Bei World of Warcraft sind jetzt die Details bekannt, wie die Follower-Missionen genau funktionieren, mit denen Spieler an Raid-Gear aus Hochfels herankommen, das bis auf iLvl 685 steigt.
Die Details sind endlich klar. Die WoW-Fanseite WoW-Insider hat nun in einem Artikel festgehalten, wie das GENAU abläuft mit den „Hochfels“-Missionen. Dass es solche Missionen gibt, wissen viele, wie sie genau ablaufen, war für die meisten bisher noch eher nebulös.
Dabei ist das hochinteressant, denn durch diese Raid-Missionen ist es möglich, Raid-Gear zu erhalten, ohne selbst zu raiden. Das funktioniert über Follower-Missionen der Stufe 645. Allerdings gibt es hier einige Haken:
So braucht Ihr 3 Anhänger mit Item-Level 645, damit die erste Mission erscheint.
Diese Mission sollte einige Tage aktiv bleiben, ihr habt also ein wenig Zeit, um euer A-Team zu sammeln.
Wenn die Raid-Mission abgeschlossen ist, dauert es zwei Wochen, bis die nächste erscheint. So lange dauert der Lockout mindestens an.
Die Items aus diesen Missionen können kriegsgeschmiedet, gesockelt oder mit Tertiär-Stats ausgestattet sein (wie Bewegungsgeschwindkeit oder Lebensraub).
Es kann aber keine Waffen geben.
Geheimwaffe-Blook bringt dank Kampferfahrung für jede Mission einen Bonus. Solltet Ihr unbedingt im Team haben.
Die Qualität der Items hängt ferner davon ab, welchen Schwierigkeitsgrad von Hochfels ihr mit eurem Charakter raidet:
Wer noch gar keinen Boss in Hochfels erledigt hat (LFR zählt nicht), erhält 655er Loot.
Wer mindestens 15 Bosse in Hochfels normal getötet hat, erhält 670er Loot.
Wer mindestens 15 in Hochfels HC getötet hat, erhält 685er Loot.
Wer mindestens 15 Bosse in Hochfels mythisch geötet hat, erhält 685er Loot und zusätzlich noch 1000 Gold pro Mission.
Der Chef will schon wieder, dass wir nach Hochfels gehen , um Epics zu holen – und uns spendiert er nicht mal ein T-Shirt!
Mehr zu Anhängern und ihren Missionen haben wir in folgenden Artikeln für Euch:
Beim SF-MMO WildStar wird das Glanzstück des Spiels, die Raids, zu wenig angenommen. Das geht aus Zahlen von wildstarprogress hervor.
Wer WildStar verfolgt, der sieht die Jahresrückblicke der verschiedenen Gamingseiten mit Grauen. Viele Gamingseiten bezeichnen WildStar als einen der größten Flops des Jahres und betreiben Ursachen-Analyse. Das Spiel startete mit guten Tests, war das am heißesten herbeigesehnte Game seit Guild Wars 2, die Spieler waren begeistert. Warum konnte man das Interesse nicht halten? Was ist nur mit WildStar los?
Bei dieser Analyse stieß die Seite PC World auf einen reddit-Thread, der die Zahlen der Internet-Seite Wildstarprogress auswertet, die über die Raiderfolge der WildStar-Gilden Buch führt.
Nur 0,3% der Spieler konnten die Datascapes überhaupt sehen.
Der redditor fooey geht von 500.000 verkauften Spielen aus und hält dann die Raid-Zahlen dagegen. Nur 72 Gilden mit je 20 Spielern hätten den ersten Raid in WildStar komplett clear, rechnet er erbarmungslos vor. Damit hätten sich nur 1.440 Spieler für den zweiten Raid „Datascapes“ qualifiziert. Nur einer von dreihundert Spielern, die sich das Spiel gekauft haben, kommen also in den Genuss dieses Contents.
Vielleicht noch besorgniserregender: Lediglich 1,3% der 500.000 angenommenen Spieler haben überhaupt einen Raidboss down.
Bei Planetside 2 hat man an der Drop-Wahrscheinlichkeit und der Stärke der Implantate gedreht, wohl um neue Implantate der Stufe 4 an die Kunden zu verkaufen. Das weckt bei den Spielern Pay2Win-Vorwürfe, die SOE nicht völlig entkräften kann.
Wie der Gamingblog In An Age schreibt, gab es bis vor kurzem nur 3 Stufen der Implantate in Planetside 2. Dann wurde eine vierte Stufe eingeführt und um die attraktiver zu machen, wurden die bisherigen Implantate abgeschwächt. Außerdem habe man mit dem Patch vom 17. Dezember die Drop-Rate aller Implantate verringert. Das sei durch die Hintertür erfolgt mit einer „allgemeinen Formulierung in den Patchnotes.“
Overall Implant rates have been adjusted to accommodate the inclusion of new Tier 4 implants.
Das kommt bei den Fans verständlicherweise nicht gut an. Man erhebt „Pay2Win“-Vorwürfe, spricht von einem der verpönten Money Grabs. Sagt also, dass SOE an die Brieftasche der Spieler greift und indirekt eine Gebühr verlangt, wenn man oben mitspielen möchte.
Vertreter von SOE haben sich jetzt zur Krise geäußert. Die Abschwächung der Droprate sei kein wirklicher Nerf, sondern die sei ursprünglich zu hoch eingestellt worden und man habe sie nun nach unten korrigiert. SOE Präsident John Smedley tweetete „Tut uns leid, dass wir Geld verdienen wollen. Aber ich seh es nicht als Money Grab.“
Ein Community Manager ging im Internetforum reddit ebenfalls auf die Vorwürfe ein. Wenn man Implantate als „Pay2Win“ sehe, dann könnten in der Tat einige Änderungen in der Zukunft den Spielern missfallen.
Wer SMITE starten würde, ohne sich vorher darüber zu informieren, würde wohl nicht direkt darauf kommen, dass es sich um einen Vertreter des MOBA-Genres handelt, denn die Kamera ist untypischerweise nicht von “oben auf die Spielwelt” gerichtet, sondern befindet sich immer direkt im Rücken des gespielten Charakters. Die verschiedenen Helden – allesamt Götter und Sagengestalten aus der realen Welt – werden direkt über WASD gesteuert und jede Fähigkeit muss exakt gezielt werden, damit sie ihr Ziel findet.
Genretypisch hingegen ist das Freispielen neuer Götter: Zu Beginn besitzt man nur eine Handvoll der rund 60 spielbaren Charaktere, freischalten kann man weitere über die erspielbare Ingame-Währung oder über den Kauf eines Premiumpaketes – notwendig ist dies aber nicht und zahlende Kontrahenten erhalten keinerlei spielerischen Vorteil.
Leicht zu lernen, schwer zu meistern
Durch kurze, aber absolut ausreichende Tutorials fällt der Spieleinstieg in SMITE ausgesprochen leicht, und egal ob man ein kampferprobter Veteran oder vollkommener Neuling ist, die ersten Erfolge werden nicht lange auf sich warten lassen – ganz gleich, in welchen der zahlreichen Spielmodi man sich versucht.
Wer sich allerdings in den deutlich anspruchsvolleren “Liga”-Modus begeben will, der sollte ein wenig mehr Zeit in die Planung und die Informationsbeschaffung stecken, denn nur, wer alle Fähigkeiten aller Götter im Gedächtnis hat, wird auch wissen, was er zu befürchten hat. Zusammen mit anderen Mitspielern lassen sich nämlich verheerende Kombinationen aus den jeweils 4 Fähigkeiten mischen, die kurzen Prozess mit unbedachten Angreifern oder Verteidigern machen.
Detaillierte Umsetzung der Überlieferung
Besonders hervorstechend ist die liebevolle und detailreiche Einarbeitung der Überlieferungen in die Spielwelt. Alle Götter wurden nach bestem Wissen und Gewissen der Entwickler so dargestellt, wie sie auf Gemälden und alten Schriften dargestellt wurden. Das bezieht sich nicht nur auf das reine Aussehen der mythologischen Überwesen, sondern auch auf deren Fähigkeiten, Hintergrundgeschichte und die verschiedenen Kommentare, die sie während einer Partie vom Stapel lassen. Wer es lieber etwas abgedrehter haben will, der kann zusätzlich die Premiumskins für Realgeld erwerben, um auf dem Schlachtfeld einen bleibenderen Eindruck zu hinterlassen.
Die größten Kritikpunkte sind aktuell noch die mangelhafte deutsche Übersetzung der Bildschirmtexte, sowie das mitunter frustrierende Matchmaking, wird man doch oft Gegnern zugewiesen, die deutlich besser oder deutlich schlechter spielen, als man selbst.
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World of Tanks spendiert zum Ende des Monats ein 8-Bit-Retro-Event. Im Winter Showdown können sich Spieler in 8-Bit-Gefährten packende 10vs10-Schlachten liefern.
Es ist schon eine irre Welt. Auf der einen Seite soll alles fotorealistisch aussehen, auf 4k-Monitoren jede Einzelheit in HD zu erkennen sein und am liebsten würden wir per Occoulus Rift oder Project Morpheus direkt in einem Panzer sitzen und dort wie Brad Pitt markige Befehle brüllen, dass unseren Kameraden in ihren Sorround-System die Kippe aus dem Mundwinkel fällt. Aber dann sehen wir 8-Bit-Pixelgrafik und denken: „Oh, ist das kultig und retro.“ Den Pixel-Weg beschreitet nun ausgerechnet Wargaming für sein Panzer-MMO „World of Tanks“. Vom 26. Januar an geht’s im „Winter Showdown“ retro zu. Es gibt drei extra für das Event angefertigte Tanks, ein Schlachtfeld, Platoons, Medaillen zu verdienen und einen Trailer, um sich das Ganze schon jetzt mal anzuschauen:
http://youtu.be/4kCtRl9I6b0
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In Destiny sorgen die exotischen Hunter-Handschuhe „Fass mich bloß nicht an“ für einen skurrilen Effekt. Mit einem Trick machen sie einen Hüter für eine so lange Dauer unsichtbar, dass der damit im Raid „Crotas Ende“ spaziergehen kann.
Er hat für Hunter aber auch die DLC-Handschuhe „Fass mich bloß nicht an“ (Don’t touch me) dabei und möchte 13 seltsame Münzen dafür. Nun sind Handschuhe nicht gerade der spektakulärste Slot, um dort das einzige exotische Rüstungsteil zu tragen, das erlaubt ist. Bei den Handschuhen „Fass mich bloß nicht an“ lohnt sich allerdings eine Ausnahme.
6,5 Sekunden Unsichtbarkeit und das ohne Abklingzeit
Denn die machen den Jäger für 3,5 Sekunden lang unsichtbar, wenn er im Nahkampf getroffen wird. Wenn dieser Effekt nun mit einem besonderen Skill des Klingentänzer-Baums (Shadowjack) kombiniert wird, werden aus den 3,5 Sekunden 6,5 Sekunden. Und das gilt ohne Abklingzeit.
In diesen 6,5 Sekunden kann der Jäger wieder seine Lebensenergie regenerieren.
Nun ist das im PvP, im Schmelztiegel, kein großer Vorteil, weil einen trotz Unsichtbarkeit andere Spieler durchaus sehen können. Allerdings ist es äußerst nützlich, um im Lampen-Gang im Raid „Crotas Ende“ mal spazieren zu gehen. Daher sollten Jäger, die Lust auf ausgedehnte Spaziergänge haben, eine Investition vielleicht in Erwägung zu ziehen. Und wer weiß: Vielleicht fällt dem ein oder anderen noch eine Anwendungsmöglichkeit für so eine fortgesetzte Unsichtbarkeit ein … Vielleicht als Lebensversicherung in einem Dämmerungsstrike?
Hier in dem Video zeigt Euch ein Hüter den Trick und spaziert in aller Seelenruhe durch den Lampenteil des neuen Raids in Destiny, ohne einmal die Waffe abzufeuern.
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Das Action-MMO TERA kam bisher über 2 Jahre, sogesehen seit Release, ohne einen DPS-Meter aus. Im offiziellen Forum ist jetzt ein spielergemachtes Programm aufgetaucht, das dieser Ära der Unschuld wohl ein Ende setzt. Die Spieler sind sich allerdings noch im Unklaren darüber, wohin die Reise geht und ob es sich um ein illegales Tool handelt.
Zwar gab es zuvor schon ähnliche Versuche, den Damage der einzelnen Spieler aufzuzeichnen und abzubilden. Doch unterscheidet sich dieses Tool deutlich von den anderen: Es ist zugänglichlicher denn je und scheint nach den ersten Testläufen sehr zuverlässig zu sein.
DPS Meter Download für TERA: Legal oder illegal?
Bei TERA Today, einer der größten Fanseiten im Netz, stürzen sich momentan viele Spieler auf den Download des DPS-Meters.
Der Programmierer versichert, dass dieser den TERA-Client in keinster Weise modifiziere, sondern sich nur auf Netzwerk-Daten beziehe. Ersteres wäre nämlich illegal und würde gegen die Richtlinien von TERA verstoßen.
Da die Community zum ersten Mal auf ein massentaugliches Tool dieser Art stößt, zeigten sich Spieler zurecht skeptisch und forderten die Verantwortlichen von Gameforge zu einem Statement auf. Dieses kam auch recht prompt vom Community Manager anemsalok:
Es ist toleriert, aber die Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr*, solange es nur “Lesen” ist und die Spielerfahrung nicht beeinflusst, ist es in Ordnung.
*Um Missverständnissen vorzubeugen, das bedeutet, falls das Programm, welches ihr nutzt, einen Virus oder ähnliches beinhaltet, liegt dies nicht in unserer Verantwortung.
Das Tool wird also toleriert, aber ich sage ich das an dieser Stelle auch nochmal für uns: Wir können hier nicht garantieren, ob mit dem Tool Viren oder ähnliche Schadprogramme auf Eure Computer gelangen. Die Datei ist nach derzeitigem Stand virenfrei, eine Garantie auf Lebenszeit ist dies natürlich nicht. Es ist schließlich kein offizielles Programm.
User “Shione” aus dem TERA-Forum zeigt, wie das HTML-Interface ausschaut (Anklicken zum Vergrößern).
Die einen lieben, die anderen hassen ihn.
Damit lassen sich unendliche Streitgespräche über DMG- bzw. DPS-Meter der letzten 10 Jahre in allen möglichen MMOs zusammenfassen. Doch warum? Einerseits ist so ein Tool natürlich praktisch, um seine Fähigkeiten auf ein Maximum zu bringen, die Motivation durch Rekorde zu steigern. Andererseits spaltet es die Community, denn es kommt zu Abgrenzungen, es wird klassifiziert, Spieler mit vermeintlich “schlechte Leistungen” werden öfter aus der Gruppensuche ausgeschlossen.
Genau solche Diskussionen finden seit einigen Tagen auch in den TERA-Foren statt.
Dawid meint: Ich kann mich noch an die ersten DMG-Meter-Versuche bei TERA während der Beta erinnern. Die waren alle nicht wirklich brauchbar: So wurden z.B. Versuche unternommen, die Zahlen aus der Combat-Log auf Bildbasis auszulesen. Die Ergebnisse waren sehr ungenau und bezogen sich lediglich auf den eigenen Charakter.
Dieses Tool ändert vieles, sofern es sich weiter ausbreitet und zum Standard wird. Denn es ist kinderleicht zu bedienen und liefert glaubwürdige Daten der gesamten Gruppe über ein HTML-Dokument. Inbesondere bei TERA könnte es einen großen Einfluss ausüben, zumal die Community bisher nicht wirklich auf Daten wie diese zurückgreifen konnte.
Die Community ist im Endcontent erfahrungsgemäß recht progress-orientiert, elitäre Gruppen tummeln sich zu Genüge. Gut möglich, dass sich hier jetzt noch mehr die Spreu vom Weizen trennt. Spieler, die nicht so viel Damage fahren oder es gemütlicher angehen, könnten Probleme bekommen. Es ist aber auch die Chance für Spieler, die bisher nur anhand ihrer Ausrüstung und nicht wegen ihrer Fähigkeiten beurteilt worden.
TERA erfordert zwar hin und wieder große Damage-Spitzen, durch das Action-Kampfsystem laufen hier Kämpfe jedoch ein wenig anders ab, als in herkömmlichen Tab-Targetting-MMORPGS. Das ganze Kampfgeschehen ist deutlich dynamischer und auch bei den Bossen hat man das Gefühl, dass sie sich jedes Mal anders anfühlen, trotz gleicher Mechaniken. Bei TERA ist es sehr wichtig, bei den Angriffen in hohem Maße strategisch vorzugehen, den Damage auch mal zurückzuhalten. Einige werden den Bosskampf wohl aus den Augen verlieren und die Gruppen zum Wipen bringen.
Bei den Klassen könnte es für Klassen wie den Krieger, die gerne wegen ihrer Supporter-Fähigkeiten mitgenommen werden, eng werden, wenn sich die Mitspieler nur auf den Damage-Output versteifen. Sie haben aber auch selbst mehr davon, wenn Klassen ihren Damage hochskalieren.
TERA bietet einige Challenges und besondere Titel, wenn in einer bestimmten Zeit hoher Schaden ausgeteilt wird. So ein Tool motiviert und kann durchaus helfen, über sich hinaus zu wachsen. Im Forum berichten bereits einige User von “verbesserten Leistungen”.
Es lassen sich auch die eigenen Skills genau auswerten, wie uns “Tade” aus dem TERA-Forum zeigt.
Was meint Ihr zum aufgetauchten DPS-Meter in TERA? Seid Ihr allgemein gegen solche Tools oder stellen sie eher einen großen Nutzen dar?
Bei Destiny wurden in einem angeblichen Leak jetzt die Zukunftspläne für das Game publik gemacht. So soll der nächste DLC Haus der Wölfe Anfang März erscheinen. Für September ist eine große Erweiterung namens Comet geplant.
Leaks für Destiny gab es gerade am Anfang wie am Fließband. Häufig war nichts dran. Der hier sieht allerdings vielversprechend aus. Denn hier gibt es ein Foto, das wie aus einer internen Präsentation wirkt.
Angeblich stammt es irgendwie aus Italien, wurde irgendwie geleaket, vielleicht von wem, der keine Ahnung hat. Angeblich kursiert das Foto sogar schon seit dem Oktober, war aber nur einem italienischen Fanseiten-Betreiber aufgefallen – wie auch immer. Das ist bei so Sachen extrem schwer nachzuvollziehen.
Die Infos klingen in jedem Fall plausibel.
Demnach soll am 10. März der DLC „Haus der Wölfe“ erscheinen. Er wird ziemlich genau so ablaufen wie „Dunkelheit lauert.“ Es gibt einen neuen Raid, drei neue Story-Missionen, einen neuen Strike und vier neue PvP-Karten. Soweit, so gut.
Erweiterung Komet bringt 12 neue Missionen, eine neue Zone
Im September 2015 startet dann Komet (Comet: Plague of Darkness). Das ist kein DLC, sondern eine „vollwertige“ Erweiterung. Diese erste Erweiterung in Destiny soll auf dem Mond, dem Mars, der Venus und auf einem Schiff der Schar spielen. Dieses Hive-Ship wird auch die erste neue Zone in Destiny.
Angeblich bringt die Erweiterung zwölf neue Story-Missionen, vier neue Strikes, einen neuen Raid, sechs neue PvP-Karten und eine komplett neue Zone.
Außerdem sollen hier die drei neuen Sub-Klassen kommen und zwei neue Waffen-Typen. Angeblich soll auch das “Base-Level” von 20 auf 30 erhöht werden (könnte dann mit Ausrüstung auf 40 steigen).
Die Erweiterung Comet soll, das sagt der Leak ebenfalls, dann auch als Disc erscheinen, so dass neue Spieler nicht ewig viel herunterladen müssen.
Für später (wahrscheinlich 2016) sind dann zwei weitere DLCs geplant: Vex Y60 und Forge of God (Die Schmiede der Götter). Über diese beiden DLCs ist nichts weiter bekannt.
Mein MMO meint: Es klingt plausibel. Bestätigt ist natürlich nichts, wird es auch nicht. Sogar wenn dieses Pic „echt“ ist, kann es sein, dass sich im Laufe der Zeit einiges geändert hat und der Content nicht so kommt wie damals geplant.
Wie gesagt: Es wirkt plausibel als Timeline für das erste Destiny. Es entspricht auch dem, was man über Bungies Pläne kennt (eine große Erweiterung pro Ausgabe von Destiny). Bestätigt ist hier aber nichts. Es würde auf “1 Jahr nach dem Release kommt die erste Erweiterung” hinauslaufen. Ist die Frage, ob die Zeitspanne zwischen dem 2. DLC “Haus der Wölfe” und der Erweiterung dann nicht etwas lange ist.
Update: Hier ist der italienische Artikel aus dem Oktober, der die Daten bereits damals ausgewertet hat. Da geht’s unter anderem um “The Dark Below”, das hat er auf den 7. Dezember datiert (9. Dezember kam’s) und mit den Daten über TDB lag der Leak ansonsten ziemlich richtig.
In Destiny taucht Xur, Agent der Neun, Schwarzmarkthändler und Exotik-Lieferant am 2.1. in Destiny auf. Wann er kommt, was er an exotischen Waffen und Rüstungen dabei hat und welche Aufwert-Optionen er anbietet, erfahrt Ihr in diesem Artikel.
Xur hat sich vom Geheimtipp im September längst zum Mainstream gewandelt, so ähnlich wie eine britische Folkrock-Band.
In der zweiten Wochen seines Angebots hatte er damals den ultrabegehrten Raketenwerfer Gjallarhorn dabei. Aber er spielte vor leeren Rängen. Kaum wer wusste von Xur und seinem Angebot: Bei ihm lassen sich exotische Waffen und Rüstungen erstehen, die Prestige-Objekte in Destiny. Doch hat er in jeder Woche nur eine kleine Auswahl dabei und in der zweiten Woche nach dem Release, wusste das keiner so recht.
Und so kaufte damals kaum wer den Raketenwerfer Gjallarhorn. Und ausgerechnet den hat er seitdem nie wieder angeboten. Vielleicht ändert sich das ja in dieser Woche, wer weiß?
Mittlerweile spielt Xur in vollen Stadien. Und wenn er Gjallarhorn dabei hätte, würde das die Balance im Spiel empfindlich ändern.
Ähnlich begehrt wie Gjallarhorn ist auch die Warlock-Brustrüstung Herz des Praxianischen Feuers. Auch die hat man bisher noch nie gesehen. In 2014 verkaufte er sie nicht.
Aber vielleicht gilt ja: Neues Jahr, neues Glück? Und diesmal ist er spendabler?
Alles zu Xur, Agent der Neun, am 2.1., 3.1. und 4.1.
Wann taucht Xur im Turm auf?
Xur taucht am Freitag, dem 2.1., um 10:00 Uhr deutscher Zeit im Turm auf. Er geht am Sonntag, dem 4.1., wieder, ebenfalls um 10:00 Uhr.
Wo steht Xur im Turm. Was ist seine Position?
Unten im Hangar, im hintersten Winkel des Cafès versteckt er sich. http://youtu.be/txelhdDT75s
Was hat es mit den Zahlen bei den Rüstungen auf sich?
Das sind die Werte in Stärke, Intellekt und Disziplin. Die können variieren. Je höher sie sind, desto besser ist das. Hier haben wir einen Artikel darüber.
Was hat Xur in dieser Woche für Warlocks, Titanen, Jäger dabei?
Xur verkauft in dieser Woche den exotischen RaketenwerferDrachenatem (Dragon’s Breath) für 17 seltsame Münzen.
Die DLC-Titanen-Stiefel Mk 44. Stand Asides (Typ 44 im Abseits) für 13 seltsame Münzen mit 145/156 Stärke, das sieht nach einem richtig guten Roll aus.
Die exotische DLC-Warlock-Brustrüstung Starfire Protocol (Sternenfeuerprotokoll) für 13 seltsame Münzen. Diese Ausgabe hat 144/155 Intellekt, ist wahrscheinlich auch für 36er-Lichtwert richtig gut.
Die exotischen DLC-Handschuhe Don’t Touch me (Fass mich bloß nicht an) für Jäger. Sie kosten 13 seltsame Münzen und haben 91/97 Disziplin, wohl eher dürftig.
Außerdem hat er exotische Handschuh-Engramme im Angebot, 23 Lichtpartikel will er dafür.
Was für Aufwert-Optionen bietet er in dieser Woche an?
An Upgrades bietet Xur in dieser Woche für Rüstungen folgende 6 an:
Den Jäger-Helm Das Schwachkopf-Radar mit 86/92 Stärke
Erneut den Jäger-Helm Achylophagen-Symbiont mit 112/120 Disziplin
Die Titanen-Ausgabe der Wappen von Alpha Lupi mit 134/144 Intellekt
Die Heilrüstung, eine Titanenbrustrüstung, mit 126/135 Disziplin
Den Warlock-Helm Apotheose-Schleier mit 107/114 Disziplin.
Und das Herz des Praxianischen Feuers, mit 116/125 Disziplin, eine Warlock-Brust.
Für folgende 6 Waffen bietet er die Möglichkeit zum Aufwerten an:
Die Handfeuerwaffe Das letzte Wort
Die Schrotflinte Universalgerät (Universal Remote)
Das Fusionsgewehr Pocket Infinity (Unendlichkeit)
Das exotische Scharfschützengewehr Geduld und Zeit
Das Maschinengewehr Donnerlord
Den exotische Raketenwerfer Gjallarhorn
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Bei Final Fantasy XIV werden die neuen Hochzeiten eifrig genutzt. Eine Braut wurde jetzt am „wichtigsten Tag in ihrem Leben“ von ihrem Bräutigam am Altar stehengelassen. Der hatte einen Disconnect.
Drum prüfe, wer sich ewig bindet … die Stabilität der Leitung
Mit dem letzten Patch 2.45 kamen zu Final Fantasy XIV Hochzeitspakete, die Spieler direkt bei Square Enix buchen können. Die werden auch fleißig genutzt. Doch da sollte man wohl aufpassen.
Eine Spielerin erzählt im Forum reddit jetzt von ihrer Traum-Hochzeit auf der höchsten Stufe Platin. Sie befindet sich mit ihrem Freund in einer Fernbeziehung, daher war das ganze für sie eine „wichtige Sache“, wie sie schreibt.
Skandal: Priester macht mit der Zeremonie einfach weiter
Doch die Hochzeit lief nicht wie geplant. Die Hochzeitsgäste spammten „Holyfähigkeiten“, was ihren Bräutigam vollends aus FFXIV schmiss und sie selbst auch für wenige Minuten aus dem Spiel verbannte. Die Trauung wurde zwar durchgeführt und Braut und Bräutigam erhielten ihre „Ihr seid jetzt verheiratet“-Items. Die beiden bekamen aber keine Cutscenes zu sehen. Der Priester führte die Zeremonie ohne die Brautleute durch.
Später wandte man sich an den Customer-Support. Das war aber eine Enttäuschung. Schließlich konnte man mit Spenden aus der Gilde die Zeremonie ein zweites Mal durchführen, aber da war die Hochzeitsstimmung wohl verflogen.
Bei Hearthstone bricht mit dem neuen Jahr und dem neuen Monat die nächste Saison an. Diesmal gilt es einen Kartenrücken im Draenai-Stil zu verdienen.
Wer es im Monat Januar bis auf den Rang 20 im Constructed schafft, erhält in diesem Monat den formschönen Draenai-Kartenrücken mit ein wenig mehr Pinks als üblich. Bis auf Rang 20 geht’s fix, zumal jeder, der im Dezember erfolgreich unterwegs war, schon mit ein paar Bonus-Sternen ins neue Jahr startet. Die Kartenrücken sind also mehr eine Teilnehmer- als eine Siegerurkunde.
Zum Ende des Jahres küren viele im Gaming-Business gerne die „Top 5 Spiele des Jahres“. Unser YouTube-Partner Darion setzt sich dem entgegen und kürt lieber die Waffe des Jahres: den Bogen.
Immer mehr Spiele geben dem Spieler Pfeil und Bogen in die Hand. Assassin’s Creed, Far Cry, Crysis, Tomb Raider oder H1Z1. Aber warum tun sie das? Der Bogen ist in vielerlei Hinsicht handelsüblichen Schusswaffen unterlegen und doch bevorzugen ihn immer mehr Spieler.
Bei Destiny werden die exotischen Waffen im Spiel zu regelrechten Kultobjekten. Nun wurde die Handfeuerwaffe Dorn in unsere Welt geholt.
Legendäre Waffen ziehen sich durch die Kultur-Geschichte der Menschheit und durch die Fiktion. Excalibur, das Schwert von König Artus; Mjölnir, der Hammer Thors; oder die Silberbüchse von Winnetou sind auch über die dazugehörigen Mythen hinaus bekannt geworden.
Der MMO-Shooter Destiny hat mit seinem ungewöhnlichen Design ebenfalls das Zeug dazu, Waffen zum Kultobjekt zu erheben. Hier gibt es mittlerweile den Trend, dass Bastler mit einem 3D-Drucker Repliken der berühmtesten Waffen anfertigen. So haben in der Vergangenheit bereits das Fusiongswehr Circuit F3 und die Thunderlord ihren Weg in unsere Welt gefunden.
Jetzt hat sich der Spezialist Brian Johnson an die sehr detaillierte „Dorn“ gewagt, eine exotische Handfeuerwaffe im dornigem Steam-Punk-Look. Johnson macht das beruflich und ist spezialisiert darauf, ungewöhnliche Objekte herzustellen. So hat er sich bereits den Helm des Master-Chiefs aus Halo 4 vorgenommen, den vierschüssigen Riesen-Revolver „Good Samaritan“ aus Hellboy und einen Baby Groot aus dem Marvel-Film Guardians of the Galaxy.
Dabei verfeinert er die 3D-Druck-Technik weiter. So ist die Dorn jetzt nicht das ausgedruckte Modell, sondern dieses diente lediglich als Vorlage, um mit „Resin Casting“ die nun stabilere und kräftigere Ausgabe der Dorn anzufertigen.
“It’s not the original ABS print that you receive, but a resin copy which is heavier and a lot stronger than the ABS which usually breaks in the molding process.”
Das fertige Modell der Thorn hat Johnson handbemalt und gestaltet, um alle Details zum Ausdruck zu bringen.
Vor einigen Tagen habe ich einen Artikel von gamingbolt verlinkt bekommen (den findet ihr wie immer in unseren Quellen), der sich rund um den kommenden Shooter “Evolve” drehte. Der Autor spricht einige sehr spannende Punkte an, auf die ich ebenfalls eingehen möchte – denn für mich ist Evolve schon jetzt das Spiel des kommenden Frühjahres.
Left 4 Dead 3?
Kürzlich war die Sorgen noch groß, dass es sich bei Evolve eigentlich nur um einen heimlichen Nachfolger von “Left 4 Dead 2” handeln könnte, in denen man die Zombies durch ein großes Monster ersetzt hat. Zum Glück hat spätestens die “Big Alpha” mit dieser Sorge aufgeräumt. Anders als in Valves Zombie-Apokalypse ist das Ziel in diesem Spiel nicht zu überleben oder gar zu fliehen – es geht darum, den Feind zu vernichten.
Abwechslung – sowohl für Jäger als auch für Monster
Obwohl es bisher “nur” drei verschiedene Monstertypen gibt, so unterschieden diese sich doch komplett voneinander und bieten ein völlig neues Spielgefühl. Egal ob man den Goliath, den Kraken oder den Wraith spielt, alle drei bieten unterschiedliche Herangehensweisen. Der Goliath schwört auf reine Brutalität: Steine werfen, Feueratem und Anstürmen befinden sich in seinem Repertoire. Der Kraken hingegen kann fliegen (und somit keine Spuren hinterlassen), Minen legen und von oben Blitze auf die Feinde herabregnen lassen. Den Wraith konnte ich zwar noch nicht selbst spielen, aber er versteht sich wohl auf Täuschung und schnelle Angriffe auf einzelne Jäger, die er dann entführt.
Die Jäger lassen sich in vier Klassen einordnen, wovon jede durch 3 Charaktere repräsentiert wird – also insgesamt 12 spielbare Menschen. Ihre Fähigkeiten unterscheiden und ergänzen sich hervorragend – so kann ein Supporter etwa Schutzschilde verteilen und der Trapper das Monster für eine bestimmte Dauer einsperren, damit man es an der Flucht hindern kann.
Zusätzlich zu den ganzen Charakteren und Monstern gibt es aber auch noch freispielbare Perks, wie man es inzwischen aus vielen Spielen gewohnt ist. Die Palette ist riesig, muss aber erst freigespielt werden. Einige Beispiele wären etwas erhöhte Sprungreichweite des Monsters oder schnellere Nachladezeiten für die Jäger.
4 Modi mit geringen Unterschieden
Während der “großen Alpha” konnte man zwar nur einen Spielmodus testen, inzwischen hat man aber auch einen Einblick in die anderen Modi bekommen. Die grundsätzliche Verfeindung zwischen den Jägern und den Monstern bleibt dieselbe, nur ändert sich die Aufgabenstellung stets ein wenig.
“Hunt” ist wohl der typische Evolve-Modus. Das Monster hat ein paar Sekunden Vorsprung und muss sich verstecken, Nahrung sammeln und entwickeln, um die Jäger letztlich überwältigen zu können. Die 4 Gegenspieler versuchen natürlich das möglichst früh zu unterbinden, das Monster einzukreisen und ihm am besten schon während seiner ersten Evolutionsstufe die Lebenslichter auszupusten.
In “Nest” gibt es auf der Karte zusätzliche Eier, die entweder nach einer bestimmten Zeit schlüpfen, oder wenn das Monster mit ihnen in Kontakt kommt. Je nachdem, welche der beiden Parteien mehr Eier sammelt/sie ausschaltet, wird das andere Team es relativ schwer haben.
Im “Rescue“-Modus müssen die Jäger Zivilisten finden, die überall auf der Karte verteilt sind, und sie anschließend zu einem sicheren Ort geleiten. Das Monster versucht im Gegenzug die mehr oder minder hilflosen NPCs vorher zu vernichten, bevor sie gerettet werden können – das scheint auf den ersten Blick witzig zu sein und ungeheuer schnell zu funktionieren.
Der “Defend“-Modus sprach mich bisher am wenigsten an, dort müssen die Jäger eine bestimmte Position verteidigen und dafür sorgen, dass die Tanks ihres Fluchtraumschiffes aufgefüllt werden – das Monster versucht natürlich, wie sollte es auch anders sein, das Ganze zu verhindern.
Evacuation – Alle Modi kombiniert
Mein favorisierter Modus wird wahrscheinlich “Evacuation” werden. Hier spielt man der Reihe nach jeden der anderen Modi, wie in einer kleinen Kampagne. Abhängig davon, welche Seite die aktuelle Partie gewonnen hat, bekommt man dann einen recht mächtigen Bonus für die nächste Karte.
Gewinnt das Monster, dann erhält es etwa einen NPC-Begleiter, der die Jäger zusätzlich attackiert, oder kann deutlich mehr wilde Kreaturen finden, um sich schneller an diesen satt zu fressen. Gewinnen die Jäger, dann profitieren sie etwa von aufstellbaren Geschützen oder Elektrozäunen, um bestimmte Gebiete zu sichern.
Das Problem der Langsamkeit
Zumindest während der Alpha war es für viele Spieler ein Dorn im Auge, dass man als Jäger oft minutenlang umherirrt, ohne das Monster auch nur ein einziges Mal zu Gesicht zu bekommen – oft hat es bereits Evolutionsstufe 3 erklommen, wenn es zum ersten Gefecht kommt.
Meiner persönlichen Erfahrung nach ist das aber kein großes Problem. Das “Versteckspiel” ist ein fester Teil des Spiels und erfahrenere Spieler werden schnell herausfinden, welche Richtung das Monster eingeschlagen haben könnte. Zumindest ich habe mir oft ins Fäustchen gelacht, wenn die Truppe aus 4 Jägern einfach an mir vorbeigegangen ist, während ich mich einfach reglos in einem Busch versteckte. In diesen Momenten ist die Anspannung natürlich extrem und auch das macht einen großen Reiz dieses Spiels aus.
Ich hoffe, dass an dieser “Langsamkeit” zu Beginn einer Partie nichts geändert wird – denn gute Jäger können das Blatt schnell wenden und brauchen dafür nicht noch weitere Hilfsmittel.
Wenn ich ehrlich bin, kann ich den Release des Spiels im Februar eigentlich kaum noch erwarten. Es ist eine schöne Abwechslung zum MMO-Alltag, bietet eine finstere Atmosphäre und kurze, ungeheuer spannende Matches. Auf jeden Fall genau das Richtige, um vier Freunden mal wieder ordentlich die Meinung zu geigen und ihnen zu zeigen, wer hier das größte Monster ist (Spoiler: Ich!).
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Beim SF-MMO EVE Online gab’s in der letzten Woche ein großes Feuerwerk. Ein Spieler zog mit 84 PLEX durch die Gegend und das in einem kaum geschützten Rookie-Schiff der Klasse IBIS. Keine gute Idee, wie sich herausstellen sollte.
Bei EVE Online ist die Ingame-Lizenz PLEX eines der wertvollsten Handelsgüter. Wer sie einlöst, erhält dadurch Spielzeit beim Pay2Play-MMO.
Ein Item ist 20 Dollar wert, wenn man’s von CCP kauft, oder eben eine entsprechende Zahl ISK, die Ingame-Währung. 84 PLEX wären ungefähr 70 Milliarden ISK wert.
Warum der Spieler Ozuwara Ozuwara es nun für eine gute Idee hielt, gleich 84 dieser PLEX mit sich herumzuschleppen und das nur in einem Rookie-Schiff, ist nicht überliefert. Wohl aber der Ausgang des Ganzen: Ein anderer Pilot schoss ihn ab.
Doch konnte der Killer, ein Typ namens Diorden, sich nicht über einen Geldsegen zu Weihnachten freuen. Alle PLEX wurden bei der Zerstörung des Schiffes vaporisiert. Entwickler CCP bekam also ungefähr 1500$, ohne dass mit diesen Gegenständen letztlich Spielzeit erworben werden konnte.
Das ist doch mal ein effektiver Geld-Sink.
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Beim Fantasy-MMO Final Fantasy XIV kommt der nächste größere Patch „Before the Fall“ noch diesen Monat. Er soll das Ende des Erzählstrangs um die Wiedergeburt von Eorzea einleiten, das Ende März dann seinen Abschluss findet.
Über die Zukunft von Final Fantasy XIV weiß man schon relativ genau Bescheid, bisher haben die Daten gefehlt. Das holt Square Enix jetzt in einem Newsletter nach.
Der erste Teil von „Before the Fall“, der Patch 2.5,soll schon Mitte/Ende Januar kommen. Mit 2.5. wird eine Menge neues Zeug den Weg ins Spiel finden: Neue Quests, ein weiteres (und vielleicht letztes) Abenteuer von Hildebrand, Crafting-Rezepte, frische Ausrüstung für die Handwerker, drei neue Instanzen, eine Schlacht gegen Odin, ein weiterer Flügel im Kristall-Turm, der in die World of Darkness führt, und vieles mehr.
The patch will include roughly two-thirds of the final main scenario quests, three new dungeons, and the conclusion of the Crystal Tower questline and the World of Darkness. The patch will also feature the adventures of Hildibrand─agent of enquiry, inspector extraordinaire─on his latest (and perhaps final?) investigation, a new battle against Odin, the Dark Divinity of legend, in Urth’s Fount, new gear for gatherers and crafters, numerous new recipes, and more.
Danach will man erstmal kurz Luft schnappen und Mini-Games einführen: Chocobo-Rennen, Chocobo-Zucht, das Tripple Triad-Kartenspiel und einiges mehr, soll es in der Manderville Golden Saucer geben.
Ende März soll dann der zweite Teil von „Before the Fall“ erscheinen, der die verschiedene Quest-Linien zum Abschluss bringt und das Kapitel um die Wiedergeburt von Final Fantasy XIV schließt.
Fantasy-MMO Guild Wars 2 wird am 24. Januar in San Antonio die Pläne des Games für das Jahr 2015 vorstellen. Wahrscheinlich wird es um das Ende der zweiten Staffel der Lebendigen Welt gehen und darum, was dort dann angekündigt wurde.
Ende Januar findet in San Antonio die PAX South, die erste größere Computerspiel-Messe des neuen Jahres, statt. Guild Wars 2 wird mit dem Game Director Colin Johanson und Mike O’Brien, dem Präsident von ArenaNet, vertreten sein. Mit der erste Garde sozusagen.
Es soll ein Panel geben, das die Pläne des Games für 2015 vorstellt. Überschrieben ist es mit „Beyond the Point of No Return“ (Jenseits des Punkts, von dem es keine Rückkehr gibt) – „Die Lebendige Welt war nur der Anfang …“
13. Januar geht auch die Lebendige Welt weiter
Man verspricht sogar einen Sneak Peak, was heißen könnte, dass es Bilder und Pläne einer möglichen Expansion zu sehen geben könnte, wobei das der beste Fall wäre, es könnte auch eine ganze Nummer kleiner bleiben. Am 24. Januar wissen wir mehr.
Die nächste Staffel der Lebendigen Welt kommt schon etwas früher, am 13. Januar soll es weitergehen. Wenn man sich die Beschreibung des Panels durchliest, wirkt es so, als schließt das Panel gleich an das an, was die Spieler wissen möchten, wenn sie diese Lebendige Geschichte erlebt haben.
Für das Ende der Lebendigen Geschichte hat GW2 einen „richtigen Knall“ versprochen, der etwas Neues einleiten sollte. Könnte daher wirklich sein, dass es sich hier um eine Erweiterung handelt.
Wartet GW2 die letzte Episode der Living Story ab, bis man mit Expansion-Plänen rausrückt?
Mein MMO meint: Bisher weiß man wenig über die Pläne von GW2 für 2015. Das könnte daran liegen, dass man in den letzten Episoden der Lebendigen Welt eine Erweiterung vorbereitet und das jetzt nicht durch eine Ankündigung spoilern möchte.
Wahrscheinlich werden wir schon am 13. Januar, wenn die neue Episode live geht, mehr wissen.
Und erneut fällt ein Mittwoch auf einen bedeutungsvollen Tag, diesmal erwischt es Silvester. Was bietet sich also mehr an als ein kleiner, aber feiner Jahresrückblick?
Deshalb widme ich mich heute den drei größten Enttäuschungen, die das Jahr für mich hervorgebracht hat.
1. WildStar – Hoch gehyped, tief gefallen
Ja, ich habe selbst zu den Leuten gehört, die WildStar in den Himmel gelobt haben – und vermutlich würde ich es erneut tun. Das Spiel ging extrem ambitioniert an den Start und hatte alle Voraussetzungen, die ein MMO mit sich bringen muss, um erfolgreich zu werden. Mit einer extrem langen Reifezeit von vielen Jahren hätte der Release im Frühjahr der große Kracher werden können. Doch es kam anders.
Kurz nach der Veröffentlichung verlassen wichtige Persönlichkeiten das Entwicklerstudio, auf große Bugs und Exploits wird dennoch relativ schnell reagiert. Doch die vielen, kleinen Makel haben das Spiel ins Aus katapultiert.
Zusammen mit dem gebrochenen Versprechen der monatlichen Contentpatches und massiven Balancingproblemen im PvP haben viele Spieler dem Sci-Fi-Giganten schnell den Rücken zugekehrt. Da halfen leider auch das grandiose Housing und die umfangreiche Lore nicht, um langfristig die Massen zu binden.
Für das Jahr 2014 ist WildStar damit leider ein Flopp geworden – doch eventuell bringt das kommende Jahr Besserung und wieder positive Nachrichten. Carbine hätte es verdient.
2. Der Release von Warlords of Draenor
An der inzwischen fünften Erweiterung für “World of Warcraft” kann ich kaum ein schlechtes Wort verlieren, denn “Warlords of Draenor” macht sehr vieles richtig und bietet Spaß für Wochen. Was mich jedoch regelrecht zur Weißglut getrieben hat, das ist der Release dieser Erweiterung. Es war eine reine Katastrophe.
Über eine Woche lang konnte man die eigene Garnison nur dann betreten, wenn man entweder stundenlang wartet oder Fortuna selbst im Rucksack dabei hatte. Viele Charaktere steckten im Übergang einer Instanz fest und konnten gar nicht mehr gespielt werden. Dazu kamen natürlich noch die üblichen Probleme, wie viel zu wenig Mobs für viel zu viele Spieler – aber damit rechnete ich bereits.
All das wäre wohl erträglich gewesen, hätte man bei Blizzard nicht wieder den üblichen “Mantel des Schweigens” über alles geworfen und niemanden verraten, was eigentlich Sache ist und warum zum Nether nichts funktioniert.
Im Nachhinein sprach man dann von DDOS-Angriffen und anderen Hardware-Problemen. Besser spät als nie, aber manchmal ist spät einfach nicht die beste Entscheidung.
Ehrlichkeit gegenüber den Kunden hätte helfen können, den Frust der Spielerschaft in Grenzen zu halten.
3. DayZ – Das neue “Duke Nukem Forever”
Tja, damit hätte wohl niemand gerechnet! Es ist inzwischen drei Jahre her, seitdem ich “DayZ” gespielt habe – damals noch als Mod für “Arma II”. Inzwischen wird das Spiel für mich jedes Jahr ein wenig alberner, denn ursprünglich sollte es im Dezember 2012 erscheinen – wohlgemerkt, als eigenständige Vollversion.
Mittlerweile gibt es den Zombieshooter zwar als “Early Access”-Variante auf Steam, aber das Interesse nimmt immer weiter ab. Viele andere Entwickler haben DayZ das Ruder aus der Hand genommen und eigenständige Spiele entwickelt, die nach dem exakt selben Prinzip funktionieren und schon deutlich marktreifer wirken. Natürlich gab es auch dort einige schwarze Schafe, aber die Hoffnung auf ein fertiges “DayZ” schrumpft mit jedem Tag weiter.
Da wirkt es auch schon ein wenig ironisch, dass man nun den Plan für 2015 veröffentlicht hat: Im letzten Quartal des kommenden Jahres möchte man endlich in den Betastatus eintreten.
Wer es glaubt. Ich tue es nicht mehr. Für mich ist DayZ das neue “Duke Nukem forever” und ich rechne nicht mehr mit einer Veröffentlichung in diesem Jahrzehnt.
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In Destiny hat zu Weihnachten ein Hüter von seiner Verlobten eine Art „Destiny“-Paket erhalten mit allerhand nützlichen Gegenstanden wie dem „Keksbringer“, dem „Suros Gesundheits Regime“ oder dem Bademantel des „Kein Spiel morgen.“
Für Destiny gehen verdammt viele Stunden drauf. Und im Gegensatz zum Klischee sind MMO-Spieler jetzt nicht alle Single und leben im Keller. Viele haben Freundinnen, Verlobte oder sind sogar verheiratet mit Familie (und einige … munkelt man, sollen sogar selbst Frauen sein, aber das gehört klar ins Reich der Legende). Eine wichtige Frage, die den Haussegen massiv beeinflussen kann, ist: Wie geht die bessere Hälfte damit um, wenn man sich wieder und wieder über Xur aufregt, stundenlang im Nightfall herumnoobt, tranceartig Heliumfilamente farmt, Typen übers Headset anbrüllt, sie sollten endlich über die verdammte Brücken rennen, und mit glänzenden Augen vom besten Tag im Leben schwärmt und damit nicht etwa Hochzeit oder Geburt des Kindes meint, sondern den Tag, als es die Gjallarhorn bei einem Public Event auf dem Mars gab?
Da kommt es natürlich auf Fingerspitzengefühl an. Aber auch auf das Verständnis und die Liebe der Partnerin.
Ein Hüter hat mit seiner Verlobten das große Los gezogen. Die hat Verständnis für das Hobby ihres Zukünftigen und hat ihm zu Weihnachten ein ganzes Paket mit „Destiny-Geschenken“ gebracht. Der Mann, ein Glückspilz auf reddit als bulletchocolate bekannt, hat diese Geschenke fotografiert, ausgestellt und geteilt. Wie gut seine Verlobte sich mit Destiny und dessen Einfluss auf ihren Hüter auskennt, sieht man am hintersinnigen Humor der Geschenke, denn die sind alle mit Eigenschaftskarten versehen.
So verringern ein paar Vitaminpillen die Müdigkeit um 5 Punkte, das „Nacken-Juju“ (ein Nackenkissen) hat eine 50%-ige Chance die Energie des Nutzers zu erhöhen oder ihn in einen 20-minütgen Tiefschlaf zu versetzen, „Eisbreather“ sorgt für eine frische Atmung durch die Nase, der Cakebringer hat zwei Aufladungen, tut aber nichts für die Gesundheit und statt der Brustrüstung Herz des Praxianischen Feuers gibt es ein „Herz der Verlobten“, das einmal im Monat in Flammen steht. Die User auf reddit gratulierten dem Destiny-Spieler zu dieser Verlobten. Da habe er wohl einen guten Roll gelandet. Die Frau sei eindeutig ein Exotic. Man hofft darauf, dass Xur sie bald mal im Angebot hat.
Aber wie wir Xur kennen … Nee.
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Das Fantasy-MMO The Elder Scrolls Online hat die Möglichkeit auf ein Halbjahres-Abo aus dem Angebot genommen. Manche sehen das als Anzeichen dafür, dass TESO bald „Free2Play“ gehen wird.
Es ist ohne Aufsehen passiert: Es gibt einfach keine Möglichkeit mehr, bei The Elder Scrolls Online ein 6-Monats-Abo abzuschließen. Die entsprechende Option wurde entfernt.
Im offiziellen Forum wurde daraufhin ein Thread eröffnet. Spieler fragten, was es damit auf sich habe. Könnte das ein Hinweis darauf sein, dass TESO in 6 Monaten vielleicht gar kein Abo mehr hat und Free2Play oder Pay2Play wird?
Nein, sagt ein Vertreter von Zenimax. Es sei lediglich so, dass die 6-Monats-Option selten gewählt wurde. Die Spieler bevorzugten eine monatliche oder vierteljährliche Verlängerung. Daher habe man das aus dem Angebot genommen.
Da so ein „Wegfall der langfristigen Abos“ bei anderen MMOs aber schon ein Bote für einen Gang ins Free2Play war und da viele (gerade Medien) sowas für The Elder Scrolls Online auch kommen sehen, wird hier gerade wieder diskutiert.
Mein MMO meint: Ja … es könnte strategisch “irgendwie” eine Rolle spielen. Aber dass TESO Free2Play geht, ist extrem unwahrscheinlich. Wenn TESO das Geschäftsmodell zum Konsolenstart wechselt (was wohl sinnvoll wäre), dann wird man aber wahrscheinlich auf Buy2Play gehen mit nachher kostenpflichtigem DLC.
Was so ein Buy2Play-Modell bei einem Spiel heißen kann, das mit Volldampf entwickelt wird, erlebeten Destiny-Spieler gerade: Sie bezahlen nämlich 20$ für einen DLC, der im “Pay2Play”-Modell ein ordentlicher Content-Patch wäre. Im Prinzip genau die Art von Content-Patch, die TESO im letzten Jahr schon dreimal brachte.
Die Schnäppchenjäger, die TESO umschwirren, und drauf hoffen, dass sie es endlich umsonst zocken können, werden sich wohl gedulden müssen. Bisher kamen ausnahmslos alle Free2Play-Gerüchte von außen und wurden wie das angebliche Konsolen-Ende zum Teil abenteuerlich konstruiert. Von Zenimax selbst hat man nicht den Hauch eines Signals in die Richtung gegeben.
Wenn wohl auch der so wichtige Port auf die Konsolen mit einem anderen Geschäftsmodell als Pay2Play höhere Chancen hätte. Den Spielern auf Playstation 4 und XBox One zu erklären, dass sie monatlich zahlen müssen, dürfte eine große Herausforderung darstellen.