Spieler eines Anime-RPG hat eindeutig zu viel Geld und Zeit

Ein chinesischer Spieler des Gacha-Spiels Honkai: Star Rail, hat sich vollkommen überschlagen und eine Unmenge an Lichtkegeln eines einzigen Charakters angehäuft.

Wofür gab der Spieler sein Geld aus? Honkai: Star Rail ist ein Gacha-Spiel. Das heißt, dass man durch den Einsatz von Echtgeld Belohnungen kaufen kann, jedoch spezifische Belohnungen nicht garantiert sind. WIe bei einem Automaten “zieht” man eine zufällige Belohnung aus einem großen Pool – von einer mächtigen 5-Sterne-Waffe bis zum einer nahezu wertlosen 3-Sterne-Waffe kann alles dabei sein. Am begehrtesten sind dabei zumeist neue Charaktere, die nur zu einer befristeten Zeit verfügbar sind.

In diesem Fall hat der Spieler allerdings sein Geld für die Waffen des Charakters „Feixiao“ auf den Kopf gehauen, diese werden im Spiel auch „Lichtkegel“ genannt. Im Normalfall benötigt man nur eine Waffe. Es ist möglich, diese Waffe auch zu verbessern, doch dafür werden höchstens 4 weitere „Lichtkegel“ verwendet. Danach ist das Maximum bereits erreicht. Dieser chinesische Spieler gönnte sich allerdings 520 „Feixiao-Lichtkegel“.

Honkai: Star Rail hat auch einiges an Musik im Repertoire:

Video starten
Honkai: Star Rail – Version 2.0 Music Video — “WHITE NIGHT”

520 Lichtkegel sind zu viel

Wofür braucht er so viele Waffen? Ganz offensichtlich kann er derzeit mit 520 „Feixiao-Lichtkegeln“ nichts anfangen. Die Waffen in Honkai: Star Rail sind bestimmten Charakteren zugeschrieben, nur Figuren vom Pfad „Jagd“ können diese Waffe überhaupt ausrüsten. Und nicht jeder Charakter von diesem Pfad würde von den Attributen dieses bestimmten „Lichtkegels“ profitieren.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Reddit, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Reddit Inhalt

Eventuell könnten zukünftige Charaktere aus besagter Waffe ihre Vorteile ziehen, doch das steht noch in den Sternen. Zudem würde der Spieler die 520 Stück wahrscheinlich auch dann nicht unterbringen können. Es ist anzunehmen, dass der Spieler einfach nur die Spielerschaft schocken wollte und das ist ihm durchaus gelungen:

  • Gamer-chan stellt fest (via Reddit): „Manche Menschen haben zu viel Geld.“
  • Juan-Claudio ist verwundert (via Reddit): „Wie viele Pulls würde braucht man wohl für 520 Lichtkegel benötigen? Das müssen mehrere Stunden sein.“
  • Accomplished_Cost859 fragt sich (via Reddit): „Was will er mit so vielen Lichtkegeln machen? Sie liegen einfach auf seinem Konto herum und erfüllen absolut keinen Zweck. Das ist nur Unordnung. Sein Beutel ist dadurch bestimmt schon voll.“
  • tw33zd regt sich auf und unterstellt (via Reddit): „Geldwaschende Kriminelle!“
  • Ok_Marion bringt es auf den Punkt (via Reddit): „Ehrlich gesagt, ist es nur ein Social-Media-Ding, um Aufmerksamkeit zu erregen.“

Letztendlich ist es natürlich jedem Spieler selbst überlassen, wofür er sein hart verdientes Geld ausgeben möchte.

War das eine einmalige Aktion? Tatsächlich war dies nicht das erste Mal, dass der chinesische Spieler mit seinen In-Game-Einkäufen provoziert hat. Er tat dies bereits bei einem anderen Charakter in Honkai: Star Rail und gelang dadurch an Aufmerksamkeit im Internet. Auch dieses Mal ging seine Strategie auf, denn er wurde erneut zum Gesprächsthema. Damit ist abzusehen, dass dies eventuell nicht das letzte Mal war.

Honkai: Star Rail hat nicht nur Charaktere zu bieten, für die man sein Geld herauswerfen kann. Besonders glänzt dieses Spiel nämlich eigentlich mit seiner guten Story. Falls ihr euch verzaubern lassen wollt, schaut hier vorbei: Träume, moralische Fragen und Engel – Deshalb liefert Penacony bisher die beste Geschichte in Honkai: Star Rail

Quelle(n):
  1. bilibili.com

MontanaBlack war 4 Jahre lang die Nummer 1 im deutschen Twitch – Jetzt machen andere das große Geld

Marcel „MontanaBlack“ Eris (36) hat zwar Zehntausende Zuschauer auf Twitch, doch vergleichsweise wenig schließen aktuell ein kostenpflichtiges Bezahl-Abo (Sub) bei ihm ab. Was ist da los?

Was ist los bei MontanaBlack? Der 36-Jährige ist nach wie vor einer der größten Streamer im deutschsprachigen Twitch. Wenn er streamt, schauen im Schnitt 20–30.000 Menschen zu (via SullyGnome).

Was die Anzahl der Subs angeht, also der bezahlpflichtigen Abonnements auf seinem Kanal, ist MontanaBlack jedoch weit abgeschlagen. Das fiel einem X-Nutzer auf, der am 16. September 2024 eine Übersicht der Analyse-Seite Twitch-Tracker teilte, bei der MontanaBlack nicht einmal in der Top-10 auftaucht. Dazu fragt er: „Was ist eigentlich mit Monte passiert?“

Video starten
MontanaBlack gehört zu den bekanntesten Streamern Deutschlands – Das war sein aller erstes Video

MontanaBlack ist nicht mehr die Nummer 1

Was sagen die Zahlen? MontanaBlack war lange die Nummer 1 im deutschen Twitch. Der mittlerweile 36-Jährige machte sich selbst international einen Namen, mit Inhalten zu Fortnite, FIFA und Glücksspiel. 2022 wurde MontanaBlack jedoch von EliasN97 vom Thron gestoßen: Der jüngere Streamer zog in den Kategorien „gesehene Stunden“ und „durchschnittliche Zuschauer“ an ihm vorbei.

Doch auch wenn MontanaBlack nicht mehr die unangefochtene Nummer 1 ist, gehört er weiterhin zu den größten Streamern des deutschen Twitch. Gemessen an den „durchschnittlichen Zuschauern“ landet er immer noch recht zuverlässig in den Top-5 (via SullyGnome).

Bei den Subs steht er aber nach aktuellem Stand nur auf Platz 11 in Deutschland – das sind laut TwitchTracker aber immerhin noch über 11.000 Abos. Das Geld für seine Luxus-Autos dürfte dem 36-Jährigen also nicht allzu bald ausgehen – trotzdem scheinen andere auf Twitch deutlich mehr zu verdienen.

Nischen-Streamer mit aktiven Communitys profitieren

Wer sind die großen Gewinner? Unter den 10 deutschsprachigen Streamern und Streamerinnen, die laut TwitchTracker aktuell die meisten Subs haben, finden sich einige der üblichen Verdächtigen wie EliasN97, Papaplatte und Gronkh.

Andere sind gemessen an diesen Größen zwar unbekannter, haben aber dennoch unglaublich viele Subs. Darunter sind:

Die genannten Streamer und Streamerinnen sind also keineswegs kleine Fische, im Mainstream aber deutlich weniger stark vertreten, als ein MontanaBlack. Stattdessen haben sie ihre spezifischen Nischen, wie LoL, Minecraft oder Musik, in denen sie riesig sind, außerhalb derer sie aber vermutlich weniger Menschen auf dem Schirm haben.

MontanaBlack streamt vergleichsweise wenig

Was ist denn nun passiert? Natürlich lässt sich nicht mit Sicherheit sagen, warum MontanaBlack gerade weniger Abos hat als Zarbex oder Sintica. Es gibt jedoch einige Faktoren, die hier eine Rolle spielen könnten:

  • MontanaBlack streamt schon immer vergleichsweise wenig, in den letzten Monaten sogar noch weniger als sonst. Der 36-Jährige kann sich offenbar nur wenig für die aktuelle Gaming-Landschaft begeistern und hatte zudem mit Swatting-Vorfällen zu kämpfen. Es könnte sein, dass seine Fans zwar gerne zuschalten, wenn er auf Sendung ist, ihre Abos aber lieber bei aktiveren Streamern lassen, wo man „mehr“ für das Geld bekommt.
  • Subs sind nicht gleichbedeutend mit der Popularität eines Streamers, sondern reflektieren viel mehr, wie gut jemand seine Community aktivieren kann. Hohe Zuschauerzahlen bedeuten also nicht automatisch, dass ebenso viele Leute auch ein Abo abschließen.
  • Wenn es nach einigen Kommentaren auf X geht, könnte auch der zur Schau gestellte Reichtum von MontanaBlack eine Rolle spielen. Der habe seine teuren Autos im Hintergrund seines Streams stehen, alle wüssten, dass er ausgesorgt habe und das Geld nicht brauche, heißt es da. Warum sollte man also ein Abo abschließen?

Trotz allem ist MontanaBlack nach wie vor einer der relevantesten deutschen Streamer, dessen Namen auch viele Leute, die Twitch nicht aktiv verfolgen, schon gehört haben dürften. International macht jedoch ein anderer deutscher Streamer von sich Reden: Nach MontanaBlack hat Deutschland wieder einen Streamer, der bei Twitch international mitspielt

Space Marine 2: Tier List der besten Klassen – Das sind die stärksten Kämpfer im PvE

In Space Marine 2 stehen euch insgesamt 6 verschiedene Klassen zur Auswahl, mit denen ihr die verschiedenen PvE-Operationen sowie den PvP bestreiten könnt. Welche Klassen sich im PvE besonders lohnen, zeigen wir euch hier in unserer Tier List der besten Klassen.

Wie kommt die Tier List zustande? Wir haben uns die sechs Klassen von Space Marine 2 angeschaut und selbst in den PvE-Operationen getestet. Außerdem haben wir uns auf den sozialen Netzwerken umgesehen und die Meinungen der Community in unsere Wertung einfließen lassen.

Natürlich ist eine Tier List immer von der subjektiven Meinung des Autors beeinflusst. Wenn ihr andere Klassen an der Spitze seht, teilt uns eure Meinung gerne in den Kommentaren mit!

Die besten Klassen von Space Marine 2 in der Tier List

Damit ihr die besten Klassen von Space Marine 2 in einer kurzen Übersicht sehen könnt, haben wir sie für euch in einer Tier List eingeordnet. Hier seht ihr alle Klassen im Ranking:

  • S-Tier: Taktiker
  • A-Tier: Verteidiger
  • B-Tier: Scharfschütze, Aufklärer
  • C-Tier: Zerstörer
  • D-Tier: Angreifer
Space Marine 2 Klassen Tier List
Space Marine 2 Klassen Tier List

An der Spitze der Space Marines stehen der Taktiker und der Verteidiger, dicht gefolgt von dem Scharfschützen. Dieses Dreiergespann ist auch die ideale Wahl, wenn ihr euch den Operationen stellen wollt.

Der Aufklärer und der Zerstörer haben eigene Stärken, unterliegen im direkten Vergleich aber den drei Spitzenreitern. Auf den Angreifer solltet ihr allerdings verzichten. Alles was er gut kann, kann eine andere Klasse besser.

Video starten
Space Marine 2: So aktiviert ihr Koop und Crossplay

Was macht die Klassen so gut oder schlecht?

Taktiker – S-Tier

Der Taktiker ist der ideale Allrounder unter den Space Marines. Er ist gut im Nahkampf und hat mit dem Meltergewehr auch eine starke Bewaffnung für den Add-Clear. Außerdem kann der Taktiker ordentlich Schaden gegen einzelne stärkere Ziele austeilen, da seine Fähigkeit, der Auspex-Scan, den Schaden gegen gescannte Feinde erhöht.

Wenn der Taktiker einen „Nachteil“ hat, dann dass er in den verschiedenen Bereichen nicht der Beste ist. Der Verteidiger ist beispielsweise besser im Nahkampf, der Scharfschütze verursacht mehr Schaden gegen einzelne Ziele und der Zerstörer ist besser im Add-Clear.

Insgesamt ist der Taktiker jedoch in allem richtig gut, auf das es im Kampf ankommt. Ihr könnt mit ihm sogar Einsätze auf höheren Schwierigkeitsstufen solo absolvieren.

Verteidiger – A-Tier

Der Verteidiger ist ein wahrhafter Tank. Er ist richtig gut darin, am Leben zu bleiben. Wenn ein Angreifer oder Aufklärer schon besiegt am Boden liegt, ist es der Verteidiger, der seinen gefallenen Kameraden wieder auf die Beine hilft. Mit seiner Fähigkeit, dem Ordensbanner, kann er sogar die Lebenspunkte seines Trupps regenerieren.

Mit dem Verteidiger habt ihr wahrscheinlich jedoch Schwierigkeiten, Einsätze auf höheren Schwierigkeitsgraden solo zu spielen, da der Space Marine keine Primärwaffe hat und wenig Schaden gegen vereinzelte stärkere Feinde verursacht.

Die große Stärke des Verteidigers ist es, viel Schaden einzustecken und seinen Kameraden zu ermöglichen, in der Zeit viel auszuteilen. Dabei performt der Verteidiger merklich besser als der Angreifer oder Zerstörer.

Space Marine 2 Klassen-Übersicht

Scharfschütze – B-Tier

Der Scharfschütze ist wahrscheinlich der beste Space Marine, wenn es darum geht, viel Schaden gegen ein einzelnes Ziel auszuteilen. Die Schwierigkeit besteht für euch darin, eure Munitionsreserven angemessen zu haushalten und nicht plötzlich mit einer leeren Kammer vor den Tyraniden zu stehen.

Außerdem ist die Effizienz des Scharfschützens von eurer Zielgenauigkeit abhängig. Wenn ihr einen Feind, der sich viel bewegt, nicht trefft, verschwendet ihr wertvolle Munition.

Der Scharfschütze ist zudem ein guter Sanitäter. Er kann dank eines Perks gefallene Kameraden 30 % schneller aufheben. Außerdem kann er sich und ein Teammitglied während einer Wiederbelebung vor den Feinden mittels eines weiteren Perks verbergen.

Aufklärer – B-Tier

Knapp hinter dem Scharfschützen kommt der Aufklärer. Dieser ist stark im Add-Clear und bringt einen extrem nützlichen Buff für seine Kameraden mit: Durch den Perk „Inneres Feuer“ stellen Teammitglieder 15 % ihrer Fähigkeitsladung wieder her, wenn sie Finisher ausführen.

Obendrein verfügt der Aufklärer über den Perk „Speerspitze“, der Gegnern einen Debuff auferlegt: Wenn ihr Feinde durch einen Flugtritt trefft, erleiden sie für 10 Sekunden 15 % mehr Fernkampfschaden. Das ermöglicht anderen Space Marines wie dem Scharfschützen noch höheren Schaden gegen starke Gegner, die schnellstmöglich besiegt werden müssen.

Zerstörer – C-Tier

Der Zerstörer hat eine schwierige Position. Er macht Spaß und ist wirklich gut im Add-Clear – besonders auf engem Raum. Das Problem ist, dass Adds selten eine Herausforderung darstellen und wir mit dem Taktiker und dem Verteidiger ausreichend für kleine Tyraniden gewappnet sind.

Was in dieser Team-Kombination fehlt, ist ein Space Marine, der dabei hilft, die stärkeren Gegner auszuschalten. Hier performen der Scharfschütze und der Aufklärer merklich besser als der Zerstörer. Auf engen Maps, bei denen der Scharfschütze nicht so gut glänzen kann und Probleme hat, kann es dennoch Sinn ergeben, den Zerstörer als dritten Space Marine mitzunehmen.

Der Zerstörer könnte in unserer Tier List zukünftig höhere Stufen erklimmen, aktuell sehen wir ihn jedoch noch unterhalb des Scharfschützen und des Aufklärers.

Angreifer – D-Tier

Der Angreifer leidet darunter, dass die anderen Klassen aktuell in den verschiedenen Bereichen des Spiels einfach besser sind. Im Add-Clear ist es beispielsweise meistens sinnvoller, den Taktiker oder den Zerstörer zu wählen.

Die große Besonderheit des Angreifers ist das Sprungmodul, das euch hoch in die Luft springen und mit einem verheerenden Angriff auf eure Feinde herabstürzen lässt. Dieses Sprungmodul wirkt in den Einsätzen jedoch deutlich schwächer als in der Kampagne. Titus hat das Jetpack einfach besser im Griff. Dazu kommt, dass bei den Einsätzen viele Maps niedrigere Decken haben. Auch die Entwickler sagten in einer Fragerunde bereits, dass sie sich das Problem anschauen und überlegen, wie sie daran arbeiten können (via focus-entmt.com)

Im Vergleich zum Verteidiger fällt es beim Angreifer auch nochmal mehr auf, dass er keine Primärwaffe hat. Generell ist es mit dem Verteidiger leichter, am Leben zu bleiben. Solange Saber Interactive keine Lösung für die Schwächen des Sprungmoduls hat, sehen wir den Angreifer deshalb leider am Boden der Tier List.

Habt ihr eine Lieblingsklasse in Space Marine 2, die für euch ganz klar die Beste des Spiels ist und die ihr ständig spielt? Dann nehmt gerne an unserer Umfrage auf MeinMMO teil und zeigt uns euren Favoriten: Warhammer 40.000: Space Marine 2: Was ist die beste Klasse? Ihr entscheidet

Experte glaubt, dass Deadlock auf Steam kein gutes Spiel für den E-Sports wird

Der Profi-Spieler Tyson „Tenz“ Ngo hat seine Karriere in Valorant beendet, wo er 218.150 $ Preisgeld verdient hat. Jetzt erklärt der 23-Jährige, was er von Deadlock hält, dem neuen MOBA-Shooter auf Steam. Laut ihm sei das Spiel für Gelegenheitsspieler zu kompliziert, um es bequem als E-Sport-Titel zu konsumieren.

Deadlock ist ein komplexes Game, mit Anleihen beim MOBA. Manche nennen es einen MOBA-Shooter, aber MeinMMO-Experte Dariusz Müller stellt sogar das infrage.

MOBAs gehören mit LoL und DOTA 2 zu den größten E-Sports-Titeln der Welt. Da liegt es nahe, zu fragen, ob sich auch Deadlock für den E-Sport eignet.

Das sagt TenZ: Laut Tenz sei Deadlock ein cooles Spiel, das Spaß macht, aber für den E-Sport sei es kein optimaler Titel:

Das Spiel hat bestimmte Dinge, die es zu verwirrend für Gelegenheits- oder sogar Anfänger machen, die es nicht verstehen werden.

MOBAs sind schon für viele Leute schwierig zu verstehen, aber dieses Spiel ist definitiv ein Schritt nach vorne. Denn es ist ein MOBA, aber ein Third-Person-Shooter, und es hat eine zusätzliche Bahn und einen zusätzlichen Spieler.

Video starten
Das ist Deadlock – Der neue MOBA-Shooter von Valve

Valve müsste viel in die Präsentation von Deadlock investieren

Was könnte da Abhilfe schaffen? Laut Tenz müsste Deadlock die „Zuschauer-Erfahrung“ verbessern, damit Zuschauer verstehen, was wirklich wichtig ist.

Wie ObsSojourn, ein Profi von Overwatch 2, anmerkt (via x), seien die Caster wichtig für den Erfolg von Deadlock. Man brauche ein herausragendes Casting-Team mit großartigem Spielverständnis, um Deadlock so zu verkaufen, dass Spieler es „verdauen“ können.

Ist E-Sports denn überhaupt ein Thema? Ja, denn der E-Sports-Zyklus startet bei Deadlock schon, obwohl das Spiel noch gar nicht offiziell erschienen ist.

Am 4. Oktober steht ein erstes Turnier um ein Preisgeld von 10.000 $ an.

Auch bei anderen Spielen konnte man beobachten, dass Teams entscheiden, ein Spiel, das im Hype ist, einfach zu einem E-Sport-Titel zu erklären, obwohl die Entwickler selbst gar nicht daran gedacht und es unter Umständen gar nicht vorgesehen haben.

So hatte sich 2017 um den Shooter Fortnite eine E-Sportszene gebildet, die von Epic Games weder gewollt noch vorgesehen war. Das sorgte lange Zeit für Konflikte zwischen Hobby-Spielern, die Spaß und Abwechslung wollten, und den Profis, die sich Stabilität und faire Bedingungen wünschten. Am Ende kam es 2019 sogar zu einer WM um viel Geld in Fortnite, aber die könnte manipuliert gewesen sein: Die WM in Fortnite machte Teenager zu Millionären: Doch im Rückblick war sie ein Fehler

Spielberg durfte nie einen Film zu Star Wars inszenieren, obwohl er mit George Lucas eng befreundet ist – Heute versteht er, warum

Steven Spielberg und George Lucas sind seit Jahrzehnten miteinander befreundet. Trotzdem hat Spielberg keinen einzigen Film der Star-Wars-Saga inszeniert. Dafür gibt es einen Grund.

Wer hat bei Star Wars Regie geführt? Der allererste Film Eine Neue Hoffnung wurde noch George Lucas selbst inszeniert. Damals war es sein großes, ambitioniertes Projekt, in das er all sein Herzblut steckte.

Jedoch merkte er mit der Zeit, dass das Inszenieren nicht seine liebste Tätigkeit beim Film ist. Lieber dachte er sich Geschichten und fiktive Universen aus, neben Star Wars gehört etwa Indiana Jones dazu.

Anstatt selbst Regie zu führen, ließ Lucas andere ran. Namentlich Irvin Kershner und Richard Marquand bei Episode 5 und 6 der Originaltrilogie. Schon damals liebäugelte jedoch Steven Spielberg damit, Regie bei einem Star-Wars-Film zu führen. Immerhin war es das Franchise seines guten Freundes George.

Doch dazu kam es nie. Heute, viele Jahre später, glaubt Spielberg eine Erklärung dafür gefunden zu haben.

Video starten
Star Wars: Episode 3 – Die Rache der Sith Trailer (deutsch)

Das Baby von George Lucas

Warum hat Spielberg nie Regie bei Star Wars geführt? An Erfahrung im Blockbuster-Kino mangelte es Spielberg schon zur Zeit der originalen Trilogie nicht. Er, der vor Dreharbeiten stets dasselbe Ritual abhält, hatte bereits Indiana Jones gedreht. Oder auch Der Weiße Hai, der laut Quentin Tarantino einer der besten Unterhaltungsfilme aller Zeiten ist.

Deshalb hätte es sich angeboten, auch die Geschichte von Luke Skywalker mit seiner Handschrift zu versehen. Jedoch wehrte sich George Lucas dagegen, Spielberg bei der Originaltrilogie die Regie zu überlassen. Spielberg sagt heute:

Er wollte nicht, dass ich es mache. Ich verstehe, warum – Star Wars ist Georges Baby. Es ist sein Heimgewerbe und seine Handschrift.

Steven Spielberg via The Guardian

Star Wars sollte von Lucas eigener Vision geprägt werden. Die konnte er leichter an andere Regisseure, die nicht Spielberg waren, weitergeben. Lucas fürchtete wohl, Spielbergs Stil könnte „sein“ Star Wars zu sehr verändern.

Jahre später überlegte Lucas dann aber doch, Spielberg den Regieposten beim ersten Teil der Prequels, also Die dunkle Bedrohung, zu überlassen. Da wusste Spielberg aber bereits, wie sehr Star Wars seinem Freund am Herzen lag und fragte, warum dieser nicht selbst wieder Regie führen wollte.

Dieses Angebot nahm sich Lucas zu Herzen und drehte tatsächlich alle Filme der Prequel-Trilogie wieder selbst.

Wird Spielberg in Zukunft einen Star-Wars-Film machen? Die Chancen dafür stehen sehr schlecht. Spätestens seit der Übernahme der Marke durch Disney im Jahr 2012 hat sich der Regisseur von dem Gedanken verabschiedet. Auch George Lucas ist bei den aktuellen Projekten rund um Star Wars höchstens noch als Berater beteiligt. Eine direkte Mitarbeit lehnte Disney bei Episode 7 ab, was den Filmemacher sehr enttäuschte.

Quelle(n):
  1. fandomwire.com

Ehemaliger Mitarbeiter erklärt, warum Todd Howard das Gesicht von Bethesda ist – Und der Grund klingt echt dreist

Bethesda ist ohne Todd Howard unvorstellbar. In einem Interview sagte der ehemalige Mitarbeiter Bruce Nesmith, dass Todd Howard unter anderem deswegen das Gesicht von Bethesda ist, weil er so „unglaublich fotogen“ sei.

Wer ist Bruce Nesmith? Bruce Nesmith ist ein Designer, der bei Bethesda an den größten Spielen mitgearbeitet hat. Darunter Skyrim, Fallout 3 und 4 und Starfield. Dabei arbeitete er auch eng mit dem Bethesda-Chef Todd Howard zusammen.

Das neueste Spiel von Bethesda ist Starfield, was ein ganz neues Universum aufmacht. Wir geben euch einen Einblick mit dem offiziellen Gameplay-Trailer:

Video starten
Starfield – Official Gameplay Trailer

Todd Howard, das fotogene Arbeitstier

Bruce Nesmith gab in einem Interview mit KIWI TALKZ auf YouTube einen Einblick in den anfänglichen Zustand von Bethesda. Es wurde vom Marketing eine Person gesucht, die das Gesicht von Bethesda sein kann, denn ein ganzes Team fürs Marketing einzusetzen wäre nicht ratsam gewesen. Man brauchte jemanden, der „der Typ“ ist.

Damals war Todd Howard der Chef des Entwicklerteams und seine Art in Interviews und auf der Bühne sei genau das Richtige dafür, um Bethesda zu repräsentieren. Er sei nicht nur ein Arbeitstier, sondern gleichzeitig noch „unglaublich fotogen“. So sei er die „natürliche Wahl“ gewesen.

Was sagte Bruce Nesmith sonst noch über Todd Howard? Als Bruce Nesmiths Arbeitszeit sich bei Bethesda dem Ende neigte, habe Todd Howard zu der Zeit etwa zwei Dutzend Projekte gleichzeitig auf dem Teller gehabt. Davon seien einige groß und einige klein gewesen, unter anderem auch Handyspiele.

Laut ihm würde es wohl noch „viele, viele Jahre“ dauern wird, bis Todd Howard sich zur Ruhe setzt.

Das ganze Interview könnt ihr euch hier anschauen:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Todd Howard hat schon einiges für Bethesda erreicht und deswegen 2016 einen GDC-Award für sein Lebenswerk verliehen bekommen. Von Xbox erhielt Todd Howard die Möglichkeit auf ein Achievement, welches nur er persönlich freischalten konnte: Der Chef von Bethesda ist der einzige Mensch auf der Welt, der ein besonderes Xbox-Achievement bekommen hat

Quelle(n):
  1. gamesradar+

Nutzer kauft sich stolz einen Gaming-PC für 800 Euro, merkt nicht, dass die verbaute Hardware über 8 Jahre alt ist

Ein Spieler erklärt, er habe sich für viel Geld einen neuen Gaming-PC angeschafft. Doch die Community warnt ihn, dass der Kauf nicht gut gewesen ist. Auf den ersten Blick klingt ein Prozessor mit 14-Kernen richtig gut, doch das Alter der Hardware ist das große Problem.

Der Kauf eines neuen Gaming-PCs ist ein großer Augenblick. Doch auch hier kann man einiges falsch machen. Ein Nutzer hat sich jetzt einen neuen PC gekauft und wollte von der Community wissen, wie gut der gekaufte PC ist. Das Problem des Käufers ist insbesondere, dass er gar nicht genau weiß, was er da gekauft hat. So schreibt er selbst:

Ich habe einen generalüberholten Computer gekauft und weiß nicht viel über Computer – wie wird er sich bewähren?

Doch es wird schnell klar: Er hätte das Gerät lieber nicht kaufen sollen.

Video starten
In Deutschland gibt es über 400 USB-Sticks, die aus Wänden herausragen – Was ist das „Dead Drops“-Projekt?

Welche Hardware steckt in dem Rechner? Laut reddit-Post steckt folgende Hardware in dem Rechner für rund 800 Euro:

  • 14-Core Intel Xeon E5-2690V4 CPU
  • 64 GB RAM (2x32GB) DDR4 2133 MHz PC4
  • Nvidia GeForce RTX 2080 8 GB

Weitere Komponenten wie Mainboard, Gehäuse oder Speichermedium (HDD, SSD) werden nicht genannt.

Was ist das Problem? Die Hardware ist für den genannten Preis von rund 800 Euro stark veraltet: Der Intel-Prozessor ist 8 Jahre alt, die RTX 2080 immerhin „nur“ 6 Jahre.

Hinzu kommt, dass der Preis völlig überzogen ist:

  • Für den Intel Xeon E5-2690V4 zahlt ihr auf eBay gebraucht rund 43 Euro
  • Für ein passendes Mainboard (lga 2011-3) zahlt ihr gebraucht zwischen 80 und 100 Euro.
  • Für eine RTX 2080 müsst ihr immerhin noch rund 200 Euro auf den Tisch legen.
  • Für DDR4-Arbeitsspeicher zahlt ihr originalverpackt rund 50 Euro und bekommt deutlich besseren RAM als den, der hier verbaut ist.

Viel wichtiger ist jedoch die Tatsache, dass ihr für das Geld bereits deutlich bessere und vor allem modernere Hardware kaufen könnt. Das erklären dem Nutzer auch etliche Personen aus der reddit-Community. Für 800 Euro könntet ihr euch eine teure PS5 Pro oder einen richtigen Gaming-PC kaufen.

Wie ging die Sache aus? Der Nutzer hatte großes Glück. Auf reddit erklärt er in einem Update, dass er den Kauf noch abbrechen konnte. Er schreibt außerdem, dass er sich das nächste Mal mehr Zeit nehmen wolle, bevor er wieder einen PC kaufen wolle.

Alte Hardware lohnt sich nur in wenigen Fällen

Lohnt sich alte Hardware überhaupt? Das Problem bei sehr alten Komponenten ist oftmals, dass sie sich selbst limitiert: Einen 10 Jahre alten Prozessor könnt ihr nur mit einem ähnlich alten Mainboard und DDR3-Arbeitsspeicher ausstatten. Ihr werdet daher nie in den Genuss moderner Features kommen. Hinzu kommt, dass ältere CPUs oftmals nicht wirklich energieeffizient sind.

Bereits für moderne Hardware müsst ihr das gesamte System (Mainboard, Arbeitsspeicher und CPU) tauschen. Alte Hardware mit ähnlich alter Hardware zu „upgraden“ lohnt sich so gut wie nie. Eine Liste von Hardware, die hier heute nicht mehr kaufen solltet, findet ihr in folgendem Artikel direkt auf MeinMMO: 7 Upgrades für euren Gaming-PC, die ihr auf keinen Fall kaufen solltet

Pokémon GO: Trainer gewinnt Dyna-Kampf in letzter Sekunde, wird dafür reich belohnt

Ein Trainer in Pokémon GO hat in einem Dyna-Kampf denkbar knapp gewonnen. Dafür wurde er direkt nach dem Kampf auch noch belohnt.

Was ist ein Dyna-Kampf? Dyna-Kämpfe sind ein großer Teil der neuen Dynamax-Funktion in Pokémon GO. Hier tretet ihr mit riesigen Varianten von Pokémon gegen andere Monster in dieser Form an. Um an diesen Kämpfen teilzunehmen, könnt ihr ausschließlich Dyna-Pokémon einsetzen.

Ein Trainer aus der Community zeigt nun, wieviel Glück in einem einzigen Dyna-Kampf möglich ist. Und das hat es in sich.

Hier seht ihr den Trailer zu Dynamax in Pokémon GO

Video starten
Dynamax in Pokémon Go – So tretet ihr in den gigantischen Kämpfen an

Knapper Sieg, dicke Belohnung

Was war das Glückliche an dem Raid? Der Trainer hat einen Dyna-Kampf gegen Tanhel absolviert, welches ihr seit dem Start des Psychospektakel-Events in Dyna-Kämpfen finden könnt. Tanhel ist das bisher stärkste Pokémon in diesen Kämpfen und besitzt eine Schwierigkeit von 3*.

Für den Kampf gibt es Tipps, die ihr bei eurem Team beachten solltet, wenn ihr Probleme gegen Tanhel habt.

Der Kampf war für den Trainer ein knappes Unterfangen. Er endete schließlich siegreich für ihn, bei einem verbleibenden Pokémon, Glurak, welches noch genau 1 HP besaß. Hätte Tanhel sein Glurak also noch ein einziges Mal getroffen, hätte er den Kampf verloren. Einen knapperen Sieg hätte der Trainer also nicht erringen können.

Den Beitrag auf Reddit binden wir hier für euch ein:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Reddit, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Reddit Inhalt

Wie sieht die Belohnung aus? Für diesen knappen Sieg, der den Trainer eventuell ein bisschen ins Schwitzen gebracht hat, wurde er schließlich belohnt. Wie im Fangbildschirm zu sehen ist, konnte er sich nach dem Kampf über ein Shiny-Tanhel freuen.

Zusätzlich sind auch noch die IV des Pokémon ordentlich, sodass der Trainer auch langfristig mit dem Tanhel für Dyna-Kämpfe planen kann. Diese liegen bei 14 Angriff, 11 Verteidigung und 13 HP.

Die Dynamax-Kämpfe sind eines der großen Themen in Pokémon GO, seitdem die Funktion vor kurzem ihren Weg in das Spiel gefunden hat. Doch auch andere Aktivitäten erwarten euch in den kommenden Wochen im Spiel: Alle Events im September 2024 in Pokémon GO – Termine und Boni.

Firma bietet soziales Netzwerk wie Twitter an, aber ihr seid dort der Held, den alle toll finden

Eine Firma bietet euch ein vollständiges soziales Netzwerk mit tausenden Kommentaren an, die euch alle loben und toll finden. Der Clou an dem Netzwerk: Außer euch ist niemand echt.

Was ist das für ein Netzwerk? Das Netzwerk SocialAI der Firma Friendly Apps sieht auf den ersten Blick aus wie Twitter, X oder andere soziale Feeds. Sobald ihr dort eine Nachricht postet, bekommt ihr Antworten von anderen Personen.

Doch SocialAI ist in dieser Hinsicht besonders, denn außer euch ist niemand echt, denn alle anderen Teilnehmer sind KI-gesteuerte Bots.

Video starten
In Deutschland gibt es über 400 USB-Sticks, die aus Wänden herausragen – Was ist das „Dead Drops“-Projekt?

Ihr selbst entscheidet, wer kommentieren darf und wer nicht

Jeder Bot ist auswählbar: In SocialAI entscheidet ihr, was für Follower ihr im Netzwerk habt. Das Netzwerk bietet euch eine lange Liste von Bots an, aus denen ihr eine beliebige Anzahl von Followern auswählen könnt, die euch dann kommentieren. Ihr müsst aber mindestens drei Bot-Typen wählen.

Wollt ihr euch endlich einmal Gehör verschaffen oder möchtet einfach nur schöne Sachen hören? Dann wählt ihr Bots wie „Unterstützer“, „Fan“, „Cheerleader“ und „Charmeur“ und bekommt für jeden Kommentar eine Schmeichelei.

Ihr könnt aber auch das Gegenteil erreichen und nur kritische Bots auswählen, die dann deutlich weniger freundlich mit euch umgehen. Was auch immer sich hinter dem Bot “brutal ehrlich” verbirgt.

Wie gut funktioniert das? Das Online-Portal Techcrunch frotzelt ein wenig, SocialAI würde sich eher wie ein “Schaufenster für KI-Technologie” anfühlen als wie ein echtes soziales Netzwerk, aber SocialAI ist auch noch in seiner Anfangsphase. Die Antworten seien auch mal mehr oder weniger sinnvoll. Zu viel solltet ihr euch von SocialAI daher noch nicht versprechen.

Was kostet die App? SocialAI ist zum aktuellen Zeitpunkt völlig kostenlos und verzichtet während der Erprobungsphase noch auf In-App-Käufe. Die will man erst einführen, so das Unternehmen, wenn man mit Social AI die Marktreife erreicht haben sollte.

SocialAI ist übrigens die dritte App, die die Firma Friendly Apps entwickelt hat. Das Unternehmen hat bereits mit KI experimentiert, zum Beispiel mit AI Hits, einer Website für Musikstreaming-Charts, und mit Cosmic, einem Online-Dating-System, das Nutzer mit KI-Persönlichkeitstests zusammenbringt.

Mehr zu KI: Ein Nutzer erklärt, wie er mit einem Startkapital von nur 100 US-Dollar (rund 90 Euro) ein kleines Unternehmen im Wert von 23.000 Euro gründen konnte. Wie er das gemacht hat, lest ihr direkt bei uns auf MeinMMO: Nutzer sagt, er habe dank ChatGPT 1.200 Euro am Tag verdient – Wie hat er das gemacht?

WoW hat jetzt einen Solo-Modus für Raids – Und der ist gar nicht mal so gut

Der Story-Modus für den Raid in World of Warcraft wurde groß angekündigt. Doch so richtig gut ist das Feature nicht, findet MeinMMO-Dämon Cortyn.

Seit gestern ist nicht nur die erste Saison von World of Warcraft: The War Within gestartet, sondern auch ein neuer Modus des Raids ist verfügbar – der „Story Modus“. Mit diesem hat man die Gelegenheit, den letzten Boss des neuen Raids, Königin Ansurek, im Alleingang zu bewältigen. Das soll allen die Möglichkeit geben, das Finale des Raids erleben zu können – auch ohne Raidgruppe.

Video starten
WoW: The War Within – Kräfte im Inneren

Was mich am meisten stört, ist der Umstand, dass im Story-Modus die Mechaniken gar keine Rolle spielen. Das ist grundsätzlich kein Problem – denn im LFR sind Mechaniken oft auch so simpel, dass sie kaum ins Gewicht fallen. Aber mit dem Unterschied: Die Mechaniken sind zumindest vollständig vorhanden.

Selbst wenn die großen Fähigkeiten nur wenig Schaden verursachen, sind sie zumindest in Gänze spielbar. Das ist allerdings bei der Story-Mode-Variante nicht der Fall.

Das sorgt dafür, dass die Story-Mode-Variante den Boss „falsch“ beibringt. Was man hier zu sehen bekommt, ist schlicht nicht das Mechanik-Erlebnis, das man im normalen oder heroischen Modus bekommt. Die Mechaniken sind in Teilen vorhanden – aber eben nicht vollständig. Und das macht es sehr komisch.

WoW Xalatath Smirk
Xal’atath lässt ihre Getreuen gerne einfach zurück.

Wenn Königin Ansurek eine Giftwelle aussendet, muss man eigentlich über diese drüber springen und so den Schaden vermeiden. Aber die Teilmechanik, um über diese Welle zu springen, existiert einfach nicht.

Auch in der finalen Phase des Bosskampfes, bei der man eigentlich durch Portale springt, um eine tödliche Mechanik zu vermeiden, fehlen diese Portale einfach.

In beiden Fällen ist die Antwort: Die Mechanik, die den Schaden verursacht, ist vorhanden – aber nicht die Mechanik, um genau diesem Schaden zu entgehen. Die korrekte Antwort auf das Problem fehlt also.

Mir ist klar, dass man für den Story-Modus nicht die Komplexität des echten Bosskampfes erreichen kann oder will. Aber Mechaniken, die absichtlich „falsch“ funktionieren, führen langfristig nur dazu, dass diese Spielerinnen und Spieler beim Besuch des normalen Raids (oder sogar im LFR) dann Fehler machen. Das ist einfach nicht gut gelöst.

WoW Ansurek Death
Königin Ansurek im Story-Modus zu besiegen fühlt sich komisch an – es ist geschichtlich nicht gut integriert.

Beute gibt es für den Story-Modus übrigens nicht, wenngleich die Belohnung durch die Quest relativ üppig ausfällt. Damit ist man in der Lage, sich ein ziemlich starkes Item herstellen zu lassen, sodass sich der (einmalige) Besuch im Story-Modus durchaus lohnt.

Die Präsentation fühlt sich falsch an

Auch wie der Bosskampf in der Story vorgestellt wird, wirkt seltsam. Man erledigt eine kleine Questreihe in der Stadt der Fäden, bis der Wesir – relativ plötzlich – sagt: „So, jetzt wird es Zeit, die Königin zu töten.“

Da habe ich schon etwas verwundert die Brauen gehoben. Aber auch der Übergang in den Raid wirkt ein wenig sonderbar. Man sagt „Ich bin bereit“ und wird in den Raid teleportiert – zusammen mit 9 NPC-Begleitern, direkt vor den Bosskampf gegen Ansurek.

Das fühlt sich einfach falsch an – vor allem, weil alles andere im Story-Mode-Raid bereits tot ist. Das führt dazu, dass man einfach an das Ende des Raids geworfen wird, was geschichtlich unpassend und überhastet wirkt.

Aus meiner Sicht ist der Story-Modus eine nette Idee, aber bisher lediglich experimentell und nicht so richtig bis zum Ende durchdacht. Sicher kann die Idee in Zukunft noch deutlich besser werden und eine gute Alternative darstellen, wenn man nur die Story sehen will. Doch im aktuellen Fall wirkt diese Variante eher wie ein Fremdkörper, der nicht so richtig in die Story passen will – sonderbar, bei einem „Story Modus“.
Falls ihr darüber abstimmen wollt, wie gut die neue Erweiterung ist, haben wir hier eine große Umfrage zu WoW The War Within und den Features.

In Warhammer 40.000: Space Marine 2 spielt ihr einen Ultramarine – Wir erklären, was das bedeutet

Hinter Warhammer 40.000: Space Marine 2 steckt eine riesige Welt voller Lore, die im Spiel nicht erklärt wird. MeinMMO hilft euch, ein paar der Hintergründe zu verstehen und erklärt, wen ihr da eigentlich genau spielt.

Ihr seid in der Kampagne von Space Marine 2 Titus, ein Leutnant der Ultramarines. Mehr erfahrt ihr nicht wirklich und wenn ihr lediglich die kurze Zusammenfassung zur Lore gelesen habt, könnt ihr mit diesen Begriffen vermutlich nur wenig anfangen.

Im Verlauf der Story tauchen aber immer wieder Namen auf, die wichtig klingen – und die zumindest Warhammer-Fans begeistern. Und tatsächlich nehmt ihr eine sehr wichtige Rolle ein, denn Ultramarines sind mehr oder weniger der Grund, warum Warhammer 40.000 überhaupt so existiert, wie ihr es heute kennt.

Beachtet, dass dies eine stark gekürzte Zusammenfassung ist und viele sekundäre Ereignisse aus der Lore nicht behandelt werden. Es geht lediglich darum, möglichst einfach zu erklären, wer die Ultramarines sind.

Die wichtigsten Infos zu Ultramarines:

  • Ultramarines tragen eine blaue („ultramarine“) Rüstung mit einem umgekehrten, weißen Omega als Wappen.
  • Die Heimat-Welt der Ultramarines ist Ultramar, ein riesiges System bestehend aus etwa 500 Planeten. Als einziger Orden beherrschen sie einen ganzen Sektor.
  • Der Orden der Ultramarines kommt aus der „Ersten Gründung“, zählt also zu den ältesten Vereinigungen der Space Marines.
  • Die gleichnamige Legion, aus der die Ultramarines hervorgegangen sind, war die größte Legion der Space Marines.
  • Ultramarines sind bekannt für ihre enorme Treue zum Imperator und der Verbundenheit zu den Regeln des Codex Astartes.
  • Der Primarch (quasi „Gründer“ oder „Vater“) der Ultramarines ist Roboute Guilliman.

Im Koop und PvP könnt ihr übrigens auch andere Kapitel spielen und euren Space Marine anpassen:

Video starten
Space Marine 2: So aktiviert ihr Koop und Crossplay

Ultramarines sind die ultimativen Soldaten

Um euch einen kleinen Einblick zu geben, wen genau ihr da eigentlich spielt: Space Marines sind genetisch veränderte Super-Soldaten. Über „Gen-Saaten“ werden in einem Menschen zusätzliche und veränderte Organe gezüchtet, die sie buchstäblich zu Übermenschen mit Superkräften machen.

Diese Gen-Saaten stammen von den ursprünglichen Primarchen und sind über Jahrtausende erhalten worden. Jede Saat hat besondere Eigenschaften – und birgt Gefahren, die Organe mutieren zu lassen.

Die Gen-Saat der Ultramarines gilt als die stabilste und gleichzeitig vielseitigste von allen Space Marines und sorgt dafür, dass der Empfänger sehr wahrscheinlich gewisse Wesenszüge bekommt:

  • Ultramarines sind aggressiv, aber selbstbeherrscht in entsprechenden Situationen.
  • Sie sind äußerst diszipliniert und handeln stets zielgerichtet.
  • Mehr als die meisten anderen Orden haben Ultramarines einen Sinn für Hierarchie und Treue zu ihrem Kodex.

In Kombination macht das Ultramarines zu den perfekten Soldaten, die ideal zusammenarbeiten und ihren Kommandanten gehorchen. Es gibt nur wenige Ausnahmen und Abwege vom Codex Astartes, die ihr in Space Marine 2 sogar sehen könnt.

Ohne Ultramarines gäbe es keine Space Marines

In der Lore von Warhammer 40.000 spielen die Ultramarines eine große Rolle. Die Legion, aus der später mehrere Orden hervorgegangen sind, war vor der Horus-Häresie (eine Art Bürgerkrieg zwischen Space Marines) die größte Legion der Space Marines mit rund 250.000 Mitgliedern.

Mit dieser Streitmacht haben die Ultramarines trotz großer Verluste maßgeblich zum Sieg des Imperiums beigetragen. Ihr Primarch, Roboute Guilliman, hat sogar für kurze Zeit als Statthalter des Imperators gedient – zumindest, bis wieder Stabilität erreicht wurde.

Der Codex Astartes, also das Regelwerk, nach dem so gut wie alle Space Marines ihr Leben ausrichten, stammt ebenfalls aus der Feder von Guilliman. Mit dem Werk wollte er verhindern, dass es noch einmal zu einem solchen Krieg kommt.

Aus den Ultramarines sind daraufhin in späteren Gründungen 25 Orden hervorgegangen. Ihre Gen-Saat ist also unter den Space Marines recht weit verbreitet. Space Marines alleine können die großen Kriege allerdings nicht gewinnen, weswegen sie für Wartung, Versorgung und ähnliche Dinge Helfer haben. Aber nicht alle davon werden gleich behandelt: „Wer ist der Kerl?“ – Spieler findet wehrlosen NPC, den alle wie Dreck behandeln, bekommt wertvolles Lore-Wissen von Fans

Quelle(n):
  1. Lexicanum

Herr der Ringe: Frodo und seine Gefährten im Power-Ranking – Wer ist der Stärkste?

Die neun Gefährten aus Herr der Ringe könnten unterschiedlicher nicht sein. Sie müssen ihre Kräfte erst gemeinsam, dann an unterschiedlichen Orten bündeln, um Sauron zu besiegen. Welche von ihnen die Stärksten sind, schauen wir uns im Ranking an.

Wie wurde das Ranking erstellt? Die Gefährten sind alle recht unterschiedlich. Vertreter verschiedener Völker Mittelerdes, namentlich Menschen, Elben, Zauberer, Zwerge und Hobbits schließen sich zusammen, um Frodo auf seiner Mission, den Einen Ring zu vernichten, zu unterstützen.

Für unser Ranking haben wir die Fähigkeiten der einzelnen Gefährten verglichen und sind so zu einem Ergebnis gekommen. Beachtet, dass „Stärke“ nicht unbedingt nur körperlich bedingt sein muss. Wir haben auch einzelne Taten berücksichtigt, ohne die die Rettung Mittelerdes wohl nicht gelungen wäre.

Am Ende ist das Ranking natürlich subjektiv, schreibt uns also gerne eure Meinung in die Kommentare.

Achtung Spoiler: Wir verraten im Folgenden einzelne Details aus allen drei Teilen von Herr der Ringe. Solltet ihr zu den wenigen gehören, die die Filme oder Bücher nicht kennen, seid ihr hiermit gewarnt.

[toc]

Video starten
Epischer Trailer zu Der Herr der Ringe: Die Gefährten

Platz 9: Boromir

Jemand muss das Schlusslicht sein, und in dieser Liste ist es der Mensch Boromir. Ja, er mag ein guter und starker Kämpfer sein, aber er fällt leider auch mit großer geistiger Schwäche auf. Der Eine Ring zieht ihn von Anfang an in den Bann. Schon beim ersten Treffen in Bruchtal schlägt Boromir vor, den Ring nicht zu zerstören, sondern für eigene Zwecke zu nutzen.

Auf der späteren Reise versucht er, Frodo den Ring abzunehmen. Die Nähe zu ihm reicht bereits, um ihn zu verführen. Positiv hervorzuheben ist jedoch Boromirs heldenhafter Einsatz für Pippin und Merry am Ende des ersten Teils – eine Tat, die er mit dem Tod bezahlt.

Platz 8: Pippin

Pippin

Der Hobbit Pippin liebt das Pfeifenkraut und ist eher zufällig einer der Gefährten geworden. Was ihm an Kraft und Können im Kampf fehlt, macht er durch Witz und unerschütterlichen Optimismus wett. So hält er die Gefährten bei Laune.

Pippin widerstand der Macht des Palantir, einer der „Sehenden Steine“, durch den er kurz Sauron ins Auge blickte. Außerdem entzündete er die Feuer von Minas Tirith und machte so Verbündete auf die Not der Stadt aufmerksam.

Platz 7: Merry

Merry

Zwischen Merry und Pippin ist das Rennen sehr knapp. Auch der schrullige Hobbit ist nicht der geborene Kämpfer, wenngleich er sich im Laufe der Filme eine Rüstung überzieht und sich auch am Schwert versucht.

Viel eher besticht Merry durch sein Gemüt. Er ist, ähnlich wie Pippin oftmals gut gelaunt, in den entscheidenden Momenten erkennt er aber den Ernst der Lage. So war es Merry, der die Ents rund um Baumbart zu ihrem letzten Marsch bewegte – nachdem er ihren Unwillen, in die Schlacht zu ziehen, wütend kommentierte. Ohne die Ents wäre Isengard vielleicht nicht gefallen, was Merry Platz 7 beschert.

Spieler will jedes Lebewesen in Baldur’s Gate 3 töten, doch die Community weiß, woran er kläglich scheitern könnte

In Baldur’s Gate 3 dreht sich eigentlich alles um Dialoge, die eure Geschichte weiterführen. Ein Spieler hat sich jedoch entschieden, das Spiel ganz anders zu spielen. Er will alles Leben auslöschen, ohne Gnade.

Was hat der Spieler vor? Der User Dechna teilte auf Reddit seinen bösen Plan mit. Sein Ziel ist es, jedes Lebewesen im Spiel auszulöschen, bei dem es diese Möglichkeit gibt. Nur Lebewesen, die man nicht töten kann, sollen überleben.

In seinem Post auf Reddit fragt er die Community um Hilfe. Er möchte nicht die falsche Person zu früh töten und sein Spiel damit ruinieren. Er befürchtet, sich selbst davon auszuschließen, in die späteren Akte zu kommen. Die Nutzer auf Reddit wissen direkt, worauf er achten muss.

Mehr zu euren schmutzigen Geheimnissen haben die Macher von Baldur’s Gate 3 verraten:

Video starten
Baldur’s Gate 3 ist 1 Jahr alt und zur Feier teilen die Macher eure schmutzigen Geheimnisse

Community hilft, auch wenn es um bösartige Dinge geht

Wie hilft die Community? Die Community diskutiert auf Reddit darüber, welche NPCs Probleme bereiten können, sollte man sie versuchen zu erledigen oder zu früh angreifen, ohne vorher andere Aufgaben erledigt zu haben.

Vlaakith, die Herrscherin über die Githyanki ist wohl das größte Problem. Sie wird der Gruppe des Spielers wohl ein schnelles Ende bereiten, sollte man wirklich versuchen sie anzugreifen. So sorgte auch ein anderer Spieler im Honour-Mode bereits für sein Ende.

Außerdem muss sich der Spieler zunächst um Nightsong kümmern, bevor er sich Ketheric Thorm stellt. Sonst wird der Kampf gegen den Boss nicht zugunsten des Spielers ausgehen. Ein Spieler hat dabei wohl einen seltenen Bug erlebt.

Ein Charakter, der bis zum Ende leben muss, ist der Imperator. Sollte man ihn vorher töten, bleiben viele andere Charaktere wohl verschont, doch man selbst wird ein nahes Ende finden. Anders ist es, wenn man den Imperator in besonderem Maße lieb hat.

Wie kommt man ohne NPCs nach Baldur’s Gate? Selbst ohne NPCs findet man immer einen Weg, um weiter vorzuschreiten. Den Weg nach Moonrise und nach Baldur’s Gate zeigen nämlich auch Dokumente, die ihr finden könnt.

Die Entwickler von Larian sind dafür bekannt, viele „Fail-Saves“ einzubauen. Diese verhindern, dass Spieler nicht mehr weiter spielen können, auch wenn sie richtig dumme Entscheidungen treffen. Das ist auch der Grund, warum es wohl überhaupt möglich ist, alles und jeden platt zu machen und das Spiel dennoch abzuschließen.

Der Spieler spricht in seinem Beitrag auch davon, dass Akt 1 ziemlich schnell abgeschlossen war, schließlich geht die meiste Zeit im Spiel für Gespräche drauf, die man nicht mehr führen muss, wenn kein Lebewesen mehr lebt. Wer lieber mit einer KI spricht, bekommt manchmal ganz schön dumme Antworten: Ein Nutzer fragte ChatGPT nach 15 dummen Dingen und Ereignissen – Das war seine Antwort

Quelle(n):
  1. Reddit

Ein neuer Horror-Shooter für Steam und PS5 weckt in seinem Trailer Erinnerungen an eine alte Figur aus Resident Evil 4

Mit einem neuen Trailer verraten die Entwickler hinter Decadent (Steam, PS5) ihre größten Vorbilder: H. P. Lovecraft und Resident Evil 4.

Was für ein Spiel? Decadent (nicht zu verwechseln mit Decadence) ist ein Horror-Shooter aus der Ego-Perspektive, der von Incantation Games entwickelt wird. Das Spiel soll im Jahr 2025 für den PC auf Steam, PS5 und Xbox Series X|S erscheinen.

In Decadent schlüpfen wir in die Haut von John Lorn, einem Forscher, Veteranen des Ersten Weltkriegs und Okkultisten. Aber nicht nur wir schlüpfen in seine Haut, sondern auch ein unheimlicher Parasit. Der macht sich als leuchtendes Auge an dessen Hand bemerkbar. 

In einem Trailer mit dem vielversprechenden Namen „Madness“, zu Deutsch „Wahnsinn“, geben die Entwickler einen ersten Einblick in das Spiel. Ebenfalls darin zu sehen ist ein Händler, der Spielern von Resident Evil 4 bekannt vorkommen dürfte.

Diesen Trailer könnt ihr euch hier anschauen:

Video starten
Decadent: Der Trailer zum Horror-Shooter vereint H. P. Lovecraft mit Resident Evil 4

Was zeigt der Trailer? Nach einer kurzen Schießerei und anschließender Flucht wachen wir in einem kahlen, finsteren Wald auf. Kurz danach begrüßt uns ein verhüllter Händler mit markantem Akzent, der uns ein paar Waffen andrehen will – klingt ziemlich stark nach dem Händler aus Resident Evil 4.

Die Gemeinsamkeiten sind unverkennbar

Unter dem Video auf YouTube ist man sich ebenfalls einig, dass man den Händler aus Resident Evil 4 wiedererkannt haben will. Dort hat man sofort begonnen, den komischen Kauz aus Resident Evil 4 zu zitieren und (wenn auch als Witz) eine Verbindung zwischen den beiden herzustellen.

  • somebody1692 musste gleich an eine bestimmte Zeile des Händlers denken: „What’re ya buyin’?“ [in etwa: „Was kaufst du?“]
  • louiemontinola9688 ist sich sicher: „RE 4 Händler wurde als ein interdimensionales Wesen bestätigt.“
  • SchemingSkelly lässt die beiden Figuren zu einer verschmelzen und schreibt: „Ich bin nur ein einfacher Händler… FREMDER.“

So wie in Resident Evil 4 befinden wir uns auch in Decadent in einem dunklen, unheimlichen Wald und treffen immer wieder auf verrückt gewordene Menschen und Monster. Wobei wir das mit dem „verrückt geworden“ genauso gut auf uns selbst beziehen könnten.

Unser Charakter leidet regelmäßig unter Halluzinationen. Was in diesem Moment nach einer wilden Bestie aussieht, kann sich im Nachhinein als unschuldiger Camper herausstellen. Optisch orientiert sich Decadent stark an H. P. Lovecrafts kosmischen Horror, seltsame Tentakelwesen inklusive.

Kosmische Horror bietet sich, wie der Name bereits verrät, sehr gut für Horrorspiele an. Ein Spiel hat jedoch versucht, dieses Setting in ein anderes Genre zu übertragen, nämlich das der Aufbauspiele. Und zumindest laut den Spielern auf Steam ist das Experiment auch gut gelungen – mehr dazu hier: Neues Aufbauspiel auf Steam erinnert an Anno, dreht sich aber um Cthulhu-Kult, ist 90 Prozent positiv, bietet kostenlose Demo

Es sah aus, als könnte Palworld davonkommen – Jetzt verklagt Nintendo doch noch das „Pokémon mit Knarren“ auf Steam

Das abgedrehte Survival-Spiel Palworld startete im Januar 2024 in den Early Access auf Steam sowie Xbox und wurde zum Mega-Hit. Aufgrund der offensichtlichen Ähnlichkeit einiger Monster mit Pokémon glaubten viele, eine Klage von Nintendo sei nicht weit – jetzt haben die Pokémon-Macher rechtliche Schritte eingeleitet.

Update 12:05 – Die Entwickler von Palworld haben mittlerweile ein Statement zur Klage abgegeben. Hier geht’s zum Artikel.

Palworld, das lange als „Pokémon mit Knarren“ beschrieben wurde, schien prädestiniert für eine Klage, zumal Nintendo in Sachen Copyright bekanntlich wenig Spaß versteht. Doch noch im Juni 2024, ein halbes Jahr nach Start in den Early Access, vermeldeten die Entwickler, bislang nichts von der Firma hinter Pokémon gehört zu haben. Das ändert sich jetzt.

Video starten
In Palworld könnt ihr mit dem Sakurajima-Update eine neue Insel erkunden

So beginnt es also

Das ist die Klage: Nintendo gab in der Nacht zum 19. September 2024 unserer Zeit bekannt, dass man gemeinsam mit der Pokémon Company eine Patentverletzungsklage gegen Palworld-Macher Pocketpair beim Bezirksgericht Tokio eingereicht habe.

In der Klage geht es um Unterlassung und Schadenersatz. Palworld soll mehrere Patentrechte verletzen.

Nintendo kündigt außerdem an, auch weiterhin „notwendige Schritte“ gegen die Verletzung seiner Eigentumsrechte zu unternehmen, um das geistige Eigentum zu schützen, das in jahrelanger harter Arbeit aufgebaut worden sei (via Nintendo).

Auf X, ehemals Twitter, wundern sich Nutzer, dass Nintendo überhaupt so lange gewartet habe, um gegen Palworld vorzugehen. Es kann jedoch durchaus ein paar Monate dauern, eine solche Klage vorzubereiten.

Gerade die Tatsache, dass Nintendo sich so viel Zeit gelassen hat, wird als schlechtes Zeichen für Palworld gewertet: Das könnte nämlich bedeuten, dass Nintendo so lange gewartet hat, bis sie einen Fall hatten, den sie mit Sicherheit gewinnen konnten. (via X).

Auffällig ist, dass Nintendo sich offenbar nicht auf das Urheberrecht bezieht, sondern auf das Patentrecht. Es könnte also weniger um das Design der Kreaturen gehen, wo Fans von Anfang an große Ähnlichkeit mit Pokémon festgestellt hatten. Möglicherweise bezieht man sich stattdessen eher auf Spiel-Mechaniken wie das Monster-Fangen.

Bereits im Januar 2024 haben wir den bekannten Rechtsanwalt Christian Solmecke um eine Einschätzung der Situation gebeten:

Könnte Nintendo den Steam-Hit Palword erfolgreich verklagen? – Wir fragten einen Anwalt

Noch ist unklar, was es für die Zukunft von Palworld bedeutet, sollte Nintendo Erfolg mit seiner Klage haben. Erst vor wenigen Tagen hatten die Macher darüber gesprochen, wie es mit dem Creature-Collector weitergehen soll und dabei Möglichkeiten der künftigen Monetarisierung diskutiert: Chef von Palworld erklärt, warum sein Spiel kein verhasstes Live-Service-Game wird

Die neue TV-Serie Peacemaker auf Amazon ist perfekt, wenn ihr „Guardians of the Galaxy“ mögt

Seit dem 1. September 2024 läuft in Deutschland die US-Serie „Peacemaker“ auf Amazon Prime. MeinMMO-Serienexperte Schuhmann sagt: Die Serie ist viel besser, als sie sein dürfte. Jeder, der gerade „The Boys“ vermisst, sollte sich Peacemaker gönnen. Allein wegen John Cena muss man das gesehen haben. Die Serie macht richtig Spaß.

So beginnt Peacemaker: Der in „Suicide Squad“ schwer verletzte Peacemaker hält sich selbst für einen Superhelden. Der Rest der Welt sieht in ihm einen schießwütigen Killer mit fragwürdigen Ansichten zu Moral und Anstand.

Peacemaker wird aus dem Krankenhaus entlassen, bricht in seinen Wohnwagen ein und holt sich bei seinem rassistischen Superschurken-Vater seinen besten Freund ab: einen Weißkopfseeadler namens Eagley. Außerdem deckt er sich mit neuer Ausrüstung ein. Papa hat ihm neue Superhelden-Helme gebaut.

Eigentlich müsste Peacemaker noch 25 Jahre wegen Mord absitzen und kann es gar nicht fassen, dass er auf freiem Fuß ist. Doch schnell wird ihm klargemacht: Frei bleibt er nur, wenn er sich einer Spezialeinheit anschließt und im Auftrag der US-Regierung Geheimoperationen durchführt.

So richtig erstklassig ist diese Spezialeinheit aber nicht, denn die besteht aus Agenten, die in Ungnade gefallen sind, und seinem schießwütigen Superfan Vigilante. Den Soziopathen wird er einfach nicht los. Ohnehin will Peacemaker nach so langer Zeit im Gefängnis und im Krankenhaus erstmal das Wichtigste erledigen und Bier trinken und eine Frau flachlegen. Doch da beginnt der Ärger schon.

Das Intro zur Serie von Peacemaker ist schon ein echter Hingucker:

Video starten
Trailer zur Serie Peacemaker mit John Cena

Ein bissiger und bunter Mix, der richtig Spaß macht

Das ist der Ton von Peacemaker: Der Ton von Peacemaker ist ausgelassen, bunt und voller Spielfreude. Gerade Wrestler John Cena merkt man in jeder Minute den Spaß an seiner Rolle an.

Cena spielt eine Figur, die bereit ist, so viele Menschen umzubringen, wie es nötig ist, solange es nur für „den Frieden“ ist. Eine krude Philosophie, die sich Peacemaker als Kind zugelegt und die er seitdem nie hinterfragt hat.

Dabei ist die Serie weder harmlos noch total albern, sondern bietet immer wieder bissige Anspielungen. Peacemaker wird mit seinen reaktionären Macho-Ansichten schräg angeschaut, wenn er etwa erörtert, dass eine Frau zu große Brüste hat, um sie „Zuckertittchen“ zu nennen, aber „Speckbacke“ absolut okay ist.

Der Plot der Serie ist spannend, die Actionszenen sind großartig und der hämmernde Soundtrack, der zum großen Teil aus 80er-Jahre-Glamrock besteht, macht richtig Spaß.

Das ist das Highlight: Optisch ist Peacemaker eine Wucht, mit tollen Einfällen, wie dem Adler und den einfallsreichen Antagonisten, denen man rasch auf die Spur kommt. Die Serie hat einige clevere Ideen für ihre Action-Sequenzen und die Dynamik unter den Figuren. Vor allem die Beziehung von Peacemaker zu den einzelnen Figuren und wie sie sich über die 8 Folgen der Serie verändern, hat mehr Tiefe, als man auf den ersten Blick annimmt. Gerade eigentlich hochproblematische Figuren wie sein „White Supremacist“-Vater oder der Psycho-Sidekick Vigilante sind spannende Partner.

Besonderen Spaß machen die vielen Anspielungen und der Wortwitz in den Dialogen. Zudem ist Peacemaker exzellent besetzt.

Neben John Cena selbst überzeugen Danielle Brooks, die man aus „Orange is the New Black“ kennt, und der „Terminator“ Robert Patrick. Aber auch die „Super-Figuren“ wie Vigilante oder der Judo Master machen richtig Laune. Allein die verschiedenen Beschimpfungen, die sich der kleinwüchsige Martial-Arts-Spezialist Judo Master so anhören muss, sind kreativ.

peacemaker-vigilante
Vigilante ist ein ungewöhnlich-amoralischer Sidekick.

Muss man sich mit dem DC-Universum für Peacemaker auskennen? Nein, das ist nicht nötig. Peacemaker spielt zwar im Universum von Superman und Batman und es gibt auch einige Anspielungen auf die Helden – vor allem der arme Aquaman muss leiden. Aber es ist kein Vorwissen notwendig, um Peacemaker zu genießen.

MeinMMO-Chefredakteurin Leya Jankowski hält Peacemaker für eine der allerbesten Serien 2022 und diskutiert über Peacemaker in einem Podcast.

Peacemaker ist so launig wie „Guardians of The Galaxy“ vom gleichen Macher

Für wen ist die Serie ideal? Wer „The Boys“ mag, wird sich in Peacemaker gleich heimisch fühlen. Zwar ist Peacemaker nicht ganz so düster im Ton und auch nicht ganz so blutig, aber nimmt einige Themen aus „The Boys“ auf und zeigt ebenfalls Superhelden, die so ihre Schwierigkeiten mit dem Moralkodex haben.

Der allgemeine Ton der Serie erinnert an die „Guardians of the Galaxy“ und Peacemaker wirkt in einigen Situationen wie die bösere, muskulösere Ausgabe von Starlord. Kein Wunder, hinter Peacemaker steht James Gunn, der Autor und Regisseur aller drei „Guardians of the Galaxy“-Filme und auch von „The Suicide Squad.“

Peacemaker läuft seit dem 1. September auf Amazon Prime. Die erste Staffel hat 8 Folgen. Eine zweite Staffel ist für 2025 geplant.

Mehr auf MeinMMO zu schrägen Superhelden, die es mit der Moral nicht ganz so haben, lest ihr in unserem Powerranking zu The Boys: The Boys: Die 10 stärksten „Superhelden“ im Power-Ranking

Software-Entwickler zeigt auf Twitch, dass Swatting längst in Deutschland angekommen ist

Der deutsche Linux-Entwickler René Rebe streamt auf Twitch unter dem Kanal T2sde. In der letzten Woche bekam er während eines Livestreams überraschend Besuch von der Polizei. Er zeichnete den Vorfall live auf Twitch auf und beschwerte sich über das Vorgehen der Beamten.

Das sieht man im Video: Der Linux-Entwickler streamte gerade, als es an der Tür klingelte, daher ist der Vorfall in einem etwa 3-minütigen Clip auf YouTube zu sehen.

Es klopft an der Tür, im Hintergrund hört man Polizei-Sirenen. Eine Stimme, die militärisch und bestimmt klingt, fragt: „Hallo, ist da jemand in der Wohnung drin? Sind sie alleine – wer sind sie?“

Die Stimmung wechselt von einem normalen Ton, als „POLIZEI!“ gebrüllt wird. Im Video sieht man, wie Beamte mit gezogener Waffe am Bildschirm vorbeilaufen und die Wohnung untersuchen.  

Die Situation scheint sich zu entspannen, der Entwickler wird mehrfach aufgefordert, den noch laufenden Livestream abzuschalten.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

E-Mails täuschten vor, der Entwickler habe seine Frau getötet

Das sagt der Entwickler selbst: Auf YouTube erklärt der Linux-Entwickler, was da abgelaufen ist: Die Polizei hat auf E-Mails reagiert, die in seinem Namen verfasst worden waren. In den E-Mails wurde behauptet, der Entwickler habe seine Frau getötet und wolle sich selbst das Leben nehmen.

Wegen „Gefahr in Verzug“ sei die Polizei dann in voller Stärker ausgerückt und es hätten „gut 10 Polizisten“ mit gezogenen Waffen vor seiner Tür gestanden.

Zudem habe er von Nachbarn gehört, dass die Polizei die ganze Straße bis zur nächsten Kreuzung abgeriegelt hätte, ein Dutzend Einsatzwagen seien angerückt, dazu noch Feuerwehr, Rettungswagen und ein Notfall-Sanitäter.

Entwickler sagt: Eine Prüfung der E-Mail auf Echtheit hätte genügt

Das ist seine Kritik: Der Entwickler sagt, er wollte den Vorfall öffentlich machen und das Video zeigen, um deutlich zu machen, dass „Swatting“ kein US-Phänomen sei, sondern auch in Deutschland und Europa angekommen ist.

Zudem habe die Polizei hier seiner Ansicht nach falsch gehandelt. Ein Team aus 2 Polizisten oder ein Test-Anruf hätten bei so einer schlechten Beweislage ausgereicht, um das Problem zu lösen. Eine „minimale Prüfung der E-Mail auf Echtheit oder Plausibilität“ hätte gelangt, um sich den Polizeigroßeinsatz zu sparen. Denn über den Server seiner Firma, die unter der Adresse gemeldet sei, wäre die E-Mail nicht gegangen.

Die Polizei habe sich nicht ausgewiesen und ihm umgehend Handschellen angelegt.

Entwickler findet Polizeieinsatz völlig unverhältnismäßig

Laut des Entwicklers sei es wichtig, dass Polizisten auf solche bekannten Swatting-Muster sensibilisiert werden, damit sie besonnener vorgehen. Einen derartigen Einsatz von Gerät und Personal hält er für „völlig unverhältnismäßig“. Es hätte gereicht, kurz seinen Namen oder den Namen der Firma zu googlen, um zu sehen, dass er auf YouTube und Twitch aktiv ist.

Der Linux-Entwickler zeigt sich aber versöhnlich: Er lobt die Polizei dafür, halbwegs menschlich behandelt worden zu sein und es überlebt zu haben. Es sei auch kein Sachschaden entstanden.

Ein Albtraum-Szenario wäre es für ihn gewesen, wenn alle in der Mittagspause gewesen wären, wenn sowas passiert, und die Polizei dann die Tür aufgebrochen hätte. Für ein IT-Unternehmen im Sicherheitsbereich mit bestehenden NDA wäre so etwas völlig inakzeptabel.

Dass der Entwickler sich freut, am Leben zu sein, klingt vielleicht für manchen etwas übertrieben, aber das ist es nicht. Bei einem Swatting-Vorfall in den USA 2017 wurde ein unbeteiligter Mann erschossen. Der „Swatter“ hatte die Polizei zu einer falschen Adresse geschickt: Call of Duty: Unschuldiger bei SWATTING erschossen 

Bungie hat schon wieder die Arbeit eines Fans für Destiny 2 verwendet

Bei Destiny 2 passieren seltsame Dinge. Schon mehrfach ist es vorgekommen, dass Inhalte in den Shooter gelangt sind, die Fans Jahre zuvor erstellt haben. Und selbst wenn Bungie versucht, damit gut umzugehen und nachzusteuern, klappt das nicht immer.

Das ist der aktuelle Fall:

Zum 10. Geburtstag von Destiny 2 hat Bungie eine „Nerf Pistole“ erstellt, also einen Spielzeug-Revolver. Der sah so aus wie die ikonische Waffe von Cayde, das „Ace of Spades“, das Pikass.

Aber es kam heraus, dass ein Fan-Künstler namens Tofu_Rabbit bereits 2015 eine Auftragsarbeit erstellt hatte, die offenbar jetzt als Vorlage für den kommerziellen Nerf-Blaster diente, der 2024 an den Start ging. Doch geschah dieses Plagiat ohne Wissen oder Zustimmung des Künstlers.

Der Fall ging rasch viral und Leute forderten ein Statement von Bungie.

Video starten
Witchfire: Das Destiny mit Hexen hat einen Trailer für den Steam-Release

Wie wurde das gelöst? Bungie hat tatsächlich eingelenkt und angekündigt, den Fall zu untersuchen. Schließlich haben sie sich dazu entschieden, den Anspruch des Künstlers anzuerkennen und ihn „zu entschädigen.“

Der Fan-Künstler bedankt sich bei Bungie dafür, dass sie so professionell und nett gewesen seien. Er sei allen sehr dankbar, die sich für seine Rechte starkgemacht haben (via x).

destiny-2-nerf
Die Ähnlichkeiten beim Design waren sehr auffällig (Bild von thegamepost)

Fan-Künstlerin wartete 1 Jahr auf die versprochene Entschädigung

Und das kam schon mal vor? Ja, im Zuge des aktuellen Falls kam ein ähnlich gelagerter Fall noch mal hoch. Bereits 2023 hatte sich die Künstler Julian Faylon gemeldet, deren Kunst offenbar in eine Cutscene bei Destiny 2 gelangt war, als es um den Zeugen ging.

Bungie hatte auch ihr versichert, sich des Falls anzunehmen. Doch in einem Jahr war nichts mehr passiert.

Erst im Zuge des neuen Falls meldete sich ein Community-Manager bei der Künstlerin und versprach ihr, das Verfahren jetzt zu beschleunigen.

Die Künstlerin sagt im Gespräch mit PCGamer, dass sich Bungie für die lange Wartezeit entschuldigt habe und man daran arbeite, ihr die Entschädigung zukommen zu lassen.

Für die Künstlerin sei es eine große Ehre, dass ihr Werk überhaupt in ihrem Lieblingsspiel auftaucht. Und auch die lange Wartezeit habe nichts an ihrer Sympathie für Destiny und Bungie geändert. Es sei nun mal leider in der Kreativ-Industrie so, dass Dinge wie Urheberrecht oft nicht ernst genommen werden und hinten runterfallen.

2023 hatte Bungie schon mal ein schlechtes Händchen bewiesen, als man die beste Fan-Kunst auszeichnete und damit eine KI belohnte.

„Kreative Abkürzung“

Das steckt dahinter: Die Angelegenheit ist etwas peinlich für Bungie. Offenbar nehmen Künstler, wahrscheinlich Freelancer, die sie anheuern und selbst bezahlen oder deren Arbeit sie kaufen, gerne mal eine kreative Abkürzung und verwenden Fan-Art aus dem Netz und geben sie als ihr eigenes Werk aus.

Bei einem Spiel wie Destiny, wo genau draufgeschaut wird, fällt sowas aber auf. Bungie kann man hier den Vorwurf machen, dass sie bei der Qualitätssicherung von zugekaufter Arbeit nicht genau genug hinschauen. 2017 gab es da schon mal richtig Ärger, als Bungie bei zugekaufter Kunst einen groben Schnitzer beging: Wie konnte ein rassistisches Hass-Symbol in Destiny 2 gelangen?

EA FC 25 Web App: Login ist jetzt verfügbar, Server-Probleme wohl überstanden

Der Release der Web App für EA FC 25 ist erfolgt, doch es gab Server-Probleme. Nun scheint der Login aber zu funktionieren.

Update, 20:47 Uhr: Die Web App ist nun wieder erreichbar und ein Login möglich, nachdem es zum Start noch Server-Probleme gab.

Hier geht’s zum Web App Login: Hier ist der Link zur offiziellen Seite der EA FC 25 Web App (via ea.com).

Wann startet die EA FC 25 Web App? EA hat auf der Webseite zu EA FC 25 das offizielle Release-Datum der Web App verkündet.

  • Die Web App für EA FC 25 erscheint am 18. September (Mittwoch)
  • Die Companion App für iOS und Android erscheint am 19. September (Donnerstag)

Um welche Uhrzeit startet die FC 25 Web App? Die FC 25 Web App startete um 19:00 Uhr.

Video starten
Neues FC 25 zeigt Cover-Star Bellingham und andere Profis auf regnerischem Fußballplatz im neuen Reveal-Trailer

Live Ticker zum Server Status: Probleme beim Login in die EA FC 25 Web App wohl beseitigt

Mittwoch, 18.09.2024

20:47 Uhr

Nun scheint der Login zu funktionieren. In der Web App kann man nun erste Schritte zum Aufbau des Teams vornehmen.

Wenn ihr voll einsteigen wollt: Hier findet ihr 6 Tipps zur Web App und wie ihr sie für FC 25 nutzt.

Wir beenden an dieser Stelle den Live-Ticker, vielen Dank für’s Mitlesen.

Web APp Start FC 25
Der Start der Web App ist nun möglich

20:30 Uhr

Jetzt meldete sich EA über den Direct-Communication-Kanal auf X.com. Die Login-Probleme werden demnach untersucht:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitter Inhalt

20:00 Uhr

Die Web App Server sind derzeit weiterhin nicht erreichbar. Wir halten euch hier auf dem Laufenden.

19:30 Uhr

EA Account Services Unavailable

Der Login ist möglich, doch derzeit kann es zu Server-Problemen kommen. Dann sieht man die Nachricht, dass die Account Services derzeit nicht verfügbar seien.

19:00 Uhr

Der Web App Login ist verfügbar. Den Link dazu findet ihr oben!

18:00 Uhr

Eine Stunde noch: Aktuell ist weiter davon auszugehen, dass die Web App um 19:00 Uhr startet. Aktuell ist sie jedenfalls noch nicht aktiv.

17:00 Uhr

Wieder eine Stunde um, weiterhin keine Web App. Das Warten geht weiter.

Während die Web App heute erscheint, steht dann morgen übrigens der Start der FC 25 Companion App an – alle Infos dazu hier.

16:00 Uhr

Es ist 16:00 Uhr und der bekannte „Kommt bald“-Bildschirm hat immer noch keinen Platz für die Web App gemacht. Wir warten also weiter, bis voraussichtlich 19:00 Uhr.

15:00 Uhr

Wir erreichen 15:00 Uhr, und weiterhin heißt es auf der Website: UT WEB APP in Kürze. Die Wartung der Web App hält also weiter an, los geht es erst später.

FC 25 selbst kann man übrigens über den Pre-Load auch schon laden.

14:30 Uhr

Der Nachmittag bricht an und weiterhin ist keine Web App da. Wir rechnen also weiterhin damit, dass es um 19:00 Uhr losgeht.

13:00 Uhr

Auch um 13:00 Uhr ist die Web App noch nicht erreichbar. Ein Release am Abend wird also immer wahrscheinlicher.

12:00 Uhr

Wieder eine Stunde um, weiterhin ist ein Start der Web App nicht möglich. Wenn ihr die Zeit weiter überbrücken wollt: Hier ist eine Liste spannender Verteidiger in FC 25.

11:00 Uhr

Es ist 11:00 Uhr und weiterhin ist die Web-App-Seite im Ankündigungs-Modus. Damit rechnen wir weiterhin mit einem Release um 19:00 Uhr.

Wann kann man FC 25 eigentlich spielen? Hier findet ihr alles zum FC 25 Early Access.

09:00 Uhr

Heute steht der Start der Web App an! Aktuell ist es aber noch ruhig, unter dem Web-App-Link (über ea.com) ist aktuell nur die Ankündigung der App zu finden. Wir rechnen mit einem Release gegen Abend. Allerdings kam es schon vor, dass Releases verfrüht online gehen – daher halten wir euch hier heute auf dem Laufenden!

Das müsst ihr zum Web App Login wissen: Es könnte beim Release zu Login-Problemen kommen, da alle gleichzeitig versuchen werden sich in der Web App anzumelden. Um das zu umgehen, könnt ihr euch jetzt schon Backup-Codes besorgen, um für einen geschmeidigen Start zu sorgen.

Endlich wieder Gratis-Packs: Was den Fans in den letzten Jahren fehlte, kehrt laut EA in FC 25 zurück. Es gibt wieder Gratis-Willkommens-Packs beim Einloggen in der Web App.

Den Guide zum Web-App-Release findet ihr hier: EA FC 25: Web App Release – Alles zu Start, Login und Inhalten

Wofür ist die FC 25 Web App überhaupt gut?

Dafür braucht ihr die App: Zum einen könnt ihr die Web App nutzen, um die oben erwähnten Boni für FUT abzuholen. Hierbei dürfte es sich wieder um eine kleine Auswahl an Packs handeln.

Ansonsten könnt ihr euch in der Web App (und auch in der Companion App auf dem Handy) rund um die Uhr um euer Ultimate Team kümmern. Unter anderem könnt ihr:

  • den Transfermarkt nutzen
  • SBC lösen
  • das Team der Woche anschauen
  • euer Team managen

Sobald die Web App startet, könnt ihr diese Funktionen nutzen. Allerdings war es in der Vergangenheit oft so, dass die Server erstmal unter dem Ansturm zu schwitzen hatten und zumindest der Release-Tag nicht ganz reibungslos lief.

Wie es sich dieses Jahr gestaltet, wird man abwarten müssen. Und wenn ihr wissen wollte, welche Neuerungen die Weekend League erhält, dann schaut mal hier rein: EA FC 25 Weekend League bekommt riesiges Update: Die neuen Rewards und Ränge in der Übersicht

Der Chef von Diablo 4 erklärt: Was Season 4 für den Loot war, ist Season 6 für den Progress

Mit Season 6 ändern die Entwickler von Diablo 4, wie Progress in dem ARPG abläuft. Der Diablo-Chef Rod Fergusson vergleicht das Ausmaß mit den Änderungen in Season 4 an dem Loot-System.

Season 6 startet am 8. Oktober und ändert das Fortschrittssystem in Diablo 4, inklusive der Schwierigkeitsstufen. Zuvor gab es oft Kritik zu den Weltstufen aus der Community, wodurch Blizzard sie komplett über den Haufen wirft. Aber auch das Level-System ändert sich grundlegend.

Was ändert Blizzard am Progress? Durch die Änderung an den Schwierigkeitsstufen findet Leveln grundsätzlich anders statt. Ihr wandert nicht mehr von Weltstufe zu Weltstufe, sondern schaltet die nächsten Schwierigkeitsstufen in der Grube frei.

Dazu ändern sich konkret folgende Aspekte am Level-System von Diablo 4

  • das maximale Level ändert sich von Stufe 100 auf Stufe 60.
  • die Paragon-Stufen sind dann von den Charakter-Leveln getrennt; Paragon-Punkte werden mit all euren Charakteren auf einem Realm geteilt.
  • es gibt einen „Stats Squish.“ Das bedeutet konkret, dass es nicht mehr so riesige unübersichtliche Zahlen geben soll, wenn es etwa um Schaden geht. Generell soll das für eine bessere Übersicht und angenehmeres Leveln sorgen.

Auch die Werte in der Charakterübersicht waren auf dem PTR viel kleiner, als Spieler sie von Diablo 4 aktuell kennen. Ein Pop-up-Fenster verriet außerdem, dass das Rüstungs-Cap dann nur noch bei 1.000 liegt. Aktuell ist das Cap für die Rüstung bei 9.230 erreicht.

Wir haben auf der gamescom 2024 mit den Entwicklern über die Zukunft von Diablo 4 gesprochen:

Video starten
gamescom 2024: Diablo 4 Interview mit Rod Fergusson und Gavian Wishaw

Warum vergleicht Fergusson das mit Season 4? In Season 4 gab es massive Änderungen am Loot-System. Das Ziel war, dass es weniger Item-Drops gibt, dafür sollen sie qualitativ besser sein. Es gibt seitdem einen kleineren Pool an Affixen, dafür sind sie passender und stärker.

Dazu zogen die Aspekte in den Kodex der Macht und verstopfen nicht mehr eure Truhen. Zusätzlich kamen zwei neue Crafting-Systeme ins Spiel: Härtung und Vollendung. Dadurch sollen Spieler ein Gefühl des Fortschritts bekommen. Insgesamt waren die Änderungen so großflächig, dass Spieler fanden: Diablo 4 fühlt sich an wie ein neues Game.

In Season 6 wirft Blizzard im Prinzip das komplette System über den Haufen, wie das Leveln und die Schwierigkeitsstufen in Diablo 4 funktionieren – und damit Kernmechaniken des ARPGs.

Dazu sagt Diablo-Chef Rod Fergusson im Interview mit VGC:

Was wir gerne sagen, ist: Was Season 4 für das Lootsystem getan hat, tut Season 6 für den Progress. Die Spieler werden viele wirklich interessante Änderungen sehen, wie wir mit dem Paragonsystem, der Schwierigkeit und dem Leveln umgehen. Wir freuen uns sehr darauf, dass die Spieler all diese Neuerungen in Season 6 erleben werden.

Die Entwickler planen einen Livestream, in dem sie erklären, was Season 6 konkret in das Spiel bringt. Die Season steht allen Spielerinnen und Spielern zur Verfügung, ob sie die Erweiterung „Vessel of Hatred“ besitzen oder nicht, betont Rod Fergusson im Interview.

Der Test zu Season 6 auf dem PTR kam bei Spielern und Experten gut an. Besonders die Stützpunkte wurden als „neue“ Option zum Leveln gelobt, aber auch die Änderungen an der Grube. Es gab aber auch Kritik. So finden zwei Experten, dass die neuen Schwierigkeitsstufen in Diablo 4 zu leicht sind. Besonders die Qual-Stufen wurden härter angekündigt, als sie es auf dem PTR waren. Inwiefern Blizzard dahingehend Änderungen vornimmt, bleibt abzuwarten.