Guild Wars 2 – Großes Spezial zum April-Update

Alles Guild Wars 2 Fans sollten sich den 15. April 2014 rot im Kalender anstreichen, denn das kommende Update bringt wahrlich eine Flut an Neuerungen! So viele, dass wir euch die ganzen News der letzten Tage in geballter Form aufbereitet haben! Im Fokus der Änderungen stand das Spielsystem an sich, daher wird es neue Features wie Eigenschaften und Änderungen an zahlreichen bestehenden Funktionen geben.

Das überarbeitete Eigenschaften-System

gw_eigenschaften

Ich höre jetzt schon eure Aufschreie – die einen werden die Entwickler verteufeln und behaupten, damit ist der Untergang von Guild Wars 2 (wie einst von World of Warcraft) besiegelt, die anderen werden sich einfach freuen: Ihr müsst nicht mehr zum Klassentrainer und Ausbildungshandbücher kaufen, um die Ränge Experte, Meister und Großmeister zu erlangen! Für neue Charaktere wurde die Freischaltung der verschiedenen Eigenschaftsränge beschleunigt, damit ihr euren Charakter schneller individualisieren könnt – ab Stufe 30 wurde das Ganze verlangsamt, um mehr Zeit zu geben in das System zu finden. Zusammengefasst verhält sich die automatische Freischaltung der Ränge künftig wie folgt:

  • Stufe 30: Experte
  • Stufe 60: Meister
  • Stufe 80: Großmeister

Auch die Eigenschaftspunkte sind in das Visier der Entwickler gerutscht! Bislang konntet ihr 70 Eigenschaftspunkte vergeben, wovon jedes Mal fünf in eine Eigenschaftsreihe investiert wurden. Das Ganze wurde insofern komprimiert, dass ihr nun nur noch 14 Eigenschaftspunkte zur Verfügung habt, dafür aber nicht mehr fünf Punkte einsetzen müsst, um ein Attribut zu erhöhen. Für eine vollständige Eigenschaftslinie werden nur noch sechs Punkte benötigt. Ab Stufe 30 könnt ihr dann alle sechs Level einen Eigenschaftspunkt verdienen, ab Stufe 67 bekommt ihr dafür gleich 2 auf einmal. Dafür bekommt ihr auch direkt 50 des entsprechenden Wertes beim Ausgeben eines Punktes in einer Eigenschaftslinie.

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[intense_testimony_text]Es wird sicher spannend, wie sich das neue System anfühlt. Parallelen kann man dabei zu World of Warcraft ziehen, wo das System ähnlich komprimiert wurde. Viele der Spieler vermissen noch heute das Gefühl, mit jedem Level-Up einen Punkt vergeben zu können – Es war für sie irgendwie ein kleiner Zwischenerfolg auf der langen Reise zur Maximalstufe.[/intense_testimony_text]
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Das Zurücksetzen von gewählten Eigenschaften wird ebenfalls vereinfacht. Künftig werdet ihr wann immer es nötig ist, eure Eigenschaften ändern können – außer im Kampf natürlich.
Noch besser: Ihr könnt auch einzelne Eigenschaftspunkte verlernen, ohne eure ganze Auswahl neu treffen zu müssen!
Und noch viiiel besser: Es wird völlig kostenlos sein!

Doch Achtung: Alle neu erstellen Charaktere werden die Haupt-Eigenschaften nach dem Release des Feature Packs erst freispielen müssen. Dafür benötigt ihr die neuen Eigenschaftsanleitungen, welche ihr durch das Abschließen von  Verliesen, Mini-Verliesen, WvW, Teile eurer persönlichen Charaktergeschichte, spezifischen Bossen und die Entdeckung bestimmter Gebiete auf der Weltkarte erhaltet. Das ist euch zu viel Arbeit? Geht zum Klassenlehrer und kauft sie, sofern ihr über das nötige Kleingeld verfügt! 😉 Die Eigenschaften eurer alten Charaktere bleiben natürlich erhalten.

Omg! 40 neue Großmeister-Eigenschaften!

Natürlich nicht für jede Klasse – aber insgesamt! In jeder Eigenschaftsreihe findet ihr spezielle Großmeister-Fähigkeiten, mit denen euch völlig neue Möglichkeiten eröffnet werden. Ein Beispiel für den Jäger:

Waldläufer: Seine Pfeile sind schnell und tödlich, aber in manchen Szenarien sind sie nicht so schnell, wie sie sein müssen und die Gegner können ihnen einfach ausweichen. Mit dieser Eigenschaft für Schießkunst fliegen die Pfeile des Langbogens mit der doppelten Geschwindigkeit und erlauben somit besonders hohe Genauigkeit auf weite Distanz.

oder den Wächter:

Die derzeitigen Eigenschaften in der Ehren-Linie des Wächters haben vielfältige Unterstützungseigenschaften, die vor allem den Verbündeten nützen, aber wenig individuellen Nutzen für den Wächter selbst haben. Mit diesem Update erhalten Wächter die Möglichkeit, Macht des Willens freizuschalten. Dies ist eine Eigenschaft, die dreihundert zusätzliche Vitalität gewährt, wenn sie ausgewählt ist (was durch diese Eigenschaft alleine bei Stufe 80 dreitausend Lebenspunkte ergibt). Das Ergebnis ist ein Wächter, der sehr viel widerstandsfähiger ist, wenn er mit Zuständen oder physischen Attacken konfrontiert wird.

Klingt auf jeden Fall erstmal sehr sehr spannend, oder?

Mehr Balancing soll es sein!

gw_ingenieur

Bei soviel neuer Macht ist es wichtig, das Balancing der Klassen im Blick zu haben – sonst wird aus der ganzen Lust schnell Frust. Ein wichtiger Aspekt war daher die Umgestaltung der Runen-Sets. Viele von euch werden bislang Runen verschiedener Sets kombinieren, um den größtmöglichen Nutzen für euren Charakter zu haben. Doch künftig soll es sich auch lohnen, die Runen eines ganzen Sets einzusetzen, wofür die Boni der bisherigen Sets komplett überarbeitet wurden.

Dafür wurde auch die Funktionalität einzelner Runen geändert. Einige wurden stärker gemacht, um besser für bestimmte Rollen im Kampf zu sein. Ebenso wird die Proc-Chance ordentlich angehoben! Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Sechs-Runen-Bonus auslöst, lag bislang bei 5%.

Nach dem Update liegt die Proc-Chance bei 50%! 

Es wird daher zwar keine Unterscheidung mehr von PVP- und PVE-Runen nötig sein, doch beachtet bitte, dass sich eure Rune im PVP bald auf eurer ganzes Rüstungs-Set auswirkt! Ihr werdet in Zukunft nur noch einen Slot für eine PVP-Rune haben und diese wird die Funktionsweise eines sechsteiligen überlegenen Runen-Set haben!

gw_mesmer

Es kommt noch besser: Sigille teilen sich nur noch eine Abklingzeit, wenn sie demselben Typ angehören. UND: Zweihändig geführte Waffen haben nun Platz für mehrere Sigille, aber der Stapeleffekt verschwindet, wenn die zugehörige Waffe abgelegt wird. Sie erzeugen jetzt in allen Spielmodi fünf Stapel für den Sieg über einen Spieler, weiterhin aber nur einen Stapel für einen besiegten NSC.

Es gab bei der alten Funktionsweise der Sigille ein großes Problem: Klassen und Builds, die nicht auf kritische Treffer ausgelegt waren, hatten weniger Chancen auf die begehrten Effekte. Daher wurden die Sigille des Eises, der Reinheit, der Gebrechlichkeit und des Wassers nun auch so konzipiert, dass sie den erwarteten Bonus nicht erst durch einen kritischen Treffer geben, sondern beim Treffen des Gegners!

Doch welches Ziel verfolgen die Entwickler mit den ganzen Änderungen?

  • Elementarmagier sollen mehr Überlebens- und Unterstützungsfertigkeiten bekommen.
  • Ingenieure werden vielfältiger und können ihre Gruppe unterstützen.
  • Krieger werden sich zwar weniger selbst heilen können, dafür aber im PVP insgesamt stärker.
  • Die Wächter unter euch werden nicht mit großartigen Änderungen rechnen müssen. Ihre Vorteile werden eher ausgebaut.
  • Nekromanten werden künftig mehr aushalten in Kämpfen.
  • Die Tiere der Waldläufer werden schneller gehorchen.
  • Schurken werden zwar mit einem leichten Nerf der Dauer von Würgegas leben müssen, bekommen dafür aber Selbstheilung durch belebende Präzision.
  • Die Mesmer werden wohl am meisten von den Änderungen an Sigille profitieren und erhalten noch ein Überlebensmöglichkeiten oben drauf.

Lasst uns wild werden!

gw_wildheit

Mit der Veröffentlichung des Feature-Pack im April wird ein neues Attribut eingeführt: Wildheit! Was macht man, wenn man wirklich wild wird? Genau, mehr kritischen Schaden! Durch Ausrüstung, Eigenschaften oder Verstärkungen könnt ihr den neuen Wert sammeln. Sollte euch das Equip vorher kritischen Schaden gewährt haben, findet ihr dort nun die Wildheit.

Doch die Entwickler wollen gerade verhindern, dass nun alle, die vorher auf kritischen Schaden gingen, einfach auf Wildheit umschwenken. Daher wurde der ausgeteilte Schaden von sogenannten Berserker-Builds um 10% reduziert und es gilt auf Stufe 80:

15 Wildheit = 1% kritischer Schaden!

Nun fragt ihr euch sicher schon, was mit der Himmlischen Ausrüstung geschieht, die ja deutlich von kritischen Schaden profitierte: Sie bekommt einen Bonus von 6% auf alle Werte! Das Entwicklerteam erhofft sich damit eine ausgewogene Attributsverteilung für PVP und PVE-Ausrüstung.

Und was tragt ihr morgen?!

Kommen wir nun zu etwas weniger komplizierten: Dem neuen accountweiten Garderobe-System. Die Herzen der weiblichen Spieler unter euch werden nun sicher höher schlagen… Und wir können schon mal sagen: Ja es wird toll!

gw_garderobe

Endlich wird es einfacher die gesammelte Ausrüstung und Waffen zu verwalten – und das vor allem für alle Charaktere auf eurem Account! In der neuen Garderobe werdet ihr eine Übersicht aller Gegenstände finden, die ihr gesammelt habt. Nun könnt ihr nach Herzenslust alles anziehen, was ihr wollt. Verkauft oder zerstört ihr einen Gegenstand ist dieser natürlich weg. Aber der Skin bzw. das Aussehen bleibt in eurer Garderobe gespeichert und kann immer wieder genutzt werden.

Genauso verhält es sich mit dem Farbsystem! Künftig ist es völlig egal, mit welchem Charakter ihr die Farben sammelt – ihr werdet von jedem Charakter aus darauf zugreifen können. Habt ihr das Glück eine Farbe bereits mit mehreren Charakteren gesammelt zu haben, erhaltet ihr sogar eine Unidentifizierte gratis! Neu ist auch, dass euch beim Mouseover schon angezeigt wird, wie die Farbe auf dem aktuellen Gegenstand aussehen würde – sehr praktisch!

Wollt ihr sehen wie das alles live aussieht? Aber weiterlesen nicht vergessen! 😉

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Leider gibt ihr diesen Service nicht ganz umsonst. Es wird jedes Mal eine Transmutationsladung kosten, das Aussehen eurer Ausrüstung und Waffen zu verändern. Diese Aufladungen ersetzen die alten Transmutationskristalle und werden beim Aufspielen des Updates automatisch umgewandelt.

Falls ihr euch mal einen Überblick darüber verschaffen wollt, welche Skins euch fehlen, solltet ihr euch zur Bank aufmachen und dort in Ruhe im Garderobenspeicher rumklicken – es ist Wahnsinn, wie viele Skins es gibt!

Accountgebundene Welterfahrungspunkte, Ausrüstung und Waffen

gw_wep

Der Trend vom charakterbezogenen zum accountgebundenen System zieht sich auch bei den Welterfahrungspunkten fort. Damit ihr auf die volle Summe eurer WEP zugreifen könnt, müsst ihr natürlich mit jedem Charakter einmal eingeloggt haben, damit sie eurem Account gut geschrieben werden. Aber das solltet ihr sowieso machen, damit sich auch die Farben und Skins der Ausrüstungen und Waffen aktualisieren. Nun könnt ihr die gesammelten Fähigkeitspunkte für jeden Charakter nutzen, den ihr wollt.

Dasselbe System gilt für  aufgestiegene Ausrüstung und legendäre Waffen. Sie wird mit dem Update automatisch in accountgebundene Ausrüstung umgewandelt und steht nun allen Charakteren zur Verfügung. So könnt ihr immer mit eurem aktuellen Lieblingscharakter zeigen, was ihr schon alles in Guild Wars 2 erreicht habt!

Es dreht sich immer alles um Gold!

Oder doch nicht? Habt ihr euch schon so manches Mal über die hohen Reparaturkosten geärgert? Auch dabei hilft das Update, denn in Zukunft müsst ihr zwar immer noch reparieren, aber der Aufwand ist kostenlos!

Dafür erhaltet ihr beim Plündern von Champions oder bei Events künftig weniger Gold. Damit wird weiter an der Idee festgehalten, Gold aus dem Wirtschaftskreislauf zu nehmen.

Als wären all diese Änderungen nicht schon genug gewesen, wurde auch die Mystische Schmiede überarbeitet – zum Positiven. Die Chance, dass ihr einen seltenen und exotischen Gegenstände wird erhöht, die Rate für Präkursor wird davon aber nicht berührt. Aber dafür haben wir natürlich einen kleinen Tipp:

Für alle, die sich noch schneller legendäre Gegenstände oder Präkursor schnappen wollen, gibt es keine bessere Gelegenheit als beim Turnier „Legenden der Nebel“ anzutreten!

PVE + PVP = <3 ?

gw_pvp

Nicht erschrecken: Mit dem kommenden Update wird es keine PVP-Ausrüstung mehr geben. Das Equip wird der PVP-Ausrüstung gleichgestellt. Damit ihr trotzdem euren individuellen PVP-Build basteln könnt, wird hierzu ein neues Fenster implementiert. Dort könnt ihr separate Runen, Sigille, Amulette und Eigenschaften wählen. So müsst ihr euch keine Sorgen mehr machen, was ihr gerade anhabt oder auch nicht – sondern legt einfach die entsprechenden Voreinstellungen für das PVE und PVP fest – und fertig!

Die Vereinheitlichung betrifft auch die täglichen und monatlichen Erfolge! Doch keine Sorge, es wird genug Herausforderungen  im PvE, WvW oder PvP geben, so dass euch das diese Unterscheidung hoffentlich nicht großartig fehlen wird. Etwas verwirrend könnte es im April selbst werden, da das Feature-Pack in der Mitte des Monats aufgespielt wird, aber generell ist es so geplant, dass ihr nach dem Update weiterhin wie gewohnt an den vier monatlichen Erfolgen arbeiten könnt

gw_erfolge

Endlich halten die langersehnten PVP-Belohnungspfade im Spiel Einzug. Wie ihr euch sicher denken könnt, werdet ihr die Belohnungen abstauben, wenn ihr PVP spielt – doch der Aufwand variiert von Pfad zu Pfad und Belohnung zu Belohnung. Je wertvoller diese ist, umso größer wird der Aufwand sein, den ihr dafür tätigen müsst.

Doch Achtung, ihr könnt nicht alle Pfade parallel beschreiten, sondern müsst euch immer für einen entscheiden, der dann aktiv ist. Doch es wird verschiedene Pfade geben:

  • in den Regionen Tyrias.
  • im zweiwöchentlichen Wechsel in Verliesen. Dies kann dauerhaft werden, wenn ihr den Storymodus des Dungeons abschließt. Schafft ihr das nicht, wartet einfach, bis das entsprechende Verlies wieder dran ist.
  • zur Veröffentlichung von neuen Inhalten der lebendigen Welt von Guild Wars.
  • an Feiertagen bzw. bei speziellen Events.

Geschafft!

Wow, wenn ihr bis hierher echt alles gelesen habt, erhaltet ihr von uns einen virtuellen Keks! Wir sind mega gespannt auf das Update – theoretisch klingen viele Sachen richtig gut. Aber wie sich das wohl live anfühlt?

Welches Feature gefällt euch am besten? Auf was würdet ihr lieber verzichten?

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Elder Scrolls Online: Der Liveticker zum Headstart – Server sind online!

Endlich ist es so weit: Millionen von Spielern, die den Start herbeisehen, werden sich heute auf die Server von The Elder Scrolls Online stürzen. Fraglich ist derweil, ob der sogenannte Mega-Server, mittels einer Überlauf-Technik dem Ansturm auch wirklich standhalten kann.

Wir hoffen natürlich, dass das Abtauchen in die atmosphärische Welt von Tamriel nicht von Immersionskillern (aka Serverproblemen *hust*) zunichte gemacht wird. Aber sollte es anders kommen, möchten wir Euch hier eine erste Anlaufstelle bieten.

Es wäre auch super, wenn Ihr mitmacht und fleißig kommentiert. So können wir uns gegenseitig helfen! Einfach so, als würde man nervige Blitzer auf der Autobahn dem Radiosenders des Vertrauens melden!

Die meisten MMORPGler unter uns werden bereits Erfahrungen mit Headstarts und Veröffentlichungen von größeren Titeln gesammelt haben. Von flüssigen Starts über sechsstellige Warteschlangen bis hin zu wochenlangen Störungen, ja, ganz genau „wochenlang“, kam alles schon vor. Mehr zum frühzeitigen Zugang, 5 Tage vor dem eigentlichen Release, erfahrt Ihr übrigens hier.

+++Der mein-mmo.de Live-Ticker zu TESO+++

11.30 Uhr: Willkommen zur heutigen Live-Ticker Show zu Elder Scrolls Online. Du hast heute Morgen bei deinem reichhaltigen Frühstück, gedanklich schon in einem Gasthof in Tamriel gesessen? Dann bist du hier richtig! Es sind nur noch 1,5 Stunden bis zum Start. Die Vorfreude ist riesig, der rote Teppich wird bereits ausgerollt, aber nicht in Los Angeles bei einer Oscarverleihung, sondern zum Headstart von TESO!

12.00 Uhr: Die Ruhe vor dem Sturm. Nur noch eine Stunde bis zur lang ersehnten Einweihung. Noch hält sich Zenimax bedeckt – wann erscheinen die ersten Informationen? Einige haben berichtet, dass ihr Zugangscode nicht angekommen ist. Es lohnt sich, einen Blick in den Spamordner zu werfen.

12.05 Uhr: Steal Vainly: Es scheint Probleme mit der Verifizierung der IP-Adresse zu geben. Diese Bestätigungsmail wird einigen nicht zugesendet.

12.08 Uhr: Die Server sind online! Es beginnt jetzt, ca. 50 Minuten vor der geplanten Zeit!

12.25 Uhr: Mein soeben ersteller Khajiit wagt gerade seine ersten Schritte (etwas ärgerlich ist, dass das Heranzommen bei der Charaktererstellung nicht funktionierte) . Bisher läuft alles flüssig. Wer jetzt noch einsteigen möchte, kann dies immer noch mit dem Kauf der Imperial Edition tun.

12.31 Uhr: Noch keinen Namen gefunden? Hierfür können wir diesen Namensgenerator empfehlen: http://fantasynamegenerators.com/ (Navigation: Fantasy Names -> Elder Scrolls Races)

13.00 Uhr: Alles läuft rund bisher. Spannend wird es, wenn die Amerikaner so langsam nachziehen. Wir wünschen weiterhin viel Spaß!

13.05 Uhr: Nein, das ist keine Beta, sondern der Early Access (frühzeitige Zugang!). Noch keine passende Rasse gefunden? Schaust du hier.

13.30 Uhr: Vereinzelt kommt es bei einigen Spielern nun zu Fehlermeldungen. Das liegt aber meistens am frühzeitigen Zugang: Heute beginnen diejenigen, die 5 Tage vor dem eigentlichen Release spielen dürfen (Imperial Edition oder digitale Standard Version aus dem Zenimax Shop). Die anderen Vorbesteller bekommen erst in 2 Tagen Zugang. Im Großen und Ganzen läuft es nach wie vor noch ganz gut.

14.45 Uhr: Workaround für das Problem mit dem fehlenden Zoom bei der Char-Erstellung: Einfach einen Char so erstellen – ausloggen und dann einen zweiten Char richtig erstellen, bei dem geht dann der Zoom.

16.15 Uhr: Aufpassen: Nicht den Char löschen, auf dem ihr die Bonus-Inhalte erhalten habt. Wenn es doch passiert ist, dann an den Support melden (der antwortet allgemein sehr schnell).

18.45 Uhr: Chapeu Zenimax, es sieht nach einem nahezu reibungslosen Start aus, denn es gab so gut wie keine Beschwerden. Die Server-Deiche konnten der ersten Spielerflut ohne Probleme standhalten. Es ist fast davon auszugehen, dass auch die nächsten Phasen gut verlaufen werden.

20.15 Uhr: Unser Leser “Der Blobb” bestätigt diesen Eindruck. Er spielt seit heute Mittag ohne Probleme, alles sei fantastisch, sagt er. Außerdem beeindruckt ihn die sehr hohe Anzahl an Spielern.

01.04.2014

01.10 Uhr: Nur noch 12 Stunden bis zur nächsten Vorbesteller-Welle! Der frühzeitige Zugang von 3 Tagen beginnt um 13 Uhr.

12.14 Uhr: Auf geht’s nach Tamriel, die Server stehen euch offen (@3 Tage Early Access)!

19.10 Uhr: Wartungsarbeiten: “Zum gegenwärtigen Zeitpunkt erwarten wir, dass er am späteren Abend wieder verfügbar sein wird und werden euch informieren, sobald dies der Fall ist.”

04.04.2014

01.00 Uhr: The Elder Scrolls Online ist nun offiziell erschienen. Aufgrund der ein wenig beschnittenen Early-Access Phabe und den Problemen mit den Zugangscode, schrieb der deutsche Community nun Folgendes ins Forum: “Jeder, der vorzeitigen Zugang zum Spiel hat, hat jetzt bis Sonntag, den 6. April Zeit, durch die Eingabe des Codes sein Konto auf live umzustellen. Die 30 freien Spieltage beginnen dann erst, wenn ihr das Konto umstellt und nicht schon am 4.4. Jeder, der das Spiel digital gekauft hat, erhält diese Zeit automatisch, da ihr ja keine Codes einzugeben braucht.”.

Den Livestream von SmasherGER auf de.twitch.tv schauen

Empfehlenswerter Livestream!

The Elder Scrolls Online: 1 bis 2 Millionen Spieler erwartet

Bereits am Sonntagmittag öffnet das Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online seine Pforten für die Vorbesteller der Imperial-Edition. Entwickler Zenimax rechnet mit einem Ansturm und ist darauf gut vorbereitet.

Große Erwartungen an die Marke The Elder Scrolls

5 Millionen Spieler haben in den verschiedenen Phasen der Beta von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, in den Sack zu schauen, in dem die TESO-Katze haust. Die Erwartungen waren hoch: Immerhin steht The Elder Scrolls Online in ruhmreicher Singleplayer-Tradition. Die Marke ist spätestens seit Morrowind ein Begriff in der Gamewelt. Es sind hohe Erwartungen, denen Zenimax, die Mutterfirma des Skyrim-Entwicklers Bethesda, gerecht werden musste.

So sorgte auch die Beta nicht gerade für Jubelstürme, sondern stattdessen für hitzige Kontroversen. Die einen sahen durch zu hohe MMO-Anteile ihre Vision eines weiteren The Elder Scrolls-Teil gefährdet, andere störten die Single-Player-Elemente im MMORPG-Mix.

Kaum ein anderes Spiel hat in den letzten Jahren für solche Debatten gesorgt wie The Elder Scrolls Online.

Viel Feind, viel Ehr‘

Chef-Entwickler Matt Frior ist jedenfalls zuversichtlich für die Zukunft seines Babys. Das kann er auch sein. Experten schätzen, dass von den 5 Millionen Spielern in der Beta wenigstens 20%, also eine knappe Millionen, zum Release dabei sind. Optimistischere Schätzungen gehen von 40%, das wären zwei Millionen, aus. Damit beim Start alles glatt geht, steht der EU-Megaserver noch in den USA. So haben die Techniker direkten Zugriff auf ihn, sollte etwas schief gehen. Den Ansturm zum Launch will man zudem mit Overflow-Servern abfedern.

TESO

Mit einem Vertrauensvorschuss von eins bis zwei Millionen Spielern zum Release stehen goldene Zeiten an.

Immerhin beschäftigt Zenimax ein großes Team aus Entwicklern, das im Moment schon mit dem Design von Inhalten beschäftigt ist, die Spieler bei Laune halten sollen, wenn der Start-Content erschöpft ist.

Doch das wird ohnehin eine Weile dauern. Drei verschiedene Fraktionen gibt es bei The Elder Scrolls Online. Hat ein Spieler die Aufgaben seines eigenen Reiches bewältigt und ist bis auf die Maximalstufe von 50 vorgedrungen, kann er die Quests der beiden anderen Reiche angehen. Diese werden auf sein Level angepasst und bieten damit auch erfahrenen Recken noch eine Herausforderung.

Einmal der König zu sein

[quote_box_right]Meine ersten Schritte in Cyrodiil[/quote_box_right]

Einen ungewöhnlichen Weg beschreiten Frior und Zenimax beim Kampf Spieler gegen Spieler. Es wird eine große gewaltige Zone geben, in der die drei Reiche um jeden Bauernhof, jeden Weiler und jede Burg streiten werden.

Die ungerade Anzahl von drei Fraktionen soll dafür sorgen, dass nicht ein einzelnes Reich zu dominant wird. Denn passiert das, werden sich die beiden anderen Allianzen verbünden und auf das vorherrschende Reich losgehen.

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Als besonderer Anreiz dient bei TESO die Kaiserwürde. Der erfolgreichste Spieler der siegreichen Allianz wird zum Kaiser gekrönt: Seiner Macht scheinen dann kaum noch Grenzen gesetzt. Bis zum nächsten Umsturz …

Letzte Chance für Headstart und Entdecker-Boni

In den vergangenen Monaten haben wir ausführlich und häufig über The Elder Scrolls Online berichtet. Auch wir können es kaum noch erwarten, bis es endlich losgeht – immerhin scheint der Groinkh völlig verschwunden! Der offizielle Release ist erst am 4. April um 1 Uhr nachts.

Wer sich die Imperial Edition jetzt noch bestellt, der kann bereits am Sonntag um 13 Uhr (Zeitumstellung schon miteinberechnet) aufbrechen. Auch Bezieher der Standard Digital Edition direkt bei Zenimax kommen in diesen Luxus.

Dazu gibt es von Zenimax noch ein paar Besonderheiten: Die wichtigste dabei ist, dass jeder Spieler, der sich die Imperial Edition holt, Zugang zum exklusiven Volk der Kaiserlichen erhält. Die Klasse ist nicht nur stylish, sondern auch ideal für Tankaufgaben geeignet. Dem geschenkten Gaul schaut man auch nicht ins Maul – und der liegt immerhin der Imperial Edition in Form eines Reittiers bei, das den Vorsprung vor anderen Spielern noch vergrößern sollte.

Imperial Edition
TESO: Wahl der Allianzen

Ein oft übersehener Vorteil, der aber bei näherer Betrachtung richtig reinhaut: Mit dem Entdeckerpaket, das Vorbesteller erhalten, kann jedes Volk für jedes Reich gespielt werden. Ohne diesen Vorbestellerbonus ist der Spieler auf lediglich drei Völker pro Fraktion beschränkt. Laut Entwickler Zenimax hat man auch nicht vor, dieses Privileg später zu erteilen. Es wird auf die Vorbestellungen beschränkt bleiben.

TESO: Vorzeitiger Spielstart

Und natürlich spielt auch noch der köstliche Headstart von fünf Tagen eine Rolle: Wer will schon fünf Tage Facebook trollen, Gaming-Seiten lesen und darauf warten, dass es endlich Freitag wird, wenn alle anderen schon zocken … Bisschen so als käme das Christkind erst am 29. Dezember und das auch noch um 1 Uhr früh.

Wir bei mein-mmo.de würden uns darüber sehr freuen, wenn Ihr die Imperial Edition oder jedes andere Spiel oder Hardware über unsere Seite bei Amazon kauft.

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Denn so bekommen wir einen Bruchteil vom Kuchen ab – und das nicht von eurem Stück, sondern von dem der Industrie. Wir arbeiten im Moment ohne jeden Partner, ohne kommerzielle Unterstützung und ohne Netz und doppelten Boden. Deshalb freuen wir uns über jeden warmen Regen, jeden Link auf uns und jeden Like bei Facebook. Wir freuen uns über jedes lobende Wort, jeden kritischen Kommentar und über jedes Kopfnicken in unsere Richtung. So stellt Ihr sicher, dass Ihr weiterhin unabhängig, aktuell, frisch und irgendwie anders über The Elder Scrolls Online und andere aktuelle MMOs informiert werdet.

Swordsman – die Geschichte vom kommenden Martial Arts MMORPG

Einige haben es sicherlich bereits mitbekommen: Vor kurzem kündigte Pertfect World, Herausgeber von Neverwinter und Star Trek Online, einen neuen Titel namens “Swordsman” an. Das Besondere an diesem asiatischen Ableger ist, dass es sich hier um ein Martial Arts MMORPG handelt, das auf die berühmten Romane von Loius Cha basiert – diese wurden weltweit über 100 Millionen Mal verkauft. Nicht übel, oder?

Von einer mitreißenden Geschichte kann man also fast schon ausgehen, sofern das Entwicklerstudio die Umsetzung nicht in den Sand setzt. Das ist auch das zentrale Thema des Videos: Man gewährt uns einen Einblick in die aufwendige Story vom kommenden free-to-play MMORPG Swordsman. Von der Grafik und dem Flair des Spiels bekommt man nebenbei auch einen guten Eindruck.

Mich erinnert es auf jeden Fall an Age of Wulin, zumal hier auch von einzigartigen Kampfstilen, Schulen und Kämpfen um Gildenterritorien die Rede ist. Ich bin mir noch ein wenig uneins, ob so ein spezieller Titel auch hierzulande Erfolg haben kann. Die Zeiten, wo Jackie Chan, Bruce Lee und vor allem Chuck Norris die Kinos füllten, sind ja auch schon eine Weile her.

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The Elder Scrolls Online – Klassenspezial (TESO-Cast #16)

In diesem Podcast geht um die Frage, welche Klasse man in The Elder Scrolls Online spielen sollte. Dazu haben wir, Dom und ich (Darion), uns alle Klassen angesehen und sprechen über ihre Spielweisen, welche Waffen gut geeignet sind und was für Rüstungen man wählen sollte.

Nebenbei sind wir ein bisschen vom Thema abgekommen und haben uns auch noch über das Tutorial, das Heilen/Tanken und ein paar andere Elder Scrolls Online bezogene Dinge unterhalten. Zum Schluss beantworten wir außerdem eure Fragen zum Spiel.

Schon die vorigen Folgen gesehen?
Genügt Skyrim-UI für The Elder Scrolls Online? (TESO-Cast #14)
The Elder Scrolls Online – Werwölfe (TESO-Cast #15)

Rift – Bastelt euer eigenes Schlachtfeld

Housing gehört ja langsam aber sicher zu den Mindeststandards eines MMO. Selbst Online-Rollenspiele wie Star Wars: The Old Republic rüsten langsam nach. Aber die Entwickler von Rift legen doch noch eine Schippe drauf: Erschafft doch eure eigene PVP Arena!

Seid gestern könnt ihr dafür im ingame Shop passende Items kaufen und so direkt loslegen. Wichtig ist vorab, dass ihr euch vorher Gedanken macht, ob ihr für 2 oder 3 Teams bauen wollt und dann die passenden Gegenstände kauft. Ihr könnt natürlich auch alle Items für euer eigenes Schlachtfeld kaufen, aber mit 7160 Credits im Angebot, ist das Paket nicht soooo billig. In jedem Bundle ist eine Dimensionsversion des Schachtfelds Schwarzer Garten enthalten, wo ihr sofort loslegen könnt, eure Ideen einer perfekten Arena umzusetzen.

Neben den Fraktionsbannern, wo sich eure Besucher mit den Fraktionen Abenddämmerung, Schwur oder Herrschaft verbünden, müsst ihr Startpunkte platzieren, um den geeigneten Einstiegsort für eure Arena zu wählen. Nun fragt ihr euch sicher, mit was ihr die Spieler eurer Instanz ärgern könnt, oder? Zur Gestaltung der Arena selbst stehen euch folgende Gegenstände zur Verfügung:

  • In den Starterpaketen sind Sieg- und Schadenszonen inbegriffen, die den Auserwählten noch mehr Aktion bescheren. Als ob feindliche Angriffe nicht schon reichen würden, könnt ihr zB. heimtückische Fallen und Objekte platzieren, die zusätzlichen Schaden zufügen – und sogar den Tod bringen!
  • Für die gefallenen Helden könnt ihr natürlich auch die Wiedereinsteigspunkte bestimmen und geeignete Friedhöfe auswählen.
  • Mit unsichtbaren Kacheln und Sphären könnt ihr das Arsenal an nervigen Fallen komplettieren!

In den Bestenlisten könnt ihr dann festhalten, wer sich gern mal in den Tod reißen lässt, oder zu den Siegern zählt.

Wenn ihr euch ein privates Schlachtfeld gebastelt habt, schickt uns unbedingt mal einen Screenshot zu!

WildStar Bonus Beta-Wochenende!

Eilmeldung: Am Wochenende steigt eine Party auf dem Nexus! Ich habe soeben im offiziellen Forum von WildStar die Mitteilung gelesen, dass von Freitag bis Sonntag, die Server für alle Verbannten und Dominions geöffnet sein werden! Mit alle meine ich diejenigen, die einen gültigen Beta-Key besitzen. Unter Vorbehalt! 

Kleines Update: Nur Vorbestellern und Beta-Testern, die in der Winterphase mindestens Level 32 erreichten, gewährt man an diesen Tagen Zutritt zum Server.

Doch warum zur Hölle können wir dieses Wochenende wieder fleißig schnetzeln, obwohl der nächste Beta-Test eigentlich erst für den 4. April vorgesehen war? Die Erklärung vom WildStar Team ist dabei einleuchtender denn je: Denkst du nicht auch, dass es unheimlich doof ist, bis zum nächsten Wochenende warten zu müssen, um WildStar zu spielen? 

Zudem will man sich auf diesem Wege bei den loyalen Testern bedanken, weil man sie einfach lieb hat. Natürlich bringt es auch beiden Seiten etwas, da das Entwickler Team Carbine zum einen noch mehr Feedback sammeln kann und zum anderen bekommen die Spieler eben mehr Zeit, um bis zum Release WildStar auszukosten! Double awesome!

Darüber hinaus wird das Level-Cap angehoben, um ganze 3 Level. Von 17 bis 20. Das gilt natürlich nicht für die Ultras, die zuvor schon 32 erreichten und ohnehin bis 37, 38, 42,47 oder gar 50 spielen dürfen. Lasst euch nicht verwirren.

Und zu welchen Zeiten kann ich nun genau WildStar zocken?

  • Von Freitag, 15 Uhr, bis zum frühen Morgen am Montag, um 9 Uhr.

Verzeiht mir bitte etwaige Fehler bei der Zeitkonvertierung.

Wichtig: Wenn ihr zum Release mit reichlich Mystery-Boxen belohnt werden wollt, solltet ihr euch während den Beta-Tagen zumindest einmal am Tag einloggen!

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[intense_testimony_text]Für jeden Tag, an dem ihr zwischen heute und dem Launch einloggt (dies gilt für die Vorbesteller-Wochenenden sowie für die offene Beta), erhaltet ihr zum Spielstart 3 Mystery-Boxen. Diese Boxen enthalten zufällige Bonusgegenstände, wie Erfahrungs-Boni, einzigartige Runen, Waffen, Gegenstände für eure Unterkunft, einzigartige Kostüm-Teile, Reittiere und mehr![/intense_testimony_text]
[intense_testimony_author image=”https://images.mein-mmo.de/magazin/medien/2014/01/Wildstar_Logo.png”][/intense_testimony_author]
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WildStar Mystery Box
Es lohnt sich an der Beta teilzunehmen: Aus den Mystery Boxen können auch seltene Gegenstände, wie z.B. dieses Fahrzeug, gewonnen werden.

Warum nicht bis dahin unsere Artikel zum kommenden MMORPG Highlight WildStar lesen?
Housing, oder: Oh mein Gott, ich bin im Himmel!
Dem Sieger die Beute – Arenen auf Nexus
Raid-Bosse: Nur echt mit 252 Zähnen
WildStar: World of Warcraft 2.0

P.S.: Wir wir wissen ist der Humor von WildStar echt schräg. Wie geil wäre denn ein vorgezogener Aprilscherz? Not. 😉

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Mehr Informationen, wie man einen Beta-Key ergattert oder WildStar vorbestellt, gibt es hier.

World of Warcraft: Mein Mount, meine Garnison, mein OGER?!

Einer der interessanten neuen Aspekte für die angekündigte WoW-Erweiterung Warlords of Draenor sind die Follower, NPCs im Dienste des Spielers, die sich in dessen Basis, der Garnison, breit machen. Wir fassen zusammen, was darüber bereits bekannt ist – und zeigen Parallelen zu anderen MMORPGs auf.

Die Idee erinnert auf den ersten Blick an Star Wars: The Old Republic: Rekrutierbare NPCs, die Missionen freischalten, für einen auf Crafting-Missionen gehen und allgemein zur Gefolgschaft des Spielers gehören. Beim näheren Hinschauen entpuppen sich die Gefährten wohl eher als die Crew aus Star Trek Online. Ihr habt weder das eine noch das andere MMORPG gespielt? Kein Problem, dafür sind wir ja da.

Sklaven Gefährten für alle!

Im November letzten Jahres kündigte Blizzard erstmal das System an.

Bei der Ankunft in Draenor wird der Spieler zum Kommandanten einer eigenen Festung ernannt, die langsam wächst und gedeiht. Sie dient als Ausgangsbasis für den Feldzug zur Rückeroberung Draenors. In dieser Garnison wäre der Spieler alleine aber ziemlich einsam und verloren. Also spendiert Blizzard dem Helden oder der Heldin Gefährten.

Es ist bereits bekannt, dass es diese Gefährten in vier Qualitätsstufen geben wird (in aufsteigender Reihe): weiß, grün, blau und lila. Ein Spieler kann auf verschiedene Arten zum „Herren“ eines Followers werden: Manche gibt es bei Quests, andere kann man sich über einen Söldnervertrag gegen schnöden Mammon einfach kaufen.

Warlods of Draenor: Follower

Die Follower machen eine Entwicklung von Stufe 90 bis 100 mit und sie können mit spezifische Items weiter verstärkt werden, zur Verfügung stehen ein Waffen- und ein Rüstungsslot. Die Ausrüstung wird vor allem dann eine Rolle spielen, wenn sie die Höchststufe erreicht haben.

Die Follower leveln über eigene Garnisons-Missionen. Diese erinnern an ein Browser-Game (oder an die Crew-Missionen von Star Trek Online): Irgendein Problem steht an, in diesem Fall haben sich Oger in einer Oase breit gemacht und der Spieler kann nun aus seinem Pool an Gefährten den richtigen Mann, Elf oder Panda auswählen. Aus ihnen stellt er ein Team zusammen, das diese Aufgabe angehen wird.

Die Follower ziehen los, treten zu den einzelnen Unterprüfungen der Mission an und kommt entweder siegreich nach Hause oder eben nicht. Auf das Ergebnis muss man in Echtzeit ein paar Stunden warten, dabei kann der Rechner ruhig aus sein.

Oprah Windfury und Umad Brew

Wie man bei dem oberen Screen sehen kann, hat sich Blizzard ordentlich was einfallen lassen. So ist die gute Oprah Windfury wohl US-Talkshow-Legende Oprah Winfrey angeglichen. Leeroy Jenkins dürfte WoW-Fans sogar noch eher ein Begriff sein. „Umad Brew“ hingegen ist die Verballhornung vom Internet-Slang-Ausdruck:

„You Mad, Bro?“

Besonders interessant sind die einzelnen Skills und Klassen der Follower, offenbar verfügen sie über Traits, die sie für einzelne Aufgaben prädestinieren.

Warlords of Draenor: Follower


Dieser Herr zum Beispiel ist zwar nur ein „grüner“ Krieger, scheint sich aber besonders auf den Kampf gegen Drachen spezialisiert zu haben und könnte sich als wertvoller Gefährte erweisen, wenn es mal gegen die schuppige Brut geht.

[pull_quote_center]Dadurch wird die Sammel-Leidenschaft noch einmal verstärkt.[/pull_quote_center]

(Achtung: Enthält hohen Anteil an Spekulation) Denn bei Star Trek Online gibt es „kritische“ Erfolge solcher Missionen . Die treten ein, wenn besonders geeignete Offiziere für eine Ausgabe ausgewählt werden. Solche „kritischen“ Erfolge gewähren dann Belohnungen, die anders nicht zu bekommen sind. Die lukrativsten Missionen sind zudem nicht ständig verfügbar, sondern tauchen nur selten auf und dauern besonders lange.

Mein eigener Oger!

In den letzten Wochen wurde durch Twitter-Äußerungen des für die Garnison zuständigen Designers Jeremy Feasel übrigens bekannt, dass die Follower nicht nur Spieler-Rassen angehören, sondern dass auch mal ein Arokka oder ein Oger dabei ist. Außerdem seien die Follower „highly interactive“, es sei möglich, dass sie dem Spieler eigene Quest-Linien aufschließen!

Oger Magier WoW
Vielleicht hört dieser hochintelligente Oger-Magier bald auf Euer Kommando!

Immerhin helfen sie dem Spieler ja, indem sie für ihn Holz hacken, dann kann er ruhig mal den Lebenstraum des Gefährten wahr werden lassen und einen popligen Drachen erschlagen oder zwei! So was gab es in Star Trek Online nicht. Da bekam man nur eine eigene Borg-Drone, die erschreckend stumm auf Äußerungen wie: “Haben wir nicht schon mal zusammen geraidet?” reagierte …

Wenn die Follower einmal nicht auf einer Mission sind, treiben sie sich irgendwo in der Garnison herum und gehen ihrem normalen Leben nach. Ein Schmied wird den Amboss malträtieren, ein Bergarbeiter hingegen vielleicht ein paar Erzvorkommen wegbuddeln.

In jedem Fall scheint Blizzard mit den Followern einen interessanten Ansatz gefunden zu haben, der in eine ähnliche Richtung wie die Pet-Battelei bei Mists of Pandaria geht.

[pull_quote_center]Je mehr wir uns damit beschäftigt haben, desto eher sahen wir Parallelen zu den Duty-Officers bei Star Trek Online, der Schiffsbesatzung.[/pull_quote_center]

Auch die kann man in Mini-Spielen und Crafting-Missionen auf die Reise schicken. Auch die gibt es mit verschiedenen Spezialitäten, Rangstufen und als Angehörige verschiedener Rassen – und auch sie spielen außerhalb des Mini-Spiels keine Rolle.

Nun ist Star Trek Online nicht gerade ein Straßenfeger-Hit, aber das Duty-Officer-System fanden wir bei unserem Test schon innovativ und hatten uns mehr davon gewünscht.

Sammelt sie alle!

Mit dem bestehenden System von Blizzard wird es Fans eine Freude sein, das beste Team aus Spezialisten zusammenzustellen, um auch die schwersten Missionen zu bewältigen.

Vielleicht droppen Bosse in Raid-Missionen dann einen besonders begehrten Follower oder es gibt sie gar als Belohnung für ein kerniges Achievement!

Am Gefährten-System bei WoW wird zumindest für Garnisons-Fans wohl kein Weg vorbeiführen, denn um die Garnison aufzurüsten, wird man eine besondere Ressource benötigen. Und ratet mal, wo man die herkriegt.

Interessant wird es sein, irgendwann zu erfahren, ob die Follower zahlenmäßig in irgendeiner Art beschränkt sind oder ob man – wie bei den Pets – einfach alle sammeln kann.

Außerdem noch spannend:

  • Wird man die Follower untereinander tauschen können oder nicht?
  • Wie viele Missionen kann man gleichzeitig annehmen?
  • Was werden die Follower an zusätzlichen Belohnungen rankarren und werden sie auch außerhalb der Festung eine Rolle spielen?
  • Und wird es wieder spezielle Achievements dafür geben? (Nur Spaß … NATÜRLICH wird es wieder spezielle Achievements dafür geben, immerhin ist das Blizzard!)

[intense_testimonies]
[intense_testimony]
[intense_testimony_text]Sobald wir Antworten auf die anderen Fragen haben, erfahrt Ihr es bei mein-mmo.de.[/intense_testimony_text][intense_testimony_author image=”https://images.mein-mmo.de/magazin/medien/2014/01/Logo-022.png”][/intense_testimony_author][/intense_testimony][/intense_testimonies]

The Elder Scrolls Online: Das erwartet euch im Endgame!

Das Endgame in einem MMO ist immer ein sehr heikles Thema. Den meisten wird vorgeworfen, dass sie viel zu wenig Inhalte für Spieler bereithalten, die mit ihren Charakteren bereits die Maximalstufe erreicht haben.

The Elder Scrolls Online möchte sich dies scheinbar nicht vorwerfen lassen und bietet den Spieler eine ganze Palette an verschiedenen Möglichkeiten.

So könnt ihr, nach Erreichen von Level 50, Veteranenränge freischalten. Davon gibt es insgesamt 10 Stück und sie verbessern bei jedem Level-Up die Attribute des Helden. Um aufzusteigen, questet ihr ganz normal weiter – diesmal allerdings in den Gebieten der anderen beiden Allianzen.

Daneben gibt es noch ein paar andere PvE-Attraktionen: Veteranenverliese, Abenteuerzonen und Prüfungen. Aber auch PvP’ler kommen nicht zu kurz, denn sie können sich sowohl in kleinen wie großen Gruppen in Cyrodiil tummeln und dort epische Schlachten um Burgen oder die namensgebenden Schriftrollen der Alten bestreiten.

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WildStar: Dem Sieger die Beute – Arenen auf Nexus

Das Science-Fiction-MMORPG WildStar hat gerade die PvP-Wochen eingeläutet und gibt engagierten Schnetzlern, Metzlern, dreischrötigen Halunken und allen, die das werden wollen, einen Ausblick auf die Möglichkeiten, sich so richtig schön gegenseitig zu durchlöchern.

Heute waren die Arenen dran. Auf der offiziellen Webseite wurden die grundlegenden Fakten genannt. Da uns das ein bisschen zu dünn war, haben wir noch zusätzlich ein wenig recherchiert, um Euch möglichst aktuell zu halten.

Arenen wie in WoW … mit einem Twist

Vorneweg: Das Arena-System in WoW stand für das von WildStar nicht nur Pate, sondern auch noch Patentante, Cousin, Vetter dritten Grades und Schwiegermutter. Aber durch das Telegraphen-Kampfsystem und den deutlich erhöhten Adrenalinschub dank Dauerbeschäftigung sollte das ausgeglichen werden.

Außerdem setzt WildStar auf seine typischen Anarcho-Stärken: Die vorgestellte Arena ist der Donnerkuppel aus Mad Max nachempfunden.

WildStar Arena

Der Hauptunterschied zum Arena-System, wie es Spieler aus der World of Warcraft kennen, liegt im Bonusleben-System. Denn jedes Arena-Team (es gibt übrigens, wie in WoW, 2er-, 3er- und 5er-Teams) startet ein Match mit einem gemeinsamen Pool aus Leben – man munkelt von bis zu sechs Bonus-Leben je nach Teamgröße. Stirbt ein Mitglied des Teams, verschwindet auch ein Herzchen, bis niemand mehr aufstehen kann.

Das eröffnet ein paar Strategien, so werden weiche (sogenannte „squishy“) Targets wahrscheinlich weiterhin Focus-Target bleiben. Das actionlastige Gameplay von WildStar würde ohne diese Form von Bonusleben sicher in ultra-kurzen Kämpfen resultieren, in denen eine Seite fix in Unterzahl gerät und wenig später ausradiert ist.

Nach Berichten aus der Beta dauert ein Arena-Kampf im Durchschnitt zwischen 5 und 6 Minuten. Damit sind die Devs sehr zufrieden.

Items und Skillungen

Für alle PvP-Fans interessant: Es wird auch in WildStar spezielle PvP-Skillungen und Items geben. Bei den Items orientiert man sich wieder an WoW: Ein spezieller PvP-Händler steht in den Hauptstädten und wartet darauf mit „Prestige“ bezahlt zu werden, dann trennt er sich von den Items, die fürs PvP ausgelegt sind. PvP-Items benutzen die Hälfte ihres „Punkte-Budgets“ für PvP-Only-Werte, sind also fürs PvE ziemlich ungeeignet. Umgekehrt fehlen PvE-Items dann sowohl der nötige Wumms im PvP, wie auch das Polster.

Die Items haben bestimmte Rating-Anforderungen, wodurch sich ein Spieler dafür qualifizieren muss, sie zu tragen. Auch das scheint von World of Warcraft übernommen. Dadurch geht das Spiel auf Nummer Sicher und garantiert, dass sich Spieler das starke Gear wirklich „verdienen“ und nicht nur „erfarmen“ müssen.

Es wird nicht genügen, die immer gleichen Schlachtfelder erfolglos, aber dafür reichlich zu bespielen.

WildStar Arena

Aktive Skills

Die Möglichkeiten, seinen Char durch die Investition von Skillpunkten zu spezialisieren, sind bei WildStar dreigeteilt. Zum einen kann sich ein Spieler insgesamt bis zu 8 Fähigkeiten auf die Quickbar ziehen. Diese Skills kann der Spieler dann noch einmal separat steigern (so ähnlich wie das mal mit den Glyphen bei WoW gedacht war). Mit jedem investierten Punkt wird eine der Fähigkeiten, die auf einem Hotkey liegen, stärker. Will man eine der Fähigkeiten auf Stufe 5 steigern, ist dafür allerdings nicht nur ein Punkt notwendig, sondern gleich 5. Dafür wird die Fähigkeit nicht nur ein bisschen stärker, sondern bekommt einen Bonus-Effekt. Die höchste Fertigkeitsstufe erfordert am Ende nochmal so eine Investition.

Dadurch wird sich ein Spieler entscheiden müssen, ob er wenige starke Fähigkeiten mit besonderen Tricks im Repertoire hat oder jede Taste ungefähr den gleichen Wumms macht.

Fun Fact: Als Belohnung für besondere Heldentaten behält sich Carbine vor, Spielern auf der Maximal-Stufe noch zusätzliche Skillpunkte zuzuschustern. Also Level 50+.

Passive Skills

WildStar AMP

In einem parallelen System kann der Spieler Punkte in sogenannte „AMP“s stecken, das sind die passiven Fähigkeiten, wobei es auch hier Ausnahmen gibt.

Die AMPs sind in einem Skill-Rad angeordnet, hier kann der Spieler dann explizit Punkte in typische PvP-Skills stecken – wie mehr PvP-Verteidigung, mehr PvP-Angriffskraft oder je nach Klasse auch bestimmte Utility oder Escape-Skills freischalten.

Abseits vom PvP kann der Spieler hier auch entscheiden, ob er den Char lieber als Tank, Heiler oder DD spielen möchte – wenn das für die Klasse vorgesehen ist.

Zusätzlich gibt es in diesem Skillrad besondere Fähigkeiten, die durch einen Drop erst gesondert freigeschaltet werden müssen, bevor sie aktiviert werden können.

Es ist auf jeden Fall davon auszugehen, dass es bei WildStar eine klare Trennung zwischen PvE- und PvP-Gear und Skillung geben wird.

Das Matchmaking

Die verschiedenen Spieler werden ein Elo-Ranking mit sich herumschleppen, dass ihre Stärke wiederspiegelt. Es soll dafür sorgen, dass nicht Häschen auf mutierte Riesenwerwölfe treffen, sondern nur auf unmutierte.
Durchs Ranking-System werden auch Teams derselben Fraktion aufeinander treffen können.

Ein paar typische Probleme eines Arenasystem löst WildStar kreativ: So wird es nicht möglich sein, dass ein Meuchler ein schon verlorenes Match ewig in die Länge zieht und alle langweilt, indem er sich stundenlang versteckt. Denn das mordlüsterne Publikum wird rasch unruhig und bewirft einen solchen Feigling nach zwei Minuten mit Bierdosen. Dadurch wird der Hasenfuß aufgedeckt und kann 15 Sekunden lang nicht erneut in Stealth gehen.

Arena-Matches sind auf 30 Minuten beschränkt, es wird ein Voice-Over geben (also einen Ansager). Außerdem arbeitet Carbine an einer Rangliste und an einem Zuschauermodus.

[quote_box_right]Schon meine Vorschau gelesen?

WildStar: World of Warcraft 2.0[/quote_box_right]

Dem Sieger die Beute!

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P.S.:Weil wir hier bei mein-mmo.de den Sachen besonders tief auf den Grund gehen und auf den schrägen Humor der WildStar-Macher stehen, hab ich für euch mal rausgesucht, was auf den sogenannten „Vanity“-Cards beim DEV-Speak PvP-Video zu sehen ist.

Diese Karten sind nur für den Bruchteil von Sekunden zu sehen und kleine Easter-Eggs. Chuck Lorre hat solche Vanity-Karten für seine Sitcoms „Two and a half men“ und „The Big Bang Theory“ genutzt und populär gemacht.

Bei den WildStar-Videos tauchen sie in Form von äußerst … bizarren Disclaimern auf, die vor popkulturellen Anspielungen und Witzeleien nur so wimmeln.

DISCLAIMER

Das Video, das ihr gleich sehen werdet, zeigt nicht die endgültige Version von WildStar. ln diesen Videos werdet ihr Inhalte zu Gesicht bekommen, an denen noch gearbeitet wird – an manchen mehr, an anderen weniger.

Sämtliche Spielerfähigkeiten werden höchstwahrscheinlich vor der Veröffentlichung noch Veränderungen unterzogen. Dieses Video ist unser Versuch einer detaillierten Erklärung des zentralen Gameplay von Wildstar. Die Inhalte nach der Veröffentlichung des Spiels zu entdecken überlassen wir dann euch. Viel Spaß.

Die Ausschlussklauseln, die ihr jetzt *eigentlich* lesen solltet, wurden durch einen Eingriff meiner Vorgesetzten entfernt, und zwar nur wenige Minuten, nachdem der Originaltext online gepostet worden war. Und ich soll jetzt ganz schnell eine hastige Entschuldigung dafür aus dem Ärmel zaubern, was ihr möglicherweise gelesen habt … oder auch nicht.

Ich bedaure zutiefst jegliche Kränkungen, die durch die Andeutung entstanden sein könnte, dass die [FRAKTION] in allen Aspekten besser ist als die [ANDERE FRAKTION]. Es handelte sich lediglich um eine persönliche Einzelmeinung, die aber leicht als Begünstigung von der [FRAKTION] seitens des Entwicklerteams fehlinterpretiert werden könnte, was wiederum die Möglichkeit beinhaltet, dass bei der [ANDERE FRAKTION] Feindseligkeit geschürt wird. Ich bedaure darum mein Handeln zutiefst und hoffe, dass die [DÄMLICHEN VERBANNTEN-SPIELER] es begreifen.

Ich bedauere weiterhin meine Andeutung, das Spiel sei seit zwei Jahren fix und fertig, und wir hätten die Zeit seitdem mit Brettspielen, dem Trolling von Beta-Spielern durch Hinzufügen intern längst beseitigter Bugs und der Gründung einer Gilde zugebracht, die dank ihres Zeitvorsprungs jede Begegnung als Erste erfolgreich für sich entscheiden könnte … wobei ich darauf hinweisen möchte, dass ich durchaus erwähnt habe, wie schlecht wir sind, und dass unsere Erfolgschancen dabei gegen Null gehen.

Die Bedeutung des Absatzes, der bisher an dieser Stelle im Video erschien, wurde dummerweise durch einen kritischen Rechtschreibfehler ins völlige Gegenteil verkehrt. In der dritten Zeile ist von „Gesetzesübertretung“ die Rede, obwohl dort eigentlich das immerhin sehr ähnliche Wort „Hund“ stehen sollte. Ihr begreift sicher, wie peinlich mir diese – ich kann es nicht anders nennen – Schlamperei ist.

Des Weiteren hat mir meine neue Rolle als „Klatschkolumnist“ zwar begeisterte Kritiken eingebracht, aber ich muss mich dennoch korrigieren: Stephan Frost ist kein Geheimagent, unser Studio liegt nicht direkt über einem Höllenschlund, und trotz wiederholter gegenteiliger Versicherung meinerseits ist das Motto „Der Leitwolf bekommt den ersten Anteil der Beute“ nicht Bestandteil unserer Firmenpolitik zum Thema Lieferdienst zum Mittagstisch.

Und schließlich sei noch gesagt, dass die von mir verfasste Anekdote über den Vorfall, wie Gaffney den Veröffentlichungstermin von Half-Life 3 von Gabe Newell bei einer Partie Blinde Kuh gewonnen hat, gänzlich der Wahrheit entspricht.

Nein, entspricht sie nicht.
(und ob sie das tut).
OKAY! OKAY, SCHON GUT! DANN EBEN NICHT
(…sie haben Topfschlagen gespielt.)

DC Universe Online – Eine Zeit des Krieges und Todes ist gekommen

Letzte Woche wurde überraschend die nächste Erweiterung für DC Universe Online angekündigt. Das neue DLC trägt den Titel “Amazon Fury” – und ihr könnt uns glauben, da sind auch Amazonen drin! Es kommt zum geballten Zickenkrieg zwischen Wonder Women, ihrer Mutter Hippolyta und Circe… und einem Großangriff auf Gotham City.

Nun äußern sich die Entwickler des Addons zur Hintergrundgeschichte von “Amazon Fury”: Allen Ursprung hat die Fehde in der irrtümlichen Annahme der Amazonen-Königin Hippolyta, die davon überzeugt ist, dass Gotham City und seine Bewohner für das Chaos in ihrem Reich verantwortlich sind. So plant sie einen Großangriff auf das beschauliche Städtchen und läutet damit eine Zeit des Krieges und Todes ein. Doch als wäre das nicht alles schon schlimm genug, spaltet sich das Volk der Amazonen über diesen Disput und bekämpft sich gegenseitig. Sicherlich schwirren jetzt unzählige Fragen in euren Köpfen, wie:

  • Gelingt der Angriff in der neuen Phasing-Zone „Die Belagerung von Gotham”?
  • Wird Wonder Women es schaffen, ihre Mutter aufzuhalten?
  • Wie können wir der Guten helfen und Gotham City retten?
  • Und nicht zuletzt: Wieso bitte kombiniert man einen blauen Schlüpfi mit weißen Punkten, zu einem roten Oberteil??

Wer es nach soviel geballter Action lieber tränenreich mag, sollte auf Teil 2 und 3 gespannt sein, der Creative Director verspricht:

Eines kann ich euch schon verraten: Es wird unglaublich spannend und unfassbar erschütternd zugleich.

Ich kann es gar nicht erwarten, euch in den bevorstehenden Livestreams zu zeigen, welch grandiose Arbeit das Team geleistet hat – also haltet die Augen offen. Was ihr zu sehen bekommen werdet, wird euch umhauen.

Na das klingt doch vielversprechend, oder? Wir sind jedenfalls schon sehr gespannt, ob von euch bald Scharen in Ohnmacht fallen vor den Bildschirmen. 😉

TERA – Neue Elin Klasse “Reaper” erst im Frühsommer?

Für alle Fans der knuffig mysteriösen Elin, kommt nun endlich die Erkenntnis: Laut Gameforge wird der “Reaper”, eine neue Klasse in TERA, erst im Frühsommer die Spieler mit seiner dunklen Magie verzaubern können. Auf den europäischen Servern wohlgemerkt.

Neben der neuen Elin-Klasse, erwarten uns mit dem Update gleichzeitig auch neue Skills, ein neues Startgebiet sowie Ausrüstungen und Kostüme.

Die “Reaper” Elin also im Juni?

Laut einer Antwort der Community Managerin anemsalok im offiziellen TERA Forum, ist mit diesem Update Mitte oder Ende Juni zu rechnen.

Kurz zuvor verkündete der amerikanische Publisher EnMasse, dass die neue Klasse bereits im Mai spielbar sein wird. Das sorgte in den deutschen Foren mal wieder für hitzige Diskussionen. Man wisse zwar, dass EnMasse die Tochterfirma des Entwicklers Bluehole sei und für Europa noch mehr Übersetzungen nötig seien. Nur lief das alles aber auch schon mal anders.

Wir hatten ja schon einige Male über die Elin-Klasse Reaper spekuliert. Meine Prognose, dass man vielleicht schon im März, mit einer Kusarigama-artigen Kettensichel, Arborea unsicher machen könnte, erwies sich als falsch. Leider scheint sich die Diskrepanz zwischen Korea und dem Westen, entgegen den Versprechungen aus dem letzten Jahr, weiter zu vergrößern. Ursprünglich wurde der Client weltweit vereinheitlicht, so weit wie möglich, um solche zeitlichen Differenzen zu verhindern.

Für diejenigen, die beim Wort “Reaper” nichts anderes als Fragezeichen sehen, noch mal eine kurze Zusammenfassung:

  • Reaper ist eine Elin-only Klasse, ein physischer Schadensausteiler, der aus naher und mittlerer Distanz agiert.
  • Der Reaper trägt Lederrüstungen und als Waffe die angesprochene Kettensichel, die neu ins Spiel integriert wird.
  • Die Klasse kann nur von Spielern erstellt werden, die bereits einen Char auf Level 40 oder drüber besitzen.
  • Man gibt der Community noch bis zum 27. März die Chance, für die Klasse zusätzlich auch einen deutschen Namen zu finden.
  • UPDATE: Der deutsche Name ist nun bekannt gegeben worden: Die Klingentänzerin.

Die Klasse ist wirklich sehr stylisch, nur ist es meiner Ansicht nach bedauernswert, dass lediglich die Elin Rasse in den Genuss der Reaper kommt. Meine Rasse ist das leider nicht.

Die ersten Gameplay-Videos aus Korea machen deutlich, dass die Entwickler bei den Animationen ganze Arbeit geleistet haben – die sehen  äußerst flüssig und spektakulär aus. Ob die anderen Klassen jetzt neben der Reaper nicht zu viel untergehen? Darüber hinaus mussten die Fähigkeiten in Korea etwas abgeschwächt werden, da die Klasse anfangs zu übermächtig war (wie so oft, wenn neue Klassen eingeführt werden). Es ist also davon auszugehen, dass wir die angepasste Version spielen werden.

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Da der Reaper bereits am 13. Mai auf die amerikanischen Server von EnMasse losgelassen wird, erscheinen dort momentan auch viele Informationen zur neuen Tera-Klasse, wozu auch dieser fulminante Trailer gehört:

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Und sonst so?

Meine Meinung ist weiterhin, dass TERA das bis dato beste Action-Kampfsystem im Genre bietet. Die Grafik ist nach wie vor ein Augenschmaus, wenngleich für meinen Geschmack ein wenig zu statisch. Zu den Dungeons möchte ich sagen, dass die Bosse und deren Mechaniken extrem gut auf das aktive Kampfsystem abgestimmt sind.

Das Gefühl die knackige Queen im Hardmode das erste Mal besiegt zu haben, war einfach nur überwältigend. Noch nie hat mir bei einem MMORPG ein Boss so viel Spaß und Kopfzerbrechen zugleich bereitet. Leider baute man mit den Dungeons danach allmählich ab, zumindest was die Herausforderung betrifft.

Tera Screenshot

Die Klassen spielen sich zwar ganz gut, nur fehlte mir auf Dauer Abwechslung innerhalb der Klasse. Eigentlich ist nur der Krieger in der Lage, auch mal eine andere Rolle bzw. Spielstil einzunehmen.

Dass die Updates im Vergleich zu Korea viel später kommen, fand ich auch nicht gerade toll, aber damit muss man wohl bei asiatischen MMORPGS leben.

Ansonsten kann ich aber jedem empfehlen, mal einen Blick zu wagen. Für Neueinsteiger ist es sicherlich aufregend, wenn man mit vielen Kill Quests leben kann.

Willst du nicht auch wissen, welche Erfahrungen Schuhmann mit Tera gemacht hat? WoW Zocker auf Abwegen: Tera Rising

The Elder Scrolls Online: Rabatt und Randale

Gleich zwei Nachrichten gibt es heute zum Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online zu vermelden, das kurz vorm Release steht. Zum einen hat Zenimax nun die endgültigen Abo-Preise für das Pay-to-Play-MMORPG enthüllt, zum anderen rebelliert ein kleiner, aber lautstarker Teil der Community gegen Änderungen, die mit dem letzten Patch kamen.

Rabatt für mehrmonatige Abonnements

Für knapp 11 Euro im Monat werden Abonnenten The Elder Scrolls Online genießen können, wenn sie sich für ein halbes Jahr anmelden. Wer sich nur für drei Monate festlegen möchte, der ist mit knapp 12 Euro dabei. Wer von Monat zu Monat in Tamriel lebt, den kostet es 13 Euro. Die Preise gelten jeweils für 30 Tage.

Erstaunlich dabei: Die Briten zahlen für ein Halbjahres-Abo nur 7 Pfund im Monat, das sind lediglich 8,37 Euro. Ansonsten folgt Zenimax bei den Kosten Blizzards MMORPG World of Warcraft.

Laut der offiziellen Webseite akzeptiert man übrigens folgende Zahlungsmöglichkeiten:

  • American Express
  • Giropay
  • iDeal
  • MasterCard
  • PayPal
  • paysafecard
  • Spielzeitkarten
  • Visa
  • WebMoney

Weitere wichtige Informationen zum Launch von TESO erfahrt Ihr in diesem Beitrag auf der offiziellen Seite: FAQ – Veröffentlichung und vorzeitiger Spielzugang.

Schon unsere Vorschau gelesen? The Elder Scrolls Online – Das etwas andere Preview

Randale wegen UI-Beschneidung!

Für die meisten von uns war es nur ein kleiner Passus in einer der letzten Patch-Nachrichten, für ambitionierte Modder hingegen der Todesstoß ihrer geplanten TESO-Karriere: Durch Änderungen im Code ist es seit dem letzten Patch nicht mehr möglich, dass AddOns Auskunft über Schadenszahlen, Zauberarten, Stärkungszauber und ähnliche Dinge geben können, die bei Raids und für Min-Maxer besonders wichtig sind.

Es wird also unmöglich sein, die Benutzeroberfläche in TESO so zu verändern, dass ständig „harte“ Informationen geliefert werden wie in World of Warcraft oder anderen Games.

Foundry Tactical Combat
Wie wird as Addon “Foundry Tactical Combat” von Atropos nun zum Launch aussehen?

Die Entscheidung sorgte für Trubel, da Modder und einige MMORPGler sie als Schritt in die falsche Richtung auffassten, weg vom mündigen Zocker, der sein Spiel so gestalten möchte, wie er es für richtig hält.

Zenimax möchte mit der Entscheidung dafür sorgen, dass die Immersion in der Welt erhalten bleibt und nicht durch zu viele Informationen getrübt wird. Durch eine ständige Überflutung mit Zahlen entsteht ein Konkurrenzdruck, den man offenbar vermeiden wollte. Außerdem fürchtet Zenimax, dass solche AddOns Spielern im PvP einen entscheidenden Vorteil und Informationsvorsprung gewähren. Dadurch könnten sich schließlich alle Spieler dazu genötigt sehen, solche AddOns ebenfalls zu nutzen, wollten sie nicht zu Schwachstellen für ihre Fraktion werden.

Wie man es dreht und wendet: Ein Teil der Spielerschaft zwingt einem anderen seinen persönlichen Spielstil auf.

Wollt ihr nicht auch die Meinung von Darion sehen?: Genügt Skyrim-UI für The Elder Scrolls Online?

Einige in der Beta sehr rege Spieler haben sich nach diesen Entwicklungen vom Spiel abgewandt. Wie groß diese Gruppe ist, lässt sich nicht sagen. Da es sich bei ihnen vor allem um Spieler handelt, die in den Foren und Communities aktiv und gut vernetzt waren, macht es zumindest einen ziemlichen Wirbel.

World of Tanks Blitz: Die App unter der Lupe

Nachdem wir letzte Woche über die verschollenen News über World of Tanks Blitz berichteten, gibt es heute neue Informationen zur Closed Beta der Mobilen App. Vitalij Borodowski, der technische Leiter der Mobilgeräte-Abteilung von Wargaming berichtet in einem neuen Entwickler-Vlog über den nächsten Geniestreich aus dem Hause Wargaming. Doch Achtung, entgegen einiger Wirrungen bei den Fans: Bei World of Tanks Blitz handelt es sich um ein eigenständiges Spiel – mit eigenen Fahrzeugklassen und – daten, Spielwirtschaft, Bezahlinhalten usw.!

wotb

Wie in der Version für den Computer wird es zehn Fahrzeugstufen geben, allerdings zum Release der App nur die drei Nationen USA, Deutschland und UdSSR. Damit kommt ihr insgesamt auf über 100 Fahrzeuge! Der Fortschritt eurer Panzer wird der PC-Version ähneln, aber etwas schneller sein. Natürlich wird auch die Spielphysik nicht neu erfunden – beide Spiele basieren auf den gleichen Engines. World of Tanks läuft ja auch ganz gut, wozu das Rad also neu erfinden?

Und was wird anders sein?

Bei soviel Gemeinsamkeiten muss es doch einen Unterschied geben?! Für Vitalij ist das die Mannschaftsmechanik, denn die Besatzungsverwaltung und Fertigkeitsausbildung wurde komplett über den Haufen geworfen und vereinfacht. (Ich höre irgendwie schon die Buh!-Rufe ^^) . Auch wird es in World of Tanks Blitz keine Selbstfahrlafetten oder hochstufigen Panzer, da die Karten auf denen ihr zocken werdet einfach  zu klein dafür sind und es dadurch weniger Versteckmöglichkeiten gibt. Dafür stehen euch Jagdpanzer, mittlere und schwere Panzer zur Auswahl.

wotb_karte

Aufgrund der deutlich kleineren Karten liegt die durchschnittlichen Gefechtsdauer bei 4-5 Minuten – perfekt also für ein Spiel zwischendurch. Maximal könnt ihr euch 7 Minuten lang in einem Gefecht befeuern, danach ist Ende. Mit großer Spannung wird die Steuerung der App erwartet – die Entwickler versprechen zumindest, dass sie deutlich besser würde, als bei den hiesigen Shooter MMOs.

Was denkt ihr, kann das was werden??

Entwickelt wird die App parallel für iOS und Android, was gar nicht so leicht ist – trotz Hunderter verschiedener Handys, soll das Panzer-MMO schließlich bei allen flüssig laufen. Aus diesem Grund verzögert sich die Closed Beta und Veröffentlichung für Android noch etwas, damit die App auch wirklich zuverlässig läuft, wenn sie released wird. Die Geschwindigkeit eures Handynetzes wird dabei nicht sooo ausschlaggebend sein im Vergleich zum stabilen Empfang.

Mehr über World of Tanks Blitz erfahrt ihr in diesem Video:

https://www.youtube.com/watch?v=93QTiGyX-So
Quelle(n):
  1. ASAP – Blitz

The Elder Scrolls Online: Das etwas andere Preview

Passend zum Start des Ausnahme-MMORPGs The Elder Scrolls Online präsentiert Euch mein-mmo.de einen ausführlichen Blick auf die Grafik, die Quests und das PvP von TESO.

Da das für einen einzelnen Tester alles ein wenig viel wäre, schauen noch zwei frisch ausgedachte Gamer mit hinein.

Die Grafik von The Elder Scrolls Online

Schon von den ersten Bildern der Concept-Art war klar, dass sich Zenimax an der Grafik der The Elder Scrolls-Reihe orientieren würde. Im Vergleich zu dem Comic-Stil, der in vielen MMORPGs vorherrscht, ist das ein heftiger Einschnitt. Normalerweise bevorzugen MMORPGs schlichte Grafiken, die auch auf älteren PCs laufen und dem Gamer Übersicht und hohe Frameraten garantieren. Denn MMORPGler sind nicht unbedingt dafür bekannt, schnelle Rechner zu besitzen. Die stehen eher bei den Spielern, die Shooter- oder Adventuresgames bevorzugen.

Auch für Playstation 4 und Xbox One konzipiert

TESO hingegen wird das erste große MMORPG sein, das auch für die Next-Gen Konsolen Playstation 4 und Xbox One entwickelt wird. Die Konsolenbesitzer wollen ihre Hardware ausgereizt sehen. Auch die Fans der Singleplayer-Reihe erwarten von The Elder Scrolls Online die typische Skyrim-Ästhetik.

The Elder Scrolls Online: Grafik

Die Grafik von The Elder Scrolls Online sieht fantastisch aus. Zwar gibt es in den Details noch Unstimmigkeiten, aber im Großen und Ganzen wirkt die Welt atmosphärisch, dicht und lädt das Auge zum Verweilen ein. Ein Meilensprung im Vergleich zu WildStar oder World of Warcraft.

Hardwarefresser oder Augenschmaus?

D4rkh4xx0r93: Auf meiner Kiste muss ich alle Details auf niedrig stellen und sogar dann ruckelt es noch. Sobald ich auf Medium geh, brechen mir die Frameraten ein. Wie soll ich so raiden oder PvP machen? 800 Euro für einen neuen PC? Das ist einfach nicht drin! Und mit dem UI kann ich mich auch null anfreunden. Keine Mini-Map, keine HP-Anzeige, kein Nix. Hoffentlich gibt es bald AddOns!

Passend zum Thema: Genügt Skyrim UI für TESO?

Gilreon Birkblatt: *lächelt* Frameeinbußen habe ich bei meinem PC nicht feststellen können, dabei ist der auch schon ein Jahr alt. Zugegeben: Günstig war er damals nicht. Ich genieße es in Tavernen oder an der freien Natur nahe an mein Gegenüber zu rücken, um ihm ins Antlitz sehen zu können. Manchmal schwenke ich meinen Blick auch einfach nur nach oben, um den Himmel über Tamriel zu bestaunen.

Grafik wird Bestand haben

Min. Systemanforderungen:

Betriebssystem: Windows XP 32-bit.
Prozessor: Zweikernprozessor 2,0 GHz oder vergleichbar.
Arbeitsspeicher: 2 GB RAM.
Festplattenspeicher: 60 GB freier Speicherplatz.
Grafikkarte: mindestens 512 MB RAM und Unterstützung für DirectX 9.0 (NVIDIA GeForce 8800, ATI Radeon 2600 oder besser).

Schuhmann: In den vollen Genuss kommen Spieler mit einem High-End-PC, aber auch auf einem Rechner der Mittelklasse ist The Elder Scrolls Online ein echter Augenschmaus.

Manche Schwarzseher mäkeln, dass ein Comic-Stil zeitlos bleibt, ein realistischer Stil hingegen rasch veraltet … aber das scheint bei der Grafik von TESO doch weit hergeholt.

Solche Einwände mögen bei der Pixel-Grafik vor zehn Jahren noch Berechtigung gehabt haben, aber viel besser als The Elder Scrolls Online jetzt schon aussieht, wird es wohl auch in Zukunft kaum noch werden. (Wenn wir in zehn Jahre alle komplett in VR-Kleidung gehüllt durch einen Augmented-Reality-Dschungel robben, werde ich den Satz bereuen!)

Die Quests und Aufgaben: Kein Skyrim, sondern MMORPG-Alltag

TESO Screenshot

Im Questen unterscheidet sich TESO erheblich von Skyrim und anderen aktuellen Single-Player-RPGs. Denn die Auswirkungen der Entscheidungen des Spielers nehmen in der Welt von Tamriel keine überragende Bedeutung ein.

Quest-Verläufe sind isoliert, die moralische Uneindeutigkeit aktueller Singleplayer-Titel sucht man vergeblich. Viele Quests sind ein Kompromiss zu den bekannten „Geh da hin und töte zwanzig X“ oder „Bring mir doch mal ein Y“-Aufgaben aus MMORPGs.

Ein Publikum, das aus Singleplayer-Titeln kommt, wird vielleicht von der Tiefe der Quests enttäuscht sein. Hier steht das MMORPG Pate.

Probleme gibt es im Moment vor allem mit den Gruppen-Quests und dem Phasing. Denn wenn ein Spieler eine Quest schon abgeschlossen hat, sieht er die Welt auf eine andere Weise als etwaige Gruppenmitglieder. Dadurch ist es schwer, zusammen zu questen.

In diesem Artikel wird näher darauf eingegangen: Elder Scrolls Online – Eine Schneeflocke zwischen World of Warcraft und Skyrim

Vollvertont und toll geschrieben

The Elder Scrolls Online - Auch hier es RP Gruppen geben.

Gilreon Birkblatt meint: Ich kann die Bedenken, die manche gegen die Questen im Spiel hegen, leicht zerstreuen. Denn hier wurde noch nicht erwähnt, dass alle Aufgaben voll vertont und hervorragend geschrieben wurden. So kann ich mich in regelmäßigen Abständen zurücklehnen und erleben, wie sich vor meinen Augen eine tolle Geschichte entfaltet und dabei meinen stressigen Arbeitsalltag vergessen *lächelt*.

D4rkh4xx0r93: Hab ich alles woanders schon besser gesehen. Zehn Leute stehen um einen Spawn-Punkt herum und warten darauf, dass ein Mob spawnt? In 2014 noch? Echt jetzt? TESO ist einfach eine oder zwei Generationen hintendran. Und wenn ich 50 bin, soll ich einfach die Quests der anderen Fraktionen machen? Klingt total nach 2008, Mann!

Quests sind der Ballast vieler MMORPGs

Schuhmann: Zu einem MMORPG gehören Quests nun mal, auch wenn sie in jedem Jahr etwas mehr wie ein Relikt aus der Vergangenheit wirken, von dem es sich zu lösen gilt. Gerade der etwas zähe Anfang im Spiel könnte sich als Stimmungs-Killer erweisen. Ab Stufe 15 nehmen die Aufgaben langsam Fahrt auf und die Welt öffnet sich zusehends.

Ich befürchte, dass es später zu Content-Problemen kommen wird. Ich kann nicht sehen, wie Zenimax, wenn die anfänglichen Aufgaben abgegrast sind, regelmäßig Inhalte nachschießen kann. Da man im Endgame die Quests der anderen Fraktionen machen müssen wird, sinkt der Wiederspielwert mit einem Twink der anderen Fraktion gewaltig.

Das PvP: Steak zum Lachs?

Beim PvP unterscheidet sich The Elder Scrolls Online erheblich von der Konkurrenz. Statt Schlachtfelder oder Arenen wird es eine riesige Zone geben, in denen sich die drei Fraktionen gegenseitig bekriegen. Durch den Mega-Server ist garantiert, dass hier immer etwas los ist.

Das ist auch gut so: Die Zone ist riesig und die Action könnte sich sonst leicht verlaufen so wie 200 Besucher in einem riesigen Fußballstadion.

The Elder Scrolls Online PvP

Von Schlachten und Imperatoren

Im PvP bei The Elder Scrolls Online geht es nicht um den Erfolg des Einzelnen, sondern um das große GanzeWelche Fraktion kann die Herrschaft über die Königsstadt Cyrodiil für sich in Anspruch nehmen und behaupten?

Seit dem Wegfall von Warhammer Online ist eine große Lücke entstanden, was PvP so eines Ausmaßes betrifft.

King Ding-a-ling

Gilreon Birkblatt: Ich habe mich in anderen Spielen von den Spieler-gegen-Spieler-Zonen ferngehalten. In Tamriel werde ich mein Glück einmal versuchen. Zu viel erwarte ich mir allerdings nicht davon. Wobei es natürlich schön wäre, einmal Imperator zu sein *schmunzelt*.

D4rkh4xx0r93 (murmelt vor sich hin): König D4rkh4xx0r93, Schrecken aller Noobs! Mir gefällt der Klang!

Schuhmann: Es ist ein seltsames Konzept, gerade TESO mit einer Realm-versus-Realm-Zone auszustatten, die an Dark Age of Camelot erinnert. Werden Spieler, die aus dem Singleplayer kommen, so ein Konzept annehmen?

Eine solche Zone und eine solche Art des PvPs richten sich an teamfähige, MMORPG-erprobte und reifere Spieler. Aber auch Powergamer bevorzugen ein Dauerfeuer an Herausforderungen.
Wie genau gerade dieses PvP zu diesem PvE passt, ist mir allerdings auch ein Rätsel. The Elder Scrolls Online bleibt eine aufregende Mischung.

Fazit

The Elder Scrolls Online MMORPG

Erst einmal abwarten

D4rkh4xx0r93: (murmelt immer noch versonnen) König D4rkh4xx0r93 … ich weiß es einfach nicht. Mich schrecken die monatlichen Kosten ab und die Vorberichte waren auch nicht so toll. Von meinen Freunden spielt es eh keiner, die zocken alle die neue Diablo-Erweiterung. Vielleicht wart ich ein halbes Jahr, ob es dann schon Free-to-Play ist. Mal die Test-Berichte abwarten. Aber andererseits … so eine Nachtklinge mit Bogen …

Zukunft liegt im PvP

Schuhmann: Hand aufs Herz, ich hab keine Ahnung, ob das Spiel ein Erfolg wird oder nicht. Der Name „The Elder Scrolls Online“ wird zu Beginn für volle Server sorgen. Ich denke durch die Öffnung für die Konsolenspieler ist dem Spiel ein Coup gelungen.

Viel wird davon abhängen, ob das PVP so spannend und ausgeglichen ist, wie es in der Endphase von anderen Spielen der Fall war. Erfahrungsgemäß ist gerade das PvP unheimlich schwer zu balancen und von frustrierenden Bugs zu befreien. Wenn das PvP Spaß macht, den Ehrgeiz der Spieler weckt und einen Suchteffekt auslöst, dann wird TESO ein voller Erfolg.

Für das PvE in The Elder Scrolls Online sehe ich langfristig schwarz. Das ist keine populäre Meinung. Aber allein die Idee, Spieler nach der Endstufe den Content der anderen Fraktionen durchspielen zu lassen, wirkt auf mich seltsam improvisiert. Wenn der nächste Singleplayer-Titel von The Elder Scrolls erscheint, wird es interessant sein, wie sich das Spiel entwickelt.

Wobei man auch als Skeptiker sagen muss: 60 Euro für 2 Monate Spielspaß – bis man auf Max-Stufe ist und das meiste gesehen hat … ich denke nicht, dass ich die Investition bereuen würde.

Was denkt eigentlich die Community? Die Forenschau – mit offenen Ohren in den Tavernen Tamriels.

Kann es kaum noch erwarten!

Gilreon Birkblatt: Nur noch sieben Tage *summ* und ich werde mich nach Tamriel begeben. An den vergangenen Beta-Wochenenden habe ich mich zusehends in das Spiel und in meine imperiale Drachenkriegerin verliebt. Ich habe mich in den letzten Monaten bereits mit Gleichgesinnten in einer Gilde zusammengefunden und wir werden das Spiel gemeinsam angehen.

Ich denke meine Vorfreude wird keinesfalls enttäuscht werden *lächelt*.

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Co-Autoren:

D4rkh4xx0r93 ist 22 und leidenschaftlicher Zocker.

 

Im Moment besucht er die Fachoberschule, aber auch nur bis sein Let’s-Play-Kanal endlich die Aufmerksamkeit findet, die er verdient.

Bitte keine Gags über seinen Namen. Da hängt eine Geschichte dran und wenn Ihr sie kennen würdet, dann würdet Ihr es verstehen!

Gilreon Birkblatt ist 43 Menschenjahre alt und hat in seiner irdischen Drei-Zimmer-Wohnung Collector-Editionen von jedem Spiel, das er je gespielt hat.

 

Beruflich ist er Polizeioberkommissar und hat bisher im virtuellen Leben viermal geheiratet, zwölf Kinder adoptiert und ist dreimal geschieden worden. Man munkelt, zwischen ihm und seiner vierten virtuellen Partnerin läuft es grade nicht so gut! Sie will Aldmeri spielen, er fühlt sich hingegen dem Ebenherzpakt verpflichtet.

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The Elder Scrolls Online – Werwölfe (TESO-Cast #15)

Die Elder Scrolls Reihe ist bekannt dafür, dass der Spieler seinen Helden in einem Werwolf verwandeln kann und somit dürfen sie in The Elder Scrolls Online auch nicht fehlen.

Wenn ein Spieler zum Werwolf wird, erhält er eine einzigartige Skilllinie mit zwei aktiven und vier passiven Fähigkeiten, einem Ultimate und sogar der Möglichkeit, andere Spieler einmal pro Woche ebenfalls in einen Werwolf zu verwandeln.

Doch es ist gar nicht so leicht, ein Lykanthrop zu werden. Dafür muss man erstmal ein rares Wolfsrudel in der Welt finden und von ihm infiziert werden. Erst dann erhaltet ihr all die Features, die einen echten Werwolf erst ausmachen.

Schon TESO-Cast #14 gesehen? Genügt Skyrim-UI für The Elder Scrolls Online?

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Dragon’s Prophet – Auf die Plätze, fertig, los!

Einige von euch werden schon bei dem Gedanken daran gähnen: Twinken! Egal wie fesselnd und faszinierend ein Online-Rollenspiel ist – spätestens nach dem drölfzehnten Charakter nervt es einfach nur, wenn man schnell die Maximalstufe erreichen möchte, um Freunde im Raid zu unterstützen. Da helfen auch Sprüche wie “Genieß doch die Atmosphäre im Spiel” oder “Lies eben mal die Questtexte richtig!” wenig. Okay, zugegeben – ich persönlich würde keine 60 Euro für die Maximalstufe ausgeben, wie es in World of Warcraft mit der nächsten Erweiterung möglich ist…

Aber das Twinksprint-Event in Dragon’s Prophet sollte es öfter geben. Noch bis zum 3. April 2014 könnt ihr für viele runde Stufenaufstiege tolle Belohnungen, bis hin zu Haustieren abstauben! Ja gut, vielleicht klingt das etwas gierig – aber hey – Motivation ist das Zauberwort! Um an dem Levelevent teilzunehmen müsst ihr nichts weiter tun, als euch einen neuen Charakter zu erstellen und loszulegen. Wer als erster 94 wird, kann sich fortan sogar mit dem Titel “Bahnbrecher” schmücken.

Na, neugierig was es noch so gibt? Aaaaalso:

  • Für Stufe 5, 10 und 15 gibt es eine gratis Gehege-, Nest- und Kammer-Erweiterung.
  • Mit Level 20 könnt ihr euch über ein Attributs-Rücksetzpulver freuen – seeehr nützlich!
  • Wenn ihr es bis Stufe 25 geschafft habt innerhalb der Zeitvorgabe, gibt es ein Geheimapartment-Ticket. Da man den Schlüssel fürs Eigenheim sonst nur so schnell im Shop erwerben kann, ist das wirklich ein Schmankerl.
  • Alle Pet-Liebhaber können sich mit Level 35 über das neue Haustier “Brony” freuen.
  • Für Stufe 45 und 60 gibt es zuerst 1.000 und dann 1.500 Dracheninsignien.
  • Wer sich bis Level 80 durchbeißt kann künftig ein Antikes Zephyr-Häuschen sein Eigen nennen.
  • Und die ganz harten unter euch, die echt in zwei Wochen Stufe 94 erreicht haben, bekommen ein Ei von Seelenschwinges Zwilling!

Wow, genial oder? So, ich muss jetzt leider los – leveln…. Sehen wir uns ingame?

Ps: Natürlich bekommt ihr die Belohnungen auch, wenn ihr komplett neu anfangt – also keine falsche Scheu! 🙂

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Quelle(n):
  1. Twinksprint

World of Tanks: Feuert bald eine Grafikbombe ab

Mit Version 9.0 kommen signifikante Änderungen auf World of Tanks zu, die so massiv sind, dass die Entwickler hier von einem Update sprechen, das zu den größten in der Geschichte des taktischen Online-Shooters zählt. Vor allem visuelle Verbesserungen, die sofort ins Auge fallen, sollen das Spielerlebnis auf dem Schlachtfeld deutlich aufpolieren. 

WoT bekommt aber nicht nur eine Aufhübschung spendiert, sondern es erhält auch ein neuer Spielinhalt Einzug. Mit den historischen Gefechten steht den Spielern bald ein Spielmodus zur Verfügung, mit dem real stattgefundene Schlachten reproduziert werden können, so weit wie eben möglich. So sind beispielsweise bei der Schlacht um Kursk, die vom 5. bis zum 16. Juli 1943 stattfand, nur jene Fahrzeuge in der Auswahl verfügbar, die bei dieser Panzerschlacht auch in Wirklichkeit zugegen waren. Diese Karte bildet mit zwei weiteren auch den Anfang.

Apropos visuelle Verbesserungen. Mit der neuen Shader-Technologie PBS (physically based shading), werden Oberflächen wie Metall, Felsen, Farbe oder Holz deutlich schöner dargestellt. Darüber hinaus bekommen die Panzermodelle ein Facelift verpasst, das mit einer erheblichen Steigerung des Detailgrades einhergeht, womit die Kampffahrzeuge um ein Vielfaches realistischer aussehen. Wie neu geputzt eben, aber nicht mit Perwoll gewaschen, sondern mit Polygonen angereichert.

Es macht bald auch mehr Spaß, andere Panzer zu zerfetzen, denn im Falle einer Explosion des Munitionslagers, wird mit Version 9.0 auch der Turm durch die Luft geschleudert. Ein erweitertes Schadensmodell wünschten sich die Anhänger von World of Tanks schon seit längerer Zeit. Jetzt wurde dem endlich nachgegangen.

Dass dann auch das Fahrwerk, also die einzelnen Kettenräder, sich nun unabhängig voneinander dem Gelände anpassen, klingt zunächst unspektakulär. Wenn man sich diese vermeintlichen Kleinigkeiten aber im Video näher anschaut, merkt man schnell, dass solche Detailänderungen bei der Fortbewegung sofort auffallen und diese viel realistischer erscheinen lassen.

Außerdem erwarten Euch neben der grafischen Weiterentwicklung und dem neuen Spielmodus, diverse Soundverbesserungen, Balanceänderungen bei mehreren Karten (Küste, Perlenfluss, Malinowka und Sewerogorsk) und noch einiges mehr.

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ArcheAge – Gameplay Livestream von Trion Worlds

Du hast am Freitag den letzten Twitch Livestream von Trion Worlds zu ArcheAge verpasst? Kein Problem, hier kannst du dir die Show nochmal in Ruhe über YouTube anschauen. Es erwarten Dich interessante Einblicke in die westernisierte Version von ArcheAge, ein kostenloses Online-Rollenspiel, das vor allem wegen seinen Sandbox-Elementen Zuspruch findet. Das Gameplay Material umfasst hierbei ungefähr 45 Minuten.

Befindet sich AA noch auf Deinem MMORPG-Radar oder hat Dir die Westernisierung zu lange gedauert? Bisher steht fest, dass es dieses Jahr erscheint, viele hätten sich aber einen früheren Termin gewünscht. Andererseits gibt es auf dem Free-to-play Markt wenige Neuerscheinungen dieses Jahr, weshalb 2014 letzten Endes doch eine gute Wahl werden könnte.

Falls sich jemand fragt, wer oder was Trion Worlds eigentlich ist: Sie sind der für den westlichen Markt zuständige Publisher von ArcheAge (für Europa und Amerika). Bekannt geworden ist das amerikanische Unternehmen übrigens durch das MMORPG Rift. Zuletzt machten sie auch mit dem Online-Shooter Defiance auf sich aufmerksam.  Bei den hier genannten hauseigenen Titeln agieren sie nicht nur als Publisher, sondern auch als Entwickler.

http://youtu.be/2cvcTL8S4e4

Skyforge – mit den Göttern zum nächsten großen MMORPG?

Aufgepasst, wir haben etwas Neues auf dem MMO-Radar entdeckt: Vor einigen Tagen wurde ein klangvolles Free-to-play MMORPG namens Skyforge angekündigt, das in einem brandneuen Sci-Fi Fantasy Universum spielt, in dem gigantische Götter und Helden ihr Unwesen treiben.

Diese Meldung erreichte uns schon ein wenig überraschend, aber die Allods Online Macher arbeiten „im Stillen“ schon seit längerer Zeit an Skyforge, gemeinsam mit Obsidian Entertainment (bekannt geworden durch Neverwinter Nights 2 und KoToR 2). Nun gut, so still nun auch nicht, da ich bei meiner Recherche russische Quellen aus 2012 fand.

Sie scheinen auch schon so weit zu sein, dass bereits eine Beta im Raum steht, für die man sich auf der offiziellen Seite ab sofort anmelden kann.

Was wir bereits wissen

Die Geschichte handelt in der mythologisch angehauchten Fantasywelt Aelion, in der diverse fortschrittliche Technologien für einen futuristischen Touch sorgen. Mythologie meets Zukunft – klingt nach einem durchaus interessanten Multiversum, das auch von einem DC oder Marvel Comic hätte kommen können.

Grafisch gesehen scheint Skyforge den Bildern und Videos zufolge ein wahrer Augenschmaus zu sein, auf dem neuesten Stand eben. Anhänger eines realistischeren Grafikstils kommen hier aller Voraussicht nach voll auf ihre Kosten. Den Göttern sei Dank! Diese Engine ist übrigens nebenbei erwähnt eine eigene Entwicklung.

Skyforge Grafik

Auffälig ist der Hinweis auf eine Welt, die ständig von Invasionen heimgesucht wird. Euch erwarten in Aelion also die im Trend stehenden dynamischen Events – ob man sich hier von Rift oder Guild Wars 2 inspirieren lässt? Dass in Zusammenhang Schlüsselwörter wie „freies Erkunden“ auftauchen, lässt Rückschlüsse auf eine offene Welt schließen, die zum Entdecken einlädt. Genretypisch gibt es natürlich auch in Skyforge Inhalte sowohl für Solo- als auch Gruppenspieler. Bisher weniger spektakulär und sehr vage gehalten ist derweil die Andeutung, dass es PvP- und PvE Features geben wird.

Beim Kampfsystem geht man den gleichen Weg, wie eigentlich alle anderen neuen MMORPGs auch: Skyforge setzt auf ein Action-Kampfsystem, mit aktiven Angriffs- und Verteidigungstechniken; ähnlich wie man es von Konsolenspielen kennt. Bei den Gameplayszenen kommt es Tera sehr nahe und dass Komboattacken möglich sein werden, bestärkt mich bei dieser Einschätzung.

Spannender wird es beim Klassensystem. Dieses soll sehr variantenreich sein und auch exotischere Spielweisen ermöglichen. Jegliche Komfortfeatures fehlen dabei nicht, denn man kann mit einem Charakter sämtliche Klassen und Rollen durchlaufen, die sich darüber hinaus nur mit einem Klick wechseln lassen. Das erinnert doch stark an Final Fantasy: A Realm Reborn. Die Charakterentwicklung geht hierbei von einem jungen Unsterblichen bis hin zu einem mächtigen Gott. Was das wohl bedeuten mag? Wir werden sehen.

Skyforge

Zugegebenermaßen sind die Informationen noch recht dürftig, was sich hoffentlich bald ändert! Spätestens jedoch dann, wenn man den ersten Betaspielern den Zugang zum Spiel gewährt.

Skyforge – ein AAA-MMORPG?

Die Entwickler sprechen bei Skyforge von einem “AAA-MMORPG”, das heißt einfach so viel, dass es sich hier um ein aufwendiges und kostspieliges Projekt handelt. Ein größeres Budget kann natürlich ungemein helfen, um ein hochqualitatives Spiel auf die Beine zu stellen. Man rechnet in dem Fall sogar mit Millionen von Spielern, was abermals die Ambitionen unterstreicht. Das macht auch Oleg Shpilchevsky deutlich, Chefentwickler des Allods Teams:

Skyforge ist unser bis dato ambitioniertestes Projekt

Kein Wunder, schließlich zieht hier mail.ru im Hintergrund seine Fäden, der größte Gaming Publisher im Osten. Dieser machte zuletzt auch durch den Vertrieb von ArcheAge in Russland auf sich aufmerksam. Ob man den hohen Erwartungen gerecht werden kann? Sollte es sich hier aber wirklich um ein größeres Kaliber handeln, dann freuen wir uns umso mehr.

Gerade Allods Online besticht durch ein gutes Gameplay und verzeichnete deshalb mehrere überdurchschnittliche Wertungen. Ich hatte es ja auch mal angespielt und muss sagen, dass ich von der guten Qualität schon überrascht war. Nur ging es in Deutschland nie über einen Geheimtipp hinaus, da es anfangs zu sehr World of Warcraft ähnelte und es dafür eben keinen Markt gab, trotz eines kostenlosen Spielmodells (dieses wurde zudem noch sehr kritisiert, was schon sehr unvorteilhaft war).

Wenn die Entwickler von ihren gewonnenen Erfahrungen aus der Vergangenheit gelernt und ihre Stärken weiterhin ausgebaut haben, erwartet uns hier möglicherweise ein sehr großes MMORPG ( in 2015?)

Zum Abschluss gibt es noch den Ankündigungstrailer zum Genießen:

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