Bei Blizzards Online-Kartenspiel Hearthstone haben Dataminer Hinweise auf die nächste Erweiterung gefunden.
In einem aktuellen kleinen Patch in Hearthstone haben Dataminer von „Hearthhead“ Hinweise darauf gefunden, dass die nächste Erweiterung ziemlich klassisch werden könnte, in den Schwarzfels geht und hier vor allem in den Uralt-Raid „Molten Core“, der Geschmolzene Kern.
Das wäre dann wahrscheinlich ein „Abenteuer“, bei dem die Spieler gegen die NPC-Bosse um Karten kämpfen – genau wie in Naxxramas. Außerdem haben sie Hinweise darauf gefunden, dass der nächste Kartenrücken sich um „Ragnaros“ drehen könnte. Und es gibt Strings, die darauf hindeuten, dass man den ersten Geburtstag von Hearthstone mit einem Ingame-Event “golden” feiern möchte.
Der MMO-Shooter Destiny vereinfacht den Zugang zum Tresor, dem Ort, an dem die Hüter ihre Rüstungen und Waffen lagern. Das geht über eine App oder die Bungie-Webseite.
Wahrscheinlich haben sich die meisten Hüter eine News über den Tresor anders vorgestellt. Und die wäre auch wesentlich einfacher zu schreiben gewesen: „Bungie macht den Tresor größer“, aber das Leben ist nun mal kein Wunschkonzert und das, was Bungie jetzt bringt, dürfte auch viele freuen.
Statt einem größeren Tresor hat man bei Bungie ab sofort die „Companion App“ für Destiny nützlicher gemacht. An die kommt man über Android, iOS oder einfach über die Bungie-Webseite ran. Mit dieser App kann man künftig jederzeit auf seinen Tresor zugreifen, hier Items rausnehmen, direkt equippen oder einlagern – und das geht auch charakterübergreifend.
Dinge, die man ab sofort in Destiny tun kann
So sollen Spieler sich den noch fehlenden Shard holen können, um eine Waffe aufzurüsten. Es wird ihnen möglich sein, 30 seltsame Silberstücke über Mobile-Banking abzuheben, um Judas Xurschariot zu bezahlen. Oder sie können ein Fusionsgewehr in der Mitte eines Strikes auspacken, wenn ihnen auffällt: „Hey, jetzt ein Fusionsgewehr – wäre super!“ Oder man kann irgendwelche Weihnachtsfrischlinge im Nightfall anschnauzen, dass die gefälligst zum Burn korrelierende Wummen aus dem Tresor heranzaubern sollten.
Es ist auch möglich, Stacks von Items aufzusplitten und einzelne Items daraus zu transferieren.
Der Schritt zum Second Screen
Es ist in der Praxis wohl so eine Art „Second-Screen“, der das Switchen auf Twinks überflüssig macht. Das Handy oder Tablet dient, während man zockt, als zusätzliche Erleichterung – oder man kann etwa auf einer Busfahrt, gleich mal das Inventar der eigenen Hüter neuordnen, um dem widerlichen Gefühl entgegenzuwirken, das entsteht, wenn in einer Reihe von lilafarbenen Gegenständen auf einmal ein goldenes auftaucht.
Die erste Reaktion der Hüter auf die Erweiterung ist überwiegend positiv. Die Änderung kam unerwartet.
Übrigens: Einen kleinen Hoffnungsschimmer, dass Ihr die die News, die Ihr eigentlich zum Tresor lesen wolltet, doch bald zu lesen kriegt, gibt es im Weekly Update: Man hört, so heißt es, die Wünsche der Hüter, der Tresor möge doch wachsen. Und man sei bereit, sich darüber zu unterhalten. Das ist aber nun auch schon seit einigen Monaten bekannt.
Wie Bungie im Weekly Update ankündigt, gibt es ab dem 3. März den „Inferno“-Modus in Destiny. Das ist eine spezielle Spielart des Schmelztiegels, die rauer, nackter, ohne Kinkerlitzchen, irgendwie härter und authentischer sein soll. Sozusagen ein Hiptser-Schmelztiegel.
Am 3. März startet erstmal der Kontrolle-Modus von Inferno. Bungie gibt die Details bekannt:
Es wird keinen Radar im Inferno-Modus geben.
Die Punktevergabe wird soweit vereinfacht wie möglich. Es soll sich nur um die direkten Missions-Ziele drehen und um das Töten von Gegnern.
Es wird deutlich schneller vonstatten gehen, einen Kontrollpunkt einzunehmen.
Schwere Munition wird eine geringere Rolle spielen, es soll nur einmal in jedem Match schwere Muni geben.
Der Inferno-Kontrolle-Modus startet mit diesen neuen Karten:
The Anomaly
Firebase Delphi
Twilight Gap
Rusted Lands
Shores of Time
Blind Watch
Asylum
The Burning Shrine
The Cauldron
Pantheon
Welche Prophezeiungen gibt’s sonst noch?
Für den März hat der japanische User übrigens noch weitere Prophezeiungen gemacht, die drehen sich um andere Varianten des Infernos und des Eisenbanners und auch um Xur. Hier übernimmt er allerdings keine Garantie, da zwischenzeitlich der Patch alles hätte durcheinanderbringen können. Wenn alles nach Plan geht, sollen ab dem 17. März ein Eisenbanner, ab dem 31. März ein Inferno-Konflikt und im April ein weiteres Eisenbanner und Inferno im Bergungsmodus abgehalten werden.
Obwohl sich das Hauptaugenmerk bei ArenaNet inzwischen auf die Erweiterung “Heart of Thorns” richtet, werkeln die Entwickler von Guild Wars 2 auch jetzt noch fleißig an kleinen Verbesserungen, um Spielern den Alltag in Tyria zu verschönern.
Ab dem 10. März kann man sich auf umfangreiche, neue Kameraeinstellungen freuen.
Was lässt sich nun alles einstellen?
Mein Rollenspielerherz schlägt natürlich bei der “First-Person-Kamera” höher. Wer will, der kann fortan direkt in die Haut seines Avatars schlüpfen und deutlich näher am Kampf- und Tavernengeschehen dran sein. Für PvP eignet sich das wohl weniger – außer man sucht den ganz speziellen Kick (im Zweifelsfall den aus seiner Stammgruppe).
Wer noch mehr auf seinem Bildschirm haben will, kann ebenfalls das “Field of View”, also das Sichtfeld, deutlich vergrößern oder eben verkleinern. Vor allem Spieler, die bisher an Motion Sickness leiden, könnten durch eine Reduzierung des Sichtfelds spürbar angenehmer spielen können. Übersichtsjunkies drehen den Regler natürlich komplett nach oben, um Feinde aus allen Winkeln direkt zu bemerken.
Über die Schulter, an den Kopf, durch den Baum!
Darüber hinaus kann man noch eine ganze Menge Feineinstellungen vornehmen. Die Position der Kamera kann über vertikale und horizontale Regler so angepasst werden, dass man quasi direkt über eine Schulterseite des Helden blickt.
Wer gerne einfach nur die (durchaus schöne) Landschaft von Tyria genießen will und ein paar beeindruckende Screenshots erstellen will, kann nun auch bestimmen, dass Objekte wie Bäume und Wände nicht länger die Kamera blockieren. Das kann durchaus auch beim Erforschen von Sprungrätseln äußerst hilfreich sein!
Grundsätzlich fokussiert sich die Kamera nun immer auf den Kopf des Charakters, was bei besonders kleinen und auffällig großen Charakteren zu einer Umgewöhnung führen wird. Die ensprechende Option lässt sich aber deaktivieren.
Diese Änderungen werden wohl nicht nur Spielern, sondern auch den kreativen Mitgliedern der Machinima-Szene zugute kommen.
Quelle: Pressemitteilung ArenaNet
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Beim Götter-MMO Skyforge hat die erste Betaphase nun ein Start-Datum. Am 11. März soll die erste Closed-Beta-Phase für den Westen starten. Wer keinen Invite bekommt, kann sich über ein Gründerpaket den Zutritt erkaufen.
Skyforge soll später mal ein Free2Play-Game werden. Wie andere Free2Play-MMOs will man trotzdem schon in der frühen Beta-Phase Geld verdienen. Wer kein Glück mit einem Invite in die Beta hat, kann sich daher über ein Gründerpaket direkten Zugang zur ersten, einwöchigen Beta-Phase erkaufen. Die Preise für das „kleinste“ Gründerpaket sind im Verhältnis zu vergleichbaren Games in der Vergangenheit durchaus günstig: Knapp 18 Euro möchte man haben, dafür gibt es schon einen Closed-Beta-Zugang im kleinsten Gründerpaket.
Wer skeptisch ist und über die heute seltene Tugend der Geduld verfügt, wartet einfach auf eine spätere Phase, dann mehren sich für gewöhnlich die Einladungen, oder er dreht ganz konventionell Däumchen bis zum Release. Das Paket gibt’s dann noch in Extended und Ultimate – mit ihnen verlängert sich zum einen der Premium-Spieler-Status, zum anderen nehmen die Goodies zu. Hier könnt Ihr die Leistungen der Pakete vergleichen.
Die erste Beta-Phase von Skyforge soll am 11. März starten und eine Woche dauern. Einen Trailer spendiert man auch:
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Wer sich jetzt fragt: “Was ist das denn für ein schickes Spiel, sollte ich mir das mal angucken?”: Auf unserer Skyforge-Themenseite gibt es einen Haufen Informationen.
Das Warten hat ein Ende: Das Geheimnis um den Countdown auf der offiziellen Crowfall-Seite wurde in Form einer Kickstarter Kampagne gelüftet. Zudem ergänzt Artcraft Entertainment das letzte Puzzlestück und konkretisiert die geplanten Features.
Der mysteriöse Timer auf der offiziellen Crowfall Seite hat zum einen sein Ende gefunden und zum anderen den Startschuss für eine Kickstarter Kampagne gegeben. Da man das Spiel ohne einen Publisher veröffentlichen möchte, wirbt Artcraft Entertainment um die finanzielle Unterstützung der Fans für die Entwicklung des Spiels.
Gegründet wurde das Studio von Shadowbane-Schöpfer J. Todd Coleman und Gordon Walton, der bereits an vielen verschiedenen MMO-Projekten mitwirkte. Um die Visionen von Crowfall zu realisieren, benötige man mindestens 800.000 US-Dollar innerhalb der nächsten 29 Tage. Doch die Chancen stehen bis jetzt sehr gut: Die Community hat offensichtlich die Spendierhosen an und binnen 2 Tagen über 650.000 US-Dollar gespendet.
In der Vergangenheit wurden nur häppchenweise Spielinfos zu Crowfall herausgerückt. Die Entwickler ließen uns im Dunklen tappen, was detaillierte Spielinhalte und deren Zusammenhänge betrifft. Nun aber wurde es mit dem Start der Kampagne konkret und das letzte Puzzlestück hat seinen Platz gefunden. Ich habe fertig gepuzzelt und stelle euch die besonderen Features einmal vor:
Strategie meets MMO
[pullquote]It’s like Game of Thrones meets Eve Online[/pullquote]
“It’s like Game of Thrones meets Eve Online“, so betiteln J Todd Coleman und Gordon Walton ihr Fantasy-MMORPG. Crowfall soll kein herkömmliches Game von der Stange werden. Die Entwickler brechen bewusst genretypische Standards und Normen. Coleman beschreibt es als ein Mix aus MMO und Strategiespiel. Mit der Problematik vor Augen, die beiden unterschiedlichen Genres zu kombinieren, entwickelten die Köpfe hinter Crowfall ein Konzept der besonderen Art.
Die verschiedenen Welten in Crowfall verfügen über einzigartige Karten, Regeln und Siegbedingungen. Jede Welt ist anders. Spieler können Gilden, Fraktionen oder Adelshäusern beitreten, um die Kontrolle der Welt zu erlangen. Dabei sollen erstellte Charaktere dauerhaft bestehen bleiben. Die Welten und Kampagnen hingegen zerfallen. Das ganze nennen die Entwickler „Throne War Simulator“, der sich in drei fundamentalen Elementen unterscheidet: Die Zeit. Die Zerstörung. Die Macht.
Die Zeit
Gute Nachricht vorab: Euren erstellen Charakter dürft ihr für immer und ewig behalten, im Gegensatz zu den Welten auf denen ihr euer Unwesen treibt. Die verschiedenen Realms werden als „Campaign World“ bezeichnet und zerfallen nach einer gewissen Zeit. Bis zum Zerfall gehen für gewöhnlich 1 bis 3 Monate ins Land oder die Welten enden, wenn die Sieges-Bedingungen erfüllt sind. Jede dieser Kampagnen hat ihren eigenen Zyklus in Form verschiedener Phasen, die durchlaufen werden. Diese Phasen repräsentieren die vier Jahreszeiten:
Phase 1: Frühling
Im Frühling beginnt praktisch das Abenteuer. Die Spieler kommen aus dem Äther auf die Karte und müssen sich zunächst einmal orientieren. Dort ist alles zerstört, überall findet man Ruinen vergangener Königreiche und die Karte ist verdeckt vom Nebel. Diese Phase wird vor allem genutzt, um sich mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut zu machen.
Phase 2: Sommer
Im Sommer wird dann endlich Fahrt aufgenommen und die ersten Kämpfe entbrennen. Die Ressourcen werden knapper und die zahlreichen Spieler dürstet es nach Macht und Reichtum. Es gilt nun seine erbeuteten Rohstoffe zu schützen. Zusätzlich kommt „The Hunger“ ins Spiel.
Phase 3: Herbst
Im Herbst geht dann richtig der Punk ab: Die Rohstoffknappheit und die immer mächtiger werdenden Monster und Gegner verschärfen die Lage. Hier zeigt sich, wer sich aus den erbeuteten Ressourcen am besten entwickelt hat. Auch die Kämpfe verlagern sich vom Feld in die erbauten Städte und Burgen. Es wird Zeit für Belagerungskämpfe, ebenso für die Vorbereitung auf den kalten Winter.
Phase 4: Winter
Im Winter geht es ohne viel Nahrung in den Endspurt. Bündnisse werden gebrochen, Königreiche werden mächtiger und die kleineren Reiche lehnen sich auf. Immer das Ziel vor Augen, den Sieg einzufahren.
Phase 5: Der Fall
Hier entscheidet sich, wer aus den Kämpfen als Sieger hervorgeht und die Kampagne für sich entscheiden kann. In einer alles entscheidenden Schlacht geht es um Sieg oder Niederlage und um die Zerstörung der kompletten Welt. Anschließend treten die Helden die Heimreise an und stürzen sich ins nächste Abenteuer.
The Hunger
Das Crowfall Universum ist kreisförmig aufgebaut und besitzt verschiedenen innere Kreise. „The Hunger“ ist die treibende Kraft inmitten des Universums. Was das Ding ist und woher es kommt, bleibt unklar. Fakt ist, das „The Hunger“ Intelligenz besitzt und sich wie ein Schleier über die Kampagnen-Welten ausbreitet, bis hin zur totalen Zerstörung. Als wäre das nicht schon genug, verursacht „The Hunger“ auch eine Art „Mutation“ bei den Wesen auf den Kampagnen-Welten. Mit der Zeit mutieren die Kreaturen der Welten zu bestialischen Ungeheuern.
Die Zerstörung
Die Zerstörung spielt in Crowfall eine essenzielle Rolle. Nach Ablauf der Zeit oder nach dem Erreichen des Kampagnenziels, zerfällt jede Kampagnen-Welt. Parallel entstehen wieder neue Welten mit neuen Zielen. Dadurch haben alle Spieler die Möglichkeit, jederzeit und unter gleichen Voraussetzungen eine neue Kampagne zu starten. Unterstützt wird dies durch eine besondere Engine.
Voxel Farm Technologie soll Spielerlebnis intensivieren
Der Beginn jeder Kampagne ist wie die erste Runde von Civilisation: Spieler werden in eine raue Umgebung gesteckt, die von Kriegsnebel umgeben ist. Die Welten sind voll mit tödlichen Monstern, Geisterruinen und verlassenen Steinbrüchen. Hinzu kommt noch das gefährlichste Raubtier von allen, die anderen Spieler. Anschließend werden Rohstoffe gesammelt, um riesige Festungen zu errichten und Waffen zu craften. Der Höhepunkt jeder Kampagne ist die entscheidende Schlacht über Sieg und Niederlage, wo im wahrsten Sinne des Wortes „ordentlich die Fetzen fliegen“. Deswegen haben sich die Entwickler bewusst für die Voxel-Farm-Technologie entschieden.
Das Grundprinzip entspricht dem von Minecraft, denn sämtliches Material kann in Blöcken entweder erschaffen oder abgetragen bzw. zerstört werden. Crowfall möchte dabei beide Vorzüge der Technologie voll ausschöpfen. So könnt ihr zum Beispiel Löcher in Wände sprengen oder Tunnel unter den Burgmauern hindurch graben – ja sogar ganze Landschaften lassen sich so zerstören. So erreicht Crowfall eine neue Stufe der Intensität.
Zusätzlich spielt die Voxel-Technologie eine besondere Rolle bei der Weltengenerierung. Das heißt, dass die Spieler in einer prozedural generierten Welt kämpfen, die durch einen Algorithmus automatisch erstellt wird. Eigenständig werden Berge, Wälder, Täler, Flüsse bis hin zu ganzen Kontinenten generiert. Dadurch findet jede Kampagne auf einer einzigartigen und individuell durch den Algorithmus gestalteten Welt statt.
Die Macht
Im Crowfall-Universum gibt es genau zweit Arten von Welten: Zum einen die sogenannten „Campaign Worlds“, die im Laufe des Geschehens das zeitliche segnen und zum anderen die „Eternal Kingsdoms“. Diese dienen als eine Art Basis, von wo aus ihr neue Streifzüge plant und mit euren Eroberungen prahlt. Man könnte es auch als den Housing Bereich in Crowfall bezeichnen. Doch der Clou an den ewigen Königreichen ist ein anderer: Sie werden vollständig von der Spielerschaft verwaltet.
Als Monarch einer Provinz könnt ihr euer Land unter anderen Mitspielern verteilen, ganz wie es euch beliebt. Ihr entscheidet, ob ihr als wohlwollender Herrscher Euer Reich regiert oder als Tyrann Angst und Schrecken verbreitet. Doch Ressourcen gibt es in den ewigen Königreichen nicht. Dafür muss man in die Kampagnen-Welten betreten.
Andere Welt andere Regeln
Bei Crowfall heißt einzigartig auch wirklich einzigartig. Jede der Welten unterscheidenden sich nicht nur vom Level Design, sondern auch von den Anforderungen und Bedingungen der einzelnen Kampagnen. Dabei hat jede Kampagne ihre eigenen Regeln die etwa so aussehen könnten:
– Welche Rassen und Klassen sind für die Kampagne zugelassen?
– Wie lange dauert die Kampagne?
– Wie sieht das Match-Up aus? Gilde-gegen-Gilde? Free-for-All?
– Welche Ressourcen können abgebaut werden? In welcher Größenordnung sind sie verfügbar?
– Werden Items beim Tod zerstört? Darf ich andere Spieler plündern?
Das Charaktersystem
Neben den Neuerungen an Spielmechaniken hat man sich auch bei den Charakteren etwas einfallen lassen. Bei der Charaktererstellung wählen wir zunächst einen Basis-Archetyp. Jeder Archetyp spiegelt eine zentrale Rolle und Spielstil wieder. Beispielsweise sind bestimmte Archetypen äußerst wirksam bei Kampfsituationen, während andere ihre Vorzüge in Sachen Crafting-und Ressourcenmanagement ausspielen.
Haben wir also unsere grundlegende Klasse wie einen Krieger gewählt, können wir anschließend verschiedenen Vorteile(wie “Adlerauge”, das die Fähigkeiten im Bogenschießen verbessert) und Nachteile(wie “Herzschwäche”, das die Ausdauer schwächt) vergeben. Achtung bei der Verteilung der Handicaps: Boosten wir unsere Fähigkeiten an einer Stelle, sinken Fähigkeiten an einer anderen.
Im Verlauf des Spiels können wir unsere Helden dank des umfangreichen Crafting-System unterschiedlich ausrüsten. Zudem wählen wir zwischen drei verschiedenen Disziplinen. Diese sind Unterklassen für unseren Basisarchetyp. Außerdem können wir mehrere Helden erstellen und an verschiedene Fronten schicken.
Bezahlmodell
Die Fertigstellung des Kernmoduls von Crowfall ist für Ende 2016 geplant, natürlich mit der Voraussetzung, dass die Kickstarter Kampagne ein Erfolg wird – wo wir uns allerdings sicher sein dürfen. Bis dahin sollen mehrere Alpha- und Beta-Test stattfinden. Starttermin der frühesten Alpha soll erst im Sommer 2016 sein. Den Zugang könnt ihr euch aktuell über den Kickstarter erkaufen und wer 60$ hinblättert, darf bereits an der ersten Beta teilnehmen. Trotz Buy-2-Play setzt Artcraft Entertainment auf einen Ingame-Shop sowie auf eine „VIP-Mitgliedschaft“. Doch der Shop soll laut FAQ keine spielerischen Vorteile bieten.
Weitere Infos findet ihr auf der Kickstarter Seite zu Crowfall und in unseren vorherigen Specials zum MMO, das eine neue Erfahrung bieten soll:
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In Destiny haben Hüter eine neue Methode entdeckt, um die Währung Glimmer zu farmen. Das geht im alten Raid „Die Gläserne Kammer“, nötig dafür ist eine Schrotflinte.
Glimmer ist in Destiny die Wurzel allen Übels und allen Glücks. Alles kostet Geld. Es gibt ein zu niedriges Cap von 25.000, ständig muss man farmen für irgendwas, etwa für das Eisenbanner. Kein Wunder, dass um die besten Spots ein regelrechter Hype entsteht. Die letzten Monate gab es eine „etablierte beste Stelle“, das war die „Exclusion-Zone“ auf dem Mars. Dort erledigte man die Legionäre aus einem Drop-Ship. Diese Stelle funktioniert noch immer, aber ein bisschen Abwechslung tut gut. Vor allem wenn die neue Stelle um so viel lukrativer als die alte erscheint.
Mit der Shotgun kam der Glimmer-Schub
Gestern kam der Patch 1.1.1., der brachte nun selbst keinen neuen Super-Glimmer-Spot, aber er macht einen alten Spot „solo farmbar.“ Es geht um den Raid im Destiny-Grundspiel „Die Gläserne Kammer“ und hier um die Stelle beim Timekeeper mit den Hobgoblins. Die ganze Zeit waren (zumindest für die meisten Hüter) für den Spot mehrere Spieler notwendig. Seit gestern und dem gewaltigen Schub, den die Schrotflinte erhielt (100% mehr Schaden im PvE), soll es augenscheinlich auch alleine in Destiny bequem möglich sein, den Spot zu farmen.
Eine „Runde“ bringt, laut einem reddtor, 592 Glimmer und dauert knapp 52 Sekunden. Und das sind nur die Cash-Glimmer. Die zusätzlichen Items gibt’s ja auch noch. Nach 16 Kills endet die Runde ruhmlos (wie andere Glimmerfarm-Methoden auch) mit einem Sprung in den Abgrund und geht von vorne los. Für die Methode notwendig seien, heißt es, die Schrotflinte „Universalgerät“ (für den Primär-Slot), einen Raketenwerfer und eine weitere Schrotflinte für den Spezial-Slot. Der entsprechende Checkpoint im Raid wäre ebenfalls von Vorteil.
In diesem Video könnt Ihr Euch den genauen Ablauf anschauen und vielleicht probiert Ihr es ja einmal selbst: Eine Schrotflinte werdet Ihr wohl rumliegen haben und wenn nicht … get yourself a gun.
http://youtu.be/O2YkA31zbwY
Hier geht es zum Original-Video ohne Kommentar:
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Beim Coop-Shooter Evolve wollen die Entwickler am morigen Freitag kurz vor Mitternacht den ersten Balance-Patch vorstellen. Offenbar geht es dem Monster Wraith an den Kragen.
In einem Stream wollen die Entwickler von Turtle Rock Studios am Freitag den ersten Balance-Patch präsentierten. Es gibt schon erste Hinweise, wer die Hauptaufmerksamkeit bekommen könnte: Das Monster Wraith. Außerdem können wohl Hyde, Griffin, Cabot und Val einige Änderungen erwarten – hier scheint die Win-Rate zu weit von 50% abzuweichen. Bei Cabot und Wraith liegt sie drüber, bei den anderen drei wohl drunter.
Hyde is low. Cabot is high. Wraith is high. Griffin is low. Val is low.
Testing some good changes this week.
Der Live-Stream startet zu, aus unserer Sicht, nachtschlafender Stunde, um Mitternacht in der Nacht vom Freitag auf den Samstag. Eine Stunde vorher sollen im offiziellen Forum schon die Balance-Änderungen vorgestellt werden.
Noch vor dem Balance-Patch soll ein Fix für die XBox kommen. Hier gibt es Probleme, die sofortige Aufmerksamkeit erfordern. Die Probleme betreffen den Progress der XBox-Spieler. Der kann gelöscht werden, wenn Spieler auf mehr als einer Konsole unterwegs sein möchten.
Neben all den Ankündigungen für bevorstehende Änderung, fand sich im offiziellen Forum noch dieses beeindruckende .gif. Das zeigt das nächste Monster, den Behemoth, in Aktion:
Das MOBA Smite brilliert im neuesten Patch mit ungewöhnlich kreativen Helden-Skins. So verpasst man dem Gott Hercules einen Anstrich als mexikanischen Luchador und für Syclla lässt man sich kräftig von Tim Burton inspirieren.
Skins sind für Free2Play-Spiele, die wirklich Free2Play sein wollen, seit einer Weile der Königsweg, um an Geld zu kommen, ohne die Balance des Spiels empfindlich zu beeinflussen. Das Schöne an dem System: Die Designer müssen sich wirklich anstrengen, um an die Kohle der Spieler zu gelangen. Denn die sind nur bereit, für einen Skin in die Tasche zu greifen, wenn der sie überzeugt. Immerhin ziehen die Zocker keinen Vorteil daraus, außer dem Gefühl, was Schönes oder Cooles zu besitzen.
Und die zusätzliche “Für einen guten Skin, gibt’s gutes Geld”-Motivation der Designer merkt man den Skins immer wieder an. Auch wenn so manches nach “08/15” aussieht, bringt die besondere Cash-Motivation häufig die Kreativität der Designer zum Glühen und offenbar winken die Herren und Damen in den Anzügen auch einiges durch, was sie sonst vielleicht ablehnen würden. Man lässt den Kreativen viel Spielraum.
Ein Bonus-Sternchen verdient sich in dieser Woche, unserer Ansicht nach, das MOBA Smite von Hi-Rez-Studios. Dort bringt man die neue Göttin Bellona an den Start, Highlight des Patches sind aber zwei Skins.
In dem Götter-MOBA hat man aus dem guten alten Hercules einen „mexikanischen Wrestler“, einen maskierten Luchador gemacht, komplett mit den neuen Animationen und dem obligatorischen Wrestling-Stuhl als Waffe:
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Den absoluten Kreativitäts-Vogel (also eine Eule) hat Hi-Rez aber mit dem neuen Skin der ohnehin schon gruseligen Scylla abgeschossen. „Daisy Despair“ wirkt, als sei sie gerade einem nur scheinbar kindgerechten Albtraum von Tim Burton entstiegen:
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Das Fantasy-MMORPG Final Fantasy XIV: A Realm Reborn hat die Marke von 4 Millionen registrierten Accounts geknackt und rückt dafür von Freitag, dem 27. Februar, bis Montag, dem 9. März, eine Freiwoche für Veteranen raus.
In dieser Woche kam mit 2.51 ein ordentliches neues Stück Content, das zeigt man nun her – und na ja, die „4 Millionen Marke“ nimmt gerne zum Anlass. Man hätte die freie Woche wohl auch spendiert, wenn man bei 3,8 Millionen hängen würde.
Die Aktion läuft von Freitag, dem 27.2., um 9:00 Uhr morgens, bis zum Montag, dem 9. März, um ebenfalls 9:00 Uhr. Um an der Aktion teilzunehmen, müssen Spieler irgendwann mal Final Fantasy XIV gekauft und einen Account registriert haben.
Blizzards Kartenspiel Hearthstone bekommt mit dem Patch 2.2.0.7835 einen kommoden Zuschauermodus, der folgt dann automatisch dem Objekt des Interesses, ohne dass man immer neu joinen müsste.
Bis jetzt muss man einem Spieler in jedes Match einzeln folgen, wenn man kiebitzen möchte. Das ändert sich mit dem jüngsten Patch. Der Zuschauer wechselt nach Ende des Matches in einen Wartemodus und tritt dann der nächsten Partie des Spielers bei, dem er folgt.
Außerdem hat man die 30-Minuten-Afk-Sperre des Betrachters aufgehoben. Der kann jetzt in voller inaktiver Pracht verharren und trotzdem weiterschauen. Vorher war’s bisschen so, wie wenn der Fernseher sagt: „Jetzt drück doch mal einen Knopf, sonst schalt ich mich ab.“
Außerdem im Patch: Mimirons Kopf hat eine neue, fantastische Animation, wie es heißt. Und beim Ritzelmeister wurde ein lästiger Bug gefixt.
Sicher wollt Ihr jetzt wissen: “Wie, bei den mächtigen Power-Rangers, sieht die neue Animation von Mimirons Kopf aus?” So:
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Und Nein, in dieser Hearthstone-News gibt es keine Infos über das andauernde Drama “Ist die beste Hearthstone-Spielerin der Welt vielleicht doch ein Typ? Wie sehen das 50 verschiedene Hearthstone-Profis, der subreddit Hearthstone und was sagt eigentlich Reynad dazu?”
Bei Destiny kam gestern mit dem neuen Patch eine Menge neuer Daten, darunter, so scheint’s, auch Stoff für einen zweiten Social-Hub, einen zweiten Tower.
Gestern Abend gab’s einen Patch in Destiny: Der brachte allerdings kaum etwas direkt „Neues“, im Sinne von “neuen Spielinhalten.” Die Änderungen waren eher technischer Natur. Es ging gestern kein neuer Raid auf und es kam keine neue Zone oder so. Doch auch mit diesem Patch wurden neue Daten heruntergeladen, die erst später Verwendung finden, um mit diesen den nächsten DLC „Haus der Wölfe“ vorzubereiten.
Wichtig: Dataming ist weder „sicher“ noch offiziell, sondern eine Mischung aus gefundenen Daten und Schlussfolgerungen.
Dataminer vermuten den zweiten Tower schon mal in einem Trailer gesehen zu haben
Die Dataminer von destinydb waren bereits fleißig und haben die Datenbank auf Änderungen durchsucht. Dabei stießen sie auf einen neuen „Social Hub“, also eine Art „zweiten Tower.“ Die Beschreibung ist hier „Trefft andere Hüter, während die sich auf ihre Abenteuer vorbereiten.“ In dem Social Hub soll’s Platz für 16 Spieler geben und man vermutet, den schon mal in einem frühen Trailer (aus 2013) gesehen zu haben. Einen Screen aus diesem frühen Trailer gibt’s auch (Titelbild) und dieses .gif hat man aus dem Trailer extrahiert.
“Meet other Guardians as they prepare for new adventures”
Andere Daten bestätigen das, was man schon weiß
Man hat neben dem neuen Social Hub auch noch einige Missionen und Quests gefunden, die man wohl ziemlich klar „Haus der Wölfe“ zuordnen kann. Die Quests scheinen noch Platzhalter zu sein, über die wenig in Erfahrung zu bringen ist. Auch über die Missionen ist noch wenig bekannt.
Es gibt eine neue Playliste, die wird den Namen „Vanguard Dragon“ tragen und ist für Stufe 28 ausgelegt. Der neue Raid heißt „Die Arena“ und ist für Stufe 34 gedacht. Laut Planetdestiny könnte dieser Raid “Modifikatoren” haben, wie im Moment der wöchentliche Dämmerungsstrike. Aber das könnten auch noch Platzhalter sein – es erwartet wohl keiner, dass im Raid wirklich Aszendentenbruchstücke droppen.
Der neue Strike, den man gefunden hat, wird auf ein Dropship der Gefallenen führen und trägt den Namen „Belly of the Beast“ (Im Bauch der Bestie/In der Höhle des Löwen).
Das vorgesehene Areal für den Strike dürfte schon seit Monaten im Spiel sein und wurde bereits Mitte Oktober gefunden. Hier gibt es ein Video, das das Gebiet “Traitor’s Ketch” zeigt und wie man dort im Live-Spiel hinkommt.
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Es ist mal wieder Mittwoch und mir gehen die Einleitungssätze so langsam aus. Zur Abwechslung meckere ich heute nicht über schreckliches Spieldesign, fragwürdige Verkaufsstrategien oder verschmortes PC-Zubehör.
Stattdessen will ich mich ein wenig über mich selbst aufregen – wobei ich mir sicher bin, dass einige sich in dem Thema wiederfinden werden. Es geht um…
“Randoms”, die Plage des 3. Jahrtausends
Man kann nicht so wirklich mit ihnen, aber ohne sie geht es auch nicht. Ich rede hier nicht von Mathematiklehrern oder der festen Aufgabeneinteilungen innerhalb einer WG, sondern von den vollkommen unbekannten Spielern, mit denen man regelmäßig in Onlinepartien zum Zusammenspiel gezwungen wird. Oder kurz: Randoms.
Könnte auch ein Werbeplakat für ein Wochenende mit Randoms sein. Umsonst gespielt.
Meistens hasst man sie – gut, Hass ist so ein starkes Wort. Sagen wir stattdessen, man neigt deutlich schneller dazu, eine gewisse Antipathie gegen Unbekannte in Onlinespielen zu hegen, als man es in vergleichbaren Situationen tun würde.
Verkehrte Welt
Ich bin hinsichtlich dieser Problematik keinen Deut besser. Was mich aber besonders stört, ist der Umstand, dass sich im Internet alle Formen des gesellschaftlichen Umgangs verkehrt und irgendwie pervertiert haben.
[pullquote]Es sind ja nur “Randoms”[/pullquote]In der realen Welt versucht man sich bei “neuen” Fremden, welche dieselbe Tätigkeit ausüben (Arbeitskollegen, Mitschüler, Kommilitonen, etc.) von der besten Seite zu zeigen. Bei guten Freunden hingegen albert man herum, sagt sich auch mal gehörig die Meinung oder wirft sich “lockere” Beleidigungen an den Kopf – denn Freunde wissen nun mal besser, wie es wirklich aufzufassen ist.
Im Internet hat sich dieses Verhalten um 180° gedreht. Eine Runde in SMITE läuft nicht so gut? Nicht weiter schlimm! Es sind ja nur “Randoms”, da brauche ich niemandem etwas zu beweisen.
Der erste Eindruck zählt – stärker noch, als in der Realität
Es fällt mir oft schwer, einzelne Aktionen auch als solche zu bewerten. Viel zu oft neige ich dazu, einzelne Fehltritte direkt als Stempel für die ganze Person zu missbrauchen.
“Was?! Die Random-Scylla hat gerade ihr Ultimate total versemmelt? Was für ein Noob!”
“Der Support hat den Medic nicht geschildet, Idiot!”
Erste Eindrücke sind etwas Wichtiges und zugleich etwas ungeheuerlich Unfaires.
Gemeine Gedanken…
Ich erwische mich viel zu oft dabei, wie ich in Gedanken schon ein Urteil gefällt habe, obwohl ein Match noch keine 30 Sekunden läuft. Manchmal sollte man sich wohl erst einmal an die eigene Nase packen und sich bewusst machen, was genau man gerade eigentlich denkt – das gilt sogar für Dämonen.
Wie seht ihr das? Habt ihr schon einen “Random” richtig zusammengepfiffen und dann im Nachhinein vielleicht eingesehen, dass ihr vollkommen überreagiert habt? Oder meidet ihr Spiele mit unbekannten Spielern von vornherein?
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Bei Destiny geht der lang erwartete Patch 1.1.1. am Mittwochabend live.
Gestern gab’s die Vorbereitungen, gegen 19:00 Uhr unserer Zeit hieß es dann: „Es ist soweit, der Patch geht live.“
Die Spieler werden aus den Aktivitäten geworfen und müssen einen Patch runterladen. Der liegt je nach Plattform durchaus jenseits der zwei Gigabyte. Man munkelt schon, da könnte kräftig “Haus der Wölfe”-Content dabei sein.
We will be pushing the 1.1.1 patch for Destiny shortly. Players will be kicked from activities and required to download the patch.
Die Patch-Notes sind auch da, die enthalten jetzt zumindest keine großen Überraschungen – vielleicht bis auf eine Änderung im Schmelztiegel, die vorher nicht angekündigt war. Wir haben die Patch-Notes für Euch auf Deutsch übersetzt (jedenfalls die entscheidenden).
Das ändert sich mit dem Update 1.1.1. in Destiny
Der wichtigste Aspekt ist sicher die Änderung der Waffen-Balance, die wird jeder Spieler merken. Klickt auf den Link für die Details. Im Groben: Schrotflinten werden (nur im PvE) doppelt so stark, Impulsgewehre um fast 10% stärker, Automatikgewehre und Handfeuerwaffen werden schwächer, bei Fusionsgewehren ändert sich die Funktionsweise etwas.
Dann hat man den „Schwere Munitions“-Bug gefixt. Der trat auf, wenn Spieler Rüstungen angelegt hatten, die ihre Kapazität erhöhte, schwere Munition zu tragen. Der Bug sorgte dafür, dass sie nach einem Respawn weniger Munition hatten als vorgesehen.
Die Strikes sollten sich seltener wiederholen, wenn Spieler in einem vollen Fireteam unterwegs sind.
Auch bei den Schmelztiegel-Karten soll es weniger Wiederholung und mehr Abwechslung geben.
Wenn Spieler den Schmelztiegel freischalten, schalten sie sofort alle Playlisten frei.
Spieler droppen jetzt im PvP keine schwere Munition mehr, wenn sie sterben, und deutlich weniger Spezial-Munition. Dadurch soll wohl verhindert werden, dass Spieler andere killen und dann mit der “neuen” schweren Munition die nächsten erwischen und so eine Art Kettenreaktion auslösen.
Es gibt auch Änderungen bei den sogenannten “Shoot-to-loot”-Waffen und denen, die durch Hindernisse schießen können. Hier muss man wohl die Ergebnissen auf den Live-Servern abwarten, um zu sehen, was Bungie wirklich daran gedreht hat. Es sieht nach Nerfs für beide Waffenarten aus.
Das Eisenbanner hat nun auch die kleineren Karten zur Verfügung und die gefürchtete „Headshot“-Bounty geht ab sofort auch mit Impulsgewehren, Scoutgewehren und Handfeuerwaffen.
Xur hat ab sofort immer ein exotisches Engramm dabei.
Spieler können jetzt auch schwere Munitions-Synthesen verwenden, obwohl ihr Inventar voll ist.
Bei den Grimoire-Karten hat man ungefähr 20 Bugs gefixt. Die meisten Spieler sollten nach dem Einloggen mehr Grimoire-Punkte haben.
Eine schlechte Nachricht gibt es: Die Vex Mythoclast hat sich mit 1.1.1. einen Bug eingehandelt. Sie verfügt nun über weniger Munition als geplant im PvP. Das gilt sowohl fürs Magazin wie auch für die Reserve. Das will man ändern. Einen Zeitplan gibt es dafür nicht.
Bei Destiny kursieren Vorhersagen eines japanischen Spielers zum Inventar von Xur. Was hat er genau gesagt?
Seit dem letzten Wochenende sind Vorhersagen über das Inventar von Xur im Umlauf. Die werden leider oft falsch wiedergegeben. Da heißt es, der japanische User habe gesagt, diesen Freitag gebe es das Automatikgewehr „Hartes Licht“ und am nächsten das Maschinengewehr „Donnerlord“. Das hat er nicht gesagt. Es existieren aber „Bilder“ von zwei Sortimenten Xurs, bei denen jeweils eine dieser Waffe dabei ist. Und es gibt „ungefähre“ Ansagen, wann diese Waffen in Destiny verkauft werden sollen.
Wichtig: Es gibt keine Garantie dafür, dass diese „Vorhersagen“ über das Inventar von Xur wirklich eintreffen. Der User lag mit dem Inventar am letzten Freitag richtig und auch mit dem wöchentlichen Dämmerungsstrike. Ob das in den nächsten Wochen genauso ist oder ob etwa der Patch gestern alles durcheinandergebracht hat, weiß man nicht: Es ist auch nicht klar, welcher Methode sich der japanische Nutzer bedient. Also bitte mit äußerster Vorsicht genießen.
Das könnte das Inventar werden, wenn Haus der Wölfe ansteht.
Welche wichtigen Items soll es in den nächsten Wochen geben?
Bereits „in naher Zukunft“, also jetzt am Freitag oder am Freitag darauf wahrscheinlich, soll es angeblich die Schrotflinte Universalgerätund die Warlock-Brustrüstung Herz des Praxianischen Feuers geben. Man weiß nicht, ob beides in einem Sortiment sein soll oder in zwei verschiedenen.
Das Automatikgewehr „Hartes Licht“ soll während eines Eisenbanners zu kaufen sein, hier hat er zwei vorhergesagt, einmal am 17. März und einmal im April.
Die Handfeuerwaffe „Das Letzte Wort“ soll einmal zu kaufen sein – wahrscheinlich meint er damit: innerhalb der nächsten Monate.
Das Automatikgewehr „Suros Regime“ und das exotische Maschinengewehr „Donnerlord“ soll es zu kaufen geben, um die Spieler für „Haus der Wölfe“ anzulocken. Er sagt allerdings nicht konkret, wann dieser Termin sein soll. Laut Bungie frühestens im April. Laut früheren Aussagen des japanischen Users sei die Freischaltung des DLCc angeblich für den 19. Mai vorgesehen, vielleicht kann man also mit der Suros und dem Donnerlord zum 8. und 15. Mai rechnen.
Die Gjallarhorn soll er in absehbarer Zeit nicht dabei haben.
Das hier soll es in einer Eisenbannerwoche zu kaufen geben.
Wann verkauft Xur wieder schwere Munitions-Synthesen?
Darüber hinaus nennt der japanische Spieler noch Termine, an denen Xur die begehrten schweren Munitions-Synthesen verkaufen soll. Das sind der jetzige Freitag, der 27.2. Dann gibt es wieder eine längere Pause bis zum 20.3. Die weiteren Termine sind: 27.3., 10.4., 17.4., 1.5.
Beim Action-MMO Neverwinter gibt es nun neue Details zum aus Baldur’s Gate bekannten Duo Minsc und Boo. So soll der Hamster entführt worden sein.
Die Entwickler von Neverwinter haben der US-Seite mmorpg.com ein Interview gegeben und sind dort näher auf Minsc und Boo eingegangen. Das Kult-Duo soll in Neverwinter ein Gastspiel geben. Die Storyline knüpft an eine Comic-Serie an.
Der Ranger Minsc will, wenn die Spieler ihm in Neverwinter das erste Mal begegnen, seinen gigantischen Miniatur-Weltraumhamster Boo retten. Der ist in die Fänge eines sinisteren Kults geraten, der wohl die „Elemental Evil“ anbetet, um die es im nächsten Modul von Neverwinter gehen soll. Die Spieler sollen Minsc beistehen. Ob die Sektierer kulinarische Absichten bezüglich Boo hegen, ist im Moment noch nicht bekannt.
Wenn das Ganze bei den Fans gutankommt, kann man sich bei Cryptic mehr Abenteuer mit Minsc und Boo vorstellen. Die Rechte an den beiden hat man im Zuge eines Deals mit den Wizards of the Coast ohnehin.
Zwar konnte man den US-Original-Synchronsprecher von Minsc nicht gewinnen, man glaubt aber, der minsc’schen Essenz treu zu bleiben und erhofft sich von dem Publikumsliebling, wie man aus dem Interview raushören kann, einen Popularitäts-Schub.
Hier in dem Youtube-Video gibt es eine Auswahl der aus Baldur’s Gate bekannten Minsc-Zitate:
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Das Military-MMO War Thunder kriegt mit dem Patch 1.47 den superschweren Kampfpanzer Maus und den Boeing B29 Langstreckenbomber.
Das Military-MMO War Thunder nennt seinen neuen Patch 1.47 „The Big Guns“, die großen Geschütze. Highlights des Patches sind der überschwere deutsche Kampfpanzer Maus und der US-Langstreckenbomber B29. Es kommen insgesamt 11 neue Landfahrzeuge und 8 neue Flugzeuge ins Spiel.
Außerdem liefert Gaijin einige Perspektive nach: so kann man nun so tun, als schaue man aus einem Landfahrzeug durch ein Fernglas. Mit dem Patch 1.47 endet auch der Beta-Test für „Steel Generals“, die US-Landfahrzeuge sind nun im Spiel frei erforschbar. Und der “Ultra Low”-Modus für extrem schwache Rechner soll nun besser laufen. Alle Details findet Ihr hier oder im Video:
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In Destiny erregte in der letzten Woche die Geschichte eines 11jährigen, der über die Shareplay-Funktion der Playstation böse getrollt wurde, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Jetzt hat die Geschichte einen weiteren Akt, der Missetäter ist gefunden. Und es gibt noch mehr Opfer als gedacht.
Wir haben in der letzten Woche über das bitterböse Trolling berichtet, bei dem ein 11jähriger Spieler einem Fremden die Kontrolle über seine Playstation gab. Der Fremde („KirmittheFrog“) versprach, ihn über einen Glitch in Destiny zu pushen. Stattdessen löschte er zwei Hüter des Jungen und vom dritten die einzige exotische Waffe.
Vermeintlicher Troll ist selbst Opfer
Ein Journalist der US-Seite „Game Informer“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Hintergründe vollständig aufzuklären und die sind ziemlich kompliziert. Der Playstation-Account „Kirmit The Frog“ gehört einem 23jährigen jungen Mann, der nach einem Autounfall unter starken Schmerzmitteln in seinem Bett liegt, das noch im Elternhaus steht. Der junge Mann bekommt die meiste Zeit wohl gar nicht mit, was um ihn herum vor sich geht und wer da alles in seinem Zimmer ist oder an seiner Playstation herummacht.
Von der Aktion, für die er angeblich verantwortlich sein soll, hat er erst erfahren, als ihm eine Flut von Hass über das Playstationnetzwerk PSN in Form von anonymen Nachrichten entgegenschwappte. Einer drohte sogar, ihm das Haus anzuzünden. Andere wünschten ihm Krebs, umso schmerzlicher, da er in 2011 eine Schwester an die Krankheit verloren hatte.
Eklige Situation für alle Beteiligten.
Es war das erste Mal … na gut, das dritte oder vierte Mal
Wie jetzt herauskam, war der eigentliche Troll ein 17jähriger Junge, der mit einem der zehn Geschwister des 23jährigen befreundet war und daher Zugang zu dem Haus und auch zur Playstation hatte. Er hat noch die Charaktere von wenigstens drei anderen Spielern gelöscht.
Der Journalist des Game Informer hat den 17jährigen nun zur Rede gestellt. Am Anfang sagt der, es sei das erste Mal gewesen, dass er sowas in Destiny gemacht habe. Mit anderen Beweisen konfrontiert, antwortete er: „Na ja, gut, es war das dritte oder vierte Mal. Ich dachte, es wäre lustig.“ Ein schlechtes Gewissen hat er nicht, er würde es wahrscheinlich schon, vielleicht auch nicht wiedertun. Käme auf die Situation an.
Den Ärger, die emotionale Belastung und den Stress, den er über den 23jährigen und dessen Familie gebracht hat, sieht er locker: „Das ist halt das Internet. Die Leute regen sich über alles Mögliche auf und sagen, was ihnen in den Sinn kommt.“
Für den 11jährigen hat er auch einen Rat: „Leb damit und mach weiter. Was gibt’s dazu sonst noch zu sagen?“
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Bei World of Warcraft geht heute der Patch 6.1. live. Der ist extrem groß, bringt aber vor allem Kleinigkeiten.
Es ist schon einschüchternd, wenn man sich die Liste durchschaut, was der Patch 6.1. so alles neu bringt. Dabei sind es allerdings fast alles nur Kleinigkeiten, es ist sozusagen der kleinste größte Patch der Welt, ein Leuchtturm-Feature fehlt:
Die vielleicht größte Änderung für Twinker: Die Erbstücke kommen zurück und das gewaltig. Sie kriegen einen eigenen Tab wie Spielzeuge, Mounts und Pets.
Die Blutelfen-Modelle gibt es nun neu, man führt auch Veränderungen an anderen Modellen durch.
Content-Streckung: Es gibt eine Reihe neuer Erfolge, die vor allem darauf hinauslaufen, Pets in alten Raids zu sammeln oder mit Pepe auf dem Kopf, raiden zu gehen.
Veteranen-Accounts sorgen dafür, dass sich Ex-Spieler keinen neuen Account machen müssen.
Und zahlreiche Änderungen bei den Talenten und der Balance
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Irgendwie geht dem 6.1. Patch, auch wenn er so viel bringt, das „eine, entscheidende“ Feature ab, das jetzt wirklich neu dazukommt. Wahrscheinlich fällt es deshalb so schwer, sich zu merken, was der Patch nun genau bringt. Die Schwarzfelsgießerei ist ja schon eine Weile auf.
Bei League of Legends erkundet man mit dem neuen Helden „Bard“ ein frisches Konzept, einen Supporter, der zwischen den Lanes wandeln soll.
Bei League of Legends gibt’s einen neuen Helden. Der ist nicht einfach nur der nächste AD-Carry oder der nächste Jungler, der bekannte Fähigkeiten neu zusammenstellt, sondern könnte schon ein Game-Changer werden. „Bard“ ist ein Supporter, der nicht große Teil des Spiels auf der Bot-Lane festhängen soll, sondern dafür belohnt wird, wenn er roamt, also auch auf anderen Lanes mal vorbeischaut.
Dazu gibt es eine passive Spiel-Mechanik, die ihm einen Speed-Boost, Mana und etwas EXP gewährt, wenn er Glocken aufsammelt. Außerdem schart er so „Meeps“ um sich, kleine Geister, die ihm folgen, und die bei Auto-Attacks den Schaden deutlich erhöhen. Mit „Schrein des Beschützers“ kann er dem Lane-Partner sozusagen Care-Pakete da lassen, wenn er selbst stronzen geht. Sein Q hat Ganking-Potential, sein Ultimate kann den Rückzug des eigenen Teams decken. Besonders interessant: Mit dem „E“ öffnet er einen Tunnel, mit dem es auf die andere Seite von eigentlich unüberwindbaren Hindernissen geht. Der Tunnel bleibt eine Weile offen, in der Zeit können Freunde wie Feinde folgen.