DrDisrespect ist immer noch einer der erfolgreichsten Streamer auf YouTube

Lange Zeit war Guy „DrDisrespect“ Beahm einer der größten Streamer auf Twitch und wechselte nach seinem Bann zu YouTube. Hier ist er, trotz vorausgegangener beruflicher Konsequenzen, auf Platz 2 der größten Streamer in YouTube Gaming.

Was war der Skandal von DrDisrespect? Im Jahr 2020 wurde DrDisrespect ohne ersichtlichen Grund von der Plattform Twitch gebannt. Und das für immer. Die Tatsache, dass DrDisrespect einer der größten Streamer der Plattform war, ließ die Community über die Jahre hinweg weiterhin rätseln.

Der Grund kam erst im Jahr 2024 ans Licht: 2017 soll der Streamer über die Twitch-Whisper-Funktion unangemessene Nachrichten mit einer minderjährigen Person ausgetauscht haben. Es folgten zahlreiche Konsequenzen für DrDisrespect: Er verlor unter anderem die Monetarisierung bei YouTube, seine eigene Firma beendete die Zusammenarbeit mit ihm und zahlreiche Streamer-Kollegen distanzierten sich von ihm.

Zunächst gestand er die Anschuldigungen zum Teil ein und kehrte nach einer Auszeit, die 74 Tage dauerte, zum Livestreaming auf YouTube zurück. Hier dementierte er die gemachten Vorwürfe jedoch wieder.

Bevor bekannt wurde, weswegen DrDisrespect von Twitch gebannt wurde, war lange Zeit das der Stand der Informationen:

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DrDisrespect war eine Berühmtheit auf Twitch – Sein Bann ist bis heute ein großes Geheimnis

DrDisrespect belegt zweiten Platz in YouTube Gaming Ranking

Wie erfolgreich ist DrDisrespect trotzdem? Auf X postete die Analyse-Seite Stream Charts die Top-Streamer in YouTube Gaming aus den USA für das Jahr 2024. Den zweiten Platz dieser Statistik belegt DrDisrespect mit einer Watchtime von insgesamt 14,08 Millionen Stunden bei einer Streamzeit von rund 556 Stunden.

In der Statistik wurde der Zeitraum vom 1. Januar 2024 bis zum September einberechnet. Also auch die Zeit, bevor die wahren Gründe für den Bann von DrDisrespect bekannt wurden. Das Thema wurde nämlich erst im Juni 2024 groß.

Den ersten Platz von IShowSpeed mit 24,97 Millionen Stunden holt er zwar nicht ein, kann damit aber beweisen, dass er sich trotz seines Skandals sehr gut gehalten hat. Hätte er sich keine zweimonatige Pause genommen, wäre diese Zahl wohl noch höher.

Warum ist die Watchtime trotz Skandal so hoch? Die hohe Watchtime muss nicht daran liegen, dass jeder Zuschauer ein Fan von DrDisrespect ist.

Auch die Neugier auf weitere Statements scheint zu der großen Watchtime beigetragen zu haben. Bei seinem Comeback-Stream konnte der Streamer ebenfalls hohe Zuschauerzahlen verbuchen.

Mit der Zeit sind eventuell auch einige missgünstige Zuschauer hinzugekommen, die nur darauf warten, dass der Streamer etwas sagt, was irgendwie negativ behaftet ist. Mit seiner Kontroverse kann DrDisrespect solche Leute angelockt haben.

Außerdem bedeutet die hohe Watchtime nicht, dass DrDisrespect auch weiterhin so viel Geld verdient wie vorher. Schließlich hat YouTube die Monetarisierung auf seinem Kanal ausgeschaltet.

Was heißt das für die Zukunft? Zukünftig muss erstmal abgewartet werden, ob sich die Zuschauerzahlen und die Watchtime weiterhin so hoch halten. Es kann durchaus sein, dass nur durch sein Comeback ein so hohes Interesse an ihm besteht. Ob DrDisrespect also einfach so wie vorher weiter machen kann, wird sich noch zeigen.

Man könnte meinen, dass die Kontroverse rund um seine Person DrDisrespect fast keinen Abbruch getan hat. Seine Zuschauerzahlen und Watchtime stimmen weiterhin, vor allem, wenn man sich die Zahlen aus dem Jahr 2022 ansieht: Twitch bannte 2 seiner bekanntesten Streamer, kann ihren Erfolg nicht aufhalten – Denn die dominierten 2022 YouTube

Quelle(n):
  1. Dexerto

WoW hat einen „Elekk im Raum“ – das komplizierte Crafting-System, das kaum wer versteht

Das Crafting in World of Warcraft ist ein Graus – zumindest für Neulinge oder Rückkehrer. Denn wenn man die Anforderungen sieht, wirkt es schon fast absurd lustig.

Auch wenn manch ein Classic-Fan steif und fest behauptet, dass das moderne World of Warcraft viel einfacher ist und nichts zu bieten hat, sehen das die allermeisten doch anders. Gerade das Crafting-System, also die überarbeiteten Handwerks-Berufe, sind seit Dragonflight ziemlich komplex und benötigen einiges an Einarbeitungszeit.

Wer das System von Anfang an verfolgt und begleitet hat, dürfte das recht schnell durchschauen. Doch für Neulinge oder Rückkehrer ist es ein Dschungel an verschiedenen Faktoren und Aufgaben, die man gar nicht ohne Hilfe durchblicken kann.

Besonders deutlich wird das Problem, wenn man alle Anforderungen an ein neugebautes Item untereinander auflistet und sich vorstellt, wie überfordernd das als Neuling ist.

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WoW: The War Within – Kräfte im Inneren

Was ist das Problem mit dem Crafting? Im Subreddit von WoW schreibt Rwhejek, dass er einem Freund das Crafting-System erklären wollte. Dieser Freund hatte seit Shadowlands nicht gespielt und war jetzt überfordert. Wir kürzen den Text ein wenig und konzentrieren uns auf die Auflistung an Punkten, die alle für das Craften eines einzelnen Gegenstandes notwendig sind:

  • Zuerst brauchst du einen Funken. Jede Woche kannst du einen halben bekommen, der dann noch mit einer anderen Reagenz verarbeitet werden muss, um vollständig zu werden.
  • Dann braucht man ein Wappen. Es gibt 3 verschiedene Wappen. Aber bevor ein Verzauberer das Wappen herstellen kann, musst du mit ähnlich klingenden Wappen ein Wappen kaufen – je nachdem, welches Itemlevel du willst. Dafür musst du erst den Ort finden, wo das Wappen verkauft wird und danach einen Handwerksauftrag erstellen – was ebenfalls nicht selbsterklärend ist.
  • Jetzt braucht man „Schreiben“, um die Werte auf dem Item zu bestimmen. Es gibt 35 verschiedene Schreiben, wobei die Namen überhaupt nicht helfen. Und man muss sicherstellen, dass man das beste Schreiben (also Tier 3) kauft.
  • Jetzt kaufst du eine Verzierung, was nochmal ein eigener Gegenstand ist. Dafür schaust du am besten in deine „Best in Slot“-Listen, damit du nicht das falsche kaufst.
  • Erst jetzt kaufst du wirklich die Materialien für das Item. Denn nicht nur das Wappen bestimmt das Itemlevel, auch der Funken bestimmt das Itemlevel, sondern auch die Materialien bestimmen das Itemlevel, weshalb du immer Materialien auf Stufe 3 kaufen solltest. Nur manchmal nicht, weil dann können Handwerker das auch mit schlechteren Materialien. Weiß man vorher aber nicht.
  • Falls du ein PvP-Item erstellen willst, brauchst du dann auch noch PvP-Abzeichen, die man mit Ehre oder Eroberung kaufen kann und manchmal dafür sorgen, dass man doch gar keinen Funken braucht. Manchmal aber schon.

Wenig verwunderlich, dass bei dieser Komplexität die meisten direkt überfordert sind und viele sich mit dem System gar nicht länger beschäftigen wollen.

Rwhejek schließt das ganze mit einem etwas vernichtenden Fazit ab:

Vielleicht wurde das schon Tausende Male gesagt. Aber heute ist mir das wirklich gedämmert. Dieses Zeug ist einfach VIEL zu kompliziert für alles, was ältere WoW-Spieler gewohnt sind. Es fühlt sich einfach schlecht an, irgendetwas hergestellt zu bekommen. Es gibt keine Spannung. Nur die Erleichterung, dass man endlich damit fertig ist.

Ich habe während Dragonflight gespielt und ein ziemlich gutes Verständnis des Systems und habe es selbst zum Launch von TWW genutzt, um ein bisschen Gold zu verdienen. Aber Himmel, es gibt einfach viel zu viele Schritte und die Leute geben einfach auf, anstatt sich ein Item herstellen zu lassen, ganz abgesehen vom höchstmöglichen Itemlevel.

Es ist wie Tag und Nacht, wenn man es mit dem vergleicht, wie man früher ein Item bekommen hat. Und wenn es so für die absehbare Zukunft ist, dann sollte es zumindest ein umfangreicheres Tutorial geben für neue und zurückkehrende Spieler, anstatt nur der minimalen Tooltips, die wir aktuell bekommen.

So diskutiert die Community: Unter dem Beitrag finden sich viele Diskussionen darüber. Immerhin ist das Crafting-System seit über zwei Jahren aktiv – und dennoch haben viele es nicht vollumfänglich begriffen. Gerade Veteranen tun sich mit dem neuen System anscheinend schwer:

  • „Ich habe konstant seit 2007 gespielt und ich verstehe das neue Crafting-System nicht, das in Dragonflight eingeführt wurde. Ich habe einfach doppelte Sammelberufe und verkaufe alles.“ – audioshaman
  • „Ich bin den ganzen Scheiß durchgegangen, nur um dann festzustellen, dass ich einen Beweglichkeits-Stab für meinen Magier bestellt habe. RIP 4 Wochen hergestellter Gegenstände.“ – garteninc

Allerdings gibt es auch viele, die das Crafting-System schätzen. Man muss sich nur einmal die Zeit nehmen, es wirklich zu verstehen und nicht alles überhasten, wie Mlb1993 schreibt:

Gegenargument: Wenn du dir die Zeit nimmst, das System zu lernen und es auch nur geringfügig richtig machst, dann hast du ein Ausrüstungsstück (oder mehrere), das du über die ganze Erweiterung hinweg aufwerten kannst.

Es ist absolut nicht verpflichtend, aber erschafft Boni für jene, die Zeit in das System stecken und es lernen. Glaube ich, dass es zu kompliziert ist? Ja. Ist es selbsterklärend für neue Spieler? Nein. Aber belohnt es den korrekten Einsatz? Definitiv.

Was haltet ihr vom Crafting-System, wie es aktuell in World of Warcraft vorhanden ist? Findet ihr das System gut und man muss eben etwas Zeit investieren, um es zu durchblicken? Oder braucht das dringend Verbesserungen?
Deutlich leichter zu lernen als das Crafting sind die Bosse in M+ – da reicht genau eine Grafik.

Mortal Kombat 1 bekommt seine erste große Erweiterung, aber nach dem Trailer schmunzeln Fans über ein besonders absurdes Zitat

Mortal Kombat 1 bekommt seinen ersten Story-DLC. Im Trailer dazu wirkt es an einer Stelle aber überhaupt nicht so, als solle es mit den Kämpfen weitergehen.

Um welches Spiel geht es hier? Es geht um Mortal Kombat 1, den neuesten Teil der Mortal-Kombat-Reihe. Das Kampfspiel bekommt am 24. September 2024 die Erweiterung Mortal Kombat 1: Khaos Reigns. Die geht mit einer neuen Story und drei neuen Kämpfern an den Start.

Im Launch-Trailer zeigen die Entwickler bereits einige der neuen Charaktere in Aktion. Zudem gibt es erste Details zur Story, doch vor allem ein Zitat bringt Fans zum Schmunzeln.

Kang wird etwas zu versöhnlich, der Trailer korrigiert ihn

Was ist im Trailer passiert? Von einem Spiel, das Mortal Kombat heißt, erwarten wir nicht unbedingt eine tiefgehende Analyse über den Teufelskreis der Gewalt. Doch eine der Figuren im Trailer, nämlich Liu Kang, zeigt sich bereit, der ewigen Gewalt ein Ende zu setzen. 

Voller Pathos sagt Liu Kang zu seinen Mitstreitern: „Ich bitte darum, dass wir gemeinsam versuchen, den Kreislauf der Gewalt zu durchbrechen“. Im Anschluss an dieses Zitat präsentieren die Entwickler eine Reihe brutaler Finisher – der beste Zeitpunkt, um uns daran zu erinnern, was für ein Spiel das hier ist. 

Den genannten Trailer könnt ihr euch hier anschauen:

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Mortal Kombat 1: Der Trailer zur ersten Story-Erweiterung zeigt Liu Kang ganz versöhnlich

In den Kommentaren zum Trailer auf YouTube haben sich zahlreiche Leute dieses Zitat herausgepickt, um sich auf Kosten eines etwas naiv wirkenden Liu Kang zu amüsieren.

  • derpmang5539 schreibt: „Liu Kang: Wir müssen den Kreislauf der Gewalt durchbrechen! > Geras: Wie? > Liu Kang: Indem wir noch mehr Gewalt ausüben!“
  • danny_drake meint: „Liu Kang: Wir versuchen, den Kreislauf der Gewalt zu durchbrechen > Video: Zeigt eine Sequenz von Fatalities“

Was steckt drin in der Erweiterung? Wie bereits erwähnt, wird Khaos Reigns eine neue Story erzählen. Zudem enthält der DLC das Kombat-Pack 2, in dem sich zum Start drei neue Kämpfer befinden werden. Drei weitere werden folgen. Zu Beginn werdet ihr Zugriff auf Noob Saibot, Cyrax und Sektor haben.

Später kommen noch Ghostface (bekannt aus den Scream-Filmen), der T-1000 aus Terminator 2 und Conan der Barbar aus dem gleichnamigen Film von 1982, gespielt von Arnold Schwarzenegger hinzu. Das Kombat-Pack 2 wird es nicht separat geben, ihr müsst euch dafür also die ganze Erweiterung für 50 Euro zulegen.

Falls ihr das Spiel noch gar nicht habt, dürfte sich der Griff zur Khaos Reigns Kollection eher lohnen. Die kostet auf Steam zwar 90 Euro, dafür bekommt ihr aber auch das Hauptspiel, die Erweiterung und das erste Kombat Pack.

Ein Profi-Spieler hätte sich diese Erweiterung gleich 10-mal kaufen können, hätte er sich bei seinem Sieg in einem Turnier nur nicht so daneben benommen. Was es damit auf sich hat, erfahrt ihr hier: Spieler in Mortal Kombat 1 gewinnt 525 Euro, zerstört beim Feiern eine Lampe im Wert von 2790 Euro

Satisfactory ist 96 % positiv auf Steam, überzeugt gerade alle, jetzt loben die Fans die Entwickler wegen einer Sache

Auf Steam geht Satisfactory gerade richtig durch die Decke. Das Spiel darf sich über 96 % positive Bewertungen auf Steam freuen. Die Spieler loben jedoch nicht nur das Spiel, sondern auch die Entwickler.

Wie steht es um Satisfactory? Als Satisfactory 2019 in den Early Access ging, war das Spiel schon gut spielbar. Doch auch wenn der Aufbauspaß schon vorhanden war, dauerte es noch 5 Jahre, bis das Spiel am 10. September 2024 erschien.

Auf Steam ist das Spiel gerade beliebt wie nie zuvor. Die Version 1.0 überzeugt fast alle Spieler und mit 96 % positiven Bewertungen zählt das Spiel zu den Titeln mit der besten Bewertung auf der Plattform. Aber die Fans loben nicht nur das Spiel selbst, auch die Entwickler kommen gut bei den Spielern an.

Hier könnt ihr den Trailer zur Vollversion von Satisfactory sehen:

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Satisfactory: Trailer zu Version 1.0 des Aufbauspiels

So sollte der Early Access immer ablaufen

Was loben die Fans? Die Entwickler von Coffee Stain Studios haben über die Jahre der Entwicklung von Satisfactory viele Sympathiepunkte bei den Spielern gesammelt. Auf Reddit bespricht die Community gerade, wie gut die Entwicklung ablief.

Der wichtigste Punkt, den die Spieler nennen, ist das Zuhören. Das haben die Entwickler von Satisfactory wohl so gut, dass die Spieler es ausdrücklich betonen. Im Reddit-Beitrag von Nutzer Jirezagoss sehen die Spieler den Erfolg des Spiels auch aufgrund der transparenten Entwicklung.

Man habe den Fans zugehört, ihre Sorgen, Ideen und Verbesserungsvorschläge aufgenommen und in die Tat umgesetzt. Auch bei Optimierung des Spiels soll sich das zeigen.

Beispielsweise hat der Creator Josh vom YouTube-Kanal Let’s Game It Out mit mehreren Videos für Aufsehen gesorgt. In den Videos hat er die Welt von Satisfactory vollgemüllt oder Monster Fabriken erbaut, die das Spiel nahezu unspielbar machten, weil sie so groß waren, dass die Bilder pro Sekunde auf ein Minimum sanken.

Die Entwickler haben sich die Videos angeschaut und dafür gesorgt, dass selbst bei solchen Extrembeispielen die Welt noch flüssig läuft, meint SolomonSinclair auf Reddit.

Ist der Erfolg nur Zufall? Etwas Glück gehört wohl zu jedem erfolgreichen Spiel dazu, aber die Community findet auch, dass andere Studios ein Beispiel daran nehmen sollten.

creepy_doll schreibt dazu auf Reddit: „Es ist viel einfacher für erfolgreiche ‚Early Access‘-Spiele, alles richtigzumachen, wenn sie das nötige Geld dafür haben. Für jedes Indie-Spiel, das durch Mundpropaganda Erfolg hat, gibt es Dutzende, vielleicht Hunderte, die alles tun, was sie können, sich aber nicht leisten können, zwei engagierte Community-Manager einzustellen, die sich um die Anfragen ihrer Nutzer kümmern.“

Es ist also wohl nicht für alle Spiele möglich, im großen Umfang mit der Community zu arbeiten, vor allem wenn die Ressourcen des Studios begrenzt sind. Dass das bei Satisfactory so gut funktioniert hat, zeigt, dass Spiele heutzutage von ihrer Community leben. In Baldur’s Gate 3 hilft die Community, auch wenn es um schreckliche Taten geht: Spieler will jedes Lebewesen in Baldur’s Gate 3 töten, doch die Community weiß, woran er kläglich scheitern könnte

Quelle(n):
  1. Reddit

Entwickler von Skyrim berichtet über Druck bei Elder Scrolls 6 – Mitarbeiter „stecken ihre Köpfe in die Hände und weinen“

Skyrim auf Steam gilt als Meisterwerk, dementsprechend hoch sind auch die Erwartungen an den Nachfolger Elder Scrolls 6. Für die Mitarbeiter bei Bethesda sorgt das auch für einen extremen Druck, wie ein Entwickler erzählt.

Um wen geht es? Der Lead Designer von Skyrim, Bruce Nesmith hat Bethesda im Jahr 2021 verlassen und kennt das Unternehmen wohl wie fast niemand anderes. Sein Name taucht bereits in The Elder Scrolls II: Daggerfall aus dem Jahr 1996 auf und er war auch an Oblivion, Fallout 3 und 4, Fallout 76, und Starfield beteiligt.

Im Interview mit KIWI TALKZ auf YouTube spricht er über seine Arbeit bei Bethesda, aber auch darüber, wie es für die Entwickler ist, an Elder Scrolls 6 zu arbeiten. Der Hype um das Spiel ist riesig und das ist wohl nicht nur positiv.

Zu Elder Scrolls 6 gibt es noch keinen richtigen Trailer, aber mit dem Trailer von Teil 4 könnt ihr in Erinnerungen schwelgen:

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The Elder Scrolls IV : Oblivion Trailer

Große Erwartungen und weinende Mitarbeiter

Wie ist die Stimmung bei Bethesda? Wie Nesmith berichtet, ist der große Hype um Elder Scrolls 6 ein zweischneidiges Schwert. Zum einen sind die Entwickler dankbar und stolz, an einem solch großen Projekt arbeiten zu können. Nur durch den Erfolg von Skyrim hat man wohl die großen Ressourcen, um an einem gebührenden Nachfolger zu arbeiten.

Gleichzeitig sorgt der Hype um das Spiel auch für extremen Druck bei den Entwicklern. Nesmith spricht im Interview davon, dass es kaum möglich ist, die Erwartungen der Fans, die sich Elder Scrolls 6 kaufen wollen, zu erfüllen.

Im Marketing-Team ist der Druck wohl noch höher. „Und die Marketingabteilungen stecken ihre Köpfe in die Hände und weinen darüber. Denn es ist wie: ‘Okay, wenn es nicht perfekt ist, wenn es keine 95-plus auf Metacritic bekommt, sind wir ein Fehlschlag’.“

Der Entwickler spricht auch darüber, dass es schwierig ist, wenn einem Studio solch ein gutes Spiel gelingt. Denn die Erwartungen der Fans an das nächste seien dann noch höher. Als Beispiel nennt er Larian Studios, die Macher von Baldurs Gate 3.

Laut ihm hatten sie nicht viele vorher auf dem Schirm und jetzt erwartet jeder großes vom nächsten Spiel des Studios. Dass so etwas nicht leicht ist, zeigt vor allem Starfield.

Sind die Sorgen berechtigt? Wenn man Starfield als Beispiel nimmt, sind die Sorgen der Entwickler wohl wirklich berechtigt. Während das Spiel bei den Fans nicht besonders schlecht abschnitt, konnte man damit kein Meisterwerk wie Skyrim abliefern.

Für die Spieler selbst scheint das ein Problem zu sein, die bewerten Starfield laut Metacritic mit 6,8 von 10 Punkten. Die Presse findet das Spiel dafür ganz gut und gibt 83 Punkte.

Die Erwartungen an einen Skyrim-Nachfolger sind noch größer als die an Starfield. Die Sorgen der Entwickler sind also wohl berechtigt. Starfield erhält immer noch neue Updates, auch wenn die Entwicklung an Elder Scrolls 6 weitergeht: „Erinnert mich an Mass Effect“: Das neue Feature in Starfield löst bei den Fans Begeisterung aus

Palworld: Entwickler wollen ihren Steam-Hit weiter ausbauen, bedauern, dass sie stattdessen mit Nintendo vor Gericht müssen

Das Survival-Spiel Palworld war Anfang des Jahres ein riesiger Überraschungs-Hit auf Steam und Xbox. Kritiker warfen den Machern jedoch vor, sich dreist bei Pokémon bedient zu haben. Nintendo sieht das offenbar genau so, denn die haben nun Klage eingereicht. Auf X, ehemals Twitter, äußern sich die Entwickler.

Was ist das für eine Klage? Viele hatten es vorausgesehen, jetzt ist es tatsächlich eingetroffen. Wie Nintendo am 19. September 2024 bekannt gab, hat man gemeinsam mit der Pokémon Company eine Klage gegen die Palworld-Macher Pocketpair eingereicht.

Wenige Stunden später haben sich die Entwickler auf X, ehemals Twitter, geäußert.

Palworld hat gerade erst eine neue Insel ins Spiel gebracht.

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In Palworld könnt ihr mit dem Sakurajima-Update eine neue Insel erkunden

Entwickler treffen Vorkehrungen, halten an Palworld fest

Was sagen die Entwickler? In einem längeren Post auf dem offiziellen Palworld-Account erklären die Macher, dass sie über die Klage in Kenntnis gesetzt wurden und ihrerseits „angemessene rechtliche Schritte“ einleiten. Zudem will man die Behauptungen der Patentverletzung untersuchen.

Nintendo hat nicht, wie von einigen erwartet, wegen einer möglichen Urheberrechtsverletzung geklagt, sondern sich auf das Patentrecht bezogen. Pocketpair erklärt jedoch: Die konkreten Patente, deren Verletzung ihnen vorgeworfen werde, seien ihnen nicht bekannt.

Die Entwickler betonen erneut, dass es sich bei Pocketpair um ein kleines Indie-Studio handle, das einfach nur spaßige Spiele schaffen möchte. An diesem Ziel will man weiter festhalten. „Wir werden alles in unser Macht Stehende tun, um sicherzustellen, dass Indie-Entwickler nicht daran gehindert oder entmutigt werden, kreative Ideen zu verfolgen“, heißt es an anderer Stelle.

Den vollständigen Post findet ihr hier:

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Wie geht es mit Palworld weiter? Wenn es nach den Machern geht, soll das Survival-Spiel weiterhin entwickelt und verbessert werden. Es sei jedoch schade, dass man nun Zeit in Angelegenheiten investieren müsse, die gar nichts mit der Entwicklung zu tun hätten.

Abschließend bedankt man sich bei den Fans für ihre Unterstützung. Der Post wurde in nur 60 Minuten mehr als 160.000 Mal aufgerufen und erhielt über 6.700 Likes (Stand: 12:05). In den Kommentaren sprechen Spieler den Entwicklern auch weiterhin ihren Support aus (via X).

Da Nintendo eine Unterlassung erwirken möchte, könnte es sein, dass die Entwickler von Palworld ihr Spiel so verändern müssen, dass es keine Patente mehr verletzt. Im schlimmsten Fall könnten die Pokémon-Macher versuchen, das Survival-Spiel ganz aus dem Handel zu nehmen.

Außerdem verlangt Nintendo Schadensersatz. Angesichts der Profite, die Pocketpair mit Palworld eingefahren hat, könnten sie zu einer saftigen Zahlung verdonnert werden.

Wir von MeinMMO haben bereits Rechtsexperten kontaktiert, um die Situation besser einschätzen zu können. Wir werden euch mit weiteren Informationen versorgen, sobald wir eine Antwort erhalten haben. Bereits im Januar hatten wir den bekannten Anwalt Christian Solmecke gefragt: Könnte Nintendo den Steam-Hit Palword erfolgreich verklagen?

Unklar ist, wie sich der Rechtsstreit mit Nintendo auf die Zukunft von Palworld auswirken wird. So hatten Fans des Survival-Spiels erst vor wenigen Tagen noch Hoffnung auf eine PS5-Version des Steam-Hits. Aktuell stellt Pocketpair auf der Tokyo Game Show aus, es ist durchaus möglich, dass dort eine größere Ankündigung geplant war. Es bleibt abzuwarten, ob die Entwickler diese Pläne nun noch einmal zurückstellen müssen.

„Warum ist das erlaubt?“ – Ein Spiel auf Steam hat zum Release schon DLCs für über 2.500 Euro, aber für die Spieler ist das gut

Das Spiel Train Sim World 5 hatte am 12. September 2024 seinen Release auf Steam. Direkt zum Launch hat es eine Vielzahl kaufbarer DLCs, sodass eine stattliche Summe von 2.525,71 Euro zusammen kommt. Grund dafür ist die Rückwärtskompatibilität.

Was ist das für ein Spiel? Es handelt sich um Train Sim World 5, ein Simulator-Spiel, in dem ihr als Zugführer die Welt befahren könnt. Ihr müsst Strecken verwalten, Züge fahren, Abläufe überwachen und gelegentlich eure Fahrgäste überprüfen.

Das Spiel ist das fünfte seiner Reihe und bringt einige Neuerungen mit sich. Ihr könnt in den Städten London, Frankfurt und Los Angeles herumfahren.

Train Sim World ist eine beliebte Simulator-Reihe. Ein sehr gern gespielter Simulator ist der Goat Simulator, der in 2024 ein Remaster bekommt:

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Goat Simulator Remastered im Trailer – Kommt auf PC und Konsolen

2.500 Euro um überall Zug fahren zu können

Wie kommt der hohe Preis zustande? Der Grund für die hohe Summe ist die Rückwärtskompatilibität. Die DLCs, die für das vorherige Spiel, also Train Sim World 4 gedacht sind, lassen sich auch für den aktuellen Titel benutzen. Das sind insgesamt also 109 Möglichkeiten sein Spiel zu erweitern.

Was sagt die Community dazu? Auf Reddit postete der User Crafted_Mecke empört: „Warum ist das erlaubt?“ Und auch andere Stimmen wurden in den Kommentaren laut: „Das sind die Art der Spiele, bei denen ich nur das Hauptspiel kaufe, mir dann eine Kopie mit allen DLCs illegal beschaffe und mich nicht schlecht dabei fühle.“

Kritisiert wurden von der Community vor allem die zahlreichen DLCs, die man extra dazu kaufen müsste, da das Basisspiel nicht genug Inhalt allein haben würde.

Aber auch die positive Seite von so vielen DLCs wurde hervorgebracht. Schließlich kann sich so jemand, dessen Leidenschaft Züge sind, eine ganz individuelle Landschaft an Zügen und Strecken zusammenstellen und auch wirklich nur das kaufen, was er möchte.

Mit einem ähnlichen Angebot an DLCs gehört ein anderer Zug-Simulator übrigens auch zu den 5 teuersten Spielen auf Steam.

Natürlich müsst ihr nicht 2.500 Euro zahlen, um das Spiel zu spielen. Es gibt nämlich das Train Sim World 5: Free Starter Pack. Hier könnt ihr im Trainingszentrum die Grundlagen des Lokomotivbetriebs lernen. Auch eine gute Möglichkeit, um abschätzen zu können, ob die 2.500 Euro es wirklich wert sind, in einen Zugsimulator gesteckt zu werden.

Der Preis von über 2.500 Euro ist also etwas utopisch, führt aber gut vor Augen, wie viel Geld man für ein Spiel mit allen Erweiterungen ausgeben müsste, um alles genießen zu können. Einen ähnlichen Fall gab es bei einem beliebten Hitman-Spiel: „Sollte nicht erlaubt sein“ – Ein „sehr gutes“ Spiel auf Steam wirbt mit einem Rabatt von 90 % und Spieler sind sauer

Quelle(n):
  1. Steam

Dragon Age: The Veilguard ist schon über ein Jahr fertig und ein Spiel „das nur BioWare machen konnte“

BioWare und Electronic Arts haben eingeladen, um Dragon Age: The Veilguard im Detail vorzustellen. Rae Grimm durfte für MeinMMO nicht nur in die neue Rollenspiel-Hoffnung reinspielen, sondern auch den Entwicklern zahlreiche Fragen stellen. Gleich das erste Thema hatte es in sich.

Der Ruf des Studios mag über die vergangenen Jahre hinweg gelitten haben, doch wenn BioWare ein neues Rollenspiel veröffentlicht, dann ist das weiterhin eine große Sache. Umso mehr, wenn die Fortsetzung einer Reihe in den Startlöchern steht, die sich mit jedem Teil ein Stück weit neu erfunden hat.

Ab dem 31. Oktober 2024 können alle Interessierten auf PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S erfahren, ob BioWare mit Dragon Age: The Veilguard zu alter Größe zurückfinden kann. Einen ersten Vorgeschmack gab’s bei einem Anspiel-Event, zu dem auch MeinMMO eingeladen war.

Webedia-Kollege Kevin Itzinger war ebenfalls vor Ort und hat seine Eindrücke für GamePro festgehalten. Für die GameStar hat hingegen Fabiano Uslenghi in das Rollenspiel reingezockt (kostenpflichtiger PLUS-Artikel). Bei uns auf MeinMMO wird es einen ausführlichen Anspielbericht von Rae in den kommenden Tagen zu lesen geben.

Rae durfte aber nicht nur in das Rollenspiel reinspielen, sondern auch mit Level Design Director Francois Chaput sowie Art Director Matt Rhodes über Details sprechen, die bislang nicht bekannt waren. Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Interview findet ihr im Folgenden.

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In diesem Video verrät BioWare, wie das Leveln in Dragon Age – The Veilguard funktioniert:

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Dragon Age: The Veilguard – Der Deep Dive zur Charakter-Progression und wie ihr Lootet und Levelt

Die Hinterlande 2.0 und gestreichelte Tiere

Gleich die erste Frage von Rae hatte es in sich: „Ich werde mit der schwierigsten und wichtigsten Frage beginnen: Warum darf ich keine Tiere streicheln? Wie könnt ihr es wagen! Dort war eine Katze. Da war ein Mabari. Ich konnte nichts streicheln.“

Die Frage sorgte für ein hektisches Durcheinander, weil alle Anwesenden sofort versichern wollten, das man Tiere in Dragon Age: The Veilguard streicheln kann.

Du kannst Tiere streicheln. Es gibt bestimmte Orte, an denen die Animation besser ausgerichtet ist, und darauf ist das ein wenig beschränkt. Aber es gibt einen Bereich, den wir heute nicht zeigen, in dem man, das verspreche ich euch, viele Katzen streicheln kann.

Und du bist ja schon im Leuchtturm herumgelaufen. Dort könnt ihr Assan streicheln. Außerdem gibt es einige einzigartige Interaktionen mit Manfred, die ich an dieser Stelle aber nicht spoilern möchte. Es ist kein Streicheln, keine Sorge. Aber sie sind sehr angemessen und beachtenswert. Also, ehrlich gesagt, war das auch meine Reaktion, als wir es nicht konnten. Und jetzt können wir es doch.

Francois Chaput im Interview mit MeinMMO

Manfred ist übrigens der Skelett-Assistent von Nekromant Emmrich Volkarin, der sich eurem Trupp in Dragon Age: The Veilguard anschließen kann. Doch zurück zum Interview, Matt Rhodes hatte nämlich auch noch etwas zu dem Thema beizusteuern:

Es gibt auch so viele Hunde, dass du uns anflehen wirst, aufzuhören. Aber Francois hat da ein interessantes Thema angesprochen: Der Bereich, in dem man Katzen und Hunde streicheln kann, könnte für manche Leute das neue Hinterland sein. Sie werden nie wieder weggehen, sie werden einfach für immer dort bleiben.

Matt Rhodes im Interview mit MeinMMO

Wer Dragon Age Inquisition gespielt hat, der dürfte die Anspielung sofort erkannt haben. Die Hinterlande waren im letzten Teil der Reihe das mit Abstand größte Gebiet. So groß, dass man dort regelrecht versumpfen konnte. Daher lautet ein Tipp der GameStar auch: Raus aus den Hinterlanden!

Dragon Age: The Veilguard - Ihr könnt mit Pets kuscheln.
Das ist noch nicht der Himmel für Pet-Kuschler. Aber dennoch: awwwww!

Ein Projekt, das nur von BioWare kommen kann

Im nächsten Teil des Interviews spricht Rae die lange Zeit seit Dragon Age Inquisition an und all die Spiele, die in dieser Zeit den Markt und die Spielgewohnheiten beeinflusst haben. Ob einige dieser Titel die Entwicklung von The Veilguard beeinflusst hätten, möchte sie wissen.

Bei diesem Projekt haben wir die größte Selbsteinschätzung vorgenommen, die wir je zuvor gemacht haben, nämlich: Wer sind wir? Was sind wir? Worin sind wir gut? Worin sind wir weniger gut? Und wie können wir uns auf die Dinge stützen, von denen wir wissen, dass sie uns als Unternehmen ausmachen, mit unserer Unternehmenskultur, mit dem, was wir sind? Was können wir gut, und wie können wir darauf so gut wie möglich aufbauen? […]

Auch wenn sich der Markt verändert hat und sich die Dinge verschoben haben, würde ich dies als ein sehr ehrliches Projekt bezeichnen. Es ist cool, dass der eine das so und der andere das so macht. Aber selbst wenn die Leute alles Mögliche machen würden, gäbe es ewirklich nur ein Projekt, das wir machen könnten. […]

Wir waren ehrlich genug, um zu sagen: So cool das auch ist, es passt nicht zu unserem Projekt. Denn wir sind nunmal so und dies ist das Projekt, das wir genau deswegen so machen. Ich weiß also nicht, wie viel Einfluss viele Dinge überhaupt genommen haben könnten. Natürlich gibt es Dinge, die cool sind und inspirieren. Aber ich denke, über die Jahre wurde es zu einem Projekt geformt, das in dieser Ausgestaltung nur BioWare machen kann.

Matt Rhodes im Interview mit MeinMMO

Francois Chaput betont im Anschluss, dass Dragon Age: The Veilguard bereits zahlreiche Variationen durchlaufen hat, deren Verbesserungen durchaus auch von anderen Rollenspielen beeinflusst worden sind.

Eine Sache, über die ich gerne spreche, ist die Tatsache, dass ich seit etwa eineinhalb Jahren in der Lage bin, das gesamte Spiel von Anfang bis Ende zu spielen – das ganze Spiel, was bedeutet, dass es riesig ist. Ich kann unser Spiel spielen, ein anderes RPG spielen, unser Spiel noch einmal spielen, Feedback geben, Empfehlungen aussprechen, ein anderes RPG spielen, unser Spiel noch einmal spielen, ein anderes RPG spielen, und so weiter und so fort.

Das hat zu ziemlich vielen Iterationen geführt. Ich habe das Spiel mindestens fünfmal von Anfang bis Ende durchgespielt. Viele andere Male bin ich auf halbem Weg stehen geblieben, das ist der Job des Quest-Directors. Ich musste die Missionen Hunderte von Malen überarbeiten. Also, ist es wirklich gut, sich auch andere Spiele anzuschauen, oder? Denn es gibt uns eine Menge Kontext.

Francois Chaput im Interview mit MeinMMO

Matt Rhodes schließt daran an und betont, dass es so etwas bei BioWare noch nie gegeben hat. Noch nie war ein Projekt so früh von Anfang bis Ende spielbar. Normal war es in der Vergangenheit eher, dass man das gesamte Spiel drei Monate vor der Auslieferung komplett durchspielen konnte, so Rhodes weiter.

Dragon Age: The Veilguard - die Kämpfe.
Die Kämpfe spielen sich flott.

Keine echte Open World, abwechslungsreiche Quests

Rae ist beim Anspielen aufgefallen, dass sich die Welt von Dragon Age: The Veilguard weder linear und schlauchig noch komplett offen gibt. Sie möchte daher wissen, wie es um die Größe der Spielwelt bestellt ist, wie die genaue Struktur der Regionen aussieht und ob es zum Beispiel regelmäßiges Backtracking geben wird. Matt Rhodes verweist in seiner Antwort erneut auf den Selbsteinschätzungsprozess.

Ein Teil unser Selbsteinschätzung und Reflexion betrifft auch diesen Bereich. Bei diesem Spiel haben wir uns wirklich auf die Idee konzentriert, dass es in Dragon Age um Leute geht. Es geht um Charaktere. Es geht um die Kämpfe und die Hoffnungen und Träume und Bestrebungen der Charaktere. Unsere Gefährten kommen sozusagen an erster Stelle. Sie sind die tragenden Säulen des Ganzen.

Aber wir haben auch alle Arten von NSCs und Geschichten und, ihr wisst schon, Fraktionsmitglieder und all diese verschiedenen Dinge. Und deshalb ist eine der Sachen, die wir selbst beim Level-Design bedenken, wie wir das am besten ausnutzen können. Wie sieht der Level-Design-Ansatz aus, der uns hilft, uns auf die Momente der Charaktere zu konzentrieren?

Matt Rhodes im Interview mit MeinMMO

Francois Chaput ergänzt, dass sich dieser Ansatz stark auf das Design der Quests auswirkt. Langweilige Beschäftigungsmaßnahmen von der Stange soll es in Dragon Age: The Veilguard nicht geben.

Wir konzentrieren uns auf sinnvolle Inhalte, die zur Geschichte beitragen und zu dieser Welt, die wir aufbauen wollen. Das finale Ziel ist eine Welt, die es wert ist, gerettet zu werden. Um das zu erreichen, ist ein weiterer wichtiger Pfeiler die Freiheit der Spieler, richtig? Das sind also die beiden entgegengesetzten Enden des Spektrums. Es gibt die linearen Geschichten und die offene Welt, in welcher der Spieler die Wahl hat.

Wir versuchen, beides unter einen Hut zu bringen. Die Art und Weise, wie wir dieses Gleichgewicht gefunden haben, ist eine Art „Hub and Spoke“-Erfahrung zu Beginn. Es beginnt linear. Dann fangen wir an, Optionen einzuführen und dann noch mehr Optionen und noch mehr Optionen. Und das Spiel blüht richtig auf, wenn es um die Freiheit der Spieler geht.

Euch erwarten dabei viele optionale und verpassbare Inhalte. Wenn man nicht sucht, wird man sie nicht finden. Wenn man sich aber auf die Suche begibt, denke ich, dass wir gute Arbeit geleistet haben, um das zu schaffen, was ich als Spielertrichter bezeichne. Das heißt, man wird zu bestimmten Inhalten hingeleitet. Etwas erregt eure Aufmerksamkeit, und dann liegt es an euch. Wollt ihr dem folgen? Falls nicht, sollt ihr euch nicht schuldig fühlen. Wir wollen euch nicht dazu drängen. Es liegt ganz bei euch.

Francois Chaput im Interview mit MeinMMO

Matt Rhodes ergänzt, dass dieser engere Fokus auf bestimmte Gebiete am Ende für mehr Vielfalt sorgt. Ihr bekommt die Nekropole von Navarra, Weißhaupt und Antiva zu sehen. Viele Dinge existieren dabei in verschiedenen Variationen, je nachdem, wie die Geschichte verläuft.

Dazu passend betont Francois Chaput, dass es zwar kein Backtracking in dem Sinne gibt, dass man aber jederzeit in alte Regionen zurückkehren kann, um dort all das zu machen, was man verpasst hat. Die Reise könnt ihr dabei zu Fuß antreten oder Schnellreiseoptionen nutzen.

Was das Design der Aufgaben angeht, dürfen Rollenspiel-Fans laut Chaput von Hand designte, abwechslungsreiche Questreihen erwarten, aber auch Einzelmissionen, die sich um einen eurer Gefährten drehen und in denen ihr zu zweit unterwegs seid. Überhaupt sollen alle Quests entweder mit einem Charakter oder einer Fraktion verbunden sein.

Zudem wird es Wahlmöglichkeiten (angefangen bei der Wahl des Hintergrunds in der Charaktererstellung) sowie Entscheidungen geben, die sich auf den Verlauf des Abenteuers auswirken. Wer alles sehen will, muss das neue Dragon Age mehrfach durchspielen. Und es soll Missionen geben, die den Spieler überraschen, ähnlich wie die in der Zeit eingefrorenen, stillen Ruinen aus Inquisition.

Dragon Age The Veilguard - das Dialogsystem.
Eure Entscheidungen, auch in Dialogen, können sich auf die Spielerfahrung auswirken.

Das perfekte Dragon Age für alle?

Im nächsten Teil des Interviews spricht Rae die stark unterschiedlichen Vorgänger von The Veilguard an und dass alle drei Dragon-Age-Spiele jeweils eine eigene Fan-Basis besitzen. Gibt es eine Möglichkeit, all diese Fans ins Boot zu holen und gleichzeitig auch noch Spieler anzusprechen, die bisher nie ein Dragon Age gespielt haben, dafür aber Elden Ring oder Mass Effect?

Wir hoffen, dass dies die Gelegenheit dazu ist, denn während der gesamten Entwicklung haben wir gesagt, dass wir dieses Spiel nicht machen würden, wenn wir nicht die Spiele respektieren würden, die vor The Veilguard erschienen sind […].

Als wir Tevinter designt haben, weißt du, worauf wir da geachtet haben? Tevinter tauchte in der Lore auf. Wir haben Architektur gesehen, wir haben einige Kostüme gesehen, und wir haben versucht, daraus zu extrapolieren, so dass Leute, die mit Tevinter vertraut sind, es erkennen können. Sie können sagen: “Oh, das ergibt Sinn. Natürlich, Dorian kam von hier, das sieht man an diesem Detail.” […]

Dadurch erhalten die alten Spieler ein Gefühl der Kontinuität. Meine Hoffnung ist zumindest, dass einige Spieler solche Dinge wiedererkennen werden. Das ist der Ort. Das ist das, worüber ich gelesen habe.

Dadurch, dass wir das mit einbeziehen, aber auch, weil wir uns an einen völlig neuen Ort auf der Karte begeben, gibt es etwas von diesem genetischen Erbe aus den alten Spielen. Man hat Charaktere, die sich überschneiden, wie Varric, der anwesend ist, oder wie Morrigan, und ich werde nicht sagen, welche anderen es noch sind.

Matt Rhodes im Interview mit MeinMMO

Dadurch dass The Veilguard ein neues Spiel ist, soll es aber auch für neue Spieler ein guter Zeitpunkt sein, um in die Reihe einzusteigen, so Rhodes weiter. Im besten Fall lassen sich die dann sogar von der Begeisterung der Veteranen anstecken und tauchen tiefer in die Welt von Dragon Age ein.

Werft in der nachfolgenden Galerie einen Blick auf die Charaktererstellung von Dragon Age: The Veilguard – die spielt im letzten Teils des Interviews eine wichtige Rolle:

Etwas, das The Veilguard sehr viel besser macht als Inquisition

Bevor das Interview zu einem Ende kam, wollte Rae von den beiden Entwicklern wissen, auf welche Features oder Details aus The Veilguard sie besonders stolz sind.

Francois Chaput berichtet von einem Detail, das ihm erst beim sechsten oder siebten Durchlauf aufgefallen ist und das er auf keinen Fall spoilern möchte, weil es ganz toll die zugehörige Situation im Spiel unterstützen würde. Sehr viel konkreter wird Matt Rhodes in seiner Antwort.

Jedes einzelne System der Charaktererstellung zu betrachten, ist ein riesiges Unterfangen. Dank der Expertise des Teams und der Menge an zusätzlicher Arbeit, die sie hier reingesteckt haben, sind nicht nur die Charaktere an sich bemerkenswert, sondern auch die Möglichkeit, zum ersten Mal Körpertypen hinzuzufügen, diese zu ändern, bis zu einem Level, an dem man schließlich zu Tätowierungen, Narben, Körperbemalung und die verfügbaren Frisuren und all diese Dinge kommt.

Es gab nie einen Punkt, an dem wir nicht daran gearbeitet haben. Es ist eine völlig fortlaufende, nie endende Sache. Aber ich bin sehr, sehr stolz darauf, wie es geworden ist. Sie haben einen tollen Job gemacht.

Matt Rhodes im Interview mit MeinMMO

Matt Rhodes ergänzt, dass Publisher Electronic Arts die Charaktererstellung in der Form erst möglich gemacht hat. Die Technologie, die zum Einsatz kam, wird auch von anderen Studios eingesetzt, etwa bei der EA-Sports-FC-Reihe. Daher gab es zwischen den Studios einen Austausch von Wissen und Erfahrung, der letztlich Dragon Age: The Veilguard zugutekommt.
Falls ihr noch mehr Details rund um das neue Rollenspiel-Epos von BioWare wollt, haben wir hier mehr Infos zu Dragon Age: The Veilguard.

Destiny: 2018 bekam Bungie viel Geld für ein neues Spiel – Nun wissen wir, was daraus wurde

 Im Juni 2018 wurde bekannt, dass Bungie (Destiny 2) eine neue Partnerschaft mit der chinesischen Firma NetEase eingeht, um ein neues Spiel oder mehrere neue Spiele zu entwickeln. Sie bekamen dafür 100 Millionen $. Der Plan war, dass sie die Spiele aus diesem Deal selbst herausbringen. 6 Jahre später zeichnet sich ab, was aus der Partnerschaft wurde.

Das war die Nachricht damals: Bungie gab über die Webseite von Destiny am 1. Juni 2018 bekannt, man habe eine Partnerschaft mit NetEase geschlossen, um eine neue Richtung einzuschlagen und neue Welten zu entwickeln.

Das Wall Street Journal berichtete, Destiny habe 100 Millionen $ erhalten und wolle neue Spiele entwickeln.

Der CEO von Bungie Pete Parsons sagte dem Wall Street Journal damals: Bungie werde diese Spiele selbst herausbringen und auch entschieden, mit welchem Geschäftsmodell sie in die Welt hinausgehen.

Die Aktion war damals augenscheinlich als eine Art Befreiungsschlag und nächster Schritt in der Entwicklung von Bungie geplant. Bungie sollte selbst zu einer großen Entertainment-Firma werden und wollte sich damit sicher ein Stück vom übermächtigen Partner Activision Blizzard lösen.

Video starten
Destiny – Become Legend Official Trailer

Activision Blizzard war angeblich gegen den Deal – Bungie sollte bei Destiny bleiben

Was wurde aus dem Deal? Über die letzten 6 Jahre hat man wenig über die Zusammenarbeit von Bungie und NetEase gehört:

Aber Fakt ist, dass seit 2018 nichts Zählbares aus dem Deal heraussprang.

Rahmenbedingungen für Bungie sind 2024 ganz anders als 2018

Das hat sich verändert: Seit Bungie 2018 den Deal mit NetEase eingegangen ist, haben sich 2 Dinge verändert:

Bungie ist nicht mehr unabhängig, sondern wurde von Sony gekauft. Der Traum, „Spiele selbst herauszubringen“, ist also Geschichte.

Zum anderen hat Bungie angekündigt, keine neuen Spielereihen zu erstellen, sondern sich auf Destiny und Marathon zu beschränken.

Die Position von Bungie hat sich im Vergleich zu 2018 deutlich verschlechtert.

Neues Spiel zu Destiny klingt nach Diablo Immortal

Und was wird das dann für ein Spiel? Wie aus aktuellen Berichten von Anfang September hervorgeht, soll Bungie mit NetEase ein Destiny-Spiel entwickeln (via thegamepost):

  • Das Spiel soll Destiny Rising heißen
  • Es soll ein Mobile Game werden
  • Es wird angeblich ein MMORPG-Shooter mit 1st-Person und 3rd-Person-Ansicht
Der Begriff „MMORPG“ bei asiatischen Mobile-Games ist mit Vorsicht zu genießen. Letztlich heißt das nur, dass es Loot und Leveln geben wird.

Aus anderen Quellen geht hervor, dass NetEase die Hauptlast am Projekt trägt und Bungie nur „minimal zuarbeitet“. Es heißt, im Spiel würde man vorgefertigte Helden spielen, statt eigene Charaktere zu erstellen.

All diese Informationen sind aktuell noch unbestätigt.

Deal lief offenbar nicht wie geplant

Das steckt dahinter: Nach 6 Jahren und 100 Millionen $ ist die Frage angebracht, ob ein „Destiny für Mobile“ wirklich das Ziel war, das Bungie ursprünglich ins Auge gefasst hat, als sie den Deal eingingen.

So ein Spiel hätte, wenn es von Anfang an entwickelt worden wäre, sicher auch schon 2021 oder 2022 erscheinen können. Gut möglich, dass in Zusammenarbeit mit NetEase einige Prototypen entstanden, die man letztlich doch verworfen hat und jetzt „auf Nummer Sicher“ geht.

NetEase sind die Macher von Diablo Immortal in Zusammenarbeit mit Blizzard. Wenn man das als Maßstab nimmt, könnte bei Destiny Rising so etwas Ähnliches wie Diablo Immortal herauskommen. Diablo Immortal wurde allgemein gelobt, aber für seine heftige Monetarisierung durch Mikrotransaktionen kritisiert: Ich bin jetzt im Endgame von Diablo Immortal und plötzlich ist Pay2Win nicht mehr das größte Problem

Neues Pokémon-Spiel ist ideal, wenn ihr das Sammelkartenspiel schon immer in „einfach“ wolltet

Pokémon Pocket erscheint im Oktober und stellt eine vereinfachte Version des Sammelkartenspiels für euer Handy dar. Was kann das Spiel?

Wann erscheint Pokémon Pocket? Pokémon Pocket erscheint am 30. Oktober als Mobile-Game für das Smartphone.

Was kostet das Spiel? Der Download ist kostenlos, es wird aber optionale In-App-Käufe geben.

Was ist Pokémon Pocket für ein Spiel? Grundsätzlich handelt es sich um eine neue Version des Sammelkartenspiels fürs Handy. Tatsächlich gibt es mit TCG Live bereits eine Mobile-Version des Kartenspiels – was macht also Pokémon Pocket aus? Das zeigen wir euch hier.

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Pokémon Sammelkartenspiel Pocket: Das neue Mobile-Game im Trailer

Pokémon Pocket: Das Sammelkartenspiel für zwischendurch

Das macht Pokémon Pocket aus: Wir durften das Spiel eine knappe Stunde lang testen und konnten so einen ersten Eindruck von Pokémon Pocket gewinnen.

Während das „Pokémon Sammelkartenspiel Live“ eine ziemliche Eins-zu-eins-Übersetzung des realen Kartenspiels für das Handy (oder den PC) ist, ist Pokémon Pocket eher vereinfacht und auf das Sammeln von Karten ausgelegt.

Wenn man das Spiel runterlädt, kann man jeden Tag zwei Gratis-Packs öffnen – alle 12 Stunden bekommt man ein kostenloses Set. Das Öffnen ist dabei schick animiert und soll ein ähnliches Gefühl vermitteln, wie das Öffnen eines realen Boosterpacks.

Will man mehr Packs am Tag öffnen, braucht man Sanduhren – die kann man beispielsweise im Spiel über Missionen verdienen, um den Set-Timer zu verkürzen. Alternativ wird es im In-Game-Shop die Möglichkeit geben, mit der Premiumwährung PokéGold die Timer zu verkürzen.

Die Karten, die man dabei bekommt, landen dann in der Sammlung. Und das scheint auch das hauptsächliche Thema des Spiels zu sein: Das Aufbauen einer Sammlung mit unterschiedlich seltenen Karten. Denn auch in Pokémon Pocket gibt es verschiedene Seltenheitsstufen der Karten.

Besonders selten sind dabei sogenannte Immersionskarten. Dabei handelt es sich um eine spezielle Karten-Art, bei der man richtig in das Artwork der Karte hineinspringt. So gibt es etwa eine Pikachu-Karte, die das kleine Elektro-Pokémon im Wald zeigt. Dann aber schwenkt die Szene weiter und zeigt verschiedene Pokémon, die dieses Biom bevölkern. Solche Karten gehen deutlich über das hinaus, was im realen TCG oder auch im TCG Live möglich ist.

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Wie entstehen neue Pokémon-Karten? Wir haben in Japan mit Künstlern und Testern gesprochen
von Max Handwerk

Neben den Packs gibt es weitere Möglichkeiten, die Sammlung zu erweitern. So gibt es beispielsweise die „Wunderwahl“ – da sieht man Sets anderer Trainer, von denen man dann eine zufällige Karte bekommen kann.

Die eigene Sammlung kann man dann im Spiel individuell präsentieren und anderen Trainern zeigen.

Die Karten in Pokémon Pocket sind nur teilweise die Karten, die es auch in Echt gibt. Es wird Pocket-exklusive Karten geben. Auch die Sets, die im Spiel zu finden sind, entsprechen nicht den realen Vorbildern, sondern stellen eigene Varianten dar.

Doch das Sammeln der Karten ist nicht alles. Man kann sie auch einsetzen.

Schnelle Kämpfe in Pokémon Pocket sind was für Einsteiger und „mal eben eine Runde spielen“

Die Duelle in Pokémon Pocket sind merklich einfacher gehalten als die Kämpfe im realen Sammelkartenspiel oder in TCG Live. Während man da gut und gerne mal eine halbe Stunde sitzt und sich duelliert, bis ein Sieger gefunden ist, wird das bei Pokémon Pocket eher nicht passieren.

So spielt ihr schonmal mit deutlich kleineren Decks, die 20 statt 60 Karten enthalten. Außerdem gibt es die sechs Preiskarten vom großen Vorbild nicht, stattdessen gibt es einfach Punkte für das Besiegen von Pokémon – einen für normale, zwei für EX-Pokémon. Bei drei Punkten ist schon Schluss.

Eine weitere Änderung: Energie wird einfach jede Runde generiert, ihr braucht keine Energie-Karten.

Dadurch wird das Spiel deutlich schneller. Ich habe mich beim Testen ein wenig an Marvel Snap erinnert gefühlt, das auch schnelle Karten-Kämpfe bevorzugt. So wird Pokémon Pocket tatsächlich zum „Pokémon-Sammelkartenspiel für zwischendurch“, das man mal eben in der Bahn, im Bus oder in ähnlichen Situationen zocken kann.

Die Duelle kann man übrigens gegen den Computer oder reale Gegner ausspielen. Über die Kämpfe löst ihr dann Missionen, mit denen ihr unter anderem euren Set-Timer verkürzen könnt. Es gibt außerdem Leih-Decks, die ihr euch verdienen könnt – dann könnt ihr auch Karten spielen, die ihr vielleicht noch nicht in der Sammlung habt.

Insgesamt wirkt Pokémon Pocket wie eine Einsteiger-Version ins Sammelkartenspiel. Es dürfte sich zum Beispiel für Spieler eignen, die immer schon gerne Pokémon-Karten gesammelt, sich aber nie mit den Regeln des eigentlichen Spiels auseinandergesetzt haben: Hier kann man einen Einblick bekommen, wie das Spiel grundsätzlich abläuft. Was haltet ihr von dem neuen Kartenspiel? Erzählt es uns in den Kommentaren! Und wenn ihr eher in Pokémon GO unterwegs seid: Hier findet ihr alle Events bei Pokémon GO im September 2024.

EA FC 25: Walkout erkennen – Darauf müsst ihr achten

In EA FC 25 kehrt der altbekannte Spielertunnel wieder zurück als Pack-Animation. Doch wie erkennt man hier frühzeitig, ob die Karte ein Kracher wird? Unser Guide zeigt es euch.

Was ist ein Walkout überhaupt? Ein „Walkout“ ist ein etablierter Begriff in der FC-Community, der beschreibt, dass beim Öffnen eines Packs der beste Spieler erscheint, durch das Bild läuft und am Ende bei seiner Karte noch eine Weile stehen bleibt und beispielsweise einen Tanz aufführt.

Jedoch passiert das ausschließlich bei wirklich hoch bewerteten Spielern, die mindestens ein Rating von 86 haben.

Alle Informationen zum Spiel und was euch dort erwartet, findet ihr in unserer Release-Übersicht zu EA FC 25. 

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EA FC 25-Trailer zeigt Neuerungen für Ultimate Team

Ihr habt allerdings wie jedes Jahr eine Möglichkeit schon früh zu erkennen, ob es sich um einen Walkout handelt, noch bevor der Spieler vollständig zu sehen ist. Bei EA FC 24 zum Beispiel spielten die Scheinwerfer sowie die Kamerafahrt zum Beginn des Pack-Openings eine entscheidende Rolle.

In EA FC 25 sind nun wieder Details wichtig, um zu erkennen, wie stark die Karte werden könnte. Wir zeigen euch, worauf zu achten ist.

Lampen im Hintergrund zeigen einen Walkout an

So erkennt ihr die verschiedenen Karten-Typen: Anders als in den letzten Jahren ist die Pack-Animation in FC 25 nun wieder deutlich länger. Es gibt sogar wieder den Spieltertunnel, der bereits in FIFA 20 und 21 die Karten angekündigt hat.

Doch obwohl die Animation länger dauert, müsst ihr schnell sein, wenn ihr erspähen wollt, ob ihr einen Walkout kriegt.

So unterscheiden sich die Animationen:

  • Kein Walkout: Auf dem Boden des Tunnels starten zwei Lichter, die bis zum Ende des Tunnels leuchten. Sind sie am Ende angekommen und es folgen keine weiteren Lichter, dann handelt es sich um eine Karte mit einem Rating von unter 86 und somit nicht um einen Walkout.
  • Walkout 86+: Nachdem die Bodenlampen bis zum Ende gewandert sind, erscheinen weitere Lampen ganz hinten im Spielertunnel. Diese tauchen neben dem noch unkenntlichen Kicker auf und leuchten diagonal auf bis zur Decke des Spielertunnels. Seht ihr diese Lampen, dann könnt ihr euch sicher sein: Das ist ein Walkout.

Wenn ihr das Ganze mal in Videoform anschauen wollt, dann ist hier ein Video von MattHDGamer (via YouTube) für euch, das euch die Walkout-Animationen zeigt:

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Damit ist das Erkennen eines Walkouts in FC 25 wieder etwas simpler geworden als noch im Vorjahr. Was haltet ihr von den neuen Animationen? Erzählt es uns doch gerne in den Kommentaren! Und wenn ihr wissen wollte, welche Neuerungen die Weekend League erhält, dann schaut mal hier rein: EA FC 25 Weekend League bekommt riesiges Update: Die neuen Rewards und Ränge in der Übersicht

In Fortnite war Dr Doom schon overpowered, mit dem neuen Patch kam jetzt Iron Man

Der Online-Shooter Fortnite ist vom Marvel-Fieber gepackt. Seit Anfang September konnten sich Spieler in einen Auserwählten von Doctor Doom verwandeln. Mit dem neuen Patch, der diese Woche kam, ist das Zeitalter von Iron Man angebrochen. Für manche ist das ein gigantischer Spaß, für andere nur nervig.

So war es seit Anfang September: Die Season 5 Chapter 4 hat zu Fortnite wieder mehr Chaos gebracht. Von Anfang September bis zum 5. Oktober kann man zum Auserwählten von Doctor Doom werden.

Mit einer geringen Chance taucht in einer Partie die Isle of Doom auf. Wer sich hier durchsetzt, verwandelt sich selbst oder einen Teamkameraden in „Doom’s Chosen“.

Mit der Fähigkeit wird man zu einer Art Endboss in der Partie Fortnite, bekommt 500 Lebenspunkte und Schuld und kann zahlreiche übermächtige Waffen einsetzen: Einen Laserstrahl, man kann aus der Luft mit einem Tritt herunterstoßen und hat eine magische Gigabombe.

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Fortnite Battle Royale Kapitel 5 Saison 4 – Offizieller Trailer zu Absolut Doom

Der Auserwählte von Dr Doom wurde zum Endboss in Fortnite

Wie mächtig war Dr Doom? Wer sich in Doom’s Chosen verwandelt, kann in einer Partie von Fortnite viel Schaden anrichten und war 5-mal schwerer zu besiegen, als ein normaler Spieler.

Allerdings ist das ein seltenes Ereignis, denn die Insel tauchte nur selten auf.

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Was hat sich jetzt geändert? Mit dem neuen Patch, der diese Woche zu Fortnite kam, erschien neues mythisches „Iron Man“-Gear in Fortnite. Das Flight Kit lässt Spieler in die Luft abheben, mit dem Combat Kit kann man einen langsamen Laserstrahl und schnellere Repulsor-Blasts abfeuern.

Wenn man beide Rüstungspakete kombiniert, ist man ideal dazu geeignet, Doctor Doom auszuschalten.

Wie Gamesradar schreibt, ist selbst die „Iron Man“-Ausrüstung noch keine Garantie für einen Sieg über den „Endboss von Fortnite“, aber ein guter Anfang.

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Nicht jedem gefällt es, wenn Fortnite solche klar overpowerten Waffen einsetzt, denn die verzerren das Bild, dass immer der stärkste Spieler gewinnt. Doch mit solchen chaotischen und übermächtigen Kräften gelingt es auch Leuten, die sonst nie eine große Rolle in Fortnite spielen, plötzlich zu glänzen: Chapter 5 ist für viele Spieler das schlimmste Kapitel von Fortnite, weil sie die nervigsten Waffen ertragen müssen

Die Kandidaten von 7 vs. Wild feierten die Premiere der neuen Staffel, doch ein Teilnehmer war nicht eingeladen

Bei 7 vs. Wild gab es eine Premiere für die Teilnehmer, doch ein Kandidat war nicht eingeladen. Die Fans glauben nicht an einen Zufall.

Was war das für eine Premiere? Während die Zuschauer noch etwas warten müssen, bevor bei 7 vs. Wild die erste Folge erscheint, durften die Kandidaten, Ex-Teilnehmer und weitere ausgewählte Personen die erste Folge jetzt schon ansehen.

Auf einer Premiere bei Joe Kelly zu Hause fand die „Release-Party“ statt, bei dem sich die Kandidaten nach ihrer Reise zu 7 vs. Wild wiedersahen. Doch ein Teilnehmer war nicht zur Premiere eingeladen.

Einer der Teilnehmer der diesjährigen Staffel ist LetsHugo, mehr zu ihm könnt ihr hier sehen:

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Er hat die Schule abgebrochen, weil ihm das Streamen wichtiger war – Der Erfolg von LetsHugo

10 Jahre alter Konflikt soll noch weiter toben

Wieso wurde eine Person nicht zur Premiere eingeladen? Die Premiere wurde zwar von der Organisation mit veranstaltet, fand aber bei Survival-Legende Joe Kelly zu Hause statt. Beim Einladen wurde Outdoor-Experte Stefan Hinkelmann von Survival_Deutschland wohl einfach vergessen.

Hinkelmann selbst glaubt jedoch nicht daran und spricht in einem Stream auf Twitch darüber, dass ihm Informationen enthalten wurden und er nie eine Einladung erhalten hat. „[…] Ich weiß nicht wie es wird, ich wurde zu der Veranstaltung ausgeladen […]“, sagte kurz vor der Premiere in seinem Stream.

Laut Teilnehmer Joe Vogel (via Reddit) erhielten auch andere Teilnehmer keine explizite Einladung zum Event, stattdessen fragten wohl alle außer Stefan Hinkelmann von Survival_Deutschland erneut nach und erhielten die fehlenden Informationen.

In diesem Video spricht Teilnehmer Joe Vogel über die Gruppendynamik der Staffel:

https://www.youtube.com/watch?v=gP8DhS6uutI

Warum fragte er nicht nach? Das hat mehrere Gründe, die sich immer wieder in Andeutungen und Kommentaren von Joe Vogel auf Reddit und in seinen Videos auf YouTube finden. Laut Joe Vogel steht Stefan Hinkelmann nämlich seit 10 Jahren auf seiner Blockliste.

Der Grund für den Block sei „Telefonterror“, denn laut Joe Vogel (via Reddit) habe Hinkelmann ihn ständig angerufen, bis es ihm zu viel wurde. Aus diesem Grund konnte Joe Vogel auch nicht vermitteln und die Informationen weitergeben.

Ein weiterer Grund, warum Hinkelmann nicht nachgefragt hat, ist wohl, dass man ihm offiziell nie etwas von dieser Veranstaltung mitgeteilt habe, wie Nutzer es in einer Zusammenfassung seines Streams auf Reddit beschreiben.

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Fehlende Markierung und Streit bei 7 vs. Wild

War das alles nicht nur ein dummes Missgeschick? Da sind die Fans sich nicht sicher. Denn auch auf dem Post auf Instagram, der inzwischen nicht mehr online ist, wurden die Kandidaten von 7 vs. Wild als Teilnehmer der Premiere markiert, doch auch hier fehlte eine Markierung bei Stefan Hinkelmann.

Das Ganze wird auch noch weiter von Aussagen von Joe Vogel unterstützt. Dieser beschrieb in seinem Video auf YouTube die Gruppendynamik bei 7 vs. Wild und äußerte sich auch auf Reddit mehrfach negativ zu Stefan Hinkelmann.

Er deutet gleich in mehreren Beiträgen auf Reddit an, dass Hinkelmann andere Menschen instrumentalisiert (via Reddit), niemand etwas mit ihm zu tun haben möchte (via Reddit) und widerspricht der Version der Geschichte von Hinkelmann, er sei bewusst ausgeladen worden.

Wer bei dieser Auseinandersetzung nun wirklich recht hat, lässt sich abschließend nicht sagen. Komisch ist es aber dennoch, dass die Kandidaten ihre Einladungen von Joey Kelly und nicht von der „7 vs. Wild“-Organisation erhalten haben. Schließlich handelt es sich hier um die offizielle Premiere, auch wenn sie auf dem Grundstück von Joey Kelly stattfindet. Fritz Meinecke ist für diese Staffel zum Orga-Team gewechselt, um genau solche Probleme zu vermeiden: „Ich habe eine ganz eigene Mission“ Fritz Meinecke verrät endlich seine Rolle bei 7 vs. Wild

EA FC 25 startet morgen, so spielt ihr mit einem Trick schon heute

Der Release von EA FC 25 steht bevor – zumindest in manchen Editionen. Wie spielt man als Erstes?

Ab wann kann man EA FC 25 spielen? Der EA FC 25 Release ist nach Editionen gestaffelt. Während manche schon morgen starten können, steht für andere der Release erst eine Woche später an.

Alle EA FC 25 Release-Daten und Uhrzeiten: Die Timings sehen folgendermaßen aus.

  • Early Access mit Ultimate Edition: 20. September um 00:00 Uhr (auf Konsole)
    • Für PC: 20. September um 06:00 Uhr
  • EA Play Trial: 20. September um 00:00 Uhr (auf PlayStation und Xbox), auf 10 Stunden begrenzt
  • Standard Edition: 27. September um 00:00 Uhr (auf Konsole)
    • Für PC: 20. September um 06:00 Uhr

Alle Infos zum EA FC 25 Early Access findet ihr hier.

Das sind die aktuell bekannten Zeiten. Allerdings gibt es auch noch den sogenannten Neuseeland-Trick, mit dem man zumindest auf der Xbox früher spielen kann.

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EA SPORTS FC 25 | Offizieller Deep Dive zum Gameplay

Mit dem Neuseeland-Trick früher EA FC 25 spielen

Was ist der Neuseeland-Trick? Habt ihr die Ultimate Edition auf einer Xbox-Konsole vorbestellt, könnt ihr versuchen, früher ins Spiel zu kommen. Dafür müsst ihr die Zeitzone umstellen.

  • Geht in die Xbox-Einstellungen
  • Wählt Sprache und Ort
  • Wechselt den Ort auf Neuseeland

Da Neuseeland in der Zeitzone vor uns ist, kann man theoretisch schon 11 Stunden früher spielen – also am 19. September um 13:00 Uhr. Sobald die korrekte Zeit auch hierzulande erreicht ist, kann man wieder umstellen.

In der Vergangenheit funktionierte dieser Trick bei FIFA- oder EA-FC-Titeln. Es ist anzunehmen, dass es auch dieses Jahr klappt.

Übrigens: Heute startet auch die Companion App zu FC 25.

Was ist mit anderen Plattformen? Auf PC und PlayStation-Konsolen wird das voraussichtlich nicht funktionieren, da der PC-Launch global gleichzeitig stattfindet und die PlayStation ein neues Benutzerkonto erfordert, um die Zeitzone zu wechseln. Somit könntet ihr euren Fortschritt in der Zeit nicht verwenden. Wer jetzt schonmal anfangen möchte, sich ins Spiel reinzufuchsen, kann aber mit der Web App für EA FC 25 starten.

WoW: Was sind „Splits“ und warum machen die besten Spieler der Welt das die ganze Zeit?

Die Profis in World of Warcraft betreiben gerade „Split Raiding“ – aber was sind diese „Splits“ eigentlich? Wir erklären euch den Begriff.

Wer sich aktuell für World of Warcraft interessiert, wird wohl auch schon vom „World First Race“ gehört haben. Hier treten die besten Gilden der Welt an, um als erstes einen Raid auf höchster Schwierigkeit zu meistern. Doch wenn man dann in die Streams der Profis schaut, könnte man verwundert die Stirn runzeln. Häufig machen die Profis gar nicht den mythischen Raid, sondern sind nur auf normal oder heroisch unterwegs.

Auf dem Bildschirm steht dann zumeist als Erklärung, dass gerade „Splits“ oder „Split Raids“ gemacht werden.

Doch was bedeutet das eigentlich und warum machen die weltbesten Spieler das?

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WoW Cinematic: Fäden des Schicksals

Was sind „Splits“? Als „Split Raiding“ bezeichnet man es, wenn die eigentliche Profi-Raidgruppe sich in mehrere Gruppen aufteilt („aufsplittet“) und dann eigene Raidgruppen erstellt, um stattdessen den heroischen und normalen Raid zu säubern. In der Regel sind in solchen Gruppen lediglich 3 bis 7 Charaktere aus dem Profi-Raid, der Rest wird mit Zweitcharakteren, Fans oder Söldnern aufgefüllt.

Schon zu Beginn eines solchen Split-Raids ist klar: Sämtliche Ausrüstung, die im Raid fallen wird, geht in jedem Fall an die Profis. Alle anderen treten ihren Anspruch auf Beute ab.

Das führt dazu, dass man beim Betrachten der Streams häufig sieht, dass die Profis in scheinbar unterschiedlichen Gruppen unterwegs sind – das dient aber lediglich dem Erhalt von Ausrüstung.

Jeder Boss gibt nur einmalig Loot pro Woche und Schwierigkeit – ein Problem, wenn man 25 Profis ausstatten will.

Warum machen die Profis das? Der Grund ist simpel: Starke Ausrüstung. Um die härtesten Inhalte zu meistern, müssen die Profis an die bestmögliche Ausrüstung gelangen und die gibt es eben auch im heroischen und normalen Raid. Denn die Profi-Gilden am oberen Ende (also etwa Method, Echo oder Team Liquid) spielen alle auf einem extrem hohen Niveau, das spielerisch äußerst nah beieinander ist. Unterschiede gibt es eben vor allem in der Ausrüstung.

Ein paar Nachkommastellen an Leistung durch ein oder zwei bessere Items können am Ende den Unterschied zwischen einem „World First Kill“ und der Niederlage machen.

Pro Woche haben Charakter nur ein einziges Mal Anrecht auf Beute von einem Boss. Wenn Charakter A also beim Bezwingen von „Königin Ansurek“ anwesend war, kann er in dieser Woche keine Beute von der Königin (auf der gleichen Schwierigkeit) mehr erhalten. Das gilt auch dann, wenn für Charakter A gar kein Item gedroppt ist, sondern andere Mitspieler den Loot gewonnen haben. Da ein Boss aber nur zwischen 4 und 6 Items droppt, bekommt jeder Charakter nur in seltenen Fällen Beute.

Daher ist es nur effizient, sicherzustellen, dass Beute im Falle eines Falles sofort an die Profis weitergereicht wird und diese Charaktere ein besonderes Anrecht haben.

Ist das denn erlaubt? Ja, grundsätzlich spricht nichts dagegen, den Beuteerhalt zu maximieren. Für viele Spieler und Fans ist das sogar eine gute Möglichkeit, mit den Idolen der Profi-Gilden mal in Kontakt zu kommen – oder sogar ein bisschen Gold zu verdienen.

Denn schon im Vorfeld zu einem „World First Race“ suchen die großen Gilden immer nach Unterstützern, die sich dazu verpflichten, in den Split-Raids mitzukommen und ihre Beute an die Profis abzudrücken. Vergütet wird das in aller Regel mit einer netten Summe an Gold – zwischen 100.000 und 300.000 Gold gibt es zumeist für 1-2 Stunden, in denen man durch den normalen oder heroischen Raid durchrennt und dabei sogar weitestgehend von den Profis „gezogen“ wird.

Was sind die Nachteile von Splits? Nachteile gibt es einige, wobei zwei vor allem in Gewicht fallen.

Der erste Punkt ist der Druck, der durch die Existenz von Split-Raids besteht. Aus Sicht vieler ermuntert die Existenz von Split-Raids ein „degeneriertes“ Verhältnis zum Spiel. Es kann sich nämlich lohnen, viele Charaktere auf maximaler Stufe zu haben, um mehrere Split-Raids zu veranstalten – in der Hoffnung, dass einer davon die bestmöglichen Drops bekommt. Je mehr Charaktere man auf maximaler Stufe besitzt, desto mehr muss man an Split-Raids teilnehmen, um endlich den „perfekten“ Charakter zu erhalten.

Der zweite negative Punkt ist wohl der Unterhaltungsfaktor. Denn für die Community und Fans des World First Race ist es in der Regel sehr ermüdend, den Profis dabei zuzusehen, wie sie stundenlang (für sie) triviale Inhalte farmen, um die Ausrüstung zu verbessern. Das stört häufig das Gefühl eines Wettrennens, weil der Eindruck entsteht, dass die Profis gerade lieber andere Inhalte spielen – selbst, wenn die notwendig für das spätere Vorankommen sind.

Was haltet ihr vom Split-Raiding oder auch nur der Existenz dieser Splits? Ist das eine gute Sache, um möglichst effizient zu sein? Oder sollte Blizzard das unterbinden und so ein Gameplay gar nicht erst ermöglichen?
Wie gut die Erweiterung The War Within als Ganzes ist, wollten wir hier von euch wissen.

Pokémon GO: Mit einem Trick könnt ihr mit Kraftquellen deutlich mehr Belohnungen bekommen

In den Kraftquellen in Pokémon GO könnt ihr Monster hinterlegen, um anderen Trainern zu helfen und selbst Belohnungen zu erhalten. Unter einer bestimmten Bedingung ist es sogar möglich, mehr als ein Pokémon zu hinterlegen.

Was ist eine Kraftquelle? Eine Kraftquelle ist ein Spot in Pokémon GO, der durch das neue Dynamax-Feature ins Spiel kam. Dieser ist neben PokéStops und Arenen der dritte Spot, den es im Spiel gibt.

Hier könnt ihr Dyna-Kämpfe bestreiten und dadurch weitere Dyna-Monster erhalten. Außerdem könnt ihr ein Dyna-Pokémon von euch hinterlegen, welches dann anderen Trainern im Kampf hilft und euch Belohnungen bringt.

Wie Trainer auf Reddit nun herausgefunden haben, könnt ihr sogar mehr als ein Pokémon in einer Kraftquelle hinterlegen. Dies geht aber nur unter einer bestimmten Bedingung.

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Dynamax in Pokémon Go – So tretet ihr in den gigantischen Kämpfen an

2 Kämpfe, 2 Pokémon

Wie funktioniert der Trick? Wie der Ersteller des Beitrags auf Reddit schreibt, hat er an einem Tag eine Kraftquelle besucht und das Pokémon, welches hier als Dyna-Kampf zur Verfügung stand, besiegt. Daraufhin hat er ein Monster in der Kraftquelle hinterlegen können.

Am folgenden Tag hat sich das Pokémon in der Kraftquelle gewechselt und Tanhel erschien als Dyna-Kampf. Auch dieses Monster hat der Trainer besiegt und konnte anschließend ein zweites Pokémon in der Kraftquelle platzieren.

Jedes Pokémon, welches in einer Kraftquelle platziert wird, kann anderen Trainern helfen, die an der Quelle einen Dyna-Kampf starten. Ihr könnt dafür Belohnungen erhalten, weshalb es durchaus praktisch sein kann, mehr als ein Pokémon in einer Kraftquelle zu platzieren.

Was ist zu beachten? Dieser Trick wird jedoch nur funktionieren, wenn ein Pokémon in einer Kraftquelle beispielsweise durch ein Event rotiert. Nur in dieser Situation wird ein Monster, dass bereits in einer Kraftquelle ist, ersetzt.

Ohne solch eine Rotation enden Kraftquellen einfach und neue Quellen erscheinen. Dadurch wird euer platziertes Pokémon zu euch zurückgesendet, anstatt in der Kraftquelle zu verweilen.

In Pokémon GO dreht sich gerade vieles um die neuen Dyna-Kämpfe. Natürlich gibt es aber auch noch weitere Aktivitäten, die in den nächsten Wochen auf euch warten. Eine Übersicht dazu, haben wir euch zusammengestellt: Alle Events im September 2024 in Pokémon GO.

Ein hochgelobtes Action-Spiel für die PS5 kommt endlich auf Steam, ist jetzt schon ein Bestseller

PC-Spieler können endlich selbst in den Genuss des Spiels des Jahres 2022 kommen. Nachdem God of War: Ragnarök lange nur auf PS4 und PS5 spielbar war, erscheint das Spiel heute auf Steam und Epic. Und ist jetzt schon ein Topseller. 

Was ist das für ein Spiel? God of War: Ragnarök ist ein Action-Adventure und die direkte Fortsetzung des im Jahr 2018 erschienenen God of War. Der Kriegsgott Kratos und sein Sohn Atreus tragen den Kampf gegen die Götter der nordischen Mythologie diesmal bis vor ihre Haustür.

God of War: Ragnarök wurde zum Release in den höchsten Tönen gelobt, sowohl von der Presse als auch von den Spielern. Die auf Metacritic gesammelten Pressewertungen ergeben einen Metascore von 94 von 100 Punkten, der User Score liegt bei 8.1 von 10 Punkten.

Die GameStar gab God of War: Ragnarök 93 von 100 Punkten. Sie lobte das „Meisterwerk“ vor allem für seine packende Story, die Inszenierung in Blockbuster-Qualität und die wuchtigen Kämpfe. Bei den Game Awards 2022 gewann das Spiel fünf Auszeichnungen und landete damit noch vor Elden Ring.

Den Launch-Trailer für die PC-Version von God of War: Ragnarök seht ihr hier:

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God of War: Ragnarök – Ein Meisterwerk für PS4 und PS5 erscheint endlich auf Steam

Obwohl God of War: Ragnarök bereits zwei Jahre auf dem Buckel hat und keine neuen Inhalte mehr zu erwarten sind, ist die Nachfrage am Spiel groß. Das Spiel befindet sich auf Platz 4 der weltweiten Bestseller auf Steam, obwohl es (Stand 12:50Uhr) noch gar nicht erschienen ist.  

Neue Grafikoptionen und Gameplay-Features

Welche Neuerungen bringt die PC-Fassung? Einige der interessantesten Verbesserungen lassen sich bei der Technik finden. So erwarten euch etwa:

  • unbegrenzte Framerates
  • Die Upscaling-Technologien Nvidia DLSS 3.7, AMD FSR 3.1 und Intel XeSS 1.3
  • Super-Ultrawide-Support (32:9-Monitore)

In den Spieloptionen könnt ihr jetzt ebenfalls einstellen, wie stark euch eure Gefährten beim Lösen von Rätseln unter die Arme greifen. Ein großer Kritikpunkt zum Release war, dass Spielern oft gar nicht die Zeit gelassen wurde, ein Rätsel selbst zu lösen.

Wer will, kann zudem die Audiodeskription von Filmsequenzen aktivieren. Spieler mit Sehschwäche bekommen so neben den Dialogen weiteren Kontextinformationen.

Auch auf der gamescom 2024 hat Kratos ebenfalls für Wellen gesorgt, allerdings nicht mit einem neuen Spiel. Stattdessen ging es um eine TV-Serie für Gamer, in der der Gott des Krieges einen Auftritt haben soll. Mehr dazu lest ihr hier: Das Highlight der gamescom ist eine neue TV-Serie für alle, die Videospiele lieben

Sailor Moon: Es gibt eine offizielle, menschliche Form von Luna – So sieht sie aus

Luna ist eine treue Katze, die im Anime und Manga für Sailor Moon und die anderen Kriegerinnen wie eine Art Mentorin ist. Die meiste Zeit ist sie in ihrer Katzenform zu sehen, doch es ist Luna sogar möglich, in eine Menschenform zu wechseln.

Wie sieht Luna als Mensch aus? In ihrer menschlichen Gestalt ist Luna eine schlanke junge Frau. Sie hat lange schwarze Haare mit Locken, die ihr bis zur Taille gehen. Sie trägt zudem ein Kleid mit einer Schleife um den Hals, das gelb und schwarz ist. 

Zudem hat Luna an mehreren Stellen den Sichelmond als Symbol. Sie trägt ihn auf der Stirn, als Ohrringe und als Fußkettchen. Luna in ihrer Menschenform könnt ihr euch hier ansehen:

Sailor Moon Luna Mensch
So sieht Luna als Mensch aus.

Wann ist sie so zu sehen?

  • Der Manga zeigte erstmals Luna in ihrer menschlichen Form. Sie und ihr Partner Artemis sind beispielsweise am Ende des Dream-Arcs bei Bunnys Krönung als Menschen zu sehen.
  • Im Kinofilm Schneeprinzessin Kaguya verwandelt sich Luna in ihre Menschenform. Sie fliegt gemeinsam mit ihrem Freund Kakeru in den Weltraum, um den Mond und die Sterne zu beobachten.
  • Im originalen Anime ist Luna nie als Mensch zu sehen.
  • Dafür hat die menschliche Luna einen weiteren Auftritt in Sailor Moon Crystal. Da sich die neuere Animeserie strenger an den Manga hält als die originale Animeserie, kommt sie hier kurz vor.

Luna ist nur sehr selten in ihrer Menschenform zu sehen. Es gibt nur wenige Male, in denen sie nicht als Katze auftaucht. Das hat – je nachdem, ob wir auf den Manga oder den Kinofilm hören – unterschiedliche Gründe.

Hier könnt ihr euch den Trailer zu Sailor Moon Crystal ansehen:

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Japanischer Trailer zu Pretty Guardian Sailor Moon Cosmos – Teil 1

Luna ist eine Alien-Katze mit Verwandlungsfähigkeiten

Wieso kann sie sich verwandeln? Je nach Medium gibt es unterschiedliche Erklärungen für Lunas menschliche Form. Im Kinofilm ist es die Macht des Silberkristalls, die die kleine Katze in einen Menschen verwandelt.

Doch im Manga erfahren wir von Sailor Tin Nyan, dass sie, Luna und Artemis vom Planeten Mau stammen. Dort leben Katzen, die wie Menschen sprechen können oder sich in Menschen mit katzenartigem Verhalten verwandeln.

Lunas und Artemis’ Tochter, Diana, ist die einzige sprechende Katze, die nicht vom Planeten Mau stammt. Durch die Macht von Sailor Moon kann auch sie sich in eine menschliche Form verwandeln, genauso wie ihre Eltern.

Die Optik von Sailor Moon mag schon etwas älter sein, doch mit Sailor Moon Crystal gibt es eine tolle Alternative, die sich noch stärker am Manga orientiert. Aber auch der originale Anime ist definitiv einen Blick wert. MeinMMO hat euch deshalb 5 Gründe zusammengestellt, wieso der Anime immer noch ein zeitloser Klassiker ist und unbedingt geschaut werden sollte: 5 Gründe, wieso ihr euch Sailor Moon auch heute noch ansehen könnt

Steve Jobs feuerte als Chef bei Apple eine Mitarbeiterin 5-mal, stellte sie aber immer wieder ein

Andrea Cunningham war Teil des Führungsteams bei Apple und wurde gleich mehrfach gefeuert. Aber sie hatte stets ein Druckmittel in der Hand.

Was ist das für eine Angestellte? Andrea “Andy” Cunningham war eine der frühesten Mitarbeiterinnen bei Apple und für das Marketing rund um Produkte wie den Mac zuständig.

Warum wurde sie so oft gefeuert? Allerdings war Steve Jobs mit ihrer Arbeit scheinbar oft derart unzufrieden, dass er sie mehrfach entließ. Laut ihren Aussagen während eines Interviews mit Businessinsider bis zu 5-mal.

Aber sie hatte aber stets ein Ass im Ärmel, was Jobs umdenken ließ.

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In Deutschland gibt es über 400 USB-Sticks, die aus Wänden herausragen – Was ist das „Dead Drops“-Projekt?

Sie hatte, was er brauchte – Feingefühl für die Presse

Womit konnte sie Jobs erpressen? Letztendlich habe wohl vor allem ihre guten Kontakte zur Presse in den USA sowie international geholfen, ihren Job zu behalten. Denn als ihr Steve Jobs im Gespräch vorwarf, schreckliche Arbeit zu leisten, verwies sie auf Telefonate aus den jüngsten Wochen mit Dutzenden Journalisten. Die wollten alle wissen, wie es denn sei, mit dem exzentrischen Apple-Mitgründer zu arbeiten. Sie sprach die entscheidenden, unterschwellig drohenden Worte:

Aktuell erzähle ich denen noch sehr nette Sachen.

Steve Jobs willigte daraufhin – mal wieder – ein, sie weiter zu beauftragten und auch zu bezahlen. Seine Angst vor schlechter Presse und einem Wegfall von Cunninghams moderierenden Fähigkeiten als Filter zwischen ihm und der Öffentlichkeit, sorgte scheinbar für den Wandel, wie Cunningham in dem Interview berichtet. Aber die beruflichen Differenzen hielten an.

Was denkt sie heute über diese Zeit? Sie ist im Rückblick dankbar für die Erfahrung. Obschon es damals oft schwer gewesen sei, mit Steve Jobs zu arbeiten, da er teils harsche und auch persönliche Kritik äußerte, habe es ihr geholfen. Manch einen habe diese spezielle Art, behandelt zu werden, zerstört. Sie aber nicht:

Ich bin auf ewig dankbar für die Erfahrung, weil ich jetzt viel besser in dem bin, was ich tue, als ohne die Zeit [mit Steve Jobs].

Was macht Andrea “Andy” Cunningham heute? Sie blieb der Branche treu. Machte sich aber bald selbstständig, arbeitete jedoch weiter mit Steve Jobs und vielen anderen Größen des Silicon Valley zusammen. Auch heute berät sie noch andere Unternehmen und gibt Gelerntes weiter. Mehr Informationen zu Andrea “Andy” Cunningham findet ihr auf ihrer offiziellen Homepage.

Der Apple-Mitgründer war, wie die obige Geschichte zeigt, ein spezieller Chef, mit dem sicher nicht jeder klarkam. Es haben sich bis heute etliche, mitunter für Außenstehende nervige Marotten von ihm als Überlieferung aus seinen Zeiten an der Spitze des Weltkonzerns erhalten: Steve Jobs rief Angestellte bis zu 6-mal am Tag an, während er selbst Urlaub hatte

Quelle(n):
  1. Titelbild
  2. applesfera

12 Monate nach Release gibt Payday 3 den Fans endlich, was sie wollen – Verdreifacht Spielerzahlen auf Steam

Die Entwickler von Payday 3 haben es geschafft, ihre Spielerzahlen auf Steam kürzlich zu verdreifachen. Grund dafür ist ein Update, auf das Spieler schon lange gewartet haben.

Was ist das für ein Spiel? Payday 3 ist ein Heist-Spiel, welches am 21. September 2023 auf Steam erschien. Hier könnt ihr gemeinsam mit euren Freunden losziehen könnt, um spektakuläre Raubzüge zu absolvieren.

Nachdem das Spiel vor Release zu den meistgewünschten Spielen auf Steam gehörte, ist es zum Start krachend gescheitert. Das Entwicklerstudio Starbreeze belässt es jedoch nicht dabei und arbeitet weiter aktiv an dem Titel, um das Erlebnis für die Spieler zu verbessern.

Dabei wurde jetzt eine neue Funktion ins Spiel gebracht, die bei den Spielern gut ankommt und die Spielerzahlen auch wieder etwas in die Höhe getrieben hat.

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Payday 3 – Gameplay-Trailer zur Fortsetzung des Koop-Shooters

Auch ein Bankräuber hat Grundbedürfnisse

Was ist das für eine Funktion? Die neuste Funktion, die ihren Weg ins Spiel gefunden hat, ist die Möglichkeit, das Spiel zu pausieren. Dies war in der Form bisher nicht möglich.

Damit nicht ein einziger Spieler die Runde unterbrechen kann und den anderen Spielern damit die Lust raubt, müssen alle Teilnehmer der aktuellen Runde der Pause zustimmen, damit sie auch stattfindet.

Wie reagiert die Community darauf? Während Payday 3 in den Wochen vor dem Update meistens einen 24 h Peak von knapp unter oder über 1.000 Spielern hatte, sah der Peak laut steamdb.info am Tag nach dem Update mit 3.834 wesentlich besser aus.

Einen Tag später waren es weiterhin 2.965 Spieler im 24 h Peak. Doch auch diese Zahlen wirken gering, wenn man sie mit dem Allzeit-Peak vergleicht. Dieser liegt bei 77.938 gleichzeitigen Spielern und wurde zum Release des Spiels erreicht.

Die Entwickler scheinen mit den Updates der jüngeren Vergangenheit auf einem guten Weg zu sein. Schaut man sich die Bewertungen des Spiels auf Steam an, so gibt es 61 % positive Rezensionen in den letzten 30 Tagen.

Im Vergleich dazu liegen die gesamten Rezensionen, die das Spiel bisher erhalten hat, bei gerade einmal 39 % positiven Rezensionen.

Wenn euch das Ausrauben von Banken in der Gegenwart zu langweilig ist, könnte es dazu in der Zukunft eine Alternative für euch geben, in der ebenfalls das Studio Starbreeze seine Finger im Spiel hat: Neues Koop-Spiel könnte die Action von Payday ins Universum von Dungeons & Dragons bringen.