Wie steht es ein halbes Jahr nach dem Release um das schönste MMORPG der Welt?

8 Monate nach dem Release hat sich das schönste MMORPG der Welt am Markt etabliert und geht nun die ersten Schritte in Richtung Expansion. Doch während sich neue Regionen über eigene Server freuen, wächst die Kritik an der Monetarisierung von World of Jade Dynasty.

Wie steht es um das MMORPG? World of Jade Dynasty ist am 19. Dezember 2024 in China erschienen und galt schon kurz nach dem Release als voller Erfolg. Nur einen Monat nach Launch hatte das MMORPG seine Entwicklungskosten eingespielt – und wurde von den Entwicklern im Jahresrückblick von Perfect World explizit als Vorzeigetitel hervorgehoben.

Jetzt, mehr als ein halbes Jahr später, beginnt die nächste Phase: die Expansion. Das Spiel wird in weiteren Regionen rund um China veröffentlicht. Dazu gehören neue Server in:

  • Macau
  • Taiwan
  • Hongkong
  • Singapur
  • Malaysia

Zwar sind das noch keine westlichen Märkte, doch es ist der erste Schritt in diese Richtung. Und gerade Hongkong und Singapur lassen eine spannende Frage aufkommen, ob das Spiel dort bereits eine englische Lokalisierung erhält – was ein starkes Indiz für einen globalen Release sein könnte.

Hier könnt ihr sehen, wie schön die Charaktere im MMORPG aussehen:

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Das neue MMORPG World of Jade Dynasty zeigt im Video, wie schön seine Charaktere aussehen

Season-Wechsel im schönsten MMORPG

Was passiert im Spiel selbst? Die erste Season von World of Jade Dynasty ist vorbei, die aktuellen Inhalte von den Spielern längst bezwungen. Gerade erst veröffentlichten die Entwickler die zweite Season des MMORPGs mit frischeren Herausforderungen und neuen Inhalte. Die Stimmung der Community wechselte die letzten Monate hingegen eher zu Vorfreude und Ungeduld weil die Entwickler sich ganz schön Zeit mit dem großen Update ließen.

Und obwohl die Entwickler im Jahresrückblick betonten, dass World of Jade Dynasty langfristig als Prestige-Projekt weiterentwickelt werden soll – mit neuen Story-Inhalten, großen Updates und einer aktiven Rolle der Community – bleibt abzuwarten, wie sich Season 2 auf die Langzeitmotivation auswirkt. Der Start einer neuen Saison ist zwar immer ein Impulsgeber, doch die Herausforderung liegt darin, die Spieler auch über die ersten Wochen hinaus zu fesseln und eine erneute Phase der Stagnation zu vermeiden, die nach der ersten Saison spürbar war.

Trotzdem steht das MMORPG auch nach einem halben Jahr weiterhin stabil da. In China gehört es nach wie vor zu den beliebtesten Online-Spielen (via 17173.com). Doch mit der Routine kommt auch die Kritik – besonders an der Monetarisierung. Der Start von Season 2 wird zeigen, ob die neuen Inhalte ausreichen, um diese Kritik verstummen zu lassen oder ob alte Diskussionen erneut aufflammen.

Das Grindfest vom 21. bis 27. Juli
In dieser Woche erwarten euch jeden Tag spannende Artikel rund um das Thema MMORPG. Mit dabei: eine Zeitreise durch die Geschichte der Online-Rollenspiele, aber auch nostalgische Rückblicke, Streaming-Abende, Interviews, Kolumnen und Analysen.

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Welche Kritik gibt es? In dem Beitrag auf Baidu Tieba diskutierten viele Spieler über das Monetarisierungssystem. Für die chinesischen Spieler gibt es gerade zu wenige exklusive, teure Skins, die für wohlhabende Käufer gedacht sind. Das Spiel bietet zu günstige Outfits, die auch noch häufig zurückkehren würden – quasi das Gegenteil von FOMO, der Angst, etwas zu verpassen. Für sie bietet das schönste MMORPG der Welt zu wenig Angebote für die „Whales“.

Was für viele Spieler im Westen wie ein Traum klingt, sehen die Spieler in China anders. Sie sind andere Monetarisierungssysteme gewohnt. Das zeigt sich auch an der größten Konkurrenz, Swords of Legends Online. Das MMORPG, das 2023 im Westen schließen musste, ist in China weiterhin beliebt.

Die Nutzer vergleichen die beiden Spiele aufgrund des Wuxia-Genres häufig, kritisieren World of Jade Dynasty aber im Vergleich gerade dafür, dass es an Inhalten und Outfits im Shops fehle. SOLO hat in diesem Bereich die Nase vorn, da das MMORPG bereits 2019 in China veröffentlicht wurde und seitdem stetig mit Updates und Erweiterungen glänzen konnte.

World of Jade Dynasty überzeugt optisch immer wieder.
Die World von Jade Dynasty sieht faszinierend aus.

Ein Ausblick in die Zukunft

Wie steht es um den Release im Westen? Mit der Eröffnung der neuen Server startet die Expansion von World of Jade Dynasty in neue Märkte. Gerade die Server in Hongkong und Singapur können potenzielle Testmärkte für eine englische Sprachversion sein, in beiden Ländern ist Englisch eine der Amtssprachen. Sollte das Spiel dort tatsächlich mit englischer Lokalisierung erscheinen, wäre das ein starkes Zeichen, vielleicht sogar der erste greifbare Vorbote eines westlichen Releases.

Ganz aus der Luft gegriffen ist diese Idee nicht. Schon früh gab es Hinweise, dass die Entwickler auch außerhalb Chinas denken. Das Nvidia-Video, in dem die Echtzeit-Lippensynchronisation mit englischer Sprachausgabe demonstriert wurde, ist bis heute eines der deutlichsten Signale, dass an einer globalen Version gearbeitet wird.

Auch in den Spieldateien früher Betaversionen wurden bereits Ordner für NA, EU und TW entdeckt – ein technischer Hinweis, dass diese Regionen zumindest in der Planung schon länger eine Rolle spielen. Dazu kommt: Perfect World hatte rund um den Launch sogar auf englischen Social-Media-Profilen Werbung für World of Jade Dynasty gemacht. Dort ist es zwar inzwischen leise geworden, aber die Videos und Posts sind noch abrufbar.

Hier könnt ihr das besagte Video von NVIDIA GeForce sehen:

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Fazit

Nach 7 Monaten zeigt sich: World of Jade Dynasty ist es gelungen, den Hype in eine stabile Spielerbasis zu verwandeln. Das MMORPG bleibt wirtschaftlich erfolgreich, wird technisch weiterentwickelt – und geht mit den neuen Servern erste spürbare Schritte in Richtung Internationalisierung. Jetzt zählt es für die Entwickler schnell genug neue Inhalte zu veröffentlichen und die Pause zum nächsten großen Update nicht zu groß werden zu lassen.

Trotz des großen Erfolgs bislang muss das MMORPG jedoch nicht im Westen starten. Die finale Bestätigung steht hier noch aus. Auch das Upgrade von Unreal Engine 5 zur Unreal Engine 5.5 steht noch aus – ein Schritt, der das ohnehin wunderschöne MMORPG technisch weiter aufwerten soll: Das schönste MMORPG der Welt ist gestartet

Produzent von Solo Leveling will mit Staffel 3 eine Grenze durchbrechen und die Serie zum König der Animes machen

Solo Leveling ist einer der erfolgreichsten Animes der letzten Jahre. Ein Produzent hat besonders hohe Ambitionen für die 3. Staffel der Serie.

Was hat der Produzent zum Anime gesagt? Atsushi Kaneko ist einer der Produzenten hinter dem Anime von Solo Leveling, bei dem Fans auf die Ankündigung von Staffel 3 warten. Der Anime ist so erfolgreich, dass er einen Allzeit-Rekord brach und sogar zum Anime des Jahres wurde. Das weiß auch Kaneko, der deshalb hohe Ambitionen entwickelt hat.

Er verriet in einem Interview mit ScreenRant auf der Anime Expo, dass der Anime einmal so erfolgreich sein soll wie die größten Animes aller Zeiten:

Obwohl ich von der Resonanz begeistert bin, habe ich persönlich das Gefühl, dass die Serie noch nicht bei jedem bekannt ist. Solo Leveling ist in Japan noch nicht so allgemein bekannt. Als Japaner, der in Japan lebt, ist der Anime nicht auf dem Niveau von Dragon Ball, One Piece oder Naruto. Aber wenn die dritte Staffel kommt, dann möchte ich diese Grenze wirklich durchbrechen.

Selbst Personen, die nichts mit Animes anfangen können, haben vermutlich schon einmal von Dragon Ball, One Piece oder Naruto gehört. Der Produzent von Solo Leveling hofft, dass die Serie rund um Dungeons voller Monster eines Tages genauso bekannt wird. Doch dafür müsste zunächst eine dritte Staffel angekündigt werden.

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Solo Leveling: Trailer zur 2. Staffel Arise from the Shadow

Solo Leveling weigert sich, Staffel 3 anzukündigen

Was ist der aktuelle Status? Obwohl Staffel 2 schon Anfang des Jahres auslief, gibt es immer noch keine Informationen zu einer 3. Staffel. Auf der Anime Expo wurde leider keine weitere Fortsetzung angekündigt, weshalb in 2025 vermutlich nur noch das Online-Fest von Aniplex im September für eine Ankündigung bliebe.

Die Ankündigung wird deshalb so heiß erwartet, weil zwischen Staffel 1 und 2 nur ein Jahr Pause lag. Würde Staffel 3 im gleichen Tempo erscheinen, müsste sie schon im Januar 2026 starten. Doch dieses Mal ist die Pause zwischen den Staffeln länger.

Stattdessen können sich Fans des Animes auf mehrere Videospiele freuen. Auf der Anime Expo wurde Solo Leveling Karma angekündigt. Dabei handelt es sich um ein Roguelite-Action-RPG im Stile von Diablo, bei dem Spieler in die Rolle von Protagonist Sung Jin-woo schlüpfen. Hier wird allerdings ein Story-Strang erzählt, den es im Anime noch nicht zu sehen gab.

Ein weiteres Spiel, über das sich Fans freuen können, ist Solo Leveling Arise Overdrive. Dabei sollten Spieler allerdings im Kopf haben, dass es zwei Versionen des Videospiels gibt und man sie nicht verwechseln sollte: Das Spiel zu Solo Leveling gibt es gerade kostenlos, ihr solltet es jedoch nicht mit dem Koop-Game auf Steam verwechseln.

Lohnt sich der (Neu-)Start in Final Fantasy XIV 2025?

Final Fantasy XIV wird am 27. August 2025 12 Jahre alt und befindet sich aktuell in der fünften Erweiterung. Damit ist es vielleicht nicht das älteste, aber eins der ältesten noch aktiven MMORPGs der Welt. Aber lohnt es sich auch 2025 noch mit dem Game anzufangen? MeinMMO-Redakteurin Sophia Weiß hat die Antwort. 

Die Geschichte von Final Fantasy XIV begann bereits 2010 mit der 2012 ausgeschalteten 1.0-Version. Die Erfolgsgeschichte hingegen startete 2013 mit dem Relaunch als Final Fantasy XIV A Realm Reborn. 

Mit der ersten Erweiterung Heavensward von 2015 gewann das MMORPG immer mehr an Popularität, die 2019 bis 2022 ihren Höhepunkt mit Shadowbringers und Endwalker fanden. Während der aktuellen Erweiterung Dawntrail leidet das Game aber an Spielerschwund

Mittlerweile ist Final Fantasy XIV aber eins der wenigen MMORPGs, das nicht nur auf PC und PlayStation, sondern auch auf Xbox und MAC spielbar ist. Außerdem ist seit kurzem in China eine Mobile-Variante live

Lohnt es sich also noch 12 Jahre nach dem Relaunch, nach dem Port auf mehrere Plattformen und dem Mobile-Launch noch in Final Fantasy XIV zu starten? Es kommt ganz darauf an. 

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Final Fantasy XIV: Launch-Trailer für Dawntrail stimmt auf das Abenteuer in Tural ein

Was erwartet euch in Final Fantasy XIV in 2025? 

Final Fantasy XIV ist ein sogenanntes Themepark-MMO, in dem ihr eine ganze Reihe unterschiedlicher Inhalte nach dem Freispielen nach Lust und Laune zocken könnt. Neben klassischem MMO-Content wie Raids, Dungeons oder größerer Bosskämpfe gibt es unter anderem auch Schatzkarten, ein In-Game-Casino, Sprung-Puzzle, Housing sowie Handwerker- und Sammlerklassen. 

Welche Inhalte euch zum Beispiel aktuell im Endgame des Spiels erwarten, könnt ihr in unserem Endgame-Guide nachlesen. Zu beachten ist aber, dass grundsätzlich alle Inhalte im MMORPG, soweit nicht aus dem Spiel genommen, auch heute noch relevant sind und aktiv gespielt werden. 

Im Spiel steuert ihr euren Charakter, den sogenannten Krieger des Lichts. Dieser kann individuell gestaltet werden und ihr könnt dafür aus acht Völkern wählen, die es männlich sowie weiblich und in je zwei Untervölkern gibt. 

Zum Start wählt ihr eine von neun Klassen. Ab Level 30 werden diese zu sogenannten Jobs und den aus dem Final-Fantasy-Universum bekannten RPG-Klassen wie Weißmagier, Paladin oder Dragoon. Mit jeder neuen Erweiterung wurde das Spiel mit weiteren Jobs ergänzt, die ab den Leveln 60, 70, 80 und 90 freigeschaltet werden können. 

Ab Level 90 können alle derzeit verfügbaren Jobs, wenn denn die jeweilige Erweiterung in Besitz ist, mit dem gleichen Charakter gezockt werden. Zwischen ihnen gewechselt wird, indem einfach die Hauptwaffe getauscht wird. Gekämpft wird via Tab-Targeting mit Fähigkeiten auf anpassbaren Hotbars.

Wer neu in Final Fantasy XIV startet, muss die gewählte Klasse leveln, aber vor allem die Hauptstory spielen. Diese zieht sich durch das komplette MMORPG und ihr Abschluss ist die Voraussetzung für die meisten Inhalte des Spiels. Die Story kann gegen Bezahlung auch bis zum Start der jeweils aktuellen Erweiterung übersprungen werden. 

Mittlerweile kann das MMORPG auch fast komplett als Single-Player bestritten werden. Für viele Gruppeninhalte stellt das Game entsprechende NPCs zur Verfügung, die die Rollen der Mitspieler einnehmen. 

Final Fantasy XIV 2025: Lohnt sich der Einstieg und wenn ja, für wen?

Ja, denn es ist kostenlos bis Level 70 – schaut einfach rein, hier findet ihr die Testversion auf Steam.

… noch da? Ok, dann Spaß bei Seite – hier die ausführliche Erläuterung: Ja, es lohnt sich auch 2025 noch in Final Fantasy XIV einzusteigen. Allerdings kommt es stark darauf an, warum man das Spiel zocken will. 

Wer gute Storys mag, die einen lang bei der Stange halten und mit der Zeit immer besser werden, ist hier an der richtigen Stelle. Die ersten Stunden in A Realm Reborn sind zäh, trotz der schon gekürzten Questreihen, aber wichtig für die Basis der Story. Spätestens ab Heavensward geht es dann so richtig los und nimmt bis zu den Höhepunkten in Shadowbringers und Endwalker nicht mehr ab. 

Reine Storyspieler müssen sich aber auf die MMORPG-Parts einstellen. Diese ziehen die sehr gute Story in die Länge und können stellenweise den Geduldsfaden strapazieren.

Wer Spaß an traditionellen MMORPG-Inhalten wie Raids und Dungeons hat, wird sich aber an Final Fantasy XIV fast nicht satt spielen können. Dank des Level-Synch-Systems und den Roulettes sind sämtliche Inhalte ab dem ersten Dungeon bis zum aktuellen Endgame nicht nur spielbar, sondern werden auch nach wie vor vergleichsweise schnell mit Spielern besetzt. 

Zudem finden sich via der eingebauten Gruppensuche auch recht schnell Mitspieler für eher obskuren oder selten besuchten Content. Es gibt also 12 Jahre herausfordernde Inhalte, die man bei Bedarf noch komplexer gestalten kann. 

Aber: Ein Aufleveln und sofort in Inhalte eintauchen ist in Final Fantasy XIV nicht möglich. Sämtliche Kampfinhalte müssen mit der Hauptstory und einigen Nebenquests freigeschaltet werden. Wer die Hauptstory skippen möchte, kann dies gegen Geld tun. Aber die neuesten Inhalte stecken trotzdem noch hinter einigen Stunden Questen in Dawntrail. 

Wichtig ist auch zu vermerken, dass die frühen Inhalte zwar nach wie vor gespielt werden, aber mit aktuellem Content stellenweise dann doch nicht mithalten kann: Die Entwickler arbeiten eben seit 12 Jahren am Game und man merkt, wie Dungeons, Raids, Bosskämpfe und auch andere Nebeninhalte immer anspruchsvoller und dynamischer werden, je weiter man im Spiel voranschreitet. 

Zusammengefasst: Wer Spiele mit einer sehr guten Story schätzt oder anspruchsvolle MMORPG-Kampfinhalte genießt oder gar beides, sollte sich Final Fantasy XIV unbedingt ansehen, muss aber einen langen Atem mitbringen.

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von Sophia Weiss

Das sagt unsere Autorin

Final Fantasy XIV begleitet mich jetzt seit Oktober 2016, dieses Jahr also schon neun Jahre. Ich schätze die Kämpfe im Spiel für ihren bunten Mix an herausfordernden Mechaniken – manchmal erinnern sie mich bei perfekter Ausführung sogar an choreografierte Gruppentänze. Ich liebe die Story des Spiels und ich genieße die Mini-Games, Handwerker und Sammler. 

Aber ich weiß auch, wie schwer es ist, mit speziell diesem Spiel anzufangen oder nach langer Zeit zurückzukommen. Man wird erst einmal von einer Vielzahl an Mechaniken und Systemen erschlagen, noch bevor man wirklich weiß, was genau man eigentlich gerade spielt.

Die Kämpfe starten langsam, da man Fähigkeiten erst freischalten muss. Auf Level 100 spielt sich der Dragoon (aus meiner Sicht) hervorragend. Aber das hilft jemandem nicht, der auf Level 35 gelangweilt die immer gleichen drei Buttons drückt.

Auch schreibe ich zwar, dass ich die Story liebe, aber davon kann speziell am Anfang keine Rede sein. A Realm Reborn lässt den eigenen Charakter langsam vom Laufburschen zum epischen Weltenretter werden. Wenn man es bis dahin aber durchhält, fesselt einen der finale Plot-Twist des Base-Games und die erste Erweiterung so richtig. 

Final Fantasy XIV leidet wie viele JRPGs einfach an diesem Meme: Hauptstory Kapitel 2 – finde eine Katze; Hauptstory Kapitel 84: Töte Gott

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Und: Vermutlich wäre ich noch während A Realm Reborn abgesprungen und hätte die Dinge, die ich heute so sehr am Game liebe, nie gesehen. Wenn mich nicht ein halb nackter, tanzender Catboy angesprochen hätte – die Community hat mich also schlussendlich gehalten. Das kann auch heute noch passieren.

Und es hat sich gelohnt. Zumindest bis heute. Aber ich möchte ganz ehrlich sein: Nach 9 treuen Jahren fremdle ich mit dem Plot von Dawntrail. Mir geht es momentan ein bisschen so wie damals bei meinem Einstieg in A Realm Reborn. 

Andere Spieler wiederum kritisieren die neuen Spielinhalte, darunter der neue große MMO-Inhalt. Das sieht mittlerweile sogar der Director und Producer so.

Aber genau das ist für mich das eine Zeichen, dranzubleiben: Final Fantasy XIV wird stets verbessert, angepasst und ist auf der noch glühenden Asche des direkten Vorgängers aufgebaut. Wenn sich Naoki Yoshida und sein Team vornehmen, besser zu werden, stehen die Chancen auf Erfolg sehr gut. 

Heute bin ich entsprechend mehr als gewillt nach so langer Zeit auch noch ein bisschen länger zu zocken. Eben den langen Atem für das Spiel zu haben.

Ich kann Final Fantasy XIV wirklich jedem ans Herz legen, für den auch nur einer der oben genannten Punkte spannend klingt. Durchhalten lohnt sich, auch wenn es sich vielleicht nicht immer danach anfühlt. 

Und wer immer noch nicht sicher ist, ob es das Spiel wert ist: Wenn ihr nicht wollt, müsst ihr für euren ersten Ausflug nicht einmal Geld ausgeben. In der kostenlosen Testversion sind alle Inhalte bis zur zweiten DLC Stormblood und Level 70 drin. Damit bekommt ihr einen wirklich umfangreichen Vorgeschmack auf das, was euch in den wirklich genialen Erweiterungen Shadowbringers und Endwalker erwartet. 

Anspielen kostet euch also wirklich nichts außer etwas Zeit. 

Während unserem aktuell laufendem Grindfest, der MeinMMO-Themenwoche zu MMORPGs, könnt ihr aber noch so einige andere Games kennen lernen. Wenn Final Fantasy XIV euch vielleicht (noch) nicht überzeugt hat, findet ihr vielleicht trotzdem das passende Spiel für euch. Alles rund um unser Programm, sämtliche Artikel und was noch kommt, findet ihr hier: Willkommen zum Grindfest! Das Programm zur großen MMORPG-Themenwoche 2025 von MeinMMO

Pokémon GO schenkt euch Liberlo, Gortrom oder Intelleon – Welches Monster lohnt sich am meisten?

In Pokémon GO könnt ihr gerade ein Gigadynamax-Monster erhalten. Doch welches lohnt sich am meisten?

Gestern liefen die Pokémon Presents. Dabei wurde für Pokémon GO ein neuer Promo-Code veröffentlicht, den ihr kostenlos einlösen könnt. Hierdurch habt ihr die Möglichkeit, eine kostenlose, befristete Forschung zu erhalten.

Im Rahmen dieser Forschung könnt ihr ein Gigadynamax-Monster erhalten: Liberlo, Gortrom oder Intelleon. Doch welches der Monster lohnt sich am meisten? Wir haben uns das Ganze für euch angeguckt.

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So sah das Pokémon GO Fest 2025 in Paris aus

3 starke Gigadynamax-Monster zur Auswahl

Wie stark sind die Monster als Angreifer? Alle 3 Monster, bei denen es sich um die letzten Entwicklungen der Starter aus der 8. Generation handelt, sind starke Angreifer in ihren jeweiligen Typen. Gortrom ist ein Pflanzen-Angreifer, Liberlo ein Feuer-Angreifer und Intelleon ist vom Typ Wasser.

Jedes der einzelnen Monster gehört zu den stärksten Angreifern im Bereich der Dynamax-Monster. Aus dieser Perspektive heraus könnt ihr also bei jedem der 3 Pokémon nichts verkehrt machen, egal für welches ihr euch entscheidet. Intelleon besitzt jedoch den höchsten Angriffswert der 3 Monster.

Wie gut sind die Monster als Verteidiger? Wollt ihr eines der Pokémon als Verteidiger einsetzen, gibt es hier größere Unterschiede. Während Intelleon den höchsten Angriffswert der 3 Monster besitzt, sind die Werte in den Bereichen Verteidigung und Lebenspunkte geringer als bei den anderen beiden Monstern.

Liberlo kann sich hier in der Mitte der 3 Monster positionieren und Gortrom ist das beste der 3 Pokémon für die Verteidiger-Rolle. Sucht ihr also grundsätzlich einfach nur den stärksten Verteidiger für euer Team, dann solltet ihr euch vor allem Gortrom oder Liberlo genauer anschauen.

Welches Pokémon lohnt sich nun am meisten? Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es sich bei allen 3 Pokémon um starke Angreifer handelt, auch wenn Intelleon hier die Nase leicht vorn hat. Als Verteidiger sind Gortrom und Liberlo etwas besser.

Wichtig ist jedoch auch zu beachten, wie euer Dyna- und Gigadynamax-Team bisher aussieht. Habt ihr beispielsweise bereits starke Angreifer der Typen Feuer und Wasser, dann solltet ihr eher in Erwägung ziehen, Gortrom zu nehmen, um euer bisheriges Team um einen starken Angreifer zu ergänzen und mehr Typen abzudecken.

Neben dem neuen Code gibt es aktuell auch noch viele weitere Inhalte, Events und Raids, die in Pokémon GO auf euch warten. Wenn ihr wissen wollt, welche das genau sind und wann sie stattfinden, dann werft gerne einen Blick auf unsere Übersicht mit allen Events im Juli 2025 in Pokémon GO.

Housing in WoW hat eine massive Einschränkung – Nicht alle Charaktere bekommen ein Haus

Housing wird das neue Mega-Feature in World of Warcraft. Doch eine „Kleinigkeit“ stört schon jetzt. Denn nicht alle Charaktere bekommen ein Haus.

Auf kaum ein anderes Feature haben langjährige Fans von World of Warcraft so ausdauernd gewartet, wie auf das Player-Housing. Mit Midnight ist es endlich soweit, dass unsere WoW-Heldinnen und -Helden endlich ihr Eigenheim beziehen können. Da man sich dazu entschieden hat, das „WildStar-Housing“ quasi 1:1 zu übernehmen, wird das System die allermeisten auch glücklich machen.

Doch es gab einen, großen Dämpfer, der das Housing schon jetzt trübt. Denn: Jeder Account kann maximal 2 Häuser haben.

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Spieler-Häuser in WoW werden das „ehrgeizigste Feature, das es jemals gab“

Zwei Häuser pro Account macht viele Charaktere obdachlos

Insgesamt wird ein Account lediglich zwei Häuser besitzen können (via icy-veins), ein Haus auf Seite der Allianz und eines auf der Seite der Horde. Gerade aus Sicht von Leuten, die gerne Rollenspiel in World of Warcraft betreiben, ist diese Einschränkung ziemlich groß und führt zu einigen unschönen Entscheidungen.

Ich nehme mich da nur mal selbst als Beispiel. Im Laufe der Jahre habe ich mehrere Charaktere im RP gespielt und viele davon spiele ich noch heute immer wieder. Ich habe mir schon lange ausgemalt, in was für einer Art Haus die unterschiedlichen Charaktere leben würden:

  • Meine Nachtelfen-Magierin soll in einem halb verfallenem Magier-Turm leben, der an die Umgebung von Düsterbruch erinnert und mit allerhand Azshara-Verzierungen ausgestattet ist.
  • Meine Draenei soll ein sehr kleines Haus haben, das nur aus zwei Zimmern besteht und gerade so mit dem nötigsten ausgestattet ist. Vielleicht ein Haus der Menschen, wenn sie doch in Sturmwind lebt.
  • Meine Blutelf-Hexenmeisterin soll ein größeres Anwesen im Immersang-Wald besitzen, natürlich mit umfangreichem Studierzimmer, aber auch einigen okkulten Räumlichkeiten für die Dämonenbeschwörung und Erforschung der Teufelsmagie.
  • Und meine Dämonenjägerin will irgendeinen teufelsverseuchten Ort (vielleicht ein altes Legions-Schiff), an dem sie die Schädel ihrer erlegten Dämonen aufhängen kann.

Das Problem: Nur exakt zwei meiner Charaktere werden ihr Haus bekommen. Denn da wir alle nur jeweils ein Haus bei der Horde und ein Haus bei der Allianz haben können, ist es schlicht gar nicht möglich, all diese Ideen umzusetzen.

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Meine Hexe könnte in die Röhre schauen – denn nicht alle werden ein Haus bekommen.

Ganz ehrlich: Das hat meiner Vorfreude schon einen dicken Dämpfer verpasst. Vor allem stört es mich, weil man so viel von WildStar beim Housing übernommen hat. Dort gab es – außer meine Erinnerung lässt mich komplett im Stich – diese Einschränkung nicht. Jeder Charakter konnte ein eigenes Haus haben.

Ich hätte mir gewünscht, dass das auch für World of Warcraft der Fall ist. Der Grund dafür ist die Server-Last und die wird wohl für WoW höher als bei WildStar sein. Aber ich glaube, dass man hier hätte Lösungen finden können, etwa „private“ Häuser oder die Option, zwischen mehreren gespeicherten Häusern schnell wechseln zu können. Etwas, auf das ich noch hoffe.

Viele Charaktere werden kein Haus haben

Bei der Entscheidung fühle ich mich auch ein klein wenig von Blizzard verraten. Denn die ganzen Vorschau-Beiträge der Entwickler sprechen immer wieder davon, wie Housing doch „für alle“ da sein soll oder wie jeder Held und jede Heldin einen Platz in Azeroth haben soll.

Aber genau das ist eben nicht der Fall, wenn nur 2 Charaktere pro Account ein Haus haben können oder man sich eine Erklärung aus den Fingern zieht, warum denn all meine Allianz-Charaktere in einer großen WG leben.

Anstatt mich jetzt schon in der Vorfreude zu suhlen und mir auszumalen, wie denn die einzelnen Häuser meiner geliebten Charaktere im Detail aussehen werden, was für Geheimgänge ich einbaue oder welche versteckten Ritualzimmer ich verstecke, kreisen meine Gedanken vor allem um die Frage: Wer bekommt kein Haus?

Ich will nicht, dass ihr das falsch versteht: Ich freue mich noch immer riesig auf das Housing und werde da sicher Hunderte Stunden Zeit hineininvestieren. Aber bevor das der Fall ist, muss ich erst einmal überlegen, welcher meiner Charaktere denn wirklich ein Haus bekommt – und wer in die Röhre schaut. Das ist ein störender Dämpfer für ein absolutes Hype-Feature, der meiner Meinung nach einfach nicht sein müsste und auch meine Lust dämpft, jetzt schon Housing-Items zu farmen.
Oder wie seht ihr das?

Mega Dragoran aus Pokémon Legenden Z-A hat endlich das, was mir immer gefehlt hat

In der jüngsten Pokémon Presents wurde die Mega-Entwicklung von Dragoran vorgestellt, die in Pokémon Legenden Z-A ihr Debut feiern wird. MeinMMO-Chefredakteruin Leya findet, dass die nicht besser hätte umgesetzt werden können.

Ich bin sicher nicht die einzige, die damals verwirrt war, als sie das erste mal Dragoran in Pokémon Rot oder Blau sah.

Das Design mochte ich zwar immer gut leiden. Ich meine, guckt ihn euch an:

Dragoran muss man einfach lieb haben, mit seinen rundlichen Formen und den Knopfaugen. Das niedliche Aussehen war von jeher ein Trugschluss, denn Dragoran ist auch gleichzeitig ein mächtiger Drache gewesen.

Guckt man sich aber seine Vorstufen Dragoran und Dragonir an, kann auch Verwirrung aufkommen, ob man sich in der Evolutionslinie vertan hat und irgendwo in den Schubladen von Entwicklerstudio Game Freak noch ein blauer, agiler Drache als Entwurf verstaubt.

Ich fragte mich immer, was mit den Flügeln auf dem Kopf passiert ist und warum da nur noch Antennen sind. Auch die Kugeln, die Dragoran zu Dragonir wachsen, sind bei der letzten Stufe nicht mehr vorhanden. Der Farbwechsel von blau zu orange ist dann auch recht radikal.

Mega-Dragoran greift die “fehlenden” Design-Elemente auf

Als ich gestern Abend die Pokémon Presents schaute, ist mein Herz sofort geschmolzen. Es gibt jetzt neue Infos zu Pokémon Legenden Z-A, darunter die Bedeutung von Mega-Evolutionen. In dem Zusammenhang wurde dann auch Mega-Dragoran enthüllt. Und jetzt guckt es euch an:

Das Design von Dragoran haben sie kaum verändert. Er ist immer noch der freundliche, kuglige Drache. Aber es werden ein paar Elemente von Dragonir übernommen, die ihm nahezu einen engelhaften Look geben.

Die Antennen von Dragoran werden wieder zu Flügeln, die weit aufgefächert und fluffig erscheinen. Die Kugel am Schwanz wurde auch wieder aufgegriffen, die bläulich schimmert. Dazu gibt es noch ein paar extra Flügel an Beinen und Armen. Die Querstreifen am Bauch sind nun gezackt, wodurch Dragoran fast agil aussieht! Fast.

Verstärkte Gutmütigkeit ist brutal

Lachen muss ich dann, als ich die Beschreibung von Mega-Dragoran finde. Es heißt, die Gutmütigkeit sei sogar verstärkt, für die Dragoran bekannt sei. Dazu gibt es folgende Beschreibung:

Für Mega-Dragoran ist das schnelle Ende eines Pokémon-Kampfes eine gutherzige Geste gegenüber seinem Gegner. Seine Gutmütigkeit wächst durch die Mega-Entwicklung und es greift Gegner mit starken Attacken und einem Lächeln an. Wenn es jedoch spürt, dass jemand in Not ist, eilt es dieser Person sofort zur Hilfe – auch wenn es sich gerade inmitten eines erbitterten Kampfes befindet.

Offizielle Website zu Pokémon Legends A-Z

Wenn ihr also einem Mega-Dragoran in Pokémon A-Z begegnet, seid vorsichtig, dass es euch mit einem gutherzigen Hyperstrahl nicht einfach zurück ins Nichts beamt. Und euch dabei nett mit seiner verstärkten Gutmütigkeit anlächelt.

Laut den neuen Infos werden Mega-Entwicklungen wohl wie eine Art Raid-Bosse in der Stadt Illumina City funktionieren. Dalles dazu, seht ihr in unserer Übersicht zur jüngsten Pokémon Presents:

Pokémon Legenden Z-A enthüllt, wie wichtig die Megas werden.

Ich habe online schon viele Diskussionen zum Design von Mega-Dragoran. Ich gehöre klar zum Lager, der Fans zum Design. Wie sieht es bei euch aus?

Der Shooter, der das Genre retten wollte, hat 7 Wochen nach Release 90 % seiner Spieler verloren, geht jetzt zurück zur Beta

Splitgate 2 wurde auf dem Summer Game Fest 2025 als der Shooter beworben, der sein Genre retten wollte, doch jetzt versucht sich das Spiel mit drastischen Maßnahmen zu retten. Es geht sogar zurück zur Beta.

Was habe ich zu Splitgate 2 verpasst? Auf dem Summer Game Fest 2025 ging der CEO von Studio 1047 Games, Ian Proulx, auf die Bühne und hielt eine überzeugende Rede über den Verfall des Shooter-Genres. Es bräuchte Veränderung, um FPS wieder großartig zu machen. Diese Veränderung hatte der CEO im Gepäck, denn gleich darauf wurde Splitgate 2 vorgestellt.

Das Spiel soll neben seinem bekannten Area-Modus mit Portalen auch einen Battle Royale besitzen, sowie Battle Passes und Skins zum Verkauf anbieten. Für viele Shooter-Fans eine herbe Enttäuschung. Splitgate 2 bewarb sich als Rettung des Genres, doch nun, 7 Wochen nach seinem Release, hat das Spiel 90 % seiner Spieler auf Steam verloren (Quelle: steamcharts.com).

Mit einem offenen Brief meldete sich deshalb das Studio jetzt zu Wort, um die zukünftigen Pläne zu besprechen und sein Spiel zu retten.

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Splitgate 2 mit neuem Cinematic-Trailer angekündigt

„Wir haben viele dunkle Tage erlebt und viele Fehler gemacht.“

Was haben die Entwickler angekündigt? In einem offenen Brief auf Steam (Quelle: store.steampowered.com) meldete sich das Studio 1047 Games zu Wort, um die derzeitige Lage von Splitgate 2 zu besprechen. Das Team gesteht sich ein, das Spiel viel zu früh veröffentlicht zu haben. Aus diesem Grund geht es zurück zur Beta. In der Beta-Phase sollen wichtige Punkte dann angepasst werden, die Fans bemängelt haben, darunter:

  • Fortschrittsystem überarbeiten
  • Mehr Portale in Maps implementieren
  • Monetarisierung vereinfachen
  • sich lieber auf die klassischen Modi fokussieren

Zudem soll der Fokus mehr auf die Community gelegt werden und die Entwicklung zurück zu den Wurzeln gehen, wie es damals auch mit Splitgate 1 der Fall war. Es soll mehr Umfragen und Playtests geben. Ziel sei es, die DNA des ersten Ablegers mit den Verbesserungen aus Teil 2 zu kombinieren.

Da der Verlust der Spielerbasis auch für finanzielle Probleme gesorgt hat, musste das Studio Maßnahmen ergreifen, um Splitgate 2 weiterentwickeln zu können. Deshalb wurden einige Stellen aus dem Team gestrichen. Außerdem wurde angekündigt, dass die OG Splitgate-Server in einem Monat heruntergefahren werden.

Wie geht es jetzt weiter? Splitgate 2 soll immer noch spielbar bleiben. Zudem ist geplant, dass Chapter 3 noch veröffentlicht wird. Bugfixes sowie große Änderungen sollen ebenfalls noch veröffentlicht werden, doch danach soll die Priorität bei der Entwicklung des Shooters liegen.

Laut dem Studio soll die Beta-Phase bis ins Frühjahr 2026 andauern, doch das sei noch nicht in Stein gemeißelt. Es bleibt abzuwarten, ob diese Änderungen den Durchbruch gewähren, den sich die Entwickler versprochen haben. Bis dahin haben wir für euch eine große Liste mit den besten Shootern 2025 erstellt, solltet ihr nach einer Alternative suchen: Die 25 besten Shooter 2025 – Diese PvP- und PvE-Spiele überzeugen mit ihrem Gameplay

Das neue Update von Lost Ark ist ein Gewinn für Solo-Spieler und bringt Goldseller zum Weinen

Am 23. Juli 2025 erscheint das Update „Welcome to Paradise“ für Lost Ark, und in mehrfacher Hinsicht lesen sich die Patch Notes tatsächlich wie der Himmel auf Arkesia.

Was muss ich zum neuen Update wissen? Um das sehr umfangreiche Update „Welcome to Paradise“ auf die Server von Lost Ark bringen zu können, steht am 23. Juli 2025 eine lange Wartungsphase von etwa 10 Stunden an. Die Wartung startet um 9:00 Uhr. Vor heute Abend wird also wohl niemand die neuen Inhalte ausprobieren können.

Zu den Highlights des Updates gehören:

  • Ein neuer, experimenteller Solo-Inhalt mit dem Namen „Paradise“, der aus einer Reihe von saisonalen, wöchentlichen Herausforderungen besteht. Über die könnt ihr euch ohne Gruppenpflicht allerlei Belohnungen erspielen, die euch bei der Progression eurer Helden helfen. Mal müsst ihr Gegnerwellen zurückschlagen, mal Bosse im Duell bezwingen, mal euch durch 100 Ebenen kämpfen.
  • Im Zuge der neuen Solo-Inhalte erspielt ihr euch die saisonale Ausrüstung „Legacy of Paradise“, die aus 6 Teilen besteht und aufgewertet sowie modifiziert werden kann. Über die Ausrüstung schaltet ihr zudem besondere Effekte frei.
  • Da viele Belohnungen aus „Paradise“ an den Charakter gebunden sind, sinkt durch das neue Feature zudem der Minmaxing-Zwang, mit verschiedenen Twinks für den Main-Charakter farmen zu „müssen“, um das Maximum aus dem neuen Inhalt herauszuholen.
  • Mit Aegir Solo steht nun zudem ein weiterer Legions-Raid-Abschnitt allen Solisten mit ausreichend starker Ausrüstung (Itemlevel 1.660+) zur Verfügung. Zudem sind einige andere Solo-Inhalte jetzt einfacher respektive lohnenswerter.
  • Es starten gleich mehrere Events, die euch dabei helfen sollen, eure Charaktere für das Endgame fit zu machen – wie der Event-Powerpass, Mokoko-Challenge-Express, das Mokoko-Bootcamp oder das Growth-Support-Mission-Event. All diese Ereignisse liefern euch zusätzliche Belohnungen, durch die ihr effizient das Itemlevel eurer Helden steigern könnt.
  • Das neue Update bringt diverse Verbesserungen für das UI und verschiedene Menübereiche, um diese übersichtlicher und klarer zu strukturieren oder um weitere Informationen anzubieten. Auch der gesamte Erfolge-Bereich bekommt eine Überarbeitung spendiert.
  • Die Entwickler führen für diverse Features Charakter-gebundenes Gold ein, um den unerlaubten Verkauf von Gold für Echtgeld zu bekämpfen.
  • Das neue Update bringt einen kostenlosen Legendary-Skin für alle Spieler.

Zu all dem kommen noch unzählige Balancing-Anpassungen für Klassen und Inhalte, 4 zusätzliche Frisuren sowie Verbesserungen für so gut wie jeden Bereich von Lost Ark. Die sehr langen Patch Notes findet ihr auf playlostark.com.

Für Lost Ark gibt’s einen Live-Action-Trailer:

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Lost Ark Live-Action-Trailer

„Endlich ein richtig großes Update“

Wie bewertet die Community das Update? Auf Reddit wird das Update natürlich schon diskutiert, genauso unter dem neuen Video-Teil von „Eye On Arkesia“ auf YouTube. Viele Spieler loben die Entwickler für die aktuelle Info-Dichte und viele der Neuerungen.

  • Known-Meeting3702 schreibt etwa auf Reddit: „Ich liebe die proaktive Kommunikation, die wir erhalten haben. Unabhängig davon, ob allen gefällt, was gesagt wird oder nicht, ist Kommunikation einfach wichtig.“
  • Ricky-Doo-Dah-Grimes freut sich auf Reddit vor allem über 2 Dinge: „Kostenloser legendärer Skin nächste Woche und Änderungen, die Alt-Roster-Gold bekämpfen. W AGS.“ Anmerkung der Redaktion: Das W steht für Win, das AGS für Amazon Game Studios. Damit lobt der Spieler also den Publisher von Lost Ark.
  • sparycz lobt auf Reddit: „Nach langer Zeit gibt es endlich ein richtig großes Update. Schön!“
  • Zealousideal_Wash_44 erklärt auf Reddit: „Die Goldverkäufer jammern auf Discord bereits wegen dieses Updates. Ich hoffe, dass es zu einer Massen-Sperrung von Zweitaccounts kommt, damit es ein GROSSER W +++ wird.“
  • KeenZorse kommentiert auf YouTube: „Ich bin total begeistert von Paradise, kein P2W, einfach nur entspanntes Gameplay, klingt nach Spaß.“

Manch ein Spieler findet sogar, dass die Änderungen nicht weit genug gehen, weil beispielsweise die Solo-Raids immer etwas hinter den aktuellen Raid-Inhalten hinterherhinken, oder weil es immer noch Inhalte gibt, über die man sich ungebundenes Gold erspielen kann. Wie seht ihr das?

Wer mal wieder oder erstmals in Lost Ark reinspielen möchte, muss mittlerweile übrigens damit leben, dass das MMORPG nur Englisch als Sprache sowie das englische QWERTY-Layout für die Tastaturen unterstützt. Die Gründe dafür erfahrt ihr hier: Das MMORPG Lost Ark streicht die gesamte deutsche Sprache, damit ihr nicht versehentlich eine falsche Taste drückt

Das große Strategie-Spiel zu Warhammer auf Steam entfernt endlich eines seiner unsinnigsten Features

Total War: Warhammer 3 nimmt euren Einheiten eine umstrittene Fähigkeit weg. Ihr dürft schon bald testen, wie sich das anfühlt.

Um welche Fähigkeit geht es? Die Entwickler nennen sie „pocket ladders“, von der Community wurden sie aber „ass ladders“ (also „Arschleitern“) getauft. Das sind die Leitern, die eure Infanterie automatisch in jedes Belagerungsgefecht mitnimmt, um damit die gegnerischen Wälle zu erklimmen. Die werden so genannt, weil Einheiten sie aus dem Nichts hervorholen – also quasi „aus dem Arsch ziehen“.

Hier seht ihr noch einmal den neuesten Teaser zum kommenden DLC Tides of Torment:

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Total War: Warhammer 3 – Der offizielle Teaser zum DLC Tides of Torment

Diese Leitern sind seit Teil 1 fester Bestandteil der Warhammer-Trilogie und bei der Community ziemlich verhasst:

  • Angreifern machen sie es viel zu einfach, gegnerische Siedlungen zu überrennen. Die Mauern stellen kaum ein Hindernis dar, ihr könnt ganz einfach von allen Seiten in die Siedlung eindringen, eine zahlenmäßig unterlegene Garnison kann dagegen nichts ausrichten.
  • Als Verteidiger habt ihr das umgekehrte Problem. Derzeit lohnt es sich kaum, die Mauern zu halten, weil diese viel zu leicht erklimmt werden. Die bessere Taktik ist es daher oft, diese zu ignorieren und Engpässe in der Siedlung zu verteidigen. 

Sowohl als Verteidiger als auch als Angreifer geht die größte Besonderheit von Belagerungsschlachten verloren – eben das Verteidigen oder strategische Überwinden der Mauern. Außerdem sind Leitern, die aus dem Nichts auftauchen, nicht gerade immersiv.

Entwickler lassen euch ohne die verhassten Leitern spielen

Jetzt reagieren die Entwickler: Und das Ergebnis könnt ihr bald selbst austesten. Am 24. Juli 2025 gehen nämlich die „Siege Proving Grounds“ live – eine Beta, in der die Entwickler einige Änderungen an den Belagerungen mithilfe der Community testen.

Die verhassten Leitern sind jetzt weg, aber nur auf Wunsch. Wer will, kann die nämlich in den Optionen nach Belieben aktivieren und deaktivieren. Das geht auch innerhalb einer Kampagne, allerdings nicht während einer Schlacht. 

Deaktiviert ihr die automatischen Leitern, könnt ihr sie als Belagerungsgeräte bauen. Diese sind langsamer und empfindlicher als Belagerungstürme, werden aber schneller produziert. Zudem erleidet ihr keine hohen Verluste, wenn der Feind eure Leitern auf dem Weg zur Mauer zerstört.

Das aktuelle Modell der Belagerungsleitern in der Beta ist übrigens nur ein Platzhalter. Die verschiedenen Völker haben noch keine individuellen Designs für ihre Leitern. Sollten sie ins fertige Spiel übernommen werden, bekommen sie aber noch welche.

Die Beta läuft vom 24. Juli bis zum 7. August, also zwei Wochen lang. Um euch hierfür anzumelden, klickt mit der rechten Maustaste auf euer Spiel, dann auf „Eigenschaften“ und zuletzt auf „Betas“. Dort könnt ihr unter „Betateilnahme“ die Siege Proving Grounds auswählen.

Vor rund 2 Wochen kündigte das Team hinter dem Spiel an, dass sie den Release des neuesten DLCs nach hinten verschieben. Dafür teaserten sie jedoch eine Reihe spannender neuer Inhalte an und die mögliche Ankunft eines Fan-Lieblings. Mehr dazu erfahrt ihr in diesem Artikel: Total War: Warhammer 3 plant riesigen DLC für den Sommer, will 2 Fraktionen aufpeppen, muss jetzt alles verschieben

Blumentöpfe in Final Fantasy XIV sahen damals so schick aus, dass sie beinahe das ganze Spiel zerstört hätten

Final Fantasy XIV hatte zum Release 2010 mit einem besonderen Problem zu kämpfen: Blumentöpfe sahen viel zu schick aus. Das erklärte Producer und Director Naoki Yoshida in einer Rückschau. Denn die Blumentöpfe hätten insgesamt sehr viel Leistung benötigt.

Final Fantasy XIV wurde 2010 erstmals veröffentlicht. Doch das MMORPG wurde von der Presse und den Spielern zerrissen: Es galt als unfertig, verbuggt und hatte mit zahlreichen weiteren Problemen zu kämpfen.

Später wurde das MMORPG schließlich offline genommen, um es komplett zu überarbeiten. Neuer Chef wurde Producer und Director Naoki Yoshida. Yoshida erklärte damals in einem Rückblick (via Polygon.com), dass es gleich mehrere große Probleme gegeben habe. Eines davon wären Blumentöpfe im Spiel gewesen, denn die hätten einfach zu schick ausgesehen.

Das Grindfest vom 21. bis 27. Juli
In dieser Woche erwarten euch jeden Tag spannende Artikel rund um das Thema MMORPG. Mit dabei: eine Zeitreise durch die Geschichte der Online-Rollenspiele, aber auch nostalgische Rückblicke, Streaming-Abende, Interviews, Kolumnen und Analysen.

Hier geht’s zum Programm zur großen MMORPG-Themenwoche 2025 von MeinMMO

Den offiziellen Trailer zur ursprünglichen 1.0-Version könnt ihr euch hier ansehen:

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Final Fantasy XIV Trailer zu Version 1.0 zeigt eine vergangene Zeit

Töpfe sahen so schick aus wie Spielercharaktere und das sorgte für Probleme

Was war das Problem mit den Töpfen? Yoshida erklärte, dass man zu Beginn von einer perfekten grafischen Qualität besessen gewesen sei. Das Spiel sollte toll aussehen, doch genau diese Entscheidung kostete jede Menge Rechenleistung.

Als konkretes Beispiel zeigte Yoshida damals einen Screenshot eines Blumentopfes vor einem Gasthaus in der ersten Version von Final Fantasy 14. Er nannte ihn „den schönsten Blumentopf in einem MMO“, verriet dann aber, dass er sehr viel Performance kostet: Ein einziger Blumentopf enthielt über 1.000 Polygone und 150 Zeilen Shader-Code, was bedeutet, dass er so viele Ressourcen wie ein einzelner Spielercharakter beanspruchte.

Was sind Polygone? Ein Polygon ist die kleinste Einheit einer 3D-Grafik. Ein dreidimensionales Objekt kann sich aus einigen wenigen bis vielen tausend Polygonen zusammensetzen. Je mehr Polgyone, desto komplexer ist das Objekt. Damit sich das Objekt am Ende noch bewegen kann, benötigt es zusätzlich noch ein Bewegungsmodell (ein sogenanntes Rig).

Damit das Spiel dennoch vernünftig funktionierte, ging man im Team einen Kompromiss ein: Man schränkte die Zahl der Spielercharaktere ein, die gleichzeitig auf dem Bildschirm zu sehen sind, auf 20. Dadurch konnte man die Rechenleistung begrenzen und damit lief das Spiel zum Release einigermaßen flüssig. Am Ende gab es dann mehr hübsche Grafik und weniger echtes MMO-Feeling.

Welche Probleme gab es noch? Yoshida nannte noch zwei weitere Gründe:

  • Dem damaligen Entwickler-Team fehlte es an MMO-Kenntnissen und -Erfahrungen.
  • Große Designfehler im Spiel selbst. Die Entwickler hofften jedoch, dass man die Probleme im Nachhinein dann noch mit Patches lösen könne.

Final Fantasy XIV wurde kräftig überarbeitet und gehört heute zu den wichtigsten, aktiv laufenden MMORPGs, die ihr spielen könnt. Ob sich der Einstieg lohnt und worauf ihr achten müsst, lest ihr in folgendem Artikel direkt auf MeinMMO: Lohnt es sich noch in Final Fantasy 14 einzusteigen?

Quelle(n):
  1. thegamer.com

Dieses Boss-Duo aus WoW hat mich gebrochen, sorgte für meinen Rücktritt aus der Gilden- und Raidleitung

Unser MMORPG-Experte Karsten Scholz zockt schon seit 20 Jahren World of Warcraft. Für die erste Pause sorgten zwei Bosse aus der Erweiterung „The Burning Crusade“, die zu den härtesten Herausforderungen der ersten WoW-Jahre gehören.

Meine schönste und intensivste Zeit in World of Warcraft lief sicherlich von meinem persönlichen Start im Frühling 2005 (alles war neu und SO faszinierend!) bis zum Fall vom heroischen Lichkönig in „Wrath of the Lich King“. Was war das für ein epischer Finalkampf einer Erweiterung!

Von den ersten 58 Leveln abgesehen, erlebte ich diese Phase unter dem Banner der Gilde Godmode vom schönen Server Dun Morogh, in der ich gemeinsam mit einem befreundeten Paar untergekommen war. Dort arbeitete ich mich im Laufe von „Vanilla“ erst zum Offizier der Schurken hoch, nur um zum Start von „The Burning Crusade“ dann auch in den Gildenrat aufzusteigen und regelmäßig Raid-Abende zu leiten.

WoW und Bugs, das gehört seit Tag 1 zusammen:

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3 absurde Bugs, die in WoW passiert sind

Spieler, Organisator, Seelsorger, Manager

Ich weiß noch, wie gleichermaßen erfüllend und anstrengend der Job als Raid- und Gildenleiter war. Teils kam ich mir wie ein Vollzeit-Manager vor, mit regelmäßigen Meetings und Bewerbungs- sowie Personalgesprächen. Ständig musste irgendetwas vorbereitet oder organisiert werden. Oder jemand hatte etwas auf dem Herzen und brauchte ein, zwei Ohren, die zuhören.

Dazu kam, dass TBC einige ganz besondere Herausforderungen für Gildenleiter im Gepäck hatte. Die Umstellung von 40er- und 20er-Raids auf erst 10er (Karazhan) und dann 25er. Oder den Attunement-Wahnsinn, den man meistern musste, um stets genug Mitstreiter im Kader zu haben, die es sich über aufwendige Questreihen hinweg verdient hatten, die jeweilige Instanz überhaupt betreten zu dürfen.

Da sich bei Godmode ein fantastischer Haufen zusammengefunden hatte, investierte ich diese Zeit und Energie lange sehr gern. Schließlich gab’s nicht nur die Arbeit für die Gilde, sondern auch das gemeinsame Feiern nach einem First-Kill, die feuchtfröhlichen Gildentreffen, Ingame-Hochzeiten, launige PvP-Runden sowie unzählige gemeinsame Stunden im TeamSpeak.

In WoW: Burning Crusade Classic gingen Bosse wie Vashj zuerst ohne die damaligen Nerfs live:

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Die Doppelachse des Grauens

Zu den Herausforderungen der ersten WoW-Erweiterung gehörten auch die teils richtig knackigen Bosskämpfe, für die man immer mal wieder ein bestimmtes Raid-Setup oder Klamotten mit spezifischen Widerständen benötigte.

Zu den härtesten Progress-Blockern der TBC-Ära gehörten dabei die beiden Endbosse der Tier-5-Stufe: Lady Vashj aus der Höhle des Schlangenschreins sowie Kael’thas Sonnenwanderer aus der Festung der Stürme. Wie andere Bosse der Erweiterung fielen auch diese anfangs so schwer (und verbuggt) aus, dass Blizzard sie im Laufe der Erweiterung mehrfach spürbar abschwächen (und reparieren) musste.

Selbst die damaligen Profi-Spieler von Nihilum, Death Wish oder Death & Taxes brauchten Wochen, um die beiden Endbosse dieser Stufe in die Knie zu zwingen:

  • World First Kill des letzten Bosses vor Lady Vashj im Schlangenschrein: 12. März 2007
  • World First Kill von Lady Vashj durch Nihilum: 29. März 2007
  • World First Kill des letzten Bosses vor Kael’thas: 24. April 2007
  • World First Kill von Kael’thas durch Nihilum: 25. Mai 2007
World-First-Race im Schlangenschrein von WoW: The Burning Crusade. Die vollständige Historie der Raid-Erfolge aus World of Warcraft findet ihr auf method.gg.

Warum war Lady Vashj so schwer?

Bei Lady Vashj steht ein 3-Phasen-Kampf an, in dem Spieler Aufgaben übernehmen müssen, die über Wipe oder Sieg entscheiden. Besonders knifflig ist Phase 2, in der sich Vashj mit einer Blase schützt, die man über die Deaktivierung von Reaktoren brechen muss. Dafür gilt es, Elementare zu erledigen, aus deren Reste einen besudelten Kern zu looten und diesen dann zu einem der Reaktoren zu bringen.

Gemein: Wer den Kern trägt, ist paralysiert und kann sich nicht bewegen. Die Lösung: Man wirft den Kern von Spieler zu Spieler, bis dieser nah genug am Reaktor ist, um diesen zu deaktivieren. Damit das klappt, muss man sich aufteilen, Schaden fokussieren, absprechen und auf Sichtlinien achten.

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In der Praxis sah das jedoch so aus, dass die Elementare verschwanden, bevor sie getötet wurden, dass die Sichtlinie für den Wurf nicht gegeben war, dass der Kern beim falschen Spieler landete oder dass die verantwortlichen Spieler durch andere Mechaniken starben und sich nicht rechtzeitig ein Ersatz organisieren ließ.

Erschwert wurde all das durch zig andere ständig auftauchende Gegner, die auf eine ganz bestimmte Art kontrolliert werden wollten. Fröhliches Wipen in Phase 2 war das Ergebnis. Und wenn man diesen Punkt endlich gemeistert hatte, war da ja noch Phase 3, in der Vashj unter anderem Spieler aus dem Raid übernimmt und in Todesmaschinen verwandelt. Das sorgte sogar noch in TBC Classic für Frust.

WoW Burning Crusade: Lady Vashj
Lady Vashj

Was machte Kael’thas so knifflig?

Was Bosskämpfe mit unterschiedlichen Phasen angeht, hat Blizzard es bei Kael’thas einfach übertrieben. Zuerst bekommt man es nacheinander mit seinen vier Beratern zu tun (Phase 1). Danach weckt der Boss seine legendären Waffen zum Leben, die man schnellstmöglich erledigen und den richtigen Spielern zuteilen muss (Phase 2).

In Phase 3 hetzt Kael’thas seine Berater erneut auf den Schlachtzug, nur dieses Mal gleichzeitig. Nach einiger Zeit greift er dann selbst in den Kampf ein, um beispielsweise einen tödlichen Pyroblast auf Spieler zu schleudern (Phase 4). Zu guter Letzt entfernt der Blutelfe die Gravitation im Raum, sodass man sich schwebend mit Kael’thas anlegen muss (Phase 5).

All das sowie die ganzen noch nicht erwähnten Mechaniken in alle Köpfe reinzubekommen, die genauen Strategien dann einzustudieren und bei jedem kleinen Fehler wieder von vorn anzufangen, während es bei Phasenwechsel gern auch mal Zwangspausen gibt, weil der quasselnde Kael nicht in die Pötte kommt … das war eine harte Geduldsprobe, die zumindest für meine Gilde viele Wochen andauern sollte.

WoW Burning Crusade: Kael'thas
Die Gang von Kael’thas.

Ausgebrannt: Zeit für Urlaub … in Karazhan

Über Wochen hinweg sah unser Progress-Alltag in Burning Crusade daher so aus:

  • Am ersten Abend der ID alle Bosse bis auf Vashj und Kael’thas legen.
  • Danach dann Abend für Abend Vashj versuchen, bis sie schließlich lag.
  • Im Anschluss ging es dann bei Kael’thas weiter, bis auch der erstmals das Zeitliche segnen.
  • Zu guter Letzt möglichst vielen Spieler die beiden Endboss-Kills ermöglichen, da man diese für die nächste Tier-Stufe benötigte.

Was sich jetzt recht leicht herunterschreiben lässt, erforderte damals enorm viel Energie und Zeit. Die Gilden- und Raidleitung sprach ständig über Strategien, Raid-Setups und Verbesserungsmöglichkeiten, sie organisierte und unterstützte, damit alle bestens vorbereitet in die Kämpfe gingen. Sie motivierte, wenn andere keine Lust mehr hatten, kämpfte aber auch selbst mit Frust und Wut im Bauch.

All das forderte bei mir irgendwann seinen Tribut. Als Vashj und Kael lagen, war die Freude und der Stolz auf die Gilde zwar groß, aber ich merkte auch, dass ich eine Pause und Abstand zum Raid-Progress brauchte. Also trat ich zurück. Spielte einige Zeit kein WoW. Kehrte mit einem Twink dann aber auf die Scherbenwelt zurück, um einer sympathischen kleinen Gilde dabei zu helfen, durch Karazhan zu kommen.

Später half ich dann im Tier-6-Content von TBC als Heiler bei Godmode recht regelmäßig aus. Zum Start von Wrath of the Lich King war ich dann wieder voll am Start. Nur Gilden- und Raidleiter, das wollte ich nie wieder sein – ein Vorsatz, der bis heute gilt. Könnt ihr das nachvollziehen? Eine weitere Anekdote von mir findet ihr hier: Vor MeinMMO – Als das Geld knapp war, schrieb ich Geschichten über schlüpfrige Superhelden

Ein MMORPG zu Monster Hunter war so absurd schwer, dass die härtesten Kreaturen in Wilds wie kleine Pudel wirken

Monster Hunter hat schwierige Kämpfe, auch wenn viele Veteranen der Reihe finden, dass moderne Titel zu leicht sind. Die wohl schwierigsten der Reihe gab es aber in keinem Hauptteil, sondern in einem vergessenen MMORPG, das wir uns in unserer MMORPG-Themenwoche genauer anschauen.

Um welches Spiel geht es? Monster Hunter Frontier war ein MMORPG, das 2007 als PC-Spiel in Japan erschien. 3 Jahre später gab es die Xbox-360-Version und im Verlauf der Lebenszeit erschienen noch andere Konsolenversionen und Server für Südkorea und Taiwan.

Im Kern ist das Spiel eine MMORPG-Version des klassischen Monster-Hunter-Gameplays. Es gab keine Open World, aber die bekannten Quests, die man mit bis zu 4 Leuten erledigen konnte. Das MMORPG lief 12 Jahre lang, bis es 2019 eingestellt wurde.

Zwar ist dieses Spin-off ein recht vergessener Eintrag der Monster-Hunter-Reihe, doch es hat neben 2 außergewöhnlichen Waffenarten und neuen Mechaniken auch die absurdesten und schwersten Monster der ganzen Monster-Hunter-Geschichte.

Video starten
Monster Hunter Frontier GG – Trailer zu Capcoms MMO

Es geht immer schwerer

Was ist das Besondere an den Monstern? Das Spiel beinhaltete 152 große Monster. Anfangs sind die auch noch recht bekannt, in unzähligen Quests kann man sich neuen und alten Monstern stellen. Dabei levelt man seinen Jagdrang. Schon auf Level 2 trifft man dann aber die mächtigen Drachenältesten, die in den regulären Spielen eher im Endgame auftauchen.

Auf Jagdrang 2 kann man in Frontier schon gegen Chameleos, Teostra oder auch Fatalis kämpfen. Neben diesen bekannten Kreaturen gibt es aber auch neue Monster. Der Espinas wurde etwa erst hier, in der 2. Season, eingeführt, bis er in Monster Hunter Rise: Sunbreak zurückgekehrt ist.

Monster Hunter Frontier Rüstungen
Genretypisch craftet ihr euch aus den erjagten Monstern auch neue Rüstungsteile.

Schon bei den regulären Monstern trifft man auch interessante Mechaniken, wie beim Gasurabazura. Das Monster arbeitet mit Giftblasen, Treibsand und kombiniert beides. Schon in den ersten Queststeilen die Monster enormen Schaden aus, der euch schnell erledigen kann. Das Monster namens Unknown hat dabei sogar 5 Wutstufen und verschiedene Fähigkeiten, die Aspekte mehrerer Monster kombinieren.

Hierbei gibt es auch die bekannten Stufen: Low-Rank, High-Rank und G-Rank (in World als Master-Rank bezeichnet). Je nach Rang der Quest werden die Monster dann immer schwerer. In Monster Hunter Frontier kommen aber noch weitere Ebenen hinzu.

Man kann den Schwierigkeitsgrad der Quests anpassen

In Monster Hunter Frontier, könnt ihr gewisse Quests noch schwieriger machen, wenn ihr den Modus auf Hardcore setzt. Wie Gorguinni in seinem YouTube-Video erklärt, sind das nicht einfach nur bekannte Monster, aber schwerer – dieser Modus verändert die Monster.

Sie werden stärker, erhalten neue Moves und sehen auch anders aus. Durch den Hardcore-Modus werden auch einfache Monster zur großen Bedrohung, die euch gerne mal one-shotten kann. Doch die Hardcore-Monster sind nur der Anfang. Mit dem Update Monster Hunter Frontier Forward.5 kamen die Supremacy-Varianten ins Spiel.

Das Grindfest vom 21. bis 27. Juli
In dieser Woche erwarten euch jeden Tag spannende Artikel rund um das Thema MMORPG. Mit dabei: eine Zeitreise durch die Geschichte der Online-Rollenspiele, aber auch nostalgische Rückblicke, Streaming-Abende, Interviews, Kolumnen und Analysen.

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Die erinnern ein wenig an die gehärteten Varianten. Das sind spezielle Versionen der Monster, die noch stärker sind als die Hardcore-Varianten. Es gibt zwar nur 6 Supremacy-Varianten, die haben es aber in sich.

Das Supremacy-Teostra ist eine leicht goldene Variante, die noch mehr Schaden verursacht und dessen Feuerangriffe noch größer sind. Außerdem kann es einen Feuertornado um sich herum beschwören und wenn es wütend ist, brennt die eigene Lebensleiste ziemlich schnell weg, weil es sich mit Feuer umgibt (via Monster Hunter Wiki).

2016 kam mit Monster Hunter Frontier Z ein neues Update ins Spiel, das noch eine härtere Monster-Variante ins Spiel gebracht hat: Die Zenith-Monster.

Die Spitze der Nahrungskette

Was sind Zenith-Monster? Die Zenith-Monster sind nicht einfach nur Monster mit mehr Schaden, Leben oder größeren Angriffen, sie denken die Monster und das Element neu. Ein gutes Beispiel ist das Zenith-Rathalos.

Das Zenith-Rathalos kann Kombos machen und kämpft eher in der Luft als am Boden. Zudem kann das Zenith-Rathalos seine Flügel und den Schweif mit Feuer überziehen. Wenn Zenith-Rathalos auf den Boden stampft, entstehen kleine Feuersäulen (via Monster Hunter Wiki).

Das Härteste daran ist aber, wenn man anfängt, zu brennen. Man verliert bei ihm nicht nur Leben, sondern Teile der Lebensleiste. Ein anderer neuer Effekt von Zenith-Monstern wäre die verbesserte Eispest, die nicht nur kontinuierlich die Ausdauer herunterzieht, sondern euch einfriert, wenn ihr keine Ausdauer mehr habt.

Zenith Rathalos Trailer
Wie bedrohlich das Zenith-Rathalos aussieht, konnte man in einem Trailer begutachten (via YouTube).

Zusätzlich dazu gibts es hier noch verschiedene Zenith-Ränge, die bei erhöhtem Rang auch den Schaden und die Elementeffekte erhöhen. One-Shots sind auch auf diesen Rängen garantiert, denn es gibt Angriffe, die euch zu 100 % töten, wenn ihr getroffen werdet – egal, wie gut eure Rüstung ist.

Wer sich nach den Zenith-Monstern weiter quälen möchte, kann sich noch mit den Extreme Individuals anlegen. Das sind 10 neue Versionen bekannter Monster, die es in sich haben. Hier muss man genau wissen, was man tut, weil jeder Angriff potenziell tödlich ist.

Das Blinking Nargacuga ist ein gutes Beispiel: Es hat mehr Reichweite und es kann giftige Stacheln vom Himmel regnen lassen. Außerdem kann es in dieser Variante Klingenstrudel erschaffen, die Jäger einsaugen und dann töten (via Monster Hunter Wiki).

Warum sind diese Varianten so spannend? Das Interessante an den Monstern in diesem Spiel ist, dass sie nicht einfach nur bessere Stats bekommen haben. Man hat sich Gedanken gemacht, wie man die Movesets verändern und spannende neue Effekte einbringen kann.

Dabei kamen mächtige Monster heraus, die man leider nicht mehr offiziell bekämpfen kann. Immerhin hat es der Espinos in die Hauptreihe geschafft, also ist wohl nichts unmöglich. Auch ein anderer Fanliebling ist zurück: Nach 16 Jahren kehrt der legendäre Lagiacrus endlich zurück zu Monster Hunter – Jetzt habe ich Angst, dass er die Erwartungen nicht halten kann

Neues Battlefield kündigt vor dem Start seiner Beta ein Feature an und das könnte für Probleme sorgen

DICE, die Entwickler hinter Battlefield, arbeiten an einem neuen Ableger der Reihe, unter anderem für Steam. Doch es gibt noch wenige Details über den Shooter. Viele Fans warten eigentlich auf einen Beta-Test. Doch jetzt hat das Studio weitere Infos über ihr neuestes Spiel geteilt und die Fans freuen sich.

Was wurde verkündet? In einem neuen Post auf X.com hat der offizielle Battlefield-Account Infos zur kommenden Beta geteilt. Es soll ein neues System implementiert werden, bei dem zwei Server zwei verschiedene Spielarten unterstützen:

  • Server mit Waffen, die an ihre Klassen gebunden sind
  • Server mit freier Waffenwahl, egal welche Klasse ihr spielt

Das stellt eine Neuheit dar, denn in Battlefield 2042 konnten Fans frei auswählen, welche Waffen sie gerne spielen wollen – es gab also keine feste Waffenauswahl für die jeweiligen Klassen. Mit dieser Änderung haben Fans also nun die Chance zu zeigen, welche Art von Server sie präferieren. Für viele Fans ist die Ankündigung ein Zeichen, dass DICE auf seine Community hört. Doch einige vermuten dennoch, das System könnte nach hinten losgehen.

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EA stellt Battlefield Labs im Video vor

Spaltung der Community ist unvermeidbar

Was sagen Fans zum kommenden System? Ein Großteil auf Reddit feiert das kommende System, denn so haben Fans und auch die Entwickler die Chance zu sehen, welches von den beiden Systemen wirklich beliebt ist und Spaß macht im neuen Ableger.

Leider sehen viele auch ein Problem: die Spaltung der Community. Das neue System bringt zwei Playlist-Arten an den Start, für die sich Fans dann im Test entscheiden müssen. In einem fertigen Spiel kann das für Probleme sorgen und die verfügbaren Spielergruppen, je nach Beliebtheit der jeweiligen Modi, drastisch verkleinern. Folgendes lässt sich auf Reddit vernehmen:

  • „Ich denke, das ist im Moment der beste Kompromiss. Aber ich weiß nicht, ob das eine langfristige Lösung ist, um die Spielerbasis aufzuteilen. Aber wir werden sehen, denke ich.“ – Tobinator917k
  • „Freigeschaltete Klassen werden gewinnen. Jeder wird gespannt darauf sein, alle Waffen auszuprobieren. Gesperrte Klassen sind meiner Meinung nach die richtige Entscheidung, aber eine Spielerbasis wird nicht die richtige Entscheidung treffen, wenn es eine einfachere Option gibt.“ – Drymath
  • „Dies gilt nur für den Beta-Test. Es besteht absolut keine Chance, dass das Spiel mit zwei Playlists für gesperrte/freigeschaltete Waffen startet. Was während der Beta beliebter ist, wird auch beim Start verfügbar sein, damit die Spielerbasis nicht gespalten wird.“ – niconic963
  • „Würde die Spielerbasis wahrscheinlich zu sehr spalten.“ – Rumplestiltsskins

Leider gibt es noch keine Daten zu einem kommenden Beta-Test. Auf jeden Fall bleibt abzuwarten, wie die beiden Playlisten ankommen werden und für welchen Modus sich das neue Battlefield dann entscheidet. Für welchen seid ihr eigentlich? Lasst uns eure Meinung dazu in den Kommentaren erfahren. Mehr zum neuen Battlefield findet ihr hier: EA soll laut Insidern 100 Millionen Spieler von Battlefield 6 erwarten, doch die Entwicklung laufe angeblich schlecht

Das neue Spiel im Universum von LoL ist wie Street Fighter und Tekken, erhält bald eine Closed Beta

Riot kennt man vor allem für League of Legends, doch sie wollen mit einem neuen Spiel die Gefilde eines neuen Genres erkunden. Mit einer neuen Closed Beta könnt ihr euch bald selbst überzeugen.

Um welches Spiel geht es? Schon länger ist 2XKO (früher Project L) bei Riot Games in Entwicklung. Als Fighting-Game ähnelt es zwar Street Fighter, orientiert sich aber eher an Tag-Fightern wie der Marvel vs. Capcom-Reihe oder Dragon Ball Fighter Z. Bald erscheint auch ein neues Spiel von Marvel in dem Subgenre.

Bisher gibt es für 2XKO kein konkretes Release-Datum, gespannte Fans können aber schon im September an einer Closed Beta teilnehmen, um das Spiel selbst testen zu können. Dafür hat Riot jetzt neue Informationen veröffentlicht und einen neuen Charakter angekündigt, den Arcane-Fans bestens kennen: Vi.

Video starten
LoL verrät mehr zum Gameplay seines Prügelspiels Project L – „Das Game sieht von Mal zu Mal besser aus“

Eine Beta und ein neuer Charakter

Im Zuge der kommenden Beta kündigte Riot an, dass Vi in 2XKO als spielbarer Charakter enthalten sein wird. Auf der EVO Las Vegas, einem Esport-Event im Kampfspiele-Bereich, wird sie erstmals spielbar sein. Wie man sie spielt und was sie so kann, wird man dann spätestens dort sehen. Die EVO Las Vegas findet vom 1. bis 3. August statt.

Wie Vi im Spiel aussiehen soll, seht ihr hier:

2XKO_Vi_Keyart (1)

Vi hat eine prominente Rolle in der Netflix-Serie Arcane und gehört zu den Protagonisten der Zeichentrickserie. Im Kontrast zu ihr steht Jinx, die bereits in 2XKO als Charakter enthalten war.

Wann ist die geschlossene Beta? Die geschlossene Beta von 2XKO erscheint am 09. September für Windows-PCs, PS5 und Xbox Series X|S sollen später folgen. Inhalte sollen dabei Cross-Save sein. Wenn ihr also später vom PC auf die Konsole wechselt, wird der Spielfortschritt übertragen.

Wie kann man an der Beta von 2XKO teilnehmen? Über die offizielle Website von 2XKO kann man sich anmelden und einen Zugang erhalten. Habt ihr schon an den vorherigen Play-Tests (Alpha Labs) teilgenommen, habt ihr automatisch Zugang zur Beta.

Sollte man sich das Spiel als LoL-Fan anschauen? Selbst wenn man keine Berührungspunkte mit Kampfspielen hat, lohnt sich ein Blick ins Spiel. Tag-Fighter sind allgemein gut für Anfänger gedacht und auch 2XKO hat Funktionen für diese. Es wird simpel ausführbare Kombos geben und auch die Inputs sind weniger komplex als beispielsweise bei Street Fighter.

Wer mal in das Genre reinschnuppern will, wird mit der Beta eine gute Möglichkeit haben. Als LoL-Fan kann man sich auf einen neuen Artstyle und eine neue Interpretation bekannter Charaktere freuen.

2XKO soll noch dieses Jahr erscheinen, ein konkretes Datum gibt es bisher aber nicht. Ob sich das Spiel mit den Genregrößen messen kann, wird man erst nach dem Launch sehen. Ein kleines Minispiel in LoL konnte MeinMMO-Redakteur Nikolas Hernes überzeugen: LoL bekommt ein neues Minispiel und das erste Level war so gut, dass ich es 6-mal durchgespielt hab

Quelle(n):
  1. 2xko.riotgames.com

WoW: Wer ist Xal’atath? Die ganze Story der neuen Antagonistin

Der neue Feind in World of Warcraft hat es faustdick hinter den Ohren. Wir verraten euch, wer Xal’atath eigentlich ist und was sie so gefährlich macht.

World of Warcraft befindet sich in der 10. Erweiterung. Mit „The War Within“. Dort geht es tief hinab in den Planeten, wo wir mit Irdenen zusammenarbeiten und uns gegen die Neruber stellen.

Doch Auslöser für das ganze Chaos, das sich langsam aber sicher entfesselt, ist eine sonderbare Elfe mit dem Namen Xal’atath, die auch im ersten Trailer zur Erweiterung prominent dargestellt wird. Aber wer ist das eigentlich? Ist das ein ganz neuer Feind? Muss man sie kennen?

Wir verraten euch die ganze Story von Xal’atath.

Hinweis: Wir haben den Artikel am 23.07.2025 mit neuen Infos zu Xal’atath aktualisiert. Das enthält auch die Story-Entwicklungen von Patch 11.2 Geister von K’aresh.

Video starten
WoW: The War Within – Alle großen Features der neuen Erweiterung

Was will Xal’atath?

Xal’atath hat viele Namen. Manche nennen sie nur „Die Schwarze Klinge“ oder die „Klinge des Schwarzen Imperiums“, für andere ist sie die „Heroldin der Leere“ oder „Herold von Dimensius“.

Xal’atath ist grundsätzlich eine Kreatur der Leere und gehört damit auch zur kosmischen Kraft der Leere. Die Leere hat das Ziel, letztlich alles zu verschlingen. Allerdings können die mächtigsten Kreaturen der Leere, die sogenannten Leerenfürsten („Void Lords“) sich nicht in der Realität manifestieren. Das ist nur möglich, wenn es ihnen gelingt, die Weltenseele eines Planeten zu verderben, etwa mit Hilfe der Alten Götter.

WoW Xalatath Artwork The War Within
Das offizielle Artwork zu Xal’ataths Design in The War Within.

Xal’atath hat also die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass die Weltenseele von Azeroth von der Leere erfüllt wird, um letztlich die Herbeirufung eines oder mehrere Leerenfürsten zu ermöglichen.

Alles, was sie tut, dient demnach letztlich dem Ziel, Azeroth zu verderben – vorausgesetzt, in The War Within zeigen sich nicht noch neue Motivationen.

Xal’atath in WoW: Legion

Die erste richtige Erwähnung von Xal’atath gab es in der Erweiterung „World of Warcraft Legion“. Hier kommen Priester, die sich auf Schatten spezialisiert haben, in den Besitz dieser Waffe. Xal’atath ist ein Dolch, der immer wieder mit dem Spieler-Charakter flüstert und ihm kleine Einzelheiten zur Vergangenheit erzählt.

Schon damals war klar: Xal’atath ist mächtig und sehr gefährlich. Ihre Einflüsterungen haben schon viele Leute zuvor in den Wahnsinn getrieben. Außerdem hat die Klinge den Ruf, immer genau dann zu verschwinden, wenn ihr Träger sie am meisten gebraucht hat.

In Legion passiert das nicht. Xal’atath wird, wie alle anderen Artefaktwaffen auch, am Ende lediglich dazu verwendet, das Schwert von Sargeras vom korrumpierenden Einfluss zu befreien und quasi das „Gift“ aus Azeroth zu ziehen. Verbraucht und ihrer Kräfte – vermeintlich – vollends beraubt, verschwindet die Klinge daraufhin aus dem Besitz des Schattenpriesters.

Xal’atath in alten Zeiten

Während Legion versuchen die Anhänger der Priester-Ordenshalle mehr zu den einzelnen Artefaktwaffen herauszufinden und offenbaren auch viele Einzelheiten zu Xal’atath. Sie hat bereits seit mehreren Jahrtausenden im Verborgenen agiert und ist immer wieder aufgetaucht, um verschiedene Vorfälle in der Welt zu manipulieren.

Sie verdarb den Verstand des Dschungel-Trolls Zan’do und brachte ihn dazu, einen C’Thraxxi-General aus seinem Schlaf zu wecken. Dieser brachte die Armeen der Aqir mit sich und zog gegen die Trolle in den Krieg. Obwohl die Aqir am Ende verloren, teilten sich die verbliebenen Truppen auf. Ein Teil dieser Gruppe entwickelte sich im Laufe vieler Jahrhunderte zu den Nerubern.

Die Tochter von Zauberer-Than Thaurissan benutzte die Klinge, um die Zwergenfeste Grim Batol zu verfluchen, die daraufhin viele Jahre später vom Schattenhammer-Klan und anderen Übeln heimgesucht wird und bis heute als verflucht gilt.

WoW Yshaarj Artwork
Xal’atath könnte eine Klaue vom Alten Gott Y’shaarj sein.

Die Menschenfrau Nataline Seline wollte die Klinge vernichten, doch Xal’atath manipulierte auch sie. Nataline erschuf einen Kult, um die Geheimnisse der Klinge zu ergründen. Xal’atath ließ Seline durch ihre eigenen Anhänger töten. Später wurde aus diesem Kult die Grundlage für den „Kult der vergessenen Schatten“.

Xal’atath und der Schattenhammerkult

Der Schattenhammerkult ist eine recht große Organisation auf Azeroth, die ihren Ursprung eigentlich auf Draenor hat. Der Oger-Magier Cho’gall wurde von einer Vision heimgesucht, bei welcher der ganze Kosmos vernichtet wird. Um diese Vision zu verhindern, gibt es nur eine Lösung: Die Leere muss herrschen. Cho’gall versammelte seine bleichen Orcs und gründete den Schattenhammer.

Als die Orcs auf Azeroth einfielen, hörten sie die Stimmen der Leere lauter als je zuvor – ein Beweis dessen, dass sie auf dem richtigen Pfad waren und ihre Bestimmung gefunden hatten.

Cho’gall begann daraufhin, die „Weisheiten der Leere“ in die Haut seiner bleichen Orcs zu schreiben, ihnen dann die Haut vom Leib zu ziehen und daraus ein Buch zu erschaffen. Dieses Buch, das „Twilight Canticle“ („Lobgesang des Zwielichts“), würde für viele Jahre sinnstiftend und zugleich Motivation für den Schattenhammerkult sein.

Hots Chogall 1
Cho’gall, der Oger, bevor er von der Leere korrumpiert wurde.

Die Existenz dieses Buches ist überhaupt der Grund, warum Nataline Seline sich aufmacht, um die „sonderbare Klinge“ zu finden, die angeblich von den bleichen Orcs in Ritualen auf Azeroth benutzt wurde – Xal’atath.

Cho’gall und seine Orcs besetzten eine Weile lang das Nordhain-Tal zusammen mit der Abtei. Es wird vermutet, dass sie dabei auch das „Twilight Canticle“ in der Abtei zurückließen. Das Buch fand so später seinen Weg in die Bibliothek von Sturmwind und sorgte dafür, dass viele Priester langsam vom Lichtglauben abfielen und dem Kult anschlossen.

So soll auch Bischof Farthing verdorben worden sein – das ist der Bischof, dem Schattenpriester später Xal’atath in der Artefakt-Questreihe entreißen. Wieder in einem Augenblick, als Xal’atath ihrem Träger die Hilfe verweigert.

Xal’atath in WoW: Saison der Entdeckungen

Noch recht neu ist, dass Xal’atath bereits in der Classic-Variante von WoW ihr Unwesen trieb – nämlich in der Saison der Entdeckungen. Diese Quests und Inhalte sind zwar neu, gehören aber zum offiziellen Kanon. Sie sind also Teil der Lore.

In der Tiefschwarzen Grotte („Blackfathom Deeps“) lebt ein großer Teil des Schattenhammerkults und verehrt ein „Kind der Alten Götter“ – die sonderbare Kreatur Aku’mai. Xal’atath flüsterte zu diesem Teil des Kults und verriet ihm, wie man Ausrüstung mit der Leere anreichern kann, um sie zu verzaubern und mächtiger zu machen.

Die Helden von Azeroth kommen hier zum ersten Mal mit der „Schattenhaften Erscheinung“ in Gestalt – eindeutig Xal’atath, selbst wenn das Spiel es nie zu 100 % bestätigt.

Xal’atath kooperiert mit den Helden von Azeroth und tauscht Teile ihres Wissens gegen magische Relikte oder Leistungen, die der Held erbringen muss. Während die Spieler dafür tolle Beute bekommen, mehrt Xal’atath im Hintergrund ihre Macht und baut zugleich ein vertrautes Verhältnis zu den Helden auf.

WoW Sylvanas Xalatath title
Sogar Sylvanas hielt die Klinge zeitweise in den Händen.

Warum half Xal’atath dem Priester?

Manch einer mag sich nun fragen, warum Xal’atath denn dem Schattenpriester überhaupt in Legion geholfen hat. Immerhin ist der Spieler-Charakter ja grundsätzlich „gut“ und versucht Azeroth zu retten.

Das ist allerdings recht einfach zu erklären. Xal’atath kann nicht zulassen, dass die Brennende Legion Azeroth übernimmt. Denn dann würde Azeroth am Ende von Sargeras vernichtet werden und damit auch die schlummernde Weltenseele.

Genau diese Weltenseele braucht die Leere allerdings, um sie selbst zu verderben und damit den Leerenfürsten Zugang zur Realität zu geben.

Xal’atath hilft im Kampf gegen die Legion, damit die Weltenseele nicht von Sargeras vernichtet wird und sie diese später selbst verderben kann. Und genau diese Anfänge werden wir mit hoher Wahrscheinlichkeit in „The War Within“ zu sehen bekommen.

Die Schwarze Klinge in Battle for Azeroth

In Battle for Azeroth tauchte Xal’atath ein weiteres Mal auf. Spieler nehmen die Klinge an sich und hören einmal mehr das Geflüster aus dem Inneren, das sie dazu veranlasst, der Klinge zu helfen. Man verzehrt Feinde, um Xal’atath ihre Kraft zurückzugeben und ihr danach bei „ein paar Problemen“ zu helfen.

Die Lösung dieser Probleme führt dazu, dass die Essenz von Xal’atath aus der Klinge befreit wird und sie den Körper einer Hochelfe für sich beansprucht. So kam Xal’atath zu dem Körper, den sie auch in The War Within hat.

Anschließend kehren wir zusammen mit der befreiten Xal’atath und der Klinge zurück an einen Ritualort. Hier spricht Xal’atath direkt mit dem Alten Gott N’Zoth und liefert den Helden schamlos aus. N’Zoth belegt Spieler daraufhin mit einem Buff, dem „Geschenk von N’Zoth“, wodurch der Alte Gott alles sieht, was die Spieler tun. Derweil öffnet Xal’atath in Elfengestalt ein Leerenportal und verschwindet durch dieses.

Die leere Klinge jedoch bleibt am Ort des Rituals zurück … zumindest solange, bis N’Zoth die Helden von Azeroth offen auffordert, sich seiner Herausforderung zu stellen und einige Leeren-Kreaturen zu bezwingen.

Doch der wahre Zweck dieser „Prüfung“ war nicht der Kampf gegen die Kreaturen, sondern die Klinge von einem Champion der Horde finden zu lassen.

Der Horde-Spieler übergibt die Klinge daraufhin an Sylvanas. Sylvanas wiederum reicht die Klinge an ihren General Nathanos Pestrufer weiter. Dieser fährt mit seinem Schiff auf das Meer, wird dabei von der Allianz verfolgt.

Doch auch das wurde von Xal’atath geplant, denn jetzt greift Königin Azshara ein. Sie reißt den Ozean auf, sodass die Schiffe zusammen mit der Klinge in das Naga-Königreich Naz’jatar stürzen und sie letztlich in den Besitz der Klinge kommt.

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Azshara besaß den Dolch Xal’atath – wenn auch nur kurz.

Azsharas Plan war es, mit der Klinge den Alten Gott N’Zoth zu töten, um von seinem Einfluss freizukommen. Immerhin kann die Klinge mächtige Wesen beherbergen und Leeren-Kreaturen großen Schaden zufügen.

Was Azshara aber offenbar nicht wusste: All das wurde von N’Zoth genau geplant und nur wegen seiner Bemühungen kam sie überhaupt in den Besitz des Dolches.

Azshara wird von den Helden aufgehalten, doch N’Zoth wird befreit. Er entführt die bewusstlose Azshara – zusammen mit dem Dolch – und beginnt damit, den Albtraum von Ny’alothe auf die Welt loszulassen.

Im nächsten Raid treffen wir wieder auf Azshara. Sie wird von einem Diener der Leere gefoltert. Als wir sie befreien, gibt sie die Klinge wieder raus und reicht sie an Furorion weiter. Dieser verwendet sie später, um die Hülle von N’Zoth zu verletzen. Es ist nicht ganz klar, was in diesem Augenblick geschieht, aber es sieht so aus, als würde die Klinge etwas aus „der Hülle saugen“ – vielleicht die Essenz des Alten Gottes.

Was danach mit der Klinge geschieht, ist unbekannt. Sie ist einmal mehr verschwunden.

Dragonflight und Xal’ataths Rückkehr

Einen weiteren Auftritt hatte Xal’atath in der Erweiterung Dragonflight. Sie arbeitet nämlich offenbar mit Iridikron zusammen, auch wenn das erst sehr spät offenbart wurde.

Der Schemen im Hintergrund zeigt eine Elfe. Das kann nur eine Bestimmte sein.

Als Iridikron in die Vergangenheit reist („Dämmerung des Ewigen“), holt er die Essenz von Galakrond. Das ist ein uralter Proto-Drache, der offenbar von der Leere verdorben wurde und nur ein einziges Ziel hat: Alles zu verschlingen. Die Helden müssen sich entscheiden, ob sie entweder Iridikron aufhalten oder aber den Bronzenen Aspekt Nozdormu retten.

Die Wahl fällt letztlich auf Nozdormu, sodass Iridikron die Essenz von Galakrond für sich beansprucht und daraufhin ein Leerenportal öffnet. In diesem Portal sieht man die Silhouette einer Elfe – Xal’atath.

Xal’atath in The War Within

In der Erweiterung The War Within beginnt Xal’atath damit, ihre Pläne in die Tat umzusetzen und als deutlich aktivere Antagonistin zu agieren. Sie schwört die Neruber auf ihre Ziele ein und hilft ihnen dabei, die nächste Stufe der Evolution zu erreichen.

Zusammen mit den Nerubern lockt sie die Magier von Dalaran in eine Falle und vernichtet die Stadt der Magier. Auch ein großer Teil der Bewohner der Stadt stirbt.

Auf K’aresh wird dann klar, dass Xal’atath nicht für den Leerenfürst Dimensius arbeitet. Obwohl sie als Heroldin von Dimensius bezeichnet wird, hasst sie Dimensius und setzt alles daran, ihn zu vernichten. Dafür unterstützt sie sogar die Champions von Azeroth im Kampf gegen den Leerenfürsten.

Doch diese Allianz ist nur von kurzer Dauer. Denn während des Kampfes werden die Heldinnen und Helden verraten und Xal’atath begeht einen Mord. Anschließend verschwindet sie und hat wohl einen Teil von Dimensius verschlungen, um selbst irgendwann die Macht eines Leerenfürsten zu besitzen.

Was ist Xal’atath eigentlich?

Die finale Frage bleibt bisher unbeantwortet. Aus der bisherigen Story ist nicht vollkommen ersichtlich, was für eine Kreatur die ursprüngliche Xal’atath gewesen ist, bevor sie ein Dolch und später den Körper einer Elfe bekam.

Es gab zwei Theorien, die beide verschiedene Indizien als Grundlage haben:

  • Xal’atath ist ein Alter Gott gewesen, ähnlich wie C’thun oder Yogg-Saron. Sie wurde allerdings schon früh von den anderen Alten Göttern verschlungen.
  • Xal’atath ist ein Stück des alten Gottes Y’Shaarj – eine Klaue von ihm, die letztlich in einen Dolch umgewandelt wurde.

Beide Theorien haben sich allerdings als falsch erwiesen, denn neue Informationen aus Patch 11.1.7 haben gezeigt: Xal’atath ist kein Alter Gott und auch kein Teil von Y’Shaarj. Sie ist ein eigenständiges Wesen, das den Alten Göttern sogar kritisch gegenübersteht und sie vernichten wollte.

WoW Azeroth Corrupted Old Gods Planet
Die Leere will Azeroth vollkommen verschlingen. Mit vielen Tentakeln.

Letztlich ist genau diese grundlegende Frage aber auch nicht so wichtig. Klar ist auf jeden Fall, dass Xal’atath mit der Leere im Bunde steht und vorhat, der Welt Azeroth etwas Schreckliches anzutun, das um jeden Preis verhindert werden muss.

Außerdem wurde Xal’atath irgendwann von Dimensius, einem der sagenumwobenen Leerenfürsten („Void Lords“) zu seinem Herold ernannt, als sie die Waffe „Leerengesang“ erhielt. Ihre Aufgabe ist demnach schon seit langer Zeit, den Weg für die Leerenfürsten zu bereiten – selbst, wenn sie diesem Pfad abgeschworen hat.
Wenn ihr mehr zur Story von World of Warcraft wissen wollt, haben wir die ganze Lore aller Warcraft-Spiele kompakt zusammengefasst.

Neues MMORPG will 2025 mit atemberaubender Grafik überzeugen, die ersten Tester zeigen sich begeistert

Das neue MMORPG Architect: Land of Exiles soll noch 2025 in Korea starten und auch später zu uns in den Westen kommen. Jetzt durften die ersten Tester das Spiel ausprobieren und zeigen sich begeistert.

Was ist das für ein MMORPG? Architect: Land of Exiles ist ein vielversprechendes neues MMORPG, das mit der Unreal Engine 5 entwickelt wird und visuell beeindrucken soll. Das Spiel stammt von den koreanischen Entwicklern Aquatree in Zusammenarbeit mit dem Publisher HiveIM und wurde erstmals auf der koreanischen Spielemesse G-Star 2024 vorgestellt.

Besonders die Bosskämpfe versprechen durch ein Action-Kampfsystem und farbenfrohe Effekte ein Highlight zu werden. Es gibt dabei einige Parallelen zu Throne and Liberty, was nicht nur an der Nutzung der Unreal Engine 5 und dem gleichen Ursprungsland liegt. Auch die geplanten Massenschlachten mit Hunderten von Spielern sind ein bekanntes Merkmal von Throne and Liberty.

Architect: Land of Exiles setzt auf eine echte offene Welt, in der Spieler mithilfe von Reittieren fliegen, schwimmen und klettern können. Eine fesselnde Geschichte mit Zwischensequenzen und Nebenquests soll ebenfalls geplant sein. Die Spielwelt soll durch Weltbosse und dynamische Events lebendig wirken und über die Interaktion mit Spielern und Monstern hinausgehen. All das durften die ersten Tester jetzt ausprobieren und die zeigen sich positiv.

Hier könnt ihr den Trailer sehen:

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Das neue MMORPG Architect: Land of Exiles präsentiert erstes Gameplay im Trailer

Positives Fazit der Tester

Wie lief der erste Test ab? Das neue MMORPG soll noch 2025 in Korea starten. Jetzt durften die ersten Tester im Rahmen eines Fokustests das neue MMORPG ausprobieren. Die Tester sollen laut Inven.co.kr bereits gut mit dem Genre vertraut gewesen sein, bevor sie ausgewählt wurden.

Der Test dauert zwei Tage, in denen die Spieler insgesamt die Möglichkeit hatten, 16 Stunden lang zu spielen und abschließend ihr Feedback an die Entwickler zu geben. Die Fokusgruppe zeigte sich dabei überwiegend positiv, was das MMORPG angeht.

Wie kam das MMORPG an? Die Tester waren sehr zufrieden mit dem neuen Spiel. Laut Iven.co.kr lobten die Spieler gleich mehrere Kernaspekte des MMORPGs, wie Dungeons, Rätsel und Bosskämpfe. Die Tester kamen nach dem 16-stündigen Test zu einem positiven Ergebnis.

Die gebotene Grafik kam bei den Testern gut an und vor allem die Charaktere und die Umgebungsgestaltung wurden mit 9 von 10 Punkten bewertet.

Auch die Rätsel sowie die Inhalte in der Luft und die Bosskämpfe gefielen den Spielern. Das Action-Kampfsystem wurde von den Testern als „ein sehr immersives Spielerlebnis“ beschrieben. Ein Tester sagte dazu auch noch: „Es ist selten, dass man ein Spiel findet, das die Steuerung eines traditionellen MMORPGs mit dem Spaß einer manuellen Steuerung verbindet.“

Die Entwickler wollen das MMORPG nun mit dem gesammelten Feedback der Tester verbessern und sollen laut Iven.co.kr für den 10. August 2025 den Release ihres neuen Trailers planen.

Ob die Entwickler schon bald einen groben Zeitplan für den Release bei uns im Westen oder gar ein genaues Datum verraten, bleibt abzuwarten. Hier orientierten sich die Entwickler wohl an vielen Genrekollegen und wollen erstmal in Asien Fuß fassen. Mehr über Architect: Land of Exiles erfahrt ihr hier: Neues MMORPG will 2025 mit atemberaubender Grafik überzeugen, kommt nicht ohne Haken

WoW: Endlich kennen wir Xal’ataths wahre Pläne

Die wahren Pläne von Xal’atath in World of Warcraft sind endlich bekannt. Wir wissen jetzt, was ihr großes Ziel ist.

Die Geschichte von The War Within erreicht mit dem nächsten Patch in WoW ihren Höhepunkt. Auf dem zersplitterten Planeten K’aresh geht es zum Kampf gegen den Leerenfürsten Dimensius und dessen Diener. Wir bekommen dabei unerwartete Hilfe – und erkennen zugleich, welche Ziele Xal’atath eigentlich verfolgt. Ihre wahre Motivation wird nämlich offengelegt.

Spoilerwarnung: Der Artikel enthält wichtige Story-Details zu Patch 11.2 Geister von K’aresh und dem Ende des Raids Manaschmiede Omega.

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Nur im Juli 2025: Diese 3 Mounts in WoW solltet ihr jetzt farmen

Was macht Xal’atath in Patch 11.2? Eine Besonderheit, die schon relativ früh auf K’aresh auffallen dürfte, ist die Allianz, die der Raumgänger schmiedet. Denn sehr zu Allerias Unzufriedenheit geht der Raumgänger einen Pakt mit Xal’atath ein, um die Beschwörung des Leerenfürstes Dimensius zu verhindern.

Das mag auf den ersten Blick sonderbar wirken, immerhin gingen die meisten von uns bisher davon aus, dass Xal’atath doch für Dimensius arbeitet. Allerdings scheint Xal’atath eher ein „gezwungener“ Handlanger zu sein und wenn wir eine Sache über die Dolch-Lady gelernt haben, dann den Umstand, dass sie Freiheit über alles andere setzt.

Daher ist Xal’atath auch mehr als bereit, die Verteidiger zu unterstützen. Dabei erfahren wir viel über die Astralen, die Mittler und auch die seltsamen Stoffe, die sie benutzen, um ihren Körpern Form zu verleihen.

Der YouTuber Bellular hat dazu ein interessantes Analyse-Video gemacht:

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Was passiert am Ende? Wie genau der Kampf gegen Dimensius ausgeht, ist noch nicht klar – das wird wohl erst der Kampf selbst und die darauffolgende Cut-Scene verraten. Allerdings haben wir aus dem Datamining schon viele Informationen erlangt, aus denen sich der grobe Verlauf der Story ableiten lässt:

Xal’atath unterstützt uns im Kampf gegen Dimensius und sorgt dafür, dass wir ihn vernichten können. Allerdings nutzt Xal’atath diesen Moment auch aus – sie hintergeht den Raumgänger und tötet ihn.

In einem Nachgespräch nach dem Kampf erfahren wir, dass Xal’atath dabei wohl auch die Essenz von Dimensius verschlungen hat. Alleria will verhindern, dass „Xal’atath zum neuen All-Verschlinger“ wird. Oder anders gesagt: Xal’atath hat offenbar vor, das mächtigste Wesen der Leere zu werden und sich über die anderen Leerenfürsten zu erheben. Das passt auch gut zu den neuen Story-Entdeckungen der Alten Götter.

Leerenfürsten arbeiten in der Regel nämlich nicht zusammen, sondern dienen nur einer Sache: Sich selbst. Die Leere verschlingt alles, bis nur noch die mächtigsten übrig sind. Das erkennt man auch im Bosskampf gegen Dimensius, denn dieser hat zwei „kleinere“ Leerenfürsten im Schlepptau, die von ihm bereits verschlungen wurden.

Wie geht die Story weiter? Da mit Patch 11.2 der Weg bereits für die nächste Erweiterung Midnight geebnet wird, dürften wir die Auswirkungen von Xal’ataths Machtzuwachs relativ schnell zu spüren bekommen. Denn Xal’ataths ultimatives Ziel, die Weltenseele von Azeroth zu erlangen, ist dann noch immer nicht erfüllt.

Klar scheint aber zu sein, dass wir Dimensius zwar bezwingen, aber damit nur Xal’atath weiter in die Karten spielen. Es ist eine Situation, in der wir gar nicht gewinnen können – denn wenn Dimensius nicht bezwungen wird, würde er auch Azeroth verschlingen.

Wie genau die Geschichte mit Midnight weitergeht, erfahren wir schon im nächsten Monat. Denn auf der gamescom 2025 wird die nächste Erweiterung vorgestellt und sogar das Intro-Cinematic enthüllt. Dann dauert es auch gar nicht mehr lange, bis wir endlich Zugriff auf das Housing haben …

Ich dachte ausgerechnet ein neues Soulslike sei zu leicht, doch dann wurde ich von fiesen Monstern und schönen Frauen verkloppt 

MeinMMO-Autorin Caro hat bereits ihre ersten Erfahrungen in dem neuen Soulslike WUCHANG: Fallen Feathers auf PS5 gemacht und sich durch dessen von einer Krankheit geplagten Welt gekämpft. Die Erwartungen waren groß, doch nach einigen Stunden zeigte sich, dass sie sich gar keine Sorgen machen musste.

Seitdem ich auf den Geschmack von Soulslike-Spielen gekommen bin, war ich definitiv bereit und gespannt, WUCHANG: Fallen Feathers von Leenzee Games zu testen.

WUCHANG: Fallen Feathers ist ein von der Soulslike-Community als vielversprechend angesehenes, neues Action-RPG, das zum Ende der Ming-Dynastie stattfindet. Es spielt im Land Shu, das neben kriegführenden Fraktionen auch von einer mysteriösen Krankheit, dem sogenannten Federwahn, geplagt wird, aus denen monströse Mutationen entstehen.

Ich schlüpfte bisher 15 Stunden lang in die Schuhe und eines der stylischen Outfits der namensgebenden Protagonistin Wuchang. Sie selbst ist auch von diesem Federwahn betroffen und auf der Suche nach einem Heilmittel für sich und ihre Welt. Mit dieser Prämisse machte ich mich auf, um die Welt dieses Landes zu erkunden, Monster abzuschlachten und das Geheimnis um Wuchangs Vergangenheit sowie die Krankheit zu lüften.

Ich bin definitiv kein Soulslike-Profi, aber ein großer Fan. Nach Titeln wie Elden Ring und dessen Spin-Off Nightreign hoffte ich auf einen Nachfolger, der diese gleiche Begeisterung in mir auslösen konnte. Und ich freue mich zu sagen, die Begeisterung für Fallen Feathers ist definitiv da – zumindest nach ersten Sorgen.

Zugegebenermaßen muss ich sagen, dass ich (nachträglich unbegründet) jeden einzelnen Aspekt in Fallen Feathers mit meinem geliebten FromSoft-Blockbuster verglichen und wie ein knauseriger alter Mann mit Gedanken wie „Das kenne ich aber anders“ zu kämpfen hatte. 

Hier nehme ich euch aber direkt vorweg – Nach kurzer Zeit im Spiel habe ich keinen weiteren Gedanken mehr an Elden Ring verschwendet, da mich Fallen Feathers so in seinen Bann gezogen hat.

Hier seht ihr den Trailer zu WUCHANG: Fallen Feathers, in dem Wuchang mit einer schönen Frau konfrontiert wird, die jedoch monströser wird als sie zunächst wirkt:

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Wuchang: Fallen Feathers – Neues Action-RPG aus China zeigt Bosskampf und Release-Termin

WUCHANG: Fallen Feathers ist unbarmherzig, aber wunderschön

Am Anfang des Spiels kam schnell eine gewisse Sorge auf, denn nach dem ersten Boss dachte ich mir: „Mist … das war echt einfach.“ Das würde sich im Kontext eines anderen Spiels vielleicht sogar positiv anhören, jedoch ist das nicht der Gedanke, den man nach einem Kampf mit einem Soulslike-Boss haben möchte. 

Aber gut, ich ließ mich weiterhin auf das Spiel ein. Und obwohl Wuchang neue Fähigkeiten erhielt und durch einen Skilltree und Zauber immer mächtiger wurde, wurde glücklicherweise auch das Spiel immer komplexer. Mit meinem steigenden Verständnis und Skill wuchs auch die Herausforderung, die ich begeistert mit offenen Armen empfing. Wo ich zunächst einen Boss im ersten Versuch legen konnte, wurden diese immer fieser und zu richtigen Hindernissen, an denen ich mir teilweise echt die Zähne ausbeißen konnte.

Ich wurde von mutierten Monstrositäten, verzauberten (und gleichzeitig verzaubernden) Frauen, aber auch von einer dämonischen Variante meiner selbst in den Boden gestampft, zermalmt, angespuckt, verschluckt, in Brand gesetzt oder durch einen giftigen Kuss gelähmt, bevor mir das Herz herausgerissen wurde. Ich hatte also eine grandiose Zeit.

Wuchang gegen die Fuchs-Lady
Wuchang kämpft gegen eine Fuchs-Lady.

Die Bosse und die dementsprechenden Kämpfe sind vielseitig und haben ihre eigene Identität. Besonders in Erinnerung blieb mir ein Kampf mit einer Kreatur, gegen die ich bestimmt 20 Mal angetreten bin, bis ich endlich verstanden habe, dass man die Umgebung gegen sie verwenden kann. 

Das frustrierte mich jedoch nicht, sondern gab mir einen äußerst erleuchtenden Glühbirnen-Moment, wodurch ich das Gefühl hatte, wirklich selbst für den Erfolg verantwortlich gewesen zu sein.

Die Welt, dessen Bewohner und Level sehen super aus

In meinen ersten Stunden in Fallen Feathers fiel mir auf, so wie vermutlich jedem mit Augen im Kopf, dass das Spiel grafisch sowie konzeptionell wirklich wunderschön ist. Nicht nur Wuchang und ihre Outfits, sondern vor allem auch die Umgebungen, sowie das Level-, Charakter- und Kreaturen-Design. Ich begab mich durch lichtdurchflutete Bambuswälder, düstere Höhlen, verzierte Tempel und Höllenlandschaften aus verrottenden Körpern und Fleischmutationen in giftigen Seen aus blubberndem Blut.

Es handelt sich nicht um eine wirkliche Open-World, da man recht linear durch die Welt geführt wird. Je mehr man jedoch aufdeckt und sich neue Wege für schnellere Navigation freitritt, (wortwörtlich), desto mehr Möglichkeiten gibt es, wie man weiterziehen kann. 

Es gibt im Spiel zwar auch die Möglichkeit, zwischen bestimmten Punkten hin und her zu reisen, doch die sind trotzdem recht spärlich. Daher muss man oft und lange die Beine in die Hand nehmen, was mit genug Anhaltspunkten auf dem Weg absolut in Ordnung ist. Die Reise kann sich ohne diese Punkte aber auch echt ziehen. 

An einer Stelle musste ich um die 2 Minuten ohne irgendein Hindernis bis zu einem Gegner rennen, was einmalig absolut okay ist, vor allem in einem so schön gestalteten Spiel wie Fallen Feathers.

Wenn man jedoch gegen einen Boss kämpfen muss, was durch das Soulslike-Genre oft mit mehreren Versuchen verbunden ist, wird der lange Weg spätestens nach dem fünften Mal anstrengend und leider auch frustrierend. Hier hätte ich mich über einen weiteren Speicherpunkt vor wirklich starken Gegnern gefreut.

Ausweichen und Timing wird zum Kernelement

Anstatt Blocken und Parieren ist vor allem das gezielte Ausweichen eines der wichtigsten Elemente in Fallen Feathers. Man entgeht dabei nämlich nicht nur Schaden, sondern sammelt dabei Energie, die sogenannte „Himmlische Macht“, die man für Zauber und Spezialangriffe nutzen kann.

Diese Energie lässt sich sammeln, denn besonders mächtige Zauber benötigen mehr Himmlische Macht. Wie viel man besitzt und welche Zauber wie viel von dieser Macht benötigen, wird im UI blau markiert. Außerdem ist das Sammeln dieser Macht mit einem kleinen Zaubergeräusch und haptischen sowie visuellen Effekten eine weitere nette Belohnung bei erfolgreichem Ausweichen.

Wuchang nutzt einen Zauber gegen einen Boss
Wuchang nutzt einen Zauber gegen einen Boss.

Passend zu den Angriffen mit Magie und Waffen kann man verschiedene Builds nutzen, die den eigenen Spielstil unterstützen. An Schreinen, die im Spiel als Ladepunkte, Teleportations- und Upgrade-Möglichkeiten dienen, kann man Wuchang aufleveln und durch den Skilltree verbessern. Hier gibt es auch die Möglichkeit, verschiedene Movesets und Waffentalente zuzuordnen, die im Kampf verwendet werden können.

Ich selbst habe zwar schnell meinen Favoriten im Langschwert und dem Klingenschritt gefunden, der sich mit der richtigen Tastenkombination als zuverlässige Methode erwies. Jedoch gibt es mit der großen Auswahl von 40 Zaubern und 5 Waffenklassen genug Möglichkeiten, sodass jeder Spieler etwas Passendes für sich finden sollte.

Hierbei gefällt mir besonders, dass dem Spieler so wenig Grenzen aufgestellt werden. Die Zauber funktionieren unabhängig von der ausgerüsteten Waffe, wodurch man für verschiedene Herausforderungen jederzeit eine neue Vorbereitung treffen kann, ohne seinen Build komplett zerschießen zu müssen. 

Auch der Skilltree unterstützt diese Freiheit und Builds, die nicht in Stein gemeißelt sind. Man kann nämlich alle gewonnenen Aspekte des Skilltrees ohne Kosten zurücksetzen, damit man so oft man will neue Spielweisen ausprobieren kann.

Riskantes Handeln wird belohnt

In Fallen Feathers gibt es ein „Dämon-System“, das Spieler belohnen, aber gleichzeitig auch bestrafen kann. Wenn sich in Wuchang zu viel Wahnsinn angestaut hat, werden ihre Angriffe deutlich stärker, jedoch wird sie gleichzeitig auch anfälliger und kann Schaden nicht mehr so gut einstecken.

Und wenn Wuchang in diesem Zustand des Wahnsinns stirbt, entsteht daraus eine weitere gefährliche Konsequenz – eine dämonische Version ihrer selbst, die man besiegen muss, um diesen Wahnsinn zu stoppen und das verlorene rote Quecksilber (die Währung zu Leveln und Handeln) zurückzuerlangen. Dieser Dämon ist jedoch keine Einbildung, sondern real. Und sie kämpft, aber nicht nur gegen mich, denn andere Gegner können sie auch sehen.

Ich hatte mehrere Momente, in denen ich den Dämon zu einer Gruppe von Feinden locken konnte, die dann von ihr zerfetzt wurden und mir trotzdem weiterhin rotes Quecksilber beschafften. Allerdings sollte man rechtzeitig bemerken, wann sich der Dämon wieder gegen einen selbst wendet, sonst ist dieses frisch gewonnene Quecksilber ganz schnell wieder weg, genauso wie die bereits davor beschlagnahmte Menge.

Wuchang und ihr innerer Dämon
Wuchang und ihr innerer Dämon.

Fallen Feathers bringt mich an meine Grenzen, aber ich will mehr

Bisher habe ich nur einen Bruchteil des Spiels erlebt und muss trotzdem erwähnen, dass es mich in bereits kürzester Zeit fesseln konnte. Ich fühle mich immer sicherer im Umgang mit Wuchangs Fähigkeiten und trotzdem lässt die Herausforderung keineswegs nach. 

Neben den packenden Kämpfen und der Welt ist es vor allem die Immersion, die mich so begeistert. Trotz der vielseitigen Umgebungen und Bosse ist stets die mysteriöse Krankheit des Federwahns präsent und zeigt sich durch korrupte Landschaften und dessen Bewohner.

Wuchang selbst ist mit diesem Federwahn infiziert. Aber anstatt zu mutieren, zieht sie ihre Kraft daraus, was für interessantes Gameplay sorgt. Es bleibt zudem spannend, ob und wie die Krankheit vielleicht doch mehr mit der Protagonistin macht, als ihr lieb ist.

Ich bin weiterhin gespannt, das Mysterium hinter dem Federwahn und Wuchangs Vergangenheit aufzuklären, egal wie viele Monster oder dämonische Frauen sich mir in den Weg stellen werden. Ich werde viel sterben, mich aufregen, schreien – aber das macht die Erfahrung für mich aus … und den Erfolg umso süßer.

Außer mir hat übrigens auch MeinMMO-Autor Ody WUCHANG: Fallen Feathers angezockt. Und er hat ebenfalls einiges dazu zu sagen.

Ody liebt vor allem die Parallelen zu Bloodborne

Obwohl ich mit Elden Ring nie wirklich warm wurde, so habe ich mich sehr gerne durch die gesamte Dark-Souls-Trilogie, Bloodborne und Sekiro gekämpft – teilweise sogar mehrmals. Vor dem ersten Anspielen hatte ich daher viele Fragen an WUCHANG: Fallen Feathers:

Welche Richtung wird das Gameplay einschlagen? Wird es eher Sekiro oder doch ein klassisches Action-RPG?

Wie schwer wird das Spiel wirklich sein? Entwickler Leenzee sagt selbst, dass ihr Spiel ein Soulslike sein soll – aber der Schwierigkeitsgrad schwankt auch innerhalb des Genres, teilweise ziemlich stark. 

Mit der Zeit habe ich meine Antworten gefunden: Statt Sekiro fand ich Bloodborne vor, aber mit einigen sehr spannenden Verbesserungen und Eigenheiten. Die Bosse hauen ordentlich rein, sie schlagen schnell und unerbittlich zu. Ihre Attacken fühlen sich aber selten „unfair” an. Mit der Zeit entwickelt man immer eine Strategie, die zum Sieg führt – und darum geht es ja bei solchen Spielen, zumindest mir.

Atmosphäre und Gegnerdesign haben mich ebenfalls sofort überzeugt. Die Welt fühlt sich so richtig melancholisch an: Hin und wieder fast schon einladend, zugleich aber verdorben und krank. WUCHANG: Fallen Feathers ist für mich ein gelungenes Soulslike, in dem ich jede Ecke der Spielwelt nach versteckter Lore erkunden und dabei die grotesken Gegner bezwingen will, die mir das Spiel entgegenwirft.

WUCHANG: Fallen Feathers erscheint am 24. Juli 2025 für den PC, Xbox und die PS5. Auch wenn es schon sehr bald ist, bin ich froh und dankbar, nicht warten zu müssen.

Nachdem ich diesen Bericht geschrieben habe, werde ich mich nämlich direkt wieder an meine Konsole setzen, da ich mit einem besonders fiesen Gegner nach bestimmt 20 Versuchen noch eine Rechnung zu begleichen habe. Wenn ihr mehr zu neuen Soulslikes im Jahr 2025 erfahren wollt, könnt ihr hier auf MeinMMO noch mehr Spiele kennenlernen: Ihr habt Elden Ring: Shadow of the Erdtree schon durch? Diese Soulslikes kommen 2025

Naruto bei Burger King: Alle Infos mit Goodies, Pre-Sale und Menüs im Überblick

Nach One Piece bekommt auch Naruto endlich eine Kollaboration mit Burger King. Unter bestimmten Voraussetzungen können Fans des Ninjas aus dem gleichnamigen Anime die Menüs eher bekommen.

Was ist das für eine Kollaboration? Vor Kurzem bestätigte Burger King auf seinen Kanälen in den sozialen Medien, dass es eine Kollaboration mit Naruto geben wird. Die Aktion ist ähnlich aufgebaut wie die zu One Piece, die es im letzten Jahr gab.

Für Fans von Naruto stehen die folgenden neuen Produkte zur Verfügung, die es nur im King Menü mit Pommes und einem Getränk gibt:

  • Naruto Whopper mit Beef Patty, Teriyakisoße, Röstzwiebeln, Käse und Orange-Bun
  • Naruto Whopper mit Plant-Based Patty, Teriyakisoße, Röstzwiebeln, Käse und Orange-Bun
  • Naruto Chicken Burger mit Chicken Patty, Teriyakisoße, Röstzwiebeln, Käse und Orange-Bun
  • Naruto Chicken Tortilla mit Chicken Patty, Teriyakisoße, Röstzwiebeln, Käse und Tortilla Wrap

Für die Naschkatzen unter euch gibt es zudem zwei Desserts: den Naruto King Fusion und den Naruto Sundae. Beide haben als besonderes Gimmick eine Orange-Karamell-Soße. Ob euer Restaurant in der Nähe teilnimmt, erfahrt ihr auf Burger King.

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Naruto Shippuden – The Movie 2: Bonds – Deutscher Trailer zum Anime-Film

Diese Gratis-Goodies gibt es im Naruto-Menü

Was gibt es als Goodies? Zu jedem der oben genannten Menüs gibt es ein schwarzes oder weißes T-Shirt. Dabei könnt ihr zwischen den Größen M, L und XL wählen. Auf dem Shirt sind Naruto und Sasuke zu sehen, wie sie sich bei Burger King einen Burger gönnen. Das Motiv könnt ihr im Titelbild dieses Artikels erkennen.

Wer kein Shirt will, kann sich eine von 8 Sammelfiguren aussuchen. Dabei stehen verschiedene Mini-Figuren aus dem Anime zur Verfügung. Welche Charaktere es gibt, seht ihr im folgenden TikTok-Beitrag:

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Es ist leider nicht möglich, die Figuren und Shirts einzeln zu holen. Dafür müsst ihr schon eines der entsprechenden Aktionsmenüs kaufen.

Wie kann man eher an ein Menü kommen? Eigentlich gibt es die Menüs erst ab dem 24. Juli 2025. Solltet ihr allerdings ein registriertes Mitglied bei MyBurgerKing sein, könnt ihr schon ab heute eines der limitierten Goodies sichern. 

Dazu müsst ihr den exklusiven Coupon nutzen, den es in der App gibt. Allerdings könnt ihr damit erst einmal nur die Menüs zusammen mit den Shirts bekommen. Die Figuren gibt es erst zum regulären Start am 24. Juli. 

Je nach Verfügbarkeit kann es sein, dass bestimmte Figuren vor anderen ausverkauft sind. Das könnte mit der Beliebtheit einiger Charaktere aus dem Anime zusammenhängen. Damit ihr eine Vorstellung habt, welche Anime-Helden beliebt sind aus Naruto, könnt ihr euch das Ergebnis der Umfrage auf MeinMMO ansehen: Naruto: Ihr habt uns verraten, wer euer Lieblingscharakter ist – Und es gibt 2 klare Favoriten

„Ich mag es nicht, wenn meine Geduld auf die Probe gestellt wird“ – Dreister Kommentar auf Steam offenbart: Valve hat ein Problem mit Clowns

Ein Spieler schreibt auf Steam einen lächerlichen Kommentar und verdeutlicht ein Problem, mit dem die Plattform schon länger kämpft.

Was ist das für ein dreister Kommentar? Ein Spieler fragte im Diskussionsbereich des kommenden Horror-Spiels „Inferius“ auf Steam, ob er das Spiel gratis bekommen könnte. Er sei ein ziemlich großer YouTuber mit 200 Abonnenten und könnte für eine gute Review bezahlt werden.

Außerdem würde er eine negative Bewertung abgeben, wenn er das Spiel nicht gratis erhalte. Rund 3 Tage nach dem Erstellen des Threads kommentierte er: „Ich mag es nicht, wenn meine Geduld auf die Probe gestellt wird.“

Einen Trailer zu dem Horror-Spiel auf Steam könnt ihr euch hier anschauen:

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Das Horror-Roguelike Inferius gibt im Trailer einen ersten Eindruck der Spielwelt

Steam hat ein Problem mit Clowns

Was ist das Problem? Der Steam-Nutzer möchte mit dem Post höchstwahrscheinlich trollen und die sogenannten Clown-Auszeichnungen farmen. Besonders die Aussage, er sei mit 200 Abonnenten ein ziemlicher großer YouTuber, wirkt für viele User auf Reddit wie ein offensichtlicher Hinweis auf seine Absichten.

Die Clown-Auszeichnung ist Teil der Steam Awards, die Spieler zu verschiedenen Inhalten (beispielsweise Rezensionen oder Community-Postings) auf der Plattform vergeben können. Mit den verschiedenen Awards können Spieler ausdrücken, was sie von dem besagten Inhalt halten – ein Herz-Reward zeigt etwa Zustimmung oder dass etwas ihr Herz berührt habe. Der Clown-Reward wird in erster Linie dafür genutzt, um zu zeigen, dass jemand den Inhalt lächerlich findet.

Der Verfasser des Steam-Beitrags im Community-Bereich von „Inferius“ möchte anscheinend provozieren und legt es mit seinem Troll-Kommentar bewusst darauf an, Clown-Awards zu erhalten – nicht, weil der besonders lustig ist, sondern weil er als besonders dreist, „dumm“ oder lächerlich wahrgenommen wird.

Diese Praktik wird auch als „Clown-Farming“ bezeichnet.

Was bringt das Clown-Farming? Wenn ein Inhalt auf Steam eine Auszeichnung erhält, bekommt der Ersteller des Inhalts einen Teil der Steam-Punkte gutgeschrieben, die für die Auszeichnung ausgegeben wurden.

Im Fall der Clown-Auszeichnung sollen Nutzer etwa 200 Steam-Punkte pro Award erhalten. Der betreffende Nutzer hat bei über 110 Clown-Auszeichnungen also ohne großen Aufwand über 22.000 Steam-Punkte verdient, von denen er sich im Punkteshop der Plattform jede Menge Profil-Hintergründe, Emoticons und Avatare kaufen kann. 115 Punkte entsprechen einem Kaufpreis von 1 Euro.

Die Clown-Auszeichnung steht schon seit längerem bei den Nutzern von Steam in der Kritik. Anfang des Monats berichteten wir auf MeinMMO etwa darüber, dass einige Gamer nun seine Abschaffung fordern: Ein Award von Steam ist so unbeliebt, dass tausende Spieler jetzt seine Abschaffung fordern