Mists of Pandaria ist für viele der Höhepunkt von World of Warcraft. Doch beim Spielen der Classic-Variante sind nicht alle zufrieden.
Für viele WoW-Fans ist gerade ein Traum in Erfüllung gegangen, denn sie können noch einmal den Launch von Mists of Pandaria in der Classic-Variante erleben. Viele erstellen gerade ihre Pandaren, schließen die Quests im Jadesangwald ab oder haben bereits damit begonnen, ihre kleine Farm auszubauen.
Doch manchen dämmert ganz langsam die Erkenntnis, dass man sich immer weiter von der klassischen Erfahrung entfernt und nun einen Zustand erreicht hat, bei dem man näher am „modernen“ WoW ist – und sich wünscht, die Annehmlichkeiten der aktuellsten Erweiterung zu haben.
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WoW bringt Mists of Pandaria Classic
Was wird diskutiert? Im Subreddit von WoW wird gerade, unmittelbar nach dem Release von Mists of Pandaria Classic, über das Spiel diskutiert. Die allermeisten haben Spaß an Mists of Pandaria, doch langsam verschwimmen für viele die Grenzen zwischen dem, was den wahren „Classic“-Spirit ausmacht, und den vielen schönen Annehmlichkeiten, die es in Retail gibt.
„Es gibt viele Verbesserungen der Lebensqualität, die ich in Classic gerne gehabt hätte, aber nach WotLK fühlt sich das Spiel für mich einfach nicht mehr nach „Classic“ an. Ich wünschte nur, die Klassen-Balance wäre nicht so schlecht in Classic oder auch TBC.“ – schneizel101
„Ich hab das Pandaren-Startgebiet für das Mount gespielt und wurde sofort daran erinnert, warum ich lieber Retail spiele, obwohl ich Mists of Pandaria für das ‚Zum Release gespielt‘-Gefühl gerne spielen würde. Das ist so, als wenn man zurückgeht und eines der originalen Monster Hunter spielt, nachdem es Rise, World und Wilds gibt. Es sind einfach zu viele Verbesserungen, um sie zu ignorieren.“ – Akeeneyedguy
„Ehrlich gesagt, das größte Problem an Mists of Pandaria für mich ist etwas, das schon mit Wrath of the Lich King oder sogar The Burning Crusade angefangen hat. Es fühlt sich fantastisch an, einen Pandaren zu erstellen und durch das Startgebiet zu spielen. Aber dann, bevor man mit dem Panda nach Pandaland kann, muss ich erst durch Vanilla, dann TBC, dann WotLK und dann Cata leveln.“ – TheGamingBDGR
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„Mists of Pandaria ist das Beste aus Retail und Classic“
Viele lieben Mists of Pandaria: Allerdings gibt es auch viele, die mit Mists of Pandaria glücklich sind und genau da ihre Heimat gefunden haben. Denn für manch einen ist Mists of Pandaria die perfekte Mischung aus dem Gefühl von Classic und den modernen Neuerungen, die es im Laufe der Jahre ins Spiel geschafft haben:
„Mists of Pandaria ist für mich einfach der Sweet Spot zwischen Retail und Classic.“ – HoodieNinja17
„Es hat einfach das Beste aus beiden Welten.“ – cdcadrian
Erlebt ihr gerade wieder Abenteuer in Mists of Pandaria Classic? Oder habt ihr noch gar nicht in die „neue, alte“ Erweiterung reingeschaut? Falls nicht – was hält euch davon ab und zu welcher Gruppe Fans gehört ihr?
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Wednesday war ein großer Überraschungshit auf Netflix. Das Spin-off im Addams-Family-Universum war extrem erfolgreich. Eine zweite Staffel ist mittlerweile bestätigt. Alles zu Besetzung, Release und Trailer von Wednesday Staffel 2 erfahrt ihr bei MeinMMO.
Update vom 25.07.2025: Der folgende Artikel wurde auf neue Informationen geprüft und aktualisiert.
Was ist Wednesday? Wednesday ist ein Spin-off von Addams Family. Der Fokus liegt auf Wednesday Addams, der Tochter der Grusel-Familie. In der Serie auf Netflix muss Wednesday wegen ihrer Vergehen auf die Nevermore Academy.
Dort scheint aber auch nicht alles glatt zu laufen und Wednesday findet sich in einer Verschwörung wieder, die auch mit ihrer Familie zu tun hat.
Gibt es einen Trailer zu neuen Staffel? Mittlerweile hat Netflix endlich einen offiziellen Trailer zur 2. Staffel von Wednesday veröffentlicht. Dort sieht man, wohin die Story führen könnte. Den Trailer könnt ihr unter diesem Absatz sehen.
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Den ersten Teaser zur Staffel könnt ihr hier sehen:
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Wednesday Staffel 2 – Offizieller Trailer zur neuen Staffel der Netflix-Serie
Wednesday Staffel 2: Start, Handlung und Folgen
Wann startet Wednesday Staffel 2?
Mittlerweile hat Netflix bekanntgegeben, wann die 2. Staffel erscheinen wird. Sie wird diesmal in 2 Parts veröffentlicht werden. Der erste erscheint am 6. August und der zweite am 3. September.
Was ist die Handlung von Wednesday Staffel 2?
Eine konkrete Handlung zur 2. Staffel von Wednesday ist bisher nicht bekannt. Sie wird weiterhin als Detektivin und Autorin versuchen, Mysterien der Nevermore auf den Grund zu gehen. Sie kehrt als Schülerin in die Schule zurück, macht dabei aber auch mit neuen Freunden und Feinden Bekanntschaft.
Im Teaser-Trailer wird angedeutet, dass man sich auch mit der Familiengeschichte der Addams-Familie befassen wird. In einem neuen Teaser (via x.com) sprechen Crew-Mitglieder und Schauspieler über die zweite Staffel und die Rückkehr zur Addams Family.
Mittlerweile ist auch bekannt, dass es eine 3. Staffel geben wird, somit wird die Geschichte von Wednesday Addams nicht in Staffel 2 enden (via The Hollywood Reporter).
Wie viele Folgen hat Wednesday Staffel 2?
Insgesamt wird Wednesday Staffel 2 8 Folgen haben, die in 2 Parts unterteilt sind. Die erste Folge trägt den Titel Here We Woe Again.
Fans der Serie können sich wieder auf eine düstere Serie freuen. Vor allem für Fans von Tim-Burton-Filmen war die Serie eine erfreuliche Erfahrung. Der Stil und die Geschichte erinnern an Filme des Grusel-Meisters. So führte er auch in einzelnen Folgen von Wednesday Regie. Mehr gruselige Serien findet ihr in dieser Liste: 10 Serien auf Netflix, die perfekt für die Halloween-Zeit sind
Nach dem Release von Persona 5: The Phantom X musste das Spiel einiges an Kritik einstecken. Das versuchten die Entwickler nun mit einem Stream wiedergutzumachen, doch sie bewirkten genau das Gegenteil damit.
Was ist das für Kritik?Persona 5: The Phantom X ist ein auf Persona 5 basierendes Gacha-Spiel. Das bedeutet, dass es kostenlos gespielt werden kann, aber Mikrotransaktionen beinhaltet. Die zu kaufenden Items geben meist keinen besonderen Vorteil im Spiel, sondern es handelt sich dabei um kosmetische Items.
Typisch für Gacha-Spiele sind außerdem die vielen verschiedenen In-Game-Währungen, die eben auch mit Echtgeld gekauft werden können.
In China wurde The Phantom X bereits vor einem Jahr veröffentlicht, im Westen erst vor kurzem. Somit haben chinesische Spieler gegenüber den westlichen einen deutlichen Vorsprung. Das wollen die Entwickler, ATLUS, ausgleichen, indem sie schneller Updates nacheinander hinausbringen.
Das Belohnungssystem wurde aber nicht angepasst, um sich dem Tempo des restlichen Spiels anzupassen. Das sorgt für viel Unmut unter den Spielern.
Hauptkritikpunkt an The Phantom X ist somit, dass die globale Version deutlich weniger In-Game-Währung, Belohnungen und Codes bietet als die chinesische. So ist das Spiel unfairer gegenüber kostenlosen Spielern als Spielern, die Echtgeld für die Items ausgeben.
Die Kritik führte dazu, dass nur 45 % der Bewertungen auf Steam positiv sind; The Phantom X bekommt so nur die Bewertung „Ausgeglichen“.
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Persona 5: The Phantom X zeigt im Story-Trailer, was ihr erwarten könnt
„Das solltet ihr lieber nicht so laut sagen, Leute“
Entwickler veranstalten Stream zur Beruhigung: In dem Update 1.2 zu The Phantom X sollen laut den Entwicklern Verbesserungen vorgenommen werden, doch die Community scheint das anders zu sehen. Die Entwickler fügen mit dem Update mehr Anmeldebelohnungen und Geschenke hinzu.
Was nicht ausgeglichen wird, ist die Chance, an seltene Charaktere zu kommen. Besondere Charaktere werden erst zu dem Basis-Charakterpool hinzugefügt, wenn sie bereits 6 Monate im Spiel sind. Die Entwickler begründen dies damit, dass sie „Rücksicht auf Spieler nehmen“ wollen, die Premiumwährung und somit Echtgeld verwenden, um an die seltenen Charaktere zu kommen.
Die Community ist alles andere als glücklich über diese Änderungen und wirkt nur noch wütender. In einem Beitrag auf Reddit schreibt der User nightoftheghouls: „Ganz offen gesagt: ‘Wir kümmern uns nur um Leute, die Geld ausgeben’. Das solltet ihr lieber nicht so laut sagen, Leute.“
Weitere Stimmen aus der Community:
__breadstick__ verabschiedet sich auf Reddit von dem Spiel: „Es war schön mit euch, aber ich spiele kein Spiel, das meine Zeit nicht respektiert. Ich liebe Persona, aber das ist inakzeptabel.“
LegalFishingRods sieht das Update ebenfalls nicht als Verbesserung an (auf Reddit): „Die sechsmonatige Verzögerung bei der Aufnahme in de[m] Standard[-Charakterpool] ist schlimmer als alles, was wir bisher entdeckt haben.“
VictorSant ist von dem Verhalten der Entwickler sogar angeekelt (auf Reddit): „Sie haben eines der abscheulichsten Dinge getan, die sie tun konnten: Sie tun es nur, um FOMO zu schüren, aber sie tun so, als würden sie es ‘zum Wohle der Spieler’ tun. Das ist ekelhaft.“
Es bleibt abzuwarten, wie ATLUS weiterhin mit The Phantom X umgeht und was zukünftige Updates mit sich bringen.
Der Twitch– und YouTube-Streamer Ludwig Ahgren stellt sich gerade einer harten Pokémon-Challenge. Er bekommt für sein Gameplay ein Kompliment, doch das führt dazu, dass er kurz darauf direkt versagt.
Ludwig Ahgren nimmt, neben zahlreichen anderen Twitch-Streamern, an der Pokémon-Nuzlocke-Challenge der Streamer pChal und PointCrow teil. Dabei darf ein „Nuzlocke-Coach“ den Streamern helfen.
Von seinem Nuzlocke-Coach erhielt Ludwig ein Kompliment, nämlich, dass er selbst ziemlich entspannt sei und gar nicht so sehr auf das Gameplay von Ludwig achten müsse. Er bräuchte sich schlichtweg keine großartigen Sorgen zu machen, weil Ludwig ganz gut sei.
Ludwig Ahgren ist im internationalen Twitch ein großer Name. Wir stellen euch in unserem Video die größten Namen im deutschen Twitch vor:
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Das sind die 5 relevantesten deutschen Streamer auf Twitch im Jahr 2024, laut Google
Unaufmerksamkeit mit zu hoher Geschwindigkeit
Warum versagt Ludwig? Ludwig ist davon sichtlich geschmeichelt und erwidert: „Wirklich? Du musst dir keine Sorgen machen, denn ich bin nicht so wie die anderen Leute in diesem Wettbewerb? Denn ich bin in der Lage, auf mich selbst aufzupassen?“ (Quelle: twitch.tv).
Während der Twitch-Streamer auf das Kompliment und seine Reaktion darauf konzentriert ist, passiert jedoch etwas Fatales: Er befindet sich mit seinem Flambirex in einem Kampf mit einem wilden Duflor. Das Duflor setzt die Attacke Abgangsbund ein.
Abgangsbund sorgt dafür, dass wenn das einsetzende Pokémon in derselben Runde k.o. geht, es das gegnerische Pokémon mit in den „Tod“ reißt.
Ludwig ist so von dem Kompliment abgelenkt und spielt das Spiel gleichzeitig auf erhöhter Geschwindigkeit, was dazu führt, dass er den Tod seines Pokémon gar nicht bemerkt. Schließlich meint sein Pokémon-Coach: „Warte, was ist gerade passiert? Öffne mal dein Team.“
Ludwig öffnet daraufhin das Menü und lässt sich die Pokémon anzeigen. Siehe da: sein Flambirex ist k.o. und das ist in dieser Nuzlocke-Challenge besonders schlimm.
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Hat ein Pokémon während einer solchen Challenge keine KP mehr, gilt es als verstorben und darf nicht mehr benutzt werden. Ludwig hat also ein wichtiges Pokémon für seinen Versuch in diesem Wettbewerb verloren, einfach nur, weil er unaufmerksam war und sein Spiel zu schnell eingestellt hat.
Wenn es um die bemerkenswertesten Ereignisse aus der Geschichte der Online-Rollenspiele geht, darf eine Story aus dem ersten EverQuest auf keinen Fall fehlen. Im Zuge der MMORPG-Themenwoche 2025 erinnert sich MeinMMO zurück.
Was ist das für eine Story? Mit „Kerafyrm the Sleeper“ gibt es im ersten EverQuest einen Boss, der eigentlich niemals besiegt werden sollte. Stattdessen ist der prismatische Drache an ein einmaliges Story-Event geknüpft, bei dem es darum geht, vier Warden (das sind vier uralte Drachen) zu besiegen und Kerafyrm so aus seinem ewigen Schlaf zu erwecken.
Sobald das passiert, verfällt Kerafyrm in eine apokalyptische Raserei, die das Antlitz der Welt verändert. Nach einiger Zeit verschwindet der Schläfer dann für immer aus Norrath, und mit ihm die vier Warden, wodurch diese nie wieder als Quelle für Loot zur Verfügung stehen.
Um einen anderen Meilenstein der MMORPG-Geschichte geht es hier:
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Der erste Raid in der Geschichte der MMORPGs kommt nicht aus WoW
Der Kampf gegen den Unbezwingbaren
Warum galt Kerafyrm als unbesiegbar? Während normale Raidbosse zu dieser Zeit mit maximal 2 Millionen Gesundheit ins Gefecht gingen, soll der prismatische Drache zwischen 100 und 400 Millionen Lebenspunkte besitzen. Eine genaue Zahl gibt es nicht. Zudem war er immun gegen alle Zauber bis auf „Manaburn“ und „Harmtouch“.
Schwierig ist der Kampf aber auch, weil die Angriffe von Kerafyrm keine bekannte Reichweitenbegrenzung besitzen, tödlich sind und ganze Gruppen auf einen Schlag auslöschen können. Wo er hinschlägt, wächst kein Heldenhaar mehr. Blöd: EverQuest war noch die Art von MMORPG, die einen bei jedem Ableben mit XP-Verlust bestraft hat, bis hin zum Verlust der Charakterstufe.
Und dann hat man auch nicht unendlich viele Versuche zur Verfügung, da der prismatische Drache nach einiger Zeit für immer verschwindet. Kerafyrm gilt nicht ohne Grund als der härteste Raidboss der MMORPG-Geschichte.
Hier seht ihr Kerafyrm aus EverQuest.
Wer versuchte sein Glück? Dennoch gab’s einige Verrückte, die das Wagnis unbedingt meistern wollten. Zu diesen gehörten die Spieler der drei Top-Gilden Ascending Dawn, Wudan und Magus Imperialis Magicus vom PvP-Server Rallos Zek. Die hatten sich bereits als erbarmungslose Playerkiller einen berüchtigten Namen gemacht und eigentlich kein Interesse daran, den Schläfer zu wecken.
Als aber eine kleine Gilde ankündigte, den Status quo auf dem Server ändern und das Story-Event auslösen zu wollen, stellten die führenden Gilden die PvP-Kämpfe ein und taten sich zusammen. Dadurch ergab es sich, dass sich am 15. November 2003 mehr als 180 Charaktere bei Kerafyrm einfanden, diesen erfolgreich weckten und das Unmögliche probierten.
Es begann eine Schlacht, die mehrere Stunden andauern sollte. Möglich machten das die zahlreichen Heiler, die besiegte Charaktere schnell genug wiederbeleben und heilen konnten, um einen vollständigen Wipe zu verhindern. Nach 3 Stunden und 15 Minuten hatten es die Gilden geschafft, Kerafyrm auf 26 Prozent seiner Lebenspunkte zu bringen. Doch dann verschwand der Drache plötzlich …
Das Grindfest vom 21. bis 27. Juli In dieser Woche erwarten euch jeden Tag spannende Artikel rund um das Thema MMORPG. Mit dabei: eine Zeitreise durch die Geschichte der Online-Rollenspiele, aber auch nostalgische Rückblicke, Streaming-Abende, Interviews, Kolumnen und Analysen.
Was war passiert? Die Verantwortlichen von Sony Online Entertainment hatten den Kampf verfolgt und sich letztlich dafür entschieden, einzuschreiten und den Sieg über den Drachen zu verhindern. Am nächsten Tag lag Kerafyrm wieder in seiner Höhle und schlief den Schlaf des Schläfers.
Die Community des Servers war indes außer sich und kritisierte die Entwickler heftig für diese Aktion. Sony erklärte indes, dass man Kerafyrm verschwinden lassen hat, weil man nicht sicher gewesen sei, welche Auswirkungen es auf die Spielwelt und den Server haben würde, wenn es tatsächlich jemanden gelingen sollte, den unbesiegbaren Boss zu besiegen. Zudem habe man befürchtet, dass die Spieler mit der Ausnutzung von Exploits gegen Kerafyrm gekämpft haben könnten. Das wolle man untersuchen.
Gab es einen Rückkampf? Jup! Die Gilden hatten Blut geleckt und standen mit mehr als 200 kampfbereiten Charakteren bereits am 17. November 2003 erneut bei Kerafyrm auf der Matte. Dieses Mal ließ Sony sie gewähren. Nach etwa 4 Stunden und 1.000 Wiederbelebungen ging der Drache zu Boden. Wertvolle Beute oder einen geheimen Erfolg gab’s für den historischen Kampf übrigens nicht.
Mit Battlefield 6 hat EA den neusten Teil seiner beliebten Shooter-Reihe angekündigt. Jetzt gibt es den ersten Trailer, der das Setting des Spiels genauer zeigt.
Was ist das für ein Trailer? 4 Jahre nach der Veröffentlichung von Battlefield 2042 haben Electronic Arts und DICE am 24. Juli 2025 einen ersten Trailer zu Battlefield 6 gezeigt und offenbart, wie es mit dem beliebten Franchise weitergeht.
Wir bekommen einen ersten Eindruck von der Story-Kampagne. Der knapp 2-minütige Reveal-Trailer des Shooters beginnt aus der Sicht einer Kamera, die auf ein Rednerpult gerichtet ist, an dem der amerikanische Präsident eine Rede an das Volk hält. Er spricht von einem Angriff durch Söldner und dass kein Land vor ihnen sicher sei. Er ist jedoch überzeugt, dass seine Armeen siegen werden.
Außerdem zeigt der Trailer, wie von Battlefield-Trailern gewohnt, actionreiche Schlachten an verschiedenen Schauplätzen, Chaos und Zerstörung – unterlegt mit dramatischer Musik und dem typischen Battlefield-Dröhnen.
Zudem sehen wir ein recht modernes Setting mit Waffen und Fahrzeugen des aktuellen Zeitalters, das an Battlefield 3 und 4 erinnert. Die Szenerie wirkt dementsprechend nicht futuristisch wie in 2042 oder historisch wie zuletzt 1 und V.
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Reveal-Trailer zu Battlefield 6
„Haltet eure Geldbörsen fest“
Wie kommt der Trailer an? Kurz nachdem der Trailer revealt wurde, gab es auch bereits die ersten Stimmen aus der Community zu den gezeigten Szenen – und die kommen bei einigen Fans druchaus richtig an:
„Ich habe amphibische Kriegsführung gesehen, mein Herz hat einen Schlag ausgesetzt.“
„Ich hoffe, diese Kampagne beeindruckt, sie scheint die interessanteste und am vollständigsten ausgearbeitete BF-Kampagne seit Bad Company 2 zu sein.“
„Das 2-3 Minuten lange Video vor der Enthüllung war großartig, um die Stimmung zu setzen und Spannung aufzubauen. Ich bin jetzt von dieser Kampagne fasziniert.“
„Ich sehe hier Levolution im Stil von BF4 – berstender Damm, gesprengter Wolkenkratzer, einstürzende Brücke. Bitte sei echt, Levolution.“
Andere Nutzer warnen aber auch davor, dass sogar Battlefield 2042 in Trailern vielversprechend gewesen sei: „Sieht gut aus, sieht gut aus… aber das tat der erste 2042-Trailer auch. Haltet alle eure Geldbörsen fest, bis wir mehr wissen.“
Was ist zu Battlefield 6 bisher bekannt? Viel ist zu dem neusten Ableger der Reihe bisher noch nicht bekannt. Gerüchten zufolge soll Battlefield 6 aber bereits im Oktober 2025 für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S veröffentlicht werden (via Reddit).
Zudem wissen wir bereits, dass es Server mit klassengebundenen Waffen geben wird. Außerdem wird Battlefield 6 – anders als der Vorgänger Battlefield 2042 – auch wieder eine Story-Kampagne beinhalten. Ebenso sprachen Leaks in den vergangenen Monaten von einem kostenlosen Battle-Royale-Modus, ähnlich wie Call of Duty: Warzone.
Der Multiplayer von Battlefield 6 soll am 31. Juli revealt werden.
EA und DICE müssen mit Battlefield 6 das Vertrauen der Fans zurückgewinnen, nachdem der Vorgänger 2042 in verschiedenen Bereichen eine große Enttäuschung für Veteranen der Reihe war. Fans wünschen sie richtige Klassen statt Spezialisten, einen Server-Browser und ein Scoreboard wäre zum Release auch nicht schlecht. Ein Launch wie bei 2042 muss EA vermeiden: Battlefield 2042 wird auf Steam zerrissen, nur 21 % positive Reviews
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In Helldivers 2 haben die klugen Köpfe im Mai ein Rätsel gelöst und sich damit einen Umhang verdient. Doch auf dem Umhang ist ein neues Rätsel, das die Community lösen muss.
Was ist das für ein Umhang? In Helldivers 2 haben die klugen Krieger im Mai eine neue Art von Aufgabe erhalten. In einem „Alternate Reality Game“ (ARG) mussten die Spieler beweisen, dass sie nicht nur Muskeln, sondern auch Köpfchen haben. Im Discord galt es, als Gemeinschaft gleich mehrere schwierige Rätsel zu lösen.
So mussten sie Morsecode entschlüsseln, Antennenwinkel mit Brute-Forcing verändern und ein Spiel spielen, das Minesweeper ähnelte. Eine Aufgabe war es aber auch, einen Code aus Profilbildern der Community-Manager von Helldivers 2 zu lesen. Die Profilbilder bestanden dabei aus Braille, dem Schriftsystem, das blinde Menschen zum Lesen von Texten verwenden.
Hier könnt ihr den Trailer zur neuesten Kriegsanleihe ansehen:
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Helldivers 2 zeigt seine neue Kriegsanleihe „Control Group“
Ein neues Rätsel
Was ist das für ein Umhang? Obwohl die Entwickler sich derzeit in den Sommerferien befinden, haben sie zum Abschied den Spielern noch einen neuen Umhang ausgeliefert. Der Umhang strahlt in einer violetter Farbe und hat mehrere Punkte darauf.
Schnell war den Fans klar, dass es sich hierbei um eine Hommage an die Rätsel aus dem Mai handelt, denn die Punkte sind erneut ein Schriftsatz in Braille. Die Entwickler haben den mutigen Soldaten eine neue Aufgabe gestellt, die sie zu lösen haben, nämlich herauszufinden, was auf dem Umhang steht.
Was steht auf dem Umhang? Die Community hat sich direkt an die Arbeit gemacht und übersetzt, was auf dem neuen Umhang steht. Ihren Dekodierungsergebnissen auf Reddit zufolge steht dort „DCON“. Das Wort ist dabei keine Abkürzung oder eine Verschlüsselung, sondern der Discord-Handle der Person, die den Entwicklern maßgeblich bei der Arbeit an dem ARG geholfen hat.
Die Entwickler bedanken sich mit dem Umhang also bei dem Spieler und huldigen seiner Leistung und Arbeit in ganz besonderer Art und Weise.
Wie reagieren die klugen Krieger darauf? Dass die Entwickler von Helldivers 2 erneut eine Schriftsprache verwenden, die von Menschen mit geringer Sehkraft aufgrund der Darstellung auf einem Bildschirm kaum entziffert werden kann, sorgt für Gelächter in der Community.
So postet Nutzer Formal-Friend7845 das Bild des Umhangs auf Reddit und fragt: „Kann jemand, der blind ist, dies bitte übersetzen?“ In den Kommentaren wird geantwortet:
Master_Majestico sagt: „Ich bin blind… Ich kann das Bild nicht sehen.“
Evil_Squirrel8 antwortet: „Na dann fühl es doch einfach, Kumpel.“
RockRage– folgt dem Rat und sagt: „Okay, ich habe gerade mein Handy berührt und es sagt ‚Freiheit‘.“
ArelMCII: „Ich habe meinen blinden Freund gefragt und er sagte: ‚Computermonitor.‘“
MeinMMO-Redakteur Karsten Scholz verdankt World of Warcraft nicht nur seine beste Gaming-Phase überhaupt, sondern noch einiges mehr. Das MMORPG von Blizzard hat buchstäblich sein Leben verändert.
Meine Spielzeit in World of Warcraft dürfte mittlerweile über alle Charaktere und Versionen hinweg bei mehr als drei Jahren liegen. Okay, okay … dieses Geständnis ist ein alter Hut. Was ich euch indes noch nicht verraten habe: Der Freundeskreis musste mich regelrecht zu WoW überreden, und dann wäre das Abenteuer in Azeroth fast vorbei gewesen, bevor es richtig angefangen hat.
Gleichzeitig muss ich heute rückblickend festhalten, dass World of Warcraft mein Leben in den vergangenen zwei Dekaden stark beeinflusst hat. Ohne das Blizzard-MMORPG würde ich ziemlich sicher jetzt nicht einmal für MeinMMO schreiben. Doch der Reihe nach …
Das Grindfest vom 21. bis 27. Juli In dieser Woche erwarten euch jeden Tag spannende Artikel rund um das Thema MMORPG. Mit dabei: eine Zeitreise durch die Geschichte der Online-Rollenspiele, aber auch nostalgische Rückblicke, Streaming-Abende, Interviews, Kolumnen und Analysen.
So begeistert ich von Games aller Couleur auch war (und bin), so skeptisch blickte ich Ende der 1990er und Anfang der 2000er auf Online-Rollenspiele. Das lag zum einen an gruseligen Geschichten aus dem eigenen Umfeld, in denen es um horrende Telefonrechnungen und süchtige Studienabbrecher ging.
Zum anderen zeigte mir ein guter Freund eines Abends sein geliebtes Dark Age of Camelot. Klar, dass er sich in dem Spiel mit anderen Spielern dazu verabreden konnte, gemeinsam zu zocken, das war schon irgendwie cool. Aber man, sah das scheiße aus, und es ruckelte. Die langen Reise- und Regenerationszeiten nervten schon beim Zuschauen.
Und all das für das stundenlange Farmen der immer gleichen Mob-Gruppe? Dafür Ausbildung und Vergütung riskieren? Dann doch lieber zum x-ten Mal Gothic durchspielen, dachte ich mir. MMORPGs, das ist wohl nichts für mich.
Herzige Story aus der Community von WoW:
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WoW-Spielerin rührt mit Tribut an ihren Vater zu Tränen
Mit Gruppendruck nach Azeroth
Entsprechend zurückhaltend war ich zuerst, als World of Warcraft erschien und gefühlt alle meine Freunde fragten, ob ich nicht auch mal einen Blick riskieren möchte. Da ich Ende 2004 meine Ausbildung zum IT-System-Kaufmann begonnen und dafür erstmals in eine eigene Wohnung gezogen war, fand ich zuerst, dass das gar keine gute Idee sein dürfte:
Entweder es ist so doof wie DAoC oder es gefällt mir wider Erwarten und ich spiele wahrscheinlich viel mehr als gut für mich ist.
Nach dem Launch in EU war WoW in meinem Umfeld jedoch omnipräsent. In der Berufsschule, bei der Arbeit, im Freundeskreis … überall schwärmte jemand von Azeroth. Und stets fand sich jemand, der mit seinem Probe-Zugang, den es damals zum Spiel dazu gab, vor meiner Nase wedelte. Irgendwann gab ich nach, erstellte mir einen Untoten, zockte rein … und wollte mehr!
Auf das WoW-Gefühl folgt der Kater
Welche Faszination Azeroth damals auf mich ausgeübt hat, lässt sich jungen Spielern – die mit Online-Services und MMORPG-Elementen in fast allen Gaming-Genres aufwachsen – heutzutage nur noch theoretisch vermitteln.
Es war einfach eine andere Zeit, und für mich etwas Besonderes, durch eine riesige, persistente Welt zu laufen, in der man überall auf andere Spielercharaktere treffen konnte, um gemeinsam loszuziehen, sich zu bekämpfen oder einfach nur zu chatten. Dazu freute sich der Warcraft-3-Fan in mir riesig über die vielen bekannten Elemente und Namen.
Die Begeisterung der ersten Tage sollte jedoch schnell einen Dämpfer erhalten. Das Questen und Leveln spielte sich zäh. Die langen Laufwege nervten. Sicherlich lag beides auch daran, dass ich mir mit dem Krieger einen Charakter erstellt hatte, der in Vanilla-WoW langsamer in die Gänge kam als andere Klassen, und dass ich alleine vor mich hinspielte. In Desolace dachte ich mit Mitte 30 übers Aufhören nach.
Sorayis, Schurie und Creep machten von Stufe 1 an gemeinsam Azeroth unsicher.
Eine kleine Anpassung ändert alles
Meine Spielerfahrung drehte sich um 180 Grad, als mir ein befreundetes Paar vorschlug, neue Charaktere zu erstellen und fortan gemeinsam zu leveln. Also trafen wir uns am Wochenende, erschufen ein Trio, das alle drei Rollen (Tank, Heiler, Schadensausteiler) übernehmen konnte – und WoW war plötzlich ein völlig anderes, VIEL besseres Spiel.
Viele Quests ließen sich jetzt spürbar schneller erledigen. Wartezeiten für Dungeons oder Regenerationspausen gab’s quasi gar nicht mehr. Nebenher quatschen wir stundenlang über Gott und die Welt. So war der Weg zur Maximalstufe 60 ein reines Vergnügen. Danach blieben wir über Jahre in derselben Gilde – der Ausgangspunkt meiner Begeisterung für MMORPGs war gelegt.
Sorayis, Schurie und Creep blieben viele Jahre bei Godmode und besiegten gemeinsam unter anderem den heroischen Lichkönig.
Mehr als nur ein MMORPG
WoW ist also meine erste MMORPG-Liebe und das Spiel, mit dem ich in den vergangenen 38 Jahren sicherlich die mit Abstand meiste, faszinierendste, emotional bewegendste, spaßigste und erfüllendste Zeit verbracht habe. Doch das alleine verändert noch kein Leben.
Dank WoW hab ich 2008/2009 aber auch den Fuß in die Tür der Games-Branche bekommen. Zuerst schrieb ich Schurken-Texte für das Klassentreffen von buffed. Irgendwann folgten erste bezahlte Aufträge. Dann ein Praktikum. Schließlich mehrere Jahre Freiberuflichkeit.
World of Warcraft blieb in all dieser Zeit ein dominantes Thema. Etwa, weil ich in den Teams der WoW-Magazine MMO Pro und PC Games MMORE unterkam. Aber auch, weil ich an mehreren Sonderheften zum Blizzard-MMORPG mitarbeiten durfte.
Aufgrund meiner über die Jahre aufgebauten Expertise für WoW und das MMORPG-Genre war es zudem vergleichsweise leicht, bei Bedarf neue Auftraggeber zu finden, für die ich regelmäßig schreiben durfte. Wer ist schon sonst so verrückt, über dieses zeitraubende Genre zu schreiben, und gleichzeitig verlässlich?
Seit 2025 stellen Millennials erstmals die Mehrheit der Führungskräfte und mit ihnen zieht ein frischer Führungsstil in die Arbeitswelt ein. Doch der Wandel bringt auch neue Herausforderungen.
Millennials, also Menschen zwischen etwa 30 und 45 Jahren, stellen seit Juni 2025 die Mehrheit der Manager in den USA. Das zeigt der aktuelle Worklife Trends Report von Glassdoor, einer Plattform zur Bewertung von Arbeitgebern, die regelmäßig Berichte zum Arbeitsmarkt auf Basis ihrer Nutzerdaten veröffentlicht.
Der Generationswechsel war lange absehbar: Millennials sind seit Jahren die größte Altersgruppe im Arbeitsmarkt, viele Babyboomer gehen in Rente, und die Generation X zieht sich langsam aus Führungspositionen zurück. Damit rutschen Millennials automatisch in den Chefetagen nach.
Wie schnell Nähe und Vertrauen heute kippen können, zeigt ein KI-Experiment von Studenten. Seht in diesem Video, wie sie Fremde in Sekunden ausspionieren.
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Studenten spionieren Passanten mit versteckter Kamera und einer KI aus, finden Name und Adresse in Sekunden heraus
Führung am Rand der Erschöpfung
Was ändert sich? Mit dem Aufstieg der Millennials in die Chefetagen verändert sich nicht nur der Ton in der Führung, sondern auch die Grundhaltung gegenüber Arbeit, heißt es laut den Ergebnissen einer Umfrage von Deloitte, einem der weltgrößten Unternehmen für Wirtschaftsprüfung.
Vertrauen ersetze Kontrolle, feste Strukturen würden durch Flexibilität abgelöst, und die Frage nach dem Warum sei wichtiger als das Wie. Wo frühere Generationen oft Autorität über alles stellten, suchen Millennials nach Beteiligung, Sinn und Balance, heißt es weiter.
Das zeigt sich auch in den Erwartungen an Unternehmen: Homeoffice sei längst kein Extra mehr, sondern Standard, berichtet Fortune. Angebote zur mentalen Gesundheit, Feedback auf Augenhöhe und die Anerkennung individueller Lebensrealitäten würden zur Grundvoraussetzung für gute Führung.
Welches Problem bringt der Wandel? Millennials wollen vieles anders machen als ihre Vorgänger: Sie setzen auf Empathie und flache Hierarchien. Doch genau dieser Anspruch wird für viele zur Belastung. Laut dem aktuellen Worklife Trends Report von Glassdoor sind Burnout-Erwähnungen in Mitarbeiterbewertungen im Vergleich zum Vorjahr um 73 % gestiegen, ein klares Zeichen für wachsenden Druck.
Glassdoor-Ökonom Daniel Zhao spricht in einem Interview mit Fortune von einer „anhaltenden Krise“. Die psychischen Herausforderungen in der Belegschaft nehmen nicht ab. Besonders alarmierend: Zhao warnt vor einem möglichen „Manager-Crash“ – eine Situation, in der überforderte Führungskräfte selbst wegbrechen, weil sich Stress, Überstunden, Personalmangel und Verantwortung über Jahre hinweg aufgestaut haben.
Millennials führen oft auf Augenhöhe, wollen nahbar sein und Vertrauen aufbauen. Doch wenn klare Ansagen fehlen, führt das schnell zu Konflikten. In sozialen Netzwerken mehren sich Berichte über sogenannte „Cool Bosses“: Führungskräfte, die kumpelhaft auftreten, aber im Ernstfall nicht entscheiden – oder plötzlich autoritär durchgreifen.
Wie kommt es zu der Lage? Der Wandel ist nicht allein selbstgewählt, er ist auch eine Folge äußerer Umstände. Viele Millennials haben ihre Führungsrolle nicht durch gezielte Vorbereitung, sondern durch das Ausscheiden älterer Generationen übernommen. Dazu kommt: Die Zahl der direkt unterstellten Mitarbeitenden ist in den vergangenen Jahren fast doppelt so hoch geworden.
Gleichzeitig stehen viele Millennial-Manager auch privat unter Druck. Daniel Zhao, Chefökonom bei Glassdoor, spricht bei einem Interview von Fortune vom „Sandwich-Modell“: Die Generation steckt zwischen Karriere, Familienverantwortung und einer instabilen Wirtschaftslage und muss dabei ein Team führen, das ebenfalls Ansprüche stellt.
Was müsste sich ändern? Viele Unternehmen lassen ihre neuen Führungskräfte mit dem Wandel allein. Es fehlt an konkreter Führungsausbildung, klaren Rollenbildern und Ressourcen. Laut der Global Millennial Survey von Deloitte wünschen sich Millennials selbst mehr Feedback, Mentoring und Entwicklungsmöglichkeiten, sowohl für sich als auch für ihre Teams.
Was dabei oft übersehen wird: Wer empathisch führen will, braucht Rückhalt. Nur wer selbst stabil aufgestellt ist, kann auf andere achten. Statt ständig zwischen Kumpel und Chef zu wechseln, bräuchte es klare Rahmenbedingungen und Unterstützung von oben.
World of Warcraft begeistert seit 2004 Spieler aller Altersklassen. Auch MeinMMO-Redakteurin Sophia Weiß war absolut gehyped. Doch als sie mit WoW gerade angefangen hatte, hörte sie direkt wieder auf.
Als Tochter eines ITlers bin ich mit PCs aufgewachsen. Meine ersten Schritte in Videospielen machte ich mit Windows 98 und Spielen wie Railroad Tycoon 2 sowie Age of Empires. Ich glaube mich auch an die ein oder andere Verfolgungsjagd in GTA: Vice City zu erinnern.
So richtig in Kontakt kam ich mich großen Spielen, die mehr als die GameBoy-Hardware brauchten, erst als Teenager. Meine beste Freundin hatte eine Wii mit dem neuesten The Legend of Zelda und einen Gaming-Laptop.
Und auf dem lief World of Warcraft: Wrath of the Lich King, DAS Spiel, von dem alle redeten. Das alle spielen wollten. Das ich Zuhause leider nicht spielen konnte.
Natürlich haben wir uns zusammen gesetzt und ich durfte auch mal ran. Allerdings weniger erfolgreich, als gedacht.
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Fall of the Lich King – WoW WotLK Classic Trailer
Ganz geheim das böse Abo-Spiel zocken
Nur, um das vorab geklärt zu haben: Ich konnte Zuhause selbst kein WoW spielen, weil ich das Game auf unserem Familien-PC nicht installieren durfte. Und weil ich mir das Abo von meinem Taschengeld nicht leisten konnte.
Meine beste Freundin aber hatte das Abo und einen eigenen Laptop. Und meine Eltern mussten ja nicht wissen, dass wir WoW gezockt haben.
Also setzten wir uns nach der Schule zusammen und ich durfte meinen allerersten MMORPG-Charakter erstellen: eine Blutelfe namens Chiannachan.
Die genaue Klasse weiß ich schon nicht mehr. Ich erinnere mich nur daran, dass ich zaubern konnte.
Das Grindfest vom 21. bis 27. Juli In dieser Woche erwarten euch jeden Tag spannende Artikel rund um das Thema MMORPG. Mit dabei: eine Zeitreise durch die Geschichte der Online-Rollenspiele, aber auch nostalgische Rückblicke, Streaming-Abende, Interviews, Kolumnen und Analysen.
Mit meiner Besten als Guide startete ich ins Abenteuer. Meine erste Lektion? Monster töten, Erfahrung sammeln und die wichtigen Quests abarbeiten. Alles, was in einem MMORPG so anfällt. Es war aber auch ehrlich gesagt mein Erstes.
Ich war damals schon ein großer Fan von guten Storys und habe Bücher verschlungen bis zum Gehtnichtmehr. Aber wenn ich jeden ellenlangen Questlog gelesen hätte, wäre ich vielleicht nie aus dem Startgebiet der Blutelfen herausgekommen. Den Kontext gab mir dann meine Mitspielerin. Was sie auch, denke ich, gut geschafft hat. Aber als Untoten-Spielerin war Blutelfen-Lore nicht ihre Stärke.
Besagte Untoten-Spielerin war damals übrigens schon absoluter Fan von Sylvanas – sie hatte ihren Einstieg in Warcraft mit Warcraft 3. Ich wollte wissen, wer diese coole Elfe ist. Also questeten wir so, dass wir sie direkt besuchen konnten.
Ich mein, wer würde dieses Queen nicht cool finden?
Das war das wichtigste To-do auf unserer Liste. Danach wollten wir eigentlich einfach nur weiter spielen, herumlümmeln und erkunden.
Ich hatte tatsächlich richtig Spaß: Die Welt war schön, mein Charakter toll und meine beste Freundin zeigte mir mit Gusto ihr Lieblingsspiel. Es war auch irgendwie wild daran zu denken, dass hinter jedem anderen durch den Immersangwald laufenden Charakter ein anderer Spieler steckte.
Wir hatten schon angefangen zu überlegen, wie ich irgendwie doch an einen eigenen Account kommen und zocken könnte. Aber.
Einmal falsch links abbiegen und nicht zurückkommen
Mit etwa Level 15 bis 20 (ich weiß es nicht mehr genau), erkundete ich die Geisterlande südlich meines Startgebiets. Auch das war eine absolut hübsche Gegend mit dem bläulichen Licht und dem Wald-Feeling. Nur Nachts.
Wir verbrachten dort aber nicht besonders viel Zeit, es war schon später Nachmittag. Stattdessen wanderte ich mit meinem Charakter weiter nach vermutlich Süden, zu einem Portal.
Das dritte Gebiet, dass ich so betrat, war eine riesige Wüste mit rotem Sand und Felsen. Ich dachte mir nichts dabei, meine beste Freundin hatte auch keine Bedenken. Zumindest keine, die sie laut aussprach.
Ich wanderte also mit meiner hübschen Blutelfe quer durch diese Wüste.
Bis ich einen anderen Spieler traf, der meinen Charakter einfach kaputt schlug. Einfach so. Ohne mit mir zu sprechen oder zu interagieren. Einfach Zack, Boom – tot.
Wir waren, gelinde gesagt, schockiert. Ich mehr, als meine Freundin.
Aber ok, los gehts. Charakter wiederbeleben.
Dafür sollte ich physisch mit dem Geist meiner Elfe zu ihrem Körper laufen. Das klappte auch ganz gut. Aber kaum hatte ich sie wiederbelebt, kam schon wieder ein Spieler an und haute mich um.
Das passierte drei, viermal. Ich glaube sogar, es war immer derselbe gegnerische Spieler. Irgendwann hatte ich keinen Bock mehr.
Heute weiß ich, dass ich die östlichen Pestländer und damit ein Gebiet für hochstufige Helden betreten hatte. Aber damals haben mir das Gebiet und der Typ einfach den Spaß versaut. Und so endete mein erster Ausflug in MMORPGs und bis heute tatsächlich in WoW.
Klar, ich habe meine beste Freundin danach noch ein paar Mal besucht. Ich liebe Drachen, also musste ich natürlich Todesschwinge in Aktion sehen. Aber selbst habe ich nie angefangen, WoW zu spielen.
In meinen späteren Teenager-Jahren hatte ich andere Dinge im Kopf und im Studium vor allem einen Arbeits-Laptop, keinen speziell fürs Gaming. Ich dachte mir auch, dass die spannendsten Story-Zeiten schon vorbei sind. Ich wollte mehr zu Arthas und Sylvanas. Aber ich wollte die Geschichte spielen, nicht in großen Textboxen lesen.
Erst mit meinem Start ins Berufsleben konnte mich wieder ein MMORPG begeistern: Final Fantasy XIV. Da muss man zwar auch viel lesen, vor allem am Anfang, aber die Kästen sind dann doch eher kleine Happen im Vergleich zu den Monsterboxen in WoW.
Tatsächlich frage ich mich aber schon länger, ob es sich noch einmal lohnen könnte, WoW auszutesten. Jetzt ist das Abo ja kein Problem mehr für mich, und was auf meinem PC installiert wird, bestimme ich selbst. Und um die östlichen Pestländer würde ich erst einmal einen Bogen machen.
Ich würde mich tatsächlich über ein paar Tipps für Neueinsteiger in WoW freuen. Wenn ihr da Ideen habt, lasst sie doch gerne in den Kommentaren da. Und sollte ich es doch noch mal nach Azeroth schaffen, lest ihr es natürlich hier bei MeinMMO. Jetzt aber noch viel Spaß mit dem Grindfest! Mehr dazu lest ihr übrigens hier: Willkommen zum Grindfest! Das Programm zur großen MMORPG-Themenwoche 2025 von MeinMMO
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Borderlands 4 hat das Gameplay des Exo-Soldaten Rafa in einem Video präsentiert, aber die Fans des Loot-Shooters haben nur einen Witz im Sinn.
Was ist das für eine neue Klasse? Borderlands 4 hat in einem neuen Gameplay-Trailer den Kammer-Jäger (Vault Hunter) Rafa vorgestellt.
Rafa ist ein ehemaliger Soldat, der mit einem Exo-Suit ausgestattet ist und Waffen für jegliche Kampfdistanz führt. Im Trailer besticht Rafa in erster Linie durch den Einsatz von zwei Arc-Messern, mit denen er sich im Nahkampf durch seine Gegner schlitzt. Mit einer schnellen Pirouette wird er dabei zu einer Art unaufhaltsamen, elektrischen Klingentornado.
Obendrein kann er Geschütze aufstellen und mit seiner APOHIS-Lanze ein mächtiges Geschoss abfeuern, das Kontrahenten gänzlich pulverisiert. Hier könnt ihr euch den Gameplay-Trailer ansehen:
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Borderlands 4 zeigt Gameplay zum Exo-Soldaten Rafa
„Es gibt noch andere Vault Hunter?“
Was sagt die Community zu Rafa? Auf YouTube dominiert vor allem ein Witz den Kommentarbereich, der in vielfältiger Ausführung preisgegeben wird. Quasi: Ach, es gibt einen zweiten Kammer-Jäger?
Die Spieler verweisen dabei auf das Marketing des Loot-Shooters. Die Entwickler haben nämlich in den vergangenen 2 Wochen ausschließlich neue Infos und Videos zu der Kammer-Jägerin Vex veröffentlicht, darunter etwa eine Charaktervorstellung und eine Gameplay-Übersicht.
Die Spieler scherzen nun, dass Gearbox sich daran erinnert habe, dass Borderlands 4 ja noch weitere Figuren besitze. Einer schreibt: „Das ist der coolste Vex-Skin, den sie bisher gezeigt haben.“ Ein anderer kommentiert: „Vex sieht dieses Mal irgendwie anders aus.“
Es gibt aber auch Kommentare, die sich, ohne einen Witz anzufügen, einfach freuen, dass ein anderer Charakter gezeigt wird.
Wie kommt Rafa sonst so an? Insgesamt gibt es keine wirklich negativen Reaktionen zu dem neuen Vault Hunter. Manche mögen seine im Video gezeigte lockere, freche Art, andere sehen in den Arc-Messern und den Geschützen das Potenzial für spaßiges Gameplay:
„Ich mag, wie anders Rafa im Vergleich zu Vex ist, er wirkt lustiger und entspannter.“ – via YouTube
„Verdammt, ich war schon immer ein Fan von platzierbaren Geschütztürmen, wusste nicht, dass er diese Fähigkeit hat. Meinen ersten Kammer-Jäger auszuwählen, wird schwierig werden.“ – Reddit
„Nach diesem Trailer LIEBE ich ihn tatsächlich, ich wusste nicht, dass er ein hispanischer Badass ist. Er ist einfach lässig und cool.“ – via YouTube
Einige Spieler hoffen bereits, dass die Arc-Messer auch im späteren Spielverlauf immer noch stark performen. Damit könnte Rafa zu einer guten Wahl für Spieler sein, die sich auch mal in den Nahkampf stürzen wollen. Die zuvor gezeigte Kammer-Jägerin Vex setzt auf eine Art Nekromantie. Sie entdeckte ihre Kräfte bei der Arbeit im Einzelhandel: Eine Figur in Borderlands 4 ist eine gestresste Kassiererin, die einen richtig miesen Tag hatte.
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Final Fantasy 14 steht aktuell wegen mehrerer Dinge in der Kritik. Ein YouTuber klärt nun in einem Video auf, was alles schiefläuft – und wie Spieler damit umgehen sollten.
In einem Youtube-Video schnappt sich MMORPG-Streamer The Daily Preach einen Rant von Ilamatodd, der auf die Probleme des Spiels eingeht. Dem FF14-Content-Creator zufolge laufen mehrere Sachen schief:
Es gäbe seit über 10 Jahren keine Updates der Benutzeroberfläche oder Quality-of-Life-Features
Die Hauptquest in der neuen Erweiterung Dawntrail sei unbefriedigend
Daneben nennt er noch einige weitere Gründe. Für Ilamatodd gäbe es nur wenige Gründe, sich aktuell in Final Fantasy 14 einzuloggen. Dazu zählen das eigene Haus oder die Freunde, mit denen man sich regelmäßig Ingame trifft. Doch abseits davon schaffe das MMORPG wenig Anreiz zum Einloggen.
The Daily Preach stimmt zu und sagt sogar, dass die Kritik noch harmlos ausgedrückt sei. Auch er sähe aktuell kaum Gründe, sich in FF14 einzuloggen. Dabei verrät er auch, wie er mit solchen Spielen umgeht.
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Final Fantasy XIV Trailer zu Version 1.0 zeigt eine vergangene Zeit
YouTuber empfiehlt Umgang mit Kritik, den sich aber nicht jeder leisten kann
Wie geht er mit seiner Unzufriedenheit um? Sobald The Daily Preach mit einem Spiel unzufrieden sei, würde er einfach das Spiel wechseln. Auf seinem Kanal ist nämlich zu sehen, dass er sich nicht nur mit Final Fantasy 14, sondern auch mit anderen Videospielen beschäftigt. Man solle sein Leben nicht durch solche Probleme beeinflussen lassen.
Er könne aber auch verstehen, dass Content Kreaturen wie Ilamatodd nicht so einfach einem Spiel den Rücken zukehren können. Schließlich verdienen sie dadurch ihr Geld, dass sie auf ein bestimmtes Spiel spezialisiert haben, es streamen und nicht einfach so wechseln können, wie er behauptet.
Wie ist seine Prognose? The Daily Preach versichert allerdings auch, dass Naoki Yoshida, der Produzent von Final Fantasy 14, längst von der Kritik wisse.
Die Entwickler von Dune: Awakening haben für den 24. Juli 2025 eine Serverwartung angekündigt. Dabei soll ein kleiner Patch aufgespielt werden, der Bugs und kommende Layouts für die Tiefe Wüste liefert. MeinMMO verrät euch, wann ihr voraussichtlich wieder spielen könnt.
Update: Wir haben diesen Artikel am 24. Juli um 13:00 Uhr aktualisiert. Die Wartungsarbeiten sind beendet und die Server laufen wieder. Wir haben einen Absatz zu den Patch Notes eingefügt.
Was wurde verändert? Die Patch-Notes für den Patch 1.1.17.0 fallen nicht besonders groß aus:
In der Tiefen Wüste wurden weitere Felseninseln hinzugefügt, vor allem im PvE-Bereich, um mehr Ressourcen und Grundstücke für den Bau von Basen zur Verfügung zu haben, was am 29. Juli nach dem Coriolis-Sturm-Gipfel in Kraft trat.
Wenn ihr beim Wechsel zwischen den Servern in der Tiefen Wüste ein Verbindungsproblem habt und euren Ornithopter verlasst, wird er zusammen mit euch an den Respawn-Ort teleportiert.
Wie lange sind die Server offline? Die Server von Dune: Awakening werden am 24. Juli um 10:00 Uhr vorübergehend abgeschaltet. Laut den Entwicklern auf X.com wird in dieser Zeit ein neuer Patch aufgespielt.
Die geplante Downtime für die Wartung soll voraussichtlich rund 120 Minuten dauern. Sollte alles nach Plan verlaufen, könnt ihr euch entsprechend ab 12:00 Uhr wieder auf die Server einloggen. MeinMMO aktualisiert diese Meldung, sollte es zu unerwarteten Verzögerungen kommen oder die Patch Notes veröffentlicht werden.
Hier könnt ihr sehen, was in Zukunft bei Dune: Awakening geschieht:
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Dune: Awakening – Das ist die Zukunft des MMOs
Verwirrung um den neuen Patch
Welche Inhalte soll das neue Update bringen? Nach der Ankündigung der Wartungsarbeit machten sich erste Gerüchte breit, bei dem Update könnte es sich bereits um den großen August-Patch handeln, auf den viele Spieler schon sehnlichst warten. Dieser soll viele Änderungen und Verbesserungen bringen.
Doch die Entwickler stellen auf X.com klar, dass es sich dabei lediglich um einen kleineren Patch handeln soll, der neue Layouts für die wöchentliche Rotation der Tiefen Wüste bringt sowie einige Bugs behebt. Der große August-Patch soll, laut den Entwicklern, erst in den kommenden Wochen folgen.
Wie bei jedem Patch veröffentlichen die Entwickler erst nach der Wartungsarbeit von Dune: Awakening, welche genauen Änderungen sie getätigt haben.
Tun die Entwickler auch etwas gegen die Cheater? In der Vergangenheit gab es immer wieder Probleme mit Cheatern in Dune: Awakening. So hat bereits der letzte Patch dafür gesorgt, dass ein fieser Trick der Hacker nicht mehr funktioniert und unschuldige Spieler nicht mehr ins PvP-Gebiet abgeschleppt werden können.
Aber auch gegen die Spieler selbst gehen die Entwickler vor. Laut einem Kommentar auf Reddit von Community-Manager „Storm“ läuft derzeit bereits eine Bannwelle gegen die Hacker.
Das Grindfest läuft und MeinMMO war bei GameStar Talk zu Gast, um über die Geschichte der MMORPGs zu sprechen. Mit am Start: WoW-Urgestein „Onkel Barlow“. Wer sich die launige Plauderrunde anschauen möchte, ist hier goldrichtig.
Wer ist beim Gamestar Talk dabei und worum geht’s genau? Passend zur aktuell laufenden Themenwoche zum Genre der MMORPGs lud Gastgeber Felix Rick ein, um über die Historie der Online-Rollenspiele zu plaudern. Mit dabei: Managing Editor Sophia Weiß sowie Senior Editor Karsten Scholz von der MeinMMO und WoW-Urgestein George „Onkel Barlow“ Zaal.
„Onkel Barlow“ dürften vor allem viele WoW-Fans noch von seinen launigen Klassen-Blogs kennen, die ihr euch übrigens heute noch auf YouTube in ihrer vollen Pracht anhören könnt. George ist aber auch ein altgedienter Journalist aus dem Games-Bereich, der unter anderem für GIGA Games und GIGA Play gearbeitet hat.
Das Quartett nimmt sich fast 2 Stunden, um knapp 60 Jahre Online-Welten zu würdigen. Es ging um die Wurzeln der MMORPGs, um wichtige Meilensteine des Genres und natürlich auch um unsere nostalgische Erinnerungen.
Den aktuellen GameStar Talk zum Thema MMORPGs könnt ihr euch im Folgenden anschauen:
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Die Geschichte der MMORPGs: MeinMMO, GameStar und Onkel Barlow sprechen über 60 Jahre Online-Welten
Noch mehr Video-Talks findet ihr direkt bei GameStar Talk auf GameStar.de und auf dem YouTube-Kanal der Kollegen, den ihr natürlich auch abonnieren könnt. Den GameStar-Podcast gibt es zudem auf Spotify. Vorbeischauen lohnt sich!
Das Grindfest geht weiter
Im Zuge unserer Themenwoche sind übrigens bereits mehr als ein Dutzend Artikel erschienen. Mit dabei: Ein umfassendes Special zur Geschichte der MMORPGs von den 1960ern bis 2025 in Textform, in dem auch auf viele Spiele eingegangen wird, für die im Talk leider keine Zeit war.
Zudem gab’s zwei vollgepackte Streaming-Abende, in der nicht nur die Historie der MMORPGs ein Thema war, wir haben auch ein Ranking der 20 Spiele erstellt, die ihr im vergangenen Jahr zu den besten MMORPGs aller Zeiten gekürt hattet. Oh, und es gab ein launiges Quiz mit Fragen zum Genre der Online-Rollenspiele und wir haben einen aktuellen Trend aus Asien beleuchtet. Ihr findet das volle Streaming-Programm vom Grindfest auf twitch.tv/gamestar.
Aber auch das Grindfest-Programm der nächsten Tage kann sich sehen lassen. Freut euch beispielsweise auf Sophias Begründung, warum sie mit WoW aufgehört hat, obwohl sie gerade erst angefangen hatte. Oder auf eine Tier List mit 76 Online-Rollenspielen im Ranking. Oder auf 9 Liebeserklärungen an das beste Genre der Welt. Oder … ach, das vollständige Programm findet ihr in unserer Übersicht: Willkommen zum Grindfest! Das Programm zur großen MMORPG-Themenwoche 2025 von MeinMMO
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Auch im August 2025 gibt es in Pokémon GO wieder viele Events und Inhalte im Spiel. Wir haben euch alle Informationen zusammengefasst.
Was sind das für Events? Der August bringt wie gewohnt wiederkehrende Events wie Rampenlicht-Stunden, Raid-Stunden sowie natürlich weitere, einzigartige Events, mit. Auch das Event Dunkelheit, welches im Dyna-Finale gipfelt, findet im August statt.
Highlights im August 2025: Neben dem Dyna-Finale gibt es im August auch einige interessante Raid-Bosse. Neben Lugia, Ho-Oh und auch Necrozma, gibt es mit Mega-Brutalanda auch einen starken Mega-Raid im August.
Alle wichtigen Termine haben wir im Folgenden für euch zusammengefasst. Alle Pokémon, die ihr auch als Shiny erhalten könnt, haben wir mit einem * markiert.
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So sah das Pokémon GO Fest 2025 in Paris aus
Das sind die Events im August 2025
In dieser Liste seht ihr alle Themen-Events, die im kommenden Monat stattfinden. Zu einigen Events ist bisher nur der englische Titel bekannt. Sobald hier auch die deutschsprachige Variante bekannt wird, aktualisieren wir die Liste entsprechend.
Raids im August 2025 – Alle 5-Sterne-Raids, Mega-Raids und Raid-Stunden
Die folgenden Raid-Events finden im August 2025 in Pokémon GO statt:
Datum
Raid-Boss
Jedes Wochenende vom 3. August bis 2. September
Crypto-Regirock*
4. – 11. August
Lugia*
4. – 11. August
Mega-Ampharos*
6. August
Raid-Stunde mit Lugia*
11. – 18. August
Ho-Oh*
11. – 18. August
Mega-Lahmus*
13. August
Raid-Stunde mit Ho-Oh*
18. – 25. August
Mega-Tauboss*
25. August – 2. September
Necrozma*
25. August – 2. September
Mega-Brutalanda*
27. August
Raid-Stunde mit Necrozma*
Rampenlicht-Stunden im August 2025 – Pokémon und Boni
Bei den Rampenlicht-Stunden habt ihr jeweils ein Pokémon, welches im Fokus steht und am jeweiligen Tag zwischen 18:00 und 19:00 Uhr in sehr hoher Anzahl erscheint. Begleitet wird das Event jeweils von einem Bonus.
Der August bringt euch auch wieder verschiedene Dyna-Bosse mit, die ihr in Dyna-Kämpfen herausfordern, besiegen und fangen könnt. Die jeweiligen Bosse erwarten euch außerdem jeden Montag, innerhalb der angegebenen Zeiträume, am sogenannten Dyna-Montag in der Zeit von 18:00 bis 19:00 Uhr an allen Kraftquellen.
Datum
Dyna-Boss
4. – 10. August
Amonitas*
11. – 17. August
Unratütox*
25. – 31. August
Chaneira*
1. – 7. September
Dusselgurr*
Sobald es neue Informationen bezüglich der Events und Inhalte des Monats August gibt, werden wir die entsprechenden Informationen für euch ergänzen. Falls ihr jetzt bereits auf der Suche nach starken Pokémon seid, um die Raid-Bosse im August zu bezwingen, findet ihr hier unsere Übersicht mit den stärksten Angreifern in Pokémon GO.
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In der Provinz León in Spanien gibt es ein seltsames Phänomen. Zu bestimmten Zeiten, gibt es dort tausende Touristen, die es offiziell gar nicht gibt.
Woher stammen die Zahlen? Das spanische, nationale Statistikamt („Instituto Nacional de Estadística“, kurz INE) misst Touristenströme anhand der Positionen von Handys. Dafür werden die Anzahl von Handys über Telefonantennen in der Umgebung gezählt (via INE.es)
Fuentes de Carbajal ist eine Ortschaft in León mit 24 Einwohnern. Laut Statistik empfing der Ort zwischen Juli und August 2024 1.826 Touristen.
In San Millán de los Caballeros registrierte das INE im Juli 2024 1.648 Touristen und im August 1.602, was insgesamt 3.250 ergibt. Die Ortschaft hat nur 191 Einwohner.
Ähnlich verhält es sich in Izagre mit 137 Einwohnern, das laut Statistikamt fast 2.000 Sommerurlauber empfangen haben soll.
Die Ortschaften erklären teilweise selbst, dass sie diese Touristen nie gesehen haben. Der Bürgermeister von San Millán de los Caballeros erklärte etwa, dass man zwar 4 große Feste im Jahr habe, aber da kämen keine 2.000 Touristen.
Tausende Touristen wegen experimenteller Statistiken?
Wo kommen denn nun die tausenden Touristen her? Das spanische Amt für Statistik erklärte selbst, dass die gemessenen Daten experimentell seien und je genauer seien, desto mehr Funkmasten in der Nähe seien. Ohne Funkmast kann man auch keine Personen messen.
Das Problem in der Provinz: Hier stehen nur sehr wenige Antennen. Das Institut erklärte dem spanischsprachigen Magazin Xataka, dass es bei sehr wenigen Antennen in einer Region schnell zu Über- als auch Unterschätzungen kommen könne. So erklärte das Institut:
In solchen Kontexten mit geringer Antennendichte verliert die territoriale Zuordnung an Genauigkeit, was sowohl zu Über- als auch zu Unterschätzungen in den Ergebnissen führen kann.
Im schlimmsten Fall werden in Regionen Personen gezählt, die dort gar nicht gewesen sind. Tatsächlich hat einer der Netzbetreiber im März 2025 Änderungen an seinem Zonierungssystem vorgenommen, die es den Technikern jetzt ermöglichen sollen, „eine ausgewogenere Verteilung zwischen den benachbarten Gemeinden“ bei der Zählung zu erreichen.
Ein weiteres Problem ist die Zählung selbst: Eine Person, die beispielsweise im Juli an jedem Wochenende in eine Ortschaft reist, wird jedes Mal in die Statistik gezählt. Das INE betont aber auch, dass es sich nur um experimentelle Werte handeln soll.
Hinzu kommt noch ein zusätzliches Problem: Die Daten, die der INE zur Verfügung gestellt werden, sind anonym und werden von jedem Netzanbieter verarbeitet. Das Institut erhält am Ende nur eine Tabelle mit Daten, ohne die Daten wirklich überprüfen zu können. Aus Gründen der statistischen Geheimhaltung hält das Institut auch bestimmte Daten zurück.
Was ist jetzt die Ursache? Die hohen Besucherzahlen in den kleinen Dörfern dürften daher auf technische Probleme zurückzuführen sein. Zumindest würde das mit den Erfahrungen der Gemeinden in León übereinstimmen, die die 1.800 Touristen nie gesehen haben. Das würde auch zu anderen Daten passen: In der Nähe von Fuentes de Carbajal gibt es andere Dörfer mit einer Besucherbilanz von null.
Die bekanntesten Städte Japans erleben aktuell einen starken Anstieg an Touristen. Um auch schwächerer Regionen zu unterstützen, werden Besucher dazu ermutigt, verstärkt ländliche Gebiete zu bereisen. Gleichzeitig soll dies zur Entlastung der Städte beitragen: Es gibt so viele Touristen in Japan, dass die Regierung sie jetzt aufs Land schickt
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EA FC 26 hat im ersten Trailer eine interessante Neuerung für den Karrieremodus gezeigt – und die gefällt dem deutschen Twitch-Streamer Simon „GamerBrother“ Schildgen richtig gut. Für ein realistisches Spielerlebnis müssten allerdings 2 Änderungen her, die dem Modus schon seit Jahren fehlen. Seine Forderungen will er jetzt sogar persönlich bei EA zur Sprache springen.
Was ist das für ein Twitch-Streamer? GamerBrother ist einer der bekanntesten Content Creators Deutschlands. Besonders in Sachen EA FC 25 gehört er laut sullygnome.com zu den meist geschauten Streamern weltweit.
Zurzeit richtet sich sein Content in FC 25 auf den Karrieremodus. Seine Karriere-Streams als ausgedachter Manager Rüdiger Rammel begeistern jährlich viele Fans zum Saisonende. Er kennt sich dementsprechend mit den Gepflogenheiten des Modus aus, kennt seine Stärken, aber auch seine Schwächen.
Auf Twitch hat der Streamer auf der ersten Trailer zu FC 26 reagiert und ist dabei auch auf die Änderungen für den Karrieremodus im neuen Nachfolger eingegangen. Die Highlights und wichtigsten Aussagen seiner Reaction hat er in einem Video auf seinem YouTube-Kanal hochgeladen (Quelle: youtube.com).
Welches neue Karriere-Feature lobt GamerBrother? In den Karriere-Modi für FC 26 soll es einen Transfermarkt für Manager geben. Bislang konnten nur Spieler die Vereine wechseln, jetzt können auch die Trainer neue Mannschaften übernehmen.
GamerBrother verspricht sich davon, dass mehr Abwechslung in den Modus hereinkommt, da jeder Trainer seit FC 25 seine eigene Taktik mitbringt. Die Neuerung bezeichnet er als Gewinn für den Modus.
Zusätzlich wurden Live-Challenges angekündigt, die man kurz- oder langfristig in der Saison erfüllen muss. Diese Neuerung betrachtet er als nicht großartig erwähnenswert. Weitere Ankündigungen gab es für den Karrieremodus bislang nicht.
Dabei gibt es laut GamerBrother noch 2 viel wichtigere Dinge, die EA ändern sollte und die er persönlich mit den Verantwortlichen klären möchte.
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EA SPORTS FC 26 | Offizieller Enthüllungstrailer zeigt zahlreiche Verbesserungen im Gameplay im Vergleich zum Vorgänger
2 Dinge würden den Karrieremodus viel dynamischer machen
Welche 2 Änderungen sollte EA an der Karriere vornehmen? Zum einen fordert GamerBrother ein dynamischeres Entwicklungspotenzial der Spieler.
Bislang sei es so, dass das Potenzial, der Spieler vorhersehbar sei und in jeder Saison gleich ablaufe. Ausnahmen gäbe es nur, wenn man die Profis in der eigenen Mannschaft spielen würde, weil sie bei regelmäßigen Einsätzen auch mal größere Entwicklungsschritte hinlegen könnten.
Zum anderen fordert er einsehbare Statistiken von Spielern in anderen Ligen und Vereinen.
Diese sollten nach den Aussagen von GamerBrother ebenfalls für ein dynamischeres Spielerlebnis sorgen. So könne man von Zeit zu Zeit schauen, welche Spieler gerade performen und diese Top-Performer dann für seinen Verein einkaufen, um von ihrer aktuellen Form zu profitieren.
Diese Änderungen sollten laut GamerBrother in Zeiten einer voranschreitenden künstlichen Intelligenz keine großen Schwierigkeiten bereiten.
Können die Forderungen umgesetzt werden? GamerBrother hakt bei EA nach
Nachtrag vom 24.07.2025 (14:15 Uhr): In einem Interview mit einem hauptverantwortlichen Mitarbeiter für den Karrieremodus konnte GamerBrother weitere Informationen für den Karrieremodus sammeln. Hinsichtlich der einsehbaren Statistiken wird es eine Änderung geben. Diese werde aber erst im Deep Dive Trailer für den Karrieremodus (Anfang August) genauer vorgestellt. Die Forderung nach dynamischem Potenzial könne in FC 26 noch nicht umgesetzt werden.
An dieser Stelle geht es mit dem ursprünglichen Artikel weiter.
So will sich GamerBrother bei EA für die Änderungen einsetzen: Im Live-Stream betonte der Content Creator, dass er als Karrierespieler wisse, was die Fans fordern würden und dass er sich in den Dienst seiner EA-FC-Community stelle.
Seit Anfang der Woche ist der Streamer von EA Sports nach Kanada eingeladen worden, um an einem Event für das neue FC 26 teilzunehmen. Er hoffe, dass er auch mit den verantwortlichen Mitarbeitern für den Karrieremodus sprechen könne, damit seine Forderungen zumindest Gehör finden.
Inwiefern seine Versuche von Erfolg geprägt waren, wird der Streamer sicherlich bald mitteilen. Bis zu den jeweiligen Deep-Dive-Trailern in den kommenden Wochen dürfte aber auch für GamerBrother Stillschweigen seitens EA geboten sein.
So reagiert die Community auf die angekündigten Änderungen: Unter dem YouTube-Video des Streamers zeigen sich viele Spieler enttäuscht von den wenigen, angekündigten Änderungen für den Karrieremodus:
erzwald9174: „Ganz ehrlich: der Trailer ist sicher cool gemacht, aber wenn man Bock auf Karrieremodus hat, ist dieses Game einfach Jahr für Jahr eine Enttäuschung.“ (via YouTube)
MFieldHD: „Man bettelt seit ohne Spaß seit 10 Jahren nach einem neuen Karrieremodus, aber bis auf die unnötigen Verhandlungen haben die nichts verändert.“ (via YouTube)
jayaries21: „Das, was bis jetzt für den Karrieremodus gezeigt wurde, hyped mich halt absolut so 0,0 %.“ (via YouTube)
EA hat sich mit dem ersten Trailer als fan-nah und kritikfähig präsentiert. Möglich also, dass auch für den Karrieremodus weitere Anpassungen folgen werden, die jetzt noch nicht angekündigt worden.
Ob zumindest die von GamerBrother geforderten Änderungen in den Karrieremodus mit aufgenommen werden, bleibt abzuwarten. Der Deep-Dive-Trailer zum Karrieremodus soll Anfang August 2025 erscheinen. Spätestens dort werden die Fans erfahren, ob es noch weitere Anpassungen geben wird. Generell hat EA Sports im ersten Trailer zu FC 26 nicht mit Neuerungen gegeizt: „Der beste Trailer seit 8 Jahren“ – EA FC 26 zeigt über 20 Neuerungen in nur 2 Minuten
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Der nächste Boss in World of Warcraft hat extrem viele Fähigkeiten. Die alle auswendig zu können, dürfte Schlachtzüge vor eine Geduldsprobe stellen.
Dass sich World of Warcraft im Laufe der Jahre drastisch verändert hat, dürfte allen Spielerinnen und Spielern klar sein. Doch wie krass der Unterschied ausfällt, lässt sich wohl an kaum etwas so gut erkennen, wie an der Komplexität der Bosskämpfe. Nicht nur haben Bosse inzwischen viele verschiedene Phasen, auch die Menge der Fähigkeiten hat drastisch zugenommen.
Der kommende Endboss von The War Within, Dimensius der Allverschlinger, setzt dem Ganzen aber die Krone auf. Mit über 60 Fähigkeiten und Effekten gibt es extrem viel zu lernen.
Den Teaser zum nächsten Patch seht ihr hier:
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WoW: Die Allianz des Raumgängers – Patch 11.2 Geister von K’aresh
Was ist bei Dimensius los? Wenn man einen Blick in den Abenteuerführer wirft und sich Dimensius auf mythischer Schwierigkeit im Detail anschaut, kann man eine ganze Weile scrollen. Klappt man sämtliche Effekte und Fähigkeiten auf, muss man über 20 Seiten lesen, um an das Ende zu gelangen. Über 70 Fähigkeiten und Effekte werden dort beschrieben, mit einigen Dopplungen bei Wiederholungen.
Dimensius wird demnach ein ziemliches Komplexitätsmonster. Im Kampf muss man nicht nur gegen ihn bestehen, sondern auch noch gegen andere Leerenfürsten, die er beschwört.
Besonders nett: Die Fähigkeit namens „Spaghettifizierung“, die den Spieler-Charakter in seine Atome zerlegt, wenn er zu nah an ein schwarzes Loch gerät. SciFi-Fans dürften diesem Begriff bereits häufiger begegnet sein.
Wie schwierig wird der Boss? Auch wenn die reine Fülle an Effekten erschlagend wirken mag, ist natürlich nicht alles davon für jeden Charakter relevant. Manche Effekte sind lediglich für Tanks oder Heiler von Bedeutung, andere sind vor allem Aufgabe der Schadensverursacher. Doch macht dieser Kampf besonders deutlich, wie komplex Kämpfe inzwischen geworden sind.
Wie das im Spiel aussieht, könnt ihr in diesem kleinen Clip sehen:
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Besonders krass wird das, wenn man Dimensius mit dem ersten „Endboss“ von World of Warcraft vergleicht – Ragnaros im Geschmolzenen Kern. Der kam mit lediglich 4 Fähigkeiten aus bzw. 5, wenn man das Untertauchen und die Söhne der Flamme noch dazurechnen möchte.
Wie soll das ohne Addons gehen?
Eine Sorge vieler Fans ist, dass die Kämpfe ohne Addons gar nicht mehr zu bewältigen sind. Denn viele Addons sorgen dafür, dass man etwa genaue Timer sieht, wann Fähigkeiten eingesetzt werden oder wo man sich am besten positionieren sollte. Bei über 60 Fähigkeiten ist es schwer, all diese Effekte im Kopf zu verarbeiten, während man gleichzeitig noch die Rotation aufrechterhalten muss oder Anweisungen im Discord gibt oder befolgt.
Auch wenn Blizzard bereits angekündigt hat, dass viele Addons im Laufe der nächsten Jahre unbrauchbar gemacht werden, ist dieser Zeitpunkt wohl noch eine Weile weg – in keinem Fall wird das bereits in der Manaschmiede Omega der Fall sein. Vorher wollen die Entwickler auch eigene Features entwickeln, die Addons weitgehend ersetzen und ein einheitliches, faires Spielfeld für alle Spielerinnen und Spieler schaffen – darunter auch etwa eine „Timeline“ für den aktuellen Boss, an der man erkennen kann, welche Fähigkeit als Nächstes ansteht.
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Wenn es um die bemerkenswertesten Ereignisse aus der Geschichte der Online-Rollenspiele geht, darf eine diabolische Community-Aktion aus Eve Online auf keinen Fall fehlen. Im Zuge der MMORPG-Themenwoche 2025 erinnert sich MeinMMO zurück.
Was steckt hinter dem Verrat? Das riesige Universum von Eve Online zeichnet sich seit jeher mit einer enormen Freiheit aus, dank der Spieler tatsächlich großen Einfluss auf die Machtverhältnisse im MMORPG nehmen können.
So ist es etwa mit viel Einsatz und Energie möglich, zum CEO einer intergalaktischen Organisation zu werden, die großen Einfluss auf die Wirtschaft, Kriege und Politik von Eve Online nimmt. Ihr gehört zu den reichsten und mächtigsten Spielern des Universums. Jeder kennt euren Namen.
Und plötzlich ist alles weg. Zerstört von einer subversiven Gilde, die fast 1 Jahr lang nur dieses eine Ziel verfolgt hat: euch zu zerstören. Klingt krass, oder? Willkommen bei einem der legendärsten Raubzüge der MMORPG-Geschichte!
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EVE Online zeigt mit Legion seine neueste Erweiterung passend für Neulinge
Der „Guiding Hand Social Club“
Wie hat die Gilde das erreicht? Nicht durch Regelbruch oder Cheats. Sondern mit einem lange im Voraus gezeichneten Plan und sehr viel Geduld. Durchgeführt durch den „Guiding Hand Social Club“, eine Gemeinschaft, die sich auf Spionage, Sabotage und Auftragsmorde spezialisiert hat.
Irgendwann im Jahr 2005 soll ein anonymer Auftraggeber dem „Guiding Hand Social Club“ einen lukrativen Job angeboten haben. Das Ziel war Mirial, die CEO der mächtigen Organisation „Ubiqua Seraph“.
Der Lohn: 1 Milliarde ISK, das ist die Ingame-Währung in Eve Online und war vor 20 Jahren eine unfassbar hohe Summe. Zudem darf die Gemeinschaft alles behalten, was sie im Zuge des Auftrags von „Ubiqua Seraph“ stehlen kann.
Der simple Grund für den Job: wahrscheinlich Rache. Der Auftraggeber hat es nur auf die Leiche von Mirial abgesehen. Warum genau? Das ist bis heute unklar.
Auf dem YouTube-Kanal Hit oder Shit findet ihr eine in knapp 11 Minuten toll aufbereitete Zusammenfassung der Story:
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Wie ging die Gilde vor? Der „Guiding Hand Social Club“ schleuste zeitgleich mehrere Mitglieder in die Organisation von Mirial ein. Und tatsächlich schafften es viele, sich über 10 Monate hinweg langsam bei „Ubiqua Seraph“ hochzuarbeiten. Mehrere Agenten konnten hohe Positionen erreichen.
Eine Schlüsselrolle übernahm dabei ein gewisser „Arenis Xemdal“. Er wurde zum vermeintlich loyalen Offizier von „Ubiqua Seraph“, der sukzessive Zugriff auf Ressourcen, strategische Informationen, Meetings, exklusive Chats, Orte und sogar Mirial höchstselbst erhielt. Am Ende hatte seine Meinung so viel Gewicht, dass er sogar die Entscheidungen der CEO beeinflussen konnte.
Eines Tages gelang es dem Spion dann, Mirial zu einem gemeinsamen Ausflug mit ihren wertvollsten Raumschiffen zu überreden – um gemeinsam und öffentlich Stärke zu demonstrieren. Xemdal führte sein Opfer also in einen verlassenen Sektor, weit weg von ihren wahren Verbündeten.
Das Grindfest vom 21. bis 27. Juli In dieser Woche erwarten euch jeden Tag spannende Artikel rund um das Thema MMORPG. Mit dabei: eine Zeitreise durch die Geschichte der Online-Rollenspiele, aber auch nostalgische Rückblicke, Streaming-Abende, Interviews, Kolumnen und Analysen.
Die Falle schnappte zu, ausgelöst durch das Codewort „Nicole“. Plötzlich tauchten von allen Seiten die Raumschiffe vom „Guiding Hand Social Club“ auf. Mirial hatte keine Chance. Bevor sie ausloggen konnte, sammelte Xemdal ihren digitalen Körper ein. Auftrag erfüllt! Doch das war nur der Anfang.
Der Spionage-Club nutzt die Gelegenheit sowie die über 10 Monate erarbeiteten Zugänge, um die Reichtümer von „Ubiqua Seraph“ zu plündern. Der Chef der Gilde sagte später: „Wir hatten den Schlüssel von Fort Knox in der Hand“. Schiffe, Ressourcen und Co. im Wert von 30 Milliarden ISK sollen die Räuber damals eingesackt haben. Das entsprach seinerzeit einem Realgeld-Gegenwert von 16.500 US-Dollar.
Die Entwickler von Pax Dei haben jetzt verraten, wann das Sandbox-MMORPG final erscheinen soll und was man zum Abo wissen muss. Spoiler: Es kommt wider Erwarten auch ohne Variante ohne Monatsgebühr.
Was ist zum Release bekannt? Lange Zeit hieß es, dass der im Juni 2024 gestartete Early Access mindestens 1 Jahr laufen wird, also bis Sommer 2025. Jetzt ist klar, dass die Entwickler einen finalen Launch im Herbst dieses Jahres anpeilen – das haben sie auf playpaxdei.com verraten. Ein konkretes Datum gibt es aber weiterhin nicht.
Klar war zudem, dass die Entwickler nicht nur den Early-Access-Zugang für Pax Dei kostenpflichtig machen wollen, sondern auch für den Release ein Buy2Play-Modell bevorzugen. Zudem stand von Anfang an ein monatliches Abo im Raum. Die finalen Pläne decken jetzt auch beides ab, enthüllen erstmals aber auch eine Abo-freie Variante für das Sandbox-MMORPG.
Der Early-Access-Trailer von Pax Dei:
Video starten
Pax Dei: Trailer zum Early-Access-Start zeigt wunderschöne Mittelalter-Welt
Abo versus kein Abo – was ist der Unterschied?
Was muss ich zum Abo wissen?
Die Abo-Gebühr für die Premium-Version von Pax Dei wird mit dem 1.0-Release eingeführt.
Wer zu den Early-Access-Gründern gehört hat, erhält neben dem Zugriff auf das Spiel auch 1 Monat Premium. Die Anzahl der Charakterplätze, Anleitungen und Grundstückstoken entspricht der gekauften Gründerpaket-Version.
Wer sich zum Release Pax Dei kauft, erhält Zugang zum Spiel, 2 Charakterplätze, 1 Grundstückstoken und ebenfalls 1 Monat Premium.
Nach dem Monat haben alle Spieler die Wahl, ob sie Premium weiter zahlen oder die kostenlose Version von Pax Dei nutzen wollen.
Pax Dei ohne Abo umfasst:
Vollständigen Zugriff auf alle Spielsysteme: PvE, PvP, Handwerk, Bauen und mehr.
Öffentliche Werkstätten und Lager in Startzonen nahe den Petrae Dei. Die privaten Lager umfassen 20 Plätze und können mit ein paar Gnadenopfern auf ein Maximum von 80 Lagerplätzen erweitert werden.
Die Fähigkeit, Ausrüstung und Verbrauchsgegenstände von anderen Spielern zu kaufen, mit Gold, das im PvE erbeutet wurde.
Die Möglichkeit, einem Clan beizutreten und dessen Grundstücke zu nutzen, um zu einem gemeinsamen Dorf oder einer aufstrebenden Stadt beizutragen.
Zugang zu hochstufigen Handwerksmaterialien und seltener Beute über PvP.
Die Entwickler betonen, dass es sich hierbei nicht um eine Demo, sondern um eine vollständige Version des Spiels handelt.
Das Premium-Abo liefert euch die nachfolgenden Vorteile:
Premium-Status bringt die folgenden Boni:
+50 % Gnade beim täglichen Einloggen,
+50 % Gnade bei Opfergaben in Form von Gold,
+50 % EP-Boost auf alle Aktivitäten.
1, 2 oder 4 Grundstückstoken (je nach ausgewähltem Abonnement)
Mit jedem Grundstückstoken kannst du 1 Grundstück 1 Monat lang für dich beanspruchen oder einem deiner existierenden Grundstücke 1 Monat hinzufügen.
Du entscheidest, wann und wie du deine Grundstückstoken ausgeben möchtest: nacheinander, um ein Grundstück über mehrere Monate zu halten, oder alle gleichzeitig, um einen Monat lang mehrere Grundstücke zu verwalten.
Indem du im Spiel dein persönliches Zuhause unterhältst, kannst du:
unbegrenzte Lagermöglichkeiten freischalten, indem du deine eigenen Behälter baust,
fortgeschrittene Werkstätten errichten, die auf deinen Spielstil zugeschnitten sind,
einen Laden eröffnen, indem du deine persönlichen Marktstände aufstellst,
deine Freunde oder Clanmitglieder bei dir aufnehmen, indem du die Berechtigung für dein Grundstück teilst.
Es gibt 3 Varianten von Premium.
Wie genau funktionieren die Grundstückstoken?
Grundstückstoken sind der Schlüssel zum Grundbesitz in Pax Dei. Mit je 1 Token könnt ihr euch je 1 Monat lang ein eigenes Grundstück sichern.
Ihr könnt die Token nutzen, um ein bereits vorhandenes Grundstück zu verlängern oder um euch weitere Grundstücke zu sichern.
Gekaufte Token bleiben ab dem Datum, an dem ihr sie erhalten habt, 12 Monate lang gültig. Ihr könnt sie innerhalb dieses Zeitraums nach eigenem Gusto einsetzen, völlig unabhängig, ob ihr ein Abo habt oder nicht.
Was passiert, wenn alle Tokens ausgelaufen sind?
Nach Ablauf des Grundstücks wird es für eine begrenzte Gnadenfrist in den Status „Eingefroren“ übergehen. Ihr könnt nichts auf dem Grundstück bauen oder zerstören, solange es eingefroren ist.
Wenn ihr euch dazu entscheidet, ein Grundstückstoken auszugeben, entfällt der Eingefroren-Status und ihr habt wieder vollen Zugriff.
Wenn euer Grundstück final abläuft, werden eure dort platzierten Inhalte sicher in einer sogenannten Einlösewarteschlange gespeichert.
Wie viel kostet Premium? Es gibt 3 Varianten des Abos:
Premium + 1 Grundstückstoken pro Monat: 6,99 Euro
Premium + 2 Grundstückstoken pro Monat: 10,99 Euro
Premium + 4 Grundstückstoken pro Monat: 18,99 Euro
Damit Interessierte den Premium-Status sowie die kostenlosen Lager vor dem Launch testen können, werden die entsprechenden Inhalte bald in der Early-Access-Version landen. Eine Gebühr muss dann aber noch niemand zahlen – die kommt erst mit dem finalen Release im Herbst.
Was ist Pax Dei für ein MMORPG? Euch erwartet hier ein Social-Sandbox-MMO mit einem starken Fokus auf das Sammeln von Rohstoffen, das Bauen von Gegenständen sowie Gebäuden und das Handeln von Waren. Aus den Grundstücken einzelner können dabei ganze Dörfer, Städte und Festungen entstehen.