Guild Wars 1: Darum schwärmen MMO-Veteranen noch heute vom Spiel

Das erste Guild Wars löst bei vielen Spielern ein warmes Gefühl aus, sie sehnen sich nach den Zeiten damals. So geht’s auch unserem Autor Jürgen. Er erzählt von Guild Wars, seiner ersten großen Online-Spiele-Liebe, und was Coop-RPG so besonders gemacht.

Für viele MMORPG-Spieler war Guild Wars 1 damals eine willkommene Alternative zu World of Warcraft. Das Online-Rollenspiel von ArenaNet ging schon damals radikal andere Wege und überzeugte mit anderen Spielkonzepten als die Konkurrenz.

Was hat Guild Wars 1 so besonders gemacht hat und wo lebt es noch heute im Nachfolger Guild Wars 2 weiter?

Viele Spieler haben nach wie vor einen ganz besonderen Fleck in ihrem Herzen für ein Spiel reserviert: Guild Wars! Das erste Spiel der Reihe kam 2005 heraus und war in vielen Aspekte anders als die damals üblichen MMORPGs wie World of Warcraft.

Daher hatte Guild Wars schon damals viele Fans, die das Spiel auch heute noch zocken und beständig nach einem HD-Remake rufen. Doch was genau war an Guild Wars 1 so besonders?

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Guild Wars – Das waren die Besonderheiten des MMOs

Guild Wars 1 machte vieles anders als die Konkurrenz. Beispielsweise war es eher ein Coop-RPG als ein MMO, kostete keine Abo-Gebühren und hatte ein Skill-System, das eher von Magic: The Gathering als von D&D inspiriert war.

Guild Wars – Eher ein Coop-RPG als ein MMORPG

Guild-Wars-2-Ventari

Eine der Besonderheiten von Guild Wars 1 war, dass viele Spieler es gar nicht als MMORPG sahen. Denn im Gegensatz zu World of Warcraft und Co. saht ihr andere Spieler nur in den so genannten „Hubs“. Das waren meist Städte, Dörfer oder Außenposten, wo keine Monster herumliefen. Dort gab es Quests und man konnte Handeln und mit anderen Spielern interagieren.

Wenn man aber wieder zurück in die Wildnis ging, war man alleine, wenn man vorher nicht andere Spieler eingeladen hatte. Alternativ konntet ihr aber NSC-Gefolgsleute und später etwas mächtigere Helden-Charaktere aus der Story mitnehmen. Da jede Zone in der Spielwelt streng instanziiert war, konnten ihr nur auf die Spieler treffen, die ihr auch eingeladen hattet.

guild wars 1

Es schnappte euch also niemand Loot oder Kills vor der Nase weg und solange ihr die Zone nicht verlassen hattet, gab es auch keinen Monster Respawn. Man konnte also nach Herzenslust die Region erkunden und was tot oder geplündert war, blieb auch weg. Das sorgte für eine außerordentlich dichte Atmosphäre, vor allem, da in späteren Addons bestimmte Regionen in verschiedenen Stadien verfügbar waren. Das richtete sich nach dem Stand der Story: beispielsweise vor und nach dem Angriff der feindlichen Armee.

Guild Wars – Skillsystem á la Magic: The Gathering

Das Skillsystem von Guild Wars war damals ebenfalls einzigartig. Anstatt Dutzender gleichzeitig nutzbarer Fähigkeiten und Skillbäume gab es nur acht Slots, die ihr aus einem Fundus von knapp 1.000 Skills auswählen konntet. Die Wirksamkeit dieser Fähigkeiten wurde durch Punkte in der jeweiligen Skill-Kategorie bestimmt und ihr konntet zusätzlich zu eurer gewählten Klasse eine weitere Klasse wählen, deren Skills ihr dann (mit Ausnahmen) ebenfalls ausrüsten durftet.

Guild Wars 2 Scarlet01

Durch das strenge Limit auf acht gleichzeitig nutzbare Skills musste man gut abwägen, was man einpackte. Skillwechsel war nämlich nur in den Quest-Hubs möglich. Doch gerade diese Limitierung sorgte dafür, dass man besonders ausgefallene und effektive Builds baute. Beispielsweise der legendäre 55HP-Mönch-Build, der durch zahlreiche Effekte seine maximalen Lebenspunkte auf 55 senkte.

GuildWars2-Raid-05

Mittels eines Skills, der jeden erlittenen Schaden auf maximal 10 Prozent der vollen Hitpoints reduzierte, bekam dieser Charakter immer nur 5 Schaden aus allen Angriffen, die er leicht gegenheilen konnte. Solch ein Held war nur sehr schwer zu besiegen und ideal zum Tanken oder Farmen. Im Gegensatz zu Guild Wars 2 hattet ihr die volle Freiheit bei der Skill-Auswahl und wart nicht auf feste Slots für Waffenskills oder Support-Fähigkeiten angewiesen.

Guild Wars  – Keine Abokosten und epische Addons

Während heute die meisten MMORPGs Free2play sind, hatten damals die meisten Online-Rollenspiele noch Abo-Modelle. Guild Wars war hingegen ein Buy2Play-Spiel, das man einmal kaufen und dann so lange zocken konnte, wie man wollte.

Guild Wars 2 Scrapper Herat of Thorns

Neuer Content kam in großen Addons, die jeweils eine  neue Spielwelt boten, das an Asien angelehnte Cantha oder die von Afrika inspirierte Region Elona. Jedes Addon brachte auch neue Helden und Spielmechaniken, beispielsweise der coole Ritualist und die Fraktionskämpfe um Territorien in Guild Wars: Factions.

Guild Wars – Ruck-Zuck im Endgame

Ebenfalls cool an Guild Wars: Das Maximallevel war immer 20 und es wird nie erhöht. So war man schnell im Endgame angelangt, was eigentlich alles nach der Grundkampagne „Prophecies“ war. Alle Quests und Instanzen danach waren also „Endgame“ und gaben euch entsprechende Herausforderungen.

Guild Wars 2 Hot Erweiterung

Außerdem gab es in Guild Wars kaum vertikale Progression. Ihr hattet bald ein Ausrüstungsset der besten Qualität und die nötigen Aufwertungen, um es optimal an euren Helden anzupassen. Es gab also kein Wettrüsten. Neue Items wurden nur um ihres coolen Aussehens Willen gefarmt und im Spiel selbst kam es viel mehr auf das Können der Spieler als auf die Ausrüstung an.

Guild Wars 1 vs. Guild Wars 2 – Das fehlt alles

Dies alles führte zu dem typischen Guild-Wars-Spielgefühl, das in vielen Aspekten nicht vom Nachfolger Guild Wars 2 übernommen wurde. Teil 2 setzt vielmehr auf eine offene MMO-Welt, in der viele Spieler gleichzeitig unterwegs sind und dynamische Events statt Quests erledigen. Gegner spawnen ständig nach und viele Herausforderungen sind nur möglich, wenn man gerade zufällig da ist und genug Leute mitmachen.

Guild Wars 2 Legendary 3

Nach wie vor wählt ihr aus einem Fundus eure aktiven Skills aus, doch die Skillauswahl ist viel geringer und viele Skills sind in Guild Wars 2 fest an eine Funktion gebunden. Skills 1 bis 5 sind beispielsweise immer von der Waffe abhängig und Skills Nummer 6 MUSS ein Unterstützungsskill sein. Wer frei mit seinem Build experimentieren wollte, hat in Guild Wars 2 nur wenig Freunde.

Guild Wars 1 in Guild Wars 2 – Ein Fest für Nostalgiker

Das Gameplay von Guild Wars 2 unterscheidet sich teils massiv vom Vorgänger, aber dennoch steckt viel von Guild Wars 1 im Nachfolger. Vor allem die coole Welt des Spiels existiert  – in veränderter Form – weiter und bietet viele Überschneidungen.

Guild Wars 2 Ep4 07

Es scheint sogar so, als ob mit jedem neuen Kapitel der Lebendigen Geschichte von Guild Wars 2 die Bezüge zum Vorgänger weiter zunehmen. Gerade die dritte Staffel der Story bezieht sich stark auf das erste Guild Wars, unter anderem in den folgenden Szenen:

  • Ihr kommt schon früh auf die bis dato nur aus GW1 bekannten Inseln des Feuerrings. Dort fand in der Prophecies-Kampagne der Endkampf gegen den Lich statt.
  • In Kryta erstarkt erneut der Weiße Mantel, ein fanatischer Kult, der euch weite Teile der Kampagne in GW1 Ärger machte.
  • Im Laufe der dritten Staffel beschwören die Kultisten sogar einen leibhaftigen Mursaat namens Lazarus, der ebenfalls schon in Guild Wars 1 einen Auftritt hatte.
Guild-Wars-2-Season3

Hinzu kommt noch, dass das nächste Addon zu Guild Wars 2 in der Kristallwüste und Elona spielen soll. Dort war die weiße Drachin Glint – Schöpferin der Flammensucher-Prophezeiungen – einst zuhause und in der Kristallwüste erlangten eure Helden damals die Erleuchtung. Da gerade über diesen göttlichen Zustand zuletzt öfter gesprochen wurde und noch dazu die Götter eine wichtige Rolle in der künftigen Story-Line spielen, dürfte auch in Zukunft viel Nostalgie-Content aus Guild Wars 1 in Guild Wars 2 auftauchen.


Jürgen meint: Für mich war das erste Guild Wars damals mein erstes Online-Rollenspiel und ich war von Anfang an davon begeistert. Daher vermisse ich auch das freie Skillsystem und die instanziierten Regionen ein wenig. Doch auch der Nachfolger hat seine Vorteile, allem voran die coole, immer wieder weitergehende Story in der lebendigen Geschichte. Ich bin jedenfalls gespannt, wie es weitergeht und welche Geheimnisse aus Guild Wars 1 nochmal aufgegriffen werden.

Auch interessant: Guild Wars 2 kriselt gerade

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GW1Lover
GW1Lover
2 Jahre zuvor

Man muss nur eine Sache benennen, um beide Spiele voneinander zu differenzieren: „GUILD WARS“. Der Sinn der Spiels steckt im Namen selbst drinnen. Erst mit dem Addon von GW2 kamen die ersten Gildenhallen… der individuelle Platz in GW1 den jeder so geliebt hat… Ich glaube mehr braucht man gar nicht mehr zu sagen.

Elmarigo
2 Jahre zuvor

Für mich war gerade diese schlechte Idee mit der persönlichen Story der Todesstoß fur GW2. Ich habe GW1 bis zum Umfallen mit Freunden gezockt, und so ziemlich alles erreicht.

Nachdem ich damals GW2 in der Pre-Phase angespielt habe, war nach 15Minuten(!) völlig klar, dass GW2 mich nicht im Geringsten anspricht oder gar fesseln kann. Nach diesen 15 Minuten habe ich mich dennoch geradezu dazu gezwungen noch drei Tage weiter zu spielen, doch dann war endgültig Schluss. Dafür gab es mehrere Gründe:

1. Das Fehlen einer epischen Story. Da man auch ohne das Schaffen von Missionen überall hin gehen kann, gibt es auch nichts zu entdecken oder frei zu schalten. Also kein Grund zu spielen. Null Atmosphäre schon vom Intro an.

2. Das Ersetzen der Story durch lächerlichen Unfug (Z.B. Wollte immer ein Clown werden oder was war das nochmal für Quatsch?)

3. Die nicht vorhandene Identifikation mit seiner Klasse durch das Wegfallen der Holy Trinity. Stattdessen hat sich jeder in unserer Gruppe bedeutungslos gefühlt und gelangweilt. In Gruppen ergab sich kein konstruktives Zusammenspiel, wegen mangelnder Abhängigkeit voneinander. Schon nach kurzer Zeit rannte jeder aus der, vorher über Jahre zusammen haltenden Gilde, alleine herum.

4. An Stelle von ehemals hübsch gemachten Sequenzen gab es nur noch Standbilder, und diese auch noch in diesem sagenhaft hässlich-langweiligen „Artwork“-Wischi-Waschi-Stil.

5. Die Charakterbuilds in GW2 sind einfach extrem unflexibel. Nicht nur wegen der zu geringen Auswahl an Skills, sondern auch wegen diesem ganzen Misch-Masch-System, welches ach so Viel verbessern sollte. Skills fühlen sich alle gleich langweilig und unwichtig an, genau wie Klassen.

NCSoft hat mit GW2 genau das Alles, was GW1 ausgemacht hat, abgeschafft und stattdessen einen weichgespülten Mainstream-Müll ausgespuckt. Schlechter kann ein Nachfolger nicht sein! Dass dieses Machwerk GW1 erledigen sollte, hat mich derart aufgeregt, dass es selbst heute noch gelegentlich hochkommt.

Marcel
Marcel
3 Jahre zuvor

1000h gespielt und immer noch nicht mit den haubtstorys von nightfall und prof durch. Naja zugegeben 70-80% von der playtime sind pvp gewesen wenn jemand bock hat nochmal zu zocken addet mich : Tirana Junge

Yannick Trevy
Yannick Trevy
3 Jahre zuvor

GW war auch Mein erstes Online Game.
Ich konnte Stunden damit verbringen ohne auf die Idee zu kommen irgendetwas anderes zu machen.
Leider konnte ich mit GW2 überhaupt nichts anfangen was mich damals mega traurig machte, da ich mich enorm darauf gefreut hatte.
Habe jetzt bestimmt 10 Jahre später beides nochmal installiert und mich an GW2 nochmal ran gewagt, bis jetzt aber immer noch nicht damit angefreundet.
Bei GW1 kamen mir schon fast die Tränen auch wenn mir klar war, dass mit Sicherheit kaum noch jemand dieses Spiel zockt war es trotzdem eine sehr traurige Sache für mich vollkommen alleine in den damals komplett überfüllten Städten zu stehen.

Nachtschrei
Nachtschrei
2 Jahre zuvor

Schau mal auf den Ami servern vorbei. da geht heute noch die lutzi grin

Nerzoth
Nerzoth
3 Jahre zuvor

gw1 war auch mein erstes online game. Es wurde mit jeder Erweiterung immer besser, vor allem Factions wo Luxon und Kurzick eingeführt wurden – pvp war so ultra nice^^ . Hatte auch ziemlich gleichzeitig mit wow angefangen zu bc Zeiten. In wow war es leider so das es nach jeder Erweiterung immer schlechter wurde verbunden mit dem pvp – wotlk war pve und pvp noch wunderbar, fand es sogar absolut ultimate Vor allem als icc als patch kam, aber danach ging es nur noch bergab.. die Legion Erweiterung atm ist besser als WoD, aber da fehlt iwie was in wow…
und gw2…puuuu; also zu Anfang fand ich es recht nice weil es was neues war, aber es konnte mich nicht lange halten :(.
ES MUSS EINFACH NOCHMAL KOMPLETT GW! VON VORNE MIT BESSERER GRAFIK RAUSKOMMEN. HD remake oder wie die das nennen. DAS WÄRE ULTIMATE.. das muss einfach kommen

Pat
Pat
3 Jahre zuvor

Also am meisten vermisse ich tatsächlich das erwähnte Skill-System welches mir extrem viel Freiheit bot und so abwechslungsreich war, dass man Stunden mit experimentieren verbringen konnte, ohne dass einem langweilig wurde.

Rubonz
Rubonz
3 Jahre zuvor

An jeden der sagt GW1 sei eine Geisterstadt; wie wärs wenn ihr mal die Amerikanischen Distrikte aufsucht? Im PreSearing gbts in Ascalon immer min. 2 Distrikte und auch Kamadan is immer randvoll, ebenfalls sind auch die üblichen verdächtigen wie LA, Shing-Jea, Kaineng und die EotN-Main-Outposts i.d.R. gut besucht.

Hempelchen
Hempelchen
3 Jahre zuvor

Aufgrund des Beitrags gestern Abend gleich nochmal runtergeladen und ein paar Stündchen im Ascalon-Tutorial herumgestromert. Aus heutiger Sicht natürlich alles andere als perfekt, aber Musik und Stimmung sind immer noch sensationell. Ich glaube, ich spiele weiter. Auch wenn es wie der Besuch in einer Geisterstadt war. Keiner da, mit dem ich mir das Siegel der Wiederbelebung holen konnte! Also: Wer Lust hat – ich stehe heute Abend einsam in Ascalon!

maledicus
maledicus
3 Jahre zuvor

GW1 konnte mich nie ansprechen, habe es auch damals zu den beta-zugängen gespielt, und ich habs zu verschiedenen zeiten wieder getestet. Da ich seit 2001 Everquest gespielt hatte war für mich MMORPG zur damaligen zeit einfach was anderes. Deswegen war mein werdegang von Everquest 1 über DAoC, WoW, Neocron, Asherons Call 2, Horizons und viele weitere und dann irgendwann SWTOR und GW2. Und ich war heilfroh das GW2 völlig anders war von der spieltechnik als GW1 was es für ca. 2 jahre zu meinem absoluten lieblings-MMO gemacht hat. Geniale spielewelt, die sprungrätsel ( obwohl ich kein jump’n run freund bin ), das gesamte gameplay, die klassen .. für mich als open -world freund und explorer war das einfach ein highlight. Auch das quest-design fand ich sehr ansprechend mit dem „herzchen-quest“ -system.

Gruß.

Jyux
Jyux
3 Jahre zuvor

Da werden Erinnerungen Wach. Guild Wars 1 war wirklich ne tolle Zeit.

Aber Arena net sind echte Verbrecher. Seit dem man beim Login einen Charakternamen angeben muss ist mein Account futsch sad
Wer kommt auf so ne kack Idee? Natürlich konnte ich mich nach einiger Zeit Pause nicht mehr an die Namen meiner Charaktere erinnern. Als ich den Support anschrieb und um Hilfe bat wurde mein Account gebannt, da ich damals das Prophecies von einem Freund abgekauft hatte und Accounts wohl nicht übertragbar sind. Ich hatte sogar die original Seriennummer und auch die aller Addons die ich dazu gekauft hatte. Sogar ein Bild davon habe ich hingeschickt. Hat alles nichts geholfen der Account wurde einfach gesperrt. Sooooo wütend macht mich das!

Nirraven
Nirraven
3 Jahre zuvor

Trotzt Seriennummer keine Hilfe ist echt hart…

Korunos
Korunos
3 Jahre zuvor

Guild Wars 1 war mein erstes MMO und ich muss sagen das bisher kein einziges MMO GW1 ersetzen konnte. Es war einfach das beste was ich jemals gespielt habe. Spiele aktuell FF14 und muss hin und wieder an die schönen Zeiten denken. Da wäre Luxon vs. Kurzick. 55HP monk. Skillung-Sets die man lokal abspeichern konnte bzw. vom Freund kopieren konnte.Obsidian-Rüstungen. Handel in den großen Städten. Die schönen Events. Die Missionen. Das man später die ganzen Helden aus der Story mitnehmen konnte. Hardmode. Ich weiß nicht aber ich finde sie hätten bei GW1 bleiben sollen. WoW existiert auch schon seit jahrzehnten und ist dennoch ein Erfolg. GW2 habe ich über ein Jahr lang gespielt und die letzten Monate haben sich nur noch gezogen. Ich wusste nicht was ich tun soll… Mit Anfang der 2. Staffel habe ich dann aufgehört. Es war leider überhaupt kein feeling wie damals da. Schade eigentlich!

Oliver Chen
Oliver Chen
2 Jahre zuvor

der Text hätte auch von mir stammen können. 100% Zustimmung

Patrick Seitz
Patrick Seitz
3 Jahre zuvor

Hab gw 2 ne ernsthafte chance gegeben, aber ich finde das Kampfsystem absolut unbefriedigend. Hätte mir da ein System näher am Original gewünscht…

Zudem ist mir die Hauptkampagne nicht dicht genug. Das 1 Quest pro 5 lvl hat mich massiv gestört, im Vergleich dazu wurden die Ereignisse irgendwann auf dauer langweilig. Das „Conquestsystem“ im PVP Luxon vs Kurzick fand ich in gw 1 auch interessanter umgesetzt.

An GW 2 ist eigentlich lediglich die Grafik schöner und die Server haben ein tolles Patchsystem, doch das Spiel an sich konnte mich nie glücklich machen.

Ich hätte wohl nie mit gw 1 aufgehört wenn arena.net nicht irgendwann massiv angefangen hätte die Skills zu veränderen. Jede Woche wurden in etwas 100 Skills verändert, mal wieder rückgängig gemacht. ich verbrachte die meiste Zeit nur noch mit Patch Notes lesen und alte Skillungen ersetzen…

hcp
hcp
3 Jahre zuvor

Was bringen einen 1000 Fertigkeiten… Meta ist zunmal Meta.
Aber ich will jetzt nicht anfangen rumzujammern, dass andere rumjammern grin

Ich kann nur sagen, dass GW1 einfach Top war. Es hat ein Nerv getroffen und einen guten Gegenpol gehabt. Aber man sollte sich eingestehen, dass dieses Spiel (in seiner Struktur) Heute keinen vor dem Kamin mehr holen würde.

Erzkanzler
3 Jahre zuvor

Da bin ich deiner Meinung. Viele Spieler verklären in der Rückschau gern ein wenig und vergessen welche Entwickung das Genre seit der Zeit gemacht hat.

Patrick Seitz
Patrick Seitz
3 Jahre zuvor

Allein für manche dungoens musste man umskillen…

Und es gab zu jeder Klassenkombi wohl in etwa 10, teils mehr metas, da war also trotzdem genug Vielfalt.

Nirraven
Nirraven
3 Jahre zuvor

Ich habe unmittelbar vor GW2 Release GW1 gepspielt um mir alles aus der Klassenhalle zu holen. Mir hat erreichen für die Klassenhalle mehr Spaß gemacht als es GW2 jemals bei mir geschafft hat. Verklären kann ich da nicht viel da ich es direkt zuvor gespielt habe. Ich muss dir Recht geben, dass vieles verklärt wird. Aber es gab definitiv viel mehr unterschiedliche Skills im PvE sowie PvP!

Elmarigo
2 Jahre zuvor

Welche Entwicklung hat das Genre denn gemacht GW1 das Wasser reichen könnte; alle sterben nach wenigen Wochen bis Monaten aus.

N0ma
N0ma
3 Jahre zuvor

Es gab zwar Metas aber dank der 1000 Fertigkeiten konnte man jede Menge kombinieren, verbessern und an die eigenen Skills anpassen. Ich hab quasi nie 100% Meta gespielt. Mit den festen Waffenskills in GW2 spielt man quasi immer das gleiche.

Elmarigo
2 Jahre zuvor

Natürlich würde es das.
Inwiefern sollte es denn da eine Weiterentwicklung gegeben haben?
Du meinst doch nicht etwa solchen MOBA-Kinderkram?

Matthias Kroker
Matthias Kroker
2 Jahre zuvor

Ich habe gerade den Artikel gefunden weil ich nach einem vergleichbaren Spiel wie GW 1 suche… Es würde mich definitiv locken… Seit guild wars hat mich kein Spiel aus dem Genre so gefesselt.

Plague1992
Plague1992
3 Jahre zuvor

Ich fand es faszinierend dass GW2 wirklich eine 180 grad Wendung ist. Bis auf die Spielwelt blieb ja wirklich nichts gleich. Schon ein wenig mutig wenn der 2. Teil quasi kaum auf den 1. aufbaut, oder stellenweise sogar das komplette Gegenteil ist.

Elmarigo
2 Jahre zuvor

180 Grad-Wendung von Einmalig und interessant = ….

W1nkl3r
W1nkl3r
3 Jahre zuvor

Ja, die Riss-Rüstung zu Farmen hat echt Spaß gemacht. Aber auch das PvP luxon vs kurzick war fantastisch.

Corbenian
Corbenian
3 Jahre zuvor

Ohja! Das PvP Luxon vs Kurzick ist mbMn bislang unerreicht im MMORPG Bereich :<

Lime
Lime
3 Jahre zuvor

Generell fand ich das PvP in GW1 eines der Besten überhaupt!

Psyclon
Psyclon
3 Jahre zuvor

Mir gefällt, dass GW2 eines der letzten Spiele ist, welches wirklich andere spielbare Rassen bietet. Guckt Euch doch mal FF14 an. Das sind alles „Menschen“ mit Spielzeug-Schwänzen und Plastikhörnern. So ein Charr oder ein Sylvari ist da wirklich gleich Balsam für die Seele und ein Ausbruch aus diesem 08/15-Photoshop-Charraktergedöhns aus Asien.

Die Asura wurden auch sehr gut überarbeitet – und spielbar! Deshalb ist GW2 von Haus aus besser. Ohne die Asura hätte ich nie das GW-Franchise entdeckt. Aber nuja, meine Meinung smile

horst
horst
3 Jahre zuvor

das gesamte questdesign hat mir in gw 2 gut gepasst und fand ich einiges ansprachender als in gw1. beim pvp kam der nachfolger aus meiner sicht nicht ran. ich habe jadesteinbruch und espenwald geliebt und au alle anderen pvp modi waren überragend – das hatte wohl mit dem viel besseren skillsystem zu tun.

gw2 hat mir hunderte, wenn nicht tausende spielstunden freude bereitet. mit der lebendigen geschichte und dem ersten addon bin ich aber nie warm geworden.

Dunarii
Dunarii
3 Jahre zuvor

Pvp war wirklich überragend in gw1. Aber du hast recht ls und hot sind auch nicht ganz so meins

Snackgesicht
Snackgesicht
3 Jahre zuvor

Espenwald/Jadesteinbruch/BK war einfach richtig nice . Schade das dort nur noch Bots unterwegs sind sad

Dunarii
Dunarii
3 Jahre zuvor

Es war wirklich genial damals, würde es auch gerne in einer grafisch aufhebohrten version spielen. Aber nur wenn sonst nichts verändert wird.
War auch erst von GW 2 enttäuscht aber mittlerweile spiele ich es gerne da ich die welt von guild wars einfach mag. Und sollte elona im nächsten add in sein ist das auch was mehr würde ich mich aber über cantha freuen in dem hoffentlich noch die Kurzick und luxon gegeinander kämpfen. Das jademeer und der Echowald waren einfach geil.

Zokc
Zokc
3 Jahre zuvor

Guild Wars 1 war mein erstes MMO und habe sehr gut Erinnerungen und ich könnte es nicht übers Herz Bringen Teil 2 zu spielen, das mein eindruck sich nicht ändern….

N0ma
N0ma
3 Jahre zuvor

Bestes MMO alltime – bis jetzt.
Gibt noch eine Menge mehr an positiven Besonderheiten, zB HM nicht nur für Dungeons sondern auch World.
Für mich war das auch mehr MMO als heutige Spiele, man war die meiste Zeit mit 8 Leuten unterwegs, heutige idR Minigruppen 4..5. Die soziale Interaktion war durch das direkte Handelssystem und die aktive Gruppensuche in den Hubs erheblich höher. Durch die Spezialsierung war man quasi zur Zusammenarbeit gezwungen, heute spielt man oft nebeneinanderher da jeder alles kann.

Danke für den Beitrag smile

Fly
Fly
3 Jahre zuvor

Guild Wars 1 <3
Tatsächlich ist mir in GW2 zu wenig GW1, eins meiner größten Probleme ist unter anderem das Skillsystem – wie du es auch schon ansprichst. Ich hab damals einen Krieger auf 80 gespielt und danach aufgehört, mir hats gereicht als ich dann noch gesehen hab was man so für „Aufgestiegene“ Rüstungen und legendäre Waffen machen muss. Hab immer mal wieder kurzzeitig reingeschaut, aber für mich kam da nie das typische Guild Wars-Feeling auf. Schade eigentlich. sad

Geekspeak
Geekspeak
3 Jahre zuvor

Ich bin echt begeistert von GW2.. Arenanet hätte es 100x schlechter machen können aber nein sie verschönern es smile

Erzkanzler
3 Jahre zuvor

Ich find beide Spiele wirklich genial.
Die Heulerei der GW1 Spieler geht mir allerdings nach über 4 Jahren dann doch langsam auf die Nerven wink

N0ma
N0ma
3 Jahre zuvor

Kann ich zwar verstehen aber sie ist berechtigt wink

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