Wahre Freundschaft unter Gamern?

Autorin CortynEinen schönen guten Morgen, Mittag oder auch Abend! Ich bin Cortyn und von nun an werdet Ihr hier in mehr oder minder regelmäßigen Abständen immer mal wieder etwas von mir lesen, das vielleicht nicht direkt mit den aktuellsten Patchnotes oder den neusten Raidbossen zu einem MMORPG zu tun hat.

Stattdessen versuche ich in dieser Kolumne einige Aspekte aufzuzeigen, die ich persönlich für sehr interessant halte und meiner Meinung nach bisher deutlich zu wenig thematisiert wurden.

Das Ganze geht natürlich nicht ohne eure Hilfe, denn obwohl ich mir bereits einige Themen zurechtgelegt habe, bin ich dabei sehr auf eure Meinungen und euer Feedback angewiesen, welches ihr mir über die Kommentarfunktion mitteilen könnt – nein, eigentlich MÜSST ihr das. Lasst mich wissen, worüber ihr etwas lesen möchtet, denn sonst werde ich euch ganz gebieterisch einfach meine eigenen Themen aufzwingen!

Den Anfang möchte ich mit einem Konflikt machen, mit dem wohl die meisten Personen aus „unserem Schlag“ schon in Berührung gekommen sind.

Die ewig andauernde Diskussion darum, ob Freundschaften, die man im Internet geschlossen hat, weniger wert seien als vermeintliche „reale“ Freundschaften in der direkten Nachbarschaft.

World of Warcraft: Gemeinsam am Lagerfeuer

Wahre Freundschaften entstehen auch online.

Ich spreche hier natürlich nur für mich und bin auch auf eure Meinungen gespannt, aber ich halte diese Verallgemeinerungen für absoluten Unsinn.

Jedes Mal, wenn ich mir anhören musste, dass die Freunde, die ich in World of Warcraft oder damals „Silkroad“ gewonnen habe, weniger wert seien und dann „wenn es drauf ankommt“ nicht bei mir wären, wurde ich innerlich richtig wütend. Das Schlimmste war für mich, wenn man mir weiß machen wollte, dass diese Freundschaften angeblich nur virtuell sind.

Auf meine Gegenfrage, wie denn eine menschliche Empfindung, ein Hauptaspekt menschlichen Lebens, wie Freundschaft virtuell sein kann, bekam ich nie eine vernünftige Antwort. Und es sollte sich auch zeigen, dass diese Vorurteile nicht bestehen konnten.

Was damals im „Tal von Northshire“ begonnen hat, ist noch heute – fast 8 Jahre später – mein größter Freundeskreis und hat sich so gut entwickelt, dass ich sogar mit Teilen dieser Leute in eine WG gezogen bin. Natürlich sind nicht alle Freundschaften von damals erhalten geblieben, einige Menschen hat man aus dem Blick verloren, aber das ist in meinem örtlichen Umkreis auch passiert.

Was ich daraus gelernt habe, ist, dass Freundschaft niemals virtuell sein kann. Sie ist real, egal ob es der Nachbar ist, oder mein Mitspieler in den Welten des Internets.

Ich bin auf eure Meinungen gespannt, ab damit in die Kommentare und gerne auch Themenvorschläge, worüber ihr etwas lesen wollt!

Wie seht ihr das Ganze?

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