ArcheAge, das MMORPG mit Sandbox-Elementen, ist im Moment in Russland unter der Aufsicht von mail.ru schon live. Die haben aber kürzlich eine grausliche IP-Sperre entrichtet, um westeuropäische Kiebitze auf Abstand zu halten.
Uns bleibt also nur der sehnsüchtige Blick auf Videos. Im heutigen Video zur Rollenspielhoffnung geht es um Klassen und Crafting. Hört sich langweilig an, ist aber eine spannende Angelegenheit bei ArcheAge. Die Freiheit und Auswahl sind riesig. Interessante Synergie-Effekte bieten sich an. Aber seht selbst!
Liebe WildStar Fans und jene, die es werden wollen oder es noch nicht besser wissen: An diesem Wochenende findet von Freitag bis Montag ein Bonus-Beta-Wochenende statt. Und es kann eigentlich jeder teilnehmen. Kostenlos.
Dafür ist nicht mal Hokuspokus notwendig, denn es genügt bereits eine simple Anmeldung auf der offiziellen Website von WildStar.
Wir laden jede Person, die sich jemals bei WildStar registriert hat, zu diesem Beta-Event am Wochenende ein. Das sind sehr viele Leute – du wirst also auf eine Menge Freunde treffen, mit denen du dich in Battlegrounds, Abenteuern, Dungeons und mehr austoben kannst!
Das war aber noch nicht alles! Das Level-Cap wird auf Level 25 angehoben. Das bedeutet gleichzeitig auch, dass ihr nun auf dem neuen “Endlevel” das Abenteuer “Nödliche Wildnis” bestreiten könnt. Außerdem bekommt ihr beim Transport-Händler ein cooles Hoverboard.
Einziger Wehrmutstropfen, zumindest für einige Spieler: Es liegt immer noch keine deutsche Lokalisierung vor, was in sozialen Netzwerken für rege Diskussionen sorgt. Es beherrscht eben nicht jeder Englisch und bis zum Release ist es auch nicht mehr weit. Bleibt zu hoffen, dass bei der deutschen Version am Ende nicht der Eindruck entsteht, es wäre auf dem letzten Drücker gemacht worden. Kann gut enden, muss aber nicht. Die größte Herausforderung dürfte darin liegen, den Humor von WildStar so ins Deutsche zu übertragen, dass der Witz nicht irgendwo auf dem Weg zum Nexus verloren geht. Ich bin da aber erstmal optimistisch.
P.S. Freitag, ab 15 Uhr, bis Montag, um 8 Uhr morgens.
P.P.S. Mittlerweile gibt es diese Nachricht auch auf Deutsch (siehe Quelle).
Na, war euer Osterhase fleißig? Falls ihr noch nicht genug habt von der Eiersuche, nutzt eure Chance dem Osterhasen in World of Warcraft noch etwas abzuluchsen. Noch bis zum 28. April 2014 könnt ihr das Nobelgartenfest feiern und Belohnungen abstauben.
Als Spieler der Allianz solltet ihr zur/nach
Azurwacht
Dolanaar
Goldhain oder
Kharanos
reisen, als Anhänger der Horde nach/ zum
Brill
Klingenhügel
Dorf der Bluthufe oder
Falkenplatz
und dort mit der Eiersuche loslegen. In Shattrath können beide Fraktionen zusammen Ostern feiern.
Die kleinen bunt gefärbten Eier verstecken sich an allen möglichen – und unmöglich – Stellen, auch unter Wagen, in Kisten usw. – Also haltet die Augen offen. Ob ihr bei der Eiersuche mobil bleibt, oder an einer Stelle stehen bleibt, müsst ihr für euch entscheiden – beide Taktiken haben ihre Vor- und Nachteile. Wenn ihr den Eierkorb schon habt, nutzt ihn um während der Laufzeiten 60% schneller unterwegs zu sein.
Aber egal was ihr macht – wichtig ist: Nicht die Nerven verlieren! Seid der serverübergreifenden Zonen sind die Orte zum Teil sehr überfüllt und damit ein Pulverfass kurz vor der Explosion. Wenn ihr die Möglichkeit habt, versucht in den frühen Morgenstunden oder spät abends eure Eier zu suchen – erfahrungsgemäß ist da weniger los.
In den Eiern findet ihr entweder direkt eure Belohnungen oder Nobelgartenschokolade, welche ihr zum Kauf der Ostergegenstände sammeln müsst. Natürlich gibt es auch wieder tägliche Quests, bei denen ihr Gold oder Blühende Zweige abstauben könnt.
Ich hab eins gefunden! – Findet ein Bunt gefärbtes Ei.
Schokoholiker – Esst 100 Nobelgartenschokolade während des Events.
Wüstenblume – Legt die Frühlingsrobe an und pflanzt im Ödland, Desolace, Silithius, Tanaris und Tausend Nadeln eine Blume.
Errötende Braut – Küsst jemanden in einem eleganten Kleid, während Ihr ein weißes Smokinghemd und eine schwarze Smokinghose tragt. Die benötigte Kleidung findet ihr in den bunten Eiern oder könnt ihr beim Nobelgartenhändler kaufen.
Hartgekocht – Legt während des Nobelgartenfests in Hasengestalt ein Ei in die Heißen Quellen von Golakka im Krater von Un’Goro. Für diesen Erfolg benötigt ihr einen Mitspieler, der euch in ein Hoppelhasi verwandelt.
Frühlingsgefühle – Findet für Euren Frühlingshasen einen Artgenossen zum Kuscheln in den aufgelisteten Ortschaften. Diese sind je nach Horde/ Allianz unterschiedlich, aber leicht erreichbar.
Nobelgarten – Versteckt ein bunt gefärbtes Ei in Sturmwind oder Silbermond, dies ist ebenfalls abhängig von eurer Fraktion.
Von Hasen und Häschen – Benutzt Frühlingsblumen, um weiblichen Charakteren auf Stufe 18 oder höher Hasenohren aufzusetzen. Für diesen Erfolg solltet ihr unbedingt in Dalaran oder Shattrath vorbei schauen. Wenn ihr immer mal wieder in den Banken oder beim neutralen Auktionshaus vorbeischaut, findet ihr sicher alle benötigten Völker.
Viel Spaß beim Suchen und Sammeln! Wenn ihr fleißig wart, könnt ihr am Ende nicht nur den Titel “Der/Die Noble”, sondern auch einen Schnellen Frühlingsschreiter und Frühlingshasen euer Eigen nennen!
Im Laufe der Zeit bekomme ich immer wieder Fragen über The Elder Scrolls Online und oftmals sind es sogar dieselben. Aus dem Grund habe ich nun dieses Video hier aufgenommen, um einmal die wichtigsten und häufigsten Fragen rund um TESO zu beantworten.
Inhaltsverzeichnis: • Welche Klasse soll ich spielen als DD/Tank/Heiler? 0:33 • Magicka oder Ausdauer? 0:57 • Welche Rasse ist am besten für Klasse XY? 1:42 • Welche Rüstungsart soll ich nehmen? 2:26 • Was sind Veteranenränge? 3:02 • Wie soll ich Fähigkeit XY morphen bzw. was ist eigentlich „morphen”? 4:03 • Wie werde ich Vampir/Werwolf? 4:50 • Kann ich Fähigkeiten aus mehreren Skilllinien nehmen oder muss ich mich für eine entscheiden? 5:46 • Wo ist das Auktionshaus? 6:17 • Ist es wichtig alle Himmelsscherben zu sammeln? 6:40 • Lohnt es sich ein Pferd zu kaufen? 7:16 • Kann man auch das Rüstungsdesign von anderen Rassen tragen? 8:10 • Kann ich in Cyrodiil leveln? 8:52
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Das Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online ist nun vollends in das Visier von Hackern und Expoitern geraten. Nachdem ein erster Exploit über das Wochenende gefixt wurde, tauchten bereits am Ostersonntag neue Meldungen auf, dass es möglich sei, im Spiel zu betrügen. Die Hacker selbst fordern einen Rollback. Das würde für jeden Spieler bedeuten, dass er das in den letzten Tagen Erreichte verliert.
Haie im blutigen Wasser
Hacker, Cheater und Exploiter sind ein bisschen wie Haie im Ozean. Sobald sie Blut riechen, geraten sie in Raserei. Ein Tripple-A-MMORPG, das wahrscheinlich über zwei Millionen Menschen spielen, ist eine höchst attraktive Beute. Immerhin lässt sich das virtuelles Gold in echte Euros ummünzen.
Die Beute ist umso attraktiver, wenn das Spiel so verwundbar und weidwund scheint. The Elder Scrolls Online gilt, so wird es in Foren diskutiert, als „Client-Trust-Heavy“-Game. Ist daher anfällig für allerlei Tools und Tricks, die in anderen Spielen schon lange nicht mehr ziehen.
Zum Launch häuften sich bereits Meldungen über Speed-Hacks und Bots. Dagegen ging Zenimax schnell vor.
Gildenbank-Exploit gefixt
Am Karfreitag wurde ein Exploit bekannt, mit dem Spieler Gegenstände beliebig duplizieren konnten, ein sogenannter Dupe-Exploit. Die sind gefürchtet, weil sie massiv die Ingame-Wirtschaft beeinträchtigen können. Ein Gegenstand ist einfach nichts wert, wenn er aus der blanken Luft erschaffen werden kann. Pikant dabei: Der Exploit konnte dazu verwendet werden, um Handwerks-Utensilien herzustellen, die nicht nur für einen Gold-, sondern auch für einen Ausrüstungsvorteil sorgen.
Übers Wochenende sind neue Dupes aufgetaucht
Nachdem der Exploit gefixt wurde und einige Spieler der Ban-Hammer traf, dachte man vielleicht, der Trubel hätte erstmal ein Ende. Es wäre dem Spiel zu gönnen. Immerhin hat Zenimax alle Hände voll zu tun. Jeden Tag hat man mit einer neuen Sache zu kämpfen. Erst heute Morgen wurde ein Patch aufgespielt, der die dringendsten Probleme des Fantasy-Giganten angehen sollte. So werden zahlreiche Sackgassen-Quests gefixt. Außerdem ist man bei der jüngsten Ban-Welle wohl etwas übers Ziel hinaus geschossen und hat nun einige Spieler wieder entbannt. Also hat man doch die schlimmsten Lecks erstmal gefixt und kann nun durchatmen, oder? Weit gefehlt.
Am Ostersonntag tauchten in einschlägigen Foren Berichte darüber auf, dass weitere Fehler im Spiel seien, die Item-Dupes ermöglichten. Diesmal sogar noch einfacher und auf eine Weise, die tatsächlich auch zufällig geschehen kann. Wahrscheinlich ist der Exploit ohnehin erst durch einen jüngsten Bug ins Licht gekommen. Hängt er doch mit dem Ladescreen zusammen, in dem viele Spieler die letzte Zeit hingen.
Exploiter fordert Rollback
Die Auswirkungen auf die Ingame-Wirtschaft und das Spiel bleiben weiterhin hochgefährlich und scheinen verheerend. Wie Zenimax das unter Kontrolle kriegen möchte, ist völlig unklar.
Ein Exploiter hat in einem Foren-Post ausführlich dargelegt, welche Mechanismen er dazu verwendet hat, um das Gold, was er durch den ersten Dupe-Bug „verdient“ hat, möglichst geschickt zu „waschen“, zu „verteilen“ und vor den Augen der GMs zu verbergen. Offenbar hat er einiges aus Mafia-Filmen und Dokumentationen gelernt.
Ironischerweise fordert der Exploiter nun Zenimax zu einem Rollback auf. Seiner Ansicht nach sei das Spiel ansonsten nichts mehr wert, weil jede Errungenschaft und jeder Erfolg durch das illegal im Spiel befindliche Gold und die Gegenstände beschmutzt seien.
So ironisch das klingt und so viele „ehrliche“ Spieler es aufregen wird: Der Hacker hat nicht Unrecht. Ein Rollback wäre die einzige „saubere“ Methode, um derart viel Zahnpasta wieder zurück in die Tube zu drücken.
Die neuen Exploits sind so schwerwiegend, dass Zenimax vor der Frage steht, entweder einen Rollback in Kauf zu nehmen oder die Ingame-Wirtschaft auf Monate hin zu beschädigen. Ein Rollback würde allerdings viele Kunden verprellen. Hier steht man vor der Wahl zwischen Pest und Cholera. Kurzfristig wäre ein Rollback sicher mit einem furchtbaren Shitstorm verbunden. Jeder Spieler würde das Erreichte der vergangenen Tage verlieren. Der Mittelweg wird es sein, möglichst viele Cheater zu bannen, möglichst viel geduptes Gold und viel Ausrüstungen aus dem Spiel zu entfernen, aber es wird schier unmöglich sein, alles oder auch nur einen Großteil zu erwischen. Den Spielern wird das „gedupte“ Geld hoffentlich nicht allzu negativ ausfallen.
Die entscheidende Frage bleibt: Wie weit verbreitet ist das? Wie weit beeinträchtigt es wirklich die Ingame-Wirtschaft und wie wirkt es sich auf jeden Einzelnen aus? Und wer kann diesmal gebannt werden? Die neu bekanntgeworden Exploits sind von einer derart simplen Machart, dass die Verteidigung für einen Ban auf der Hand liegt: Ich hab davon nix gewusst.
Es bleibt zu hoffen, dass ein wirklich gutes Spiel langsam in ruhigeres Fahrwasser gerät. Doch wenn man Berichte über „Client-Trust-Heavy“-Games hört, scheint das in weiter Ferne zu liegen.
Ein Statement von Zenimax zu den neuerlichen Problemen steht noch aus, wir reichen es nach, sobald wir etwas hören.
Das riesen April-Update für Guild Wars 2 brachte in der vergangenen Woche jede Menge frischen Wind in das Online-Rollenspiel – und riesen Ärger! Die Idee der Mega-Server ist im Grunde super, jedoch haperte es an der Umsetzung.
Bald könnt ihr ganz einfach jede PvE-Karte mit euren Freunden zusammen spielen, und zwar unabhängig von der Heimatwelt! Durch die Neuordnung der Beziehung zwischen Spieler und Welt können wir euch mit den Leuten verbinden, die euch im PvE das beste soziale Erlebnis bieten. […]
Was bedeutet das genau? Zur technischen Seite kommen wir sofort. Aber ganz grundsätzlich bedeutet dies, dass ihr auf jeder Karte die ihr spielt mehr Freunde, Gildenkameraden, Leute, die eure Sprache sprechen und insgesamt öfter die gleichen Spieler treffen werdet. Es bedeutet auch, dass auf allen Karten mehr Spieler auf Abenteuer aus sind und wir euch so das bestmögliche PvE-Erlebnis bieten können.
Klingt erstmal wie eine gute Idee, oder? Doch bereits wenige Stunden nach dem Update hagelte es Kritik an dem neuen System. Im offiziellen Forum wurden Screenshots mit Ausschnitten aus den Chatverläufen gepostet. Von drei Sprachen in nur wenigen Zeilen eines “Gespräches”, bis hin zu wüsten Beleidigungen war alles dabei. Wer nicht gerade vorhatte, sein Schimpfwort-Repertoire in Fremdsprachen aufzufrischen, war sehr schnell sehr angenervt.
Leider war dies nicht das einzige Problem. Das System nimmt genauso wenig Rücksicht auf Faktoren wie Freunde und Gilden – was eben ausschlaggebende Gründe waren, dieses System überhaupt zu starten. So berichteten Gildenmitglieder, dass es bis jetzt nicht möglich ist, sich zum Beispiel in der Hauptstadt zum Rollenspiel zu versammeln oder überhaupt zu sehen. Ein No-Go! Doch die gute Nachricht:
ArenaNet hat reagiert
Inzwischen wurde ein Hotfix aufgespielt, der diesem Schrecken optional ein Ende setzt. In den Chat-Optionen könnt ihr auswählen, dass nur die Nachrichten von Spielern angezeigt werden, die im Client dieselbe Sprache eingestellt haben. Das lindert erstmal den größten Schmerz, in dem man fremdsprachige Nachrichten nicht mehr angezeigt werden. Doch daraus ergeben sich weitere/ neue Probleme:
Was ist mit den Spielern, die in Englisch spielen, aber mit ihren deutschen Freunden spielen?
Wie werden sich Gildenmitglieder und Freunde wieder in Hauptstädten treffen können? Wie sollen Gilden überhaupt gemeinsame Aktionen starten, wenn jeder irgendwelchen Maps zugeordnet wird?
Wie sollen WvW Raids organisiert werden, wenn der Feind mithört?
Wie umgeht man die Gefahr, dass man während man auf ein Event wartet und noch eben in die Hauptstadt portet, um Verbündete zu suchen, auf einer völlig anderen Karte landet – und am Event nicht mehr teilnehmen kann?
Schade, dass ArenaNet nicht aus den Problemen in Rift gelernt, wo sich immer wieder Spieler auf Schlachtfeldern an die Gurgel gehen, weil die einen die Sprache des anderen nicht beherrschen oder nicht sprechen wollen. Wir halten euch natürlich auf dem Laufenden, wie es mit den Mega-Servern in Guild Wars 2 weitergeht!
Vieles ist geschehen seit die friedvolle Göttin Althea ihre Welt erschuf und in einem Anfall rasenden Neides von ihrer Schwester Vestinel vergiftet wurde. Mit dem ewigen Schlummer der Göttin hielten Krieg und Feindseligkeit Einzug in den Kontinent Althea und öffneten die Pforten für Vestinels Albträume und niederträchtige Drachen, deren Verderbtheit das Land mehr und mehr in die Dunkelheit zogen und die Bewohner Altheas terrorisierten.
Jahrzehnte ist es nun her, dass ein mysteriöser Weiser die Geburt einer Prophetin vorhersagte, die die Welt zu ihrem Gleichgewicht zurückführen soll und endlich haben die Sterne Zeugnis davon abgelegt, dass die Zeit reif ist, um sie ihrem Schicksal entgegentreten zu lassen.
Wenn da nicht die unsterblichen Drachen und ihre fanatischen Anhänger wären, deren Absichten für das junge Mädchen und ihre Fähigkeiten ganz anders aussehen. In einem heimtückischen Hinterhalt nahmen die Schergen der Drachenjünger die zarte Prophetin Rose gefangen und nun liegt es an einer Gruppe auserwählter Helden, die Prophetin zu finden und zu beschützen, sicherzustellen, dass sie ihr Schicksal erfüllt und auf diesem Weg den Gral zu finden, der Althea aus ihrem ewigem Schlummer wiedererwecken kann.
Das Anime-Action-MMORPG aus Korea im Wandel
Vor einigen Wochen ist das Free-to-Play-MMORPG Dragon Nest Europe 1 Jahr alt geworden! Man kann dabei auf ein recht ereignisreiches Jahr zurückblicken, von einem Publisher-Wechsel über 2 neue eingeführte Klassen hin zu der Anhebung der Maximalstufe von 40 auf 60 (mehr Informationen gibt es hier: http://www.dragonnest.eu/)
Das kostenlose Anime-Action-MMO sticht besonders durch sein freizielendes Kampfsystem sowie ein einzig und allein skill-basiertes PvP-System, in dem Ausrüstung keine Wertboni gibt, hervor. Neben schnellen, abwechslungsreichen Kämpfe in individuell einstellbaren Dungeons und ausladenden Kombo-Möglichkeiten, gilt es nach Erreichen der Maximalstufe mit einer der 6 Grundklassen, mächtige Drachen in 8-Mann-Raids zu vernichten.
Ob für PvE-Spieler oder PvP-Spieler, Dragon Nest Europe bietet mit seinen fordernden PvP-Kämpfen, story-getriebener Charakterentwicklung, zunehmend anspruchsvollerem Endgame-Content, einem Farming- sowie ausgeklügelten Ausrüstungs-Upgrade-System und individuell personalisierbaren Skill-Trees die Möglichkeit, den asiatischen free-to-play Erfolg auch in Europa spielen zu können. Ein Besuch könnte sich für Anime-Fans und jene, die auf ein Action-Kampfsystem a la Tera stehen, lohnen.
http://youtu.be/lN2UHQ2W1vY
Bei diesem Let’s Play von ALL EYES ON GAMES bekommt ihr zudem einen ganz guten Eindruck, wie sich das MMORPG anfangs so spielt.
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Das Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online entpuppt sich als wahrer Dauerläufer. Unser Tester Schuhmann reibt sich nach mehr als 100 Stunden verwundert die Augen: „Immer noch kein Ende in Sicht?“
Nach mehr als hundert Stunden hat das Spiel noch einiges zu bieten
Wir haben euch direkt nach der ersten Woche einen Test erspart, weil wir es albern finden, nach 20 Stunden schon über den Langzeitspaß eines MMORPGs zu mutmaßen. Und um den geht es den meisten Spielern ja. Gerade wenn ein Spiel in der Tradition von Skyrim steht, das genau mit dem Langzeit-Suchtfaktor begeistert hat.
Jetzt sind es ein bisschen mehr als 100 Stunden Spielzeit vergangen. Man kann natürlich immer noch keine abschließende Prognose abgeben oder das in genaue Prozente fassen. Dafür fehlt das Endgame. Aber ich bin mir sicher: The Elder Scrolls Online ist kein Spiel für nur eine Woche.
Ich hab mich durch vier Gebiete im Dienste des Aldmeri-Dominions gekämpft, mich bis auf den fünften Rang im PvP vorgearbeitet (erschreckend ruhmlos) und schon mal kräftig gehandwerkert und gehandelt.
Jetzt ist es an der Zeit, nochmal ein paar Dinge anzusprechen, die in dem steten Strom um Bugs, Exploits und Probleme vielleicht verloren gehen.
[pull_quote_center]Ich geb es ja zu: Ich war skeptisch. Aber jetzt muss ich sagen: The Elder Scrolls Online ist ein richtig gutes MMORPG.[/pull_quote_center]
Der Quest-Flow in TESO ist exzellent
Was mir wieder und wieder auffällt im Spiel: Ich schau nicht auf die EXP-Bar. Während es mir in anderen Spielen immer klar ist, dass ich ein MMORPG zocke und dass ich noch 22% bis zum Level-Aufstieg brauche und in drei Leveln bekomme ich die neue Fähigkeit, mit der ich das und das erreichen kann, ist mir das bei TESO nicht so wichtig.
Von vielen Stufenaufstiegen bin ich überrascht worden. Dreimal am Tag stehe ich vor dem Fertigkeitsbaum und überleg mir, wo ich die herrlich zahlreichen Punkte verteile. An denen besteht wirklich kein Mangel. In anderen Spielen schaut man bei Google nach oder macht sich einen Kopf, wie das beste Build nun aussehen wird (Na gut, meistens machen sich andere einen Kopf und man schreibt es ab). Ständig fragt man sich, wie man die wenigen Punkte verteilen kann, wie aus dem minimalen Wert X der maximale Wert Y wird.
In The Elder Scrolls Online knoble ich das selbst aus. Wenn man ein bisschen abseits des Weges schaut, gibt es überall Skillpunkte, die ab einem gewissen Grad nicht mehr die Kampfeskraft verbessern, sondern das Leben ein bisschen leichter und vielfältiger machen. Das find ich eine tolle Geschichte in einem MMORPG.
Am Anfang hab ich mich mit Händen und Beinen (genauer: mit Tatzen und Pfoten) dagegen gewährt, zwei kostbare Skill-Punkte in die Quest-Fähigkeiten der Magier- und Kriegergilde zu stecken: Völliger Unsinn, dachte ich. Ich guck lieber, ob ich irgendwo noch 2% mehr Schaden mitnehmen kann. Mittlerweile hab ich die Fähigkeiten seit Wochen und möchte sie nicht missen. Und so geht es mir mit vielen Skills.
Kleine Quest-Juwelen
Man kann TESO schwer jemandem anpreisen, weil es viele Dinge richtig macht, die für ein MMORPG selbstverständlich sein sollten: Es hat tolle Quests. Das ist das Kerngeschäft von MMORPGs, wird aber oft vernachlässigt. Es passiert mir bei anderen Spielen selten, dass ich mich wirklich auf eine Quest einlasse und abtauche.
Um mal ein Beispiel zu nennen für eine Quest, die mich „erwischt“ hat (milder Spoiler-Alarm): Vor einer Ruine sitzt ein junger Mann, der mir die Ohren vollheult, ihm stünde ein magischer Schatz zu und ich solle ihm zu seinem Recht verhelfen. Das Verlies ist gleich nebenan und es geht los. Auf dem Weg zum Ende der Höhle kommen ein paar geisterhafte Warnungen, das übliche Buhuu, denke ich. Nun stellt sich heraus, dass dieses Erbstück ein verhexter Helm ist, der sofort Besitz von ihm ergreift und in ein Monster verwandelt. Der Mann stirbt (ist in meinen Pfeil gerannt) und auf dem Weg nach draußen stehen an verschiedenen Ecken geisterhafte Erscheinungen, Vorfahren des Unfallopfers, von denen jeder nur einen Satz sagt, zu was ihn der Helm verführt hat. Gänsehaut!
Den Geschichten hört man in The Elder Scrolls Online gerne zu. Auch in den Tavernen.
So gibt es viele kleine Quests, bei denen sich die Developer einfach eine Spur mehr Mühe gegeben haben, als nötig gewesen wäre. Immer wieder sind es diese kleinen Details, für die ich noch eine Ecke weitergehe und das, was ich eigentlich vorhatte, zwanzig Minuten nach hinten verschiebe.
Besonders angetan haben es mir die drei Haupt- und Gildenquests, die sich in den Zonen fortsetzen oder alle fünf Level wiederkommen. Da darf ich natürlich nichts spoilern, aber die treffen eine erzählerische Ader bei mir.
[quote_right]Ein Kunstwerk, auf das man sich einlassen muss[/quote_right]Am Anfang dachte ich: Können die keine Untertitel einbauen, wenn in einer Zwischensequenz gesprochen wird? Aber Nein, das ist ein Spiel, das man ohne Fernseher im Hintergrund oder das Gequake im Teamspeak zockt. Ein Spiel, fast möchte ich sagen: Ein Kunstwerk, auf das man sich einlassen muss. Es schämt sich dafür nicht.
Gegenstände spielen keine große Rolle
TESO geht einen interessanten Weg in vielen Dingen, wodurch es sich eben nicht wie ein „Standard-MMORPG“ anfühlt. Während in anderen Spielen Items unheimlich wichtig sind, achte ich in The Elder Scrolls Online nicht genau drauf, was ich trage.
Alle fünf Level gehe ich den Gildenladen, bediene mich an der gutsortierten Auslage und kann mich für ein bisschen Gold komplett neu einkleiden. Dadurch dass so viele Items handelbar sind, nehmen die Gegenstände für mich keine große Rolle im Spiel ein. Ich denke aber, dass das zu den Sachen gehört, die im Endgame noch anziehen. Immer öfter finde ich jetzt einzigartige Gegenstände mit einem Eigennamen und einer höheren Qualitätsstufe, die dann auch sofort gebunden sind.
Eigentlich hätte ich gedacht, dass mich das stören würde. Aber es gehört zu den Dingen, die mir nicht negativ auffallen. Genau wie die fehlende Mini-Map oder die relativ kleine Auswahl an Skills im Kampf. Ich vermisse sie nicht. Ich muss auch nicht genauestens darüber informiert werden, wie viel DPS ich mit jedem einzelnen Skill gerade mache und welche Rotation jetzt am vorteilhaftesten für mich wäre.
Ich erkenne mich hier ein Stück selbst nicht wieder. In anderen Spielen stand ich stundenlang an der Puppe, hatte meinen Excel-Calculator auf und ein extra Programm dafür, wie viel Haste ich von meinem Gear runterschmieden kann, um auf einen Crit-Sweet-Spot zu kommen. Hier bin ich wieder im Informations-Steinzeitalter und fühl mich wunderbar dabei. Ich bin kurz davor, mir einen Volleyball zu holen und ihn Wilson zu nennen.
Kein Interesse an Theory-Craften
Heute Mittag hab ich in ein Forum geschaut und da mit Befremden das typische Theory-Crafting-Gerede wahrgenommen. Als wieder im Denglish des MMORPG-Gamer-Slangs davon geredet wurde, dass der Restro-Stab den besten AE-Dmg hätte und dass der Nightblade ohne einen Destro-Stab beim AE-Farmen die schwächste Klasse sei – und was man eben sonst noch so sagt, wenn der Tag lang ist, kam ich mir wie im falschen Film vor.
Diesen Zugang zu einem Spiel kenn ich natürlich auch, aber es wäre mir bei The Elder Scrolls Online gar nicht in den Sinn gekommen, danach zu suchen.
Die Frage ist: Liegt das an mir oder liegt das an dem Spiel? Wahrscheinlich an beidem.
Für mich ist in den letzten Stunden im Spiel klar geworden, dass MMORPGs auch so sein können. Dass man sie nicht rein mit dem Kopf, sondern auch mit dem Bauch spielen kann. Gerade deshalb stoßen allerdings auch einige Bugs und Sackgassen besonders sauer auf, die man nicht verschweigen darf. The Elder Scrolls Online ist kein Spiel für jeden und im Moment verhageln einige Sackgassen-Quests vielen Leuten den Spielspaß. Und wenn man das Game ohne Zuneigung und einen gewissen Faible dafür betrachtet, tun sich natürlich Schwächen an einigen Stellen auf. Paar haben wir auch schon erwähnt. Es ist kein MMORPG, in dem Milch, Honig und Mana fließen. Das ist klar.
[intense_testimonies] [intense_testimony] [intense_testimony_text]Aber im Moment, bei Stufe 43, verspüre ich von dieser neuen Geschmacksrichtung MMORPG noch keine Sättigung. Ich meld mich dann wieder, wenn ich im Endgame angekommen bin. [/intense_testimony_text] [intense_testimony_author image=”https://images.mein-mmo.de/magazin/medien/2014/01/Logo-022.png”][/intense_testimony_author] [/intense_testimony] [/intense_testimonies]
Ich habe nach 100 Stunden immer noch Hunger auf ESO. Warum auch nicht? Es schmeckt doch.
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In diesem Video zeige ich euch die aufgepeppte Charaktererstellung vom SciFi-Fantasy MMORPG WildStar. Zur Zeit ist das Oster-Beta-Wochenende nämlich voll im Gange und da wollte ich es mir nicht nehmen lassen, einen kleinen Blick auf bestimmte Änderungen zu werfen, die mit dem wohl letzten Patch vor dem Launch am 3. Juni online gegangen sind.
Mehr Individualisierungsmöglichkeiten bei der Charakterstellung!
Für die größte Überraschung sorgte dabei die Ankündigung, dass jede Rasse neue oder in dem Fall überhaupt unterschiedliche Körpermodelle erhält. Die Entwickler von Carbine sind hier auf einen riesigen Wunsch der Community eingegangen, denn für ein Spiel, das auf eine sehr individuelle Charakterentwicklung setzt, war das schon fast ein No-Go.
Immer wieder hörte man Aussagen wie “Ein AAA-MMORPG aus 2014 muss eine Auswahl an Körpermodellen bieten können – mein Charakter ist mir sehr wichtig und soll nicht wie der 12424. Klon der Baureihe Aurin aussehen”. Aber wie sagen die WildStar-Macher immer so schön? “the devs are listening”. Was sonst noch mit dem finalen Patch neu hinzugekommen ist, könnt ihr hier nachlesen.
Auf die neuen Körperformen gehe ich aber nur kurz ein, wichtiger war mir hier zu zeigen, was für eine Vielfalt einem bei der Erstellung seines Helden geboten wird. Vielleicht entdeckt ihr auch ein paar neue Frisuren 😉 Zum Ausklang des Videos gibt es noch einen kurzen Abschnitt mit der neuen und etwas moderneren UI (Benutzerschnittstelle). Die erhielt mit diesem Patch ebenfalls Einzug.
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Die TESO-Emotes im Überblick – in der Liste und im Video
Für Rollenspieler – und bekanntlich ist The Elder Scrolls Online ein ja MMORPG 😉 – sind Emotes, also der Ausdruck von Emotionen in Form von Animationen – ein wichtiges Element für eine überzeugende Spielatmosphäre. Genau wie in anderen Spielen des Genres gibt es selbstverständlich auch bei TESO eine ganze Reihe netter Gefühlsausbrüche, die wir Euch natürlich nicht vorenthalten wollen.
[table id=28 /]
Und da Blicke über den eigenen Tellerrand immer ratsam sind, versüßen wir Euch das Ganze noch mit den zwei Videos, die Elloa auf YouTube veröffentlicht hat und in denen „sie“ zahlreiche Emotes sowie die Volkstänze (mit Ausnahme der Kaiserlichen) sehr hübsch aufbereitet hat.
http://youtu.be/dg3cfYEokz8
Ein letzter Tipp noch: Eine sehr geniale PDF-Version zum Ausdrucken, die sämtliche, derzeit aktuellen Emotes enthält, findet Ihr übrigens auch hier!
Diese sehr stilvoll erstellte TESO-Emote-Liste stammt direkt von „kijiima” aus dem offiziellen TESO-Forum.
So wir hoffen, wir konnten Euch hiermit wieder wertvolle Informationen hübsch aufbereitet liefern und wünschen allen Rollenspiel- und TESO-Fans viel Spaß bei gemütlichen RPG-Runden im wundervollen Tamriel! Freilich dürft Ihr den Beitrag wie immer sehr gern kommentieren, teilen und weiterempfehlen. 🙂
P.S.: Ach, und solltet Ihr Mitglied einer RP-Gilde sein, dann postet doch hier direkt Euren Charakternamen (welchen Interessierte ansprechen dürfen) sowie den Eurer Gilde, damit auch andere Spieler den Weg zu Euch finden.
P.P.S.: Doch noch ein allerletzter Tipp: Im Ladebildschirm werdet Ihr öfter mal darüber informiert, dass Ihr mit /guild1 oder eben /guild2 etc. zwischen den Gildenchats wechseln könnt. Es geht auch einfacher! 😀 Nämlich so: /g1
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Das Free2Play-MMORPG Herr der Ringe Online steht vor großen Umwälzungen mit einer neuen Klasse und zahlreichen Änderungen. Ist das genug, um das Spiel mit der weltbekannten Lizenz nach schwierigen Zeiten wieder auf Kurs zu bringen?
Einige der besten Fans der Welt
Herr der Ringe Online hat eine fantastische Atmosphäre. Das Spiel lebt von seiner Design-Art, vom Quellenmaterial, den Verfilmungen durch Peter Jackson und vor allem von einer großartigen Spielerbasis. Mit kaum einem anderen Game sind die Fans so verbandelt wie mit der Mittelerde-Saga. Die Fan-Art ist ausgezeichnet, es gibt fantastische Fan-Fiction und allgemein handelt es sich bei den HdRO-Fans um die treuesten und freundlichsten Seelen, die man sich als Game-Developer nur wünschen kann.
Doch so ähnlich wie die Fans eines Traditionsvereins, die mit dem Club auch den Abstieg hinnehmen müssen, haben die Anhänger von HdRO schwere Zeit durchgemacht.
Das hängt vor allem mit der letzten Erweiterung, der Schlacht um Helms Klamm, zusammen. Die bekam von der Gaming-Presse desaströse Kritiken und auch die Fans schüttelten ein ums andere Mal das weise Hobbit-Haupt, was man sich dabei nur gedacht hatte.
Letzte Erweiterung verlief desaströs
Denn in der Schlacht um Helms Klamm wurden einige Probleme im Spiel-Design deutlich: So steuern die Spieler nicht die Gefährten selbst, die aus der Herr-der-Ringe-Trilogie bekannt und geliebt sind, sondern Helden am Rande der Ereignisse. Die Schlacht um Helms Klamm war einer der größten Momente der jüngsten Filmgeschichte. Viele Fans der Filme hatten auf genau diesen Moment hingefiebert, auf eine glorreiche und im besten Sinne „epische“ Schlacht.
Doch wurden in den Filmen alle entscheidenden Momente von den Gefährten geprägt; für Spieler-Helden war in der Schlacht um Helms Klamm, wollte man der Vorlage treu bleiben, offensichtlich kein Platz. So entschied man sich vom Hersteller Turbine dazu, das Problem zu umgehen, indem man die Spieler indirekte Aufgaben verrichten ließ, ihnen das Kommando über kleine Einheiten gab und ähnliche Richtungen einschlug.
Noch heute diskutieren die wahren Helden über die fragwürdigen Design-Entscheidungen aus der letzten Erweiterung.
Das Ergebnis war suboptimal und ging weit vom Spielerlebnis weg, das frühere Erweiterungen gebracht haben. Viele Spieler hatten nicht länger das Gefühl, ein Abenteuer zu erleben und einen Unterschied zu machen. Sie fühlten sich auch nicht mehr so, als spielten sie wirklich „ihren“ Helden, den sie über all die Jahre beim Wachsen begleitet haben. Kurz: Es machte keinen Spaß.
Auch dass man erst der vorherigen Erweiterung eingeführten Elemente, zum Beispiel den Kampf zu Pferde, so vernachlässigte, nahmen die Fans den Entwicklern übel. Gerade weil ein Free2Play-Game im fortgesetzten Alter eine heikle Sache ist, hätte diese fehlgeschlagene Erweiterung den Todesstoß für das betagte Spiel bedeuten können, das kürzlich seinen siebten Namenstag beging.
Neuer Anlauf, neue Klasse
Als dann vor einer Weile bekannt wurde, dass HdRO durch eine neue Klasse wiederbelebt werden sollte, ließ der Spott nicht lange auf sich warten. „Totengräber“, unkten einige Scherzkekse, „der kann das Spiel dann endgültig begraben.“
Doch die Beoringer werden es sein, die den Spielern als neue Klasse zur Verfügung stehen. Dabei handelt es sich um Gestaltwandler, die, kocht ihr Blut heiß genug, sich in einen Bären verwandeln können.
Außerdem gibt man von Seiten Turbines zu verstehen, dass man die Probleme der Spielerschaft gezielt angehen möchte. Doch die Ressourcen sind knapp. So muss eine Erneuerung des Housing-Systems erstmal warten.[quote_box_right]Schon unser Special zu Herr der Ringe Online gelesen? Die stille Größe eines schlummernden Riesen[/quote_box_right]
Man will sich wieder verstärkt um „die Reise“ kümmern. Immerhin erzählt das Game seine Geschichte nicht frei wie die Konkurrenten, sondern orientiert sich an der Heldenreise der Gefährten bis hin zum Schicksalsberg. Mit dem Update-Packs 14 geht es nach Dol Amroth, der ersten Stadt in Gondor. Damit schlägt man den 4. Teil der Saga auf.
Was hier spektakulär aussehen mag, ist im Spiel eher träge: Das Kampfsystem. Man gelobt bald Besserung.
Außerdem spendiert man den Helden 5 neue Level und will sich verstärkt den technischen Dingen widmen, vor allem dem Kampfsystem.
Vielleicht die letzte Chance?
Sicher hat man bei Turbine gehofft, dass die großen Verfilmungen, Der Hobbit und Smaugs Eindöde, dem angeknacksten Game noch einmal neuen Schwung verleihen. Unserer Ansicht nach sind die Änderungen bei den eher langweiligen technischen Fakten der richtige Weg.
Noch wichtiger ist es allerdings, dass die Entwickler ihre Fans und deren Wünsche nicht aus dem Auge verlieren. Noch so ein Desaster wie Helms Klamm wird man sich nicht erlauben können. Egal, wie sehr die Fans Mittelerde und ihre Helden auch lieben, Spaß muss das Spiel dennoch machen. Und dafür sind die grundlegenden Mechaniken wichtig.
Auf geht’s in die Schlacht gegen die Widersacher!
Den Spielern wäre es zu wünschen, wenn Herr der Ringe Online die Legende um die Gefährten zumindest noch zu Ende bringt. Realistisch muss man allerdings sagen, dass 7 Jahre für ein MMORPG eine lange Zeit sind und dass der Schicksalsberg in einiger Ferne bleibt. Zum Ende von 2015 soll die Schlacht vor den Toren von Minas Tirith auf die Spieler warten. Solange reichen die aktuellen Pläne.
In einem immer stärker umkämpften MMORPG-Markt verwandelt sich HdRO langsam in seine Hauptfigur, den Hobbit Frodo, der musste auch gegen eine Legion von Widersachern und entgegen unmöglicher Chancen, eine schwierige Mission bewältigen. Ob es HdRO ebenfalls gelingt, in 2016, 2017 oder 2018 den Schicksalsberg zu erklimmen, bleibt abzuwarten.
Von Seiten der Betreiber bleibt man optimistisch. Im offiziellen Forenthread dazu fragt ein Fan: „Minas Tirith? Könnte die Geschichte dann schon 2016 zu Ende sein?“ Der Producer Rowan antwortet:
Das wäre kein Ende, sondern wir könnten dann kreativ werden und frei weitererzählen. Ich sehe es überhaupt nicht als Ende.
Rowans Wort in Gandalfs Ohr.
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Beim Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online wurden heute Morgen die Server heruntergefahren, um einen Exploit zu stoppen, der das Spiel auf Monate hin schädigen und beeinträchtigen könnte.
Einige Fan-Seiten vermuteten bei der Server-Wartung heute Morgen bereits einen umfangreichen Patch, der Fehler in einzelnen Quests beheben sollte. Doch statt dass Probleme gelöst wurden, deaktivierte man vorübergehend die Gildenbanken. Denn durch sie war es Betrügern möglich, Items beliebig zu duplizieren. Eine der größten Katastrophe, die ein junges Spiel ereilen kann.
Mithilfe eines Third-Party-Tools und der Gildenbank war es wohl eine ganze Weile möglich, Items zu „dupen“, also zu vervielfachen. Dadurch konnten Spieler zum einen unheimlich viel Geld verdienen, weil sie Items vermehrten und dann an die Händler verkauften. Viel gravierender jedoch ist die Methode, wenn wertvolle Gegenstände, wie Rüstungen oder Waffen dupliziert werden. Die sind in The Elder Scrolls Online nämlich oft nicht beim Aufheben gebunden, sondern können frei getauscht werden.
Legendäre Items betroffen
Es könnte jeder sein: Ob diese holde Dame gerade ein legendäres Item versteckt?
Zudem scheint die Methode vor allem dazu genutzt worden zu sein, um die legendären Ugprade-Utensilien zu duplizieren. Denn mit denen können einige der besten Gegenstände im Spiel hergestellt werden. Im jetzigen Spiel-Design waren sie als die wichtigsten Handels-Güter vorgesehen. Bei The Elder Scrolls Online ist es über die Handwerksberufe möglich, aus einem Gegenstand immer bessere Versionen zu formen, bis sie schließlich die Qualitätsstufe „Legendär“ erreichen, die höchste im Spiel.
Dieses innovative Konzept könnte TESO nun zum Verhängnis werden.
Um ein Item auf die höchste Qualitätsstufe zu bringen, sind sehr viele der Upgrade-items notwendig. Denn mit jedem einzelnen steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Upgrade-Prozess gelingt. Misslingt er, verschwindet das Item und die Upgrade-Utensilien. Das hätte die Items auf Jahre hin zu einem begehrten und seltenen Handelsgut machen sollen, das Handwerker unter viel Mühe aus Items oder Rohstoffen gewinnen.
Kriminelle Energie notwendig
Das heißt für Betrüger war es nicht nur möglich, sich Unsummen von Gold zu ercheaten, sondern auch das beste Gear in unendlicher Menge herzustellen und die Wirtschaft dauerhaft zu zerstören. Auf die genauen Umstände des Exploits wollen wir hier nicht näher eingehen, wie aus entsprechenden Videos zu entnehmen ist, war dafür allerdings schon eine gewisse kriminelle Energie nötig. Aus Versehen passierte so etwas nicht.
Auch wenn sich das viele wünschen würden, aber Cheater werden nur gebannt, nicht geköpft
Kommt ein Rollback?
Wie Zenimax die gedupten Gegenstände wieder aus dem Spiel entfernen möchte, ist im Moment noch nicht bekannt. In englischen Diskussionsforen fürchtet man sogar einen Rollback. Dabei wird der Server auf einen früheren Stand zurückgefahren und jeder einzelne Spieler verliert den Fortschritt, den er seitdem im Spiel erreicht hat.
Wie umfassend der Exploit genutzt wurde und zu welchen Maßnahmen Zenimax greifen wird, steht im Moment noch nicht fest. Wir halten Euch darüber auf dem Laufenden.
UPDATE: Statement von Zenimax um 23:30 Uhr. Das ist brandfrisch aus dem offiziellen Forum. Der deutsche Community Manager Kai Schober hat das gepostet:
Massnahme gegen Exploiter
Gestern konnten wir einen Fehler in ESO identifizieren, der es erlaubte, Gegenstände zu vervielfältigen, und der von einigen Spielern missbraucht wurde. Wir haben schnell reagiert und den Fehler mittlerweile behoben. Wir zeigen keinerlei Toleranz, wenn es um das wissentliche Ausnutzen von Missbrauchmöglichkeiten geht; die Konten aller darin verwickelten Spieler wurden jetzt permanent gesperrt.
Wir danken allen, die uns von diesem Problem berichtet haben. Wenn ihr in Zukunft noch einmal Missbrauchsmöglichkeiten findet, lasst es uns bitte mit /help im Spiel oder über unser Hilfecenter wissen: https://hilfe.elderscrollsonline.com/app/ask.
Erinnert ihr euch noch an unsere Ankündigung des dritten Moduls für das Online-Rollenspiel Neverwinter? Nun ist endlich bekannt, wann die Erweiterung Curse of Icewind Dale veröffentlicht wird: Ihr solltet euch den
13. Mai 2014
unbedingt freihalten, denn es gibt einiges zu entdecken.
Neben den neuen Abenteuerzonen “Zwergental” und “Icewind-Pass”, könnt ihr in Caer-König auf die Suche nach dem magischen schwarzen Eis begeben. Das einstige Fischerdörflein ist nicht nur bekannt für seine schmackhaften Knöchelkopfforellen, sondern zieht Zehn-Städter und der Arkanen Bruderschaft in die Stadt, welche nach neuen Mitstreitern Ausschau halten. Doch die dunkle Materie hat auch die Verderbnis der schönen Umgebung ausgelöst, wodurch sich Akar Kessells und seine Armee dort besonders wohlfühlen. Um gut gerüstet gegen diese fiesen Kreaturen zu sein, solltet ihr z.B. bei Urgus Battlehammer vorbeischauen, der euch mit mächtiger Schwarzeis-Ausrüstung versorgt.
Es wäre natürlich viel zu gefährlich jeden in so eine Region zu lassen. Ihr müsst daher einen Rang 3 Segen aus Sharandar oder dem Ring des Grauens freigeschaltet haben und einen Ausrüstungswert von mindestens 10.000 besitzen! So gewappnet könnt ihr euch dann auch zu Kessells Zuflucht aufmachen, um dort Akar’s Schergen ein schnelles Ende zu bereiten.
Doch dieses epische Gefecht an Kelvins Steinhügel hat es in sich und ihr werdet so sicher einige Male die Entwickler verfluchen! Im „Turm der Zwerge“ könnt ihr in einem großartigen Finale dem dunklen Meister selbst gegenübertreten und seine Magie gegen ihn einsetzen. Am Ende winken euch tolle Belohnungen, welche den Frust sicher schnell wieder wettmachen.
Zur optimalen Vorbereitung auf die Erweiterung solltet ihr unbedingt eure Ausrüstung verbessern, damit ihr euch gegen die neuen Gegner in Icewind Dale behaupten könnt.
Wie, ihr habt keine Lust? Vielleicht bringt euch ja dieser Trailer in Stimmung:
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Seit gestern befindet sich das im Vorfeld groß angekündigte Update 9.0 auf den Liveservern von World of Tanks. Die Highlights sind zweifelsohne die visuellen Verbesserungen in allen Bereichen des Spieles sowie die historischen Gefechte, die es möglich machen, der Vergangenheit nicht nur nachzugehen, sondern sie auch zu seinem Gunsten zu verändern.
Lasst uns Geschichte schreiben
Operation Zitadelle, Ardennenoffensive und Operation Frühlingserwachen. Das sind die ersten drei Zeitreisen, die beim historischen Spielmodus ab sofort zur Auswahl stehen. Die Historiker unter uns dürften bei diesen Begriffen sofort aufspringen. Für alle anderen: Es handelt sich hierbei um Kriegsschauplätze aus dem 2. Weltkrieg, die so weit wie möglich nachgestellt werden.
Um die Immersion aufrechtzuerhalten, stehen einem nur Panzer-Cockpits offen, die bei den vor über 70 Jahren stattgefunden Schlachten auch wirklich mit von der Partie waren. So kann nun jeder beim Zocken sein Allgemeinwissen ein wenig aufbessern. Sehr schön.
Spieglein, Spieglein an der Wand….
Wie schon angedeutet, wurde der taktische Online-Shooter World of Tanks einer Schönheits-OP unterzogen. Von aufpolierten und mit vielen Details angereicherten HD-Panzermodellen, über eine neue Shader-Technologie, die flächendeckend realistischere Oberflächen zaubert, bis hin zu variationsreicheren Explosionseffekten und einem erweiterten Schadensmodell, hat man so einiges für das Auge getan. Das isst ja bekanntlich auch mit.
Was bringt das Update 9.0 “New Frontiers” sonst noch? Zum Beispiel wären da noch signifikante Balanceänderungen bei mehreren Maps und Fahrwerke, die sich an das Gelände anpassen. Das ist natürlich aber noch nicht alles. Wer sich die ganzen Änderungen näher anschauen möchte, dem sei noch das Video empfohlen:
Das PvP in The Elder Scrolls Online unterscheidet sich gravierend von dem, was viele Spieler aus anderen MMORPGs gewohnt sind und so manch einer steht ratlos vor den Toren Cyrodiils. Wir beantworten die drängendsten Fragen, geben erste Tipps und eine grobe Orientierung.
Der Einstieg leicht gemacht
Wo bitte geht es hier nach Cyrodiil?
Für manche Spieler steht hier die erste Hürde. Sie suchen nach einem Ort, wollen zu Pferd dort hin oder halten die Augen nach Kampfmeistern auf. Alles nicht nötig.
Schritt 1: Level 10 erreichen
Schritt 2: Die Taste „L“ drücken
Schritt 3: Sich für eine von 10 Kampagnen entscheiden
Schritt 4: Auf die Kampagne gehen und sie mit „R“ zur Heimat-Kampagne erklären
Schritt 5: Mit dem Cursor auf die Kampagne und „E“ drücken
Schritt 6: Kurz warten, bis die Einladung in die Kampagne erscheint, dann auf die Nachricht gehen und zweimal „E“ drücken
Schritt 7: Es gibt keinen Schritt 7, das war’s, man ist in Cyrodiil
Was ist eine Kampagne, kann man das essen und welche ist die richtige für mich?
Eine Kampagne ist eine bestehende Instanz der PvP-Zone Cyrodiil. Das heißt es gibt einen Flur mit 10 Türen, hinter den Türen ist immer das gleiche, aber wenn man durch eine geht, ist man in dieser Instanz des eigentlich gleichen Raums … und ähm. Okay, das ist echt schwer zu erklären: So wie es in anderen Spielen eben mit Raids oder ID’s auch ist.
Grausamkeiten mit Freunden
Es gibt zehn verschiedene Kampagnen. Eine kann der Spieler zur Heim-Kampagne erklären. Vorzugweise eine, in der die Freunde oder die Gilde spielen. Als Faustregel gilt: Je weiter oben eine Kampagne in der Liste steht, desto voller ist sie; die eigene Fraktion wird durch eine Farbe dargestellt: gelb sind die Aldmeri, rot der Ebenherzpakt und blau das Dolchsturzbündnis.
Es kommt selten vor, dass eine Fraktion eine Kampagne total dominiert. Später wird es sicher so sein, dass „große“ Gilden einer Fraktion, die gewaltigen Einfluss auf den Ausgang einer Kampagne nehmen, sich gemeinsam dazu entscheiden, für drei Monate in einer Kampagne zu spielen. Dann kann es leicht sein, dass eine Kampagne „kippt“.
Die Kampagne kann man später noch wechseln. Das kostet allerdings 15.000 Allianz-Punkte. Zudem sind die Bonus-Punkte verloren, die man bereits gesammelt hat, und die am Ende einer Kampagne besondere Belohnungen bieten.
Belohnungen? Wer hat hier was von Belohnungen gesagt?
Am Ende einer 90-tägigen Kampagne bekommt jeder Spieler einen relativ hohen Goldbetrag, je nachdem, wie sein Reich abgeschnitten hat und in welchem „Reward“-Tier er sich selbst befindet. Im Reward-Tier steigt man durch regelmäßige Teilnahme an der Kampagne auf. Zudem gibt es noch eine Higscore-Liste, bei der ebenfalls Belohnungen winken. Das dauert aber immer 90 Tage.
Skill-Punkte in Cyrodiil
Pro Rank, den man aufsteigt, wird ein Skill-Punkt gutgeschrieben. Außerdem grüßen in regelmäßigen Abständen grüne Items aus der Post, solange man aktiv an PvP teilnimmt. Bei Händlern lassen sich grüne oder blaue Mystery-Items erwerben.
In Cyrodiil sind 45 Seelensplitter versteckt, die es abzugreifen gilt. Ein Teil davon unterirdisch. Nicht vergessen: alle 3 Splitter gibt es einen Skill-Punkt. Das heißt: Im PvP-Gebiet Cyrodiil gibt es 65 Skill-Punkte zu verdienen.
Okay, jetzt bin ich neugierig: Ränge?
Jau, wie man im PvE Stufen aufsteigt, steigt man im PvP Ränge auf. Insgesamt gibt es 50, für jeden Rang-Aufstieg kassiert man einen Skill-Punkt, den man beliebig verteilen kann.
Alle zwei Ränge gibt es auch noch einen neuen Titel und einen Erfolg. Den Titel kann man sogar anzeigen lassen und er wird mit einem gelben Symbol neben dem Namen dargestellt. Schick, oder?
Was mach ich zuerst in Cyrodiil?
Die Quests abholen, die es im Basis-Camp gibt. Es ist immer eine Quest dabei, für die man 20 Spieler töten muss. Die gibt es täglich neu und sie sollte zu bewerkstelligen sein. In anderen Quests geht es darum, eine Burg zu erobern, oder eine Mine oder gar eine Elder Scroll – die wird man nicht jeden Tag schaffen.
Das wusste ich schon, erzähl mir etwas Neues!
Alles klar.
Kein Platz für Rambos, Einzelkämpfer und Helden
Grundsätzlich muss man sich von der Vorstellung verabschieden, man spielt in The Elder Scrolls Online seinen Char als Ein-Mann-Abriß-Unternehmen. Im Spiel ist man Bestandteil der Fraktion und einer größeren Armee. Zwar gibt es auch für Einzelkämpfer etwas zu tun, zum Beispiel hinter den feindlichen Linien Nachschub abfangen, doch ist man in dieser Position äußerst verwundbar, braucht viel Geduld und wird nur selten erfolgreich sein. Unter 4 Mann (einer normalen Gruppengröße) sollte man sich nicht bewegen.
Mit 4 Mann (oder Frauen oder Katzen oder Echsen) kann man beginnen, Nachzüglern aufzulauern oder Flankenangriffe zu starten. Schließen sich mehrere Gruppen zusammen, also 8, 12 oder 16 Spieler, können die bereits locker einzelne Ressourcen angreifen und so die Gegner auf sich aufmerksam machen. Mit einer vollen Raidgruppe von 24 Spielern lassen sich sogar koordinierte Angriffe auf wesentlich größere Spielermengen durchführen: Weil bei denen ein Viertel pennt, die Hälfte rennt und der Rest stirbt. Und mit 2 vollen Raidgruppen, insgesamt 48 Spielern, sollte es möglich sein, eine Festung bombensicher zu verteidigen oder einzunehmen.
Der Schlüssel zum Erfolg sind Teamarbeit, Kommunikation und das richtige Bedienen der Belagerungswaffen.
Wer „ernsthaft“ PvP betreiben möchte, der wird in The Elder Scrolls Online nicht drum rum kommen, sich einer PvP-Gilde anzuschließen.
Das kann auch sehr lohnend sein: Das koordinierte Vorgehen im Team ist für viele Spieler ein Höhepunkt in jeder Art von MMORPG. Der Kick, den man bekommt, wenn man mit einer vermeintlichen Unterzahl einen Zerg angreift und niedermetzelt ist ein großartiger Triumph. Mit Zerg meint man übrigens eine große Menge unkoordinierter Spieler. Aber für solche Triumphe sind einige Schlüssel-Fähigkeiten notwendig:
Die Map-Awareness: Wo bin ich und wenn ja, wie viele?
Es ist wichtig, die Karte zu verstehen, und die eigene Rolle zu begreifen. Wenn man nur mit 4 Leuten unterwegs ist, dann ist ein Frontalangriff auf eine befestigte Stellung keine brillante Idee. Andererseits wäre es auch unsinnig mit 200 Mann im Schlepptau irgendwo auf der Lauer zu liegen, bis sich mal wer aus einer Festung raustraut.
Wichtig ist es, Spielerströme vorauszusehen und auszunutzen. Wenn die eigene Fraktion eine Festung des Gegners angreift, werden Spieler der anderen Fraktion auf dem schnellsten Weg versuchen, diese Festung zu erreichen und zu verteidigen (und Verteidiger in einer Burg sind unheimlich lästig).
Sie porten also in benachbarte Festungen und reiten einen bestimmten Weg lang. Das tun sie häufig als langgezogener Tross – es „tröpfelt“. Diese Spieler können gezielt angegriffen und abgefarmt werden. Dafür eignen sich kleinere Gruppen von 4 bis 12 Spielern ideal. Wenn es mehr sind, kann auch eine Brücke oder eine Tor-Region besetzt werden. Auf so manchen Spieler wartet dann eine unliebsame Überraschung.
Mit einem Druck auf „M“ werden größere und kleinere Scharmützel angezeigt. Hier kann es für kleinere Gruppen lohnend sein in Gefechte der beiden gegnerischen Fraktionen einzugreifen. Späher, die im Stealth vorgehen und auskundschaften, wo die Schwachstelle einer Armee liegt, sind eine gute Idee. Es kann Spaß machen und lohnen, in einen Kampf der beiden anderen Fraktionen einzugreifen, indem man die belagernde Armee aus dem Rücken heraus angreift und aufreibt.
Aber Warnung: Wer das als einzelner Spieler versucht, hat die Überlebenschance eines Schneeballs in der Hölle. Und wenn die beiden gegnerischen Fraktionen um die Elder Scrolls kämpfen, sind vielleicht ihre Festungen um Cyrodiil unbewacht …
Die Kommunikation
Generell reden im /zone-Chat immer zu viele. Die Ansagen sollten Leute machen, die auch ein paar Leute haben, die auf sie hören. Also Gilden- oder Raidgruppenleiter: Wenn fünf Leute im Chat acht verschiedene Ziele ansagen, sich dabei widersprechen und Sprachbarrieren überschreiten, bringt das keinem was.
Wenn Ihr eine feste Raidgruppe habt (entweder in der Gilde oder random), wird das meiste sowieso über TS stattfinden. Wichtig ist in einer Umgebung wie Cyrodiil nicht etwa, dass alle das „Richtige“ machen, sondern dass alle dasselbe machen. Wenn 40 Spieler zum strategisch richtigen Angriff starten, 60 aber den strategisch falschen Rückzug antreten, hilft das keinem.
Es ist besser, wenn alle das Falsche machen, als wenn die Hälfte das Richtige macht.
The Elder Sieges Online
Jeder Spieler sollte eine Auswahl an Belagerungswaffen dabei haben.
Es gibt da einige einfache Regeln: Trebuchets feuern langsam, haben einen riesigen Bogen und können weit hinten stehen. Ballisten haben einen niedrigen Bogen und feuern schnell. Katapulte sind irgendwo in der Mitte.
Will man nun eine Festung angreifen, bring eine Balliste, die von relativ weit hinten schießt, weil vorne überall Trebuchets stehen, überhaupt nichts. Wer nur eine Belagerungswaffe dabei hat und sie aufstellt, obwohl er gar nicht damit anfangen kann, schadet der Sache nur. Denn der Platz für Belagerungswaffen ist kostbar und rar.
Generell ist die Stein-Munition gegen Festungsmauern gut und die Brandmunition gegen die Belagerungswaffen des Gegners. In einer starken Belagerung oder Verteidigung schießen verschiedene Batterien auf denselben Ort und zur selben Zeit, damit dort kein Gras mehr wächst. Schießt jeder Spieler auf irgendein Ziel, können die Gegner den Schaden gegenheilen oder reparieren und es zieht sich ewig hin.
Als letzte Linie der Verteidigung wirkt das Öl übrigens Wunder, das von Kübeln nach unten geschüttet werden kann. Wenn der Gegner auf Max-Range hinter Barrikaden seine Trebuchets aufbaut, bringt es allerdings überhaupt nichts.
Also: Beschäftigt Euch mit den Belagerungswaffen, habt eine Auswahl davon in eurem Rucksack und baut Sie nur auf, wenn Sie irgendetwas bringen. Steinkatapulte richten bei einer Verteidigung zum Beispiel wenig aus und mit Ballisten lässt sich nur sehr schwer nach oben feuern. Achtet darauf, dass Ihr auf Ziele Druck ausübt, die bereits durch andere Geschütze in Bedrängnis sind. Sonst liefert Ihr euch ein stundenlanges Patt.
Wenn kein Platz mehr für weitere Geschütze ist: Nicht schmollen, sondern die eigenen Geschütze supporten. Das geht mit Heilzaubern am besten, aber auch Reparatur-Kits sind eine tolle Sache. Diese Leute, die auf den Zinnen rumkaspern und verzweifelt versuchen, irgendwen mit einem nicht geskillten Bogen zu erwischen oder so: Schwierig.
Wer natürlich den Drachenritter spielt und das „Grabben“ mit den Feuerketten beherrscht, kann hier seinen Spaß haben. Ansonsten kann es sinnvoller sein, einen Ausfall zu wagen oder einzelne ungeschützte Geschütze von der Seite oder von hinten anzugreifen.
Der Tod steht ihm gut
Der Tod in Cyrodiil tut richtig weh, weil es in den entscheidenden Situationen nicht möglich ist, direkt an den Ort der Schlacht zurückzukehren. Deshalb: Lieber zu vorsichtig spielen als zu riskant. Mit 40% HP noch mal den Kopf herausstrecken, bringt nix. Das gleiche gilt für die Verfolgungs- und Fluchtjagden der Gegner.
Alleine gegen eine Gruppe? So ein Szenario wird eher selten zum Erfolg führen.
Das Problem wird man vor allem in einem unkoordinierten Zerg haben: Da können 200 Leute auf der eigenen Seite stehen, wenn sie von 50 angegriffen werden, setzt trotzdem ein Flucht-Reflex ein. Wenn man das Gefühl hat, hier tut sich nichts, wir kommen nicht voran oder der sechste Sinn meldet sich und fürchtet einen Angriff: Lieber gleich zurückziehen. Man will nicht am Ende einer panischen fliehenden Kette von Typen sein. Den Letzten beißen die Hunde.
Wenn man, und so wird es ja vielen gehen, unbedingt darauf besteht, unkoordiniert unterwegs zu sein und irgendwie zu versuchen, ein paar Kills zu leechen und sein eigenes Ding zu drehen: Bitte so feige wie möglich spielen.
Die höchsten Ziele
Es gibt zwei große Ziele, die das „Reich“ anstrebt. Das ist zum einen die Eroberung der gegnerischen Elder Scrolls. Dafür müssen Kern-Festungen des Gegners erobert und dann die Tempel eingenommen werden.
Das andere Ziel ist die gleichzeitige Eroberung der „Außen“-Festungen beider Gegner, die um die Königsstadt liegen. Wenn das einem Reich gelingt, stellt es den Kaiser. Der Kaiser wird dann der Spieler mit den meisten Allianz-Punkten. Das mit dem Kaiser sollte für die meisten von uns in derart weiter Ferne liegen, dass wir darauf hier erstmal nicht gesondert eingehen.
Das Wichtigste noch mal zusammengefast
Das Wichtigste sollte es einfach sein Spaß zu haben. Wenn man das PvP erfolgreich betreiben will, führt kaum ein Weg an einer Gilde oder einer Raidgruppe mit Teamspeak, Mumble oder Skype vorbei.
Das mit den Belagerungswaffen sollte jeder üben, bis er die Grundlagen beherrscht. Das sind mal zwei Stunden Arbeit, sich damit auseinander zu setzen, ein Gefühl für die einzelnen Flugkurven der Geschütze zu bekommen und dann hält das ein Leben lang. Noch wertvoller sind die Supporter der Belagerungswaffen (mit der Schutzkuppel und Repair-Kits), das ist aber ein undankbarer Job.
Geheim-Tipp: Es ist fast Pflicht, folgende Filme gesehen zu haben, um einzelne Sätze daraus bei Bedarf auswendig zu brüllen: Braveheart und 300.
Kaum eine Schlacht vergeht, ohne dass einer im Brustton der Überzeugung William Wallace oder König Leonidas zitiert. Hier gilt es, sich wenigstens über die grundlegenden Ausrufe (auch in verschiedenen Sprachen) zu informieren und auf dem Laufenden zu bleiben.
Wer auf „Für Sparta!“ übrigens mit „Für Frau Merkel“ antwortet, hat sich einen Bonus-Punkt verdient.
Tipp 2: Dem Vernehmen nach sollen Vampire ganz hervorragend brennen. So eine Feuer-Ballista sollte man einfach immer dabei haben!
Im Moment ist das PvP und in welche Richtungen es sich entwickeln wird wirklich hochspanend.
Welche Erfahrungen habt Ihr bisher im PvP gesammelt? Macht euch das Spaß? Fühlt Ihr euch verloren? Habt Ihr irgendwelche Tipps für uns? Lasst es uns wissen!
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Habt ihr euch schon gefragt, was es mit den roten Ausrufezeichen auf euren Mini-Karten im Online-Rollenspiel Dragon’s Prophet auf sich hat? Passend zum Osterfest, machen sich auch die Bewohner von Auratia daran, sich auf den Ostaratag im Auge des Himmels vorzubereiten. Die Festboten in der Welt werden euch zu der speziellen Osterinsel transportieren – ihr findet sie in allen Städten und an Luftschiffdocks.
Als Besuchsgeschenk erhaltet ihr direkt ein paar der begehrten Dracheneimünzen, welche ihr später in tolle Belohnungen umtauschen könnt. Nach eurer Ankunft auf der Osterinsel solltet ihr mit Alex’ Priesterin Rachael sprechen, um die Aufgaben für das Oster-Event zu erhalten.
Eierdieb
Als erstes gilt es die diebischen Ratten zu verjagen in einem öffentlichen Event.
Dracheneiersuche
Glaubtet ihr wirklich, ihr begebt euch auf die Suche nach einfachen Hühnereiern? Nee! Eure Aufgabe ist es nach Schicksalsblick.Dr acheneiern Ausschau zu halten – doch habt Geduld, das ist nicht so einfach. Schaut in die Büsche, in Spalten zwischen den Steinen und natürlich auch nach offensichtlichen Orten, wie direkt neben Fackeln.
Operation Eier-Rückeroberung (Im Norden der Insel von Seelenkünstlerin Tia)
Die fiesen Ratten haben sich die Eier geschnappt, welche die Bewohner von Auratia benötigen, um dem Drachengott zu gedenken. Wenn ihr es schafft die Ostereier zurückzuholen, weden ihr wieder mit Dracheneimünzen belohnt.
Farbkollektion (Im Norden der Insel von Seelenkünstlerin Tia)
Damit die Eier der Seelenkünstler mit so wunderschönen Mustern geschmückt werden können, werden spezielle Farbpigmente benötigt. Einige Ingredienzien kann man kaufen, doch
die Creme-Sonnenblumen für das sonnige gelb müssen im Auge des Himmels gesammelt werden.
Zudem wird oranges Heu von den Ratten benötigt.
Die Fossilien findet ihr im Norden der Insel.
Diese Quests könnt ihr beliebig oft wiederholen, bis ihr genug Münzen zusammen habt, um sie gegen tollen Waffen, Möbel usw. einlösen zu können. Mit etwas Glück oder wenn ihr alle Aktivitäten beendet habt, könnt ihr sogar dieses putzige Haustier oder einen besonderen Drachen abstauben.
Ersteindrücke sind etwas unglaublich Wichtiges. Das gilt nicht nur für das erste Date, den ersten Schultag oder den ersten Pfannekuchen bei Oma, sondern auch für den ersten Login in ein MMO.
Jedes weitere Spiel wird unweigerlich an unseren Erfahrungen und Erwartungen gemessen, die wir damals gesammelt haben, ganz egal ob das in Aion, Silkroad, WoW oder TESO war.
Die Erwartungshaltung: Final Fantasy 9 mit anderen Leuten!
Ich weiß gar nicht mehr so genau, was ich eigentlich erwartet habe. Ich kann mich aber noch gut daran erinnern, dass “Final Fantasy IX” mich zuvor viele Nächte in stiller Heimlichkeit an die Playstation gefesselt hatte und mir dann dachte: “Ein Online-Rollenspiel wird ja wohl so ähnlich sein wie ein Offline-Rollenspiel, nur mit mehreren Leuten.”
Pustekuchen. Kein fester Handlungsstrang, kein vorgefertigter Weg, sondern eine riesige Welt, in die man einfach losstapfen konnte. Ich kann nur noch erahnen, wie oft mich die Wölfe von Duskwood gefressen haben, wenn ich mal wieder versuchte, den Fluss auf Level 6 zu überqueren, um mich endlich den “großen Herausforderungen” zu stellen.
Damals hielt ich es auch für eine ziemlich clevere Idee, mich im Redridge-Gebirge von einem Ork töten zu lassen, um dann als Geist über den ganzen Kontinent zu wandern, um so in das Zwergengebiet zu kommen. Ha, nehmt das, Blackrockwölfe! Mich fresst ihr nicht!
Dass mein Plan ein Loch hatte, erkannte ich dann, als, nach mehreren Stunden des geisterhaften Umherirrens, im Allgemeinchannel von Ironforge gerade nach meiner Ankunft gefragt wurde: “Wo ist denn hier der Eingang zur Tiefenbahn nach Stormwind?”
Na gut, das war vielleicht nicht der effizienteste Weg, aber immerhin war die Karte nun etwas aufgedeckt!
Das Unbekannte ist das Spannende
Doch was genau machte das erste Spiel so viel besser, das Erlebnis so intensiver als fast alles, was danach kommt? Es ist nicht das, was wir über ein Spiel wissen, sondern das, was wir eben nicht wissen.
Damals habe ich nicht jeden Tag auf irgendwelchen Gamingseiten “rumgehangen” und mir erst mal die neusten Patchnotes durchgelesen, sondern man kam nach der Schule nach Hause, hat eingeloggt und einfach ein bisschen mit den “Gildies” geredet, die das sehr ähnlich gehandhabt haben.
Die Magierin Cortyn. Der Inbegriff für eine nachhaltige Skillung.
Um mich mal eben als offiziellen Noob zu outen: Meine Magierin in World of Warcraft hat bis Level 43 nicht einen einzigen Talentpunkt verteilt gehabt und das nicht, weil ich nicht wusste, dass es möglich war, sondern wegen folgendem Gedanken: “Wenn ich mit jedem Level-Up und jedem Talentpunkt stärker werde, dann verteile ich doch lieber alle Talentpunkte ganz spät, um einen größeren Effekt zu haben!” Als ich dann endlich dem ersten dicken Oger in der Stromgarde-Festung des Arathi-Hochlands einen Pyroschlag in das Gesicht donnern konnte – Ha! Das war Spaß! Plötzlich fielen Gegner richtig schnell um!
Doch damit endeten die Peinlichkeiten noch nicht. “Polymorph” oder gemeinhin auch als “Sheepen” bekannt, habe ich bis Level 60 gar nicht benutzt, außer um mal ein Eichhörnchen des Elwynnwaldes in ein Schaf zu verwandeln. Warum denn auch?
Für mich hat es nie einen großen Sinn ergeben, Feinde in ein Schaf zu verwandeln. Das war ziemlich unheldenhaft. Ich muss den Spielern von der “ewigen Wacht” damals wirklich danken, dass sie so viel Geduld mit mir hatten und mir den Sinn und Unsinn von Polymorph und Gegenzauber in unzähligen Besuchen der Scholomance erklärt haben (Na, wer erinnert sich noch daran, dass man im Nekromantenraum die Zauberer kontern musste und dann um die Ecke gezogen hat?).
Das erste Epic!
Das ist wohl eine Erinnerung, an welche sich die meisten von uns noch lebhaft erinnern dürften. Bei mir ist das ähnlich, aber doch ein bisschen anders.
Ich weiß noch sehr genau, dass ich in Felwood (heute “Teufelswald”) fröhlich und friedlich die örtliche Satyr-Population dezimierte, um an größere Vorräte von Teufelsstoff heranzukommen – damals brauchte man das noch, um den teuren “Mondstoff” herzustellen.
Wieder einen der roten Höllenrufer in den Nether geschickt. Ping. Lila Item im Textlog. “Band der Eiseskälte”. Das war ein Ring, der dafür sorgte, dass man bei einem erhaltenen Treffer eine Frostnova abgab und den Feind festfrieren konnte. Jetzt muss man dazu sagen, dass ich eine Feuermagierin war und Frostzauber auch aus rollenspieltechnischen Gründen für ziemlich feige hielt. Und ich war auch eine Verzauberin, bzw. Entzauberin. Ihr wisst vermutlich, wie die Szene ausgeht.
10 Sekunden später war ich um 3 “kleine glänzende Splitter” reicher und mein erstes Epic im Nirvana verschwunden. Ich dachte nicht für einen Augenblick daran, dass man es verkaufen könnte…
Asche zu Asche, Feuer zu Frost
Aber auch auf Level 60 ist mit der grenzenlosen Unwissenheit noch nicht Schluss. Immerhin warteten noch die ersten Raidinstanzen darauf, von mir und meiner Feuermagierin erobert zu werden! Es ist eigentlich ein Wunder, dass man es damals für eine kluge Idee hielt, mich zum “Anführer” der Magier zu ernennen – das gab es in unserem Raid aber für jede Klasse, denn wir hatten einen Pool von 80 Spielern.
Nun stellte sich mir aber recht bald die Frage, was Blizzard sich denn dabei gedacht hatte, die ersten beiden Raidinstanzen mit Feuermonstern anzufüllen, wo ich doch rollenspielfanatische Feuermagierin war. Umskillen? Niemals! Eher wird meine Magierin vom Frostblitz getroffen! Die ersten zehn Raidbosse bestanden für mich also daraus, dass ich aus meinem großen Repertoire an Frostzaubern wählte, um mit meiner Feuerskillung den Feinden so richtig einzufrosten.
Frostblitz, Frostblitz, Frostblitz. Ich fühlte mich schmutzig.
Trotzdem ist dieses Gefühl der Euphorie unbeschreiblich, wenn 40 Leute im TS zufrieden aufschreien, weil Ragnaros nach 5 Monaten harter Arbeit zum ersten Mal getötet wird. So abgrundtief nerdig das nun klingt – es gehörte zu den schönsten Momenten meines Lebens.
Mit 39 Leuten zusammen, mit denen man seit so langer Zeit mehrfach die Woche sich Stück für Stück vorkämpft, um dann endlich im 253. Versuch einen der schwersten Gegner des Spiels zu besiegen … fantastisch!
Kein Vergleich zu dem heutigen “Raid-Finder”, in dem man nach 2 gescheiterten Versuchen aufgibt, die Gruppe aus 40 namenlosen (und teilweise auch seelenlosen) verlässt und sich nie wieder sieht.
Große Klappen gab es schon damals
Auch unvergessen sind die ersten Abende an der Drachenlady Onyxia. Zu diesem Zeitpunkt haben wir gerade Verstärkung für unseren Raid gesucht und einen neuen Magier dabei gehabt. Während wir in unseren separaten Magierchannel über den Neuling und seine Leistung reden, hören wir ihn auf einmal im TS schreien “Yeah! 6.000er Pyroschlag-Crit!” und da muss irgendwas in einer meiner Magierkolleginnen gebrochen sein. Sie war sonst immer nur ein “stilles Mäuschen”, das nie im TeamSpeak gesprochen hat, aber jetzt flüsterte sie ganz leise “Aber Onyxia ist doch Feuerimmun…”.
Diese Stille. Sie hielt nur für drei Sekunden, aber man konnte förmlich das Klicken in den Köpfen von allen 40 hören, bevor das Gelächter losbrach. Den entsprechenden Magier haben wir übrigens danach nie wieder gesehen.
Es gibt noch viele, viele Anekdoten, die ich aus dieser Zeit erzählen könnte, allerdings weiß ich nicht, ob sie auch interessant genug sind, um sie zu lesen. Es sind die Erfahrungen, die man alle nur beim “ersten Mal” und beim ersten Spiel in einer Onlinewelt sammelt.
Bei jedem neuen Spiel, weiß ich schon, was mich erwartet, denn ich informiere mich so umfassend darüber, dass ich Neuheiten nicht mehr als solche wahrnehme, sondern stattdessen vorher schon verdamme oder als gut abnicke. Es ist lange her, dass ich beim Schreiben eines Textes wirklich Tränen in den Augen hatte, aber diese Zeit war herrlich, sie hat mich auch persönlich zu einem großen Maße geprägt.
Ich kann nur hoffen, dass mir zukünftige Spiele ähnliche Erinnerungen bescheren, auf die ich in 10 Jahren zurückblicken kann, wie heute auf die ersten Monate in WoW.
Erzählt doch mal, mit welchem MMO verbindet ihr die schönsten Erinnerungen?
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Dies beschädigt die Ingame-Wirtschaft und beeinträchtigt den Spielspaß massiv. Dafür geht man ungewöhnliche Wege und führt interne Timer ein.
Bosse in Public Dungeons stellen Entwickler vor Probleme
In The Elder Scrolls Online gibt es zwar auch Dungeons – wie in anderen Spielen -, in die man zusammen mit einer Gruppe gerät und in der man jedes einzelne Monster nur einmal töten muss, damit es tot bleibt.
Allerdings gibt es in der frischen Genre-Perle auch sogenannte „öffentliche Verliese“ oder Höhlen. Die sind Bestandteil einer geteilten Welt. Am Ende einer dieser Höhlen wartet ein etwas stärkerer Gegner auf den Spieler. Wer ihn besiegt, schließt die Höhle für seinen Helden ab. Das wird auf der Karte markiert. Zudem wird ein Erfolg verbucht. Weil das allein noch nichts Besonderes wäre, hat man vielen dieser Höhlenbosse bessere Ausrüstung mit in die Taschen gegeben. Bei ihrem Ableben streichen Spieler fette Beute ein.
Blaue Items überfluten den Markt
Das hat dazu geführt, dass sich um diese Bosse zahlreiche Spieler versammeln, die sie im 30-Sekunden-Takt töten, in der Hoffnung Craft-Materialien, Gold oder besonders starke Gegenstände einzustreichen. Immerhin hat fast jeder Höhlenbosse ein einzigartiges „blaues“ Item, ein Rare, in seiner Loot-Table.
Das Dauer-Campen ist nicht gerade heldenhaft und kann bei zu geringer Nahrungszufuhr böse enden.
Da der Boss nur eine bestimmte Summe Lebenspunkte hat, die nicht mit der Anzahl der Spieler ansteigt, ist es zu einem Geduldsspiel geworden, genügend Schaden auf den Mob zu bekommen, damit der Kill auch zählt. Sonderlich heldenhaft oder immersiv ist ein Szenario, in dem 10 Helden einen armen Boss campen nicht. Ärgerlich – wo doch The Elder Scrolls Online sonst so viel Wert auf stimmige Atmosphäre legt.
Zudem droht das Dauer-Campen die Wirtschaft von TESO nachhaltig zu beeinträchtigen, weil Spieler sonst bald nichts anderes machen könnten, als sich durch diese simple Methode Zugang zu blauen Items zu verschaffen, die sie für das Handwerk zerlegen, um begehrte Upgrade-Utensilien zu erhalten.
Interne Timer sollen Abhilfe schaffen
Zenimax kündigt nun eine etwas technische Lösung für das Problem an. So will man Spieler mit einem internen Timer kennzeichnen, der beim Töten eines Höhlenbosses startet und den Spieler, solange er tickt, daran hindert, erneut Loot von einem Höhlenboss zu erhalten.
Im gleichen Atemzug will man sich auch dem Problem der Schatztruhen in geschlossenen Instanzen widmen. Die sollen nun von allen Spielern gelootet werden können und nicht nur von demjenigen, der sie öffnet.
Wann diese Änderungen auf die Live-Server kommen, ist im Moment noch nicht bekannt. Zurzeit schlagen sich viele Spieler mit verbuggten Quests herum, die in den Gebieten den Fortschritt blockieren, die für Level 30 und höher ausgelegt sind.
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[intense_testimony_text]Mein-mmo meint:
Eine elegante Lösung ist das nun nicht gerade, immerhin geht man über „interne Timer“ einen recht technischen Weg. Sicher hätte man eine organische Lösung bevorzugt, die mehr „innerhalb“ der Spielwelt stattfindet. Aber es war Not im Mann und eine Lösung musste rasch gefunden werden. Hoffentlich wird sie auch bald implementiert.[/intense_testimony_text]
Habt ihr schon die neuen Flashpoints und die Huttenball-Grube ausprobiert, die euch Patch 2.7 für Star Wars: The Old Republic bescherte? Vor allem letzteres verspricht spannend zu werden… Denn den Ball zum Ziel zu bringen, während ihr den verzweifelten Angriffen eurer Gegner und dem fiesen Säureregen ausweicht, ist auch für Nicht-Movement-Günther eine Herausforderung!
Nun soll bald mit der Veröffentlichung von Patch 2.7.1 die PvP Saison 2 in SWTOR beginnen – und sich einiges ändern. Während diese letzte Sasion ganze 21 Wochen andauerte, soll sich der Zeitraum nun auf drei Monate verkürzen, um die Spieler bei Laune zu halten und schneller den Gewinner zu küren. Das Ende der zweiten Season geht dann wieder mit einem größeren Update einher.
Doch wo Licht ist, gibt es bekanntlich auch Schatten. Für eine geringere Dauer bzw. weniger erforderlichem Durchhaltevermögen, gibt es auch weniger Belohnungen und nicht regelmäßig eine neue Ausrüstungsstufe. Künftig wird es drei Belohnungstufen geben – was genau steht noch nicht fest. Aber im offiziellen Forum des MMO könnt ihr eure Wunschliste niederschreiben. Neu ist auch, dass die besten 96 Spieler der Welt eine einzigartige Belohnung bekommen werde. Was das wohl sein wird?
Mit Saison 2 erwarten euch tägliche und wöchentliche Missionen, bei denen ihr euren Heldenmut und euer können unter Beweis stellen könnt. Ihr findet sie am PvP-Missionsterminal oder den neuen Terminals im Startbereich der Arenen.
Sobald wir genauer wissen, wann es losgeht mit dem PvP-Spektakel in SW:TOR, halten wir euch natürlich auf dem Laufenden! Und nun die große Frage:
Den 3. Juni haben sich viele MMORPG-Enthusiasten rot im Kalender angestrichen, denn dann erscheint das neue designierte Spiel für Hardcore-Raider, WildStar.
Langsam kommt das Game in die heiße Phase und es werden immer mehr Details darüber bekannt, wie genau WildStar MMO-Veteranen begeistern möchte, die in der World of Warcraft mal zuhause waren, sich dort aber nicht mehr wiederfinden: Das Team von Carbine setzt auf cleveres und amüsantes Viral-Marketing, knallharte Fakten und überraschende Design-Ideen.
Virales Marketing mit knuffigen Comicfiguren und unter Einsatz des eigenen Lebens
Die Videos von WildStar zeichnen sich durch einen schrägen Humor aus. In Comic-Grafik schwadronieren da finstere Machthaber vor sich hin oder eine etwas verpeilte Guerilla-Kämpferin mit Aufmerksamkeitsdefizit erklärt die Rolle der Verbannten. Im Hintergrund lauern die gemeingefährlich süßen Chuas auf ihre Gelegenheit, die Weltherrschaft an sich zu reißen.
Chef-Entwickler Stephen Frost ist bereit für WildStar zum Äußersten zu gehen. Bei einem Video-Event knallte er sich kürzlich zwei super-scharfe Chillis rein, während er WildStar vorstellte – mit wesentlich mehr Flüchen als gewöhnlich.
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[pull_quote_right]WildStar: World of Warcraft 2.0[/pull_quote_right]Es wäre unfair, WildStar und Carbine nur als Gag-Lieferanten oder irgendwelche Punks abzutun, die Aufmerksamkeit erregen wollen. Hinter dem Spiel stecken verdammt gute Ideen.
Einige davon wurden neulich erst auf einer Spielemesse in Boston vorgestellt. WildStar hat sich ganz genau angeschaut, welche Probleme der Hauptkonkurrent World of Warcraft regelmäßig mit den Raids hat und plant, diese auf kreative Art zu umgehen.
Die Set-Eigenschaften liegen auf den Runen
Raid-Set vom Meuchler (Go go Power Rangers?).
So gibt es in WoW Klassen-Sets, die bestimmte Boni verleihen. Ständig ist der Spieler vor die Wahl gestellt, ein eigentlich schwächeres Set-Item anzubehalten, nur um den Set-Bonus nicht zu verlieren. Dabei würde er das Item liebend gern gegen ein besseres Non-Set-Item tauschen. Und was ist wenn einem der Bonus eines Sets so toll gefällt, es aber hoffnungslos veraltet ist?
Bei WildStar werden die Sets nicht direkt auf den Gegenständen liegen, sondern in Form von Runen in die Rüstungen integriert sein. Ob ein Item einen Runen-Slot hat oder nicht, hängt teilweise vom Zufall ab. Dadurch ist die Auswahl beim Gear größer – es gibt nicht länger nur „EIN“ Item bei einem bestimmten Raid-Fortschritt. Sogar von Handwerkern hergestellte Items können als Teil eines „Sets“ fungieren.
Item-Fortschritt durch Erfolge
Eine andere Geschichte, die bei WoW erst spät dazu kam, waren die sogenannten Achievements. In Raids ging es häufig darum, einen Boss auf eine ganz bestimmte, eigentlich unsinnige Art zu besiegen. Nur so bekam man einen bestimmten Erfolg, der sonst wenig brachte: Das hatte zur Folge, dass es einen Keil zwischen Spieler trieb, ob man mit dem Raid nun ein Achievement angehen oder einfach den Boss auf Nummer Sicher machen sollten. Einige Spieler entwickelten sich zu regelrechten Erfolg-Hassern, weil sie im Streben nach den Erfolgen keinen Progress für ihren Char sahen.
Bei WildStar werden die besten Items im Spiel durch sogenannte „Imbuements“ weiter aufgerüstet. Das heißt, es kann Waffen geben, die noch einmal stärker werden, wenn der Spieler dafür einen besonderen Erfolg erzielt, also etwa einen Boss auf eine bestimmte Art besiegt.
Hier kann es sich also für eine Raidgruppe massiv lohnen durch Reifen zu springen und einen Gegner auf ungewöhnliche Art zu besiegen. Oder werden die Erfolge individueller Natur sein?
Mein-mmo meint: Die Sets als Runen? Clevere und logische Idee, aber nicht gerade wahnsinnig sexy.
Mit der Einführung der „Imbuement“-Waffen hat sich das Team von Carbine hingegen die Möglichkeit geschaffen, kreativ zu bleiben und im Fortgang aufregende Erfolge und Events zu gestalten. Das sind aus Sicht eines Raiders hochspannende Innovationen, die WildStar hier in das MMORPG-Genre einführt. Bleibt zu hoffen, dass das fertige Spiel all diesen innovativen Konzepten Rechnung trägt.