H1Z1: Wer zu viel schießt, wird gefressen

Beim Survival MMO H1Z1 wurde im jüngsten Dev-Blog die eher technische Seite des Spiels beleuchtet: Was ist eine Heat-Map? Was passiert mit Leichen im Spiel?

In einer Reihe von Entwickler-Blogs kommen beim anstehenden Zombie-MMO H1Z1 die Experten aus den verschiedenen Gebieten zu Wort. Während frühere Ausgaben sich um die Grafik, die Animation oder das Kampfsystem drehten, ging es diesmal mit einem KI- und Server-Spezialisten um die harten Fakten.

Wer morgens schon schießt, den holen abends die Z

„Wie könnt Ihr verhindern, dass aus H1Z1 einfach nur ein Shooter wird, bei dem jeder auf alles schießt?“, war die erste Frage an Mitch Evans. Das erledige, so Evans, die Heat-Map. Die sorge dafür, dass Zombies in H1Z1 wirklich eine Rolle spielten.

Zombie_Horde_h1z1

Was hier aussieht wie Ameisen, ist etwas ganz anderes.

Wer Spieler, Tiere oder Zombies mit Feuerwaffen töte, erzeuge dadurch „Heat“, also Aufmerksamkeit, und locke die Zombiehorden an. Im Video erschien dann ein Scharfschütze auf einem Hügel, der in aller Seelenruhe das unter ihm liegende Dorf unter Beschuss nahm, während sich hinter ihm schon die Zombie-Horden sammelten. Besonders viel Aufmerksamkeit der Horden sollen auch lohnende Gebiete der Karte genießen, in der begehrte Items spawnen.

Zudem denkt man bei H1Z1 gerade über ein „Karma-System“ nach. Das könnte dann vielleicht als Option auf bestimmte Server kommen, wenn Spieler danach fragen. Dadurch sind Playerkiller und Schwerenöter auf den ersten Blick zu erkennen. Spieler können entsprechend reagieren, sollte ihnen so einer vor die Flinte laufen.

Kadaver-System vorgestellt

Supermarkt in H1Z1

Im Supermarkt gibt’s schon lange nichts mehr. Spieler werden sich andere Proteinquellen suchen müssen.

Ein anderer wichtiger Punkt im Dev-Blog von Evans war das „Kadaver“-System. Wer in der Welt von H1Z1 etwas tötet, hinterlässt nicht einfach nur einen Pixelhaufen, der dann mit einem „Bjung“ aus der Welt verschwindet, sondern einen Kadaver, der verschiedene Stadien des Zerfalls durchlaufen soll. Und … ein Kadaver ist in der knallharten Welt von H1Z1 auch eine Proteinquelle.

Man möchte die verschiedenen Stadien der Kadaver zeigen. Der Spieler soll dem Modell ansehen können, ob schon davon etwas „gegessen“ wurde oder ob der Kadaver bereits so lange liegt, dass Fliegen um den Leichnam schwirren. Sich aus einem verfaulenden Reh einen Braten zu machen, könnte daher keine gute Idee sein.

Das Zombie MMO H1Z1, manchmal auch Minecraft mit Zombies genannt, hat im Moment immer noch keinen Termin für den Early Access. Das könnte sich aber in den nächsten Tagen ändern.

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Autor(in)
Quelle(n): Dev Blog Mitch Evans
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