Das erste Mal ist noch besonders…

Ersteindrücke sind etwas unglaublich Wichtiges. Das gilt nicht nur für das erste Date, den ersten Schultag oder den ersten Pfannekuchen bei Oma, sondern auch für den ersten Login in ein MMO.

Jedes weitere Spiel wird unweigerlich an unseren Erfahrungen und Erwartungen gemessen, die wir damals gesammelt haben, ganz egal ob das in Aion, Silkroad, WoW oder TESO war.

Die Erwartungshaltung: Final Fantasy 9 mit anderen Leuten!

Ich weiß gar nicht mehr so genau, was ich eigentlich erwartet habe. Ich kann mich aber noch gut daran erinnern, dass „Final Fantasy IX“ mich zuvor viele Nächte in stiller Heimlichkeit an die Playstation gefesselt hatte und mir dann dachte: „Ein Online-Rollenspiel wird ja wohl so ähnlich sein wie ein Offline-Rollenspiel, nur mit mehreren Leuten.“

Pustekuchen. Kein fester Handlungsstrang, kein vorgefertigter Weg, sondern eine riesige Welt, in die man einfach losstapfen konnte. Ich kann nur noch erahnen, wie oft mich die Wölfe von Duskwood gefressen haben, wenn ich mal wieder versuchte, den Fluss auf Level 6 zu überqueren, um mich endlich den „großen Herausforderungen“ zu stellen.

Damals hielt ich es auch für eine ziemlich clevere Idee, mich im Redridge-Gebirge von einem Ork töten zu lassen, um dann als Geist über den ganzen Kontinent zu wandern, um so in das Zwergengebiet zu kommen. Ha, nehmt das, Blackrockwölfe! Mich fresst ihr nicht!

Dass mein Plan ein Loch hatte, erkannte ich dann, als, nach mehreren Stunden des geisterhaften Umherirrens, im Allgemeinchannel von Ironforge gerade nach meiner Ankunft gefragt wurde: „Wo ist denn hier der Eingang zur Tiefenbahn nach Stormwind?“

Na gut, das war vielleicht nicht der effizienteste Weg, aber immerhin war die Karte nun etwas aufgedeckt!

Das Unbekannte ist das Spannende

Doch was genau machte das erste Spiel so viel besser, das Erlebnis so intensiver als fast alles, was danach kommt? Es ist nicht das, was wir über ein Spiel wissen, sondern das, was wir eben nicht wissen.

Damals habe ich nicht jeden Tag auf irgendwelchen Gamingseiten „rumgehangen“ und mir erst mal die neusten Patchnotes durchgelesen, sondern man kam nach der Schule nach Hause, hat eingeloggt und einfach ein bisschen mit den „Gildies“ geredet, die das sehr ähnlich gehandhabt haben.

Magierin Cortyn
Die Magierin Cortyn. Der Inbegriff für eine nachhaltige Skillung.

Um mich mal eben als offiziellen Noob zu outen: Meine Magierin in World of Warcraft hat bis Level 43 nicht einen einzigen Talentpunkt verteilt gehabt und das nicht, weil ich nicht wusste, dass es möglich war, sondern wegen folgendem Gedanken: „Wenn ich mit jedem Level-Up und jedem Talentpunkt stärker werde, dann verteile ich doch lieber alle Talentpunkte ganz spät, um einen größeren Effekt zu haben!“ Als ich dann endlich dem ersten dicken Oger in der Stromgarde-Festung des Arathi-Hochlands einen Pyroschlag in das Gesicht donnern konnte – Ha! Das war Spaß! Plötzlich fielen Gegner richtig schnell um!

Doch damit endeten die Peinlichkeiten noch nicht. „Polymorph“ oder gemeinhin auch als „Sheepen“ bekannt, habe ich bis Level 60 gar nicht benutzt, außer um mal ein Eichhörnchen des Elwynnwaldes in ein Schaf zu verwandeln. Warum denn auch?

Für mich hat es nie einen großen Sinn ergeben, Feinde in ein Schaf zu verwandeln. Das war ziemlich unheldenhaft. Ich muss den Spielern von der „ewigen Wacht“ damals wirklich danken, dass sie so viel Geduld mit mir hatten und mir den Sinn und Unsinn von Polymorph und Gegenzauber in unzähligen Besuchen der Scholomance erklärt haben (Na, wer erinnert sich noch daran, dass man im Nekromantenraum die Zauberer kontern musste und dann um die Ecke gezogen hat?).

Das erste Epic!

Das ist wohl eine Erinnerung, an welche sich die meisten von uns noch lebhaft erinnern dürften. Bei mir ist das ähnlich, aber doch ein bisschen anders.

Magier in WoW

Ich weiß noch sehr genau, dass ich in Felwood (heute „Teufelswald“) fröhlich und friedlich die örtliche Satyr-Population dezimierte, um an größere Vorräte von Teufelsstoff heranzukommen – damals brauchte man das noch, um den teuren „Mondstoff“ herzustellen.

Wieder einen der roten Höllenrufer in den Nether geschickt. Ping. Lila Item im Textlog. „Band der Eiseskälte“. Das war ein Ring, der dafür sorgte, dass man bei einem erhaltenen Treffer eine Frostnova abgab und den Feind festfrieren konnte. Jetzt muss man dazu sagen, dass ich eine Feuermagierin war und Frostzauber auch aus rollenspieltechnischen Gründen für ziemlich feige hielt. Und ich war auch eine Verzauberin, bzw. Entzauberin. Ihr wisst vermutlich, wie die Szene ausgeht.

10 Sekunden später war ich um 3 „kleine glänzende Splitter“ reicher und mein erstes Epic im Nirvana verschwunden. Ich dachte nicht für einen Augenblick daran, dass man es verkaufen könnte…

Asche zu Asche, Feuer zu Frost

Aber auch auf Level 60 ist mit der grenzenlosen Unwissenheit noch nicht Schluss. Immerhin warteten noch die ersten Raidinstanzen darauf, von mir und meiner Feuermagierin erobert zu werden! Es ist eigentlich ein Wunder, dass man es damals für eine kluge Idee hielt, mich zum „Anführer“ der Magier zu ernennen – das gab es in unserem Raid aber für jede Klasse, denn wir hatten einen Pool von 80 Spielern.

Nun stellte sich mir aber recht bald die Frage, was Blizzard sich denn dabei gedacht hatte, die ersten beiden Raidinstanzen mit Feuermonstern anzufüllen, wo ich doch rollenspielfanatische Feuermagierin war. Umskillen? Niemals! Eher wird meine Magierin vom Frostblitz getroffen! Die ersten zehn Raidbosse bestanden für mich also daraus, dass ich aus meinem großen Repertoire an Frostzaubern wählte, um mit meiner Feuerskillung den Feinden so richtig einzufrosten.

Frostblitz, Frostblitz, Frostblitz. Ich fühlte mich schmutzig.

Trotzdem ist dieses Gefühl der Euphorie unbeschreiblich, wenn 40 Leute im TS zufrieden aufschreien, weil Ragnaros nach 5 Monaten harter Arbeit zum ersten Mal getötet wird. So abgrundtief nerdig das nun klingt – es gehörte zu den schönsten Momenten meines Lebens.

World of Warcraft: Ragnaros

Mit 39 Leuten zusammen, mit denen man seit so langer Zeit mehrfach die Woche sich Stück für Stück vorkämpft, um dann endlich im 253. Versuch einen der schwersten Gegner des Spiels zu besiegen … fantastisch!

Kein Vergleich zu dem heutigen „Raid-Finder“, in dem man nach 2 gescheiterten Versuchen aufgibt, die Gruppe aus 40 namenlosen (und teilweise auch seelenlosen) verlässt und sich nie wieder sieht.

Große Klappen gab es schon damals

Auch unvergessen sind die ersten Abende an der Drachenlady Onyxia. Zu diesem Zeitpunkt haben wir gerade Verstärkung für unseren Raid gesucht und einen neuen Magier dabei gehabt. Während wir in unseren separaten Magierchannel über den Neuling und seine Leistung reden, hören wir ihn auf einmal im TS schreien „Yeah! 6.000er Pyroschlag-Crit!“ und da muss irgendwas in einer meiner Magierkolleginnen gebrochen sein. Sie war sonst immer nur ein „stilles Mäuschen“, das nie im TeamSpeak gesprochen hat, aber jetzt flüsterte sie ganz leise „Aber Onyxia ist doch Feuerimmun…“.

Diese Stille. Sie hielt nur für drei Sekunden, aber man konnte förmlich das Klicken in den Köpfen von allen 40 hören, bevor das Gelächter losbrach. Den entsprechenden Magier haben wir übrigens danach nie wieder gesehen.

Es gibt noch viele, viele Anekdoten, die ich aus dieser Zeit erzählen könnte, allerdings weiß ich nicht, ob sie auch interessant genug sind, um sie zu lesen. Es sind die Erfahrungen, die man alle nur beim „ersten Mal“ und beim ersten Spiel in einer Onlinewelt sammelt.

Bei jedem neuen Spiel, weiß ich schon, was mich erwartet, denn ich informiere mich so umfassend darüber, dass ich Neuheiten nicht mehr als solche wahrnehme, sondern stattdessen vorher schon verdamme oder als gut abnicke. Es ist lange her, dass ich beim Schreiben eines Textes wirklich Tränen in den Augen hatte, aber diese Zeit war herrlich, sie hat mich auch persönlich zu einem großen Maße geprägt.

Ich kann nur hoffen, dass mir zukünftige Spiele ähnliche Erinnerungen bescheren, auf die ich in 10 Jahren zurückblicken kann, wie heute auf die ersten Monate in WoW.

Erzählt doch mal, mit welchem MMO verbindet ihr die schönsten Erinnerungen?

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Sero Blu

Ich finde es auch schade das es fast schon erwartet wird, dass man die Mechaniken eines Bosses kennt.
Man kann ja Guides lesen bzw. schauen….

Und wenn man dann mal neu in einer Ini ist und das auch schreibt leavt instant mal die hälfte.

Ist es nicht das schönste an einem Spiel oder an einer erweiterung wenn man noch gar nix weiss und man sich von ini zu ini hangelt und immer wieder selbst herausfinden muss wie man den Boss besiegt?

Das hat man wunderschön am Release von Heavensward (FFXIV) gesehn….
kaum ist es raus, da waren 2 Tage später schon manche auf Level 60.
In diesen 2 Tagen wo das noch keiner war, hatte man wirklich mal Ruhe und durfte auch fehler machen.
Danach kamen dann diese „operpro’s“ wieder für die Daylies rein und haben z.T. sofort rumgeflamet wie noobig wird doch alle seien…..zum kotzen sowas

Hoto

Tja, nur warum informiert man sich heute so sehr über MMORPGs bevor man sie spielt? Eigentlich müsste man es doch besser wissen. Eigentlich bleibt einem ja auch gar nichts anders übrig, weil es kaum noch MMORPGs gibt, die wirklich gut sind. WoW hat hier leider mit seinem Erfolg auch einiges kaputt gemacht und für eine Gold Gräber Stimmung gesorgt. Erst die Tage mal wieder mit dem Videospiele Crash 1984 beschäftigt und das war damals ein ähnliches Phänomen. US Firmen rochen den riesen Gewinn und überfluteten den Markt mit Spielkonsolen und Spielen schlechter Qualität. Hier waren es eben MMORPGs schlechter Qualität.

Was mich bei den MMORPG Spielern darum heute auch etwas stört ist, dass mit „ist halt nicht das erste MMORPG, klar dass das nicht so viel Spaß macht“ etc. zu viel sich in die eigene Tasche gelogen wird um schlechte MMORPGs schön zu reden. Klar ist es nahezu unmöglich mit einem neuen MMORPG so viel Spaß zu haben wie mit dem ersten, aber wenn das MMORPG passt, dann macht auch eines danach noch nahezu genauso viel Spaß. Vor allem muss man aber auch richtig an das MMORPG ran gehen (was ich auch nicht immer tue XD). Viele beschäftigen sich z.B. absichtlich nicht vorher besonders mit dem MMORPG um eben nicht alles schon vorher zu wissen, sondern nur so weit um zu wissen ob ihnen das MMORPG Spaß machen könnte. Finde ich nicht schlecht diese Herangehensweise, machen nur leider viel zu wenige.

Im Grunde macht die MMORPG Community sich die MMORPGs auch immer mit selbst kaputt. Spieler, die sich einbilden sie täten etwas gutes, wenn sie Guides für jede Kleinigkeit schreiben und dann mit der Ausrede kommen „du musst sie ja nicht lesen“. Die meisten lesen sie ohne nachzudenken was das anrichtet, nachdenken über die Folgen ihres Tuns tun eh nur noch die wenigsten. Tatsache ist aber, dass viele Spieler dann quasi schon voraussetzen, dass man selbst diese Guides kennt und wenn nicht wird man für eine „dumme Frage“ entweder angepflaumt oder direkt auf den Guide verwiesen. Ich selbst helfe immer gerne mit meinem Wissen und das stammt fast immer nur aus eigenem erspielten Wissen und nicht aus Guides. Entsprechend war ich auch noch nie ein Fan davon.

Mein erstes MMORPG war damals Ragnarok Online, war schon bei der Alpha in Korea dabei, da hat es aber noch nicht gezündet gehabt, erst als die Beta gegen Ende des Jahres kam hat es mich gepackt gehabt. Ein paar Wochen später zu Weihnachten kam dann Giga Games und sorgte dafür, dass die Server mit deutschen Spieler überflutet wurde. Noch ein paar Wochen später gründete ich dann die erste deutsche Ragnarok Online Gilde, [RnS] Ragnarok no Seishi, mit eigener Webseite und Fan Forum für die deutsche Spieler, also keine reine Gilden Seite, eher Fanseite mit eigener Gilde. Und nun zum springenden Punkt… schon dort habe ich mich bewusst gegen Guides auf der Seite entschieden, im Forum konnte ich es schlecht verhindern. Daher hat die heutige Seite, die ein paar Monate später von einem Mitspieler von mir übernommen wurde (und meines wissens noch heute von ihm geleitet wird), nichts mehr mit dem ursprünglichen Geist der Seite zu tun, zumal es ja nur noch eine Fanseite ist und auch keine Gilde mehr. Also ich mochte Guides wirklich noch nie. 😉

Obwohl ich schon seit meiner Zeit mit Ragnarok Online viel bis heute über MMORPGs und Spielmechaniken, wie mein eigenes MMORPG aussehen würde etc. nachgedachte hab, hat mir Aion damals gezeigt, das mir durchaus dennoch ein MMORPG extrem viel Spaß machen kann und den hatte ich in Aion definitiv. Nicht ganz so extrem wie in Ragnarok Online damals, aber er war mehr als groß genug um es nach einem Jahr Pause noch mal für über ein halbes Jahr zu spielen (nach Release hatte ich so lange unterbrochen, weil mir die Bot Flut den Spaß kaputt gemacht hatte).

Ich bin jedenfalls fest der Meinung, dass es nur wieder ein anständiges MMORPG bräuchte, das nicht auf die breite Masse ausgelegt ist, das nicht Casual ist, das herausfordernd ist und eine Community bilden kann, die nicht zum Start des MMORPGs aus 90% Progress Spielern besteht, die den Sinn eines MMORPGs meiner Meinung nach eh nie verstanden haben… der Weg ist das Ziel, Verlieren ist kein Weltuntergang und gemütlich spielen ist keine verschwendete Spielzeit.

Mein Fazit dazu ist jedenfalls, dass es viele Faktoren sind, die einem heute den Spaß madig machen und „es ist halt nicht das erste MMORPG“ ist nur ein eher kleiner Faktor unter vielen.

Mein Nebenfazit… mir tun die neuen Spieler in dem Genre leid, die vielleicht nie erfahren werden wie viel Spaß ein richtig gutes MMORPG machen kann.

Euronymous

Natürlich war es bei mir auch WoW. Dieses eine Spiel an das ich so oft zurück wie an kein anderes. Und eben auch eine Zeit an die ich unglaublich oft zurück denke.
Neue MMOs bieten leider einfach kaum neue Konzepte oder Mechaniken. Wie auch mit First Person Shootern wird einfach nur die Grafik besser – mehr leider nicht. Hier war Half-Life mein letztes Spiel, danach emfand ich ein extrem unangenehmes gesättigtes Gefühl bei FP Shootern und hörte folglich damit auf.
Wäre TESO vor ziemlich genau 9 Jahren erschienen, so könnte es sein, dass ich mich wahrscheinlich dafür und gegen WoW entschieden hätte.
Aber die ersten WoW Kontrahenten erschienen einfach viel zu viele Jahre zu spät und machten teilweise immer wieder die selben Fehler, die in WoW schon lange behoben waren wie z.b. kaum bis gar keinen Endgame Content zu bieten usw. Was WoW so stark gemacht hat war der endlose Endgame Content und der Zwang sich sozial und diszipliniert zu verhalten um Erfolg zu haben und um den Endgame Content überhaupt erst zu meistern.
Eigentlich wollte ich mir TESO zulegen, aber seit der Beta spürte ich wieder ein intensives Sättigungsgefühl. Trotzdem werde ich mir aber zu 100% das nächste WoW Addon zulegen.
Rational kann man das nicht erklären – theoretisch/sachlich macht TESO wahrscheinlich viel mehr Spaß, aber die emotionale Bindung an WoW ist einfach unermesslich groß.

Antiklimax

Hat nicht direkt damit zu tun, aber was mir am Wochenende mal wieder aufgefallen ist: In jedem neuen MMOG wird im Chat erst einmal ausführlich über WoW bzw. die „WoW-Kiddies“ abgelästert. Jedesmal. Man selber gehört natürlich nicht dazu, schließlich spielt man ja gerade was anderes. Schon komisch.

Kashmo

Toller Text kann ich genau nach empfinden, bei mir war’s auch WoW..

Aerich

Ich hatte keinen einzigen Char auf maximalem Level.
Ich habe an keinem einzigen Raid teilgenommen.
Ich hatte (dementsprechend?) kein einziges „Epic“.

Und trotzdem hat mir WoW vergleichsweise lange sehr viel Spaß gemacht, 2-3 Jahre dürften es gewesen sein. Heutzutage hält ein MMOG bei mir selten länger als 2-3 Monate.

Die Gründe dafür sind vielfältig, aber unter dem Strich hatte ich tatsächlich auch die emotionalsten Momente (gute wie schlechte) aller MMOGs beim Spielen von WoW. Und dabei wird es der Wahrscheinlichkeit nach wohl auch bleiben. Das finde ich aber nicht wirklich schlimm. So schön Nostalgie manchmal sein mag, so sind es die Momente heute die nichts mit MMOGs zu tun haben, die in ein paar Jahren vielleicht (auch) die „schönsten“ waren.

Cortyn

Ich finde es auch absolut nicht schlimm, solche Momente woanders zu haben, da sollen sie ja auch vorkommen! Ich hoffe nur, dass es MMOs geben wird, die mir auch so gute Erinnerungen geben, weil ich davon überzeugt bin, dass der Mensch letztendlich eine Summe seiner Erfahrungen ist (und natürlich das, was er daraus gemacht hat), von daher wäre es einfach schön, wenn sich ähnliche Erinnerungen noch hinzufügen lassen.

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