The Elder Scrolls Online: Das unendliche Morden hat einen Anfang (und ein Ende)

Das Fantasy-MMORPG und Superschwergewicht The Elder Scrolls Online ist für Vorbesteller seit ein paar Tagen spielbar, der Rest muss sich noch bis zum Freitag gedulden. Der Start verlief, was Lags und Warteschlangen angeht, erfreulich problemlos.

Allerdings gab es eine ganze Reihe von Bugs und Exploits im Spiel, die so manchem den Spaß zu rauben drohten. Dagegen fährt Zenimax nun die härtesten Geschütze ins Feld, die einem Publisher zur Verfügung stehen: Nein, keine Ballisten und Trebuchets, sondern Patches und Hotfixes!

Die Gründe für den gestrigen Server-Down zur Primetime

Gestern um halb Sieben war das Geschrei in der Nation groß. Und da war es noch zwei Stunden hin, bis sich die Bayern in Manchester so schwer tun sollten: Die TESO-Server wurden plötzlich nach unten gefahren. Um 18:30! Mitten in der deutschen Prime-Time. Sofort wurden Beschwerden laut, man richte sich nur nach den Amis und wir deutschen Spielern schauten in die Röhre. Wartungsarbeiten zu solch einer Zeit? Undenkbar.

Doch hatte das kurze Server-Down gute Gründe. Einige Exploits in der PvP-Zone Cyrodiil sorgten für einen Vorsprung bei den ganz frühen Startern.

Im Moment sieht es so aus, als hätte Zenimax die Beschwerden deutscher Spieler bezüglich Primetime-Serverdown ernst genommen. Denn der nordamerikanische Server wird gerade gewartet, während der europäische noch oben ist. Wir vermuten, um den kümmern sie sich heute Nacht noch.

 

Wir vermuten: Um den kümmern sie sich heute Nacht.

Little Trouble in Big Cyrodiil

So war es Spielern gestern noch möglich und vereinzelt war das auch heute noch so, bestimmte Quests im PvP-Gebiet anzunehmen, sofort abzugeben, dafür eine beachtliche Menge an Prestige zu kassieren – und das nach Belieben zu wiederholen. So ein Verhalten ist als „Exploiten“ bekannt: Man missbraucht eine fehlerhafte Spielmechanik zum eigenen Vorteil.

Bei dem Serverdown gestern wurden wohl die schlimmsten Exploits gefixt. Einige Spieler hatten sich bis dahin aber schon gütlich daran getan und einen großen Prestige-Vorsprung herausgespielt.

Patch 1.01 steht an

Mit dem Patch 1.01, der nun ansteht, behebt Zenimax weitere Möglichkeiten, auf billige Weise an Prestige zu gelangen. So soll die Standard-Kill-Quest im PvP-Gebiet, bei der man 20 Feinde zu ihren Ahnen schickt, nur noch einmal am Tag abzugeben sein. Im Moment lässt sie sich beliebig oft wiederholen.

Außerdem rückt Zenimax mit Radiergummi und Bleistift an einige Quests heran, die im Moment noch haken und einige /reloaduis oder Neuanläufe erfordern. Auch wir haben gestern vergeblich im Dienste des Aldmeri Dominions darauf gewartet, dass die Priesterin endlich mal in die Pötte kommt und ihr Ritual beendet. So geht es Spielern in allen Fraktionen. Ob die Quest, die Ihr verflucht, dabei ist, könnt Ihr in den Patch-Notes sehen, die wir unten verlinken.

Allerdings: Noch kein Wort über das verbuggte Frosch-Rennen!

The Elder Scrolls Online Patch

King Arthur – der angelnde Sachse auch in TESO gesichtet

Außerdem behebt der 1.01-Patch das gefürchtete Problem des ungewollten Absattelns vom Pferde. Und Spielern wird es möglich sein, schon beim ersten Charakter gleich die vollen Zoom-Möglichkeiten auszunutzen. Im Moment müssen Spieler die erste Figur blind erstellen und können erst den zweiten Helden genauer unter die Lupe benehmen.

Zenimax beweist außerdem, dass sie bereit sind, direkt an den Stellschrauben des Balancings zu drehen: Heiler erhalten im PvP nun eher Prestige, wenn einer ihrer Mitstreiter einen Gegner tötet. Das Heilen wird im PvP also attraktiver.

Und als letzte Nachricht vielleicht noch, obwohl es eher wie ein Aprilscherz klingt: Offenbar war es möglich, besonders starke Schwerter aus einem Teich zu angeln … vielleicht hat sich da ein Programmierer ja mal von der Arthus-Sage inspirieren lassen.

Excalibur mit Level10? Hätte Arthus nie tragen können. Viel zu lowlevel der Angelsache!

Quelle(n): PATCHNOTIZEN V1.0.1 (DEUTSCH)
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Peter Hoffmann

dieser artikel beinhaltet viel falsche information und ist daher miserabel geschrieben. der verfasser sollte sich mal eingehender mit dem pvp beschäftigen und nicht nur rummeckern und lügen verbreiten. einfach die eso patch notes gründlich durchlesen und nicht falsche fakten verbreiten über „exploiten“ und der absatz über das heilen ist auch komplett falsch. ich kann das wort falsch gar nicht oft genug benutzen um diesen schlechten artikel zu kommentieren. nächtes mal bitte sarkasmus und frust über dich selbst schütten und nicht über andere. lauter unwahrheiten und fehlinterpretationen.

Gerd Schuhmann

Hallo Kollege „Schaum vorm Mund“.
Du hast eigentlich nur gesagt, dass du denkst, der Artikel wär Quatsch, sagst aber nicht so recht, wo du nicht mit übereinstimmst.
Das mit dem Heiler z.B. – sagst du. Das steht aber so in den Patch-Notes. Heiler bekommen nun „eher“ Prestige, sie müssen einen von ihrer Fraktion, der später einen Feind erschlägt, nun weniger heilen, um als „Der bekommt Prestige“ gemarkt zu werden. Dadurch wird das Heilen attraktiver.

Die Vorwürfe zum Exploiten sind nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern waren ein vorgetragener Vorwurf in einigen englischen Foren. Ich hab mich damit beschäftigt und meiner Einschätzung nach waren diese Exploit-Vorwürfe glaubhaft. Wenn du sagst, das wär alles Quatsch, das Spiel ging schon perfekt an den Start und so – gut, dann ist das deine Meinung. Dein Beitrag macht den Eindruck, als würdest du sehr große Stücke auf das Spiel halten und auf die Leute, die bereits in den ersten Tagen immense Summen an Prestige eingesteckt haben.
Das Exploiten war ein Nebenaspekt des Artikels. Wenn du das spannend findest und so großes Interesse an dem Thema besteht, ob jemand in den ersten 2,3 Tagen Exploits genutzt hat oder nicht – dann können wir es sicher leisten, darüber umfassend zu informieren.
Nur ich glaub irgendwie nicht, dass dir die Ergebnisse gefallen würden. Es zeigt ja schon, dass die wiederholbare Kill-Quest sofort gefixt wurde, dass Mechanismen im Spiel vorhanden waren, die Zenimax so nicht im Spiel haben wollte. (Ich hab die „Töte 20-Mann“-Quest übrigens selbst 3mal abgeschlossen in 2 Stunden und in der Zeit Unmengen von Items gekriegt. Dass es hier nicht mit rechten Dingen zuging, kann ich dir deshalb aus erster Hand sagen. Gut, die Exploits, um die es weiter ging, sind noch einmal eine andere Dimension.)

Wenn du das Gefühl hast, wir würden hier „The Elder Scrolls Online“ mit Sarkasmsus und Spott überschütten, dann hast du vielleicht auch ein rosiges Bild vom Spiel, das ich dir nicht nehmen möchte. Wir sind keine Fanboi-Seite. Das muss man einfach so sagen. Wir betrachten und begleiten Spiele durchaus kritisch. Wenn uns was gefällt, sagen wir das. Wenn uns was nicht gefällt, sagen wir das auch. Und wenn wir uns irren, geben wir das gerne zu. Aber hier … es tut mir leid, wenn so ein Artikel schon deine Gefühle für das Spiel verletzt.

Gerd Schuhmann

Ich kann Entwarnung geben: Soeben ist es mir gelungen, das gefürchtete Froschrennen abzuschließen! Lang lebe das Imperium der Katzen!

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