Destiny beliebte PvP-Waffen: Falkenmond und ein Scharfschützengewehr, das durch Wände schießt

Beim MMO-Shooter Destiny werden für das PvP, den Schmelztiegel, ganz andere Waffen gebraucht als für das PvE. Wir stellen zwei der Stars im Tiegel vor. Den Klassiker Falkenmond und das neue Scharfschützengewehr LDR 5001, das sogar durch Wände schießt.

In keinem anderen MMO sind Waffen derart wichtig wie in Destiny. Während es in einem klassischen MMORPG eigentlich keinen Unterschied macht, welche Waffe man genau in den Griffeln hält, nur die Zahlen werden ein bisschen größer, sorgt eine andere Waffe in Destiny für ein anderes Spielgefühl: Der Rückstoß ist anders, das Visier, die Schussfrequenz, Reichweite, der Sound, die Optik.

Destiny-Waffenauswahl

Es ist für das Spielgefühl entscheidend, zu welcher Waffenart man greift. Und dann noch mal zu welcher Waffe genau. Und dann noch mal, welche Eigenschaften man für diese Waffe ausgewählt hat.

Die Idee dahinter ist es, den Spielern ein Instrumentarium an Werkzeugen zur Auswahl zu geben, aus dem die – wie ein Chirurg oder Handwerker – das passende Instrument für jeden Zweck, jede Aufgabe, wählen. Für das PvP, den Schmelztiegel in Destiny, braucht man ganz andere Waffen als fürs PvE. Aber welche? Ein Florett? Eine Streitaxt? Eine Mischung aus beidem?

Lange Zeit waren die Automatikgewehre, allen voran die Suros Regime dominant. Die Regel hieß: “Entweder du nimmst ein Automatikgewehr oder du machst was falsch.”

Doch hat sich das nach einem Nerf geändert, der mehr Abwechslung in Destiny brachte. Wir stellen heute zwei der beliebtesten Waffen im aktuellen PvP vor.

Destiny-LDR-5001

Die LDR 5001 – ein Scharfschützengewehr, das durch Wände schießt

Das beste an dem legendären Scharfschützengewehr LDR 5001 ist vielleicht, wie relativ einfach es zu bekommen ist. Es gehört zu den neuen Händlerwaffen, die mit Dunkelheit lauert kamen, und kostet 150 Vorhutmarken und Vorhut-Auszeichnung.

Hier ist niemand auf Glück angewiesen, auf einen seltenen Drop, sondern die kann sich jeder Hüter verdienen.

Hier stellen die deutschen Youtuber von PRONDC die “Händlerausgabe” des LDR 5001 vor. Es gibt allerdings auch andere Versionen der Waffe, die es dann zufällig gibt, und die dann für andere Aufgaben geeignet sind.
http://youtu.be/_sDBpXtiESc
Das LDR 5001 hat ein ähnliches Handling wie die Eisbrecher, es schießt relativ langsam und hat eine etwas geringere Reichweite, dafür erzielt es saubere Kills mit Headshots oder zwei Körpertreffern und ist in den Händen eines erfahrenen Spielers ultragefährlich.

Destiny-Hawkmoon

Die Besonderheit am LDR 5001 ist der Perk „Panzerbrechende Geschosse“, dadurch wird die Sniper im Schmelztiegel zum Killer und kann Gegner ausschalten, auch wenn sie hinter Deckung Schutz suchen.

Die Falkenmond – Scharfschützengewehr getarnt als Handfeuerwaffe

Die Falkenmond (Hawkmoon) ist eine exotische Handfeuerwaffe, an die nur Playstation-Spieler herankommen und das über zufällige Belohnungen oder Engramme. Exklusiv bleibt sie noch bis zum Herbst 2015, wahrscheinlich bis zum September.

Bei einem Ranking vor einigen Monaten, wo es um die beliebtesten PvP-Waffen ging, schaffte es die Hawkmoon auf Platz 4, nur hinter Suros, Gjallarhorn und dem letzten Wort.

Die Primärwaffe ist deshalb so beliebt, weil sie keine Schwächen hat, sondern eine solide Lösung für alle PvP-Probleme darstellt. Sie feuert schnell und präzise, verursacht ausreichenden Schaden, hat ein großes Magazin und eine erstaunliche hohe Reichweite. Außerdem bevorzugen viele Hüter den lässigen Stil einer Handfeuerwaffe. Da sticht die Falkenmond mit minimalistischem Look hervor.

Um die Bonus-Perks, bei denen zufällige Patronen Bonus-Schaden anrichten, muss sich der Hüter kaum kümmern. Es ist nett, wenn der Effekt auftritt, aber nicht zwingend notwendig. Rundet die Falkenmond ab und verleiht ihr zusätzlichen Biss.

Bitter, dass die Falkenmond für Xbox-Spieler außer Reichweite ist.

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Es ist mit der Falkenmond sowohl möglich, auf lange Distanz einen Sniper auszuschalten, wie in engen Korridoren überraschte Gegner gleich im 3er-Pack zu bezwingen.

Eine Liebhaberwaffe, die dennoch mit tödlicher Präzision protzt. Nicht schlecht.

Die bei Xur aufgewertete Falkenmond erreicht im Vergleich zur “alten” Version im PvE einen um 14,5% höheren Schaden als in der alten Ausgabe. Wobei das im PvP nicht die Rolle spielen dürfte.

Hier seht Ihr die Falkenmond in Action. Der Hüter, der beliebte Youtuber More Consoles, holt sich einen Reign of Terror für 15-Kills, ohne zu sterben. Zugegeben: Da könnte nicht nur die Falkenmond, sondern auch die Sache mit den Weihnachtsfrischlingen eine Rolle spielen:
http://youtu.be/KuFri05Yvjg

Was sind Eure Lieblings-Werkzeuge im Schmelztiegel?

Guild Wars 2 MMO-Ausblick 2015: Kommt die Erweiterung für GW2 oder kommt sie nicht?

Das Fantasy-MMO Guild Wars 2 hat noch keinerlei Pläne für 2015 enthüllt. Wir schauen uns die Perspektiven für das MMO an. Wie ist gerade die Situation, was passiert im besten, was im schlechtesten Fall für GW2?

Oder kurz: Gibt’s weiter Content-Finger-Food, weiter Content-Happen für wenige oder eine saftige Erweiterung für alle?

Die Situation

Guild Wars 2 ist ein Buy2Play-MMO. Spieler, die es einmal gekauft haben, können es immer wieder zocken, ohne erneut dafür etwas zahlen zu müssen.

GW2 spricht viele verschiedene Spielergruppen an, die unterschiedliche Aspekte des Games mögen. Waren am Anfang vor allem „Erkunder“ am Game interessiert, die jede Zone bis ins letzte auskundschaften und sich an der Welt laben wollten, sind auch noch Spieler im Game, die auf große Schlachten stehen, auf kleinere PvP-Scharmützel, auf Endgame-Content oder Roleplay.

Guild Wars 2 - Lebendige Welt

All diese Münder wollen gestopft werden. Aber das gelingt ArenaNet bei GW2 mehr schlecht als recht.
Zwar erschienen in 2014 einige große Feature-Patches und auch die Lebendige Welt hielt verbessert Einzug, doch macht sich unter den Spielern Unmut breit: Es passiert einfach zu wenig, es kommt zu wenig „neuer Inhalt“ vor allem für die PvE-Spieler. Man wünscht sich neue Zonen, neue Dungeons, eigentlich ganz egal, was genau, aber mehr, mehr von allem.

Statt mundgerechte Content-Happen wünschen sich die Spieler schmackhafte und sättigende Brocken.

Die entscheidende Frage

Guild Wars 2 ist jetzt zweieinhalb Jahre alt. Die Spieler schreien nach einer Erweiterung, nach Content, der länger als zwei Wochen hält, der auch im Spiel bleibt. Alles läuft auf die Frage hinaus: Kommt eine vollwertige Erweiterung in 2015 oder nicht? Anzeichen gibt es. Definitive Zusagen nicht.

Wir stellen Euch zwei Szenarien vor. Das ist „NICHT“ die Wirklichkeit, was gerade passiert oder passieren wird. Sondern es sind Denkmodelle, was im schlechtesten, was im besten Fall passieren könnte.

Guild Wars 2: Living Story

Der schlechteste Fall

Ende 2014 hat sich ArenaNet auf den PvP-Aspekt von Guild Wars 2 konzentriert und immer weiter daran gearbeitet, dem Spiel eSport-ähnliche Strukturen zu verpassen. Das ist bislang nicht von Erfolg gekrönt. Diesen Weg verfolgt man in 2015 konsequent weiter, kann aber nicht Fuß fassen.

Außerdem ist seit langem die Informationspolitik von ArenaNet in der Kritik, nach der man Dinge nur ankündigt, wenn sie kurz vor der Fertigstellung sind, um Spieler nicht zu enttäuschen. Diese Politik setzt man in 2015 fort.

Statt sich um bestehende Spieler zu kümmern und ihnen Neues zu bietet, versucht ArenaNet, neue Spielergruppen für sich zu gewinnen. Hat hier aber mit starker Konkurrenz zu kämpfen. Die besteht nicht nur in anderen MMORPGs, sondern auch in MOBAs oder Single-Player-Spielen.

World Boss Guild Wars 2

Im schlechtesten Fall versucht ArenaNet, Guild Wars 2 zu einem eSport-Spiel umzumodeln, verwendet darauf Ressourcen und scheitert letztlich. Es gelingt ArenaNet nicht, in den Moba-dominierten eSport-Markt hereinzukommen.

Die lebendige Welt wird zwar fortgesetzt, kann aber den Content-Hunger der Spieler nicht dauerhaft befriedigen. Die fühlen sich zudem ignoriert, da einfach zu wenig passiert und ihnen keiner sagt, woran man arbeitet.

Der leichte Abwärtstrend bei den Finanzen setzt sich schleichend fort, ArenaNet steuert über den Cash-Shop gegen, lässt sich erneut zu einem abenteuerlichen Edelstein-Ausflug hinreißen, neue MMOs drängen auf den Markt (die sich wie Skyforge viel vom einst so innovativen Guild Wars 2 abschauen), das Zeitfenster für GW2 schließt sich und man hört immer weniger über das Game.

Guild Wars 2 Spieler

Der beste Fall

Im besten Fall endet die zweite Staffel der Lebendigen Welt mit einer Ankündigung, die deutlich macht: es kommt eine Erweiterung und zwar schon in 2015.

Die Erweiterung ist vollwertig, bringt einen neuen Kontinent, ein neues Maximal-Level. Es gilt neue Zonen zu erkunden, neue Gegner zu bezwingen.

Außerdem betont man, wie angekündigt, die „Gilden“-Aspekte des Spiels stärker, gibt den Zockern Möglichkeit, richtige Gildenkriege zu führen, Gildenhäuser zu pflegen und wöchentlich in so einer Art Gilden-Raid, besonders starke Gegner zu bezwingen.

Auch außerhalb des Games hört man davon, wie prächtig sich GW2 entwickelt, schaut zur Erweiterung im ersten Halbjahr 2015 vorbei und bleibt dann hängen. Vor allem viele Rückkehrer finden ihren Weg zurück nach Tyria.

Guild Wars 2

Ferner entschließt man sich bei ArenaNet dazu, in Zukunft etwas freizügiger mit seinen Plänen umzugehen und verrät das ein oder andere Feature, das man plant, auch auf Gefahr hin, die Spieler zu enttäuschen.

Aber man zeigt: Wir haben Pläne, wir machen etwas.

Guild Wars 2 bleibt in 2015 eines der interessantesten und „irgendwie anderen“ MMOs. Es findet eine klare Identität als Alternative zu World of Warcraft mit einer stärkeren Betonung der Skills der Spieler und ohne die fürs Genre typische „Tretmühle“. Zudem entwickelt man eine Identität als das MMO, das auf Gemeinschaften setzt, in dem die Gilde im Vordergrund steht.

GW2 hat auch in 2015 wieder einige Quality-of-Life-Verbesserungen am Start, die andere MMOs dann flugs übernehmen.

Guild Wars 2: Löwenstein
Was wahrscheinlich passiert

Bei ArenaNet ist die Informationspolitik nebulös. Die „große Ankündigung“ mit der Lebendigen Welt, der wohl größten Attraktion in 2014, hielt man lange unter Verschluss. Die Spieler fragten sich: Was machen die da eigentlich den ganzen Tag? Bei der Vorstellung der Living World waren die Entwickler sichtbar froh, dass man es den Spielern endlich sagen konnte, was man da gemacht hat.

Es ist daher nicht so unwahrscheinlich, dass wirklich eine Erweiterung kommt, an der man schon lange arbeitet, zu der man aber einfach nichts gesagt hat. Sicher ist es allerdings auch nicht.

Eine GW2-Erweiterung wird wahrscheinlich nicht so groß und gewaltig sein, wie die Spieler sich das wünschen. Im Gegensatz zu einem Pay2Play-MMO bringen Buy2Play-MMOs ihre Content-Erweiterungen eher episodisch heraus, in kleineren Happen – wie nun die Lebendige Welt.

Mesmer bei Guild Wars 2

Was wohl in 2015 weiterverfolgt wird, ist der Weg in ein „eSport“-MMO. Das ist ein riskanter, wenn auch durchaus interessanter Plan, der allerdings nur einen relativ kleinen Teil der bestehenden Spielerschaft wirklich interessiert. Da ist man eher darauf aus, neue Spielergruppen zu gewinnen.

Die Gefahr bei GW2 liegt klar darin, dass man als ein „MMO für x verschiedene Spielergruppen und Interessen“ gestartet war, aber nun nicht alle versorgen kann. Das ist leider ein präsentes Problem in 2015. Gerade für die Core-Spieler, die auf PvE, Sprungpuzzles, das Entdecken der Welt, die Hintergrundgeschichte und Ästhetik von Guild Wars 2 stehen, wird man in 2015 liefern müssen.

Die fühlen sich im Moment vernachlässigt.


Dieser Artikel ist Teil unserer Serie, bei der wir zum Jahreswechsel einen Ausblick auf MMOs werfen, dabei Szenarien durchspielen und über die Zukunft spekulieren.

Am Montag haben wir das bei The Elder Scrolls Online getan.

World of Warcraft: Twink-Raids, Nerd-Screams, Ruhm – Das Rennen um den World-First in WoW im Wandel der Zeit

Bei World of Warcraft plagen zwei Probleme das Wettrennen auf die „World First Kills“, den heiligen Gral im PvE-Content. Ein Wettrennen, das sich über die Jahre gewandelt hat und bei dem sich nun eine Seite, die bislang als Chronist diente, als Schiedsrichter hervortut.

Aber schauen wir uns erstmal die Geschichte der World-Firsts: Wie hat sie sich im Laufe der Jahre entwickelt?

Progress-Raiden war schon immer hardcore

Als „Rennen um den World First“ bezeichnet man bei World of Warcraft die Konkurrenz von verschiedenen Top-Gilden darum, wer als erstes den Oberbösewicht einer Raidinstanz auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad zur Strecke bringt.

Das Rennen hat sich mit den Jahren extrem gewandelt. Zu Beginn gab es das noch nicht. Niemand hat wirklich ein Wettrennen auf Ragnaros, den ersten Raid-Endboss, unternommen. 154 Tage stand der ungeschlagen in Molten Core rum. Etwas später bildete sich dann doch eine Raid-Szene heraus, aber Blizzard hat noch lang nicht jenes komplexe Geflecht aus Lockout, Loot, Raidgrößen und Schwierigkeitsgraden in Kraft wie heute.

Damals hieß es noch „nur eine Instanz und eine Gruppengröße für alle.” Zum Ende von Vanilla-WoW hielt ein Boss wie Kel’Thuzad in Vanilla-WoW noch 90 Tage lange Stand. Später kamen verschiedene Gruppengrößen, Hard-Modes und die Lebens-Spanne der Bosse verkürzte sich immer weiter. Was sicher auch daran lag, dass die Spieler immer professioneller und härter an die Sache herangingen.

Am 25. April 2005 lag Ragnaros das erste mal … und es war kein bisschen ein “Wettrennen um den World First”
http://youtu.be/Br1hXGXJ7Tg

Die Goldene Zeit in The Burning Crusade und Wrath of the Lich King

Das Progressraiden um die World-Firsts war schon immer Hardcore. 12, 14, 16 Stunden am Tag über Wochen hinweg, so erzählt man sich, waren die Raidgilden unterwegs und warfen sich den Bossen solange entgegen, knobelten so lange an der Taktik, feilten am letzten Detail, bis die Gegner endlich aufgaben.

Beobachtet wurden sie dabei von den restlichen Spieler. Manche schauten schmunzelnd und mit etwas Sorge herüber, andere durchaus mit Neid und wiederum andere mit tiefer Bewunderung.

Wahrscheinlich hatte dieses Wettrennen, wie auch WoW, seinen Höhepunkt zu der Zeit des späten Vanilla-WoW, The Burning Crusade und bestimmten Tiers von Wrath of the Lich King. Damals lieferten sich Gilden wie Nihilum, SK Gaming oder Death and Taxes ein hartes Wettrennen um First-Kills, Ruhm und Sponsorenverträge.

Das sieht schon mehr nach World-First aus. Nihilium World-First C'Thun: 25. April 2006.
Das sieht schon mehr nach World-First aus. Nihilium World-First C’Thun: 25. April 2006.

Das „Drama“ unter den Gilden fand Beachtung. Welcher Tank wechselte wohin? Welche Gilde löste sich auf? Wer ercheatete sich einen Vorteil in Ahn’Qirai? Welche Gilden schossen gegeneinander Giftpfeile ab?

Doch diese Zeit währte nicht ewig. Blizzard änderte das Tuning der Raids, führte verschiedene Schwierigkeitsgrade und Gruppengrößen ein, Raids wurden zugänglicher. Nicht jedem passte dies. Zudem wurde die erste Generation der Raider auch nicht jünger und änderte die Prioritäten in ihrem Leben.

Die erste Ära des Rennens auf die World Firsts in World of Warcraft war vorbei.

So sehr sehnen sich Spieler nach einer Rückkehr dieser “glorreichen früheren Tage” von Ruhm und Anerkennung, dass in diesem Jahr das SF-MMO WildStar mit dem kaum verhohlenen Versprechen startete, es würde diese Zeit wiederbringen.

Und auch wenn viele von damals der World of Warcraft mittlerweile den Rücken gekehrt haben, profitiert noch so mancher von den damaligen Schlachten und dem Schlachtenruhm. Kungen, der Maintank von Nihilum, ist heute ein erfolgreicher Streamer.

In Pandaria und Cataclysm zerfiel die Raiding-Szene; jetzt ist sie wieder da

Nachdem es in den beiden vorherigen Add-Ons Cataclysm und Mists of Pandaria zu einer Zersplitterung der Raid-Szene in 10er und 25er-Raids gekommen war, hat Blizzard jetzt wieder eine „einheitliche Raidgröße“ eingeführt, den 20er-Modus “mythisch”

Dadurch hat das Wettrennen mit Warlords of Draenor wieder Fahrt angenommen. Den Wettlauf um den ersten World-First hat die finnische Gilde Paragorn für sich entschieden. Der Endboss Mar’Gok hielt keine einzige ID Stand.

Das World-First-Raiden hat sich im Vergleich zu früher erheblich gewandelt.

Paragon bezwingt den Lich-King World-First am 26.3.2010 – vielleicht der letzte große World-First
http://youtu.be/RSeVCw3hVgQ

10er oder 25er die wahren World-Firsts?

Die Hauptdiskussion in der Community drehte sich in den vergangenen Jahren darum, ob denn Kills im 10er oder im 25er schwieriger waren und daher „mehr zählten“. Das war eine „Einerseits-andererseits“-Diskussion.

Einerseits ist es leichter, 10 Top-Spieler zu finden und zu koordinieren und die Encounter bieten viel mehr Platz.

Andererseits haben 25 Mann wesentlich mehr Raid-Cooldowns und die Bosse sind anders getunet.

Nachdem diese Diskussion nun mit dem 20er-Raid ein für alle Mal erledigt ist, taucht eine neue auf: Die Twink-Raids.

World of Warcraft Warlords of Draenor Test
Zu seiner Zeit war das Raiden zersplittert.

Die zwei Probleme des Progressraidens heute

Twink-Raids erhöhen den Item-Level und den Aufwand

Seit Mitte des zweiten AddOns Wrath of the Lich King gibt es bei den Top-Gilden eine Tendenz, dass Spieler nicht nur mit ihren Haupt-Chars, den sogenannten Mains, raiden gehen, sondern auch raidfähige Zweitklassen auf hohem Niveau spielen.

Damit fingen Gilden zur Mitte von Lichking an, als Blizzard Algalon einführte: einen „Spezial“-Mob, für den Raids nur einen Versuch pro Wochen hatten. Es etablierte sich dann die Sitte, dass die Top-Gilden auch mit ihren Twinks nach Ulduar gingen, um eine Chance pro Woche mehr zu herauszuquetschen, sich Algalon anzusehen, ihn einzustudieren und so schneller zu bezwingen. Da diese Top-Gilden für andere schon immer eine Vorbildfunktion annahmen, breitete sich der Trend rasch aus.

Ironischerweise sorgte Blizzards Idee, das Raiden von der „Fleißarbeit“ wegzuführen und nur noch einen Try pro Woche zu erlauben, zu der „Super-Fleißarbeit“, die wir gerade beobachten.

Denn aus den „Wir machen 2-Algalon-Tries die Woche“-Raids ist mit den Jahren der Trend entstanden, dass Gilden nicht nur „einen Raid“ haben, sondern mehrere, um das Loot-System auszunutzen.

WoW-Algalon
Mit Algalon fing alles an – Ensidia World-First 3.6.2009.

Twink-Raids nutzen Loot-System voll aus

Es werden Raids gebildet aus Twinks und einigen wenigen „Haupt-Charakteren“, denen dann Loot-Vorrecht zugesprochen wird, während die anderen „unwichtigen“ Charaktere nur das bekommen, was die Mains nicht brauchen. Bei einem 20er-Raid mit 4 Haupt-Charakteren, die Loot-Vorrechte genießen, kann sich die Top-Gilde deutlich schneller (wenn’s ideal läuft, 5-mal schneller) equippen, als wenn alle 20 Haupt-Charaktere in einem Raid unterwegs wären.

In der Woche etwa, als „nur“ die HC-Version von Hochfels offen war, haben die Top-Gilden den Raid schon so oft mit allen möglichen Träger-Twinks und Raid-Mains durchgespielt, dass ihr Item-Level dann zum Start von „Mythic“ wesentlich höher war, als er es gewesen wäre, hätten sie Hochfels HC nur einmal mit den Mains geraidet.

Item-Level heute in Relation zu früher viel höher

Das wurde nun an einigen Stellen im Netz und in der Community diskutiert: Früher seien die Spieler total undergearet vor den schweren Bossen gestanden und hätten perfekt spielen müssen, um sie zu bezwingen, da die Bosse für einen wesentlich höheren Item-Stand ausgelegt gewesen seien. Immerhin waren die Bosse für Gruppen getunet, die den “vorherigen Schwierigkeitsgrad” schon öfter bezwungen hatten.

Klassische World First erzielten diese Kills damals “praktisch nackt” – ohne Raid-Gear. Durch Twink-Raids und “Gating von Blizzard” (der mystische Raid machte erst eine Woche nach dem heroischen auf) seien die Kills heute leichter.

Grommash - Warlords of Draenor

Andere argumentieren, dass es zwar richtig sei, dass man eine neue Instanz durch das Twink-Raiden stärker beginne als früher, die Instanzen seien aber so getunet, dass sie nach hinten raus deutlich schwerer würden, da sie ein Farmen der bis dahin erlegten Bosse voraussetzten.

Ein Obermotz wie Mar’Gok sei immernoch ein richtiger Brocken und extrem schwer getunet.

Stacking ist auch ein Thema

Durch die Twink-Raids, kritisieren manche, ist der Aufwand, um am World-First-Rennen teilzunehmen, noch größer geworden, nicht in der Spitze, sondern über die Zeit hinweg gesehen.

Während früher zwar die „Progress“-Zeit anstrengend war, gestaltete sich die „Farm“-Zeit eher entspannt. Doch aus einem Raid-Abend zur Farmzeit sind mittlerweile vier oder fünf geworden.

Außerdem müssen Raider so ihre Twinks pflegen. Im Zweifel werden die ohnehin für Raids gebraucht. Wenn eine bestimmte Klasse in einem Bosskampf zu stark ist, werden Angehörige der Klasse gestackt, also bevorzugt mitgenommen.

Paragon-Imperator-Kill
Startschuss für eine neue Ära? Der Paragon-Kill, wichtigster World FIrst in 2014.

WoW-Progress schließt Echtgeld-Einsatz aus

Das Wettrennen um den World-First wird auf der Seite wowprogress dokumentiert. Dort lassen Spieler nach einem Kill ihren Fortschritt checken. Es gibt dort Ranglisten, die weit zurückreichen und das Rennen um die First-Kills protokollieren.

Aber wowprogress sieht sich nicht länger nur als „Chronist“ des Wettrennens, sondern übernimmt Verantwortung, wenn “das was möglich ist” zu dem zu werden droht, “was man halt machen muss, um mitzuhalten.”

Mit dem nächsten Raid-Tier, der Schwarzfelsgießerei, will man solche Gilden vom Wettrennen ausschließen, die Chars für Echtgeld auf einen anderen Server transferieren, um in deren Schwarzmarkt-AH Items zu kaufen.

Ein ausnutzen dieser Transfers könnte die Balance im Rennen um World-Firsts massiv beeinflussen: Denn jeder Server hat sein eigenes BMAH und dort können Best-in-Slot-Gegenstände auftauchen, die einen Vorteil versprechen, wenn denn eine Gilde auffällig viele von ihnen vereint.

Grommash Höllschrei - World of Warcraft
Wie es bei ihm wohl wird?

Das war zum Thema geworden, als eine asiatische Gilde davon ausgiebig Gebrauch machte. Angeblich soll eine Gilde für 20 Raider 78 Schwarzmarkt-AH-Items gesammelt haben. In Asien ist der Server-Transfer deutlich günstiger als in Europa.

WoW-Progress hat sich mit dieser Entscheidung nicht nur Freunde gemacht. Man wolle damit ausschließen, dass der Einsatz von Echtgeld das Rennen beeinflusst. In dieser neuen Funktion als „Schiedsrichter“, muss man sich auch einiges anhören: „Wer glaubt Ihr denn, wer Ihr seid? Es wird vielleicht Zeit für eine neue Seite!“, postete ein User bitter.

Who are you? lol, everyone is able to use the BMAH. Maybe its time for another site.

Man kann nur erahnen, was auf WoW-Progress zukäme, wenn man anfinge, noch weiter in ein Rennen um World Firsts einzugreifen. Nein, diese Änderungen müssten von Blizzard kommen.

Ende der Twink-Raids wäre nur einen Mausclick entfernt, hätte aber Auswirkungen auf alle

Mein MMO meint: Letztlich hat Blizzards Design mit Lockouts, komplizierten Loot-Regeln und ähnlichem dafür gesorgt, dass wir die jetzige Raid-Szene haben. Und in einer derart professionalisierten Umgebung, wie wir sie in WoW gerade beobachten, wird jeder das Maximum für den Erfolg tun, der ihn will. Ob es ihm passt oder nicht.

Dabei wäre es einfach, die Sache zu fixen, wenn man nur das Wohl der Raider im Sinn hätte: Twink-Raids könnten der Vergangenheit angehören, wenn „Personal Loot“ verpflichtend wäre. Ein Ende der Twink-Raids würden wahrscheinlich viele Top-Raider begrüßen, denn das klassische „Wir wipen 150-mal und beim 151.-mal liegt er“ wird ihnen deutlich lieber sein als eine stundenlange Fleißarbeit im Farm-Content.

Doch balancet Blizzard eben WoW nicht auf die „oberen 0,01%“ hin, sondern auf das Gros der Spieler in World of Warcraft. Und da ist die die Idee des Gruppen-Loots populär.


Mehr zu World of Warcraft lest Ihr auf unserer WoW-Themenseite.

Destiny Nightfall: wöchentlicher Dämmerungsstrike wieder DLC-only, endlich Solar-Burn

In Destiny führt der wöchentliche Dämmerungsstrike, der Nightfall, in der Woche vom 30.12. an nach Old Russia in den Strike Will of Crota. Es geht gegen Omnigul. Der Dämmerungsstrike steht nur Spielern offen, die den DLC „Dunkelheit lauert“ aktiviert haben. In dieser Woche ist Solar-Schaden erhöht.

Zum Ende des Jahres gibt es bei Destiny endlich mal wieder einen Nightfall mit aktiviertem Solar-Burn. Darauf freuen sich die Hüter jedes Mal besonders. Denn populäre Waffen wie die Eisbrecher sorgen hier für richtig Action. Der Solar-Burn ist relativ selten.

Allerdings geht es in dieser Woche, wie in der Woche vom 9.12., in den neuen DLC-Strike Will of Crota. Damit sind Spieler ohne die Erweiterung ausgeschlossen.

Lohnend ist der Nightfall auch diesmal. Wer ihn bezwingt, erhält nicht nur einen lustigen Effekt um den Kopf herum, sondern auch 24,5% Bonus auf Ruf und Erfahrung.

Destiny-Hunger-of-Crota

Die 5 Modifikatoren des Nightfall in der Woche vom 30.12. in Destiny

Die fünf Modifikatoren im Will of Crota sind diese Woche:

  • Nightfall – Nach einem kompletten Wipe werden die Hüter in den Orbit transportiert, der Strike wird resettet und es geht von vorne los
  • Epic – sorgt dafür, dass der wöchentliche Dämmerungs-Strike deutlich schwerer als die heroische Weekly ist
  • Angry – die Gegner greifen unaufhaltsam an und sind nicht leicht aus der Balance zu bringen
  • Juggler – Hüter müssen mit ihren Waffen jonglieren, denn es droppt keine Munition für die Waffe, mit der ein Gegner bezwungen wird
  • Solar-Burn – der Solarschaden ist deutlich erhöht, gilt sowohl für Hüter wie auch für die Gegner

Destiny-Black-Hammer

Was für Waffen gibt es diesmal? Was bruzzelt schön?

Diese Wochen empfehlen sich Solarwaffen, also alles, was nach Flammenwerfer ausschaut, da gibt es unter anderem:

Primärwaffe: Die Vex Mythoclast verrichtet Solarschaden und hat’s verdient, mal wieder zu scheinen. Die Standard-Solar-Primärwaffe ist aber nach wie vor die „alte“ Vision of Confluence, ändert sich sicher, wenn der Hard-Mode aufgeht und die neuen Primärwaffen kommen.

Spezialwaffe: Das Gemurmel, Murmur, das Quest-Fusionsgewehr für jedermann, hat einen Solar-Modus. Die Eisbrecher ist der natürliche Freund des Hüters bei Solar-Burn. Mittlerweile gibt’s aber auch einige starke neue legendäre Solar-Sniper wie die Black Hammer (Schwarzer Hammer), oder je nach Roll die LDR 5001 oder die Efrideets Speer. Das sind sicher die Star-Waffen in dieser Woche.

Schwere Waffe: Gjallarhorn oder die Mini-Gjallarhorn, „Crotas Hunger“, aus dem Raid Crotas Ende sind hier eine starke Wahl.

Destiny-Efrideets-Speer

Tipps und Tricks?

Solar Will-of-Crota ist wohl ein relativ leichter Nightfall, es gibt wenig Mobs, die Solarschaden anrichten. Typische „Och Menno“-Fähigkeiten wie „Lightswitch“ sind nicht aktiv und Solar-Burn ist eigentlich immer der Faktor, bei dem die Hüter richtig Schaden fahren, da es viele starke Solar-Waffen gibt.

Alleine sollte man sich trotzdem nicht unbedingt reinwagen. Beim letzten Mal wurde für Omnigul auch schon ein Cheese-Spot entdeckt, die allerdings zwei Spieler erfordern. So schwer wie Anfang Dezember (mit Arkus-Schaden) sollte der DLC-Strike diesmal aber nicht werden.

Wir werden im Laufe des Tages einige Videos vorstellen, von besonders gelungenen oder unterhaltsamen Will-of-Crota-Runs. Da wird sicher viel Gesnipe dabei sein und viel Gegjallarhorne.

Ein Zweier-Team nimmt sich den Will of Crota in diesem Video vor. Der Titan, der das Video aufzeichnet, verwendet eine klassische Solar-Combo aus der Scout Vision of Confluence und dem Eisbrecher. Als schwere Waffen hat er das Arkus Raid-Maschinengewehr Ir Yûts Lied dabei. Um es kurz zu machen: Eisbrecher regelt das … und zum Ende hin lieber die Ohren zu halten. Omniguls Schreie sind gewöhnungsbedürftig.
http://youtu.be/ErTZpUWCGCg
Deutlich länger dauert das ganze solo. Im Alleingang nimmt es dieser Hüter mit Omnigul und ihren Schergen auf: Er verwendet dazu unter anderem die Schicksalsbringer, das Solar-Gemurmel und Gjallarhorn. Gerade die Gemurmel sieht man sonst selten, hier rechtfertigt sie das Vertrauen des Hüters eindrucksvoll. Der spielt – wie jeder erfolgreiche Solo-Spieler – enorm vorsichtig. Vor allem die “Captains” mit ihrem Solarschaden sind brandgefährlich. Aber Gjallarhorn – Omnigul … gute Kombination.
http://youtu.be/qrw2Yi_bHMo
Im Schnelldurchlauf läuft dagegem dieser kommentierte Walkthrough mit einigen Tipps und Tricks durch. Viel lässt sich wohl mit “Bleibt immer im ersten Raum und zieht Euch weiter zurück, wenn’s Probleme gibt” zusammenfassen.
http://youtu.be/KNDASetblwM

Destiny: Skill wichtiger als Gear – Spieler solot Crotas Ende mit der “miesesten Waffe”

Destiny-Kein-Land-Ausserhalb

Bei Destiny hat ein Spieler nun den Raid Crotas Ende gesolot und dabei die Kein Land Außerhalb, die nach allgemeiner Meinung schwächste exotische Waffe in Destiny, benutzt. Die wilde Herausforderung war als Schlag ins Gesicht an all jene Snobs gedacht, die glauben, man brauche die Gjallarhorn oder den Eisbrecher, um “raidfähig” zu sein.

Kennt Ihr das, wenn jemand sagt: „Das schaff ich ja mit links und mit verbundenen Augen?“ So ähnlich hat ein Hüter nun den Raid „Crotas Ende“ in Destiny durchgespielt. Er hat eine Herausforderung angenommen, die ihm die härtesten Handicaps auferlegt, auf die man nur kommen kann. Den 6-Mann-Raid alleine zu spielen, war nicht genug. Er musste sich noch weiter gimpen.

Kein Land Außerhalb gilt als schwächste Exo-Waffe, diesem Hüter genügte sie, um Crota zu soloen

Diese Woche gab es bei Xur die exotische Sniper-Rifle „No Land Beyond“ (Kein Land Außerhalb), die haben wir auch schon vorgestellt. Sie gilt als im Moment schwächste exotische Waffe in Destiny.

Auf reddit hat in der allgemeinen Diskussion darüber, wie mies die Wumme und was für ein Sadist Xur ist, daraufhin jemand die Herausforderung ausgesprochen, wie das wohl wäre, wenn damit jeden den Raid soloen könnte.

Dafür hat er genaue Regeln festgelegt. So musste die NLB die ganze Zeit als Primärwaffe equippt bleiben (dadurch waren keine weiteren exotischen Waffen möglich) und die Waffe musste für jeden Kill-Shot an Bossen verwendet werden. Außerdem waren “Cheeses”, also Exploits, die den Raid vereinfachten, ausgeschlossen und streng verboten.

Destiny-Bladedancer-Dunkelheit-lauert

Der “Bounty”-Geber wollte damit deutlich machen, dass das elitäre Gebaren von manchen Spielern, die nur mit perfekt ausgerüsteten Leuten raiden, Schwachsinn und dass in Destiny der Skill wichtiger als die Ausrüstung ist.

Challenge Accepted!

„Challenge accepted“, sagte dann XThreeDoG und machte sich dran, den Raid „Crotas Ende“ alleine zu bezwingen.

In der letzten Wochen hatte das schon andere Hüter geschafft, meist aber mit extrem starken Waffen wie Gjallarhorn oder der Eisbrecher.

Der NLB-Hüter fasste seine Abenteuer in Crotas Ende nun in fünf Videos zusammen, die Ihr Euch hier anschauen könnt:

http://youtu.be/2xlxmWJQncohttp://youtu.be/g-CGEALqL-Ehttp://youtu.be/jLIEyGMy8yAhttp://youtu.be/G5U-bOMddIYhttp://youtu.be/p9j1TIsRCCc

Ach ja: In den Videos sieht man nur die erfolgreichen Versuche. Die vielen, vielen Stunden mit Fails und Frustration gibt’s nicht. So einfach ist es „mit links und mit verbundenen Augen“ eben doch nicht.

Und man sieht beim Anschauen auch, dass der Hüter alle Möglichkeiten seines Chars ausnutzt und mit Skills und Granaten arbeitet, wo es nur geht. Er spielt um die Nachteile und Beschränkungen der No Land Beyond herum.

Diese Herausforderung zeigt einmal mehr (wie auch die Solo-Runs bei den wöchentlichen Dämmerungsstrike), dass die Gruppenaufgaben in Destiny ganz anders laufen als in MMOs. Immer wieder ist es möglich, sich “nicht treffen zu lassen” und dadurch die Lebenspunkte voll zu regenerieren. Das ist in anderen Spielen nicht möglich.

Übrigens: Eine weitere Herausforderung wurde ebenfalls schon ausgesprochen. Mit der Husk of the Pit, dem Erbsengewehr, das mal zur Necrochasm wird, solle das doch mal jemand versuchen. Darauf, dass das jemand schafft, können wir wohl noch etwas länger warten.

Das müsste der Typ übrigens sein, wer sich mal das Gear anschauen will. Er ist als Warlock auf der XBox unterwegs – und ja … er hat die Gjallarhorn ohnehin nicht.

Planetside 2 PS4: Free2Play-Shooter startet am 13. oder 20. Januar in die Beta – gute Nachricht für H1Z1

Der Free2Play-MMO-Shooter Planetside 2 startet entweder am 13. Januar oder am 20. Januar in die Beta auf der Playstation 4. Das sind auch gute Nachrichten fürs Zombie-MMO H1Z1.

Free2Play-Shooter Planetside 2, schon seit längerem auf dem PC unterwegs, kommt endlich auf die Playstation 4. Eine Closed Beta soll am 13. Januar oder am 20. Januar starten. In 2014, wie ursprünglich geplant, hat man es nicht mehr geschafft. Die möglichen Termine twitterte SOEs Präsident John Smedley am Samstag.


Für Fans des Zombie-MMO H1Z1 sind das auch gute Nachrichten. Mit der PS4-Version von H1Z1 wollte man solange warten, bis Planetside 2 soweit ist. Beide Games teilen sich mit der Forgelight eine Enginge. Ein H1Z1-Port auf die Playstation werde dann, denkt man bei SOE, deutlicher einfacher, wenn Planetside 2 erstmal die Vorarbeit geleistet hat. Bei H1Z1 beginnt der Early-Access auf dem PC über Steam am 15. Januar.

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The Elder Scrolls Online MMO-Ausblick 2015: Neustart auf den Konsolen oder floppt TESO endgültig?

Wie entwickelt sich das Fantasy-MMO The Elder Scrolls Online in 2015. Was passiert im besten Fall, was im schlechtesten Fall und was ist der wahrscheinliche Ausgang? Wann kommt der Port für die Konsolen Playstation 4 und Xbox One? Wird TESO noch einmal ein Hit oder floppt es endgültig?

Die Situation

TESO ist im April 2014 relativ gut und mit hohem Marketingaufwand gestartet. Dann forderten das eigenwillige Design und zahlreiche Bugs ihren Tribut. Ein relativ großer Teil der Spielerschaft verschwand. Man verzögerte daraufhin den Konsolen-Release für Playstation 4 und XBox One bis zum Ende des Jahres, mittlerweile verschob ihn Zenimax gar auf 2015.

The Elder Scrolls Online Screenshot
Die Liste der Änderungen und Verbesserungen ist sehr lang.

Zudem startete man einen massiven Umbau des Games. Stetig lieferten die Entwickler neuen Zone und Spielinhalte nach. Die großen Brocken, spielverändernde Features, eine Überarbeitung der Kern-Spielmechaniken, sollen in 2015 neu kommen. Die brauchten eine längere Entwicklungs- und Reifezeit.

Aktuell bereitet man das Update 6 vor und führt zwei neue Schlüssel-Features ein: Das Champion-System und das Justiz-System ein. Wenn das gelungen ist, will man sich auf die Konsolen wagen. Das ist der entscheidende Schritt, mit dem TESO aufsteigen oder untergehen wird.

Die entscheidende Frage

Gelingt der Port auf die Konsolen? Finden die Spieler dort ein rundes Game vor, das den Ansprüchen der Elder-Scrolls-Fans gerecht wird?

Der schlimmste Fall

The Elder Scrolls Online
“Lass mich in Ruhe, ich möchte nicht mehr in Tamriel aufwachen!”

Im schlimmsten Fall erscheint TESO auf den Konsolen und ist noch nicht reif dafür. Das Spiel wird von Bugs und Kinderkrankheiten geplagt. Die neuen Systeme, wie etwa das Justiz-System, geben den Fans nicht das Skyrim-Gefühl, nach dem sich so viele sehnen. Sie wirken unfertig und unbefriedigend. Die monatlichen Kosten schrecken zudem viele Konsolen-Spieler ab.

Außerdem gibt’s auf den Konsolen zum gewählten Release-Zeitpunkt starke Konkurrenz in Form von Witcher 3 oder anderen Games, aus deren Schatten TESO nicht treten kann.

TESO Skelette
Ein Spiel, bei dem nur noch einige Liebhaber übrig bleiben.

Es entsteht kein Hype. Der Neustart des Games missglückt. The Elder Scrolls Online umweht der Hauch des Scheiterns. Die negative Mundpropaganda erledigt den Rest. The Elder Scrolls Online wird als „dem Namen unwürdiger MMO-Ableger“ von den Core-Fans abgetan.

TESO bleibt eine Nischenerscheinung, spielt im Konzert der Großen nur die Triangel. Zenimax spart Ressourcen ein, Personal wird abgebaut. Der aktuell stete Contentstrom fließt langsamer. Das Game fristet die nächsten Jahre ein Schicksal als irgendwie unterschätztes „Liebhaberstück“ mit Fokus auf Story und Welt. Ein Schicksal, das es mit The Secret World teilt.

Der beste Fall

The Elder Scrolls Online: Skyshard
Die Wiedergeburt TESO?

TESO erzeugt mit einem Muster-Start in ruhiger und günstiger Großwetter-Lage einen riesen Hype. Aufwendige Cinematics lassen den Eindruck entstehen: Hier kommt ein komplett neues Game auf die Spieler zu.

Das Game wirkt frisch, ausgereift und zeitgemäß. Die Kaiserstadt belebt das PvP, das Justiz-System lässt Skyrim-Gefühle aufkommen, durch das Champion-System wirkt das Endgame individuell interessant, die Helden unterscheiden sich voneinander. Die Quests sind bugfrei und laufen schön durch. Die Loot-System motiviert und die Spieler haben immer was zu tun. Die Welt von Tamriel fühlt sich mit all den neuen Spielern und der neuen NPC-KI belebt und frisch an.

The Elder Scrolls Online Kommunikation
Plötzlich reden alle wieder über TESO. Diesmal positiver.

Es entstehen neue Gilden und Gemeinschaften. Die Gaming-Presse wird auf das Game aufmerksam und berichtet ebenso intensiv wie im März und April 2014 darüber – diesmal allerdings mit einem positiveren Tenor. Die Symbiose zwischen einer lebendigen, reichen Welt und motivierenden, geradezu süchtig machenden MMO-Mechaniken ist geglückt. Die Weiterentwicklung der Helden fühlt sich organisch und richtig an. Vor allem die tiefen Quests, die tolle Atmosphäre und das aufregende und balancierte PvP in Cyrodiil werden gelobt.

Streamer erkennen das Potential und covern das „neue“ TESO ausgiebig. Auch die PC-Version profitiert von der neuen Aufmerksamkeit und lockt frische Spieler mit günstigen Konditionen an.

The Elder Scrolls Online erlebt einen zweiten Frühling.

Was wird wahrscheinlich passieren?

Es wird alles wesentlich länger dauern, als die Spieler bislang denken.

Bisher hat TESO immer relativ lange gebraucht, um nach einem Update, das frischen Content brachte, wieder normal zu laufen. Es gab auch nach kleinen Updates oft über Wochen und Monate hinweg erhebliche technische Schwierigkeiten. Das kann man sich bei einem Port auf XBox One und Playstation 4 unmöglich leisten.

The Elder Scrolls Online Reborn
“Wir sind startbereit!” – Ja, aber ein wenig müsst ihr euch noch gedulden.

Es wird keineswegs so sein, dass man direkt, nachdem der letzte Content-Stein gelegt ist, sofort durchstarten kann.

Außerdem weiß man noch gar nicht, wann dieser letzte Stein, das letzte Teilchen, kommt. Update 6 soll im Januar auf den Test-Server gespielt werden und die erste Grundlage des Justiz-Systems legen. Vielleicht ist der „letzte“ Happen dieses Systems dann erst im März oder Mai soweit. Immerhin sind die Umbaumaßnahmen gewaltig.

The Elder Scrolls Online: PS4 und Xbox
Wohl später als einige hoffen…

Wenn man sich anschaut, was noch alles geplant ist, bis es auf die Konsolen gehen kann, und dass man sicher auf einen guten Termin warten möchte, könnte das Release auf den Konsolen wesentlich später erfolgen als gedacht.

Vielleicht erst im zweiten Halbjahr 2015. Und da will man sicher nicht in die Sommermonate kommen, also vielleicht erst im September 2015.

Je später das Spiel kommt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es ein Erfolg werden kann. Zumal die Spieler den ruppigen PC-Start immer mehr vergessen. Allerdings muss Zenimax darauf achten, dass man nicht einem etwaigen The Elder Scrolls VI ins Gehege kommt.

Was man mit TESO vorhat, hat Hand und Fuß. Zenimax hat enorm viel Arbeit investiert, um The Elder Scrolls Online in 2014 noch vernünftig weiterzuentwickeln und es reifen zu lassen. Die Pläne, die man für 2015 hat, sind von allen MMOs sicher die tiefgreifensten und interessantesten. Und all das erhielten PC-Spieler bisher ohne zusätzliche Kosten, es wurde nichts als Erweiterung verkauft.

Nun ist es extrem wichtig, dass TESO poliert und ausgereift auf die Konsolen kommt, um die Spieler länger zu fesseln. Die Konsolenspieler werden keine Kinderkrankheiten verzeihen. Die ganze Arbeit muss nun Früchte tragen.

The Elder Scrolls Online
Wie sieht die Strategie von Zenimax für den Konsolenport in 2015 aus? Wann ist der Release?

Wenn es in den nächsten Wochen einen Termin für die Konsolen gibt, wissen wir mehr. Je später der Termin, desto höher sind die Erfolgswahrscheinlichkeiten. Wenn ein Termin weit hinten in 2015 auch viele erst einmal verärgern wird.

The Elder Scrolls Online hat eine zweite Chance auf einen Neustart im großen Stil. Aber das wird dann auch die letzte sein.

Neu in Destiny? Mit Nostalgie, Tipps und Mordlust begrüßen Veteranen die Weihnachtsfrischlinge

Destiny hat über Weihnachten eine ganze Reihe neuer Spieler bekommen. Die stehen ratlos vor so manchem MMO-Konzept wie Ruf oder dem Farmen von Materialien. Die Veteranen der Community nehmen sich der Frischlinge an und bringen ihnen die Grundlagen bei, meucheln sie im Schmelztiegel oder werden bei ihrem Anblick ganz nostalgisch.

Bei Bungie, den Entwicklern von Destiny, hat man damit gerechnet: Weihnachten würden Frischlinge kommen! Dafür muss man auch kein Prophet sein: Videospiele oder gleich eine neue Spielekonsole sind beliebte Weihnachtsgeschenke.

Im letzten Weekly Update bat der Community Manager von Bungie, DeeJ, die Veteranen darum, „nett zu den Weihnachtsnoobs“ zu sein und kümmert sich auch im Spiel darum, wie er twitterte:

Zu Weihnachten selbst ging wegen der Probleme mit den Konsolennetzwerken PSN und XBL wenig. Doch in den letzten Tagen kamen in der Tat Frischlinge neu nach Destiny. Wie reagiert die Community?

Hey! Weihnachts-Noobs! Gut für meine Kill-Rate!

Dabei gab’s im Vorfeld schon einige Hüter, die sich auf die Frischlinge aus eigennützigen Gründen gefreut haben. Sie spekulierten darauf, dass die als Kanonenfutter im Schmelztiegel landen würden, dem Spieler-gegen-Spieler-Modus von Destiny.

Und so hat in den vergangenen Tagen so mancher Hüter die Zeit damit verbracht, im Schmelztiegel beeindruckende Kill-Serien und Statistiken hinzulegen.

Destiny Schmelztiegel

Oooh, er weiß nicht mal, wie man tanzt, süß!

Die meisten Geschichten, die man in Foren wie reddit liest, erzählen allerdings eine andere Geschichte.

„Ich hab einen gesehen, der konnte nur teabaggen, da hab ich ihm erstmal gezeigt, wie man tanzen kann! Und danach lief er durch die Gegend und hat nur noch getanzt! Ich bin ein Choreograph!“, berichtet da einer.

Ein anderer Hüter erzählt von einem Abend als eine Art Reiseführer, den er im Gespräch mit einem jungen Spieler verbracht hat, der alles über Destiny wissen wollte, von der Golden Gun des Jägers, über Xur und diese „gelben Waffen, die man dort bekommt.“ Für den jungen Hüter war’s ein erhellender Abend und auch dem Veteran hat es sichtlich gefallen, all das über Monate angeeignete Wissen weitergeben zu können.

Die Foren und Youtube sind voll mit Guides für Neulinge, die komplexere MMO-Konzepte des Spiels erklären wie das Ruffarmen oder das Sammeln von Materialien.

Mit Materialien in Destiny, dem Schlüssel zum Erfolg, beschäftigt sich PRONDC in diesem Video:
http://youtu.be/4uZBcXvXvbw

Die Grundlagen des Ruf-Systems erfahrt Ihr in diesem Video:
http://youtu.be/9LSAu4LBGuo

Anflug von Nostalgie und … Neid

Destiny ist jetzt dreieinhalb Monate raus und die Frischlinge fördern bei dem ein oder anderen traumatisierten Veteran auch Verschüttetes zutage, das sich in Form von Flashbacks Bahn bricht:

Und wir dachten damals: Wer braucht schon einen exotischen Raketenwerfer? Wir warten lieber, bis Xur die Suros Regime anbietet!

Oft äußert sich die Vergangenheit aber in Anflügen von Nostalgie beim Anblick der jungen, unbeleckten Hüter.

„Die wissen ja gar nicht, was die Loot-Cave ist. Ich bin mit einem dahingegangen und der fragte mich, was diese raunenden Überbleibsel da überhaupt meinen?“

Destiny-Lootcave

„Ob die jemals in die Gläserne Kammer gehen werden? Das lohnt sich doch gar nicht für die?“

Aber die meisten Hüter in Destiny leiden wohl unter einem ganz anderen Trauma:

„An alle jene Neulinge unter Euch da draußen, die schon die Gjallarhorn haben … ich … hasse … Euch!“

Destiny-Charakter-auf-dem-Mond.

Wir haben auch den ein oder anderen Destiny-Artikel, der neuen Spielern weiterhelfen könnte, wie etwa:

Destiny Guide: 120 Licht-Punkte bis Stufe 30 – so kriegt Ihr sie

Destiny: Licht-Level für den Schaden entscheidender als Ihr denkt

Destiny: Alle neuen Händler-Waffen für Schmelztiegel-Auszeichnung, Vorhut-Auszeichnung

Destiny: Level 20 und was nun? Endgame in Destiny – Marken, Ruf und legendäre Waffen

Destiny Guide: Licht-Level steigern wie die Pros – mit Marken, Münzen und Materialien

Destiny Klassen: Titan, Jäger, Warlock – kurzer Klassen-Guide

Hearthstone Goblins gegen Gnome im Test

Es sind nun ein paar Wochen vergangen, seitdem die erste große Erweiterung für Hearthstone “Goblins vs. Gnomes” erschienen ist. Ich hatte ausführlich Zeit, mein hart erarbeitetes Gold in der Arena zu verprassen und im gewerteten Modus viele neue Decks mit den neuen Karten auszuprobieren.

Natürlich hat sich HearthStone nicht magischerweise in ein vollkommen neues Spiel verwandelt, die Änderungen und Möglichkeiten sollten auf jeden Fall aber erwähnt werden.

Die neuen Karten: Ersatzteile, Mechs und Oger

Ersatzteile – Die kleine Extraportion Irgendwas

Hearthstone Ersatzteile

Knapp 120 neue Karten wurden dem Spiel hinzugefügt und wie zu erwarten war, ist jede davon auf ihre Weise einzigartig. Zwar gibt es eine ganze Menge Wertekombinationen, die auch vorher schon im Spiel gewesen sind, aber dann immer in Verbindung mit neuen Schlüsselworten oder eben alten Schlüsselworten mit neuen Wertekombinationen.

Besonders erwähnenswert ist die neue Mechanik der “Ersatzteile”, diese erhält man hauptsächlich durch Mech-Karten und zählen ausnahmslos als 1-Mana-Zauber. Sie haben nur einen einzelnen, relativ schwachen Effekt wie “Friert einen Diener ein” oder “Verleiht einem Diener +1 Lebenspunkt”, doch diese kleinen Unterschiede können oft das Zünglein an der Waage des Sieges sein, vor allem, da sie als Zauber gelten und dadurch wunderbar mit altbekannten Karten wie “Erzmagier Antonidas”, “Wilder Pyromant” oder “Goblinauktionator” kombinierbar sind.

Mechs – Synergieeffekte bis zum Abwinken

Hearthstone Mechs

Die zweite große Neuerung ist die Einführung des Kartentyps “Mech”. Logischerweise sind das ausnahmslos Diener und zumeist irgendwelche abgedrehten Erfindungen der Goblins/Gnome. Eine Vielzahl dieser kleinen Kampfroboter verstärkt sich aber gegenseitig und je mehr Zeit verstreicht, desto bedrohlicher kann die Blecharmee werden. Gesondert genannt werden sollten hier die drei “Schredder”, die es ins Spiel geschafft haben. Diese gibt es in drei Manaklassen, entweder für 4, 6 oder 8 Mana, wobei ihre Werte ein wenig hinter den Erwartungen zurückliegen.

Was sie aber so besonders macht, ist ihr Todesröcheln-Effekt, bei dem ein zufälliger Diener beschworen wird, sobald man sie verschrottet hat. Die amüsantesten Runden sind auf jeden Fall solche, in denen aus einem Mech der “Untergangsverkünder” aufploppt, der im nächsten Augenblick das ganze Feld vernichtet. Das ist zwar recht unwahrscheinlich, aber wenn es passiert, dann ist es denkwürdig.

Oger – Von Ninjas und Doppelköpfen

Hearthstone Oger

Die letzte “größere Gruppe” sind wohl die Oger, auch wenn es von diesen nur eine Handvoll Karten gibt. Sie haben fast immer recht hohe Werte für ihre Manakosten (etwa 4/4 für 3 Mana) und dazu den Kartentext “50% Chance, einen anderen Feind anzugreifen”.

Was auf den ersten Blick wie ein Nachteil aussieht, kann sich letztlich als Vorteil herausstellen! Denn diese Chance bedeutet auch, dass feindliche Diener mit “Spott” in der Hälfte aller Fälle ignoriert werden und man stattdessen ein deutlich wichtigeres Ziel trifft. Aber auch abseits davon stellt es den Spieler vor die knifflige Frage: “Greife ich den Feind direkt an? Oder greife ich einen Diener an und hoffe, dass der Oger sein Ziel wechselt?” Natürlich ist das ein schwer zu berechnender Zufallsfaktor – aber dazu später mehr.

Eine Anpassung der Philosophie

Die Erweiterung brachte auch einige Änderungen am Spielgeschehen mit sich. Während man vor knapp einem Jahr noch sagte, dass man auf gewisse Dinge bei Hearthstone sehr genau achten wolle, um Spieler nicht zu frustrieren, hat man sich davon nun ein bisschen verabschiedet. Ein Kernpunkt davon war, dass beide Spieler immer die volle Übersicht über das Spielgeschehen haben sollten und niemals Dinge passierten, die man nicht sofort nachvollziehen könne. Ein paar Karten brechen nun mit dieser Regel, so etwa der “Flammenleviathan” des Magiers. Wird er gezogen, dann kassieren alle Charaktere auf dem Spielfeld 2 Schadenspunkte – und der Gegner des Magiers hat keine Ahnung, warum das so geschehen ist, wenn er diese Karte noch nicht kennt.

Hearthstone Goblins vs Gnome Gameboard

Ein anderer Punkt war früher, dass man niemals anderen Spielern “in die Hand greifen” sollte – man konnte zwar Karten hinzufügen oder aus der Hand kopieren, aber niemals zwingen, etwas Bestimmtes auszuspielen. Die Karte “Ruf der Urahnen” lässt beide Spieler nun einen Diener ablegen – das kann natürlich auch gehörig nach hinten losgehen, aber trotzdem ist es eine neue Mechanik, vor der man sich am Anfang scheute.

Obwohl man sich von alten Versprechen löst und diese (bisher nur in Einzelfällen) ein wenig auflockert, finde ich diese Schritte interessant und ungeheuer spaßig. Ein Kartenspiel wie Hearthstone kann nur über viele Jahre hinweg spannend bleiben, wenn man neue Mechaniken einführt und das ist den Entwicklern auf behutsame Weise gelungen. Selbst, wenn diese Effekte zum vollkommenen Nachteil für mich ausfielen, so waren die Ergebnisse doch stets witzig und ungeheuer spaßig. Spaß steht in Hearthstone nach wie vor über dem Sieg – und selten kann ich über Niederlagen noch so gut lachen, wie in diesem Spiel.

Zufall gegen Können – Ein Widerspruch?

Hearthstone Starthand

Einer der größten Kritikpunkte im Vorfeld war das oft auftretende Schlüsselwort “zufällig” auf einer Vielzahl der neuen Karten.

– “Fügt einem zufälligen Diener 1-4 Schaden zu.”
– “Ruft einen zufälligen Diener für 2 Mana herbei.”
– “Verleiht einem zufälligen befreundeten Diener Spott und Gottesschild.”

Hearthstone - Sausendes Sägeblatt
Viele Zufallskomponenten = kein Skill? Weit gefehlt!

Ein Großteil der Karten verfügt in der Tat über irgendeine Komponente, die sich in vielen Situationen nicht zu 100% vorherbestimmen lässt und das ist vielen Spielern ein Dorn im Auge. Hier kann ich nur auf eine Aussage der diesjährigen BlizzCon verweisen: Wenn alles so stark vom Glück und Zufall abhängt, warum gewinnen dann stets die gleichen Spieler? Warum sind es Trump und andere bekannte Streamer, die jedes Turnier abräumen und trotz dieser “schrecklichen” Zufallskomponenten wieder und wieder gewinnen?

Die Antwort darauf ist eigentlich erschreckend einfach: Zum “Skill” in Hearthstone gehört es einfach dazu, den Zufallsfaktor mitzuberechnen und alle möglichen Verläufe einzuplanen – dazu gehört oft ein wenig Mathematik, aber gerade diese “Kontrolle des Zufalls” unterscheidet oft einen durchschnittlichen Spieler von einem sehr guten.

Zufall und Können stehen sich in HearthStone nicht als Widersprüche gegenüber – zumindest nicht stärker, als in den meisten anderen Sammelkartenspielen. Wer es schafft den Zufall zu meistern, der wird in HearthStone weiterhin Erfolg haben – das war auch vorher nicht anders.

Augenblicke, die man nicht vergisst

Ein kurzes Beispiel soll verdeutlichen, wie toll die Momente sind, die einem bei Hearthstone noch lange im Gedächtnis bleiben werden.

hearthstone Mistress of Pain
Herrin der Schmerzen – Eine sehr unterschätzte Karte.

Ich habe es euch ja schon in meiner Vorschau der Lieblingskarten gesagt, aber die “Herrin der Schmerzen” gehört definitiv zu den unterschätzten Karten im Spiel! Sie ist sogar besonders gerissen, denn in einer ganz bestimmten Spielsituation gehorcht sie auch dann noch dem Hexenmeister, wenn ein gegnerischer Priester sie per Gedankenkontrolle übernommen hat.

Aber lasst mich zuerst die Karte erklären: Die “Herrin der Schmerzen” fügt zwar nur einen Schadenspunkt zu, besitzt aber den Kartentext “Stellt jedes Mal, wenn dieser Diener Schaden verursacht, ebenso viel Leben bei Eurem Helden wieder her”. Hat der feindliche Priester nun eine solche Sukkubus übernommen und zugleich eine “Auchenaiseelenpriesterin” mit dem Text “Eure Karten und Fähigkeiten, die Leben wiederherstellen, verursachen stattdessen nun Schaden” auf dem Feld, dann muss man nur noch etwas in die Sukkubus reinlaufen lassen – und das irre Ergebnis betrachten.

Die Sukkubus verursacht Schaden am Diener, also heilt sie den feindlichen Priester um 1. Da die Auchenaiseelenpriesterin auf dem Feld ist, wird diese Heilung in Schaden umgewandelt. Da dank der Auchenaiseelenpriesterin die Sukkubus erneut Schaden zugefügt hat, heilt sie den Priester erneut um 1, auch das wird wieder in Schaden umgewandelt… und so weiter, und so weiter. Diese Kette wiederholt sich nun endlos, bis der Priester stirbt.

Dies ist nur ein Beispiel von vielen, die “Goblins gegen Gnome” so denkwürdig machen.

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Neue Decks sind stark, alte Decks noch stärker

Obwohl in den letzten Wochen eine ganze Menge neuer Decks aufgetaucht sind, die sich auch äußerst effektiv spielen lassen, wie etwa der Tempo-Magier von Reynad, so kristallisiert sich doch langsam heraus, dass vor allem die altbewährten Decks von den neuen Karten profitieren. Gerade der Kontroll-Krieger, der Handlock-Hexenmeister und der Face-Hunter erfreuen sich höchster Beliebtheit. Zumindest in den mittleren Rängen gibt es kaum ein Spiel, in denen man wirklich eigene Kreationen der Spieler sieht und das finde ich ein wenig schade.

Obwohl sich mit den neuen Karten zahllose neue Optionen bieten, vertrauen die meisten Spieler immer noch nur auf das, was sie in einem Stream gesehen haben – das ist schade und mitunter recht langweilig. Es bleibt zu hoffen, dass sich in den nächsten Wochen ein bisschen mehr Experimentierfreudigkeit in der Community breitmacht – das Handwerkszeug hat man von Blizzard an die Hand gegeben bekommen, jetzt muss man es nur noch benutzen.

Hearthstone Arena Deck

Ein kleines Extra: Der Zuschauermodus

Besonders Veranstalter von Turnieren freuen sich natürlich über das neue Feature, denn HearthStone hat endlich den lange erwarteten Zuschauermodus bekommen. Mit nur einem Klick ist es möglich, die Spiele von Freunden in Echtzeit zu betrachten und ihnen dann über Skype oder Chat wertvolle Tricks oder hämische Kommentare an den Kopf zu werfen – in jedem Fall ist es ungeheuer amüsant und verleiht dem Spiel eine ganz neue, soziale Komponente.

Erfahrene Spieler können Neulinge so leichter unterstützen und ihnen bei ihren ersten Spielen helfen, damit sie nicht permanent von einem Zoolock-Hexenmeister überrollt werden. Besonders gut gefällt mir die Tatsache, dass man die Karten beider Spieler sehen kann, solange man beide Spieler in der eigenen Freundesliste hat – nerviges Zusammenschneiden von Bildern für Turniere gehört damit der Vergangenheit an.

Auf Wunsch kann man natürlich alle Zuschauer aus dem eigenen Spiel hinauswerfen, falls man gerade keine Lust auf neugierige Augen hat.

Fazit – Mehr vom Guten

Hearthstone Karten Goblins gegen Gnome
Goblins gegen Gnome: Faires Preismodell und eine gute Ergänzung zu den vorhandenen Karten.

Kurz zusammengefasst sollte die Erweiterung alle Fans des Kartenspiels vollkommen zufriedenstellen. Die neuen Karten ergänzen die bereits vorhandenen optimal und das Potenzial für viele, viele Eigenkreationen unter den Decks ist auf jeden Fall vorhanden.

Die “GvG”-Kartenpakete kosten darüber hinaus genau so viel wie die alten und können auch über den Arenamodus erspielt werden – fairer geht eine Preisgestaltung kaum. HearthStone zählt nach wie vor zu einem der ganz wenigen Spiele, bei denen das “Free2Play” kein Negativaspekt ist und wer bisher noch nicht in Blizzards Kartenspiel hineingeschaut hat, der sollte das möglichst bald tun – denn es locken drei kostenlose Kartenpakete und natürlich ein ungemein motivierendes, amüsantes und kurzweiliges Spiel.

Destiny: Das sind die vier neuen Raid-Primär-Waffen aus dem Hard-Mode von Crotas Ende

Bei Destiny soll im Januar der Hard-Mode im Raid Crotas Ende aufgehen. Wir stellen die vier neuen Primärwaffen vor: Die Handfeuerwaffe Word of Crota, das Scoutgewehr Fang of Ir Yût, das Impulsgewehr Oversoul Edict und das Automatikgewehr Abyss Defiant.

Im Januar soll der Hard-Mode von Crotas Ende öffnen. Dataminer wissen schon seit einer Weile, was dort voraussichtlich an Waffen droppen wird. Allerdings sind sie noch nicht offiziell.

Destiny-Necrochasm

Was gibt’s sonst noch? Necrochasm und ein neues Schiff

Zusätzlich zu den vier Primärwaffen, die wir Euch vorstellen möchte, geht man davon aus, dass im Hard-Mode von Crotas Ende ein neues Schiff droppen wird (so war’s in der Gläsernen Kammer auch).

Es gibt Gerüchte, dass es ein „neues, etwas besseres“ Raid-Set geben wird, aber das erscheint ziemlich unwahrscheinlich.

Und aller Voraussicht nach wird die legendäre „Eidolon Ally“ hier zur exotischen Necrochasm werden können, aber darüber haben wir nun wirklich schon genug berichtet.

Eigentlich sollte im Hard-Mode auch der Raid-Helm exklusiv droppen, der bis Lichtwert 36 geht. Den hat man nun schon im normalen Raid der Loot-Table von Crota hinzugefügt. Vielleicht lässt sich Bungie also zusätzlich zu den vier Primärwaffen weitere Belohnungen einfallen, aber das weiß man nicht. Die Hauptattraktion sind die neuen Primärwaffen.

Destiny-Hüter-im-Dunkeln

Die vier neuen Raid-Primarys mit Elementar-Schaden in der Übersicht

Schauen wir uns die vier neuen Waffen an. Es sind alles legendäre Waffen, von denen zwei zusätzlichen Schaden an „Majors“ der Schar anrichten, also an den Mobs mit gelbem Schild. Zwei andere sind gegen spezielle Mobs in Crotas Gefolge nützlich. Das Automatikgewehr gegen die verhassten Hexen, das Impulsgewehr gegen die Ritter.

Dadurch sind die vier Primärwaffen prädestiniert dafür, die Hüter leichter durch Crotas Ende zu bringen.

All die Waffen starten mit 272 Schaden, lassen sich bis auf den Wert von 331 aufrüsten und verursachen Elementarschaden, werden also auch für den wöchentlichen Dämmerungsstrike begehrt sein.

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Word of Crota – Handfeuerwaffe mit Void-Effekt

Die Word of Crota verursacht Leeren-Schaden und könnte so eine Art neue Atheons Epilog werden, die neue Pflicht-Ausrüstung für Nightfalls mit Void-Burn.

Die zwei einzigartigen Effekte der Waffen sorgen dafür, dass bei drei erfolgreichen Präzisionstreffern eine weitere Kugel im Lauf erscheint. Außerdem erhöhen Treffer die Stabilität der Wumme. Mit, wenn alles perfekt läuft, 18 Kugeln am Stück wäre das für eine Handfeuerwaffe ideal.

Handfeuerwaffen sind ohnehin Liebhaberstücke. Viele Hüter schwören auf ihr letztes Wort, Falkenmond oder Schicksalsbringer. Die Word of Crota gilt schon jetzt als äußerst begehrenswerte Beute aus dem Raid.

Destiny-Abyy-Defiant

Abyss-Defiant Automatikgewehr mit Solarschaden

Die Abyss Defiant ist dazu ausgelegt, gerade den nervigen Wizards zu Leibe zu rücken. Die reagieren ohnehin allergisch auf Solarschaden. Die Abyss Defiant hat einen speziellen Perk, der nur gegen diese Wizards wirkt und der sie „verwirren“ soll.

Ansonsten sieht die Abyss Defiant wie ein „typisches Automatikgewehr“ aus, hohe Feuerrate, geringer Impact. Es gibt noch eine weitere Besonderheit: Beim Zielen mit Scope verringert die Waffe ihre Feuerrate, erhöht dafür ihren Schaden. Das ist dieselbe Eigenschaft, die auch die Suros-Regime auszeichnet. Wird man in der Praxis sehen, wie sich die Waffe schlägt.

Automatikgewehre waren eine Weile im Schmelztiegel dominant, bis Bungie sie nerfte.Sie erfreuen sich aber weiterhin großer Beliebtheit, da sie einen starken Kompromiss zwischen Reichweite und Schlagkraft bieten.

Ein Primärwaffe mit Solar-Schaden würde zum Beispiel eine Alternative zur “Vision of Confluence” bei Dämmerungsstrike bieten können.

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Oversoul Edict – Impulsgewehr mit Arkus-Schaden

Die Oversoul Edict hat einen natürlichen Fressfeind in Crotas Ende: Die Ritter. Die Oversoul hat eine Eigenschaft die speziell für den Kampf gegen sie zugeschnitten ist und durchdringt damit die „dunklen Schilde der Ritter.“ Allerdings war das dem Vernehmen nach schon im Vorfeld buggy und auch andere Impulsgewehre hatten diese Eigenschaft.

Impulsgewehre sind so eine Sache in Destiny. Viele lehnen sie rundheraus ab, richtig dominante Waffen dieser Gattung gibt es auch selten. Es ist schwer abzuschätzen, wie die Oversoul Edict einschlagen wird.

Destiny-Eris-Morn

Fang of Ir Yût – Scoutgewehr mit Arkusschaden

Die Fang of Ir Yût ist ein hochinteressantes Scoutgewehr, auf das sich auch schon einige freuen dürfte.

Es hat die begehrte „Third Eye“-Eigenschaft, sodass der Radar aktiv bleibt, wenn man mit der Waffe zielt. Auch diese Waffe hat, wie die Word of Crota, erhöhten Schaden gegen Hive-Majors.

Scoutgewehre sind relativ beliebt in Destiny. Viele Hüter suchen aktuell nach einem Ersatz für die „Vision of Confluence“. Diese Lücke könnte die Fang of Ir Yût füllen. Als “neue Standard-Arkuswaffe bei Arc-Burn” würde sie die Handfeuerwaffe Schicksalsbringer ablösen.

Wie wird’s mal werden?

Es ist schwer trockene und theoretische Einschätzungen über die Waffen abzugeben. Auf dem Papier sieht so manche Waffe hammergut aus, im Spiel ist sie dann aber enttäuschend. Wohingegen es auch unterschätzte Waffen wie etwa die Black Hammer gibt , die sich in der Praxis als „der Hammer“ erweisen.

Was bis jetzt schon in Crotas Ende an Waffen und Rüstungen zu holen ist, lest Ihr hier in unserem Artikel über die Loot-Table.

Destiny: Xurs Aufenthalt wegen PSN/XBL-Problemen verlängert – bleibt bis Dienstagfrüh

Bei Destiny wurde der Aufenthalt des Schwarzmarkthändlers Xur jetzt um 45 Stunden verlängert. Grund sind die anhaltenden Schwierigkeiten mit den Netzwerken von Sony und Microsoft.

Viele hatten drauf gehofft. Jetzt ist es offiziell. Xur bleibt ausnahmsweise länger im Turm. Bis Dienstagmorgen um 7:00 Uhr deutscher Zeit werden Hüter Gelegenheit haben, bei ihm einzukaufen. Sein Angebot in dieser Woche könnt Ihr hier nachlesen.

Aufenthalt von Xur ausnahmsweise verlängert

Die Probleme bei PSN und XBox Live halten auch am zweiten Weihnachtsfeiertag an. Normalerweise hätte Xur bereits Sonntagfrüh um 10 Uhr seinen Platz im Turm von Destiny geräumt. Doch das wollte Bungie den Spielern von Destiny nicht antun. Am Ende hätte so mancher Xur gar nicht zu Gesicht bekommen, weil’s über Weihnachten Probleme mit dem Einloggen in Destiny über PSN und XBL gab. Sollten diese Probleme anhalten, will man den Aufenthalt Xurs sogar noch weiter verlängern.

Probleme mit den Konsolen-Netzwerken halten an

Die Lage um Playstation-Network und XBox Live ist wunklar, aber angespannt. Es finden wohl weitere DDOS-Attacken statt. Wer dafür verantwortlich ist, lässt sich nicht sagen.

Einige “beanspruchen” diese Attacken für sich, viele wollen augenscheinlich mit solchen Ankündigungen und erpresserartigen Forderugen lediglich die Popularität ihres Twitter-Accounts erhöhen. Ob sie wirklich für das verantwortlich sind, was sie da versprechen, zu tun oder zu lassen, wenn die User dieses oder jenes tut, ist äußerst fraglich. Das läuft nach dem Motto “Favorisiert diesen Tweet, wenn Ihr wollt, dass morgen die Sonne wieder aufgeht!”

Destiny-Kein-Land-Ausserhalb
Diese Waffe verkauft Xur bis Dienstagmorgen. Ob sie sich lohnt, erfahrt Ihr in diesem Artikel.

Sony spricht erstmals offiziell von gezieltem Angriff

In einem Post auf dem Playstation-Blog wurde jetzt zum ersten Mal von Sony bestätigt, dass die Ursache für die Probleme beim PSN DDOS-Attacken sind. Die Techniker arbeiteten schwer daran daran, sie zu lösen.

The video game industry has been experiencing high levels of traffic designed to disrupt connectivity and online gameplay.

Man bittet bei Sony für die Schwierigkeiten um Entschuldigung und erklärt Neuinhabern einer Konsole, dass ihre Probleme nichts mit der Neuerwerbung zu tun haben, sondern woanders liegen.

If you received a PlayStation console over the holidays and have been unable to log onto the network, know that this problem is temporary and is not caused by your game console.

Auch das XBox Live Netzwerk hat nach Berichten von Nutzern in den sozialen Netzwerken heute noch mit einigen Problemen zu kämpfen

AION: Gameforge möchte Kommunikation verbessern, Patch 4.7 erst März 2015

Bei der europäischen Free-to-play-Version von AION möchte Gameforge in Zukunft mit der neuen Videoreihe “Ask AION” die relevantesten Fragen aus der Community beantworten. Ein Schritt, um endlich mehr Transparenz zu zeigen?

Nic, der Product Director von AION Europe, machte dabei den Anfang und stellte sich im ersten Video den häufigsten Fragen, die bei Twitter mit dem Hashtag #askaion gekennzeichnet wurden.

Dass Gameforge bei einigen Spielern einen zweifelhaften Ruf genießt, ist auch den Verantwortlichen nicht entgangen. So hagelte bei so manchem Tweet Kritik, mit der der Product Director sehr humorvoll umging

Er betonte, dass es sich hier eben um ein Unternehmen handele, dass auf Umsätze angewiesen sei. Wie sonst könnte man die Mitarbeiter bezahlen und die ganzen anderen Kosten decken? Allerdings ist es Gameforge wichtig, dass die Spieler nicht den Spaß am Spiel verlieren würden. Mit mehr Spielern hätte man auch mehr Möglichkeiten und aktuell, so versichert Nic, ginge es AION sehr gut und NCSoft, der koreanische Entwickler, sei sehr zufrieden mit der Arbeit in Europa.

[intense_blockquote color=”#f2f2f2″ author=”Nic, Product Director Aion Europe”]Ich kann Euch versichern, dass Aion nicht am sterben ist (…). Es gibt keine Absichten, den Spielbetrieb einzustellen.[/intense_blockquote]

Patch 4.7 kommt erst im März 2013

Ask Aion - Translations

Ein sehr sensibles Thema, das innerhalb der Community momentan für viel Zündstoff sorgt, fehlte natürlich nicht: Der Release des großen Content-Patches 4.7., der neue Zonen, großflächige Belagerungsschlachten, Instanzen und vieles mehr bringt.

Vor allem im Vergleich zu den anderen Versionen hinke man um mehrere Monate zurück, was die europäischen Spieler immer mehr beunruhigt. Die Begründung liegt hier bei der Übersetzung. Im Gegensatz zu allen anderen Publishern müsse Gameforge das Spiel in 7 verschiedene Sprachen übersetzen. Der Arbeitsaufwand, um dies zu bewerkstelligen, sei enorm, heißt es. “Wir sitzen hier nicht die ganze Zeit auf unseren faulen Hintern und hoffen, dass das Update erscheint (…), sondern arbeiten sehr hart, um es so früh wie möglich zu schaffen”.

Wer das Video selber nochmal sehen und darüber hinaus auch etwas über Events, Server-Merges und einen Hack-Shield-Client erfahren möchte, kann sich hier das Video anschauen:

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Mein MMO meint: Erst einmal ist es positiv, dass Gameforge sein Kommunikationsmodell überdenkt und sich in Zukunft verstärkt der Community widmen möchte. Gerade in der Vergangenheit war es mit der Transparenz immer so eine Sache und die Spieler hätten sich oft mehr Offenheit gewünscht – ob nun bei TERA, Runes of Magic oder Aion. Und wenn man sich SOE anschaut, allen voran mit H1Z1, Everquest, Landmark und Co, wird deutlich, dass eine intensive Kommunikation mit der Community Gold wert sein kann. Das Video macht auf jeden Fall einen guten Eindruck, auch wenn nicht alle Spieler mit den Antworten zufrieden sein dürften.

Im offiziellen Forum und bei den YouTube-Kommentaren sind die Spieler verärgert darüber, dass Patch 4.7 erst im März erscheinen soll. Die Begründung, dass es an den Übersetzungen liege, akzeptieren die meisten nicht einfach so. Denn hier gibt es einen Widerspruch: Wenn Gameforge so wichtig ist, dass der Spielspaß nach wie vor vorhanden bleibt, wieso lässt man dann zu, dass es fast ein halbes Jahr längert dauert als zum Beispiel in Amerika – hat man sich mit den Sprachen vielleicht übernommen? Wieso schaffte es Gameforge jüngst bei TERA das große Update “Fate of Arun”, bei dem sicherliche viele Textpassagen übersetzt werden mussten, schneller als der amerikanische Publisher EnMasse zu veröffentlichen? Es handelt sich hier sogar um ein Tochter-Unternehmen des Entwicklers. Zugegeben: Die Auswahl an Sprachen ist bei TERA etwas geringer, aber man fragt sich dennoch, wo der Hund begraben ist.

Bei NCSoft in Amerika ist das Update Anfang November erschienen. Im folgenden der Invasion-Trailer 4.7, um zu sehen, worauf die europäischen Spieler noch mindestens 3 Monate verzichten müssen und ein Gespür dafür zu bekommen, warum sie mit der Verzögerung nicht ganz so glücklich sind:

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Destiny: Kein Land Außerhalb – lohnt sich die Retro-Sniper?

In dieser Woche bietet Xur in Destiny das exotische Scharfschützengewehr Kein Land Außerhalb – (No Land Beyond) an, lohnt sich die Retro-Sniper?

Diese Woche ist bei Xur im Angebot bis morgen früh noch die No Land Beyond (Kein Land Außerhalb) im Angebot, ein Scharfschützengewehr im Design des zweiten Weltkriegs. Das Zitat und auch das Design der Waffe gehen auf den russischen Scharfschützen Wassili Saizew zurück, dem auch im Film „Duell – Enemy at the Gates“ ein Denkmal gesetzt wurden. Aber was kann die neue Waffe, die erst mit dem DLC “Dunkelheit lauert” neu nach Destiny kam? Lohnt sich ein Kauf?

Nach russischem Kriegshelden im Zweiten Weltkrieg benannt

Nachgebildet ist die Waffe wohl dem Anti-Panzer-Gewehr PTRD-451, in Deutschland als Panzerbüchse Degtjarjow bekannt, sie wurde dazu verwendet, um Panzer zu “knacken”, da brauchte man entsprechende Durchlagskraft, wie man sich vorstellen kann.

Den Namen trägt sie ob eines Zitats von Saitsev, „Es gibt kein Land für uns hinter der Wolga.“ Ein Zitat, das wohl seine bedingungslose Liebe zu Mütterchen Russland verdeutlichen sollte – es gab für ihn nur dieses eine Land.

Destiny-LDR-5001
Eine der Alternativen zur No Land Beyond …

Gilt als schwächste exotische Waffe in Destiny

Die „No Land Beyond“ steht im Moment im Ruf, die schwächste exotische Waffe in Destiny zu sein. Manche Hüter sehen es sogar als Herausforderung an, überhaupt mit ihr im PvP zu spielen. Dann wäre die Demütigung für den Feind umso größer, wenn der erkennt, mit welcher Gurke er da abgemurkst wurde, scherzen sie.

Die Feuerrate ist viel zu langsam, um effizient zu sein, es ist schwer, damit zu treffen, das Visier löst bei vielen Frustration aus und der Schaden ist auch nichts Besonderes. Mancher regeneriert schon den Schaden vom ersten Schuss, während der Schütze zum zweiten ansetzt.

Allerdings könnte, gerade weil die Waffe im Moment so extrem schwach ist, es lohnend sein, sie jetzt bei Xur zu holen, argumentieren manche. Denn sie sei so schwach, dass sie unter Garantie von Bungie gestärkt werde. Vielleicht könnte doch noch was Brauchbares aus ihr werden. So ging’s in der Vergangenheit ja auch Schlechtes Karma und Dorn.

Unsere Freunde von ziro.tv schauen sich die Kein Land Außerhalb hier genauer an und das sogar mit einer voll aufgerüsteten Ausgabe.
http://youtu.be/ZdGLEJBzPEY

Im Moment keine lohnende Investition, sondern mehr eine riskante Spekulation

Fazit: Im Moment lohnt sie sich auf keinen Fall. Sie ist die 17 seltsamen Münzen nicht wert. Keine andere Waffe wird im Moment so verspottet wie die NLB (“Die NLB ist gar nicht so schwach wie alle sagen … Sie ist noch viel schwächer!”)

Es gibt auch keinen Hinweis darauf, dass Bungie die Waffe wirklich stärken möchte. Das könnte gut sein, aber sogar wenn es zu einem Buff käme, weiß man nicht., wie stark sie danach ist. Man kauft die Katze im Sack.

Zumal es mit der Geduld und Zeit und der Eisbrecher starke Alternativen bei den exotischen Scharfschützengewehren gibt – und auch die legendären Sniper wie LDR 5001, die Black Hammer oder die Efrideets Speer sind durchaus nützlich.

Daher: Im Moment lieber die Finger weglassen, außer ihr schwimmt in Münzen und habt wirklich Bock auf die Waffe. Nicht von dem “Spezialwaffe im Primär-Slot”-Ding täuschen lassen. Bei der Balance der Kein Land Außerhalb hat Bungie, um einen God-Mode wie anfangs bei der Vex zu verhindern, zu stark gegengesteuert.

Aber: Wenn Ihr einen Grund braucht, Euch von der Kein Land Außerhalb doch noch zu überzeugen … natürlich kann sie in den Händen eines exzellenten Spielers glänzen:

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World of Warcraft: Rammfaust der neue zeitverlorene Protodrache – Ist selten, weil keiner teilen will

Bei World of Warcraft hat sich ein neuer Rare-Mob als würdiger Nachfolge des damals ultra-seltenen zeitverlorenen Protdrachen etabliert.

Der zeitverlorene Protodrache war zu Lichking-Zeit ein extrem seltener Mob, der ein Mount droppen konnte, eben jenen zeitverlorenen Protodrachen. Mit Warlords of Draenor kamen sieben neue Mounts in Spiel, die von seltenen Mobs droppen können – allerdings mit einer 100%-igen Wahrscheinlichkeit für jeden, der am Kampf gegen sie teilnimmt und einen Treffer landet.

Das war früher deutlich härter. Aber so richtig nutzt die Community diese Möglichkeit des “Einer findet ihn, alle kriegen ihn” nicht.

WoW-Poundfist

Als seltenster der sieben neuen Mobs stellt sich Rammfaust (Poundfist) heraus. Der Gronnling droppt einen Gronnling als Mount, wohl eine der skurrilsten Möglichkeiten, sich in World of Warcraft fortzubewegen, überhaupt, und ist heiß begehert.

Er spawnt in Gorgond, seine Spawnpunkte stellt Euch Cortyn hier vor.

WoW-Rammfaust

Das Tückische: Nachdem er gekillt wurde, kommt er mindestens 48 Stunden nicht wieder. Und wenn er wiederkommt, dann zwischen 48 und 128 Stunden nach seinem letzten Kill, er ist wegen dieses langen Zeitfensters nur schwer farmbar. Add-Ons wie NPCScan helfen bei der Jagd auf ihn.

Gier nach Rammfaust sorgt für seine Seltenheit, kaum wer will warten

Hilfreich wäre es, wenn Spieler, die ihn finden, das über den Allgemein-Channel publik machten, um alle in der Zone an dem Drop zu beteiligen. Man könnte das auch auf Twitter posten, schlägt mmo-site etwa vor, um dann mit dem Raidfinder alle Interessierten daran zu beteiligen.

Richtig durchgesetzt hat sich so eine Praxis bislang allerdings nicht. Die meisten, die ihn finden, hauen ihn möglichst fix alleine um. So mancher gar in Unkenntnis darüber, wen er da eigentlich zur Strecke bringt.

Es scheint daher, dass Rammfaust und die anderen seltene Mount-Drops rar bleiben, auch wenn von jedem Kill eigentlich viele profitieren könnten …

Hier sieht man einen Kill in einer Raidgruppe, bei der alle bisschen warten und bei dem jeder das Mount bekommt:
http://youtu.be/VzQ_beZtwT0
Ehm … kein Kommentar
http://youtu.be/TkTUCq4LmbI
Und hier wird der Rammfaust-Kill zu einem ziemlichen Happening, lässt sich auch gut sehen, wie der Kill durch allerlei CCs hinausgezögert wird
http://youtu.be/_K9MSJtX-yo

Quelle(n):
  1. mmosite

Final Fantasy XIV: Ein frohes neues Määäh – FF XIV feiert Jahr des Schafs

Final Fantasy XIV feiert die Ankunft eines neuen Jahres, das „Year of the Ram“, das Jahr der Ziege, des Schafs, des Widders, mit allerlei Ingame-Events.

Vom 31. Dezember bis zum 14. Januar bereitet man sich in Eorzea auf das Jahr des Schafes vor, eines der 12 chinesischen Tierkreiszeichen. Vielleicht nicht ganz so bekannt wie Ratte und Drache, die beiden chinesischen Poser-Sternzeichen, aber auch ein wichtiges. Das Jahr 2015 steht im Zeichen des Schafs, das zu Romantik, Kreativität, Nostalgie und Pessimismus neigt.

Das Event startet in Limsa Lominsa, die Quest-Reihe schaltet dann verschiedene Belohnungen frei (vor allem Kopfbedeckung und ein Pet). Außerdem gibt es noch einige Deko-Gegenstände zu erwerben. Von Mittwoch, dem 31. Dezember, bis zum Mittwoch zwei Wochen später wird’s also flauschig. Das Event in FF XIV trägt den schönen Titel “Heavensturm – Rise of the Fleece of the East.” Hier gibt es mehr dazu.

Black Desert: Zu schwach auf der Content-Brust? Interesse an Open Beta schwindet

Das Sandbox-MMO Black Desert ist in die Open Beta in Korea gestartet und wird dort offenbar nicht so heiß aufgenommen wie erhofft.

Vor einigen Tagen startete das Sandbox-MMO Black Desert in Korea in die Open Beta. Verschiedene US-Online-Medien haben jetzt die Stimmung wiedergegeben, die in der Open Beta ihrer Ansicht nach herrscht. Man könnte das wohl als „nicht ganz so heiß wie erhofft“ wiedergeben.

Black-Desert-Packesel

Zwar startete Black Desert mit relativ großem Interesse, das droht sich aber bereits in der Open Beta abzukühlen, statt – wie man sich das als Hersteller wünscht – immer weiter anzusteigen, um dann beim Release einen Höhepunkt zu erreichen.

Interesse an der Open Beta schwindet

So berichtet mmoculture darüber, dass die Spieleranzahl seit dem Start der Open Beta schon geschrumpft ist – innerhalb einer Woche um 8%. Publisher Daum führe das auf Probleme mit dem User Interface zurück. Das sei wohl ziemlich gewöhnungsbedürftig. Publisher Daum habe schon signalisiert, hier nachbessern zu wollen.

Doch Black Desert sei das am meisten gespielte MMORPG in Internet-Cafès im Land und das viertmeistgespielte Spiel insgesamt (wenn es wohl auch nur ein Siebtel der Spielerzahl erreicht, die League of Legends bindet).

Black Desert Handel

Zu schwach auf der Content-Brust?

Besorgniserregender ist ein Bericht von mmo-site. Dort spricht man ebenfalls von einer schwindenden Begeisterung für die Closed Beta. So hätten damals Blade&Soul und Tera deutlich mehr Aufmerksamkeit an ihrem ersten Wochenende in der Open Beta auf sich gezogen. Man führt diese schwindende Begeisterung allerdings nicht auf Probleme mit dem UI, sondern auf mangelnden Content zurück. Der unterscheide sich in der Open Beta kaum von der Closed Beta.

Die Spieler könnten innerhalb eines Tages auf die Höchststufe von 50 kommen und hätten dann wenig zu tun.

Black Desert - Kampf mit der Gruppe

Auch hier habe Daum versprochen, weiteren Content nachzuliefern mit neuen Gebieten, Crafting-Content und einem Gilden-System.

Mein MMO meint: UI-Probleme könnten sich relativ leicht lösen lassen. Mangelnder Content ist allerdings etwas, das Fans – vor allem hier im Westen – nicht verzeihen. Asia-MMOs neigen dazu, mit relativ wenig Content zu starten, der Publisher will dann mit den Jahren weiter ausbauen.

Wie das schiefgehen kann, haben wir in Europa mit Tera gesehen, bei dem ein Rechtsstreit über Jahre verhinderte, dass das Game weiterentwickelt wurde. Das verhinderte einen Siegeszug des Spiels, das mit so viel Potential gestartet war und droht als eine Randnotiz in der MMO-Geschichte zu enden.

ArcheAge wiederum, dem jüngsten Asia-Import, konnte man mangelnden Content nun nicht vorwerfen. Das Spiel war allerdings, als es nach Europa kam, schon eine ganze Weile in Korea auf dem Markt und konnte dort weiterentwickelt werden. Da man bei Black Desert schon bald in den Westen starten möchte, könnte das hier enger werden.

Im Vorfeld der Open Beta hieß es in einem Bericht der koreantimes, dass Publisher Daum unter finanziellem Druck stünde.

Black Desert

Man kann nur für das MMO-Genre hoffen, dass der nicht dazu führt, dass ein weiteres MMO schon zu Beginn die Chance verstolpert, etwas größeres zu werden. Zwar wünschen sich viele (wir auch) mehr “Geduld” von den Spielern, dass die doch einem MMO Zeit geben, um zu reifen. Doch die Realität sieht anders aus. Die Vergangenheit hat immer wieder gezeigt, dass MMOs schon vom Start weg her einiges bieten müssen. Sonst verschwindet nach sechs Wochen ein Großteil der Spielerbasis auf Nimmerwiedersehen.

Daher scheint es klüger, ein MMO länger zurückzuhalten, um wirklich sicher zu gehen, dass der erste Eindruck nicht enttäuscht. Auf der anderen Seite wollen und müssen Publisher ihre MMOs möglichst schnell releasen, zahlen sie doch mit jedem Monat Entwicklungszeit weiter Geld in ein Projekt, von dem sie keine nicht wissen können, ob es auch mal Gewinn einspielt.

Wir sind gespannt, wo die Reise für Black Desert hingehen wird. Es ist mit Sicherheit eines der zwei, drei interessantesten MMORPGs in den nächsten zwei Jahren.

Destiny: Weihnachtsgeschenk gibt’s erst im neuen Jahr

Bei Destiny gibt es das angekündigte Weihnachtsgeschenk für die Spieler erst in 2015.

Die letzten Tage schaute in Destiny so mancher Hüter in seinem Briefkasten nach, wartete im Turm auf Schnee oder beäugte misstrauisch das Angebot von Xur, ob sich hier irgendwo ein Weihnachtsgeschenk versteckt hatte. Will ja keiner was verpassen.

Ein Geschenk war zwar angekündigt. Wie der Community Manager DeeJ in einem Tweet klarmacht, ist das allerdings erst im neuen Jahr geplant.

Was es genau geben wird, verrät auch DeeJ nicht. Der übrigens selbst beim eher dürftigen Angebot von Xur zu Weihnachten sagte, dass man wohl mit dem Chef von Xur mal reden müsse. Es sei offensichtlich, dass man dort kein Weihnachten kenne, wo der „schlangengesichtigte Bastard“ so herkommt. Und außerdem hätte sich DeeJ einen bestimmten Warlock-Helm und Donnerlord zu Weihnachten gewünscht, die gab’s ja auch nicht.

Der Grund für die schlechte Laune der meisten Destiny-Fans dürfte im Moment nicht am Angebot von Xur liegen, sondern viel mehr an den seit Tagen anhaltenden Problemen mit den Konsolennetzwerken PSN und XBox Live.

Damit müssen auch die Destiny-Mitarbeiter leben, die sich über die Feiertage auf die ein oder andere Stunde in Destiny gefreut haben. So wollte Bungies Haupt-Raid-Designer Luke Smith eigentlich nur in Ruhe im Rufrang bei der “wütenden Frau” aufsteigen und massenweise Schar für sie töten, aber daraus wurde – wie für so viele andere – über die Feiertage nichts.

MMO-Gamedesign: Vordefinierte Klassen oder freie Skillwahl?

Ob Tapetenwechsel oder Neustart – immer wieder beschäftigt uns die Frage aller Fragen: Welche Klasse soll ich spielen?

Welche Klasse WoW

Haben wir nach gefühlten 100 Stunden im Charakter-Editor unseren gewünschten Helden so modifiziert, dass Bart, Frisur und Falten aufeinander abgestimmt sind, quälen wir uns mit der Frage – tanken, healen oder DMG dealen?

Falls uns die Frage nicht schon im Vorhinein schlaflose Nächte gebracht hat, ist spätestens jetzt der Zeitpunkt gekommen, das nächste Forum aufzusuchen, um Meinungen von der Spielerschaft einzuholen. Doch leider ist guter Rat und ein qualifizierter Beitrag teuer – neben „spiel doch worauf du Lust hast“ oder „jeder hat Vor- und Nachteile“, sind Wahrsager in den Foren rar gesät und somit auch die Antwort auf die Frage nach der „richtige“ Klasse.

Haben wir uns mindestens schon mal entschieden, ob wir den Schaden einstecken, heilen oder austeilen wollen, brauchen wir nur noch die richtige Klasse für den Job. Ob nun World of Warcraft, WildStar oder SWTOR – all diese MMOs bieten eine Vielzahl an mehr oder weniger vordefinierten Klassen. Jede hat seinen Platz in der Ordnung.

Die eierlegende Wollmilchsau

WoW Talente

Bei World of Warcraft können Klassen wie der Paladin, Druide oder Mönch zum Beispiel als DMG Dealer, Heiler und Tank fungieren. Auch ein großer Teil der anderen Klassen nimmt eine Hybridfunktion ein und kann so mindestens zwei von drei Rollen im Spiel abdecken. Dazu soll angemerkt sein: Die Klassen können entweder das eine oder das andere. Aber was ist, wenn wir tanken und heilen wollen oder etwas ganz Verrücktes spielen möchten?

Zumindest in World of Warcraft oder Star Wars: The Old Republic wurden die Skillbäume relativ stark beschnitten und gewähren kaum noch Freiheiten. Die Gründe liegen liegen auf der Hand: Die Entwickler haben große Probleme damit, eine zufriedenstellende Balance zwischen den Klassen und Skills aufrechtzuerhalten. Und natürlich überfordern zu viele Auswahlmöglichkeiten vor allem neue Spieler.

Wo bleibt denn da die Individualität?

Rift

Rift und ArcheAge setzen hier eher auf das Motto „Flexibilität und Individualität“. Wenn man Spieler fragen würde, was Rift besonders macht, käme das Klassen- und Skillsystem höchstwahrscheinlich mit Abstand an erster Stelle. Vier Klassen und insgesamt 36 Seelen mit eigenen Fähigkeitsbäumen, die sich abermals untereinander kombinieren lassen, öffnen den Spielern zahlreiche Möglichkeiten, dem Alter Ego einen einzigartigen Spielstil zu verpassen. Jede Klasse ist hier in der Lage, alle im Spiel verfügbaren Rollen einzunehmen und komfortabel hin- und her zu wechseln.

Mittlerweile bietet Rift aber auch eine Alternative für Spieler, die lieber vordefinierten Pfaden folgen, womit die Entwickler von Trion Worlds versuchen, alle Spielertypen anzusprechen.

Dann gibt es mit ArcheAge noch ein weiteres, gutes Beispiel – anstatt sich für eine vorgefertigte Klasse zu entscheiden, wählt man als Spieler in ArcheAge zunächst einen von zehn Pfaden. Durch die Wahl von drei frei kombinierbaren Pfaden ergeben sich 120 verschiedene Klassen und beinahe grenzenlose Möglichkeiten zur individuellen Charakterentwicklung.

ArcheAge Skillbaum

So könnte man in der Theorie nun mit einem einzigen erstellten Charakter, alle 120 verschiedenen Klassen abdecken – vorausgesetzt man levelt die einzelnen Pfade auf das max. Level, was sich in der Praxis als schwierig gestaltet. Besonders attraktiv ist dieses System für all diejenigen, die sich nicht entscheiden können. Ebenso für Hardcore-Individualisten, die ihre Rolle im Spiel ganz eigen definieren wollen. Problematisch ist bei Rift oder ArcheAge, dass einige Skills überflüssig und am Ende nicht ganz so viele Kombinationen wie gedacht sinnvoll erscheinen .

Vielfalt vs. Balance

Klassendesign MMORPG: WoW und DAoC

Selbstverständlich gab es schon andere Spiele, die den einen oder anderen Weg gegangen sind. Auch mit den Problemen, wie etwa in der Balance der Klassen und Fähigkeiten, haben wir uns bereits in diesem Beitrag auseinandergesetzt: Der Klassenkampf: Vielfalt vs. Balance im Klassendesign.

Interessant ist auch der Ansatz in Guild Wars 2, das gänzlich ohne die klassische Holy-Trinity bestehend aus Tank, Heiler und DD auskommt. Einschränkungen gibt es aber auch hier, die bisweilen Individualität vermissen lassen: Die Hauptfähigkeiten sind an die jeweilige Waffe gebunden und allzu viele Kombinationsmöglichkeiten kann man hier nicht vorfinden.

Doch was ist denn jetzt das bessere Klassensystem? Eine von den Entwicklern vorgefertigte Klasse, wo die Skills und Rollen klar verteilt sind? Oder ein Sammelsurium aus Pfaden, bei der wir unsere Rolle im Spiel selbst definieren dürfen?

Destiny: Xur, Agent der Neun, Angebot und Position am 26.12.

In Destiny kommt Xur, Agent der Neun, Schwarzmarkthändler und bekennender Warlock-Fan auch über Weihnachten in den Turm. Sein Angebot und seine Positionen stellen wir Euch in diesem Artikel zusammen mit Screenshots und Videos vor.

Das war eine raue Nacht in Destiny und wenn Xur um 10:00 Uhr im Turm erscheint, wird nicht gleich jeder einloggen können, um ihm freudig in die Arme zu springen. Aber nicht nur die Netzwerkeprobleme machen den heutigen Auftritt Xurs in Destiny zu was Besonderem, es ist ja auch noch Weihnachten. Viele Hüter hoffen daher auf ein Geschenk in Form einer exotischen Waffe oder exotischer Rüstung.

„Gerüchte“ um Weihnachtsbonus gibt es nicht, das waren Wünsche der Spieler

Im Vorfeld gab’s schon Artikel anderer Seiten, die davon sprachen: „Es gebe da Gerüchte, er hätte diese Woche den exotischen Raketenwerfer Gjallarhorn dabei.“ Wir wollen Euch da nicht enttäuschen, aber: Es gibt keinerlei solche Gerüchte. Die Spieler wünschen sich das nur.

So wie sich die Fans von Schalke wünschen, dass ihr Verein doch mal wieder Meister wird. Oder wie sich so mancher (und so manche) eine Nacht mit Jennifer Lawrence wünscht. Das sind Wünsche, keine Gerüchte, liebe Kollegen.

Destiny-Xur

Die Auswahl von Xur, dem Agent der Neun, wird auch am 26.12. aller Wahrscheinlichkeit nach wieder zufällig erfolgen. Er hat ein riesiges Arsenal aus Waffen und Rüstungen, aus denen er immer nur wenige auswählt. Ein Rüstungsteil für jede Klasse wird es geben, eine einzige exotische Waffe aus seinem Fundus hat er dabei und vielleicht ein Engramm, vielleicht auch nicht.

Dann bietet er an, “alte” Ausgaben exotischer Waffen in ihre neue Version aufzurüsten, hier werden 6 Waffen und 6 Rüstungen zufällig ausgewählt. Wenn er eine PS-exklusive Waffe zum Aufrüsten dabeihat, dann „extra.“

Es ist höchst unwahrscheinlich, dass Xur zu Weihnachten von diesem Muster abweicht. Gut, ausgeschlossen ist es auch nicht.

Alles zu Xur, dem Agent der Neun, am 26.12., 27.12, 28.12. in Destiny

Wann kommt Xur und wann geht er wieder?

Xur kommt heute, am Freitag, dem 26.12., um 10:00 deutscher Zeit in den Turm, er geht wieder am Sonntag, dem 28.12., ebenfalls um 10 Uhr.
Update 28.12. 0:30: Xur hat ausnahmsweise seinen Aufenthalt verlängert. Er bleibt bis Dienstag, den 30.12., um 7:00 Uhr morgens: Destiny: Xurs Aufenthalt wegen PSN/XBL-Problemen verlängert – bleibt bis Dienstagfrüh

Wo steht Xur? Wo ist seine Position?

Xur steht bei den Händlern der Vorhut. In diesem Video seht Ihr seinen Standort genau.
http://youtu.be/fuVDmP4_kvI?t=29s

Was hat das mit den Zahlen bei den Rüstungen auf sich?

Die Rüstungen in Destiny haben Werte für Stärke, Disziplin und Intellekt. Diese Werte sind nicht auf jeder exotischen Rüstung desselben Typs gleich. Je höher sie sind, desto besser. Der erste Wert ist der „Grundwert“ des Items auf Lichtstufe 30, der zweite Wert der maximal erreichbare Wert, wenn das Rüstungsteil voll aufgerüstet ist. In diesem Artikel haben wir mehr darüber. Allerdings sind die Limits mittlerweile höher.

Was hat Xur in dieser Woche für Jäger, Titanen, Warlocks dabei?

Destiny-Kein-Land-Ausserhalb
Destiny-Titanen-Heilruestung-2612
Destiny-Achylophagen-Symbiont
Destiny-Klauen-von-Ahamakara-2612

Das neue exotische Scharfschützengewehr Kein Land Außerhalb (No Land Beyond). Das zählt als Primärwaffe, erfreut sich bei den Hütern allerdings keiner großen Beliebtheit. Allgemein gilt die Kein Land Außerhalb als eine der schwächsten exotischen Waffen. Der Name spielt übrigens auf ein Zitat des russischen Scharfschützen im zweiten Weltkrieg Wassili Saizev an. Sie kostet 17 seltsame Münzen.
Die Brustrüstung Heilrüstung für Titanen kostet 13 seltsame Münzen. Hat 138/149 Disziplin.
Der Helm Achlyophagen-Symbiont für Jäger kostet 13 seltsame Münzen. Hat in dieser Ausgabe 87/93 Disziplin.
Die DLC-Handschuhe Die Klauen des Ahamakara für Warlocks. Xur möchte 13 seltsame Münzen für sie, diesmal besitzen sie 49/52 Disziplin und Stärke.
Ein Engramm hat er in dieser Woche nicht dabei.

Welche Aufrüst-Optionen gibt es in dieser Woche?

Das Aufrüsten von exotischen Waffen von 300 auf 331 (Maximalschaden) und von exotischen Rüstungen (Lichtwert 30 auf Lichtwert 36) benötigt in Destiny ein exotisches Bruchstück, zwischen 7000 und 8000 Glimmer und die “alte” Ausgabe des Gegenstands. Für diese Items gibt Xur in dieser Woche die Gelegenheit dazu:

An Waffen-Upgrades bietet Xur an:

  • Das Automatikgewehr Suros-Regime
  • Die Roter Tod, ein Impulsgewehr
  • Die Handfeuerwaffe Das letzte Wort (The Last Word)
  • Das exotische Maschinengewehr Donnerlord
  • Das Solar-Maschinengewehr Extrem Guter Rat (Super Good Advice)
  • Und … die Gjallarhorn
  • Für Playstation-Besitzer zudem noch die Falkenmond

An Rüstungs-Upgrades hat er dabei:

  • Das Wappen von Alpha Lupi für Hunter mit 136/146 Stärke
  • Die Handschuhe Ahamakaras Rückgrat , ebenfalls für Hunter, mit 81/87 Disziplin
  • Für Titanen den Helm des 14. Heiligem, dieses Male mit 108/116 Intellekt
  • Den Helm des Innersten Lichts, für Titanen mit 100/107 Stärke
  • Für Warlocks das Herz des praxianischen Feuers, eine Brustrüstung, diesmal mit 127/137 Disziplin.
  • und die Handschuhe Sonnenbrecher (Sunbreakers), sie haben 84/90 Intellekt

Update 28.12. 0:30: Xur hat ausnahmsweise seinen Aufenthalt verlängert. Er bleibt bis Dienstag, den 30.12., um 7:00 Uhr morgens.


Mehr zu Destiny gibt’s auf unserer Themenseite. Und wenn Ihr aktuell informiert werden möchtet, was wir hier so treiben, schaut doch mal auf unserer Facebookseite vorbei und abonniert uns da.

Destiny Probleme beim Einloggen: PSN und XBox Live haben über Weihnachten DDOS-Probleme (Update: Kim Dotcom hat Krise wohl gelöst)

Wer über die Feiertage Konsolen-Spiele im Offline-Modus, wie etwa Destiny, spielen möchte, sieht sich mit ernsthaften Einschränkungen konfrontiert. Schuld ist wohl eine selbst ernannte Hackergruppe.

Für Heiligabend, den 24. Dezember, zur US-Abendzeit und auch für den ersten und zweiten Feiernachtstag hatte eine Gruppe von tja … Personen, die danach trachtet, über ihren Twitteraccount berühmt zu werden, angekündigt, man werde das Playstation Netzwerk PSN und das XBox-Netzwerk XBL lahmlegen. Das ist ihnen zumindest zeit- und teilweise gelungen.

Ohne diese Netzwerke können sich Spieler nicht neu in Online-Konsolengames wie etwa Destiny einloggen. Wer einmal eingeloggt ist, sollte von den Attacken nichts mitkriegen.

Der ersten Gruppe ist dann eine zweite Gruppe entgegentreten, die ihren Twitteraccount dadurch populär machen will, dass man die erste Gruppe „zur Strecke“ bringt (und die es wohl auch auf Spenden oder ein Jobangebot abgesehen hat).

Die erste Gruppe macht das jetzt schon fast ein halbes Jahr, die zweite Gruppe seit einem Monat. Da geht es hin und her. Es kann keiner so recht nachprüfen, ob diejenigen, die das für sich beanspruchen, wirklich etwas mit den realen Auswirkungen tun haben und ob die selbst ernannten „Whitehats“ die anderen wirklich daran hindern …

Da gibt es äußerst seltsame Videos, Interviews und Beschuldigungen, angebliche Verhaftungen, Drohungen und so weiter. Eigentlich hat man auch schon vor Monaten gesagt, man hört damit auf, aber da ist man wohl auf den “E-Fame”-Geschmack gekommen und kommt davon nun nicht mehr weg.

Fakt ist: Die Netzwerke der Konsolen sowohl von Sony als auch von Microsoft haben heute mit Schwierigkeiten zu kämpfen.

Beide Unternehmen arbeiten an einer Lösung, wie sie etwa gegenüber Gaming-Seiten wie Polygon bestätigen. Dazu, woher diese Probleme rühren und wer dafür verantwortlich ist, äußert man sich nicht.

Auch wir haben uns dazu entschlossen, keine der beteiligten Gruppen zu erwähnen oder gar deren Twitter-Handle zu posten.

Auf der IP-Karte des Unternehmens Norse könnt Ihr das globale DDOS-Schiffe-versenken live in allerlei bunten Farben bewundern.

Update 9:00: In einer gleichsam überraschenden wie kitschigen Wendung der Ereignisse hat in der Nacht die “exzentrische” Internet-Persönlichkeit Kim Dotcom den sogenannten Hackern angeboten, ihnen lebenslange Privilegien bei seinem Internet-Download-Service zu gewähren, wenn sie die Attacken gegen XBox und Playstation einstellen.

Kit Dotcom ist tatsächlich begeisterter Destiny-Spieler, auf der XBox One (2 31er Warlocks, 1 30er Hunter) unterwegs und hatte wohl Bock auf eine Runde Destiny über Weihnachten (gut, den PR-Schub wird er auch genießen). Die Privilegien gelten nur so lange, wie die “Hacker” die Füße still halten und nicht mehr die Netzwerke attackieren.

Die Hack-Angriffe haben vor einigen Stunden aufgehört, so die “Hacker”. Angeblich gibt es jetzt noch Aufräumarbeiten bei den Netzwerken. Das müsste bald wieder geben.