Beim neuen Rollenspiel The Blood of Dawnwalker auf Steam gibt es eine Mechanik im Spiel, die eure Familie bedroht, wenn ihr euch nicht beeilt.
Was hat es mit den 30 Tagen auf sich? Das neue Vampir-Spiel The Blood of Dawnwalker von Rebel Wolves, das zum Teil aus ehemaligen Entwicklern von Wichter 3 besteht, hat eine besondere Mechanik, die ihr immer im Hinterkopf behalten solltet. In dem Open-World-RPG geht es um Zeit, denn ihr habt nur 30 Tage und 30 Nächte, um euer Ziel zu erfüllen.
Schafft ihr es nicht, so gibt es Konsequenzen für eure Familie, wie die Entwickler auf X.com erzählen. Doch nicht jede Aktion kostet euch Zeit.
Hier könnt ihr den Trailer zu The Blood of Dawnwalker sehen:
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The Blood of Dawnwalker: Cinematischer Trailer für das neue Action-RPG mit Vampiren
Vorsicht vor den Quests
Wie funktioniert das System? Die Entwickler erklären in ihrem Beitrag auf X.com, dass man im Spiel nur 30 Tage und 30 Nächte Zeit hat, doch dabei handelt es sich nicht um einen kontinuierlichen Zeitfluss. Die Zeit soll nur voranschreiten, wenn man Quests oder gewisse Dialog-Optionen auswählt.
Wenn man kämpft, die Welt erkundet oder einfach AFK herumsteht, soll hingegen keine Zeit vorübergehen. Ihr könnt also getrost die Welt erkunden und tun, was ihr wollt, ohne eure Familie zu riskieren.
Die Quests und Dialoge, die die Zeit voranschreiten lassen, haben jeweils ein Stundenglas-Symbol, das anzeigt, wie viel Zeit sie von eurer Uhr nehmen. Ihr müsst also selbst entscheiden, ob ihr die Quest macht oder nicht.
Was geschieht, wenn die Zeit ausläuft? Die Entwickler haben zwar „Konsequenzen“ für die Familie eures Charakters angekündigt, solltet ihr nicht rechtzeitig euer Ziel erreichen, doch wie die genau aussehen, ist nicht bekannt.
In ihrem Beitrag betonen die Entwickler aber, dass eine Überschreitung der 30 Tage und Nächte nicht zu einem Ende eures Spielverlaufs führt. Wenn euch die Familie eures Charakters also nicht am Herzen liegt, könnt ihr die Mechanik auch getrost ignorieren.
Das Team eines Twitch-Streamers wurde im neuen Raid von Destiny 2 dramatisch besiegt. Der Boss hatte einen leeren Lebensbalken, aber fiel nicht rechtzeitig.
Um wen geht es? Der YouTuber und Twitch-Streamer Datto ist ein echter Destiny-Experte. Er ist bekannt für Guides und nützliche Infos zu den verschiedenen Inhalten des Spiels und erklärt etwa, wie ihr neue Waffen freischaltet oder wie die Mechaniken eines neuen Raids funktionieren.
Datto ist mit seinem Team zudem ein beständiger Teilnehmer an den World-First-Rennen eines neuen Raids und erreicht dabei regelmäßig Top-Platzierungen – auch wenn er das Rennen bislang noch nicht gewinnen konnte. Einige Male war der Content-Creator nur wenige Minuten hinter dem Siegerteam. Im Jahr 2019 scheiterte er beim Rennen des Raids „Krone des Leids“ (Forsaken) so knapp, dass er kurzzeitig sogar dachte, sein Team habe gewonnen (siehe Twitch).
Auch dieses Jahr nahm Datto mit seinem Team wieder an dem World-First-Rennen des neuen Raids teil, doch sie scheiterten an einem Boss auf dramatische Weise und mussten mit ansehen, wie sich ein anderes Team den Titel schnappte.
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Launch-Trailer von „Am Rande des Schicksals“ zeigt neue Erweiterung von Destiny 2
Bossgegner will nicht sterben und wiped das Team
Was ist dem Streamer und seinem Team passiert? Während des World-First-Rennens von „Die ewige Wüste“ hatten Datto und sein Team einen Run, bei dem der Lebensbalken des Bosses „Epoptes, Lord of Quanta“ komplett leer war. Trotzdem verlor das Team.
Bevor der Boss fiel, wurde das komplette Team gewiped. Anschließend sollten sie noch über 1,5 Stunden an jenem Boss hängenbleiben – wichtige Zeit, die im Rennen verloren ging. Zu dem Zeitpunkt lief der Raid bereits 8 Stunden. Die Szene des dramatischen Team-Wipes seht ihr hier:
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Während des Raids konnten die Teams selbst bestimmen, in welcher Reihenfolge sie die ersten drei Bosse besiegen, ehe es zum finalen Endboss geht. Epoptes war der erste Boss, den Dattos Team herausforderte. Als Zweites stellten sie sich Iatros, für den sie rund 4 Stunden benötigten. Den dritten Boss, Agraios, legten sie nochmals 7 Stunden später.
Insgesamt waren sie einfach zu langsam. Als Dattos Team beim dritten Boss war, gelang es dem ersten Team, den finalen Boss des Raids zu besiegen und sich den World-First-Titel zu sichern – Datto hatte zu dem Zeitpunkt schon lange mit einem möglichen Sieg abgeschlossen und dachte, das Rennen wäre schon lange vorbei.
Wohl wissend, dass sie das Rennen nicht mehr gewinnen können, legte das Team eine längere Pause ein, ehe sie sich dem finalen Boss stellten. Auch dieser sollte zwischenzeitlich mit einem leeren Lebensbalken das komplette Team niederstrecken (via Twitch).
Was ist das für ein Raid? Am Samstag, dem 19. Juli 2025, startete in Destiny 2 der neue Raid: Die ewige Wüste im sogenannten Contest-Mode.
Der neue Raid setzt die Schicksals-Saga fort, die mit der Kampagne von „Am Rande des Schicksals“ startete.
Die Vex von Maya Sundaresh betreten die Singularität, die in den leblosen Überresten von 3, einem Mitglied der Neun, entstanden ist. Die Hüter folgen den Vex.
Der Raid führt die Hüter in die ewige Wüste, einem seltsamen Ort, an dem Zeit und Raum verdreht sind.
Videospiele werden immer teurer. Gerade wollte Microsoft nachziehen, doch jetzt kommt die Kehrtwende. Der Preis bleibt auf 70 €.
Wie teuer darf ein gutes Videospiel sein? Diese Frage wird seit vielen Jahren schon diskutiert. Innerhalb der letzten Monate kristallisierte sich dann langsam heraus, dass der Preis wohl von 70 $ auf 80 $ steigen solle – also bei uns im Regelfall von 70 € auf 80 €. Das sorgte gleich für einige Kontroversen:
Zuletzt sollte Outer Worlds 2 das erste Spiel unter Microsoft sein, das einen Preis von 80 € verlangt. Etwas, das nun zurückgenommen wurde.
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Outer World 2 zeigt im Trailer wieder, wie eine überdrehte Zukunft aussieht
So wird der Preis wieder gesenkt: Gegenüber IGN teilte ein Sprecher von Microsoft mit:
Wir fokussieren uns darauf, den Spielerinnen und Spielern fantastische Welten zum Erforschen zu bringen und werden unsere Vollpreis-Releases zur Urlaubszeit, einschließlich von Outer Worlds 2, mit 70 $ bepreisen – das ist auf einer Linie mit den aktuellen Markt-Bedingungen.
Die Möglichkeit zur Kauferstattung oder Rückgabe soll es überall geben, um dann vom kleineren Preis zu profitieren, falls man Outer Worlds 2 bereits vorbestellt habe.
Dass ausgerechnet Outer Worlds 2 das erste Spiel von Microsoft für 80 $ sein sollte, kam gerade bei den Fans des Vorgängers nicht gut an. Immerhin hat das Spiel eine Story, die sich eher als Kapitalismus-Kritik versteht. Entsprechend negativ kam die Ankündigung auch bei den Fans an.
Microsofts Plan: Mehr Leute in den Game Pass locken durch teure Spiele
Der Publishing-Director von Baldur’s Gate 3, Michael Douse, hat zu den ganzen Vorfällen eine klare Meinung. Er schrieb auf X dazu:
Wie ich schon mehrfach gesagt habe, [Microsoft] will den Preis hoch ansetzen, damit der Game Pass im Vergleich dazu wertiger aussieht. Aber ich bin mir sicher, dass die Entwickler das nicht unbedingt lieben in einer Industrie, wo die Verkaufszahlen ein wichtiger Messwert für den Erfolg sind.
Die Meinung von Douse scheint demnach zu sein: Wenn Spiele im Preis steigen, entscheiden sich mehr Fans für den Game Pass. Daher ist es im Interesse von Microsoft, die Preise anzuheben, um mehr Leute in den Game Pass zu führen.
Microsoft hat gerade einen schweren Stand: Aktuell scheint Microsoft ohnehin in der Gunst der Spielerinnen und Spieler zu sinken. Nachdem das Unternehmen lange Jahre als der Heilsbringer gesehen wurde, gerade als Fans davon sprachen, dass Microsoft zum Beispiel Blizzard „aus den Klauen von Activision“ befreien wollte, ist diese Meinung inzwischen weitestgehend verschwunden. Große Kündigungswellen und auch die neue Preispolitik haben dazu geführt, dass das Ansehen immer weiter gesunken ist.
Gachiakuata ist einer der gehyptesten Animes in dieser Season. Die Autorin des dazugehörigen Mangas ist großer Fan eines anderen Kult-Animes – und verteidigt ihn sogar vor anderen.
Und obwohl die beiden Animes auf den ersten Blick kaum etwas gemeinsam haben, gilt Gachiakuta als Nachfolger von Soul Eater. Das liegt an mehreren Gründen (via Gachiakuta Wiki):
Kei Urana arbeitete als Assistentin an Fire Force mit. Der Manga stammt vom gleichen Autor (Atsushi Ohkubo), der auch für Soul Eater zuständig ist.
Sie soll ein großer Fan von Soul Eater sein, obwohl sie selbst nur an den Arbeiten von Fire Force beteiligt war.
Der Autor von Soul Eater, Ohkubo, sagte sogar selbst, dass Gachiakuta der geistige Nachfolger sei (via X). Er glaube sogar, dass Urana ihn mittlerweile übertroffen habe.
Soul Eater gilt als Kult-Anime unter Fans. Hier geht es um Schüler der Shibusen-Akademie mit Partnern, die sich in Waffen verwandeln können. Sie lernen dort, wie man die Seelen böser Menschen und Hexen jagt. Auch für MeinMMO-Redakteurin Jasmin Beverungen ist er perfekt, da er keine Jump Scares hat.
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Gachiakuta: Trailer mit deutscher Synchro des Animes
Autorin von Gachiakuta verteidigt Soul Eater
Was sagt die Autorin von Gachiakuta zu Hatern? Als Soul Eater sein 20. Jubiläum gefeiert hat, empfahl Urana, sich die dazugehörige Ausstellung anzusehen. Auf ihre Empfehlung hin redete ein User auf X den Anime zu Soul Eater schlecht. Das kam bei Urana alles andere als gut an. Sie verteidigte den Anime mit einem Kommentar:
Soul Eater : Gott
Geh du mal arbeiten.
Damit meint die Autorin, dass Soul Eater für sie einen hohen Status, quasi den Gott-Status hat. Der User mit der anderen Meinung solle sich lieber um seinen eigenen Kram kümmern. Viele Kommentierende glauben auch, dass damit gemeint sei, er solle sich überhaupt erst einmal einen Job suchen.
Die Antwort von der Schöpferin von Gachiakuta traf wohl so hart, dass der Hater daraufhin seinen Kommentar löschte. Urana wird dafür von anderen Fans gefeiert, wie sie den User in die Flucht schlug. In den Kommentaren schreiben viele, dass sie Gachiakuta sogar extra wegen des Kommentars anfangen zu lesen bzw. schauen.
Aktuell läuft der Anime von Gachiakuta wöchentlich auf Crunchyroll. Die Serie erscheint sowohl auf Japanisch mit deutschen Untertiteln als auch mit deutscher Synchronisation. Damit ihr immer im Blick habt, wann die neue Folge erscheint, könnt ihr euch den folgenden Artikel auf MeinMMO speichern: Gachiakuta: Wann ist der Release von Episode 3? Datum, Uhrzeit und Streamingdienste des Animes
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In Pokémon GO wurde ein neues Event angekündigt. Wollt ihr es nutzen, müsst ihr euch beeilen.
Was ist das für ein Event? Bei dem Event handelt es sich um den Fossil-Forschungstag. Es ist nicht der erste Forschungstag, der in Pokémon GO stattfindet. Jedes dieser Events besitzt einen anderen Fokus. Dieses Mal sind es Fossil-Pokémon. Bei Forschungstagen steht das Absolvieren von Feldforschungen im Vordergrund.
Das Event findet am Samstag, dem 2. August 2025 in der Zeit von 14:00 bis 17:00 Uhr statt. Ihr habt also nur 3 Stunden Zeit, um das Event zu nutzen.
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So sah das Pokémon GO Fest 2025 in Paris aus
Inhalte des Forschungstages
Welche Pokémon haben eine erhöhte Shiny-Chance? Schließt ihr Event-Feldforschungen ab, könnt ihr dabei Balgoras und Amarino als Belohnung erhalten. Beide Pokémon haben innerhalb des kurzen Events zudem eine erhöhte Chance, als Shiny zu erscheinen.
Wollt ihr die beiden Monster als Shiny ergattern, solltet ihr also möglichst viele Feldforschungen in der Zeit nutzen. Diese erhaltet ihr, wenn ihr PokéStops dreht.
Welche Pokémon gibt es in der Wildnis? Auch in der Wildnis wird es im Event Pokémon geben, die thematisch zum Schwerpunkt Fossil-Pokémon passen. Dabei könnt ihr die folgenden Monster finden und fangen:
Amonitas*
Kabuto*
Liliep*
Anorith*
Koknodon*
Schilterus*
Galapaflos* (seltener)
Flapteryx* (seltener)
Alle Monster in der Wildnis können auch als Shiny-Pokémon erscheinen. Die Chance darauf ist bei diesen Monstern jedoch nicht erhöht, sondern entspricht der regulären Chance, auf ein Shiny zu treffen.
Kostenpflichtige, befristete Forschung: Für 1,99 $ (also ungefähr 2 €) könnt ihr zudem eine befristete Forschung erwerben. Hier erhaltet ihr weitere Begegnungen mit Balgoras und Amarino als Belohnungen. Erwerbt ihr die Forschung als Hyper-Ticketbox im Webstore, dann bekommt ihr zusätzlich 3 Top-Beleber dazu.
Wuchang: Fallen Feathers ist als neues Soulslike auf Steam gestartet. Doch viele Spieler raten von einem Kauf ab, denn die Performance-Probleme des Spiels sind groß und das Soulslike läuft bei den wenigsten Spielern flüssig.
Mit Wuchang: Fallen Feathers ist ein neues Soulslike und Action-RPG auf Steam offiziell gestartet.
Laut SteamDB ist das Spiel in der Nacht vom 24. Juli 2025 direkt mit mehr als 100.000 Spielern gestartet. Doch die Rezensionen auf Steam fallen sehr negativ aus. Aktuell steht das Spiel bei mehr als 8.000 Bewertungen bei „äußerst negativ“: Nur 19 % sind positiv. Viele Spieler raten aktuell vom Kauf ab.
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Wuchang: Fallen Feathers – Neues Action-RPG aus China zeigt Bosskampf und Release-Termin
Performance-Probleme dank Unreal Engine 5
Was ist das Problem des Spiels? Viele Spieler sehen das Problem des Spiels in der Engine: „Unreal Engine 5“ und eine damit verbundene katastrophale Performance: Das Spiel läuft alles andere als flüssig, es kommt zu Frame-Einbrüchen, Grafikfehlern und Spielabstürzen. Alles Probleme, mit denen in der Vergangenheit fast jedes UE5-Spiel zu kämpfen hatte. So leidet etwa Oblivion Remastered bis heute unter üblen Performance-Problemen. Große Ausnahme: Black Myth: Wukong ist einer der wenigen UE5-Titel, die flüssig laufen.
Spieler klagen bei Wuchang ebenfalls über die fehlende Optimierung und entsprechend vernichtend fallen die Kritiken auf Steam aus.
Was sagen Spieler? Viele Nutzer, die das Spiel gekauft haben, raten aktuell vom Kauf ab und empfehlen, dringend auf ein paar Updates oder auf einen Sale zu warten. Im aktuellen Zustand wäre das Spiel viel zu teuer. So schreibt jemand auf Steam:
Kauft es nicht, wartet ab. Beobachtet die Bewertungen und Updates und schaut, ob die Leistungsprobleme behoben werden. Vielleicht kauft Ihr es bei einem starken Preisnachlass. Zum aktuellen Preis kann ich es nicht empfehlen.
Ein anderer Spieler ergänzt und verweist darauf, dass Black Myth: Wukong gut optimiert sei. Aus diesem Grund müsse man sich dann Wuchang nicht antun (auf Steam):
Ich weiß, dass ich kaum Zeit investiert habe, aber die Leistung von Wuchang ist miserabel. Wenn ich Wukong mit maximalen Einstellungen spielen kann, gibt es keinen Grund, warum dieses Spiel so aussehen und sich so spielen sollte.
Wie geht’s weiter? Die Rezensionen auf Steam fallen bisher äußerst negativ aus, daher dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis sich das Entwicklerteam zu den Problemen und Schwierigkeiten äußert. Bisher gibt es noch kein Statement und die Entwickler haben sich noch nicht zur Performance geäußert.
Welche Alternative gibt es zum Kauf? Seid ihr euch mit der Performance unsicher und wollt keine 50 Euro für das Spiel ausgeben, dann könnt ihr Wuchang: Fallen Feathers auch ohne Aufpreis im Game Pass testen. Hier fällt dann nur die Abogebühr von 11,99 Euro an.
The Elder Scrolls ist eine der bekanntesten Reihen, wenn es um Rollenspiele geht. Julian LeFay, ein legendärer Entwickler und Vater der Serie, ist jetzt verstorben.
Update vom 24. Juli 2025: Julian LeFay hat den Kampf gegen den Krebs verloren. Auf der Kickstarter-Seite seines jüngsten Projekts, The Wayward Realms, verabschiedet sich das Team mit herzerwärmenden Worten von einem der großen Urgesteine der Branche.
Julian LeFay war nicht nur ein Kollege – er war ein Visionär, der auf fundamentale Weise die Games-Industrie, wie wir sie heute kennen, mit geformt hat. Als Vater von Elder Scrolls leitete er die Erschaffung legendärer Spiele wie Elder Scrolls I & II: Arena, Daggerfall und Battlespire. Seine Pionierarbeit hat den Grundstein für Open-World-RPGs gelegt und zahllose nachfolgende Entwickler und Games beeinflusst. […]
Julians Einfluss geht weit über unser Studio hinaus. Er hat die Leben von Millionen Spielern auf der ganzen Welt berührt und zahllose Entwickler dazu inspiriert, die kreativen Grenzen zu verschieben. Julians Vermächtnis wird weiterleben, in jeder Welt, in jeder Quest und jedem Moment des Staunens, den Spieler in The Wayward Realms erfahren werden.
Wie wichtig das Werk von Julian LeFay auch für vieler Spieler war, belegen die Abschiedsworte aus der Community.
BuccaneerRex erinnert sich auf Reddit zurück: „Ich im Jahr 1996: ‚Moment mal … man kann die Maus bewegen und sie schwingt das Schwert? Das ist das Erstaunlichste, was ich je gesehen habe.‘ Danke für die jahrzehntelange Freude, du absolute Legende.“
RedTuesdayMusic schreibt auf Reddit: „Ich kann gar nicht beschreiben, wie wichtig Elder Scrolls für mein Leben war. […] LeFay hat maßgeblich dazu beigetragen, meine Kindheitsträume wahr werden zu lassen, und ich würde ihn in Walhalla ehren, obwohl er der falsche Nord (Däne!) ist. Na ja, dann muss ich ihn eben unter den Tisch trinken. SKÅL!“
Auch BaxterBragi nimmt auf Reddit Abschied: „Ruhe in Frieden, Julianos, Gott der Magie.“
Dem kann sich MeinMMO nur anschließen.
Originalmeldung vom 17. Juli 2025: Um welchen Entwickler geht es? Julian LeFay gehört zu den Urgesteinen der Videospielgeschichte. Im Jahr 1987 fing er bei der Firma Bethesda an und entwickelte dort die ersten Elder-Scrolls-Teile mit.
Als Projektleiter der Elder-Scrolls-Ableger Arena, Daggerfall und Battlespire war er für viele Elemente der Spiele zuständig und legte den Grundstein der Serie. Von Fans und Bethesda selbst wurde er als „Vater von The Elder Scrolls“ betitelt. In 1998 verließ Julian LeFay Bethesda (uesp.net).
Im Jahr 2019 gründete er mit seinem engen Freund Ted Peterson und anderen Entwicklern das Studio OnceLost Games.
Was ist nun los mit LeFay? In einem YouTube-Video redet der Creative Producer von OnceLost Games über LeFays Zustand. Dort heißt es: Der legendäre Entwickler kämpfe seit einigen Jahren gegen den Krebs. Er möchte sich von der Industrie zurückziehen und seine verbleibende Zeit mit seinen Liebsten verbringen.
Im Video seht ihr den Gameplay-Trailer zum Projekt, an dem LeFay zuletzt gearbeitet hat:
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Der Gameplay-Trailer zu The Wayward Realms zeigt erste Szenen des neuen RPG von OnceLost Studios
Sein letztes Projekt soll „Das große RPG“ werden
Was war LeFays letztes Projekt? Das Studio OnceLost Games arbeitet an einem Rollenspiel mit dem Namen The Wayward Realms (waywardsrealms.com). Ted Peterson schreibt Folgendes über das Projekt und der Leidenschaft, die Julian LeFay in das Spiel gesteckt hat:
Selbst angesichts dieser Herausforderung hat Julians Hingabe an The Wayward Realms und an euch, unsere Community, nie nachgelassen. Unermüdlich hat er daran gearbeitet, sicherzustellen, dass seine Vision von „Dem großen RPG“ weiterlebt. Doch nun muss Julian sich aus gesundheitlichen Gründen von OnceLost Games zurückziehen, um seine letzten Momente im Kreis seiner Liebsten zu verbringen.
Peterson lädt Fans ein, Gedanken, Gebete, Erinnerungen oder Geschichten über den Einfluss, den LeFays Leben und Werke ausgewirkt haben, zu teilen. Er sagt: „Eure unterstützenden Worte bedeuten mehr, als ihr euch vorstellen könnt, nicht nur für Julian, sondern für uns alle, die das Privileg hatten, an seiner Seite zu arbeiten.“
Vermutlich hat jeder Gamer ein Spiel, an das er sich Jahrzehnte später noch erinnert. Dieses eine besondere Spiel, das ihn bis ins Knochenmark geprägt hat, ihm alles beigebracht hat und sein Herz bis heute erwärmt, wenn man an diese Zeit zurückdenkt. Für unsere Video-Produzentin Anna Alberg ist es Tibia. Willkommen zu einer kleinen Zeitreise für die MMORPG-Themenwoche!
Ich werde nie vergessen, wie ich damals neben meinem Cousin auf dem Stuhl saß und ihm fasziniert zugeschaut habe, wie er Tibia zockt. Ich war 10 Jahre alt und lebte zu der Zeit noch in Polen. Tibia war im Jahr 2004 das erste Online-Game, mit dem ich in Berührung kam.
Klar spielte ich davor schon diverse Spiele wie „Die Sims“, „Pizza Connection 2“ oder „Gothic 2“, aber weil das Internet damals eine Seltenheit in meinem Land war, konnte ich nur davon träumen, mit anderen Menschen online zu spielen. Als ich 2006 mit meinen Eltern nach Deutschland gezogen war und wir endlich Internet hatten, lud ich ohne lange zu überlegen sofort Tibia herunter.
Wer schreibt hier? Anna Alberg produziert seit Oktober 2021 Videos für MeinMMO und ist eine Gamerin durch und durch. Nach der Zeit in Tibia spielte sie viele Jahre League of Legends und war stets bemüht ihren Diamond-Status zu behalten – bis „AD Carrys“ so unspielbar waren, dass sie einfach gequittet hat – Ja, sie neigt ab und an dazu, „salty“ zu sein.
Nach LoL widmete sie sich World of Warcraft und war seit Legion in jedem Addon mit an Bord. Zurzeit versucht sie die Lücken in diversen RPGs zu füllen und ist für jedes gute Survival-Spiel zu haben.
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Tibia: Teaser-Trailer zeigt Gameplay der neuen Monk-Klasse
Die unterirdische Höhle ohne Ausgang
Mein erster Charakter hieß „Klein Maedchen“ – total klischeehaft, ich weiß. Ich konnte noch nicht mal richtig Deutsch und schon gar nicht Englisch, was es nicht einfacher gemacht hat, da das Spiel komplett auf Englisch war. Zusätzlich war ich ein totaler Noob und habe mir einen Server ausgesucht, der Free-PvP unterstützte – ich hatte keine Ahnung, was das bedeutet. Aber dazu kommen wir noch.
Es gab damals keinerlei Einführung oder Tutorial und so streifte ich durch das Anfangsgebiet Rookgaard und bezwang in der Kanalisation meine ersten Gegner: die Ratten. Mit der Zeit traute ich mich auch mal in den Bereich außerhalb der Stadt und gelang an eine Öffnung in der Erde, auf die ich sehr mutig draufklickte. Immerhin war ich ja schon ein paar Level gestiegen und hatte etwas Ausrüstung.
Ein neuer Screenshot aus der derzeitigen Tibia-Version. Die Ratten sind immer noch da, wo sie einst waren.
Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie groß meine Verwirrung war, als ich zurückwollte, es aber keine Leiter nach draußen gab. Und da war ich, gefangen, mitten in einer Trollhöhle. Ein Spieler kam mir entgegen und ich fragte ihn verzweifelt um Hilfe. Er schrieb mir dann nur „use rope“ und verschwand wieder auf die Oberfläche. Ich glaube, ich verbrachte gut ein paar Stunden da unten, bis ich ein Seil fand und lernte, wie ich es benutze.
Andere Spieler wollten mein Loot
Tibia hat mich knallhart auf jedes folgende Spiel vorbereitet. Es brachte mir bei, wie ich Macros anlege, weil man jeden Zauber im Chat schreiben musste, um diesen zu nutzen. Es zeigte mir auch die toxische Seite der Gaming-Community, als ich in eine Falle lief, die andere Spieler aufgestellt hatten.
In den frühen Tibia-Versionen konnte man sich nämlich gegenseitig blocken. Man kam also an einem anderen Spielercharakter nicht vorbei, wenn es keinen Platz links oder rechts gab. Vor allem enge Tunneln oder Türme waren die perfekte Orte für eine Spieler-Falle, und wenn man starb, konnten andere das gesamte Inventar looten. Mich selbst hat es erwischt, als mich ein paar Spieler zu einem Turm mit starken Gegnern lockten, nur um mir dann den Weg zu versperren.
Ich lernte aber auch sehr viele nette Spieler kennen und auch meine erste große „Internetliebe“. Ihm bin ich begegnet, als ich in Tibia erstmals versuchte, Brot zu backen, er brachte es mir bei. Seitdem war er stets mein Begleiter und erklärte mir vieles im Spiel. Auch meine fragwürdige Serverwahl, die ich schon bald am eigenen Leib erfahren durfte.
Das Grindfest vom 21. bis 27. Juli In dieser Woche erwarten euch jeden Tag spannende Artikel rund um das Thema MMORPG. Mit dabei: eine Zeitreise durch die Geschichte der Online-Rollenspiele, aber auch nostalgische Rückblicke, Streaming-Abende, Interviews, Kolumnen und Analysen.
Wenn man ein gewisses Level erreichte, konnte man Rookgaard verlassen und auf die Hauptwelt reisen. Und obwohl mein Freund versuchte, mich davon abzubringen, entschied ich mich für die Stadt Thais und wurde in einen Tempel teleportiert. Nachdem ich den geschützten Bereich verlassen hatte, stürzten sich blutrünstige Spieler auf mich, und das immer und immer wieder.
Vor diesem Depo in Thais verbrachte ich sehr viele Stunden, damals war es überfüllt mit anderen Spielern.
Ich schaffte es nicht mal, die frisch bereiste Stadt ordentlich zu erkunden. Tja, der Charme des freien PvPs. Das war das Ende von „Klein Maedchen“ und ich erstellte mir zusammen mit meinem neuen Kumpel einen Charakter auf einem friedvollen Server – diesmal war ich viel besser vorbereitet.
Tibia war für einen Einsteiger wie mich wirklich ein Hardcore-MMORPG. Ich lernte es direkt auf die harte Tour und … liebte es. Jedes weitere Spiel aus dem Genre, das ich ausprobiert habe, wie zum Beispiel Metin 2, fühlte sich im Vergleich viel zu einfach an. Also blieb ich Tibia treu.
Es war eine wunderschöne Zeit, die ich für immer in meinem Herzen behalte. Erinnerungen, die mir bis heute ein Lächeln auf das Gesicht zaubern. Durch Tibia lernte ich Englisch und entdeckte meine Leidenschaft für Online-Spiele. Dafür bin ich bis heute dankbar.
Einer der besten Zauber in Baldur’s Gate 3 wird von kaum jemandem benutzt. Dabei muss man nur einmal sehen, wie nervig Feinde ihn verwenden.
In Baldur’s Gate 3 gibt es eine Vielzahl an Zaubern und Fähigkeiten. Viele davon gelten als besonders ikonisch und werden quasi in jedem Run gewählt, weil ihre Effekte mächtig oder eindrucksvoll sind. Doch manch ein Zauber bleibt dabei auch auf der Strecke und wird niemals verwendet. Einfach nur, weil er auf den ersten Blick (ha!) nicht so interessant klingt, wie andere Zauber. Die Rede in diesem Fall ist von Eyebite.
Ein langer Talk zum nächsten Baldur’s Gate könnte auch interessant sein:
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D&D in der Krise: Was wird jetzt aus Baldur’s Gate 4? Der GameStar Talk im Video
Was ist das für ein Zauber? Der Zauber „Eyebite“ ist ein Zauber der Stufe 6, also einer der mächtigsten, die im Standard-Spiel ohne Mods zu erlangen sind. Der Zauber verwandelt die Augen des Charakters und stattet sie mit Zähnen aus – zumindest laut Beschreibung. Das verleiht dem Charakter im Anschluss die Möglichkeit, mächtige Debuffs auf Feinde in Sichtweite zu legen.
Das Besondere an dem Zauber: Der Zauber hält bis zu 10 Runden an, sodass ihr jede Runde eine andere Variante des Zaubers wählen könnt, um andere Feinde zu verängstigen, mit Krankheit zu belegen oder einzuschläfern. So könnt ihr im Grunde in jedem Zug einen Gegner ausschalten oder für Angriffe eurer Verbündeten besonders anfällig machen.
Warum nimmt kaum jemand Eyebite? Das wird im Subreddit von Baldur’s Gate 3 diskutiert. Als primären Grund, warum kaum jemand den Zauber Eyebite nimmt, nennen viele die mangelhafte Erklärung des Zaubers. Denn nur aus der Beschreibung heraus ist es schwer zu begreifen, was der Zauber im Detail macht oder was der Nutzen davon ist. Das wirkt vor allem langweilig, wenn man viele starke Alternativen hat, die man sofort begreift.
„Ist die Beschreibung von Eyebite nicht unglaublich schlecht? Vielleicht denken sich viele Leute einfach ‘Ich verstehe nicht, was dieser Zauber genau macht, also nehme ich lieber etwas, von dem ich weiß, dass es fantastisch ist.’“ – brasswirebrush
„Was mir Eyebite wirklich schmackhaft gemacht hat, war der Kampf im Dungeon von Cazador, als dieser Skelett-Typ es die ganze Zeit benutzt hat. Wenn etwas so nervig ist, muss man es einfach selbst benutzen!“ – icky-sticky
Viele glauben aber auch, dass Eyebite vor allem verliert, weil man zu dem Zeitpunkt, wo Eyebite zur Verfügung steht, bereits so mächtig ist, dass ein Schadenszauber einfach die bessere Wahl ist.
„Die ehrliche Antwort? Auf dem Level kannst du so ziemlich jeden Gegner vaporisieren, auf das du es sonst zaubern würdest, indem du einfach einen Schadenszauber benutzt.“ – Bloodygaze
„Es sind Opportunitätskosten. Warum solltest du „Einzelziel beeinträchtigen“ zaubern, wenn der gleiche Zauber-Slot auch dafür genutzt werden könnte, um „Armee auslöschen“ oder „Beschwöre unsterbliches Mörder-Elementar“ zu wirken?“ – ThePowerOfStories
Viele merken allerdings an, dass Eyebite sich gerade auf höheren Schwierigkeiten durchaus lohnt. Besonders hartnäckige Feinde, die man nicht in einer Runde bezwingen kann, lassen sich damit auf Distanz halten oder so stark einschränken, dass sie gar keine Bedrohung mehr darstellen. Wer um den Zauber bisher einen Bogen gemacht hat, sollte sich seine Vorteile mal genauer anschauen. Eine andere Schwäche des Spiels regt manche Leute auf – denn ein Feature ist nicht gut umgesetzt.
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Die Twitch-Streamerin Ironmouse verließ ihre Talentagentur VShojo, nachdem sie Vorwürfe gegen das Management erhoben hatte.Jetzt folgen ihr andere Streamer.
Warum stellt sich Ironmouse gegen ihr Management? Die Twitch-Streamerin Ironmouse ist eine VTuberin. Sie zeigt nicht ihr echtes Gesicht, sondern hat einen Avatar erstellt, der für sie in Erscheinung tritt. Es gibt Managements, die sich extra mit VTubern beschäftigen.
Bei einem der Managements in den USA war Ironmouse unter Vertrag: VShojo. Doch vor kurzem veröffentlichte Ironmouse ein Video auf ihrem YouTube-Kanal, in dem sie behauptete, VShojo hätte ihre Spendengelder veruntreut. Spendengelder in Höhe von über 400.000 Euro, die die Twitch-Streamerin für die Immune Deficiency Foundation (IDF) gesammelt hatte.
Wir haben bei VShojo um Stellungnahme gebeten. Sobald MeinMMO eine Aussage vorliegt, erfahrt ihr es auf unserer Seite.
Da Ironmouse selbst an einem Immundefekt leidet und somit häufig krank ist, hatte sie sich selbst an die Organisation gewandt und Hilfe erhalten. Diese Unterstützung wollte sie mithilfe von Spenden zurückgeben, weswegen sie die angebliche Veruntreuung besonders hart getroffen haben soll.
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VTuber – was sind sie & woher kommen sie?
„Nie gedacht, dass ich diese Worte sagen würde“
Andere VTuber folgen Ironmouse: Auch behauptet Ironmouse, dass sie selbst auf Bezahlung durch ihr Management, warten würde. Etwas, was nun ebenfalls andere VTuber behaupten.
Kuro schrieb auf X, dass er sich bereits über eine Woche bevor das Video von Ironmouse veröffentlicht wurde, dafür entschieden hatte, die Talentagentur zu verlassen.
Projekt Melody bestätigte auf X ebenfalls ihr Ausscheiden aus VShojo und meinte noch: „Ich bin mehr als am Boden zerstört über das, was passiert ist, und ich hätte nie in einer Million Jahren gedacht, dass ich diese Worte sagen würde.“
Kson, eine VTuberin, die sowohl englischsprachigen als auch japanischen Content macht, sprach in ihrem Stream darüber, dass sie angeblich seit September 2024 von VShojo nicht bezahlt wurde. Zuletzt gab sie noch live im Stream bekannt, dass sie das Management verlässt (Ausschnitt auf YouTube) und schon vorher mit dem Gedanken gespielt hatte.
Ironmouse sammelt erneut Spenden: Nachdem Ironmouse erfahren haben soll, dass die Spendengelder angeblich nicht von VShojo an die IDF überwiesen worden sein sollen, rief die Twitch-Streamerin zu einem erneuten Spenden-Run auf. Gestern sind über 700.000 US-Dollar zusammengekommen, obwohl ursprünglich ein Ziel von 10.000 US-Dollar gesetzt war. Ihre Freude darüber teilte Ironmouse auf X:
Am 22. Juli erschien Wildgate auf Steam und für PS5 sowie Xbox Series X|S. Das ist ein neuer Multiplayer-Shooter, der von Moonshot Games entwickelt wird – ein Studio, das zur Spieleschmiede Dreamhaven gehört, die vom ehemaligen Blizzard-Mitgründer Mike Morhaime ins Leben gerufen wurde.
Worum geht es in Wildgate? In Wildgate schlüpft ihr in die Rolle einer Space-Crew, die ihr Raumschiff in der Ego-Perspektive durch prozedural generierte Maps steuert und das wertvollste Objekt des Universums sucht: das Artefakt.
Wer als Erstes alle Gegner besiegt oder mit dem Artefakt durch das namensgebende Wildgate entkommt, der geht als Sieger hervor.
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Wildgate zeigt Gameplay im Trailer, sieht aus wie eine Mischung aus Sea of Thieves und Overwatch
Hero-Shooter trifft auf Sea of Thieves im Weltall
Was zeichnet Wildgate aus? Ihr verbringt die etwa 20-minütigen Matches nicht nur in eurem Raumschiff, sondern erkundet verschiedene Himmelskörper auf der Suche nach dem Artefakt und Loot, mit dem ihr euren Weltensegler verbessern könnt.
Vor Beginn eines Matches wählt ihr zudem einen Helden aus, der mit passiven Fähigkeiten perfekt für bestimmte Rollen der Weltraumpiraterie zugeschnitten ist, etwa das Verteidigen des eigenen Schiffes. Ihr seid nämlich nicht die einzigen, die auf der Jagd nach dem wertvollen Artefakt sind. Immer wieder trefft ihr auf andere Raumschiffe, die ebenfalls von Spielern manövriert werden.
In bester „Sea of Thieves“-Manier versucht ihr natürlich, den Sternenkreuzer eurer Kontrahenten mit verschiedenen Kanonen zu kentern oder euch als Weltraum-Piraten auf das Schiff zu begeben und euch den Sieg mit klassischer Shooter-Action und Waffengewalt zu krallen. Dabei dürft ihr aber nicht die Wartung eures eigenen Schiffes vergessen und müsst Feuer löschen und Schäden reparieren.
Fans wollen Wildgate vor Concords-Schicksal bewahren
Wie kommt Wildgate an? Wildgate konnte bereits am Release-Tag rund 7.800 Spieler auf Steam verzeichnen. Über 700 davon hinterließen eine positive Bewertung, das sind rund 88 Prozent aller abgegebenen Reviews. Die Rezensionen sind dabei voll des Lobes, sprechen etwa von dem „größten Spaß seit Jahren“ und bezeichnen den Shooter als eine „erfrischende Veränderung“.
„Das beste PvP-Multiplayer-Spiel seit Jahren. Bitte lasst dieses Spiel nicht sterben.“ – via Steam
„Wildgate erinnert mich an die Zeiten, als FPS-Spiele sich fast magisch, interessant und ein bisschen eigenwillig anfühlten – und nicht wie ein ständiger Kampf gegen ein Matchmaking-System um Rangpunkte, mit voreingestellten und überstrapazierten Strategien.“ – via Steam
„Dieses Spiel ist definitiv eure Zeit und euer Geld wert. Wildgate hat mich auf eine Weise gefesselt, wie es seit dem ursprünglichen Overwatch im Jahr 2016 kein Spiel mehr getan hat. Die Charaktere sind einzigartig und sympathisch, das Gunplay ist wirklich gut (sowohl im Schiffskampf als auch zu Fuß).“ – via Steam
„Hier steckt jede Menge Potenzial drin. Eine wirklich frische PvP-Erfahrung mit überraschend viel Tiefgang für eine Erstveröffentlichung.“ – via Steam
Da das Spiel bei den Spielern so gut ankommt, wünscht sich die Community natürlich den Erfolg des Space-Shooters und möchte verhindern, dass dieser schnell stirbt. Nachdem die Rezensionen in den ersten Stunden nach Release durchwachsen ausfielen, rief ein Fan im Subreddit des Spiels dazu auf, eine positive Review zu schreiben. Auf Steam sind einige Rezensionen mit dem Kern „Bitte stirb nicht“ zu finden.
Kritik gibt es bei Wildgate in erster Linie für den Ingame-Shop. Außerdem merken einige Spieler an, dass es Solo nicht so viel Spaß mache wie mit Freunden, weil Absprache und Teamplay sehr wichtig seien.
Der Twitch-Streamer und E-Sport-Enthusiast HandofBlood hat den Esports World Cup kritisiert und zeigt dabei auch mit dem Finger auf die beteiligten deutschen Akteure.
Was sagt Hänno zur Debatte? In einem neuen Beitrag auf X.com hat der Twitch-Streamer und Gründer des E-Sport-Teams Eintracht Spandau den E-Sport World Cup kritisiert. „Alles rund um den Esports World Cup kotzt mich so unsagbar an […]“ schreibt er in seinem Beitrag. In diesem Post spricht er weiter von „kognitive Dissonanz der ganzen Szene“ und kritisiert die Zuschauer, die dem Turnier nicht kritisch genug gegenüberstehen.
Aber auch auf die Organisationen, die sich an dem Turnier beteiligen, übt Hänno deutliche Kritik in seinem Tweet aus. Seiner Meinung nach wurde der E-Sport durch „dick Überstunden & engagierten Menschen mit Überzeugung“ aufgebaut und nun würde man „vor den Saudis“ einknicken. Außerdem versuche man all das auch noch auf der Business-Plattform LinkedIn als „etwas Gutes“ zu verkaufen.
Hier könnt ihr sehen, wie HandofBlood mit seinem Team deutscher Meister wurde:
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HandOfBlood wollte mit seinem LoL-Team den E-Sport verändern, jetzt ist er endlich deutscher Meister
Alles nur Sportswashing?
Was soll so schlimm am Esports World Cup sein? Der Esports World Cup in Riad steht bereits seit seiner Ankündigung in der Kritik, wie Esports Insider berichtet. Einer der Hauptvorwürfe ist dabei das sogenannte „Sportswashing“. Dies beschreibt den Versuch eines Landes, durch die Ausrichtung von großen Sportveranstaltungen sein internationales Image zu verbessern.
Im Fall von Saudi-Arabien gibt es erhebliche Kritiken. So steht die Menschenrechtslage des Landes immer wieder in der internationalen Kritik (via ecdhr.org). Sei es für die Einschränkung der Meinungsfreiheit, die Behandlung von Frauen und Minderheiten, den Einsatz der Todesstrafe (via amnesty.de) oder die mutmaßliche Beteiligung an der Tötung des kritischen Journalisten Jamals Khasoggi (via reporter-ohne-grenzen.de).
Auch steht das Land von seiner Haltung konträr gegenüber den offenen Werten, die es im E-Sport gibt. So ist Homosexualität im Land strafbar (via lsvd.de), während der E-Sport die Werte Inklusion und Diversität vorlebt. So berichtet Fragster.de von Zensur bei einer Dokumentation, in der LGBTQ+-Inhalte aus der saudischer Version entfernt wurden.
Ein rund zweiminütiger Abschnitt, in dem Steve Arhancet, Co-CEO von Team Liquid, offen über seine Erfahrungen als schwuler Mann im Esport spricht, wurde vollständig entfernt. Auch visuelle Elemente, die auf LGBTQ+-Solidarität hinweisen, wurden durch technische Eingriffe unkenntlich gemacht.
Hintergrund soll laut Fragster.de die lokale Gesetzgebung sein, die verhindert, dass LGBTQ+-Darstellungen in Medien stattfinden. In den internationalen Versionen sei die Szene des Co-CEOs wiederum enthalten.
Wie reagieren die Leser? In den Kommentaren unter seinen Beiträgen erhält der Content Creator viel Zuspruch. So schreibt unter anderem Twitch-Kollege Vlesk auf X.com: „Wer nur für seine Werte einsteht, wenn er dafür nichts aufgeben muss, der hat keine Werte“. Zudem sammeln beide Beiträge zusammen binnen weniger Stunden über 1.500 Likes.
Es gibt aber auch Erklärungsversuche. So erklären Nutzer, der E-Sport würde sich derzeit in einer schwierigen Phase befinden. Auch wir bei MeinMMO berichteten in der Vergangenheit immer wieder von den Folgen des sogenannten „E-Sport Winters“. Ein Begriff, der die wirtschaftliche Flaute im professionellen E-Sport beschreibt. Zum Beispiel für einen wichtigen deutschen Caster in LoL.
Jahrelang flossen viele Gelder in den E-Sport, doch seit einigen Jahren ziehen sich Sponsoren immer weiter zurück und den Vereinen und Organisationen fehlen zunehmend die Gelder (via kicker.de). Die Teilnahme am Esports World Cup könnte dadurch für die Organisationen attraktiver wirken, so winken schließlich Preisgelder in Millionenhöhe in den Disziplinen (via esportsworldcup.com).
Der Esports World Cup läuft noch bis zum 24. August und endet mit dem großen Finale in Counter-Strike 2. Auch League of Legends war eine der Disziplinen des Turniers. Hier könnte es schon bald eine wichtige Änderung im E-Sport geben: Profis aus Europa loben neues Format in LoL: Es ist die Zukunft des E-Sports
8 Jahre Entwicklung, 1 erfolgreiche Kickstarter-Kampagne, am Ende aber keine 3 Jahre Live-Betrieb … ein ambitioniertes SciFi-MMO geht im August 2025 für immer offline.
Der Mix aus Eve Online und Minecraft kämpfte aber von Anfang an mit großen Probleme bei der Wirtschaft. Zudem gibt es trotz der Freiheiten gar nicht so viel zu tun. Viele Baustellen aus den Anfangstagen sind weiterhin vorhanden. Inhalts-Updates sind selten geworden, trotz Abo-Gebühr.
Das Ergebnis von all dem: Dual Universe steht auf Steam bei nur 51 Prozent positiv. Zuletzt sind kaum ein Dutzend Steam-Nutzer gleichzeitig in dem Universum online gewesen (via steamdb.info).
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Seht hier den Release-Trailer zu Dual Universe: Das neue Sci-Fi-MMO, das Eve Online mit Minecraft mischt
Was haben die Entwickler angekündigt? Im offiziellen Forum auf dualthegame.com kündigen die Verantwortlichen das Ende des offiziellen Servers von Dual Universe an. Dort heißt es:
Heute geben wir die Schließung des Dual-Universe-Servers bekannt. Mit schwerem Herzen müssen wir euch mitteilen, dass der Dual-Universe-MMO-Server am Mittwoch, dem 27. August 2025, um 14:00 Uhr UTC abgeschaltet wird.
Wir können euch allen nicht genug dafür danken, dass ihr Dual Universe während dieser Zeit unterstützt habt. Während sich der offizielle Dual-Universe-MMO-Server seinem großen Finale nähert, wird die Reise der Noveaner weitergehen und sie werden in myDU zu den äußeren Grenzen des Universums fliegen.
MyDu bleibt, die Kosten für MyDu auch
Was bedeutet der letzte Abschnitt aus dem Zitat? Die kostenpflichtige, Community-getriebene Standalone-Version MyDu von Dual Universe soll laut den Entwicklern weiterhin online bleiben. Dort finden sich von Spielern gehostete, öffentliche Server.
Die Entwickler prüfen mit Blick auf die „Stop Killing Games“-Bewegung derzeit die Möglichkeit, das Spiel als Open-Source-Lizenz OpenDU allen Interessierten kostenlos zugänglich zu machen. Dafür müssen aber noch technische und rechtliche Aspekte geklärt werden.
Was ist noch wichtig? Wer noch DACs auf seinem Dual-Universe-Konto besitzt, soll diese laut den Entwicklern bis zum August 2025 verwenden – etwa für den Zugang zu MyDu. Wer auf einen MyDu-Server wechselt, soll zudem daran denken, seine Blaupausen zu exportieren.
Weiter heißt es in der Ankündigung: „Nach dem 27. August 2025 wird die verbleibende ungenutzte bezahlte Abonnementzeit auf eure Konten zurückerstattet. Bitte beachtet, dass es 7 bis 14 Werktage (manchmal auch länger) dauern kann, bis eine Kreditkartengesellschaft eine Rückerstattung bearbeitet hat (dies liegt außerhalb unserer Kontrolle). Alle aktuellen/aktiven Abonnenten können das MMO Dual Universe bis zum 27. August 2025 spielen.“
Die letzte Ankündigung der Devs spiegelt schön wider, dass bei Dual Universe vieles nicht rund lief: Man arbeitet weiter daran, die letzten physischen Kickstarter-Belohnungen aus der Kampagne von 2016 (!) an die jeweiligen Unterstützer zu senden. Das SciFi-MMO ist aber nicht das einzige Crowdfunding-Projekt der vergangenen 13 Jahre mit Problemen: 24 Kickstarter-MMOs, die Geld von euch wollten – Ein Kassensturz nach 13 Jahren mit frustrierender Bilanz
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Seit über einem Jahr existiert ein Werbespot von einem Autohändler, der schon jetzt in die Geschichtsbücher der Memes eingehen wird. Der Star der Show: der ehemalige Rennfahrer Ralf Schumacher.Jetzt sollen weitere Spots kommen.
Um wen geht es? Der ehemalige Rennfahrer Ralf Schumacher spielt seit ungefähr einem Jahr in Werbespots des Autohändlers wirkaufendeinauto.de mit. Seine Karriere als Rennfahrer umfasst ungefähr 11 Jahre, bei denen er einige Grand-Prix-Siege einfahren konnte.
Allerdings konnte er nie so erfolgreich wie beispielsweise sein Bruder werden. Michael Schumacher holte sich insgesamt 7-Mal den Weltmeistertitel, Ralf Schumacher dagegen kein einziges Mal. Doch kann der kleine Bruder heutzutage auf einem anderen Weg an mehr Ruhm gelangen, zumindest im Internet, und zwar mit einer Reihe von Werbespots für den Autohändler wirkaufendeinauto.de.
Einprägsam ist bei den Werbespots der fast immer gleiche Ablauf: Ein Charakter weiß nicht, wie oder wo er sein Auto verkaufen soll und Ralf Schumacher kommt ins Bild und fragt „Du willst wissen, wie viel dein Auto wert ist?“. Danach wird die Website von wirkaufendeinauto.de beworben.
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„Wir haben ein Monster geschaffen“ – Ein spanisches Model verdient bis zu 10.000 Euro im Monat, dabei ist sie nicht echt
„Will weiterhin wissen, wie viel euer Auto wert ist“
Was plant Ralf Schumacher? Auf Instagram teilte der ehemalige Rennfahrer nun ein Reel, in dem er am Set eines Drehs für weitere Werbespots von wirkaufendeinauto.de zu sein scheint. Dazu sagt er: „Da ich weiterhin wissen will, wie viel euer Auto wert ist, machen wir heute ein neues Set, wie ihr im Hintergrund seht. Also kommen da bald neue Spots. Ich hoffe, sie werden euch gefallen.“ (Quelle: Instagram).
Ralf Schumacher scheint sich bewusst zu sein, dass sich sein Auftreten und sein immer wiederkehrender Spruch „Du willst wissen, wie viel dein Auto wert ist?“ als Kulturgut in Sachen Memes zu etablieren scheint. Der Werbespot wird häufig vor allem auf YouTube als Werbung vor Videos ausgespielt, sodass viele Menschen ihn kennen.
Wie reagiert die Community? Die Community scheint es unter dem Beitrag auf Instagram schön zu finden, dass Ralf Schumacher versteht, dass das Internet die Werbespots witzig findet:
xmx.edgior.xmx schreibt: „Geil🔥 So sollte jeder mit Memes von einem umgehen, viel Liebe❤️“
bademeister_flo findet: „So geil, dass er es einfach rafft und trotzdem, oder vielleicht genau deswegen weiter macht, mit Spaß daran.“
Gleichzeitig wird Ralf Schumacher von vielen mit Marcel Davis verglichen. Eine andere Figur aus bekannten Werbespots, allerdings von der Firma 1&1. Marcel Davis gilt als Kulturgut in Sachen Memes und Ralf Schumacher ist auf dem Weg, ein Anwärter auf eben so einen Platz zu sein. Das findet auch sjard_roscher, der auf Instagram schreibt: „Der Tag wird kommen, da werden wir ihn vermissen wie Marcel Davis“.
Jemand, der ebenfalls einen Platz in der Meme-Kultur gefunden hat oder zumindest eine Menge Nostalgie mitbringt, ist Benedikt Weber. Der ehemalige Moderator von Art Attack musste jedoch erstmal beweisen, dass er basteln kann, nachdem fast 20 Jahre später Zuschauer realisiert haben, dass nicht wirklich er in der Show gebastelt hat: Der Held eurer Kindheit hat euch hinters Licht geführt, fast 20 Jahre später macht er es auf YouTube wieder gut
Während neue MMORPGs immer seltener werden, wächst das Genre der Cozy Games immer weiter und buhlt damit auch um die typischen MMO-Spieler.
In den letzten Jahren haben sich MMORPGs stark gewandelt. Die Gründe dafür sind vielfältig, ein Hauptaugenmerk liegt aber darauf, dass zum Release bereits alles gelöst ist, was es zu lösen gibt. Während Titel wie Ultima Online schon früh viel Fokus auf Sammeln und Craften setzten, werden Spieler in modernen MMORPGs von einer Attraktion zur nächsten getrieben, um ihre 10–bis-60-Minuten-Häppchen Spaß abzuholen.
Wer schreibt hier? Cedric Holmeier ist freier Autor bei MeinMMO und spielt MMORPGs schon seit der Kindheit. Vorallem asiatische MMORPGs haben es ihm angetan. In Spielen wie Throne and Liberty, Swords of Legends Online, Metin2 oder Jade Dynasty hat er tausende Stunden verbacht.
Dabei wurden Crafting-, Handels- und Berufssysteme immer weiter ausgehöhlt, sodass sie zur reinen Nebensächlichkeit geworden sind. In manchen modernen MMORPGs führt sogar gar kein Weg am Raid und Dungeon vorbei, um im Spiel etwas zu erreichen. Dabei sind genau diese Aspekte ein essenzieller Bestandteil des Genres. Das hat auch schon MeinMMO Ex-Redakteur Alexander Leitsch im Jahr 2021 so beschrieben.
Gleichzeitig gewinnen sogenannte Cozy Games immer mehr an Popularität, indem sie genau die Mechaniken aufgreifen und perfektionieren, die MMORPGs einst bei den gemeinsamen Urvätern wie zum Beispiel Harvest Moon abgeschaut hatten. Dadurch werden Cozy Games – auch wenn sich das komisch lesen mag – langsam zu den besseren MMORPGs.
Was ist Harvest Moon? Harvest Moon ist eine Farming-Simulation, in der Spieler einen Bauernhof aufbauen, Felder bestellen, Tiere pflegen und Beziehungen zu Dorfbewohnern knüpfen. Es prägte früh zentrale MMORPG-Elemente: Berufe, Crafting und Fortschritt durch Alltag statt Kämpfen. Das Spiel 1998 in Europa erschienen ist, zeigte, wie erfüllend Sammeln, Handeln und Gestalten sein kann.
Wisst ihr eigentlich, warum der Loot immer die gleichen Farben hat?
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Warum ist der Loot eigentlich immer Weiß, Grün, Blau, Lila und Gold?
Nebensache: Crafting
Früher war das Sammeln von Ressourcen und das Crafting oft nicht nur eine Nebenaktivität, sondern eine tragende Säule der Spielerökonomie. Wer sich auf das Herstellen von Waffen, Rüstungen oder Tränken spezialisierte, konnte sich seinen Platz in der Gemeinschaft eines Spiels sichern. Man musste in gefährliche Gebiete vordringen, um seltene Materialien zu ergattern, oder in stundenlanger Arbeit Erze abbauen und Fische fangen.
Die Wirtschaft innerhalb der Spiele wurde durch das Spielerhandwerk angekurbelt, während Händler und Auktionen von selbst geschaffenen Produkten lebten. Raph Koster, Lead Designer von Ultima Online, erklärte in einem Interview mit MeinMMO im Jahr 2020, dass der Reiz klassischer MMORPGs gerade darin bestand, dass Spieler eine echte, lebendige Wirtschaft erschaffen.
In Ultima Online ging es darum, dass die Welt von den Spielern gestaltet wurde. Ein Schmied war auf den Bergmann angewiesen, der das Erz abbauen musste, um daraus Waffen und Rüstungen zu schmieden. Händler spielten eine essenzielle Rolle, indem sie Rohstoffe verteilten und Märkte belebten.
Das Grindfest vom 21. bis 27. Juli In dieser Woche erwarten euch jeden Tag spannende Artikel rund um das Thema MMORPG. Mit dabei: eine Zeitreise durch die Geschichte der Online-Rollenspiele, aber auch nostalgische Rückblicke, Streaming-Abende, Interviews, Kolumnen und Analysen.
Diese interessante Wirtschaft gab Spielern eine tiefere Motivation, sich auf Berufe und Crafting zu spezialisieren. Das ist etwas, das viele moderne MMORPGs weitgehend aufgegeben haben.
Wer seinerzeit einen der MMORPG-Urväter spielte, der hatte vermutlich auch einen oder gleich mehrere Gildencrafter und -sammler in seinem Umfeld, die dafür sorgten, dass die eigene Gruppe alles nötige hatte, um Kämpfe überhaupt bestreiten zu können.
Dass man andere Spieler braucht, um überhaupt für eine Aktivität gerüstet zu sein, ist längst ein Relikt der Vergangenheit. Heute droppt die Ausrüstung für Attraktion Nummer 35 in vielen Spielen bei den Attraktionen 32, 33 und 34. Selbst ist der Held.
Tarisland ist ein typisches Thempark-MMORPG der Neuzeit. Es bietet sogar einen echten Themen-Park im Spiel.
Hauptsache: Spaß
Viele der modernen MMORPGs folgen dem Themenpark-Modell: Die Entwickler setzen auf lineare Inhalte, bei denen Spieler von einer Attraktion zur nächsten geleitet werden, ohne dass sie von einer Hürde aufgehalten werden, die ihren Spielfluss unterbricht (vgl. Wikipedia). Während dies für viele Gelegenheitsspieler ein Vorteil ist, weil es den Einstieg erleichtert, führt es gleichzeitig dazu, dass tiefere Spielmechaniken wie Berufe und Handwerk immer weniger Bedeutung haben.
In klassischen MMORPGs wie EverQuest oder Ultima Online war das Handwerk oft eine echte Alternative zum Kampf – manche Spieler verbrachten ihre gesamte Zeit damit, Materialien zu farmen, zu verarbeiten und mit anderen Spielern zu handeln. Ohne das Sammeln von Ressourcen und das Crafting von Gegenständen brachen Versorgung und Wirtschaft ein. Dann schauten auch Kämpfer in die Röhre.
Wer sich auf das Herstellen von Waffen, Rüstungen oder Tränken spezialisierte, konnte sich daher seinen Platz in der Gemeinschaft eines Spiels sichern. Im Jahr 2001 wurde das Bruttosozialprodukt der Welt von EverQuest geschätzt, indem man die Preise der Spielgegenstände mit ihrem Wert auf Echtgeld-Marktplätzen und Flohmarktseiten verglich. Dabei wurde die virtuelle Welt weltweit auf Rang 77 eingeordnet – zwischen Bulgarien und Russland (via windowsunited.de).
Heute hingegen sind viele dieser Mechaniken stark vereinfacht oder nahezu bedeutungslos geworden. Anstelle von komplexen Produktionsketten oder tiefgehenden Berufssystemen sind in modernen MMORPGs oft simplifizierte Crafting-Menüs getreten. Materialien lassen sich leicht über Quests, Dungeons oder Shops beschaffen, und das Handwerk wird mehr zu einer Randnotiz als zu einem zentralen Feature des Spiels.
Obwohl der Handel in Throne and Liberty gut funktioniert, stammen viele der Materialen für nötige Ausrüstungs-Upgrades aus Dungeons.
Alternative: Cozy-Games
Während MMORPGs das echte Handwerk und die Berufe immer mehr vernachlässigen, greifen Cozy Games genau diese Mechaniken auf und bauen ganze Spielerfahrungen darum auf.
Spiele wie „Stardew Valley“, „Animal Crossing: New Horizons“, „Disney Dreamlight Valley“ oder „Dinkum“ bieten umfangreiche Sammel- und Crafting-Systeme, die oft noch tiefgehender sind als in MMORPGs. Doch sie gehen noch weiter:
Sammel- und Crafting-Mechaniken im Fokus – Während MMORPGs diese Elemente oft nur noch als Nebenbeschäftigung behandeln, sind sie in Cozy Games der Kern des Spiels. Spieler können farmen, fischen, Bergbau betreiben und ihre Umgebung aktiv gestalten sowie designen, ohne dass diese Mechaniken durch andere Spielinhalte in den Hintergrund gedrängt werden. Hier muss kein Raidboss bezwungen werden, um ein Item zu craften.
Soziale Interaktionenmit und ohne Menschen – Viele Cozy Games bieten eine simulierte soziale Erfahrung. NPCs mit komplexen Beziehungen, Multiplayer-Features oder asynchrone Interaktionen (wie bei „Animal Crossing“ oder „Dreamlight Valley“) ersetzen klassische MMORPG-Communitys. Während das Soziale in MMORPGs immer mehr durch Singleplayer-Inhalte abgeschafft wird, interessieren sich die NPCs in Cozy Games für den Spieler und schaffen durch Dialoge eine parasoziale Beziehung. Ebenso bieten einige Cozy-Games auch einen Koop-Modus an.
Keine Raids, kein PvP – aber langfristiger Fortschritt – Spieler, die in MMORPGs nur sammeln und craften wollten, fühlen sich oft in einer Welt gefangen, die sie letztendlich dazu drängt, Raids oder PvP zu spielen, um genügend Inhalte zu haben. Cozy Games hingegen geben diesen Spielern eine Möglichkeit, Fortschritte zu erzielen, ganz ohne Kampfmechaniken.
Spielzeit, die sich besser in den Alltag integrieren lässt – MMORPGs verlangen oft längere Sessions und regelmäßiges Einloggen, um am Ball zu bleiben. Cozy Games hingegen lassen sich flexibler spielen – perfekt für Gelegenheitsspieler. Und wer als Sammler schon immer nächtelang unterwegs war, den halten Cozy Games auch nicht davon ab.
Belohnungssysteme, die den MMORPG-Faktor ersetzen – Einige Cozy Games haben mittlerweile Mechaniken wie tägliche Quests, Season-Pässe oder freischaltbare Belohnungen, Erfahrungspunkte sowie Level integriert, die ähnlich wie in MMORPGs funktionieren. Dadurch bekommen Spieler denselben Dopamin-Kick wie beim Loot-Grind, jedoch ohne den Frust von Raids oder Endgame-Content und im eigenen Tempo. Ob die Erfahrungspunkte vom Monstergrind oder vom Erzabbau kommen, ist schlussendlich egal.
Housing mit mehr Freiheiten – In Cozy Games ist das Housing oft deutlich flexibler als in MMORPGs. Da es sich meist um Singleplayer- oder kleinere Multiplayer-Spiele handelt, haben Gamer weit mehr Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung ihrer Umgebung. In MMORPGs ist Housing hingegen oft durch feste Platzierungen, limitierte Bauplätze oder instanziierte Gebiete eingeschränkt.
In Disney Dreamlight Valley belgeiten uns bekannte Charaktere beim Sammeln, Craftern und Questen.
Cozy-Games versus MMORPGs – das Fazit
Cozy Games haben MMORPGs in vielen Bereichen überholt, indem sie sich auf spezialisierte Spielerwünsche konzentrieren und Crafting, Sammeln sowie soziale Interaktionen zu einem eigenständigen Spielerlebnis machen. MMORPGs hingegen haben in diesen Bereichen nachgelassen und verlieren dadurch einen wichtigen Teil ihrer Community.
Trotzdem bleibt das MMORPG-Genre einzigartig, weil es als einziges Spielprinzip einen persistenten Charakter durch eine Vielzahl unterschiedlicher Inhalte führt – von Crafting über Quests bis hin zu PvP und Raids.
Während Cozy Games eine Alternative für Spieler sind, die nur sammeln und craften wollen, bieten sie keinerlei Ersatz für jene, die sich in herausfordernden PvE-Dungeons, Raids oder im kompetitiven PvP beweisen möchten.
Kein anderes Genre schafft es, so viele Spielstile in einer lebendigen, miteinander verbundenen Welt zu vereinen. Damit MMORPGs diesen Vorteil nicht verlieren, müssen sie dringend wieder mehr auf Vielfalt setzen und Spielertypen, die nicht nur kämpfen wollen, besser integrieren. Und genau deshalb finde ich, dass Cozy Games aktuell fast die besseren MMORPGs sind.
In einem neuen Strategie-Spiel auf Steam spielt ihr einen König, der seine Untertanen ganz genau im Auge behalten muss. Twitch-Streamer Max „HandOfBlood“ Knabe ist bereits begeistert – ebenso 83 % der Spieler, die eine Review dagelassen haben.
Von welchem Spiel ist die Rede? Gemeint ist The King is Watching. Entwickler Hypnohead bezeichnet sein Spiel als Roguelite-Königreichsaufbau. Das Game erschien am 21. Juli 2025 und kommt bei Spielern bislang sehr gut weg:
Von über 600 Reviews auf Steam fallen 83 % positiv aus, die Gesamtwertung ist also „sehr positiv“
Gelobt werden das interessante Gameplay, der hohe Tiefgang und die Vielzahl an Möglichkeiten, die das Spiel bietet. Der visuelle Stil wird auch positiv hervorgehoben
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The King is Watching: Im neuen Strategie-Spiel auf Steam müsst ihr ganz genau hinsehen
Ein Hänno-zertifizierter „Banger“
Twitch-Streamer HandOfBlood (oft auch Hänno genannt) hat das Spiel bereits live gezockt. Eine Aufzeichnung dessen findet ihr auf YouTube. Er selbst bezeichnet The King is Watching als „nagelneuen Banger“ – was vielleicht auch daran liegt, dass es einige Ähnlichkeiten zu seinem eigenen Spiel aufweist.
Steam-Nutzer JinDiesel schreibt in seiner Review: „Wenn du 9 Kings oder Monster Train magst, […] dann ist das genau dein Spiel.“
9 Kings ist in diesem Fall das Spiel, an dem HandOfBlood mit seiner Firma INSTINCT3 als Publisher beteiligt war. MeinMMO-Autorin Johanna hat übrigens einen Anspielbericht dazu geschrieben:
Worum geht es in The King is Watching? Ihr verwaltet euer eigenes Königreich, während ihr rundenweise Horden von Gegnern zurückschlagt. Die Besonderheit des Spiels liegt darin, dass ihr euer Königreich ganz genau im Blick behalten müsst.
Als König lasst ihr euren Blick stets über die Burg schweifen. Doch wenn ihr irgendwo nicht hinguckt, stellen eure Untertanen die Arbeit sofort wieder ein.
Es liegt an euch, zu entscheiden, welche Prioritäten ihr setzt: Habt ihr ein waches Auge auf die Ressourcenproduktion? Oder auf die Ausbildung neuer Truppen?
Mit Ressourcen erweitert ihr euer Sichtfeld und sorgt dafür, dass mehr Betriebe gleichzeitig aktiv sind.
Bis zum 28. Juli bekommt ihr The King is Watching auf Steam für 13,49 €. Danach kostet das Spiel 14,99 €. Was jedoch nichts kostet, ist ausprobieren – es gibt nämlich eine kostenlose Demo.
Nvidias-Chef Jensen Huang erklärt in einem Interview, dass er 7 Tage die Woche arbeitet. Selbst wenn er einen Film schaut, kann er die Arbeit nicht vergessen.
In einem Gespräch mit Stripe-Gründer Patrick Collison auf YouTube erklärte Jensen Huang seinem Gesprächspartner, dass ihn seine Arbeit sogar beschäftigt, wenn er sich ausruht oder einen Film schaut. „Wenn ich nicht arbeite, denke ich über die Arbeit nach“, sagt er.
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In Deutschland gibt es über 400 USB-Sticks, die aus Wänden herausragen – Was ist das „Dead Drops“-Projekt?
Doch um sein Unternehmen zur wertvollsten Firma der Welt zu machen, musste er einige Kompromisse eingehen. Dazu gehört auch, dass er im Alltag keine echte Work-Life-Balance hat. In dem Interview sagte er zu seinem Gesprächspartner (via Fortune.com):
Ich arbeite vom Aufwachen bis zum Schlafengehen. Ich arbeite sieben Tage die Woche. Wenn ich nicht arbeite, denke ich über die Arbeit nach (…) Ich schaue mir Filme an, aber ich erinnere mich nicht daran, weil ich über die Arbeit nachdenke.
Und er fügte hinzu, dass er Nvidia in eine große KI (engl. „into a one giant AI“) verwandeln wolle: Einer seiner größten Träume ist es, dass jeder Bereich seines Unternehmens KI intensiv nutzt. Danach könne er sich dann immer noch Gedanken um ein besseres Verhältnis zwischen Freizeit und Job machen:
Ich möchte NVIDIA zu einer einzigen riesigen KI machen. Wie großartig wäre das? Und dann habe ich endlich Work-Life-Balance.
Anfang Juli 2025 platzte die Bombe bei Microsoft, mal wieder. Tausende Mitarbeiter mussten gehen, erneut. Erwischt hat es dabei auch viele Mitarbeiter bei ZeniMax. Jetzt sprechen Betroffene über einen der schlimmsten Tage ihres Lebens.
Es handelt sich hier um die vierte größere Entlassungsrunde bei Xbox innerhalb von 18 Monaten und die zweite Entlassungswelle im Jahr 2025.
Bereits im Zuge der ersten Berichte rund um die Entlassungen kam ans Licht, dass die Microsoft-Verantwortlichen in dieser schwierigen Situation fragwürdig agiert haben sollen. So schwärmte Xbox-Chef Phil Spencer in seinem Memo an die Mitarbeiter, in dem er über die geplanten Einsparungen informierte, davon, dass man bei Xbox „mehr Spieler, Spiele und Spielstunden als jemals zuvor“ vorweisen könne.
Zudem soll man Mitarbeiter frühzeitig aus dem internen Slack-Kanal und ihrem E-Mail-Zugang gesperrt haben, bevor überhaupt klar gewesen sein soll, was genau los ist. Aufgeklärt wurde das laut den Berichten Betroffener wohl erst Stunden später.
Microsoft zieht gegen Sony schon seit Jahren den Kürzeren, wenn es um Konsolen-Verkäufe geht:
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Es ist offiziell, der Konsolenkrieg ist vorbei: Phil Spencer sagt angesichts der PS5, dass er nicht mehr alle Spieler zur Xbox holen will
Ein großer, nachhaltiger Schaden für ZeniMax
Was berichten die Betroffenen noch? Ein Bericht von gamedeveloper.com gibt jetzt konkrete Aussagen diverser ehemaliger und aktueller Mitarbeiter von ZeniMax wieder, die sich zu den Vorfällen rund um die jüngste Entlassungswelle bei Microsoft äußern.
Laut mehreren anonymen Quellen sorgte die Kommunikationspolitik von Microsoft am Tag der Entlassungen bei so ziemlich allen Mitarbeitern für Verwirrung und Panik. Niemand wusste, woran man war. Es gab keine verifizierbaren Infos. Gleichzeitig war man von allen offiziellen Kanälen abgeschottet. Eine Person erklärte, dass sie sich nach der Tortur fühlte, als wäre sie von einem LKW überfahren worden.
ZeniMax-Mitarbeiterin Page Branson berichtet von einem der schlimmsten Tage ihres gesamten Berufslebens. Ihrer Einschätzung nach haben die Entlassungen ZeniMax zudem entscheidend geschwächt, da viele der Betroffenen absolut entscheidend für den Erfolg von Elder Scrolls Online und seit teils 15 Jahren ein integraler Bestandteil des Studios gewesen seien.
Was man an diesem Tag an Erfahrung und Wissen verloren hat, erklärt Branson weiter, lässt sich nicht ersetzen. Die, die noch da sind, können jetzt nur die Scherben auflesen. Negative Auswirkungen auf den gesamten Arbeitsablauf hätten sich durch den Verlust eigentlich unverzichtbarer Mitarbeiter sofort bemerkbar gemacht.
Autumn Mitchell, Senior QA-Testerin bei ZeniMax Media, kritisiert die Führung hart:
Das ist nicht in Ordnung. Das war nicht normal. Es ist mir egal, wie oft sie es tun, um es normal erscheinen zu lassen – es ist nicht normal. Die Art und Weise, wie sie es tun, ist unmenschlich. Es ist mir egal, wie oft sie sagen, dass es würdevoll ist oder dass sie es auf respektvolle Weise tun wollen – es ist nicht so.
Die beiden Gewerkschafts-Angehörigen sind sich übrigens sicher, dass die Entlassungswelle ohne die Unterstützung von Organisationen wie der „Communications Workers of America“ (kurz CWA) noch viel verheerender gewesen wäre. Jetzt befürchten sie, dass die Rationalisierung nur dazu führen wird, dass sie noch mehr Aufgaben übernehmen müssen – um die fehlenden Mitarbeiter irgendwie aufzufangen.
Die übrig gebliebenen Mitarbeiter sollen irgendwie weiterhin preisgekrönte Spiele herausbringen. Ich weiß nicht wirklich, wie das funktionieren soll. Es sieht so aus, als würden viele Leute zwischen Projekten hin- und herwechseln, um die Position von jemandem zu übernehmen, der entlassen wurde – und wahrscheinlich werden sie gut sechs Monate brauchen, um herauszufinden, wie sie diese Rolle effektiv ausfüllen können.
Mitchell vergleicht die aktuelle Situation, als ob man auf einen Friedhof blickt: „Die Stimmung ist furchtbar. Es ist grotesk. Die Leute sind gestresst. Sie weinen. Für viele von uns waren das einige unserer besten Freunde. Sie sind unsere Mitbewohner. In meinem Fall war es mein Partner – mein Partner und ich haben zusammen gearbeitet und er wurde entlassen. Und ich bin kein Einzelfall.“
Spieler von Ghost of Tsushima können sich bestimmt noch an einige monotone Nebenaufgaben erinnern. Das Team von Ghost of Yotei will für PS5 bestimmte Quests abwechslungsreicher gestalten.
Um welche Aufgaben geht es? In Ghost of Tsushima reicht es nicht, die Story durchzuspielen, um an die begehrte Platin-Trophäe zu kommen. Hinzu kommt das Absolvieren von Duellen oder das Erlernen von Kampfhaltungen.
Während viele Trophäen abwechslungsreich sind, gibt es einige, für die Spieler einen monotonen Ablauf durchlaufen müssen. Für den Erfolg „Körper, Geist und Seele“ haben Fans die Aufgabe, alle heißen Quellen, Haikus, Inari-Schreine und Bambusstände zu finden.
Um die Inari-Schreine zu entdecken, müssen Spieler einem Fuchs nachlaufen, der sie dann zum Schrein führt. Da es 49 Schreine gibt, wurde das zu einer langweiligen Aufgabe, die einiges an Zeit gekostet hat.
Ghost of Yotei: Neuer Trailer zeigt alles Wissenswerte zum PS5-Titel
Ghost of Yotei soll keine langweilige Fuchsjagd bieten
Wie wollen die Entwickler das verhindern? Gegenüber Automaton verriet der Co-Director von Ghost of Yotei, der ironischerweise Nate Fox heißt, dass der Vorgänger unter dem Tempo der Erkundungen und Minispiele gelitten haben soll. Die Entwickler sollen viel Kritik erhalten haben, dass einige Gameplay-Elemente zu repetitiv gewesen seien.
Das Hinterherjagen des Fuchses sei nicht sehr abwechslungsreich gewesen und sich wie eine lästige Pflicht angefühlt haben. Doch dem wollen die Entwickler entgegenwirken:
Ghost of Yotei verbessert [die Minispiel-Segmente] in dem Sinne, dass wir die Spieler nicht immer wieder dasselbe durchmachen lassen, wenn ihre Neugier sie bei der Erkundung auf neue Geheimnisse stoßen lässt. Wir haben verschiedene Arten von Ergebnissen vorbereitet, die über die Erwartungen des Spielers hinausgehen könnten. Wir glauben, dass die Schönheit von Open-World-Spielen in der Erkundung liegt, daher waren wir entschlossen, den Spielern eine abwechslungsreiche Erfahrung zu bieten.
Als Beispiele nannte das Entwicklerteam die Sumi-e-Malerei in der Ego-Perspektive oder das Murmelspiel Ohajiki. Es wirkt so, als wenn die repetitiven Aufgaben gegen abwechslungsreichere Minispiele ausgetauscht werden.
Das könnte allerdings den Nachteil mit sich bringen, weil es länger dauern könnte, bis Spieler die Platin-Trophäe in ihrer Sammlung haben. Ob das abwechslungsreichere Gameplay mehr Zeit kostet, hat Fox nicht verraten.
Einer der erfolgreichsten Twitch-Streamer ist Cody „Clix“ Conrad, zumindest, wenn es um Fortnite geht. Jetzt hat er einen wohltätigen Spender gebannt, der ihm über 30.000 Euro überwiesen hat.
Wie kam es zu dem Bann? Dem Twitch-Streamer Clix ist ein besonders spendabler Zuschauer aufgefallen, der über 30.000 Euro in einem Monat an den Streamer verteilt haben soll. Er stellte den Jungen zur Rede, der laut eigenen Aussagen erst 15 Jahre alt sei.
Der 15-Jährige verriet, dass er durch Aktien über 15.000 Euro verdient habe. Auf die Nachfrage, ob er sich dadurch verschuldet habe, antwortete er, dass er kurz davor sei. Das Geld sei von seiner eigenen Kreditkarte aus gespendet worden, die allerdings unter dem Namen des Vaters laufen soll, da der Junge noch nicht volljährig ist.
Dem Zuschauer zufolge soll sein Vater herausgefunden haben, dass er so viel Geld gespendet hat. Er sei sauer geworden und habe dem Sohn verboten, noch mehr Geld auszugeben.
Das hielt leider nicht lange, denn direkt zu Beginn des Streams von Clix spendete der 15-Jährige erneut einen kleinen Geldbetrag. Clix entschloss sich dazu, den Jungen daraufhin zu bannen.
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In Fortnite gäbe es beinahe nie Crossover – Bis 2018 das Telefon klingelte
15-Jähriger erklärt den Grund für gigantische Spende
Wieso hat er gespendet? Dem 15-Jährigen zufolge habe es ihm Freude bereitet, das Geld auszugeben. Es hätte Dopamin in ihm ausgeschüttet, ein Amin des Körpers, das beispielsweise für Glücksgefühle zuständig ist.
Außerdem soll er nicht auf das Geld angewiesen sein. Clix widerspricht direkt vehement und erklärt, dass man als 15-Jähriger sehr wohl Geld gebrauchen könne.
Was zudem auffällt: Der Junge betont immer wieder, dass er behindert sei. Unter was für einer Behinderung er leidet und ob das überhaupt stimmt, lässt sich durch den Stream jedoch nicht sagen.
Was sagen andere zu? Auf X.com zweifeln viele daran, dass der 15-Jährige das Geld durch Aktien verdient habe. Im Fragenhagel verriet der Junge nämlich, dass seine Eltern wohlhabend seien. Einige User vermuten deshalb, dass der Teenager einfach das Geld seiner Eltern benutzt hat.
Die Community ist zudem gespalten, was mit dem Geld passieren soll, das der Junge gespendet hat. Einige sind dafür, ihm das Geld wiederzugeben. Andere sagen, er müsse aus seinem Handeln lernen:
hhbddaryl würde das Geld zurückgeben: „Der verdammte Idiot [Clix] sagt, ich will keine Rückerstattungen fördern. Wenn es dich wirklich kümmert, sag ihm einfach, dass er das Geld erstatten soll“.
Obungamoto denkt, der Teenager bereue es bald: „Dieser Junge wird es in ein paar Jahren bereuen, 30k an Streamer gespendet zu haben, während er einen Job ausübt, den er hasst.“
weezard0f0z denkt, dass der Junge nur so lernen könne: „Am besten, wir lassen ihn auf die harte Tour lernen, denn der Junge scheint ein Idiot zu sein, der es sofort wieder tun würde.“
Einige User werfen auf Reddit zudem vor, dass er die Eltern des Kindes kontaktieren solle, statt das Geld einfach zu behalten und den Zuschauer zu bannen.