Perfektes Gamer-Geschenk: Der Xbox-Toaster ist gerade richtig günstig im Angebot

Den offiziell lizenzierten und vielerorts bereits vergriffenen Xbox-Toaster gibt es im begrenzten Mindfactory-Angebot aktuell zum Tiefstpreis.

In den zeitlich und mengenmäßig limitierten MindStar-Angeboten von Mindfactory gibt es den Xbox-Toaster aktuell schon für unter 30 Euro.

Jetzt zum Angebot bei Mindfactory

So günstig gab es das Röstgerät im Design der Xbox Series S bisher nicht und andere Shops, wie Amazon, Expert, Galaxus oder auf eBay verlangen rund 40 Euro.

Doch das Angebot in den MindStar-Angeboten von Mindfactory ist begrenzt und so kann es sein, dass der Xbox-Toaster zum bisher günstigsten Preis laut Vergleichsseiten auch bald ausverkauft ist.

Das bietet der Xbox-Toaster

Ähnlich wie der Xbox-Kühlschrank im Design der Xbox Series X entstand die Idee des Xbox-Toasters im Gewand der Series S aufgrund spöttischer Kommentare zum Design der Konsole.

Microsoft hat daraus findigerweise offiziell lizenzierte Merchandise-Produkte gemacht und so sieht der Toaster von Hersteller Ukonic nicht nur aus wie die Konsole, sondern röstet auch das Xbox-Logo ins Brot.

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Das Modell bietet sechs unterschiedliche Röststufen mit Auswurffunktion, eine Auftau- und Bagel-Einstellung sowie eine kleine LED-Anzeige mit Countdown und eine Krümelschublade.

In zwei Rezensionen bei Mindfactory wird der Xbox-Toaster durchschnittlich mit 4,5 von 5 Sternen bewertet. Der Preis wird als gerechtfertigt bezeichnet und die Funktionalität sowie das Design gelobt.

Xbox-Toaster für 29 statt 39 Euro bei Mindfactory im Angebot
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Mehr Angebote: RTX-4090-Laptop, Headset-Empfehlung, 4K-Grafikkarte und Galaxy S24

Noch mehr sparen: Weitere aktuelle Hardware- und Software-Angebote, bei denen ihr ordentlich sparen könnt, findet ihr auch auf unserer Deals-Übersichtsseite mit vielen spannenden Deals.

Mit dabei sind zum Beispiel ein RTX-4090-Laptop von Razer zum Tiefstpreis, ebenso wie eine echte Headset-Empfehlung von Corsair.

Außerdem gibt es eine 4K-Grafikkarte mit ordentlich Raytracing-Power so günstig wie schon lange nicht und das Top-Smartphone Samsung Galaxy S24 zum “Rausschmisspreis”.

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Einem legendären Entwickler wurde gesagt, dass Spiele keine gute Story benötigen – Also las er 300 Bücher, um das Gegenteil zu beweisen

Hideo Kojima gilt für viele Gamer als legendärer Entwickler, aber in seiner Anfangszeit hatte er mit viel Gegenwind zu kämpfen.

Um wen geht es? Der japanische Spieleentwickler Hideo Kojima hat in einem Podcast auf YouTube unter anderem über seine Anfänge in der Gaming-Industrie gesprochen.

  • Kojima ist als Schöpfer der „Metal Gear“-Reihe bekannt. Unter vielen Gamern hat er seither eine Art Legendenstatus. Die Spiele werden von Fans unter anderem für ihre Handlung geschätzt. Kojima gilt als Liebhaber der Filmkunst und wird oft als eine Art „Filmmacher der Gaming-Branche“ angesehen.
  • Der Metal-Gear-Bossgegner Psycho Mantis gilt bis heute als Geniestreich. Er konnte die Gedanken seines Kontrahenten lesen und wich dadurch allen Angriffen der Spieler aus. Um ihn zu besiegen, musste man den Controller in einen anderen Anschluss der PlayStation 1 stecken.
  • Das bislang jüngste Werk von Kojima, Death Stranding, erschien im Jahr 2019 für die PlayStation 4 und wurde von seinem eigenen Studio namens Kojima Productions produziert.
  • Aktuell arbeitet Kojima an einem Nachfolger. Death Stranding 2: On the Beach soll 2025 erscheinen.

Bei Kojimas Anfängen in der Gaming-Branche waren Spiele mit tiefgreifender Story eher eine Seltenheit – also wurde er zum Dauergast einer Bibliothek und recherchierte viel, um das zu ändern.

Falls ihr euch ein Bild von Kojimas Spielen verschaffen wollt, seht ihr hier den Launch-Trailer zu Death Stranding:

Video starten
Death Stranding – Launch Trailer

Was sagt Kojima über die Story in Spielen? Kojima erzählt in dem Podcast, dass es in seinen Anfängen schwierig gewesen sei, Spielen eine Geschichte zu geben, weil jeder dagegen gewesen sei. Er sei selbst dafür kritisiert worden, wenn er für die Recherche in die Bibliothek gegangen sei:

Damals konnte man nicht viel machen. Ich wollte in die Bibliothek gehen, um Dinge wie Handlungsabläufe zu recherchieren. Wenn ich während der Arbeit dorthin ging, sagten die Leute: „Du brauchst nicht in die Bibliothek zu gehen“. Ich fragte, warum, und sie sagten mir: „Weil Spiele keine Geschichten brauchen.“

Das habe Kojima allerdings nicht aufgehalten, berichtet er. Stattdessen habe er die sprichwörtlichen Zügel selbst in die Hand genommen: „Ich habe also alles aus eigener Tasche bezahlt, zum Beispiel, wenn ich Bücher kaufen wollte. Ich habe etwa 300 Bücher gelesen, um ein Spiel zu entwickeln.“

Später erzählt Kojima in dem Podcast, dass er bei seinem Beginn in der Branche generell einen schwierigen Stand hatte. Er wollte nicht nur Arcade-Spiele ohne Story machen, in denen es nur darum ging, schnell irgendwelche Gegner oder Objekte abzuschießen.

Zudem wollte niemand im Unternehmen mit ihm zusammenarbeiten, weil er der Neue war, der noch nie ein Spiel entwickelt hat. Das habe sich dann jedoch nach einem ersten kleinen Erfolg geändert. Danach sei er der Kerl gewesen, der „komisches Zeug“ macht. Eine solche „komische Idee“ von Kojima wurde letztlich verworfen: Entwickler-Legende Hideo Kojima spielte mal mit der Idee, euch 2 Wochen lang gegen einen Boss kämpfen zu lassen

Quelle(n):
  1. GamesRadar

Das Housing von Guild Wars 2 ist viel mächtiger als gedacht – Spieler baut SciFi-Raketenstation

Als mit Janthir Wilds das neue Housing-Feature von Guild Wars 2 eingeführt wurde, landete der perfekte Baukasten für Kreative in Tyria. Ob Auge von Sauron, riesiges Schachbrett oder SciFi-Raketenstation – die Möglichkeiten des Editors scheinen endlos zu sein.

Was baut die Community in Guild Wars 2? In unserer „MMORPG-News in zwei Minuten“ vom 15. September 2024 hatte MeinMMO bereits einige Werke aus der Community von Guild Wars 2 gefeiert. So bauten Tyria-Helden mithilfe des Baukastens der mit Janthir Wilds eingeführten Heimstätten beispielsweise das Auge von Sauron, ein Hobbit-Anwesen oder einen griechischen Tempel.

Seitdem haben die Spieler immer neue Möglichkeiten gefunden, die Werkzeuge des Editors auszureizen und Bauwerke in die Fantasywelt Tyria zu setzen, die dort eigentlich gar nicht hingehören oder – ganz im Gegenteil – wunderbar reinpassen.

Ein schönes Beispiel dafür, wie mächtig das Tool ist, hat Dry_Picture_9836 vor einigen Stunden auf Reddit gepostet. Zu sehen sind fünf Screenshots, die eine selbst gebaute Raketenstation zeigen. Dazu kommt ein Charakter, der mit seiner Ausrüstung eher in ein SciFi-Setting passen würde.

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Hier der Trailer zum Update Götterbrut von Guild Wars 2 – Janthir Wilds:

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Guild Wars 2: Janthir Wilds – Update „Götterbrut“ im Launch-Trailer

Wie ein anderes Spiel …

Wie reagiert die Community auf die Raketenstation? Die Spieler feiern das Werk.

  • skoryy witzelt auf Reddit: „Choya Space Program.“
  • mammothxing ist beeindruckt (via Reddit): „Das ist überraschend akkurat.“
  • grannaldie hat auf Reddit einen Verdacht: „So kamen die Menschen also nach Tyria.“
  • CornerOf12th feiert auf Reddit: „Kreativität vom Feinsten. 11/10, gut gemacht, OP.“
  • Taygeta möchte wissen: „Das erste Bild fühlte sich fast wie ein anderes Spiel an. Was sind deine Wardrobe-Skins?“

Die Antwort von Dry_Picture_9836: Das ist das Special-Ops-Set, der Hazard-Response-Rucksack sowie die „CJ-1 Command Sleeves“ als Handschuhe.

Nur die Spitze des Eisbergs: Viele weitere Kreationen aus der Community haben die Entwickler vor kurzer Zeit in einem extra Video gefeiert, das auf allen offiziellen Kanälen live gegangen ist – etwa hier auf X. In 60 Sekunden seht ihr unter anderem eine befestigte Burg, Baumsiedlung, ein riesiges Schachbrett oder einen japanischen Zen-Garten.

Wie gefallen euch die Werke aus der Community? Für die Erweiterung Guild Wars 2: Janthir Wilds ist übrigens bereits das erste, große Content-Update live gegangen, mit einer ganz besonderen Schlachtzugsherausforderung: Nach 5 Jahren ohne Raid erhält das MMORPG Guild Wars 2 endlich einen neuen und es liegt an euch, ob das der letzte sein wird

Vor 400 Jahren brach in den Niederlanden ein Deich – Für die Folgen zahlt ein Unternehmen bis heute Zinsen

Er ist eine Rarität und er hat viel überlebt: der älteste Schuldschein der Welt, der bis heute Zinsen einbringt. Seine Geschichte beginnt 1624.

Was sind das für Zinsen? Am 10. Dezember wurden 360 Euro Zinsen an den New York Stock Exchange (NYSE) übergeben. Hinter diesen Zinsen steht eine 400 Jahre alte Schuld, die ein Unternehmen aus den Niederlanden zu begleichen hatte.

Die NYSE besitzt die älteste Anleihe der Welt, für die noch Zinsen ausgezahlt werden – 13,61 Euro pro Jahr (via Financial Times).

Was ist eine Anleihe? Wenn eine Person Geld in ein Unternehmen oder einen Staat investiert, bekommt er oder sie dafür eine sogenannte Anleihe. Der Besitzer dieses Dokuments ist berechtigt, jährlich Zinsen zu erhalten.

Heutzutage ist die „Hoogheemraadschap De Stichtse Rijnlanden“ (HDSR), eine Kombination aus Unternehmen und Wasser-Behörde, verantwortlich für alle Forderungen, die auf das 400 Jahre alte Schriftstück zurückgehen (via HDSR).

Deutlich alltäglicher und doch irgendwie seltsam kommen eine ganze Reihe USB-Sticks daher. Sie ragen an scheinbar willkürlich gewählten Orten aus Wänden. Was es damit auf sich hat, verrät euch folgendes Video:

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In Deutschland gibt es über 400 USB-Sticks, die aus Wänden herausragen – Was ist das „Dead Drops“-Projekt?

400 Jahre und Geste der Freundschaft

Wofür wurde die Anleihe vor 400 Jahren ausgestellt? Im Januar 1624 bedrängten winterliche Wassermassen, mit Eis beladene die gebeutelten Deiche der Niederlade und brachen schließlich bei Tull und ‘t Waal. Große Landstriche wurden überflutet, die Schäden waren immens.

Um die Schäden am Deich zu reparieren, gibt die damals verantwortliche Vorgängerbehörde der HDSR, Hoogheemraadschap Lekdijk Bovendams, mehr als 50 unbefristete Anleihen heraus. Eine geht an eine Bürgerin Amsterdams, Elsken Jorisdochter.

Wie kam die Anleihe nach New York? Zu einem nicht genannten Zeitpunkt irgendwann um die Wende vom 19. auf das 20. Jahrhundert ersteigerte Albert Andriesse die Anleihe auf einer Auktion. Er war ein Mitglied des Vorstands der Amsterdam Stock Exchange. Während einer Reise nach New York im Jahr 1938 schenkte er das Dokument der NYSE – eine Geste der Freundschaft mit historischem Hintergrund. Denn die Metropole wurde im Jahr der Ausgabe der Anleihe 1624 als New Amsterdam gegründet.

1941 fand er mit seiner Familie auf der Flucht vor den Nazis in New York sogar eine neue Heimat. An der Zeremonie zur Übergabe der Zinsen nahm seine Enkelin teil. Er selbst starb 1965. Die 360 Euro an Zinsen hat die NYSE übrigens an ein Museum gespendet (via Financial Times).

Wer sich das auf Pergament (Schafshaut) aufgetragene Dokument im Detail anschauen möchte, findet auf der Website der HDSR eine eigene Unterseite für die Rarität.

Die letzten Vertreter ihrer Art

Wo sind die anderen Anleihen von damals? Auch wenn sie unbefristet sind, konnten sie jederzeit durch die Geldgeber eingelöst werden. Andererseits sind in den Jahrhunderten seit ihrer Ausgabe etliche verschwunden. Die Niederlande und ihre Bürger durchlebten wie der Rest Europas Krisen, Kriege und gewaltige Umbrüche.

Übrig sind sieben Stück, die allesamt zur Finanzierung von Investitionen im 17. Jahrhundert ausgegeben worden sind. Mit ihrem Datum vom 10. Dezember 1624 ist diese Anleihe die älteste von Ihnen (via HDSR).

Ein Paket von Deutschland nach Nordkorea ist nichts Alltägliches. Denn das asiatische Land entspricht nicht der internationalen Norm. Kommt eine Postsendung überhaupt an? Das müsste mal getestet werden, dachte sich ein Bundesbürger und überlegte sich ein Experiment: Ein deutscher YouTuber will Pakete nach Nordkorea schicken – Ein kleines Gadget zeigt ihm, wie DHL dabei trickst

Neues 2D-MMORPG auf Steam ist von Fallout und RuneScape inspiriert, kostet nichts, startet 90 Prozent positiv

Kurz vor dem Jahreswechsel ist mit Tombstone MMO noch ein neues Indie-MMORPG auf Steam gestartet. Die 2D-Pixelgrafik könnte euch vielleicht abschrecken, doch die ersten Rezensionen der Spieler fallen sehr positiv aus.

Was ist das für ein MMORPG? Das neue Spiel von Entwickler Well Bucket setzt auf Low-Res-2D-Grafik und ein Setting, das Western mit Apokalypse mischt. Auf der offiziellen Webseite heißt es, dass das Open-World-Abenteuer von Fallout und RuneScape inspiriert wurde (via tombstonemmo.com). Zu den Schlüssel-Features des Online-Rollenspiels gehören:

  • Es gibt zwar Quests, doch diese sind selten. Ihr könnt der Hauptgeschichte folgen, euch alternativ aber auch einen eigenen Weg durch die Welt bahnen.
  • Eure Entscheidungen sollen Einfluss auf den Charakter, den Spielverlauf und die Welt haben. Ihr könnt Situationen mit roher Gewalt angehen oder alternative Lösungsmöglichkeiten finden.
  • 24 einzigartige Skills könnt ihr erlernen und trainieren.
  • Es gibt Fertigkeiten zum Sammeln von Ressourcen und zum Herstellen von Gegenständen.
  • Eine Tutorial-Insel führt euch in die Systeme ein. Danach betretet ihr die viel größere Hauptinsel, auf der das eigentliche Abenteuer wartet.
  • Spieler-Interaktionen wie Handel, Konversationen und Raubüberfälle sind möglich.
  • Der Early Access ist am 19. Dezember 2024 gestartet, auf PC (Steam) und Mobile. Mit dem Start der EA-Phase soll es keine Fortschritt-Wipes mehr geben. Für den finalen Launch ist ein komplett neuer Kontinent geplant.
  • Tombstone MMO ist kostenlos und über einen eigenen Launcher, Steam, itch.io oder sogar via Browser spielbar.

Der offizielle Teaser-Trailer ist leider kurz und schon ein paar Monate alt:

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Tombstone MMO vereint Western und Fallout im Trailer

„Probiert es aus“

Wie bewertet die Community das Spiel? Aufgrund des angestaubten Grafikstils haben bislang wohl nur wenige MMO-Fans einen Blick riskiert. Bisher gibt es gerade einmal 21 Steam-Rezensionen. Die fallen dafür zu 90 Prozent positiv aus.

  • Dio Promenus schreibt auf Steam: „Das Spiel ist fantastisch, ich empfehle sehr, es auszuprobieren, die Entwickler sind großartig, die Community ist großartig und es kann von hier aus nur noch aufwärtsgehen. Bedenkt aber, dass es noch relativ neu ist, also rechnet mit einigen Fehlern. Probiert es aus.“
  • Auch Wish ist nach 20 Stunden zufrieden (via Steam): „Bis jetzt scheint es ein lustiges, kleines Pixel-MMO zu sein! Playerbase ist hilfsbereit und der Dev aktiv auf Discord, was die Beantwortung von Fragen / Behebung von Fehlern angeht – was immer ein gutes Zeichen ist. Wenn ihr chillige, aber auch grindige Spiele mögt, ist es definitiv einen Versuch wert, es mal auszuprobieren!“
  • LowKeyLoki wurde überrascht (via Steam): „Ich dachte, ich schaue mir das kleine Spiel mal für eine halbe Stunde oder so an … elf Stunden später habe ich eine kilometerlange To-do-Liste und eine riesige Karte, die ich noch erkunden muss. Hier ist viel mehr los, als man auf den ersten Blick vermuten könnte. Ich bin gespannt, wohin sich dieses kleine Juwel entwickelt.“

Die beiden bisherigen negativen Rezensionen kritisieren einen nervigen Bug sowie die Bewegungsmechanik. Falls ihr nach einem Genre-Vertreter für die Weihnachtsfeiertage sucht, der ein moderneres Gewand trägt, schaut hier vorbei: Ein Fantasy-MMORPG ist für seine großartigen Kämpfe bekannt – Jetzt ist es auf Steam kostenlos und ihr könnt es behalten

Im Survival-Hit ARK könnt ihr jetzt mit „Mad Max“-Autos durch das Ödland heizen – außer ihr spielt auf der falschen Konsole

Das Survival-Spiel ARK Survival Ascended ist inzwischen seit über einem Jahr spielbar und erhält weiter regelmäßig neue Erweiterungen. Diese bringen Maps, Dinos und Baupläne in die Unreal-Engine-5-Version des Dino-Abenteuers, die Spieler von ARK: Survival Evolved schon kennen könnten. So auch das neuste Addon.

Was sind das für neue Erweiterungen? ARK Survival Ascended hat am 20. Dezember 2024 zwei Erweiterungen erhalten. Zum einen kam die kostenlose Erweiterung „Extinction Ascended“ ins Spiel. Zum anderen wurde die kostenpflichtige Erweiterung „Bob’s Tall Tales 3: Wasteland War“ veröffentlicht.

Extinction Ascended enthält die gleichnamige Map „Extinction“, die sich durch eine verlassene, futuristische Stadt im Zentrum der Map auszeichnet. Am Rand der Map könnt ihr wiederum verschiedene Biome entdecken, die sich in einer Art abgrenzender Kuppel befinden. So gibt es beispielsweise eine Schneelandschaft in einer dieser Kuppeln, obwohl um die Kuppel herum nur glühendes Ödland ist.

Die kostenpflichtige Erweiterung Bob’s Tall Tales 3: Wasteland War bringt neue Inhalte im Stil von Mad Max in das Survival-Spiel. Dazu zählen Autos, neue Strukturen und Waffen sowie ein Hund.

Hier könnt ihr einen Trailer zu den beiden Erweiterungen sehen:

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ARK Survival Ascended zeigt Extinction und „Mad Max”-Autos im Trailer

Spieler auf der „falschen“ Konsole müssen warten: Spieler auf Xbox haben das Pech, sich aktuell noch gedulden zu müssen. Wie die Entwickler des Survival-Games via X.com bekannt gaben, warten sie noch auf die Zertifizierung und Freigabe des Updates seitens Microsoft. Vorerst können also nur Spieler auf PlayStation und PC die neuen Inhalte spielen.

Die Dinos treffen auf Mad Max

Was hat es mit den „Mad Max“-Autos auf sich? Bob’s Tall Tales 3: Wasteland War bringt die sogenannten „BattleRigs“ ins Spiel. Das sind Autos, die seitens der Entwickler als „geländegängige Kriegsmaschinen“ bezeichnet werden. Diese kommen mit einer Vielzahl verschiedener Geräte, die ihr an die Fahrzeuge bauen könnt. Insgesamt soll es 10.000 Variationsmöglichkeiten geben.

Das Design der Autos ist dabei sehr stark an den Stil von Mad Max angelehnt. Alles wirkt gleichermaßen rustikal und brachial. Auch die neuen Outfits für eure Spielfiguren sind passend designt und beispielsweise mit Spikes an den Schultern versehen.

Für die BattleRigs gibt es obendrein eine Garage, in der ihr eure Autos anpassen könnt.

Was bringt die Erweiterung sonst noch so? Neben den BattleRigs gibt es jetzt auch einen Hund, den Armadoggo. Dieser gräbt für euch nach Schätzen und holt euch Gegenstände. Dazu besitzt er eine Rüstung, die mit verschiedenen Zusätzen ausgestattet werden kann.

Außerdem warten eine neue Granate, die Feuer löschen kann, sowie ein explosiver Speer auf euch. Ebenso bringt das Update ein frisches Labor und eine Maschine, mit der ihr Trockenfutter und Rohstoffe aus Bio-Futter herstellen könnt.

Eine komplette Liste der Inhalte von Bob’s Tall Tales 3 findet ihr auf Steam.

Mit dem Release von Extinction Ascended sind auch wieder einige Kreaturen spielbar, die schon in ARK Survival Evolved mit der Map veröffentlicht wurden. Darunter zählen vor allem die Snow Owl, der Gacha und der Managarmr.

Die Erweiterung bringt aber auch eine gänzlich neue Kreatur ins Spiel, den Dreadnoughtus. Das ist ein pflanzenfressender Dinosaurier, der ähnlich wie der Brachiosaurier oder der Diplodocus über einen langen Hals verfügt.

Schon im September 2024 hat ARK Survival Ascended ein großes Update mit 2 Erweiterungen erhalten, das zu dem Zeitpunkt die “Aberration”-Map und die dazugehörigen Kreaturen sowie Bob’s Tall Tales 2 hinzufügten: Survival-Hit ARK bekommt eine neue, starke Erweiterung, während ARK 2 totgeschwiegen wird

Einer der besten Bosskämpfe in Dark Souls war so traurig, dass ich das Monster am Ende gar nicht besiegen wollte

Dark Souls ist bekannt für schwierige Bosskämpfe. Einer der leichteren fiel MeinMMO-Autor Christoph Waldboth trotzdem schwer – das hatte aber nicht mit Skill zu tun.

Die Bosse aus dem ersten Dark Souls von 2011 sind legendär. Das Duo Ornstein und Smough etwa hat vielen Spielern das Fürchten gelehrt und war auch meine erste große Hürde in der Welt der Souls-Spiele.

Seit ich sie überwunden habe, liebe ich die Reihe und auch die weiteren Titel von FromSoftware, wie etwa Elden Ring. Allerdings hat kein weiteres Spiel geschafft, mich derart emotional zu packen. Im Fall von Dark Souls liegt das an einem Boss, der aus spielerischer Sicht nicht allzu schwer ist. Dafür ist seine Geschichte ziemlich traurig, was den Kampf aus moralischen Gründen verkompliziert.

Wer Hilfe bei Souls-Spielen sucht, wird auf MeinMMO fündig: Hier sind 6 Tipps für neue Spieler

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Das düstere Dark Souls Remastered im Trailer

Ein Boss, der mit leidtut

Von welchem Boss ist die Rede? Gemeint ist Sif, der große, graue Wolf. Er wartet im Gebiet Finsterwurz-Garten am Grab seines Herrchens Artorias.

Der Wolf beschützt die letzte Ruhestätte mit einem Schwert im Maul. Seine Lore ist dabei rührend. Vor vielen Jahren begleitete Sif seinen Herrn Artorias, als dieser versuchte, die Stadt Oolacile vor den bösen Kräften des Abgrunds zu bewahren.

Dabei wurden die beiden aber von der feindlichen Macht überrollt und Artorias wurde von der Verderbtheit übermannt. Zuvor errichtete er noch einen Schutzwall um seinen Wolf, sodass diesem nichts geschieht. Nach Artorias Tod kehrte Sif zu dessen Grab zurück, wo er in der Gegenwart auf den Spieler von Dark Souls trifft.

Wie läuft der Kampf ab? Da der Wolf das Grab bedroht sieht, tritt er uns Spielern entgegen und es folgt ein Bosskampf. Sif kämpft dabei mit seinem riesigen Schwert, das er im Maul trägt. Er ist recht flink und springt gerne durch die Arena, in deren Mitte Artorias Grab in den Nachthimmel ragt.

Der Kampf fiel mir schon beim ersten Durchspielen nicht sonderlich schwer. Sifs Angriffe sind leicht zu erkennen und ich konnte gut ausweichen. Ich dezimierte die Lebensleiste ohne größere Probleme. Ab etwa der Hälfte geschah jedoch etwas, womit ich nicht gerechnet hatte.

Sif begann zu humpeln. Durch seine Animationen wurde sofort klar, dass der Wolf Blessuren vom Kampf davontrug und schwächer wurde. Je mehr ich draufhaute, desto schlimmer wurde es.

Da begann mir Sif leidzutun. Plötzlich wollte ich den Boss gar nicht mehr besiegen. Der Anblick des humpelnden Wolfs berührte mich und gepaart mit seiner Lore sträubte sich alles in mir, den Kampf fortzusetzen.

Letztendlich habe ich Sif widerwillig besiegt und neben seiner Boss-Seele auch den Ring „Bund des Artorias“ eingesackt. Den benötigt man später, um sich einem weiteren Boss, den „Vier Königen“, zu stellen.

Der DLC macht vieles wieder gut

Das war allerdings nicht das letzte Aufeinandertreffen zwischen Sif und mir. Im DLC „Artorias of the Abyss“, der in der Vergangenheit spielt, trifft man den Wolf hinter dem magischen Schutzwall, den sein Herrchen zuvor errichtet hat.

Rettet man Sif an dieser Stelle, hilft er als Phantom beim folgenden Kampf gegen Manus, einem der schwierigsten Bosse aus dem gesamten Spiel. So wurde mein schlechtes Gewissen zumindest ein wenig beruhigt, da ich Sif helfen konnte und wir gemeinsam gegen einen noch stärkeren Gegner in die Schlacht ziehen konnten.

Dennoch scheue ich mich, bei jedem neuen Spieldurchlauf, den Finsterwurz-Garten und Sifs Arena zu betreten. Denn ich weiß, es wird wieder emotional. Dass er zu den Pflicht-Bossen von Dark Souls gehört und auf dem Weg zum Ende gezwungenermaßen besiegt werden muss, macht die Sache nicht besser. Aktuell sorgt FromSoftware wieder für Furore: Elden Ring überrascht alle mit Spin-off, der Mix aus Rogue-like und Battle Royale ist – Fans haben Bock

Einer der größten deutschen YouTuber für MMORPGs erklärt, warum New World Aeternum enttäuscht

Trotz umfassender Anpassungen und dem Launch auf PlayStation sowie Xbox konnte New World Aeternum nur eine überschaubar große Anzahl von Spielern nachhaltig nach Aeternum locken. Der auf MMORPGs spezialisierte YouTuber und Streamer Entenburg verrät in einem neuen Video, warum auch er von der Neuauflage enttäuscht ist.

Wie erfolgreich war New World Aeternum? Ohne genaue Zahlen von Amazon Games lässt sich das nicht hundertprozentig sagen. Was man weiß:

  • Der Peak auf Steam lag beim Aeternum-Launch bei 61.437 gleichzeitig aktiven Spielern (via steamdb.info). Bei der Erweiterung im Vorjahr waren es in der Spitze 77.642. Zwei Monate nach dem neuen Hoch sind es wieder nur etwa 15.000 gleichzeitig aktive Steam-Spieler zur Primetime – Tendenz fallend.
  • In diesem Monat kamen 968 neue Rezensionen auf Steam dazu. Immerhin 75 Prozent der Nutzer-Reviews fielen positiv aus. Im Monat zuvor waren es nur 66 Prozent von um die 1.630 Bewertungen.
  • Anders als bei Throne and Liberty hat Amazon Games für New World Aeternum weiterhin keine konkreten Spielerzahlen veröffentlicht, was immer ein Zeichen dafür ist, dass es mit Blick auf die Spielerzahlen nichts zu feiern gibt.
  • Im November kündigte Amazon Games die ersten Server-Zusammenlegungen seit dem Aeternum-Launch an. Betroffen waren auch EU-Server.

Wenn man sich anschaut, wie viel Energie in die Überarbeitungen und die Konsolen-Portierungen geflossen ist, kann Amazon Games damit nicht vollends zufrieden sein.

Hier seht ihr den Gameplay-Trailer zum Launch von New World Aeternum:

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New World Aeternum: Toll inszenierter Gameplay-Trailer zum Launch

„Ich habe wirklich versucht, New World Aeternum zu mögen …“

Wie fällt die Analyse von Entenburg aus? Schon vor ein paar Tagen ist auf dem Hauptkanal vom MMORPG-Enthusiasten Entenburg ein Video online gegangen, in dem der beliebte Streamer und YouTuber seine Eindrücke aus New World Aeternum zusammenfasst.

Im Folgenden fassen wir euch die wichtigsten Erkenntnisse zusammen. Wer sich die vollen 26 Minuten und 16 Sekunden geben möchte – was wir durchaus empfehlen – kann sich die Analyse auf YouTube oder direkt hier anschauen:

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Entenburg stellt gleich zu Beginn klar, dass euch in dem Video eine „audiovisuelle Enttäuschungsorgie erwartet“. Er liefert AAA, also Anklage, Abrechnung und Abschied in einem. Wobei er zugibt, dass der geplante Abschied durch die Ende November angekündigte Roadmap noch einmal nur zur „Pause“ wird.

Der YouTuber betont vor dem Start seiner Analyse, dass er New World bereits seit der Entwicklung verfolgt. Seine Hoffnung war es all die Jahre, dass Amazon Games dieses Einzigartige und partiell Großartige, das New World durchaus bietet, irgendwann besser herausarbeiten kann. Mit der Launch-Version von New World Aeternum hat das aus seiner Sicht nicht geklappt. Die Gründe:

  • Wie viele andere Langzeit-PC-Spieler von New World ist auch Entenburg mit Aeternum unzufrieden, weil es nicht genug neue Inhalte gibt, die sich genau an diese Fans richtet, die New World vom Launch an bis zu diesem Jahr die Treue gehalten haben.
  • Verschärft wird das, weil die Entwickler aufgrund der langen Content-Dürre und der oft schwierigen Kommunikation eigentlich viel bei den PC-Spielern wiedergutmachen müssen.
  • Häufig gewünschte Inhalte wie Übungskriege oder frische PvP-Modi fehlen weiterhin.
  • Es gibt zwar eine neue Ausrüstungsstufe fürs Endgame, doch ist die viel zu sehr von den eigentlich guten Dungeon-Inhalten entkoppelt.
  • Die frischen Solo-Herausforderungen sind nett gemacht, aber zu leicht und viel zu schnell nicht mehr lohnenswert. Der Gorgonen-Raid ist gut, aber bockschwer. Die neue Open-PvP-Zone kann Spaß machen, aber auch schnell frustrieren. Unterm Strich ist das – mal wieder – zu wenig, um viele Veteranen langfristig auf die Server locken zu können.
  • Der neue Einstieg bietet ein optisches und inszenatorisches OHA-Versprechen, das New World im Anschluss gar nicht einhalten kann.
  • Die neuen Archetypen deuten ein Klassensystem an, das es in der Form gar nicht gibt. Das sorgt bei neuen Spielern für Verwirrung und falsche Erwartungen.
  • Amazon Games hat zwar enorm viel Aufwand betrieben, um Kampagne und Quest-Erfahrung zu verbessern, doch fällt die Level-Phase dafür jetzt enttäuschend kurz und leicht aus.
  • New World Aeternum war zum Start voller Bugs, es gab Abstürze und natürlich sind auch viele altbekannte, aber auch neue PvP-Exploits am Start.
  • Es fehlen weiterhin oft gewünschte Komforterleichterungen wie abspeicherbare Talent-Builds oder Gildentruhen. Zudem treffen lange nicht alle UI-Anpassungen ins Schwarze, etwas was die Anzeige von Debuffs angeht.
  • Gegner jetzt mit einem Target-Lock fest anvisieren und automatisch treffen zu können, nimmt dem MMORPG eine seiner größten Stärken: das bis dato einzigartige Gameplay, das teils darauf ausgelegt ist, gezielt bestimmte Körperbereiche des Gegners ins Korn zu nehmen. Zudem ist es jetzt viel zu einfach, selbst reitende Widersacher mit bestimmten Zaubern und Skills ohne Mühe zu treffen.
  • Die neue Testphase gibt’s leider nur für die Konsolen und nicht für den PC.

Wie bewertet die Community das Video und NWA?

  • KK-be8rv schreibt auf YouTube: „Ich habe dem Spiel eine Chance gegeben. Am Ende fühlt es sich aber an, wie eine weitere To-do-Liste, die ich nach meiner Arbeit abzuarbeiten habe.“
  • GortunNET verrät auf YouTube: „Für mich kommen viele Neuerungen zu spät und einige Änderungen, die inzwischen drin sind, gefallen mir so gar nicht.“
  • jerasco6202 lobt auf YouTube: „Wie immer ein großes Werk Entenburgs. Benennt Probleme sachlich und kritisiert fair. Stimme vollumfänglich zu.“
  • EiterPommes möchte auf YouTube wissen: „Ich bin ein Wiedereinsteiger und muss sagen, dass ich momentan echt Spaß an dem Spiel habe, 🙂 ich sitze übrigens schon seit Tagen an der Level-Phase und habe das maximale Level noch nicht erreicht – wie hast du es denn so fix geschafft?“

Aus Sicht von MeinMMO-Redakteur Karsten Scholz hatte New World Aeternum übrigens noch mit einem weiteren Punkt zu kämpfen: dem Release-Zeitpunkt, um genau zu sein. Seine Analyse dazu findet ihr hier: Aeternum sollte großen Aufwind für das MMORPG New World bringen, doch hat Amazon Games einen Fehler mit Ansage gemacht

Webseite verrät euch, wie viel Geld ihr in WoW gesteckt habt – Spieler möchten es gar nicht wissen: „Unwissenheit ist ein Segen“

Dank Abo und Kaufpreis liefert World of Warcraft seit zwei Dekaden hohe Umsätze auf das Konto von Blizzard. Doch wie hoch fällt euer Anteil an dem Geldsegen eigentlich aus? Eine Webseite verrät euch jetzt, wie viel Geld ihr bislang in WoW gesteckt habt.

Was ist das für eine Webseite? Auf Reddit hat der WoW-Fan CloudyBastien das Projekt spentonwow.com vorgestellt, an dem er und ein Freund seit geraumer Zeit arbeitet. Er selbst sagt dazu: „Es ist eine erste Basisversion, wir sind daher sicher, dass es Bugs gibt und wir etwas verpasst haben könnten, wie Blizzard unser Geld nimmt.“

Die Webseite funktioniert wie folgt:

  • Ihr wählt eure Region, den Server und den Charakter aus und klickt dann auf „Embrace the Truth.“
  • Die Webseite ermittelt einen Geldbetrag in Euro oder Dollar, den ihr seit 2008 in WoW gesteckt habt.
  • Ihr erfahrt, wie viele Big Macs ihr euch für das Geld hättet kaufen können, wie viele Goldstücke das Geld wert ist und wie groß euer Anteil gewesen wäre, wenn ihr das Geld stattdessen in die Produktion eines Kinofilms gesteckt hättet.
  • Scrollt herunter, um zu sehen, wie lange euer Abo in diesem Zeitraum gelaufen ist, welche Erweiterungen ihr in welcher Variante gekauft habt und in welche Mounts, Pets, Toys und Bundles weiteres Geld gewandert ist.
  • Ein extra Kreisdiagramm bildet die Ausgaben auch noch einmal visuell ab.

Hundertprozentig genau und für jeden Spieler passend ist die Webseite dabei leider nicht. Zum einen gibt es sicherlich den einen oder anderen, der WoW bereits seit 2005, 2006 oder 2007 spielt. Bei denen fehlen sämtliche Abo-Zahlungen, die vor 2008 getätigt worden sind.

Zudem erkennt die Webseite nicht alle Inhalte korrekt. Der Viridianphasenjäger soll beispielsweise 25 Euro kosten. Die zugehörige Deluxe Version von Burning Crusade Classic war jedoch deutlich teurer. Auch Rabatt-Käufe, über Token bezahlte Abos oder kostenlose Keys von Blizzard werden nicht erkannt.

WoW feiert seinen 20. Geburtstag, wie lange seid ihr schon dabei?

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WoW feiert 20. Geburtstag – Das gibt’s zu erspielen

Angst vor der Wahrheit?

Wie bewertet die Community die Webseite? Einige Spieler freuen sich über die Webseite und den Einblick, den diese in die eigene WoW-Vergangenheit gewährt. Andere möchten gar nicht so genau wissen, wie viel Geld sie in all den Jahren in das Blizzard-MMORPG gesteckt haben.

  • NoPark5849 schreibt auf Reddit: „Ich will es gar nicht wissen …“
  • abiert sieht das ähnlich (via Reddit): „Unwissenheit ist ein Segen.“
  • Für ItsRaevenne ist der Fall klar (via Reddit): „3.420 Dollar. Alles in allem würde ich dieses Geld erneut lieber für WoW als für Big Macs ausgeben. Ich sag’s nur.“
  • _TheBgrey sieht es so (via Reddit): „187 Dollar pro Jahr für 16 Jahre Unterhaltung ist eine ziemlich solide Rendite.“
  • Emeckk witzelt auf Reddit: „Es sind nur 13 Euro, so viel kann sich nicht ansammeln. … ohh shit.“
  • NiceWrathy fasst auf Reddit zusammen: „Lustig, aber nicht einmal annähernd korrekt. Zählt keine Token, hat eine falsche Abonnement-Dauer (sagt weniger als 4 Jahre, obwohl ich seit Vanilla für ein Abonnement bezahle). Trotzdem eine clevere, kleine Website.“

Wie lange zockt ihr WoW bereits? Wie hoch fällt eure Spielzeit wohl aus? Wie viel Geld habt ihr in World of Warcraft über all die Jahre investiert? Kennt ihr die Antworten auf die letzten zwei Fragen überhaupt, oder möchtet ihr die auch lieber nicht wissen? Verratet es in den Kommentaren! Apropos: Spieler zockt 40.000 Stunden WoW, benutzt nicht einmal eine Maus

Die 7 besten Superheldenfilme, die nicht von Marvel oder DC sind

Seit 2008 dominiert Marvel mit dem MCU das Kino. Dabei hatte der Superhelden-Hype einen großen Einfluss auf die Kinolandschaft. Doch es gibt auch Superheldenfilme, die nicht von DC oder Marvel sind. 7 der besten stellen wir euch in dieser Liste vor.

Wie wurde diese Liste erstellt? 2008 startete das MCU mit Iron Man und es hat nicht lange gedauert, bis das Franchise einen riesigen Hype gestartet hat. Jedes Studio, auch DC, versuchte ein Cinematic Universe zu etablieren.

Dabei besteht das Superhelden- bzw. Comic-Genre nicht nur aus Filmen aus dem Marvel- oder DC-Universum. In dieser Liste stellen wir euch einige der besten Superhelden- und Comicfilme vor, die nicht auf Marvel oder DC basieren.

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1. Die Unglaublichen – The Incredibles

Release: 2004 | Regie: Brad Bird | Streamingdienst: Disney+

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Die Unglaublichen – Trailer zum Superheldenfilm von Pixar

Was ist das für ein Film? Die Unglaublichen ist der 6. Film vom Animationsstudio Pixar und erzählt die Geschichte einer Familie, die eigentlich ein normales Leben führen will. Doch sie besitzen Superkräfte. Als die Vergangenheit des Familienoberhaupts Mr.Incredible seine Familie bedroht, müssen sie wieder die Kostüme auspacken.

Das große Highlight an Die Unglaublichen sind die charmanten Figuren und die spaßige Animation. Die Charaktere sind zwar Parodien klassischer Tropes, aber eben auch eigene Charaktere. Der Witz stimmt und heute funktionieren die Anspielungen auf Superhelden wohl noch besser.

Wer nach dem ersten Film noch Lust auf mehr hat, kann sich die Fortsetzung von 2018 anschauen.

2. The Crow – Die Krähe

Release: 1994 | Regie: Alex Proyas | Streamingdienst: Joyn PLUS+ (Gratis, wenn ihr euch mit einem Ausweis anmeldet), mehrere Prime-Kanäle

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The Crow – Trailer zur düsteren Comicverfilmung mit Brandon Lee

Was ist das für ein Film? The Crow basiert auf dem gleichnamigen Comic und erzählt die Geschichte von Eric Draven. Nachdem er und seine Verlobte brutal ermordet werden, wird er wiederbelebt. Nun, ausgestattet mit Unsterblichkeit, will sich Draven an der Gang, die dafür verantwortlich ist, rächen.

The Crow ist das komplette Gegenteil von Die Unglaublichen. Es ist eine deprimierende und düstere Geschichte mit einem einzigartigen Stil. The Crow ist brutal, skrupellos, aber eben auch ein Film, der sich extrem von den heutigen Superheldenfilmen unterscheidet. The Crow war auch das tragische Ende von Brandon Lee. Der Sohn von Legende Bruce Lee starb bei einem Unfall während der Dreharbeiten.

Vom Remake aus 2024 sollte man aber die Finger lassen, dem Fehlen die interessanten Aspekte des Originals.

Throne and Liberty kämpft mit dem gleichen Problem wie Lost Ark – das soll sich ändern, auch wenn sich Spieler wundern

In der neuen Ausgabe von „Tico Talks“ blickt Amazon Games auf die jüngsten Updates von Throne and Liberty zurück und verrät, was für die nahe Zukunft geplant ist.

Was verrät „Tico Talks“? Wie in jedem Monat hat sich Globalization Design Manager Daniel Lafuente von Amazon Games („Tico“ genannt) auch im Dezember 2024 die Zeit genommen, um über den Status quo von Throne and Liberty zu sprechen. Hier die wichtigsten Erkenntnisse aus seinem Feiertagsbrief (via playthroneandliberty.com):

  • Dass die Launch-Phase von Throne and Liberty für alle Beteiligten bei Amazon Games aufregend und sehr arbeitsintensiv waren, dürfte euch nicht überraschen. Tico ist vor allem begeistert davon, wie Gilden die bisherigen Schlachten koordiniert, wie Veteranen Neulingen geholfen und wie leidenschaftlich die Spieler über alle Bereiche des MMORPGs diskutiert haben.
  • Nach dem jüngsten Content-Update fand Tico es besonders spannend, mit welcher Kreativität einige Spieler den Speer in ihre Builds und Spielweisen eingebaut haben. Mit einigen Strategien hätte der Entwickler nie gerechnet. Gleiches gilt für die Art, wie manche Gruppen aus Solisium die neuen Dimensionsprüfungs-Dungeons gemeistert haben.
  • Der Runen-Grind wurde bereits durch Patches abgemildert, zumindest für PvE-Spieler. Laut Tico habe man aber auch die PvP-Spieler nicht vergessen, für die es in naher Zukunft neue Quellen für Runen geben soll.
  • Weiterhin möchte man 2025 das Feedback aus der Community angehen, dass sich Throne and Liberty mit Blick auf die täglichen Aktivitäten zu sehr nach Arbeit und eine „lästige Pflicht“ anfühlen würde. Mit vergleichbarer Kritik muss Amazon Games seit Jahren auch in Lost Ark kämpfen.
  • Zudem soll der Schwerpunkt der Entwickler aktuell darauf liegen, die „Kampf-, Bewegungs- und Zielsysteme“ spürbar zu optimieren. Konkret heißt das: Die Interaktion des Charakters mit der Welt soll sich intuitiver und flüssiger anfühlen.

Ob Throne and Liberty im Jahr 2025 für einen Positivtrend sorgen kann?

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Throne and Liberty verliert in 2 Monaten mehr als 70 Prozent der Spieler auf Steam

Wie bewertet die Community die Aussagen? Einige Spieler loben den Feiertagsbrief von Tico, andere wundern sich über das Feedback, das Amazon Games aus der Community erhalten haben soll.

  • MosassauroLoiro feiert den Brief auf Reddit: „Verdammt, ich weiß nicht, wie es euch geht, aber NCSoft scheint wirklich offen für Meinungen zu sein und vieles zu berücksichtigen. Sehr schön!!!“
  • Low_Reality8920 denkt auch, dass der Publisher einen guten Job macht (via Reddit): „Ich habe MMOs gespielt, die von NCSoft betrieben wurden, und sie gingen alle wegen ihrer dummen Entscheidungen den Bach runter (außer GW2 vielleicht). Amazon setzt sie unter Druck und ich denke, dass Tico einen großen Anteil daran hat, weil er das Spiel spielt und alle Probleme sehen kann, die wir erleben.“
  • xXMarkgovXx sieht das Problem der lästigen Pflicht nicht beim Spiel (via Reddit): „Ein großer Teil vom Stress, den die Menschen empfinden, ist selbstverschuldet. Ich hoffe, dass sie das System nicht zu sehr verändern, weil es so, wie es ist, ziemlich gut ist. Es ist die eigene Entscheidung, wie viel man im Spiel macht. Man kann eine Pause machen, wann immer man will.“
  • AyeYoTek schreibt auf Reddit: „Ich bin 34 und habe einen Vollzeitjob, und nichts fühlt sich wie Arbeit an. Ich mache jeden Tag etwas anderes und genieße die ganze Zeit, in der ich angemeldet bin.“
  • Trip_C90 witzelt auf Reddit: „Zu meiner Zeit mussten wir durch 30 Meilen Schnee bergauf laufen, um in die öffentliche Bibliothek zu kommen und Runescape auf den öffentlichen Computern zu spielen.“

Wie bewertet ihr bislang die Arbeit von Publisher Amazon Games bei Throne and Liberty sowie die Aussagen von Tico? Verratet es in den Kommentaren! Mehr Infos zu den jüngsten Maßnahmen, die auf dem Feedback aus der Community basieren, findet ihr hier: Neues Update für Throne and Liberty erleichtert Runen-Grind massiv – Community feiert die Verbesserungen

Path of Exile 2 macht beim Handel zwischen Spielern den gleichen Fehler wie sein Vorgänger

In Path of Exile 2 funktioniert das Handeln genauso wie im Vorgänger. Ein Fehler, wie MeinMMO-Autor Cedric Holmeier findet.

Wie funktioniert der Handel? In Path of Exile 2 läuft der Handel über die Website der Entwickler (via pathofexile.com). Um ein Item dort zu verkaufen, müssen Spieler es in ein öffentliches Premium-Lagerfach stecken und einen Preis festlegen.

Zum Kaufen müssen Spieler ebenfalls auf die Website gehen und dort einen Verkäufer finden, der gerade online ist. Dieser wird per Direktnachricht kontaktiert, um den Kauf einzuleiten. Dann muss eine Gruppe gebildet werden und sich an einem gemeinsamen Ort im Spiel zum Tausch-Handel getroffen werden.

Dabei besteht stets das Risiko, dass der Verkäufer oder Käufer versucht, sein Gegenüber auszutricksen, indem die Spieler weniger Items oder gleiche Items mit anderen Werten in das Handelsfenster legen und hoffen, dass dieser Schwindel nicht auffliegt.

Ein NPC in Path of Exile 2 ist besonders nützlich:

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Dieser NPC in Path of Exile 2 identifiziert eure Items

Handel wie aus der MMORPG-Urzeit

Der Handel zwischen den Spielern in Path of Exile 2 war mir schon im Vorgänger ein Dorn im Auge. Extra das Spiel zu verlassen und auf eine Website zu gehen, um zu handeln ist etwas, dass man aus der MMORPG-Urzeit kennt. Etwa zu dem Zeitpunkt, als die Spieler sich noch über Foren austauschten, statt über Discord.

Wer schreibt hier? Cedric Holmeier ist Freier Autor bei MeinMMO und Veteran von Path of Exile 2. Bereits vor allen anderen konnte er den neuen Teil spielen und kennt den Vorgänger bereits aus der geschlossenen Beta. Außerhalb von Path of Exile kennt er sich bestens mit MMORPGs aus und hat in Spielen wie Swords of Legends Online, Throne and Liberty und Tarisland tausende Stunden verbracht.

Schon beim Vorgänger von Path of Exile 2 war das Handel-System eigentlich veraltet. Bis heute bietet Path of Exile als einer der wenigen Spiele auch ein aktives Forum mit noch aktiverem Trading-Bereich an. Die Community hat inzwischen für den Vorgänger sogar eigene Programme entwickelt, die das Handeln und die Price-Checks vereinfachen.

Dass die Entwickler für den Nachfolger auf genau das gleiche System setzen, halte ich für verfehlt. Ja, das bisherige System funktioniert auch in Path of Exile 2, aber es hat eben auch den gleichen Clunky-Ansatz, der für neue Spieler so ungewohnt ist, dass wohl die meisten von ihnen ungewollt im SSF-Modus (Solo-Self-Found-Modus, Keine Gruppen & kein Handeln erlaubt) spielen.

Entschuldigung, wir haben 2024

Welche Lösung hat MeinMMO-Autor Cedric Holmeier parat? Dass Path of Exile 2 hier keinen neuen Weg geht, ist eine verpasste Chance, gerade weil man mit diesem Teil doch anfänger- und benutzerfreundlicher werden wollte. Es fehlt ganz klar ein Auktionshaus!

Ein Auktionshaus würde viele Dinge verbessern:

  • Der Handel würde nativ im Spiel ablaufen
  • Spieler könnten direkt im Auktionshaus Items kaufen, ohne einen Online-Verkäufer zu finden
  • Für neue Spieler wäre das Handeln viel einfacher
  • Wertvolle Items könnten versteigert werden
  • Eine Gold-Steuer wie in anderen Spielen könnte den Zugriff von Bots auf den Markt beschränken

In MMORPGs sind Auktionshäuser längst der Industrie-Standard. Und auch, wenn Path of Exile 2 beim Handel zwischen Spielern nicht auf Gold setzen möchte, wäre ein Auktionshaus durchaus umsetzbar. Eben dann, wenn Spieler einfach genau das vom Verkäufer geforderte Item dagegen eintauschen.

Wenn heute ein neues MMORPG erscheinen würde, bei dem der große Teil des Handels über eine externe Seite läuft und bei dem sich Spieler zum Handeln in der Welt treffen müssen, wären die Spieler wohl sichtlich verwirrt.

Man kann nur hoffen, dass die Entwickler dieses Feature zum vollständigen Release nachreichen und allen einen Gefallen tun, den Handel zumindest um das Auktionshaus ergänzen, wenn man schon nicht den gesamten Handel darüber laufen lässt.

Mit einem Auktionshaus könnte man also gleich mehrere Dinge für die Spieler vereinfachen und den Umweg über die Website unterbinden. Das System rund um die Filter funktioniert bereits jetzt gut und könnte als Grundstein für das Auktionshaus dienen. Ein anderes, kompliziertes System sind die passiven Skills: Path of Exile 2: Skill Tree erklärt – So funktioniert das komplizierte System

„Endlich ein gutes Update“ – Ein vergessener Steam-Hit bringt sich stetig verändernde Dungeons, die Spieler lieben es

Die Spielerzahlen des Rollenspiels Dark and Darker auf Steam sind zuletzt stark gesunken. Nun hat ein Update die Dungeons unvorhersehbarer gemacht – und die Spieler feiern das.

Was ist das für ein Spiel? Dark and Darker ist ein Free2Play-RPG auf Steam, das in einer Fantasywelt spielt. Ihr erstellt euch euren eigenen Abenteurer und begebt euch alleine oder mit bis zu zwei weiteren Freunden in monsterverseuchte Dungeons, aus denen ihr möglichst viel Loot mitnehmen wollt.

Innerhalb der Dungeons trefft ihr nicht nur auf Monster, sondern auch auf andere Spieler – und die sind euch womöglich feindselig gesinnt. Das Spielprinzip ist also PvPvE. Werdet ihr innerhalb eines Dungeons bezwungen, verliert euer Charakter alles, was er bei sich trägt. 

Ebenjene Dungeons, die den Kern des Spiels ausmachen, wurden im Season-5-Update überarbeitet. Den Trailer dazu seht ihr hier:

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Dark and Darker: Trailer zu Early Access Season 5

Zufallsgenerierte Dungeons für mehr Spannung

Die Entwickler haben laut einem Blog-Post auf Steam ihre erste Iteration eines Zufallsgenerators für Dungeons ins Spiel eingebaut. 

Diese Season führt mehrere neue Systeme ein, während wir zu unseren Wurzeln als ein fesselnder Multiplayer-Dungeon-Crawler zurückkehren. EA Seasons 4 & 5 führten Änderungen ein, die die Dungeons zu vorhersehbar machten und zu einer Stagnation des Gameplays führten. Unser Ziel in dieser Season ist es, etwas von der Unberechenbarkeit und dem Mysteriösen der Dungeons zurückzubringen.

Durch die zufällig generierten Dungeons soll jeder Trip wieder ein gewisses Maß an Unberechenbarkeit beinhalten. Der neue Nebel des Krieges soll zudem dafür sorgen, dass ihr nie genau wisst, wohin euch euer Weg schlussendlich führt.

Wie kommen die Änderungen bei den Spielern an? Viele Spieler freuen sich über diese Neuerung. Unter dem Trailer zur neuen Season auf YouTube schreiben sie:

  • johnwayne4911: „Zufällige Dungeons sind genau das, was das Spiel gebraucht hat. Endlich ein gutes Inhalts-Update“
  • ryan6daysaweek: „Weihnachten ist früh dieses Jahr. Viel Glück in den Dungeons, Abenteurer!“
  • zurcareV: „Liebe es, dass die Maps zufallsgeneriert und mit Nebel des Krieges sind, großartiges Update.“

Obwohl das Spiel Free2Play ist und auf Steam überaus positive Bewertungen verzeichnen kann, sank in den letzten Monaten die Spielerzahl. Am Tag vor dem Update, also am 18. Dezember, waren noch rund 5.000 Spieler gleichzeitig online (via steamdb.info). Am 19. Dezember waren es schon fast 27.000.

Nach Dark and Darker sind auf Steam immer wieder neue Dungeon Crawler aufgetaucht, die das Spielprinzip mit neuen Ideen anreichern. In diese Spiele reiht sich auch Dungeon Stalker ein, über das ihr in diesem Artikel mehr erfahrt: In einem neuen Rollenspiel auf Steam erkundet ihr Dungeons und werdet von einer Hexe verflucht

WoW: Die Sireneninsel ist der beste Story-Content seit langer Zeit, auch wenn viele es nie begreifen

Der neuste Content von World of Warcraft ist klein, aber fein – außer die Story. Denn die ist richtig stark und mit das Beste aus The War Within.

Wer die Sireneninsel, das neue Gebiet aus Patch 11.0.7, nur oberflächlich betrachtet, hält sie vermutlich für „Fast Food“-Content. Im Grunde ist sie das ja auch. Denn wer nur Charakter-Macht will, holt sich den neuen Ring, rennt schnell durch alle Quests durch und kehrt dann nur einmal pro Woche zurück, um ein Upgrade von 3 Itemlevel zu bekommen oder einen neuen Sockelstein zu finden.

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Sireneninsel – Der neue Content in WoW Patch 11.0.7

Was das reine Gameplay anbelangt, ist die Sireneninsel zwar nett, kann aber vergleichsweise schnell abgehakt werden. Es ist kein Content, der lange halten soll. Für rund 6 Wochen bietet die Insel einen zusätzlichen Anreiz, wird danach aber mit hoher Wahrscheinlichkeit in eine ähnliche Vergessenheit geraten, wie die Verbotene Insel in Dragonflight.

Dabei ist die wahre Stärke der Sireneninsel etwas Anderes: Das World Building.

Wenig spielbarer Content, jede Menge Story

Wer nur durch die Quests hetzt, der ist nach 30 Minuten vermutlich fertig mit allen Missionen. Irgendwas mit einer Sirene, es gibt Vrykul, Piraten und aus irgendeinem Grund waren die Kul Tiraner auch hier.

WoW Sirene Island
Die Insel sieht auf den ersten Blick karg aus – aber es gibt viel zu finden.

Das ist das, was man so oberflächlich mitbekommt. Aber die ganze, recht komplexe Story bekommt man nur zu fassen, wenn man sich auf die kleinen Story-Details einlässt, die überall verteilt sind. Seien es die Schrifttafeln in der Verlorenen Kammer, das Tagebuch eines alten Kul Tiraners oder auch die zahlreichen Bücher und Pergamente, die man überall auf der Insel finden kann.

  • Die Sireneninsel erzählt die Geschichte der Insel von Anfang an.
  • Wie Circe die Insel vor den Kreaturen des Sturmes beschützt hat.
  • Wie sogar das Flug-Reittier Thrayir eigentlich ein ziemlich mächtiges Geschöpf ist, das vielleicht sogar für den größten Sturm verantwortlich ist, der auf Azeroth seit Jahrhunderten wütet.
  • Wie die Kul Tiraner die Insel fanden, wie sie vom seltsamen Geflüster beeinflusst wurden und letztlich umkamen.

Die Geschichte wird dabei nicht in typischer WoW-Tradition erzählt, wo ein NPC die Story einfach erzählt – stattdessen erinnert das Story-Telling an Spiele wie Elden Ring. Überall findet man kleine Hinweise. Geschehnisse werden aus der Sicht von Zeitzeugen erzählt (etwa als Inschrift) und man muss sich langsam aber sicher ein großes Puzzle aus Hinweisen zusammensetzen, um die ganze Story zu begreifen.

Sireneninsel ist Teil der ganzen Story – kein losgelöstes Stück

Dazu kommt, dass die Sireneninsel kein kleines, losgelöstes Stück vom Rest der Handlung ist. Es ist nicht das typische „Hier auf der Insel ist was komisch, geh mal hin“ und das hat danach nur noch wenig mit dem Rest der Handlung zu tun.

Was auf der Sireneninsel aufgedeckt wird, fügt sich nahtlos in die Story von Heilsturz und Dornogal ein. Denn so wie die Irdenen sich von den Edikten der Titanen gelöst haben und langsam von Azeroths Willen erfüllt wurden, ging es auch den Vrykul unter der Leitung von Circe. Der Ruf von „Hymosul“ hat sie verändert und ihnen eine neue Mission gegeben.

Hinzu kommt, dass weitere kleine Story-Häppchen auf der Insel verteilt liegen. So scheint Königin Azshara und ihre Naga ebenfalls ein Interesse an dem Ring zu haben – den wir ihr hoffentlich schon bald ausliefern werden …

Falls ihr bisher über die Sireneninsel „gerusht“ seid, um den Ring abzustauben und „fertig“ zu sein, besucht die Insel doch mit einem Zweitcharakter erneut und lasst euch diesmal auf die Story und die vielen kleinen Texte ein. Ihr könntet überrascht davon werden, wie gut die Erzählung funktioniert – und wie anders die Sireneninsel ist als der Story-Content der letzten Jahre, der vor allem durch große Cinematics und jede Menge Exposition funktioniert hat.
Ein anderer Grund, die Insel zu besuchen, ist das neue Schnappdrachen-Mount.

Razer Gaming-Laptop mit RTX 4090: Plötzlich um über 1.000 Euro im Preis gefallen

Das Razer Blade 18 mit Geforce RTX 4090 kostete noch bis vor Kurzem eine ganze Stange Geld mehr und ist jetzt zum neuen Tiefstpreis erhältlich.

So gut ist der Preis: Den hervorragend bewerteten und trotz brachialer Performance schmal gebauten Gaming-Laptop von Razer bekommt ihr aktuell um satte 32 Prozent günstiger bei Cyberport und bei Computeruniverse im Vergleich zur Preisempfehlung.

Jetzt zum Angebot bei Cyberport

Günstig wie nie: Dadurch kann man jetzt 1.650 Euro sparen und noch bis vor Kurzem wurden laut Vergleichsseiten überall fast 5.000 Euro aufgerufen. So günstig wie jetzt hat es das Razer Blade 18 in der hiesigen Version noch nicht gegeben. Amazon verlangt zum Beispiel immer noch gut 4.800 Euro.

Jetzt zum Angebot bei Computeruniverse

Das steckt drin im Razer Blade 18 mit RTX 4090

Leistung satt: Neben dem 175 Watt starken Mobile-Grafikchip-Topmodell von Nvidia, das jedes Spiel in hohen Einstellungen flüssig stemmen kann, hat Razer bei der 2024 veröffentlichten Ausstattungsvariante RZ09-05092GK4-R3G1 naturgemäß noch eine ganze Reihe weiterer High-End-Hardware verbaut:

  • einen Intel Core i9-14900HX mit insgesamt 24 CPU-Kernen und bis zu 5,8 GHz
  • flotten 32 GByte DDR5-5600-Arbeitsspeicher
  • ein 18 Zoll großes, mattes IPS-Display mit 2.560 x 1.600 Pixeln, 300 Hz und G-Sync sowie bis zu 1.200 cd/​m² hellen Mini-LEDs (Full Array Local Dimming) und 100 Prozent DCI-P3 Farbraum
  • eine schnelle PCIe-4.0-SSD mit 2 TB und vorinstalliertem Windows 11
  • eine RGB-beleuchtete Tastatur mit Anti-Ghosting/​N-Key-Rollover nebst Glas-Touchpad
  • aktuellste Anschlussstandards wie WiFi 7, Thunderbolt 5, Bluetooth 5.4 und mehr
  • weitere Details zur Ausstattung findet ihr auch bei Cyberport
Gaming-Laptop Razer Blade 18 mit RTX 4090 für 3.499 Euro statt 5.149 Euro UVP bei Cyberport
Gaming-Laptop Razer Blade 18 mit RTX 4090 für 3.499 Euro statt 5.149 Euro UVP bei Cyberport

So gut ist das Razer Blade 18 mit RTX 4090

Sehr gut im Test: Die Fachseite Notebookcheck hatte den Gaming-Laptop von Razer auf dem Prüfstand und mit sehr guten 91 Prozent in der Wertung versehen. Dabei zeigte man sich fast durchweg begeistert, während in erster Linie moniert wurde, dass es nicht allzu viele Neuerungen zum 2023er-Vorgänger gibt.

Razer setzt die Messlatte dieses Jahr nochmals ein Stück höher an mit seinen 300-Hz-2K-Mini-LED- und 200-Hz-4K-IPS-Display-Optionen neben der ohnehin schon beeindruckenden 175 W starken GeForce RTX 4090.

Insbesondere das HDR1000-Mini-LED-Panel macht aus dem Blade 18 einen Multimedia-Giganten wenn es ums Gaming oder auch die Videowiedergabe geht.

Notebookcheck.com
Pro
  • endlich mit Webcam-Shutter
  • lebendiges Mini-LED-HDR1000-Display
  • 175-W-Grafikkarte mit voller Leistung
  • Thunderbolt-5-Unterstützung
  • Wi-Fi-7-Unterstützung
Contra
  • quasi identische Leistung wie das 2023er Blade 18
  • keine wesentlichen Verbesserungen der Akkulaufzeit
  • der neue „Turbo“-Modus fühlt sich überflüssig an
  • kein OLED oder 4K-Mini-LED
  • kein reiner iGPU-Modus
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Mehr Angebote: Headset-Empfehlung, 4K-Grafikkarte, Galaxy S24 und Gaming-PC

Noch mehr sparen: Weitere aktuelle Hardware- und Software-Angebote, bei denen ihr ordentlich sparen könnt, findet ihr auch auf unserer Deals-Übersichtsseite mit vielen spannenden Deals.

Mit dabei sind zum Beispiel eine echte Headset-Empfehlung zum Tiefstpreis und eine 4K-Grafikkarte mit ordentlich Raytracing-Power so günstig wie schon lange nicht.

Außerdem gibt es das Top-Smartphone Samsung Galaxy S24 zum “Rausschmisspreis” und einen Gaming-PC mit RTX-Grafik und schnellem Prozessor für unter 1.000 Euro im Sale.

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One Piece hätte es ohne eine 50 Jahre alte Kultserie aus Deutschland vielleicht nie gegeben

One Piece ist einer der größten und beliebtesten Mangas und Animes aller Zeiten. Die Reise von Luffy und seiner Strohhut-Piratenbande erstreckt sich über viele Jahre und Kapitel. Doch ausgerechnet eine deutsche Kultserie, die im Auftrag des ZDF produziert wurde, war maßgeblich an der Entstehung des Mangas beteiligt.

Um welche Kultserie geht es? Wickie und die starken Männer. Das ist eine Wikinger-Serie, die im Auftrag vom ZDF und des österreichischen ORF als Anime von den japanischen Studios „Zuiyo“ und „Nippon Animation“ produziert wurde.

Die Serie basiert auf der Kinderbuchreihe „Wickie“ des schwedischen Autors Runer Jonsson und wurde erstmals 1974, also vor 50 Jahren, im ZDF ausgestrahlt.

Wickie machte Oda schon früh zu einem Piraten-Fan

Was hat Wickie mit One Piece zu tun? Eiichiro Oda, der Autor von One Piece, hat in verschiedenen Interviews über die Inspirationen des Mangas gesprochen und dabei erzählt, dass er als Kind gerne die Serie „Wickie und die starken Männer“ geschaut habe.

Gegenüber des Online-Magazins VIC.com verriet er beispielsweise:

Als Kind mochte ich eine Anime-Serie namens Wickie und die starken Männer sehr. […] Als ich für One Piece Nachforschungen über Piraten anstellte, stellte ich fest, dass Wikinger eine Art von Piraten sind. Ich finde es toll, Freunde in seinem Team zu haben, genau wie in der Wickie-Serie. Das ist vielleicht nicht der beste Vergleich, aber ich habe das Gefühl, dass sich der Geist dieser Serie in meiner Arbeit fortsetzt.

Wickie hatte also großen Einfluss darauf, dass Oda schon als Kind zu einem Piraten-Fan wurde und später einen Piraten-Manga schreiben wollte und die Strohhutbande zu einer Truppe aus guten Freunden formte.

Odas Protagonist Luffy erinnert allerdings nicht sonderlich an Wickie. Dieser ist nämlich weder stark noch mutig, sondern zeichnet sich durch seine cleveren Einfälle aus – praktisch das genaue Gegenteil des Anführers der Strohhutpiraten.

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The One Piece – Interview mit dem Team des Remakes

Ein Junge, der zum Wikinger werden will

Worum geht es in Wickie eigentlich? In der Kultserie Wickie und die starken Männer geht es um einen kleinen Jungen, der unbedingt ein Wikinger sein möchte. Er verehrt diese und fleht seinen Vater an, mit ihnen auf Reisen zu gehen.

Auf den gemeinsamen Abenteuern stoßen die Wikinger jedoch immer wieder auf die verschiedensten Herausforderungen, die oft nicht mit reiner Muskelkraft zu bewältigen sind. Hier kommt dann oft Wickie ins Spiel, denn der Junge hat immer wieder clevere Einfälle, die beim Bewältigen der verschiedenen Herausforderungen helfen.

Eine enorm hohe Kampfkraft, wie sie beispielsweise Luffy oder dessen Gefährte Zorro besitzt, hat Wickie nicht. So versteckt er sich beispielsweise in einer Folge auf einem Baum und ruft seinen Vater zu Hilfe, als er von einem Wolf attackiert wird.

Auf Netflix gibt es mittlerweile auch eine Live-Action-Serie zu One Piece, deren Debüt-Staffel bei vielen Zuschauern richtig gut ankam. Aktuell warten Fans noch auf die Veröffentlichung der zweiten Staffel. Jetzt gab es nach langem Warten wieder ein Lebenszeichen: Die Live-Action-Serie zu One Piece auf Netflix sendet neues Lebenszeichen, bringt Fans zum Strahlen

Quelle(n):
  1. GamePro
  2. thegrandline

⁠Ein Fantasy-MMORPG ist für seine großartigen Kämpfe bekannt – Jetzt ist es auf Steam kostenlos und ihr könnt es behalten

Wer in einem MMORPG nicht auf ein spaßiges Kampfsystem verzichten will, kann sich auf Steam derzeit eines der besten komplett kostenlos holen und für immer behalten.

Um welches Spiel geht es hier? Die Rede ist von Black Desert Online. Das MMORPG aus Südkorea ist im Jahr 2016 erschienen und gehört zu dem Besten, was das Genre zu bieten hat. Das liegt unter anderem an der hübschen Grafik und am eingängigen Kampfsystem. 

Aktuell könnt ihr euch Black Desert Online auf Steam komplett kostenlos holen. Das Angebot gilt bis zum 6. Januar 2025. Wer das Spiel bis dahin seiner Bibliothek hinzugefügt hat, darf es danach auch behalten. Ein zusätzliches Abo wie in World of Warcraft benötigt ihr nicht, um spielen zu können.

Mit Deadeye wurde zuletzt eine neue spielbare Klasse angekündigt, einen Trailer dazu seht ihr hier:

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Black Desert: Neuer Trailer zeigt Deadeye-Klasse in Aktion

Brachiale Action-Kämpfe mit schicker Grafik

Wie spielen sich die Kämpfe? Die Action-Kämpfe fühlen sich so brachial und wuchtig an, dass selbst der potenziell öde Monster-Grind nicht so schnell langweilig wird. Aus diesem Grund landet es auch im Jahr 2024 auf Platz 1 unserer Liste der Online-Rollenspiele mit den besten Kämpfen.

Neben spannenden Kämpfen bietet Black Desert Online auch einen sehr detaillierten Charaktereditor. Der lässt euch große Freiheiten beim Erstellen eurer Spielfigur. Was die Grafik angeht, kann das Spiel ebenfalls mit vielen modernen MMORPGs mithalten. 

Lohnt sich der Einstieg überhaupt noch? Obwohl das Spiel schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, lohnt sich laut unserem MMORPG-Experten Karsten Scholz auch heute noch der Einstieg in Black Desert Online. Vorausgesetzt, ihr steht auf actionlastige Kämpfe und habt kein Problem mit langem Grind.

Falls ihr in das MMORPG reinschnuppern wollt oder nach einer längeren Pause wieder zurückkehrt, könnte die Menge an unterschiedlichen Klassen auf den ersten Blick überwältigend sein. MeinMMO verrät euch daher, welche Klasse ihr in Black Desert Online im Jahr 2024 spielen solltet.

Auf Netflix läuft ein neuer Thriller: Zuschauer schwärmen von Carry-On, vergleichen ihn mit Stirb Langsam 2

Am 13. Dezember ist der neue Action-Thriller „Carry-On“ auf Netflix gestartet. Er löst sofort Vergleiche mit „Stirb Langsam 2“ aus und stürmt an die Spitze der Charts beim Streaming-Dienst. MeinMMO-Autor Schuhmann hat den Film gesehen und sagt: Netflix kann’s ja doch.

Was hat Carry-On mit Stirb Langsam 2 zu tun? Beide Filme spielen auf einem großen Flughafen zur Weihnachtszeit. Carry-On spielt aber in Los Angeles, weshalb es überhaupt nicht nach Weihnachten aussieht. Dafür fehlt der Schnee.

Protagonisten beider Filme sind gescheiterte Cops. Auch wenn der Held von Carry-On deutlich jünger ist als Bruce Willis damals. Wir lernen Ethan Kopek kennen, dessen Privatleben zwar prächtig läuft, dessen Karriere als Sicherheitsbeamter am Flughafen jedoch in einer Sackgasse steckt und der null Bock auf den Job hat. Sein Chef bescheinigt ihm: „Du willst doch gar nicht hier sein.“

In beiden Filmen ist die Ehefrau des Helden zäh und kompetent, aber in Gefahr. In Carry-On ist die Freundin eigentlich weit außerhalb der Liga unseres Helden und obendrein noch schwanger.

In beiden Filmen gibt es einen raffinierten Schurken mit kompetentesten Handlangern und einem ausgetüftelten Plan, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint. Bei Carry-On spielen Jason Bateman und seine herausragende deutsche Synchronstimme (Tobias Klickert) den Schurken.

Schon im Trailer hört man die exzellente deutsche Stimme von Jason Bateman:

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Carry-On – Trailer zum weihnachtlichen Netflix-Thriller mit Taron Edgerton

Carry-On ist eine Stunde irre spannend, weil man keinen Ausweg sieht

Das macht den Reiz von Carry-On aus: Etwa die erste Stunde des Films ist brillant geschrieben und inszeniert: Man lernt die Figuren kennen und versteht sofort in wenigen Szenen, wie sie ticken: Das Paar liebt einander, aber die Schwangerschaft kommt eigentlich zu früh. So richtig rund läuft es bei Kopek nicht, der schleppt eine Menge Altlasten mit sich herum, wirkt, als lasse er sich nur treiben und lenke sein Leben nicht selbst.

Dann macht sich der Film daran, den Helden in eine ausweglose Situation zu verstricken, die immer schlimmer wird, je mehr er zappelt.

In diesem Teile des Films hört man nur die Stimme von Jason Bateman, der in freundlichem Ton erklärt, was für ein Versager unser Held ist und dass er sich nur seinem Schicksal ergeben muss, so wie er es ohnehin die letzten Jahre gemacht hat, sonst wird das alles furchtbar für ihn enden.

Jede Handlung unseres Helden führt zu einer weiteren Verschlechterung seiner Situation, der Schurke hat alles bedacht, hat schier unbegrenzte Ressourcen, weiß und sieht alles.

Der Schurke, der den Film über ohne Namen bleibt, lässt Kopek keinen Ausweg: Der Sicherheitsbeamte ist dazu verdammt, zu versagen und Unglück und Elend über alle zu bringen.

Als Zuschauer ist man voll dabei und muss anerkennend nicken, wie diabolisch alles eingefädelt und geplant ist. Jede Aktion des Helden hat eine unerbittliche Gegenreaktion zur Folge. Die Lage scheint aussichtslos. Von Minute zu Minute steigt die Spannung an.

Dabei lebt der Film vom Spiel der beiden Hauptdarsteller:

  • Taron Eggerton, bekannt aus Kingsman, spielt einen ziemlichen Loser, der es sich lange in seinem Leben bequem gemacht hat. Ausgerechnet jetzt hat er beschlossen, doch mal aufzuwachen und was zu ändern, aber sein Gegenspieler zwingt ihn dazu, unmoralisch und falsch zu handeln
  • Bateman spielt einen hyperkompeteten Zyniker, der den Eindruck macht, die Welt verstanden zu haben. Er schüttelt über den deutlich jüngeren Gegenspieler immer wieder den Kopf und beklagt: „Eure Generation“
eggerton
Taron Eggerton wird, wenn’s nach Hollywood geht, der nächste große Actionheld. Robin Hood ging schief – hier klappt es.

Ist der Film also perfekt? Wie sein Vorbild Stirb Langsam 2 fällt auch Carry-On im letzten Drittel des Films auseinander. Denn der brillante Plan der Schurken war nur zu 70 % fertig gedacht und reichte nur bis zum Abflug des entscheidenden Flugzeugs und keinen Schritt weiter.

Ab dem Zeitpunkt, als der Schurke im Flugzeug sitzt, stand im Plan wohl nur „Improvisieren wir ein bisschen, wird schon gut gehen“, während der Held zu Hochform aufläuft und ihm alles gelingt.

Bei Carry-On sieht man wunderbar an einer Figur, wie der zähnefletschende Tiger plötzlich zum Stubenkätzchen wird: Ein Handlanger des Schurken wird als hyperkompetenter Scharfschütze mit einer Superwaffe aufgebaut, der aus Kilometern präzise jedes Ziel ausschalten kann. Im letzten Drittel des Films erweist er sich aber als mittelmäßiger Straßenräuber, der mit einer Pistole planlos durch ein Parkhaus läuft. Aber irgendwie müssen die Guten am Ende ja gewinnen und eine Chance haben, sonst ist Weihnachten gelaufen.

“Carry-On ist ein besseres Stirb-Langsam auf einem Flughafen als das tatsächliche Stirb Langsam”

Und das ist besser als „Stirb langsam 2?“ Das ist zumindest der Eindruck, den viele Nutzer von „Rotten Tomatoes“ haben – da steht der Film bei einer Zuschauerwertung von 86 %. Der mittlerweile 34 Jahre alte „Die Hard 2“ hat dort nur 69 %.

Auf X teilen Journalisten ihre Eindrücke und da heißt es: “Carry-On” mache “Stirb Langsam auf einem Flughafen” besser als das tatsächliche Stirb Langsam auf einem Flughafen (via x) Ein anderer Nutzer sagt: Carry-On sei der Film, der Stirb Langsam 2 damals gerne gewesen wäre (via x).

Wahrscheinlich ist man 2024 aber auch einfach dankbar, dass Netflix einen soliden, unterhaltsamen und richtig guten Thriller abliefert, mit dem man kaum noch gerechnet hat. Und das zur Weihnachtszeit. Und alleine Jason Bateman ist hier wirklich die Zeit wert. Das reicht an die ganz großen Verbrecher des Kinos der 90er-Jahre ran. Einen ähnlich starken Thriller wie Carry-On empfehlen wir euch hier: Im neuen Film auf Netflix steigt Brad Pitt in einen Zug voller Profi-Killer

Vor WoW sollte es schon ein MMORPG zu einem der größten Rollenspiele geben – Das lief schief

Bereits Ende der 1990er-Jahre gab es Bestrebungen, ein großes SF-MMORPG zu Fallout zu entwickeln. Wenn es nach dem Entwickler Brian Fargo gegangen wäre, hätten wir bereits damals Fallout Online spielen können und das mit Black Isle als Publisher im Rücken, der später Baldur’s Gate herausbrachte. Aber es gab Schwierigkeiten und berechtigte Einwände, auch vom Erfinder von Fallout, Tim Cain.

Wie war das damals? Fallout 1 und Fallout 2 erschienen 1997 und 1998 bei Interplay bzw. Black Isles und waren als SF-Rollenspiele große Erfolge.

1997 war Ultima Online und 1999 dann Everquest erschienen. MMORPGs waren also in Mode.

Daher lag es eigentlich auf der Hand, aus Fallout ein Online-MMORPG zu machen. Die Idee hatte jedenfalls der Gründer von Interplay, der heute legendäre Spiele-Entwickler Brian Fargo (62).

Letztlich erschien das Fallout-MMO dann doch, aber fast 20 Jahre später, als ursprünglich gedacht:

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Alles, was ihr zu Fallout 76 wissen müsst – in 2 Minuten

Idee zum Fallout-MMORPG traf sofort auf viel Widerstand

Was wurde aus der Idee? Der damalige Chef der Black Isle Studios, Feargus Urquhart, lehnte die Idee von Fargo ab, ein Fallout-MMORPG zu entwickeln. Für ihn klang das nicht nach Fallout (via pcgamer) und er traute Interplay das Unterfangen, ein MMORPG zu entwickeln, einfach nicht zu.

Also wurde aus dem Projekt bei Black Isle nichts: Die entwickelten weitere ihre großen Singleplayer-Rollenspiele wie Planescape Torment sowie Icewind Dale und brachten Baldur’s Gate von BioWare heraus.

Urquhart wird zitiert mit (via fandom):

Obwohl ich gerne ein Fallout-MMO gemacht hätte, war der Grund für meine Ablehnung, dass ich glaubte, dass Interplay einfach nicht in der Lage war, die Ressourcen dafür zu haben. Wenn man ein MMO machen will, kostet es 100 Millionen Dollar, bevor man es auf den Markt bringt; man muss Server kaufen, man braucht Service-Leute und man braucht Game Master. Das ist ein großes Unterfangen, und obendrein bedeutet es, dass man sich um all diese Dinge kümmern muss, worauf kann man sich dann noch konzentrieren? Welche anderen Spiele können sie noch entwickeln?

Aber die Online-Abteilung von Interplay selbst, Engage, begann mit der Entwicklung von Fallout Online. Um Ideen für das Projekt zu sammeln, wendete man sich an Tim Cain, einen der Schöpfer von Fallout. Der hatte Interplay da zwar schon verlassen, wurde aber trotzdem um Rat gefragt.

Doch Cain fand die Idee auch sofort doof.

Tim Cain Fallout Bohnen
Tim Cain.

Erfinder von Fallout hatte viele Einwände gegen ein MMORPG

Was störte den Erfinder von Fallout an der MMO-Idee? Zuerst war es ein ganz banaler Grund, denn ein „Fallout Online“ wäre als „FOOL“ abgekürzt worden, das englische Wort für „Idiot“, erzählt Cain im Interview mit PCGamer.

Doch Cain hatte weitere Einwände:

Ich sagte: ‘Wir haben ein Spiel entwickelt, in dem du alleine durch das Ödland gehst … Und Ihr wollt es in ein Spiel umwandeln, in dem du aus deiner Gruft kommst und 1.000 andere Leute in blauen und gelben Tresoranzügen herumlaufen. Euch ist klar, dass das ein ganz anderes Setting, ein ganz anderes Spiel und eine ganz andere Art von Spieler ist? Und sie wollen es von einer story- zu einer missionsgesteuerten Variante machen.

Interplay hatte dann die Idee, die Instanzen kleiner zu machen, sodass weniger Spieler in der Welt sind.

Aber Cain hatte weiter Bedenken: Der Hauptcharakter, der Vault Dweller, werde sich nicht mehr einzigartig anfühle, wenn es 100 oder 1.000 von ihm gibt.

Finanzielle und juristische Probleme verhindern den Release von Fallout Online in den 2000er-Jahren

Und deshalb haben sie es eingestellt? Nach dem, was man weiß, begannen die Arbeit an einem Projekt, das später mal Fallout Online werden sollte, im November 2006. Doch Interplay geriet offenbar in Finanznot; 2007 erwarb Bethesda die Rechte an der Fallout-Reihe für 5,75 Millionen $. Eine Sonderregel erlaubte Interplay aber, am Fallout-MMO weiterzuarbeiten – doch sie mussten bestimmte Bedingungen erfüllen, damit sie die Lizenz nicht verlieren.

Letztlich wurde das Projekt im Juni 2010 offiziell vorgestellt, aber zu der Zeit hatte Interplay schon so große finanzielle Schwierigkeiten, dass die Firma kurz vor der Auflösung stand. 2011 wurde dem Studio schließlich verboten, das Spiel weiterzuentwickeln. 2012 gingen die Rechte am Fallout-MMO endgültig zu Bethesda über.

Alle Bedenken, die der Erfinder hatte, hatten die Fans bei Fallout 76 dann selbst

Wie ging das dann aus? Erst viele Jahre später, nachdem Bethesda die Fallout-Lizenz erworben hatte, erschien ein MMO zu Fallout: Fallout 76. Es erschien 2018 und all die Bedenken, die Cain vorher hatte, hatten Fans der Rollenspiele dann erneut.

Mit Fallout 76 hat Cain seinen Frieden gemacht: Er sagt, Fallout 76 sei nach Fallout 3 und Fallout 4 erschienen, die Spiele hätten die Grundlage für den Aufbau neuer Siedlungen gelegt, wie es in Fallout 76 passiert. Daher war die Zeit dann reif:

Dann kam Fallout 3 heraus, und dann kam Fallout 4 heraus, und jetzt hat man eine Vorstellung von der Linie, der es folgt, und Fallout 76 liegt auf dieser Linie. Bei Fallout 1 und 2 war das noch ein anderer Vektor.

Es ist auf jeden Fall eine spannende „Was wäre, wenn“-Frage, sich vorzustellen, was passiert wäre, wenn ein Fallout-MMORPG schon vor WoW erschienen wäre – und das mit einem der damals angesagtesten Publisher, mit Black Isle, im Rücken. Wie hätten Fans es aufgenommen? Hätte es Erfolg gehabt oder wäre es eines der vielen MMORPGs gewesen, die schnell gestorben wären? 19 tote MMORPGs, die WoW schon überlebt hat

Ubisoft hat heimlich einen neuen Shooter veröffentlicht – Aber der setzt auf eine Technologie, von der Gamer hofften, sie sei 2022 gestorben

Ubisoft hat einen neuen Arena-Shooter veröffentlicht – ohne großes Marketing und neue Trailer. Ein spezielles Feature könnte zudem viele potenzielle Spieler abschrecken.

Was ist das für ein Spiel? Nur zwei Wochen nachdem Ubisoft verkündet hat, dass der Arena-Shooter XDefiant abgeschaltet wird und keine neuen Spieler mehr zulässt, hat der Publisher ein neues Spiel namens „Captain Laserhawk: The G.A.M.E.“ veröffentlicht.

Das ist ein Top-Down-Arena-Shooter. Das heißt, ihr blickt von oben auf eure Spielfigur, die Map und eure Gegner. „Captain Laserhawk: The G.A.M.E.“ ist ein Multiplayer-Game, gespielt werden Modi wie Team-Deathmatch.

„Captain Laserhawk: The G.A.M.E.“ ist sozusagen die Spiel-Adaption einer Serien-Adaption eines Spiels. Der Arena-Shooter soll das Universum von der auf Netflix ausgestrahlten Anime-Serie „Captain Laserhawk: A Blood Dragon Remix“ vertiefen, die selbst ein Serien-Spinoff zu „Far Cry 3: Blood Dragon“ ist.

Hier könnt ihr einen Trailer zu Captain Laserhawk: The G.A.M.E. sehen:

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Ubisoft zeigt den neuen Top-Down-Shooter “Captain Laserhawk: The G.A.M.E.” im Trailer

Ubisoft setzt im neuem Shooter auf eine kontroverse Technologie

Auf was für eine Technologie setzt der Shooter? „Captain Laserhawk: The G.A.M.E.“ setzt auf Blockchain-Technologie. So könnt ihr das Spiel im Early Access beispielsweise nur spielen, wenn ihr eine sogenannte „Niji Warrior ID Card“ besitzt.

Diese ID-Karte ist ein NFT, das für jeden Spieler halbwegs individuell generiert wird. Von diesen NFTs wurden insgesamt 10.000 kostenlos vergeben. Mehr Karten sind aktuell nicht geplant. Wollt ihr „Captain Laserhawk: The G.A.M.E.“ spielen, müsst ihr demnach eine dieser ID-Karten – also ein NFT – auf einem entsprechenden Marktplatz erwerben.

Was sind NFTs? Ein NFT (ausgeschrieben: Non Fungible Token) ist ein digitales Objekt, das auf der „Blockchain“-Technologie basiert – ebenso wie Krypto-Währungen wie Ethereum oder Bitcoin. Ein NFT ist dementsprechend sowas wie ein limitiertes, digitales Sammel-Objekt. Es können Fotos, Videos, Audio-Dateien oder jede andere Art von digitalen Daten sein.

Wie bei anderen Sammlerstücken gibt es auch für NFTs verschiedene Marktplätze, auf denen Sammler ihre erworbenen Objekte handeln können.

Um eine solche Karte kaufen zu können, benötigt ihr natürlich einen Krypto-Geldbeutel und eine Krypto-Währung wie Ethereum. Die günstigste Karte, die wir auf einem solchen Marktplatz gesehen haben, kostete zu dem Zeitpunkt 0,005 Ethereum, das sind umgerechnet etwa 13 Euro.

Wieso hofften Gamer, dass diese Technologie vor Jahren gestorben sei? Im Jahr 2021 entwickelten sich NFTs und die Blockchain-Technologie zu einem neuen Trend im Gaming. Viele Entwickler sahen in NFTs viel Potenzial und brachten Spiele heraus, die auf dieser Technologie basierten oder diese nutzen.

In dem Shooter Ghost Recon: Breakpoint setzte Ubisoft beispielsweise mit NFTs auf eine Art Weiterentwicklung der normalen kosmetischen Items. Das kam bei den Spielern aber gar nicht gut an und es folgte eine riesige Protest-Welle gegen Ubisofts NFTs. Ein Spieler sprach sogar von dem „Tag, an dem Ubisoft beschloss, komplett böse zu werden.“

Für viele Spieler sind NFTs ein signal, noch mehr Geld mit einem Spiel zu machen, als sie es mit normalen kosmetischen items machen würden – schließlich würde mit erfolgreichen NFTs ein stetiger Handel mit den digitalen Sammel-Objekten entstehen. Hinzu kommt, dass NFT in der Herstellung oft teure Energiefresser sind, wie auch Krypto-Währungen. Sie gelten deshalb als Umweltsündern.

Im Jahr 2022 flachte der Hype um NFTs im Gaming dann zunehmend ab. Das lag auch daran, dass viele Spiele, die auf NFTs und Blockchain setzen, schnell starben und die Spieler das in NFTs investierte Geld für immer verloren. Im Jahr 2024 gab es dementsprechend deutlich weniger Spieleankündigungen mit NFTs.