Beim MMO-Shooter Destiny soll heute Abend, am 15.6., noch ein Patch erscheinen. Der wird die Spieler aus dem Game werfen.
Um 20:00 Uhr am Montagabend unserer Zeit beginnt wieder das beliebte Spiel, dass es tausende aus Destiny raushaut von PS3, PS4, XBox 360 und Xbox One. Die wollen dann wissen, was los ist: Warum geht Destiny jetzt nicht, warum sind die Server unten?
Die Antwort ist: Ein Update kommt.
Was macht der Patch 1.2.0.3. bei Destiny?
Das ist der Patch oder Hotfix 1.2.0.3., der wird Skolas so ändern, wie das am letzten Donnerstag angekündigt wurde. Das heißt: Keine Elementar-Entflammen mehr, sondern andere Modifikatoren. Zudem will man seine Lebenspunktzahl verringern, ihn bei bestimmten Lebenspunkt-Werten Adds spawnen lassen und die Zusammensetzung dieser Wellen etwas anders gestalten. Skolas wird dann schon ab morgen nicht mehr wie bisher funktionieren, sondern andere Taktiken erfordern. Denn die bisherigen Taktiken liefen zu sehr auf “Gib’s ihm mit der größten Elementar-Waffe, die gerade passt, und das hart und dreckig” hinaus.
Man darf gespannt sein, ob sonst noch irgendwelche Änderungen erfolgen: ob vielleicht der ein oder andere Bugfix noch kommt. Der exotische Beutezug um die drei neuen exotischen Waffen und dem Gefängnis der Alten machen immer noch Ärger. Zudem gibt es Probleme mit dem “Schiff”, das es in der Skolas-Truhe eigentlich geben sollte. Das kommt nicht immer.
Genaueres werden wir erst in den Patch-Notes lesen können. Und die werden wahrscheinlich erst veröffentlicht, wenn das Update aufgespielt wird.
Der Patch wird die Spieler wieder aus dem Game werfen, deshalb sollten alle mit „längeren Aktivitäten“ vorsichtig sein. Wer jetzt noch vorhat, irgendwo zu reüssieren, sollte sich so beeilen, dass er gegen 20:00 Uhr fertig ist. Nicht dass er am Ende vor der Schatztruhe im Gefängnis steht und noch genau 2 Sekunden fehlen.
Es heißt, die Server seien ungefähr eine Stunde offline. Um 21:00 Uhr deutscher Zeit ginge es dann wieder. Das ist zumindest der Plan.
Update 1.2.0.3 is the way. Please plan your next two or three hours accordingly! https://t.co/F5BkOj85zH
Die Patch-Notes sind da, wir übersetzen die kurz auf Deutsch:
Der Trick, den wir am Wochenende vorgestellt haben, mit dem Perk “Aus der Asche”, wurde behoben. Das stackt nun nicht mehr. Dadurch konnten Jäger über ihre Schwarmgranaten unglaublich schnell, die Super wieder auffüllen. Einen ähnlichen Bug oder eine Möglichkeit dazu, gab es wohl für Titanen und Warlocks über einen sehr ähnlichen Perk “Quintessence-Transfer”. Auch diese Möglichkeit wurde behoben. Beide Perks haben nun eine interne Abklingzeit von 10 Sekunden.
Ein Bug beim exotischen Beutezug wurde behoben. Hier blieb die Quest bei Variks stecken.
Und es kommen die Änderung an Skolas: Es gibt andere Modifikatoren, nicht mehr die elementaren Entflammen (Solar – Arkus – Leere); Skolas’ HP sinkt von 27.000 auf 15.000 und bei bestimmten Lebenspunkt-Werten von Skolas werden nun die Adds kommen. Vorher kamen die zu festgelegten Zeiten.
Um 20:35 Uhr war die Wartung zu Ende, laut Bungie sollten die Server nun wieder funktionieren:
Beim Action-MMO Neverwinter schreitet die Entwicklung voran. Als nächstes will man die Felder „Ranked PvP“ und eine Art Gilden-Housing erschließen. Da orientiert man sich an hauseigenen und großen Vorbildern.
Was auf den PC kommt, wird zwangsläufig bei Neverwinter auch irgendwann auf der XBox One erscheinen. In letzter Zeit stand die Konsole im Vordergrund, da wird bald eine Drachengöttin auftauchen, aber jetzt geht es mal wieder um den PC, um das aktuellere Neverwinter. Zwei große Felder will man erschließen.
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Die Festungen stehen in eigenen Instanzen: Jede Gilde bekommt eine eigene Abenteuerzone. Am Anfang gilt es erstmal, das Land zu befrieden, dann kommen auch die vertriebenen Einwohner zurück. Es wird heimelig und die verfallene Festung kann wieder aufgebaut werden. Spieler sollen Gegenstände spenden können, um die Festung weiter auszubauen. Die Gildenleitung kann dann beschließen, was mit der „Kriegskasse“ ausgebaut werden soll. So wird ein Ausbau der Gildenhalle wohl die Geschichte um die Festung weitererzählen, neue Feinde anspülen und ähnliches.
Diese Ideen erinnern teilweise an „Star Trek Online.“ Auch da können Flotten ihre eigenen Stationen errichten, was sich in der Praxis mit dem Sammeln und Spenden von Ressourcen ein wenig wie ein Browsergame anfühlt.
Die Combat-League
Bei der Combat-League, dem neuen Ranked-PvP-System, wird man auf wechselnde „Seasons“ und Ranglisten setzen. Es gilt, sich im Modus „Herrschaft“ Marken zu verdienen und sich auf einer Rangliste nach vorne zu arbeiten, um spezielle Belohnungen einzuheimsen.
Auf der E3 stellte Bethesda Softworks nicht nur Fallout 4 und Doom sowie Dishonored 2 vor. Es gab auch Beifall für ein Mobile Game zu Fallout und ein Online-Kartenspiel zu The Elder Scrolls. Eine ehrliche Meinung.
Schaut man sich die E3-Pressekonferenz von Bethesda Softworks an, dann scheint alles, was dieses Studio veröffentlicht, von Gottes Gnaden zu sein. Wie ich darauf komme? Egal, was gezeigt wurde, es gab immer Beifall und begeisterte “Woooooohhhoooo”-Rufe zu hören. Eine Frage an alle Leser: Ist es wirklich eine derartige Reaktion wert, wenn ein Mobile Game oder ein Online-Sammelkartenspiel angekündigt wird?
https://www.youtube.com/watch?v=2KApp699WdE
Werden die Zuschauer etwa für Beifall bezahlt?
Gab es derartige Rufe auch, als Electronic Arts das Mobile Game zu Dungeon Keeper veröffentlichte? Oder als irgendein anderes Mobile Game angekündigt wurde? Das Genre ist nicht gerade beliebt. Wieso dann derart positive Reaktionen für Fallout Shelter? Das Fallout-Mobile-Game und das Kartenspiel The Elder Scrolls: Legends mögen ja ok sein. Aber rechtfertigt das derart überschwängliche Reaktionen? Dasselbe, als der Hund Dogmeat bei der Präsentation von Fallout 4 zu sehen war. Genau dieser Hund löste zuvor noch einen Shitstorm wegen der Grafik des Spiels aus und jetzt rufen alle begeistert “Wooooohooo”?
Spielejournalisten sind auch nur Menschen
Setzen Unternehmen also “Animateure” ein, welche dafür sorgen sollen, dass man den Eindruck erhält, alle wären begeistert? Es mag unfair sein, so etwas zu unterstellen, auch, wenn der Gedanke nicht ganz abwegig ist. Es gilt auch zu bedenken, dass die Atmosphäre bei derartigen Events mitreißt und man sich schnell begeistern lässt. Sicher waren viele Pressevertreter vor Ort, die das Gezeigte wirklich richtig gut fanden und ihrer Freunde entsprechend durch Beifall und Gegröle Ausdruck verschafften.
Das neue, free-to-play Kartenspiel von Bethesda: The Elder Scrolls: Legends.
Hinzu kommt, dass Berichte über das Event von Bethesda sehr positiv sind. Die Show wäre sehr gut gewesen, die Stimmung hervorragend und auch das Gezeigte hätte Lust darauf gemacht, direkt loszuspielen. Spielejournalisten sind auch nur Menschen und sie üben diesen Beruf auch deswegen aus, weil sie selbst Gamer sind. In der Pressekonferenz von Bethesda werden daher sicher einige Fans der Fallout-Spiele, von Dishonored, Doom und The Elder Scrolls Online gesessen haben, die total von dem begeistert waren, was man zu sehen bekommen hat.
Wurde die Meinung beeinflusst?
Auf Reddit äußerte sich jedoch auch ein User, der angab, dass Bethesda Merchandise an Journalisten vergeben hätte (und teilweise auch an Livestreamer auf Twitch). Ob dies die Meinung und die Jubelrufe mit beeinflusst hat?
Guys, in the interests of ethics in video game journalism, remember that Bethesda gave away a bunch of free swag to every single person in that auditorium and a bunch of random people on Twitch.
Natürlich wollen wir niemandem etwas unterstellen. Allerdings hinterlässt es doch einen etwas faden Beigeschmack, wenn ein Spiel wie Fallout 4 vor wenigen Tagen noch heftig kritisiert wurde und man während der Pressekonferenz nur Beifall und “Woooohooo!”-Rufe aus dem Publikum hört. Und das außerdem noch zusätzlich bei einem Mobile Game, einem Gaming-Bereich, an dem sonst kaum jemand ein gutes Haar lässt…
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Der chinesische MMO-Riese Perfect World (Neverwinter) hat ein neues MMORPG für PC und die Current-Gen-Konsolen angekündigt. „World of Jade Dynasty“ ist für den chinesischen Markt konzipiert und soll riesige PvP-Schlachten bieten.
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World of Jade Dynasty will mit PvP punkten, man verspricht große Schlachten mit chinesischen Luftschiffen. Server sollen „aufeinandertreffen“ können. Auch Sandbox-Elemente soll es geben. Über einen möglichen West-Port gibt es so früh in der Entwicklung noch keine Neuigkeiten. Am 23. Juni soll das Game in einen ersten frühen Test starten.
In allen erfolgreichen MOBAs ist es an der Tagesordnung, dass bestimmte Helden gesperrt werden können. Ein Tweet von Dustin Browder zeigt, dass jetzt auch bei Blizzard darüber nachgedacht wird, eine Bannfunktion in Heroes of the Storm zu implementieren. Getestet werden mögliche Systeme diesen Sommer.
Ist ein Bannsystem notwendig?
Die Möglichkeit, einem bestimmten Spieler seinen Lieblingscharakter zu verwehren, oder einfach Helden zu blockieren, die das eigene Team besonders gut kontern könnten, ist eine wichtige Funktion in allen beliebten Mobas. Bisher gibt es in Hots kein solches System. Man plant, im Zuge mehrerer eSports-Events im Sommer, mögliche Bannverfahren zu testen.
Ein Bannsystem würde den Zugang für Neulinge erschweren – und gerade die Einsteigerfreundlichkeit ist Blizzards Steckenpferd.
Die Tatsache, dass dieses System aktuell noch fehlt, ermöglicht dem Moba relativ niedrige Einstiegshürden für die Team- und Heldenliga. Aktuell muss jeder Spieler nur 10 verschiedene Helden besitzen, um teilnehmen zu können. Ein Bannsystem würde die Anzahl der erforderlichen Charaktere unweigerlich erhöhen und damit eine größere Hürde darstellen, um in gewerteten Ligaspielen anzutreten. Außerdem würde es vor das eigentliche Zocken noch eine zusätzliche, etwas bürokratische Barriere packen.
Noch gibt es keine konkreten Pläne für das Bannen von Charakteren – vielleicht benötigt Hots so ein System auch gar nicht? Was meint Ihr?
Der MMO-Shooter Destiny ist zu Gast auf der E3 und wird dort Informationen preisgeben, wohl zur nächsten Erweiterung. Aber wann?
Wir wissen, dass es Informationen von Bungie zu Destiny auf der E3 geben wird. Die Frage ist im Moment: Wann? Man selbst hat als Termin den 16. Juni US-Zeit ausgeben, das wäre morgen.
Es scheint aber, als zeichnet sich ein Zeitplan ab:
Um 23:40 Uhr (unserer Zeit) am späten Dienstagabend hat man einen 20-minütigen Auftritt bei der US-Seite IGN. Da könnte/dürfte/sollte wohl das erste Mal die neue Erweiterung präsentiert werden.
In der Nacht vom Dienstag auf den Mittwoch hat man um 2:00 Uhr einen halbstündigen Auftritt bei Gamespot. Hier könnte es weitere Informationen geben.
Unabhängig davon, wo genau dann die wichtigen Infos kommen, scheint jetzt schon klar: Es wird in der Nacht vom Dienstag, dem 16.6., auf Mittwoch, den 17.6., passieren.
Es könnte allerdings auch sein, dass es schon Dienstagfrüh erste Infos gibt. Vielleicht ist Destiny zu Gast bei Sony. Deren Pressekonferenz findet in der Nacht vom Montag auf den Dienstag um 3:00 Uhr morgens statt. Könnte sein, muss aber nicht.
Jeder rechnet mit Infos von Destiny zu „The Taken King“
Es rechnen eigentlich alle damit, dass man die nächste Erweiterung „The Taken King“ vorstellen wird. Hier gab es im Vorfeld schon einige Leaks: Die Erweiterung werde 40 Dollar kosten, drei neue Subklassen einführen, es werde gegen Crotas Papa Oryx gehen und so weiter. Im Moment alles noch Spekulationen, die schon bald zerstreut oder bestätigt werden dürften.
Beim SF-MMO Star Trek Online hat man neue Tier-6-schwere-Zerstörer für Spieler mit einem lebenslangen Abo oder 1.000 Tagen bezahlte Spielzeit im Angebot. Gleichzeitig läuft ein Deal, der das lebenslange Abo billiger macht.
„Lebenslange Abos“ oder „Life-Time-Abos“ sind ein Handel, der den Spielern von Free2Play-Firmen gerne angeboten wird. Für eine fürstliche Summe erhält man ein lebenslanges Abo, muss sich keine Gedanken mehr um monatliche Zahlungen machen. Hoffentlich hält das Game dann auch eine Weile.
Für diese lebenslangen Abonnenten oder für Spieler, die 1000 Tage bezahlt haben, hat Cryptic in Star Trek Online nun ein „neues“ Angebot. Es gibt frische schwere Zerstörer für alle 3 Fraktionen des Tier 6. Wie die US-MMO Seite Massively Overpowered schreibt, wurden die nötig, nachdem die letzten „exklusiven schweren Zerstörer“ nicht mehr wirklich was Besonderes waren.
Außerdem läuft grade, wie zufällig, ein „Sonderangebot“ für Spieler, die auch lebenslang haben möchten. Für gut 145 Euro ist man dabei.
Die drei Schiffe sind:
Für die Föderation der Schwere Mantikor Zerstörer
Für die Klingonen „Schwerer Duvqu‘-Zerstörer“
Und für die Romulaner: Schwerer Dineas-Warbirdzerstörer
Das MOBA League of Legends hat eine leidenschaftliche Cosplay-Szene und einen Faible für abgedrehte Skins seiner Champs. Was passiert, wenn beides zusammenkommt?
Mit Skins verdienen sich Free2Play-Games wie League of Legends ihre Butter fürs Brot und noch ein bisschen Belag. Je beliebter ein Skin, desto mehr Spieler kaufen ihn, desto weiter nach rechts rücken die Kommas in den Bilanzen. Das sorgt dafür, dass ausgerechnet dieses „Cash-Element“ Skins zu den Spielwiesen für Kreative in Games gehört, wo man jede noch so verrückte Idee ausleben kann – in der Hoffnung es finden sich Fans, denen es gefällt.
Das MOBA League of Legends gilt an der Skin-Front als ein Vorreiter, da lässt man sich für seine ikonischen Helden gerne etwas einfallen. Die Cosplay-Szene von LoL nimmt das gerne an und zeigt einige der schrägsten Skins mal in „Fleisch und Blut.“
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Das Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online hat einen Auftritt in der Präsentation von Bethesda auf der E3. Dort zeigte man, was in 2015 noch auf die Spieler wartet.
Bethesda eröffnete die große E3-Konferenz in der Nacht von gestern auf heute. Im Mittelpunkt stand Fallout 4 (Release: 10. November), doch auch The Elder Scrolls Online hatte ein Segment. Game Director Matt Firor konnte nicht live da sein, denn das Team und er sind noch schwer mit dem Konsolen-Launch beschäftigt. Millionen von Spielern seien gerade in Tamriel unterwegs, hieß es.
Man schickte aber diesen Trailer, der ankündigt, was in diesem Jahr noch in The Elder Scrolls Online auf PC, Mac, Playstation 4 und XBox One passiert:
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Außerdem arbeite man an zahlreichen weiteren Features, die man der ohnehin schon dichten und vollen Welt weiter hinzufügen möchte.
„Kaiserstadt ist nicht mehr soweit hin“
Später gab der deutsche Community Manager Kai Schober noch einen Tipp, um etwas stinkige Fans, die mehr erwartet hatten, zu besänftigen: „Die Kaiserstadt ist nicht mehr so weit hin.“ Die eigentlichen Stars in den ersten Reaktionen der Fans waren aber ohnehin andere. Wegen der „Bären-Mounts“ tickten einige etwa auf reddit ein klein wenig aus.
Über die „Kaiserstadt“ ist schon eine Menge bekannt, das wird ein zentraler Bestandteil in Cyrodiil, der PvP-Zone werden. Zu der Kaiserstadt hat die Fraktion Zugang, die am meisten Burgen besitzt. In der Kaiserstadt selbst wird es Quests und PvE-Belohnungen geben. Es soll sich wirklich lohnen, dort auf Abenteuer zu gehen.
Orsinium, die Heimstatt der Orcs, wird ebenfalls ein DLC sein, der noch in diesem Jahr erscheint. Über Orsinium ist bis jetzt noch relativ wenig bekannt.
Ab heute geht es los! Die ersten Pressekonferenzen auf der Spielemesse E3 beginnen und wir können mit ersten Informationen zu neuen Games rechnen.
Die großen Entwickler und Publisher stellen ihre neuen Spiele auf Pressekonferenzen vor, die bereits vor dem eigentlichen Beginn der E3 abgehalten werden. Wir wollen euch einen kleinen Überblick über diese Konferenzen geben, die ihr in Livestreams verfolgen könnt.
Bethesda – Die Kaiserstadt rückt näher, TESO zeigte Trailer
Heute um 7 Uhr p.m. PST (4 Uhr morgens unserer Zeit) hielt Bethesda Softworks die erste Pressekonferenz ab. Dabei stellte das Unternehmen bekannterweise das Single-Player-RPG Fallout 4 näher vor, das am 10. November diesen Jahres erscheinen wird. Daneben zeigte man auch erstmals den Ego-Multiplayer-Shooter Doom und kündigte das Stealth-Actionspiel Dishonored 2 an.
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Wie im Vorfeld bekanntgebeben, gab es auch neue Informationen zur Zukunft von The Elder Scrolls Online: Tamriel Unlimited. Es wurde ein Trailer veröffentlicht, der u.a. die kommende Kaiserstadt zeigt, und Spieler dürfen sich bald auch auf Bär-Mounts freuen. Wir werden im Laufe des Tages nochmal gesondert darüber berichten. Interessant: Es wurde auch ein digitales Kartenspiel angekündigt. Mit “The Elder Scrolls Legends” gibt Bethesda eine Antwort auf Hearthstone.
Microsoft – Halo und mehr
Montag, den 15. Juni folgt um 9:30 Uhr a.m. PST (18:30 Uhr unserer Zeit) die Pressekonferenz von Microsoft. Zu erwarten sind wohl eher keine MMORPGs, dafür Neuigkeiten zur Halo- und Gear-of-War-Serie sowie zu Rise of the Tomb Raider. Auch ein noch geheimes Spiel von Rare soll gezeigt werden.
Electronic Arts – Star Wars Battlefront Gameplay und SWTOR Addon
Ebenfalls am Montag um 1 Uhr p.m. PST (22 Uhr unserer Zeit) hält Electronic Arts eine Pressekonferenz ab. Neben den obligatorischen neuen EA-Sports-Games soll erstmals das neue Mass Effect 4 gezeigt werden. Außerdem hat EA eine neue Version des Online-Shooters Star Wars Battlefront sowie eine neue Erweiterung zu SWTOR im Gepäck und zeigt das neue Spiel der Mirror’s-Edge-Reihe. Ob es darüber hinaus noch Überraschungen gibt, wird man sehen.
Ubisoft – Endlich mehr zu The Division
Um 3 Uhr p.m. PST am Montag (0 Uhr unserer Zeit) folgt die Pressekonfrenz von Ubisoft. Dort erwarten die Fans Informationen zum MMO The Division, dem taktischen Actionspiel Rainbow Six Siege und der Assassin’s-Creed-Reihe. Außerdem wird ein mysteriöses Spiel names Hero gezeigt und Ubisoft war bisher immer für Überraschungen gut, weswegen man mit der Ankündigung von mindestens einem weiteren Spiel rechnet, von dem viele glauben, dass es Watch Dogs 2 ist.
Sony – Uncharted 4 und The Last Guardian?
Als letzte Pressekonferenz am Montag findet die von Sony um 6 Uhr p.M. PST (Dienstag morgen um 3 Uhr unserer Zeit) statt. Gamer freuen sich auf neues Material zu Uncharted 4 und hoffentlich auch auf eine Neuankündigung von The Last Guardian.
Nintendo – Man hofft auch Überraschungen
Am Dienstag um 9 Uhr a.m. PST (18 Uhr unserer Zeit) hält Nintendo seine Pressekonferenz ab. Es werden aktuell angekündigte Spiele gezeigt. Ob es auch Überraschungen geben wird, ist nicht bekannt.
Square Enix – Final Fantasy
Um 10 Uhr a.m. PST (19 Uhr unserer Zeit, Dienstag) folgt schließlich die Pressekonferenz von Square Enix. Es wurde im Vorfeld gesagt, dass es nichts Neues zum Rollenspiel Final Fantasy XV zu sehen geben wird. Dafür darf man sich auf Informationen zum Action-RPG Deus Ex: Mankind Divided freuen. Zudem wird wohl das Addon Heavensward des MMORPGs Final Fantasy XIV gezeigt. Auf ein Remake oder Sequel zum Klassiker Final Fantasy VII hoffen Fans wohl vergebens – aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
Am 16. Juni schließlich startet die E3 offiziell und wird bis zum 18. Juni die Tore für Gamer und Vertreter der Presse öffnen. Viele kleinere Unternehmen werden ebenfalls vor Ort sein und neue Games präsentieren. Darunter sind sicherlich auch wieder viele Geheimtipps. Wir halten euch natürlich vor allem über die MMOS auf dem Laufenden, die auf der E3 gezeigt und neu vorgestellt werden! Schaut euch bis dahin doch den Beitrag von Nico an: Was erwartet uns MMOler auf der E3?
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Beim MMO-Shooter Destiny erfreuen sich die Trials of Osiris besonderer Beliebtheit. Denn wenn die gut sind, sind sie richtig gut.
Eine intensive Spielerfahrung wie nie zuvor in Destiny, hat Bungie mit den Trials of Osiris versprochen. Und wenn es auch einige Probleme gibt mit Lags, vermeintlichen Cheatern, unbalancierten Waffen und ähnlichem, bleibt doch eins festzuhalten: Wenn das Trials of Osiris gut ist, dann ist es richtig gut. Vier zu vier steht es in der entscheidenden Runde zwischen zwei ausgeglichenen Teams. Ein Fehler kann und wird über Sieg oder Niederlage entscheiden.
Dieses Match hat mehr Wendungen als ein Film von M. Night Shyamalan und dürfte jedem Schmelztiegel-Fan ein Schmunzeln aufs Gesicht zaubern – oder vielleicht sogar ein bisschen Gänsehaut verursachen.
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Der neue Spielmodus “Karten-Chaos”, der in den nächsten Tagen HearthStone erweitern wird, bringt einige frische Karten ins Spiel. Sie werden vermutlich nicht in regulären Matches verfügbar sein, einen Blick sind sie dennoch wert.
Drachen, Bomben und ein dicker Riese
Schon auf den ersten Blick wird deutlich, dass die neuen Karten die üblichen Regeln von Hearthstone ein wenig ins Wanken bringen werden. Sie sind übermächtig, werden aber wohl genau deswegen für spannende und ungewöhnliche Partien sorgen – und das im neuen Modus Kartenchaos. Diese Karten sind im Moment noch nicht im Spiel, sondern wurden von Dataminern im letzten Patch entdeckt.
Ein Beispiel ist der Drache Vaelastrasz, der für 6 Mana stolze Werte von 7/7 aufweist und die Kosten aller Karten des Besitzers um 3 reduziert. Wenn man den feurigen Kollegen nicht innerhalb eines Zuges vom Brett nimmt, oder wenigstens zum Schweigen bringt, droht eine schnelle Niederlage. Quasi ein Imperator Thaurissan auf Steroiden.
Auch die lebende Bombe verspricht eine spannende Mechanik zu sein. Für 3 Mana wird ein gegnerischer Diener “verflucht” und explodiert im nächsten Zug für 5 Schaden an ALLEN Feinden. Der Besitzer des Verfluchten muss diesen Diener also schnell loswerden und ihn kamikazemäßig in den Tod schicken. Bedauerlich, dass dies keine offizielle Magierkarte ist …
Der neue Gigant Golemagg erinnert mehr als nur ein bisschen an die geschmolzenen Riesen. Kein Wunder, ist er ja auch eigentlich ihr Chef. Die 20/20-Kreatur kostet schnuckelige 50 Mana, wird aber für jeden Schadenspunkt günstiger, den der eigene Held erlitten hat. Unter normalen Umständen lässt sich der Riesen als nicht spielen – außer die Spielerhelden haben auf einmal mehr als 30 Trefferpunkte.
Auch eine neue Waffe, die sagenumwobene Hand von Ragnaros, Sulfuras, wird im Karten-Chaos auftauchen. Wenn ihre Haltbarkeit verbraucht ist, verursacht die eigene Heldenfähigkeit 8 Schaden an einem zufälligen Feind. Ganz nebenbei sind 6 Schläge mit 2 Schaden für nur 2 Mana ebenfalls nicht zu verachten.
Der aktuelle Patch hat noch weitere Karten ins Spiel gebracht, wie etwa einen Zauber für 0 Mana, der dem Spieler 100 Rüstung gewährt. Es ist bisher davon auszugehen, dass diese Karten nur für interne Testzwecke genutzt werden. Die Entwickler haben sich ebenfalls auf Karten verewigt, die fortan in den Credits zu sehen sind – auch diese können natürlich nicht im regulären Spiel genutzt werden.
Die Electronic Entertainment Expo, kurz E3, steht vor der Tür: Vom 16. bis zum 18. Juni zeigen große Publisher, wo die Reise im Gaming hingehen soll … doch ist auch etwas für uns MMO-Fans dabei? Was werden Ubisoft, Activision, Bethesda, EA und Blizzard vorstellen?
Ubisoft: Fortsetzungen plus neues Franchise
Der Publisher Ubisoft gab vorweg bekannt, dass auf der E3 drei Spiele vorgestellt bzw. näher gezeigt werden. Darunter gehören neben den Fortsetzungen Assassin’s Creed Syndicate und Watch Dogs 2 auch das NextGen-MMO: The Division.
Alle drei Spiele enthalten enthalten Rollenspielelemente. Während für mich die Assassins Creed Franchise aber mittlerweile stark abgegrast wurde – Vergleiche mit der Call of Duty Serie werden laut – , könnte Watch Dogs 2 aus den Fehlern des ersten Teils gelernt haben. Ob sich das Game allerdings als GTA-Konkurrent positionieren kann, ist unwahrscheinlich.
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Die interessanteste Ankündigung für MMOler ist aber The Division, ein Rollenspiel-Shooter, der in einem post-apokalyptischen New York City spielt. Ubisoft gab an, dass es eine erste spielbare Version des Games geben wird. Ob es hält, was es verspricht? Gerade PC-Spieler dürfte es freuen, da ein richtiger Blockbuster im Shooter-MMO-Genre noch fehlt. Aber auch für den Konsolen-Platzhirsch Destiny gäbe es endlich mal einen Widersacher. Bekanntlich belebt Konkurrenz das Geschäft.
Stellt Activision das Destiny Addon vor?
Activision zeigt dieses Jahr wohl keinen neuen Burner. Stattdessen wird, wie schon erwähnt, auf Altbewährtes gesetzt: Call of Duty. Eher uninteressant für Rollenspieler. Dennoch sollte man Activision dieses Jahr nicht abschreiben, da, Gerüchten zu folge, eine Ankündigung eines großen Destiny Addons kommen soll. Zwar handelt es sich noch um Gerüchte, aber wenn nicht jetzt die Vorstellung samt Namen kommt, wann dann? Die E3 bietet eine gute Plattform für Activision, die Erweiterung des Konsolen-MMOs bekanntzugeben.
Nun gut, mehr ist für den MMO-Fan wohl nicht zu erwarten. Neben Guitar Hero Live soll noch was zu Skylanders 2015 vorgestellt werden. Genau, das ist das Spiel mit den Sammelfiguren.
Bethesda bringt die Apokalypse zurück
Viele Fans der Serie haben vor wenigen Tagen Freundsprünge gemacht: Fallout 4 wurde offiziell bestätigt. Leider handelt es sich nicht um ein Fallout-MMO, wie von einigen erwartet oder gar gewünscht. Ob es einen Multiplayer-Part gibt, ist bisher auch noch unklar – vielleicht verrät Bethesda mehr auf der E3.
Was wird’s zu The Elder Scrolls Online geben? Denkbar wären Statistiken zu Spielerzahlen und den Verkäufen. Im Mittelpunkt werden aber die Ankündigungen für die unmittelbare Zukunft stehen. In den letzten Monaten hat man zu den geplanten Spielinhalten und zu den DLC weitestgehend geschwiegen. Auf der E3 sollten die Info-Dämme brechen.
EA erfreut Rollenspieler
EA stellt gleich drei Games mit Rollenspielbezug vor. Wenn die Fallout Anhänger Freudensprünge gemacht haben, werden sicherlich auch Mass Effect Fans die ein oder andere Freudenträne vergossen haben. Neues zum Sci-Fi-Rollenspiel will EA passend zur E3 vorstellen.
Ok, Mirrors Edge ist jetzt nicht unbedingt als Rollenspiel verschrien, bietet aber dennoch das ein oder andere Spielelement, das MMOler Spaß bereiten könnte. Der Vorgänger war jedenfalls ein super Spiel für zwischendurch. Der erste Teil des Action-Adventures ist aber nun schon sieben Jahre alt, Zeit also, dass man sich um eine Fortsetzung bemüht.
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Was natürlich alle MMOler von EA auf der E3 erwarten, sind mehr Informationen zur bisher größten Erweiterung von SWTOR und Gameplay-Videos zum kommenden Star Wars Battlefront. Passend zum Filmstart des siebten Star-Wars-Film veröffentlicht man einen Reboot der Multiplayer-Shooter-Serie Star Wars Battlefront. Ein Blick auf unsere Star Wars Battlefront Themenseite verrät, dass bereits eine Menge bekanntgegeben wurde. Doch wartet man noch auf aussagekräftige Gameplay-Szenen. Das soll endlich auf der E3 passieren.
Stellt Blizzard ein neues WoW Addon vor?
Diesmal hat sich auch Blizzard einen eigenen Platz auf der E3 gesichert. Die Gerüchteküche brodelt: Neues WoW Addon? Konkrete Release-Infos zu Overwatch? Neue Helden oder Spielmodi für HotS? Seit langer Zeit mal wieder was zu Diablo 3?
Möglich wäre tatsächlich die Ankündigung eines Addons für World of Warcraft, auch wenn diese außerhalb der BlizzCon eher ungewöhnlich wäre. Im Gespräch ist auch ein finales Releasedate für die Starcraft 2 Erweiterung Legacy of the Void. Blizzard gibt sich, wie immer, bis zur letzten Minute bedeckt.
Was gibt’s noch?
Das waren nur ein Teil der Ankündigungen der großen Publisher. Auf der E3 wird es aber noch viel mehr zu sehen geben, wie beispielsweise ein mögliches Dark Souls 3. Der Name “Dark Soul” treibt dem Casual-Player schon Schweißperlen auf die Stirn, ist es doch eines der kniffligsten Rollenspielserie zur Zeit. Mal sehen, was die Jungs von From Software uns vorstellen werden. Und Square Enix wird in einem neuen Produzenten-Brief wahrscheinlich letzte Details zu Final Fantasy XIV Heavensward enthüllen.
Seit langer Zeit mal wieder auf der E3 vertreten: ArenaNet. Es gibt auch einen sehr guten Grund dafür: Die Werbetrommel für das kommende Guild Wars 2 Addon mit dem Namen Heart of Thorns muss gerührt werden. Zu dem Addon wurde viel gesagt und noch viel mehr geschrieben. In der Closed Beta durfte ich schon einen ersten Blick auf die Wiedergänger-Klasse und die neue Welt werfen. Nur über die Gildenhallen wurde bis zuletzt geschwiegen. Die möchte man nun zeigen. Außerdem vermuten einige Spieler auch die Bekanntgabes eines Release-Datums.
Haben wir was vergessen? Welche Vorstellungen, Ankündigungen oder Gerüchte interessieren euch am meisten? Ihr wollt die Ankündigungen live verfolgen? Dann empfehlen wir euch unseren E3-Zeitplan.
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Beim MMO-Shooter Destiny können exotische Rüstungsteile unterschiedliche Werte in Intellekt, Stärke und Disziplin aufweisen. Was sind die maximalen Werte mit Haus der Wölfe?
Exotische Rüstungsteile sind fast baugleich. Aber eben nur “fast” und um dieses “fast” geht es in diesem Artikel.
Ein exotischer Helm wie der „Achylophagen-Symbiont“ des Jägers hat immer die gleichen Eigenschaften und auch immer denselben Statuswert. Im Falle des Symbionten ist das „Disziplin.“
Allerdings kann dieser Wert in Disziplin in der Höhe variieren. Wenn Xur etwa einen Achylophagen-Symbiont verkauft, hat jeder dieser Helme auf demselben Licht-Level denselben Wert. Es ist dieselbe Ausgabe. Aus einem Engramm aber, als Strike-, Nightfall-, Schmelztiegel-Belohnung oder aus einer Boss-Begegnung können andere „Achylophagen Symbionten“ herauskommen, die dann einen höheren oder niedrigeren Wert in Disziplin aufweisen.
Dieser Wert in Disziplin bewegt sich innerhalb von ganz bestimmten Parametern (also zwischen einem Niedrigstwert und einem Höchstwert). Diese Spanne ist je nach Art des Rüstungsteil verschieden weit. Hinzu kommt noch, dass zahlreiche der neuen exotischen Rüstungsteile nicht nur einen Wert aufweisen, sondern mehrere. Für diese Art von Rüstungsteilen (wir nennen sie Split-Items) gelten dann noch mal andere Parameter.
Und diese Parameter können durchaus weit gefasst sein. So geht man etwa bei Brustrüstungen davon aus, dass die Werte zwischen 102 und 181 liegen können. Es lohnt sich daher, darauf zu achten, ein Rüstungsteil mit möglichst “hohem” Wert zu erhalten.
Was bringen die Werte Intellekt, Stärke und Disziplin in Destiny?
Der magische Wert, den Hüter anpeilen müssen, liegt nach wie vor bei 272. Mit diesem Wert erhält man für den jeweiligen Stat einen 100% Bonus. Über diesen Wert hinaus bringen weitere Punkte nichts mehr.
Wer 272 Intellekt erreicht, erhält seinen Super alle 3:55 Minuten erneut, statt nur alle 5:30. Das Super-Meter füllt sich durch Kills doppelt so schnell auf.
Bei 272 Disziplin wirft ein Hüter seine Granaten alle 27 Sekunden statt nur jede Minute.
Mit 272 Stärke erreicht ein Spieler den vollen 100%-Bonus und hat dadurch statt 69 Sekunden, nur noch 31 Sekunden Cooldown.
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Wir unterscheiden zwischen „pur“ (nur ein Wert) und „split“ (mehrere Werte). Die Höchstwerte bei Rüstungsteilen mit Licht 42 liegen bei:
Für Brustrüstungen (pur) bei 181. Brust-Rüstungen (split) bei 103 für den einzelnen Wert. Die einzige exotische Brustrüstung mit einem Split-Wert sind die neuen Roben für den Warlock.
Für Handschuhe (pur) bei 120. Handschuhe (split) bei 68 oder 69. Exotische Handschuhe mit Split-Werten sind: Die Klauen des Ahamkara und die neuen Items Handschellen des Nichts für den Warlock und ACD/0 Feedback-Fence für den Titanen.
Für Helme (pur) bei 135 oder 136. Helme (split) bei 77. Exotische Helme mit Splitwerten sind: Für den Jäger ATS/8 Arachnid, für den Titan Eternal Warrior; der Obsidian-Wille und The Ram für den Warlock.
Für Stiefel (pur) 166. Es sind keine Stiefel mit Splitwerten bekannt.
Wir haben für den Artikel wieder die Messungen des reddit-Users aWrySharK verwendet. Der sammelt auf reddit die Höchstwerte der einzelnen Rüstungsteil-Gattungen von der Community. Bei den Werten der Split-Handchuhe und denen des puren Helms weiß man es noch nicht mit Sicherheit. Rechnerisch müsste es der höhere Wert sein, gefunden hat man allerdings bislang erst den geringeren oder zumindest noch nicht “alle” Ausgaben mit dem Höchstwert.
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Eigentlich wollte man sich diese Information wohl für die E3 aufheben, aber dann hat man den Bantha zu früh aus dem Sack gelassen: Das nächste Addon für Star Wars: The Old Republic könnte bahnbrechende Änderungen bringen. Zumindest storytechnisch.
Das Imperium von Zakuul
Hat Revan doch tatsächlich das Ende der Galaxis eingeleitet…?
Auf der offiziellen Website von BioWares MMO waren kurzzeitig jede Menge spannende Details zur kommenden Erweiterung “Knights of the Fallen Empire” einsehbar. Was dort ans Tageslicht kam, konnte die Galaxis in ihren Grundfesten erschüttern: Der Krieg ist vorbei, denn unsere Charaktere sind nun “Veteranen des großen galaktischen Krieges”. Aber da fängt der Spaß erst an!
Eine neue, dritte Fraktion tritt auf den Plan, das “Imperium von Zakuul” unter Führung des unsterblichen Imperators Valkorion. Weil zu viele Köche den Brei verderben, werden das Sith-Imperium und die galaktische Republik kurzerhand vernichtet. Im neuen Handlungsbogen können die Spieler maßgebliche Entscheidungen für die Zukunft ihrer ehemaligen Fraktionen treffen und sowohl alte als auch neue Freunde unterstützen… oder verraten.
Ein weiteres, wichtiges Detail sind die Kosten für das bisher größte Addon: Wer ab oder nach dem 27. Oktober ein Abo abschließt, bekommt die Erweiterung umsonst. Und wer zwischen dem 31. Juli und dem 19 Oktober abonniert, der bekommt frühzeitigen Zugang gesichert.
Ist das schon das Release-Datum für die SWTOR-Erweiterung Knights of the Fallen Empire?
Das Release-Datum wäre damit der 27. Oktober, der “vorzeitige Release” schon der 20. Oktober 2015.
Allerdings ist noch keine dieser Informationen offiziell, daher mit Vorsicht zu genießen. Nach der E3 wissen wir mehr, dann soll gerüchteweise auch ein neues Cinematic enthüllt werden …
Beim Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online ist der Ansturm wohl größer als erwartet. Schon zwei neue PvP-Kampagnen sind eröffnet.
Es scheint sich abzuzeichnen, dass The Elder Scrolls Online auf den Konsolen zumindest initial, was die Verkäufe betrifft, gut ankommt und die Erwartungen Zenimax’ übertrifft. Genaue Zahlen kennt man nicht, Zenimax sprach aber von „Millionen“, die man neu in Tamriel begrüße. Zwar hat das einige negative Auswirkungen, so gibt es Log-In-Probleme. Langfristig dürfte das für die Entwicklung des Spiels aber gut sein.
Wobei man mittlerweile auch Entwarnung gibt und sagt, dass die Einloggproblem auf den europäischen Mega-Servern gelöst seien.
Zahlen gibt es nicht, aber es sieht so aus, als käme The Elder Scrolls Online auf Konsolen besser an als damals auf dem PC
Der jetzige Andrang auf Playstation 4 und Xbox One ist auch im PvP so groß, dass man sich entschlossen hat, zwei neue „Kampagnen“ zu eröffnen. Das sind im Prinzip „weitere Kopien“ der PvP-Zone Cyrdoiil, auf denen die Spieler der drei verfeindeten Fraktionen gegeneinander Krieg führen. Da The Elder Scrolls Online außerhalb von Cyrodiil nur die Mega-Server hat, kommt dieser Entschluss ungefähr dem gleich, was in anderen MMORPGs die Nachricht „Wir machen neue Server auf“ bedeutet.
Bei der PC-Version hatte Zenimax zum Release keine weiteren Kampagnen geöffnet und später deutlich abgespeckt, da sich die Spieler auf wenige Kampagnen konzentrierten und sich die Masse auf dem Rest „verlief.“ Allerdings hatte man damals auch deutlich mehr Kampagnen als zum Konsolen-Start nun.
Die erste neue Kampagne „Versidue-Shae“ öffnete am Freitag, die neueste heißt „Juliek.“ Sie ging gestern auf. Beide Kampagnen haben eine fünftägige Dauer bis zum Reset und richten sich an „Nicht-Veteranen-Charaktere“ auf Playstation 4 und XBox One. Interessant ist, dass sie sowohl auf dem PS4- als auch dem XBox-One-Megaserver öffnen. Es scheint, als käme The Elder Scrolls Online auf beiden Konsolen an.
Bei Blizzards-Onlinekartenspiel Hearthstone wurde die neue Alternative zur Magierin Jaina Prachtmeer vorgestellt: Es ist der Grundstein der ganzen Warcraft-Franchise Medivh.
Bei Blizzard hat man sich dazu entschlossen, neue alternative Helden für erstmal 3 Klassen anzubieten. Die kommen mit Emotes, Animationen und einem neuen Kartenrücken, knapp 9 Euro soll einer kosten. Für Krieger ist das Magni Bronzebart, für Jäger Alleria Windläufer und für Magier wird es Medivh sein. Der ist sozusagen der Grundstein für die ganze Warcraft-Franchise.
Das erste Warcraft, ein Strategiespiel, sollte eigentlich eine „Warhammer“-Lizenz werden, da hätte man die Hintergrundgeschichte übernehmen können. Doch ging das im letzten Moment schief und bei Blizzard musste man sich eine eigene Hintergrundgeschichte ausdenken, um den Kampf Orcs gegen Menschen zu rechtfertigen. Und irgendwie ist daraus dann Jahre später Medivh entstanden mit seiner komplexen Story als von einem Dämon besessener Magier.
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Beim MMORPG World of Warcraft hängt in letzter Zeit der Haussegen schief. Die Community ärgert sich über eine Vielzahl von Punkten. In einer Fragerunde rücken die Verantwortlichen einiges grade.
Die Stimmung bei World of Warcraft ist seit Anfang 2015 eher negativ. Es gibt eine Vielzahl von Kleinigkeiten, die nerven. Nachdem sich im November mit Warlords of Draenor so viele wieder ins Abenteuer stürzten, vielleicht die beste Level-Phase in der Geschichte von WoW absolvierten, kam danach nicht mehr viel, außer Probleme. Die Konzepte zeigten Schwächen, die Langzeitmotivation wich aus WoW.
Lead-Entwickler Ion Hazzikostas beantwortete nun Fragen der Fans. Wir fassen das Wichtigste für Euch zusammen und beziehen uns das dabei auf ein Transkript durch mmo-champion.
Nach der Erweiterung habe bei Blizzard eine Urlaubsphase begonnen, vorher wollte man noch einige Kleinigkeiten bringen, man hätte den Patch 6.1. aber lieber Patch 6.05 nennen sollen.
Sowohl Twitter als auch die S.E.L.F.I.E.-Kamera seien kleine Projekte von wenigen Entwicklern gewesen, die diese nebenbei erledigten, das habe keinen anderen Spielinhalt verhindert.
Garnisonen ein Problem von Warlord of Warcraft
Die Garnisonen stellen sich in der Tat als ein Problem dar, weil vieles, was früher in der Außenwelt von World of Warcraft passierte, jetzt in der Garnison funktioniert. Es war eigentlich als ein Spielinhalt gedacht, mit dem Spieler kleinere Sessions von wenigen Minuten füllen können. Spieler verbringen aber viel Zeit in der Garnison, weil es der Weg des geringsten Widerstandes ist.
Gerade Sammel-Berufe hätten darunter gelitten. Spieler gingen nicht mehr in die Welt hinaus, sondern fänden alles in der Garnison. Durch die Garnison fühlte man sich nicht wie ein Handwerker, sondern wie ein Aufsammler von täglichen Sachen. Auch dass Spieler sich über die Anhänger, Ausrüstung aus dem Raid besorgen können, stellte sich als ein Problem heraus. Als Spieler dann im Raid angekommen waren, hatten sie häufig schon das Gear.
Das Fliegen in Draenor war auch intern ein heiß diskutiertes Ding. Man war relativ ausgeglichen bis zum Schluss, die Mehrheit sprach sich aber für ein Flugverbot aus. Nach der Reaktion der Fans war klar, dass man einen Kompromiss suchen würde.
Der soll jetzt auch als Vorbild für weitere Erweiterungen dienen: Wer die Welt wirklich gründlich zu Fuß erkundet habe, der könne sich auch in die Lüfte erheben.
Die entsprechende Möglichkeit kommt noch nicht gleich mit Patch 6.2., aber das ist nur ein technisches Problem, man will es nicht unnötig verzögern, sondern so früh wie möglich bringen.
Dailys, Instanzen und Ruf in Warlords of Draenor
Hazzikostas räumt ferner Schwierigkeiten mit den Ruf-Fraktionen, Instanzen und täglichen Quests ein.
Die Ruf-Fraktionen habe man als als eine der letzten Sachen eingeführt. Eigentlich wollte man die gar nicht, im Endeffekt waren sie dann reine Mob-Grinds mit schwachen Belohnungen. Die neuen Ruf-Fraktionen in 6.2. sollen deutlich besser werden.
Ein ähnliches Problem hatten Daily Quests mit 6.0. Da wollte man von der Überdosis in Mists of Pandaria weg und mehr Freiheit schaffen. Man ging von Story-Quests hin zu einem Modell, wo man in einem „Bereich“ für Ordnung sorgen musste. Doch dadurch entfernte man eben auch die „Story“ hinter den Daily-Quests und sie wirkten beliebig und die Spieler hatten keine Bindung dazu.
Die Instanzen in Warlords of Draenor seien klasse gewesen, hätten den Spielern aber keinen Grund geboten, sie mehrfach zu besuchen.
Und so sehen wir das …
Mein MMO meint: Hazzikostas sieht die Probleme genauso klar und scharf, wenn nicht noch etwas deutlicher als die Spieler.
Gerade Dailys, Ruf-Fraktionen, das Handwerk und Instanzen waren das Rückgrat vom „alltäglichen WoW“ abseits der Raids. Und jeder dieser Punkte hat sich mit Warlords of Draenor drastisch geändert und das so, dass er eben keine “langfristige Bindung” mehr erzeugt.
Bisschen seltsam wirkt allerdings die Aussage zu Patch 6.1. Offenbar scheint man bei Blizzard die Zeitpläne immer noch nicht gänzlich im Griff zu haben. Wenn man Patch 6.1. lieber Patch 6.05 genannt hätte, dann wären wir jetzt 7 Monate danach immer noch ohne ersten großen Patch bei WoW. Allerdings: Genau so fühlt es sich ja auch an. Und das kann nicht der Plan von World of Warcraft und Blizzard gewesen sein.
Zwar “läuft” ja alles und auch der zweite Raid erschien pünktlich und vorprogrammiert, aber dass man über 7 Monate keine Gelegenheit fand, bei Problemen nachzujustieren, ist schon seltsam.
Die Probleme, die Hazzikostas analysiert, sind ja nicht seit gestern da, sondern seit vielen Monaten relevant. Apexis-Kristall-Belohnungen zu verbilligen oder zu stärken oder Anreize für Instanzen zu schaffen, sind keine Dinge, die man nun unbedingt mit einem großen Patch bringen müsste. Das hätte man auch schon im Februar oder März tun können.
Die Fehler-Analyse ist in jedem Fall stichfest, mit 6.2. hat Blizzard einige Lösungen am Start. Mal sehen, wie die sich im Alltag auswirken-
An diesem Wochenende ist in Destiny das Trials of Osiris aktiv: Es geht in den Kessel, in eine Nahkampf-Karte.
Kann zumindest keiner sagen, dass Trials of Osiris immer das Gleiche ist. Waren in der letzten Woche die Scharfschützen im Witwenhof gefragt, blieb diesmal das Kartenroulette auf „Der Kessel“ stehen. Das ist eine relativ enge und kleine Karte, mit sich schließenden Türen, die den Kampfbereich und die Sichtlinien verkleinern und verkürzen.
Gilt als neue Top-Pumpe …
Daher sind in dieser Woche Pistolen und Scoutgewehre in den Primärslots angesagt, als Spezialwaffen sind Schrotflinten zu empfehlen. Und da gibt es ja eine ganze Menge starke Waffen. Auch der Umgang mit Granaten erweist sich in den engen Räumen als Schlüssel-Skill. Wer über Bande spielen kann, erwischt mit einiger Sicherheit die Gegner und kann so einen Sturmangriff vorbereiten. Wer unbedingt beim Scharfschützengewehr bleiben möchte, muss sich mit seinen Teamkameraden gut absprechen, um offene Türen nutzen zu können.
Im Video stellt Euch Nexxos die Schmelztiegelkarte „Der Kessel“ vor und gibt einige Tricks, was bei den Trials of Osiris zu beachten ist:
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Das Schlüsselwort laut Nexxos ist in dieser Woche „flankieren“, es gilt in den Nahkampf zu kommen, den Gegner zu überraschen, am besten aus einem toten Winkel zuzuschlagen und so rasch Druck aufzubauen und die Feinde zu überrennen. Dazu kann man sich in zwei Gruppen aufteilen, einer flankiert, zwei kommen frontal, oder ähnliche Aufteilungen verwenden.
Wichtig ist auch hier wieder die Kommunikation und das Wiederbeleben gefallener Mitspielen. Eine gute „Map-Kenntnis“ ist von Vorteil, dann lassen sich die Schritte der Gegner vorhersagen und so ist das Match schon fast gewonnen.
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Ein reddit User hat eine genaue Karte des Kessels angefertigt und Namen für die einzelnen Bereiche gefunden, so dass sich Spieler im Team leichter orientieren und verständigen können.
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Im Laufe der letzten Jahre hat sich das Thema rund um die Computerspiele doch sehr stark verändert. Damit meine ich nicht irgendwelche Spieletrends, Genres oder Virtual-Reality-Spielerein – Nein! Ich meine das Zocken an und für sich.
Es durchläuft einen riesigen Imagewandel, der sich positiv auf uns Gamer auswirkt. Seitdem es überhaupt Videospiele gibt, kämpft die Szene mit typischen Klischees wie: „Zocken ist langweilig“, „das ist nur was für Kinder“ oder „das spielen nur Freaks/Nerds“. Aber woher sollen Außenstehende es auch besser wissen, wenn Mainstream Medien die Gamer als hobbylos, ungewaschen, blass und einsam darstellen? Doch langsam, aber sicher findet ein Umdenken innerhalb der Gesellschaft statt.
Einen großen Beitrag zum Wandel leisten eSport und Streaming-Plattformen wie Twitch. Mit gigantischen Turnieren, Preisgeldern in Millionenhöhe und einem weltweiten Publikum wird „Zocken“ zu einem kulturellen Gut mit Coolnes-Faktor.
Die Macht des E-Sports
Der Fußball hat die Bundesliga, Football hat die NFL und die Gamer haben die ESL. eSport ist die Abkürzung für „elektronischer Sport“ und bezeichnet das wettbewerbsmäßige Spielen von Computer- und Videospielen. Man könnte jetzt annehmen, das sei die Liga der außergewöhnlichen Super-Nerds, doch das Gegenteil ist der Fall. Wer es bis in eines der Top-Teams der ESL schafft, kann mit seiner Leidenschaft den Lebensunterhalt bestreiten und das sogar sehr gut.
Umso beliebter eine Sportart ist, umso mehr Geld lässt sich damit verdienen. Und wenn ich etwas verdiene, dann bin ich nicht arbeitslos, sondern habe einen Job. Somit ist die Bezeichnung „ProGamer“ kein Titel in einem Rollenspiel, sondern eine Art „Beruf“. Ein jährliches Einkommen von 100.000€ sind da keine Seltenheit. Die Summe setzt sich aus Verträgen mit Werbepartnern und Sponsoren, sowie Merchandise zusammen
Auch andere attraktive Jobs warten in der Gaming-Szene. Neben den typischen Berufen wie Spiele-Entwickler, Designer oder Mein MMO Redakteur, bietet auch eSport Platz für eine berufliche Karriere. Alle Profi Teams der Ligen haben Manager, Coachs, Strategen bis hin zu Sport-Psychologen, die das ganze Unterfangen im professionellen Bereich des Computerspielens unterstützen.
Ein Karriereende bedeutet nicht zwangsläufig den Bankrott
Man sollte sich allerdings im Klaren sein, dass die Karriere als ProGamer noch nicht mal so lange dauert wie beispielsweise die ohnehin schon kurze eines Fußballers. Außerdem kann es passieren dass ein Spiel aus der Mode kommt und man zwar trotzdem noch gut ist, aber es keinen interessiert.
Doch alle Spieler und Teams im eSport und im Bereich des professionellen Zockens haben Sponsoren- und Werbeverträge mit hochklassigen Unternehmen wie beispielsweise Intel, Razer oder Logitech. Stellt man es während seiner Karriere geschickt an und baut sich ein Netzwerk innerhalb des Sponsors auf, kann man auch nachdem Karriereende noch einen guten Job bei einem ehemaligen Partner erhalten. Oder man gibt seine Erfahrungen als Coach oder Manager an andere Teams weiter.
Computerspiele kann man sogar studieren
Ab in die Bibliothek und für das Fach “Gaming” pauken!
Mittlerweile ist es sogar möglich Computerwissenschaften zu studieren. Die Universität in Bayreuth bietet erstmalig für das Wintersemester 2015/16 den Studiengang Computerwissenschaften an. Wer jetzt denkt, dass man da den ganzen Tag am Zocken ist, irrt sich allerdings. Es geht um die Wissenschaft hinter dem Medium Computerspiel. Ähnlich wie bei Kultur- und Literaturwissenschaften steht dabei das Game nur als Analysegrundlage zur Seite. Ist dies vielleicht ein weiteres Indiz dafür, dass Computerspiele auf kulturelle Akzeptanz stoßen? Ich weiß es nicht …
Online Games – ein Zuschauersport?
Egal ob League of Legends, Dota 2, Smite oder CS:Go – alle diese Online Spiele füllen ganze Stadien mit Anhängern und Fans. Auch vor dem Bildschirmen daheim herrscht Ausnahmenzustand: Liveübertragungen der Spiele werden millionenfach geschaut. Ja, selbst Public-Viewing gibt es mittlerweile. Die früher so belächelten PC-Spiele sind zu einem erfolgreichen Zuschauersport geworden. Sie lösen Emotionen aus und bringen Fanmassen zum Kochen.
Vom Supernerd zum Superstar
Schon längst denkt man beim Stichwort „Gamer“ nicht an einen nerdigen, abtrünnigen PC-Freak, der stundenlang im Keller seiner Eltern in eine virtuelle Spielwelt abtaucht. Die Super-Nerds sind mittlerweile millionenschwere Superstars der Szene mit Villa und Pool im Garten. Statt World of Warcraft-Poster zieren jetzt Slip und BH der Groupies die Wände der Profi-Zocker. Ein Paradebeispiel liefert der ehemalige League of Legends Profi Ocelot. Er ist eine Art Aushängeschild der LoL-Szene und hat sich durch geschickte Selbstvermarktung ein kleines Imperium aufgebaut.
Auch bei den Gamern gibt es Stars & Sternchen
Obwohl er bei den großen Turnieren nie einen Titel mit seinem Team SK Gaming geholt hat, badet er in Ruhm und Ehre. Er wiederlegt nicht nur das Klischee des hässlichen Nerds, sondern zeigt auch echte Qualitäten eines Geschäftsmannes. Eigene Schuh- und Schalkollektion, Sponsoren- und Werbeverträge, Unmengen an Merchandise und ein eigenes League of Legends Team, welches er höchstpersönlich managt. Nebenbei ist er auch ein erfolgreicher Streamer.
Twitch.tv bietet Platz für Selbstdarsteller, Profis und Jedermann
Twitch ist alles andere als ein nerdiges TV-Format für Spiele-Freaks: Mit 100 Millionen Zuschauern, die jeden Monat 16 Milliarden Minuten den Streams folgen, wird Zocken zum Quoten-Hit. Neben unzähligen Spielen werden auch alle großen Turniere der Szene live übertragen. Jeder der Lust und eine stabile Internetverbindung hat, kann sein spielerisches Können mit der gesamten Welt teilen. Wer nicht mit „Skill“ punkten kann, tut dies eben mit Kreativität – Entertainer und Sympathen verbuchen eine hohe Anzahl an Followern. Mit Emotionen, die den Spielfiguren häufig fehlen, witzigen Kommentaren und Anekdoten begeistern sie ihre Zuschauer von Stream zu Stream.
Auch der finanzielle Aspekt ist bei einem erfolgreichen Stream nicht zu verachten: Spitzen-Streamer auf Twitch können allein durch die Community-Abgaben ein Taschengeld der Extraklasse einsacken. Hinzu kommen noch bezahlte Abos, Werbung, Reflinks und ein Revenue Share, den Twitch seinen Partner bezahlt. Gerade unter den weiblichen Anhängern der Computerspiele erfreut sich Twitch zunehmender Beliebtheit. Wer hier die Vorzüge des weiblichen Körpers gekonnt in Szene setzt, kann mit galaktisch hohen Donations der Zuschauer rechnen – Getreu dem Motto „Je mehr Holz vor der Hütte, desto größer die Spende“.
So wirklich auf den Erfolgszug des E-Sports und des Imagewandels, springen die MMORPGs nicht auf – zumindestens empfinde ich das so. Das einzige, was sich bisher im MMORPG-Genre spürbar ändert – abgesehen von wenigen Ausnahmen – snd die Spielerzahlen und zwar ins Negative. Ein größerer Umbruch ist hier von Nöten. Meiner Meinung nach liegt es daran, dass viele MMOs kaum „Competetive Gameplay“ bieten, das wettkampffähig ist. Dadurch bewegen sie sich fernab vom Trend der Gaming-Szene. Gemütliches vor sich her spielen war gestern. Heutzutage möchte sich die jüngste Generation der Gamer mit anderen Spielern messen, im Rang aufsteigen und Erfolge erzielen. Zwar bietet fast jedes Rollenspiel einen PvP-Modus, doch dank der Vielfältigkeit und der guten alten Itemspirale ist dieser nicht „balanced“ genug. Mir fällt bist jetzt nur Guild Wars 2 ein, das versucht, im Bereich eSport Fuß zu fassen – mit im Moment noch geringem Erfolg. Sind MMOs und E-Sport vielleicht eine schlecht Kombination?
In meinen Augen hat die Gaming Szene einen gewaltigen Schritt nach vorne getan. Durch die stetig wachsende eSport-Szene etablieren sich neben neuen Berufen auch immer mehr Spiele mit einem wettbewerbsfähigen Spielsystem. Dabei setzen sich MOBAs und Shooter an die Spitze des Trends, nehmen die Pole-Position ein. MMORPGs hingegen verpassen diesen Trend. Zusätzlich bekommt das Thema Gaming durch beispielsweise eigene Studiengänge immer mehr gesellschaftliche Akzeptanz.
Jetzt würde mich natürlich eure Sicht der Dinge interessieren: Betrachtet ihr die Entwicklung der Videospiele ebenfalls so positiv wie ich?
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