Steven Spielberg hat im Laufe seiner Karriere so einige Filme gedreht, die zu Klassikern wurden. Bei Jurassic Park hat er sich von einem eigenen Werk inspirieren lassen, was an einem bestimmten Grund lag.
Die Karriere von Steven Spielberg begann 1972 mit seinem Fernsehfilm Duell. Schon drei Jahre später gelang ihm der große Durchbruch, als nämlich Der weiße Hai in die Kinos kam und einer der ersten, richtigen Blockbuster wurde.
In den weiteren Jahren gelangen ihm Erfolge mit Filmen wie E.T., Indiana Jones oder Jurassic Park. Letzterer entstand zu einer sehr besonderen Zeit in Spielbergs Karriere, und der Regisseur selbst gibt zu, dass er sich in mancher Hinsicht bei einem seiner eigenen, früheren Filme bedient hat.
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Jurassic Park 3D – Deutscher Trailer
Tausche Hai gegen Dinosaurier
Wie entstand Jurassic Park? 1993 war ein besonderes Jahr für Steven Spielberg. Es erschienen gleich zwei Filme, die heute unbestritten zu seinen besten gehören: Jurassic Park und Schindlers Liste.
Beide sind von Grund auf verschieden. Während Schindlers Liste ein düsteres Holocaust-Drama ist, fällt Jurassic Park klar in die Kategorie Sommer-Blockbuster. Spielberg drehte beide Filme innerhalb weniger Monate – auch wenn ihm dabei gute Freunde halfen.
Trotzdem war vor allem das Projekt Schindlers Liste derart komplex und herausfordernd, dass Spielberg sich dazu entschied, bei seinem Dinosaurier-Film einen einfacheren Weg zu gehen. Im Interview mit The New Yorker sagt er deshalb:
Ich schäme mich nicht zu sagen, dass ich mit Jurassic Park eigentlich nur versucht habe, eine gute Fortsetzung zu Der weiße Hai zu machen. Auf dem Land. Das ist schamlos – das kann ich Ihnen jetzt sagen. Aber heutzutage treffe ich lieber die schwierigeren Entscheidungen. Schindlers Liste hat mich einfach so sehr herausgefordert und erfüllt und so sehr verstört.
Steven Spielberg
Tatsächlich gibt es einige Parallelen zwischen Der weiße Hai und Jurassic Park. Allen voran das Monster, das die Menschen terrorisiert und für Angst und Schrecken sorgt. Jene Menschen glauben jedoch, sie hätten die Natur und die Tiere, die darin leben, unter Kontrolle – in beiden Fällen ein Irrtum.
Auch inszenatorisch geht Spielberg ähnliche Wege: Er zeigt das Monster erst nach und nach. So entsteht Spannung, wie sie auch schon Alfred Hitchcock in seinen Filmen perfektioniert hat.
Als Vorbild hätte Spielberg kaum einen besseren Streifen wählen können. Der weiße Hai gilt bis heute als Meisterwerk des Tierhorrorfilms und löste bei seinem Erscheinen eine regelrechte Panik an den Stränden aus.
Die Aussage von Spielberg zeigt aber auch, dass der Regisseur heute womöglich anders arbeiten würde. Das würde vermutlich zu innovativeren Ideen führen, doch letztendlich ist Jurassic Park auch trotz der Ähnlichkeiten zu Der weiße Hai ein mehr als sehenswerter und spannender Film geworden.
Er eignet sich auch deutlich besser für jüngere Zuschauer und ist erzählerisch leichter als der Hai-Film aus den 70ern. Und mit Schindlers Liste ist ein Film entstanden, der Zuschauer bis heute berührt. Verständlich, dass das schwierige Thema des Streifens damals die volle Aufmerksamkeit von Spielberg benötigt hat. Er verhalf ihm dann auch noch zu einem etwas anderen Erfolg: Steven Spielberg reichte zwei Blockbuster ein und bekam so endlich seinen Uni-Abschluss
Kurz vor dem weltweiten Release hat Where Winds Meet einen neuen Trailer veröffentlicht, der zusammenfasst, was das neue Rollenspiel so alles bietet. Dazu gibt es eine eindrucksvolle Zahl: 10 Millionen Spieler haben sich bereits vorab für das RPG, das auf Steam und für die PS5 erscheinen wird, angemeldet.
Was ist das für ein Spiel?
Where Winds Meet spielt im China des 10. Jahrhundert und setzt entsprechend auf viele Inhalte aus der chinesischen Geschichte.
Ihr erstellt euch einen eigenen Charakter und erlebt mit diesem alleine oder im Koop eine große, offene Welt und bekämpft Gegner im Action-RPG-Stil mit Wuxia-Kampfkünsten und verschiedenen Waffen.
Das Rollenspiel ist in China bereits erschienen und hat dort über 15 Millionen Spieler angelockt. Der weltweite Release ist am 14. November 2025 auf PC, PS5 und Mobile. Where Winds Meet wird free2play sein.
Das sind die Features: In einem neuen Trailer kurz vor Release fassen die Entwickler noch einmal die wichtigsten Inhalte von Where Winds Meet zusammen. Im Fokus steht dabei vor allem das Kampfsystem:
Ihr kämpft wie klassisch in einem Action-RPG nicht nur mit Angriffen, sondern auch mit Paraden, Dodges und Gegenschlägen („perfect parry“), mit alternativer Steuerung im MMORPG-Stil.
Es wird verschiedene „Kampfmodi“, also Stile geben, die sich von traditionellen Kampfkünsten ableiten.
Ihr habt die Auswahl aus 7 verschiedenen Waffen, 12 Martial Arts und 23 verschiedenen mystischen Techniken – darunter natürlich Regenschirme und Fächer.
Where Winds Meet arbeitet dabei mit dem Martial-Arts-Director Stephen Tung Wai (Seven Swords, Kung Fu Jungle) zusammen, der die Choreographien dirigiert.
Dazu betont der Trailer den Tag-Nacht-Zyklus und das Wettersystem der offenen Welt sowie die verschiedenen Möglichkeiten zur Entdeckung, etwa geheime Orte oder alte Traditionen wie Schattenspiele, Opern und Drachentänze.
In einer Pressemitteilung, die zusammen mit dem Trailer erschienen ist, erklären die Entwickler zudem, dass Where Winds Meet bereits 10.000.000 Vorab-Registrierungen erhalten halt. Der Preload beginnt am 12. November.
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Der Trailer zum weltweiten Release von Where Winds Meet zeigt die Features des China-RPGs
Eine Open World mit vielen Freiheiten
Ein großes Highlight von Where Winds Meet ist zudem die Nutzung künstlicher Intelligenz. Die NPCs haben allesamt ein eigenes Leben mit Tagesabläufen und die Möglichkeit, über einen KI-Chat direkt mit ihnen zu sprechen.
Eure Stimme hat dabei nicht nur die Macht, mit NPCs zu kommunizieren, sie kann sogar euren Charakter formen und das buchstäblich: der Charaktereditor bietet die Möglichkeit, eure Spielfigur aufgrund eurer Stimme automatisch anzupassen.
Battlefield 6 benötigt zwei Sicherheits-Funktionen von Windows, um überhaupt zu starten. Ein YouTuber für Hardware testet alte PC-Konfiguration und staunt dabei über seine Ergebnisse.
Um welche Hardware geht es? Der Technik- und Hardware-YouTuber Fully Buffered zeigt in einem neuen Video, wie er Battlefield 6 auf einem 13 Jahre alten AMD FX-9590 zum Laufen bringt. Dafür aktiviert er Secure-Boot im BIOS seines Rechners.
Das Testsystem des Tech-YouTubers besteht aus dem 8-Kern-Prozessor AMD FX-9590, welcher im Juli 2013 veröffentlicht wurde, einer RX 5700 von AMD und 16 Gigabyte DDR3-RAM mit einer Taktung von 1833 MHz.
Der AMD-Prozessor war zwar 2013 ein High-End-Produkt, ist aber aus heutiger Sicht veraltet und bietet nicht das benötigte Sicherheits-Feature TPM, um Battlefield 6 starten zu können. Das Video des YouTubers haben wir euch eingebunden:
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Welche Sicherheits-Funktionen benötigt BF6? Offiziell benötigt der moderne Shooter die beiden Funktionen „Secure-Boot“ und „TPM“ für seine Anti-Cheat-Software Javelin. Sie sollen dafür sorgen, dass es keine Cheater in euren Lobbys geben soll.
TPM steht dabei für „Trusted Platform Module“ und ist ein Sicherheits-Chip auf dem Mainboard eures PCs, der verschiedene Funktionen wie Verschlüsseln von Datenspeichern, Speichern von biometrischen Daten und Schutz vor Hardware-Manipulation bieten soll.
Neuer Modus in Battlefield 6 bietet entspannte Runden und viel XP
Battlefield 6 auf 13 Jahre alter Hardware
Wie konnte der YouTuber BF6 doch noch spielen? Nach Aktivierung von Secure Boot im BIOS des alten PCs startet Battlefield 6, obwohl das Mainboard und der Prozessor TPM nicht unterstützen.
Der YouTuber Fully Buffered ist erstaunt, als er feststellt, dass TPM zwar offiziell von EA zwar als notwendig gelistet wird, aber in der Realität nicht notwendig ist.
Wie gut läuft Battlefield auf dem System? Der Hardware-Enthusiast testet anschließend die Performance und baut eine RX-5700-Grafikkarte von AMD in den Rechner ein, die ebenfalls schon ein paar Jahre alt ist (Release 2019). Laut seinen Tests schafft das System zwischen 25 und 45 FPS in 1024×786 Auflösung, je nach Karten- und Lobby-Größe.
Er erläutert, dass das System durch den alten Prozessor schnell an seine Grenzen kommt und die Grafikkarte dadurch nicht ihr volles Potenzial entfalten kann. In der Fachsprache nennt man das ein Bottleneck.
Deswegen wählte der YouTuber vermutlich die RX 5700 als Grafikkarte für seinen Test, weil mit einer neuen Grafikkarte, etwa einer RTX 5090, das Bottleneck viel stärker ausgefallen wäre. Die RX 5700 kann die meisten modernen Titel noch in Full-HD ausgeben, doch für stabile 60 Bilder die Sekunde reicht es in Titeln wie Black Myth: Wukong nicht mehr.
Für Shooter-Spieler sind 40-50 FPS und eine so niedrige Auflösung in der Regel jedoch nicht ausreichend, um vernünftig spielen zu können. Daher dürfte der Test des YouTubers für die meisten Spieler keine Option sein. Viele Profis verzichten bewusst auf hübsche Grafik, weil sie dadurch besser spielen können: Die besten Shooter-Profis der Welt spielen mit der schlechtesten Grafik
Als ein Spieler in Baldur’s Gate 3 auf der Suche nach einem besonderen „Ausblick“ war, stieß er dabei auf ein Ritual, das er zuvor noch nie gesehen hat. Doch um davon zu berichten, muss er auch zugeben, wie und warum er überhaupt dorthin gefunden hat.
Was gibt der Spieler zu? Der ertappte, aber zugegebenermaßen ehrliche Spieler berichtet im Subreddit von Baldur’s Gate 3, dass er im zweiten Akt des Spiels auf einen Ort gestoßen ist, den er zuvor noch nie gesehen hat. Im Tempel der Shar, einem Ort, an dem die Göttin der Dunkelheit und des Verlustes, verehrt wird, schien die große Statue der besagten Göttin den Spieler zu beeindrucken. Und zwar so sehr, dass er sich ein genaueres Bild machen wollte.
In der Mitte des riesigen Tempels kletterte er die teils verborgenen Stufen hinab, von denen man verschiedene Winkel der Statue betrachten kann. Den Spieler trieb es aus „Gründen“ immer tiefer.
„Tatsächlich habe ich mich gefragt, ob sie [ihren Hintern] modelliert haben oder nicht. Ich habe meine Antwort gefunden“, schreibt der Spieler auf Reddit, woraufhin er zumindest für seine Ehrlichkeit respektiert wird.
Was er neben der Antwort auf seine Frage auch erhalten hat, ist ein geheimer Ort, von dem er zuvor noch nie gehört hat.
Hier seht ihr den animierten Kurzfilm zu Patch 8 von Baldur’s Gate 3:
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Der animierte Kurzfilm zu Patch 8, dem letzten Update für Baldur’s Gate 3
Spieler findet nur durch einen göttlichen Hintern zu einer bestimmten Mission
Was hat der Spieler gefunden? Zu Füßen der riesigen Shar-Statue befindet sich ein halb fertiges Ritual, das man mit den richtigen Bedingungen und der korrekten Umsetzung auslösen kann. Tatsächlich muss man nicht zufällig (wie im Fall des Spielers) auf diesen Ort stoßen, sondern kann auch von den etwas merkwürdigen Ratten im Tempel dort hingeführt werden. Das ist dem Spieler aber in seinen ersten beiden Spieldurchläufen bisher noch nicht passiert.
„Keine Ahnung, wie ich das damals verpasst habe“, schreibt der originale Verfasser des Redditposts, „Ich glaube, ich hatte damals eine feste Freundin.“
Anstatt der Statue ungefragt etwas wegzugucken, hätte er sich auch einfach die offiziellen Beautyshots des 3D-Models anschauen können. Auf ArtStation teilen viele Künstler ihre Werke, die in Games (wie auch Baldur’s Gate 3) verwendet werden.
3D-Model der Shar-Statue von Maxime Ponslet, 3D- und 2D-Generalist (Quelle: ArtStation)
Wofür ist der Ort des Rituals überhaupt da? Der Tempel der Shar wird von vielen Ratten bewohnt, die teilweise recht kryptische Aussagen tätigen, wenn man mit Tieren sprechen kann. Auf unterschiedliche Weise kann man während der Erkundung des Tempels herausfinden, dass diese Ratten keine gewöhnlichen Ratten sind, sondern eigentlich eine Person, ein Shar-Anhänger namens Lyrthindor.
Um das Ritual zu starten, muss das Buch am besagten Ort gelesen werden, bevor man die Kerzen des Ritualkreises anzündet. Eine Ratte wird erscheinen und einen Deal vorschlagen, damit man sie in Ruhe lässt. Wenn man sich jedoch weigert und die Ratten angreift, wird man von einer großen Schar (nicht zu verwechseln mit Shar) der Tiere angegriffen. Besiegt man alle Ratten, wird Lyrthindor schließlich wieder zu einer Person.
Auch wenn der Hintergrund des Spielers, wie er auf diesen Ort aufmerksam wurde, etwas fragwürdig ist – er ist bei weitem nicht der einzige, der erst nach mehreren Spieldurchläufen auf versteckte, oder teilweise recht offensichtliche Inhalte in Baldur’s Gate 3 stößt. Andere Spieler finden auch erst nach hunderten Stunden verschiedene Dinge im Spiel heraus, auch im Tempel der Shar: Spieler entdeckt nach 600 Stunden in Baldur’s Gate 3 ein Detail, das eine knifflige Prüfung viel leichter macht
Das deutsche Survival-Spiel Enshrouded bekommt sein mittlerweile 7. großes Update mit neuen Features und das noch vor dem offiziellen Release auf Steam. MeinMMO-Redakteur und Survival-Experte Benedict Grothaus hat Wake of the Water vorab gespielt und musste in den neuen Inhalten ordentlich leiden.
Ich gebe zu, dass ich Enshrouded zu wenig Aufmerksamkeit schenke. Jedes Mal, wenn ich wieder reinschaue, bemerke ich, wie fantastisch dieses Spiel eigentlich ist und warum es zu den besten Survival-Games auf dem Markt gehört.
Die ganze Welt sieht einfach hinreißend aus und die Kombination aus Erkundung wie in Zelda, einem ordentlichen Kampf-System mit verschiedenen Waffen und Skills sowie Voxel-Technologie für absolut irre Bauwerke sind einzigartig im Genre.
Dabei ist Enshrouded noch nicht einmal fertig. Seit Januar 2024 ist das Spiel im Early Access auf Steam und bekommt seitdem ständig neue Updates. Wake of the Water ist bereits das siebte kostenlose Inhalts-Update und das größte bisher. Es erscheint heute, am 10. November 2025.
Wake of the Water bringt haufenweise neue Features zu Enshrouded – und physikalisches Wasser
Viele neue Features, aber ich kriege ständig aufs Maul
Entwickler Keen Games aus Frankfurt haben uns eingeladen, die neuen Inhalte Wake of the Water bereits vorab zu testen. In einer Presse-Version habe ich mir bereits das neue Gebiet, die neuen Gegner und die neue Waffe anschauen können. Das Update bringt nämlich:
Draka als neue Gegner – quasi Echsenmenschen mit einem leicht mesoamerikanisch angehauchten Flair
neue Bau-Elemente aus Bambus für eine hübsche Basis am Strand
und Angeln als neue Mechanik, um Fische zur Deko oder für Gerichte zu fangen.
Genau das Angel-Feature wollte ich eigentlich unbedingt ausprobieren – kam aber nicht dazu. Denn während ich einfach nur den neuen Quests folgen wollte, um mich langsam in Wake of the Waters einführen zu lassen, haben mich die Echsentypen richtig, richtig übel vermöbel.
Neue Gegner mit ordentlich Wumms dahinter
Ich versuche, so wenig wie möglich zu spoilern. Aber sehr früh im neuen Gebiet findet ihr eine neue Seele, einen alten Kapitän, der noch eine Rechnung mit den Draka offen hat. Also trägt er euch auf, genügend von denen zu erledigen. Da dieser Kapitän für alles rund ums Angeln zuständig ist, habe ich mich seinen Anfragen also direkt gebeugt.
Auf der Map tauchen dann Stellen auf, an denen sich viele Draka tummeln sollen, um sie zu bekämpfen. Die Entwickler haben mir einen vorgefertigten Charakter auf Stufe 42 mit legendärer Ausrüstung und starkem Magier-Build in die Hand gedrückt. Eigentlich also ziemlich stark.
Draka haben aber ein paar richtig üble Variationen. Dick gepanzerte Tanks saugen die meisten Zauber einfach auf, während sie auf mich zustürmen und in den Boden stampfen. Zauberer im Hintergrund unterstützen ihre Leute und Fernkämpfer werfen ständig sehr zielgenau mit Chakrams nach mir. So oft kann ich gar nicht ausweichen!
Die Quests habe ich gleichzeitig genutzt, um mir die neue Umgebung anzusehen und nach Angelstellen zu suchen (da soll es nämlich auch geheime, verstecke Spots geben!). Aber spätestens, als ich einem 5 Meter großen Boss über den Weg gelaufen bin, der mich alleine gleich dreimal aus dem Leben geboxt hat, habe ich mich dazu entschieden, mich einfach auf den Kampf-Aspekt zu beschränken.
Kämpfe sind jetzt viel intensiver und fühlen sich wichtiger an
Genau das ist mir nämlich schon in den ersten Minuten von Wake of the Water aufgefallen: Jeder Kampf fühlt sich etwas länger an, sogar gegen einzelne Gegner. Ich muss sehr viel genauer überlegen, wann ich angreife, wann ausweiche, welche Fähigkeiten ich nutze.
Bisher konnte ich in Enshrouded immer ziemlich gut einfach mit Angriffen alles niedermähen und musste ab und zu vielleicht mal blocken oder ausweichen. Im Großen und Ganzen brauchte ich aber keine Dark-Souls-Reflexe für einen Kampf.
Jetzt in Wake of the Water werde ich deutlich mehr gefordert, glücklicherweise jedoch mit der Möglichkeit, die Schwierigkeit herunterzuschrauben. Ich war dazu zwar zu stolz, aber ich kann jedem, der ähnlich oft an Gegnern festhängt, nur dazu raten. Es lohnt sich.
Eine schöne neue Welt mit einer neuen, unerwarteten Gefahr
Denn der Wogschimmer-Grund sieht einfach fantastisch aus und lädt zum Erkunden ein. Das Gebiet wirkt tropisch oder subtropisch, mit Bambus, Stränden, alten Ruinen und sehr viel Wasser. Schon beim Drüberfliegen mit dem Gleiter sieht es aus wie eine karibische Insel.
Bambus ist dabei nicht nur einfach Deko, sondern kann abgebaut werden und dient als Material für neue Bauteile, mit denen man sich – wenn man baulich mehr Skill hat als ich – eine hübsche kleine Piratenburg am Strand bauen kann.
Generell hat mich das Gebiet oft zum Erkunden eingeladen, der zweite Grund, warum ich nicht zum Angeln kam. Es gibt einfach zu viel zu entdecken, neue Rätsel und mit dem Schwimmen eine ganz neue Dimension, wenn auch mit einer gewissen Gefahr verknüpft.
Zwar kann man nun tauchen, aber natürlich muss man auch atmen. Wenn euch die Zeit im Miasma schon knapp vorkommt, solltet ihr beim Tauchen enorm aufpassen: Ich bin zweimal fast ertrunken, weil der Atem nur für ein paar Sekunden hält (ohne Tränke, die ihn erweitern) und einmal hat mich die Panik nach Luft direkt in sich drehende Klingen getrieben, die mich dann geschreddert haben. RIP.
Zur World Championships Preview hat Games Workshop haufenweise neue Inhalte zu den Welten von Warhammer vorgestellt, darunter neue Miniaturen für das Tabletop. Eine dieser neuen Miniaturen ist ein legendärer Space Marine, der direkt mit einer ganzen Kampagne an den Start geht.
Wer ist der Held?
Lieutenant – oder jetzt: Captain Demetrian Titus ist der Held aus den Videospielen Space Marine 2.
Nachdem Titus im ersten Teil noch Captain war, wurde er am Ende ins Exil geschickt und wurde zum Black Shield der Deathwatch. Nach seiner Rückkehr erhielt er eine neue Chance als Lieutenant der Ultramarines. Jetzt ist er erneut zum Captain der Zweiten Kompanie aufgestiegen.
Das sind die neuen Figuren: Während der World Championships Preview hat Games Workshop das neue Model für Titus vorgestellt, wieder in seiner Rolle als Captain. Die Figur zeigt Titus ohne seinen Helm, dafür mit einem zeremoniellen Pelzmantel, dem Wappen der Ultramarines als Rückenzier sowie einer Bewaffnung mit Bolter und Kettenschwert, der traditionellen Waffe der Space Marines.
Die Figur kann bald vorbestellt werden und soll 2026 erscheinen – auch, wenn Titus Ende 2024 mit Lieutenant Titus erst ein eigenes Mini bekommen hat. Zusammen mit Captain Titus kommen einige weitere Modelle, die ihn als so etwas wie eine Entourage begleiten sollen. Auch hier gibt es einige bekannte Figuren:
Standartenträger Valorem Gadriel, der euch bereits in Space Marine 2 als Sergeant begleitet hat.
Einige menschliche Unterstützer wie Commodore Gaus Silva oder Legatin Amelia Minvervas, beide wichtige Führungspersonen von Ultramar.
Als Gegenspieler kommen zudem einige Einheiten der Necrons dazu, etwa Nekrosor Ammentar, der Ursprung des Destruktrofluchs, und das C’tan-Fragment des Todesboten.
Die Figuren kommen nicht einfach nur als eigenständige Minis, die ihr in eure Armeen einbauen könnt, sondern direkt mit einer eigenen Kampagne, den 500 World. In 4 Büchern wird hier ein wenig Hintergrund erzählt, ihr findet Bilder und eine große Kampagnenkarte und einige Missionen, die ihr spielen könnt. Das alles hat sogar ein eigenes Cinematic bekommen:
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Die neue Figur für Captain Demetrian Titus in Warhammer 40.000 kommt direkt mit eigenem Cinematic
„Wo ist mein Boy Acheran?“
Wenn ihr Space Marine 2 gespielt habt, werdet ihr euch vielleicht – wie einige Fans auf Reddit – fragen, was mit dem ursprünglichen Captain der Zweiten Kompanie der Ultramarines passiert ist, Captain Acheran.
In der offiziellen Vorstellung heißt es lediglich, dass es normalerweise nur eine Möglichkeit gibt, wie ein Posten neu besetzt werden kann. Genauere Infos zu Acherans Schicksal sollen aber im Laufe dieser Woche vom 10. November erscheinen.
Im Cinematic gibt Titus selbst aber möglicherweise schon einen Hinweis darauf, was passiert sein könnte, denn er sagt: „Nur im Tod endet der Dienst.“ Wobei selbst das nicht so ganz richtig ist, denn einige Space Marines dürfen nicht einmal wirklich sterben.
Während der Preview hat Games Workshop nicht nur neue Figuren für das Hobby vorgestellt, sondern auch einige neue Serien aus den verschiedenen Warhammer-Welten. Wie bei den meisten Animationen benötigt ihr jedoch Warhammer+, um sie schauen zu können, ein eigenes Abo mit verschiedenen Vorteilen wie exklusiven Minis und eben Zugang zu Warhammer TV.
Über das Wochenende fand das Spenden-Event Loot für die Welt statt. Verschiedene deutsche Twitch-Streamer kamen zusammen und veranstalteten eine Show, um Spenden zu sammeln. Ein Streamer fiel dabei mit einer besonderen Aktion auf: Er fuhr 300 km Fahrrad.
Was ist das für ein Spenden-Event? Loot für die Welt ist ein Spenden-Event, dass von deutschsprachigen Content Creatoren veranstaltet wird. Influencer, unter anderem von Space Frogs oder DoktorFroid, nehmen jedes Jahr daran teil. Dieses Jahr geht das Spenden-Event am 8. und 9. November in die 12. Runde und die Gruppe von Twitch-Streamern war insgesamt 36 Stunden live auf Sendung.
Die gesammelten Spenden gingen dieses Mal an verschiedene Organisationen gleichzeitig; unter anderem Stiftung Zukunft Wald, Sentana Stiftung und SOS Humanity. Zuschauer konnten so ihr Geld in den Stream schicken oder auch Merch bestellen. Die Gewinne aus den Verkäufen wurden zu 100 % zu den Spenden gegeben.
Dieses Jahr wurden 315.694,28 Euro gesammelt. Insgesamt konnte Loot für die Welt in all den schon laufenden Jahren bereits über 3,5 Millionen Euro sammeln.
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Das sind die 5 relevantesten deutschen Streamer auf Twitch im Jahr 2024, laut Google
Twitch-Streamer fährt 24 Stunden durch Berlin
Was macht Knirpz für Spenden? Der Twitch-Streamer Leo „Knirpz“ war nicht wie die anderen Teilnehmer im Studio, sondern auf dem Fahrrad. Er fuhr so lange durch Berlin, bis er die 300 km knackte. Die Strecke musste in unter 24 Stunden erreicht werden, um eine ganz besondere Spende zu erhalten.
Denn Twitch selbst beteiligte sich an der Spenden-Aktion. Für jeden gefahrenen Kilometer gab Twitch 10 Dollar, für 300 km somit also 3.020 Dollar. Das sind umgerechnet ungefähr 2.609 Euro. Die Summe wurde auf den ohnehin schon großen Spendenberg addiert.
Was sagt die Community? Die Aktion von Knirpz erreichte auch die internationale Twitch-Community. In einem Beitrag auf Reddit wurde ein Clip des Streams geteilt, in dem Knirpz die 300 km knackt.
Die Kommentare bewundern die Aktion:
360fov bewundert Knirpz für sein Durchhaltevermögen (Quelle: Reddit): „Er ist nicht verpflichtet, große Spenden anzunehmen, ABER wenn man bedenkt, wie viel Mühe er sich gegeben hat, um diese 3.000 Dollar zu sammeln, während Leute wie Emiru oder Asmongold vier Stunden lang an ihrem Schreibtisch sitzen und mehr als das 100-Fache davon verdienen … muss man seine Entschlossenheit, das Ganze nicht so pessimistisch zu sehen, einfach respektieren!“
ANiceReprieve ist ebenfalls von dem Twitch-Streamer beeindruckt (Quelle: Reddit): „Ziemlich beeindruckend. 300 km in 24 Stunden sind keine leichte Aufgabe, es sei denn, man trainiert regelmäßig für Langstrecken.“
tiggberti kritisiert, dass Twitch nicht mehr Geld gegeben hat (Quelle: Reddit): „Tolle Sache. Allerdings extrem billig von Twitch.“
Heute startet in Pokémon GO ein Event, das euch auf das Wochenende einstimmen soll. Dabei könnt ihr einige starke Monster erhalten.
Am Wochenende findet in Pokémon GO das dritte große Event des Jahres statt: die Naturzone 2025. Um euch auf dieses Event passend einzustimmen, startet heute das Event „Auf ins Abenteuer“ in Pokémon GO.
Es startet am Montag, dem 10. November 2025 um 10:00 Uhr und läuft bis Freitag, dem 14. November 2025 um 20:00 Uhr. Neben einem eigenen GO-Pass, einer befristeten Forschung und exklusiven Attacken gibt es vor allem starke Monster, die in Raids darauf warten, von euch besiegt und gefangen zu werden.
Alle Monster, die mit einem * markiert sind, können auch als Shiny angetroffen werden.
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Pokémon GO: Die Season „Geschichten der Transformation“ im Trailer
Alle Inhalte von „Auf ins Abenteuer“
Welche Monster gibt es in Raids? Innerhalb des Events gibt es von Montag bis Freitag jeweils unterschiedliche Bosse, die ihr in Raids herausfordern könnt. Zudem findet ihr an den jeweiligen Tagen die Monster auch in einer Raid-Stunde, die jeweils von 18:00 bis 19:00 Uhr stattfindet.
Montag, 10. November 2025: Crypto-Lugia* und Crypto-Ho-Oh*
Dienstag, 11. November 2025: Kapu-Riki* und Kapu-Fala*
Mittwoch, 12. November 2025: Necrozma (Abendmähne)*
Donnerstag, 13. November 2025: Kapu-Toro* und Kapu-Kime*
Freitag, 14. November 2025: Necrozma (Morgenschwinge)*
Besiegt ihr eine der beiden Necrozma-Formen, dann könnt ihr anschließend das reguläre Necrozma fangen. Zudem erhaltet ihr dabei Solar-Fusionsenergie beziehungsweise Lunar-Fusionsenergie, die ihr für die Fusion von Necrozma nutzen könnt.
Welche Pokémon gibt es in Dyna-Raids? Auch in den Dyna-Raids könnt ihr innerhalb des Events einige Monster finden.
In 1-Sterne-Dyna-Raids:
Trasla*
In 3-Sterne-Dyna-Raids:
Zobiris*
In 4-Sterne-Dyna-Raids:
Riffex (Hochform)*
Riffex (Tiefform)*
Welche Monster gibt es in der Wildnis? Seid ihr im Event in der Wildnis unterwegs, könnt ihr hier die folgenden Pokémon treffen:
Alola-Rattfratz*
Zobiris*
Kanivanha*
Felilou*
Waumboll*
Zurrokex*
Parfi*
Flauschling*
Rocara*
Kleptifux
Hefel
Welche exklusiven Attacken gibt es? Fangt ihr nach einem Raid ein Kapu-Riki, Kapu-Fala, Kapu-Toro oder Kapu-Kime, dann besitzt das Monster die exklusive Attacke Naturzorn.
Welche Boni gibt es im Event? Zudem sind im Event die folgenden Boni aktiv:
das Fern-Raid-Limit ist auf 30 erhöht
ihr könnt eine Lade-TM einsetzen, um bei Crypto-Monstern Frustration zu verlernen
Feldforschungsaufgaben mit Event-Pokémon als Belohnungen
Monster, die ihr in 5-Sterne-Raids erhaltet, können einen neuen Spezialhintergrund besitzen
2 neue Accessoires für euren Avatar im Shop (Kosturso-Einteiler sowie Frisur im Stil von Pelzebub)
Was steckt im GO-Pass? Von Montag, dem 10. November 2025 um 10:00 Uhr bis Sonntag, dem 16. November 2025 um 18:00 Uhr gibt es einen gesonderten GO-Pass. Ihr könnt jeden Tag eine begrenzte Menge an Punkten für den Pass verdienen. Am Samstag sowie am Sonntag könnt ihr unbegrenzt Punkte sammeln.
Wie bei jedem GO-Pass gibt es ihn in einer kostenfreien und einer kostenpflichtigen Variante. Egal, für welche Variante ihr euch entscheidet: Ihr habt bis Sonntag, dem 16. November 2025 um 23:59 Uhr Zeit, die Belohnungen abzuholen. Danach verfallen sie.
Während ihr in der kostenlosen Variante eine Begegnung mit Cresselia, ein T-Shirt zur Naturzone, Erfahrungspunkte sowie einige Items und Pokémon-Begegnungen erhalten könnt, gibt es in der kostenpflichtigen Version zusätzlich noch einen Silberkronkorken, eine Begegnung mit Crypto-Darkrai und eine Frisur im Stil von Olangaar für euren Avatar. Auch die Items, die ihr erhaltet, variieren in beiden Versionen.
Bei der kostenpflichtigen Variante erhaltet ihr zusätzlich noch bestimmte Boni, die bis zum Ende des Passes aktiv sind, wenn ihr bestimmte Stufen erreicht:
Stufe 15: doppelte Dauer für Rauch
Stufe 30: 5.000 zusätzliche Erfahrungspunkte für Raids und Dyna-Kämpfe
Stufe 45: 1 zusätzliches Bonbon und XL-Bonbon für Raids und Dyna-Kämpfe
Was steckt im Ticket? Für 5,49 € könnt ihr zudem ein Ticket für das Event erwerben. Hierdurch bekommt ihr eine befristete Forschung, in der ihr Dynamax-Trasla und -Zobiris und andere Event-Pokémon erhaltet. Auch einen Dyna-Pilz, Premium-Kampf-Pässe sowie TMs erhaltet ihr im Ticket.
Neben dem „Auf ins Abenteuer“-Event und der Naturzone, gibt es im November noch einige weitere Events, an denen ihr teilnehmen könnt. Wenn ihr wissen wollt, welche das sind und wann sie stattfinden, dann werft gerne einen Blick auf unsere Übersicht mit allen Events im November 2025 in Pokémon GO.
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Hexenmeister in World of Warcraft bekommen mehr dämonische Gesellschaft. Ein ziemlich hübscher Inkubus schließt sich euch an, wenn man das will.
In den vergangenen Jahren hat Blizzard einen größeren Fokus auf die Anpassung der Spielercharaktere in World of Warcraft gelegt. Vor allem die kommenden Haranir stellen alle anderen Völker in den Schatten. Aber auch die Begleiter im Spiel bekommen Zuwachs, denn Hexenmeister können sich einen Inkubus, also die männliche Variante eines Sukkubus, in einer neuen Farbvariante zulegen.
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WoW Midnight zeigt Gameplay – Alle neuen Features
Was wurde gefunden? Wie icyveins berichtet, kann man in Midnight eine neue Farbvariante des Inkubus bekommen. Wenn man den Barbier in der Alpha besucht, kann man dort als Hexenmeister – wie gewohnt – zwischen den verschiedenen Variationen der dämonischen Begleiter auswählen. „Sayaad herbeirufen“ hat dabei eine neue Variante bekommen, nämlich einen blassblauen Inkubus mit goldenen Augen und schwarzen Flügeln.
Neuer Inkubus in Midnight – Ihr bekommt ihn quasi automatisch
Für den Erhalt dieser Gestalt ist der Abschluss einer Questreihe in „Voidstorm“ notwendig – dem Endgame-Gebiet von Midnight. Die Questreihe handelt von einer Hexenmeisterin, die mit ihrem Leerwandler zu kämpfen hat, der sich in der Nähe der Leere plötzlich seiner Meisterin widersetzt. Um Sayaad geht es in der Questreihe gar nicht – dennoch gibt es am Ende diese Anpassung. Es sieht also danach aus, als würden alle Dämonen-Fans diese Freischaltung mehr oder weniger „automatisch“ bekommen.
Der blaue/schwarze Inkubus, den ihr bald haben könnt. Bildquelle: wowhead
Was ist mit der Sukkubus-Variante? Fans des Sukkubus haben bereits mehr Auswahl gehabt, denn sie können bereits auf eine teufelsverderbte Variation und eine schattenhafte Gestalt des Sukkubus zurückgreifen, wenn sie die bevorzugen.
Ein paar Hexenmeister merken allerdings an, etwa im Subreddit von WoW, dass es ein wenig schade ist, dass die Sayaad im Kampf im Grunde geringen Nutzen erfüllen und nur für extreme Nischenkämpfe oder im PvP wirklich genutzt werden. Denn in den allermeisten Fällen sind alle anderen Dämonen nützlicher – wie etwa der Wichtel, der Debuffs entfernen kann oder der Teufelsjäger, der einen zusätzlichen Interrupt bietet.
Die meisten hoffen daher, dass es auch eine Überarbeitung der Dämonen-Fähigkeiten gibt, damit man auch guten Gewissens mit einem Sayaad-Begleiter durch die Weltgeschichte von Azeroth stapfen kann.
Mit dem Fire Phone brachte Amazon 2014 ein eigenes Handy heraus, heute spricht niemand mehr davon. Der Versuch Amazons, auf dem Handy-Markt mitzuspielen, endete so schnell, wie er begonnen hatte.
Um was für ein Handy geht es? Im Juni 2014 stellte Jeff Bezos, Chef und Gründer von Amazon, das erste Handy von Amazon vor: Das Fire Phone. Am Ende wurde das Modell von Amazon zu einem riesigen Verlustgeschäft und die Restbestände wurden schließlich verramscht.
Heute spricht kaum noch einer über das gescheiterte Projekt von Amazon.
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Studenten spionieren Passanten mit versteckter Kamera und einer KI aus, finden Name und Adresse in Sekunden heraus
Das Fire Phone war zu ambitioniert für seine Zeit
Warum scheiterte das Fire Phone?Die Wirtschaftswoche erklärte damals in ihrem Artikel von 2015, dass Bezos einen entscheidenden Fehler bei der Entwicklung gemacht haben soll: Denn waren bei früheren Innovationen stets die Kundenwünsche der Maßstab, soll beim Fire Phone Bezos selbst der Referenzkunde gewesen sein. Davon berichtet das Magazin FastCompany (Paywall).
Und Bezos soll immer mehr Ideen in die Entwicklung eingebracht haben, neue Vorschläge und Wünsche. Am Ende hat Amazon das Fire Phone wohl sowohl bei den Funktionen als auch beim Preis völlig am Kunden vorbei entwickelt:
Der Einstiegspreis war mit 199 Dollar (bzw. 650 Dollar später ohne Vertrag) für viele überraschend hoch und hinderte potenzielle Käufer.
Amazon band das Fire Phone exklusiv an den US-Mobilfunkanbieter AT&T mit einem Jahresvertrag. Eine Entscheidung, die die potenzielle Kundschaft zusätzlich einschränkte.
Das Betriebssystem Fire OS basierte auf Android, war jedoch stark angepasst und schloss beliebte Google-Dienste wie Maps und Gmail aus, was die Attraktivität einschränkte.
Die exklusiven Funktionen wie die 3D-Darstellung und die Firefly-Scan-Technologie waren technisch spannend, überzeugten aber im Alltag kaum und boten wenig Mehrwert gegenüber der Konkurrenz.
Wie ging es mit dem Fire Phone weiter? Ein Jahr später wurde das Gerät wieder eingestellt: Im Mai 2015 in Deutschland und im August 2015 auch in den USA. Amazon musste eine halbe Milliarde US-Dollar wegen des Fire Phones abschreiben.
Die letzten Geräte wurden zu einem Bruchteil ihres ursprünglichen Preises verkauft: Am Ende wurde das Fire Phone für 99 US-Cent mehr oder weniger verschenkt, berichtet das englischsprachige Magazin Cnet.com.
Was ist geblieben? Das Betriebssystem Fire OS arbeitet bis heute in etlichen Fire-Geräten von Amazon: Vom Fire Tablett bis zum Fire-TV-Stick. Ein neues Handy hat Amazon bis heute nicht mehr vorgestellt.
Ein Spieler konnte sich über sein großes Glück freuen, einem barmherzigen Twitch-Streamer in ARC Raiders zu begegnen, doch das Spiel machte den beiden einen Strich durch die Rechnung – denn Gnade allein kann euch in dem Shooter nicht retten.
Was ist in der Interaktion zwischen Streamer und Spieler passiert? Der Twitch-Streamer Jaryd „Summit1g“ Lazar überwältigte in ARC Raiders einen nichtsahnenden Spieler mit einem Überraschungsangriff, der aufgrund des plötzlichen Gefechts absolut keine Chance hatte sich zu wehren. Das realisierte auch der Streamer selbst.
Kaum lag der gegnerische Spieler am Boden, entschuldigte sich Summit und entschied sich dazu, dem anderen Raider zu helfen – er sei gut gelaunt, stabilisiert ihn und beginnt sich anschließend von ihm zu entfernen. Als sei die Interaktion nicht schon schön genug, beginnt sich der andere Spieler zu bedanken … doch leider ist das nicht das Happy End des Clips.
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ARC Raiders soll laut der Community die chilligsten Lobbys haben
„Das ist die Art von Clips, die ich sehen will“
Was passierte nach der vermeintlichen Rettung des Raiders? Der Spieler wollte die gezeigte Gnade nicht unausgesprochen im Raum stehen lassen und bedankte sich bei dem Streamer, der sich dann doch entscheidet sich umzudrehen und ihn anzuschauen: „Das war echt verdammt cool, ich weiß das zu schätzen.“
Doch bevor er ausreden kann, sieht Summit, dass sich hinter dem Raider etwas nähert. Seine verbale Warnung kommt jedoch etwas zu spät.
Ein Pop, eine kleine rollende (oder vom MeinMMO-Shooter-Redakteur Dariusz als „ultra nerviges Teil“ beschriebene) Maschine der ARCs erscheint im Flur hinter dem Raider, wo er zu Boden gegangen ist. Als er sich auf einem Brückenübergang befindet, geht der Pop in die Luft und nimmt den Spieler direkt mit. Der Streamer muss mitansehen, wie sein gerade geretteter Kumpel in die Tiefe stürzt.
Den Clip könnt ihr hier im Subreddit von LivestreamFail sehen:
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Wie muss der Streamer handeln? Das Pech des Raiders lässt auch Summit nicht kalt. Er springt dem Spieler hinterher, der die unglückliche – aber auch lustige – Situation und sein Schicksal bereits akzeptiert. Nach einem kurzen Abschied erledigt der Streamer den Spieler, bevor er sich dann halb totlacht.
Die Reaktionen unter dem Clip auf Reddit erfreuen sich an dieser Situation, die sie nicht nur erfreut, sondern gleichzeitig auch einigen Interessierten ARC Raiders schmackhaft macht.
„Das ist die Art von Clips, die ich hier bei [LivestreamFail] sehen will“, schreibt Yonzyy und auch Sixteenthspy ist begeistert: „Heilige Scheiße, absolutes Kino.“
Fun_Foundation_6584 scheint durch den Clip den letzten Schubs bekommen zu haben, den Shooter selbst zu testen: „Na gut, ich gebe Arc ‘ne Chance.“ Bitemarkz gibt ihm jedoch einen wertvollen Rat mit auf den Weg: „Ich habe letzte Woche den Fehler gemacht, Arc auszuprobieren. Jetzt bin ich schon seit 50 Stunden dabei und meine Familie hat mich seit Tagen nicht mehr gesehen.“
Durch den Clip des Streamers wird deutlich, was für Interaktionen in ARC Raiders möglich sind und wie sie die Spielerfahrung beeinflussen können, wenn man sich auf sie einlässt. Anhand der Kommentare ist das für Interessierte sogar ein bedeutender Punkt, selbst in das Spiel einzusteigen. Falls ihr selbst auf ARC Raiders neugierig geworden sei, aber nicht genau wisst, wie ihr euch am Start wappnen solltet, haben wir hier auf MeinMMO einige Tipps für den Einstieg: ARC Raiders: 8 Einsteigertipps, die ihr zum Release kennen solltet
Die Worlds 2025 von League of Legends sind vorbei und das erfolgreichste Team aller Zeiten wurde wieder einmal Weltmeister. Faker, der sogenannte Gamer Of All Time, war jedoch nicht der wichtigste Spieler im Turnier.
Wer trat im Finale der Worlds 2025 gegeneinander an? Das Spitzenteam T1 lieferte sich am 9. November 2025 ein episches Finale gegen das ebenfalls koreanische Team KT Rolster. In einem Best-of-5 spielten beide Teams bis an ihre Grenzen und bescherten den Fans ganze fünf Spiele.
Nachdem KT nur noch ein Sieg gefehlt hatte, um die Trophäe zu ergattern, schlug T1 zurück und konnte schließlich die letzten Spiele gewinnen und sich den sechsten Weltmeistertitel in LoL sichern.
Das offizielle Musikvideo zum Song der Worlds 2025 von League of Legends:
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Die neue Hymne der Worlds 2025 von LoL ehrt den ersten Weltmeister
Wer war der wichtigste Spieler? Obwohl Faker von vielen Spielern als der „GOAT“ oder „unbesiegbarer Dämonenkönig“ betitelt wird und jetzt mit einigen seiner Teamkollegen den dritten Worlds-Titel in Folge gewonnen hat, war es jemand anderes, der den Pokal des MVP (Most valuable Player) erhielt.
Dem Botlaner und ADC von T1 Gumayusi wurde der Titel verliehen, nachdem er eine bemerkenswerte Leistung an den Tag gelegt hatte. Besonders mit dem Champion Miss Fortune und ihrer ultimativen Fähigkeit, einer starken fächerförmigen Salve an Schüssen, konnte er in den richtigen Momenten verheerenden Schaden an KT anrichten und wichtige Teamfights im letzten Spiel des Finales gewinnen.
Was sagt der Präsident von Südkorea zu der Leistung der beiden Teams? Auf Reddit wurde ein Screenshot von den Glückwünschen des Präsidenten an T1 und KT geteilt. Lee Jae-myung gratuliert den Spielern von T1 zum ersten dreifachen Worlds-Titel in Folge. Des Weiteren ist er stolz auf die Profis, dass sie den Namen der Republik Korea auf der Weltbühne erstrahlen lassen haben.
Auch KT bekommt einen Applaus des Präsidenten dafür, dass sie einen großartigen Kampf bis ins fünfte und letzte Spiel gegen T1 geliefert haben.
In Pokémon GO gibt es schon wieder eine starke, kostenlose Belohnung. Um sie zu erhalten, müsst ihr in den nächsten Tagen aktiv werden.
Vor wenigen Wochen gab es in Pokémon GO das große Level-Update, in welchem unter anderem das maximale Level von 50 auf 80 angehoben wurde. Im Zuge des Updates haben Trainer teils hunderte von Items erhalten, die zu kuriosen Problemen führen konnten.
Niantic reagierte in der letzten Woche darauf und verschenkte Item-Beutel in Abhängigkeit von eurem Level. Nun gibt es erneut ein Geschenk von Niantic. Ihr müsst es nur rechtzeitig abholen.
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Pokémon GO: Die Season „Geschichten der Transformation“ im Trailer
Noch mehr Beutel – wenn ihr sie nicht verpasst
Was ist das für ein Geschenk? Ihr könnt euch im Spiel 4 Upgrades für euren Item-Beutel abholen. Da jeder Beutel eine Kapazität von 50 Items besitzt, könnt ihr eure Item-Kapazität durch das Geschenk also um satte 200 Items dauerhaft steigern.
Wie erhalte ich die Upgrades? Um die Upgrades für den Item-Beutel zu erhalten, müsst ihr sie euch im Spiel abholen. Dafür habt ihr 21 Tage, also bis zum 30. November 2025 um 23:59 Uhr, Zeit. Habt ihr sie bis dahin nicht abgeholt, verschwinden sie wieder und ihr habt vermutlich keine Chance, die Upgrades noch kostenfrei zu erhalten.
Um die Upgrades abzuholen, müsst ihr den Ingame-Shop von Pokémon GO öffnen. Hier scrollt ihr dann hinunter, bis ihr den Bereich „Upgrades“ findet. Neben den kostenpflichtigen Upgrades, die ihr hier für PokéMünzen erwerben könnt, findet ihr hier auch ein Upgrade mit dem Namen „kostenlose Box“.
Klickt sie an und klickt anschließend auf „Einlösen“. Habt ihr das getan, dann habt ihr euch die Upgrades erfolgreich geholt und könnt euch über 200 weitere Items freuen, die Platz in eurem Item-Beutel finden.
Wie lange hält das Upgrade an? Habt ihr das Upgrade innerhalb des Zeitraums eingelöst, dann könnt ihr dauerhaft davon profitieren. Upgrades für euren Item-Beutel, eure Pokémon-Box oder die Postkarten sind grundsätzlich dauerhaft.
Mit der erhöhten Item-Kapazität seid ihr bestens vorbereitet, um euch in das nächste Event in Pokémon GO zu stürzen. Und davon finden in der nächsten Zeit, wie gewohnt, einige statt. Welche das genau sind, erfahrt ihr in unserer Übersicht mit allen Events im November 2025 in Pokémon GO.
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In China konnte das Open-World-RPG Where Winds Meet bereits viele Millionen Spieler begeistern. Am 14. November 2025 steht der Release im Westen an. MeinMMO verrät euch, wie viel MMO im neuen Rollenspiel aus China steckt.
Warum stellt sich die MMO-Frage überhaupt? Where Winds Meet ist ein vollgepacktes Open-World-Rollenspiel, das irgendwie alles bieten möchte:
Eine cineastisch inszenierte Story-Kampagne mit vertonten Dialogen, die ihr alleine erleben könnt.
Die Möglichkeit, bis zu 3 Freunde in die eigene Welt zu holen, mit denen ihr viele Inhalte von Where Winds Meet gemeinsam spielen könnt.
Einen Multiplayer-Modus, der euch Zugang zu besonderen MMO-Inhalten bietet.
Aus MMOs bekannte Features wie Gilden und Gildenkriege, Dungeons, Berufe, Housing, Weltbosse, PvP und Raids.
Unterschiedliche Steuerungs- und Interface-Varianten für MMORPG- und Action-RPG-Fans.
Aufgrund der Masse an Features, Systemen und Inhalten ist es eine Herausforderung für die Entwickler, in kurzen Trailern und Texten genau zu erklären, was Where Winds Meet für ein Spiel ist. Im Folgenden möchten wir daher die Frage klären, wie viel MMORPG in dem Rollenspiel steckt und ob sich Fans des Genres auf den Release freuen können.
Update vom 10. November 2025: Wir haben Details zu Gilden, Gilden-Hubs, Gildenkriegen, Sekten und Spieler-Beziehungen ergänzt.
Einer der Trailer zu Where Winds Meet:
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Where Winds Meet begeistert in China 15 Millionen Spieler, jetzt zeigt ein neuer Gameplay-Trailer, wie es im Westen klappen soll
Was für ein Spieler seid ihr?
Wenn ihr Where Winds Meet das erste Mal startet, erstellt ihr euch nicht nur einen eigenen Charakter: Das Rollenspiel bietet euch auch verschiedene Optionen an, mit denen ihr eure Spielerfahrung anpassen könnt.
Option 1 betrifft die Steuerung beziehungsweise die Art, wie ihr die Kamera-Perspektive anpasst: Mit gedrückter rechter Maustaste (und mit der CTRL-Taste verteidigt ihr euch)? Das ist der MMORPG-Modus. Oder mit einfachen Mausbewegungen (und mit Rechtsklick verteidigt ihr euch)? Das ist der ARPG-Modus.
Bei Option 2 dreht sich indes alles um die Darstellung von Aufgaben und Zielen in der Welt beziehungsweise über das Interface. Es gibt den Auswahlpunkt „Detaillierte Anleitung“ für MMO-Spieler sowie Anfänger. Die Alternative „Freie Erkundung“ bietet sehr viel weniger Anzeigen und ist für Spieler, die auf eigene Faust die Welt erkunden möchten.
Wie kommt Where Winds Meet in China an? – Die PC-Version erschien im Heimatmarkt im Dezember 2024, die Mobile-Version im Januar 2025. – Alleine auf dem chinesischen iOS-App-Store erzielte das Spiel in den ersten drei Tagen Einnahmen von über 1,4 Millionen US-Dollar bei 1,6 Millionen Downloads. – Analysten schätzen die Umsätze in den ersten 12 Monaten auf ca. 2,4 Milliarden Yuan (etwa 327 Millionen US-Dollar) auf Mobilgeräten und zusätzlich 1,8 Milliarden Yuan (ca. 246 Millionen US-Dollar) auf dem PC. – Die Zahl der Spieler in China wird auf über 15 Millionen geschätzt.
Solo, Koop oder wie in einem MMORPG Light?
Where Winds Meet ist so aufgebaut, dass ihr die zahlreichen Features und Systeme des Rollenspiels erst nach und nach freischaltet. Zu Beginn steht euch daher auch nur der sogenannte Einzelspieler-Modus zur Verfügung, in dem ihr die Welt solo in eigenem Tempo erkunden und alle Quest- sowie Story-Inhalte des RPGs erleben könnt.
Auf andere Spieler trefft ihr in diesem Modus nur dann, wenn ihr euch bewusst dazu entscheidet (dazu gleich mehr). Ähnlich wie in einem Dark Souls oder Elden Ring können Spieler jedoch Nachrichten in der Welt hinterlassen, um beispielsweise Tipps zu Rätseln zu geben oder vor einer gefährlichen Passage zu warnen.
Auch wenn es der Name nicht suggeriert, könnt ihr euch im Einzelspieler-Modus mit bis zu 3 anderen Spielern zusammenschließen, um kooperativ viele der Inhalte von Where Winds Meet anzugehen. Ihr könnt
gesammelte Gegenstände wie Truhen und Kuriositäten teilen
Aktivitäten wie Nebenquestreihen spielen
die Kampagnen abschließen
die diversen Freizeitaktivitäten genießen (etwa Minispiele)
Bosse und andere Herausforderungen in der offenen Welt meistern
Diverse Inhalte von Where Winds Meet lassen sich mit einer Gruppe bewältigen.
Was ist mit dem MMORPG-Teil? Nach ein paar Level-Aufstiegen schaltet ihr für Where Winds Meet den sogenannten Online-Modus frei. In dem könnt ihr in der Welt auf andere Spieler treffen und besondere Mehrspieler-Inhalte erleben.
In diesem Modus wird der Fortschritt bei bestimmten Kisten, Kuriositäten und Rätseln synchronisiert, damit ihr gemeinsam im Team Belohnungen erhalten könnt. Der Fokus liegt hier aber klar auf dem sozialen Miteinander. Die Kampagne und Nebenquests könnt ihr in diesem Modus nicht spielen. Ihr trefft in der offenen Welt nicht einmal mehr auf die normalen Gegner.
Wir konnten Where Winds Meet bereits spielen – hier unser Ersteindruck:
Im Folgenden fassen wir euch zusammen, welche Inhalte aus Where Winds Meet für mehrere Spieler ausgelegt sind:
Ihr könnt Gilden für bis zu 100 Spieler gründen und über den Abschluss von Aktivitäten sowie Ereignissen besondere Gildenbelohnungen beziehungsweise Gildenboni freischalten. Damit eine Gilde bestehen bleiben kann, muss sie regelmäßig Erhaltungskosten zahlen.
Gilden können dabei unterschiedliche Spezialisierungen besitzen, etwa für Dungeons und Gildenkriege, Nicht-Kampf-Inhalte, Handel, Erkundung oder PvP, um so Zugriff auf besondere Boni für eben diese Inhalte zu erhalten.
Jede Gilde hat einen eigenen Hub mit sehr viel Platz. Die Entwickler arbeiten wohl daran, das Bausystem des Spiels mit einem späteren Update auf diesen Hub auszuweiten.
Weiterhin könnt ihr mit bis zu 9 anderen Spielern eine Blutbruderschaft aufbauen, indem ihr einen Blutschwur-Eid durchführt. Als Teil so einer Bruderschaft erhaltet ihr Zugriff auf bestimmte Quests, über die ihr euch Punkte erspielen und das Bruderschafts-Level steigern könnt.
Außerdem gibt es im Spiel verschiedene Sekten, denen ihr euch anschließen könnt. Jede Sekte fokussiert sich auf einen der Martial-Arts-Stile. Wer Teil einer Sekte ist, kann den zugehörigen Martial-Arts-Stil leichter erlernen und meistern, aber auch für andere Bereiche Vorteile erhalten. Dafür müsst ihr euch aber an die Regeln der Gruppierung halten. Innerhalb einer Sekte könnt ihr im Rang aufsteigen und so neue Cosmetics wie Titel und Emotes freischalten. Ein Spieler kann sogar zum Führer einer Sekte aufsteigen.
Zu guter Letzt könnt ihr mit einem Spieler eurer Wahl eine Beziehung aufbauen, bis hin zur Heirat, und ich über diesen Weg diverse Belohnungen (wie romantische Emotes oder Titel) erspielen.
In den Schwertprüfungen erwarten euch Kampf-Herausforderungen für 5-Spieler-Gruppen (es gibt aber auch jeweils eine Variante für 1 bis 4 Spieler, mit schwächerem Loot), für die ihr bei Bedarf über eine Spielersuche interessierte Verbündete suchen könnt.
In den Pfad-des-Helden-Herausforderungen erwarten euch Kämpfe für 10-Spieler-Gruppen (es gibt aber auch jeweils eine Variante für 1 bis 9 Spieler, mit schwächerem Loot), für die ihr bei Bedarf über eine Spielersuche interessierte Verbündete suchen könnt.
In den Feldzug-Herausforderungen könnt ihr gemeisterte Bosskämpfe in schwereren Versionen noch einmal erleben, um zusätzliche Belohnungen zu erhalten und euch eine Rangliste hochzuspielen.
In der Welt von Where Winds Meet finden sich mehrere Außenposten, die ihr alleine oder mit Verbündeten stürmen und von Gegnern befreien könnt. Gelingt das, winkt neue Ausrüstung.
Im Abenteuer-Bereich erwarten euch verschiedene Aktivitäten wie die Gruppenkultivierung (eine Art Meditationsübung), gemeinsames Heilen eines NPCs, der an einer schweren Krankheit leidet (Gruppenberatung), Kartenspiele oder ein Wissensquiz.
Es gibt eine 1vs1-Arena für PvP-Fans mit Bestenliste sowie einen Battle-Royale-Modus mit dem Namen Wahrnehmungswald. Außerdem könnt ihr an 30vs30-Gildenkriegen teilnehmen, das in einer Art MOBA-Modus mit verschiedenen Lanes stattfindet.
Es gibt Gruppen-Dungeons, über die ihr euch einmal pro Woche zusätzliche Belohnungen erspielen könnt.
Es gibt Kopfgeld-Quests, für die ihr unter anderem auch mal an Gemeinschaftsereignissen teilnehmen oder Zielspieler/-charaktere jagen beziehungsweise besiegen sollt – das geht sowohl im Online- als auch im Einzelspieler-Modus.
Wer sich nicht benimmt und immer wieder gegen die Regeln verstößt, kann übrigens einen Gesucht-Status erhalten und sogar für gewisse Zeit eingesperrt werden. Eure Blutsbruderschaft kann euch dabei helfen, auszubrechen. Andere Spieler können entscheiden, euren Ausbruch zu verhindern.
Where Winds Meet soll durch Saisons langfristig neue Inhalte und Herausforderungen erhalten.
Durch die strikte Trennung zwischen Einzelspieler- und Mehrspieler-Modus müssen wir diese Frage mit einem klaren „Nein“ beantworten. Die wichtigsten Inhalte von Where Winds Meet sind nur im Einzelspieler/Koop-Modus zugänglich.
Die persistente Online-Welt wirkt durch die fehlenden Gegner und Quests eher wie ein optionaler Seitenbereich, in dem man seine soziale Ader ausleben, bestimmte Aktivitäten durchführen und Freunde fürs gemeinsame Zocken finden kann.
Diese Zweiteilung des Spiels, gekoppelt mit der schieren Masse an Features und Inhalten, ist so besonders, dass wir sehr gespannt sind, wie Where Winds Meet bei euch und anderen ankommen wird. Dank Free2Play-Modell kann sich jeder Interessierte zumindest recht leicht selbst einen Eindruck machen. Alles Weitere erfahrt ihr in unserer großen Übersicht: Where Winds Meet: Alle Infos zu Release, Preis und Gameplay
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Kennt ihr euch meisterhaft mit den Blutelfen in World of Warcraft aus? Dann stellt euer Wissen mit diesem Quiz auf die Probe.
Die nächste Erweiterung von World of Warcraft, Midnight, rückt langsam aber sicher in greifbare Nähe. Schon Anfang 2026 wird es so weit sein, dass wir uns in das nächste Kapitel der Weltenseelen-Saga stürzen können. Im Fokus steht dabei der Angriff auf den Sonnenbrunnen durch Xal’atath und die Mächte der Leere.
Erste Hinweise deuten sogar darauf hin, dass wir in Midnight mal nicht als die strahlenden Heldinnen und Helden hervorgehen, sondern womöglich eine herbe Niederlage erleiden könnten.
Doch kennt ihr euch überhaupt mit dem Land der Blutelfen aus? Kennt ihr die Geschichte der Sin’dorei und wisst, was in Quel’thalas alles vorgefallen ist? Falls ja, dann solltet ihr unser Quiz relativ leicht lösen können, denn dort wird euer Wissen zum beliebtesten Volk der Horde abgefragt.
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WoW Midnight zeigt Gameplay – Alle neuen Features
Zeigt euer Wissen rund um die Blutelfen!
Wie funktioniert das Quiz? Das Quiz besteht aus einer Reihe von Fragen mit jeweils 4 Antwort-Möglichkeiten, bei denen immer nur eine einzige korrekt ist. Je nachdem, wie viele der Fragen ihr mit der richtigen Lösung beantworten könnt, erreicht ihr am Ende einen Punktestand, der für euer Wissen rund um die Blutelfen und Quel’thalas steht.
Das Quiz besteht aus 15 Fragen und ist so aufgebaut, dass die ersten Fragen noch etwas simpler sind, die Schwierigkeit zum Ende hin aber anzieht.
Hinweis: Sollte das Quiz bei euch nicht korrekt angezeigt werden, könnte das an einem Ad-Blocker liegen, den ihr in dem Fall deaktivieren solltet.
Falls ihr nicht alle Fragen korrekt beantworten könnt – keine Sorge. Viel Story wird im Verlauf von Midnight erklärt und vielleicht lohnt es sich ja auch, noch einmal eine frische Blutelfe zu erstellen und die Quests im Immersangwald und den Geisterlanden zu spielen, um das Wissen aufzufrischen.
Falls ihr so gar keine Ahnung von den Blutelfen und ihrer Heimat habt, dann könnte auch dieser Artikel für euch interessant sein: Denn wir haben 5 der wichtigsten Blutelfen aus Warcraft im Detail vorgestellt und dort findet ihr auch die eine oder andere Lösung für die Fragen aus diesem Quiz …
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Die Welt von Warhammer lebt davon, dass sie ständig nur einen größeren Konflikt von der vollständigen Zerstörung entfernt ist. Die mitunter größte Gefahr in allen Settings: das Chaos. Da die Götter aber nur selten direkt eingreifen können, haben sie Champions. Die stärksten stellen wir euch hier vor.
Das Chaos ist eine kosmische Macht, die die Ordnung vernichten will und dafür bekannt, seinen Anhängern große Kraft zu verleihen – wenn sie würdig sind. Besonders starke Anhänger werden zu Champions oder haben sogar die Möglichkeit, zum Dämonen aufzusteigen.
Was wird hier gerankt? Im Ranking listen wir für euch diejenigen Champions auf, die noch immer sterblich (sprich „menschlich“) sind. Die stärksten Verräter-Primarchen aus Warhammer 40.000 haben wir schließlich schon gerankt.
So haben wir das Ranking erstellt: Um zu bestimmen, welcher der Champions wirklich der stärkste ist, haben wir nicht nur die individuelle Kampfkraft berücksichtigt, sondern auch die Gefahr, die vom jeweiligen Champion ausgeht. Heißt: Wie wahrscheinlich ist, dass er die Welt vernichten kann?
Für das Ranking haben wir verschiedene Quellen herangezogen, darunter das Lexicanum, Diskussionen von Fans und offizielle Informationen aus Büchern und Regelwerken. Die schiere Menge an Daten haben wir mithilfe von KI ausgewertet und das Ranking anschließend individuell bewertet.
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Die Macher erklären, was genau Warhammer eigentlich ist
Platz 6: Typhus, Herold des Nurgle
Auf dem letzten Platz dieses Ranking steht der aktuelle Champion von Nurgle, Typhus. Geboren als Calas Typhon auf Barbarus, dem Heimat-Planeten des Primarchen Mortarion, ist der ehemalige Menschen-Xenos-Hybride in die Legion der Death Guard aufgenommen worden.
Bereits als Kind hatte Typhus starke psionische Kräfte, die während der Ausbildung zwar unterdrückt wurden, aber seine Kräfte wurden später noch verstärkt. Er ist dem Chaos bereits vor Mortarion oder sogar Horus selbst verfallen, ähnlich wie Erebus, der erste Ketzer.
Typhus’ Stärke kommt aber nicht nur von seinen psionischen Fähigkeiten, sondern aus einer Kombination mehrerer Dinge:
Er ist ein exzellenter Kämpfer und führt eine Waffe, die angeblich direkt in Nurgles Seuchenkessel getunkt worden ist.
Seine reine Präsenz erzeugt eine tödliche Seuche, die „Destroyer Plague“, die ganze Planeten vernichten kann. Sie gilt als die grausamste Krankheit in Nurgles Arsenal und kann sogar Space Marines töten.
Durch Nurgles Segen ist Typhus ohnehin schon äußerst widerstandsfähig und resistent gegen alle möglichen Angriffe, Krankheiten und Gifte. Dazu trägt er noch eine Terminator-Rüstung, die an sich schon durch fast nichts durchdrungen werden kann.
Typhus ist einer der wenigen Chaos-Champions, die regelmäßig höher in der Gunst seines Gottes stehen als der jeweilige Dämonenprinz – hier Mortarion. Sein Auftauchen alleine genügt, um Welten auszulöschen.
Mit Generation Exile ist ein neues Aufbauspiel auf Steam in den Early Access gestartet. Bei dem geht es nicht nur um das Überleben der Menschheit, sondern auch um Grillen.
Was ist das für ein Spiel? Generation Exile ist ein rundenbasiertes Städtebauspiel, das sich an beliebten Brettspielen orientiert. Es ist am 04. November 2025 in den Early Access auf Steam gestartet und wird von Sonderlust Studios entwickelt, in dem auch Entwickler sind, die etwa an Gone Home, Firewatch, Far Cry 5 & 6, Baldur’s Gate 3 und Mark of the Ninja beteiligt waren.
Ihr seid an Bord des letzten Generationenschiffs der Menschheit und erlebt leider eine ungeplante Bruchlandung. Innerhalb mehrerer hundert Jahre müsst ihr die Ökosysteme wiederherstellen und die Bedürfnisse eurer Besatzung befriedigen. Dabei habt ihr nur begrenzte Ressourcen zur Verfügung.
Die Welt und die Besatzung des Schiffs werden in jedem Spieldurchgang prozedural generiert, wodurch ihr immer wieder neue Situationen und Herausforderungen bewältigen müsst. Und dafür habt ihr anfangs nur sehr begrenzte Möglichkeiten.
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Aufbauspiel auf Steam zeigt im Trailer, wie ihr euer Überleben sichern müsst
„Der menschliche Körper hat die Masse von 50.000 Grillen!“
Was haben jetzt Grillen mit dem Überleben zu tun? Nun, zu Beginn habt ihr nach eurer Landung nur das, was ihr mitgebracht habt, und schon bald sind diese begrenzten Ressourcen erschöpft. Deshalb weist euch bereits der Ladebildschirm subtil darauf hin, dass Grillen eine große Rolle für euch spielen könnte.
Mit der Aufschrift und dem „Funfact“, dass in einen menschlichen Körper rund 50.000 Grillen passen, macht er euch schon einmal darauf aufmerksam, dass die Insekten für euch nicht unwichtig sein werden. Denn ein Brei aus Grillen wird eine ganze Zeit lang eure Hauptnahrungsquelle sein, bis ihr eure Basis und das Ökosystem wieder auf Vordermann gebracht habt.
Und wie kommt man von den Grillen auf Dauer weg? Das tut ihr, indem ihr langsam aber sicher eine Stadt erbaut. Dafür bedient sich das Spiel an beliebten Brettspielen und nimmt sich das Grundprinzip von Legespielen zur Hand. Ihr besitzt verschiedene Gebäude, die verschiedene Ressourcen kosten und/oder generieren.
Mit jeder Platzierung müsst ihr vorausschauend agieren und Synergien erschaffen. Zusätzlich spielt auch eure Besatzung eine große Rolle, die Einfluss auf eure Vorhaben nimmt. Denn auch sie will sinnvoll koordiniert und eingesetzt werden, damit die Bedürfnisse sowie Ansichten erfüllt und diskutiert werden. So könnt ihr in jeder Spielrunde euren Teammitgliedern verschiedene Aufgaben zuweisen.
Ebenso müsst ihr auf verschiedene Umweltbedingungen und Krisen eingehen. Ziel des Spiels ist es, in wenigen Runden ein funktionierendes Ökosystem aufzubauen und das Überleben zu sichern.
Bisher gehörten Extraction Shooter eher zu den Nischen-Spielen. Doch ARC Raiders könnte das ändern und zeigt mit einem neuen Meilenstein, dass es nicht unbedingt am Genre liegt.
Welchen Meilenstein erreicht ARC Raiders? Am 8. November 2025 um 20:25 Uhr MEZ erreichte ARC Raiders einen neuen 24-Stunden-Peak von 416.517 gleichzeitigen Spielern (siehe SteamDB, Stand 09.11.2025, 9:30 Uhr). Damit befindet sich der Extraction Shooter derzeit auf Platz 5 der meistgespielten Spiele, direkt vor Apex Legends mit einem 24-Stunden-Peak von 230.599 und knapp hinter Battlefield 6 mit 426.535 gleichzeitigen Spielern im Höchststand von 24 Stunden (siehe SteamDB).
Seit Freitag liefert sich ARC Raiders ein Duell mit dem Shooter, was den Spielerpeak in 24 Stunden angeht, den der Extraction Shooter in der Nacht von Freitag auf Samstag kurzzeitig gewinnen konnte. Denn dort stand Battlefield 6 bei ca. 318.000 Spielern und Arc Raiders bei 329.000 gleichzeitigen Raidern (siehe SteamDB).
Dass ARC Raiders erst am 30. Oktober 2025 erschienen ist und seither einen durchgehenden Aufwärtstrend zeigt, beweist, dass Extraction Shooter keine Nische sein müssen, wenn sie den Nerv der Spieler treffen.
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ARC Raiders soll laut der Community die chilligsten Lobbys haben
„Bestes Spiel seiner Klasse!“
Was macht ARC Raiders so beliebt? Auch die Steam-Bewertungen sprechen für sich und zeigen, wie erfolgreich sich der neue Extraction Shooter bislang schlägt. 89 % der derzeit 59.947 Rezensionen sind positiv, was dem Spiel eine „sehr positive“ Wertung einbringt (siehe Steam, Stand 09.11.2025, 9:50 Uhr).
In den Bewertungen loben die Spieler vor allem das Design der Welt, die Stimmung sowie das Sounddesign. Auch die ausbalancierte Performance des Spiels wird häufig gelobt. Ebenso werden die Einsteigerfreundlichkeit und der Gameloop als herausragend empfunden.
Besonders hervorgehoben werden häufig auch die entspannte und freundliche Community sowie die ausgeklügelten PvE-Mechaniken. User Dschorden bezeichnet ARC Raiders in seiner Rezension sogar als „bestes Spiel seiner Klasse“ und feiert vor allem, dass sowohl Genre-Neulinge als auch Veteranen hier auf ihre Kosten kommen.
Viele User vergleichen ARC Raiders unweigerlich mit Escape from Tarkov, das sich seit 2017 im Early Access befindet und Maßstäbe für das Genre setzte. Viele Rezensionen meinen, ARC Raiders sei eine willkommene und frische Abwechslung und deutlich angenehmer zu spielen, wohingegen Tarkov mehr Tiefe biete.
Das mache ARC Raiders aber besonders interessant für jene, die mit dem Genre sonst eher weniger anfangen könnten und ein zugänglicheres Gameplay bevorzugen würden.
Welcher Killer ist in Dead by Daylight gut und welchen sollte man meiden? Unsere Tier-Liste aller 41 Killer verrät es.
Dead by Daylight hat sich in den letzten Jahren massiv gewandelt. Wo es zu Beginn nur wenige Karten, Killer und Perks gab, hat sich im Verlauf der letzten Jahre viel Content angesammelt. Zahlreiche Spielmechaniken wurden überarbeitet oder erweitert und im direkten Vergleich zum Release im Juni 2016 ist kaum noch etwas wie früher.
Der Trailer zum aktuellsten Killer, der Krasue:
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Die Krasue in Dead by Daylight bringt wahren Body Horror
Vor allem die Anzahl der Killer ist drastisch gestiegen – 41 davon gibt es inzwischen.
Doch welcher Killer ist objektiv gut in seiner Aufgabe und welcher ist gegenwärtig eher unterdurchschnittlich oder gar schlecht? Um eine Übersicht zu schaffen, haben wir in diesem Beitrag eine Tier-Liste erstellt, die alle Killer mit Begründungen in Ränge einordnet.
Wichtig: Diese Tier-Liste basiert auf der Grundstärke eines Killers und seine Potenzials, wenn die korrekten und passenden Perks verwendet werden. Die Liste ist aktuell zum Patch 9.2.3 von Dead by Daylight und wurde am 10.11.2025 aktualisiert.
Und grundsätzlich gilt: Lasst euch nicht entmutigen, nur weil euer Lieblingskiller hier nicht so eingeordnet wurde, wie ihr das gerne hättet. Mit den richtigen Perks, Addons und erfahrenen Händen kann jeder Killer den Überlebenden den Tag vermiesen.
Cortyn schreibt schon seit 9 Jahren über Dead by Daylight und hat inzwischen weit über 2.500 Spielstunden in der PC-Version und einige Hundert auf der PlayStation-Variante gesammelt. Dabei fühlt Cortyn sich keiner Seite zugehörig, spielt sowohl Killer als auch Überlebende und experimentiert gerne mit ungewöhnlichen Perk-Kombinationen. Das blieb nicht ohne Folgen, denn Euro-Paletten im Alltag der realen Welt lösen nun eine Schockstarre aus.
Tier S: Die übermächtigen Killer
S-Tier – Details zu den Übermächtigen
Nurse (Krankenschwester): Die Zeiten der unaufhaltbaren Krankenschwester sind vorbei. In Patch 6.5.0 gab es eine Überarbeitung. Seitdem wird jeder Angriff nach einer Teleportation als „Spezialangriff“ gewertet, sodass viele Perks nicht mehr mit dieser Art der Attacke funktionieren. Das hat die Stärke der Krankenschwester etwas verringert – und kann sie doch nicht vom Thron schubsen.
Sie ist zwar der mit Abstand am schwierigsten zu lernende Killer, hat aber mit das größte Potenzial – für Anfänger ist sie jedoch nicht geeignet. Die Krankenschwester ist nun lediglich einen Ticken schwieriger zu lernen, doch in geübten Händen weiterhin schwierig zu schlagen.
Fäule (Blight): Die Fäule ist ein ziemlich ungewöhnlicher Killer. Er verfügt zwar über einen Sturmangriff, muss damit aber erst gegen Objekte oder Wände rennen, um dann einen zweiten Angriff zu starten, der Schaden verursachen kann. Das macht ihn zwar schwer vorherzusehen, aber auch schwierig zu kontrollieren.
Geschickte Überlebende weichen recht simpel aus, dennoch kann die Fäule rasch über die ganze Karte reisen und so permanent Druck aufbauen. Aktuell ist er einer der tödlichsten und erfolgreichsten Killer. In geübten Händen ist er gegenwärtig die größte Gefahr, die es gibt.
Krasue (Krasue):Die Krasue ist noch ein relativer Neuzugang, hat aber einen starken Start hingelegt. Dank ihrer Verseuchung und der Möglichkeit, schnell zwischen verschiedenen Formen zu wechseln, erweist sie sich als starker Killer, der selbst geübten Überlebenden den Tag vermiesen kann. Viele fordern erste Nerfs, doch gegenwärtig ist sie in einer sehr starken Position.
Ghoul (Ghul): Der Ghul ist der erste Anime-Killer gewesen und stammt aus dem Universum von Tokyo Ghul. Nach einigen Anpassungen ist er noch immer extrem stark und sorgt für viele Kills in relativ schneller Abfolge. Vor allem seine schnelle und oft unvorhersehbare Bewegung macht ihn zu einem starken Killer, der viel Übung erfordert, aber auch den Überlebenden alles abverlangt.
Tier A: Die starken Killer
A-Tier – Details zu den starken Killern
Gespenst (Spirit): Die Spirits ist weit oben im A-Rang zu finden. Sie ist weiterhin ein mehr als solider Killer und der Schrecken vieler Spieler auf höheren Rängen. Mit Yamaokas Spuk kann sie sich unsichtbar den Überlebenden nähern, allerdings können diese nun ihre Richtung einschätzen.
Wer auf spannende Mindgames steht und den Überlebenden gerne Schock-Momente spendiert, wird mit Spirit Spaß und Erfolg haben – sehr zum Leid der Überlebenden.
Hinterwäldler(Hillbilly): Kein anderer Killer kann so schnell und wiederholt die verschiedenen Maps durchwandern wie der Hillbilly. Dadurch ist er in der Lage, viel Druck zu machen, selbst wenn die Generatoren weit auseinander stehen. Seine Kettensäge erfordert Übung, ist aber ein zuverlässiges Werkzeug, um Überlebende mit einem Schlag zu Boden zu schicken. Das Geräusch der Säge verunsichert viele Neulinge und verleitet sie zu Fehlern. Seit der Überhitzungsmechanik ist der Killer aber ein wenig schwächer geworden.
Der Dunkle Fürst (Dark Lord): Dracula aus dem Castlevania-Universum stieg stark ein und ist dank seiner vielfältigen Fähigkeiten ein Killer, der mit jeder Situation umgehen kann. Auch wenn viele ihn nahezu permanent in der Wolfsform spielen, so ist er gleichermaßen mit seinen Zaubern geschickt. Wer genug Zeit in die Übung investiert, kann hier einen interessanten Killer spielen, der vielfältige Methoden hat, um den Überlebenden ordentlich den Tag zu ruinieren.
Singularität (Singularity): Die Singularität landet zu Beginn im Mittelfeld, ist inzwischen aber deutlich besser geworden. Mit ihren Kameras und den Fähigkeiten zur Teleportation ist sie ein einzigartiger Killer, der auch noch keine Angst vor Paletten hat und eine direkte Konfrontation nicht scheut. Zwar benötigt der Spielstil ein wenig Eingewöhnung, dann ist die Singularität aber etwas „anderes“ als die meisten anderen Killer.
Albtraum (Nightmare): Freddy war eine ganze Weile lang zu stark und musste in den letzten Patches einige Abschwächungen hinnehmen, weshalb er im Ranking abgefallen ist. Dank seiner Teleportation kann er schnell zu Generatoren gelangen und große Distanzen überbrücken.
Seine Traumfallen ermöglichen es ihm, Überlebenden den Weg abzuschneiden und sie zu verlangsamen, sodass er rasch aufholen kann. Leider reicht all das nicht, um ihn wirklich glänzen zu lassen. Er ist unbeliebt und schlicht schlecht – und einer solchen Horror-Ikone einfach nicht würdig. Er ist ein Killer aus einer anderen Zeit, der im modernen Dead by Daylight Probleme hat und überarbeitet werden muss.
Huntress (Jägerin): Die Jägerin ist zwar langsamer als viele andere Killer, kann aber über Distanz Schaden verursachen. Geübte Spieler können mit ihr zielgenau auch über Barrieren werfen, weshalb sie schwierig zu loopen ist. Allerdings hört man die Jägerin bereits auf sehr große Distanz, sodass ein scharfes Auge (oder passende Perks) notwendig sind, um die Überlebenden ausfindig zu machen. Ihre hohe Präzision und Reichweite sorgen allerdings dafür, dass sie eine einzigartige Bedrohung ist.
Onryō (Onryō):Die Onryō landet nach ihrem Release im Mittelfeld von Dead by Daylight, genau wie von der Community im Vorfeld vermutet. Nachträglich hat sie jedoch einiges an Beliebtheit und Kraft eingebüßt, denn die Spieler haben sich rasch an den Spielstil gewöhnt.
Das liegt auch daran, dass die Onryō zwar eine ganze Menge kann – wie teleportieren oder verfluchen – doch nichts davon tut sie besonders effizient. Auch ihr Fluch kann sich als Nachteil rausstellen, wenn er zu einem „Tunnelblick“-Verhalten führt, bei dem man den verfluchten Spieler unbedingt erwischen möchte.
Mastermind (Mastermind): Der Mastermind ist der zweite „Resident Evil“-Killer und legt einen ziemlich soliden Start hin. Mit seiner Fähigkeit kann er mehrere Überlebende gleichzeitig verletzen und sogar einer Blendung durch Taschenlampen entgehen.
Dazu kommt eine extrem hohe Bewegungsgeschwindigkeit in Verfolgungsjagden, wodurch er rasch aufschließen kann. Ein Top-Platz entgeht dem Mastermind allerdings, denn seit dem Release ist seine Fähigkeit ein wenig ungenauer und verfehlt Überlebende gelegentlich, selbst wenn sie genau vor dem Killer stehen.
Ghost Face (Ghost Face): Ghost Face hat viele Parallelen zum Wandler, kann jedoch auf Knopfdruck seinen Terror-Radius komplett verschwinden lassen und sich so das ganze Match über anschleichen. Gleichzeitig ist seine Fähigkeit, Überlebende mit dem „Gefährdet“-Status zu versehen, ein wenig schwächer, denn sie kann von Überlebenden abgebrochen werden.
Dafür ist es quasi unendlich oft möglich, Überlebende in diesen Zustand zu versetzen. Das macht Ghostface zu einer grundsoliden Wahl; mit ihm kann man Überlebende leicht schockieren.
Henker (Executioner): Der Executioner hatte gleich einen starken Einstieg. Er kann Bereiche einzäunen und unvorsichtige Überlebende mit einem speziellen Debuff belegen, die ihm besondere Aktionen ermöglichen. Dann muss er Überlebende nicht an Haken bringen, sondern kann sie direkt in Folterkäfige teleportieren oder sogar sofort töten – eine Rettung ist dann unmöglich. Allerdings lässt sich dieser Debuff vergleichsweise einfach vermeiden. Da der Executioner aber auch auf mittlere Distanz Schaden verursachen kann, bleibt er dennoch mehr als solide. Seit einigen Buffs ist er deutlich stärker.
Tier B: Die ausbalancierten Killer
B-Tier – Details zu den ausbalancierten Killern
Kannibale (Cannibal): Mit dem Kannibalen ging es in den letzten Monaten deutlich bergab. Er ist regelrecht unbeliebt geworden, nachdem viele neue Perks der Überlebenden es leicht machen, seiner Kettensäge einige Male auszuweichen. Er lässt sich vergleichsweise leicht „loopen“ und wird dadurch oft zu einem reinen Nahkampf-Killer. Auch sein „Camper-Spielstil“, der weit verbreitet ist, wird von vielen gehasst.
Nemesis (Nemesis): Die Nemesis steigt als solider Killer ein, der aber noch ein paar Schwächen hat. Da die Überlebenden bisher noch nicht genau wissen, wie sie mit seinem Semi-Fernkampfangriff umgehen sollen, erzielt er aber relativ gute Kill-Werte und ist damit im Mittelfeld angesiedelt. Ein kleiner Buff hat ihn zwar stärker in Phase 3 seines Tentakelschlages gemacht, doch den erreichen viele Spieler gar nicht in einem Match.
Ritter (Knight): Der Ritter sorgte für ziemliches Aufsehen und Balance-Bedenken, doch nach einigen Wochen hat er sich als solider Killer im unteren Mittelfeld etabliert. Das korrekte Einsetzen seiner Kraft ist mitunter schwierig und stellt oft einen zu hohen Zeitverlust dar, um tatsächlich einschneidende Wirkung zu entfalten. In geübten Händen kann der Ritter durchaus verheerend sein, benötigt aber viel Übung.
Das Unbekannte (The Unknown): Das Unbekannte sieht nicht nur extrem gruselig aus, sondern kann den Überlebenden auch das Fürchten lehren. Durch die Kopien, die er hinterlässt, kann er große Distanzen rasch zurücklegen und hat gleichzeitig immer eine Ahnung, wo die Überlebenden sich aufhalten. Allerdings lassen sich viele seiner Mechaniken recht simpel auskontern, wenn man mehr Erfahrung im Spiel hat. Daher schrammt er gerade so an der Grenze zum C-Tier.
Lich (Lich):Der Lich Vecna feierte einen großartigen Einstieg und begann direkt weit oben im A-Tier, stürzte dann aber deutlich ab. Mit der Vielzahl seiner Zauber und extrem mächtigen Addons, hat er viele unterschiedliche Spiel-Stile und verlangt den Überlebenden einiges ab. Egal, ob es um Bewegung, Aufklärung oder das Ausschalten geht – der Lich hat für alle Situationen das passende Hilfsmittel parat und ist daher ein richtig starker Feind, dem ihr nur mit Vorsicht begegnen solltet.
Animatronic (Animatronic): Der Animatronic hat wieder richtige Schock-Momente in Dead by Daylight einkehren lassen und sorgt dafür, dass man sich nirgendwo auf der Karte sicher fühlen kann. Genau das führt zu vielen Überraschungen, in denen der Animatronic die Runde schnell für sich entscheiden kann. Denn Überlebende werden oft zum Übermut verleitet und haben dann arge Probleme, sich noch vor ihm verstecken zu können.
Wandler (The Shape): The Shape oder eher bekannt als „Michael Myers“ ist ein grundsolider Killer mit recht kleinem Terror-Radius (bzw. gar kein Terror-Radius in Bosheit I). Das erlaubt es ihm, sich an Überlebende anzuschleichen.
Dank seiner Fähigkeit, spontan in „Bosheit III“ zu wechseln und Überlebende mit einem Schlag zu Fall zu bringen, eignet er sich gut für Kettenreaktionen, die ein ganzes Team zerlegen. Diese Fähigkeit muss er allerdings erst durch beinahe regloses Beobachten der Überlebenden aufbauen, was Zeit benötigt – Zeit, die der Killer oft nicht hat, weil dann schon viele Generatoren erledigt sind.
Oni (Oni): Der Oni ist der erste „Samurai“ in Dead by Daylight und zählt als durchaus gebalanced. Er hat zwar eine starke „Onehit“-Mechanik mit einem Ansturm, der ähnlich mächtig wie der vom Hillbilly ist (in einigen Aspekten sogar besser), doch kann er seine Fähigkeit nicht permanent nutzen.
Wer Zeit in den Oni investiert, wird mit ihm aber zu einer richtigen Tötungsmaschine. Kaum ein Killer bestraft Fehler so stark wie der Oni und nur wenige können so eine bedrohliche Präsenz aufbauen. Mit den richtigen Perks und in geübten Händen ist er extrem tödlich.
Geist (Wraith): Der Geist ist zwar meisterlich darin, sich unbemerkt heranzuschleichen, leidet aber unter seiner großen Aktivierungszeit, um aus dem Stealth zu kommen. Aufmerksame Überlebende haben dann schon die Flucht ergriffen. Viele Verbesserungen haben dazu geführt, dass der Geist nun eine richtige Bedrohung ist.
Seine Unsichtbarkeit ist nun nicht mehr halb durchscheinend auf mittlerer bis großer Distanz. Und seine Bewegungsgeschwindigkeit im Stealth wurde massiv erhöht. Er gehört nun mit zu den schnellsten Killern und kann viele Schock-Momente hervorrufen und ausnutzen. Ein kleiner Nerf schwächte ihn etwas ab, sodass er wieder ein paar Plätze abgestiegen ist und in vielen Fällen nun einfach als „schlechtere Onryo“ angesehen wird.
Tier C: Die schwachen Killer
C-Tier – Details zu den schwachen Killern
Clown (Clown): Der Clown ist in den letzten Monaten etwas in der Gunst der Spieler gesunken. Grundsätzlich ist er recht solide, doch sein Tonikum kann einfach nicht mehr mit vielen anderen Formen der Verlangsamung mithalten. Bei den richtigen Loops hilft es sogar überhaupt nicht, weshalb er in vielen Fällen ein „Nahkampfangriff“-Killer ohne besondere Fähigkeit ist. Mit den richtigen Addons kann er allerdings eine solide Bedrohung sein.
Der Good Guy (The Good Guy): Der Good Guy, den Film-Fans vermutlich als „Chucky, die Mörderpuppe“ kennen dürften, besticht vor allem durch seinen extrem kleinen Körper. Das macht es Überlebenden sehr schwer, diesen Killer im Blick zu behalten oder zu erahnen, von wo er auftauchen wird. Zusammen mit seinen starken Verwirrungs-Fähigkeiten sind Matches gegen den Good Guy immer eine Herausforderung, die Übung erfordert. Er findet sich daher im Mittelfeld wieder.
Xenomorph (Xenomorph): Xenomorph, auch bekannt als „Alien“ ist nur solide. Durch seine mittlere Reichweite kann es mit Schwanz-Angriffen Überlebende auch über Deckung hinweg treffen und verschiedene Zugänge auf der ganzen Karte sorgen für schnelle Bewegung und das Zurücklegen großer Distanzen. Das Xenomorph ist der geborene Jäger und macht seinem Ruf aus den Filmen alle Ehre.
Dredsche (Dredge):Die Dredsche ist zwar ein wenig abgestürzt, schlägt sich aber noch immer solide und schrammt nur knapp am A-Rang vorbei. Kein Wunder, kann der Dredge doch echt viel. Nicht nur teleportiert sich das Wesen von Schrank zu Schrank, sondern kann die Karte auch noch in tiefe Dunkelheit hüllen, was die Orientierung der Überlebenden drastisch schmälert. Kombiniert mit eingebautem „Killer-Instinkt“ und sogar der Fähigkeit, zu einem Abbild teleportieren zu können, schlachtet sich der Dredge nur so durch die Überlebenden.
Seuche (Plague): Die Seuche hatte einen extrem starken Start und wurde dann zunehmend immer schwächer. Das liegt nicht an ihr selbst, sondern vor allem an den Überlebenden. Sie kann die Überlebenden zwar krank machen und sie somit mit einem Schlag bezwingen, doch können Überlebende ihr die Spezialfähigkeit verwehren, indem sie sich einfach nie an einem Brunnen heilen.
Das führt dann dazu, dass die Seuche ein normaler „Nahkampfkiller“ wird. Inzwischen wurde die Seuche aber überarbeitet, kann länger und besser infizieren und ist etwas schneller. Eine durchgehende Gefahr. Sie profitiert auch davon, dass aktuell viele „Heil-Perks“ bei Überlebenden verwendet werden – eine Mechanik, die sie überhaupt nicht interessiert.
Todesbote (Deathslinger): Der Todesbote ist seit einiger Zeit in Dead by Daylight unterwegs und landete direkt im soliden Mittelfeld. Im Laufe der Zeit hat er allerdings Ränge eingebüßt. Durch seine Fernkampf-Fähigkeit ist er gut in der Lage, fliehenden Überlebenden nachzusetzen und Verfolgungsjagden rasch zu beenden. Paletten müssen gegen den Todesboten oft frühzeitig verwendet werden, um sich retten zu können.
Allerdings hat der Todesbote nur wenig „Map Pressure“ und eine langsame Bewegungsgeschwindigkeit. Sein neuster Nerf hat den Terror-Radius drastisch erhöht und sorgt dafür, dass er Animationen wie das Zielen vollständig abwarten muss, bevor er Feuern kann. Unteres Mittelfeld, mehr ist aktuell leider nicht drin.
Legion (Legion): Die Legion zählt weiterhin zu den schlechtesten Killern in Dead by Daylight. Das liegt vor allem daran, dass Legion mit seiner Fähigkeit genau eines nicht kann: Überlebende fangen und zu Fall bringen. Seine Fähigkeit ist gut, um Überlebende aufzuspüren und zu verwunden, doch kann er damit niemals einen Überlebenden an den Haken bringen. Hier muss er auf normale Nahkampfangriffe setzen, was ihn im Prinzip zu einem Basiskiller macht.
Hundemeisterin (Houndmaster): Die Hundemeisterin hatte einen schweren Einstieg und landet weit auf den hinteren Plätzen. Das liegt vor allem daran, dass sich das Gameplay oft noch verbuggt anfühlt und der Hund oft eher ein Hindernis als eine Hilfe ist – viel zu oft bleibt er irgendwo hängen und kommt nur ganz selten da an, wo er soll: bei den Überlebenden.
Künstlerin (Artist): Die Künstlerin stieg sehr hoch ein und war zum Release fast an der Spitze der Liste zu finden. Das lag daran, dass sie ein extrem vielseitiges Toolkit hat, mit dem sie sowohl im Fernkampf Schaden verursachen, aber auch Überlebende auf längere Distanz stören kann.
Seitdem gab es aber einen deutlichen Absturz, sodass die Künstlerin inzwischen nur noch im unteren Mittelfeld zu finden ist. Sie bräuchte in absehbarer Zeit einige Buffs, um nicht in die Bedeutungslosigkeit abzusinken.
Tier D: Die sehr schwachen Killer
D-Tier – Details zu den sehr schwachen Killern
Doctor (Doctor): Der Doctor hat zuletzt ein kleines Rework bekommen und muss nun nicht mehr zwischen zwei Haltungen wechseln, hat dafür aber seine passive Wahnsinnsaura verloren. Er kann nun gezielt einen Schock in seinem ganzen Terror-Radius verbreiten und somit viele Überlebende gleichzeitig treffen.
Er ist noch immer recht gut darin, Überlebende von kleinen Loops fernzuhalten. Kürzlich wurden seine Addons überarbeitet, die nun nur noch positive Effekte für den Killer bringen. Er wurde dadurch zu einem soliden Killer, verliert aber gegen viele der aktuellen Meta-Perks der Überlebenden.
Zenobit (Cenobite): Der Zenobit stieg im unteren Mittelfeld ein und das hatte gleich mehrere Gründe. Seine Fähigkeit benötigt viel Übung und kann von guten Überlebenden fast vollständig ausgetrickst werden. Außerdem ist er nicht nur schwer zu spielen, sondern belohnt gute Spieler auch nur wenig – anders als etwa die Krankenschwester.
Daher kann der Zenobit auch in geübten Händen nicht sonderlich mehr ausrichten, als in denen eines Neulings – etwas, an das sich die Überlebenden rasch gewöhnt haben. Daher ist er inzwischen eher schwach.
Trickster (Trickster): Der Trickster wurde vor einer Weile überarbeitet und muss nun mit deutlich weniger Messern treffen, als noch zuvor. Seine langsame Bewegungsgeschwindigkeit macht ihn leider zu keiner ernsthaften Gefahr und seine Fähigkeit hat nur auf offenen Flächen oder in langen Gängen einen Nutzen, verfällt aber zu schnell.
Demogorgon (Demogorgon): Der Demogorgon sorgte für einen Spielerschub in Dead by Daylight, konnte aber nicht besonders gut überzeugen. Inzwischen hat er sich zu einem echten Liebling gemausert, der in geübten Händen gut ist – auch aufgrund einiger kleiner Buffs in der Vergangenheit und Verbesserungen seiner Addons.
Wenn ein großer Teil der Portale allerdings in einem Bereich der Karte liegt, in der keine Generatoren mehr sind, fehlt ihm quasi die Hälfte seiner Fähigkeiten. Inzwischen ist der Demogorgon gar nicht mehr erhältlich – wer ihn aber besitzt, kann ihn weiterhin verwenden.
Schwein (Pig): Das Schwein zählt zu den beliebtesten Killern in der Community und wurde nach zahlreichen Nerfs endlich mal wieder gebufft. Ihre Addons wurden überarbeitet, sodass sie nun viel mehr Möglichkeiten hat, um den Überlebenden das Spiel besonders schwierig zu gestalten. Die Mischung aus Stealth und Fallen sorgt dafür, dass Überlebende kaum eine Sekunde Ruhe haben, wenn sie einmal mit ihren Fähigkeiten anfängt. Trotzdem hinkt sie anderen Killern noch deutlich hinterher.
Zwillinge (Twins): Die Zwillinge sind quasi „2 in 1“. Ihr könnt zwischen Victor und Charlotte wechseln, die unterschiedliche Fähigkeiten haben. Während Charlotte ein Basis-Killer ist, kann Victor platziert werden, um die Überlebenden auszuspähen oder sie selbst zu attackieren. Allerdings ist Victor anfällig gegen Angriffe der Überlenden, weshalb er temporär ausgeschaltet werden kann und Charlotte dann ohne zusätzliche Kraft zurücklässt.
Fallensteller (Trapper): Der Fallensteller wurde vor einer Weile deutlich verbessert. Er ist zwar weiterhin kein Elite-Killer, doch der Umstand, direkt mit 2 Fallen zu starten und auf jeder Karte garantiert 6 weitere Fallen zu finden, ist ein klarer Buff. Auch die Überarbeitung seiner Addons haben ihn spannender und taktischer gemacht.
Nichts ändert sich jedoch daran, dass er das Spielfeld erst vorbereiten muss mit seinen Fallen. Zeit, die überaus kostbar ist und sich nur in geübten Händen wirklich auszahlt. Bis der Trapper endlich mit seinen Vorbereitungen fertig ist, ist das halbe Match häufig bereits gelaufen. Das macht ihn zu einem der schlechtesten aller Killer.
Hexe (Hag): Die Hag ist in den letzten Monaten arg in der Gunst gefallen, was auch an der Überarbeitung einiger Addons lag. Inzwischen merkt man ihr deutlich an, dass sie aus einer Zeit stammt, in der Dead by Daylight noch langsamer war. Sie ist aus der Zeit gefallen und kann mit ihren Fallen kaum noch Schrecken verbreiten. Es braucht wahre Profis, um mit ihr noch erfolgreich zu sein.
Schädelhändlerin (Skull Merchant): Die Skull Merchant war schon bei ihrer Einführung unbeliebt und das hat sich nur noch weiter gefestigt. Sie kann Kameras überall auf der Karte platzieren, braucht dafür aber etwas Zeit. Nicht nur haben sich Überlebende rasch daran gewöhnt, erfahrene Überlebende schalten die Kameras auch ohne großen Nutzen für den Killer aus. Was bringt eine gute Übersicht, wenn man niemals zu den Überlebenden aufschließen kann?
In Midnight verändern sich alle Klassen von World of Warcraft. Über 100 Fähigkeiten verschwinden, sodass es drastische Anpassungen gibt.
In wenigen Tagen startet die Beta von World of Warcraft Midnight, doch schon in den letzten Wochen fand eine lange Alpha-Phase statt. Die Änderungen in der Alpha haben manche Spielerinnen und Spieler ziemlich überrascht – denn beinahe alle Spezialisierungen verlieren einige Fähigkeiten.
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WoW Midnight zeigt Gameplay – Alle neuen Features
Was ändert sich bei World of Warcraft? Mit der kommenden Erweiterung Midnight wird sich das Spielgefühl der allermeisten Klassen drastisch verändern. Das liegt nicht nur an den neuen Talenten, sondern vor allem an einer großangelegten Überarbeitung sämtlicher Klassen.
Das erklärte Ziel von Blizzard: Die Komplexität soll geringer werden und jede gedrückte Taste soll eine klare Auswirkung haben. Es soll nicht mehr notwendig sein, etwa mehrere „verstärkende“ Fähigkeiten in Folge einzusetzen, damit dann der tatsächliche Schadenszauber eine größere Wirkung entfaltet.
Die Folge davon: Zahlreiche Fähigkeiten verschwinden oder werden zu passiven Talenten, die dann auf die Kern-Fähigkeiten einwirken.
Weniger Fähigkeiten, besseres Spielgefühl?
Der YouTuber und Analyst Bellular hat sich mit dem „Pruning“, also der Reduktion von Fähigkeiten, genauer auseinandergesetzt. In einem seiner neusten Videos analysiert er genau, welche Klassen wie viele Fähigkeiten verlieren oder in manchen Fällen sogar neue erhalten. Er kommt zu dem Ergebnis, dass pro Spezialisierung im Schnitt 2,8 Tasten verschwinden, aber „Utility“-Fähigkeiten seltener davon betroffen sind. Falls euch die ganze Analyse interessiert, könnt ihr sie hier sehen:
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Bellular kommt in seiner Analyse zu dem Schluss, dass Blizzard das Ziel grundsätzlich erreicht und das Spiel sich in den meisten Fällen besser anfühlen würde – einige Ausnahmen gebe es aber, die noch Verbesserungsbedarf haben.
Was bezweckt Blizzard damit? Die Entwickler haben eingesehen, dass die Klassen und Spezialisierungen von World of Warcraft im Laufe der vielen Jahre schlicht zu komplex geworden sind. Gerade für Neulinge, die den Einstieg wagen wollen, kann die Komplexität der Klassen so erschlagend sein, dass Blizzard hier sogar eine Art „Notfall-Feature“ eingebaut hat – die 1-Tasten-Rotation. Dann muss man sich gar nicht mehr mit der Klasse beschäftigen und kann sich mehr auf das ganze „Drumherum“ konzentrieren.
Dass das kein gesunder Zustand für ein Spiel ist, wurde nun wohl immer deutlicher. Denn die Reduktion der Tasten bei den Spezialisierungen soll nicht nur die Rotationen vereinfachen, sondern auch die Aktionsleisten ein wenig verkleinern.