Das neue Rollenspiel Sea of Remnants auf Steam und PS5 macht euch zu einem abgedrehten Piraten, der seinen Alltag nicht allzu ernst nimmt. Jetzt haben die Entwickler mit einem neuen Trailer einen Alpha-Test angekündigt, und der zeigt, wie bunt das Spiel ist.
Was ist das für ein Spiel? In Sea of Remnants schlüpft ihr in die Rolle eines Piratenkapitäns irgendwo auf den Weltmeeren. Euer Ziel ist es, eine geeignete Crew zu rekrutieren, um dann mit eurem Schiff die Meere unsicher zu machen.
Dabei seid ihr nicht die größte Gefahr auf hoher See. So zeigt der Trailer bereits einige Seemonster, die es mit euch aufnehmen wollen. Aber auch andere Piraten sind neidisch auf eure Schätze und wollen euch um euer Hab und Gut erleichtern.
Hier könnt ihr den Trailer zum Spiel sehen:
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Piraten-Rollenspiel Sea of Remnants zeigt Gameplay im „Wanderer Test“-Trailer
Themenpark, aber als Solo-Spiel
Kann man das Spiel online zocken? Nein, Sea of Remnants ist trotz eines bunten Themenparks wohl ein reiner Einzelspieler-Titel. Frühere Informationen zum Spiel ließen zwar auf ein waschechtes Piraten-MMO hoffen, doch inzwischen haben die Entwickler alle Hinweise auf Online-Funktionen entfernt.
Dennoch bietet das Piraten-Abenteuer einen bunten Themenpark, der wohl ursprünglich für den MMO-Teil des Spiels gedacht war und der mehr als die bloße Piraterie auf Lager hat. So dürft ihr am Land Rätsel lösen und Schatzkammern looten. Am Abend trifft sich das Volk dann in den Kneipen und feiert ausgelassen.
Dabei könnt ihr allerlei Minispiele erleben und euer erbeutetes Gold gleich wieder verlieren oder eben verdoppeln, wenn ihr Glück habt. Das größte Feature im Spiel sind jedoch wohl eure Crew-Mitglieder.
Was hat es mit der Crew auf sich? In Sea of Remnants stehen euch laut der Beschreibung auf Steam über 300 verschiedene Begleiter zur Verfügung, die zudem unterschiedlich auf eure Entscheidungen im Spiel reagieren sollen.
Dabei ist es denkbar, dass die Begleiter auch unterschiedliche Skills haben werden, denn ein Hauptaspekt soll der Aufbau einer möglichst starken Crew sein, die euch auf euren Missionen unterstützt.
Wann erscheint Sea of Remnants? Das Piraten-Rollenspiel soll noch 2026 für Steam und PS5 erscheinen. Die erste Möglichkeit, auf hohe See zu stechen, gibt es zwischen dem 5. und 12. Februar 2026. Dort findet der geschlossene Alpha-Test des Spiels statt.
Wer daran teilnehmen möchte, muss auf dem Discord-Server von Sea of Remnants eine Umfrage ausfüllen. Die Teilnehmer der Umfrage landen dann in einem Lostopf, aus dem dann die Alpha-Tester gezogen werden.
Die Entwicklung von MMORPGs ist so komplex und schwierig, dass Projekte immer wieder vor ihrer Veröffentlichung eingestellt werden. MeinMMO stellt euch einige dieser frühzeitig beerdigten Online-Rollenspiele vor, die für besonders namhafte und beliebte Franchises entstehen sollten.
Das wäre bitter, oder? Doch gibt’s so etwas nicht erst seit 2025. In den vergangenen Dekaden wurden zahlreiche MMORPG-Projekte vor ihrer Veröffentlichung eingestampft. Im Folgenden erinnern wir uns an die Online-Rollenspiele, die für besonders namhafte und beliebte Universen entstehen sollten. Für welche dieser Franchises würdet ihr nur zu gerne ein modernes MMORPG sehen?
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Fallout Online
Setting: Endzeit | Entwickler/ Publisher: Interplay / Black Isle | Plattform: PC | Eingestellt: 2011
Mit Ultima Online und EverQuest startete in den späten 1990ern das 3D-Zeitalter der MMORPGs so richtig durch. Das entging natürlich auch den Verantwortlichen bei Interplay beziehungsweise Black Isle nicht, die mit Fallout 1 und Fallout 2 gerade erst zwei Rollenspiel-Hits veröffentlicht hatten.
Konkret war es Branchen-Urgestein Brian Fargo, der als Nächstes gern ein MMORPG zu Fallout gemacht hätte. Der damalige Chef der Black Isle Studios, Feargus Urquhart, lehnte diese Idee jedoch ab. Der Grund: Er glaubte nicht, dass Interplay die Ressourcen habe, um ein MMORPG umzusetzen, das locker 100 Millionen US-Dollar kosten könnte.
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Fallout 76 zeigt den Ghul aus der Serie im neuen Trailer zum Update Burning Springs
Weiterhin befürchtete Urquhart, dass Interplay keine Möglichkeit haben würde, andere Spiele zu entwickeln, wenn man mit großem Fokus rund um die Uhr ein MMORPG betreuen muss. Er bekam Unterstützung von Tim Cain, dem Fallout-Schöpfer. Den störte aber vor allem der Gedanke, dass man im Ödland plötzlich auf 1.000 andere Leute treffen würde. Das passt doch nicht zu Fallout!
Trotz dieser Gegenwehr soll im November 2006 die Arbeit an einem Fallout Online begonnen haben, und zwar bei einer extra Online-Abteilung von Interplay. Die durfte an dem Projekt sogar weiterarbeiten, als Interplay 2007 die Rechte an der Fallout-Reihe aus Finanznot an Bethesda verkaufen musste. Im Juni 2010 kam es zur offiziellen Ankündigung des Spiels.
2011, also kein Jahr später, waren die finanziellen Schwierigkeiten von Interplay jedoch so groß, dass das Studio nicht mehr am Fallout-MMORPG weiterarbeiten durfte. 2012 gingen dann auch diese Rechte an Bethesda.
Dort sollte Jahre später Fallout 76 entstehen, das bekanntlich kein waschechtes MMORPG ist, aber mit ähnlichen Bedenken zu kämpfen hatte. Es hat sich für Bethesda aber gelohnt. Das Service-Game wird bis heute mit neuen Inhalten versorgt und konnte immer wieder bemerkenswerte Erfolge feiern – zuletzt dank der Fallout-Serie: In Fallout 76 könnt ihr jetzt einen Star aus der Serie treffen, hat direkt 20.000 Spieler auf Steam
Es ist Zeit für unser MeinMMO-Format „MMORPG-News in 5 Minuten“. Wir fassen euch die wichtigsten Meldungen rund um das beste Genre der Welt zusammen. Euch erwartengleich mehrere Geburtstage, das Comeback einer historisch guten WoW-Erweiterung und eine neue Ära für Elder Scrolls Online.
MMORPG Dreadmyst zeigt actionreiche Kämpfe im Release-Trailer
Trotz DDoS-Attacken zum World First Kill
Das passierte bei den großen MMORPGs:
Die Entwickler von WoW haben sich mit einer Service-Erinnerung an die Community gewandt: Legion Remix läuft bald ab, gebt eure Bronze bis zum 21. Januar 2026 aus, um die besten Angebote zu erhalten! Mehr dazu auf blizzard.com.
Wer die neuen Inhalten von Final Fantasy XIV kostenlos ausprobieren möchte, kann das vom 9. Januar 2026 bis zum 9. Februar 2026 96 Stunden lang tun. Alle Details zur Gratis-Login-Aktion findet ihr auf finalfantasyxiv.com.
Am 8. Januar 2026 ist das neue Update für Black Desert live gegangen. Mit dabei: die Rabam-Talente für die Seraphia-Klasse, Gildenboss-Verbesserungen und mehr. Die deutschen Patch Notes findet ihr auf playblackdesert.com.
In der neuen Ausgabe von Eye On Arkesia gab’s einen Ausblick auf die neuen Inhalte wie Thaemine Extreme oder den neuen Ark-Pass, die nächste Woche in Lost Ark erscheinen sollen. Ihr könnt euch die Folge auf YouTube oder im Folgenden anschauen.
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DC Universe Online feiert sein 15. Jubiläum mit Geschenken an die Community und diversen Event-Inhalten. Die Details erfahrt ihr auf dcuniverseonline.com.
Und noch ein Geburtstag: Tibia wird 29 Jahre alt. Vom 14. Januar bis zum 12. Februar 2026 könnt ihr in dem altehrwürdigen MMORPG die Ersten Drachen herausfordern. Mehr dazu auf tibia.com.
Alle guten Dinge sind 3: RuneScape feiert sein 25. Jahr, mit besondern Aktivitäten, besonderen Umhängen und mehr. Außerdem gab’s einen Ausblick auf die kommenden Änderungen für die Schatzjagd. Wo? Auf runescape.com.
Legend of YMIR wird zwar aufgrund seiner Mobile-Wurzeln und der aggressiven Monetarisierung kritisiert, doch tut das der Popularität des Spiels keinen Abbruch: Die Entwickler mussten jetzt 4 neue Welten aufmachen, zwei für Asien, eine für Nordamerika sowie Europa und eine für Südamerika. Damit kommt das MMORPG auf fast 100 Server (Quelle: mmorpg.org.pl).
Ist Blade & Soul bald am Ende? Nachdem für Blade & Soul Heroes das Ende in Südkorea bereits angekündigt wurde, gab’s jetzt die Ankündigung, dass Blade & Soul und Blade & Soul NEO am 11. März in Japan offline gehen sollen (Quelle: bns.ncsoft.jp).
Die Nintendo Switch bekommt am 13. Januar 2026 ein „neues“ MMORPG: Wizard101 ist auf Steam bereits seit September 2008 verfügbar und ist dort mit 82 Prozent positiv bewertet. Auch auf Xbox und PlayStation könnt ihr das Online-Rollenspiel zocken. Die offizielle Konsolen-FAQ findet ihr auf wizard101.com.
Aufgrund der anhaltenden Beliebtheit von Final Fantasy XI haben die Entwickler in ihrem Neujahrsgruß eine ganze Reihe an Neuerungen für 2026 angekündigt. Mit dabei: eine bessere Spielerfahrung für Solisten, frische Kampfinhalte oder auch eine Story-Replay-Funktion. Die vollständige Liste findet ihr auf playonline.com.
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Past Fate zeigt im Trailer, wie ein Old-School-MMORPG 2026 aussieht
Mit The Story Page soll im Februar 2026 ein neues Indie-MMORPG auf Steam erscheinen. Anders als viele andere Solo-Projekte setzt The Story Page jedoch nicht auf eine nostalgische Iso/Pixel-Grafik, sondern auf Third-Person-3D-Action.
Pantheon: Rise of the Fallen hat am 7. Januar den ersten Patch des Jahres 2026 bekommen. In den Patch Notes auf pantheonmmo.com finden sich vor allem Bugfixes und Anpassungen für NPCs, Items und andere Bereiche des Spiels.
Um Konsolen zu verkaufen, braucht man auch die richtigen Spiele, denn man muss in Trailern und Präsentationen ja auch zeigen können, was die neue Konsole alles draufhat. 2017 setzte Microsoft nicht nur auf die eigenen Marken, sie präsentierte auch einen Balrog aus Herr der Ringe.
Um welche Microsoft-Konsole geht es? Im Zuge der E3 2017, damals gab es sie noch, stellte Microsoft am 11.06.2017 die Xbox One X vor, die im selben Jahr, am 07. 11.2017, auch erschienen ist. Das war keine neue Konsolengeneration, sondern eine neue Version der Xbox One, die deutlich leistungsstärker war als das vorherige Modell und auch 4K-Gaming bot. Zum Launch hat sie damals 499 € gekostet.
Im Zuge dessen veröffentlichte man einen Trailer, der mit bekannten Xbox-Marken warb. Doch neben Master Chief und Forza konnte man im Video auch den Einen Ring sehen, der schon Frodo in Versuchung geführt hat.
Heutzutage ist Xbox ganz anders als früher:
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Es ist offiziell, der Konsolenkrieg ist vorbei: Phil Spencer sagt angesichts der PS5, dass er nicht mehr alle Spieler zur Xbox holen will
Ein kontroverses Spiel zu Herr der Ringe neben all den Xbox-Ikonen
Welches Herr-der-Ringe-Spiel wurde gezeigt? Bevor man den Trailer bei der Präsentation gezeigt hat (via YouTube), spielte man einen Clip ab, der die verschiedenen Auflösungsoptionen über die Jahre zeigte. Man fing mit 640 × 480 im Jahr 2001 an und leitete dann zu 4K weiter, mit den Worten: Es führt alles zu diesem Punkt.
In dem Clip sieht man diverse Gameplay-Schnipsel zu Spielen, die auf den verschiedenen Konsolen erschienen sind. Danach zeigte man den ersten Trailer zur Xbox One X. Neben technischen Animationen sieht man wichtige Xbox-Marken: den Master Chief aus Halo, eine Figur aus Gears of War und Autos aus Forza.
Doch ein Gegenstand passt nicht so ganz ins Bild: der Eine Ring aus Herr der Ringe ist zu sehen, der vom Charakter Talion getragen wird.
Er ist der spielbare Charakter in den Action-RPGs Mittelerde: Shadow of Mordor und Mittelerde: Schatten des Krieges. Etwas später im Trailer sieht man sogar einen Balrog, der vor der Spielerin steht.
Den Trailer könnt ihr hier sehen:
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Mittelerde: Schatten des Krieges erschien am 17. Oktober 2017, also nur ein paar Wochen vor dem Release der Xbox One X. Zusätzlich zum prominenten Auftritt im Trailer gab es in der Xbox-Show ganze 6 Minuten Gameplay zu sehen. Man warb auch nicht einfach so mit dem Titel neben den Xbox-Marken. Das Spiel profitierte von der Leistung der damals neuen Konsole.
Wie Digital Foundry in ihrem damaligen Test feststellt, ist Schatten des Krieges auf der Xbox One X die bessere Konsolenversion, wenn man sie mit der damals aktuellen PS4 Pro vergleicht: So wie die Dinge stehen, liefert uns Shadow of War ein hervorragendes frühes Beispiel dafür, warum Microsoft die spezifischen Spezifikationen der Xbox One X ins Visier genommen hat.
Schatten des Krieges kam zum Release aber nicht universell gut an. Vor allem die Mikrotransaktionen sorgten für scharfe Kritik. Die waren sogar so unbeliebt, dass man sie nur 6 Monate später entfernte.
Fallout 3 war für das Franchise ein wichtiger Release, weil es der erste Teil der Reihe war, der nicht rundenbasiert ist. Dafür implementierte man im Gameplay aber eine ikonische Mechanik, die es fast nie gegeben hätte.
Um welche Mechanik geht es? Fallout 3 von Bethesda war 2008 ein Meilenstein für das Franchise. Aus den rundenbasierten Vorgängern wurde ein Rollenspiel, das auf aktive Shooter- oder Nahkampf-Mechaniken setzte.
Der rundenbasierte Ursprung ist aber nicht gänzlich verschwunden. Mit dem V.A.T.S.-System konntet ihr per Knopfdruck ein grünes Interface öffnen, das den Kampf pausiert. Währenddessen könnt ihr entspannt eines der Körperteile eures Gegners auswählen und einen Schuss abfeuern, der je nach Distanz und Waffe eine andere Wahrscheinlichkeit hat, zu treffen.
Das VATS-System wurde eine ikonische Mechanik, die auch (mit Anpassungen) in die Fortsetzungen implementiert wurde. Lead Artist von Fallout 3, Istvan Pely, verriet in einem Interview, dass man das System nur kurz vor knapp eingefügt hat, weil man sich unsicher war.
Auch Fallout 76 hat ein VATS-System, im Online-Titel funktioniert es aber nur als Aim-Assist:
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Fallout 76 zeigt den Ghul aus der Serie im neuen Trailer zum Update Burning Springs
Wird das überhaupt jemand benutzen?
Was sagt Istvan Pely über VATS? In einem Interview mit dem Edge-Magazin (via GamesRadar) sprach Pely über die Implementierung des Systems und die Gedanken dahinter. Er erklärt, dass man mit Fallout 3 beweisen musste, dass man nicht nur Fantasy-RPGs entwickeln kann. Vorher veröffentlichte man The Elder Scrolls 4: Oblivion.
Ein wichtiger Punkt in der Entwicklung war es, wie man die Fähigkeiten und Werte des Charakters in die Fähigkeit zu schießen umsetzt. Man stellte sich die Frage, ob es nicht frustrierend wäre, wenn man beim Schießen nicht trifft. Man entwickelte das VATS-System, doch hierbei gab es mehrere Probleme, wie Pely erklärt: Es gab eine lange Zeit, in der man sich fragte: „Macht das überhaupt Spaß? Lohnt es sich überhaupt, das zu tun? Wird das überhaupt jemand nutzen?“
Ein großes Problem war laut Pely die Kamerapositionierung beim Slow-Motion-Effekt. Laut GamesRadar entwickelte Bethesda dafür sogar einen eigenen Algorithmus. Pely erklärt, dass man für das VATS-System so lange gebraucht hat, dass man es nur kurz vor Ende der Produktion geschafft hat.
Die Ausrüstung ist einer der wichtigsten Aspekte in Baldur’s Gate 3 und in allen bisherigen Divinity-Spielen. Nun gaben die Entwickler von Larian Studios einen ersten Hinweis darauf, wie sie mit dem Loot im neuen Divinity umgehen.
Der Trailer zu Divinity, dem neuen Spiel der Macher von Baldur’s Gate 3, war eines der Highlights der jüngsten Game Awards. In einem aktuellen AMA (Ask me Anything) auf Reddit geben mehrere Mitglieder des Teams hinter dem Spiel Einblick in den momentanen Entwicklungsstand.
Dazu gehört auch ein Hinweis darauf, wie sie mit dem Thema „Loot“ in Divinity umgehen werden. Da scheint man sich nämlich eher auf das System aus Baldur’s Gate 3 zu stützen, als auf die Variante aus den „Divinity: Original Sin“-Spielen.
Handgemacht statt Zufall hat sich bewährt – So funktioniert Loot im neuen Divinity
Im Rahmen des AMAs auf Reddit meldete sich Nick Pechenin, Head of Design bei Larian, auf eine Frage, die sich um das kommende Loot-System in Divinity drehte.
User „CellistElectrical135“ wollte wissen, ob sich das Loot-System eher am zufallsbasierten System aus den Divinity-Spielen, oder am „handgemachten“ System aus Baldur’s Gate 3 orientieren würde.
Pechenin sagte dazu, dass der Ansatz, alle magischen Items in Baldur’s Gate 3 von Hand zu erstellen und zu platzieren, sich bewährt habe und das etwas sei, das Larian ohnehin schon für Divinity: Original Sin 2 machen wollte.
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Patch 8 versorgte Baldur's Gate 3 mit noch mehr Inhalten
„Bei der Arbeit an zufälligem Loot für DOS1 und DOS2 haben wir festgestellt, dass vollständig zufälliger Loot oft verwirrend ist. Deshalb haben wir immer mehr Regeln und vorgefertigte Muster hinzugefügt, damit es sich gezielter anfühlt. Letztendlich hat uns die Zufallsgenerierung nicht viel Zeit gespart“, sagt der Head of Design,
Ihr könnt also damit rechnen, dass die meisten magischen Items in Divinity ebenfalls von Hand erstellt und platziert werden. Sollten sich also nach Release besonders spannende Items hervortun, werdet ihr sie voraussichtlich in jedem Durchlauf an den entsprechenden Stellen wiederfinden.
Was bedeutet das konkret? In Baldur’s Gate 3 erhaltet ihr die spannenden, magischen Waffen immer von denselben Quellen. Das Schwert Phalar Aluve beispielsweise ist immer in seinem Schrein im Unterreich, die Immerglüh-Klinge erhaltet ihr immer, wenn ihr Kommandant Zhalk besiegt, die wiederkehrende Klinge findet ihr immer beim Händler im Goblinlager – und so weiter.
In Divinity: Original Sin hingegen konntet ihr nicht gezielt nach Waffen suchen. Diese erschienen zufällig bei verschiedensten Feinden. Das konnte ziemlich mühselig werden, vor allem, da die Waffen auch noch ziemlich stark durch das Scaling betroffen wurden. Eine starke, gerade gesammelte Waffe konnte sich wenige Level später schon wieder deutlich zu schwach anfühlen. In Baldur’s Gate 3 hingegen wechselt man die Waffen tendenziell nicht so oft.
Zudem lässt sich so auch kontrollieren, dass bedeutende Kämpfe auch dazu passenden Loot als Belohnung verteilen. Die bewusste Platzierung von Items gibt auch die Möglichkeit, ihnen eine gewisse Bedeutung zu verleihen.
Dafür fällt aber auch der Überraschungseffekt bei mehreren Durchläufen weg.
Was haltet ihr von dem kommenden Loot-System? Haltet ihr mehr davon, handgemachte Items an festgelegten Plätzen zu finden, oder würdet ihr euch eher über zufälligen Loot freuen? Erzählt es uns in den Kommentaren! Und wenn ihr noch tiefer in das Thema Divinity einsteigen wollt: Hier ist das große MeinMMO-Interview mit Swen Vincke, Game Director und CEO bei Larian Studios.
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Für Fans des Warhammer-Universums gibt es nie genug neue Inhalte. Dabei gibt es nicht nur neue Spiele, Bücher oder Figuren, auch an der Serien-Front gibt es neue Stoffe. Ein neuer Trailer zeigt, worauf ihr euch bald freuen könnt.
Um welche Serien handelt es sich? Während man auf die Serie von Henry Cavill wohl noch etwas länger warten muss, präsentiert der Warhammer-Account einen neuen Trailer auf YouTube. Darin sieht man einen neuen Einblick auf 3 Animationsprojekte, auf die ihr nicht mehr lange warten müsst.
In dem knapp eine Minute langen Trailer gibt es kurze Actionszenen aus den jeweiligen Serien zu sehen. Die Serien sollen dabei exklusiv auf dem eigenen Abo-Dienst Warhammer+ verfügbar sein und in den nächsten Monaten bereits erscheinen. Den Trailer könnt ihr hier sehen:
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Warhammer zeigt im Trailer 3 ihrer neuesten Animationsprojekte für 2026
Killernonnen und Piloten
Was sind das für Animationsprojekte? Im Trailer sieht man bereits actionreiche Szenen, die verschiedene Szenarien aus den kommenden Projekten zeigen. Zum einen gibt es kurze Clips zu den Adepta Sororitas, dem Frauen-Orden aus Warhammer 40.000, zu sehen. Das soll laut warhammer-community.com auch bereits die erste Serie des Jahres sein. Die erste Folge von Adepta Sororitas: Penitence soll bereits nächsten Monat verfügbar sein.
Es gibt auch Actionszenen zu Aeronautica zu sehen. Wie man dem Trailer bereits entnehmen kann, wird es in dieser Serie Flugzeugkämpfe mit Piloten zu sehen geben.
Das 3. Projekt, das man im Trailer begutachten kann, ist Butcher’s Nails. Dieser Kurzfilm wird zur Hammer and Bolter-Serie gehören. In dieser Anthologie-Serie behandelt jede Folge einen anderen Bereich des Warhammer-Universums. Hier verspricht warhammer-community.com bereits, dass es trotz der kurzen Länge nicht weniger blutig und actionreich werden soll als eine ganze Staffel.
Wann die 3 Projekte genau starten sollen, ist unklar. Man weiß bisher nur, dass die erste Folge von Adepta Sororitas: Penitence im Februar veröffentlicht werden soll. Man spricht aber insgesamt von bald.
Wo wird man die verschiedenen Serien schauen können? Die kommenden und bereits vorhandenen Projekte gibt es exklusiv auf Warhammer+ zu sehen. Das ist ein Abo, bei dem ihr nicht nur Serien-Content bekommt. Als Abonnent könnt ihr euch jedes Jahr eine exklusive Miniatur aus dem Fantasy- oder Sci-Fi-Universum aussuchen. Zusätzlich dazu gibt es auch noch Zugang zu Lore-Texten und Apps.
Die Entwickler von The Elder Scrolls Online ändern zum zweiten Mal in zwei Jahren das Bezahlmodell des MMORPGs. MeinMMO fasst euch zusammen, was mit dem Content Pass sowie ESO Plus passiert und was euch beim neuen Battle Pass erwartet.
Nach vielen Jahren mit regelmäßig erscheinenden DLCs und Kapiteln gab’s 2025 bekanntlich den Umstieg von The Elder Scrolls Online auf ein saisonales Modell. Die Inhalte der Saisons des Wumkults haben sich die Entwickler mit dem bis zu 90 Euro teuren Content Pass bezahlen lassen. Dazu kamen das altbekannte, optionale ESO-Plus-Abo, der Kronen-Shop und der Kaufpreis für Basisspiel, DLCs und Kapitel.
Was bringt der neue Battle Pass und was soll der kosten? Was wird in Zukunft kostenlos sein? Was passiert mit ESO Plus? Die Antworten auf diese Fragen beantworten wir euch im Folgenden.
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The Elder Scrolls Online: Eure Welt, Eure Spielweise – Live-Action-Trailer lockt euch nach Tamriel
Das neue Bezahlmodell von Elder Scrolls Online
Wofür muss oder kann ich in Zukunft zahlen? Die Entwickler von ESO streichen den 2025 eingeführten Content Pass und möchten alle Spiel-relevanten Inhalte, die in Zukunft erscheinen, allen Spielern mit Zugang zu Elder Scrolls Online ohne weitere Kosten zugänglich machen.
Wenn neue Systeme, Quests, Regionen, Verliese, Raids, Klassen, PvP-Inhalte und Vergleichbares live gehen, müsst ihr für diese also in Zukunft nicht mehr zahlen.
Außerdem möchten die Entwickler einige der bislang kostenpflichtigen Inhalte in das Basisspiel von ESO integrieren. Angekündigt sind bisher die DLCs Diebesgilde, Dunkle Bruderschaft und Orsinium (mit Update 49) und das Kapitel Greymoor (mit Update 52).
Die neue Monetarisierungsstrategie von Elder Scrolls Online setzt in Zukunft also auf die folgenden Säulen:
Verkauf des Basisspiels und der DLCs sowie Kapitel, die noch nicht Teil des Basisspiels sind
Kronen-Shop
Kostenpflichtige Battle-Pass-Inhalte
optionales ESO-Plus-Abo
Schauen wir uns die neuen Säulen des Bezahlmodells von ESO im Detail an.
Die Reittiere der Premium-Belohnungen
Der neue Battle Pass: die Tamrielfolianten
Das neue Battle-Pass-System von ESO heißt Tamrielfolianten und wird mit Saison Null am 2. April 2026 eingeführt. Dieser wird in 3 Varianten zur Verfügung stehen und dabei zukünftig auch die Belohnungen und Aufgaben bieten, die ihr euch bislang über die Bestrebungen und täglichen Logins verdient habt.
Das Ziel ist es: Egal, was ihr in ESO macht, ihr sollt dadurch Fortschritte in den Tamrielfolianten erzielen und euch so Spielwährung, Verbrauchsgüter und Sammlungsstücke erspielen können. Mit jeder Saison, die jeweils 3 Monate anhalten, soll es einen neuen Tamrielfolianten geben. In diesen findet ihr zwei verschiedene Arten von Herausforderungen, die mit Foliantenpunkten belohnen:
Wöchentliche Herausforderungen (jeweils 5 pro Woche, können während der gesamten Saison abgeschlossen werden, bis zu 12 können gleichzeitig aktiv sein; ihr dürft für euch unpassende Ziele neu auswürfeln lassen (5-Mal pro Woche))
Saisonale Herausforderungen, die aufwendiger sind, aber dafür größere Belohnungen bieten
Bei Where Winds Meet gibt es übrigens eine neue Roadmap und frische Inhalte. Was genau alles in Patch 1.2 drin ist, stellen wir euch auf dem MeinMMO-YouTube-Kanal vor:
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Über die erspielten Foliantenpunkte schaltet ihr automatisch die Seiten des aktuellen Tamrielfolianten frei, wodurch ihr die dort verfügbaren Belohnungen in beliebiger Reihenfolge durch die Investition von Punkten freischalten könnt. Ihr müsst keine Belohnungen freischalten, um Zugriff auf die nächsten Seiten zu erhalten.
Die 3 Varianten vom Battle Pass unterscheiden sich wie folgt:
Kostenloser Tamrielfoliant – ist nur während der Saison verfügbar, bietet Belohnungen wie die Rüstung aus Kireths Ausrüstung, 8.000 Siegel der Bestrebung, neuer Fähigkeitenstil für Elan, der Waffenstil des Mesapirschers, 9.000 Handelsbarren und 6 zurückkehrende Kronen-Kisten.
Premium-Tamrielfoliant für 14,99 US-Dollar, kann auch nach Saison-Ende abgeschlossen werden, bietet zusätzliche Belohnungen wie der empyrische Winterfeste-Wolf als Reittier, die Persönlichkeit „Monsterschlächter“, die Doppeldynamo-Verliesvagabundspinne als Reittier, zusätzliche 1.500 Handelsbarren und mehr.
Premium-Tamrielfoliant mit Boni für 29,99 US-Dollar, mit den Premium-Vorteilen plus schnellerem Fortschritt im Battle Pass (4.000 Foliantenpunkten) und Raynors Reiseroben als Kostüm
Das ändert sich bei ESO Plus
Das optionale Abo von Elder Scrolls Online wird es weiterhin geben, aber mit Anpassungen. Klar, schließlich verliert ESO Plus bald einige DLCs und das Greymoor-Kapitel an das Basisspiel. Eine Übersicht über die aktuellen Boni des Abos findet ihr auf elderscrollsonline.com. Die folgenden Vorteile sollen in Zukunft dazukommen oder erweitert werden:
Wer insgesamt einen Monat lang ESO Plus abschließt (auch mit Pausen zwischendurch), darf sich kostenlos für seine Wunsch-Saison einen Premiumfolianten mit Boni aktivieren (und so 29,99 US-Dollar sparen) – das zählt schon ab jetzt.
Zusätzlich zu dem bekannten 10-Prozent-Bonus für die altbekannten Fortschrittssystem (Erfahrung, Inspiration, Gold) erhalten ESO-Plus-Abonnenten in Zukunft auch 10 Prozent zusätzliche Foliantenpunkte für ihren Battle-Pass-Fortschritt.
Jeder Monat ESO Plus versorgt euch mit 2.000 zusätzlichen Foliantenpunkten (flexibel einsetzbar).
Die Tragekapazität für Transmutationskristalle erhöht sich auf 3.000 (ohne Abo: 1.500).
Spieler mit ESO Plus können 50 zusätzliche Einrichtungsgegenstände in ihre Heime platzieren.
Die Zeiten für Antiquitäten-Spuren fallen für Abonnenten doppelt so lange aus.
Der Preis von ESO Plus soll sich nicht ändern. Die Neuerungen sollen mit dem Release von Update 49 am 9. März 2026 aktiviert werden.
Die Entwickler planen übrigens umfassende Anpassungen für alle Klassen, doch dürfte sich durch diese die grundsätzliche, oftmals kritisierte Kampferfahrung nicht spürbar verändern. Das hält viele eigentlich interessierte Spieler aus Tamriel fern. Mehr dazu erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel: In Elder Scrolls Online geht es allen Klassen an den Kragen, Spieler fragt: „Seid ihr verrückt?“
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Das neue Update 1.2 für Where Winds Meet hat neben größeren Gameplay-Änderungen auch einige Verbesserungen am Spiel selbst durchgeführt. Zwei davon sorgen dabei für Jubel bei den Fans.
Was ist das für ein Update? Die Entwickler von Where Winds Meet haben mit dem großen Update 1.2 eine neue Version für das Spiel veröffentlicht. Mit dabei sind große Veränderungen wie die nächste Story-Kampagne in Kaifeng sowie die sogenannten Legacy-Quests. Obendrein gibt es noch einen neuen Weltboss sowie das Event „Jianghu Martial Games“.
Während im Laufe des Monats noch weitere Updates für Where Winds Meet veröffentlicht werden, haben die Entwickler das große Versionsupdate genutzt, um auch einige Verbesserungen an der Spielqualität durchzuführen, und die kommen bei den Fans richtig gut an.
Hier erfahrt ihr, was unsere Experten zu Where Winds Meet sagen:
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MeinMMO im GameStar Talk: Unser MMORPG-Experte zieht ein Fazit zum chinesischen Rollenspiel Where Winds Meet
Zwei Features sorgen für Begeisterung?
Was bewegt die Fans? Zwei der vielen Verbesserungen, welche die Entwickler veröffentlicht haben, kommen gerade bei den Fans gut an. Die wichtigste betrifft die Ausrüstung der Charaktere im Spiel. Wer sich in Where Winds Meet eine passende Ausrüstung erfarmen will, der muss auf die richtigen Ausrüstungssets achten.
Diese Sets haben verschiedene passive Fähigkeiten, die erlangt werden, sobald man alle vier Items eines Sets trägt. Doch dies kann auch für Frust sorgen, nämlich dann, wenn man ein tolles legendäres Item erhält, das aber zu einem anderen Set gehört.
Dieses Problem haben die Entwickler nun in Angriff genommen und mit ihrem Update ein Feature hinzugefügt, das die Ausrüstung per Knopfdruck zu einem anderen Set verwandelt. Diese Funktion ist achtmal kostenfrei verfügbar und reicht somit, um ein Ausrüstungsset zu perfektionieren.
Von den Fans bekommen die Entwickler viel Lob für die Änderung. Auf Reddit schreibt Nutzer NoIsE_bOmB: „Heilige Scheiße, dieses Update ist riesig, mein schlechtes RNG mit Ausrüstung ist jetzt behoben.“ Auch Reddit-Nutzer cjy7877 freut sich: „Wow, ich bin so froh, dass ich die goldenen Ausrüstungsteile aus Sets behalten habe, die ich nicht wollte.“
Was genau alles in Patch 1.2 drin ist, stellen wir euch auf dem MeinMMO-YouTube-Kanal vor:
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Welches Feature kommt noch gut an? Bei den Fans ist noch eine zweite Änderung populär. So haben die Entwickler ihre Einschränkungen bei den Aktivitäten gelockert. Genauer gesagt erhält man inzwischen schneller Energie zurück, die man für Loot bei Dungeons, Außenposten und Weltbossen verbraucht.
Gleichzeitig wurde auch das Limit der Jadefische erhöht, die man pro Woche erhalten kann. So lassen sich von jetzt an mehr Lootkisten für die Währung kaufen, mit denen Spieler mehr Chancen auf gute Ausrüstung haben.
Dass die Entwickler von Where Winds Meet den Spielern mehr Loot und die Option geben, das „falsche“ Equipment einfach umzutauschen, erfreut die Community. Wer noch mehr gratis Loot möchte, der muss jeden Monat erneut auf Twitch vorbeischauen. Dort gibt es immer frische Twitch-Drops: Where Winds Meet: Alle Twitch Drops, die ihr derzeit erhalten könnt
Mit Dreadmyst startet am 9. Januar 2026 das nächste Indie-MMORPG auf Steam. Doch die Spieler warnen ausgerechnet vor dem Solo-Entwickler, weil sie ihn noch kennen.
Update 9. Januar 2026, 13:35 Uhr: Wir haben diesen Artikel um Informationen zur Website des Entwicklers ergänzt.
Was ist das für ein MMORPG? Das neue MMORPG Dreadmyst ist ein Tab-Target-MMORPG aus der Iso-Perspektive, das mit einem einfachen und schlichten Grafik-Stil überzeugen will. Zum Spielen gibt es vier Klassen: den Paladin, den Magier, den Waldläufer und den Kleriker.
Das MMORPG setzt auf ein tiefgreifendes Build-Making, bei dem man aus verschiedenen Skilltrees einen einzigartigen Charakter erbauen soll. Zusammen mit 3 anderen Spielern lassen sich Dungeon-Herausforderungen angehen und Bosse besiegen, die wiederum Loot und Materialien für den eigenen Charakter fallen lassen.
Auch einen PvP-Teil soll es in Dreadmyst geben. Hier dürfen Spieler ihr Können unter Beweis stellen und einander zum Duell in einer Arena herausfordern. Was auf den ersten Blick nach einem soliden MMORPG-Konzept klingt, wird von den Spielern mit großer Skepsis beäugt.
Hier könnt ihr den Trailer zu Dreadmyst sehen:
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MMORPG Dreadmyst zeigt actionreiche Kämpfe im Release-Trailer
Spieler warnen vor dem Solo-Entwickler
Warum warnen die Spieler? Während in den vergangenen Tagen immer wieder Beiträge auf Reddit aufgetaucht sind, die ihre Vorfreude auf Dreadmyst ausdrücken, so gibt es inzwischen auch viele mahnende Stimmen. Diese haben mit der Vergangenheit des Solo-Entwicklers zu tun, der hinter dem Projekt steckt.
Ein Nutzer schrieb unter einem Beitrag zum Spiel, dass hinter dem MMORPG ein bekannter Betreiber von WoW-Privat-Servern stecken soll. Dieser sei bekannt dafür, die Server ohne große Ankündigung zu schließen, woraufhin die Spieler einfach ihre Charaktere verloren haben.
Der Kommentar des Nutzers soll erst einige Likes gesammelt haben, bevor er dann mit über 300 Downvotes heruntergevotet wurde. Die Community glaubt, hierbei würde es sich um einen Botangriff des Entwicklers selbst handeln, der versuchen würde, die negative Meinung über ihn zu unterdrücken.
Auch ein zweiter Spieler hat Ähnliches erlebt.
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Was schreibt der andere Spieler? Der Reddit-Nutzer KamaTheSnowLeopard erklärt in seinem Beitrag, dass er vom offiziellen Steam-Forum des MMORPGs ausgeschlossen wurde. Dabei zeigt er einen Screenshot von dem, laut ihm, einzigen Beitrag, den er verfasst haben soll.
In dem Beitrag hat der Nutzer auf den Umstand mit den Downvotes und die Vergangenheit des Solo-Entwicklers aufmerksam gemacht und die Spieler gebeten, ihre eigene Recherche zum Entwickler zu starten. Doch der Beitrag wurde gelöscht und er gebannt.
Auch die Website dreadmyst.com hat kein Impressum und Links zu „About“, „Terms“ und „Privacy Policy“ funktionieren nicht. Auf dem Discord-Server des MMORPGs sind ebenfalls keine Admins gelistet, weshalb wir keine Möglichkeit gefunden haben, den Entwickler um eine Stellungnahme zu den Vorwürfen zu bitten.
Inwieweit der Solo-Entwickler wirklich hinter den Downvotes oder dem Bann steckt, lässt sich nicht genau sagen. Auch ob der Nutzer wirklich der ehemalige Betreiber der WoW-Privat-Server ist, ist nicht sicher. In der Steam-Beschreibung von Dreadmyst heißt es, das MMORPG sei kostenlos und ohne Monetarisierung geplant. Entsprechend wird sich wohl jeder ab dem Abend des 9. Januars selbst ein Bild des Titels machen können.
Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis. Da existierte ein vielsprechendes Open-World-Spiel, das aufgrund zahlreicher Bugs und einiger Gameplay-Schnitzer nicht sein volles Potenzial ausschöpfte. Unzählige Patches und Gameplay-Überarbeitungen später sieht die Sache anders aus: Bei Amazon könnt ihr euch dieses Spielspaß-Juwel jetzt für weniger als 18€ im Angebot schnappen.
Ich habe etliche Stunden in dieser Welt verbracht und kann euch versichern, dass sie eine der atmosphärischsten Star-Wars-Umgebungen bietet, die ich je erlebt habe. Hier wurde nicht einfach nur eine Karte mit Symbolen gefüllt, sondern pure Star-Wars-Magie eingefangen. Und das Beste? Momentan bekommt ihr diese Open World zu einem Preis hinterhergeworfen, bei dem selbst Jabba der Hutte nicht mehr das Feilschen anfangen würde.
Endlich ein echtes Must-Play für Star-Wars-Fans: Warum diese Open World besser ist als ihr Ruf
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Trailer zu Star Wars Outlaws, dem ersten Open-World-Spiel im „Star Wars“-Universum
Jetzt lassen wir den Meerqal aus dem Sack: Wir reden natürlich von Star Wars Outlaws. Vielleicht habt ihr zum Launch die negativen Schlagzeilen gelesen, aber ich sage euch: Das Spiel wurde zu Unrecht abgestraft. Wenn ihr durch die staubigen Straßen von Mos Eisley schlendert, während im Hintergrund ein Droide vor sich hin fiept und ihr die Hitze der Zwillingssonnen förmlich auf der Haut spüren könnt, dann merkt ihr: Hier waren echte Fans am Werk.
Massive Entertainment hat es geschafft, die Ästhetik der Original-Trilogie (Episode IV bis VI) so detailgetreu einzufangen, dass man am liebsten alle fünf Minuten den Fotomodus aktivieren möchte. Es ist diese “Used Future”-Ästhetik, das wir so lieben – alles ist ein bisschen dreckig, abgenutzt und vollgestopft mit Star-Wars-Lore.
Star Wars Outlaws präsentiert die weit, weit entfernte Galaxis so lebendig wie noch nie
Was macht eine gute Open World aus? Für mich ist es nicht die Anzahl der Fragezeichen auf der Karte, sondern die Glaubwürdigkeit der Welt. In Outlaws gibt es keine endlosen „Gehe zu Punkt A und töte 10 Wölfe“-Quests. Stattdessen stolpert ihr organisch in Abenteuer.
Ihr sitzt in einer Kantina, belauscht zwei Schmuggler am Nebentisch und erfahrt so von einem abgestürzten Frachter in den Bergen. Ohne Markierung, ohne Druck – ihr entscheidet, ob ihr dem Hinweis nachgeht. Die Planeten wie der Dschungelmond Akiva oder das windgepeitschte Toshara fühlen sich lebendig an. Die Tierwelt, die Bewohner, der Verkehr am Himmel – alles wirkt wie aus einem Guss. Es ist eine Welt, in der man gerne verweilt, anstatt nur schnell von Mission zu Mission zu hetzen. Das Gefühl, mit dem Speeder über die weiten Ebenen zu jagen, während der Wind pfeift, ist pure Freiheit.
Kay Vess und ihr treuer Begleiter Nix blicken über die weiten Ebenen von Toshara – die Atmosphäre in Star Wars Outlaws ist unerreicht.
Die spannendsten Features im Überblick:
Das Ruf-System: Ihr arbeitet für verschiedene Syndikate wie die Pykes oder Crimson Dawn. Eure Entscheidungen haben echte Konsequenzen: Werdet ihr zum Liebling der Unterwelt oder jagen euch deren Kopfgeldjäger?
Nix, der heimliche Star: Euer kleiner Begleiter ist nicht nur Deko. Er stiehlt Waffen, lenkt Wachen ab oder betätigt Schalter. Das Zusammenspiel zwischen Kay und Nix ist spielerisch brillant gelöst und macht die Schleichpassagen einzigartig.
Nahtloser Übergang in den Weltraum: Ihr steigt in euer Schiff, die Trailblazer, gebt Gas und verlasst die Atmosphäre, ohne einen Ladebildschirm zu sehen. Das Gefühl von Größe ist gigantisch.
Keine Jedi-Kräfte: Ihr müsst euch mit Blaster, Gadgets und Köpfchen durchschlagen. Das macht die Kämpfe taktischer und bodenständiger als in vielen anderen Star-Wars-Titeln.
Expertise-System statt Skilltree: Um neue Fähigkeiten zu lernen, müsst ihr „Experten“ in der Galaxis finden und Aufgaben für sie erledigen. Das fühlt sich viel natürlicher an als das bloße Verteilen von Punkten in einem Menü.
Wenn euch Schleichen zu langsam ist, könnt ihr auch ganz locker zum Blaster greifen. Diesen könnt ihr außerdem beliebig konfigurieren.
Eines meiner absoluten Highlights ist das Reputations-System. In vielen Open-World-Spielen seid ihr der strahlende Held, den alle lieben. Hier seid ihr eine Außenseiterin, die überleben muss. Wenn ihr einen Auftrag für Crimson Dawn annehmt, verärgert ihr vielleicht das Pyke-Syndikat.
Das führt dazu, dass euch in deren Territorien plötzlich der Zugang verwehrt bleibt oder ihr sogar angegriffen werdet. Es ist ein ständiges Abwägen: Nehmt ihr das schnelle Geld oder bleibt ihr loyal? Dieser Twist bringt eine spannende Dynamik ins Spiel, die man so in Star Wars noch nicht gesehen hat. Man fühlt sich wie Han Solo in seinen besten (oder schlimmsten) Zeiten.
Vielleicht fragt ihr euch: Warum preist er das Spiel ausgerechnet jetzt so an? Ganz einfach: Star Wars Outlaws hat mittlerweile diverse Patches erhalten, die die anfänglichen Ecken und Kanten abgeschliffen haben. Die Performance ist besser, die KI der Gegner wurde optimiert und viele kleine Komfort-Funktionen wurden nachgereicht. Es läuft runder denn je.
Da die Verkaufszahlen zum Start hinter den Erwartungen zurückblieben, ist der Preis im freien Fall. Ihr bekommt hier ein AAA-Paket mit über 40 bis 60 Stunden Spielzeit für einen Bruchteil des ursprünglichen Preises. Es ist die klassische “Spätzünder”-Story: Ein Spiel, das erst mit ein paar Monaten Abstand seine wahre Brillanz zeigt.
Unser Deal-Ticker informiert euch jederzeit über die heißesten Tech- und Gaming-Angebote. Wenn ihr die besten Rabatte und Aktionen künftig nicht mehr verpassen wollt, seid ihr dort an der richtigen Adresse!
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Der Twitch-Streamer Maximilian „Trymacs“ Stemmler nimmt ebenfalls an dem WoW-Hardcore-Projekt Sauercrowd teil. Da er aber seiner Pflicht der Steuerzahlung nicht nachgekommen ist, wurde er nun von zwei der Gründer mit Musik abgestraft.
Steuerhinterziehung in WoW? In dem WoW-Hardcore-Projekt herrschen strenge Regeln. So müssen die Teilnehmer auch Steuern an die Gilde zahlen. Jeden Tag muss dafür ein Silber pro dem eigenen Charakter-Level abgegeben werden.
Trymacs wollte lieber die Steuern alle auf einmal zahlen, anstatt immer dann, wenn sie fällig waren. Seine Begründung dafür war, dass er zu viel Zeit verliere, sich dafür anzustellen: „Ich geh’ voll Crashout. Halbe Stunde Gilden-Meeting und dann 40 Minuten anstellen, um Steuern zu zahlen.“ (Quelle: YouTube ab Minute 00:09).
Weiter führte Trymacs aus, dass seine Mitspieler so viel mehr zocken würden als er. Während er „nur“ 8 bis 10 Stunden am Tag für WoW hätte, hätten die anderen eher so 16 Stunden Zeit. Da sei jede Zeiteinbuße, so wie sie bei der Steuerzahlung aufkäme, zu kostbar, um sie daran zu verschwenden. Schließlich würde er so Dinge verpassen.
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Vom Pizza-Lieferant zu einem der größten deutschen Twitch-Streamer – Leben und Karriere von Trymacs in 2 Minuten
„Ich hab’ es nicht gepackt“
Wie wird Trymacs bestraft? Zwei der Gründer, HandOfBlood und Papaplatte, konfrontierten den Twitch-Streamer in einem seiner Livestreams mit den Vorwürfen der Steuerhinterziehung und teilten ihm auch direkt seine Strafe mit. Sie wollten ihm keine In-Game-Strafe geben, denn das würde seinen Fortschritt zurückwerfen und sei unfair.
Stattdessen war die Strafe zweigeteilt und fand teilweise im echten Leben statt: Trymacs musste sich bei der nächsten Steuerzahlung ganz zuletzt anstellen, um zu bezahlen. Außerdem bereiteten HandOfBlood und Papaplatte ihm eine Playlist vor mit radiotypischen Liedern, die Trymacs in seinem nächsten Twitch-Stream hören musste.
Das Ganze für mindestens 6 bis 7 Stunden. Zudem wurden nur eine Handvoll von Liedern hinzugefügt, damit sich diese immer wiederholen würden
Wie ging Trymacs damit um? Für Trymacs schienen die Lieder eine Tortur gewesen zu sein. Nach rund 5,5 Stunden verkündete er seinen Mitspielern, dass er off gehen würde, und führte aus:
Ich hab’ es nicht gepackt. Ich kriege das nicht hin mit der Mukke, es ist so unglaublich. Das ist für mich wahrscheinlich viel schlimmer als für andere, ist das krass.
Der Rivale von Faker in League of Legends möchte seiner Heimatstadt etwas Gutes tun und spendet knapp 6.000 Euro. Sein Grund dafür ist richtig herzerwärmend und menschlich.
Wer ist der Rivale von Faker? Der 23-jährige Midlaner Zeka spielt seit November 2022 bei dem Team Hanwha Life Esports. Schon oft trat er gegen die LoL-Legende Faker an und kämpfte zuletzt im Finale des KeSPA Cups am 14. Dezember 2025 gegen ihn.
Warum hat Zeka an seine Heimatstadt gespendet? Der junge Profispieler wollte seine Dankbarkeit und Zuneigung für seinen Heimatort Pohang ausdrücken. Er spendete insgesamt 10 Millionen Won, was knapp 6.000 Euro entspricht.
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League of Legends zeigt neuen Trailer zu Season 1 aus 2026
Das Geld soll der Nachbarschaft und Bedürftigen helfen
Wofür wird das Geld genau benutzt? Das Geld wird zum Teil für bedürftige Nachbarn benutzt. Außerdem sollen damit Versorgungslücken im sozialen Hilfesystem in der Region geschlossen werden.
Auch der Leiter der Abteilung für Soziales der Stadt Pohang, Pyeon Jun, dankte ihm herzlich auf threads.com: „Wir danken dem Spieler (Zeka), der auf der Weltbühne antritt, dafür, dass er Nächstenliebe und Teilen für seine Heimat praktiziert. Wir hoffen, dass dieses Geschenk diesmal Hoffnung für die lokale Gemeinschaft bringt.“
Ein Spieler schickt seinen Monitor zurück, bekommt nicht nur ein besseres Modell geliefert, sondern auch noch die doppelte Menge. So richtig davon profitiert hat der Nutzer am Ende jedoch nicht, denn der Wert der Monitore liegt zwischen 130 und 150 Euro.
Ein Garantieantrag ist erst einmal nichts Ungewöhnliches, wenn er denn vom Hersteller gewährt wird. Ein Nutzer stellte jetzt laut einem Beitrag auf Reddit einen Garantiefall für einen kaputten Monitor der Firma iiyama.
Die Firma erklärte ihm jedoch, dass man sein altes Modell nicht mehr vorrätig habe und ihm stattdessen ein besseres Modell der gleichen Serie schicken wolle. Doch die Überraschung war groß, als er schließlich das Paket öffnete. Denn die Firma schickte ihm nicht nur einen, sondern gleich zwei Monitore:
Heute kam das Paket an, und sie haben mir statt einem gleich zwei gleiche Monitore geschickt. Wahrscheinlich muss ich einen zurückschicken, aber jedes Mal, wenn ich Beiträge von Leuten gesehen habe, die zusätzliche Sachen bekommen haben, dachte ich mir: „Ja klar, Kumpel.“
In mehreren weiteren Antworten erklärt er außerdem, dass er den doppelten Monitor melden und auch zurückschicken müsse, da ein anderes Verhalten in seinem Land illegal sei und Pakete außerdem sehr gut getrackt werden. Aus seinem Reddit-Profil ist zu erkennen, dass der Nutzer in Belgien lebt.
Valve stellt die Steam Machine im neuen Trailer vor
Doppelte Sendungen passieren immer wieder, doch die zu viel gelieferte Ware gehört euch nicht
Sind doppelte Sendungen ungewöhnlich? Nein, es wird immer wieder darüber berichtet, dass Spieler Produkte doppelt oder zumindest mehrfach erhalten.
Darf man solche Mehrfachsendungen einfach behalten?MeinMMO hat mit einem Rechtsanwalt gesprochen und gefragt, was man tun sollte, wenn man zu viel Ware erhalten hat. So erklärt er:
Auch wenn man die Zuviellieferung gerne behalten will, hat man kein Recht dazu. Denn in solchen Fällen ist man im Rechtssinne „bereichert“, ohne dass es hierfür einen rechtlichen Grund gibt. Daher muss man mithelfen, dass die Ware wieder zurück zum Verkäufer gelangt. Bleibt man als Kunde stur, kommen sogar strafrechtliche Schritte in Betracht.
Wichtig ist jedoch, dass sich der Verkäufer oder Versender um die zu viel gelieferte Ware kümmern muss und der Fehler nicht bei euch liegt. Was der Verkäufer jedoch nicht darf: Für die zu viel gelieferte Ware plötzlich Gebühren verlangen oder erwarten, dass ihr die gesamte Hardware kauft, die ihr zu viel geliefert bekommen habt. Sämtliche Forderungen in diese Richtung dürft ihr ohne Probleme ablehnen.
In einigen Fällen verzichtet aber auch der Verkäufer darauf, die zu viel verschickte Ware zurückzuholen, da die Kosten und der Aufwand für den Rückversand höher ausfallen als der eigentliche Warenwert.
Während man sich bei Rockstar noch bedeckt über die Arbeiten an GTA 6 hält, verrät ein Branchen-Insider jetzt, wie es um das Spiel steht.
Update 9. Januar 2026: Branchen-Experte Jason Schreier hat in einem weiteren Post auf Bluesky klargestellt, dass er „nicht überrascht wäre, wenn GTA 6 tatsächlich diesen Herbst erscheinen würde, da es dem gleichen Verzögerungsmuster wie RDR2 folgt.“ Weiterhin stellt er klar, dass eine erneute Verschiebung weiterhin möglich sei, schließlich sei es immer noch ein Videospiel.
Was verrät er über den Stand von GTA 6? Der Branchen-Experte Jason Schreier ist stets bestens informiert, wenn es um die Entwicklung von Videospielen geht. Im Podcast „Button Mash“ hat er nun über den Stand von GTA 6 gesprochen und dabei erklärt, wie weit Rockstar Games bei der Entwicklung ist.
Laut ihm soll das Spiel bislang nicht „Content Complete“ sein, die Entwickler würden also noch an Inhalten für das Spiel arbeiten, zum Beispiel an Missionen. Das Spiel sei wirklich groß, weshalb man derzeit dabei sei, die finalen Züge der Missionen und Level zu gestalten und zu entscheiden, was es noch in die Release-Fassung des Spiels schaffen soll und welche Inhalte nicht mehr fertig werden.
Hier könnt ihr den zweiten Trailer zu GTA 6 sehen:
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Rockstar Games präsentiert GTA 6 im zweiten Trailer
Noch eine Verschiebung ist nicht ausgeschlossen
Was sagt er zum Release-Termin? Nachdem GTA 6 bereits zweimal von den Entwicklern bei Rockstar Games verschoben wurde, könnte dies auch ein weiteres Mal passieren, meint Schreier. So sagt er, dass selbst Rockstar Games nicht zu 100 % wisse, ob sie den Release-Termin am 19. November 2026 einhalten werden.
Der Release-Zeitraum werde laut Schreier intern bei den Entwicklern von GTA 6 realistischer angesehen als die vorangegangenen Release-Daten mit Herbst 2025 und Mai 2026. Gleichzeitig betont der Experte jedoch das Risiko eines zu frühen Releases.
So sagt Jason Schreier im Podcast: „Der gesamte Aktienkurs von Take-Two steht und fällt mit diesem Spiel.“ Laut ihm würde der Aktienkurs jedes Mal um 10 % fallen, wenn es zu einer neuen Verschiebung kommt. Tatsächlich hat der Aktienkurs bei der Ankündigung von GTA 6 einen großen Sprung nach oben hingelegt und ist in der Vergangenheit bei den Verschiebungen auch immer wieder gefallen, erlebte danach jedoch abermals einen Anstieg.
Der Einschätzung des Experten nach werden die Entwickler von GTA 6 Richtung Oktober schauen, ob das Spiel fertig sei, und im Zweifel noch eine Verschiebung ankündigen. Gleichzeitig geht er davon aus, dass man GTA 6 dennoch im Finanzjahr 2026, das bei Take-Two bis März 2027 geht, veröffentlichen will.
Wie reagieren die Fans auf die Informationen? Die Einschätzung des Experten sorgt bei den Fans für Unmut. Sie fragen sich, warum die Entwickler GTA 6 überhaupt im Jahr 2023 angekündigt haben, wenn man 2026 noch immer nicht alle Inhalte im Spiel hat.
In der Community auf Reddit ist der Unmut über die andauernden Verschiebungen, gepaart mit den Informationen zum unfertigen Spiel, groß. Spieler wie Big_Homie_Kratos gingen auf Reddit davon aus, dass man bei Rockstar Games wohl längst am Polishing und Bug-Fixing arbeiten würde und Missionen und Level längst fertig seien.
Auch in wichtigen Turnieren kommt es vor, dass die Profis das Schummeln nicht lassen können. Eine thailändische Profispielerin wurde im Dezember erwischt und soll sich ihre gesamte Karriere erschlichen haben.
Was hat die Profispielerin gemacht? Bei den SEA Games, den Olympischen Spielen von Südostasien, gibt es neben den herkömmlichen Sportarten auch die Esports-Kategorie. Dort werden verschiedene kompetitive Spiele wie das Battle-Royale Free Fire, das Sportspiel FC Online oder das mobile MOBA Arena of Valor gespielt.
Die Spielerin Tokyogurl war „Profi“ in Arena of Valor und trat für Thailand bei den SEA Games an. Gemeinsam mit ihrem Team erreichte sie am 15. Dezember 2025 das Halbfinale. Während einer Runde machte sie eine merkwürdige Fingerbewegung, die ihrem Gameplay nicht entsprach.
Die Turnierleitung ermittelte und fand heraus, dass sie eine Drittsoftware laufen ließ, um jemand anderen für sie spielen zu lassen (dexerto.com).
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Arena of Valor zeigt sein Gameplay im Trailer
Was waren die Konsequenzen für die Spielerin? Obwohl Tokyogurl die Vorwürfe bestritt, wurde sie anschließend disqualifiziert und Thailand zog das gesamte Team vom Turnier zurück. Einen Tag später wurde sie von ihrem Team Talon Esports entlassen und hat vom Publisher von Arena of Valor einen Bann für alle Turniere bekommen.
Ihr Freund spielte gleich mehrere Turniere für Tokyogurl
Wie ist die Wahrheit ans Licht gekommen? Ihr Freund und ebenfalls Profi in Arena of Valor, Cheerio, veröffentlichte am 2. Januar 2026 ein Tiktok, in dem er die Vorwürfe klarstellte.
Er schreibt unter anderem Folgendes im Tiktok (laut dexerto.com): „Ich möchte an die Öffentlichkeit gehen und die Vorfälle klarstellen, die in der Vergangenheit während der SEA Games und bei anderen Wettbewerben passiert sind, bei denen alle vermutet haben, dass in mehreren Matches eine dritte Person gespielt hat. Ich gebe zu, dass das stimmt.“
Was hat Tokyogurl zu dem Statement ihres Freundes gesagt? Die Klarstellung von Tokyogurl fiel weniger ausführlich aus. Auf Facebook schrieb sie lediglich: „Es tut mir leid.“ (laut dexerto.com)
Gibt es weitere Konsequenzen? Ja, die Esports Association von Thailand wird rechtliche Schritte gegen Tokyogurl, die sich ihre Karriere von einem anderen Spieler aufgebaut haben soll, und Cheerio einleiten. Durch die Aussage von Cheerio sollen die Ermittlungen beschleunigt werden und so lange gehen, bis der Fall vollständig abgeschlossen sei (laut en.thairath.co.th).
In ARC Raiders wurde ein Spieler zum Zeugen einer Szene, die so aus einem Horror-Film stammen könnte – und er ging als Überlebender heraus.
Was ist dem Spieler passiert? Ein Spieler berichtet auf Reddit, dass er mit einer Equalizer bewaffnet, also einer der seltenen und wertvollen goldenen Waffen, in einen Raid ging und sich einem Kampf gegen einen der ganz großen und fiesen ARC anschloss (es ist nicht ganz klar, ob Queen oder Matriarch)
Ihm war klar, dass er sich zum Ziel anderer Spieler mache, wenn er mit einer solchen Waffe rumlaufe. Und als der riesige ARC fiel, schoss ihm auch schon ein hinterlistiger Raider in den Rücken. Der Reddit-Nutzer ging zu Boden. Dann nahm der Horror-Film seinen Lauf.
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ARC Raiders zeigt im Launch-Trailer, wie der Kampf Mensch gegen Maschine aussieht
ARC Raiders wird zum Tierhorror
Wie wurde ARC Raiders zum Horror-Film? „Ich hatte mein Schicksal schon akzeptiert“, schreibt der Reddit-Nutzer, denn er dachte, seinen Raider erwartet der sichere Tod. Doch als sein Kontrahent gerade zum finalen Schlag ausholte und ihn zurück nach Speranza schicken wollte, sprangen diesem gleich vier „Zecken“ ins Gesicht.
Zecken sind spinnenartige ARCs, die einzeln zwar nicht viel Schaden verursachen, aber die Raider zunächst mit einer Animation abschütteln müssen. Sie sind eigentlich eher nervig, als eine wirkliche Bedrohung.
Mit der letzten Zecke stürzte der Angreifer jedoch in den Abgrund hinter sich und starb, während der Ersteller des Reddit-Beitrags von anderen, freundlichen Raidern wiederbelebt wurde.
Auf Reddit wird die Situation mit einem Gruselstreifen verglichen: „Nun, das hat sich ganz schnell in einen Horror-Film verwandelt“, kommentiert ein Nutzer. Er spielt damit auf verschiedene klassische Tierhorror-Filme an, in denen vor allem Spinnen im Mittelpunkt der Handlung stehen. Beispiele wären etwa „Arachnophobia“ oder „ARAC Attack“ (via Moviepilot).
Tipp von der Community: Der Reddit-Nutzer hat nochmal großes Glück gehabt, dass die Zecken im richtigen Moment zum Angriff ansetzten und ihm so das Leben retteten. Dennoch geben andere Spieler ihm in den Kommentaren auf Reddit den Tipp, die Equalizer niemals außerhalb eines Kampfes auszurüsten. Er solle sie am besten bis zum Kampf im Rucksack verstauen, da andere Spieler sie auf dem Rücken sehen können, wenn sie als Erst- oder Zweitwaffe ausgerüstet ist.
Wenn man einen Gaming-PC geschenkt bekommt, ist erst einmal die Freude groß. Doch ein beschenkter Spieler weiß nicht so recht, was er von seinem neuen PC halten soll. Denn die Hardware ist vergleichsweise alt und dennoch stecken viele Erinnerungen seines Onkels darin.
Was wurde genau verschenkt? Ein Spieler berichtet in einem ausführlichen Post auf Reddit, dass er von seinem Onkel dessen „legendären“ Gaming-PC geschenkt bekommen habe, bevor dieser nach Thailand geflogen sei.
Das Problem an dem Geschenk ist vor allem das Alter der Hardware: Der verbaute i5 6600K ist bereits über 10 Jahre alt und die GTX 1070 stammt aus dem Jahr 2016. Gleichzeitig erklärte der Nutzer, dass er vor allem moderne Titel spielen wolle: Cyberpunk 2077 oder VR-Titel. Mit diesem Gaming-PC sei das nur bedingt möglich. Gleichzeitig überreichte sein Onkel ihm den PC mit den Worten: „Wage es ja nicht, das wegzuwerfen, rüste nur auf, was du brauchst.“
Nun hat er Gewissensbisse: Ein Freund habe ihm empfohlen, einfach das ganze Teil zu verkaufen und das dadurch verdiente Geld in ein völlig neues PC-System zu investieren, aber richtig wohl fühlt er sich bei dem Gedanken nicht. So erklärt er:
Mein Kumpel sagt, ich sollte das ganze Ding verkaufen und neu anfangen, aber das fühlt sich falsch an, nachdem mein Onkel so eine große Sache daraus gemacht hat.
Er hat rund 800 US-Dollar für einen neuen PC zusammengespart, die er investieren könnte, aber lieber in einen neuen PC stecken will.
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Valve stellt die Steam Machine im neuen Trailer vor
800 US-Dollar reichen aktuell nicht für einen Top-Gaming-PC
Was rät die Community? Der wichtigste Tipp, dass er seinen Onkel doch einfach mal anrufen solle. Denn dann könne er das Problem mit seinem Gewissen ganz schnell aus dem Weg räumen (Reddit.com):
Wenn du dir wirklich Sorgen darüber machst, was er denkt, warum fragst du ihn nicht einfach? Gibt es in Thailand keine Telefone?
Der PC seines Onkels sei zumindest eine gute, temporäre Option, wenn man sich die aktuelle Marktsituation ansehen würde. Allein für eine RTX 5060 Ti würde man bereits etwa 400 US-Dollar zahlen und dann würde für den restlichen PC nicht mehr viel übrig bleiben.
Und ein weiterer, wichtiger Tipp: Die GTX 1070 solle er auf keinen Fall verkaufen, sondern lieber als Reserve zurückhalten. Man könne nie wissen, ob die eigene GPU nicht doch mal plötzlich den Geist aufgebe.
Lohnt es sich überhaupt, sehr alte Hardware aufzurüsten? Ist Hardware in einem System sehr alt, lohnt es sich kaum noch, Geld in Upgrades zu investieren. Denn Upgrades sind oftmals durch bestimmte Teile eingeschränkt:
Das verbaute Mainboard unterstützt nur bestimmte Prozessoren und bei einem Wechsel der Architektur muss man auch das Mainboard und eventuell sogar den Arbeitsspeicher tauschen. Das kommt oft schon fast einem Neukauf gleich. Falls ihr euren Gaming-PC aufrüsten wollt: Hier sind Komponenten, die sich in den meisten Fällen nicht lohnen werden: 7 Upgrades für euren Gaming-PC, die ihr auf keinen Fall kaufen solltet
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Am 12. Januar 2026 ist endgültig Schluss: Die Anthem-Server werden abgeschaltet.MeinMMO-Chefredakteurin Leya spricht über ihren Frust und verschenktes Potenzial.
Das Gefühl, das mir Anthem gab, habe ich nie wieder zurückbekommen.
Wenn ich mit meinem froschgrünen Javelin-Kampfanzug wie Iron Man durch die Lüfte sauste, meinen Gegnern eine Giftbombe vor die Füße warf, mich direkt hinabstürzte und ihnen einen nach dem anderen einen mächtigen Tritt verpasste, um ganze Gegnergruppen auszuradieren – Mann, das hat sich einfach unbeschreiblich gut angefühlt.
Gerade das Fliegen mit den Kampfanzügen macht Anthem bis heute einzigartig. Jedes kleine Manöver durch Tunnel mit glänzenden Steinen, vorbei an modrigen Ruinen und weit über funkelndem Wasser, kann so präzise ausgeführt werden, dass selbst ein gewaltfreier Ausflug durch die Open World ein Erlebnis für sich war.
Ja, Anthem war wahrlich nicht perfekt. Fundamentale Systeme wie das Loot-System waren schlicht schlecht und fühlten sich nicht belohnend an. Raids wurden schnell eintönig. Ein Endgame? Nicht vorhanden.
Und trotzdem komme ich seit mittlerweile sieben Jahren gedanklich nicht mehr los von BioWares Loot-Shooter. Es steckt bis heute so viel Potenzial in diesem Spiel. Anthem hätte eines der relevantesten Service-Games aller Zeiten werden können.
Jedoch: Am 12. Januar 2026 werden die Server für immer abgeschaltet.
Eine Schande, sage ich.
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Schon im Launch-Trailer fühlt man, wie besonders das Fliegen wird
Anthem stand für einen Wandel, der vielen nicht schmeckte
Wir müssen die Uhr einmal zurückdrehen und einen Ausflug ins Jahr 2019 machen. In diesem Jahr wollten alle so sein wie der quietschbunte Battle-Royale-Shooter Fortnite.
2019 war das Jahr, in dem Fortnite seinen Status vom „Hype“ zu einer kulturellen Institution festigte und das Modell „Games as a Service“ (GaaS) endgültig zum Industriestandard erhob. Der Battle Pass wurde zur Norm. Fortnite wurde mehr als nur ein Spiel – es wurde eine lebendige Plattform mit Event-Charakter, die die Massen anzog.
Wir erinnern uns an das „Black Hole“-Event: Im Oktober 2019 „endete“ Fortnite spektakulär. Die gesamte Map wurde in ein schwarzes Loch gesaugt und das Spiel war für fast zwei Tage offline. Millionen Menschen starrten weltweit auf einen schwarzen Bildschirm.
2019 markierte auch das Jahr einer Identitätskrise vieler Studios. „Wie können wir mehr wie Fortnite sein?“, schien der Antrieb zu sein. Große, etablierte Singleplayer-Studios wandten sich den Service-Games zu. Bethesda brachte Fallout 76 heraus – heute gelobt, damals verhöhnt und verspottet. Ubisoft versuchte, fast jedes Franchise in ein Service-Modell zu pressen. Damals war das besonders an Ghost Recon Breakpoint zu spüren, das ebenfalls floppte.
Und BioWare, bekannt für epische Singleplayer-Rollenspiele wie Dragon Age und Mass Effect, machte nun Anthem.
Aus Sicht der Publisher war das verständlich: Schafft man es in diesem Ökosystem, folgt ein stetiger Cashflow. Ein Singleplayer-Spiel wie The Witcher oder God of War verkauft sich in den ersten Monaten hervorragend, wirft danach aber kaum noch Geld ab. Ein Service-Game generiert über Jahre hinweg durch Battle Passes und Mikrotransaktionen Einnahmen, was für die Investoren der großen Publisher (EA, Bethesda/Zenimax, Ubisoft) attraktiv war und noch immer ist.
Dieser Wandel war für viele Studios und Teams schmerzlich, und einige schafften es nicht, da es teils an Zeit, Expertise und Ressourcen fehlte.
Und trotzdem: Anthem hätte niemals sterben dürfen
Zurück ins Jahr 2026.
Mittlerweile haben Spiele wie Baldur’s Gate 3 oder Clair Obscure: Expedition 33 gezeigt, dass starke Singleplayer-Titel doch nicht ausgestorben und nach wie vor verdammt lukrativ sind. Währenddessen feiern Service-Games wie Arc Raiders oder auch weiterhin Fortnite große Erfolge. Denn ja, beide Modelle können wunderbar nebeneinander existieren.
Erst kürzlich erklärte der ehemalige Chef-Entwickler des Loot-Shooters, woran Anthem aus seiner Sicht wirklich scheiterte. Hier wird die Schuld vor allem bei einem schlechten Management gesehen. Andere Projekte wie Dragon Age: Inquisition banden Ressourcen, die dann bei Anthem fehlten. Lange Zeit war dem Team gar nicht klar, was die Identität des Loot-Shooters werden sollte und worauf sie eigentlich hin entwickelten.
Das war seinerzeit von außen schwer ersichtlich.
Und bis heute frage ich mich: Was wäre passiert, wenn Anthem eine faire Chance bekommen hätte, sich zu wandeln und zu wachsen?
Denn gerade bei Service-Games ist es nicht ungewöhnlich, dass diese erst einmal einen katastrophalen Start hinlegen. Bei Final Fantasy XIV mussten die Server sogar komplett abgeschaltet und das Spiel nahezu neu aufgelegt werden. ESO holte sich Community-Experten ins Studio, um das Spiel in der Anfangsphase zu reparieren. Das heute gefeierte Warframe stand ebenfalls kurz vor dem Aus, weil faire Service-Systeme erst gelernt werden mussten. Die Liste ist lang.
Anthem hat immer noch etwas, wonach sich viele Studios die Finger lecken: eine leidenschaftliche Community, die dem Spiel nun hinterherweint. Ich tue es gewiss.
Anthem bietet eine perfekte Power-Fantasy, die sich wie die beste Iron-Man-Simulation aller Zeiten anfühlt. Die wuchtigen, vertikalen Kämpfe sind mächtig. Und auch die Story war für einen Loot-Shooter tiefer und ausgereifter als bei den meisten Genre-Vertretern.
Ich bin überzeugt: Mit etwas Liebe, Geduld und mehr Ressourcen hätte man die grundlegenden Probleme um das Loot-System fixen und mit Erweiterungen ein ordentliches Endgame bauen können. Die Community wäre drangeblieben – bis heute.
Die Erinnerung an Anthem wird für mich immer eine liebevoll positive bleiben. Aber sie ist auch ein Schandfleck der Gaming-Industrie – aus all den falschen Gründen.
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Die kalte Jahreszeit mag manche Trainer von Pokémon GO abschrecken. MeinMMO hat für euch einige Varianten gesammelt, was ihr auch in kalten Tagen im Spiel erledigen könnt.
Einer der Hauptaspekte von Pokémon GO besteht zweifelsohne im Umherlaufen. Doch gerade in der kalten Jahreszeit kann es sein, dass Trainer eher weniger Motivation haben, sich der Kälte zu stellen, um Monster zu fangen, PokéStops zu drehen oder Eier auszubrüten.
Glücklicherweise gibt es auch einige Optionen, wie ihr das Spiel genießen könnt, ohne euch die Finger abzufrieren. 4 haben wir euch zusammengestellt.
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Pokémon GO zeigt seine neue Season im Trailer
1. Besucht die Kampfliga
Während die meisten Aktivitäten im Spiel von euch erfordern, unterwegs zu sein, gibt es eine Aktivität, die ihr problemlos auch von eurem warmen Zuhause aus erledigen könnt: die Kampfliga. Dabei könnt ihr, wenn nicht gerade ein passendes Event läuft, 5 Kampfsets mit jeweils 5 Kämpfen jeden Tag bestreiten.
Seid ihr bisher noch nicht in der Kampfliga unterwegs gewesen und besitzt noch keine passenden Teams, dann dürfte die Superliga die beste Möglichkeit für euch bieten, um in den PvP-Modus von Pokémon GO reinzuschnuppern. Das Erstellen von Teams ist hier vergleichsweise günstig, vorausgesetzt, ihr besitzt die passenden Pokémon. Hier haben wir einige Empfehlungen für euch.
Nicht nur vor Ort könnt ihr Raids und Dynamax-Raids absolvieren. Das geht auch bequem von Zuhause aus. Dabei benötigt ihr jedoch Fern-Raid-Pässe.
Während diese zu Corona-Zeiten vergleichsweise kostengünstig waren und teils sogar für nur 1 PokéMünze erhältlich waren, sieht das heutzutage jedoch leider anders aus. Wollt ihr euch im Ingame-Shop einen Fern-Raid-Pass holen, benötigt ihr hierfür 195 PokéMünzen. Das 3er-Pack gibt es für 525 Münzen.
Es gibt immer mal wieder Bundles, in denen ihr etwas günstiger an Fern-Raid-Pässe gelangen könnt. Aber auch hierfür benötigt ihr einige Münzen.
Wollt ihr Fern-Raids von Zuhause aus absolvieren, solltet ihr also einige PokéMünzen einplanen.
3. PokéBox ausmisten und sortieren
Die meisten Trainer kennen wohl die Problematik, dass ihre PokéBox voller und voller wird. Während man im alltäglichen Spiel das Aussortieren vielleicht nur auf das Minimum beschränkt, um weiterhin Monster fangen zu können, bieten sich die kalten Tage an, um hier einmal gründlich aufzuräumen.
Dabei können Exemplare von Monstern, die man in großer Anzahl hat und eigentlich nicht benötigt, gerne ihren Weg zum Professor finden. Auch kann die Zeit genutzt werden, um eure Raid-Teams mithilfe von Kampfteams und Tags zu organiseren.
Falls ihr dennoch nach draußen wollt, um Pokémon GO zu spielen, dann solltet ihr entsprechend gewappnet sein. Gerade die Hände können hier eine wichtige Rolle spielen, um das Smartphone beim Spielen bedienen zu können.
Dafür solltet ihr auf Handschuhe zurückgreifen. Doch nicht alle Handschuhe sind geeignet, um ein Smartphone zu bedienen. Wichtig ist, dass ihr Handschuhe nehmt, bei denen die Fingerspitzen aus einem entsprechenden Material bestehen, um ein Smartphone bedienen zu können.
Wenn ihr solche habt, dann könnt ihr auch in den kalten Tagen eine Runde Pokémon GO drehen, ohne zu befürchten, dass eure Finger abfrieren. Denkt natürlich auch daran, euch grundsätzlich warm anzuziehen.
Im Folgenden findet ihr einige Handschuhe, die dafür geeignet sind:
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