Zuschauer fragt shroud, warum er lieber den neuen Shooter auf Steam als sein eigenes Spiel auf Twitch zeigt – Böser Fehler

Der Streamer Michael “shroud” Grzesiek (30) ist eigentlich ein netter Kerl. Aber in letzter Zeit stimmt offenbar etwas nicht mit ihm. Denn er ist dem MOBA-Shooter Deadlock auf Steam verfallen und vernachlässigt dafür in den Augen seiner Fans sogar sein eigenes Spiel Spectre Divide. Deadlock verdrehe ihm das Hirn, sagt der Shooter-Experte.

Was ist nur mit shroud los? Shroud steckt gerade in einer Zwickmühle:

Er ist dem neuen MOBA-Shooter Deadlock auf Steam verfallen und hat in 30 Tagen schon 103 Stunden auf Twitch abgerissen. Für shroud ist klar: Deadlock ist ein großartiges Spiel und wird den Markt dominieren.

Gleichzeitig ist aber sein eigenes neues Spiel, der Shooter Spectre Divide, am 3. September auf Steam erschienen, an dem er entscheidend mitgearbeitet hat, und in das er auch schon 72 Stunden versenkt hat.

Zu beiden Shootern ist shroud der größte Streamer auf Twitch.

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Das ist Deadlock – Der neue MOBA-Shooter von Valve

„Hey, shroud spielt sein eigenes Spiel gar nicht“

So geht es ihm gerade: Vor einigen Tagen hat shroud nach 5 Stunden in Spectre Divide wütend ausgeloggt, weil er eine Partie verlor, bei der er zuerst 7-2 geführt hatte. Zur Entspannung legte er Deadlock auf Steam ein.

Ein offenbar neuer Zuschauer kam grade in seinen Twitch-Stream und stellte überrascht fest: “Hey, shroud spielt sein eigenes Scheiß-Spiel ja gar nicht.”

Daraufhin bekam shroud einen Aussetzer, der so gar nicht zu ihm passte.

shroud setzte im Stream zum Brüllen an, entschuldigte sich dann und fuhr ruhiger fort: „Ich hab es grade für 5 Stunden gespielt“, danach beleidigte er den Nutzer unflätig.

Doch der Streamer erschreckte sich offenbar über sich selbst, stand erst mal auf und schüttelte sich.

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„Das Spiel verdreht mir das Hirn“

Was sagt er zu Deadlock? Deadlock scheint shroud gerade innerlich zu verschlingen. In einem Stream sagte er neulich: Das Spiel habe die Art verändert, wie er sich selbst und seine Kameraden sehe. Es „verdrehe ihm das Hirn“.

Für seine Freunde ist klar: Shooter-Gott shroud ist zu „MOBA MIKE“ geworden.

shroud ist tatsächlich ein vielseitiger Spieler, der häufig rein auf Aimgott und früherer CS:GO-Profi, aber eine seiner Leidenschaften gilt auch den MMORPGs und hier vor allem WoW: Shroud ist WoW Classic so verfallen, dass er’s spielt, aber dabei Twitch schwänzt

DrDisrespect erhebt Vorwürfe gegen Ex-Mitarbeiter von Twitch, nennt ihn eine Ratte – So reagiert er

In seinem aktuellsten Livestream auf YouTube drohte der Streamer Guy „DrDisrespect“ Beahm damit, den ehemaligen Twitch-Mitarbeiter Cody Conners zu verklagen. Dieser reagierte nun auf X und das mit viel Hohn.

Was ist die Vorgeschichte? Im Jahr 2020 wurde der Twitch-Streamer DrDisrespect auf Twitch gebannt. Der Grund kam erst im Jahr 2024 durch den ehemaligen Twitch-Mitarbeiter Cody Connors ans Licht: DrDisrespect soll unangemessene Nachrichten mit einer minderjährigen Person über die Twitch-Whisper-Funktion ausgetauscht haben.

Es folgte ein Bericht in der RollingStone mit neuen Informationen und andere weitreichende Konsequenzen. Nach einer Art „Urlaub“, der nur 74 Tage dauerte, kehrte er zurück und wetterte gegen Twitch und deren ehemaligen Mitarbeiter Cody Conners.

Bevor man wusste, warum DrDisrespect auf Twitch gebannt wurde, rätselten viele um die Wahrheit:

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DrDisrespect war eine Berühmtheit auf Twitch – Sein Bann ist bis heute ein großes Geheimnis

DrDisrespect droht – Cody Conners verhöhnt ihn

Was für Vorwürfe erhebt DrDisrespect? In seinem neuesten Livestream auf YouTube behauptete DrDisrespect, dass Conners die Informationen gar nicht aus erster Hand erhalten habe und provozierte: „Cody, warum das tun? Was war der Sinn? […] Wofür? […] Du weißt gar nichts!“ Er drohte außerdem mit rechtlichen Schritten, die er gegen den ehemaligen Twitch-Mitarbeiter einleiten würde.

Wie reagierte Cody Conners? Cody Conners ließ sich davon nicht beeindrucken. Er setzte gleich zwei Posts ab, die die Drohungen des Streamers verhöhnten. Zunächst postete er einen Screenshot auf X, auf dem zu sehen ist, wie er ChatGPT die Frage stellt: „Was für eine Art Rechtsanwalt brauche ich, wenn ich definitiv nicht verklagt werde?“

Im zweiten Post auf X fragte Cody Conners: „Siri, wann muss ich zum Gericht, wenn ich nicht hingehen muss?“

Diese beiden Posts sind indirekt eine Bestätigung dafür, dass DrDisrespect seine Drohungen, rechtliche Schritte einzuleiten, nicht wahr gemacht hat.

Dass DrDisrespect nicht davor zurückschreckt, die Sache vor Gericht zu lösen, beweist der Rechtsstreit zwischen ihm und Twitch. Dieser wurde im Jahr 2021 zwischen den beiden ausgetragen, da der Streamer angab, durch den Bann finanzielle und rufschädigende Konsequenzen davon getragen zu haben. Es könnte somit noch zu einer Anklage von DrDisrespect kommen.

Als DrDisrespect im Jahr 2020 gebannt wurde, war daran erstmal nur überraschend, dass es ein permanenter war. Schon zuvor hatte der ehemalige Twitch-Streamer einige Kontroversen hinter sich. So streamte er, als er auf der E3 im Jahr 2019 unterwegs war, unter anderem von der Toilette aus und wurde dafür prompt von Twitch bestraft.

Quelle(n):
  1. DEXERTO

Steam: Ein hochwertiges Racing-MMO mit Open World und vielen Autos ist auf Steam gerade 98 % günstiger – Kostet nur 1 Euro

Wer Bock auf ein Rennspiel mit Open World hat, kann auf Steam derzeit mächtig Geld sparen. Das besagte Spiel hat gute Bewertungen und kostet gerade mal einen Euro.

Um welches Spiel geht es? The Crew 2 erschien 2018 und ist der direkte Nachfolger des gleichnamigen ersten Teils. Entwickelt wurde es von Ivory Tower und veröffentlicht von Ubisoft.

The Crew 2 ist wie schon sein Vorgänger ein Rennspiel. Doch anders als viele konkurrierende Titel seid ihr nicht auf abgeschlossene Strecken beschränkt, sondern könnt eine offene Welt befahren. Dort warten Rennen und Herausforderungen auf euch, ihr könnt die USA, denn dort spielt The Crew 2, recht frei erkunden.

Im Unterschied zum Vorgänger stehen euch in diesem Teil neben den obligatorischen Autos auch Flugzeuge, Motorräder, Hubschrauber und Boote zur Verfügung. Der Begriff Rennspiel wird also ordentlich gedehnt.

Wer sich bislang unsicher war, ob sich ein Ausflug in die virtuellen USA von The Crew 2 lohnt, kann den Trip aktuell für lächerlich wenig Geld unternehmen.

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Rennspaß in der offenen Welt von The Crew 2 – Trailer

Das Spiel wird beinahe verschenkt

Wie lautet das Angebot? Auf Steam hat Ubisoft den Preis für The Crew 2 derzeit drastisch gesenkt. Normalerweise kostet das Spiel 49,99 Euro, aktuell ist es um satte 98 % reduziert. Das führt zu einem Preis von gerade mal 1 Euro.

Das ist lächerlich wenig und dürfte Skeptiker vielleicht überzeugen, dem Spiel eine Chance zu geben. Wir sprechen hier von einem Preis, der den täglichen Kaffee, ganz zu schweigen den Mittagssnack, weit unterbietet.

Lohnt sich der Kauf? Geld ist natürlich nicht alles, die Qualität muss stimmen. The Crew 2 hat seit seinem Erscheinen im Jahr 2018 gemischte Wertungen von der Fachpresse erhalten. Auf Metacritic steht das Spiel bei einem Score von 64 von Seiten der Kritiker. Spieler geben auf der Plattform 5,7 Punkte.

Anders sieht das Bild auf Steam aus. Hier hat The Crew 2 eine „sehr positive“ Bewertung. 82 % der Spieler haben das Spiel für gut befunden, und das bei 61.310 Bewertungen insgesamt (Stand 11. September 2024).

Jüngere Rezensionen sind hingegen nur noch „ausgeglichen“. Mit dem aktuellen Angebot werden sicherlich viele neue Spieler The Crew 2 ausprobieren. Es bleibt abzuwarten, wie sich das Meinungsbild in den nächsten Tagen noch verändert.

Das Angebot für 1 Euro gilt aber nicht für immer. Wer Interesse daran hat, sollte bis zum 23. September 2024 zuschlagen, bis dahin gilt das Angebot. Habt ihr das Spiel bereits zu Release oder danach getestet? Was haltet ihr davon? Schreibt es uns gerne in die Kommentare. Dem Vorgänger ging es in diesem Jahr an den Kragen – Ubisoft löschte das Spiel aus den Bibliotheken der Spieler und entzog ihnen die Lizenz.

Quelle(n):
  1. pcgamer.com

WoW: Brann Bronzebart zu leveln ist jetzt härter – Spieler sind sauer

Der Begleiter in den Tiefen von World of Warcraft wurde verändert. Das sorgt jetzt für einigen Frust, denn der Grind wurde länger.

In World of Warcraft: The War Within sind die Tiefen („Delves“) ein neues Feature, in das ihr ab heute richtig intensiv eintauchen könnt, denn auch die höheren Schwierigkeitsgrade sind jetzt zugänglich und erlauben damit den Erhalt von richtig starker Beute. Der dauerhafte Begleiter an eurer Seite ist dabei Brann Bronzebart, der auch fröhlich gelevelt werden will. Das Problem: Er levelt jetzt sehr langsam und nur in ganz bestimmten Tiefen. Das schmeckt vielen so gar nicht.

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WoW schenkt euch zwei 34-Platz Taschen – Hier findet ihr sie

Was wurde an Brann geändert? Schon vor einigen Tagen hatte Blizzard darauf reagiert, dass manche Spielerinnen und Spieler einen Exploit ausgenutzt hatten. Sie hatten ihren Brann Bronzebart extrem weit gelevelt, manche sogar bis auf Stufe 60. Dadurch war er extrem stark und konnte die Tiefen sogar nahezu im Alleingang erledigen, ohne wirkliche Hilfe vom jeweiligen Charakter.

Blizzard reagierte rasch: Brann wurde erst eingeschränkt, indem er bis zum Start der Saison über Stufe 15 keine Erfahrung mehr erhalten konnte. Anschließend wurde Brann bei allen Accounts auf Stufe 15 zurückgesetzt.

Jetzt ist die Saison gestartet und Brann kann wieder Erfahrungspunkte erhalten, allerdings mit einer ziemlichen Einschränkung: Lediglich in „großzügigen“ Tiefen („Bountiful Delves“) kann Brann Erfahrungspunkte erhalten. Diese können pro Tag und Charakter nur einmal besucht und abgeschlossen werden – und geben dicke Beute nur, wenn ihr Restaurierte Kastenschlüssel benutzt.

Ein exzessives Grinden, um Brann schnell zu leveln, ist also nur schwer bis gar nicht möglich.

So reagiert die Community: Die scheint über diese Änderung ziemlich zwiegespalten zu sein. Während einige die Änderung durchaus nachvollziehen können, damit Brann nicht in wenigen Stunden schon vollkommen übermächtig ist, gibt es auch viele sarkastische und klar ablehnende Stimmen. Aus den Kommentaren im offiziellen WoW-Forum etwa:

  • „Das hätte man bereits vor Monaten im Vorfeld wissen sollen. Warum bekommen wir erst jetzt diese Information?“ – Rynnox
  • „Mit allem gebührenden Respekt … warum?
    Der einzige wirkliche Unterschied zwischen großzügigen und normalen Tiefen ist die Kiste am Ende.
    Lasst ihn einfach XP aus jeder Tiefe erhalten und verzeichnet das als klaren Win.“
    – Voidarcane
  • „Schnüff … Es treibt mir die Tränen in die Augen zu sehen, dass Solo-Spieler ein Fortschritts-System wollten, nur um dann in die gleiche Time-Gating-Wand zu rennen, die Mythic- und PvP-Spieler erleben und dann „WTF“ rufen. Ihr habt es geschafft.“ – Primalmatter

Auch im Subreddit von World of Warcraft wird das Thema angeregt diskutiert, auch wenn die Reaktionen dort ganz ähnlich ausfallen.

  • „Eine herausragend schreckliche Entscheidung, lmao. Das ist einfach irre.“ – DanielMoore0515
  • „Das ist eine schreckliche Design-Entscheidung. Das ermutigt nur dazu, eine große Armee an Zweitcharakteren zu haben und jeden Tag auf allen davon die großzügigen Tiefen zu laufen.“ – mistuh_fier

Allerdings merken einige auch an, dass Brann und die Tiefen ein Fortschritt-System sein sollen, das sich über eine ganze Saison streckt. Wenn Brann bereits in den ersten Tagen das maximale Level erreichen würde, dann wäre damit der Fortschritt sofort vollständig abgeschlossen.

Viele vermuten, dass Blizzard in den kommenden Wochen noch einige Änderungen an Brann vornehmen wird, wie etwa eine Erhöhung des XP-Bonus bei der ersten besuchten Tiefe pro Woche – das ist bisher allerdings lediglich Spekulation. Falls ihr euch noch unsicher seid, welche Klasse gerade richtig gut ist, schaut doch in unsere Tier List für WoW: The War Within.

Der große Arnold Schwarzenegger war zu klein für eine von Marvels ikonischen Figuren und wurde abgelehnt

Arnold Schwarzenegger hat eine Hauptrolle in einem Marvel-Film verloren, weil er schlicht und ergreifend zu klein dafür war. Ausgerechnet ein großer Rivale trat an seine Stelle und spielte die Figur in einer Serie und mehreren Filmen.

Arnold Schwarzenegger kann sich nun wirklich nicht darüber beklagen, bloß kleine und unbedeutende Rollen gespielt zu haben. Im Laufe seiner Karriere verkörperte er so bekannte Figuren wie den Terminator oder Conan den Barbaren. Er spielte zudem die Hauptrollen in Predator, True Lies oder Total Recall, die allesamt zu Kult-Filmen wurden. Sein lukrativster Film ist übrigens nicht einer, mit dem ihr rechnen würdet.

Aber nicht alle Rollen, die Schwarzenegger spielen wollte, bekam er auch. Eine ikonische Figur aus dem Marvel-Universum blieb dem Bodybuilder und Schauspieler verwehrt.

Einer der größten Klassiker mit Arnold Schwarzenegger in der Hauptrolle ist Terminator 2 von James Cameron:

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Trailer zum Sci-Fi-Klassiker „Terminator 2 – Tag der Abrechnung“ mit Arnold Schwarzenegger

Sieben Zentimeter machten den Unterschied

Um welche Figur geht es? Die Rede ist von Hulk, Marvels grünem Wüterich. Die meisten von euch werden dabei das Gesicht von Mark Ruffalo vor Augen haben, der die Figur in den letzten Jahren im Marvel Cinematic Universe spielte.

Oder ihr denkt an Eric Bana oder Edward Norton, die 2003 in Hulk und 2008 in Der unglaubliche Hulk jeweils die Titelrolle spielten.

Jedoch gibt es noch ältere Verfilmungen der Comic-Vorlage. 1977 erschien ein Film, der ebenfalls Der unglaubliche Hulk hieß. Darin sollte Arnold Schwarzenegger eigentlich die Hauptrolle spielen und war die erste Wahl. Er hatte den passenden Körperbau und schien perfekt – ein kleines Detail verhinderte aber, dass die Produktion ihm den Job zusagte.

Denn die Verantwortlichen beim Casting wollten unbedingt einen Schauspieler, der mindestens 1,95 Meter groß ist. Schwarzenegger reicht mit seinen 1,88 Meter nicht ganz daran heran. Zwar ging es um nur 7 Zentimeter, die ihm fehlten, aber das reichte, um die Rolle zu verlieren.

Wer spielte Hulk stattdessen? Ausgerechnet Schwarzeneggers großer Rivale Lou Ferrigno bekam die Rolle des Hulk. Ferrigno ist ebenso wie Arni als Schauspieler und Bodybuilder tätig und erlangte durch seinen Auftritt im Doku-Drama Pumping Iron mit Schwarzenegger in der Hauptrolle erste Bekanntheit im Filmbereich.

Ferrigno spielte Hulk im Film und anschließend in einer TV-Serie, die zwischen 1978 und 1982 lief. Danach sah man ihn in weiteren Hulk-Filmen, und auch in den modernen Adaptionen der Comic-Figur tritt er in Nebenrollen oder in Cameos auf. Schwarzenegger kann dennoch auf eine lange und beeindruckende Karriere zurückblicken – auf MeinMMO findet ihr 7 Fakten zu ihm.

Quelle(n):
  1. fandomwire.com

Wusstet ihr, dass es über 700 Fouls im Quidditch gibt? 7 Fakten zum Sport aus Harry Potter

Mit dem kürzlichen Release von „Harry Potter: Quidditch Champions“ gibt es kaum einen besseren Zeitpunkt, um über den besten Zauberersport der Welt zu reden. Wir haben ein paar spannende Fakten für euch, die euch zum Quidditch-Experten machen.

Was ist Quidditch? Quidditch ist eine magische Sportart aus Harry Potter, die auf fliegenden Besen gespielt wird.

  • Jedes Team besteht aus sieben Spielern: drei Jägern, zwei Treibern, einem Hüter und einem Sucher.
  • Gespielt wird mit vier Bällen: dem Quaffel, zwei Klatschern und dem goldenen Schnatz.
  • Das Spiel endet, wenn der goldene Schnatz vom Sucher gefangen wird.

[toc]

Hier bekommt ihr einen Eindruck vom neuen Quidditch-Spiel:

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Harry Potter: Quidditch Champions – Der offizielle Gameplay-Trailer kurz vor Launch

1. Quidditch kommt von „Queerditch Marsh“

Der Name „Quidditch“ leitet sich vom Ursprung des Zauberersports ab, dem Moor „Queerditch Marsh“. Dort lebte im 11. Jahrhundert eine Hexe mit dem Namen Gertie Keddle.

Gertie beobachtete ein merkwürdiges Spiel, das auf Besen gespielt wurde und bei dem sich die Spieler gegenseitig mit Bällen und Steinen abwarfen. Auch wenn sie vor allem vom Lärm dieses Treibens genervt war, hielt sie alle Einzelheiten in ihrem Tagebuch fest.

Daraus entwickelte sich in Großbritannien dann „Kwidditch“, das später zu dem uns bekannten Quidditch wurde.

2. Deutschland hatte sein eigenes „Quidditch“

Auch wenn Quidditch der einzige Besen-Sport ist, der weltweite Bekanntheit erreichte, gibt es noch einige ähnliche Sportarten. Vermutlich handelt es sich bei vielen davon sogar um Vorläufer von Quidditch, die die enorme Popularität des Sports überhaupt erst ermöglichten.

Diese Vorläufer waren meist nur in einzeln Ländern oder Regionen bekannt. So hatte zum Beispiel auch Deutschland seine eigene „Quidditch“-Variante:

  • Stichstock (Deutschland): Spieler mussten versuchen, eine vollgepumpte Blase eines Drachen mit angespitzten Besenstielen zu durchstechen. Die Blase wurde von einem Spieler verteidigt – vermutlich die Inspiration für die Position des Hüters.
  • Aingingein (Irland): Spieler mussten durch brennende Fässer fliegen, und am Ende einen Ball ins Tor treffen.  
  • Creaothceann (Schottland): Ein besonders brutales Spiel, in dem Spielern ein Kessel auf den Kopf geschnallt wurde, mit dem sie fallende Felsbrocken auffangen mussten. Es soll die Position der Treiber inspiriert haben.  
  • Shuntbumps (England): Spieler versuchten mit Lanzen, sich gegenseitig vom Besen zu stoßen.
  • Swivenhodge (England): Ähnlich wie bei Tennis wurde ein Ball über eine Hecke hin und her geschmissen. Das könnte die Inspiration für die Jäger gewesen sein.

3. Der Geburtsort von Quidditch

Im echten Leben war der Entstehungsort von Quidditch Manchaster. In einem kleinen Hotel hatte Buchautorin J.K. Rowling die Idee für den Zauberersport. In einer kommentierten Ausgabe von „Harry Potter und der Stein der Weisen“, die für einen wohltätigen Zweck versteigert wurde, schrieb sie zum Hintergrund von Quidditch:

Ich hatte über Dinge nachgedacht, die eine Gesellschaft zusammenhalten, sie zusammenbringen und ihren besonderen Charakter zum Ausdruck bringen, und ich wusste, dass ich einen Sport brauche.

J.K. Rowling (via tbsnews)

4. Der Schnatz war mal ein Vogel

Harry Potter Quidditch Champions - Jagd nach dem Schnatz
Harry und Draco jagen den goldenen Schnatz
Aus dem Spiel „Harry Potter: Quidditch Champions“

Lange Zeit wurde Quidditch nur mit drei Bällen gespielt, dem Quaffle und den zwei Klatschern. Erst 1269 kam der Vorläufer des goldenen Schnatzes hinzu.

Das war jedoch noch kein Ball, sondern ein kleiner, runder Vogel namens „Schnatzer“. Schnatzer sind vor allem für ihre hohe Geschwindigkeit bekannt, weshalb das Fangen eine echte Herausforderung für die Sucher darstellte.

Häufig wurden die Vögel beim Fangen jedoch erdrückt. Und mit zunehmender Beliebtheit von Quidditch starben die Schnatzer langsam aus. Daher erfand ein Zauberer namens Bowman Wright im 15. Jahrhundert den modernen goldenen Schnatz – einen kleinen Metallball, der das Verhalten der Schnatzer perfekt nachahmt.

The War Within: Die wichtigsten Charaktere der neuesten WoW-Erweiterung

Mit The War Within schlagt ihr das nächste Kapitel im World of Warcraft-Universum auf und das sind die wichtigsten Charaktere, die ihr unbedingt kennen müsst.

Lange sehnten sich World of Warcraft-Fans die neue Erweiterung The War Within herbei. Seit dem 27. August erkunden viele von euch bereits die neuen Orte jenseits der bisherigen Grenzen von Azeroth: Oder besser gesagt: unterhalb von Azeroth.

Über die Insel von Dorn und die Schallenden Tiefen geht es in The War Within ins Innere des Planeten. Dort erwarten euch gefährliche Abenteuer, erbarmungslose Feinde und eine Bedrohung, die das Ende für Azeroth bedeuten könnte. Umso wichtiger ist es, zu wissen, wem ihr in dieser Welt vertrauen könnt und wem ihr die Stirn bieten müsst.

Erfahrt mehr über die Delves-Dungeons

Bei der Vielzahl von Charakteren im World of Warcraft-Universum verliert man schnell mal den Überblick. Deshalb wollen wir uns mit euch die wichtigsten Charaktere von World of Warcraft: The War Within ansehen, damit ihr am Ende nicht aufs falsche Pferd setzt.

Xal’atath – Die Vorbotin

Diesen Namen und dieses Gesicht solltet ihr euch für The War Within auf jeden Fall merken. Xal’atath ist bei weitem keine neue Figur im World of Warcraft-Universum. Einst an einen alten Dolch gebunden, diente Xal’atath den Schattenpriestern als Artefaktwaffe, bis das Wesen, über dessen wahren Hintergrund bis heute spekuliert wird, befreit wurde und den toten Körper einer Elfe übernahm.

Schon, als ihr Geist noch an den Dolch gebunden war, machte sie ihren Opfern das Leben schwer. Sie liebte es, diese zu manipulieren, um ihre Ziele zu erreichen und sobald diese ihren Zweck erfüllt hatten, ließ sie sie fallen, auch in dunkelster Stunde.

Ihrer Spielchen solltet ihr euch auf jeden Fall bewusst sein, bevor ihr euch auf The War Within einlasst, denn Xal’atath fungiert hier als „Die Vorbotin“ und stellt die Antagonistin der jüngsten WoW-Erweiterung dar. Und Spielchen wird sie gewiss auch dieses Mal wieder spielen.

Legenden besagen, dass Xal’atath noch älter als die Alten Götter ist, und als Vorbotin der Leere sinnt sie darauf, Azeroth von den Titanen zu befreien. Mit der Macht der Neruber von Azj-Kahet möchte sie in The War Within eine neue dunkle Welt erschaffen. Denn auch den Kreaturen, die unter der Oberfläche noch immer in ihren alten Strukturen und einem in den Stillstand verfallenen Imperium leben, verspricht sie Unglaubliches im Gegenzug für ihre Treue.

Alleria Windläufer, Anführerin der Leerenelfen

Mit Alleria Windläufer tritt eine der drei Windläufer-Schwestern in WoW: The War Within in Erscheinung. Die einstige hochelfische Waldläuferin hat sich inzwischen der Leere verschrieben und gilt nun als Anführerin der Leerenelfen. Doch der Preis hierfür war hoch.

Wenngleich Alleria die Leere in sich unter Kontrolle brachte, befindet sie sich im steten Konflikt, insbesondere aufgrund der Stimmen, die sie – wie alle Leerenelfen – hört. Obwohl diese Stimmen mit dem Fall der Alten Götter weniger werden sollten, muss Alleria mit Entsetzen feststellen, dass sie diese immer häufiger hört.

Mehr über Alleria erfahrt ihr übrigens in diesem kurzen Video:

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Weil sie mit allen Leerenwesen verbunden ist, kann Alleria auch Xal’atath – selbst ein Leerenwesen – wahrnehmen und hören. Daraus ergibt sich für sie womöglich die ultimative Prüfung, deren Ausgang zeigt, ob sie ein ähnlich finsteres Schicksal ereilt wie ihre Schwester Sylvanas oder sie die Herausforderungen meistern kann, die das Leben für sie bereithält. 

Magni Bronzebart, der Sprecher von Azeroth

Einst fiel Magni Bronzebart während der Ereignisse im Kataklysmus von Azeroth einem selbst durchgeführten Ritual zum Opfer. Zur Diamantstatue erstarrt, dachte wohl kaum jemand, dass er in dieser Welt jemals wieder eine Rolle spielen würde. Doch Magni Bronzebart überraschte alle, als er Jahre später aus seiner Starre erwachte und sich als Sprecher Azeroths vorstellte.

Holt euch hier The War Within!

Der ehemalige Zwergenkönig von Khaz Modan verschrieb sich dem Heilen aller Wunden des Planeten, nachdem der Titan Sargeras sein Schwert bis tief ins Innere Azeroths stieß. Da das Schwert auch in The War Within noch im Planeten steckt und das Blut der Alten Götter bis tief ins Innere sickert, wird Magni auch in dieser Erweiterung nicht zur Ruhe kommen. Zumal sich unter der Planetenoberfläche noch mehr zusammenbraut.

Anduin Wrynn, Hochkönig der Allianz und Anführer des Königreichs Sturmwind

Auch Anduin begleitet World of Warcraft-Fans schon seit vielen Jahren, so etwa im sogenannten „Battle for Azeroth“ gegen die Horde. Anduin versteht sich als Priester und träumt vom Frieden, doch gelegentlich sieht er sich dazu gezwungen, zum Schwert zu greifen.

Nachdem er entführt und vom Kerkermeister zu grausamen Taten gezwungen wurde, verschwindet Anduin von der Bildfläche und entzieht sich somit auch seinen Pflichten als König, um mit sich selbst ins Reine zu kommen. In The War Within steht seine Rückkehr im Mittelpunkt der Ereignisse an.

Thrall, ehemaliger Kriegshäuptling der Horde

Schon der erste Trailer zu World of Warcraft: The War Within ließ erahnen, dass Anduin zurückkehrt. Ebenso bestätigte dieser, dass Thrall wieder einmal eine Rolle spielen wird. Der ehemalige Kriegshäuptling der Horde machte sich nach den Ereignissen ebenfalls etwas rar und kehrte erst zu einem späteren Zeitpunkt in Battle for Azeroth zurück. Und auch er hat sein Päckchen zu schleppen.

Der Schamane vermag es nicht länger, die Elemente zu beherrschen, weshalb er – ähnlich Anduins – mit seiner Vergangenheit, seiner Gegenwart und seinen Taten. Doch auch er hört die Stimmen und nimmt die Visionen wahr, die irgendwo aus dem Inneren des Planeten zu stammen scheinen.

So viel zu den wichtigsten Personen in der neuen Erweiterung von WoW. Wenn ihr selbst erleben wollt, wie es weitergeht, dann holt euch hier The War Within!

Im neuen Spiel zu Elder Scrolls war mein König nach einem Tag tot und seine einjährige Tochter regiert

Elder Scrolls: Castles ist der neueste Ableger der Elder-Scrolls-Reihe von Bethesda. MeinMMO-Redakteurin Sophia hat sich für euch die Krone geschnappt und reingeschaut. Spoiler: Ihr König wurde nach einem Tag ermordet und sein einjähriges Töchterchen regiert nun.

Update vom 11.09.2024: Elder Scrolls: Castles ist am 10. September offiziell weltweit erschienen. Unser Anspielbericht hier bezieht sich auf die Early-Access-Version aus dem März 2024.
Wir haben jetzt auch den Launch-Trailer für euch.

Bethesda hat mit Elder Scrolls: Castles jetzt schon den zweiten Mobile-Ableger für die Elder-Scrolls-Reihe veröffentlicht. Das Spiel basiert auf dem Prinzip von Fallout Shelter garniert mit einer Prise Elder Scrolls: Blades.

Ich spiele jetzt seit über einer Woche und habe mir das Game angesehen. Vorne weg: Ihr werdet Spaß haben, wenn ihr Elder Scrolls mögt.

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The Elder Scrolls: Castles – Der Launch-Trailer zum neuen Spiel für Mobile

Gemeuchelte Könige, unmündige Nachfolger und schlechte Entscheidungen

Castles startet für mich mit der Ermordung des Königs. Nein, noch nicht der aus der Überschrift, sondern dessen Vater Odar. Er hat es wohl etwas zu bunt getrieben und seine Ehefrau hatte seine Untreue satt. Ein blitzschneller Argonier entledigt sich seiner und ich darf ab sofort seinen Sohn Jofarr spielen.

Den ich prompt die Mätresse seines Vaters ehelichen lasse. Das ärgert natürlich Frau Königin-Mutter, aber was solls. Ex-Mätresse und König haben zusammen ein süßes Töchterchen – die Nachfolge ist gesichert.

Und das ist auch wichtig, denn auch dieser König macht es nicht lang: Den Mehltau auf den Feldern einmal unterschätzt und sich einmal zu viel mit dem Zauberer angelegt? Schwub, sinkt die Zufriedenheit des Volkes in den Keller. Für einen (un)treuen Untertan war es eine Fehlentscheidung zu viel und schon wird der zweite König gemeuchelt.

Gut, dass es noch das einjährige Töchterchen gibt. Hoffentlich trifft sie die richtigen Entscheidungen. Darum geht es schlussendlich auch in Castles: Entscheidungen treffen und Ressourcen sammeln.

Im Grunde ist es eine Weiterentwicklung von Fallout Shelter und Elder Scrolls Blades. Ersteres veröffentlichte Bethesda 2015, wenige Monate vor dem Release von Fallout 4. Blades hingegen ging 2019 live.

Ich habe beide Games gezockt und muss sagen: Castles entwickelt die bekannten Funktionen von Fallout Shelter gekonnt weiter und mixt es mit dem Besten aus Blades mit bekannter sowie unbekannter Lore aus der Elder-Scrolls-Reihe.

Bei Talos – Man kann es nur falsch machen!

Hauptaufgabe in Castles ist es, eure Untertanen zufriedenzustellen. Dafür baut ihr Rohstofffarmen und Werkstätten, in denen eure Untertanen tagtäglich malochen. Etwas später im Game könnt ihr zudem immer bis zu drei Schlossbewohner auf Quests schicken und Belohnungen einheimsen.

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von Karsten Scholz

Sammeln, Handwerken und Kinder bekommen

Die wichtigste Mechanik sind neben dem Rohstoffsammeln die Entscheidungen, die ihr für euren Herrscher trefft. Das kann sein, Felder mit dem oben erwähnten Mehltau niederzubrennen oder noch schnell abzuernten, bevor es schlimm wird. Kleiner Tipp: Das kann zu gemeuchelten Königen führen.

Ihr seid aber auch Streitschlichter und Paarberater: Hochelfen kommen immer wieder und beschweren sich über Talos-Anbetung. Habt ihr wiederum zwei Charaktere gemeinsam zu Bett geschickt, die eigentlich schon Partner haben, müsst ihr den Eheknatsch schlichten.

Das Verpaaren eurer Untertanen ist auch eine Angelegenheit, die die Aufmerksamkeit eurer Durchlauchten selbst durchaus bedarf:

Die Kinder eurer Pärchen übernehmen die Charaktere der Eltern. Wenn ihr also Schlossbewohner mit Effizienz-steigernden Eigenschaften Kinder bekommen lasst, habt ihr bald eine Armee hoch spezialisierter Arbeiter. Oder ihr macht es wie ich und lebt im Drama.

Auf in die Schlacht

Das Questen hingegen erinnert mich persönlich an eine bessere Version von Blades: Statt durch 3D-Dungeons, die auf Smartphones einfach nicht gut aussehen, laufen eure drei Kämpfer von alleine auf ein 2D-Schlachtfeld.

Dort könnt ihr sie selbst entscheiden lassen, wen sie angreifen, oder sie auf bestimmte Gegner hetzen. Außerdem hat jeder Charakter je nach ausgerüsteter Waffe eine Spezialfähigkeit, die ihr auf die Gegner loslassen könnt.

Nach erfolgreichem Abschluss gibt es Ressourcen und Erfahrungspunkte als Belohnung. Habt ihr bis zu drei Dungeon-abhängige Herausforderungen geschafft, gibt es einen Bonus.

Von Mikrotransaktionen und Elder-Scrolls-Lore

Alles in allem ist Castles ein solides Mobile-Game. Es stillt vorübergehend den Hunger auf mehr Elder-Scrolls-Spiele. Eine neue Erweiterung zu Elder Scrolls Online ist ja auch schon in Sicht. The Elder Scrolls 6 hingegen lässt ja noch auf sich warten.

Wie bei den meisten Online- und Mobile-Titeln müsst ihr euch aber auch hier auf Mikrotransaktionen einstellen. Bei fast jedem Level-Up wird zum Beispiel das Kaiserpaket angepriesen. Das ist sehr nervig zu Beginn, weil ihr am Anfang sehr schnell höhere Level erreicht. Seit ca. Level 30 ist alles aber etwas langsamer.

Die hier und da eingestreuten Buttons für mehr Tränke fallen für mich persönlich nicht allzu stark ins Gewicht. Aber: Ich versuche grundsätzlich Mikrotransaktionen zu vermeiden und habe mich auch in Castles aktiv dagegen entschieden. Bisher hatte ich keine Probleme deswegen.

Pop-Ups wie dieses sind selten, aber deswegen nicht weniger nervig.

Neu erfindet Bethesda das Rad allerdings nicht mit dem Game. Ihr spielt es, weil ihr entweder Spaß an entspannten Aufbauspielen habt oder weil ihr wissen wollt, was dabei herauskommt, wenn ein Argonier und ein Khajiit ein Baby bekommen.

Ich habe Spaß mit dem Spiel, obwohl ich Mobile-Games eigentlich meide – einzig Pokémon GO hat einen dauerhaften Platz auf meinem Handy. Tatsächlich ist Castles voll mit Anspielungen auf die Hauptspiele und deren Lore, was mich unglaublich glücklich macht: Es gibt Hochelfen mit Talos-Phobie, Die dralle argonische Maid und Tamriel zur Blütezeit des Kaiserreichs.

Castles bleibt also noch ein bisschen auf meinem Handy und leistet mir Gesellschaft. Zumindest bis ich Skyrim zum Xten mal installiere. Oder bis ich es nochmal mit Elder Scrolls online versuche. Dazu haben wir hier übrigens auch noch einen spannenden Artikel: MMORPG ESO war 2014 ein Flop, heute ist es riesig – Entwickler sagt: Das liegt an einem Mann

PS5 Pro oder Gaming-PC: Was sollte man für 800 Euro kaufen?

Die PS5 Pro wurde offiziell vorgestellt, doch der Preis sorgt für viel Diskussion. Lohnt sich der Kauf der PS5 Pro überhaupt, wenn sie 800 Euro kostet?

Die PS5 Pro wurde offiziell vorgestellt und hat den Preis und Release der PS5 Pro genannt. Doch vor allem der hohe Preis von 800 Euro macht viele Spieler wütend. Denn viele sagen, “für das Geld kann man sich doch gleich einen Gaming-PC kaufen!”

Zum einen schauen wir uns an, wie viel Hardware ihr für 800 bis 900 Euro wirklich bekommt. Zum anderen erklären wir euch, für wen sich welcher Kauf noch am ehesten lohnt und wie viel “Gaming-PC” am Ende wirklich für euch drin ist.

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Sony veröffentlicht den offiziellen Reveal-Trailer zur PS5 Pro

PS5 Pro oder Gaming-PC für 800 Euro – Das bekommt ihr

Wie viel kostet die PS5? Sony hatte den offiziellen Preis und den Releasetermin der PS5 Pro genannt:

  • Die PS5 Pro wird in Deutschland 799 Euro kosten.
  • Für ein Laufwerk zahlt ihr noch einmal 119,99 Euro zusätzlich und für einen Standfuß rund 30 Euro. Für einen zweiten DualSense-Controller zahlt ihr rund 60 Euro.
  • Für das Komplettpaket zahlt ihr daher rund 950 Euro. Ein Abo für PS Plus ist noch nicht mitgerechnet, wenn ihr online spielen möchtet.

Welchen Gaming-PC bekommt man für 800 bis 900 Euro? Um das herauszufinden, haben wir die Preise von Fertig-PCs in mehreren Shops verglichen. Wir gehen dabei immer von etwa 900 Euro aus:

  • Bei CSL bekommt ihr bereits einen flotten Mittelklasse-PC mit i5-14400F und einer RTX 4060 Ti. Das reicht für Full-HD und auch für WQHD mit Abstrichen in der Framerate.
  • Bei Dubaro erhaltet ihr einen Ryzen 5 5600X und eine RX 6750 XT. Damit könnt ihr mit hohen Framefraten in WQHD spielen und mit Abstrichen sogar 4K nutzen.
  • Bei Megaport erhaltet ihr einen Ryzen 5 5600 und eine RTX 4060. Die RTX 4060 stellt die Einsteiger-GPU von Nvidia für Full-HD dar.

Je nach Angebot bekommt ihr entweder einen sehr guten Gaming-PC im Einsteigerbereich (RTX 4060) oder bereits einen Mittelklasse-Gaming-PC (RX 6750 XT). In der Regel müsst ihr eure Grafikkarte alle 3 bis 5 Jahre aufrüsten, wenn ihr immer Top-Titel spielen wollt.

Seid ihr bereit, noch 200 Euro mehr für euren Gaming-PC zu zahlen, dann bekommt ihr bereits einen Rechner im unteren Highend-Bereich. Etwa eine Grafikkarte wie die RTX 4070 oder eine RX 7900 GRE / XT. Damit habt ihr dann für die nächsten Jahre ausgesorgt, bevor ihr wieder aufrüsten müsst.

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Die PS5 Pro ist doppelt so teuer wie die PS4 Pro zum Release und wird damit zum Luxusgerät fürs Wohnzimmer
von Karsten Scholz

PS5 Pro, Gaming-PC oder doch die alte PS5?

Grundsätzlich kommt es darauf an, was ihr wirklich benötigt und was ihr euch am Ende des Tages kaufen solltet:

Das spricht für die PS5:

  • Wollt ihr nur aktuelle Titel spielen und reichen euch 30 FPS oder auch hin und wieder 60 FPS, dann ist die normale PS5 oder PS5 Slim völlig ausreichend. Denn ihre Leistung reicht weiterhin für alle Titel, die für die PS5 erscheinen.
  • Wollt ihr “nur” spielen, euch nicht um Einstellungen kümmern und die nächsten vier oder fünf nicht aufrüsten, dann ist die normale PS5 weiterhin die beste Wahl.
  • Benötigt ihr ein Laufwerk in der PS5, weil ihr Filme und Serien über eure Konsole kauft, dann könnte der Aufpreis bei der PS5 Pro für euch zu teuer sein. Immerhin müsst ihr ein Laufwerk zusätzlich erwerben.
  • Sucht ihr nach einer unkomplizierten und zugänglichen Spielerfahrung, dann ist die PS5 weiterhin eine sehr gute Konsole.

Das spricht für die PS5 Pro:

  • Seid ihr bereits mit einem 4K- oder 8K-Setup ausgestattet und wollt das Beste aus eurem Setup und aus eurer PS5 herausholen, dann könnt ihr euch das Upgrade auf die PS5 Pro überlegen.
  • Für euch spielt Geld keine Rolle und die PS5 ist eure Hauptplattform, dann ist die PS5 Pro ebenfalls der beste Weg für euch.
  • Für euch sind stabile 60 FPS absolute Pflicht und ihr wollt nicht mit weniger beim Gaming unterwegs sein.

Das spricht für einen Gaming-PC:

  • Ein Gaming-PC ist die bessere Wahl, wenn ihr flexibler sein wollt und nicht nur Gaming betreiben möchtet und auch im Internet surfen wollt oder Office-Aufgaben erledigen möchtet.
  • Der Gaming-PC ist ebenfalls eine gute Option, wenn ihr überlegt, später eure CPU oder eure Grafikkarte noch einmal aufzurüsten. In der Regel könnt ihr Upgrades auch von einem Shop vornehmen lassen.
  • Für 900 Euro bekommt ihr im PC-Bereich mehr Geld als bei der PS5 Pro, dafür müsst ihr aber selbst Zeit in Installation von Spielen und Software stecken.
  • Zahlt ihr noch 200 Euro mehr, dann bekommt ihr bereits einen Highend-Gaming-PC mit RTX 4070 oder RX 7900 GRE /XT und seid auch für 4K-Gaming gewappnet.

Mehr zur PS5: Sonys Konsole ist mittlerweile über 3 Jahre alt. Doch lohnt es sich 2024 noch, eine PS5 zu kaufen? MeinMMO geht auf Vor- und Nachteile der Sony-Konsole ein und erklärt, was ihr beachten müsst, wenn ihr über einen Kauf nachdenken solltet: Lohnt es sich 2024 überhaupt noch, eine PS5 zu kaufen?

Diablo 4: Kaputter Build macht so viel Schaden, dass nicht mal mehr die Zahlen angezeigt werden

Der Experte Rob ist bekannt dafür, starke und teilweise total absurde Builds in Diablo 4 zu bauen, insbesondere für Barbaren. Jetzt hat er einen neuen Build entdeckt, der buchstäblich unendlich viel Schaden verursacht. Das Spiel kann so viel nicht mehr anzeigen. Rob ist ich sicher: Der kommt so niemals ins Spiel.

Was ist das für ein Build?

  • Blizzard testet aktuell die Änderungen von Season 6 auf dem PTR. Jeder kann auf dem PC mitmachen, nach Fehlern suchen und Feedback geben.
  • Zu den Neuerungen zählen unter anderem Runenwörter, die neu ins Spiel kommen, sowie Änderungen an den Klassen. Hier gibt es etwa neue Paragon-Knoten und veränderte Skills.
  • Rob2628, ein Diablo- und insbesondere Barbaren-Experte, testet hier gerade fleißig und hat einen Dornen-Build für Barbaren gebaut, der immer mehr Schaden anhäuft. Bis ins Unendliche.
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Diablo 4: Vessel of Hatred zeigt im Video die neuen Features und die neue Region Nahantu

Das macht den Build so stark: Auf dem PTR gibt es im Moment offenbar eine fehlerhafte Interaktion zwischen zwei passiven Skills des Barbaren: Steinhart („Tough as Nails“) und Stachelpanzer („Barbed Carapace“). Steinhart ist bereits im Spiel, der Stachelpanzer kommt als neuer Skill mit Season 6:

  • Steinhart erhöht euren Dornenschaden und wenn ihr Gegner trefft, bluten sie für einen Teil des Schadens.
  • Stachelpanzer steigert eure Dornen prozentual für je 25 ausgegebene Wut und ihr fügt Gegnern, durch die ihr euch hindurch bewegt, Dornenschaden zu.

Diese Kombination an sich ermöglicht bereits starke Dornen-Builds. Wenn ihr über Vollendung und andere Möglichkeiten mehr als 30 Ränge von Steinhart angesammelt habt, stapelt sich der Schaden immer weiter – bis ins Unendliche. Warum das so ist, ist nicht ganz klar.

Wie ihr den Build sonst baut, ist relativ egal, solange ihr möglichst viel Dornen-Schaden habt sowie auf Lebenspunkte und Angriffsgeschwindigkeit baut. Alles andere ist irrelevant, zumal Dornen ohnehin nicht kritisch treffen können.

Rob nutzt in seinem Video einen „Spin to Win“-Build und zeigt, wie er nach einer 40-stelligen Zahl nur noch das Unendlichkeits-Symbol angezeigt bekommt. Eine solche Zahl nennt man übrigens Sextilliarde. Den Build findet ihr hier auf d4builds. Laut Rob kommt der Build von einem chinesischen Spieler, der ihm den Build gezeigt hat.

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„Zauberer sind immer noch stärker“

Der Experte ist sich sicher, dass der Build so niemals den PTR verlassen wird. Abgesehen von der offensichtlich fehlerhaften Interaktion zwischen den beiden passiven Effekten sei allein Stachelpanzer viel zu stark, meint Rob:

Selbst der grundlegende Dornen-Build wird geändert, weil diese Passive mehr als eine kaputte Interaktion haben. In AoE-Szenarien etwa ticken sie mehrmals.

Bereits zuvor hat Rob einen Build gefunden, mit dem er ganz ohne seine Hände zu benutzen Bosse töten kann. Allerdings, so Rob, seien Zauberer noch immer stärker auf dem PTR – selbst mit all dieser irren Barbaren-Action.

Season 6 erscheint am 8. Oktober 2024 zusammen mit Vessel of Hatred und bringt etliche Änderungen an den Klassen und Inhalten, darunter einen Level-Squish: Ihr levelt nur noch bis Stufe 60, anschließend gibt’s Paragon für alle Charaktere des Realms. Eine Änderung kommt aber nicht gut an: Diablo 4 entfernt ein kleines Detail, das durch Diablo 2 legendär wurde, enttäuscht Fans: „Über 20 Jahre Nostalgie“

Pokémon GO: Neuer Promo-Code schenkt euch jetzt Dyna-Partikel

In Pokémon GO gibt es einen neuen Promo-Code, den ihr einlösen könnt. Wie das genau funktioniert, zeigen wir euch.

Was ist das für ein Code? Vor kurzem kündigte Pokémon GO auf TikTok an, dass sie einen neuen Code veröffentlichen werden. Hierfür mussten sich 25.000 Trainer finden lassen, die dem TikTok-Kanal folgen.

Da die 25.000 Follower erreicht wurden, wurde der Code veröffentlicht. Dieser steht für alle Trainer zur Verfügung und muss von euch nur eingelöst werden.

Der Code lautet:

  • LJRAMRU3RYCMC

Was bringt der Code? Wenn ihr den Code einlöst, erhaltet ihr dafür 250 Dyna-Partikel. Diese benötigt ihr, um in der neuen Dynamax-Funktion neue Attacken zu lernen und diese zu verbessern.

Auch zur Teilnahme an den Dyna-Kämpfen benötigt ihr die Partikel. Es lohnt sich also, den Code einzulösen und die Möglichkeit zu nutzen, ein paar Partikel nebenbei einzusammeln.

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Pokémon GO zeigt die neue Season „Dyna-Maximum“ im Trailer

Wie löse ich den Code ein?

Um den Code einzulösen und die Partikel zu erhalten, müsst ihr wie folgt vorgehen. Dabei ist es egal, ob ihr ein Android- oder ein iOS-Gerät besitzt: Der Ablauf ist identisch.

  • Kopiert euch den Promo-Code, den ihr hier weiter oben seht
  • Geht auf den Webstore von Pokémon GO
  • Meldet euch hier mit eurem Pokémon GO Account an
  • Gebt den Code ein

Wenn ihr nun das Spiel öffnet, erhaltet ihr die Belohnung. Um sicherzugehen, dass alles funktioniert hat, könnt ihr einen Blick in euer Tagebuch werfen. Hier seht ihr ebenfalls, dass ihr die Belohnung erhalten habt.

Sollte die Belohnung nicht direkt bei euch auftauchen, dann startet das Spiel neu und schaut, ob sie dann erscheint. Andernfalls wartet ein paar Minuten und startet das Spiel erneut.

In Pokémon GO dreht sich gerade vieles um die neue Dynamax-Funktion. Neben den ersten Pokémon, die für diese Funktion freigeschaltet wurden, wird es demnächst direkt das nächste Monster für Dynamax geben: Einen der stärksten Angreifer könnt ihr bald auch als Dynamax-Monster fangen.

Der Manga zu One Piece klärt das Schicksal eines totgeglaubten Charakters auf

Das neue Kapitel des Mangas zu One Piece erscheint eigentlich erst in einigen Tagen. Doch Leaks verraten schon jetzt, was im nächsten Kapitel alles passieren wird. Dadurch wissen wir, was mit einem der Charaktere passiert ist, der ein schlimmes Schicksal erlebt hat.

Um welchen Charakter geht es? In den Leaks auf Reddit erfahren wir, was mit Monkey. D Ruffys Großvater, dem Marinevizeadmiral Garp, passiert ist. Leider hatte es Garp zuletzt schwer getroffen. Bei der Befreiungsaktion auf Hachinosu, dem Stützpunkt der Blackbeard-Piraten, wurde Garp von Kuzan besiegt.

Garps Ziel war es nämlich, seinen Schützling Corby zu befreien. Das ist der Einheit auch gelungen, doch im Austausch musste Garp zurückbleiben. Er lag blutüberströmt auf dem Boden und wurde von einem Eispflock aufgespießt. Es sah schlecht für ihn aus und es blieb unklar, ob er den Angriff überhaupt überlebte. Sein Schicksal wird jetzt im neuen Kapitel aufgeklärt.

Der Anime zu One Piece befindet sich gerade im Egghead-Island-Arc:

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One Piece: Neuer Trailer zeigt erste Bilder aus dem Egghead-Island-Arc

Das Schicksal von Garp wird im nächsten Kapitel von One Piece aufgeklärt

Was ist mit ihm passiert? Im kommenden Kapitel wird es eine Szene geben, in der Blackbeard wieder zu Hachinosu zurückkehrt. Er ist sauer darüber, dass Pizarro, ein Mitglied seiner Bande, Corby entkommen lassen hat. Zeitgleich lobt er Kuzan dafür, dass er Garp gefangengenommen hat.

Das Wort „gefangennehmen“ bedeutet, dass Garp trotz der schweren Wunden immer noch am Leben ist. Allerdings befindet er sich nun in der Gefangenschaft von Blackbeard, einem der stärksten Piraten überhaupt.

Was könnte nun passieren? Einige Fans auf Reddit vermuten, dass es zu einer Befreiungsaktion wie damals im Marineford-Arc kommen könnte. Bei einer möglichen Hinrichtung könnte Ruffy erneut versuchen, eines seiner Familienmitglieder zu retten. Zuvor hat er es bei Ace leider nicht geschafft

Die Hinrichtung könnte nicht nur Ruffy, sondern auch Sabo und Garps leiblichen Sohn, Monkey D. Dragon, auf den Plan rufen. Auch die Marine würde wohl ein Interesse daran haben, Garp zu befreien. Damit könnte es eine gigantische Schlacht geben, bei der es für Blackbeard allerdings schlecht aussehen dürfte.

In dem neuen Kapitel wird die Strohhutbande außerdem wieder auseinandergerissen. MeinMMO hat sich in einem Ranking gefragt, welches Ranking sich bei der Stärke von Ruffys Crewmitgliedern ergeben würde: One Piece: Die Mitglieder der Strohhutbande im Ranking – So schlagen sich Ruffy, Franky und die anderen

Nach den Gerüchten um die Beziehung von MontanaBlack zu einer 19-Jährigen äußert sich der Ex-Freund mit einem Statement

Seit Monaten kursieren Gerüchte um eine angebliche Beziehung zwischen MontanaBlack und der Twitch-Streamerin Snipsska. Nun äußert sich auch ihr Ex-Freund zu den Vorwürfen und der Situation.

Worum geht es? Bereits seit vielen Monaten hält sich hartnäckig das Gerücht, dass MontanaBlack in einer Beziehung mit der 19-jährigen Twitch-Streamerin Snipsska sein soll. Beide reagierten bereits auf die Gerüchte, wobei MontanaBlack diese als „die größte Lügengeschichte aller Zeiten“ bezeichnete.

Die Gerüchte begannen hauptsächlich wegen Snipsskas Ex-Freund, der behauptete, der bekannte Streamer habe ihm seine damals noch minderjährige Freundin ausgespannt. Nachdem auch die Streamerin die Gerüchte abgestritten hatte, erhob sie am 16. August auf X weitere Vorwürfe gegen ihren Ex-Freund.

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Twitch: MontanaBlack wird wegen seinem Fahrverhalten kritisiert

Ex-Freund habe ihr Steine in den Weg gelegt

Was wirft Snipsska ihrem Ex vor? In ihrem Statement auf X erklärt die Streamerin, dass sie erst nach dem Ende ihrer Beziehung richtigen Kontakt zu MontanaBlack hatte. Außerdem wirft sie ihrem Ex-Freund Berkay „Berki“ Sarioba vor, ihr Steine in den Weg gelegt zu haben und unangemeldet vor ihrer Tür aufgetaucht zu sein, was ihr Angst gemacht habe. In einem Statement-Video auf YouTube äußert sich Berkay zu den Vorwürfen.

Wie äußert sich Berki zu dem Thema? In seinem YouTube-Video berichtet der Streamer, dass er bereits privat mit Snipsska über die Angelegenheiten gesprochen und sie sich laut seiner Aussage bei ihm entschuldigt habe. Den Vorwurf, dass er ihr Steine in den Weg gelegt habe, weist er zurück und erklärt, er habe ihr Equipment für ihren PC organisiert und sie mit anderen Influencern vernetzt.

Auch den Vorwurf, unangemeldet vor ihrer Haustür gestanden zu haben, dementiert er. Seinen Aussagen zufolge habe er mit Snipsska über diese Situation gesprochen, und es habe sich lediglich um eine Überraschung gehandelt, bei der er sie nach der Schule abholen wollte.

In seinem Video bleibt er jedoch weiterhin bei seiner Überzeugung, dass MontanaBlack und Snipsska eine Beziehung pflegen, und behauptet, dass sie bereits engeren Kontakt hatten, während sie noch minderjährig war.

Das Thema um MontanaBlack und Snipsska sorgt für Aufsehen, besonders weil der US-Streamer Guy „DrDisrespect“ Beahm wegen Nachrichten mit einer 17-Jährigen unter Beschuss steht. Diese Vorwürfe führten zu seinem Twitch-Bann und nun soll auch YouTube seine Einnahmen blockiert haben. Doch der Doc zeigt sich kämpferisch: DrDisrespect kündigt nach nur 51 Tagen auf der stillen Treppe seine Rückkehr an – Kassiert fiese Kommentare

Der bestbezahlte Schauspieler aus Harry Potter kommt in allen 8 Filmen nur 30 Minuten lang vor – Hat trotzdem am meisten verdient

Ein Darsteller aus den Filmen rund um den Zauberschüler Harry Potter hat im Verhältnis zu seiner Zeit auf der Leinwand richtig viel verdient. Sogar mehr als der Hauptdarsteller Daniel Radcliffe.

Um welchen Schauspieler geht es? Schon im ersten Teil der Harry-Potter-Filmreihe spielte Tom Felton seine Figur Draco Malfoy mit voller Hingabe. Die fiese Art des Charakters spiegelte sich im süffisanten Lächeln und dem herablassenden Verhalten wider.

Draco war schon damals ein Bully, wie er im Buche steht. Er wurde Harrys Konkurrent in Hogwarts, ob im Zauberduell oder beim Quidditch, dem Besensport, der aktuell auch virtuell betrieben werden kann. Im Laufe der Geschichte entwickelte sich Draco aber immer weiter zu einer im Grunde tragischen Figur.

Tom Felton, der Draco in allen acht Filmen gespielt hat, kann sich wirklich nicht über eine zu geringe Gage beschweren. Denn gemessen an seiner tatsächlichen Screentime ist er der Spitzenreiter in Sachen Gehalt.

Tom Felton war schon im ersten Film mit von der Partie – seht hier den Trailer:

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Deutscher Trailer zu Harry Potter und der Stein der Weisen

Viel Geld für wenig Leinwand-Zeit

Wie viel erhielt Felton? Im Verhältnis zu seiner Zeit auf der Leinwand hat Felton mehr als alle anderen Darsteller verdient. Nämlich rund 500.000 US-Dollar pro Filmminute.

Insgesamt kommt Malfoy nämlich nur 31 Minuten und 45 Sekunden vor – in allen acht Filmen, die zusammengerechnet eine Lauflänge von mehr als 19 Stunden haben.

Das überrascht zunächst, immerhin bleibt Felton als Malfoy im Gedächtnis und gehört zu den bekanntesten Figuren aus der Welt von Harry Potter. In der wenigen Zeit, die die Figur zu sehen ist, hat ihr Schauspieler aber mächtig abkassiert.

Selbst Hauptdarsteller Daniel Radcliffe kann seinem Kollegen nicht das Wasser reichen. Klarerweise ist Radcliffe deutlich öfter zu sehen, was seinen Minutensatz senkt – auf immer noch beachtenswerte 160.000 US-Dollar. Er war für 539 Minuten zu sehen.

Emma Watson und Rupert Grint, die Hermine und Ron spielen, bekamen 195.000 beziehungsweise 170.000 US-Dollar pro Minute, sind aber ebenfalls weniger zu sehen als Radcliffe. Verglichen mit herkömmlichen Gehältern klingt das alles wahnsinnig absurd – genauso wie die Gage von Johnny Depp, der für ein Spin-Off der Potter-Saga ganze 16 Millionen US-Dollar erhielt.

Alan Rickman, der Snape spielte, war 45 Minuten lang zu sehen und gehörte vor allem anfangs zu den größten Stars im Ensemble. Auch seine Gage dürfte beachtlich gewesen sein, wie viel genau er verdiente, ist aber nicht bekannt. Fest steht nur, dass Hauptdarsteller Daniel Radcliffe einigen Respekt vor dem fiesen Snape hatte – heute ist er für die gemeinsame Zeit aber dankbar.

Quelle(n):
  1. allocine.fr

WoW: The War Within startet Saison 1 – Ab jetzt sind die Tiefen richtig hart

Die Tiefen in World of Warcraft öffnen „richtig“. Ab heute könnt ihr euch den neuen Herausforderungen stellen.

In World of Warcraft beginnt heute, am 11.09.2024, die erste Saison von The War Within. Auch wenn „Mythisch+“ und auch der mythische Raid erst in der kommenden Woche starten, sind viele Inhalte bereits jetzt aktiv – darunter auch die deutlich härteren Tiefen („Delves“). Wir verraten euch, was sich ab heute für euch ändert und welche Beute ihr abgreifen könnt.

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WoW: The War Within – Kräfte im Inneren

Was ändert sich an den Tiefen? Ab sofort könnt ihr Tiefen freischalten, die auch über Stufe 3 hinausgehen. Bis auf Stufe 11 könnt ihr die Tiefen freischalten, sodass die Herausforderung – aber auch die Belohnung – jedes Mal deutlich besser wird. Gerade für Solo-Spielerinnen und -Spieler ist das eine gute Möglichkeit, um an gute bis sehr gute Ausrüstung zu kommen.

Das ist neu ab Stufe 4 der Tiefen: Wenn ihr eine Tiefe der Stufe 4 und höher betretet, dann habt ihr – ähnlich wie damals in Torghast – ein Kontingent an „Leben“. Ihr könnt also nur einige Male beim Besuch der Tiefe sterben, bevor die Tiefe als gescheitert gilt. Ihr könnt eine Tiefe auch fortführen, wenn ihr zu oft gescheitert seid – allerdings schaltet ihr dann beim Abschluss nicht die nächsthöhere Schwierigkeit frei und die Qualität eurer Beute am Ende wird verringert.

Dafür braucht ihr die Schlüssel: Die „Restaurierter Kastenschlüssel“ könnt ihr in den „großzügigen“ Tiefen verwenden, um eine Bonustruhe zu öffnen. Die Schlüssel könnt ihr pro Woche nur in begrenzter Anzahl erhalten – daher solltet ihr versuchen, eine möglichst schwierige Tiefe zu meistern, um die bestmögliche Belohnung zu erhalten.

Nur mit der Verwendung eines Kastenschlüssels erhaltet ihr richtig gute Beute aus den Tiefen. Andernfalls hat eure Belohnung eine maximale Gegenstandsstufe von 554 – unabhängig von der Schwierigkeit der Tiefe.

Welche Belohnungen gibt es? Je nachdem, wie hart die Tiefen sind, denen ihr euch stellt, desto bessere Belohnungen winken. Das gilt sowohl für die abschließende Truhe einer Tiefe als auch für die wöchentliche Belohnungkiste in Dornogal. Welches Itemlevel eure Belohnung haben kann, könnt ihr der unten stehenden Tabelle entnehmen:

TiefenstufeGroßzügige BelohnungWöchentliche Kiste
1561584
2564584
3571587
4577597
5584603
6590606
7597610
8603616
9603616
10603616
11603616

Wie kann man Brann weiter leveln? Brann Bronzebart ist euer Begleiter in den Tiefen der ersten Saison von The War Within. Doch viele haben bereits bemerkt, dass er ab Stufe 15 keine Erfahrungspunkte mehr erhält. Bisher war sein weiterer Fortschritt blockiert, jetzt kann er wieder XP sammeln. Das ist allerdings lediglich in den „großzügigen“ Tiefen möglich. Diese solltet ihr also vorrangig besuchen, wenn ihr Brann mit neuen Stufen versorgen wollt – ganz unabhängig davon, ob ihr die finale großzügige Kiste wirklich öffnet oder nicht.

Werdet ihr euch die härteren Tiefen ab heute anschauen? Zieht ihr als Gruppe oder lieber solo los? Oder ist diese Art des Endgame gar nichts für euch und ihr stürzt euch lieber in die Dungeons und den Raid? Es ist auch ein guter Zeitpunkt, um mit WoW anzufangen – denn aktuell könnten mehr Leute WoW spielen als jemals zuvor.

Das MMORPG Tarisland bittet 10.000 Spieler auf einen Knopf bei Steam zu drücken, will aber nur 500 dafür belohnen

Im MMORPG Tarisland geht es im Oktober mit der neuen Erweiterung weiter. Passend dazu möchte das Spiel auch erfolgreich auf Steam starten und braucht dafür die Hilfe der Spieler.

Was wollen die Entwickler? Die Entwickler von Tarisland planen für Oktober den Start der Season 1 von Tarisland. Dafür soll das MMORPG nicht nur inhaltlich erweitert werden, sondern auch auf Steam landen. Tarisland wird nicht – wie in MMORPGs üblich – mit großen Add-ons erweitert, sondern erhält mehrmals im Jahr kleinere Season-Updates mit neuen Raids, Dungeons und anderen Inhalten.

Aktuell hat Tarisland auf Steam bereits eine Produktseite, ist aber bislang nicht veröffentlicht. Stattdessen konnte man Tarisland nur mithilfe des eigenen Launchers spielen. Die Entwickler rufen jetzt in einer neuen Aktion dazu auf, ihr Spiel bei Steam auf die Wunschliste zu setzen. Auch eine Belohnung soll es für die Spieler geben, wenn genug Menschen das MMORPG auf ihre Liste packen.

Hier könnt ihr den Trailer zur neuen Erweiterung von Tarisland sehen:

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Tarisland zeigt seine Season 1 im neuen Trailer

Die Wunschliste ist wichtig für das MMORPG

Wie sieht die Aktion aus? Damit mehr Menschen das MMORPG auf ihre Wunschliste setzen, haben sich die Entwickler eine neue Aktion ausgedacht. Die Spieler sollen den Raidboss Aslow den es auch im Spiel gibt, außerhalb des Spiels besiegen.

Für jede Person, die Tarisland bei Steam auf die Wunschliste setzt, bekommt der Boss einen Schadenspunkt. Mit 10.000 Leben ausgestattet, sollen also 10.000 Nutzer das Spiel auf die Liste packen, um den Boss zu besiegen. Einen offiziellen Counter oder eine Möglichkeit, die genaue Anzahl der Wunschlisten-Einträge anzusehen, gibt es jedoch nicht.

Hinter der Wunschliste auf Steam steckt ein Algorithmus, der anhand der Anzahl an Nutzern, die ein Spiel auf ihrer Wunschliste haben, entscheidet, wie vielen andern Nutzern ein Spiel gezeigt wird, berichtet akuparagames.com.

Was gibt es zur Belohnung? Als Belohnung warten 500 Codes für die Community, die die Premium-Währung „Achromatische Kristalle“ enthalten sollen. Diese Kristalle können die Spieler für Skins und Premium-Pässe im Shop ausgeben.

Die Verteilung der Codes steht allerdings in keiner Verbindung zu den Nutzern, die das Spiel wirklich auf ihre Wunschliste gesetzt haben. Außerdem winken nur 500 Codes für die potenziellen 10.000 Nutzer, die an der Aktion teilnehmen.

Während inzwischen viele Spieler eine Pause vom MMORPG machen und auf den Start der neuen Erweiterung und Season im Oktober warten, schummeln andere was das Zeug hält. Die Entwickler haben zwar zuletzt durchgegriffen, jedoch wohl zu sanft: Im MMORPG Tarisland werden endlich die Cheater gebannt, doch die Community fordert mehr

Das Ende von Space Marine 2 könnte die Zukunft von Warhammer 40.000 massiv beeinflussen

Space Marine 2 spielt in der düsteren Welt von Warhammer 40.000, einer dystopischen Zukunft, in der ständig Krieg herrscht. Der Koop-Shooter ist vor allem für sein actionreiches Gameplay beliebt, bietet aber auch eine Story. Und die könnte für das ganze Universum bedeutend werden.

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Der Launch-Trailer zu Space Marine 2, dem neuen Koop-Shooter in Warhammer 40k

Worum geht’s in Space Marine 2?

  • Ihr spielt in Space Marine 2 den Ultramarine Titus, der gegen die außerirdische Bedrohung der Tyraniden kämpft, fiese Käfer-Aliens mit Schwarmbewusstsein.
  • In der Welt von Warhammer 40k passiert so etwas ständig. Die Tyraniden-Flotte, gegen die ihr hier antretet, ist aber die größte und gefährlichste im ganzen Universum.
  • Am Ende der Story gibt es einen großen Plot-Twist mit einer üblen Vorschau auf das, was in Zukunft noch kommen könnte – mit einem wichtigen Detail.

Das ist das Ende: Während ihr gegen die Tyraniden kämpft, tauchen Chaos-Marines der Thousand Sons auf, um den Moment zu nutzen und etwas Chaos zu verbreiten. Buchstäblich. Sie nutzen den Krieg, um zumindest diesen Teil der Galaxie dem Warp zu übergeben.

Um das zu erreichen, nutzen sie das Projekt Aurora, um das es im ganzen Spiel geht. Das Projekt ist eine Art Waffe, die Technologien des Chaos, der Xenos (genauer: Necrons) und des Imperiums nutzt, um den Warp vermeintlich vollständig aus einem Gebiet zu vertreiben.

In Space Marine 2 klappt das erst nicht so ganz, weil ein Zauberer der Thousand Sons das Projekt unterwandert und die Waffe so manipuliert, dass sie ein Tor zum Warp öffnet, statt ihn zu verbannen.

Titus und seine Leute schaffen es schließlich, die bösen Marines zu besiegen und das Artefakt zu nutzen, um das Chaos tatsächlich zu vertreiben. Während der ganzen Sache besucht ihr noch eine Grab-Welt der Necrons, deren Erwachen gegen Ende mehr oder weniger angedeutet wird.

Der Plan der Necrons bedroht die gesamte Menschheit

An sich sind erwachende Necrons, das Chaos und die größte Tyraniden-Flotte des Universums schon Problem genug. Was allerdings wirklich schlimm für die Menschheit werden kann, ist das Artefakt, welches Titus und die Ultramarines finden.

Um was für ein Gerät es sich dabei genau handelt, wird nie erklärt. Allerdings haben die Necrons eine Technologie, die tatsächlich den Warp vertreibt und dabei einen „Pariah Nexus“ erschafft – je nach Quelle heißt auch das eigentliche Gerät bereits so.

Was erst einmal gut klingt, ist für Menschen (und nebenbei auch Eldar) ein großes Problem. Ein Pariah Nexus trennt einen gesamten Bereich vom Warp und verhindert so dessen Eindringen – aber auch das Eindringen in den Warp.

Zu Pariah Nexus gibt es sogar eine eigene Serie, die die Necrons etwas näher beschreibt:

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Warhammer 40.000: Der Trailer zur Serie Pariah Nexus

Menschliche Seelen sind, zumindest laut weiten Teilen der Lore, quasi Teil des Warp und kehren nach dem Tod des Menschen auch dorthin zurück. Menschen und Eldar sind inhärent psychische Wesen und damit, so die Vermutung, mit dem Warp verbunden.

Fehlt diese Verbindung nun, sind zumindest die Seelen nach dem Tod gefangen – möglicherweise hat das alles sogar noch schlimmere Auswirkungen auf die lebenden Wesen. Der Plan der Necrons ist es offenbar, das gesamte Universum zu einem einzigen, großen Nexus zu machen.

Das Ende von Space Marine 2 deutet damit eine gigantische Entwicklung in Warhammer 40k generell an – falls sie denn als Kanon angesehen wird. Das ist bei Warhammer nicht immer so ganz sicher. Vielleicht sind die Necrons auch lediglich eine Idee für kommende Inhalte, von denen zumindest schon ein paar bekannt sind: Roadmap zeigt neue PvE-Missionen, Waffen und was noch nach Release kommt

Quelle(n):
  1. Dexerto

Mehr als 12 Millionen Spieler! WoW wohl mit neuem Allzeithoch, aber nicht dank The War Within

Mehr als 14 Jahre lang stand der Rekord von mehr als zwölf Millionen Abonnenten von World of Warcraft über Blizzard und dem gesamten MMORPG-Genre. Jetzt gibt es Hinweise dafür, dass WoW erstmals von noch mehr Menschen gespielt wird.

Woher kommen diese Hinweise? Kihra, die Person hinter Webseiten wie warcraftlogs.com, fflogs.com und esologs.com, hat auf X die These in den Raum geworfen, dass derzeit so viele Spieler wie nie zuvor World of Warcraft spielen. Sie stützt ihre Vermutung auf die folgenden Daten:

  • Aktuell würde allein die Anzahl der chinesischen Spieler, die sich in WoW: Wrath of the Lich King Classic tummeln, den höchsten Spielerzahlen von Retail-WoW entsprechen, die seit der Gründung von warcraftlogs.com gemessen wurde.
  • Am 9. September 2024 gab es etwa Ulduar-Logs für 11 Millionen unterschiedliche Charaktere.
  • Zu diesen Zahlen müsse man dann natürlich noch WoW: The War Within, die Saison der Entdeckungen, WoW Classic Hardcore und WoW Cataclysm Classic packen.

Konkrete Zahlen für The War Within wird es erst in den kommenden Tagen geben, wenn in allen Regionen die erste Season gestartet ist. Dennoch ist sich Kihra sicher, dass man den bisherigen Spielerrekord von mehr als zwölf Millionen Spieler aus den letzten Monaten des Jahres 2010 geknackt haben dürfte.

Sorgt Wrath of the Lich King erneut für einen Spielerrekord? Hier der Classic-Trailer:

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WoW Classic: Der Trailer zu Wrath of the Lich King

Die Rückkehr von China macht sich bezahlt

Warum spielen die Chinesen WotLK Classic? Nachdem sich Blizzard und der chinesische Publisher NetEase auf keine Vertragsverlängerung einigen konnten, waren WoW, Overwatch und Co. für 18 Monate in China nicht spielbar.

Das Comeback gab es für das moderne World of Warcraft erst am 1. August 2024. Etwas früher gingen die Server von Wrath of the Lich King Classic online, die es den chinesischen Spielern ermöglichen sollen, in einer stark unterstützten (und verkürzten) Phase das Nordend-Abenteuer nachzuholen und zeitnah in Cataclysm Classic zu landen. Und genau diese Version kommt bei den Chinesen derzeit extrem gut an.

Wie haben sich die Spielerzahlen über die Jahre entwickelt? Bekanntlich hatten die Blizzard-Verantwortlichen zuletzt im Jahr 2015 offizielle Abonnenten-Zahlen verraten. Seinerzeit stand der Tacho bei 5,5 Millionen WoW-Abos weltweit. Den Peak gab es, wie bereits angedeutet, Ende 2010, bei etwas mehr als 12 Millionen Abonnenten.

Auf der GDC 2024 zeigten einige Blizzard-Verantwortliche jedoch eine spannende Folie, auf der ein Graph die Entwicklung der Spielerzahlen von Legion bis Dragonflight darstellte. Die wichtigsten Ableitungen aus der Grafik:

  • Der niedrigste Stand der Abo-Zahlen könnte in Battle for Azeroth bei etwa 4 Millionen Spielern gelegen haben.
  • Während Shadowlands lag der Tiefpunkt dann bei etwa 4,5 Millionen aktiven Spielern.
  • Man geht davon aus, dass die Abo-Zahlen mit der aktuellen Saison der Entdeckungen so stark gestiegen sind, dass im März 2024 etwa 7,25 Millionen Spieler WoW gezockt haben könnten.
  • Zum Start von WoW Classic dürften etwa 8,27 Millionen Spieler ein Abo besessen haben. Das deckt sich mit dem zugehörigen Finanzbericht (mehr als doppelt so viele Spieler, wie zum Tiefpunkt von Battle for Azeroth).

Packt man dazu ab August die wiederkehrende Community aus China sowie all die Spieler, die derzeit The War Within ausprobieren, scheint es sogar ziemlich wahrscheinlich, dass Kihra mit ihrer Vermutung recht hat. Oder wie seht ihr das? Mehr zu den Infos vom GDC-Panel: Das erste Mal seit 9 Jahren gibt’s aktuelle Infos zu den Abos von WoW – Dann war das MMORPG besonders unbeliebt.

The War Within macht es falsch, der Weg zur Maximalstufe sollte eine Leistung sein, sagt ein ehemaliger Lead von WoW

Greg „Ghostcrawler“ Street hat mal wieder über den Design-Prozess von MMORPGs geschrieben. Dieses Mal bekommen viele moderne Genre-Vertreter wie World of Warcraft ihr Fett weg, weil sie seiner Meinung nach einen entscheidenden Fehler bei der Level-Phase machen.

Was ist das für ein Fehler, den WoW und Co. machen? Der ehemalige leitende Entwickler von World of Warcraft und vom MMORPG für League of Legends ist der Meinung, dass es ein großer Fehler ist, die Level-Phase so kurz, einfach und linear zu gestalten, wie es viele aktuelle Online-Rollenspiele tun, und das nur, um die Spieler möglichst schnell ins Endgame des jeweiligen Spiels zu bekommen.

Über diverse Posts auf X erklärt Greg „Ghostcrawler“ Street: „Ich denke, es ist die Erfahrung des Levelns, in die wir uns alle verliebt und die uns mit MMOs verbunden hat. Ich denke, das Erreichen des Level-Caps sollte eine Leistung sein, keine Lappalie.“

Das neue Studio von Greg „Ghostcrawler“ Street arbeitet derzeit am MMORPG-Projekt „Ghost“:

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Ghostcrawler stellt sein neues Entwicklerstudio im Video vor

„Wir können es nicht jedem recht machen“

Was sagt Greg „Ghostcrawler“ Street noch? Der erfahrene Entwickler erklärt, dass er schon während seiner Zeit bei Blizzard darauf gepocht hat, die Level-Phase als eine Herausforderung zu designen, die einiges an Anstrengung erfordert, um gemeistert zu werden.

Ghostcrawler betont aber auch, dass ein gutes Endgame ebenfalls wichtig für ein MMORPG ist. Einige Genre-Vertreter wären aus seiner Sicht gescheitert, weil sie zwar eine ordentliche Level-Erfahrung hatten, aber dann die hochstufigen Inhalte lahm waren. Sein aktuelles Projekt „Ghost“ soll beides bieten.

Weiterhin erklärt der Studio-Gründer von „Fantastic Pixel Castle“, dass man mit einer herausfordernden, langen Level-Phase zwangsläufig einige Fans des Genres vor den Kopf stoßen wird. Sein Kommentar dazu: „Wir können es nicht allen Leuten recht machen, sonst werden wir zu Milchbubis.“

Wie reagiert die Community? Unter seinen Posts bekommt der Entwickler für seine Aussagen bereits von diversen Spielern einiges an Gegenwind. Ghostcrawler wäre aber nicht Ghostcrawler, wenn er nicht sofort in die Diskussionen einsteigen würde.

Emek ist sich auf X beispielsweise sicher, dass die Kombination aus zahlreichen Klassen und langer Level-Erfahrung viele Spieler mit wenig Zeit abschrecken dürfte. Die Antwort des Entwicklers: „Es wird schwer sein, die Maximalstufe zu erreichen, aber wenn man es geschafft hat, ist es okay, eine Pause einzulegen, bis der nächste Inhalt erscheint.“

Auf die Frage von Azikiel (via X), ob man sich als Fan von Twinks mehrfach durch die lange Level-Phase abmühen muss, antwortet Ghostcrawler mit einem klaren: „Nein.“ Dem Spieler Xarallei, der Level-Phasen in MMOs grundsätzlich hasst (von Final Fantasy XIV aufgrund des Story-Fokus beim Leveln abgesehen, via X), begegnet der Entwickler, dass es dafür sicherlich Gründe und Lösungen gibt.

Und wie möchte Ghostcrawler die Level-Phase von „Ghost“ aufwerten? Durch (via X) „Immersion in die Welt, großartige Kämpfe, die interessante Entscheidungen erfordern, eine starke soziale Komponente, und Herausforderungen, deren Bewältigung befriedigend ist.“

Wie bewertet ihr diese Diskussion? Sollten moderne MMORPGs möglichst kurze, leichte und geradlinige Level-Erfahrungen haben, damit ihr möglichst schnell das Endgame erreicht? Oder sollte sich bereits die XP-Jagd herausfordernd anfühlen und einen signifikanten Teil der Spielzeit einnehmen? Verratet eure Meinung in den Kommentaren! Mehr zu Ghost erfahrt ihr hier: Ehemaliger Lead für WoW sollte für League of Legends ein MMO machen, jetzt setzt sein eigenes Spiel auf Spezialisten wie in LoL

Streamerin lässt neuen Gegner auf Twitch bannen, damit er sie ignoriert – Doch sie erreicht damit das Gegenteil

Der deutsche Twitch-Streamer AlphaKevin hat einen Bann auf Twitch erhalten und nutzt den geschickt zu seinem Vorteil aus. Der Plan einer Streamerin, ihn für ein Video zu bestrafen, geht komplett nach hinten los.

Was war der Anlass für den Streit? Der Meinungsblogger AlphaKevin hat auf seinem YouTube-Kanal am 5.9.2024 das Video „Gronkh ist FRAUENFEINDLICH laut Shurjoka“ hochgeladen. Das ist ein sogenanntes „Ragebait“-Video:

  • Denn Gronkh ist in Deutschland ein Streamer mit makellosem Ruf
  • Shurjoka ist hingegen eine umstrittene Person

Das Video wird also mit hoher Sicherheit dazu führen, dass Leute schon mit geballter Faust in das Video gehen und dann in den Kommentaren ihren Unmut gegenüber Shurjoka zum Ausdruck bringen.

Das Video geht auf einen Konflikt zwischen Shurjoka und Gronkh aus dem Februar 2023 um Hogwarts Legacy zurück. Gronkh wurde damals nach Aussagen zu Hogwarts Legacy kritisiert, bekam aber als Unterstützung für seine Position 37.000 € von seinen Fans.

Die Streamerin Shurjoka hatte daraufhin angemerkt, sie hätte auch gerne solche Shitstorms. Gronkh hatte sich später negativ über Shurjoka geäußert.

In einem neuen Stream unterstellte Shurjoka nun Frauenfeindlichkeit: Ohne sich näher mit dem damaligen Konflikt zwischen ihr und dem Streamer Scurrows zu befassen, glaube er „dem Mann“ und misstraue der Frau, also ihr.

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Gronkh, der Mann mit der Stimme – Karriere und Leben von Deutschlands bekanntestem Let’s-Player

Shurjoka ärgert sich über „Dudes, die auf ihrem Rücken Geld machen“

Das war die Folge des Videos:

Wie ein anderer Streamer bemerkte, hat sich AlphaKevin mit diesem Video im andauernden Kampf zwischen Shurjoka und dem sogenannten „Boysclub“, einer Gruppe von Streamern, klar positioniert (via X).

Offenbar als direkte Reaktion auf dieses Video hat Shurjoka über einen Moderator einen Twitch-Stream von AlphaKevin am Tag darauf mit einem DMCA-Strike belegt und damit seinen Twitch-Kanal für 2 Tage sperren lassen. In dem Stream hatte sich AlphaKevin erneut mit dem Thema „Shurjoka“ beschäftigt.

Shurjoka wollte offenbar, wie sie auf X andeutet, ein Zeichen setzen, dass sie es nicht duldet, wenn „auf ihrem Rücken“ Geld gemacht wird und warf AlphaKevin vor, keine korrekten Quellen angegeben zu haben.

Doch der eigentliche Grund, dass AlphaKevin ins Fadenkreuz geriet, war augenscheinlich, dessen Video zum Konflikt zwischen Shurjoka und Gronkh.

So ein DMCA-Strike ist eindeutig gegen die ungeschriebenen Regeln im Umgang der Streamer untereinander. Denn es gefährdet die Möglichkeit, Geld zu verdienen. Dieser Strike gilt als unsportlich, weil es eine Partei zumindest für eine gewisse Zeit mundtot macht.

AlphaKevin betont eigene Neutralität – Verschweigt Gronkh-Video

Wie hat AlphaKevin das für sich genutzt? Bei der Erklärung, warum er den Strike erhalten habe, hat AlphaKevin das letzte Video, in dem es um Shurjoka ging, ignoriert. Das kam unmittelbar vor dem Strike heraus. Er hat sich rein darauf bezogen, dass er im Vergleich zu anderen YouTubern Shurjoka immer fair behandelt habe und ihr auch „Punkte gegeben“ habe, wenn sie die verdient hätte.

AlphaKevin zeigt, in welchen Videos er sich mit Shurjoka beschäftigt, lässt das entscheidende Video aber außen vor:

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Dazu hat er betont, wie schwer ihn der Strike treffe, der seine Einnahmemöglichkeiten erheblich einschränke. Er sagt, hier sei versucht worden, ihm maximalen finanziellen Schaden zuzufügen.

Immer wieder unterstrich AlphaKevin, als wie ungerecht er den Strike empfindet und dass hier „sein Kanal zerstört werden“ und „ihm maximaler Schaden zugefügt werden sollte.“ Dabei sei er ihr gegenüber immer gerecht gewesen.

Er glaubt Shurjoka gehe auf ihn los, weil sie denke, er werde sich nicht wehren.

AlphaKevin freut sich über gewaltigen Support

Wie hat er von dem Bann profitiert? Letztlich betrug der Bann auf Twitch 2 Tage.

Da AlphaKevin auf Twitch normalerweise nur etwa 12 Stunden die Woche streamt, kann man von einem „Verlust“ von etwa 2–4 Stunden Twitch-Zeit ausgehen. Ein Stream hat bei ihm im Schnitt 707 Zuschauer.

Sein „Comeback-Stream“ am  8. September auf Twitch hatte durchschnittlich 1.676 Zuschauer. Im Nachhinein bedankte er sich für die vielen Spenden, die er erhalten hat.  Er hat zudem in den letzten 7 Tagen 1.250 Follower erhalten, ein Plus von 511 % im Vergleich zur Woche zuvor (via SullyGnome).

Zudem konnte er aus dem Bann allein auf seinem Hauptkanal zwei YouTube-Videos erstellen, die über 150.000 Aufrufe liegen. Das Video über den frauenfeindliche Gronkh hat zudem 207.000 Aufrufe erzielt.

Die eigentliche Einnahme-Quelle von Reaktion-Streamern wie AlphaKevin liegt ohnehin nicht auf Twitch, sondern in der Zweitverwertung der Twitch-Streams auf YouTube.

Mit der Brechstange lässt sich auf Twitch nichts erreichen.

Das zeigt das Beispiel: Man sieht an dem Beispiel, dass Versuche, einen Content-Creator mit solchen Mitteln „mundtot zu machen“, nicht funktionieren, sondern das Gegenteil der Fall ist.

Die öffentliche Meinung dreht sich eher zu Gunsten desjenigen, der den Strike erhalten hat. Derjenige, der ihn ausspricht, wirkt wie ein Mobber, der unverhältnismäßig hart reagiert und seine Macht und das System missbraucht.

Andere Streamer, die sich um eine neutrale Sicht bemühen wie Tanzverbot, äußern ihr Unverständnis über die ganze Aktion (via YouTube).

Und letztlich ist so eine Sperre ohne ernste Konsequenzen.

Es ist unwahrscheinlich, dass Shurjoka ihr Ziel erreicht hat, dass zumindest AlphaKevin in Zukunft keine Videos mehr „auf ihren Nacken“ erstellt. Denn letztlich scheint der jetzt Gefallen an dem Thema gefunden zu haben und kündigt an, das Thema jetzt „zu seinem maximalen Vorteil auszuschlachten“, weil es genau das ist, was die Gegenseite nicht will: Shurjoka lässt einen Streamer auf Twitch bannen, wird mit Hitler verglichen