Während durchschnittliche Spieler in League of Legends (LoL) gerade einmal auf Level 100 sind, ist dieser Gamer schon über Level 1000. Hut ab!
Ein LoL-Spieler hat es jetzt als erster geschafft, seinen Account über Level 1000 zu bringen. Er ist der erste Spieler, der diesen Meilenstein erreichte, nachdem Riot Games im Jahr 2017 die Level-Grenze von 30 abschaffte.
Wie groß ist sein Vorsprung? Der zweithöchste Account in League of Legends ist ungefähr bei Level 913. Danach bauen die Zahlen rapide ab. Der Spieler auf Platz 10 hat “nur” Beschwörerlevel 411.
“Der muss ohne Pause gespielt haben”
Nachdem Riot im September 2017 das Level-Cap entfernte, können Spieler ihren Account nun höher als Stufe 30 bringen. Für das Spielen in LoL gibt es Erfahrungspunkte nach jedem Match. Dadurch wächst langsam das Beschwörerlevel.
Auf Reddit postete man das Video, das den Account des chinesischen Spielers zeigt. Dieser ist noch fleißig am Leveln. Auf folgendem Screenshot ist er bereits Level 1011.
Die Reddit-Community zeigt sich beeindruckt von dem chinesischen Spieler, der jetzt bereits über Level 1000 ist. “Verdammt. Ich würde sagen, ich spiele viel und hab diese Woche gerade mal Level 100 erreicht”, schreibt Rare_Pupper_Warwick.
Die Leistung des chinesischen Spielers, dessen Name übersetzt so viel wie “Große, große, große Wassermelone” heißt, erkennen die Spieler an. “Der muss ohne Pause gespielt haben”, vermutet man. Denn das Rennen um die Top-Platzierungen wird in der LoL-Community mit Spannung verfolgt.
Favorit war eigentlich ein EU-Spieler
Im Reddit-Thread fragt man ebenfalls, was die Konkurrenz macht. Man hatte in den letzten Monaten den Spieler “Toucan Celeste” im Visier. Er spielt auf den EUW-Servern und galt als Favorit, als erstes Rang 1000 zu erreichen. Der steht in der Zeit, während der Artikel geschrieben wird, auf Platz 2 mit Level 913 – das sieht man auf der Rangliste von Lolnames.gg. Dort wird der chinesische Server, auf dem der Level 1000-Spieler zu finden ist, nicht angezeigt.
In Kürze will Bungie seine Pläne für das zweite Jahr von Destiny 2 mit den Fans teilen. Viele Hüter erwarten weitere Details zur großen Herbsterweiterung. Wir wollen von Euch wissen, welche Features für Euch ausschlaggebend sind, damit Ihr im Herbst immer noch oder wieder dabei seid.
Die letzten Tage waren für Destiny-Fans turbulent. Bungie kündigte eine neue neuen Partnerschaft mit dem chinesischen Konzern NetEase an. Man wolle neben Destiny noch weitere Welten erschaffen und unterhalten – ein komplett neues Franchise.
Zahlreiche Hüter sind nun verunsichert, wie es mit Destiny 2 weitergeht und was dieser Schritt für die Destiny-Reihe bedeutet.
Bungie beschwichtigt: Das Studio versichert, dass diese Entwicklung keine Auswirkungen auf Destiny 2 haben wird. Man arbeite weiter mit Activision an diesem Franchise. Und man habe dafür aufregende Pläne, die man in den nächsten Tagen und Wochen bekanntgeben wird.
Den Anfang macht man bereits am Dienstag, den 5. Juni 2018. Dann hält Bungie um 18:00 Uhr einen Live-Stream ab, in dem man die Zukunftspläne für das zweite Jahr von Destiny 2 offenbaren möchte.
Der verantwortliche Project Lead Mark Noseworthy versichert: Zwischen diesem Reveal und der kommenden E3 werden die Fans sehen, dass Bungie sich so zu Destiny bekennt wie noch nie.
Offensichtlich hat das Studio also noch großes mit dem Spiel vor. Das ist aktuell auch dringend nötig. Denn Destiny 2 befindet sich noch immer am Scheideweg.
Herbsterweiterung entscheidet über Zukunft von Destiny 2
Für zahlreiche Fans entscheidet sich das Schicksal von Destiny 2 mit dem Herbst-Add-On. Zwar versucht Bungie bereits seit Anfang 2018, das Spiel Stück für Stück an die Wünsche der Fans anzupassen, doch die erhofften Erfolge blieben bisher aus.
Viele Spieler machen es von der kommenden großen Erweiterung abhängig, ob sie dem Spiel treu bleiben, zurückkommen oder dem Spiel endgültig den Rücken kehren. Denn im Herbst sollen substanzielle Änderungen Einzug ins Spiel halten, die endlich auf die Kernprobleme von Destiny 2 abzielen und diese beseitigen sollen.
Sollten die Änderungen und neuen Features überzeugen, so könnte das den ersehnten Befreiungsschlag für Bungie bringen und den Wendepunkt für das angeschlagene Spiel markieren.
Sollte das Herbst-Add-On die Erwartungen und Hoffnungen der Fans nicht erfüllen, so wird es für Bungie äußerst schwer, wenn nicht sogar unmöglich, die Fans für künftige zahlungspflichtige Destiny-2-Inhalte zu begeistern. Das käme dem letzten Sargnagel gleich.
Umfrage: Was ist für Euch für die Herbst-Erweiterung ausschlaggebend?
Vor dem Reveal-Stream wollen wir nun von Euch wissen, wie Eure Wünsche und Hoffnungen für das Herbst-Add-On aussehen. Was ist für Euch das mit Abstand wichtigste Feature? Worauf sollte Bungie explizit näher im Stream eingehen?
In diesem Rahmen haben wir hier eine Umfrage vorbereitet. Jeder von Euch kann nur eine Antwortmöglichkeit auswählen:
Habt Ihr noch weitere Features, Wünsche, Hoffnungen oder Anmerkungen? Lasst es uns im Kommentar-Bereich wissen.
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Bei Fortnite wird eine geheime Story über Ladescreens und Map-Veränderungen erzählt. Der Blockbuster-Ladescreen in Woche 6 gibt der Geschichte von Fortnite eine neue, irre Wendung.
Spoiler-Warnung: Der Artikel zeigt Ladescreens der aktuellen Woche 5 und der nächsten Woche 6.
Fortnite erzählt eine Story: Normalerweise geht’s bei einem Battle-Royale-Spiel ja nur um die Action und das Gameplay. Doch Fortnite erzählt seit etwa drei Monaten eine Story um Meteore aus dem All, Superschurken und Superhelden.
Blockbuster-Screens: In jeder Woche erhalten Spieler, die alle Herausforderungen abschließenden, einen speziellen Loading-Screen, der eine Szene aus der aktuell laufenden Handlung „Blockbuster“ darstellt. Bisher gab es fünf solcher Zwischen-Bildschirme. Die erzählen, wie ein Meteorit in ein Gefängnis kracht. So kann der Superschurke „Omega“ ausbrechen und seine Cyborg-Armee aufbauen, während eine Gruppe von Superhelden ihn jagt.
In Woche 5 kommt es zur epischen Schlacht
Neuer Screen der Woche 5: In der aktuellen Woche 5 zeigt der neue Blockbuster-Screen eine epische Schlacht zwischen den kämpfenden Parteien. Gleich fünf Pärchen bekämpfen sich da gegenseitig und sind eindrucksvoll in Szene gesetzt.
Woche 6 – alles nur ein Film?
Screen der Woche 6 stellt alles auf den Kopf: Die Dataminer “DieBuddies” haben aber schon den Ladescreen der nächsten Woche gefunden. Hier wird klar: Diese Schlacht war nur Teil eines Filmsets. In einer Drehpause plaudern Schurken und Helden locker miteinander, im Hintergrund sieht man einen Greenscreen und Filmbauten stehen. Der Kampf und die Superhelden sollen alle nur Special-Effects gewesen sein, will uns der Screen offenbar sagen.
Film im Film: Das Verwirrende ist, dass im ersten Ladescreen schon mal so ein „Filmset“ zu sehen war. Dort drehte man offenbar einen SF-Film, während ein Meteor in das Gefängnis krachte und die Story um den Schurken Omega ins Laufen brachte. Nach Ladescreen 6 wäre dieser SF-Film also nur ein „Film im Film“ gewesen.
Passt zum Name: Die Entwicklung passt zum Name des Events, „Blockbuster.“ So nennt man auf englisch erfolgreiche und massentaugliche Filme – wie etwa einen Superhelden-Film. Denkbar wäre die Idee, dass der “fiktive” Film auf die “realen” Ereignisse in Fortnite anspielt: Da hatte also jemand die Idee, den Meteoriten-Einschlag als Grundlage für einen Superhelden-Film zu nutzen.
Aber warum dann die Map-Änderung? Allerdings bleiben auch jetzt noch einige Fragen offen. Wenn diese Handlung nur ein Film war, wieso gibt es dann tatsächlich in der „echten“ Welt von Fortnite, in der Spieler unterwegs sind, Superhelden-Unterschlüpfe? Und warum waren auf den realen Trucks, in die Meteor-Stücke geladen wurden, die Logos des fiktiven Superschurken? Und was verbirgt sich unter der Luke?
Ladescreens enthalten noch ein Gimmick: Für alle, die es noch nicht wissen, jeder dieser Blockbuster-Ladescreens enthält ein kleines Gimmick. Dort ist immer ein Bonus-Stern versteckt. Wer den findet, erhält wertvolle Punkte für seinen Battlepass. Alles dazu gibt es hier:
Die Entwickler von Defiance 2050 haben in einem neuen Video die verschiedenen Klassen des MMO-Shooters vorgestellt. Die Neuauflage des Spiels aus dem Jahr 2013 soll in diesem Sommer für PC, Xbox One und PlayStation 4 veröffentlicht werden.
In einem neuen Video zu Defiance 2050 wurden die vier Klassen des Spiels beleuchtet. Zu Beginn können sich die Spieler eine der Klassen aussuchen, können die anderen jedoch durch Spielen oder durch den Kauf eines Gründer-Packs freischalten.
Defiance 2050 wird vier Basisklassen beinhalten: Assassin, Guardian, Combat Medic und Assault:
Der Assassin setzt auf kritische Angriffe und kann sich unsichtbar machen,
während der Guardian ein Tank ist, der seine Mitspieler mit Barrieren unterstützt.
Der Combat Medic heilt und bufft seine Teammitglieder und besitzt einen Heil-Bot.
Assault ist eine ausgeglichene Klasse, die sowohl über offensive als auch defensive Fähigkeiten verfügt.
Defiance 2050 soll noch in diesem Sommer für PC, Xbox One und PlayStation 4 veröffentlicht werden und wird free-to-play sein. Mehr Infos zu dem Shooter soll es bei der kommenden E3 geben.
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Die Fallout-Fans sind aktuell etwas irritiert über Fallout 76. Das soll Online-Features bieten. Doch ein US-Journalist beruhigt: Es sei immer noch ein richtiges Fallout-Spiel. Das hätten ihm Quellen erzählt.
Fallout-Community unruhig: Der US-Journalist Jason Schreier hat mit seinen Tweets und den Artikeln die Community von Fallout zuletzt in Aufregung versetzt. Nach der Ankündigung des neuen Spiels „Fallout 76“ durch Bethesda hatte Schreier enthüllt, dass es sich um ein Online-Survival-RPG handeln soll. Das hätten ihm Quellen gesteckt. Fans von Fallout reagierten darauf ziemlich unruhig und skeptisch. Viele wünschten sich offenbar ein klassisches Fallout mit Story und Singleplayer-Fokus.
Journalist, versucht Gemüter zu beruhigen: Schreier hat sich jetzt in einem weiteren Post direkt an die Fallout-Community auf reddit gewandt. Dort sagt er, er hätte viel Gutes über Fallout 76 gehört. Es sei ein richtig interessantes und cooles Spiel und er sei optimistisch.
Fallout 76 immer noch Fallout: Das neue Spiel habe zwar Multiplayer und Basenbau, aber es sei immer noch ein richtiges Fallout-Spiel von Bethesda mit einem Fokus auf die Story. Er wolle zwar kein Spiel hypen, das er noch nicht selbst gespielt habe, aber er wolle auch nicht, dass alle Fans vom „klassischem Fallout“ schon mit Vorurteilen an das neu Spiel herangehen.
Fans rufen „Lügner“ und Bethesda setzt Journalisten auf die schwarze Liste
Prügel für den Boten: Schreier ist auf Leaks und Insider-Informationen spezialisiert. Schon häufiger haben ihm seine Vögelchen aus der Industrie etwas gezwitschert. Damit macht man sich offenbar nicht nur Freunde. Schreier hat, nach eigenen Angaben, eine zwiespältige Beziehung zur Community von Fallout, obwohl er selbst großer Fan der Reihe:
Schreier sagt, als er 2013 erzählte, dass ein „Fallout 4“ in Entwicklung ist, hätte ihn die Community zwei Jahre lang einen Lügner genannt.
Als das Spiel 2015 dann wirklich kam, wurde ihm vorgeworfen, die Überraschung verdorben zu haben.
Bei Bethesda sind Schreier und die Seite, für die er arbeitet, Kotaku, ohnehin nicht wohlgelitten. Da scheint man seit fünf Jahren auf der schwarzen Liste zu stehen und keine Infos mehr zu erhalten, erzählt Schreier in einem Kommentar.
Das 4vs1-Survivalspiel Evolve findet ein Ende. Die Server machen in wenigen Monaten dicht.
Schon lange hatte die verbleibende Spielerschaft es befürchtet, jetzt wurde der Schritt angekündigt: Evolve schließt seine dedizierten Server und das 4vs1-Monsterspiel wird damit offiziell beerdigt.
Wann gehen bei Evolve die Lichter aus? Am 3. September 2018 werden die Server von Evolve offiziell eingestellt. Das bedeutet, dass ab dann einige Spielmodi und Features nicht mehr zur Verfügung stehen. Bereits einige Monate zuvor, nämlich ab dem 2. Juli 2018, wird es nicht länger möglich sein, die virtuelle Währung des Spiels mit Echtgeld zu kaufen. Der Shop, um die Währung auszugeben, bleibt jedoch bis zu den Schließungen des Servers bestehen.
Welche Modi sind betroffen? Mit den Schließungen der Server wird der gewertete Hunt-Modus nicht mehr verfügbar sein. Auch die Leaderboards, die Profildaten der Spieler, der Newsfeed und die Abzeichen der Spieler verschwinden zusammen mit dem Ingame-Store.
Welche Modi sind noch funktionsfähig? Auch nach dem Abschalten der Server können Spieler noch über Peer-to-peer-Verbindung miteinander zocken. So kann man noch auf Quick Play, Evacuation und die Custom Games zugreifen. Auch die Singleplayer-Modi sind weiterhin verfügbar.
Entwicklung läuft schon lange nicht mehr. Die Nachricht vom Ende Evolves ist nicht sonderlich überraschend, denn die Entwicklung des Spiels wurde bereits vor langer Zeit eingestellt, am 26. Oktober 2016. Seither wurden nur noch die nötigsten Funktionen, wie etwa die Server des Spiels, am Leben gehalten.
Cortyn meint: Diese News zu schreiben macht mich ungeheuer traurig, denn Evolve war für mich eines der großen Spiele. Kaum ein anderes Game konnte mich so intensiv in seinen Bann ziehen und nie fühlte ich mich mehr „Monster“ als in diesem Spiel.
Doch man muss ehrlich sagen, dass Evolve in den letzten Jahren, nur noch ein Schattendasein fristete. Vielleicht ist es besser, ein geliebtes Spiel einfach sterben zu lassen, in der Hoffnung, dass Turtle Rock es beim nächsten Mal besser macht.
Einige Mounts in World of Warcraft sind nur durch Erfolge erhältlich, die viel Arbeit oder Zeit erfordern. Der Streamer Asmongold hat es sich mit dem Projekt “achieve-along” zur Aufgabe gemacht, genau dabei zu helfen. Vom Ergebnis war er selbst überrascht: Denn es entstand ein wunderbarer Moment in der World of Warcraft.
Asmongold hilft beim Drachen des Ostwinds: Der Drache des Ostwinds ist eines der begehrtesten Mounts aus Cataclysm. Um es zu erhalten, muss der Erfolg “Ruhm des Kataklysmus-Schlachtzüglers” abgeschlossen werden.
Der Erfolg erfordert, dass die Raids von Cataclysm auf dem Schwierigkeitsgrad Heroisch abgeschlossen werden, sowie weitere Erfolge, die in den Raids erfüllt werden müssen.
“Ruhm des Kataklysmus-Schlachtzüglers” in unter einer Stunde
Der Streamer Asmongold zeigte in seinem Stream am vergangenen Donnerstag, wie der Drache des Ostwinds in einer Stunde zu bekommen ist. Das besondere daran: Er hat gezeigt, wie der “Ruhm des Kataklysmus-Schalchtzüglers” in dieser Zeit auch alleine machbar ist.
Bildquelle: wowhead
Die Community macht mit: Der Stream ist zugleich eine Anleitung zum Nachmachen gewesen, und Asmongold hat dazu eingeladen, direkt mitzumachen. Dutzende Zuschauer haben sich also mit Asmongold auf den Weg gemacht und haben die benötigten Erfolge zeitgleich abgeschlossen.
Das Projekt nannte Asmongold dann “achieve-along”, also etwa “mach mit bei den Erfolgen”. Asmongold hat live Anleitungen gegeben, die die Zuschauer im Spiel befolgen konnten, um leicht und mit Leitung an den Drachen zu kommen.
Der Start des “achieve-along”
Die Reaktion der Community ist enorm: Am Ende seines Streams hat Asmongold am Ziel seiner Route mit dem neuen Drachen auf diejenigen gewartet, die mitgemacht haben. Vor den Höhlen der Zeit haben sich die Leute dann langsam eingefunden.
Am Ende hat sich gezeigt, dass wohl mehr Zuschauer mitgemacht haben als angenommen. Es sind so viele Spieler vor den Höhlen der Zeit eingetroffen, dass Asmongold sogar die Stimme weggeblieben ist.
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Bei Destiny 2 hat ein seltsamer Bug zu Frustration geführt. Er zeigt wie sehr sich Spieler nach einem bestimmten Destiny sehnen – aber das will ihnen Bungie wohl einfach nicht geben. Jedenfalls bislang nicht. Aber das könnte sich ändern.
Destiny-Spieler und Bungie – ein Missverständnis: Die Entwickler von Destiny hatten sich 2014 so eine schöne Welt ausgedacht, mit Abenteuern, Planeten, Strikes und Raids. Doch die Spieler standen in Reih und Glied vor einer Höhle und knallten dort die einfachsten Gegnern ab. Freuten sich daran und sammelten ab und an den Loot auf. Das war die Loot-Cave von Destiny 1. Hüter nutzten die gerne. Doch Bungie sollte Monate darauf verwenden, um sie endlich zu schließen. Die Spieler sollten Destiny so spielen, wie es vorgesehen war.
Die Spieler spielen einfach nicht so, wie sie sollen
Grinding war eine Säule von Destiny 1: Diese Lust der Spieler an seltsamen Beschäftigungen und der Versuch von Bungie, ihnen diese wegzunehmen, ziehen sich durch die Geschichte von Destiny. Eine Weile war es möglich, legendäre Waffe mit bestimmten Perk-Kombinationen zu finden. Vor allem Waffen, die nur von einem bestimmten Strike-Boss und dann auch nur zu einer bestimmten Zeit fallen konnten, erfreuten sich besonderer Beliebtheit.
Der Objekt der Begierde in Destiny 1: Die Imago-Schleife
Fakebringer – verzweifelt gesucht: So jagten Spieler in Destiny 1 Waffen wie die „Fakebringer“, eine Imago-Loop mit derselben Perk-Kombination wie die Schicksalsbringer, oder bestimmte Impulsgewehre. Was tat Bungie? Sie eliminierten übermächtige Perk-Kombinationen. Für Destiny 2 wurden Random-Rolls gar ganz gestrichen.
Jagd nach Waffen langweilig, aber so erfüllend: Diese Jagd nach den besonders Waffen in Destiny war nie besonders aufregend. Sie besteht darin, immer denselben Strike zu rennen, nach dem immer selben Muster, um die perfekt konfigurierte Waffe zu bekommen, die man sucht. „Grinding“ nennt man das.
Destiny – ein ideales Grinding-Spiel?
Destiny eignet sich besonders gut fürs Grinding:´
Denn es hat ein tolles Gunplay, das simple Spielen von Destiny macht einfach Spaß – es fühlt sich toll an, auf Gegner zu ballern, eine Granate zu werfen, in Deckung zu gehen, um nachzuladen, und dann wieder von vorne. 2015 erklärt erklärte Bungie, wie stolz die Mitarbeiter auf das Kern-Gameplay sind – und das könnten sie auch 2018 noch sein.
Es ist zudem sozial, man unterhält sich mit Freunden – Luke Smith nannte Destiny einst ein Spiel, “bei dem man Aliens ins Gesicht schießt, während man mit Freunden über die Oscars redet”
Und es fühlt sich so wahnsinnig befriedigend an, nach langer Zeit das zu bekommen, was man will
Destiny 2 sollte anders sein: Doch Bungie war schon immer gegen diese Art der Beschäftigung. Man wollte lieber, dass sich Spieler vielfältig beschäftigen, nicht eine einzelne Waffe jagen, sondern sich einen Sammelkasten von Wummen zurechtlegen. Im Arsenal des Hüters sollte für jede Gelegenheit die richtige Waffe stecken. Spieler sollten sich dann möglichst vielfältig beschäftigen und viele verschiedene Waffen nutzen.
Bungie will den Trieb unterdrücken: Deshalb hat Bungie schon in Destiny 1 ständig versucht, diesen speziellen Trieb der Hüter zu unterdrücken, der sie dazu führt, immer begeistert dasselbe zu machen. Bei Destiny 2 ist ihnen das sogar gelungen. Beim Versuch das Spiel möglichst zugänglich zu gestalten, hat man praktisch alle Grinding-Elemente gestrichen.
T.V.O. bringt das alte Gefühl zurück – 9 Stunden für eine Waffe
Destiny 2 war das Gefühl wieder da: Doch in der letzten Woche war diese Lust auf die Jagd nach der “einen” Waffe plötzlich präsent. Denn im Nightfall-Strike sollte eine neue Wumme zu erhaschen sein: die Handfeuerwaffe „T.V.O.“ Nur in diesem Strike sollte die zu ergattern sein, nur in dieser Woche – doch Spieler fanden sie einfach nicht.
Umso seltener umso begehrter: In Foren schilderten Spieler ihre Geschichten, über die zig Versuche, die sie unternommen hatten, um unbedingt diese Waffe zu bekommen. 9 Stunden und mehr hingen sie im Strike und jagten die T.V.O. Das Gefühl von einst war wieder da: Wenn die Waffe so unfassbar selten war, musste sie besonders wertvoll sein.
Bungie grade das größte Problem von Destiny 2: Letztlich zeigt der Bug um die neue Waffe dasselbe, was die Loot-Cave vor 4 Jahren gezeigt hat: Das größte Problem von Destiny scheint Entwickler Bungie selbst zu sein. Das Studio möchte unbedingt, dass die Spieler Destiny so spielen, wie sie es vorgesehen haben. Aber viele Spieler wollen wohl etwas anderes: Auch wenn Bungie den Trieb bekämpfen möchte. Er ist immer noch da.
Bungie weiß es besser: Bungie hat einen Hang, den Spielern vorzuschreiben, wie sie Destiny spielen sollten. So ändert Bungie bevorzugt Dinge, über die sich nie ein Core-Spieler beschwert hat:
Random-Rolls auf Waffen
besonders starke exotische Items
Die Gegenstands-Sammlungen
Alles Dinge, die Destiny 1 hatte, die Bungie strich und die Destiny 2 mittlerweile zurückgebracht hat oder im September zurückbringen will.
Was ist dieses „Hobby“ zu dem Destiny 2 werden soll?
Bungie will genau daran arbeiten: All diese Probleme hat Bungie erkannt, die Fehler mittlerweile eingeräumt und will spätestens in der Erweiterung „Destiny Comet“ an den Problemen arbeiten. Allerdings nennt man die Sachen nie beim Namen, sondern spricht in Codes.
Das Codewort für „Grinding“ und „MMO“-Elemente bei Bungie ist „Hobby.“
Und Leute, die auf „Grinding“ stehen, heißen bei Bungie: „Unsere treuesten und engagiertesten Spieler.“
Schon mit der Erweiterung “Warmind” und einem härteren Grind aufs Max-Level kam man denen entgegen.
Core-Spieler wollen ein anderes Destiny 2 als Bungie: Der Vorfall von letzter Woche zeigt, wie sehr eine bestimmte Spielerschaft sich nach diesem “Destiny als Hobby” sehnt, und wie weit Destiny 2 von dieser Idee weg ist – der Vorfall zeigt aber auch, wie leicht diese Idee umzusetzen wäre: Man muss die Belohnung nur schön selten machen.
Bekommen wir Destiny als Hobby? In wenigen Tagen will Bungie das neues Konzept für Destiny 2 vorstellen. Vielleicht ist das dann wieder ein Destiny 2, in dem Leute 9 Stunden in einen Strike rennen, um dort eine bestimmte Waffe zu kriegen. Und wenn sie die nach 9 Stunden wirklich finden, werden sie wohl glücklich sein. Bleibt die Frage, warum man 4 Jahre braucht, um wieder zu dem Punkt zu gelangen, an dem man einst angefangen hat.
Obwohl es mit Guild Wars 2 längst einen Nachfolger gibt, läuft Guild Wars 1 fröhlich weiter. Selbst eine Serverexplosion 2017 lässt Guild Wars 1 unbekümmert, dank des Einsatzes zweier Entwickler von ArenaNet, die ihre Freizeit opfern, um das Spiel zu verbessern.
Guild Wars 1 erschien 2005 und ist damit 13 Jahre alt. 2013 beendete ArenaNet offiziell die Unterstützung des Spiels. Guild Wars 1 läuft zwar weiter, aber hat seitdem eigentlich kein Team mehr. Aber so ein bisschen eben doch. Zwei Entwickler haben sich Guild Wars 1 mittlerweile angenommen. Und dank derer Hilfe explodierte erstmal ein Server.
Das war die Ausgangslage: Die Hardware des bisherigen Server von Guild Wars 1 lief auf einer veralteten Plattform. ArenaNet wollte daher die Server auf den Cloud-Computing-Anbieter Amazon Web Services (AWS) umstellen. Der Technical Director des Studio und Langzeitfan von Guild Wars, Stephen Clarke-Willson, wurde damit beauftragt.
Das ist passiert: Clarke-Willson war gerade dabei, die Daten auf AWS zu transferieren, als die unterbrechungsfreie Stromversorgung explodierte.
2 Entwickler helfen Guild Wars 1
Die Explosion verursachte einiges an Schaden, also holte sich Clarke-Willson Verstärkung. Der Programmierer Bill Freist sollte bei der Reparatur helfen. Freist hatte wie Clarke-Willson seine Karriere einst mit Guild Wars 1 begonnen.
Weiteres Problem entdeckt: Während beide Entwickler versuchten, die Server zu transferieren, fanden sie einen Bug. Einen ähnlichen gab es bereits in Guild Wars 2 und er führte dazu, dass einzelne Spieler an einem viel zu hohem Ping litten. Für Clarke-Willson war dies der Anlass, mehr für Guild Wars 1 zu tun, als nur den Server zu transferieren.
Community begeistert: So eröffnete er schweren Herzens einen Thread bei Reddit. Das machte er nun ungern, denn aus der Sicht des Teams sollten Subreddits nur von der Community geführt werden.
Dennoch entschieden sich die zwei Entwickler für ein „Ask Me Anything“. Bei diesem konnten die Spieler den Entwicklern alle möglichen Fragen stellen. Das Team rechnete mit 5-10 Fragen, doch es waren 380.
Guild Wars weiterhin beliebt – Entwickler wollen Spiel verbessern
Der Kontakt mit der Community motivierte Clarke-Willson dazu mehr zu tun, als er eigentlich geplant hatte. Er wollte die Spielererfahrung bei Guild Wars 1 nun weiter verbessern.
Umfangreiches Grafikupdate: 2005 gab es für Guild Wars noch zahlreiche technische Limitierungen. Doch heutige Computer sind um ein Vielfaches leistungsfähiger. Deshalb wollte das kleine Team einige der Limitierungen aufheben und konnte dadurch die Grafik von Guild Wars 1 wesentlich aufwerten.
Arbeiten in der Freizeit: Was das Zweier-Team da tat, hatte nur noch wenig mit ihren offiziellen Jobs im Studio zu tun. Zwar unterstützte ArenaNet sie in einigen Bereichen, doch der Programmierer Freist investierte auch seine Freizeit. Denn er brauchte über 30 Stunden, um den Bug zu beheben, der zu dem hohen Ping geführt hatte. Freist erzählte der US-Seite Kotaku, dass sich viele Mitarbeiter von ArenaNet persönlich bei ihnen bedankt haben. Viele bei ArenaNet liebten nach wie vor, das erste Guild Wars 1 und seine Community.
Kein neuer Content, aber Pläne für die Zukunft
Mit neuem Content ist für Guild Wars 1 allerdings nicht zu rechnen. Dafür sind zwei Entwickler zu wenig. Auch gibt es mit den Entwickler-Tool Probleme. Dennoch haben Clarke-Willson und Freist einige Pläne für die Zukunft.
Bots und Spam bekämpfen: Insbesondere die Bots sind für das Team ein Ärgernis. Doch sie arbeiten bereits an einer möglichen Lösung. Die „Click to Move“-Steuerung soll über längere Distanzen etwas ungenauer werden. Aus Sicht von Clarke-Willson stelle dies für den Spieler kein Problem dar. Doch die Bots können damit nicht umgehen. Diese seien auf absolute Präzision angewiesen. So kann man auch mit einem kleinen Team große Probleme lösen.
Spiel am Leben erhalten: Clarke-Willson und Freist wollen Guild Wars so lang wie möglich am Leben erhalten. Laut Feist ist Guild Wars so entwickelt, dass es für immer laufen könne.
Wie seht Ihr das? Sollen MMOs für die Ewigkeit entwickelt werden. Oder ist es vielleicht sogar besser, wenn alte Spiele sterben, um für etwas neues Platz zu machen?
Vor Kurzem sorgte Bungie für eine Welle der Entrüstung, als sie die neue Eisenbanner-Geste exklusiv an das Everversum gebunden hatten. Nun wurden Fraktions-Emotes in den Spiel-Daten von Destiny 2 entdeckt. Hat das Studio dazugelernt?
Es gab gerade erst Ärger: Die Aufregung war groß, als im Verlauf des ersten Eisenbanners von Season 3 klar wurde, dass das begehrte Emote „Salut der Lords“ nur über den Ingame-Shop und nur gegen Echtgeld erhältlich war. Teile der Community ließen ihrem Unmut freien Lauf.
Viele Fans hielten diesen Schritt für eine der dümmsten Sachen, die Bungie in seiner aktuellen Situation tun konnte.
Andere Spieler nahmen Bungie in Schutz: Die müssten ja auch Geld verdienen und es sei jedem selbst überlassen, sich das Emote zu kaufen oder nicht.
Fraktions-Gesten über das Everversum erhältlich
Nun droht sich der Skandal zu wiederholen: Nach dem Release des Updates 1.2.1 am 29. Mai wurden in den Daten von Destiny 2 die Fraktions-Gesten gefunden. Diese sind offenbar genau so an thematische und zeitlich-limitierte Angebots-Pakete des Everversums gebunden, wie es beim Eisenbanner-Emote der Fall war.
Hat Bungie dazugelernt? Es ist jedoch nicht ersichtlich, ob der Cash-Shop die einzige Quelle für diese Gesten ist. Fans hoffen, dass Bungie aus dem Shitstorm um das „Salut der Lords“-Emote seine Schlüsse gezogen hat und die Fraktionsgesten nun auch aus anderen Quellen erlangt werden können.
Bestenfalls soll diese Charakter-Animation im Rahmen des Events selbst oder zumindest über Glanzengramme oder als Glanzstaub-Kauf im Everversum erhältlich sein – so die Hoffnungen der Fans.
Die Community ist skeptisch: Doch zahlreiche Fans befürchten nun, dass den neuen Fraktions-Emotes das gleiche Schicksal droht, wie bereits zuvor der Eisenbanner-Geste, die nur für Echtgeld zu bekommen ist. Denn im Angebot der Fraktionshändler sind die Emotes schon mal nicht zu finden. Und dass sie als Belohnung droppen können, halten die meisten Hüter für mehr als unwahrscheinlich.
Spätestens am kommenden Dienstag, den 5. Juni, sollte Klarheit herrschen. Dann kehren die Gruppenkämpfe aus ihrer langen Zwangspause zurück. Zeitgleich wird wohl auch das entsprechende Everversum-Angebot live gehen.
In einem exklusiven Interview hat sich unsere Autorin Leya mit einem der Hauptschreiber der Warframe-Comics unterhalten. Ryan Cady verschaffte uns einen tieferen Einblick in die Arbeit eines Game-Comic-Schreibers und warum er bei Warframe in die Community eintauchen muss.
Am 30. Mai erschien der 5. Web-Comic zu Warframe. Die Comics gelten in Warframe als offizielle Lore und geben dem Universum mehr Tiefe und Hintergründe. Ryan Cady ist zusammen mit Matt Hawkins einer der Hauptschreiber der Geschichte.
Ryan arbeitet jetzt seit sechs Jahren als Comic-Autor und ist in den Genres Science-Fiction und Horror zu Hause. Er ist noch für die Comics Magdalena und X-Files bekannt.
Mein MMO: Ich weiß, dass Du selbst Warframe spielst. In welcher Form hilft es Dir, das Game selbst zu spielen, wenn Du die Story für die Comics entwickelst?
Ryan Cady: Ich bin davon überzeugt, dass ich eine gewisse Authentizität brauche, wenn ich eine Geschichte erzähle. Der einfachste Weg, um diese Authentizität in Warframe zu erreichen, ist es, selbst Gameplay-Erfahrung zu sammeln. Wenn ich ein Script schreibe, in dem etwa der Warframe Excalibur vorkommt, bin ich in der Lage, mehr als etwas Generisches und Allgemeines zu Papier zu bringen. Tötet Excalibur etwa jemanden, kann ich schreiben, dass er seine Waffe Lato-Prime benutzte oder ich beschreibe einen Excalibur-typischen Move.
Mein MMO: Du bekommst also ein besseres Gefühl für die Charaktere, die bereits im Spiel vorhanden sind?
Ryan Cady: Ja, und ich sammle natürlich auch Wissen über die Lore aus dem Spiel direkt. Dazu gehört aber noch mehr. Ich folge auch dem Warframe-Subreddit, um ein besseres Gefühl für die Community zu bekommen. Da finde ich dann auch schon mal Insider-Witze, die ich manchmal im Comic verarbeite.
Die Lore für ein Game-Comic zu schreiben, ist wegen der Spieler mit hohem Druck verbunden
Mein MMO: Gibt es einen Unterschied, wenn du für einen “normalen” Comic schreibst oder für einen Comic zu einem Game wie Warframe?
Ryan Cady: Bei einem Game ist der Einfluss der Fans viel größer als bei einem normalen DC- oder Marvel-Comic. Die Spieler haben eine gewisse Erwartungshaltung, die auch auf ihrer persönlichen Spielerfahrung basiert. Warframe ist für viele sogar ein wichtiges Spiel auf emotionaler Ebene.
Die Spieler haben eine eigene Vision “ihres Games” und möchten diese auch im Comic wiederfinden. Der Druck beim Schreiben eines Game-Comics ist definitiv höher für mich, weil ich den Spielern gerecht werden möchte. Aber das ist positiver Stress, weil ich dadurch tief in die Thematik und Community eintauche.
Mein MMO: Die Lore der Comics und des Games gehören zusammen wie ein Puzzle. Ist es auch möglich, die Comics zu verstehen, wenn ich Warframe nicht spiele?
Ryan Cady: Wir versuchen die Comics schon so zu schreiben, dass sie für jeden verständlich sind. Aber ich glaube, dass die Erfahrung nicht dieselbe ist, wenn man Warframe nie spielte.
Das Warframe-Universum ist so einzigartig und hat starke Einflüsse auf die Comics. Vermutlich stecken in den Comics auch verwirrende Aspekte, wenn man das Spiel nie angefasst hat. Ich kann mir aber vorstellen, dass das Lesen der Comics einen anregt, Warframe mal auszuprobieren.
Digital Extremes hat das finale Wort bei den Comics
Mein MMO: Wie arbeitet ihr als Schreiber eigentlich mit Digital Extremes, also den Entwicklern, zusammen?
Ryan Cady: Die Skripte werden immer wieder hin und her geschickt und von Lead-Designer Steve Sinclair editiert. Letztendlich hat er immer das letzte Wort und entscheidet über die finale Story eines Comics. Ich musste auch schon öfter ein komplettes Skript über den Haufen schmeißen und neu schreiben, weil Steve nicht zufrieden war. Außerdem erzählt Steve uns, wo die Geschichte von Warframe zukünftig hingehen soll, damit wir das beim Schreiben berücksichtigen können.
Mein MMO: Wurde jemals etwas von Digital Extremes aus dem Comic geschmissen, worüber Du traurig warst?
Ryan Cady: Ja, aber das ist lange her. Wir hatten mal die Idee, Ordis in einen kleinen Sentinel-Körper zu stecken und aus ihm den Erzähler der Geschichte zu machen. Aber Digital Extremes meinte, das würde absolut nicht in die Lore passen. Ich war wirklich traurig, weil ich die Idee eines kleinen Erzähler-Roboters so cool und lustig fand.
Zur Erklärung: Cephalon Ordis ist eine künstliche Intelligenz, die dem Spieler hilft und die Schiffskommunikation übernimmt. Er ist vor allem für Sarkasmus und seine schlechten Witze bekannt. Er ist einer der heimlichen Stars in Warframe.
Warframes Story besteht aus Puzzleteilen, die im Comic zusammengefügt werden
Mein MMO: Aus der Sicht eines Geschichtenerzählers: Welche Aspekte des Warframe-Universums faszinieren dich am meisten?
Ryan Cady: Du meintest vorhin, dass Warframes Geschichte wie ein Puzzle ist und das trifft es ganz gut. Du kannst jedes einzelne dieser Puzzleteile nehmen und damit spielen. So hat Warframe diese vielen, diversen Story-Fragmente, die auch außerhalb des Genres SciFi funktionieren. Ich bin etwa ein riesiger Horror-Fan und es gibt diese gruselige Quest “Ketten des Harrow”, in die ich gerne tiefer hineintauche. Diese Puzzleteile zu erweitern und sie zu einem Großen Ganzen zusammenzufügen, macht mir unglaublich viel Spaß.
Mein MMO: Könntest Du uns eine kleine Zusammenfassung geben, was bisher eigentlich in den Comics passiert ist und was die Leser dort erwartet?
Ryan Cady: Natürlich! Wir befinden uns auf der Erde. Die Grineer überfallen dort die Dörfer der Orokin unter Captain Vors Leitung. Sie suchen etwas Spezielles, von dem wir noch nicht wissen, was es ist. Nur das Mädchen Mitsuki überlebte den Angriff. Plötzlich taucht ein Excalibur-Warframe auf und beschützt Mitsuki vor einer kompletten Grineer-Armee.
Excalibur gerät darauf in Gefangenschaft. Es wird deutlich, dass Lotus die ganze Zeit das Tun der Grineer verfolgt hat. Sie sendet einen Mag-Warframe aus, um das Schlachtfeld aufzuräumen. Die Story dreht sich im Moment darum, dass die Charaktere versuchen herauszufinden, was die Grineer eigentlich suchen und warum sie die Dörfer zerstören.
Dabei verfolgt man den Mag-Warframe, das überlebende und erblindete Orokin-Mädchen Mitsuki und Little Duck, einen Arbeiter der Solaris United.
Mein-MMO:Wieso ist Mag in den Comics eigentlich der Hauptcharakter und Lead-Frame geworden?
Ryan Cady: Wir wollten gerne einen der drei Starter-Warframes [Mag, Excalibur oder Volt] als Lead-Frame haben. Das ist auch der Grund, warum Excalibur als erster Warframe im Comic auftaucht. Er ist einfach eine Ikone. Mag hingegen ist mein persönlicher Liebling, den ich gerne spiele. Sie war auch mein erster Warframe, den ich aus den drei Startern gewählt habe. Außerdem finde ich ihre Fähigkeiten visuell einfach stark.
Mein-MMO: Vielen Dank für Deine Zeit und das Interview, Ryan.
Anmerkung: Wir haben das Gespräch über Skype geführt. Einige Antworten des Schreibers wurden zum besseren Verständnis gekürzt – Inhaltlich gibt das Interview alles so wieder, wie es gesagt wurde.
Warframe-Comics vielleicht bald auf Deutsch?
Falls Ihr nun neugierig geworden seid, könnt Ihr Euch den ersten Warframe-Comic gratis auf der Seite Comixology downloaden. Die Preise der anderen Comics (2-5) liegen zwischen 1,80 Euro und 4,50 Euro.
Die Comics gibt es bisher allerdings nur in Englisch. Im Interview erzählte Ryan noch, das eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass sie auch mal ins Deutsche und andere Sprachen übersetzt werden.
Was haltet Ihr davon, dass ein Teil der Geschichte in den Comics erzählt wird?
The Elder Scrolls Online (PC, PS4, Xbox One) hat versehentlich ein umstrittenes Tracking-Programm mit dem letzten Patch erhalten, die manche schon für Spyware halt. Dafür entschuldigte sich der Chef-Entwickler Matt Firor. Das umstrittene Tool soll bald wieder entfernt werden.
Um was geht es? Red Shell ist ein Tracking-Programm, das herausfindet, wo User von bestimmten Games herkommen. Es wird gern für Marketing-Zwecke verwendet, damit Anbieter besser ihr Werbe-Angebot auf die Zielgruppe abstimmen können.
Doch in The Elder Scrolls Online sollte Red Shell eigentlich nicht am Werk sein. Durch ein Versehen kam es aber dennoch dazu.
Red Shell war nie geplant – Chef entschuldigt sich
Was ist denn jetzt passiert? Bei Zenimax wollte man mit neuen Methoden experimentieren, um Werbung zu optimieren. Dazu wollte man herausfinden, wo die neuen Spieler denn alle herkommen. Dazu war wohl auch Red Shell im Gespräch. Durch ein Versehen wurde das Tool jedoch sogleich in den aktuellen Live-Build gepatcht.
Oh nein! Werde ich ausspioniert? Laut Chef-Entwickler Matt Firor, der den Sachverhalt in einer Mitteilung erklärte, sei Red Shell lediglich als Basistechnologie in den Client „gerutscht“. Aktiv sei das Tool nie gewesen. Ihr wurdet also nicht ausspioniert.
Trotzdem blöd! Wann kommt das wieder weg? Schon zum nächsten Patch am Montag werde man Red Shell wieder aus dem Client entfernen. Außerdem habe es nur die PC- und Mac-Version von The Elder Scrolls Online betroffen. Die Versionen von PlayStation 4 und Xbox One hätten das umstrittene Tool nie enthalten.
Zenimax will in Zukunft besser aufpassen.
Matt Firor entschuldigte sich öffentlich für das versehentliche implementieren des Tracking-Tools. Man werde aus diesem Fehler lernen. Außerdem will man die Sache mit Red Shell noch weiter evaluieren.
Sollte man zu einem späteren Zeitpunkt doch noch dieses Tool verwenden wollen, werde man es vorher ankündigen und ausführlich erklären.
Anthem, der heiß ersehnte MMO-Shooter von BioWare, hat das offizielle Coverbild offenbart: Die Box-Art ist schon jetzt bekannt. Außerdem gibt’s bald einen neuen Trailer!
Anthem soll ein futuristischer MMO-Shooter aus dem Hause BioWare mit Top-Grafik und einer packenden Story werden. Leider kommt Anthem erst 2019 für PlayStation 4, Xbox One und den PC auf den Markt.
Doch bis dahin könnt ihr euch an der prächtigen Cover-Grafik erfreuen und den baldigen Trailer herbeisehnen.
Box-Art-Cover verspricht epische Action!
Hier gibt’s die neue Cover-Grafik: Die neue Cover-Grafik von Anthem wird euch offiziell am Verkaufstag nächstes Jahr entgegenlachen. Sie wurde bereits jetzt auf Twitter offenbart und zeigt eine Helmmaske der für Anthem typischen söldner-Helden. Das Bild wurde über Twitter geleakt und im Nachhinein von BioWare als offizielle Box-Art geadelt.
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Darunter sind noch weitere Charaktere zu sehen. Sie segeln mit Jetpacks über die von Monstern verseuchte Wildnis. Dort erlebt ihr in Anthem einen großen Teil eurer Abenteuer und Missionen.
Neuer Trailer kommt am 9. Juni
Was gibt es noch? Am 9. Juni 2018 will BioWare noch mehr zu Anthem zeigen. In einem winzigen Teaser von 3 Sekunden Länge wurde der längere Trailer schon angekündigt. Das ganze Video seht ihr dann laut BioWare am Samstag, den 9. Juni.
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Das neue MMORPG Bless Online hat zu seinem Start in Europa einen Trailer veröffentlicht. In diesem gibt es jedoch eine Stelle, die die exakte Animation aus einem Dreanworks-Film benutzt. Einem Reddit-Nutzer ist dies aufgefallen – und es entfachte eine Debatte.
“Drachenzähmen leicht gemacht” im Bless-Trailer: Im offiziellen Trailer von Bless Online, der bereits Ende 2017 veröffentlicht wurde, hat ein Reddit-Nutzer etwas entdeckt. Eine Szene im Trailer entspricht exakt der Animation aus dem Film “Drachenzähmen leicht gemacht”.
Der Bless-Trailer dauert nicht einmal zweieinhalb Minuten, die Szene ist nur wenige Augenblicke zu sehen. Etwa ab Sekunde 35 stürzt ein Drachenreiter mit seinem Drachen in einen Abgrund und muss ihn scharf nach oben ziehen. Die gleiche Szene findet sich in “Drachenzähmen leicht gemacht”.
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Als der Vergleich in einer zusammengeschnittenen Animation auf reddit gepostet wurde, regte das eine hitzige Diskussion. Die Reddit-Nutzer haben sehr verschiedene Ansichten darüber, was der Antrieb des Entwicklers Neowiz gewesen sein könnte.
Doch seht selbst:
Die Szene ist geklaut und ein Plagiat: Der ursprüngliche Post auf Reddit zum Thema wurde betitelt mit: “Der Bless-Trailer plagiierte Drachenzähmen leicht gemacht”. Das ist ein schwerer Vorwurf, der bedeuten würde, dass Neowiz sich unerlaubt fremdes Eigentum zunutze gemacht hat.
Einige Nutzer stimmten dem zu. Sie spielen darauf an, dass Neowiz die Kreativität fehle, eigene Ideen zu entwickeln.
Andere Reddit-Nutzer verteidigen Bless: Die Szene könnte genauso gut als Tribut an einen tollen Film gesehen werden. Drachenzähmen leicht gemacht sei schließlich auch Vorlage für ein komplettes Spiel gewesen, für School of Dragons.
Vor allem wurde dem Ersteller vorgeworfen, nur den Namen von Bless in den Dreck zu ziehen. Er selbst heißt “NattoGW2” und seine Posts seien bisher vor allem pro GuildWars und kontra Bless gewesen.
Viele verstehen nicht, was die Aufregung soll: Ein weiterer Teil der Nutzer ist verwundert, was diese “Hexenjagd” überhaupt soll. Wer ohnehin schon ein Fan von GuildWars sei, der habe keinen Grund, Bless zu hassen.
Eine Anspielung an bekannte Szenen zu nutzen, sei außerdem Gang und Gäbe. Es ist nichts, was Neowiz vorgehalten werden müsste und insbesondere kein Grund für einen Hasspost.
Bless polarisiert: Auch diese Diskussion zeigt, wie stark Bless aktuell die Gemüter spaltet. Selten hat ein MMORPG so stark polarisiert wie Bless im Moment.
Was meint Ihr? Ist die Szene eine coole Anspielung an einen guten Film, oder ist sie einfach nur billig kopiert? Findet Ihr die Diskussion übertrieben? Schreibt uns einen Kommentar!
Auch, wenn es auf den Konzeptbildern der bisher vorgestellten Klassen des MMORPGs AI:R – Ascent Infinite Realm so aussieht, gibt es keinen Genderlock im MMORPG.
Alle Klassen für jedes Geschlecht
Kein Genderlock in AI:R. Bisher sind auf den Konzeptbildern zu den Klassen des kommenden MMORPGs AI:R – Ascent Infinite Realm immer entweder Frauen oder Männer zu sehen. Daher befürchteten Fans schon, es würde einen “Genderlock” geben. Also, dass nur bestimmte Geschlechter für manche Klassen zugelassen sind. Das ist bei MMORPGs aus Südkorea oft so üblich. Wie die Entwickler nun aber verraten, ist das nicht der Fall. Jede Klasse in AI:R gibt es in einer männlichen und einer weiblichen Version.
Neue Klassen vorgestellt. Um zu zeigen, dass sowohl Männer als auch Frauen alle Klassen spielen können, veröffentlichten die Entwickler neue Konzeptzeichnungen zu den Klassen Mystic, Warlord und Elementalist, bei denen zwischen männlicher und weiblicher Version abgewechselt wird.
Mystic – Die Zauberkundigen tragen ein Gewand aus leichtem und mehrlagigem Stoff. Die losen Gewändern an der Taille erinnern dabei fast an einen Schmetterling.
Warlord – Der Warlord trägt schwere Rüstung. In der Regel ist das eine Plattenrüstung, die hauptsächlich aus Stahl besteht. Diese Rüstung bietet einen hervorragenden Schutz.
Elementalist – Das Outfit aus Stoff liegt eng an und lässt damit die Körperform noch erkennen. Das Design ist luxuriös und anspruchsvoll.
Wann die Beta-Phase des MMORPGs AI:R – Ascent Infinite Realm startet, ist aktuell noch immer nicht bekannt. Fans warten schon ungeduldig. In den letzten Wochen wurden immer wieder neue Concept-Art-Bilder gezeigt, die wir Euch hier auf der Mein-MMO-Themenseite zum neuen MMORPG A:IR präsentieren.
Doof, wenn man ein MMORPG mit so vielen Spielern wie möglich testen will, dann aber vergisst, das Fraktionslimit zu entfernen – so geschehen im neuen MMORPG Crowfall. Das hat mehr Tester als je zuvor, aber dem Entwickler unterlief ein kleines “Ups.”
Ein neuer Rekord an Testern
So viele Tester wie nie zuvor. Mit dem aktuellen Update 5.6 wurden zahlreiche Neuerungen in das kommende MMO Crowfall eingeführt. Diese Änderungen ermöglichen es endlich, dass ihr gemeinsam mit Freunden das Ewige Königreich ausbauen könnt. Gruppenspiel steht damit also im Vordergrund. Das hat viele neue Tester angelockt, die nun hoffen, einen guten Eindruck vom Spiel zu erhalten. Daher wollten so viele Spieler wie noch nie Crowfall testen.
Crowfall-Chef postet: Ups!
Tester wollen spielen, können aber nicht. Allerdings hatten die Entwickler vergessen, das Fraktionslimit im Spiel anzupassen. Dies sorgte dafür, dass einige Limitierungen für die Fraktionen in Kraft getreten sind, welche vor etwa einem Jahr ins Spiel integriert wurden. Da die Anzahl der Spieler nun aber deutlich anstieg, machen diese Limitierungen keinen Sinn mehr, weswegen sie angepasst werden musste. Aus dem Tweet von Designer Todd Coleman geht nicht hervor, um welche Limitierungen es sich hierbei handelt. Das Team musste jedoch aufgrund der vielen Tester einige Anpassungen vornehmen und die Limitierungen anheben.
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Crowfall bekommt einen Softlaunch. Wer darauf wartet, den perfekten Moment abzupassen, zu dem er Crowfall spielen kann, der sollte sich das gut überlegen. Denn das MMORPG soll keinen regulären Release erhalten, sondern einen Soft Launch. Das Spiel wird stetig weiterentwickelt, weswegen jeder selbst entscheiden muss, wann er einsteigt.
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Bei Fortnite hat ein Spieler den geheimen Bunker geknackt, indem er mit einem Einkaufswagen dagegen crashte. Doch das Ergebnis ist ernüchternd: Hinter der Luke tut sich ein Abgrund auf.
Was ist das für ein Bunker? Vor einigen Patches tauchte eine geheimnisvolle „Luke“ in Fortnite: Battle Royale auf. Die Luke liegt in den Wailing Woods. Sie erinnert Spieler an die TV-Serie „Lost.“ Diese Luke hängt wohl mit der geheimen Story von Fortnite zusammen, dem Kampf von Superschurke „Omege“ gegen die Superhelden von Fortnite. Man vermutet, dass sich dort ein Geheimbunker befindet.
Luke nicht zu öffnen: Keiner wusste bislang, was sich dort hinter dieser Luke verbirgt. Auch Versuche, mit dem Replay-Tool dort runterzuschauen, funktionierten nicht. Epic hatte vorgesorgt. Niemandem ist es bisher gelungen, diese Luke in den „Wailing Woods“ zu öffnen, bis vor wenigen Stunden.
Einkaufswagen als Rammbock in Fortnite
Typ rammt Bunker mit Einkaufswagen: Auf reddit hat ein Spieler seine Tat veröffentlicht. Er hat mit dem neuen Einkaufswagen die Luke gerammt und sie so zerstört und geöffnet. (Hier gibt es einen Link zum Video der Aktion, falls Ihr den eingebetteten Beitrag nicht sehen könnt).
Was war zu sehen? Nichts. Es taucht lediglich ein Schacht auf. Man kann nicht in den Bunker hinabsteigen, sondern bleibt auf der Oberfläche hängen. Viel zu sehen ist leider nicht.
Wie reagieren die Fans? Die Fortnite-Spieler sind beeindruckt von dem Stunt. Es gefällt ihnen, dass jemand auf die Idee kam, den Einkaufswagen so kreativ zu nutzen. Jedoch sind die Fans etwas enttäuscht, dass man so wenig zu sehen bekam. Man dachte, da entdeckt man jetzt eine riesige Bösewicht-Festung. Die Spieler sind nach dem Stunt jetzt noch neugieriger, was sich Epic für die Luke einfallen lässt.
Luke könnte die nächste große Map-Erweiterung für Fortnite sein
Was kann unter der Luke warten? Die Fans vermuten, dass in einem der nächsten Patches unter der Luke etwas Großes passiert, vielleicht ein Untergrund-Tunnelsystem oder eine Map-Erweiterung, die Fortnite unter den Wailing Woods interessanter macht. Für den Moment bleibt die Luke wohl ein simpler Platzhalter. Das hat der Einkaufswagen-Crash nun enthüllt.
Zum kommenden Western-Shooter Red Dead Redemption 2 (PS4 und Xbox One) wurden wohl schon die Vorbesteller-Boni von Microsoft geleakt. Die versprechen zwar mächtige Gäule, aber keine Online-Features.
Was ist passiert? Red Dead Redemption 2 – der lang ersehnte Western-Shooter von Rockstar – soll erst am 26. Oktober 2018 für Xbox One und Playstation 4erscheinen. Doch die Boni für Vorbesteller wurden wohl durch ein Missgeschick bei Microsoft bereits geleakt.
In einem Eintrag im Microsoft-Shop waren kurz die Boni zu sehen, die man als Preorder-Kunde bekommt. Mittlerweile sind sie schon wieder weg, aber findige User haben Screenshots ins Netz gestellt.
Pferd und virtuelle Dollars zum Preorder
Was sind die Vorbesteller-Boni? Dem Leak zufolge gibt’s die folgenden Goodies für eifrige Fans, die Red Dead Redemption 2 schon vor dem Release bestellen:
Das Reittier „War Horse“
Ein „Outlaw Survival Kit“
Einen Cash Bonus für den Story Modus von Red Dead Redemption 2
500.000 GTA-Dollar für GTA Online
Eine exklusive Schatzkarte für den Story-Modus von Red Dead Redemption 2 (Nur für Vorbesteller, die es vor dem 31. Juli 2018 bestellen)
Freilich können diese Angaben sich noch ändern. Und andere Anbieter und Händler haben womöglich andere Angebote zum Spiel parat.
Was ist mit Online-Features?
Was hingegen durch Abwesenheit auffällt: Online-Features! Hat also Red Dead Redemption 2 gar keinen Online-Modus zum Start? Das wäre beim Entwickler Rockstar kein Novum. Bei GTA 5 war es ebenso, dort fehlte der Online-Modus zum Launch und kam erst zwei Wochen später ins Spiel.
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Kommt überhaupt ein Online-Modus? Zumindest die Existenz des Online-Modus dürfte gesichert sein. Rockstar gab zwar noch keine konkreten Informationen dazu an, aber dass solch ein Modus kommt, gilt als gesichert. Nach einem Leak dachte man sogar, Red Dead Redemption 2 würde noch mehr auf Online setzen als GTA 5.
Zu einer möglichen PC-Version von Red Dead Redemption schweigt man beim Entwickler noch, auch wenn man sich der Wichtigkeit dieser Plattform bewusst ist.
In Fortnite: Battle Royale (PC, PS4, iOS & Xbox One) sind bereits die Herausforderungen für Woche 6 von Season 4 bekannt. Erfahrt hier die Challenges aus dem aktuellen Data-Leak.
Jede Woche aktualisiert Fortnite: Battle Royale die Herausforderungen des Battle Pass. Dann kommen wieder 7 packende Challenges und Aufgaben hinzu, die ihr bis zum Ende der Season erledigt haben müsst.
Neuer Termin für die Herausforderungen: Bis letzte Woche kamen die Challenges stets am Dienstag der Woche. Bei Woche 5 jedoch wurde der Rhythmus auf den Donnerstag verlegt. Daher dürfte es auch bei Woche 6 erst am Donnerstag, den 7. Juni soweit sein.
Doch Dataminer haben bereits jetzt herausgefunden, was euch erwartet.
Season 4, Week 6 – So lauten die 7 Challenges!
Sollte der Leak zutreffen, dann gibt’s die folgenden Herausforderungen zu erledigen:
Füge Gegnern Schaden mit Schrotflinten zu (500)
Durchsuche Truhen in Loot Lake (7)
Durchsuche Vorratsabwürfe (3)
Sprühe über verschiedene Carbide oder Omega Poster (7)
Jede dieser Herausforderungen ist 5 Sterne im Battlepass wert.
Die schweren Herausforderungen in der 6. Woche
Sie geben jeweils 10 Battlepass-Sterne und damit je eine sofortige Stufe.
Suche zwischen einem Spielplatz, einem Campingplatz und einem Fußabdruck (1)
Eliminiere 3 Gegner mit einer Maschinenpistole (3)
Eliminiere Gegner bei Retail Row (3)
Was ist der Gesamtertrag? Insgesamt könnt ihr durch die Herausforderungen wieder 5 komplette Battle-Pass-Stufen erringen. Vorausgesetzt ihr schließt alle Herausforderungen ab.
Außerdem qualifiziert ihr euch so für ein weiteres Titelbild aus der Blockbuster-Challenge. Darin gibt es Hinweise auf einen weiteren Bonus-Battle-Star. Dazu müsst ihr aber alle vorherigen Challenges komplett abgeschlossen haben.
Fortnite: So erledigt ihr die neuen Herausforderungen aus Woche 6
Sollte der Leak zutreffen, geht ihr am besten wie folgt vor:
Die Truhen in Loot Lake lohnen sich am meisten, wenn ein Spielmodus mit verbesserter Loot-Chance verfügbar ist. Dann spawnen garantiert alle verfügbaren Kisten und ihr könnt sie schnell durchsuchen.
Schaden mit Schrotflinten anrichten, ist echt keine Kunst. Ein paar gute Treffer mit der Schrote, am besten auf den Kopf, und ihr habt die Punkte bald beisammen. Vielleicht ist auch wieder ein Spielmodus aktiv, der Schrotflinten umfasst. Spätestens dann ist diese Challenge euer!
Die Sache mit den Supply-Drops ist hingegen tricky. Die Dinger kommen oft nicht da runter, wo ihr gerade seid. Und sie zu erreichen, ist meist ein Himmelfahrtskommando. Leichter geht das alles, wenn gerade ein Spielmodus wie „Blitzschnell“ läuft, der öfter Supply-Drops bringt.
Die Poster zu übersprayen, dürfte kein großes Problem sein. Sobald eine Map mit Poster-Locations verfügbar ist, werden wir sie euch hier auf Mein MMO zeigen. Wie man Spraypaints nutzt, erfahrt ihr hier.
Kills mit einer SMG zu erzielen, sollte gerade zu Spielbeginn recht einfach sein. Springt idealerweise über Tilted Towers ab und geht auf die Pirsch. Wer den SMG-Schaden-Challenge von Woche 5 noch offen hat, kann jetzt übrigens doppelt abkassieren!
Die Kills bei Retail Row versprechen ordentlich Action. Das Einkaufsgebiet ist gut mit Loot bestückt und bietet genug Raum für nervenzerfetzende Häuserkämpfe.
Der Schatz zwischen Spielplatz, Campingplatz und Fußabdruck dürfte bald von findigen Spielern entdeckt werden. Wir liefern dann einen Guide auf Mein MMO nach, wenn es soweit ist.
Bedenkt aber, dass die Leaks erst einmal nur Gerüchte und womöglich nicht ganz korrekt sind. Womöglich ändern sich noch, dass ein oder andere Detail bis zum Start am 7.6.2018.
Es sieht so aus, als wird Fallout 76 kein klassisches Fallout, sondern dass es eher spät auf einen Trend aufspringt: das Survival-RPG. Was denkt sich Bethesda dabei? Vielleicht dasselbe wie Funcom bei Conan Exiles, glaubt unser Autor Schuhmann.
Fallout 76 stellt Fans vor ein Rätsel: Der US-Journalist Jason Schreier warnte nach der Vorstellung von „Fallout 76“ die Fans: Erwartet kein klassisches Fallout-RPG. Ihr werdet enttäuscht werden. Fallout 76 soll ein Survival-RPG werden, ein Spiel wie Rust oder DayZ, erklärte der Journalist später und berief sich auf anonyme Quellen. Fans fragen sich seitdem: Was denkt sich Bethesda dabei nur?
Bethesda verschlossen, aber Funcom offen: Wir kennen die Pläne von Bethesda nicht, aber wir kennen die Pläne und Überlegungen der Spielefirma Funcom. Die stellen ihre Ideen regelmäßig den Investoren vor – diese Präsentationen sind öffentlich. Und tatsächlich: Die Antwort auf die Frage nach dem Ursprung von Fallout 76 könnte die Entwicklungsgeschichte von Conan Exiles liefern.
Die Entstehung von Conan Exiles
Funcoms Krise: Der MMO-Spezialist Funcom war lange Jahre in einer Krise, die 2015 den Tiefpunkt erreichte:
Die alten MMOs, die man hatte, liefen nicht mehr so gut (Age of Conan, Anarchy Online)
Die neuen Projekte waren Flops (LEGO) oder zumindest nicht so erfolgreich, wie sie sein müssten , um das Boot über Wasser zu halten (The Secret World).
Funcom war ein Spezialist für ein Genre, an das Investoren nicht mehr glaubten (MMORPG),
Außerdem hatte man das Finanzamt am Hals wegen Insider-Handel
Man besaß die Lizenz für „Conan der Barbar“ und gute Kontakte zu den Rechteinhabern, noch aus „Age of Conan“-Tagen
und Funcom hatte die Technik und das Personal, um ein Open-World-MMO auf die Beine zu stellen
Aber wie konnte man das nutzen, um die Firma zu retten? Man entwickelte ein “Open-World-Survival-RPG”, das man mit reichlich MMORPG-Elementen und der Conan-Lizenz zu einem schmackhaften Mahl würzte. Das zeigte man den Investoren Ende 2015.
Quelle: Finanzbericht Funcom 4/2015
Funcoms Plan:Funcom erklärte den Investoren seinen Plan. Es gab ein Genre, das wahnsinnig in Bewegung war, aber noch von keinem dominanten Spiel beherrscht wurde. Während es bei MMORPG (WoW) oder MOBAs (League of Legends) klare Spitzenreiter gab, war das Feld der Open-World-Survival-MMOs noch offen. Es tummelten sich zwar Spiele wie ARK oder Rust im Genre, doch keins war dominant. Hier wollte Funcom mit „Conan Exiles“ hineinstoßen. Man sah großes Potential: Immerhin war das Genre beliebt auf Twitch und Steam, die Katalysatoren des Gamings zu der Zeit. Mit “Streamern” hatte Funcom vorher einen Testlauf gemacht, um das kleinere Spiel “The Park” zu bewerben.
Conan Exiles rettet Funcom: Mit diesem Plan überzeugte Funcom die Investoren, erhielt 2016 eine ordentliche Finanzspritze und brachte Conan Exiles 2017 hastig in einen Early-Access. Dort verdiente das Spiel einen Haufen Geld und rettete Funcom. Der Hype flachte zwar schnell ab, denn Conan Exiles fehlte es 2017 an Politur und Inhalten. Doch das Team arbeitete weiter am Spiel, bereitete einen Port auf PS4 und XBox One vor und konnte zum Release 2018 noch mal Erfolge feiern.
Bethesda könnte vor 3 Jahren in derselben Situation gewesen sein
Was ist mit Fallout 76: Nach allem, was wir wissen, könnte „Fallout 76“ ein ähnliches Spiel wie Conan Exiles werden – nur dass es aus einer anderen Richtung kam. Fallout 76 soll, laut Gerüchten, ein Survival-RPG mit Basenbau werden.
Angeblich als Fallout 4 Multiplayer gestartet. Fallout 76 soll, so hört man, als „Multiplayer-Version“ von Fallout 4 gestartet sein, die aber aus irgendeinem Grund nicht funktionierte. Fallout 4 kam Ende 2015 auf dem Markt. Die Entstehung oder die Abkopplung von Fallout 76 muss also zu einer ähnlichen Zeit passiert sein, wie die Ideen um Conan Exiles.
Die Situation von Bethesda:
Man hatte schon die “Grundlagen” für ein Spiel, mit dem man nun nichts mehr anzufangen wusste
und das war Material der Fallout-Lizenz
Was macht man damit nun?
Hier muss Bethesda am selben Punkt wie Funcom angekommen sein: das „Survival-Genre“ als ein schmackhaftes, weit offenes Feld, zu dem eine eigene starke Lizenz wie „Fallout“ wunderbar passt. So entschied man sich für ein Spin-Off aus Fallout – für ein Survival-Spiel mit RPG-Elementen.
Aber kein Early-Access: Doch offenbar hat Bethesda einen anderen Weg als Funcom eingeschlagen. Im Gegensatz zu Funcom stand Bethesda unter keinerlei Druck, man musste kein schnelles Geld verdienen. Statt schon 2017 früh in einen Early-Access zu gehen, hat man wohl das Spiel erstmal entwickelt, um es jetzt 2018 auf den Markt zu bringen. Damit hat man die große Hype-Welle um „Survival-Spiele“ zwar verpasst, hat aber jetzt die Möglichkeit, ein hoffentlich schon poliertes Spiel zu veröffentlichen. Denn bis heute fehlt es dem Survival-Genre an einem polierten AAA-Titel.
Im Moment noch Gerüchte: Allerdings beziehen sich die Informationen um Fallout 76 nur auf Gerüchte. Die Vorstellung des Spiels erfolgt erst in einigen Tagen. Doch Funcoms Geschichte um „Conan Exiles“ kann uns vielleicht dabei helfen, zu erkennen, was sich Bethesda dabei denkt, ein „Fallout“ zu bringen, das so gar nicht nach einem Fallout klingt. Spannend wird sein, wie genau Fallout 76 zugeschnitten sein wird. Enthält es eine starke Story und Kampagne, um die Fans des Franchise zufrieden zu stellen?