Destiny: Neues Interview macht Hoffnung – Bungie spricht über Schwächen, Stärken, Zukunft

Ein Interview mit dem Production Director von Destiny, Jonty Barnes, kann den Fans nun Hoffnung machen. Bei Bungie sieht man vieles so wie die Zocker.

Interviews mit Bungie-Mitarbeitern sind selten. Das meiste läuft über das Weekly Update und da gibt es oft nur vage Informationen. Als Raid-Designer Luke Smith das letzte Mal Klartext sprach, war dort mehr Information über die Zukunft von Destiny enthalten als in einem Monat „Weekly Update“ gesammelt.

Jetzt hat Destiny den Preis für das Game des Jahres abgestaubt und der Production Director von Bungie, Jonty Barnes, hat sich Zeit für ein erhellendes Interview genommen.

Die Überraschung: Bei Bungie sieht man fast alles so, wie die Community.

Destiny-Hüter-im-Dunkeln

Die Stärken von Destiny: Das Core-Gameplay

Was ihm am besten an Destiny gefalle, wird Barnes gefragt. Der antwortet: „Am besten gefällt mir, dass wir ein Spiel erschaffen haben, das man gemeinsam genießt. 6 Jahre arbeiten wir nun an Destiny und noch immer spiele ich es mit Freunden zusammen. (…) Viele der Mitarbeiter sind unglaublich stolz auf die Kern-Gameplay-Mechanik. Das Spiel zu spielen, macht einfach Spaß. Und wir haben hart daran gearbeitet, dahin zu kommen, wo wir heute sind. Und wir sind sehr stolz darauf.“

Diese Kern-Mechanik ist, laut Barnes, auch die Grundlage des Erfolgs. Das Action-Gameplay, für das Bungie berühmt ist, funktioniere auch in Destiny.

Destiny-Puncherino

Wahrscheinlich meint Barnes damit den berühmten „30-Sekunden-Loop“, ein Ablauf aus feuern, bewegen, in Deckung gehen, Granate werfen, feuern, der sich in Halo wiederholte und der dort als Basis dafür galt, dass sich das Spiel einfach gut anfühlte. Das große Plus, das man auch Destiny nachsagt.

Zu dieser Grundlage kommen, laut Barnes, dann Belohnungs-Systeme, eine reagierende AI und die Möglichkeit, kooperativ zu spielen, hinzu. Das sei das Erfolgs-Rezept von Destiny.

Destiny Artwork Niederlage

Die Schwächen von Destiny: Die Story und man ist zu lahm, mit neuen Spielinhalten

Danach gefragt, was das Team in Destiny anders machen würde, hätten sie die Chance dazu, war die Antwort erfrischend klar: „Wir würden heute einiges anders entscheiden, was die Story des Spiels angeht.“

Außerdem wünscht sich Barnes persönlich, dass man schneller zusätzliche Orte im Universum erschaffen könnte, um den Spielern mehr zu tun zu geben.

Personally, I wish we could build more places in our universe faster.

Destiny

Die Zukunft von Destiny?

Laut Barnes sieht das mit dem „schneller neue Orte erschaffen“ gut aus. Die Systeme, die man habe, Neues zu bringen, entwickelten sich genauso weiter wie die Spieler. Daher werde man in Zukunft in der Lage sein, die Wünsche der Spieler schneller zu erfüllen und deren Nachfrage schneller zu befriedigen..

Fortunately, the systems we use to build those worlds is evolving right alongside the player, better enabling us to meet their demands.

Destiny

Im Moment habe man das Problem, dass man zu viele tolle Ideen habe, aus denen man auswählen müsse, da die starke Community so viele Ideen an das Team heranträgt. Bei der Auswahl werde man sich auf das verlassen, was man im Team selbst für richtig halte. Denn im Herzen seien alle bei Bungie Gamer.

Aus dem letzten Jahr habe man auch gelernt, dass die Spieler ein „bestehendes Universum“ wie das von Destiny annehmen und die Spielerschaft sogar noch wächst. Diese Erkenntnis habe schon jetzt ein Umdenken bewirkt, wie man Spiele designe und wonach sich die Spieler sehnten.


Mehr zum MMO-Shooter findet Ihr auf unserer Destiny-Themenseite.

Autor(in)
Quelle(n): bleeding cool
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