten Endes für viele aber Enttäuschungen.

Wenn man aber schaut, welche Maßstäbe und Ausschlusskriterien MMORPG-Fans anlegen, könnte man meinen, es wären 20 Spiele erschienen, aus denen man sich das richtige herauspicken konnte. MMORPG-Spieler denken, sie wären die Schulschönheit, die zwischen 300 Bewerbern die Auswahl hat, mit wem sie in die Eisdiele geht. So wie es all die Jahre war, in denen die Studios versuchten, sich eine Scheibe vom WoW-Kuchen abzuschneiden und die MMORPG-Zielgruppe umschwärmten.

Mittlerweile sieht die Realität aber anders aus: Wir sind nicht mehr die umschwärmte Schönheit, sondern wir sind zickig und keiner mag uns.

Aber wie gehen wir mit den wenigen Bewerbern um unsere Aufmerksamkeit um?

The Elder Scrolls Online wurde von vielen MMORPG-Fans rasch abgetan, kaum eines Blickes gewürdigt: Keine offene Welt? Komischer Single-Player-Titel, der es als MMORPG versucht? Urks, was ist das denn für ein Kampfsystem? Nichts für mich! Der nächste bitte!

WildStar
Da hilft nur noch Verstecken!

WildStar hatte bei vielen noch schlechteren Karten: Kiddy-Grafik? Weltraumkram? Hardcore-Zeug? WoW-Klon! Ich bin raus. Der nächste bitte! Und da war das Wartezimmer auf einmal leer.

Aber was würdet Ihr denn machen, wenn Ihr zehn Mal versucht habt, mit dem hübschen Mädchen auszugehen und zehnmal hat sie Euch einen Korb gegeben, weil Ihr irgendwas falsch gemacht habt? Es ein elftes Mal versuchen? Oder einfach eine andere ansprechen?

MMORPGs müssen Spieler finden, um zu überleben

Wenn diese großen Games mit hoher Entwicklungszeit und hohem Budget ihre „eigentliche“ Zielgruppe nicht erreichen können, dann ist es doch nur logisch, dass andere Studios im nächsten Jahr nicht noch mal dasselbe versuchen. Es wäre wirtschaftlicher Wahnsinn auf Kassengift zu setzen.

Überhaupt sind MMORPGs die Königsklasse der Spiele-Entwicklung. Über Jahre arbeiten die Studios an ihnen, müssen unzählige Features einbauen, eine eigene Welt entwickeln, brauchen Synchronsprecher, Autoren, Designer, Serverstrukturen, meist arbeiten 200, 300, 400, ja 500 Leute an einem Titel über Jahre hinweg, ohne dass der in der Entwicklungszeit einen müden Cent einspielt.

SWTOR
SWTOR – ein leidiges Thema unter MMO-Veteranen. Noch heute wird den verpassten Möglichkeiten nachgetrauert.

Und es ist so schwierig damit Erfolg zu haben: Man konkurriert gegen Produkte, die jahrelang auf dem Markt sind, die bei Content und Features einen riesigen Vorsprung haben. Und genau das sind die beiden Sachen, auf die MMORPG-Fans so stehen.

Wenn die Games dann auf den Markt kommen, leiden sie häufig unter Kinderkrankheiten, können wie ein Fohlen zwar schon laufen, aber sind tapsig und fallen immer wieder um. Und genau dann werden sie beurteilt, gewogen und abgetan. Genau hier entscheidet sich ihr Schicksal.

Da muss man nun kein Tränchen für die armen Studios rauspressen. Aber man muss verstehen, wie aufwendig es für sie ist, um unsere Gunst zu buhlen. Und dass sie eben kein Spiel machen können, das nur auf wenige zugeschnitten ist.

Die Games müssen eine Zielgruppe finden und wenn sie die eigentliche nicht erreichen können, dann versuchen Online-Games „außerhalb der Zielgruppe“ zu wildern. Titel wie Skyforge oder Destiny sind Erfolgsmodelle, weil sie eben nicht auf die „MMORPG“-Zielgruppe setzen, sondern auf die Shooter- oder MOBA-Zielgruppe. Das sind die neue Schulschönheiten, mit denen nun alle ausgehen wollen …

Aber warum sind wir das denn nicht mehr? Gibt es denn nicht genug von uns? Haben wir uns in den letzten Jahren wirklich so verändert? Sind wir weniger geworden?

Wer sind eigentlich MMORPG-Fans?

Mein MMO Fans

Die eigentlichen „MMORPG“-Fans, die Kernzielgruppe, die solche Games wie The Elder Scrolls Online oder WildStar erreichen müsste, um erfolgreich zu sein, ist zersplittert.

Es gibt verschiedenen Gruppen von MMORPG-Fans, die man gar nicht alle erreichen kann, weil ihre Spielstile und Ziele nicht zu vereinbaren sind. Eine Auswahl:

  • Der Power-Gamer: Will in einem Spiel das Maximum erreichen und das vorzugsweise in einem Game, das möglichst groß ist und von vielen gespielt wird. Wünscht sich WoW mit viel besserer Grafik.
  • Der Star-Wars-Galaxies-Veteran: Will in einem Spiel aufgehen und sich fallen lassen, am besten eine simulierte zweite Welt, die nach eigenen Gesetzen läuft. Wünscht sich Ultima Online mit besserer Grafik, noch mehr Features und dann schaut er mal, ob ihm das gefallen würde.
  • Der Ex-Hardcore-Zocker: Hat früher viel gespielt, jetzt ist er im Job, hat nur noch ein paar Stunden Zeit die Woche, will aber trotzdem ein Game haben, in dem er vorankommt und für ein paar Stunden so viel Spaß hat wie früher. Wünscht sich seine Jugend zurück.
  • Der Casual-Player: Findet die Idee mit Stufenaufstieg und schönerer Rüstung echt gut. Trifft sich gerne mit Freunden und unternimmt was, will aber auch nicht zu viel spielen müssen oder zu viel über das Game lesen. Wünscht sich sowas wie Farmville mit mehr MMORPG-Elementen … am besten auf dem Smartphone.

Und jetzt muss man sich vorstellen: Man will ein Game entwickeln, das genug Spieler aus diesen Zielgruppen erreicht. Und das sind noch lange nicht alle!

Skyforge Pantheon
Ob Skyforge den perfekten Bauplan liefert? Spoiler: Nein!

Also wenn das so ist, dann spiele ich es nicht!

Nur ist es noch so, dass es innerhalb dieser Zielgruppen verschiedene komplizierte Ausschlusskriterien gibt (die Zahlen sind frei erfunden).

  • Zum Beispiel lehnen 80% der Power-Gamer alles ab, was nicht die „Holy-Trinity“ aus Tank, Heiler und DD unterstützt.
  • Bei der zweiten Gruppe, den Veteranen, sind aber 70% dabei, die nur etwas spielen möchten, was über diese reine altbackene Klassen-Mechanik hinausgeht.
  • Und in jeder Gruppe sind 30% dabei, die Genderlock strikt ablehnen.
  • 20% wollen unbedingt eine zeitgemäße Grafik, die nur auf Top-Rechnern funktioniert.
  • 40% wollen nie wieder ein Fantasy-Szenario.
  • 30% finden Science-Fiction albern.
  • Einige wollen nur menschenähnliche Rassen spielen, andere solche auf gar keinen Fall.
  • Die einen wollen First-Person, die anderen könnten ruhig mal ISO ausprobieren.
  • Der eine zockt nichts ohne Housing, der nächste fasst etwas mit Daily Quests gar nicht mehr an.
  • Vollvertonte Quests sind für den einen das Nonplus-Ultra, für den anderen genau das, was MMORPGs kaputt gemacht hat.
  • Der erste will unbedingt PvP, der zweite nicht und der dritte spielt eigentlich kein PvP, will aber doch eins, weil’s irgendwie dazugehört.
  • Ein verpflichtendes Open-PvP ist für einige der Himmel, für die anderen die Hölle.
  • Für einige sind „kleine Zonen“ ein Graus.
  • Einer ruft: „Ohne Story fass ich das Spiel nicht an!“
  • Der nächste muss unbedingt ein Action-Kampfsystem haben, aber auch nicht zu hart, sondern … ja, genau richtig … perfekt muss es sein.
The Elder Scrolls Online
Pah! So muss das sein und nicht anders!

Das ist nicht verhandelbar!

Und all diese Wünsche und Ideen sind für bestimmte Teile der Gruppen nicht verhandelbar. Da reicht’s, wenn einer vor 6 Jahren mal schlechte Erfahrungen mit irgendeinem Game aus der zweiten Reihe gemacht hat. Die haben sich bei ihm festgesetzt und brechen sich nun Bahn als: Nie wieder Lava-Zonen! Es ist ein bisschen so, als hätte man in einem bestimmten Gemüse mal einen Wurm oder ein Insekt entdeckt und hat den klaren Schwur abgelegt: „Nie wieder Apfel!“

Klingt krass und so als würden wir übertreiben? Schaut Euch doch mal an, wie unter Neuvorstellungen von Spielen diskutiert wird.

Da heißt es unter Indie-Games: Das sieht aus wie aus den 80ern.

Unter Free2Play-Titeln: Ist bestimmt Pay2Win, die Abzocke tue ich mir nicht an.

Unter „klassischen Games“: WoW-Klone.

Unter „asiatischen Games“: Genderlock! Sowas spiel ich nicht.

Die vielleicht im Moment stärkste Alternative zu WoW „Final Fantasy XIV“ hat kürzlich wer rundheraus abgelehnt, denn: „Da sieht ja jede Rasse aus wie ein Mädchen!“

Natürlich sind auch die Entwickler Schuld

MMO-Fails

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Natürlich haben die Studios im Zuge der „Wir machen einfach wahnsinnig viel Geld, wenn wir ein Spiel bauen, das so ist wie WoW“-Ära viel kaputt gemacht. Und aus der Zeit kommt auch noch unser Gefühl: Es kommt ja schon in ein paar Monaten das nächste Game! Vielleicht ist das ja das richtige!

Aber wer sich die heutige zersplitterte MMORPG-Zielgruppe anschaut: Wer will es da den Studios verdenken, wenn man für die kein Spiel mehr zimmert, das genau ihren Vorstellungen entspricht?

Denn jede Splittergruppe ist für sich genommen zu klein, um ihnen ein Spiel „maßzuschneidern.“

Und mittlerweile ist der West-MMO-Markt so als Monetengrab gefürchtet, dass auch die Asia-MMOs andere Prioritäten setzen, als ihre Games hierherzubringen. Die schauen sich vorher erst ausführlich andere asiatische Länder und sogar Russland an. Bald wird man den Mobile-Markt für MMORPGs erschließen wollen – oder die Games gehen auf die Konsolen, weil hier die Erwartungshaltung noch nicht so hoch, die Stimmung noch nicht so feindselig ist.

Und wir schmollen, weil uns niemand mehr in die Eisdiele einladen will.

Was ist also zu tun?

Was bleibt jetzt zu tun, wo so ein düsteres Bild der Zukunft gezeichnet wird?

WildStar - TESO - Guild Wars 2

Zum einen kann man sich die Spiele anschauen, die es auf dem Markt zurzeit gibt, denn die sind längst keine tapsigen Fohlen mehr. Manche sind zu stolzen Rappen erblüht. 2015 wird eher ein Jahr, in dem man sich auf die bestehenden Titel konzentrieren sollte: Final Fantasy XIV (Heavensward) und Guild Wars 2 (Heart of Thorns) bekommen Erweiterungen, TESO 2015 hat mit dem aus 2014 nichts mehr zu tun und The Secret World hat erst kürzlich ein Makeover erhalten und ist ohnehin einen Blick wert.

Dann gibt es noch für die Fraktion, die sei Jahren MMORPGs aus der Vor-WoW-Zeit nachtrauert, Projekte von Indie-Entwicklern, denen es genauso geht, und die versuchen, dieser gereiften Zielgruppe etwas zu bieten.

Für Freunde der “WoW ist an allem Schuld”-These, empfehlen wir dieses Video:

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Und zum anderen: So schwer es vielen sicher fällt, es müssen auch mal die eigenen Ansichten überdacht werden, ob wirklich jeder Wunsch gleich so in Stein gemeißelt ist, dass man davon einfach nicht abgehen kann und will. Die Ausgangslage hat sich geändert: Die Bewerber stehen nicht mehr Schlange.

Die Alternativen sind ein Genrewechsel oder man beschwert sich, dass die Studios einfach keine Spiele mehr für einen machen und dass es nur weichgespülte MMO-Light-Games gibt. Kann auch mal Spaß machen, nutzt sich aber ab.

Der MMORPG-Spieler, der im Genre in den nächsten Jahren was zu zocken haben möchte, wird lernen müssen, Kompromisse einzugehen. Man ist als Zielgruppe einfach nicht mehr so gefragt wie früher.

The Elder Scrolls Online: Das hat der PvP-Chef zur Kaiserstadt und zum Lag in Cyrodiil zu sagen

Am Freitag fand bei The Elder Scrolls Online die Show ESO-Live statt. Dort war Brian Wheeler zu Gast, der PvP-Chef von TESO. Seine Themen unter anderem: Die Kaiserstadt und das Lag im PvP-Gebiet Cyrodiil.

Wir haben im Vorfeld der ESO Live Show schon über die Kaiserstadt berichtet, das noch fehlende Element für Cyrodiil. Das kam auch gleich als erstes auf die Tagesordnung. Und das hat Brian Wheeler dazu gesagt:

Die Kaiserstadt wird seit einer Weile entwickelt. Sie musste immer wieder den Änderungen im Spiel angepasst werden, um noch zum gerade aktuellen Elder Scrolls Online zu passen. Sie hat daher schon verschiedene Versionen erlebt. Es wird immer noch an den Feinheiten gearbeitet. Dinge werden hinzugefügt oder weggenommen, um zu sehen, ob man das Ergebnis erhält, was man erhalten möchte. Es wurden schon Teile von Dataminer gefunden, das sei auch okay, aber sie müssten nicht zwangsläufig dem entsprechen, was dann auch kommt.

Die Arbeit an der Kaiserstadt sei weder leicht noch könne sie schnell erfolgen. Und man freut sich drauf später genaueres vorzustellen. Aber „später später“, nicht „gleich später.“

AvA Kaiser

Und was gibt’s Neues zum Lag in Cyrodiil bei TESO?

Zum aktuellen Thema, den Lag-Spikes in Cyrodiil, wenn zu viele Spieler aufeinandertreffen, gab es ebenfalls weitere Informationen. Das untersucht man. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Das Problem liegt wohl daran, dass der Server in bestimmten Frames zu viele Informationen und Nachrichten verarbeiten muss. Wenn das passiert, kommt es zu den Lag-Spikes.

Bestimmte Rüstungs-Set proccen etwa zu oft die Fähigkeit Meteor (Meteor Lag Spam), andere Fähigkeiten spielten verrückt und verursachten zu viele „Line-of-Sight“-Checks. Man habe erst kürzlich diese und weitere Probleme gefunden und identifiziert und werde die mit einem Patch am Montag angehen. Jede Woche finde man weitere kleinere Probleme, die man dann löse.

Es scheint sich dabei also, so würden wir es formulieren, um keine “Wir ziehen den großen Pfropfen raus und es läuft wieder”-Situation zu handeln, sondern mehr um ein: “Wir müssen alle Hundehaare im Abfluss finden”-Problem.

Wir haben im ESO-Live zum Interview mit Wheeler vorgespult:

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H1Z1: Zombie-MMO hat jetzt Zombies

Der letzte Patch brachte Zombies in das Zombie-MMO H1Z1. Die waren bis dahin zu passiv und zu spärlich gesät.

Mit dem letzten Patch scheint das Survival-MMO H1Z1 endlich das Element hineingebracht zu haben, das bislang schmerzlich fehlte: Zombies. Das hat man schon länger versprochen. Jetzt scheint es, geklappt zu haben.

Das „Design-Element“ Z war in der Konzept-Phase für die Macher des Games extrem wichtig. Denn wenn sich Spieler zu stark untereinander bekriegen würden, kämen die Zombies und wären eine regulative Kraft von außen. Das würde einen Shooter, in dem der Kampf Spieler-gegen-Spieler im Vordergrund steht, um eine wichtige „Sei lieber leise“-Komponente bereichern und ihn aus dem Kill-on-Sight-Sumpf der Konkurrenz ziehen.

H1z1 Screenshot 7

Wenn also, wie in diesem Beitrag hier, riesige Schlachten zwischen Spieler stattfänden, wäre das so ein Spektakel und so laut, dass Horden von gefräßígen Walkern über die Spieler herfielen. Außerdem sollten die Zombies als eine Art „Wächter des Loots“ fungieren: Die gefährlichen Regionen mit vielen Zombies wären auch die lohnendsten.

Zum Early Access gab es allerdings große Probleme mit der Server-Hardware: Umso mehr Spieler auf einem Server waren, desto „dümmer“ wurden die Zombies, standen am Ende nur phlegmatisch herum und machten gar nichts. Die töteten nicht die Spieler, sondern vor allem die Atmosphäre.

H1Z1-Apocalypse

Nur zum Server-Restart wurden die Ex-Menschen aktiver. Daher musste man in den letzten Wochen die Zombiezahl reduzieren, jetzt hat man das wohl unter Kontrolle gebracht und den Anteil des Vitamins Z im H1Z1-Mix mit dem letzten Patch vom 27.3. kräftig nach oben geschraubt.

Dadurch ändert sich das Spiel-Gefühl des Games erheblich. Man darf gespannt sein, ob die Zombies das Salz in der Design-Suppe werden, als das sie mal vorgesehen waren. Im Forum reddit amüsieren sich jedenfalls einige über Spieler, die beklagen, im Zombie-MMO wären nun eindeutig zu viele Zombies.

http://youtu.be/lkAbt_f3kTQ

Destiny Vorhersage: Wird das der Dämmerungs-Strike am 31.3.?

Bei Destiny gibt es eine Vorhersage für den wöchentlichen Dämmerungs-Strike am 31.3. Hat der Prophet Megaman einmal mehr Recht?

Die wöchentlichen Dämmerungs-Strikes in Destiny werden mittlerweile mit einer solchen Präzision vorhergesagt, dass man wohl davon ausgehen kann, sie treffen ein. Jedenfalls lag der japanische „Leaker“ Megamanexe4 in den letzten Wochen immer richtig, wenn er auch bei Xur mittlerweile nur noch die Rosinen rauspicken kann. Aber das ist ja auch was.

Für den nächsten wöchentlichen Dämmerungs-Strike ist laut ihm ein ganz normaler Schwarzbrot-Strike angedacht: Es geht in den Nexus. Riesenhydra Sekrion wartet auf die Hüter.

Destiny-Nightfall-023

Die Modifikatoren für den wahrscheinlichen Dämmerungs-Strike am 31.3.

  • Nightfall – Wenn alle sterben, geht’s zurück in den Orbit und von vorne los
  • Episch – ist schwieriger als heroisch
  • Angry – die Gegner lassen sich einfach nicht aufhalten, sondern wollen dem Hüter ans Licht
  • Juggler – für die Waffe, die der Hüter im Moment des Kills angelegt hat, droppt keine Munition, er muss mit den Waffen also jonglieren
  • Leeren-Entflammen – Leere-Schaden ist deutlich erhöht

In der heroischen Weekly ist kein Entflammen aktiv, sondern nur Juggler.

Destiny-Word-of-Crota

Welche Waffen empfehlen sich denn dann?

Für Sekrion Void-Burn kann man etwa zu diesen Waffen greifen:

Destiny-MG18A-Harms-Way

Sekrion war schon länger nicht mehr als Void-Burn da, das dürfte also eine willkommene Abwechslung zum ganzen Arkus-Geballer der letzten Wochen sein. Wenn Ihr weitere Anregungen braucht: Hier haben wir den Nexus-Strike Ende Dezember mit Void-Burn vorgestellt mit Video-Guides und Safespots.

Destiny: Die kitschigste Art, Crota zu killen, schafft’s zum Video der Woche

Bungie krönt jede Woche das schönste Video zu ihrem MMO-Shooter Destiny. Diesmal holt sich ein ziemlich kitschiger Crota-Kill die Krone.

Ja, wir haben das Video die Woche über auch gesehen … und Enya in Verbindung mit Slow-Mo ist nun nicht gerade unser persönlicher Liebling, was Crota-Kills angeht, aber offenbar gefällt es Bungie und großen Teilen der weltweiten Community.

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Im Weekly Update, wo man auch den größeren Tresor vorstellte, kürte Bungie die „schönste Art, Crota zu killen, die Ihr jemals sehen werdet“ zum Video der Woche. Unterlegt mit Musik von Enya, denn wenn man an Titanen denkt, denkt man zuerst an Enya. Das Ding hat mittlerweile 66.000 Klick auf Youtube.

Wer sich fragt, was er da sieht: Er sieht einen Titan, der sich vorm Kampfbeginn auf einen extrem weit oben liegenden Spot gebracht hat, dann nimmt er am Kampf so gut wie gar nicht teil, springt per „Death from Above“ nach unten und ist rechtzeitig da, um so zu tun, als würde er den letzten Schlag auf Crota landen. Ihr wisst ja, auf welche Art von Titanen-Videos wir bein mein-mmo.de stehen, oder?

Dragon’s Prophet: Ostern im Gefängnis

Bei Dragon’s Prophet beginnt ab heute das dreiwöchige Osterevent. Der neueste Patch lässt die Spieler aber nicht nur Eier sammeln, sondern führt sie auch ins Dayarkargefängnis.

Im Rahmen des Osterevents ist es den Osira möglich, eine kleine Insel zu betreten, auf der sich einige Minispiele absolvieren lassen. Aber auch eine Handvoll Quests und natürlich das heitere Eiersuchen wartet auf die Spieler. Besonders eifrige Sammler können von den Münzen, die es als Belohnung für die ganzen Aktivitäten gibt, ein exklusives Osterhaustier oder sogar einen neuen Drachen kaufen.

Dragon's Prophet Skitter_Bunny

Gleichzeitig wurde auch der neue Dungeon, das “Dayarkagefängnis” veröffentlicht, in dem es so gar nicht feierlich zugeht. Insgesamt 4 neue Bossbegegnungen warten auf mutige Spieler, die bereit sind, den Feinden entgegen zu treten. Dabei tickt im Hintergrund immer bedrohlich die Uhr: Denn die Gegengifte, die benötigt werden, um in der Instanz zu überleben, halten jeweils nur drei Stunden. Zeit ist also ein nicht zu unterschätzender Faktor. Wer sich davon nicht aber nicht abschrecken lässt, der wird mit orangen Set-Gegenständen oder gar einigen besonders seltenen goldenen Items belohnt.

Dragons Prophet - Deyakra

Laut Infernum dürfen sich die Spieler von Dragon’s Prophet in naher Zukunft auch schon auf das nächste Update freuen:

Bereits für die kommenden Wochen ist ein weiteres, großes Update geplant. Dieses wird eine neue Zone namens „Sitheran“ und eine Festung der Shax beinhalten. Außerdem wird die Level-Obergrenze von 102 auf 105 erhöht.

Pünktlich zum 555. Tag seit der Veröffentlichung hat man dem Drachen-MMO auch eine neue Website spendiert. Wer selbst einmal in das kostenlose MMO reinschnuppern will, sollte sich hier anmelden: http://www.dragonspropheteurope.com/de/

Quelle: Pressemitteilung Infernum

SWTOR: Zeit zu leveln, doppelte EP für dieses Wochenende

Schleift die Lichtschwerter, poliert die Blasterkanonen und ladet die Blitze auf! Vom 27. bis zum 30. März wird es in Star Wars: The Old Republic wieder die doppelte Erfahrungsmenge für alle Spieler geben. Dabei ist es vollkommen unerheblich, ob ihr Free2Play-, Bevorzugter-, oder Abonnement-Spieler seid. Sowohl für PvE-Inhalte als auch für PvP-Spielergemetzel wird der Booster aktiviert.

Wer schon immer einen Twink in die Reichweite der “Shadow of Revan”-Inhalte bringen wollte, kann von diesem EP-Schub umso stärker Gebrauch machen. Aber auch Neulinge oder alle, die sich nur für die epischen Klassenquestreihen interessieren, dürften von den größeren Zahlen profitieren.

Doch auch Charaktere der höchsten Stufe können von diesem Bonus zehren: Die gewonnene Erfahrung für das accountweite Vermächtnissystem wird ebenfalls verdoppelt!

Star Wars - The Old Republic

Ihr habt seit Langem keinen Blick mehr in die Welt der Jedi und Sith geworfen? Dann solltet Ihr es Euch dringend überlegen: In den letzten Jahren hat sich neben einer neuen Maximalstufe, einem umfangreichen Housing-System und einem generalüberholten Talentsystem so einiges geändert, womit ein zweiter Blick auf das Spiel durchaus angebracht wäre.

Quelle(n):
  1. swtor.com