Aus dem Leben eines Feierabendhüters: Da ist das Ding

Der MMO-Shooter Destiny frisst eine Menge Zeit, die nicht jeder hat. Doch auch Feierabend-Hüter lieben das Spiel – an manchen Tagen deutlich mehr als an anderen.

Das Leben ist schön. Nein, nicht mit Jade. Obwohl man als Feierabend-Hüter am Morgen nach einer Destiny-Session und maximal drei Stunden Schlaf die Kosmetikprodukte sehr gut gebrauchen könnte, um die dunklen Ringe unter den Augen wenigstens ansatzweise zu verdecken.

Ausnahmsweise bin ich zurzeit ganz gut auf unser aller Lieblingsspiel zu sprechen. Denn es ist tatsächlich passiert: Nach dem zweiten Nightfall der Woche (Taniks) höre ich in der Party nur noch „Tschallahorn. Da ist die Tschallahorn!“ und ich bin schon kurz vor meinem nächsten Wutanfall wegen dieses Mistspiels und dass wieder nur alle anderen den guten Loot bekommen, bis ich irgendwann merke, dass das Ding doch tatsächlich bei mir gedroppt ist.

Destiny-Gjallarhorn


Meine Stimme wird vor Freude so piepsig, dass mich mein Clangefährte doch glatt mit dem zehnjährigen Sohn unseres Mithüters verwechselt. Aber das ist mir doch egal. Heute verzeihe ich ihm alles.

„Da ist das Ding!“ Ganz wie weiland Oliver Kahn (@Junghüter: das ist quasi der Papa vom Manuel Neuer) würde ich mir jetzt am liebsten die Trophäe schnappen und in alle Kameras der Welt halten. Passt ja auch irgendwie, der ist ja auch ein „Titan“ – besser gesagt: „DER Titan!“

Destiny-Titan


Eigentlich hatte ich ja geglaubt, dass ich das Teil entweder nie oder ganz genau einen Tag vor dem G-Horn-Nerf bekomme. Aber nun ist es doch deutlich früher passiert und ich kann endlich den Chuck Norris unter den Raketenwerfern (mit „Wolfpack-Roundhousekick“) mein eigen nennen. Jetzt muss ich ihn nur noch leveln. Und damit habe ich dann gestern auch gleich angefangen. Also, ich habe es versucht. Aber anscheinend war ich um kurz vor drei Uhr morgens mal wieder einfach zu müde. Noch schnell vorm Ins-Bett-gehen auf den Mond, zwei Beutezüge voll machen und abgeben.

Ganz wichtig ist da natürlich, vor dem Abgeben die Waffen und Rüstungen zu wechseln. Aber da kann man ja auch schnell mal den Überblick verlieren – und ausgerechnet DIE Waffe vergessen, die man eigentlich leveln wollte. Aber auch das bringt mich an diesem Abend nicht auf die Palme. Das Leben ist schön. Ich bin müde.


Dieser Gastbeitrag kommt von Feierabend-Hüter Bernd Mutschler. Zu seiner ersten Kolumne, in dem er das Leben zwischen Ehefrau, Kind, VOllzeitjob und Destiny beschreibt, geht es hier entlang:

Aus dem Leben eines Feierabend-Hüters

RIFT: Teil 2 der Albtraum-Saga ist live!

Seit gestern können die Spieler den zweiten Teil der Albtraum-Saga vom aktuellen RIFT-Patch Wandelnde Albträume spielen und sich den neuen Story-Missionen stellen.

Die Herkunft von Fürst Arak

Die Story-Aufgaben des aktuellen Rift-Patches 3.3 “Wandelnde Albträume” standen nicht alle gleich zum Release zur Verfügung. Seit gestern können Spieler den zweiten von insgesamt drei Akten spielen. Im aktuellen Teil der Geschichte reist ihr in die Vergangenheit und erlebt entscheidende Momente, die Telara zu der Welt geformt haben, die sie heute ist. Neben den Ereignissen des mathosianischen Bürgerkrieges und dem Fall von Sprosshafen, versuchen die Spieler die Herkunft von Fürst Arak zu finden.

Fuerst-Arak-Rift
Wer ist Fürst Arak wirklich? Wo kommt er her?

Wer sich den Zeitreisen stellt, kann mit einigen Belohnungen rechnen, wie etwa einem eigenen NPC, der Portale zu allen möglichen (zufälligen) Orten öffnet. Da einige dieser Belohnungen handelbar sind, eignen sie sich auch wunderbar als Zuverdienst oder Geschenk für Mitspieler.

Der dritte Akt soll noch im August folgen und die Albtraum-Saga abschließen – es wird also vermutlich ein großer Endkampf bevorstehen.

Zufallskämpfe in MMORPGs – Sinnlos oder spannend?

Die Community des MMORPGs Shroud of the Avatar diskutiert schon seit einiger Zeit über die Zufallsbegegnungen im Spiel. Machen diese in einem MMORPG Sinn?

Zufallsbegegnungen kennt man vielleicht aus japanischen Rollenspielen wie der Final-Fantasy-Serie. Der Held wandert durch die Landschaft und plötzlich kommt es aus heiterem Himmel zu einem Kampf. Dies sollte schon früher für Spannung sorgen, brachte aber auch immer Frust mit sich. Denn gerade dann, wenn man mit nur noch wenigen Lebenspunkten versuchte, schnell die nächste Stadt zu erreichen, tauchten aus dem Nichts einige Feinde auf und gaben einem den Rest. Diese Zufallskämpfe kamen bereits in den The-Bard’s-Tale-Spielen aus den 1980er-Jahren vor – sie haben also Tradition im RPG-Genre.

Zufallskämpfe in MMORPGs?

Im kommenden Onlinespiel Shroud of the Avatar, dessen Pre-Alpha man bereits testen kann, spielen derartige Zufallsbegegnungen ebenfalls eine Rolle. Man wandert alleine oder in der Gruppe über die Weltkarte und plötzlich wird man in eine Szene gezogen und muss sich dort einigen Banditen oder Skeletten stellen. Dies führt zu anhaltenden Diskussionen in der Community. Denn es wirft die Frage auf, ob Zufallskämpfe in einem MMORPG überhaupt funktionieren.

FF8 Boss
Alle sind vorbereitet…und dann tauchen kurz vor dem Fight zufällige Gegner auf und werfen die ganze Planung über Bord. Wie wäre das? (Bild aus Final Fantasy)

Eine schöne Überraschung!

Zufallsbegegnungen bringen immer das Überraschungsmoment und eine gewisse Spannung mit sich. Man kann sich nie sicher sein, ob man in einen Hinterhalt gelockt wird. Allerdings wirft es auch sämtliche Planungen über den Haufen. Man ist gut in der Gruppe ausgerüstet, hat alles für den nächsten Bosskampf vorbereitet und plötzlich steht man einigen Skeletten gegenüber. Die gesamte Planung ist damit im Eimer. Generell ist eine ausgetüftelte Taktik wichtig für sehr viele MMORPG-Fans.

Man will gut vorbereitet sein, denn es genügt vielen nicht, den Boss einfach nur zu besiegen. Man will dabei möglichst effektiv vorgehen und schnell sein. Die Strategie muss aufgehen.

WoW Selfie 3
Man bringt sich in perfekter Position für ein Selfie und plötzlich überfallen dich Gegner…Nervig oder aufregend?

Wird man dann von Zufallsbegegnungen abgelenkt, ist das ärgerlich – zudem kann man sich nicht auf diese vorbereiten und muss spontan agieren. Schnell die Gruppe koordinieren und schauen, dass man trotz aller Überraschung effektiv ist. Das kann einerseits zu Frust führen, andererseits aber auch eine neue Herausforderung bieten.

Zufallsbegegnungen in einem MMORPG können also funktionieren und Spannung ins Spiel bringen. Allerdings gefällt dieses Feature sicher nicht allen Gamern, vor allem denen nicht, die gerne jeden Kampf gut durchplanen.

Warframe: Echos der Sentients führt Parcours-System ein, erschließt neue Dimension

Für den kostenlos spielbaren MMO-Shooter Warframe erscheint mit „Echo der Sentients“ ein neues Update. Das bringt den neuen Warfarme Equinox und führt eine Art Parcours-System ein.

Warframe wächst und gedeiht, mit dem neuen Update kommen frische Spielinhalte. Die drei wichtigsten Änderungen:

  • Spieler können sich auf eine Quest begeben und den neuen vielseitigen Warframe Equinox freischalten
  • mit einem Bewegungs-System kommt richtig Schwung ins Spiel, das hat etwas von einem Parcours-System mit Klettern, Springen, Klammern, Gleiten
  • und mittels Archwing geht es nun auch unter Wasser, in einem Tauchmodus können die Gewässer unter Uranus erkundet werden

Darüber hinaus gibt es einen neuen Boss, neue Waffen, eine Menge zu entdecken.

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Echos der Sentient ist seit gestern, dem 31. Juli, auf dem PC live. Eine Liste der kompletten Änderungen findet Ihr auf der deutschen Homepage von Warframe.

Hearthstone: 4 neue Karten – und diesen Kartenrücken gibt es im August!

Nach wie vor werden jeden Tag neue Infos über das kommende Hearthstone-Addon “Das Große Turnier” veröffentlicht. Neben 4 neuen Karten gibt es auch einen neuen Kartenrücken, den ihr im August erspielen könnt.

Klassenkarten für Magier und Hexenmeister

HearthStone Spellslinger

Eine neue Klassenkarte des Magiers wurde enthüllt, der Spellslinger. Für 3 Mana sind die Werte von 3/4 relativ solide. Wie bei Magiern inzwischen üblich besitzt die Karte allerdings auch einen hohen Zufallsfaktor: Beide Spieler bekommen eine zufällige Zauberkarte. Der Nutzen des Spellslingers kann damit von “Hat mir das Spiel gerettet” bis zu “Hat mich in den Untergang geführt” reichen.

HearthStone Demonfuse

Demon Fuse ist die neue Karte des Hexenmeisters. Für 2 Mana wird ein Dämon auf dem Feld mit +3/+3 gebufft, allerdings wird dem Gegner dafür auch ein Manakristall gewährt. Rushdecks des Hexenmeisters könnten damit noch stärker werden, vor allem Dämonen mit zusätzlichen Effekten, wie etwa die Herrin der Schmerzen sollten davon stark profitieren.

Zwei neutrale Diener vom Kreuzzug

Der Argent Horserider ist ein neutraler Diener, der mit 2/1 für 3 Mana ungeheuer schlechte Werte aufweist. Allerdings verfügt er sowohl über Ansturm als auch Gottesschild und kann damit so manchem stärkeren Diener den Gnadenstoß versetzen, ohne selbst das Spielbrett zu verlassen.

Die letzte neue Karte für heute ist der neutrale Argent Watchman. Für nur 2 Mana weist er stolze Werte von 2/4 auf. Sein großer Nachteil: Er kann normalerweise nicht angreifen und verfügt über “Inspiration: Kann in diesem Zug normal angreifen.” Um mit diesem Diener also an der Schlacht teilnehmen zu können, müssen jede Runde 2 weitere Mana investiert werden. Die Deckbaumeister werden sicher eine Funktion für ihn finden, doch bisher scheint dies die schlechteste Karte der neuen Erweiterung zu sein.

Neuer Kartenrücken im Zeichen des Turniers

HearthStone Card Back August

Ganz unabhängig vom neuen Addon könnt Ihr auch im August wieder einen neuen Kartenrücken erspielen. Wie üblich muss man dafür lediglich Rang 20 in den gewerteten Spielen erreichen, um am Ende des Monats das neue Bildchen zu erhalten. Da man bis zu diesem Rang keine Wertung verlieren kann, ist es relativ einfach, den Kartenrücken zu erspielen.

Quelle(n):
  1. hearthpwn.com

Destiny: Das weiße Playstation-Bundle im Destiny-Look kann bestellt werden

In Deutschland ist der Verkauf einer weißen Limited Playstation-Edition zu der Erweiterung von Destiny „König der Besessenen“ angelaufen.

Die weiße Schönheit, das Playstation-Bundle mit dem besonderen Look, das wir Euch vor einem Monat vorgestellt haben, ist nun vorbestellebar. Während es in anderen Ländern etwa über den Versandhändler Amazon bestellt werden kann, gibt es das in Deutschland, laut dem Playstationblog, nur bei Media Markt.

Dort kostet das exklusive Bundle 429 Euro. Es besteht aus einer weißen 500 GB Playstation im Destiny-Look und der legendären Edition von „König der Besesseneren.“ Die Version enthält die Erweiterung „König der Besessenen“, das Grundspiel, die ersten beiden DLCs „Dunkelheit lauert“ und „Haus der Wölfe.“ Außerdem enthält die Version ein Upgrade auf die digitale Sammler-Edition und damit drei exotische Klassen-Items mit EXP-Bonus, drei Emotes, drei Shader und ein Early-Access-Waffenpaket.

PS4-Bundle-Destiny

Das Bundle kann jetzt vorbestellt werden, abholbar ist es erst mit dem Release von „König der Besessenen“ am 15. September. Es kann auch zugeschickt werden, dann fallen Versandkosten von 4,99€ an.

Disclaimer: Wir bekommen nichts von Media Markt für den Artikel. Das ist rein informativ, da einige Leser nachgefragt haben, wie das mit der Edition aussieht.

Nexon arbeitet an einem Free2Play Titanfall Online für den asiatischen Markt

Der koreanische MMORPG-Experte Nexon wird Titanfall für den PC nach Asien bringen – und das in einer Free2Play-Ausgabe.

Titanfall-Online-Auge-in-Auge

„Woanders ist’s anders”, das ist so simpel wie wahr. In Asien tickt der Gaming-Markt gänzlich anders als hier im Westen. Die Spieler haben keine starken PCs zu Hause, Konsolen sind nur wenig verbreitet. Die hiesigen Blockbuster-Franchises, meist hardwarefordernde Shooter für Konsolen oder den PC, können in Asien daher kaum gespielt werden.

Dort sind dafür Online-Spiele stark, vor allem im Free2Play-Bereich: Man trifft sich in Internet-Cafés und zockt Free2Play, lässt für die Nutzung einen Obolus. Die Clique dort ersetzt so manchem die Großfamilie, den Verein oder den Freundeskreis.

Daher sind einige der bekanntesten „West-Franchises“ in Asien in Ausführungen auf dem Markt, die wir hier gar nicht kennen. Call of Duty Online gibt es etwa, Borderlands Online oder Halo Online. All diese Spiele gibt es nur im russischen oder asiatischen Raum.

Und zu denen wird sich bald „Titanfall Online“ gesellen. Nexon verspricht sich von der Lizenz eine intensive Spielerfahrung, die man mit der eigenen Free2Play-Expertise zu einem neuen und aufregenden Online-Erlebnis gestalten will.

Das ist der Launchtrailer zum westlichen Titanfall aus 2014:

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Quelle(n):
  1. MMO Bomb
  2. 2p

Guild Wars 2: Fraktale werden einfacher und schwieriger zugleich

Mit der kommenden Erweiterung “Heart of Thorns” ändert sich einiges bei Guild Wars 2. Vor allem die Fraktale werden angepasst, um mehr Spieler anzusprechen.

Doppelter Schwierigkeitsgrad und doch einsteigerfreundlich

Sobald die erste Erweiterung von Guild Wars 2, Heart of Thorns, live geht, wird es bei den Fraktalen der Nebel einige Änderungen geben. Die kleinen Gruppeninstanzen, die normalerweise aus 3 zufälligen Inseln und einer Bossbegegnung bestehen, werden deutlich gekürzt. Zukünftig werden die Fraktale nur noch aus einer einzigen Insel bestehen, sodass Spieler auch bei einer kurzen Gaming-Session auf ihre Kosten kommen. Zusätzlich will man die Inhalte einsteigerfreundlicher gestalten, um auch Neulingen und bisher scheuen Spielern die Fraktale schmackhaft zu machen.

Wer nun an eine generelle Vereinfachung der Inhalte denkt, der irrt sich. Gleichzeitig erhöht ArenaNet nämlich die maximale Schwierigkeitsstufe von 50 auf 100 und überarbeitet die Nebelsperren-Instabilitäten. Auf den höchsten Stufen werden Euch sogar mehrere dieser Hürden in den Weg gelegt. Trotz allem sollen die Schwierigkeiten der Fraktale vom Spiel deutlich besser kommuniziert werden: Deutliche Chatnachrichten verraten, was die Schwierigkeit des jeweiligen Fraktals ist.

Mehr Belohnungen, klarere Ansagen

Neue Waffenskins warten auf alle, die sich den Fraktalen stellen.
Neue Waffenskins warten auf alle, die sich den Fraktalen stellen.

Selbstverständlich gehen mit der Überarbeitung auch einige neue Belohnungen für die Spieler einher. So wird es tägliche Erfolge geben, die jeden Tag einen anderen Schwierigkeitsgrad von Euch abverlangen – dadurch soll es einfacher werden, gleich gesinnte Spieler zu finden (welche dieselbe Aufgabe erledigen müssen). Wer sich den Fraktalen stellt, auf den warten Skins für Fraktal-Waffen, aufgestiegene Ausrüstung und viele weitere Belohnungen.

Wer alle Änderungen einsehen will, sollte einen Blick auf den offiziellen Entwicklerblog werfen.

Quelle(n):
  1. guildwars2.com

Geschäftszahlen: So läuft’s bei Aion, Guild Wars 2, Blade and Soul und WildStar

Der koreanische MMO-Konzern NCSoft hat seine Zahlen für das zweite Quartal 2015 vorgelegt: Das kriselnde MMO WildStar hat sogar noch weiter verloren. Guild Wars 2, Aion und Blade and Soul geht es hingegen gut.

Blade.and-Soul-Fliegen

Der koreanische MMO-Publisher NCSoft wird öffentlich gehandelt und legt daher im Gegensatz zu vielen anderen MMO-Firmen regelmäßig die Zahlen offen. Die Geschäftszahlen für das 2. Quartal 2015 zeichnen das Bild, das wir schon seit längerem aus Korea kennen. Gerade der „Oldie“ im Stall läuft gut: Lineage I hat im Vergleich zum letzten Quartal ordentliche zugelegt. Der koreanische Evergreen, deutlich älter als WoW, spielt im Westen allerdings so gut wie keine Rolle.

Ansonsten sind fast alle Spiele etwas gestiegen: Aion (in Europa von Gameforge vertrieben), Blade and Soul, auch Guild Wars 2 verzeichnen von April bis Juni ein Umsatzplus im Vergleich zum Quartal zwischen Januar und März. Nur das kriselnde SF-MMO WildStar guckt mal wieder in die Röhre. Da waren die Zahlen schon extrem schwach, das Spiel hat noch einmal 20% eingebüßt.

Perspektiven haben die meisten dieser Spiele. Für Guild Wars 2 soll bald eine Erweiterung erscheinen, von der man sich viel verspricht. Blade and Soul soll Ende des Jahres endlich in den Westen kommen. Für WildStar stehen eine Umstellung auf ein Free2Play-System und ein Port nach China an. Auch Gerüchte um eine Kooperation mit Steam sind im Umlauf, aber im Moment noch völlig unbestätigt.

QuartalsZahlen-NCSoft
Die Zahlen sind in Millionen koreanischen Wong. 1 Millionen Wong entspricht ungefähr 780 Euro. WildStar hat im 2. Quartal 1,6 Millionen Euro eingenommen, GW2 17,5 Millionen; Lineage 66,7 Millionen.
WildStar Free to Playjpg

Im Vergleich zum 2. Quartal im letzten Jahr, in 2014, sind eigentlich fast alle Spiele relativ konstant geblieben, nur Blade and Soul und Lineage I haben einen deutlichen Sprung nach oben gemacht.

Für WildStar war das 2. Quartal 2014 das Release-Quartal, die Einnahmen haben sich im Vergleich dazu um das zehnfache verringert. Das sorgt auch dafür, dass NCSoft im Westen im 2. Quartal 2015 deutlich weniger eingenommen hat als im 2. Quartal 2014.

Armored Warfare: Nächsten Early Access gibt’s rund um die Uhr und auf Deutsch

Beim Military-MMO Armored Warfare soll die nächste Early-Access-Phase ganztägig und auch auf Deutsch laufen.

Obsidian Entertainment, die Köpfe hinter Fallout: New Vegas, entwickeln für das russische Unternehmen mail.ru eine Version von World of Tanks mit Schwerpunkt auf moderne Kriegsführung und RPG-Elementen. Armored Warfare soll das ganze heißen. Drei Early-Access-Events hat man seit Mai schon veranstaltet, jedes Mal kriegen Spieler ein bisschen mehr zu sehen.

Das nächste Event wird vom 13. August bis zum 30. August stattfinden. Diesmal wird es 24 Stunden am Tag zur Verfügung stehen.

Neben Upgrades und Updates bietet man erstmals auch eine deutsche Version des Clients an.

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  1. Armored Warfare

Black Desert: Neue Klasse ist weiblicher Ninja, für Experten gedacht

Beim koreanischen MMORPG Black Desert hat man die elfte Klasse vorgestellt: eine Kunochi, einen weiblichen Ninja.

Am Ende der Vorstellung von Valencia, der Wüstenzone, konnte man schon einen Blick auf sie erhaschen und tatsächlich: Die elfte Klasse Black Deserts wird die Kunochi, eine Art weiblicher Ninja, sein.

Black-Desert-Kunoichi-schleichen

Kunochi kann alles, darf sich nur nicht erwischen lassen

Die Klasse wird sich wohl als typische „Glass-Cannon“ spielen lassen: Teilt aus wie ein Pferd, verträgt so viel wie eine Mücke, darf sich also auf keinen Fall erwischen lassen. Um den Teil mit dem “sich erwischen lassen” zu vermeiden, sollen ihr einige Stealth-Mechanismen und Tricks zur Verfügung stehen. Es wird darum gehen, Gegner abzulenken, in ihrem Rücken aufzutauchen. Wenn die erstmal tot am Boden liegen, spielt Verteidigung keine große Rolle mehr.

Black-Desert-Kunoichi

Publisher Daum und die Entwickler von Pearly Abyss warnen: Die Klasse sei eher für Veteranen geeignet, die in der Lage wären, eine Menge Dinge gleichzeitig zu beachten. Mit der Kunochi gibt’s wieder ein klares Bekenntnis zum Genderlock, beim Zauberer überraschte Daum kürzlich mit sowohl einer männlichen, wie einer weiblichen Variante.

Und wer sich fragt: Alles gut und schön, aber wann können wir Black Desert hier im Westen spielen? Der Release ist für Anfang 2016 angedacht, neulich gab es auch ein positives Lebenszeichen.

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  1. mmoculture

Destiny: Wegen Lagswitch gebannte Spieler beteuern ihre Unschuld

Beim MMO-Shooter Destiny wurden jetzt hunderte Cheater mit dem Banhammer leicht angetockt. Es melden sich eine Menge gebannter Spieler, die schwören, sie hätten nie was getan.

Die 7 Phasen des Cheater-Zyklus

Es ist ein typisches Phänomen bei MMOs jeder Art: Ein Phänomen, das in mehreren Phasen auftaucht:

  1. Alle beschweren sich über Cheater und dass es viel zu viele von denen gebe. Die Entwickler müssten doch jetzt sofort etwas machen.
  2. Es kursieren Anleitungen, wie man betrügen kann, die machen die Runde, einige Leute bekennen sich offen dazu, solche Taktiken zu benutzen. Ziehen andere Spieler auch noch damit auf, nach dem Motto „Der Ehrliche ist der Dumme.“
  3. Der Entwickler kündigt Banns an.
  4. Cheatern geht die Düse. Es war alles nur Spaß, man hat das nie so gemeint.
  5. Der Entwickler bannt wirklich Leute.
  6. In den Foren beschweren sich zahlreiche Spieler, sie wären völlig zu Unrecht gebannt worden, gerade sie hätten sich nie was zu Schulden kommen lassen, hier müsse ein Missverständnis vorliegen, eine himmelsschreiende Ungerechtigkeit, man verlange auf der Stelle Satisfaktion.
  7. Den „unschuldig Gebannten“ schwappt etwas entgegen, für das nur wir Deutschen ein Wort haben, es heißt „Schadenfreude.“

Dieses Phänomen läuft gerade bei Destiny ab – und wir sind in der köstlichen Phase zwischen 6 und 7.

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Bei Destiny ist man gerade in Phase 6,5

Seit Bungie Spieler, denen man vorwirft, die Netzwerk-Verbindung manipuliert zu haben, gebannt hat, mehren sich Berichte entsetzter Unschuldiger, die niemals was angestellt haben wollen und nun verzweifelt darüber sind, dass die Willkür von Bungie genau sie erwischt hat. Vor allem bevölkern sie das offizielle Forum von Destiny, aber auch den subreddit DestinyTheGame haben sie für Anliegen entdeckt: Sie möchten wieder entsperrt werden, das geht über öffentlichen Druck, glauben sie.

Ein Schmelztiegel-Bann in Destiny umfasst, dass man bestimmte Waffen nicht mehr verwenden kann und auch künftig – zumindest für eine Zeit – von den Modi ausgeschlossen ist, in denen man was angestellt hat. Das dürften in diesem Fall vor allem die Trials of Osiris sein.

Destiny-Trials-of-Osiris

Wem kann man trauen? Wem sollte man trauen?

Das ist eine verzwickte Situation. Denn man hat als Außenstehender keine Möglichkeit, nachzuprüfen, wer im Recht ist, sondern muss auf die Ergebnisse der Entwickler vertrauen oder auch nicht. Die Spielerberichte können, auch wenn sie leidenschaftlich vorgetragen sind, letztlich totaler Käse sein.

Zu anderen Spielen kursieren sogar Formbriefe für „erwischte Cheater“, die diese posten können, um besonders unschuldig rüberzukommen. So manch einer nimmt sogar Geld für den Dienst, mit Räuberpistolen die Accounts von gesperrten Spieler wieder entsperren zu lassen.

Bei Bungie hat man sich schon zu den Vorwürfen geäußert, man würde nur nach “Reports” gehen, bei denen unterlegene Spieler bessere aus Frust beschuldigen. So heißt es: Wenn wir nur nach den Reports gehen würden, hätten wir tausende und abertausende gebannt, unter anderem einige unserer Mitarbeiter. Dem ist nicht so. Man habe andere Möglichkeiten, das genau nachzuprüfen.

Destiny-TrialsofOsiris

Die Erfahrung zeigt: Entwickler meist, aber nicht immer im Recht

Die Erfahrung zeigt, dass es ein bekanntes Phänomen ist, dass auch schuldige Spieler leidenschaftlich ihre Unschuld beteuern, denn letztlich können sie nur was gewinnen, aber nichts verlieren. In der Vergangenheit haben Software-Firmen manchmal die genauen Logs oder Beweise vorgelegt, was der „Cheater“ dann getan hat, der da so leidenschaftlich die Hände in Unschuld wäscht. Aber es gab auch schon Fälle, in denen die „Aufspür-Tools“ der Firmen wirklich zu sensibel waren und Unschuldige gebannt wurden.

Wie seht Ihr das? Vertraut Ihr Bungie, dass es schon die richtigen erwischt und freut Euch jetzt über das Spektakel? Oder denkt Ihr, dass es bei dieser Bannwelle Unschuldige getroffen hat? Vielleicht kann man das erst ab heute Abend verlässlich sagen, da beginnt das nächste Trials of Osiris. Man wird dann ja sehen, ob sich die Cheater-Situation etwas entspannt hat.

Guild Wars 2: Heart of Thorns geht in die heiße Phase – Betawochenende und Gamescom-Stream

Nächste Woche startet das erste öffentliche Beta-Wochenende der Guild Wars 2-Erweiterung Heart of Thorns. Gleichzeitig gibt es ein großes PvP-Turnier auf der Gamescom!

Nur einen kleinen Teil der Welt

Guild-Wars-2--Wiedergänger-Stab
Am Wochenende können die Widergänger erneut ausgepackt werden.

Im ersten Betawochenende, das ab dem 7. August um 21 Uhr startet, möchte man die Guild Wars 2-Spieler hauptsächlich nach ihrem Spielgefühl von Heart of Thorns befragen. So stehen bei Weitem nicht alle Bereiche der zukünftigen Erweiterung bereit, sondern nur ein kleiner Teil der Welt. In einem Teilbereich der “grünen Schwelle” können erste Feinde bezwungen, Geheimnisse entdeckt, sowie Stärken und Schwächen des neuen Addons aufgedeckt werden.

Wer die Erweiterung im Vorverkauf erworben hat, kann direkt einen Charakter der Stufe 80 mit starker Ausrüstung erstellen oder sogar einen Widergänger erschaffen und mit ihm die neuen und alten Inhalte erkunden. Alle bereits angekündigten Features der Klasse (die Eigenschaftsreihen und Legenden) stehen zum Test bereit.

GW2 Festung HoT
Auch der Festungs-Modus steht wieder zum Testen bereit.

Charaktere aus dem ersten Beta-Event können in spätere Wochenenden übernommen werden, sodass die Spieler Verbesserungen und Änderungen direkt zu spüren bekommen und erneut Feedback geben können.

Turnier auf der GamesCom

Zeitgleich wird auf der GamesCom in Köln ein Turnier abgehalten. Die vier besten Teams der Welt treten gegeneinander an und kämpfen um ein Preisgeld von insgesamt 50.000 $. Aber auch, wer nicht am PvP interessiert ist, sollte den Livestream des Turniers einschalten, denn dort werden weitere Details zu Heart of Thorns enthüllt.

Quelle(n):
  1. guildwars2.com

MMO-Trends Juni: Ark Survival Evolved großer Sieger des Sommers; MMORPGs verlieren weiter

Bei den MMO-Trends gibt’s im Juni eine Offensive der Casual-Games und der Dinosaurier.

Vornweg, der Hinweis, den Ihr getrost ignorieren werdet, um Euch in den Kommentar darüber zu ärgern: Diese 20 Spiele in der Liste sind nicht die wirklichen „Top 20“ PC-Computerspiele, sondern die spiegeln die Stunden wieder, die Nutzer des Programms Raptr auf dem PC in den einzelnen Spielen verbracht haben. Raptr hängt am Grafikkartenhersteller AMD. Es sind also nur „Trends“ zu beobachten, wenn man davon ausgeht, dass die Nutzergruppe des Raptr-Programms über die Monate gesehen relativ konstant bleibt.

Wirkliche Zahlen könnten Euch nur die Entwickler der Spieler liefern und die tun das einfach nicht, diese Schurken.

WoW Archimonde

Für Blizzard läuft’s mal wieder – WoW und Heroes of the Storm verbessern sich

WoW ist zurück in den Top 3, nachdem es im Mai kräftig verlor. Das liegt jetzt nicht daran, dass absolut gesehen mehr Stunden gespielt wurden. Trotz des Höllenfeuer-Patchs Ende Juni hat man weiter Spielzeit eingebüßt (im Sommer auch ganz normal), aber man hat weniger verloren als Dota 2 oder GTA.

Heroes of the Storm war im Juni das erste Mal einen ganzen Monat offiziell draußen und findet sich auf einem starken achten Platz wieder. Diablo 3 keucht hingegen ziemlich unter der Sommer-Hitze und dem Fehlen von neuen Spielinhalten. Ein großer Patch ist schon angekündigt, aber bis sich der dann in den MMO-Trends wiederfindet, wird es dauern. Hearthstone bleibt konstant.0

Ark-Survival-Reit-Dino

Dinos gewinnen Juni

Der große Gewinner im Juni ist klar das Dino-MMO „Ark Survival Evolved“, das ist noch im Early Access, hat aber auf Steam schon einige Verkaufs-Erfolge errungen und ist die „Gute Laune“-Story des Sommers, auch wenn das Spiel nicht auf jedem PC läuft und sicher noch einen weiten Weg vor sich hat.

Neben Ark drehen vor allem Casual-Spiele auf. Das gefürchtete Clicker Heroes ist ein Zeitfresser, der bei vielen im Hintergrund läuft. Dort ist man im Juni auf Steam gegangen. Das macht sich in der Spielzeit bemerkbar. Die Stundenzählweise von Raptr sorgt darüberhinaus dafür, dass solche Spiele stark begünstigt werden. Dieser Eigenart Raptrs hatte auch das Sandpark-MMORPG ArcheAge lange Zeit gute Positionierungen zu verdanken – dort erhielt man ebenfalls Vorteile, wenn man es laufen ließ, auch wenn man gar nicht am Rechner saß.

Hildibrand Final Fantasy XIV

Ernüchterung für klassische MMORPGs, die auf ihre Erweiterung warten

Eher ernüchternd lief der Juni für klassische MMORPGs. Bei Final Fantasy XIV kam zwar die Erweiterung, das aber erst spät im Juni, hier konnte man noch keine Trendwende beobachten.

Auch Star Wars: The Old Republic und Guild Wars 2 verlieren Platzierungen, während sie auf die große nächste Erweiterung warten. Guild Wars 2 verschwindet sogar ganz aus den Top 20, zusammen mit War Thunder. Da scheint es sich abzuzeichnen: Je besser es World of Tanks geht, desto weniger bleibt vom Kuchen für War Thunder übrig, das in der vergangene Woche zudem von einer heftigen Krise geschüttelt wurde.

Raptr-Juni
Quelle(n):
  1. Raptr

Overwatch: “Lùcio” bringt satte Vibes auf die Gamescom

Blizzard hat in einer News-Meldung angeteasert, dass auf der GamesCom ein neuer Charakter für Overwatch enthüllt wird – der musikalische Künstler Lúcio.

Synaesthesia Auditiva

In einer typischen Nachricht aus der Welt von “Overwatch” hat Blizzard nun bekannt geben, dass der nächste Charakter Lúcio seinen “Debütauftritt” am Mittwoch in Deutschland haben wird, damit kann natürlich nur die GamesCom gemeint sein!

Bisher sind nur wenige Details über den Brasilianer bekannt, der laut “Nachricht” aktuell sein erstes Album “Synaesthesia Auditiva” promoten will. Blizzard hat sich sogar die Mühe gemacht, zwei seiner Tracks tatsächlich zu erstellen, in “We move together as One” kann man hier reinhören:

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In der Nachricht heißt es weiter, dass Lúcios Auftritt mehr als nur musikalisch sei. Man könne die Musik “nicht nur hören, sondern auch fühlen und sehen”. Zusammengefasst klingt dies nach einem Charakter, der möglicherweise mit Schallwellen arbeitet, um eigene Gruppenmitglieder zu stärken und die Moral zu heben. Spätestens auf der GamesCom wissen wir mehr – einen Stream soll es übrigens auch geben.

H1Z1 tritt auf die Bremse

Beim Survival MMO H1Z1 hat man den Juli zu einem Sommerputz genutzt. Die spärlichen neuen Ideen, die für den Sommermonat vorgesehen waren, hat man auf „später“ verschoben. Man will das Tempo drosseln, in dem man neue Features bringt, die vorher testen und polieren.

h1z1skins

Bei H1Z1 gibt man „Roadmaps“ heraus, die umreißen, was in einem Monat geschehen soll. Im Juli fanden sich da im Vergleich zu sonst nur wenige, neue Punkte: Berufe, die Überlebende vor der Zombie-Apokalypse, ausgeübt hatten, sollten kommen und kleine Boni gewähren. Man wollte mit dem „Screamer“ eine neue Art Zombie einführen.

Aus all dem ist nichts geworden, auch die wenigen neuen Dinge hat man lieber auf später verschoben. Der Juli sah fast ausschließlich Bugfixes und kleinere Upgrades an Systemen. Man wollte die Qualität des Games und die Stabilität erhöhen.

Untätig war man freilich nicht: In dieser Woche erst hat man zwei Mal gepatcht, dabei so Dinge wie die „Sprunghöhe“ verändert oder Probleme beim Battle-Royale gelöst, die kurz vorher ins Spiel kamen. Mit dem „5 Mann Battle Royale“ hat man nun einen frischen Modus für Spieler freigeschaltet, die in festen Gruppen unterwegs sind und sich für eine absehbare Zeit nach einem Adrenalinstoß sehnen, der “normale Modus” des Spiels, der Survival-Modus hat diese zeitliche Begrenzung nicht, sondern da läuft es immer weiter.

H1Z1

Offenbar hat man Gefallen an diesem neuen, bedächtigeren Ansatz gefunden, sagt, dass man sich künftig mehr Zeit nehmen will, neue Features ins Spiel zu integrieren: Die bisherigen Resultate bei rasch ins Spiel gebrachten Neuheiten seien eher ernüchternd gewesen.

Man darf gespannt sein, ob der August nach dem vielen Polieren, ein bisschen mehr Auftragen bringt. Das haben wir aus Karate Kid gelernt: Man braucht schon beides.

Die Konkurrenz schläft nicht, das Dino-MMO Ark Survival Evolved etwa, hat auch schon einen eigenen “Battle Royale”-Modus angekündigt. Die “Hunger Games” haben dafür gesorgt, dass so ein Last-Man-Standing-Ding mit einer sich stetig verringernden Kampffläche ungeahnt populär ist.

Mein-MMO fragt: Seid Ihr treu bis zum Ende oder springt Ihr von Spiel zu Spiel?

Auch dieses Wochenende wollen wir wieder mit einer Frage an Euch einläuten: Wie lange zockt Ihr ein MMO? Seid Ihr treu bis zum Ende oder zieht Ihr beim ersten Anzeichen von Langeweile direkt weiter?

Die Last der großen Auswahl

Heroes of the Storm Ingame Screenshot
Inzwischen sehen viele Leute auch MOBAs als MMOs.

MMOs gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Während der Begriff früher noch synonym für MMORPGs benutzt wurde, zählen inzwischen viele Spiele mit Online-Komponente dazu. Egal ob World of Warcraft, Destiny oder Heroes of the Storm, all diese Spiele zählen zum MMO-Markt, haben ihre Stärken und Schwächen.

Doch kaum ein Spiel schafft es, den Core-Gamer von heute noch wirklich lange zu binden. Zu schnell wächst die Konkurrenz an, zu große Pausen liegen zwischen den verschiedenen Content-Updates. Immer wieder gibt es Leute, die lange und eisern an ihrem Liebling festhalten, selbst wenn sie das Spiel eigentlich langweilt. Auf der anderen Seite gibt es auch viele Gamer, die sich niemals an ein Spiel binden und nach zwei Wochen wieder verschwunden sind.

Wir wollen von Euch wissen: Wie handhabt Ihr das? Bleibt ihr lange bei einem Spiel oder drängt Euch die Suche nach etwas Frischem immer weiter zum nächsten Download?

World of Warcraft - Blutelfen
Cortyn schaut immer mal wieder in WoW rein – aber nur selten für lange Zeit am Stück.

Cortyn meint: “Damals” war ich eine treue Seele. Es gab für mich lange Zeit nur World of Warcraft und sonst nichts. Wenn monatelang keine Inhaltspatches erschienen, dann setzte man sich selbst irgendwelche Ziele im Spiel, um sich bei Laune zu halten. Egal was ich mir in den Kopf setzte, über kurz oder lang habe ich es im Spiel durchgezogen. Ehrfürchtig bei Darnassus? 2 Wochen harte Arbeit! Scholomance zu zweit säubern? Ein Monat Vorbereitung! So war WoW lange Jahre mein “Hauptspiel” und abgesehen von einigen Partien Warcraft 3 auf LAN-Partys gab es dort nicht viel anderes.

Heute hat sich das gewandelt. Ich schaue zwei Monate lang in WOW rein, lege es dann in die Ecke, weil ich mich langweile (und nicht mehr den Spaß daran habe, “nutzlose” Dinge zu tun). Dann spiele ich eine Woche intensiv HOTS, bevor ich zu SMITE wechsel um dann kurz in WildStar reinzuschauen und es gleich danach wieder für TERA fallen zu lassen.

Am Anfang fühlte ich mich sogar ein bisschen schuldig, weil ich meinen einstigen Liebling vernachlässigte. Zusammengefasst lässt sich aber wohl sagen: Ja, ich bin inzwischen ein MMO-Hopper und tauche dort auf, wo es gerade etwas besonders Spannendes gibt.

Destiny-Drei
Bleibt Ihr Destiny treu bis zum Ende? Oder kehrt Ihr dem Spiel den Rücken zu, etwa wenn The Division erscheint?

Aber kommen wir nun zu Euch! Seid Ihr einem Spiel treu ergeben? Oder pickt Ihr Euch die Content-Rosinen aus jedem Game und wechselt wild hin und her? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum haltet Ihr an diesem einen Spiel fest? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

Destiny: Xur, Agent der Neun, Angebot und Position am 31.7

Beim MMO-Shooter Destiny taucht Xur am Freitag, dem 31.7. auf. Was hat er diesmal im Angebot und wo steht er?

Destiny-Knochen-von-Eao
Fehlen vielen noch: Knochen von Eao.

Xur hat zwar 48-Stunden Arbeitszeit die Woche, doch die verbringt er meist relaxt in einer Bar, auf einer Terrasse mit schöner Aussicht oder irgendwo im Riff. Der Händler ist nur von Freitag bis Sonntag zu sprechen. Sein Inventar ändert sich von Woche zu Woche.

Im Moment gibt es nicht allzu viel das Hüter noch von ihm wollen, aber das wissen sie nicht, also sind sie dennoch enttäuscht und teilen jede Woche mit, wie doof Xur ist, wie unglaublich viele Lichtpartikel und seltsame Münzen sie diesmal dabei hatten und dass Xur einfach nichts hat, was sie kaufen möchten. Das mag daran liegen, dass das Inventar von Xur dann doch beschränkt ist und Spieler, die über so viele seltsame Münzen verfügen, schlicht schon alles haben. Und Xur ist der einzige, der die Dinger als Währung akzeptiert.

Die große “seltsame Münzen”-Inflation von 2015

Cash Shop Coins

Vor allem da mittlerweile viele mit den Engrammen Rüstungsteil-Lotto spielen, wachsen die Vorräte an seltsamen Münzen immer weiter: Kann doch aus einem exotischen Helm-Engramm jeder Helm kommen, den auch Xur verkaufen würde und das Engramm kostet nur Lichtpartikel.

Hat Xur dann wirklich erstmals einen exotischen Helm dabei, haben den viele schon aus einem Engramm gezogen – die seltsamen Münzen verbleiben bei den Hütern, Xur ist mal wieder eine Enttäuschung.

Die zwei aktuell begehrtesten Rüstungsteile von Xur sind die Knochen von Eao, Jäger-Stiefel, für die gibt es kein Engramm, und der Warlock-Helm „Widder“, der gilt als das stärkste exotische Rüstungsteil dieser Erweiterung. Xur hatte beide noch nicht im Angebot. Vielleicht ändert sich das ja heute und Spieler werden endlich mal wieder ein paar Münzen los.

Was Xur wirklich verkaufen müsste, damit er Rekord-Einnahmen erzielen kann, brauchen wir an dieser Stelle sicher nicht zu erwähnen.

Destiny-Xur

Alles zu Xur am 31.7., 1.8., 2.8. in Destiny

Wann kommt Xur und wann geht er wieder?

Xur kommt am Freitag, dem 31. Juli, um 11:00 Uhr. Er geht am Sonntag, dem 2. August, ebenfalls um 11:00 Uhr.

Wo steht Xur?

Xur steht diesmal im Riff.

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Was bedeuten die Zahlen in den Klammern?

Das sind die Werte in Stärke, Intellekt oder Disziplin des Rüstungsteils. In diesem Artikel gibt es dazu mehr Informationen, vor allem die aktuellen Höchstwerte. So könnt Ihr sehen, wie stark dieses Rüstungsteil wirklich ist.

Was hat Xur im Angebot?

Als Waffe verkauft Xur das exotische Automatikgewehr SUROS Regime – 23 seltsame Münzen will er dafür. Könnte sich lohnen, Automatikgewehre sollen ja wieder kommen.

Destiny-SUROS-Regime-317

Für Jäger gibt es den Helm Schwachkopf-Radar (dürftige 100/106)13 seltsame Münzen kosten die Rüstungsteile.

Destiny-Schwachkopf-Radar-317

Für Titanen gibt es die Handschuhe Kein Plan B (schwache 97/103).

Destiny-Kein-Plan-B-317

Für Warlocks hat Xur die Klauen des Ahamkara (starke 55/58 Dis und 64/68 Str) im Angebot.

Destiny-Klauen-Ahamkara-317

Als Engramm hat er ein Helm-Engramm dabei. An neuen exotischem Items können hier drin sein:

World of Warcraft: Ein eigener Vergnügungspark?

Ein eigener Vergnügungspark mit dem Thema World of Warcraft? Genau das könnte momentan in Planung sein …

Eine Jaina zum Anfassen und Umarmen?

Wer hat als Kind nicht Vergnügungsparks geliebt? Egal ob Warner Bros. Movie World, Disney Land oder einen der vielen, kleineren Parks. Jetzt tauchen erste Gerüchte auf, dass Universal Orlando an einem Vergnügungspark arbeitet, der “stark von Videospielen beeinflusst ist” – und welche Lizenz ist dort vielversprechender als Warcraft, das aktuell unter der Fuchtel von Legendary steht? Universal Orlando hat bereits einen Deal mit Nintendo geschlossen, da liegt’s nahe, dass man auch eine Lizenz mit Blizzard einholt, vor allem wenn World of Warcraft durch den Kino-Film noch mal einen Schub bekommt.

Details der Pläne sind zwar aber nicht bekannt, aber die Vorstellungen hat was: Neben einem Kinderbereich mit Nintendo-Helden, wie einem Mario Kart-Autoscooter oder mehreren Attraktionen zu Zelda und Pokemon, könnte ein etwas älteres Publikum Gefallen an der Warcraft-Welt finden. Ich wäre auf jeden Fall die erste Person, die ein Foto mit Jaina oder Illidan machen will.

Na, wer erkennt die Figuren? Bildquelle: francescapis
Na, wer erkennt die Figuren? Bildquelle: francescapis

In China gibt es bereits einen Warcraft-Vergnügungspark. Dieser hat allerdings nichts mit Blizzard zu tun und ihm wurde ganz sicher nicht der Segen der Spieleschmiede erteilt. Der Park wurde dreist illegal errichtet – zumindest nach unseren westlichen Maßstäben.

Star Wars Battlefront stellt „wenig bewegen, viel ballern“-Modus vor

Bei Star Wars Battlefront hat man einen neuen Modus vorgestellt, der vor allem Schießwütigen gefallen dürfte: Gefecht.

Star Wars Battlefront Art

Ein 10-gegen-10-Team-Deathmatch soll der neue Modus „Gefecht“ darstellen: ein klassischer, zentraler Spiel-Modus. Die Karten für das Gefecht sind extra angefertigt worden und werden deutlich „kleiner“ sein oder wie EA es nennt „weniger weitläufig“ als die von anderen Modi. Eine ganze Reihe von Karten soll es geben: jeweils eine im Inneren von Endor und Sallust, weitere in den Eishöhlen von Hoth und den staubigen Tälern von Tattoine.

Es wird, was man so herauslesen kann, eine wüste Ballerei: 10 gegen 10, wer zuerst 100 Abschüsse erzielt, gewinnt oder wer nach 10 Minuten vorneliegt. Helden-Figuren wird’s in diesem Modus keine geben, dafür Waffen-Pickups und die ein bisschen versteckt.

Klingt nach einem Modus, der jeden freuen dürfte, der gerade Appetit auf eine fixe Runde zwischendurch verspürt.

Star Wars Battlefront Hoth

Diese Rassen wird man als Rebell freischalten können

Außerdem gibt’s neue Informationen aus einem Community-Update. Da verriet man, welche Rassen Spieler freischalten können. Als Rebell unter anderem die Twi’Lek, Sullustaner, Zabraks und Quarren.