Die neue Generation von MMORPGs steht mit The Elder Scrolls Online, WildStar und Everquest Next vor der Tür. Doch was wären diese Spiele ohne Mitstreiter, mit denen man lachen, quatschen und sich fetzen kann? Was wären diese Games ohne eine Gilde? Die Seite mmoscout.net bietet Spielern nun eine einfache und bequeme Möglichkeit, Gilden zu finden, die passen.
Jede Gilde ist ein bisschen anders
Es sind schon komische Beziehungen, die Gamer untereinander eingehen. Manche hängen jahrelang zusammen in einem Raid und sprechen nur das Allernötigste. Sie sind in einem Zweckbündnis gefangen, dessen einziger Sinn es ist, mit möglichst wenig Aufwand X die maximale Lootmenge Y nach Hause zu tragen. Es ist wie eine WG, bei der man zu Besprechungen zusammenkommt. Doch jeder ist froh, wenn die Tür zum eigenen Zimmer wieder ins Schloss fällt.
Mit anderen Online-Bekannten spielt man eigentlich kaum, sondern quatscht nur. Da geht jeder seiner Beschäftigung nach, jeder ist ein Solist, und der Gildenchat wird zum gemeinsamen Küchentisch, an dem man die Ereignisse des Tages beredet.
Natürlich gibt es auch tief verwurzelte Beziehungen von Spielern zu ihren Gemeinschaften. Gilden, die seit Jahren, manche sogar seit Jahrzehnten, halten und die Spiele und MMORPGs überdauern. Oft zerbröckeln solche Gemeinschaften aber. Sie werden unattraktiv für Neulinge, die vor Insider-Gags und diffizilen Gruppendynamiken kapitulieren. Nachwuchs fehlt, die Leute zerstreuen sich in alle Winde: Der eine ist ein Seth-Lord in Star Wars: The Old Republic, der nächste ein Kreuzritter in Diablo und der frühere Tank des Raids treibt nun im Real-Life sein Unwesen. Und schon sitzt man alleine im Wohnzimmer und schaut auf die leeren Plätze.
Oder es steht einfach nur das neue MMORPG ins Haus, wie jetzt The Elder Scrolls Online, das man unbedingt spielen möchte, aber von den Freunden und Bekannten hat keiner Lust. Also heißt es: Ich suche mir eine neue Gilde.
Im Dschungel der Foren und in der Hektik des Chats
Nun herrscht an Gilden, die in einem frischen MMORPG Spieler suchen, wahrlich keinen Mangel. Alle zwei Minuten wird der Chat von einem Rekrutierer zugespammt. Irgendwo zwischen der Werbung für eine Goldselling-Seite und den Fragen, wo es hier zur Imbaness geht, recken die armen Kerle ihre Köpfe aus dem Chat und suchen nach neuen Leuten, meist nach Heilern oder Tanks. Das hat mehr was von der Panik einer Massenbesichtigung als von einem Stelldichein mit den neuen Mitbewohnern.
In anderen gewachsenen Spielen gibt es große anonyme Foren-Threads, wo Leute mit ihren Raiderfolgen prahlen. Der Gildensuchende wird zum Anwärter wie vor einem Tribunal. Oder man klickt sich durch quietschige Gildenforen, muss sich überall mit Passwort registrieren und darauf hoffen, einen Glückstreffer zu landen. Das Vorstellungsgespräch in einem dubiosen Teamspeak ist auch nicht gerade eine lockende Option.
Natürlich kann man auch Glück haben und beim Solospiel eine nette Bekanntschaft machen, die dann in einer Gildenzugehörigkeit mündet. Doch bei den heutigen Games ist das zu einer Seltenheit geworden. Heute muss man froh sein, mit Leuten in eine Gruppe gelost zu werden, die überhaupt noch reden und mit viel Glück auch noch in „deutsch“ – und Nein: „og og og“ zählt nicht als „reden“.
Wer kann es da den Leuten verdenken, dass viele Gilden mit angenehmen Klima das Spielen mit Außenstehenden scheuen und eher in ihrem behaglichen Wohnzimmer bleiben. Da kann man schlecht von außen reinlugen. Also wie eine Gilde finden?
Die clevere Gildensuche von mmoscout.net
Die Webseite bietet einen zentralen Anlaufpunkt für Gilden und Gildensuchende an. Das Besondere hier ist die intuitiv zu bedienende „clevere Gildensuche“. Ein Spieler meldet sich im Forum an und kann sofort damit anfangen, sich seine neue Gilde zu suchen. Dazu wählt er ein Spiel aus. Es öffnet sich ein Drop-Down-Menü mit verschiedenen Fragen und Antwortmöglichkeiten. Das ist alles kein Voodoo oder kompliziertes Zeug, für das man den Abschluss einer angesagten Goblin-Technikerschule braucht, sondern es sind wirklich simple Multiple-Choice-Fragen, die sogar ein Ork vorm Mittagschlaf ausfüllen könnte.
Powergamer oder eher Feierabendzocker?
Teamspeakdauerbeschaller oder doch lieber ohne Headset unterwegs?
Rollenspieler? Ja? Nein? Oder: Wohlan meine Freunde, auf ins Gefecht?
Wie wichtig ist dir Crafting, ein RL-Treffen oder die Größe der Gilde?
Nach nicht mal 90 Sekunden ist man mit dem Fragebogen durch und bekommt vom System Gilden zur Auswahl präsentiert. Von einer Prozentanzeige kann man leicht ablesen, wie wahrscheinlich es ist, dass man hier das künftige Herzblatt gefunden hat. Die Bewerbung ist dann nur noch einen Klick entfernt. Oder man legt ein Profil an und lässt die Gilden auf sich zukommen.
Schon über 40 Gilden für The Elder Scrolls Online registriert
Die Seite mmoscout.net hat eine Gildensuchfunktion für insgesamt 17 Spiele. Darunter findet man selbstverständlich auch World of Warcraft. Ebenso sind Guild Wars 2, Rift, HdRO und Star Wars: The Old Republic vertreten. Sogar Spieler für eher exotischere Titel wie Age of Wulin oder Runes of Magic finden hier zusammen.
Im Moment ist der Antrag auf Zenimax‘ Meisterwerk, das Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online, besonders hoch. Mehr als 40 TESO Gilden haben sich mittlerweile registriert. Für Rift sind sogar schon 121 Gilden eingetragen. Vielleicht ist ja das neue, das richtige, das superbequeme und auch noch wohlriechende Wohnzimmer für Dich dabei?
Zusätzlich zur Gildensuche (http://www.mmoscout.net/gildensuche.html), lockt man noch mit regelmäßigen News zu den heißesten MMOs und mit einem Treuepunkt-System, durch das regelmäßige Besucher und Teilnehmer des Forums die Chance auf lukrative Preise haben. Im März wurde eine Logitech-Maus im Wert von 70 Euro verlost, für den April ist ein Headset in einer ähnlichen Preisklasse angekündigt.
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Vampire gab es schon in den bisherigen Teilen der Elder Scrolls Reihe. Dort musste man einfach gegen einen Vampir kämpfen und sich oft von ihm treffen lassen. Bei jedem Schlag bestand eine 10-prozentige Chance auf eine Infektion mit „Sanguinare Vampiris”, einer Krankheit, die den Spieler nach und nach in einen Vampir verwandelt hat – wenn er nicht an einem Schrein kuriert hat.
Hat man innerhalb von 3 Tagen diese Krankheit nicht geheilt, wurde man selbst zum Blutsauger und wurde fortan von seinen Mitmenschen gemieden bzw. gefürchtet. Zudem musste man seinen Blutdurst stillen, indem man in Häuser eingestiegen ist und dort unschuldigen Bürger das Blut ausgesaugt hat. Tat man dies nicht, musste man mit negativen Effekten leben, wie z.B. verringerter Gesundheit. Aber es hatte auch Vorteile im Blutdurst zu steigen. Denn der Körper wurde zwar schwächer, gleichzeitig wurden die Fähigkeiten aber deutlich stärker.
In The Elder Scrolls Online funktioniert der Vampirismus ähnlich. Wie auch beim Werwolf gibt es seltene Vampirgruppen im Spiel, die den Spieler mit Vampirismus infizieren können. Dadurch erhält man ebenfalls ein paar Nachteile, aber auch Zugang zu einer neuen Skilllinie.
Weitere Information, wie man zu einem Blutsauger wird, gibt es in der neuen Folge: Interview mit einem Vampir.
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Immer mal wieder kommt es zu Fehlern in Spielen – nicht nur im Online-Rollenspiel Allods Online, wo es zur Zeit wegen einem folgenschweren Bug hoch her geht: In der Arena des Todes kann man unangreifbar werden. Klingt erstmal lustig, aber wie sich dieser Exploit auf das Spielgeschehen auswirkt, müssen wir wohl nicht darlegen. Nun greift das Community-Team aber endlich ein und will den bösen Jungs und Mädels, die den Bug schamlos ausnutzten, eins auf die Finger geben:
Zu den Strafen: Wir werden die Accounts genauestens untersuchen, die den Exploit genutzt haben und werden sie sperren. Die Höhe der Sperre hängt davon ab, wie oft der Exploit genutzt wurde.
Bislang konnte der Fehler noch nicht behoben werden – dementsprechend werden Spieler, welche den Exploit jetzt noch ausnutzen härter bestraft – im schlimmsten (oder besten?) Fall mit einem permanenten Bann.
Natürlich habt ihr auch eine Chance Buße zu tun und euch an den Support von Allods Online per E-Mail ([email protected])zu wenden. Dort schreibt ihr nicht nur rein, wie leid es euch tut, sondern legt detailliert dar, wie es zu dem Fehler kam bzw. ihr unverwundbar wurdet. Dem ganzen verpasst ihr dann den Betreff “Arena of Death invincibility exploit”, damit die Mail nicht in der Flut von Nachrichten untergeht und hofft, dass ihr nochmal mit einem blauen Auge davon kommt.
Und genau darüber streiten sich jedes mal wieder die Geister: Ist es fair Spieler zu bestrafen, die einen Bug ausnutzen?
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[intense_testimony_text]Auch in anderen MMOs werden werden Exploits zum eigenen Vorteil genutzt. Man erinnere sich nur an die schlimmen Bugs in den Arenen von World of Warcraft und die hitzigen Debatten darum. Ob man es tut oder nicht, muss jeder für sich entscheiden. Aber wie schon vor Urzeiten im Film Dangerous Minds gesagt wurde: Man hat immer eine Wahl. Betroffene Spieler müssen also einen Bug nicht ausnutzen, wenn ganz klar bekannt ist, dass es eigentlich anders laufen müsste. Und mal ehrlich – auf einem Schlachtfeld plötzlich immun zu sein, sollte definitiv nicht so sein, wenn man gerade Paladin (in Wow) ist und die Angstbubble zündet. Handlungsalternative: Die Arena einfach verlassen und den Support informieren…
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Das Release-Wochenende des AAA-Fantasy-MMORPG-Titels The Elder Scrolls Online von Zenimax wird von einigen Problemen überschattet. So gibt es in der PvP-Zone Cyrodiil Probleme, wenn sich Spieler zu einer Gruppe zusammenschließen. Es treten Schwierigkeiten mit dem Abschließen eines Abonnements auf, bestimmte Mobs werden von Spielern übermäßig gecampt und zu allem Überfluss erweisen sich einige Quests als Sackgassen.
Lieber solo unterwegs in Cyrodiil?
Laut Forenberichten und eigenem Erleben kommt es in der großen PvP-Zone Cyrodiil, in der die drei Reiche um die Vorherrschaft in Tamriel kämpfen, zu Problemen. Diese sind offenbar mit den Gruppen verbunden, zu denen sich Spieler zusammenschließen können. Tritt ein Spieler einer großen Gruppe bei, kann es zu scheinbar willkürlichen Abstürzen kommen. Nach dem Crash kann der Spieler nicht sofort einloggen, sondern hängt im Ladebildschirm fest.
Also Vorsicht, wenn Ihr Gruppen im PvP-Gebiet beitreten wollt. Einen ironischen Beigeschmack erhält dieser Bug dadurch, dass der Schwerpunkt im PvP bei The Elder Scrolls Online gerade auf dem Gruppenkampf liegt.
Viele Sackgassen bei den Quests
Für die Quests, bei denen viele Spieler feststecken, gibt es leider keinen so leichten Workaround wie Gruppen-Abstinenz. Nachdem mit dem 1.01-Patch im Startgebiet schon einige Stolpersteine aus dem Weg geräumt wurden, tauchen in den Folgezonen erneut Quests auf, die sich als Sackgassen erweisen. In dem Chat vieler Zonen ist regelmäßig die Rede davon, dass bestimmte Quest-Linien nicht weiter verfolgt werden können. In vielen Fällen hilft andauerndes Aus- und wieder Einloggen, aber nicht in allen.
In der Regel stellt sich das Problem so dar: Der mutige Held kommt zügig voran, bis er an eine Stelle gelangt, an der zwanzig andere Spielfiguren verzweifelt ein Buch lesen (so werden die Figuren von Spielern dargestellt, die gerade auf dem Desktop sind). Der neuangekommene Held fragt sich, was hier so spannend ist, fährt mit seiner Quest fort und steht zwei Minuten später neben den anderen und googelt … Dadurch dass noch keiner weiß, wie die betreffende Quest genau funktioniert und ob man nicht vielleicht einfach an der falschen Stelle sucht, fällt es schwer, zwischen Bug und Feature zu unterscheiden.
Sicher sind das Probleme, die beim Start eines so großen MMORPGs zu erwarten waren. Schön ist es trotzdem nicht.
Brauchen wir einen Artenschutz für Named Mobs?
Auf eine größere Ansammlung von Spielern trifft der wagemutige Held außerdem in den Public Dungeons. In diesen gilt es am Ende meist einen Mob mit Eigennamen auszuschalten, will man den Dungeon abschließen und einen Erfolg kassieren.
Doch Kollege „Ich habe einen Namen und mehr HP als ihr normalen Loser-Mobs“ ist selten lebend anzutreffen. Denn viele von ihnen haben eine erhöhte Chance, besondere Items fallen zu lassen, und stehen deshalb unter Dauerbeschuss. Ihre bessere Loot-Table wird ihnen zum Verhängnis: Sie werden gecampt.
Ob das von Zenimax in der Form vorgesehen war, darf bezweifelt werden. Für ein Spiel, das Immersion und Roleplay so hoch schätzt, wäre das eine ungewöhnliche Designentscheidung. Zumal jeder Spieler, der Schaden auf den Mob bekommt, looten darf.
Probleme bei den Abos
Aus einer anderen Richtung ziehen weitere Schatten über Tamriel auf. So haben sich viele Spieler das Game gekauft, in der festen Überzeugung, mit den 30 Freitagen sofort ihre Heldenreise beginnen zu können. Doch ab diesem Sonntag muss erstmal ein Abo abgeschlossen werden (das man danach sofort wieder kündigen kann). Die 30 Freitage helfen ohne eine gültige Zahlungsmöglichkeit nicht weiter.
Gerade jüngere Spieler haben oft nicht die Möglichkeit, sofort über Kreditkarte oder Paypal zu bezahlen. Ihnen steht ein enttäuschender Sonntag bevor, haben sie doch das Game installiert und bis eben noch friedlich und selig gezockt, soweit das bei den Bugs möglich ist – und nun geht es nicht weiter.
Erschwert werden die Probleme dadurch, dass der Support von Zenimax offenbar mit dem großen Andrang an Problemen kaum fertig werden kann. Erfahrungsgemäß ist in den nächsten Tagen sicher mit Besserung zu rechnen.
Allen, die auf keine Probleme stoßen, wünschen wir eine schöne Zeit in Tamriel!
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Wer erinnert sich noch an die ersten blauen Ausrufungszeichen bei den Netherschwingen in World of Warcraft?
Es war ein völlig neues Prinzip: Quests konnten jeden Tag wiederholt werden und boten so eine frische Methode des Rufzuwachses bei einer geliebten Fraktion.
Solange eine Quest in sich logisch war, ist dies auch kein Problem: Ein Lager, welches jeden Tag mit Ressourcen versorgt werden muss, kann mich als Spieler ruhig jeden Tag auf die Suche nach eben jenen schicken, das ergibt Sinn.
Auch das tägliche Warten von verschiedenen technischen Gerätschaften kann man durchaus noch als logisch betrachten (wobei ich dem Gnomeningenieur gerne die Ohren auf Elfenlänge lang ziehen würde). Doch wie wir alle wissen, blieb es nicht dabei.
Es fühlt sich an wie Arbeit
Tägliche Missionen haben etwas ungeheuer Repetitives – das ist ja mehr oder minder ihr Daseinszweck. Sie können mit relativ wenig Aufwand programmiert werden und alleine durch die Wiederholbarkeit wird sich ein Spieler viel länger damit auseinandersetzen, als mit einer klassischen “Einmal-Quest”. Das wäre an und für sich eine feine Sache, wenn tägliche Aufgaben nicht mit Dingen belohnt würden, die es fast unabdingbar machen, sie auch wirklich Tag für Tag abzuschließen, wenn man auf dem aktuellsten Stand sein will.
“Früher” ging es noch um ein besonderes Reittier, welches man für die ausdauernde Arbeit bekam – ja, Arbeit. Mit Spielspaß hatte das 47. Sammeln von Dracheneiern nämlich nichts mehr zu tun. Das Endergebnis war aber dennoch befriedigend, man arbeitete eine Menge und bekam etwas, das man nicht zwingend benötige, sondern nur als Prestige-Gegenstand haben wollte.
Über das Ziel hinaus
Inzwischen wurden die “Daily-Quests” aber auf ein ganz neues Level der Absurdität angehoben. Ich habe nicht länger die Auswahl zwischen zwei bis drei Gebieten, wie es damals bei den Netherschwingen und den Himmelswachen der Sha’tari war, sondern kann aus über zehn verschiedenen Knotenpunkten wählen. Und als wäre das nicht schlimm genug, ist die Belohnung für das erfolgreiche Abschließen solcher Gebiete das Freischalten weiterer.[quote_right]Hauptsache die Spieler haben was zu tun[/quote_right]
Viele andere MMOs sind seitdem auf den Daily-Zug aufgesprungen und haben ganz nach dem Motto “Hauptsache die Spieler haben was zu tun” alles abgeworfen, was zu ihrem ursprünglichen Spiel gehört.
Als Paradebeispiel der negativen Umsetzung gilt hier leider Star Wars: The Old Republic. Das Scifi-MMO glänzte durch vollvertonte Quests und eine tolle Story – das hat man bei den Daily-Quests einfach weggelassen. Stattdessen läuft man jeden Tag zu einem Terminal, klickt sieben Mal darauf um alle Quests zu haben und schlachtet sich dann munter durch das ganze Gebiet. Spätestens, wenn man den “bösen Besetzer” eines Firmengeländes das fünfte Mal getötet hat, merkt man, dass eine logische Story nicht länger relevant war.
Auf Makeb gibt es neben den Terminalquests zwar auch ein paar vertonte Dailies, aber das Gelbe vom Ei ist das nicht.
Natürlich mag man nun sagen “Na und? In Instanzen und Raids tötet man auch Bosse mehrfach”, und das stimmt natürlich. Aber Quests waren seit jeher die Möglichkeit, den Spielern die Geschichte der Welt zu präsentieren und sind durch solche Banalitäten zur absoluten Lachnummer geworden. Auch wenn der Planet “Makeb” durch teilweise synchronisierte tägliche Missionen versucht hat, die Aufgaben wieder in einem besseren Licht erstrahlen zu lassen, so täuscht das nicht darüber hinweg, dass man einfach den ganzen Planeten noch einmal durcharbeiten muss – und das Woche für Woche, wenn man “ganz oben” mithalten wollte.
Singleplayer-Content mit Gruppenzwang
Für mich waren tägliche Quests immer in erster Linie Spielinhalte, die man alleine bewältigen konnte, während man auf den nächsten Raid wartete, oder die Zeit bis zum nächsten Schlachtfeld totschlagen wollte. Dafür waren sie perfekt geeignet, sie waren nie sehr anspruchsvoll und meistens bestanden sie nur aus simplen Sammel- oder Tötungsaufgaben, die man ohne Probleme jederzeit unterbrechen konnte, um dem “richtigen” Spielinhalt nachzugehen.
Ich weiß leider (oder zum Glück!) nicht, welcher Spieldesigner es also für eine gute Idee hielt, tägliche Gruppenmissionen einzuführen, denn die sorgen für Frust. Nun musste man gezielt Zeit in diese Inhalte stecken und konnte es nicht mehr als Zeitvertreib für nebenbei nutzen – denn eine Gruppe lässt man nur ungerne für das nächste PvP-Scharmützel im Stich. Auch hier schießt SW:TOR den Vogel wieder ab: Um die entscheidende Hauptmission abgeben zu können, müssen erst alle anderen Missionen erledigt werden, was natürlich die Gruppenquest mit einschließt – man war also gezwungen, wirklich jede Aufgabe zu erfüllen.
Lichtblicke und die Zukunft
Aber auch nicht alles war schlecht an der vergangenen Generation der alltäglichen Aufgaben. In guter Erinnerung geblieben ist mir zum Beispiel die “Herrschaftsoffensive” in World of Warcraft. Obwohl die Fraktion selbst keine großen Belohnungen in Form von Items bot, für die es sich zu spielen lohnte, so konnte sie mich dennoch fesseln: Alle paar tausend Rufpunkte erhielt man nämlich eine neue, einmalige Quest, welche die Hauptgeschichte vorangetrieben hat – eine der besten Questreihen, die ich bisher in einem MMORPG erleben durfte.
[quote_box_right]There won’t be no daily quests, but we do want to get across the notion that it’s not going to be the primary focus for end-game content in Warlords – Bashiok, WoW Community Manager.[/quote_box_right]
Auch die Entwickler scheinen eingesehen zu haben, dass so ein Aufgabentyp veraltet ist und den Spielern nicht mehr gefällt – die neue WoW-Erweiterung “Warlords of Draenor” soll folglich nur über eine minimale Anzahl dieser Aufgaben verfügen.
Es bleibt zu hoffen, dass WildStar, TESO und auch SW:TOR das genau so handhaben.
Denn wenn ich jeden Tag exakt das Gleiche erlebe und der Spaß jedes Mal abnimmt – warum sollte ich das Spiel dann noch spielen?
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Keine Angst, das wird kein Test über die ersten paar Stunden im Spiel. Wir haben bei der Konkurrenz auch beobachtet, wie heldenhafte Stufe-2-Charaktere darüber mutmaßen, ob das Spiel nun eine 85 oder eine 90 verdient, bevor sie die Leser dann doch auf die nächste Woche vertrösten. Das muten wir euch nicht zu.
Stattdessen geben wir einen Blick auf die ersten Tage in Tamriel und schauen uns das PvP, die Instanzen, das Sprachengewirr und das Loot-Verhalten genauer an.
Das PvP: Massenschlachten statt sportlicher Wettkämpfe
Einerseits fühlt sich das PvP angenehm anders an. Es ist zielgerichtet, immer gibt es eine Burg zu erobern oder zu verteidigen, der Blick auf die Karte macht sofort klar, wo etwas los ist. Denn Scharmützel werden durch Symbole auf der Karte markiert.
Andererseits sind die Belagerungswaffen im Moment derart wichtig, dass das Spiel manchmal an The Elder Sieges Online erinnert.
Mit der Zeit werden sich Taktiken einschleifen und etablieren: Supporter beschützen wichtige Belagerungswaffen mit der Schutzkuppel – die Gegner versuchen genau diese auszuschalten. Im Moment sind diese Taktiken allerdings vielen noch völlig unklar. Auf jeden Fall haben Tanks im PvP eine Menge zu tun, wenn sie darauf stehen Burgen einzureißen.
Das PvP fühlt sich viel eher wie eine Schlacht zwischen Armeen um Burgen an als ein Kampf zwischen zwei Sportteams um eine Flagge. Doch bis das jedem klar ist, dauert es noch eine Weile. Man könnte auch sagen: Im Moment spielen viele Dame, während sie Schach spielen sollten.
Wie einige Spieler auf die Erfahrung reagieren werden, dass sie 12 Stunden lang ihre Festungen verteidigen, sich ins Bett legen und am nächsten Tag einloggen, um zu erkennen, dass ihre Elder Scrolls bei einem koordinierten Nachtraid geklaut wurden: Das wird „interessant.“ Die Form des PvPs, die Zenimax gewählt hat, ist klasse, wenn man gewinnt, und unglaublich frustrierend, wenn man auf der anderen Seite steht.
Das Looten: Kleptomanie statt Pietät?
Einerseits gibt es in der Welt viel zu entdecken, immerhin könnte in jedem Fässchen ein toller Gegenstand liegen. Ich hab zum Beispiel aus Truhen um den Bankier herum einige Kochrezepte eingesackt und fand mich ziemlich clever.
Andererseits grassiert dadurch auch eine seltsame Kleptomanie. Während die Frau des Hauses gerade um ihren NPC-Ehemann trauert, der bei einer Quest ums Leben kam, räume ich schon mal den Nebenraum aus!
Was wohl in dieser Truhe aufbewahrt wird?
Das Schöne am System ist das chaotische und unberechenbare Element. Während Beute in anderen Spielen wie auf dem Reißbrett verteilt wirkt, kann bei The Elder Scrolls Online tatsächlich überall was Spannendes passieren.
Etwas seltsam mutet es allerdings in Instanzen an. Wenn dort, sobald der letzte Feind liegt, sich alle vier Gruppenmitglieder die Beine brechen, um zur Schatztruhe gelangen. Die kann nämlich nur einer öffnen. Griefing-Verhalten ist da vorprogrammiert („Ich setz den Kampf mal aus und warte hier neben der Truhe, ist doch okay für euch, oder?“). Insgesamt fühlt sich das Spiel an einigen Stellen noch an wie „Na, ob sie das wirklich drin lassen?“ Poliert ist es noch nicht, Spaß macht es aber auf jeden Fall. Vielleicht gerade deswegen.
Die Instanzen: Singleplayer treffen auf MMORPG-Veteranen
Einerseits ist es toll, dass so viele Singleplayer-Spieler ihren Weg in ein MMORPG finden. Hier prallen Kulturen aufeinander, die sich in anderen Spielen vielleicht nie begegnen. Im Moment ist noch alles im Fluss und der Spieler, der eine Instanz aus WoW gewohnt ist, trifft mit Leuten zusammen, die in Flashpoints aus Star Wars zu Hause sind, Scharmützel aus Herr der Ringe Online kennen oder nur die Rifts aus Diablo 3.
Andererseits sehen manche Instanzengruppen dadurch aus, als wären sie einem Onkel-Barlow-Video entsprungen. Der Tank hat eine ungefähre Ahnung davon, was gerade falsch läuft („Der Heiler!“), der Heiler wäre eigentlich lieber ein DD, findet dann aber keine Gruppe und DDs gibt es derart viele, dass es schon einem Wunder gleichkommt, überhaupt eine Gruppe zu finden. Entsprechend devot geben sie sich und dulden stumm die Tyrannei des Tanks. („Du musst zwanzig Minuten afk? Hab ich totales Verständnis für! Wenn dein Hund nun mal raus muss, warte ich gerne so lange!“).
Die Instanzen sind aber angenehm einsteigerfreundlich gestaltet und die Kämpfe actiongeladen und abwechslungsreich. Meist hat man es mit einer deutlichen Übermacht an relativ schwachen Mobs zu tun, die der Reihe nach umkippen. Das hat durchaus seinen Reiz. Außerdem gibt es keinen Streit ums Loot, nur um die Schatzkisten!
Babylon steht in Tamriel
Einerseits macht sich mal das Schulenglisch bezahlt. Denn das wird wohl die Hauptsprache in The Elder Scrolls Online, auch wenn es natürlich Möglichkeiten gibt, Deutsch in speziellen Channels zu sprechen. Das mag für einige Spieler anfangs ungewohnt sein, dürfte aber viele von der Angst kurieren, Englisch zu sprechen.
Andererseits könnte es die schulischen Leistungen erheblich erschweren, wenn man das League-of-Legends-Denglisch/Spanglish/Franglish, was man so hört, wirklich in einem Englisch-Test ausprobiert.
Überhaupt die Kommunikation! Im Moment sind viele Kanäle noch unklar. Da werden im PvP-Gebiet in ALL-CAPS widersprüchliche Anweisungen im Sekundentakt gebrüllt, während einer „Fuck this, let’s go PvE!“ nuschelt. In den Einstiegszonen trifft man die liebgewonnen Goldspammer aus anderen MMORPGs. Es wird in jedem Fall interessant sein, wie sich das Verhalten auf dem Server verändert, wenn feste Strukturen einkehren.
Bis dahin kann man nur raten: Get yourself a german-speaking guild!
Zum Abschluss noch fünf Tipps aus der Praxis
Das Porten ohne einen Schrein kostet Gold! Das kann sich gerade zu Beginn schnell zusammenläppern, also lieber nur von Schrein zu Schreib porten. Es ist nicht Guild Wars 2.
Kauft euch im PvP Belagerungswaffen. Die gibt es in der Mine, der Farm und dem Holzfällerlager, die um jede einzelne Burg stehen. Macht euch mit den Belagerungswaffen vertraut. Im Moment ist ein Typ, der eine Ballista oder ein Katapult bedienen kann, viel wertvoller als zehn, die verzweifelt um eine Burg herumhopsen und schauen, ob sie wen zum draufballern finden.
Ihr könnt euch in die Instanzen porten, für die Ihr euch über den Gruppenfinder anmelden dürf. Das Porten müsst ihr allerdings selbst machen, es geht nicht automatisch. Durch den Port ist es möglich, auch die Verliese der verfeindeten Fraktionen ohne Schwierigkeiten zu besuchen. Ein Abschluss der Instanz spendiert einen Skillpunkt.
Totenköpfe und die Fackeln auf der Landkarte sind Symbole für Feindeslager oder Verliese. Die Symbole sind anfangs weiß und werden gefüllt, wenn sie abgeschlossen wurden. Man schließt sie ab, indem man einen stärkeren Named Mob dort tötet. Gerade in den Totenkopf-Lagern sind für die Feinde mindestens zwei Spieler empfohlen.
Wer Panik hat, einen Himmelssplitter zu verpassen: Im Erfolgsreiter unter „J“ könnt ihr genau sehen, ob Ihr alle Himmelssplitter in einem Gebiet gefunden habt und welche euch noch fehlen. Wenn Euch die diffusen Hinweise in den Achievments nicht genügen, gibt es eine magische Möglichkeit, genauere Informationen über ihren Aufenthaltsort zu erhalten. Ich glaube, die coolen Kids auf der Straße nennen es „googeln“.
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Wir geben euch eine Zusammenfassung über unsere Themen, stellen euch die Artikel vor, auf die wir besonders stolz sind, und geben euch die Gelegenheit, uns zu sagen, was ihr von mein-mmo.de haltet, der etwas anderen Gaming-Seite im Netz.
Die Besucherzahlen steigen
Nachdem wir gegen Ende Februar mit einigen Artikeln über The Elder Scrolls Online unsere Besucherzahlen dramatisch steigern konnten, setzte sich der Trend im März fort. Mal so als Zahl: Am 31. März, also an einem einzigen Tag im letzten Monat, hatten wir ungefähr so viele Besucher wie im ganzen Januar. Hand aufs Herz: Es macht viel mehr Spaß, etwas zu schreiben, das auch gelesen wird.
Insgesamt hatten wir auf mein-mmo.de im März 44,621 Besucher. Der April wird diesen Wert nochmal deutlich toppen.
Euer großes Interesse ist für alle hier ein Grund zur Freude und war für keinen von uns abzusehen. Immerhin machen wir die Arbeit für Euch und äußerst gerne, aber hauptsächlich in unserer Freizeit. Der Zuspruch, den wir durch Kommentare und die Besucherzahlen erhalten, zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Offenbar wollen erstaunlich viele Leute auf eine etwas unkonventionelle Art frisch und aktuell über MMOs und MMORPGs informiert.
Die Themen des Monats
Dieser Artikel sorgte vielerorts im Internet für rege Diskussionen.
Mit dem Release von The Elder Scrolls Online zum Ende des Monats hin, hat sich auch unsere Berichterstattung immer mehr auf das Fantasy-MMORPG konzentriert, immerhin erhielten diese Artikel die mit Abstand größte Resonanz. Bereits unser Artikel vom 2. März über das fehlende Auktionshaus in TESO wurde von der Community aufgenommen und in verschiedenen Foren diskutiert.
Unser Magazin wurde auch unter den Beiträgen von deutschen Spieleseiten einige Male empfohlen. Das entgeht uns nicht, sondern freut uns sehr.
Der neu dazu gestoßene YouTuber Darion trägt mittlerweile dazu bei, dass unsere Worte auch von ein paar bewegten Bildern begleitet werden. Seine TESO-Casts waren im März ein beliebter Teil unserer Seite (#14, #15, #16 und ein Video zum Endgame)
Einfluss vergrößert sich
Zudem kann man sagen, dass wir durchaus etwas Einfluss darauf hatten, wie über MMOs berichtet wurde – auch im Mainstream. Immerhin landeten einige Themen, die wir in unseren Artikeln aufgriffen, dann kurz danach auf Konkurrenzseiten, die immerhin zu großen Verlagen gehören.
Natürlich haben wir im März nicht nur über The Elder Scrolls Online berichtet. Als zweiter Fokus unserer Seite hat sich das Science-Fiction-MMORPG WildStar herausgestellt. Das ist gerade in der Beta und macht vielen von uns in der Redaktion richtig Spaß.
Cortyn hat über 100 Stunden in ihr Haus auf dem Nexus investiert. In der Beta.
Vor allem Cortyn geht im Housing-Feature des Spiels völlig auf und hat da Großes geleistet – und Plüschiges. Unser Preview zu WildStar hat viele Besucher hergelockt und gezeigt, dass unter unseren Lesern reges Interesse am kauzigen Titel aus dem Hause Carbine besteht.
Auch World of Warcraft ist wichtig
Die Boost auf Level 90 – genial oder einfach ideenlos?
An dritter Stelle in der Berichterstattung findet sich World of Warcraft von Blizzard, dort herrscht im Moment zwar eine Content-Flaute, verschiedene Design-Entscheidungen waren uns trotzdem zwei Specials und einige News wert (Epischer Heiler Nerf, der Boost auf Level 90 und das Follower System).
Wenn Ihr oben in die Dachleiste guckt, seht Ihr auch, dass wir nicht nur diese drei Titel im Programm haben, sondern uns ebenso mit Guild Wars 2 und Star Wars: The Old Republic auseinandersetzen.
Auch kleinere Games und Free2Play-Titel haben wir im Visier und versorgen euch mit den neuesten News. Seit Anfang des Monats schreibt Katja Schönfeld fast jeden Tag, was in der Welt der MMOs so los ist.
Blick in die Zukunft
Neben unserer Beschäftigung mit konkreten Titeln greifen wir immer wieder Themen auf, die sich mit dem Design und der Philosophie von MMORPGs überhaupt beschäftigen. So könnte unser Sandbox-Artikel für jeden interessant sein, der mal einen Blick über den Tellerrand werfen möchte.
In der Hardware-Rubrik war im März zwar nicht viel Neues los, lediglich eine MMO-Maus von Logitech haben wir vorgestellt, unsere Artikel aus dem Februar über Tastaturen, Mäuse und Headsets sind aber weiterhin aktuell.
Aus den Augen haben wir das Thema nicht verloren.
Wie geht es weiter?
Wie es weiter geht, liegt ein gutes Stück an euch, den Lesern. Was wünscht Ihr euch von der Seite?
Gefällt euch das Layout, für das sich unser Projektleiter Dawid regelmäßig die Abende um die Ohren schlägt (hier erwarten euch bald auch einige Neuerungen)?
Habt Ihr irgendwelche Themen, die ihr behandelt wissen wollt?
Seid Ihr außer euch vor Wut und verflucht uns jeden Tag, weil wir die großen Titel hypen und die wahren Perlen ignorieren und missachten?
Habt ihr Lust, selbst mal in die Tasten zu hauen und einen Beitrag zu verfassen
Ein Vorteil unserer Seite ist es, dass wir ganz nah an Euch, den Lesern, sein möchten und das auch sein können. Also gebt uns Feedback, wir warten nur darauf. Björn hat sich momentan leider etwas zurückgezogen, aber wir sind uns sicher: Bald wird auch er wieder für interessante Beiträge sorgen.
Gekommen, um zu bleiben
Wir hoffen, Ihr habt so viel Spaß an der Seite wie wir. Wir wünschen uns natürlich ganz eigennützig, dass Ihr immer wieder vorbeischaut, ob in einer kurzen Spielepause, im Bus oder kurz vorm Schlafengehen. Wir werden unser Bestes dafür tun, dass Ihr bei mein-mmo.de den bestmöglichen Lesestoff bekommt.
Bleibt uns treu und empfehlt uns weiter! So schnell gehen wir hier nicht weg.
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Diablo III: Reaper of Souls ist die erfolgreiche Rückkehr eines schon abgeschriebenen Klassikers. Schon nach kurzer Zeit wurde das Addon zum Hack n’ Slay Kultspiel über 2,5 Millionen Mal verkauft, was auch auf die fast durchweg überschwänglichen Kritiken zurückzuführen ist.
In Diablo 3 begeben sich die Helden mit den Dämonen der Hölle in ein Wettrüsten. Immer neue Kreaturen wirft Blizzard dem Helden entgegen, aber gönnt ihm auch immer mächtigere Gegenstände, um dieser Bedrohung Herr zu werden. Wer sich noch von den Neuerungen des Addons überzeugen möchte, kann sich hier weiter informieren.
Die Glücklichen unter Euch, die bisher dem Bann von Diablo 3 entgangen sind, können sich jetzt am Wochenende zu einem Schnäppchenpreis verführen lassen. Denn Amazon bietet das Bundle aus Diablo 3 und der Erweiterung Reaper of Souls zum Vorzugspreis von 44 Euro an: Zur Amazon-Aktion.
Dieses Preisvorteil ist nur vom 28.03.2014 bis zum 06.04.2014 gültig, weshalb man jetzt zuschlagen sollte, wenn man ohnehin mit dem Gedanken spielte.
Der neue Brief des Game Directors für The Secret World online und verrät, wie es mit dem MMO weitergeht. Fangen wir daher mit den tollen Sachen an: Ab nächster Woche geht die Geschichte um Verschwörungen und Mythen endlich weiter. Der Titel “Nebengeschichten: Weitere Analyse” verspricht vier neue spannende Untersuchungsmissionen und damit jede Menge Rätsel und Aufregung:
Der belebte Lehm: Sucht Dr. Anton Aldini auf und helft einer seiner verschwundenen Kreaturen, sich selbst zu finden – oder den Tod.
Versenkung: Macht euch auf zu der düsteren Lisa Hui in der verbrannten Wüste und versucht dort Kontakt mit dem Hauptquartier in Tokio Kontakt aufzunehmen. Neben einem überraschenden Ende findet ihr in dieser Mission auch eine neue Funktion, auf die leider noch nicht weiter eingegangen wurde.
Prüfung des Drachen: Wolltet ihr immer schon mal zu einem wahren Monsterjäger werden, um mit den Drăculeşti mitzuhalten? Dann wird diese Mission genau das Richtige für euch sein!
Der Verlassene: Freut euch auf einen spannenden Exkurs mit dem geheimnisvollen Mosul in die Vorgeschichte der Märchenwesen des schattenhaften Waldes.
Schafft ihr es alle Missionen zu meistern, erhaltet ihr einen Überraschungspreis und ein Inspektor-Gadget.
Seid ihr kein Fan von diesen Missionspacketen? Dann freut ihr euch vielleicht mehr über das nächste Update Ausgabe #9. Ein Highlight wird das AEGIS-System, mit dem ihr euren Charakter weiter individualisieren könnt. Es wird drei zu füllende Slots geben: AEGIS-Controller, Anima-Kondensatoren und Erweiterungsmodule.
AEGIS-Controller, das Herz des AEGIS-Systems, sind in die Klassen Dämonisch, Psychisch und Kybernetisch unterteilt. Jedes Unternehmen entwickelt eigene Varianten der AEGIS-Kategorien, die allesamt unterschiedliche Effekte haben. Controller werden in Waffenslots ausgerüstet und wandeln einen gewissen Prozentsatz des durch den Spieler verursachten Schadens in Schaden eines bestimmten Typs um. AEGIS-Controller sind selbstlernende Geräte. Das heißt, sie verfügen über Funktionen, die ihnen ermöglichen, Schmutzproben im Feldeinsatz zu analysieren und die gewonnenen Ergebnisse an das jeweilige Dachunternehmen zu übermitteln. Wurden genügend Daten gesammelt, wird über den Äther ein Patch veröffentlicht.
Anima-Kondensatoren werden auf Chakrapunkten am Körper des Spielers ausgerüstet. Sie verbessern den Fluss der Anima-Energie zum Controller, der dadurch größere Schadensmengen in Schaden des gewünschten Typs umwandeln kann.
Erweiterungsmodule verfügen über Subroutinen, die entwickelt wurden, um den AEGIS-Angriffen einen zusätzlichen Schub zu verleihen.
Um effektiv zu arbeiten, müsst ihr eure AEGIS-Ausrüstung natürlich ständig weiterentwickeln, sonst habt ihr keine Chance gegen die Gegner in Tokio! Ist euer Equip zu alt bzw. schlecht, könnt ihr gegen viele Gegner in Tokia nichts ausrichten. Wollt ihr das Ganze live ausprobieren? Dann haltet euch bereit, denn noch im April kommt das Update auf die Testserver!
Deutschland, 3 Uhr nachts. Die ganze Bevölkerung zockt The Elder Scrolls Online? Wahrscheinlich nicht, aber ein Stadion könnte man wohl locker füllen. Mindestens. Nur scheinbar gewährt man noch nicht allen Zugang…
Wie die meisten wahrscheinlich schon mitbekommen haben, ist TESO vor wenigen Stunden offiziell erschienen. Neben neuen Gegenständen im Shop und einer Infografik, fehlen die obligatorischen MMORPG-Startschwierigkeiten auch hier nicht. Viele Spieler klagen a) über Probleme beim Download, b) nicht funktionierende Produktschlüssel und c) einen durch Wartungsarbeiten beschnittenen Early-Access.
Kleines Update: Wer sein Spiel nun registriert, muss ein Abo abschließen. Dabei wollen sich die meisten erst nach den 30 Tagen Probezeit festlegen. Aber keine Sorge: Das Abo wird erst im Mai aktiv und ist bis dahin kündbar.
Die Masse macht’s
De ersten zwei angesprochenen Probleme sind aller Voraussicht nach auf überlastete Server zurückzuführen, weil Millionen an Spielern just in diesem Moment das gleiche Ziel haben: Alles Erdenkliche tun, um endlich Tamriel zu besuchen. Die arme F5 Taste lässt grüßen. Augenscheinlich schafft es Zenimax aber bereits, diese Probleme nach und nach zu beheben; mittlerweile sind die meisten Spieler auch schon in der Lage, sich online in die ersten Abenteuer zu stürzen.
Beim dritten Punkt wurde vom deutschen Community Manager im offiziellen Forum nun ebenfalls eine Lösung präsentiert, die wohl alle betroffenen Vorbesteller ruhig stimmen dürfte:
Jeder, der vorzeitigen Zugang zum Spiel hat, hat jetzt bis Sonntag, den 6. April Zeit, durch die Eingabe des Codes sein Konto auf live umzustellen. Die 30 freien Spieltage beginnen dann erst, wenn ihr das Konto umstellt und nicht schon am 4.4. Jeder, der das Spiel digital gekauft hat, erhält diese Zeit automatisch, da ihr ja keine Codes einzugeben braucht.
Wie verlief euer Start bisher? Alles im grünen Bereich oder eher so la la?
Im Elder Scrolls Online Store können ab sofort die ersten Gegenstände gekauft und Upgrades vollzogen werden. Zum einen bietet man den Besitzern der Standard-Version jetzt für 25€ die Möglichkeit, diese auf die “Kaiserliche Edition” hochzustufen (ehemals bekannt als Imperial Edition).
Das Palomino Pferd ist ab Stufe 10 einsetzbar, so schnell wie ein normaler Gaul und kostet 11,99€
Und zum anderen wäre da noch das sogenannte Palomino Pferd, für das man überschaubare 11,99€ hinblättern muss – einen faden Beigeschmack hinterlässt das Ganze in Anbetracht des Geschäftsmodells dennoch. Wenn man keine Imperial Edition besitzt, rennt man eine ganze Weile ohne Reittier durch die Gegend, was sich vor allem im PvP Gebiet Cyrodiil bemerkbar macht.
Infografik: 5 Millionen Spieler und so
Wenn es mal wieder länger dauert, schnapp’ dir ‘n Snickers oder ‘ne Infografik zu The Elder Scrolls Online. Diese wurde heute auf der offiziellen Seite veröffentlicht und zeigt mehr oder weniger beeindruckende Zahlen zur Beta und den Inhalten des MMORPGs. Seht selbst:
In der Nacht vom Donnerstag auf Freitag steht der offizielle Release des Fantasy-MMORPGs The Elder Scrolls Online an.
Wir haben für Euch schon mal intensiv in TESO hineingeschnuppert, liefern Euch erste Meinungen und Eindrücke aus dem Head-Start, der Vorbestellern offenstand, und stellen uns die Frage: Für wen ist The Elder Scrolls Online eigentlich das richtige MMO?
Von den Fans lange herbeigesehnt
Letzten Sonntag war es für die ganz Eiligen so weit. Etwa eine Stunde vor dem eigentlichen Termin hatte Zenimax ein Einsehen und öffnete die Pforten zum Onlineableger der beliebten The-Elder-Scrolls-Reihe, die Fans über Alters- und Ländergrenzen hinweg begeistert.
Spätestens seit Skyrim, dem Elder Scrolls der „Generation Now“, ist die Fantasy-Welt Tamriel im Fandom so bekannt wie Mittelerde, Azeroth oder Westeros.
Den Headstart konnte man sich so vorstellen, wie wenn die Türen eines Kaufhauses zum Winterschlussverkauf geöffnet werden und die Massen hineinströmen. Immerhin hatten viele der Zocker schon seit Jahren auf ein MMO gewartet, das in ihrer Lieblingswelt spielt. Zum Start verlief dann alles erstaunlich smooth. Es gab kaum Beschwerden mit Lags oder langen Warteschlangen. Lediglich einige verbuggte Quests störten den Ablauf. Doch die Macher hinter dem Spiel Zenimax sind bereits am Werk und haben den ersten Patch aufgespielt.
Was ist das Besondere an The Elder Scrolls Online?
Zum ersten ganz klar die Grafik. Wer den Comic-Stil von World of Warcraft gewöhnt ist, wird sich hier die Augen reiben. Besonders interessant ist es, dass die Landschaft Hügel und Täler, Seen und Berge kennt. Das hat im PvP auch taktische Konsequenzen.
Wenn man ein paar Flüchtende mit Kriegsgeschrei über einen Hügel jagt, in der festen Überzeugung, man müsse nur schneller als die Mitstreiter sein, um noch ein paar Todesstöße zu verteilen und Prestige abzustauben, kann man übel überrascht werden. Hinter dem Hügel könnten sich die Feinde wieder gesammelt haben. Und die finden einen einzelnen Helden, der seine Ausdauer eben im Vollsprint verballert hat, nicht sonderlich gefährlich, sondern eher appetitlich.
Also:Vorsicht beim Erklimmen eines Hügels.
Das Story-Telling als Kompromiss zwischen MMORPG und Singleplayer
Die Quests versprühen ein The-Elder-Scrolls-Gefühl. Wie in Guild Wars 2 haben die Entwickler einen interessanten Kompromiss gefunden. Das Questen liegt irgendwo zwischen einer Heldenreise wie in einem Single-Player-Spiel und der für das Genre üblichen Hetz von Quest-Hub zu Quest-Hub. Zwar eilt der Held in The Elder Scrolls Online auch von Gegend zu Gegend, er wird aber nicht künstlich dort hingeschickt, sondern kommt organisch dort an und schaut sich erst einmal um. Dann löst er die Probleme vor Ort, oft zwei oder mehr Quests, die eng ineinandergreifen. Und siehe da: Das Land um ihn herum verändert sich, eine Geschichte ist erzählt worden und er kann weiterziehen.
Das hört sich nun alles nicht sonderlich aufregend an, aber es spielt sich gut. Während WildStar keinen Hehl daraus macht, dass es klar im MMORPG-Genre verwurzelt ist, verbirgt The Elder Scrolls Online durchaus mit einigem Erfolg seine Zugeständnisse an ein etwas müdes MMORPG-Genre mit Kill-Quests und der gefürchteten Tretmühle.
Die Quests, die Quests, die lieben Quests
Für ein MMORPG natürlich auch wichtig: Die Quests. Wie sind sie geschrieben? Wie werden sie präsentiert? Wie werden sie erzählt? Und taugen sie was? Das ist erfahrungsgemäß Geschmackssache.
Es ist eine Form von High-Fantasy, aber eine mit Augenzwinkern. Es wird immer wieder einzelne Quests geben, die den Spieler voll reinsaugen und in die Fantasywelt entführen. Dafür muss er sich aber auf das Geschehen einlassen.
Zocker, die mit dem Fernseher im Hintergrund daddeln, während ihnen Freunde im Teamspeak die Ohren vollplärren, werden sich von den komplexen Stories überfordert fühlen. Sie werden sich fragen, wann die Geister aufhören, ihre Familiengeschichte zu erörtern und das Schnetzeln endlich weitergeht. Die Quests sind vollvertont und das von wirklich guten Sprechern. Einzig die Gesichter der Figuren, die dann sprechen, wirken oft starr und seltsam puppenhaft.
The Elder Scrolls Online ist ein Spiel für Leute, die eine gute Geschichte hören wollen und die dem Spiel dafür die nötige Aufmerksamkeit und Zeit schenken.
Zugegeben sind die Geschichten nicht alle auf wahnsinnig hohem Niveau. Immer wieder gibt es Standard-Plots um ein bisschen Verrat und ein bisschen Gier. Doch ab und an schleicht sich eine wahre Perle in den Erzähl-Mix und kann einen Spieler richtig packen.
Neue Wege braucht das Genre
The Elder Scrolls Online brilliert überraschenderweise in einigen Aspekten, die das MMORPG-Genre in den vergangenen Jahren aus dem Auge verloren hat und die sich in den Single-Player-RPGs prächtig weiterentwickelt haben, nämlich die Vielseitigkeit des Helden und das Crafting-System.
Das Crafting und die Wirtschaft
Die The-Elder-Scrolls-Reihe ist zusammen mit der The-Witcher-Saga für ein raffiniertes Crafting-System bekannt. TESO folgt diesem Beispiel: Da wird gehämmert, geschnitzt und gebraut. Es können dieselben Skillpunkte, die man in seine Waffenfertigkeit investiert, genutzt werden, um ein besseres Holz für den nächsten Bogen zu verwenden oder um eine Erzader leichter aufzuspüren. Magische Tränke müssen erst per Trial-and-Error-Prinzip entdeckt und Runenkombinationen ergründet werden. Und in der freien Wildnis harren geheime Werkstätten darauf, entdeckt und verwendet zu werden. Nur dort können Handwerksmeister Gegenstände mit einer bestimmten Fähigkeit versehen.
Im Vergleich zu den banalen Handwerkspflichtübungen, die ein World of Warcraft den Spielern abverlangt, ist das eine freudige Überraschung!
Auch das Wirtschaftssystem nimmt TESO wieder ernst, die Idee eines Megaservers ohne Auktionshaus wird Hobby-Kapitalisten, Monopolisten und Wannabe-Gordon-Geckos einige Freude machen.
Das Skillsystem und die Rassen
Auch bei der Progression der Spielfigur, also wie ein Held immer stärker wird, geht TESO interessante neue Wege. Die Währung hier heißt nicht etwa „Level“, sondern „Skillpunkte“. Die kann man sich auf verschiedene Arten erspielen. Eine Rangstufe im PvP, durch das Töten anderer Spieler erworben, gibt genauso einen Skillpunkt wie der Aufstieg um ein Level, der Abschluss einer Hauptquest oder das Finden von drei Himmelssplittern. Die sind im ganzen Gebiet verteilt und belohnen den Entdeckergeist.
Diese Skillpunkte können in unterschiedliche und für ein MMORPG ungewöhnliche Dinge investiert werden.Die Möglichkeiten, seinen Helden zu gestalten, sind endlos. Denn jede Figur kann jede beliebige Waffe und Rüstung tragen. Je nach Klasse gibt es drei verschiedene Skill-Linien, außerdem schalten bestimmte Erfolge Möglichkeiten frei, Punkte zu investieren. In typische PvP-Skills können Punkte wandern und die Handwerksfertigkeiten möchten auch noch gefüttert werden. Das ist wirklich eine tolle Geschichte.
Während es in anderen Spielen so etwas wie „einen Bogenschützen“ gibt, kann dieselbe Idee dieser Klasse in The Elder Scrolls Online auf zig Wegen erreicht werden. Ein fetter Drachenkrieger in schwerer Rüstung, der einen Bogen spannt? Kein Problem. Die Nachtklinge als Assassine mit einem Bogen im Anschlag? Gute Idee! Oder ein Magier, der den Gegner erst mit Pfeilen eindeckt, bevor er seine magische Show abzieht und sogar noch ein Pet auf den Gegner hetzt? Warum nicht!
Hier geht TESO zwar nicht als erstes MMORPG neue Wege, aber als eines der ersten „großen“ Titel.
Mein-MMO meint
Ob The Elder Scrolls Online sich langfristig mit den guten Ideen und Ansätzen auf dem Markt etablieren wird, ist nicht abzusehen. Wir denken aber, dass gerade die von vielen Fans belächelten „verwässerten Elder Scrolls-Elemente“ dem MMORPG-Genre erstaunlich gut tun.
Die aus Singleplayer-Spielen bekannte Vielfalt bei den Skills, das Augenmerk auf Crafting und Story-Telling, sowie der andere Grafikstil sind alles Pluspunkte, die dem Genre gut tun, das von einer endlosen Reihe World-of-Warcraft-Klonen zeitweise erschöpft und müde wirkt.
Ich hab nur mit dem Drei-Tage-Vorsprung angefangen und mir eine Khajiit Nachtklinge für das Aldmeri Dominion erstellt. Ja, Schuhmann steht auf Katzen. Mittlerweile ist sie Level 16 und auf einem gutem Weg vom Stubentiger zur gefürchteten Raubkatze.
Was mir in den 3 Tagen unangenehm aufgestoßen ist, ist tatsächlich der Vorbesteller-Bonus für die Imperial Edition. Im Vorfeld haben sich einige darüber aufgeregt und wurden dann etwas väterlich belächelt: Das sei ja alles nicht so schlimm. Man könne sich das später mit Geld leicht kaufen.
Das Tausendgulden-Ross-Problem
Ja, klar. In vier Wochen, wenn Geld keine Rolle mehr spielt. Für den Anfang fand ich höchst ärgerlich, dass fast jeder mit einem Ein-Gold-Gaul an mir vorbeiritt, während das billigste Pferd für mich knapp 18.000-Gold kosten sollte. Ein Betrag, der auch mit Level 16 in weiter Ferne liegt. Das fehlende Pferd wäre an sich kein Problem, lange Strecken portet man eben, doch gerade beim PvP habe ich das Mount vermisst.
Davon ab: Aus Prinzip bin ich einfach dagegen, dass man virtuelle Vorteile in einem Vollpreis-Titel auf diese Weise unters Volk bringt.
Klar, wenn man Zenimax was Gutes tun will, sagt man: Käufer der Imperial-Edition erhalten ein Pferd umsonst, können 5 Tage früher anfangen und erhalten noch einen saftigen EXP-Bonus.
Aber wenn man es aus der anderen Sicht sieht: Käufer des normalen Spiels dürfen erst fünf Tage später anfangen, bezahlen 18.000 Gold für ein Pferd, das grad mal ein Goldstück wert ist, und leveln auch noch langsamer als die „normalen Spieler“. Das einzige, was hier die Perspektive bestimmt, ist es, dass die Industrie von einem „Headstart“ spricht, während man genauso gut von einem „verspäteten Start“ für alle anderen sprechen könnte. Man wird wohl damit leben müssen, dass sich die Gaming-Industrie in diese Richtung entwickelt. Man muss es allerdings weder gutheißen, noch unterstützten.
Klare Stärken im PvP
Das PvP hat mir am besten gefallen. Ich habe einige Stunden damit verbracht, vornehmlich beim Questen um Cyrodil herum – mit dem zusätzlichen Nervenkitzel, von einem Gegner attackiert zu werden oder einen Feind kaltlächelnd ins Jenseits zu schicken, während der sich gerade durch intensives Kartenstudium als „Hm, bin mal googeln, wo die Quest hier weitergeht“-Typ outet!
Es sieht einfach unheimlich beeindruckend aus, wenn eine Mauer von Trebuchets zerschossen wird. Das Hin und Her zwischen Angriff und Rückzug, zwischen Triumph und Fiasko, lässt mich viel Gutes für diesen Aspekt des Spiels annehmen.
Das Questen mit meinem Khajiit hat mir gut gefallen, ich hatte mir das Gebiet vorher noch nicht angeschaut, sondern hab in der Beta ein wenig Ebenherzpakt gespielt – gut, auch bei den Aldmeri gab es einige Quests, die buggten und Probleme machten, aber es waren schöne Stunden, in denen ich immer wieder in die Geschichte abtauchen konnte.
Die letzte Katze auf Erden oder doch ein Rudeltier?
Nur ist das Phasing manchmal seltsam geregelt. In einem Moment hat man noch das Gefühl, die einzige Katze auf der Welt zu sein, die für Recht, Ordnung und gerechte Bierpreise streitet, im nächsten rennen vierzehn Typen an einem vorbei (die Hälfte davon natürlich auch Bogenschütze, weil die wohl in Skyrim toll waren), machen die Gegnerschaft dem Erdboden gleich und stehen dann auch alle vor dem Questgegenstand und drücken drauf – und sind schon wieder verschwunden.
Fazit: Ich würde nach den ersten drei Tagen eine vorsichtige Kaufempfehlung aussprechen. Man muss aber bereit sein, sich auf das Spiel einzulassen. Kein Fernseher, keine zu großen Vorurteile, einfach nur: Du, dein Held und das Spiel. Dann ist The Elder Scrolls Online sicher das Geld wert. Es ist auf jeden Fall genug Stoff für viele Stunden Spielspaß drin.
Für mich waren im Nachhinein die Anfangstage eines MMORPGs immer die ereignisreichsten. Es war die Zeit, mit der ich die meisten Erinnerungen verbinde. Das wollte ich mir diesmal bei TESO nicht nehmen lassen.
Zugegebenermaßen packte mich The Elder Scrolls Online nicht von der ersten Sekunde, sondern es benötigte ein paar Anläufe: Am ehesten zu beschreiben ist das mit der Liebe auf dem zweiten Blick.
Beim ersten Beta-Wochenende machte sich Ernüchterung breit, bei den nächsten Phasen allerdings, fing ich an, Gefallen zu finden – und jetzt beim Headstart – ist der Funken allmählich übergesprungen.
Ob diese Liebe ewig hält, steht gewiss in den Sternen. Aber das ist mir momentan auch egal, denn es kribbelt und die Gebiete sowie Abenteuer rund um Tamriel sorgen dafür, dass in meinem Gehirn noch genügend Glückshormone ausgeschüttet werden.
Eigentlich hat Schuhmann schon alles erzählt und in vielen Bereichen bin ich auf seiner Wellenlänge. Ein bisschen möchte ich dennoch zu meinen ersten Erfahrungen sagen. Katzen machen doch eh immer, was sie wollen. Auf geht’s mein Khajiit-Löwe, du hinterhältige Nachtklinge.
MMORPGler brauchte Umgewöhnungszeit
Mein größtes Problem war, dass ich vergeblich nach dem Spielfluss suchte, dem ich jahrelang in klassischen MMORPGs gefolgt bin.
Es ist einfach ungewohnt, weil das Spiel aus dem Hause Zenimax ein ganz anderes Tempo geht. Wer durch die Welt rushen möchte, merkt schnell, dass das Spiel dem nicht gerecht wird. Denn auf die schnelle Nummer Spaß haben, klappt hier nur bedingt. Es fängt beim PvE an und geht nahtlos ins PvP über, wo auch mal gut und gerne 30 Minuten lang recht wenig passiert (meine ersten Schritte in Cyrodiil). Ab und zu vermisse ich es, mal eben einem Schlachtfeld beizutreten und sich sofort ins Getümel zu stürzen. Dafür bietet Cyrodiil aber andere Stärken. Fulminante Burgeroberungen, unberechenbare Scharmützel und einen großen Hauch Drama, Baby. Schuhmann würde hier nun sagen: Das hat alles Sinn und Verstand.
Mittlerweile kann ich sagen: Man kann sich an fast alles gewöhnen und es fühlt sich sogar erfrischend neu an. Wenn nicht, dann ist es eben nicht dein Ding.
Stärken liegen in der Atmosphäre
Die Welt, und alles was dazu gehört, sieht klasse aus – es steckt wirklich viel Liebe zum Detail drin, was gleichermaßen für die Charaktere gilt. Auch die Immersion, also im dem Fall das intensive Abtauchen in eine virtuelle Welt, ist ein Trumpf von The Elder Scrolls Online. Selten habe ich so schöne Kulissen gesehen – und jetzt kommt es – in einem Setting, das mal nicht asiatisch ist. Glückwunsch Zenimax, ihr habt den verlorenen Pfadfinder in mir wieder zum Leben erweckt.
Mit dem Storytelling habe ich noch so meine Probleme, wobei die Geschichten mitunter schon sehr spannend sind und die Entscheidungen, die ich treffe, sogar Konsequenzen mit sich ziehen. Es ist für mich jedoch an manchen Stellen nicht ganz so leicht, allen Stories mit voller Aufmerksamkeit zu folgen. Ich ertappe mich gelegentlich in meinen Gedanken dabei, den kompletten Text einfach wegklicken zu wollen, um etwas schneller voranzuschreiten *auf die eigenen Finger hau*.
Rein vom erzählerischen Stil, sehe ich ehrlich gesagt Star Wars: The Old Republic vorne, gleichwohl es natürlich auch eine persönliche Präferenz ist. Bei TESO sind mir die Dialogsequenzen nämlich ein wenig zu starr und die Gespräche zu einseitig (es spricht nur der NPC). Star Wars hingegen, fühlt sich in diesen Momenten mehr wie ein Film an, es gibt einfach mehr Bewegung durch diverse Kameraeinstellungen und eine beidseitige Vertonung, weshalb die Szenen auch abwechlungsreicher wirken. Nichtsdestotrotz gehört TESO ohne Zweifel zu den Großen im Genre, wenn es ums Storytelling geht. Vor allem, wie sich die Umwelt an den Questfortschritt anpasst, ist sehr gut gelöst und vermittelt einem das Gefühl, mittendrin, statt nur dabei zu sein. Die Quests sind hierbei überdurchschnittlich variationsreich und auch bei der Inszenierung muss man im MMORPG Genre lange suchen, um Vergleichbares zu finden.
Ausblick
Wir werden noch einige Wochen brauchen, bis wir in einem Test unsere Erfahrungen umfassend mit euch teilen können. Bisher habe ich zum Beispiel noch keine instanzierten Gruppeninhalte im PvE getestet, hörte aber bereits von Freunden, dass die Dungeons unheimlich viel Spaß machen. Insbesondere im Vergleich zu GW2, tut es dem MMORPG gut, dass auf die Holy-Trinity gesetzt wurde, so heißt es. Auch die Bosse bieten interessante Mechaniken und fordern den Spieler im Kampf. In der offenen Welt wollte bei mir bis dato leider noch keine Gruppenstimmung aufkommen, was sicherlich den Single-Player-Aspekten “geschuldet” ist. Doch wie heißt es so schön: Was nicht ist, kann noch werden. Spaß macht es bisher allemal.
Ausgesprochen positiv ist zudem, dass Zenimax noch mal kräftig am Kampfsystem gearbeitet und eine Kollisionsabfrage eingeführt hat. Es ist schon ein riesengroßer Unterschied zur ersten Beta, dem sogenannten Luftkämpfen. Das war auch ein großes Manko, weshalb mein erstes Erlebnis mit ESO eher enttäuschend verlief.
Wie dem auch sei, wie sehen uns in Tamriel!
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Ohje, seid der neusten Ankündigung auf der offiziellen Webseite von World of Warcraft, schwappt eine Welle der Entrüstung durch die Spieler-Community und bricht über jenen zusammen, die zu folgender Entscheidung von Blizzard stehen:
Im Sinne des Fairplay werden […] kurz vor der Veröffentlichung der neuen Erweiterung, die aktuellen Herausforderungsdungeons nicht länger verfügbar sein.
Doch was wird nun aus den Erfolgen und den Belohnungen? Die Ausrüstung dürft ihr natürlich behalten und eure gesammelten Achievements werden in Heldentaten umgewandelt, mit denen ihr euch künftig rühmen könnt. Bei den Titeln wird wie folgt verfahren:
Der Titel “Der Unerschrockene, welchen ihr für alle Bronzemedaillen erhaltet, wird zu einem accountweiten Titel.
Schafft ihr es sogar, alle Silbermedaillen zu erreichen, können mit dem Pre-Patch für Warlords of Dreanor alle eure Charaktere auf dem Ahnenphoenix reiten.
Für die Helden unter euch, die sogar Gold holten, bleiben die Sets zum Transmogrifizieren jedoch klassenspezifisch!
Die Titel für eure Realm-Bestzeiten werden entfernt.
Natürlich werden auch in Warlords of Draenor wieder neue Herausforderungsdungeons auf euch warten, die euch wieder Geduld und Spucke abverlangen! Wann genau der Patch aufgespielt wird, der diese Änderungen mit sich bringt, steht bislang noch nicht fest. Da aber auch der Release der nächsten Erweiterung noch in weiter Ferne ist, habt ihr sicher noch genug Zeit, euch an den noch fehlenden Instanzen von Mists of Pandaria zu versuchen.
Was denkt ihr über diese Regelung?
[intense_testimonies]
[intense_testimony]
[intense_testimony_text]Was eigentlich eine logische Konsequenz aus dem Release von Warlords of Draenor ist, sorgt trotzdem für einen ordentlichen Trubel unter den Spielern. Aber mal ernsthaft – welche Kunst ist es denn noch auf Stufe 100, mit neuen super-duper Fähigkeiten, stärkerer Ausrüstung und veränderten Werten durch diese Instanzen zu laufen, auf der Jagd nach der schnellsten Zeit?[/intense_testimony_text]
[intense_testimony_author image=”https://images.mein-mmo.de/magazin/medien/2014/01/Logo-022.png”][/intense_testimony_author]
[/intense_testimony]
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Allerdings gab es eine ganze Reihe von Bugs und Exploits im Spiel, die so manchem den Spaß zu rauben drohten. Dagegen fährt Zenimax nun die härtesten Geschütze ins Feld, die einem Publisher zur Verfügung stehen: Nein, keine Ballisten und Trebuchets, sondern Patches und Hotfixes!
Die Gründe für den gestrigen Server-Down zur Primetime
Gestern um halb Sieben war das Geschrei in der Nation groß. Und da war es noch zwei Stunden hin, bis sich die Bayern in Manchester so schwer tun sollten: Die TESO-Server wurden plötzlich nach unten gefahren. Um 18:30! Mitten in der deutschen Prime-Time. Sofort wurden Beschwerden laut, man richte sich nur nach den Amis und wir deutschen Spielern schauten in die Röhre. Wartungsarbeiten zu solch einer Zeit? Undenkbar.
Doch hatte das kurze Server-Down gute Gründe. Einige Exploits in der PvP-Zone Cyrodiil sorgten für einen Vorsprung bei den ganz frühen Startern.
Im Moment sieht es so aus, als hätte Zenimax die Beschwerden deutscher Spieler bezüglich Primetime-Serverdown ernst genommen. Denn der nordamerikanische Server wird gerade gewartet, während der europäische noch oben ist. Wir vermuten, um den kümmern sie sich heute Nacht noch.
Wir vermuten: Um den kümmern sie sich heute Nacht.
Little Trouble in Big Cyrodiil
So war es Spielern gestern noch möglich und vereinzelt war das auch heute noch so, bestimmte Quests im PvP-Gebiet anzunehmen, sofort abzugeben, dafür eine beachtliche Menge an Prestige zu kassieren – und das nach Belieben zu wiederholen. So ein Verhalten ist als „Exploiten“ bekannt: Man missbraucht eine fehlerhafte Spielmechanik zum eigenen Vorteil.
Bei dem Serverdown gestern wurden wohl die schlimmsten Exploits gefixt. Einige Spieler hatten sich bis dahin aber schon gütlich daran getan und einen großen Prestige-Vorsprung herausgespielt.
Patch 1.01 steht an
Mit dem Patch 1.01, der nun ansteht, behebt Zenimax weitere Möglichkeiten, auf billige Weise an Prestige zu gelangen. So soll die Standard-Kill-Quest im PvP-Gebiet, bei der man 20 Feinde zu ihren Ahnen schickt, nur noch einmal am Tag abzugeben sein. Im Moment lässt sie sich beliebig oft wiederholen.
Außerdem rückt Zenimax mit Radiergummi und Bleistift an einige Quests heran, die im Moment noch haken und einige /reloaduis oder Neuanläufe erfordern. Auch wir haben gestern vergeblich im Dienste des Aldmeri Dominions darauf gewartet, dass die Priesterin endlich mal in die Pötte kommt und ihr Ritual beendet. So geht es Spielern in allen Fraktionen. Ob die Quest, die Ihr verflucht, dabei ist, könnt Ihr in den Patch-Notes sehen, die wir unten verlinken.
Allerdings: Noch kein Wort über das verbuggte Frosch-Rennen!
King Arthur – der angelnde Sachse auch in TESO gesichtet
Außerdem behebt der 1.01-Patch das gefürchtete Problem des ungewollten Absattelns vom Pferde. Und Spielern wird es möglich sein, schon beim ersten Charakter gleich die vollen Zoom-Möglichkeiten auszunutzen. Im Moment müssen Spieler die erste Figur blind erstellen und können erst den zweiten Helden genauer unter die Lupe benehmen.
Zenimax beweist außerdem, dass sie bereit sind, direkt an den Stellschrauben des Balancings zu drehen: Heiler erhalten im PvP nun eher Prestige, wenn einer ihrer Mitstreiter einen Gegner tötet. Das Heilen wird im PvP also attraktiver.
Und als letzte Nachricht vielleicht noch, obwohl es eher wie ein Aprilscherz klingt: Offenbar war es möglich, besonders starke Schwerter aus einem Teich zu angeln … vielleicht hat sich da ein Programmierer ja mal von der Arthus-Sage inspirieren lassen.
Excalibur mit Level10? Hätte Arthus nie tragen können. Viel zu lowlevel der Angelsache!
Neue Konsolen sind toll – mehr Leistung, neue Spiele, tolle Grafik! Der große Wermutstropfen sind jedoch die alten Spiele, die nicht mehr gespielt werden dürfen. Doch dieses Wochenende können endlich alle stolzen Besitzer einer Playstation 4 das Online-Rollenspiel Final Fantasy XIV: A Realm Reborn antesten. Damit am Freitag auch alles beim Zocken klappt, haben wir noch ein paar Tipps für euch:
Spielt Version 1.62 der PS4™-System-Software auf, ansonsten müsst ihr das spätestens bei Spielbeginn nachholen.
Solltet ihr FFXIV: ARR schon für den Computer oder die Playstation 3 besitzen, loggt euch in euer Sony Entertainment Network-Konto ein, ansonsten
Ladet aus dem PlayStation®Store die einfach Beta-Version herunter und installiert sie.
Die Besitzer der Windows-Version müssen nun ihr Square Enix-Konto mit dem Sony Entertainment Network-Konto verknüpfen, sofern ihr dies nicht schon bei der ersten Beta getan habt.
Solltet ihr FFXIV: ARR bislang auf der Playstation 3 gezockt haben, müsst ihr euch dem passenden Square Enix-Konto anmelden um auf alle eure Charaktere zugreifen zu können.
Nun könnt ihr das Spiel nach auf Herz und Nieten testen!
Solltet ihr mehrere Nutzer-Accounts besitzen – zum Beispiel für den Computer und die Playstation getrennt, müsst ihr natürlich aufpassen, dass ihr das richtige Square Enix-Konto mit eurem Sony Entertainment Network-Konto verknüpft – denn bisher könnt ihr diesen Vorgang nicht rückgängig machen!
Noch ein paar allgemeine Hinweise zum Schluss:
Es stehen euch am Wochenende alle gewohnten Welten zur Verfügung.
Ihr könnt auch auf einer der drei neuen Welten Mana, Aether oder Chaos spielen – dort aber keinen bestehenden Charakter hin transferieren!
Eure in der Beta erstellten Charaktere könnt ihr danach weiter nutzen.
Weitere Informationen zur PS4 Version findet ihr zudem in diesem Beitrag.
Also besorgt schon mal genug Energy-Drinks, Tiefkühlpizza und Chips und meldet euch für den folgenden Zeitraum ab:
Freitag, 04.04.2014 um 8:00 Uhr bis Montag, 07.04.2014 um 8:00 Uhr (GMT)
Wir wünschen euch viel Spaß am Wochenende und sind gespannt auf euer Feedback. Wie fühlt sich die PS4-Version an?
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Ich gebe es ja zu, ich bin ein Twinker. Nicht gleich am Anfang! Sobald ich in einem Spiel das Max-Level erreicht habe, schaue ich mich natürlich erstmal auf der Stufe um. Aber wenn dann ein bisschen Zeit verstrichen ist, mache ich mir doch einen Twink. Das war in Dark Age of Camelot schon so und in World of Warcraft nicht anders.
Mein Name ist Schuhmann und ich bin Twink-a-holiker
Am Anfang hab ich mir eingeredet, dies diene einem höheren Zweck. Im PvP-lastigen Dark Age of Camelot hatte ich meine eigene Gank-Squad und musste genau wissen, was die anderen Klassen überhaupt können, um sie mit Autorität nach jedem Wipe zusammenzufalten.
Wie sollte ich das rauskriegen, ohne andere Klassen auch wirklich zu spielen? Und war es nicht auch notwendig und folgerichtig, sich einmal in den beiden anderen Reichen umzuschauen, um zu kapieren, wie die Klassen der verhassten Feinde so funktionieren? Musste man nicht wie ein Fels leben, um zu verstehen, wie ein Fels denkt? (Ganz schön Zen, oder?)
In World of Warcraft hingegen hab ich getwinkt, um alle möglichen Handwerksberufe hoch zu pushen, damit ich mir zur Not alles hätte herstellen können, wenn die Zombieapokalypse jeden anderen Spieler auf der Welt gehascht hätte (hätte jeden Moment passieren können!).
Ich konnte mir die Zeit vertreiben und mir die exzellenten Startgebiete der verschiedenen Rassen ansehen, die mir sonst verwehrt geblieben wären.
Gut, auch da hab ich mir eingeredet, ich täte das für einen höheren Zweck. Ein Heiler-Twink musste her, wenn im Gilden-Raid mal wieder etwas schief gehen würde. Und als dann ständig etwas schief ging, wurde der Twink halt zum ungeliebten neuen Main-Char.
Bei The Elder Scrolls Online wird das alles nicht nötig sein. Mein Char kann auf der Maximalstufe 50 einfach in die Gebiete der anderen beiden Fraktionen stolzieren und dort in einer verschobenen Phase die Quests durchboxen – mit angepasstem Schwierigkeitsgrad natürlich. Abwechslung im Spielstil bietet mir ein einziger Charakter: Denn ich kann mit einem Char alle möglichen Kombinationen an Waffen und Rüstungen ausprobieren.
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Also wird es ein Charakter sein, den ich immer weiter ausbauen und verfeinern kann, statt einer ganzen Familie. Ich denke: Ich kann damit leben. Schon The Secret World hat mich mit einem ganz ähnlichen System darauf vorbereitet.
Für mich waren die Twinks oft nur ein Zeichen von steigender Langeweile. Die schönsten Erfahrungen verbinde ich in jedem MMORPG mit meinem Main-Charakter.
Jedes Mal, wenn ich mich mit einem Twink einlogge, komme ich sofort ins Grübeln. Was muss ich tun, um diesen Husarenritt überhaupt im Ansatz auszuhalten: Verabreiche ich mir intravenös Koffein oder lasse ich es gleich sein?
Statistiken lügen nicht
Ich habe in all den Jahren meiner MMORPG-Laufbahn noch nie, wirklich nicht, einen zweiten Charakter auf das Endlevel bringen können. Meistens sah es so aus, dass ich einen Main mein Eigen nennen konnte, sagen wir mal Level 60, und neben ihn hatte ich 2 Twinks mit unglaublich viel Mühe auf 12 und 17 hochgespielt. Stolz wie Oscar war ich da ja schon fast!
Eine Ausnahme stellt Runes of Magic da, aber das lasse ich mal nicht gelten, weil ich den Charakter zum großen Teil mit sogenannten Erfahrungssphären nach oben geschummelt habe. Das war dann aber auch kein Twink mehr, sondern wurde zu meinem Main, weil ich einfach mal was Neues ausprobieren wollte. Meine ganze Aufmerksamkeit galt fortan allerdings auch nur diesem Charakter.
Twinks hochspielen? Klar, nur meins ist es nicht…
Ich möchte hier niemandem zu nahe treten, absolut nicht. Es gibt natürlich viele Gründe, einen Twink zu erstellen und es existieren nicht gerade wenig Spieler, die Spaß daran haben, auch mal andere Rollen zu spielen oder andere Bereiche des MMORPGs kennenzulernen. Das ist schön!
In Star Wars: The Old Republic kam ich der Versuchung sogar sehr nahe. Aber die immer gleich aussehenden Planeten ein zweites Mal erleben und meinen Jedi Wächer in Stich lassen? Nein, das konnte irgendwann nicht mehr übers Herz bringen und verzichtete folglich auf eine multiple Persönlichkeit.
Ich schließe mich Schuhmann an. Bei mir ist der erste Twink häufig ein Zeichen dafür, dass das Spiel mich langweilt. Denn eigentlich ziehe ich es vor, nur einen Charakter zu spielen, mich mit diesen vollends zu identifizieren und nach und nach zu perfektionieren, so weit es mir eben möglich ist.
Ein Charakter, aber bitte mit Abwechslung
TESO wirbt mit einer tiefen Charakterentwicklung.
Aus diesem Grund finde ich Klassensysteme toll, die mir viele Möglichkeiten bieten, einen Charakter in mehrere Richtungen spezialisieren zu können. Gute Beispiele hierfür sind Rift, Final Fantasy XIV: ARR und hoffentlich auch The Elder Scrolls Online.
Schlimm finde ich hingegen das Klassensystem von Tera, um mal ein negatives Beispiel zu nennen. Seit 2 Jahren spielt sich mein verdammter Castanic Zerstörer gleich. Ich kann mit ihm weder eine andere Rolle einnehmen noch auf einen anderen Kampfstil wechseln. Buh, wenn nicht nur das Kampfsystem so geil wäre! Eine tiefgründige Charakterentwicklung muss schon sein!
Der Idealfall…
Summa summarum finde ich es also am besten, wenn ich mit einem Charakter in der Lage bin, mehrere taktische Rollen auszuüben. Heute Tank und morgen DD? Warum nicht! Dafür farme ich auch gerne die jeweiligen Rüstungen, womit ich über eine längere Zeit beschäftigt bin und mir Ziele setzen kann. Und wenn man mir in Aussicht stellt, vielleicht auch mal andere “Skillbäume” in Betracht zu ziehen, die eine komplett andere Spielweise ermöglichen, dann werde ich umso glücklicher.
The Elder Scrolls Online kommt dem sehr nahe, zumindest sieht es danach aus.
[/vc_column_text][/vc_tab][/vc_tabs][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text] Wie seht Ihr das? Seid Ihr Twinker oder steht Ihr darauf, einen Haupthelden immer weiter zu verbessern? Freut Ihr Euch, mit einem Helden alle drei Reiche in The Elder Scrolls Online zu bereisen? Oder hättet Ihr am Ende der Reise angekommen, lieber eine neue Spielfigur begonnen?
Erzählt uns von Euren liebsten Twinks und den verhassten!
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Hattet ihr in den letzten Tagen auch ständig Lags und Disconnects in den MMOs World of Warcraft, Diablo, Hearthstone und StarCraft 2? Der Battle.net Launcher funktioniert teilweise gar nicht mehr und meldet nur Probleme bei der Verbindung oder versucht den letzten Patch immer wieder runterzuladen.
Keine Sorge, es liegt nicht an eurem Rechner, auch wenn das Pop-up mit dem langen Fehlercode euch das vielleicht unterjubeln möchte: DDoS-Angriffe auf die europäischen Onlinedienste sind diesmal Ursache für die nervigen Probleme.
Über das Wochenende waren […] Spieler teilweise von hohen Latenzen sowie Verbindungsabbrüchen betroffen, welche das Resultat einer Serie von DDoS-Attacken auf verschiedene europäische Server darstelle. Obwohl unsere Infrastruktur nicht direkt betroffen war, haben einige von euch diese Probleme durch die wellenartige Auswirkung dennoch wahrgenommen.
Dabei sind nicht eure Rechner oder Blizzards Datenbanken betroffen, sondern die Rechenzentren, welche die Daten weiterleiten. An die Server dieser Online-Dienste werden eine massive Flut von Anfragen gestellt, um die Systeme zu überlasten. Während ihr einloggt, werden z.B. noch Millionen weiterer Login-Anfragen gestellt, welche die Server Rechenzentren lahm legen. Solange diese Knotenpunkte im Netz unter Beschuss stehen, kommt es zu Problemen – nicht nur nur bei Blizzard. Auch der Online-Spiele-Dienst Steam kämpfte in der letzten Zeit mit Verbindungsproblemen. Ob es sich dabei um dieselbe Ursache handelt, ist noch unklar. Ebenso, um welche Onlinedienste es genau geht.
Klar ist aber: Gestern Abend gab es ein Update des Community Managers Rynundu, dass wieder Attacken laufen – also werden die Probleme in WoW wohl noch etwas anhalten.
Musste euer Raid auch schon deshalb ausfallen oder habt ihr entnervt ausgeloggt?
Im zweiten Teil der Kolumne “Nerdhobbies” möchte ich euch mit meinem ganz persönlichen Liebling konfrontieren: japanischen Zeichentrickserien oder auch kurz: Anime!
Ähnlich, wie vor einigen Jahren noch beim Thema Gaming, werden Animefans auch heute noch mit vielen Vorurteilen konfrontiert. Das beginnt bei recht harmlosen Dingen, wie etwa “Anime sind doch nur etwas für Kinder, immerhin sind es ja Zeichentrickserien” und steigert sich bis hin zu absurden, verletzenden und sehr unbedachten Aussagen, dass es sich bei Anime flächendeckend um “virtuelle Kinderpornographie” handelt.
Cortyn: Willkommen bei meiner Kolumne!
Keiner dieser Leute hat sich länger als zwei Minuten mit einer solchen Serie beschäftigt oder auch nur einmal dazu herabgelassen, eine ganze Folge anzusehen, um vielleicht nachvollziehen zu können, was das Interesse so vieler Leute ausmacht.
Aber wie sagt man auf dem Lande? “Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht.”
Natürlich gibt es auch bei Anime grundlegende Unterschiede, was Zielgruppe, Ernsthaftigkeit und Qualität angeht, wie bei jeder anderen Fernsehserie auch. Als Kind war ich schon von Serien wie “Pokémon” oder “Sailor Moon” begeistert (trotz der Tatsache, dass RTL2 sogar den Handlungsverlauf zurechtgeschnitten hat und in der deutschen Fassung ganze Handlungsbögen fehlen).
Heute würden mich diese beiden Serien nicht mehr an den Bildschirm fesseln, trotzdem halte ich auch jetzt noch an Anime fest und verbringe jede Woche viele Stunden damit. Ich möchte euch eine Handvoll Serien kurz und knapp vorstellen, deren Betrachtung sich lohnt.
Wählt einfach eine davon aus, und gebt ihr 2-3 Folgen, um Euch zu begeistern und ihr werdet erkennen, dass sich eine spannende, komplexe Handlung auch gezeichnet wunderbar umsetzen lässt und an einigen Stellen sogar ihre “Real-Vorbilder” eiskalt in den Schatten stellt.
Bedenkt bitte, dass die kurze Zusammenfassung nur den Handlungsbeginn und das Einstiegsszenario kurz umreißt – jede der genannten Serien steht ganz oben auf meiner Favoritenliste.
Sword Art Online
Genre: Action, Comedy, Drama
In der Zukunft ist es möglich, mithilfe eines Hightech-Helmes, vollkommen in Computerspiele einzutauchen, um so ein noch intensiveres Spielgefühl zu haben. Der Jugendliche “Kirito” gehört zu den Ersten, die sich auf diese Weise in das MMO “Sword Art Online” einloggen können und genießt seinen ersten Tag in dieser Welt – bis die “Log-out”-Funktion verschwindet.
Fortan ist Kirito mit vielen anderen Spielern in der virtuellen Umgebung gefangen und der einzige Weg in die Freiheit ist laut dem Spieleentwickler das Besiegen des finalen Raidbosses. Aber die Sache hat noch einen Haken: Stirbt ein Spieler in der Spielwelt, so verliert er auch in der Realität sein Leben.
Death Note
Genre: Mystery-Thriller
Yagami Light ist ein Elite-Schüler und kurz davor, sein Studium zu beginnen, verabscheut Gewalt und Straftaten, hat sich aber damit abgefunden, an der verdorbenen Welt nichts ändern zu können … bis ihm eines Tages ein Buch in die Hände fällt. Laut der Anleitung stirbt jeder Mensch, dessen Name auf diesen Seiten niedergeschrieben wird. Was zuerst wie ein schlechter Scherz klingt, entpuppt sich schnell als Wahrheit und Yagami beginnt, systematisch alle Verbrecher in dieses “Death Note” einzutragen.
Es dauert nicht lange, bis die Polizei auf diesen Massenmord aufmerksam wird und damit beginnt, dagegen zu ermitteln. Nun beginnt ein spannendes Spiel voller Intrigen, auf der einen Seite Yagami Light, der sich zum “Gott seiner neuen Welt” erheben will, indem er selbst “Gerechtigkeit” wird, auf der anderen Seite die Polizei und einige Top-Ermittler, die hinter die Art des Mordens kommen und den Täter fassen wollen.
Attack on titan (“Shingeki no Kyojin”)
Genre: Action, Fantasy
Schon seit langer Zeit leben die Menschen in einer letzten, großen Festung, welche sie durch hohe Mauern vom Rest der Welt abschirmt. Hinter der Mauer streifen riesige Humanoide, die sogenannten “Titanen” umher, vor denen sich die Menschheit versteckt hat. Seit fast 100 Jahren hat niemand der Bewohner mehr einen solchen Titanen gesehen, als der trügerische Frieden (wer hätte damit gerechnet!) urplötzlich gebrochen wird und ein besonders großer Titan über die Mauer blickt.
Eren und seine Schwester Mikasa müssen hilflos mit ansehen, wie ein Großteil ihrer Heimatstadt von den Titanen vernichtet wird. Nachdem der Schock abgeklungen ist, entscheidet sich Eren dazu, dem “Aufklärungstrupp” beizutreten, der einzigen militärischen Einheit, die sich aus den Mauern der Stadt rauswagt, um den Kampf zu den Titanen zu tragen.
G.T.O. – Great Teacher Onizuka
Genre: Comedy
Der 22-jährige Onizuka hat es sich zum Ziel gesetzt, Lehrer zu werden. Was ihn dazu veranlasst? Die hübschen Schülerinnen der Oberschule! Denn was könnte für einen Mann schöner sein, als sich ständig mit hübschen Frauen zu umgeben? Natürlich geht sein Plan nicht ganz auf und er bekommt die schrecklichste Klasse zugewiesen, die es gibt: Die Schüler wissen genau, was für Rechte sie haben und wie sie ihre Lehrer in Bedrängnis bringen können, ohne selber Schaden davon zu tragen.
Damit beginnt Onizukas Kampf um Anerkennung und die Aufmerksamkeit der Damenwelt, bei welchem so manche Motorradgang verprügelt und so manches Gesetz der Physik gebrochen wird.
The Devil is a part-timer! (“Hataraku Maou-sama!”)
Genre: Comedy
Wie in einer epischen Saga stürmen die Helden den Palast des Dämonenlords und besiegen ihn, sodass für den gefallenen Fürsten der Finsternis keine andere Wahl mehr bleibt, als in eine andere Welt zu fliehen – blöd nur, dass das ausgerechnet das heutige Japan ist. Noch blöder ist die Tatsache, dass der dunkle Lord bei der Reise seine ganzen magischen Kräfte eingebüßt hat und nun als normaler Mensch über die Runden kommen muss.
Das beginnt schon bei der zu zahlenden Miete, die den ehemaligen Herrscher dazu zwingt, bei “McRonalds” als Burgerbrater anzufangen. Die ganze Angelegenheit wird nicht leichter, als auch noch einer der Helden ebenfalls in diese Welt reist, um dem Dämonenherrn endgültig die Lebenslichter auszupusten …
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Streaming-Seiten gibt es viele im Netz und bei nicht-lizenzierten Animes stört sich niemand daran, wenn sie mit deutschen oder englischen Untertiteln betrachtet werden.
Ich persönlich schaue mir immer Anime mit japanischem Originalton und englischen Untertiteln an, denn eine deutsche Synchronisation gefällt mir oft nicht (und man lernt ganz nebenbei gleich 2 Sprachen ein klein wenig), lohnt aber nur, wenn man ausreichend Englisch versteht. Sowohl deutsche als auch englische Untertitel findet ihr zum Beispiel auf dieser Seite: proxer.me
Generell würde ich euch aber bitten, wenn euch ein Anime gefallen hat, diesen nach einem Verkaufsstart in Deutschland auch zu erwerben (wie z.B. Sword Art Online bei Amazon), denn sonst schneiden Animeliebhaber sich in das eigene Fleisch und der Markt dafür bricht hierzulande komplett ein.
Ansonsten: Viel Spaß mit “Sword Art Online” und all meinen anderen Lieblingen, bis zum nächsten Mal und hinterlasst mir ruhig eure Meinung (das ist im Übrigen keine Bitte, sondern Pflicht)!
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Beide Spieler sind offenbar Franzosen und gehören Gilden an, die sie bei ihrem Plan kräftig unterstützt haben.
Französischer Spieler nach 17 Stunden Dauerzocken auf Level 50
Während Ihr wahrscheinlich selig in Euren Betten lagt oder Euch mühsam von Level 13 auf Level 14 gequestet habt, hat es in Frankreich gleich zweimal gescheppert
Der Charakter Jake Shelton, ein Zauberer mit beeindruckend buschigem Schnäuzer, hat nach Angaben seiner Gilde War Legend um halb Sechs die Stufe 50 erreicht. Jetzt warten noch die Aufgaben der anderen beiden Fraktionen auf ihn. Der Spieler kam auf eine /played von etwas mehr als 17 Stunden und 34 Minuten. Er hat also – wen wundert’s? – durchgezockt. Ob er wirklich der erste Fünfziger war oder ob ihm noch wer zuvorkam, wird sich sicher in den nächsten Tagen herausstellen.
Über die genauen Methoden herrscht bis jetzt noch Stillschweigen. Die Nachricht der Gilde lässt darauf schließen, dass er einen Rushpartner an seiner Seite hatte und von der ganzen Gilde dabei unterstützt wurde, als erster die 50er-Mauer zu durchbrechen.
Im Forum Reddit munkelt man von düsteren Machenschaften, die aus zahlreichen anderen MMORPGs bekannt sind, und die etwas mit Grinding, AoE-Attacken, Tagging und ähnlichem Teufelszeug zu tun haben. Böse Zungen behaupten außerdem, es seien großen Mengen Kaffee und Croissants im Spiel gewesen!
Erfahrenes PvP-Bündnis stürmt die Festungen
Ungefähr zur gleichen Zeit, als Jake so auf die 35 zuging, hat das Gildenbündnis Vae Soli den wahrscheinlich ersten Kaiser auf dem EU-Megaserver gestellt. Die Gilde hat sich offenbar vorher abgesprochen, möglichst schnell auf Level 10 zu gelangen, um dann gemeinsam die Mission „Neue Königinnen braucht das Land“ anzugehen. Wie die französische Webseite einer beteiligten Gilde berichtete, begann die Allianz Vae Soli schon in den frühen Abendstunden mit dem Angriff auf die Festungen der Gegner, die wahrscheinlich zu dem Zeitpunkt noch versuchten, ihre Mounts zu beschwören. (Fun Fact: Nach einem /stuck geht das wieder).
Rasch wurden erste Erfolge erzielt und schon bald war die Kaiserstadt in den Händen des Dolchsturz-Bundes. Zur Kaiserin wurde der Charakter mit der höchsten Punktzahl gekrönt. Die Ehre kam „Tiu“ zu. Das Ganze geschah in der Kampagne „Vifespoir“ – ist also für jeden außerhalb dieser Kampagne nicht bindend. Daher gibt es noch reichlich Gelegenheit, in parallelen Welten die Kaiserwürde anzustreben.
Beim Gildenbündnis Vae Soli handelt es sich übrigens um insgesamt 10 Gilden, die bereits in anderen Spielen PvP-Erfahrung gesammelt haben.
Diese Franzosen lieben es, wenn ein Plan funktioniert
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[intense_testimony_text]Mein-mmo.de meint: Wow, das ging schnell. Gut, die PvP-Krönung war zu erwarten, immerhin werden die Spieler auf Stufe 50 gestuft, wenn sie das PvP-Gebiet betreten. Das Vorgehen der französischen Gilde war höchstwahrscheinlich von langer Hand vorbereitet. Sicher haben andere Allianzen aus Spielern in parallelen Taschen des TESO-Universums Ähnliches erreicht. In den nächsten Wochen und Monaten wird die Königswürde gegen echte Spieler erkämpft und verteidigt werden müssen.
Wer letztlich der erste 50er oder die erste Königin war, wird sich erst ausweisen, wenn die Meldungen später eintrudeln.
Über die Methoden des Zauberers, der zuerst auf 50 kam, wird zu reden sein. So ein Hardcore-Powerleveling ist für die meisten von uns weder wünschens-, noch erstrebenswert, aber für die Beteiligten war es sicher ein Adrenalinrausch. Mal sehen, wann die ersten Veteranenlevel fallen.
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Wie seht Ihr das? Beeindruckende Leistung oder irgendwie bescheuert? Wie lange habt Ihr mal am Stück gezockt und auf welchen Erfolg wart Ihr ingame bisher stolz?
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WildStar ist ein neues Massivly Multiplayer Online Game von Entwickler Carbine Studios und wird am 3. Juni 2014 erscheinen. Die 2 Fraktionen, Dominion und Exile, kämpfen hier um den Planeten Nexus, der von der mächtigen Rasse der Eldan verlassen wurde und nun viele Technologien und Ressourcen bereithält.
In diesem Video zeigt Darion den Anfang auf dem Planeten Nexus und geht auf die grundlegenden Mechaniken des Spiels ein. Dabei dürfen Dinge, wie das Kampfsystem, die Quests und das Interface natürlich nicht fehlen, aber auch die generelle Inszenierung des MMOs wird betrachetet.
Ob Darion auch so von WildStar überzeugt ist wie die mein-mmo.de Redaktion? Schuhmann, Cortyn und Dawid, die schon seit Monaten in der Beta ihren Spaß haben, hatten sich bisher sehr positiv zum MMORPG geäußert.
Schon unsere anderen Beiträge zu WildStar gelesen?
Aufgepasst Panzerfahrer! Noch bis morgen, den 1. April um 7:00 Uhr, könnt ihr eure leeren Konten in World of Tanks füllen und beim Kauf von Premium-Fahrzeugen ordentlich sparen. Falls ihr schon immer mal stolze Besitzer eines SU-122-44, AT 15A oder TOG II sein wolltet, ist eure Chance jetzt gekommen. Ganze 30% Rabatt bekommt ihr auf diese Panzer! Generell lohnt sich ein Blick in den Premium-Laden zur Zeit, denn es gibt einige spezielle Pakete zu niedrigen Preisen. Auf Verbrauchsmaterialien und die Besatzungsumschulung gibt es sogar 50% Rabatt!
Gehört ihr zu den Sparfüchsen oder seid chronisch pleite? Dann gebt kein Geld aus, sondern bessert euer WoT-Kontomit Aufträgen und Boni auf. Neben doppelter Mannschaftserfahrung, gibt es zur Zeit auch 50% mehr Credits beim Einsatz von schweren Panzern und Jagdpanzern der Stufen II bis V. Für Matches mit den Panzern der Stufen VI bis VII gibt es immerhin noch 20%.
Natürlich gibt es auch Sondermissionen, bei denen ihr ordentlich abstauben könnt! Dazu solltet ihr heute eure Stahlgiganten der Stufe IV oder höher rausholen und aufpolieren, denn ihre Arbeit ist gefragt!
Wie wäre es zum Beispiel mit 50.000 Credits für Aufträge, die ihr so oft wiederholen könnt, wie ihr wollt? Entweder ihr
Verursacht mit einem Jagdpanzer in Zufallsgefechten 35.000 Schadenspunkte oder
Fügt mit einem schweren Panzer euren Gegnern 30.000 Schaden zu!
Das wird leicht, oder? 😉
Nur je drei mal je Konto könnt ihr 5 große Ersatzteilkisten absahnen, in dem ihr ebenfalls in einem Zufalls- oder Teamgefecht mit einem Panzer der Stufe IV oder höher entweder 15 Jagdpanzer oder 15 schwere Panzer zerstört! Na nichts leichter als das, oder?