Destiny; Exotische Waffen werden geändert – Wer gewinnt? Wer verliert?

Beim MMO-Shooter Destiny hat man umfassende Änderungen an der Waffenbalance angekündigt. Einige der exotischen Waffen wird es treffen: Sie werden schwächer werden. Andere wiederum stärker.

In der Nacht vom Donnerstag auf den Freitag um 2:10 Uhr erschien das Weekly Update. Das hatte es diesmal wirklich in sich: Es brachte harte Fakten, die Informationen, auf die so viele gewartet haben. Bungie sprach Tacheles über die Waffen-Balance und stellte die Pläne vor, wie sich das Kräftegleichgewicht mit der Erweiterung verschieben soll.

Auf die Details, wie es den einzelnen Waffengattungen ergeht, werden wir noch mal gesondert eingehen. Dieser Artikel wird sich um die konkreten Änderungen an den exotischen Waffen drehen.

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Oryx: Ob zu seiner Zeit, die Gjallarhorn noch das Maß aller Dinge ist?

Die Änderungen werden erst mit Patch 2.0, mit der Ankunft von „König der Besessenen“, aktiv. Man kann wohl davon ausgehen: Dies heißt auch, dass alle „jetzigen exotischen“ Waffen in irgendeiner Form mit der Erweiterung relevant bleiben – also wahrscheinlich auch wieder „auf die neuesten Werte gebracht werden können.“ Aber das ist im Moment noch Spekulation. Doch würden die exotischen Waffen mit 2.0 unbedeutend werden, hätte man sich wohl kaum noch die Mühe gemacht, die explizit zu stärken oder zu schwächen.

Und da ist eine Menge geplant.

Hartes Licht und Necrochasm – Liebe für die ungeliebten Automatikgewehre

Das exotische Automatikgewehr Hartes Licht erhält eine höhere Stabilität (von 65 auf 80), die Projektile der neuen Hard Light sind nicht von Schadensverlust durch hohe Reichweite betroffen und die Geschosse springen wohl noch etwas mehr als vorher

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Gewinner

Das exotische Automatikgewehr Necrochasm erhält höhere Stabilität und ein größeres Magazin. Die Eigenschaft, dass bei Präzisionskills manchmal Explosionen auftreten, wird verbessert. Das soll mit 2.0 „immer“ auftreten. Außerdem sollen die Explosionen einen höheren Radius besitzen und mehr Schaden verursachen.

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Deutlicher Gewinner

Dorn, Falkenmond und Das Letzte Wort – Handfeuerwaffen in Gefahr

Die Handfeuerwaffe „Das letzte Wort“ wird schwächer: Ihre Reichweite sinkt von 20 auf 10, Stabilität von 30 auf 20; die effektive Reichweite, wenn man mit der Waffe zielt, sinkt außerdem. Dafür wird die Ziel-Hilfe verstärkt, wenn Hüter aus der Hüfte feuern: Das Ziel ist es, die Waffe stärker in den Nahkampf zu bekommen.

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Im Nahkampf stärker, Fernkampf schwächer

Die Handfeuerwaffe „Dorn“ wird ebenfalls geändert: Der „Schaden über Zeit“-Effekt soll im PvP nur noch ein Drittel seines jetzigen Schadens ausmachen, dafür kann er bis zu 5mal gestackt (übereinander angewendet) werden, aber nur wenn der Schütze auch 5mal trifft. Das heißt: Ein einzelner Dorn-Treffer ist nicht mehr so unangenehm wie im Moment, drei Treffer in Folgen würden denselben Gift-Schaden verursachen. Das gilt nur, wenn das Opfer die drei Treffer überlebt und überhaupt noch Zeit hat, das Gift zu spüren.

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Wird drei Schüsse brauchen, um so stark zu vergiften, wie gerade

Die Falkenmond bekommt relativ komplizierte Änderungen: Durch Fein-Tuning an Roulette und Doppel-Ass will man verhindern, dass zu viele Bonus-Perks gleichzeitig stacken und die Falkenmond so mit einem Schuss Hüter tötet, die über volles Leben verfügen. Wenn Doppel-Ass freigeschaltet wird, erhält die Falkenmond 2 zusätzliche Kugeln im Magazin. Zudem wird der Schadensbonus von „Roulette“ um 3% reduziert

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Wenn die XBox-Spieler sie endlich kriegen, wird sie nicht dieselbe sein

Eisbrecher, Kein Land Außerhalb und die Schwarzer Hammer

Das Scharfschützengewehr „Eisbrecher“ wird 8 Sekunden brauchen, um eine Kugel zu regenerieren. Im Moment sind es 5 Sekunden.

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8 statt 5 Sekunden, bis eine neue Kugel erscheint

Das Scharfschützengewehr „Kein Land Außerhalb“ soll mit 2.0 schneller zielen, man wird es rascher in Anschlag bringen und auch flinker wieder verstauen können. Außerdem will man einen Fehler bei der Zielvorrichtung beheben. Zusätzlich wird der Bonus-Effekt von „Der Meister“ länger aktiv bleiben und der verursacht zusätzlich 20% mehr Bonus-Schaden auf Präzisionstreffer.

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Wird stärker

Das legendäre Sniper-Gewehr „Schwarzer Hammer“ bekommt 18 Kugeln und der „Weiße Nagel“ holt sich die Munition aus der Reserve – das heißt dann wohl: Keine Kugeln mehr aus dem Nichts.

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„Nur“ legendär, wird trotzdem explizit geändert

Und die Gjallarhorn trifft es auch

Die Schrotflinte „Lord der Wölfe“ wird verbündeten Hütern einen dreifach höheren Bonus auf Wiederherstellung gewähren als sie es gerade tut.

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Wird indirekt verstärkt

Der Raketenwerfer Gjallarhorn richtet mit den Wolf-Pack-Rounds weniger Schaden an. Dadurch will man explizit verhindern, dass Spieler von Aktivitäten ausgeschlossen werden, wenn sie nicht die Waffe haben.

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Blasphemie

Das sind die speziellen Änderungen an den namhaften Waffen von Destiny. Neben diesen Änderungen werden die hier vorgestellten Waffen auch noch vom Tuning an den Waffengattungen getroffen sein. So wird man etwa Handfeuerwaffen auf lange Distanz abschwächen.


Die Änderungen werden erst in knapp zwei Monate, in der Zukunft von Destiny kommen. Destiny hat aber auch eine Gegenwart und die heißt Xur. Am 17.7. um 11:00 Uhr werden wir Xur im Turm oder im Riff willkommen heißen und über sein Inventar berichten: Hier geht es zu unserem Artikel über Xur am 17.7.

Autor(in)
Quelle(n): bungie.net
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