Wer sich für das (MMO)RPG Shroud of the Avatar interessiert, der kann sich heute die neue Version R20 ansehen.
R20 bringt einen kompletten Wipe mit sich. Alle Charaktere und deren Besitztümer im Spiel werden gelöscht und man muss von vorne beginnen. Dies hängt mit der Fülle an Änderungen zusammen, welche die Entwickler in die neue Version packen. Darunter befinden sich überarbeitete Zufallsbegegnungen auf der Überland-Karte. Dort wird man nicht mehr nur überfallen, sondern entdeckt auch mal eine mysteriöse Ruine oder einen Ort, an dem seltene Ressourcen zu finden sind. Vielleicht überrascht einen auch ein wandernder Händler. Allerdings mussten die wandernden Kreaturen auf der Karte verschoben werden.
R20 bringt viele Neuerungen
Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, Tiere zu zähmen. Dazu wurde ein eigener Skilltree implementiert, über den man zunächst Bären und Wölfe zähmen und sie als Pets mit sich nehmen kann. Diese Pets unterstützen einen sogar in den Kämpfen und man kann ihnen Befehle per Hotkeys erteilen. Um Pets zu zähmen benötigt man auch ein Halsband und man muss sie mit einer Pfeife herbeirufen, wenn man ihre Unterstützung benötigt. Dies ist ein erster Schritt hin zum Party-System, bei dem euch im Offline-Modus NPCs folgen und euch unterstützen werden.
Neu ist auch, dass Spieler nun NPCs als Händler nutzen können. Wer Grund besitzt, darf dort einen NPC als Händler aufstellen und über diesen gecraftete Items verkaufen. Einige der Gebiete im Spiel wurden überarbeitet und die Crags Foothills als neues Areal eingeführt. NPCs sind der Stadt Ardoris jetzt redseliger, da die Community sie mit Texten ausstattete. In den Gebieten könnt ihr nun zudem auf den Troll als neues Monster treffen. Dieses ist die erste sehr große Kreatur, für die man spezielle Taktiken benötigt, um sie besiegen zu können.
Die Entwickler des (MMO)RPGs Shroud of the Avatar erklären noch einmal, dass man sich momentan darauf konzentriert, den Simulationsaspekt des Spiels fertig zu stellen. Anschließend kümmert man sich um die Story. Einen ersten Vorgeschmack, wie die Story abläuft und mit welcher Art Quests man rechnen kann, bietet der Tower of the Shuttered Eye. Dieser Turm wurde komplett überarbeitet und um eine Questreihe erweitert, die sich um die Herrscher von Ardoris dreht. Pre-Alpha R20 von Shroud of the Avatar startet heute gegen 17:30 Uhr.
Schon wieder wurden 5 neue HearthStone-Karten der kommenden Erweiterung “Das Große Turnier” enthüllt. Wir werfen einen Blick auf die legendären Val’kyr-Schwestern …
Die beiden Schwestern wollen nur eines: Euer Mana
Alle paar Stunden enthüllt Blizzard einige neue Karten, die im nächsten Monat mit der Erweiterung “Das Große Turnier” auf die HearthStone-Spieler warten. Die wohl spektakulärsten Neuerscheinungen der aktuellen Welle sind die beiden legendären Val’kyr-Schwestern, denn sie haben einen ziemlichen Fetisch für Zauber entwickelt.
Fjola Lightbane weist mit 3/4 für 3 Mana schon sehr solide Werte auf. Jedes Mal, wenn der besitzende Spieler sie mit einem Zauber anvisiert, erhält sie darüber hinaus ein Gottesschild. Gerade in Buffdecks, wie etwa Paladin, Druide oder Priester, könnte sie also lange auf dem Spielbrett bleiben – und jede Menge Feinde ausschalten.
Ihre Schwester, Eydis Darkbane verfügt über die gleichen Werte (3/4 für 3 Mana) und einen ähnlichen, wenn auch deutlich stärkeren Effekt: Jedes Mal, wenn der besitzende Spieler sie mit einem Zauber anvisiert, fügt sie einem zufälligen Feind 3 Schadenspunkte zu! Auch hier lassen sich starke Kombinationen mit Zaubern wie “Licht der Naaru” oder “Machtwort: Schild” erstellen, um kostengünstig jede Menge Schaden auszuteilen.
Eine weitere Neuerscheinung ist der Silent Knight. Für 3 Mana und 2/2 sind seine Werte zwar niedrig, dafür verfügt er sowohl über Gottesschild als auch über Stealth – eine Paarung, die es bisher noch gar nicht im Spiel gibt. Vor allem in Kombination mit dem Blutritter könnten sich spannende Möglichkeiten ergeben, da Feinde nur wenige Möglichkeiten haben, ein Gottesschild im Stealth zu entfernen.
Der Savage Combatant ist eine neue Druidenkarte und mit Werten von 5/4 für nur 4 Mana schon sehr mächtig ausgestattet. Darüber hinaus verfügt er über “Inspiration: Gewährt Eurem Helden +2 Angriff in diesem Zug“, was es dem Druiden ermöglicht, viele nervige Karten mit 3 Lebenspunkten eigenständig vom Spielbrett zu nehmen.
Die letzte Neuankündigung für heute ist der Clockwork Knight, der die Flagge der Mechs weiter hochhält. 5/5 für 5 Mana ist solide, sein Kampfschrei verleiht einem anderen befreundeten Mech +1/+1, was ihn effektiv zu einem 6/6 für 5 Mana macht. Eine weitere Ergänzung für Mechdecks, die eine Verstärkung gut gebrauchen können und sicher von diesem seltsamen Ritter profitieren werden.
Die beiden Val’kyr werden wohl einen relativ festen Platz in vielen zauberlastigen Decks erhalten. Was denkt Ihr über die neuen Karten?
Nachdem ein Exploit bekannt wurde, hat Blizzard den Charakter Zeratul kurzzeitig aus allen Heroes of the Storm-Turnieren gebannt.
Cleverer Exploit führte zum Bann
Zeratul, einer der beiden Assassinen mit Schleichfähigkeit aus Heroes of the Storm wurde gestern kurzzeitig aus allen offiziellen E-Sport-Turnieren gebannt. Grund dafür war ein Exploit, der es Spielern erlaubte, die Fähigkeit “Schattenangriff” anders zu benutzen, als von den Entwicklern gedacht.
Normalerweise sorgt die Fähigkeit dafür, dass der Held sich über kurze Distanz zum Feind teleportiert und diesem dann zusetzt. Wenn man jedoch einen nahen Feind anvisierte, die Fähigkeit aktivierte und im letzten Moment das Ziel änderte, konnte man damit sehr große Distanzen überbrücken. Die Fähigkeit konnte so ganz anders genutzt werden, als sie geplant war – außerhalb jeder Art des Balancings. Wie das dann im Spiel aussah, kann man hier gut erkennen:
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Beim MMO-Shooter Destiny hat Bungie nun eine weitere Bannwelle angedeutet.
Gestern Nacht um 3:00 Uhr unserer Zeit twitterte Bungie, dass man Banns ausspreche oder gerade ausgesprochen ahbe für „Netzwerk-Manipulation“ im Schmelztiegel. Details werde man im Weekly Update bekanntgegeben.
Wenn man sich bisschen aus dem Fenster lehnt, dürfte das heißen, dass es Leute erwischt, die gezielt „laggen“, um es ihren Gegnern unmöglich zu machen, Schaden an ihnen anzurichten. Es gibt da einige Videos, bei denen die Spucke wegbleibt, wie dreist einige Spieler vorgehen, denn das sieht schon sehr nach Absicht aus:
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Gerade jetzt ist das Lag-Thema wieder relevant: Das PvP-Event Eisenbanner läuft. Das Tückische an dem Problem: Da man weiß, dass einige gezielt manipulieren, sorgt es dafür, dass auch „Unschuldige“ ständig mit diesen Vorwürfen konfrontiert werden. Das vergiftet die Stimmung in Destiny nachhaltig.
Bei League of Legends hat man den piratigen Gangplank eliminiert und aus dem Spiel genommen.
Bei League of Legends sind gerade Piraten-Wochen und, wie Kotaku berichtet, gab es gestern Nacht ein weiteres Kapitel in der Lore von League of Legends. Hier könnt Ihr der Geschichte Akt 3 nachlesen.
Normalerweise enden solche Lore-Ausflüge damit, dass neue Kostüme, Skins, Helden, Karten ihren Weg ins Spiel finden. Diesmal ging es anders aus. Achtung, Spoiler: Miss Fortune hat Gangplank erledigt. Und der wurde daraufhin in League of Legends deaktiviert.
Bleibt Gankplank wirklich tot?
Dass er wirklich tot bleiben soll, daran glaubt so recht keiner. Immerhin ist das ein kaufbarer Held und man hat ihm erst ein Rework spendiert.
In den nächsten Tagen soll es bereits zu einer Klärung bekommen, Man macht das ein bisschen geheimnisvoll, hat im Forum durchblicken lassen: Der Tod eines Champs ist etwas ganz Besonderes. Wir werden das sehr ernst nehmen. Im Moment erstatten wir aber keine gekauften Skins, bleibt erstmal ruhig, wir werden uns um die Situation in den nächsten Tagen kümmern.
Tja, bis sich das klärt, bleibt uns zu sagen: Mach’s gut Gangplank, wir mochten dich nie!
Der Twitter-Account von Battlefront hat gestern Abend ein Bild gepostet, das haben wir oben als Titelbild, und angekündigt, man werde heute für Star Wars Battlefront einen neuen Modus bekanntgeben. Die Enthüllung „will be a blast“, ein Wortspiel, das heißt „Es wird ganz toll sein, wird Euch umhauen“, aber „Blast“ spielt auch auf Laserfeuer oder Explosionen an. Könnte sein, dass das irgendein Shootout-Modus wird, wenig bewegen, viel Ballern.
Ob das noch ein deutsches „Heute“ wird, ist bei sowas immer die Frage. Es kann gut sein, dass es auch in der Nacht von Donnerstag auf Freitag unserer Zeit passiert.
Der finale Boss von World of Warcraft, Archimonde, wurde zwar schon vor einigen Tagen von der Raidgilde Method getötet, doch jetzt gibt es endlich ein Video dazu.
Einmal Nether und zurück
Gestern haben die Hardcore-Raider von Method ihr Kill-Video hochgeladen, das zeigt, wie sie den aktuellen Endboss von World of Warcraft, Archimonde, im mythischen Modus bezwingen. In einem knapp 12-minütigen Kampf zeigen sie dem Heerführer der brennenden Legion, was sie von seinen Eroberungsplänen Draenors halten. Kurz vor dem Kill wird es sogar noch einmal richtig knapp, weil gleich mehrere Bossfähigkeiten zeitgleich aufeinander fallen. Aber seht am Besten selbst:
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Das Video und der TeamSpeak-Mitschnitt zeigt, wie viel Disziplin und Vorbereitung nötig ist, um eine solche Leistung zu erbringen – und auch, dass gelegentlich noch Zeit für einen albernen Spruch ist, um bei Laune zu bleiben und den Spaß der ganzen Truppe aufrechtzuerhalten.
Bei Destiny ist gerade wenig los, da wird ein Post auf reddit schon mal zum „vermeintlichen Leak.“
Es ist Sommerloch-Zeit, auch für Journalisten. Beim MMO-Shooter Destiny etwa gibt es nur Donnerstagabend wirklich neue Informationen, da erscheint das Weekly Update der Entwickler.
Bungie hat die Lecks geschlossen
Das war eine ganze Weile anders. Da erschienen nach jeder Änderung in der Datenbank sofort “Leaks” von Dataminern, auf Wochen konnte man voraussagen, was an bestimmten Tagen und Terminen geschehen würde. Xurs Inventar kannte man, die Nightfalls sowieso, auch was die Exotics in Haus der Wölfe werden würde, wusste man schon Anfang Januar. Spieler entdeckten schon Gebiete im Game, die noch gar nicht zugänglich waren. Eigentlich lauerten überall inoffizielle Informationen, die sich später als präzise und richtig herausstellten. Dadurch denkt die Community auch heute noch, dass man eigentlich alles finden kann, wenn man nur danach sucht.
Aber dem ist längst nicht mehr so: Lecks hat man bei Bungie wasserdicht verschlossen, Dataminer fördern nichts zu Tage, so recht ist seit letztem Oktober auch nichts mehr direkt von Bungie nach außen gedrungen – da gab es mal einen großen Leak. Das einzige, was man heute noch als Leak bekommt, sind Fotos von Red-Bull-Dosen mit dem Destiny-Logo drauf. Da hat’s aber wohl bei Red Bull oder einem Getränkeladen mal kräftig geleckt – nicht bei Bungie.
Letztes großes Leak.
Das hindert zwei der größten deutschen Gaming-Seiten allerdings nicht von einem „vermeintlichen Insider“ zu berichten, der auf „reddit“ Informationen preisgibt über Destiny 2.0. Bitte an dieser Stelle erschrocken Luft einziehen.
Das Ganze ist eines der „typischen Fan-Leaks“, eine Mischung aus plausiblen Informationen, spektakulärem Unsinn und vernünftigen Überlegungen. Der Autor des Leaks habe über zwei, drei Umwege all diese Details gehört, als er mit jemandem gespielt hat, der jemanden kennt, der bei Bungie arbeitet. Aber natürlich könne er das nicht belegen und auch keine Namen nennen – man kennt das ja.
Sowas passiert einem selbst ja ständig, wenn man an der Theke die Gläser spült und da kommen zwei Entwickler rein und reden lautstark über die neuesten Geheimnisse. Weil jeder Entwickler weiß: Was soll da schon passieren? Steht ja in jedem Vertrag drin: Wenn ich Details an Außenstehende weitergebe, ist das okay, solange es aus Versehen passiert. Bei einer Plauderei. Ist ja menschlich.
Die 3 Bestandteile des guten Leaks: Bekannt, plausibel, irrsinnig
Aber zurück zu den drei Bestandteilen eines guten Leaks: etwas Bekanntes, etwas Plausibles und eine Spur Irrsinn.
Als Beispiele fürs allgemein Angenommene, fürs Bekannte: Es soll ein Destiny 2 geben (jo), es soll „Shattered Suns“ heißen (warum nicht? Namen braucht es ja), im September 2016 erscheinen (das nimmt man seit langem an) und irgendwas ist auf einem neuen Planeten, hier soll es der Merkur sein (jo, mei).
Jetzt fürs „na ja … halbwegs Plausible“: Der NPC Osiris soll der Hauptquest-Geber der neuen Erweiterung werden, man hat eine neue Stimme für den Ghost verpflichtet und vielleicht macht man Ahamkara zu neuen Gegnern. (Das ist irgendwie so die Idee: Alles was bis jetzt als Name rumschwirrt in eine Erweiterung zu stecken).
Aber es heißt auch (Beispiel für Irrsinn), Destiny will DLCs umsonst herausbringen. Als Leser sagen: Das ist aber Quatsch, höchstens, wenn Schweine fliegen, ergänzt der Autor schnell: Ja, vielleicht macht man ja ein Abo-Spiel … (Ja, nee, wahrscheinlich nicht.)
Nur Deutschland weiß offiziell davon
International ist dem Reddit-Gerücht übrigens kein Erfolg beschieden, auch auf reddit amüsiert man sich lieber über den gefürchteten “Schweber-Bonus-Schaden.” Ohnehin geht es in dem ganzen Gerücht zu neun Zehnteln um die im September erscheinende Erweiterung “König der Besessenen” und nicht um Destiny 2. Aber das ist halt der bessere Aufmacher.
In jedem Fall berichtete keiner über die vermeintlich brandheiße News, bis heute morgen um 10:00 Uhr eine deutsche Gaming-Seite loslegte. Die Konkurrenz folgte dann, man will ja nichts verpassen, sechs Stunden später. Natürlich ergänzt man im Text dann: Es ist ein Gerücht. Die Überschrift spricht zwar von einem „Insider“, im Text schrumpft der dann zu einem „vermeintlichen Insider“ zusammen. Und am Ende ist es “Spekulation.”
Autor nimmt Leak selbst so halb zurück, interessiert aber keinen so richtig
Zurück zum Destiny-2-Gerücht:
Irgendwann wird es dem Autor wohl selbst zu bunt und er sagt: Ich möchte das alle wissen, dass es reine Spekulation ist, ich hab nur im Smalltalk davon gehört, während ich Destiny gespielt habe. Nehmt das alles nicht so ernst und habt einen schönen Tag.
Wär vielleicht wichtig gewesen, dass den “Insider” mal auch auf Deutsch sagen zu lassen.
Am 6. August soll es soweit sein. Das ist kein Gerücht, kein Fake oder irgendwas. Das kam über den offiziellen Twitter-Kanal von World of Warcraft. Am 6. August wird man auf der Gamescom in Köln um 18:00 Uhr deutscher Zeit die neue WoW-Erweiterung vorstellen. Mit einem Live-Stream will man das begleiten. Am Tag vorher hat man eine Pressekonferenz geplant. Da haben wir noch gerätselt, was dort bekanntgegeben wird, vielleicht brieft man da ja schon Journalisten mit Vorab-Infos unter Embargo, aber die eigentliche Enthüllung findet wohl in anderem Rahmen statt.
Sicher wird es auch nach dem Livestream noch einige Monate dauern, bis es soweit ist und ein neues Kapitel World of Warcraft geschrieben wird. Doch in groben Zügen werden wir schon nächste Woche erfahren, wie World of Warcraft wieder angreifen möchte.
In den vergangenen Wochen kam es dann zu einigen “Leaks”, die sich rasch als falsch herausstellten: Die üblichen Verdächtigen wie eine Südsee-Erweiterung um Aszshara und die Trolle kursierten. Unsere WoW-Expertin Cortyn denkt allerdings, dass sich die neue Blizzard-Erweiterung um Dämonen drehen wird.
Blizzard hat angegeben, auf der diesjährigen GamesCom eine Pressekonferenz abzuhalten. Doch was könnten sie ankündigen? Ein neues WoW-Addon? Die Overwatch-Beta?
Mindestens eine Ankündigung
Blizzard wird mit allen Titel auf der GamesCom vertreten sein.
Traditionell behält sich Blizzard die größten Enthüllungen immer für die hauseigene Messe BlizzCon bereit, aber auch auf der GamesCom in Köln muss man natürlich Präsenz zeigen. An zahlreichen Stationen kann Diablo 3, Heroes of the Storm, World of Warcraft, HearthStone und Overwatch ausprobiert werden.
Doch noch mehr erwartet Fans: Blizzard hat angekündigt, eine Pressekonferenz am 5. August abzuhalten – und warum sollte man das tun, wenn man nichts anzukündigen hat? Und genau hier liegt die Frage: Mit was für einer Ankündigung können wir rechnen?
Der Sommer der Fakes
“Eye of Azshara” hat sich Blizzard als Namen gesichert – angeblich.
Wie immer, wenn sich eine WoW-Erweiterung dem Ende zuneigt, sprießen im Internet die “angeblichen Leaks” nur so aus dem Boden. Die Idee von “Eye of Azshara”feierte ein kurzes Revival, ein mysteriöser 4chan-Nutzer namens “Geheimnis” erzählte etwas von “The Dark Prophet”. Eine weiteres Gerücht besagte, dass Blizzard sich den Namen “Council of Glades” gesichert habe, doch auch das stellte sich als Fake eines Nutzers heraus. In jedem Fall kann man mit solchen Ideen für einen kurzen Moment hohe Aufmerksamkeit erzielen. Doch bei näherer Betrachtung stellen sie sich als Fakes heraus: Das beliebte “Blizzard hat sich den Namen schützen lassen!”-Bild kam nun schon mehrfach gephoto-shoppter “Beweis” für die Authentizität von Leaks auf.
So weiß man jetzt: Weder an Eye of Azshara, noch an The Dark Prophet, noch an anderen Dingen ist etwas dran. Das sind bestenfalls plausibel klingende Fan-Ideen.
Was erwartet uns wirklich?
Die Overwatch-Beta wäre eine Option.
Wenn wir die Möglichkeiten durchgehen, bleiben nur relativ wenige Optionen. Für World of Warcraft könnte man bereits die nächste Erweiterung ankündigen. Das würde vor allem die Gemüter beruhigen, die jetzt fürchten, noch über 1 Jahr lang den aktuellen WoD-Patch zu spielen – den viele jetzt schon komplett durchgespielt haben. Zu Overwatch könnte man die geschlossene Beta ankündigen. Dies würde auch mit dem Gewinnspiel zusammengehen, das in den Wochen vor der GamesCom veranstaltet wurde – denn dort konnte man Zugriff auf die kommende Beta gewinnen.
Auch ein Diablo 3-Addon wäre denkbar, denn Reaper of Souls ist schon seit einer Weile auf dem Markt und die letzten großen Neuerungen ebenfalls etwas angestaubt. Ein paar verzweifelte Fans hoffen noch immer auf die Ankündigung eines Warcraft 4, denn eine Fortsetzung der RTS-Serie wird schon seit Langem gefordert.
Was vermutet Ihr? Welche große Enthüllung wartet auf der GamesCom?
Im Kartenchaos von HearthStone gibt es diesmal ein bereits bekanntes Match: Ragnaros und Nefarian steigen erneut in den Ring!
Wiederholung des ersten Chaos
Beim Kartenchaos diese Woche treffen die Spieler auf alte Bekannte: Ragnaros und Nefarian geben sich einmal mehr die Ehre und tragen auf dem Kartentisch aus, wer von ihnen beiden der Stärkere und damit der Herrscher des Schwarzfels ist. Die Spieler bekommen zufällig eines der beiden Decks zugeteilt und schlüpfen in die Rolle der beiden Bosse. Nefarian ist ein Rushdeck, mit ziemlich starken Dienern (und 5 Mana von Anfang an), wohingegen Ragnaros eher kontrolllastig ist und dafür sorgen muss, seinen Hammer abzuarbeiten, um Zugriff auf eine bessere Heldenfähigkeit zu bekommen.
Ragnaros und Nefarian wollen einmal mehr wissen, wer der Sieger ist.
Obwohl es eine Wiederholung ist, winkt auch dieses Mal für den ersten Sieg der Woche eine klassische Kartenpackung. Da sie äußerst leicht zu verdienen ist, sollte man sie sich nicht entgehen lassen!
Update: Blizzard hat das falsche Karten-Chaos live gebracht. Eigentlich sollte “Too many portals” kommen. Das wird wohl so laufen, dass man sich eine Klasse heraussuchen kann und dann eine Menge “instabile Portal” erhält. Blizzard wird das Kartenchaos bald ersetzen.
We are aware that the #Hearthstone Tavern Brawl for this week is incorrect, we are working to bring Too Many Portals to you ASAP #BlizzCS
Bei Diablo 3 soll mit dem nächsten Patch der Kanai-Würfel neu ins Spiel kommen und zahlreiche Features bieten. Er ist einem verstorbenen Mitarbeiter gewidmet.
Der neue Würfel, der im nächsten Patch 2.3.0. seinen Weg zu Diablo 3 findet, weckt bei den Fans schon jetzt Begehrlichkeiten, ist er doch stark an den kultigen Horadrim-Würfel aus Diablo 2 angelehnt (Wirts Bein+Foliant des Stadtportals= Kuhlevel-Portal).
In der Lore von Diablo ist der aktuelle Kanai-Würfel der Vorgänger des Horadrim-Würfels und noch mächtiger als dieser.
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Mit ihm wird man legendäre Gegenstände komplett umwürfeln können, so als wären sie neu gefallen. Man hat sogar eine Chance, die Items auf uralt zu bekommen, aber vorsichtig: Uralte Items, die man umschmiedet, können auch „normal“ herauskommen.
Außerdem lassen sich Eigenschaften von Gegenständen „extrahieren“, die kann man sozusagen sammeln und dann drei von ihnen verwenden, auch wenn keine Slots für sie da sind.
Der Würfel wird die Art, wie in Diablo 3 Items betrachtet werden, ordentlich durcheinanderwürfeln, soviel ist schon jetzt klar.
Einem verstorbenen Mitarbeiter gewidmet
Wird im Spiel als orangelühender Barbar auftauchen.
Den Würfel begleitet eine tragische Geschichte, man wusste schon lange, dass man ihn bringen werde, dass er „Kani-Würfel“ heißen würde, ist aber erst neueren Umständen zu verdanken.
Der langjährige Blizzard-Mitarbeiter Kevin „Kanai“ Griffith, ein großer Bestandteil der Diablo-Familie, erlag im Oktober 2014 einer langwierigen, seltenen Krebskrankungen.
Passend zum heutigen Start von Windows 10 möchten wir Euch den neuen MOBA-Shooter GIGANTIC vorstellen. Bei Release wird Gigantic exklusiv auf Windows 10 und Xbox One spielbar sein.
GIGANTIC aus dem Hause Motiga befindet sich aktuell noch in der Alpha. Im schicken Toon-Look möchte der MOBA-Shooter mit neuen Spielmechaniken das Genre auf Konsole und PC aufmischen. Anstelle von Türmen und Inhibitoren, die es zu zerstören gilt, dreht sich hier alles um die sogenannten „Guards“. Zum Beginn eines jeden Matches wählen die Teams, bestehend aus 5 Spielern, jeweils einen Guardian. Aktuell stehen der Greif und der Naga zur Auswahl. Diese könnt ihr euch wie einen wandelnden Inhibitor vorstellen. Ziel einer jeden Partie ist es, Euren Guard zu beschützen und den gegnerischen zu besiegen.
Keinen Jungle, dafür gibt es „Clash“ in Gigantic
Anstelle von Tarzan-Action im Jungle gibt es einen Marathonlauf um die sogenannten Beschwörungskreise. Dies sind magische Orte, die eurem Wächter Kraft zukommen lassen und eurem Team einen Buff gewähren. Auf diesen Punkten beschwört ihr zusätzlich Kreaturen, die an eurer Seite kämpfen.
Die finale Phase eines jeden Spiels wird von den Entwicklern „Clash“ genannt. Dies ist der Zeitpunkt an dem die Wächter des Teams mit genügend Energie aus den Beschwörerkreisen und Tötungen von Gegnern versorgt sind und sich zum finalen Schlag erheben. Die Wächter bahnen sich ihren Weg zu der Mitte des Schlachtfelds, wo sie von ihrem Team und den Kreaturen aus den Beschwörerkreisen unterstützt werden. Gezielte Attacken auf das Herz des Wächters sorgen für ein schnelles Ende und einen wohlverdienten Sieg.
Toon-World Grafik und Third-Person
Gigantic kommt in schriller Toon-Grafik daher. Diesen speziellen Look nennt man auch Cel Shading. Das ist eine Technik zum „nicht-fotorealistischen Rendern von 3D-Computergrafiken“. Gespielt wird das Ganze in Third-Person-Perspektive, ähnlich wie bei dem MOBA Smite. Auch die Anzahl der Fähigkeiten der Helden ist Genre-typisch begrenzt. Dennoch werden über Levelaufstiege eures Teams weitere Fähigkeiten im Verlauf einer Partie freigeschaltet.
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Gigantic wird von dem unabhängigen Studio Motiga entwickelt. Dieses Entwicklerstudio wurde 2010 in Bellevue von Chris Chung, ehemaliger CEO von NCsoft West und Chief Strategy Officer bei Trion Worlds, gegründet. Weitere Prominenz bei Motiga: Creative Director James Phinney, Lead Designer bei Starcraft, Guild Wars und State of Decay. Auch das 46-köpfige Team rund um Chris Chung besteht aus fähigen Leuten, diean Games wie StarCraft II, Guild Wars 2, Wildstar, Borderlands und Mass Effect herumgetüftelt haben. Trotz des Star-Aufgebots hat sich das amerikanische Studio Microsoft als Publisher ins Boot geholt. Motiga kommentiert die Entscheidung so:
… als wir das Spiel entwickelten, wurde uns schnell klar, dass es großartig wäre, Gigantic sowohl auf PC als auch Konsole spielen zu können. Will man ein tolles Spiel für PC und Konsole entwickeln, ist eine Partnerschaft mit Microsoft nur die logische Konsequenz …
Taste Gigantic! Taste it for free
Also erstmal vorweg, Gigantic soll als Free-to-Play-Titel erscheinen. Mit Informationen bezüglich Mikrotransaktionen hält man sich bis jetzt zurück. Ob man sich beim Geschäftsmodell an Titeln wie League of Legends und Dota 2 orientiert und Skins und allerlei Kosmetik zum Verkauf anbietet, bleibt unklar. Auch inhaltliche Updates in regelmäßigen Abständen sind geplant. Ob diese kostenpflichtig sein werden und wie viel sie in dem Fall kosten würden, ist auch noch nicht raus. In jedem Fall soll es möglich sein, Gigantic zu genießen, ohne etwas zahlen zu müssen.
Marcel meint: GIGANTIC hinterlässt bei mir einen wirklich soliden ersten Eindruck. Eine bunte Mischung aus Shooter und MOBA Elementen machen Gigantic zu einem nennenswerten Titel, der dieses Jahr frischen Wind in das MOBA Genre bringen könnte. Durch die veränderten Gewinnbedingungen mit den Guards, erhält das Spiel einen weitaus dynamischeren Charakter als die statische Nexus-Klopperei. Außerdem fahr ich voll auf diese Comic-Grafik ab, die nicht a la WoW ist. Aber wo wir gerade bei Blizzard sind: Als ich Gigantic das erste Mal sah, musste ich sofort an Overwatch denken. Nicht an Smite. An Overwatch!
Während euer Windows 10 gerade herunterlädt (ich weiß, bei einigen dauert’s noch ein wenig, bis der Download startet), könnt ihr mir gerne euren Eindruck vom Spiel schildern.
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Auch diesen Mittwoch widme ich wieder einem Blizzard-Titel. Heute äußere ich ein paar Bedenken zum anstehenden HearthStone-Addon, ganz nach dem Motto: “Nur ein Sith kennt nichts als Extreme!”
Goblins vs. Gnomes – Viel Müll, einige Perlen
Gerne auch mal “Dr. Balanced” genannt.
Mit “Goblins vs. Gnomes” hatte man bereits einmal eine Kartenerweiterung für HearthStone entwickelt und unter das Volk geworfen. Zwar wurde die Erweiterung im Großen und Ganzen recht gut angenommen, aber die Karten blieben doch hinter den Erwartungen zurück – nur wenige von ihnen haben das Meta wirklich beeinflusst. Der stärkste Vertreter ist wohl “Dr. Bumm“, der quasi in absolut jedem Deck gespielt wird. Auch andere Karten, wie etwa das “Instabile Portal” oder das “Schärfol des Tüftlers” sind beliebt. Kurz flammten neue Deckvariationen wie der “Mech Magier” auf, verschwanden aber recht schnell wieder aus dem Meta und stehen vermutlich bereits auf der roten Liste. Insgesamt haben von den knapp 100 Karten nur rund 10 eine wirklich starke Auswirkung gehabt – viele andere wurden nie wieder gespielt und tauchen nur noch in seltsamen Fun-Decks auf.
Das Große Turnier – Nur starke Karten?
Die Justikarin scheint eine der wichtigsten Karten überhaupt zu sein – und fast unerlässlich für jede Klasse.
Bei Blizzard möchte man diesen “Fehler” offensichtlich kein zweites Mal begehen. Nach “So ein paar Karten sind zu gebrauchen” kommt nun “Jede Karte ist der absolute Wahnsinn!” Zwar wurden noch längst nicht alle Karten vorgestellt, doch bisher lässt jede einzelne davon uns mit offenem Mund auf die Werte und Texte starren. Auf der einen Seite ist es absolut verständlich, dass man spannende Karten designen will – denn immerhin muss man den Spielern Anreize geben, um die neuen Packs zu kaufen und Geld zu verdienen. Diesmal scheint man dabei aber nicht nur den Vogel, sondern gleich den ganzen Schwarm abzuschießen. Ich vermute mit den nächsten 10-15 Enthüllungen neuer Karten wird es möglich sein, starke Decks zu basteln, die alleine auf “Das Große Turnier” und den Basiskarten aufbauen.
Ein schmaler Grat zwischen “gut” und “überwältigend”
Der Traum eines jeden Magiers. – Diese beiden Karten in Kombination.
Natürlich wäre es möglich, dass Blizzard sich ein wenig an der Moba-Veröffentlichungs-Mentalität bedient und Karten zu Beginn stark gestaltet, um sie später abzuschwächen. Das würde aber nicht ins Designkonzept passen, das man immer wieder betont hat: Karten werden nur geändert, wenn es absolut notwendig ist. Schon jetzt scheint klar zu sein, dass man ohne viele der neuen Karten bald absolut keine Chance mehr im gewerteten Modus haben wird – und das ist ungeheuer schade. Ich bin mir sicher, dass jeder von uns mächtige Karten mit coolen Effekten liebt, aber wenn absolut jede Karte überwältigend ist, verliert man sehr schnell den Anschluss.
HearthStone ist gerade deswegen erfolgreich, weil man auch als Free2Play-Spieler immer am Ball bleiben kann, ohne 50€ auf den Tisch zu knallen und sich mit Packs einzudecken. Ob das auch mit “Das Große Turnier” noch möglich ist, wage ich stark zu bezweifeln. In jedem Fall sollte man schon jetzt anfangen sein Gold anzusparen – oder jeden Tag einen Euro zur Seite zu legen. Ansonsten könnte der Spaß schnell zu Frust werden und HearthStone könnte den schrecklichen Pfad vieler kostenloser Spiele gehen: Ohne Geld keinen Spaß.
Und das will doch niemand, oder?
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In den letzten Tagen wurden wieder neue Karten für HearthStone enthüllt, die mit der kommenden Erweiterung “Das Große Turnier” veröffentlicht werden.
Manager, Feuerwerfer und ein Feldarzt
Die drei neuen Karten sehen alle wieder sehr vielversprechend aus und werden vermutlich nach dem Release ihren Platz im Meta sichern. Aber werfen wir doch zuerst einen Blick auf die drei Neuzugänge.
Der Coliseum Manager hat für 3 Mana starke Werte von 2/5 und dazu “Inspiration: Lasst diesen Diener auf Eure Hand zurückkehren“. Ob die Inspiration ein Vor- oder Nachteil ist, liegt wohl im Ermessen des jeweiligen Spielers und Decks, denn wenn man den Manager auf dem Feld behalten will, ist die Heldenfähigkeit erstmal Tabu.
Der Tournament Medic kostet 4 Mana und hat dafür Werte von 1/8 und dazu “Inspiration: Stellt 2 Lebenspunkte bei Eurem Helden wieder her“. Damit könnten Hexenmeister ohne Verlust von Lebenspunkten Karten ziehen, Priester sich selbst um das doppelte Heilen und so weiter. Besonders als Konter gegen Rushdecks könnte sich die Karte etablieren, da sie einige kleine Diener ausschalten kann.
Als Letztes haben wir den Flame Juggler, quasi eine kontrolliertere und stämmigere Variante des verrückten Bombers. 2 Mana für 2/3 ist schon mehr als Durchschnitt, sein Kampfschrei verursacht darüber hinaus noch 1 Schadenspunkt an einem zufälligen Feind. Das macht ihn zwar immer noch recht unberechenbar, sorgt aber für starke Konterkraft am Anfang eines Spieles.
Im düsteren MMORPG Revival wird Religion eine sehr wichtige Rolle spielen. Die Entwickler haben nun über dieses System gesprochen.
Jede Stadt in der Fantasywelt des MMORPGs Revival hat abhängig von der Bevölkerungszahl und den sozialen Unterschieden einen oder mehrere Tempel. Diese werden zu Beginn von den Entwicklern festgelegt. Doch in Revival befindet sich alles im Fluss und alles kann sich ändern. Das trifft sowohl für Städte zu, die in Kriegen zerstört werden können, als auch auf die Religion.
Religion und ihre Auswirkungen
Gehört man beispielsweise einer Religion an, welche in der Stadt nicht durch Tempel repräsentiert wird, dann möchte man dies vielleicht ändern. Denn der Gott, zu dem man betet, bringt einem gewisse Vorteile an. Diese sind vor allem dann wichtig, wenn man ein Haus in der Stadt besitzt.
Um für eine Änderung in der Religion zu sorgen, muss man zunächst genug Karma seines eigenen Gottes sammeln, was beispielsweise dadurch passiert, indem man Altäre oder Idole in seinem Heim aufbaut. Hat man genug Karma durch das Anbeten des Gottes gesammelt, erhaltet ihr die Möglichkeit, einen Umsturz herbeizuführen. Dies geschieht anhand eines Abenteuers. Allerdings müsst ihr vorsichtig sein, denn jeder – Spieler und sogar NPCs – haben ebenfalls die Möglichkeit, die Religion einer Stadt zu ändern. Daher sollte man immer auf Politik achten und sich mit möglichst vielen Spielern zusammentun und auch die NPCs von dem eigenen Vorhaben überzeugen.
Die Götter werden euch unterschiedlich belohnen oder auch bestrafen, denn alle Taten haben in Revival Konsequenzen. Zudem bieten unterschiedliche Tempel den Personen in der Nähe verschiedene Boni für unterschiedliche Skills, sodass man auch immer darauf achten sollte, dass eine gewisse Vielfalt an Tempeln in der Welt vorherrscht. Zudem ist es ratsam, immer auf die politische Stabilität in der Region zu achten. Denn die Änderung der Religion kann weitreichende Folgen haben und eventuell sogar einen Krieg auslösen. Revival will ein sehr komplexes MMORPG werden und möchte eine mittelalterliche Fantasywelt mit einem gewissen Realismus darstellen, weswegen diese Welt sehr dreckig, brutal und düster erscheint. Veröffentlicht werden soll das MMORPG voraussichtlich im kommenden Jahr.
In Destiny ist am 28.7. das neue Eisenbanner gestartet, es ist die Juli/August-Ausgabe. In einem etwas unruhigen monatlichen Rhythmus lädt Lord Saladin die Hüter zum Kampf.
Für diese Ausgabe bedienen wir uns des beliebten Formats des Fake-Interviews: Wir tun so, als würde uns jemand Fragen stellen und die beantworten wir dann!
Update 25.8.: Es ist ein zweites Eisenbanner im August gestartet. Das begann am Dienstag, dem 25.8., um 19:00 Uhr. Als Belohnungen winken diesmal Stiefel, Helme, die Schrotflinte Felwinters Lüge und das Automatikgewehr Silimars Zorn. Wir werden in einem Artikel gesondert darüber berichten.
Die wichtigsten Fragen und Antworten zum August-Eisenbanner in Destiny
Warum heißt das Ding August-Eisenbanner? Wir haben erst Juli
Okay, ertappt. Das heißt nicht wirklich so, wir haben das zur besseren Identifikation so genannt. Die ganze Zeit war das auch cool mit dem Monatsnamen, da war das immer in der Mitte des Monats – nun haben sie uns langsam reingelegt. Aber Juli-Eisenbanner Teil 2 “Die Rückkehr des Eisenbanners” wäre noch blöder, oder?
Wie lange geht das Eisenbanner im “August”?
Das geht bis zum Dienstag, dem 4. August (Ha!, August), – morgens um 11:00 Uhr, da ist es vorbei. Ich hab übrigens die gemeine Spitze mit den Anführungszeichen genau gesehen!
Was ist das Besondere am Eisenbanner?
Ja, nicht mehr so viel wie früher.
Früher war es das einzige PvP-Event, bei dem das Level der Ausrüstung eine Rolle gespielt hat. Das tut es in den Trials of Osiris allerdings auch – und die gibt’s wöchentlich. Das ist also wesentlich normaler geworden, als es das im Frühling noch war.
Früher war es die einzige Möglichkeit, wie man an Waffen kam, die man umschmieden konnte – heute kann man das mit praktisch jeder Waffe.
Aktuell ist es für Spieler, die alleine unterwegs sind, die einzige Möglichkeit an „Ätherisches Licht“ heranzukommen, das Item, mit dem man Waffen und Rüstungsteile auf die Höchst-Stufe bekommt. Das gibt’s sonst nur bei Aktivitäten, für die man eine vorgefertigte Gruppe braucht.
Was gibt’s im Eisenbanner in diesem Monat?
Wenn du, anonymer, fiktiver Frager, einmal schauen möchtest:
Auf Ruf-Stufe 1: Das Emblem Siegel des Eisernen Lord
Auf Ruf-Stufe 2: Der Shader Millionen Millionen
Auf Ruf-Stufe 3: Das Emblem Narbe von Radagast und Brustrüstung mit Licht-36 für die drei Klassen. Da gibt es jeweils zwei Version zur Auswahl für Titanen, Jäger und Warlocks. Die erste Version hat 82 Int und 81 Disc, sie erhöht Munition für Automatik- und Fusionsgewehre. Die zweite Version hat 75 Int und 81 Disc und erhöht Munition für Schrotflinten und Scoutgewehre. Außerdem kann ein Ätherisches Licht gekauft werden.
Auf Ruf-Stufe 4: Der Klassengegenstand und dann gibt es Licht-36er Helmrüstung, jeweils 2 für die einzelnen Klassen. Die erste Version hat 62 Int und 60 Str. Die zweite 56 Int und 60 Disc. Beide Helm-Versionen haben mannigfaltige Perks. Zudem gibt es auf Rufstufe 4 die erste Waffe. Das ist das Scharfschützengewehr Efrideets Speer in der Solar-Ausgabe mit Clownspatrone. Wie Ihr das umschmieden könnt, lest Ihr hier.
Auf Ruf-Stufe 5: Die Handfeuerwaffe Timurs Peitsche, der Shader Goldspirale und ein zweites Ätherisches Licht.
Hüter können auf Rufstufe 3 und 5 jeweils ein „Ätherisches Licht“ für 5000 Glimmer erwerben. Mehr nicht. Die Spieler können „Ätherisches Licht“ dazu verwenden, legendäre Gegenstände aufzuwerten. Wer Glimmer-Probleme hat, kann etwa hier farmen.
Gibt es sonst noch was?
Am Ende eines Matches können drei Eisenbanner-Waffen droppen, wie es im Moment aussieht. Früher waren das nur zwei..
Die Waffen kommen jeweils mit zufällig ausgewürfelten Eigenschaften.
Lohnt sich das Eisenbanner im “August” in Destiny?
Ja, so mittelprächtig. Es hat sich ein bisschen verschoben. Früher spielte man das wirklich wegen der Waffen – die Efrideets Speer, Radegasts Wut und Felwinters Lüge sind durchaus noch brauchbar, aber nicht mehr so begehrt wie vor Haus der Wölfe. Da konnte man sich aus diesen Waffen wirklich “Monster” züchten – heute hat man für das Umschmieden eine viel größere Auswahl. Bei Bungie geht man schon gegen die Probleme vor, die aus der Kombination “tolle Base-Stat-Waffe optimal zurechtgeschmiedet” entstehen.
Dasselbe gilt für die Rüstungen – die sammelt man eher aus „optischen Gründen“, nicht weil man die jetzt wahnsinnig braucht, wobei die Helme durchaus gut sind.
Aber man macht das Eisenbanner in Destiny nun eher wegen des ätherischen Lichts und weil es eine Abwechslung darstellt.
Das Eisenbanner ist eine Möglichkeit, wie sich Spieler durch Fleiß starke Items erspielen können, auch wenn sie nicht in festen Gruppen unterwegs sind. Das liegt daran, dass auch Niederlagen indirekt Ruf geben, außer man sammelt zu viele hintereinander an.
Wie komme ich am einfachsten an die Items ran?
Auch dafür haben wir was vorbereitet
Das Wichtigste ist, dass Ihr Euch den Bonus „Härtung“ für einen Lichtpartikel kauft. Der hält 12 Stunden und kann dann wieder „erneuert“ werden. Es gibt eigentlich keinen Grund, ein Eisenbanner-Match ohne diesen Bonus zu bestreiten. Wenn Ihr Lichtpartikel braucht, die gibt es aktuell wie Sand am Meer.
Dann unbedingt die Embleme, Shader, Klassengegenstände anziehen, die Ihr beim Eisenbanner erwerben könnt. Jedes Teil erhöht den Ruf-Gewinn um 10% und diese Boni zählen auch, wenn sie übereinander aktiv sind. Die erhöhen den Rufzuwachs beträchtlich.
Dazu Beutezüge machen, kräftig Eisenbanner spielen und nicht zu oft am Stück verlieren – und alles müsste gut sein.
Wer mehr als einen Char hat, kann die anderen mit Bonus nachziehen, das heißt einen Char auf Rang 3 bringen, dann bekommen die anderen Spielfiguren doppelten Ruf, bis auch sie Ruf-Rang 3 erreicht haben. So könnt Ihr “relativ” einfach an 3 Ätherisches Licht kommen.
Um so mehr es auf Dienstag zugeht, umso stärker wird der Buff.
Von ProNDC stammt diese Grafik:
Im Video seht Ihr die Beutezüge, das genaue Inventar und mehr, sozusagen alles, was es nicht in den Artikel geschafft hat:
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Wargamings Military-MMO World of Tanks ist jetzt für die Xbox One erschienen.
Wenn man Interviews zu World of Tanks liest, wird einem klar, dass Wargaming es ernst meint und große Pläne hegt. Immer geht es darum, auf noch mehr Plattformen zu erscheinen, noch mehr Märkte zu erschließen. Nachdem man den in Osteuropa wichtigen PC-Markt schon lange erobert hat – die Military-Nische besetzt man hier fast alleine, Konkurrenten tun sich schwer – ging man mit „Blitz“ auf die Mobile-Geräte und mit einer speziellen „Action“-Version auf die Xbox 360.
Die Konsolen-Version gilt als Arcade-orientierter als die Schwester-Version für den PC. Und genau diese Konsolen-Version hat man nun auf die Xbox One gebracht und verspricht vor allem ein grafisches Update: Eine 8mal höhere Texturauflösung als auf der Xbox360 verspricht Wargaming, bis zu 50.000 Polygone pro Panzer.
Seit gestern ist World of Tanks auf der Xbox One spielbar, man benötigt dafür lediglich eine Xbox Live Gold-Mitgliedschaft.
Das Besondere: Die Xbox-One-Version ist kompatibel mit der Xbox360-Version: Cross-Plattform nennt man das. Spieler beider Konsolen werden mit- und gegeneinanderspielen können. Zocker brauchen für beide Versionen nur einen Account, was sie sich auf der einen Plattform erarbeiten, gehört ihnen auch auf der anderen.
Wargaming versichert, dass der anstrengende Port, an dem man die letzten Monate saß, auch der Xbox 360 zu Gute kommen wird, da man im Zuge des Xbox-One-Ports viele Karten nochmal überarbeitet habe und die in der verbesserten Version auch auf die Xbox360 bringen werde.
Das Mammutprojekt Star Citizen lädt für 3 Tage zu einem Probeflug ein.
Die Kickstarter-Sensation Star Citizen nimmt die Quakecon zum Anlass, bis zum 31. Juli die Schleusen zu öffnen. Wie schon im März zur PAX East gab man Besuchern der Konferenz einen Code, der als Universalschlüssel dient und von jedermann benutzt werden kann.
Es ist kein vollständiger Zugang, sondern man bietet neugierigen Spielern die Möglichkeit, sich das Arena Commander Modul mit einer Hornet FC7 mal anzuschauen. Damit Spieler von dem Angebot Gebrauch machen können, brauchen sich diesen Code: QCFREEFLIGHT2K15.
Den geben sie auf der offiziellen Seite bei der Registrierung ein, können das Spiel herunterladen und für einige Tage mal schauen, um was da die letzten Jahre so ein Wirbel gemacht wird.
So soll Star Citizen mal werden, wenn alle Teile ineinandergreifen:
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Das MMO-Studio Funcom steckt in finanziellen Schwierigkeiten und könnte vor dem Konkurs stehen. Das Studio unterhält die MMOs Anarchy Online, Age of Conan, The Secret World und LEGO Minifigures Online.
Wie die norwegische Seite Hegnar berichtet, ist das seit Jahren kriselnde, norwegische MMO-Studio Funcom noch weiter in die Krise gerutscht. Schuld ist die Schwäche von LEGO Minifigures Online, dem neuesten Game. Das spielt einfach nicht so viel Geld ein, wie man erwartet hatte, auch mit dem Relaunch auf ein Buy2Play-Modell nicht. Auf dem PC seien die Verkäufe unter den Zielvorgaben, auf iOS laufe es etwas besser, aber nicht gut genug. LEGO Minifigures Online habe nur wenig Aufmerksamkeit der Presse und eher durchwachsene Bewertungen erhalten.
Durch die schwachen Verkaufszahlen des LEGO-MMOs werde es Funcom nicht möglich sein, die laufenden Kosten und Verbindlichkeiten, die im Juni 2016 fällig sind, zu decken.
Wie CEO Ole Schreiner von Funcom mitteilt, sei der Konkurs ein mögliches Ergebnis der Situation. Aber man sei seit 20 Jahren im Spiele-Entwicklungs-Geschäft und plane das durch harte Arbeit für viele weitere Jahre zu bleiben. Man habe Schritte unternommen, um die Zahlungsunfähigkeit zu vermeiden und wird nichts unversucht lassen, um das Konkurs-Szenario abzuwenden.
In den letzten Jahren hat man einen harten Sparkurs gefahren, ist geschrumpft. Nach The Secret World wollte man nicht mehr auf einzelne, große Projekte setzen, sondern auf kleinere wie LEGO Minifigures Online, in das man große Erwartungen gesetzt hatte.