In Destiny macht der Rüstungswert kaum einen Unterschied aus, wie ein Youtuber im Selbstversuch getestet hat.
Destiny ist ein Spiel voller Geheimnisse
Der Shared-World-Shooter Destiny ist voller Mysterien. Wo steht eigentlich die Letzte Stadt? Wer ist der Wolf? Was macht Xur eigentlich mit all den Münzen? Wieso kriegt immer der schlechteste bei einer Aktivität den besten Loot? Hilft es wirklich, einen albernen Tanz aufzuführen und auf das Schloss einer Kiste zu schießen, um besseren Loot zu kriegen?
Und es gibt sogar einige Mysterien im Gameplay. Normalerweise erhalten wir da von Destiny keine „Zahlen“, sondern nur Balken, die dann klar machen: So gut ist der Gegenstand und der Hüter in irgendwas. Hier gibt es bei den Hütern etwa im Talentbaum drei Balken: einen für jeweils Rüstungswert, Agilität und Erholungsrate.
Und tatsächlich gehört dieser Rüstungs-Wert, der sich durch bestimmte Eigenschaften im Talentbaum der Klassen steigern lässt, zu den Mysterien Destinys. Von klassischen MMORPGs oder auch vom Rollenspiel würde man nun denken: Ist doch logisch, je höher der Wert und desto voller der Balken ist, desto weniger Schaden kassiert man. Und wer eine höhere Agilität hat, der kann auch schneller rennen.
Dem Rüstungswert in Destiny auf der Spur
Aber um wie viel genau der Schaden abnimmt oder besser gesagt die Lebenspunkte des Hüters zunehmen, verrät uns das Spiel nicht. Ein Youtuber hat im Selbstversuch getestet, wie sich der Rüstungswert genau auswirkt. Das ist derselbe, der sich schon mit der Laufgeschwindigkeit auseinandergesetzt hat. Wieder verwendet er dieselben Methoden, legt einen Versuchsablauf fest, führt das Experiment durch und analysiert die Ergebnisse nachher Frame für Frame.
Und sein Ergebnis ist: Der Rüstungs-Wert spielt so gut wie gar keine Rolle. Zwar macht der Rüstungswert schon das, was es soll, allerdings ist das Ergebnis minimal. So würde ein feuernder Akolyt derselben Stufe wie der Hüte 23 Schüsse brauchen, um ihn bei voller Rüstung aus dem Leben zu holen. Hätte der Hüter nur einen minimal ausgefüllten Rüstungsbalken, dann wären es nur 22.
Bei einem Leibeigenen wäre die Rüstung schon wieder egal: Nach 9 Schlägen ist Endstation, wobei er zugibt, dass der Thrall bei voller Rüstung nur knapp den Hüter töten kann. Bei niedrigem Rüstungswert aber sehr bequem. Doch tot ist eben tot.
In zwei Videos zeigt der Youtuber seine Ergebnisse. Das Fazit ist klar: Den Rüstungswert kann man im PvE im Prinzip außer Acht lassen
Im PvP nicht ganz nutzos
In der Diskussion auf reddit zu dem Thema wurde allerdings angemerkt, dass im PvP der Rüstungswert einen Unterschied macht und im Zweifelsfall darüber entscheidet, ob Spieler etwa eine Tretminen-Granate des Hunters oder andere typische Attacken mit einer Winzigkeit an HP überleben.
Hier hat ein Youtuber von Planet-Destiny Untersuchungen außerhalb des Eisenbanners angestellt und herausgefunden, dass beim Jäger und Warlock im PvP der “Toughness”-Wert ein wenig mehr HP bringt und das wirklich darüber entscheiden kann, ganz bestimmte Situationen knapp zu überleben oder nicht. Wobei hier auch die Unterschiede relativ gering ausfallen, da geht es bei einer maximalen HP von 200 um so zwischen 7 und 11 Lebenspunkten. Aber genau die können im PvP eben darüber entscheiden, ob man überlebt oder nicht. Für den Titan wird allerdings abgeraten, in den Wert zu investieren. Hier ist die Ausbeute noch mal geringer.
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