Heiler in World of Warcraft verzweifeln: „Es ist wirklich schlimm da draußen“

Die Heiler in World of Warcraft sind frustriert. Denn ihre Mitspieler verstehen offenbar grundlegende Mechaniken des Spiels nicht.

Die Rolle des Heilers ist in World of Warcraft ziemlich wichtig. In normalen oder heroischen Dungeons hat man als Heiler noch relativ wenig zu tun, doch sobald es in die Gefilde von mythischen oder „Mythisch+“-Dungeons geht, ändert sich das rapide. Doch nicht nur die Anforderung an die Heilung steigt, sondern in vielen Fällen auch die Frustration. Denn viele Heiler berichten: Die anderen Spielerinnen und Spieler wälzen jede Verantwortung ab.

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WoW: The War Within – Kräfte im Inneren

Was ist das Problem aktuell? Die neuen Affixe, die sich thematisch alle um die Vorbotin Xal’atath drehen, sind bei vielen Helden noch nicht ganz angekommen. Viele wissen nicht, wie sie mit den Affixen umgehen sollen und spielen sie daher nicht korrekt. Da gibt es unter Heilern den Spruch: „Jeder Affix ist ein Heiler-Affix“ – dem Gedanken folgend, dass es am Ende ohnehin die Heiler ausbaden müssen, egal was gerade passiert. Oder anders gesagt: Wenn der Rest sich nicht um die Affixe kümmert, dann müssen die Heiler das ausbaden.

Was ist der aktuelle Affix? In der laufenden WoW-Woche ist das der Affix „Xal’ataths Handel: Verschlingen“ („Xal’ataths Bargain: Devour“). In regelmäßigen Abständen taucht Xal’atath auf und belegt alle Charaktere mit einem Portal.

Das Portal kann auf zwei Arten entfernt werden:

  • Der Charakter wird um einen großen Prozentsatz seiner Lebenspunkte geheilt und der „Heal-Absorb“ vollständig aufgehoben.
  • Man benutzt irgendeine Art von Dispell. Egal ob Fluch-, Magie-, Krankheit- oder Gift-Dispell, auch Immunität wirkt. Alles entfernt den Effekt.

Die grundsätzliche Idee ist also: Wenn jede Klasse ihre Fähigkeit verwendet, um den Debuff zu entfernen, dann ist alles fein. Dann profitiert die ganze Gruppe von einem starken Buff.

WoW Xalatath Smirk
Xal’atath treibt die Spieler zur Verzweiflung – aber nicht so, wie das wohl geplant war.

Wenn die Gruppe das allerdings nicht macht, dann steht der Heiler vor einem Problem. Denn er kann nur maximal 2 Charaktere dispellen, den Rest muss er dann mit massiver Heilung versorgen, um den Heal-Absorb zu entfernen, bevor der Debuff ausläuft. Geschieht das nämlich, dann erhalten alle Feinde einen starken Buff und werden geheilt.

Heiler müssen dafür in der Regel all ihre starken Fähigkeiten benutzen, wenn sie den Debuff durch Heilung überall entfernen wollen. Das sind Cooldowns, die dann im nächsten Bosskampf fehlen.

„Sei halt nicht so faul“ bekommen Heiler zu hören

Wenn man sich im Subreddit von World of Warcraft umschaut, dann sind viele Heiler gerade mit Gruppen gestraft, die sich so gar nicht um die Affixe und die damit verbundene Schwierigkeit kümmern. Es gibt zahlreiche Beiträge darüber, wie wenig Mühe sich andere Spielerinnen und Spieler geben, um den Affix korrekt zu spielen.

Im Reddit-Beitrag „Sei nicht so faul“ schreibt Willing_Calender_858:

Ich habe mich dazu entschlossen zu schauen, worüber sich gerade alle als Heiler aufregen in M+. Ich spiele eigentlich Braumeister-Mönch, also wusste ich wie es läuft, aber habe noch nie geheilt. Ich hab meinen Heilig-Paladin auf Itemlevel 604 gebracht und sagte mir: „Okay. Mal ausprobieren.“ Ich bin in ein Ara-Kara+2 gekommen, mit einem Schutz-Krieger als Tank, 2 Magiern (mit Entfluchen) und Schamane (mit Totem und Reinigung). Nicht eine einzige Person hat ihren Debuff entfernt. Keine Totems. Keine Dispells. Nur ich, der sich selbst und den Tank dispellt hat. Als ich den Magier darauf ansprach, meinte der dann: „Hör auf, faul zu sein.“ Ich bin gegangen. Leute … es ist wirklich schlimm da draußen.

Wenn ihr also wollt, dass eure Heiler nicht frustriert die Flinte (oder den Zauberstab) ins Korn werden: Versucht doch wenigstens die aktuellen Affixe zu verstehen. Das ist nämlich eine Aufgabe der Gruppe und wenn jeder seinen Teil dazu beiträgt, ist der Dungeon auch weitaus weniger frustrierend für alle Beteiligten.
Dabei hat Blizzard die mythischen Dungeons erst neulich etwas abgeschwächt.

In welchem MMORPG scheppert es so richtig? Power-Ranking für die Online-Rollenspiele mit den besten Kämpfen

Trotz vieler Verbesserungen erreicht das Kampfsystem vom frisch erschienenen Throne and Liberty nie die Spitzenklasse des Genres. Doch welche MMORPGs haben eigentlich die spaßigsten Kämpfe? MeinMMO-Redakteur Karsten Scholz beantwortet diese Frage mit seinem persönlichen Power-Ranking.

Während das neue Throne and Liberty einen (seit den ersten Präsentationen spürbar verbesserten, aber weiterhin) bestenfalls okayen Mix aus Tab-Target- und Action-Kampfsystem nutzt, versprechen die Entwickler von ArcheAge Chronicles eine actionreiche Spielerfahrung, die trotz MMO-Gerüst mit den besten Singleplayer-Action-Games mithalten können soll.

Doch was ist mit den etablierten Genre-Vertretern? Welche MMORPGs besitzen die spaßigsten Kämpfe? Und mit spaßig meine ich, dass sich beispielsweise die Steuerung wunderbar direkt anfühlt, die Angriffe eine gewisse Wucht vermitteln und man interessante Rotationen, Kombos oder Synergien umsetzen kann.

Im Folgenden präsentiere ich euch mein persönliches Power-Ranking aus fünf MMORPGs, die ich euch allein aufgrund ihrer Kämpfe ans Herz legen kann. Wie würde eure Top 5 im Vergleich aussehen? Ab damit in die Kommentare!

Wer schreibt hier? Karsten Scholz ist der MMORPG-Experte von MeinMMO. Er befasst sich seit 15 Jahren fast täglich mit dem besten Genre der Welt und hat seit dem Launch von World of Warcraft alle wichtigen (und einige der weniger wichtigen), neuen Online-Rollenspiele gezockt – oftmals bis ins Endgame rein beziehungsweise über viele Monate und Jahre hinweg.

Wenn es um die Frage „Tab-Target- oder Action-Combat“ geht, antwortet Karsten mit einem klaren „Es kommt darauf an“. In kooperativen Gruppenherausforderungen bevorzugt er das oldschooligere Tab-Target-System. In so ziemlich jeder anderen Kampfsituation darf es gerne komplexe Kombos, manuelles Zielen, harte Schellen und gezielte Paraden geben.

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Platz 5: Tera

Als ich 2012 das MMORPG Tera testen durfte, war das „True Action Combat“-System für mich DAS große Highlight. Mit wenigen Tasten konnte ich mächtige Komboketten entfesseln, während ich gleichzeitig den Attacken und Manövern der teils sehr mobilen Gegner ausweichen musste.

Jeder Angriff hinterließ einen Eindruck, das Treffer-Feedback war richtig gut und es machte viel mehr Laune, sich auf die Maximalstufe zu leveln, als es die eigentlich extrem öden Kill-Quests verdient gehabt hätten.

Als Tera dann 2018 auf der Konsole erschien, hatte das Spiel zwar schon ein paar Jahre auf dem Buckel, doch die Kämpfe machten mir mit dem Controller sogar noch mehr Spaß als beim westlichen PC-Launch. Die gute Nachricht: Die PC-Version gibt’s mittlerweile zwar nicht mehr, doch könnt ihr das Free2Play-MMORPG auf PlayStation und Xbox einfach mal runterladen und reinzocken.

Der PS4-Trailer von Tera:

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TERA im PS4-Trailer

Platz 4: Blade & Soul

Aufgrund des Wuxia-Settings sowie einigen Eigenheiten und Schwächen konnte sich das MMORPG von NCSoft im Westen nie aus einer Nische herausbewegen, wodurch viele Spieler eines der besten Kampfsysteme des Genres verpasst haben dürften.

Blade & Soul ergänzt im Prinzip das actionreiche Gerüst von Tera um viele Elemente des Wuxias und fühlt sich im direkten Vergleich noch etwas griffiger, abwechslungsreicher und besser inszeniert an, kam mir aber auch deutlich komplexer vor.

Wer als beispielsweise Kung-Fu-Meister im direkten Duell andere Spieler auskontern, von den Füßen hauen und im Anschluss durch die Luft wirbeln möchte, braucht einiges an Skill und flotte Reaktionen. Dazu kommt, dass sich die Fähigkeiten des Martial-Arts-Künstlers je nach Situation verändern.

Das kann frustrierend sein, aber eben auch ungemein befriedigend. In welchem anderen MMORPG ist es möglich, sein Opfer zu Boden zu werfen und dort in bester Prügelspiel-Manier weichzuklopfen? Übrigens, im September 2024 gab es ein spannendes Update: Das neue MMORPG BNS Neo Classic soll mit besserer Grafik nach Europa kommen.

Auf der nächsten Seite geht es weiter mit den Plätzen 3 und 2 des Power-Rankings zu den MMORPGs mit den besten Kampfsystemen.

Diablo 4: Experte hortet haufenweise Kisten, levelt damit einen neuen Charakter in 7 Minuten auf Max-Level

In Diablo 4 gibt es verschiedene Methoden, seine Charaktere auf das Max-Level zu bringen. Der Diablo-Experte wudijo hat Level 60 erreicht, indem er Kisten geöffnet hat.

Welche Kisten hat er geöffnet? In seinem Livestream auf Twitch öffnete der Diablo-Experte wudijo am 12. Oktober 2024 zahlreiche Kisten, die er vom „Flüsternden Baum“ auf Qual-Stufe 4 erhalten hat. In den Kisten befinden sich Items, Alptraum-Siegel, aber auch wichtige Mats. Die Drops von den „Vergessenen Seelen“ aus den Flüster-Kisten wurden kürzlich noch erhöht.

Ihr erhaltet eine Kiste, wenn ihr 10 „Grausige Gaben“ in Diablo 4 sammelt. Die Gaben bekommt ihr für verschiedene Aktivitäten im Spiel, die als „Flüstern“ markiert sind. Das erkennt ihr an den rötlichen/rosafarbenen Symbolen auf der Map.

Folgende Aktivitäten können als Flüster-Aufgaben erscheinen:

  • Flüster-Aufgaben in der offenen Welt – davon sind immer welche aktiv
  • Flüster-Aufgaben in der Höllenflut
  • Flüster-Dungeons
  • Höllenhorden
  • Uber Bosse und Weltbosse
  • Reichwandler-Events
  • Die Unterstadt von Kurast
  • PvP-Bosse und PvP-Rituale

Generell solltet ihr immer mal zwischendurch die Map im Blick haben, da mittlerweile auch Uber Bosse und die Unterstadt von Kurast als Flüster-Aufgaben markiert werden können. Für Aufgaben wie Dungeons, Bosse und die Unterstadt erhaltet ihr jeweils 5 Gaben. Für zwei davon bekommt ihr somit schon eine Kiste.

Der Reichwandler ist die Mechanik von Season 6, die am 8. Oktober 2024 gestartet ist. Hier seht ihr den Trailer zur „Saison des aufsteigenden Hasses“:

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Diablo 4: Der Gameplay-Trailer zur 6. Season, der Saison des aufsteigenden Hasses

Mit 27 Kisten zu Level 60

Wie levelte er mit den Kisten? Ihr erhaltet XP, wenn ihr eure Gaben am Flüsternden Baum gegen eine Kiste eintauscht. Sobald ihr sie öffnet, bekommt ihr aber auch nochmal XP. wudijo sammelte auf Qual-Stufe 4 einen Haufen Kisten in seiner Beutetruhe, erstellte einen neuen Charakter und öffnete die Kisten damit.

In dem YouTube-Video zum Livestream seht ihr, dass ein paar Kisten keine XP gaben. Das könnte damit zusammenhängen, dass der Boden zu voll war. Nachdem wudijo einige Items aufgesammelt und zerlegt hat, sammelte er wieder XP. Dabei schien es keinen Unterschied zu machen, ob es eine normale oder große Kiste ist.

Mit 27 Kisten erreichte er das neue Max-Level von 60. Das Öffnen dauerte nur wenige Minuten – das Sammeln der Kisten natürlich länger. Viele Aufgaben erledigt man gerade auf hohen Leveln aber ganz nebenbei beim Grinden – etwa Weltbosse oder Aufgaben in der Höllenflut.

Ist das denn sinnvoll? Im Video sagt der Diablo-Experte am Schluss, dass der zeitliche Aufwand, die Kisten zu sammeln, vermutlich nicht geringer ist, als der, den man zum Leveln brauchen würde. Eine Alternative sei es, 5 Kisten zu sammeln und damit in etwa bis Stufe 40 zu leveln.

Spielt ihr lange mit eurem Haupt-Charakter und habt bereits gutes Gear, biete es sich aber an, die Kisten für weitere Charaktere in der Season zu sammeln. Gold und viele Mats werden für die Season ohnehin auf dem Account geteilt, Items aus der Kiste könnt ihr in der gemeinsamen Beutetruhe lagern.

Wir haben die Methode ebenfalls getestet und mit 5 Kisten aus Qual-Stufe 3 bis Stufe 34 gelevelt. Davon waren 2 Kisten legendär. Ob ihr die Methode sinnvoll findet, um eure Charaktere zu leveln, oder ob ihr lieber „normale“ Aktivitäten dafür nutzt, bleibt euch überlassen.

Es gibt verschiedene Methoden, um Charaktere zu leveln. Im Endgame scheint die Grube in Season 6 eine besonders gute Option zu sein. Bevor man dort angekommen ist, eignen sich Aktivitäten wie die Höllenflut oder (Alptraum-)Dungeons.

Mit der ersten Erweiterung, Vessel of Hatred, kamen 20 neue Dungeons in Diablo 4 dazu. Normale Dungeons waren vielen Spielern früher zu langweilig, aber die in Nahantu scheinen gut anzukommen. Mehr dazu lest ihr hier: Diablo 4: „Spricht niemand drüber“ – Spieler haben Dungeons früher ignoriert, jetzt sollen sie echt gut sein

Deadlock: Tier List zu den besten Helden

In Deadlock ist es wichtig, zu wissen, welche Helden sich am meisten lohnen, um sie zu spielen. Wir zeigen euch deshalb in unserer Tier List der besten Helden, die ihr picken solltet.

Update, 14. Oktober 2024: Wir haben unsere Liste passend zum neuesten Patch angepasst. Die Liste ist nun aktuell und die Helden haben neue Plätze eingenommen.

Wie ist die Tier List aufgebaut? Wir listen euch hier die 22 bekannten Helden aus Deadlock auf, die ihr derzeit in der Alpha zocken könnt. Jeder Held wird in einer der vier Tier-Sparten eingeteilt, die bei den besten der besten Helden anfängt und bei den schwächsten Helden aufhört.

Wir haben uns für unsere Entscheidung in den Communitys begeben, Meinungen gesammelt, Rankings ausgewertet und die Pickrate der einzelnen Helden begutachtet und analysiert. Unser Ergebnis stellt euch deshalb die besten bis zu den schlechtesten Helden vor, die ihr in der derzeitigen Alpha auswählen könnt. Mit unserem Verzeichnis könnt ihr schnell zu den einzelnen Tiers springen:

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Das ist Deadlock – Der neue MOBA-Shooter von Valve

S-Tier: Die besten Helden

  • Pocket
  • Dynamo
  • Abrams

A-Tier: Starke Helden für verschiedene Belange

  • Mo & Krill
  • Ivy
  • Kelvin
  • Viscous
  • Shiv
  • Haze
  • Infernus
  • Paradox

B-Tier: Helden für einzelne Situationen

  • Wraith
  • Warden
  • McGinnis
  • Lash
  • Lady Geist
  • Yamato
  • Seven
  • Bebop

C-Tier: Nischige und schwache Helden

  • Vindicta
  • Mirage
  • Grey Talon

Beachtet, dass diese Liste nur eine Referenz darstellt, die ihr als Vergleich nutzen könnt, solltet ihr einen starken Helden suchen. Ihr könnt auch mit schwächeren Helden aus unserer Tier List eure Gegner vernichten und als Gewinner hervorgehen. Jeder Spieler hat da seine Präferenzen. Habt ihr Verbesserungsvorschläge, könnt ihr gerne eure Meinung dazu in den Kommentaren offenbaren. Mehr zu Deadlock findet ihr hier: Deadlock von Valve: Alle bekannten Infos zum Release, Einladungen und Gameplay

Elden Ring DLC Map: Alle Items, Dungeons und Bosse auf der Karte mit Fundorten

Der DLC von Elden Ring bietet eine gewundene und komplizierte neue Map. Damit ihr wisst, wo sich alle Items, Dungeons und Bosse in Shadow of the Erdtree befinden, zeigen wir euch alle ihre Standorte auf unserer interaktiven Map.

Update, 14. Oktober: Der Artikel wurde geprüft und befindet sich auf dem aktuellsten Stand.

Wie funktioniert die interaktive Map? In unserer Map bekommt ihr einen genauen Überblick über die Größe der DLC-Map sowie Standorte für Gnaden, Waffen, Miquellas Kreuzen sowie Scadubaum-Fragmenten gezeigt.

Je nachdem, was ihr sehen wollt, könnt ihr die Filter einzelner Items und Standorte ein und ausschalten, um das angezeigt zu bekommen, was ihr benötigt.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

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Hinweis: Die Karte entstand in Zusammenarbeit mit unseren Kollegen von Gamepressure. Beachtet, dass die Map sich noch in Bearbeitung finden und stetig erweitert wird.

Interactive Map für Shadow of the Erdtree: Das bietet sie

Wie schon erwähnt bietet unsere Karte zahlreiche Filter an, um verschiedene Items und Dinge aus dem DLC anzeigen zu lassen. Zu folgenden Dingen bieten wir zum Beispiel Informationen:

  • Orte der Gnade
    • In Elden Ring sind die Orte der Gnade die Leuchtfeuer. Sie lassen euch rasten und euer Inventar managen. Alle Fundorte findet ihr auf der Map.
  • Miquellas Kreuze
    • Die Kreuze von Miquella zeigen, wohin der Gott sich bewegt hat. Wer mehr über die Lore herausfinden will, sollte sie aufsuchen.
  • Scadubaum-Fragmente
    • Die Scadubaum-Fragmente sind wichtig, um euren Helden zu stärken. Sammelt ihr genügend, könnt ihr euren Segen erhöhen, um mehr Schaden einstecken und austeilen zu können.
  • Verehrte Geisterasche
    • Um seine Geisteraschen zu stärken, sind Verehrte Geisteraschen wichtig. Ihr könnt sie überall auf der Map finden, doch braucht dafür die richtigen Standorte.
  • Waffen
    • Insgesamt soll es 95 neue Waffen geben und einige davon findet ihr sogar in den 8 neuen Waffengattungen wieder. Wo ihr sie findet, zeigen wir euch.
  • Rüstungen
    • An neuen Rüstungen mangelt es im DLC nicht. Ihr möchtet euch herausputzen, dann findet ihr hier die Fundorte.
  • Bosse
    • Es gibt wichtige und optionale Bosse, die ihr im DLC herausfordern könnt. Ihr wollt wissen, wo man sie findet? Dann zeigt unsere Map den genauen Standort.
  • Kartenfragmente
    • Im DLC gibt es 5 neue Kartefragmente, um die gesamte Map freizuschalten. Sie sind wild verteilt und schwer zu finden.
  • Kochbücher
    • Neue Kochbücher verraten euch Rezepte, um neue Dinge wie Bomben, Verbrauchsgegenstände und mächtige Tools herzustellen
  • Höhlen, Aufzüge und geheime Orte
    • Der DLC bietet neben riesigen Dungeons auch kleinere Orte und Geheimnisse, die darauf warten, erkundet zu werden. Ihr findet einige Orte nicht? Wir haben sie für euch gefunden

Neben der interaktiven Map bieten wir euch auch viele Tipps, Tricks und Guides zu Elden Ring: Shadow of the Erdtree. Darunter gehören Fundorte der Klangperlen, starke Builds für Magier und auch Infos zu Geheimnissen. Unser Sammelsurium an hilfreichen Infos findet ihr in unserer Übersicht: Elden Ring: Alle Guides, Einsteiger-Tipps und Builds in der Übersicht

Throne and Liberty: Max-Level 50 erreicht und was jetzt? Das erwartet euch im Endgame

Welche Aufgaben erwarten einen im Endgame von Throne and Liberty, nachdem man Stufe 50 erreicht hat? Wir haben für euch eine Auflistung von allen wichtigen Aktivitäten ab Stufe 50 erstellt.

Was kann ich im Endgame machen? Ihr könnt ab Stufe 50 viele Missionen erledigen, die erst dann freigeschaltet werden. Von da an könnt ihr sehr viel epische Ausrüstung erfarmen, die euch im Spiel um einiges stärker werden lässt. Auch PvP steht im Endgame im Fokus.

Die erste Zeit in Throne and Liberty besteht größtenteils aus dem Sammeln von Erfahrungspunkten, um schnell ins Endgame zu gelangen. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf alle Aktivitäten, die ihr nach dem Erreichen von Stufe 50 angehen könnt.

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In Throne and Liberty dürft ihr sogar auf einem riesigen Wal reiten

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Throne and Liberty: Behaupte den Thron – Launch-Trailer des MMROPGs

Koop-Dungeons

In Koop-Dungeons bekämpft ihr einige Monster und am Ende erwartet euch ein starker Boss. Nachdem ihr den besiegt habt, erhaltet ihr eine Kiste. Die kann man allerdings nur mit „Dimensionsvertrag-Marken“ öffnen. Ihr erhaltet 900 dieser Marken pro Tag und dürft maximal 4.500 davon ansparen.

Alles, was darüber hinaus geht, ist verschwendet. Die Koop-Dungeons ab Stufe 50 bieten euch bessere Belohnungen, als die Dungeons davor, daher sollte man sich seine Marken bestenfalls bis Stufe 50 aufbewahren. Hat man keine in petto, kann man nur die Kisten von drei Koop-Dungeons pro Tag öffnen, um dessen Belohnung zu erhalten.

Taedals Turm und Portal der Unendlichkeit

Auch alle Solo-Dungeons stehen euch bei „Taedals Turm“ nach Stufe 50 zur Verfügung, die euch einige Belohnungen geben. Im Tab daneben seht ihr jetzt das Portal der Unendlichkeit, welches vorher noch nicht freigeschaltet war.

Dort erwarten euch Bosse, die ihr bekämpfen könnt. Dafür erhaltet ihr natürlich wieder Belohnungen. Das „Portal der Unendlichkeit“ ist besonders interessant für Kompetitiv-Spieler, denn man kann sich in einer Rangliste messen. Denjenigen, welche die Bosse am schnellsten erledigen, winken extra Belohnungen.

Open-World-Dungeons

Um in Open-World-Dungeons reichlich Belohnungen einzustreichen, muss man seine „Abgrundvertrags-Marken“ verbrauchen. Die bekommt ihr zum Beispiel durch eure täglichen Aufgaben, welche ihr beim „Vertragsverwalter“ kaufen könnt. Ihr dürft bis zu 20.000 „Abgrundvertrags-Marken“ ansammeln.

Ab Stufe 50 hat man eine höhere Chance auf bessere Belohnungen in den täglichen Aufgaben. Auch die Monster im Dungeon, die eine höhere Stufe haben, geben euch besseren Loot. Daher lohnt es sich erst im Endgame so richtig, die Open-World-Dungeons zu belagern.

Ihr verbraucht die Marken ganz automatisch, wenn ihr Monster bezwingt. Im Endgame könnt ihr dort so lange nach starker Rüstung farmen, bis ihr keine Marken mehr habt. Achtet darauf, dass in diesen Dungeons nachts PvP eingeschaltet ist und euch dann auch andere Spieler angreifen können. Ihr erkennt an einem Schwerter-Symbol, wenn PvP im Dungeon eingeschaltet ist.

Tägliche Aufgaben

Wie bereits erwähnt, ist die Chance auf bessere Belohnung bei den täglichen Aufgaben erst ab Stufe 50 aktiviert. Ihr bekommt jeden Tag zehn „Vertragsrechte“, mit denen ihr tägliche Aufgaben kaufen könnt. Bis zu 69 „Vertragsrechte“ darf man ansparen. Daher ist es vorteilhaft, wenn man diese bis Stufe 50 nicht verbraucht, sondern erst danach alle auf den Kopf haut.

Zudem verdient ihr mit den täglichen Aufgaben „Vertragsmünzen“, die ihr beim „Vertragsmünzenhändler“ wieder ausgeben könnt. Besonders wichtig ist da die „Edle Segentasche“. Die kann episches Equipment beinhalten. Sie ist aber nur einmal pro Tag erwerblich und sollte daher keinesfalls vergessen werden. Auch die „Mystischen Schlüssel“ zum Öffnen von „Mystischen Kugeln“ sind wichtig.

Wöchentliche Aufgaben

Die wöchentlichen Aufgaben schalteten sich erst ab Stufe 50 frei. Diese findet ihr im Menü unter „Wöchentliche Missionen“. Da gibt es vier Rubriken, die ihr für die Woche erledigen könnt.

Welt:

  • „Mystische Portale“ öffnen
  • Tägliche Aufgaben erledigen
  • An Events auf der Weltkarte teilnehmen

Koop-Dungeons:

  • Insgesamt drei Koop-Dungeons absolvieren und die Kiste mit „Dimensionsvertrag-Marken“ öffnen, um diese zu verbrauchen

Gilde:

  • Gildenansehen erhalten, zum Beispiel durch das Erfüllen von „Gildenverträgen“ oder durch Spenden
  • „Gildenverträge“ erfüllen
  • Spenden

PvP:

  • Drei erfolgreiche Arenakämpfe

Ist die Woche vorbei, dürft ihr euch eine der Belohnungen aussuchen. Es kann nicht nur episches Equipment dabei sein, auch wichtige Materialien gibt es in der Auswahl.

Doch es warten noch weitere wöchentliche Aufgaben auf euch. Dafür müsst ihr zum „Gemischtwarenhändler.“ Dort dürft ihr euch sechs „Vertragsblätter der Alliierten Streitkräfte“ für Open-Word-Dungeons kaufen und drei „Vertragsblätter der Alliierten Streitkräfte“ für „Teadals Turm“ holen. In beiden Fällen müsst ihr Monster bekämpfen und erhaltet dafür sehr gute Belohnungen.

Events und Gilden-Dungeons

Im Endgame von Throne and Liberty könnt ihr euch den vielen Events auf der offenen Weltkarte widmen. Öffnet ihr die Map, seht ihr unter „Zeitplan“ alle Events, die zu jeder vollen Stunde stattfinden. Friedliche Events erkennt ihr an dem Tauben-Symbol. Sind allerdings zwei rote Schwerter an dem Event, so ist dort PvP eingeschaltet. Besonders die Weltbosse lohnen sich, da sie eine Chance auf gute Belohnungen haben.

Zudem ist es ratsam sich einer Gilde anzuschließen, damit man Aktivitäten wie Gilden-Dungeons absolvieren kann. Zu ihnen erhält man nur Zutritt mit einer Gilde und sie sind nicht so leicht zu bezwingen. Dafür winken euch saftige Belohnungen, wie epische Ausrüstung.

PvP

Ab Stufe 50 könnt ihr durch die verschiedenen Aktivitäten euere Rüstung stetig verbessern, weshalb ihr schlussendlich auch im PvP eine gute Figur abgeben könnt. Throne and Liberty hat einige Herausforderungen, die euer Können als Duellant fordern.

  • Der Kampf um „Burg Felswacht“
  • Die Arena
  • Events auf der offenen Karte
  • Open-World-Dungeons bei Nacht

Sammeln und Vervollständigen

Wenn ihr das Endgame erreicht habt, so könnt ihr euch auch dem Vervollständigen eurer Sammlungen widmen, die euch verschiedene Boni oder Belohnungen im Spiel geben.

  • Das Lithografiebuch
  • Die Sammlung der Bücher und Papiere im Kodex
  • Amitoi
  • Verwandlungen

Achtet außerdem darauf, alle Gegenstände aus den NPC-Shops zu kaufen, die ein tägliches oder wöchentliches Limit haben, sonst verpasst ihr diese Artikel. Auch wenn vieles durch Punkte begrenzt wird, kann man pro Tag einige Stunden in dem Spiel verbringen, um sich stetig zu verbessern.

Throne and Liberty erschien erst am 01. Oktober 2024 kostenlos auf Steam, der PlayStation 5 und der Xbox. Doch es warten bereits weitere Updates auf uns – es gibt sogar bereits einen detaillierten Fahrplan: Throne and Liberty: Roadmap für Herbst 2024 – Wann kommen neue Inhalte und Updates?

Quelle(n):
  1. YouTube.com

Diablo 4: Die Grube/Pit – Materialien, Eingang und Belohnungen der Endgame-Aktivität

Die Grube („The Pit“) ist eine Endgame-Aktivität, in der ihr die Schwierigkeitsstufen in Diablo 4 freischaltet. Wo ihr die Aktivität findet, welche Mats ihr bekommt und wie ihr dort eure Glyphen levelt, erfahrt ihr hier auf MeinMMO.

Was ist die Grube? Die „Grube des Werkmeisters“ („The Pit“) ist eine Endgame-Aktivität, die mit Season 4 in Diablo 4 kam. Dabei handelt es sich um einen neuen Dungeon, der grob wie ein Greater Rift aus Diablo 3 funktioniert:

  • Ihr öffnet ein Portal und gelangt in zufällige Gebiete mit zufälligen Gegnern.
  • Innerhalb von 15 Minuten müsst ihr ausreichend Monster töten, um einen Boss zu beschwören.
  • Schafft ihr es, erhaltet ihr Loot und dürft eure Glyphen leveln.

Wo finde ich die Grube? Ihr öffnet die Grube, indem ihr mit dem „Werkmeisterobelisken“ in Cerrigar interagiert, sobald ihr die Aktivität freigeschaltet habt. Im Inneren der Grube findet ihr zahlreiche Monster, die ihr tötet. Dann gelangt ihr über mehrere Portale zu einem Endboss. Und das Ganze läuft auf Zeit.

Grube: Freischalten und Level

Wie schalte ich die Grube frei? Mit dem Erreichen von Level 60, dem neuen Max-Level in Diablo 4, schaltet ihr die Grube frei. Auch die Original-Kampagne müsst ihr dafür abgeschlossen haben. Dann sammelt ihr automatisch Werkmeistersteine bei verschiedenen Aktivitäten, die ihr zum Öffnen der Grube braucht.

Beim Aufsammeln von Mats hilft euch seit Patch 1.4.2 in Season 4 euer neuer Gefährte.

Ihr erhaltet die Werkmeistersteine etwa:

  • aus Truhen in der Höllenflut
  • aus Kisten vom Flüsternden Baum
  • bei Legion-Events
  • in Alptraum-Dungeons
  • in der Unterstadt von Kurast

Wie viele Level hat die Grube? In der Grube gibt es laut Blizzard 200 Schwierigkeitsstufen. Die Level der Monster skalieren mit der Stufe der Grube, werden aber nicht länger im Spiel angezeigt. Mit steigenden Stufen haben die Monster nicht nur immer mehr Lebenspunkte, sie teilen auch immer mehr Schaden aus.

Wie schalte ich eine neue Schwierigkeit frei? Seit Season 6 gibt es in Diablo 4 ein neues Schwierigkeits-System. Die oft kritisierten Weltstufen wurden abgeschafft, dafür kamen vier neue Schwierigkeits- und vier Qual-Stufen ins Spiel. Ab Qual-Stufe 1 startet das Endgame. Um die Stufe zu erreichen, müsst ihr die Grube auf Stufe 20 abschließen.

Danach schaltet ihr die Stufen wie nachfolgend frei:

  • Gruben-Stufe 35 für Qualstufe 2
  • Gruben-Stufe 50 für Qualstufe 3
  • Gruben-Stufe 65 für Qualstufe 4

Wie erhöhe ich die Stufe der Grube? Schließt ihr eine Gruben-Stufe erfolgreich ab, erhöhen sich die Stufen, die euch bei der Auswahl zur Verfügung stehen. Tötet ihr den Boss und ist noch genügend Zeit übrig, schaltet ihr zusätzliche Stufen frei. Wie viele Stufen ihr bei eurem Durchgang freigeschaltet habt, wird euch am Ende angezeigt.

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Diablo 4 zeigt das neue Level-System und die Schwierigkeitsstufen im Video

Grube: Ablauf der Endgame-Aktivität

Wie läuft die Aktivität ab? Ihr öffnet die Grube an dem „Werkmeisterobelisken“ in Cerrigar. Dort könnt ihr die Stufe der Grube auswählen und öffnen, was euch pro Run 3 Runenscherben „kostet“. Sobald ihr durch das Portal geht, das sich dabei öffnet, startet der Timer von 15 Minuten.

  • Ihr lauft durch die erste Ebene des Dungeons und schnetzelt Monster, bis ihr zu einem Portal gelangt.
  • Über das Portal gelangt ihr zu der zweiten Ebene, auf der ihr wieder Monster schnetzelt.
  • Habt ihr genügend Monster getötet, öffnet sich das Portal zum „Wächterversteck“.
  • Das „Wächterversteck“-Portal bringt euch zu dem Gruben-Boss.
  • Sobald ihr ihn getötet habt, habt ihr die Grube abgeschlossen und erhaltet Loot.
  • Der Stein, an dem ihr eure Glyphen levelt, spawnt dann auch.

Wie farme ich am effizientesten? Elite-Gegner geben euch den größten Fortschritt bis zum Portal, konzentriert euch auf sie. In der Grube findet ihr zudem Schreine, die euch hilfreiche Boni verschaffen – wie in etwa kurzzeitige Unverwundbarkeit. Stirbt euer Spielercharakter im Dungeon, wird euch zur Strafe Zeit vom Timer abgezogen:

  • der erste Tod entfernt 30 Sekunden
  • der zweite Tod entfernt 60 Sekunden
  • der dritte sowie alle weiteren Tode entfernen 90 Sekunden

Am sinnvollsten ist es, wenn ihr die Grube auf der Stufe abschließt, auf der sie zwar herausfordernd ist, euer Charakter aber nicht ständig (oder am besten gar nicht) draufgeht. Das dauert sonst zu lange oder kostet euch sogar die Belohnung. Stirbt euer Charakter, könnt ihr eure Glyphen nicht leveln. Steigert die Gruben-Stufe lieber schrittweise.

Was bekomme ich als Belohnung? In der Grube bekommt ihr Obolusse, Glyphen, Uniques und Tribute für die Unterstadt von Kurast. Mit den Obolussen könnt ihr beim Kuriositätenhändler „gamblen“ und erhaltet dafür zufällige Items einer bestimmten Item-Kategorie. Seit Season 6 lohnt sich das offenbar besonders – versucht also, wichtige Legendarys und Uniques für eure Builds bei dem Händler zu bekommen.

In unserer Übersicht findet ihr die stärksten Endgame-Builds für alle Klassen in Season 6:

Grube: Glyphen leveln

Wie level ich meine Glyphen in der Grube? Das Leveln der Glyphen findet nicht mehr in Alptraum-Dungeons statt. In der Grube levelt ihr jetzt eure Glyphen anhand von Versuchen, die ihr erhaltet, indem ihr Grubenstufen abschließt.

  • Schafft ihr den Gruben-Run in der Zeit, erhaltet ihr 3 Versuche.
  • Stirbt euer Charakter dabei nicht, erhaltet ihr einen weiteren Versuch.
  • Die Chance, eine Glyphe erfolgreich aufzuwerten, basiert auf der Stufe der Glyphe und der Gruben-Stufe, die ihr abschließt.

Darüber hinaus ist die maximale Stufe für Glyphen jetzt 100, wobei Glyphen der Stufe 45 mit Edelsteinfragmenten zu einer legendären Glyphe aufgewertet werden können. Dadurch erhöht sich der Radius von 4 auf 5 und die Glyphe erhält ein zusätzliches Affix.

Was ist mit den Mats für die Vollendung? Zuvor habt ihr in der Grube die wichtigen Crafting-Mats für die Vollendung bekommen. Die bekommt ihr jetzt in Alptraum-Dungeons, aber auch in den Höllenhorden und der Unterstadt von Kurast. Ingolith und Niedereisen wurden entfernt, es gibt nur noch Obduzit. Stygische Steine gibt es nicht mehr, ihr könnt die „gequälten“ Bosse auf allen Qual-Stufen mit den gewohnten Mats beschwören.

Gerade im Endgame sind verschiedene Materialien und Items notwendig, um Builds auszubauen oder bestimmten Content benutzen zu können. Auch Crafting-Mats spielen eine wichtige Rolle. Wir haben euch die besten Farm-Spots zusammengestellt und listen euch auf, wo ihr Ahnengegenstände, Glyphen, Runen, Mats und andere wichtige Items findet: Einfache Übersicht für Diablo 4 zeigt, wo ihr am besten farmen könnt, was ihr gerade braucht

Quelle(n):
  1. Blizzard

Jetzt unter 800 Euro: Ein guter GeForce-RTX-Laptop kostet nicht mehr die Welt

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Es handelt sich laut Vergleichsseiten um den derzeit günstigsten Laptop mit RTX 4060 überhaupt und dennoch wird einiges geboten.

Gepaart mit einem Achtkernprozessor von Intel (Core i5-13420H), 16 GB DDR5-Arbeitsspeicher sowie einer schnellen PCIe-SSD mit 512 GB inklusive Windows 11 lassen sich aktuelle Spiele in hohen Grafikeinstellungen bei Full-HD-Auflösung und bis zu 144 Hertz zocken.

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Größtes Manko ist die mit 45 Watt TGP begrenzte Leistungsaufnahme der RTX 4060, aber selbst damit werden flüssige Bildraten erreicht, wie beispielsweise das folgende Video verdeutlicht:

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Die 65 Bewertungen bei Notebooksbilliger fallen mit durchschnittlich 4,6 von 5 Sternen auch fast durchweg zufrieden aus und der Shop hatte das Modell zudem auch selbst in einem Test auf dem Prüfstand, wobei die folgenden Pros und Contras hervorgehoben wurden:

Pro
  • gute Verarbeitung
  • solide Leistung für 1080p-Gaming
  • gute Anschlussauswahl (u. a. USB-C, HDMI 2.1)
  • WiFi 6E und BT 5.3
  • schnelles 1080p-Display mit 144Hz
  • gute Tastatur
  • geringer Stromverbrauch
  • gut abgestimmte Lautsprecher
  • wartungsfreundlich
  • relativ leicht und kompakt
  • moderate Anschaffungskosten
  • inkl. Windows 11
Contra
  • RTX 4060 mit nur 45W TGP
  • IPS-Display nicht sehr farbgenau und hell
  • Display im 16:9-Format
  • kleines Touchpad
  • keine freien Steckplätze (RAM, M.2)
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Wer mehr GPU-Leistung von der RTX 4060 möchte, kann beispielsweise für 50 Euro mehr zum MSI Thin GF63 als nächstbesten Angebot greifen, das mit bis zu 115 Watt TGP arbeitet, aber ohne Windows daherkommt.

Weitere Angebote: PS5 Pro, SSD, Gaming-PC und Dragon Age

Weitere aktuelle Hardware- und Software-Angebote, bei denen ihr ordentlich sparen könnt, findet ihr auch auf unserer Deals-Übersichtsseite.

Mit dabei sind aktuell zum Beispiel die PS5 Pro und eine SSD als Schnäppchen, mit der ihr eure PS5 auf Höchstgeschwindigkeit bringt. Auch gibt es einen Gaming-PC um fast 1.000 Euro günstiger. Außerdem gibt es ein 148 Seiten dickes GameStar-Sonderheft zum kommenden Action-Rollenspiel Dragon Age: The Veilguard.

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Warum gerade der perfekte Zeitpunkt ist, um wieder Pokémon GO zu spielen

In Pokémon GO gibt es aktuell viele Inhalte, die auf die Trainer warten. Der perfekte Zeitpunkt, um wieder mit dem Spiel zu starten, meint MeinMMO-Autor Paul Kutzner.

Pokémon GO besitzt viele verschiedene Aspekte, um den Trainern etwas zu bieten. Egal, ob der eigene Fokus mehr auf dem Sammeln oder dem Kämpfen liegt, für jeden Trainer ist etwas dabei.

Vor allem aktuell und in der letzten Zeit bietet das Spiel einige Neuerungen und viele Inhalte, um den Trainern die Lust am Spielen zu erhalten. Und das finde ich richtig gut.

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Dynamax in Pokémon Go – So tretet ihr in den gigantischen Kämpfen an

Neue Features, neue Monster, neue Shinys

Welches neue Feature gibt es in Pokémon GO? Die aktuelle Season „Max Out“ steht vor allem im Fokus eines neuen Features: der Dynamax-Funktion. Hierbei handelt es sich um einen neuen Modus, in dem Trainer kämpfen können und der sie anspornt, Dyna-Versionen ihrer bisherigen Monster zu sammeln.

Auch wenn genau dieses Feature mich persönlich nicht wirklich anspricht, so ist es doch eine Bereicherung für Pokémon GO und kann Trainern eine erfrischende Abwechslung bieten, bei der sie auch noch Belohnungen erhalten können.

Welches Feature kommt demnächst? Bereits vor der neuen Season wurde außerdem ein neues Feature angekündigt, welches noch im aktuellen Monat seinen Weg ins Spiel findet: der Formwechsel von Morpeko.

Dabei ist es möglich, dass ein Pokémon innerhalb des Kampfes gegen Rockets und in der Kampfliga durch den Einsatz seiner Lade-Attacke die Form wechselt und dadurch eine andere Attacke erhält.

Diese Fähigkeit klingt vielversprechend und könnte zusätzliche Spannung, vor allem in Kämpfen in der Kampfliga, bringen.

Ein neues, großes Event: Am 23. und 24. November 2024 wird es erstmalig ein großes Event geben, welches neben der GO Tour und dem GO Fest stattfinden wird. Dabei handelt es sich um die „Wild Area“.

Neben einigen starken Angreifern und der Rückkehr von Dialga und Palkia in ihren Urformen, wird es hier auch eine neue Art von Pokémon geben: „Mächtige Pokémon“. Dabei handelt es sich Monster, die in ihrer letzten Entwicklungsstufe erscheinen und zusätzlich eine höhere Chance haben, gute IV-Werte zu besitzen sowie als XL- oder XXL-Exemplar zu erscheinen.

Da ich persönlich die beiden anderen großen, jährlichen Events in Pokémon GO mag und, wie vermutlich viele weitere Trainer, immer auf der Suche nach Verstärkungen für meine Raid-Teams bin, könnte sich dieses Event richtig lohnen.

Und auch ohne den Kauf eines Tickets gibt es hier richtig starke Inhalte.

Starke Cryptos bei Team GO Rocket: Mit Beginn der „Galar-Expedition: Übernahme“ haben sich auch die Pokémon, mit denen Team GO Rocket unterwegs ist, geändert. Und dort gibt es aktuell einige richtig starke Monster.

Nicht nur die Rüpel von Team GO Rocket haben einige gute Monster dabei, sondern auch Giovanni kann sich mit Crypto-Heatran sehen lassen. Und auch die anderen Rocket-Bosse haben aktuell wieder sehr lohnenswerte Pokémon dabei, die eine starke Ergänzung darstellen können.

Dadurch macht es nicht nur wieder Spaß, die Fieslinge von Team GO Rocket zu besiegen, sondern es lohnt sich zudem, um das eine oder andere starke Pokémon in seine Sammlung aufzunehmen.

Viele neue Shinys: Auch Sammler konnten und können aktuell in Pokémon GO stark auf ihre Kosten kommen. Alleine in der Zeit vom 4. bis zum 12. Oktober 2024 sind ganze 6 neue Shiny-Pokémon im Spiel erschienen. Zählt man die 2 Entwicklungen von Strawickl mit, sind es sogar 8.

Ein besonderes Highlight für viele Trainer dürfte das Debüt der 3 Galar-Vögel als Shiny sein, die ab sofort mithilfe des täglichen Abenteuerrauchs angelockt werden können.

Dadurch gibt es nicht nur starke Pokémon für die kämpfende Fraktion im Spiel, sondern auch die leidenschaftlichen Sammler haben neue Inhalte bekommen.

Insgesamt gibt es aktuell also so viele interessante Inhalte in Pokémon GO, dass jeder Trainer auf seine Kosten kommen sollte. Und Rückkehrer wohl den optimalen Zeitpunkt haben, um das Spiel mal wieder zu starten.

Neben all diesen Neuerungen und Inhalten in der letzten Zeit sowie der nahen Zukunft, gibt es auch schon wieder ein neues Event, welches noch in diesem Monat startet und erneut einige spannende Inhalte mit sich bringt: Halloween 2024 bringt euch ein neues Dyna-Monster und Shinys mit – Alle Inhalte

Eines der schönsten Spiele aller Zeiten gibt es auf Steam zum Schnäppchenpreis, hat sich über 3 Millionen Mal verkauft

Eine emotional packende Geschichte, ein richtig guter Soundtrack und ein einzigartiger Grafikstil: Gris bietet all das zu einem echten Schnäppchenpreis auf Steam.

Was ist das für ein Spiel? Gris ist ein Plattform-Adventure auf Steam, das vom Nomada Studio entwickelt wurde. Ihr begleitet die junge Protagonistin Gris auf ihrer Reise durch eine Welt, die wie mit Wasserfarben gemalt und vom Kummer einer schmerzhaften Erfahrung gezeichnet ist.

Das Spiel erschien im Jahr 2018 und kommt auf Steam „äußerst positiv“ an. Von den rund 64.000 Rezensionen sind 96 % positiv. Laut einem Post der Entwickler auf X hat sich das Spiel zum 25. September 2024 über 3 Millionen Mal verkauft.

Hier seht ihr den offiziellen Launch-Trailer zu Gris:

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Gris: Trailer zu einem der schönsten Spiele auf Steam

Ein malerisches Plattform-Adventure mit Storyfokus

Was macht das Spiel so besonders? Gris ist eine recht kurze, aber einprägsame Erfahrung. Die emotionale Reise dauert nur rund 3 Stunden, wird aber von einer einzigartigen Wasserfarben-Optik untermalt. Der Soundtrack fängt die Stimmung des Spiels ebenfalls auf gelungene Art und Weise ein.

Ein Großteil der Spieler, die auf Steam eine Rezension zu dem Spiel hinterlassen haben, scheint begeistert zu sein. Hier nur ein paar Beispiele, die den allgemeinen Ton wiedergeben:

  • Dmitry Komarov auf Steam: „Gris ist eine visuell atemberaubende, introspektive Reise durch die Trauer, dargestellt mit zarten Aquarellen und subtilen Animationen. Das Spiel führt die Spieler sanft durch abstrakte Landschaften, die die innere Zerrissenheit der Protagonistin widerspiegeln, und verbindet minimalistisches Design mit einem eindringlichen Soundtrack.“
  • TigerLily auf Steam: „Gris ist ein visuell atemberaubendes und emotional fesselndes Spiel, das exquisite Aquarellkunst und Umgebungsgeräusche verwendet, um ein einzigartiges Erlebnis zu schaffen.“

Vom Gameplay her ist Gris ein klassisches Plattform-Adventure. Ihr bewegt euch durch 2D-Level und löst zwischendurch Rätsel, um weiterzukommen. Hierbei kommt auch das Kleid der Protagonistin zum Einsatz, das euch mit der Zeit neue Fähigkeiten verleiht.

Wer vor allem nach spielerischer Herausforderung sucht, wird mit Gris vermutlich nicht glücklich. Sterben kann die Protagonistin nicht und der Schwierigkeitsgrad der Plattform-Sequenzen hält sich ebenfalls in Grenzen. In Gris steht ganz klar die Story im Vordergrund. Besonders für Fans von melancholischen Geschichten könnte das Spiel eine gute Wahl sein.

Wie viel kostet das Spiel? Auf Steam ist Gris derzeit für nur 1,47 € erhältlich. Das entspricht einem Rabatt von 90 %. Diese Aktion gilt allerdings nur noch bis zum 15. Oktober 2024.

Wenn ihr ein Faible für hübsch gezeichnete Plattformer habt, solltet ihr unbedingt auch The Eternal Life of Goldman im Blick behalten. Das Spiel setzt auf Schauplätze und Animationen, die komplett von Hand gezeichnet sind. Mehr dazu lest ihr hier: Neues Spiel auf Steam sieht aus wie ein spielbarer Film von Studio Ghibli, aber in düster

Diablo 4: Das ist der geheime Titel in Season 6 und so bekommt ihr ihn

In Season 6 von Diablo 4 könnt ihr euch einen geheimen Spieler-Titel sichern, wenn ihr besonders fleißig seid. Was ihr dafür machen müsst, erfahrt ihr hier auf MeinMMO.

In Diablo 4 habt ihr die Möglichkeit, euch Spieler-Titel durch verschiedene Aktivitäten zu sichern, etwa durch das Abschließen bestimmter Quests. Diese Titel rüstet ihr über euer Profil im Spiel aus und könnt sie dann stolz in Sanktuario präsentieren.

Wie auch schon in Season 5 könnt ihr euch in Season 6 wieder einen geheimen Spieler-Titel sichern. Dafür müsst ihr allerdings die gesamte Saisonreise abschließen – und zwar jede einzelne Aufgabe. Damit seid ihr auf jeden Fall eine Weile beschäftigt.

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Diablo 4: Der Gameplay-Trailer zur 6. Season, der Saison des aufsteigenden Hasses

Wie sicher ich mir den geheimen Titel? Um alle Etappen-Belohnungen in der Saisonreise zu bekommen, reicht es eigentlich aus, wenn ihr in jeder Etappe eine vorgegebene Anzahl an Zielen erledigt. Das bedeutet: Ihr müsst gar nicht alle Aufgaben machen – zumindest nicht dafür.

Erledigt ihr aber trotzdem jedes einzelne Ziel, das es in der Saisonreise so gibt, bekommt ihr den geheimen Spieler-Titel, den ihr dann ausrüsten könnt. Dafür müsst ihr 100 % in den sieben Etappen erledigen.

Folgenden Titel erhaltet ihr:

  • Auf Deutsch lautet der Titel „Zakarumverbundene (Präfix), Hoffnung (Suffix)“
  • Auf Englisch lautet der Titel „Zakarum’s (Präfix), Hope (Suffix)“

Abgesehen davon erhaltet ihr bei jeder der sieben Etappen besondere Belohnungen, in etwa Gunst für den Battle Pass, Höllenhorden-Kompasse, Boss-Mats, legendäre und einzigartige Ahnengegenstände, Opale, Crafting-Mats, Embleme, Reittier-Trophäen und einen „Prächtigen Funken.“ Mit dem Funken könnt ihr euch Mythic Uniques herstellen.

Wie lauteten die Titel aus den vorigen Seasons? Die Titel, die ihr für das Komplettieren der Saisonreise bekommen habt, lauteten:

  • in Season 1 „Cormond’s, Friend“ (Quelle: Reddit)
  • in Season 2 „Hunter’s, Ally“ (Quelle: Reddit)
  • in Season 3 „Terrible, Genius“/ „Fürchterliche, Geniale“
  • in Season 4 „Reinforced, Demonbane“ / „Verstärkte, Dämonengeißel“
  • in Season 5: „Creator’s, Resolve“ / „Schöpfers, Entschlossenheit“

Der Endgegner: Vermachte Items

Welche Aufgaben dauern am längsten? In dieser Season wirkt es auf den ersten Blick einfacher, an den geheimen Titel zu gelangen. In vorigen Seasons bestand die größte Herausforderung für viele Spieler vor allem darin, die „gequälten“ Bosse besiegen zu müssen. Die Bosse hatten das Level 200 und waren ziemlich harte Brocken.

Mit dem Abschaffen der Weltstufen und der Änderung an den Schwierigkeitsstufen gibt es die „gequälten“ Bosse jetzt auf allen Qual-Stufen. Das bedeutet: Ihr könnt sie bereits auf Qual-Stufe 1 für die Ziele in der Saisonreise angehen.

In Season 5 mussten Spieler insgesamt 20 Kommandanten der Höllenflut besiegen. Für manche war das „Wahrscheinlich eine der schlimmsten saisonalen Aufgaben.“ In Season 6 müsst ihr nur 5 der Kommandanten töten, die zufällig in bestimmten Events in der Höllenflut spawnen.

Die Aufgaben, die womöglich jetzt am längsten dauern, hängen mit dem Aufwerten, Zerlegen und Ausrüsten von vermachten Items (Ahnengegenständen) zusammen. Das sind auch die Ziele, die bei uns in der Saisonreise noch offen sind.

Stufe 6 in der Saisonreise dreht sich unter anderem um die seltenen Ahnengegenstände in Diablo 4.

Ahnengegenstände sind in Season 6 die einzigen Items, die eine Gegenstandsmacht von 800 haben. Zusätzlich dazu haben sie immer mindestens ein größeres Affix. Die Items droppen seltener, heilige Items gibt es gar nicht mehr.

Aktuell haben viele Spieler zudem Probleme, an manche Crafting-Materialien zu kommen. Wir haben euch die besten Farm-Spots zusammengestellt und listen euch auf, wo ihr Ahnengegenstände, Mats und andere wichtige Items findet: Einfache Übersicht für Diablo 4 zeigt, wo ihr am besten farmen könnt, was ihr gerade braucht

WoW: Ein Item aus WotLK ist besser als das meiste aus dem aktuellen Raid, ihr bekommt es aber nur noch kurz

In einem zeitlich begrenzten Event könnt ihr in World of Warcraft gerade Items aus Wrath of the Lich King bekommen. Das Besondere an ihnen: Sie entsprechen dem Itemlevel aus The War Within und sind dadurch sogar stärker als vieles, was ihr sonst so bekommen könnt.

Was ist das für ein Item?

  • Der Zornstein ist ein Schmuckstück aus Ulduar.
  • Das Item erhöht passiv eure kritische Trefferwertung und kann aktiviert werden, um eure Stärke oder Beweglichkeit 20 Sekunden lang um einen beachtlichen Wert zu erhöhen (2 Minuten Abklingzeit).
  • Für viele Klassen ist dieses Item entweder „Best in Slot“, oder zumindest nahe dran – aber deutlich leichter zu bekommen als die Konkurrenz.

Wo bekomme ich den Zornstein? Ihr könnt den Zornstein aus der Beutetruhe nach dem Sieg über Kologarn in Ulduar looten. Im Moment ist das Wochen-Event „Zeitwanderung: Wrath of the Lich King“ aktiv, noch bis einschließlich Dienstag, den 15. Oktober.

Direkt im Raid habt ihr eine Chance, das Item auf Itemlevel 597 (1/6 im Champion-Track) zu bekommen. Ihr solltet vorher allerdings unbedingt die Quest im alten Dalaran annehmen, für die ihr Yogg-saron töten sollt.

Als Belohnung erhaltet ihr hier eine Truhe, in der ihr Loot auf Stufe 610 (1/6 im Held-Track) findet – und der Zornstein soll sich darunter befinden, ist hier aber seltener als bei Kologarn. Zusätzlich habt ihr in der Truhe die Chance auf einige der seltensten Mounts im Spiel.

Maximal aufgewertet wäre das Item damit auf Stufe 626. Der Zornstein wird für viele Klassen nur durch Schmuckstücke aus dem mythischen Raid abgelöst und ist etwa stark für:

  • Frost-Todesritter
  • Wildheits-Druiden
  • Jäger
  • Dämonenjäger
  • Windläufer-Mönche
  • Verstärker-Schamanen

Ihr findet im DPS-Ranking die aktuell stärksten Klassen in The War Within.

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WotLK Classic: Der neue Trailer zum Kult-Raid Ulduar

Zeitwanderung ist zeitlich begrenzt, liefert häufig richtig starke Items

Zusätzlich zum Zornstein könnt ihr in Ulduar auch die Lebende Flamme erhalten. Das ist das Zauberwirker-Pendant und erhöht kritische Trefferwertung sowie Intelligenz. Anders als der Zornstein, hat die Lebende Flamme allerdings eine starke Alternative im Palast der Nerub’ar: das Netz des Meisterspions.

Welches Item für euch am besten ist, könnt ihr in einer schnellen Übersicht bei Bloodmallet oder Questionably Epic nachschauen. Alternativ könnt ihr eure Ausrüstung über raidbots simulieren und bekommt so oft genauere Ergebnisse.

Items aus alten Raids zählen schon seit vielen Monaten immer wieder zu den besten Items im Spiel. Da die Zeitwanderungs-Events immer nur kurz sind und sich nur selten wiederholen, sind allerdings viele Spieler nicht wirklich glücklich über diesen Umstand.

Denn wer Pech hat und ein entsprechendes Item nicht bekommt, muss oft monatelang warten und kann in dieser Zeit nicht mit anderen Spielern seiner Klasse im Vergleich mithalten. Die nächste WotLK-Zeitwanderung findet am 12. Febraur 2025 statt. Dafür habt ihr in WoW nun wenigstens die Möglichkeit, leichter an den neuen besten Loot zu kommen: WoW ändert Belohnungen in Mythisch+, macht Dungeons leichter

Quelle(n):
  1. wowhead

Diablo 4: „Blizzard macht das wirklich“ – Spieler streiten, ob die neue Klasse einen Nerf braucht, warnen vor unbedachten Wünschen

Diablo 4 hat mit Vessel of Hatred zum ersten Mal eine neue Klasse bekommen, den Geistgeborenen (oder: „Spiritborn“). Was viele schon prophezeit haben, ist nun eingetreten: Geistgeborene sind die stärkste Klasse im Spiel und etliche Spieler fordern Nerfs. Ein Nutzer wehrt sich und trifft damit einen Nerv der Community.

So stark sind Geistgeborene gerade:

Das ist die Diskussion: Der Evade-Build ist offensichtlich enorm stark und aus Sicht vieler Spieler und sogar Experten vielleicht zu stark. Sie erwarten einen Nerf, teilweise fordern sie ihn sogar, weil er schlicht nicht mit anderen Builds auf einer Linie ist – nicht einmal entfernt.

Auf Reddit mahnt nun aber ein Nutzer: Wenn man nach Nerfs rufe, kämen die auch. Blizzard höre zu. Und das stimmt, Blizzard nutzt oft Feedback, um Diablo 4 zu verbessern – erst kürzlich, indem mehr Vergessene Seelen ins Spiel gekommen sind. Der Nutzer meint:

Ruft stattdessen nach Buffs, wenn eure Klasse hinterher hinkt, sodass sie aufs gleiche Level gehoben werden kann wie der Geistgeborene. So werden Leute, die schon 12 Stunden oder mehr investiert haben, um ihren Geistgeborenen auszurüsten […] sich nicht fühlen, als sei ihre Zeit verschwendet worden. Und ihr könnt Buffs genießen für Builds, die ihr schon gebaut habt.

Die Argumentation klingt schlüssig und der Beitrag hat in kurzer Zeit über 1.700 Upvotes erhalten – aber auch eine Diskussion mit fast 900 Kommentaren angestoßen. Denn viele Nutzer warnen vor einer solchen Einstellung.

So sieht der Spiritborn in Aktion aus:

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Diablo 4: So sieht ein Jaguar-Adler-Build vom Geistgeborenen in Vessel of Hatred aus

Führt zu irren Leveln an Power Creep

Bereits der oberste Kommentar geht mit der Meinung hart ins Gericht und erhält dafür große Zustimmung. Der Nutzer Correct_Sometimes meint, das sei eine dumme Idee und schreibt. „Was du beschreibst, führt zu irren Leveln an Power Creep.“

Power Creep beschreibt den Umstand, dass Charaktere immer stärker werden, was durch eine Spirale recht schnell zu absurden Zahlen führt. Und bereits beim Testen konnten Barbaren buchstäblich unendlich Schaden machen. Nerfs seien die richtige Herangehensweise:

Du buffst nicht alles im Spiel, um es auf eine Stufe mit einer offensichtlich zu starken Sache zu bringen. Du bringst die eine offensichtlich zu starke Sache nach unten, dorthin, wo das Spiel sein sollte.

Hunderte Nutzer stimmen zu und erklären, dass es auch aus Entwickler-Sicht sinnvoller sei. Man könne leichter für Gleichheit sorgen, indem man eine Sache nach unten anpasst als dutzende nach oben. Die Leute seien nur zu sensibel, wenn es um Nerfs geht.

Das Problem sei jedoch, dass Blizzard oft übers Ziel hinausschieße. Buffs und Nerfs seien dann oft viel zu stark, sodass die entsprechende Sache völlig nutzlos oder völlig OP wird. Viele sind sich aber einig, dass Ausreißer nach oben generft gehören.

Hinter den Entscheidungen, ob etwas in Diablo 4 generft wird oder nicht, stehen oft lange Diskussionen bei Blizzard intern. Oft lassen sie sich aber schlicht nicht vermeiden, wie Rod Fergusson erklärt: „Es ist zum Besten des Spiels“ – Chefs erklären, warum Blizzard die ganzen guten Sachen nerft

Diablo 4 Seelenbrand: So farmt ihr das Unique für alle Klassen am besten

Seelenbrand („Soulbrand“) gehört in Diablo 4 zu den Uniques, die jede Klasse tragen kann. Wie ihr den Brustschutz am besten farmen könnt und was er so kann, erfahrt ihr auf MeinMMO.

Was ist das für ein Item? Seelenbrand ist ein Brustschutz, den alle Klassen tragen können. Das Unique hat den Effekt, dass eure Heiltränke euch nicht mehr sofort heilen, sondern für 4 Sekunden eine Barriere in Höhe von 200 % der eigentlichen Heilung erzeugen.

Zusätzlich dazu erhaltet ihr einen Bonus auf eure Schadensreduktion, solange die Barriere besteht. Heiltränke können bei vollen Lebenspunkten konsumiert werden.

Obendrauf verschafft euch der Brustschutz Boni auf folgende Stats:

  • maximales Leben
  • Trankkapazität
  • Barriereerzeugung
  • Schadensreduktion im gesunden Zustand
Das Unique “Seelenbrand” für alle Klassen in Diablo 4.

Brauche ich das überhaupt? Das Unique kann eine gute Ergänzung sein, wenn ihr Builds spielt, in denen Skills und legendäre Aspekte mit Barrieren interagieren – etwa der „Eitle Aspekt.“ Der verschafft euch einen Bonus auf euren Schaden, solange ihr eine aktive Barriere habt.

Nützlich kann das sein, wenn ihr entweder keine Fähigkeiten habt, oder keine nutzen wollt, die euch anderweitig mit Barrieren versorgen würden. Allerdings trifft die Verwendung hier eher auf Off-Meta-Builds zu.

Die besten Builds für das Endgame in Season 6 von Diablo 4 findet ihr in unserer Übersicht.

Auf Reddit merkt MuchToDoAboutNothin im Kommentar an, dass Seelenbrand ein paar „verrückt gute defensive“ Boni hat. Dazu sorge der Unique-Effekt dafür, dass eintreffender Gift-Schaden nicht mehr so viel ausmache. Gerade der Gift-Schaden durch Spinnen und andere Gegner setzt vielen Spielern zu – trotz hoher Resistenzen. Und injeanyes schreibt, dass es sich für den „Gefrorene Kugel“-Build des Zauberers eigne.

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Diablo 4: Aktiviert sofort diese 2 Einstellungen, sonst fehlen euch wichtige Ausrüstungswerte

Seelenbrand gezielt farmen

Wo finde ich Seelenbrand? Um Uniques wie den Seelenbrand-Brustschutz gezielt zu farmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Die Endgame-Aktivität „Grube“ belohnt euch zum Schluss nicht nur mit ordentlich Obolussen, sondern auch mit verschiedenen Items. Dort droppen auch Uniques.
  • Beim Kuriositätenhändler könnt ihr Obolusse gegen Items tauschen. Dort „gambelt“ ihr für zufällige Items in bestimmten Kategorien. In Season 6 hat sich der Händler als guter Farm-Spot für Uniques herausgestellt.
  • Ab Qual-Stufe 1 könnt ihr die Bosse für verschiedene Uniques farmen. Die beste Chance auf den Seelenbrand-Brustschutz habt ihr bei Duriel und Andariel.

Ihr könnt alle Bosse ab Qual-Stufe 1 beschwören, um bestimmte Uniques zu farmen. Um eine größere Herausforderung zu erleben, könnt ihr höhere Qual-Stufen in der Grube freispielen. Die Anzahl der Mats, die ihr für die Bosse braucht, ändert sich dabei nicht. Welche Bosse es in Diablo 4 gibt, wo ihr sie findet und welche Uniques sie droppen, seht ihr in unserer Übersicht: Diablo 4 Boss Loot Table: Liste aller Bosse und ihrer Drops in Season 6

In Throne and Liberty rauben Gilden anderen Spielern den Spaß und das ist so gewollt

In Throne and Liberty dreht sich viel darum, wer am Ende den Thron in der Burg Felswacht besteigt. Wer allerdings einfach nur sein Ding machen möchte, wird von großen Gilden häufig verdrängt.

Worum geht es den Gilden in Throne and Liberty? Wie der Name des MMORPGs schon verrät, befinden sich die Top-Gilden auf ihren Servern in einem Wettstreit um den Thron der Burg Felswacht. In der großen Belagerungsschlacht alle zwei Wochen mündet die Arbeit der Gilden und ihrer Partner.

Wer nicht in einer der großen Gilden spielt, dem bleibt dieses Highlight verwehrt. Doch selbst wenn man nichts mit den großen Gilden im Spiel am Hut hat, sorgen ausgerechnet die dafür, dass der Spielspaß für Einzelspieler rapide sinkt.

Warum große Gilden so wichtig sind, erfahrt ihr hier im Video:

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Throne and Liberty: Deshalb ist eine große und aktive Gilde so wichtig

Gilden habe große Vorteile

Was für Vorteile haben die Gilden? Spieler, die das Spiel in einer der großen Gilden des MMORPGs erleben, haben gleich viele Vorteile. Sie können beispielsweise Gildenbosse erledigen und das gleich bis zu 7-mal. Wer in gar keiner Gilde ist, verliert dadurch die Chance auf 7-mal extra Loot.

Aber auch bei den PvE-Bossen, die alle paar Stunden im Spiel auftauchen, haben Gilden einen Vorteil. Statt auf die Loot-Chance von einem Mitglied zu vertrauen, schmeißen Gilden den Loot häufig zusammen und verteilen ihn dann unter denen, die ihn benötigen. So kommen alle leichter an die richtige Ausrüstung.

Bei PvP-Bossen ist es aber ganz extrem. Wer hier nicht in einer der Top-Gilden ist, braucht die Bossarena gar nicht erst zu betreten. Andernfalls endet das mit einem grauen Bildschirm und dem Besuch beim nächsten Priester und das schon nach wenigen Sekunden.

Die PvP-Bosse geben den Spielern aus der Gilde dann noch weiteren Loot. Selbst wenn ein Item für einen Spieler fallen gelassen wird, verhindern die Gilden, dass das Item gelootet werden kann. Nach 30 Sekunden kann jeder es dann aufnehmen. Solo-Spieler haben also kaum eine Chance.

Mehr zum Thema
Passt auf, dass euch eure Gilde in Throne and Liberty nicht ausnutzt und euren Loot behält
von Karsten Scholz

Ist das so gewollt? Ja, denn die Inhalte in Throne and Liberty drehen sich im Endgame stark um die rivalisierenden Gilden, die im Wettbewerb um den Thron sind. Das Spiel bietet kaum Systeme, die dafür ausgelegt sind, sie alleine zu machen.

Der Spielspaß geht für die Spieler, die nicht bei den Gilden mitmachen wollen, dadurch teilweise verloren. FaithlessnessFull254 schreibt dazu auf Reddit:

„Wessen Idee war es, die riesigen öffentlichen Gruppenbosse zu einer PvP-Zone zu machen, damit die ganze Zeit über ein Massenchaos herrscht und jeder gegrieft wird. Ich versuche nur, die Bosse zu machen. Das ist eine absolut schreckliche Idee, werdet die PvP-Zonen los.“

Selbst beim Grind in Open-World-Dungeons werden Spieler immer wieder von Gilden überfallen, sobald das PvP dort startet. Solo-Spieler haben jedoch auch eine Art von Aktivität, bei der sie den Gilden zeigen können, wie gut sie sind.

Was für eine Aktivität ist das? Etwa alle drei Stunden finden im MMORPG verschiedene Events im Friedens-Modus statt. Bei denen geht es meistens darum, in kurzer Zeit möglichst viele Monster zu erledigen und den gesammelten Loot innerhalb der Zeit abzugeben.

Je besser ihr platziert seit, desto mehr Belohnungen und Aktivitätspunkte erhaltet ihr. Für die Gilden sind besonders die Aktivitätspunkte wichtig. Die Punkte entscheiden über die Platzierung auf der Rangliste und im Anschluss über die erste Herrschaft über den Thron.

Vorteile haben Gilden bei den Events nicht und so können einzelne Spieler mit guten Platzierungen für Ärger bei den Events sorgen. Alles, was ihr über Gilden im MMORPG wissen müsst, könnt ihr hier lernen: Throne and Liberty: Alles Wissenswerte zu Gilden – Beitritt, Aktivitäten, Raids, Events und Vorteile

„Wie kommt man da dran?“ – Spieler zeigt stolz ein Stück Geschichte von WoW, besitzt einen der originalen Server

Ein Spieler zeigt stolz der Community, dass er einen originalen Server von World of Warcraft (WoW) besitzt. Spieler wollen wissen, wie er den bekommen hat.

Ein Spieler zeigt auf Reddit stolz ein Foto von einem originalen Server von WoW. Und zwar nicht vom Spiel, sondern von der Hardware, auf der normalerweise das Spiel selbst gehostet wird – einer Serverblade. Es handelt sich dabei um den Rollenspiel-Server „Argent Dawn“. Wir können aber nicht sagen, ob es sich um den europäischen oder den US-Server handelt.

Mittlerweile hat der Post über 15.000 Upvotes erhalten und viele Personen aus der Community wollen wissen, wie man an so einen Server kommt.

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Eine herzzerreißende Geschichte aus der Community von WoW landet bald auf Netflix

Alte WoW-Server werden regelmäßig für gute Zwecke versteigert

Wie kommt man an einen alten Server? Blizzard versteigert regelmäßig für wohltätige Zwecke ausgemusterte Hardware und andere Gegenstände aus dem Inventar. Bei diesen Aktionen kommen auch regelmäßig alte Server unter den Hammer, die dann versteigert werden:

  • Im Oktober 2011 berichtete Blizzard, dass man mit dem Verkauf ausgemusterter Server-Blades 330.000 US-Dollar für das St. Jude Children’s Research Hospital sammeln konnte. Das sind umgerechnet rund 300.000 Euro.
  • Zum 15-jährigen Jubiläum von WoW hatte Blizzard auf der Blizzcon 2019 ebenfalls alte Serverblades versteigert.

Was sind das für Server? Technisch sind Blades sind die kleinsten Server, die nur minimalen physischen Platz benötigen. Mehrere Blades werden in ein Rack, das Gestell für Server, geschoben. Das könnt ihr euch wie Schubladen vorstellen.

Die kleine Größe der Blades hat aber auch einen Nachteil: Eine Aufrüstung erweist sich in der Regel als schwierig, weswegen Serverblades irgendwann ausrangiert werden.

WoW setzt noch auf einzelne Server, wo Spieler unterwegs sind, während andere Spiele, etwa Elder Scrolls Online, nur noch auf einen riesigen Mega-Server setzen, wo alle Spieler sich einloggen. Das täuscht aber darüber hinweg, dass auch ein Mega-Server nicht ein einzelner Server ist, sondern mehrere verbundene Server.

Auch hier handelt es sich um mehrere Server, die miteinander zusammenarbeiten. In WoW ist kürzlich eine wichtige Einschränkung gefallen, denn mittlerweile könnt ihr serverweit Handel treiben. Mehr dazu lest ihr direkt auf MeinMMO: WoW hat die Servertrennung quasi ausgelöscht – Freier Handel für alle

Vergesst Space Marines: Ein Frauen-Orden in Warhammer 40.000 ist viel beeindruckender, denn das sind „nur Menschen“

Warhammer 40.000 ist vor allem für eines bekannt: Die Space Marines, große Kerle in dicker Rüstung und mit fetten Waffen. Die Welt und vor allem das Imperium haben aber noch sehr viel mehr zu bieten, etwa das weibliche Gegenstück zu den Space Marines. MeinMMO stellt euch Adepta Sororitas vor.

Wie ihr vielleicht wisst, gibt es bei den Space Marines keine Frauen. Das heißt aber nicht, dass das Imperium nur aus kämpfenden Kerlen besteht. Tatsächlich nehmen Frauen in vielen Positionen in der Armee und im Krieg wichtige Rollen ein.

Es gibt aber einen rein weiblichen Orden, der jedem Warhammer-Fan direkt ein Begriff sein dürfte: die Adepta Sororitas. Die Sororitas sind Frauen, die bekannt sind für ihren fanatischen Glauben an den Imperator der Menschheit.

Diese Nonnen werden von klein auf dazu erzogen, dem Imperator zu dienen und das bedingungslos. Sie schrecken vor keiner Gefahr zurück, können nicht erschüttert werden und wählen lieber den Märtyrertod, als sich einem Feind zu beugen.

Wenn Sororitas angreifen, landen sie meist mit Invasionskathedralen – ja, die haben fahrbare, mobile Gotteshäuser mit Makro-Flammenwerfern und Weihwasser-Kanonen. Die Soldatinnen selbst kämpfen mit Melter, Kettenschwert und Hand-Flammenwerfer („Infernopistole“), um eine Welt unerbittlich zu reinigen. Es heißt: Wenn die Schwestern der Schlacht einmal landen, hat ein Feind des Imperiums kaum noch eine Chance, zu überleben.

Im Action-RPG Inquisitor – Martyr könnt ihr eine Sororitas spielen:

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Warhammer 40.000 Inquisitor – Martyr: Der Gameplay-Trailer zur Sororitas-Klasse

Ein Orden aus Soldatinnen, geschaffen durch eine List

Ein kleiner Exkurs in die Geschichte der Adepta Sororitas. Der Ursprung des Ordens ist eine kleine Sekte namens „Töchter des Imperators“, die von einem Statthalter als Leibgarde angeheuert worden ist.

Goge Vandire, damals das Oberhaupt der Ekklesias-Kirche, also quasi der Papst, hat die Welt besucht, auf der die „Töchter des Imperators“ gelebt haben. Er hat sie quasi entdeckt und getäuscht, indem er sie hat denken lassen, der Imperator habe ihn vor einem tödlichen Schuss gerettet. Tatsächlich war aber ein Schutzschild seine Rettung.

Übrigens: Die Ekklesiarchie heißt in der Hochsprache des Imperiums eigentlich Adeptus Ministorum. Es gibt aber einen Grund, warum in Warhammer oft völlig andere Wörter verwendet werden.

Die Töchter wurden zu den Bräuten des Imperators und der Leibgarde des Ekklesiarchs. Vandire ist später der Ketzerei bezichtigt und von der Anführerin der Bräute selbst hingerichtet worden, nachdem diese den Imperator selbst auf seinem goldenen Thron hat sehen dürfen. Seine letzten Worte sollen übrigens gewesen sein: „Ich habe keine Zeit zum Sterben, ich bin zu beschäftigt.“

Vandires Nachfolger, Sebastian Thor, hat dann per Dekret darüber verfügt, dass die Kirche keine „Männer unter Waffen“ haben darf, da sie mit so großem Einfluss und zusätzlichem Militär zu stark sein würde. Die Sororitas sind aber nun keine Männer – und so durften sie bleiben.

Waffen und Rüstungen wie Space Marines, aber noch menschlich

Was die Adepta Sororitas ausmacht, ist ihre Waffenkammer. Als einzige Streitmacht neben den Space Marines nutzen die Sororitas weitläufig Servorüstungen, die denen der Space Marines fast gleichwertig sind. Diese nutzen den gleichen Fusionskern, sind aber deutlich leichter.

Da die Sororitas aber menschlich sind und keine genetisch verbesserten Supersoldaten, können sie sich nicht mit der Rüstung „verbinden“, wie es Space Marines tun. Bei den Nonnen spielt deswegen der Glaube eine große Rolle.

Einfach gesagt: Je stärker der Glaube an den Imperator, desto besser kann eine Sororita ihre Ausrüstung nutzen. Mit den Paragon-Kriegsanzügen, die nur die gläubigsten Sororitas überhaupt tragen können, haben die Nonnen etwas, das mit den Terminator-Rüstungen der Space Marines vergleichbar ist.

Warhammer 40k Rogue Trader Schwester ARgenta
Sororitas haben verschiedene Orden mit eigener Heraldik, genau wie Space Marines. Hier: Schwester Argenta vom Orden der Heiligen Märtyrerin.

Laut offiziellem Regelwerk schaffen es die Sororitas sogar, durch reinen Glauben gegnerische Kugeln abzuwehren und selbst zuverlässig Schwachstellen zu treffen. Wie viel davon stimmt und wie viel Mythos ist, lässt sich aber nur schwer sagen.

Klar ist, dass die Adepta Sororitas so fanatisch sind, dass sie jeden Fehltritt hart bestrafen. Wenn sich eine Schwester schon nur eine Sünde einbildet, kann es sein, dass sie Buße tut und das äußerst brutal:

  • Schwestern Repentia stürzen sich ohne Rüstung mit einem zweihändigen Kettenschwert in die Schlacht, um als Märtyrerin sterben zu dürfen.
  • Schwestern Oblatia tun sogar Buße für Sünden, die nicht sie, sondern etwa Blutsverwandte begangen haben.
  • In Läuterern (engl. „Penitent Engine“) werden Sünder nackt vor eine Kriegsmaschine gefesselt und mit dieser verbunden, um sich nur durch die Gnade des Imperators geschützt Feinden zu stellen.
  • Marterer sind mechanische Läufer mit einer Eisernen Jungfrau, in der eine Deserteurin steckt und „eingeschraubt“ wird. Die Maschine wird von ihrer Scham und ihren Schmerzen angetrieben.

Nicht nur Kriegerinnen, sondern auch Heilerinnen und Diplomatinnen

Die Adepta Sororitas werden oft auch Sisters of Battle, oder Schwestern der Schlacht genannt. Streng genommen sind die Schwestern aber lediglich der kämpfende Arm der Sororitas, ähnlich wie es die Deathwatch für die Inquisition ist.

Der Nonnen-Orden ist ähnlich aufgebaut wie die Orden der Space Marines, mit einzelnen Einheiten, Anführern und unterschiedlichen Doktrinen. Anders als die Space Marines gibt es bei den Sororitas allerdings etliche nicht-kämpfende Orden, etwa:

  • Ordo Hospitalis: Krankenschwestern, Ärztinnen und Chirurginnen
  • Ordo Dialogus: Linguistinnen und Übersetzerinnen für ketzerische Texte und Xenos-Sprachen
  • Ordo Famulus: Beraterinnen und Diplomatinnen, die etlichen Adelshäusern des Imperiums behilflich sind
  • Ordo Pronatus: Kuratorinnen und Hüterinnen wichtiger Artefakte und Reliquien

Ein nicht korrumpierbarer Orden…?

Obwohl die Adepta Sororitas als absolut rein und nicht durchs Chaos korrumpierbar gelten, gibt es Fälle, in denen genau das passiert ist. Mindestens eine Schwester, Miriael Sabathiel, wurde durch das Chaos korrumpiert und hat weitere Sororitas ebenfalls verdorben.

In anderen Fällen haben sich einige Schwestern mit den Symbiontenkulten der Tyraniden, den „Genestealers“, zusammengetan, um ihren eigenen Orden zu vernichten – oder sie wurden unfreiwillig infiziert.

Solche Fälle werden allerdings von den Sororitas selbst so schnell und ordentlich wie möglich getilgt, damit niemand jemals davon erfährt. Es soll sogar vorgekommen sein, dass eine Soldatin chirurgischen Eingriffen unterzogen worden ist, um das Aussehen einer ans Chaos gefallenen Schwester anzunehmen und sie nach außen hin so zu ersetzen.

Gerade die Sache mit den Tyraniden ist übrigens sehr verzwickt: Die Adepta Sororitas sind eben nach wie vor Menschen und die Tyraniden haben eine ziemlich fiese Methode entwickelt, um Invasionen auf menschliche Welten zu starten: „Wie ist das möglich?“ – Spieler will wissen, wie Tyraniden an den ganzen Kanonen vorbei kommen, bekommt Lore-Antwort

Ein Mann kaufte ein Nummernschild für sein Auto für 143 Euro: Es war der Beginn für seinen Erfolg, der ihn zum Millionär machte

Rod Shields ist heute mehrfacher Millionär. Doch seinen Weg dorthin begann er mit dem Kauf eines Nummernschilds. Shields erklärt in einem Interview, dass das Nummernschild der Beginn für seinen großen Erfolg gewesen sei.

Was war das für ein Nummernschild? Rod Shields entdeckte in den späten 1980er Jahren, dass die DVLA (Driver and Vehicle Licensing Agency), die für die Verwaltung der Kfz-Kennzeichen im Vereinigten Königreich zuständig ist, die Möglichkeit bot, Kfz-Kennzeichen über die normale Nummerierung hinaus zu personalisieren.

Shields erkundete sich nach den offiziellen Möglichkeiten, meldete sich schließlich an und kaufte ein personalisiertes Nummernschild mit der Aufschrift „4VBF“ für 120 britische Pfund. Umgerechnet sind das heute etwa 143 Euro. Kurz darauf konnte er das Nummernschild für 3.000 britische Pfund weiterverkaufen (heute wären das etwa 3.500 Euro).

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In Deutschland gibt es über 400 USB-Sticks, die aus Wänden herausragen – Was ist das „Dead Drops“-Projekt?

Mit dem Nummernschild bezahlte er den Ankauf einer Immobilie

Warum war das so wichtig? Der britischen Zeitung The Mirror erzählte er, dass ihm das Geld aus dem Verkauf die Chance gab, eine Anzahlung für ein Haus mit drei Schlafzimmern zu leisten. Und damit begann er das Geschäft aufzubauen, womit er zum Millionär wurden: Immobilienentwicklung.

Unter Immobilienentwicklung versteht man den Kauf von Grundstücken und Häusern, deren Bebauung oder Renovierung und den anschließenden gewinnbringenden Weiterverkauf.

Heute ist Shields ein erfolgreicher Immobilienentwickler und er erzählt, dass ein Teil seines Erfolges auf das Geschäft mit dem An- und Verkauf von personalisierten Nummernschildern zurückzuführen ist. In einem Gespräch mit dem Online-Magazin Daily Record erzählt er:

Ich habe jetzt ein Immobilienportfolio im Wert von mehreren Millionen Dollar, und das habe ich nur durch dieses Kennzeichen. Ich schreibe die Entstehung meines Vermögens immer dem Kauf dieser Platte zu. Es gab mir den [finanziellen] Anstoß, den ich brauchte, um es zu tun.

Was wurde aus den Nummernschildern? Das Geschäft mit den personalisierten Nummernschildern betreibt er übrigens bis heute als Nebengeschäft neben den Immobilien unter der Firma UBR Plates. Eines seiner bisher profitabelsten Nummernschilder war „BE57APP“, für das er mehr als 3.000 Pfund erhalten haben soll. Eine konkrete Zahl nennt er jedoch nicht.

Ein Schotte geht andere Wege, um zum Millionär zu werden: Er schwärmt von einem südamerikanischen Land und wird damit reich. Was niemand weiß: Das Land existiert auf keiner Landkarte. Doch irgendwann fliegt der Schwindel auf und er landet sowohl in Frankreich als auch in England im Gefängnis: Ein Schotte wird zum Millionär, weil er ein erfundenes Land gleich zweimal verkauft

Quelle(n):
  1. xataka.com

Spielerin startet zum ersten Mal Pokémon GO – Läuft nicht mal 300 Meter und fängt eins der seltensten Pokémon überhaupt

Eine Spielerin installiert sich Pokémon GO. Wenig später findet sie eins der seltensten Pokémon im Spiel. Sie berichtet stolz von ihrem Fund und glaubt, ihrem Freund, einem knallharten Pokémon-Fan, dürfte das nicht so gefallen.

Was fängt die Spielerin? Eine Spielerin berichtet auf reddit, dass sie das erste Mal mit Pokémon GO angefangen habe. Ihr Freund habe sie davon überzeugt und sie habe sich die App schließlich installiert.

Wenig später kommt dann die Überraschung. Sie zeigt mit einem Screenshot, dass sie insgesamt 282 Meter gelaufen ist. Und in dieser kurzen Entfernung hat sie ein Lavados gefangen. Sie erklärt „mein Freund dürfte gerade ziemlich sauer auf mich sein.“

Ein Nutzer frotzelt in den Kommentaren: Es sei sicher Absicht, dass eine neue Spielerin direkt zu Beginn ein seltenes Shiny fange, denn damit würde man sie dazu animieren, fleißig weiter zu spielen. So schreibt er:

Es würde mich nicht überraschen, wenn das absichtlich so geplant ist.

Gebt neuen Spielern größere Chancen auf Shinies und Hundos, damit sie begeistert sind und weiterspielen. Je länger sie spielen, desto geringer werden diese Chancen, aber sie wissen, dass sie aufgrund der frühen Tage möglich sind, also spielen sie weiter.

Lavados in Shiny-Variante ist extrem selten

Was ist an Lavados so besonders? Arktos, Zapdos und Lavados sind Pokémon, welche extrem selten im Spiel auftauchen. Findet man sie doch einmal, muss man großes Glück haben und es auch noch schaffen, sie zu fangen. Denn normalerweise flüchten sie sehr schnell. Regelmäßig berichten Spieler, dass sie einen der seltenen Vögel zwar sehen, aber nie schaffen zu fangen: Denn fangt ihr die Vögel nicht auf Anhieb, dann haben sie eine Chance von 90 % zu fliehen. Daher überlegen sich viele Spieler den seltenen Meisterball zu werfen.

Doch die Spielerin hat es nicht nur geschafft, ein Lavados zu fangen, sondern hat auch gleich noch die Shiny-Variante erwischt. Und das macht den Fang noch seltener. Damit hat sie eines der seltensten Pokémon gefangen, welches derzeit im Spiel unterwegs ist.

Weitere seltene Pokémon: Eine andere Erfahrung musste jetzt ein weiterer Spieler machen. Denn er hat zwar großes Glück und fängt ein extrem seltenes Pokémon. Doch so ein „Nundo“ will normalerweise niemand fangen, wenn es nicht so selten wäre. MeinMMO erklärt warum niemand ein „Nundo“ haben will: Spieler hat großes Glück, findet in Pokémon GO extrem seltenes Monster, welches eigentlich niemand haben will

Warum war Lost Ark so viel erfolgreicher als Throne and Liberty? MMORPG-Experte analysiert den Launch

Eigentlich hat Throne and Liberty einen starken Launch auf Steam sowie den Konsolen hingelegt. Im Vergleich zu den vorherigen MMORPG-Launches von Amazon Games sieht es jedoch nicht mehr so rosig aus. Wie erklären sich die krassen Unterschiede bei der Spielerzahl? Unser MMORPG-Experte Karsten Scholz analysiert die Starts von Lost Ark und Throne and Liberty (aber auch New World).

Wie ist Throne and Liberty auf Steam und den Konsolen gestartet? Dank offizieller Zahlen ist bekannt, dass Amazon Games sowie NCSoft beim westlichen Launch von Throne and Liberty mehr als drei Millionen registrierte Spieler in Solisium begrüßen durften.

Ebenfalls klar, dank Webseiten wie steamdb.info: Das Allzeithoch (vom ersten Launch-Wochenende) liegt bei 336.300 gleichzeitig aktiven Steam-Nutzern. Auch in den Folgetagen konnte das neue MMORPG regelmäßig mehr als 250.000 Spieler für sich verbuchen. Auf Steam. Dazu kommen noch die T&L-Fans, die auf PlayStation 5 oder Xbox Series zocken.

Wie haben sich die vorherigen MMORPGs von Amazon Games geschlagen? Der Vergleich zwischen Throne and Liberty und Lost Ark drängt sich förmlich auf. Beide MMORPGs setzen auf ein Free2Play-Modell, kommen von asiatischen Entwicklern, nutzen Amazon Games als westlichen Publisher und waren vor dem West-Release bereits einige Zeit in anderen Ländern live.

Der Launch-Trailer von Throne and Liberty:

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Throne and Liberty: Behaupte den Thron – Launch-Trailer des MMROPGs

Lost Ark konnte im Februar 2022 jedoch einen deutlich größeren Hype erzeugen und zum Launch 1.325.305 Steam-Nutzer gleichzeitig auf die Server locken. Das reicht auch heute noch für Platz 5 in der All-Time-Liste von Steam. Dazu kommen in diesem Fall keine Konsolen-Spieler, da Lost Ark nur via Steam erschienen ist.

Nach zwei Wochen soll das MMORPG von Smilegate auf mehr als 10 Millionen westliche Spieler gekommen sein, weltweit waren es 20 Millionen. Davon ist Throne and Liberty noch ein gutes Stück entfernt (wobei es aktuell unklar ist, wie viele Spieler die koreanische Version von T&L bisher gespielt haben).

Wer schreibt hier? Karsten Scholz ist der MMORPG-Experte von MeinMMO. Er befasst sich seit 15 Jahren fast täglich mit dem besten Genre der Welt und war natürlich auch bei den Launches von Lost Ark, New World und Throne and Liberty am Start.

Die Gründe für den unterschiedlichen Erfolg

So viele Gemeinsamkeiten Throne and Liberty und Lost Ark auch besitzen, so unterschiedlich sind die Ausgangslagen der jeweiligen Starts. Hier die Rahmenbedingungen von Lost Ark:

  • Für Lost Ark gab es bereits 2014, also acht Jahre vor dem West-Lauch, einen fast 20 Minuten langen Gameplay-Trailer, der visuell alles in den Schatten gestellt hat, was bis dato in isometrischer Perspektive erschienen war – inklusive der Diablo-Trilogie.
  • Der damals entfachte Anfangs-Hype wurde über die Jahre mit immer neuen, umfassenden und spektakulär inszenierten Gameplay-Trailern am Lodern gehalten.
  • Als Lost Ark im Jahr 2019 in Südkorea und Russland erschien, waren diverse gehypte englisch- und deutschsprachige Streamer am Start, die das MMORPG bereits früh und sehr ausgiebig auf ihren Kanälen bespielten.
  • Amazon Games nutzte natürlich die Synergie mit Twitch, um den Hype für Lost Ark immer stärker anzufeuern.
  • Die Begeisterung der Streamer übertrug sich auf viele ihrer Zuschauer. Am Launch-Tag im Westen kam Lost Ark auf Twitch auf 1,2 Millionen gleichzeitige Zuschauer. Bis zum 25. März gab es mehr als 290.000 Streams und mehr als 158 Millionen geschaute Stunden auf Twitch.

Lost Ark profitierte aus meiner Sicht dabei von gleich drei Faktoren:

  • Durch die isometrische Perspektive und die Kampferfahrung erinnerte das MMORPG stark an Hack&Slay-Titel wie Diablo. Fans solcher Action-RPGs warteten indes bereits seit etwa zehn Jahren auf ein Spiel, das Diablo 3 ablösen und die Wartezeit auf Diablo 4 verkürzen kann.
  • Gleichzeitig sprach Lost Ark durch sein Genre viele MMORPG-Fans an, die ebenfalls auf eine lange Dürre-Zeit zurückblickten (es gab zwar ein Jahr zuvor New World, doch enttäuschte das erste Online-Rollenspiel von Amazon Games viele Spieler).
  • Als Lost Ark im Februar 2022 erschien, steckte die Welt noch mit einem Bein in der Corona-Pandemie – die internationale Gesundheitsnotlage wurde im Mai 2023 von der WHO aufgehoben. Vor allem Online-Games profitierten in den COVID-Jahren von hohen oder steigenden Spielerzahlen.

Dieser Trailer zeigt, was euch in Lost Ark erwartet:

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Neues Video zu Lost Ark zeigt, was das kostenlose MMORPG ausmacht

Was war die Ausgangslage für Throne and Liberty? Das neue MMORPG von NCSoft befand sich ebenfalls viele Jahre in der Entwicklung, machte jedoch nicht mit tollen Gameplay-Trailern auf sich aufmerksam, sondern mit Berichten über die problematische Entwicklung.

Kaum besser sah es aus, als Throne and Liberty in Südkorea den ersten Launch absolvierte. Statt Hype auf Twitch gab es Kritik der Spieler (etwa zum grundlegenden Kampfsystem und Auto-Systemen, die man eigentlich nur von Mobile-Spielen kennt) und enttäuschende Spielerzahlen. Das Ergebnis: ein Führungswechsel beim verantwortlichen Team.

Doch trotz umfassender Patches, mit denen die Entwickler auf das Feedback der koreanischen Community eingingen, hagelte es auch bei der offenen Beta im Juli Kritik von den westlichen Testern – die anschließende Liste von Hausaufgaben für die Devs war lang.

Bereits durch diese Gemengelage konnte die Vorfreude auf Throne and Liberty nie mit dem Hype rund um Lost Ark mithalten. Dazu kamen aber noch weitere Faktoren:

  • Auf die Corona-Pandemie folgte für die Spieleindustrie eine Katerstimmung, viele Releases ab 2023 konnten deutlich weniger Spieler oder Käufer für sich verbuchen als erhofft.
  • Während Lost Ark den Fans von zwei Genres potenziell gefallen konnte, nimmt Throne and Liberty mit seinem Fokus auf Großgruppen-Inhalte, Gilden und PvP eine vergleichsweise kleine Hardcore-Zielgruppe ins Visier.
  • Dazu kamen Bedenken bezüglich der Monetarisierung in Kombination mit dem starken Fokus aufs PvP und kompetitive Gildeninhalte, was es in Lost Ark in der Form nicht gab (auch wenn man sicherlich auch dort die Monetarisierung kritisieren kann).
  • Durch später hinzugefügte Inhalte wie die kooperativen Dungeons oder den Solo-Turm hat sich der Fokus von Throne and Liberty mittlerweile zwar etwas geöffnet, doch ist das Spiel weiterhin kein MMORPG, das jedem gefallen möchte und eine möglichst große Spielerschaft ins Auge fasst.
  • Throne and Liberty erscheint in einem Jahr, in dem die größten MMORPGs auf dem Markt jeweils eine umfassende Erweiterung erhalten haben.

Aber: Throne and Liberty ist nicht nur eine Erweiterung für ein bestehendes MMORPG, sondern eine frische Spielerfahrung. Und anders als die vorher von Amazon Games veröffentlichten MMORPGs gibt’s Throne and Liberty nicht nur auf Steam, sondern auch auf den Konsolen.

Der Start von New World

Was ist mit New World? Das bisher einzige von Amazon Games entwickelte MMORPG profitierte beim Launch im September 2021 enorm davon, dass es seit 2014 (Wildstar und The Elder Scrolls Online) kein Online-Rollenspiel mehr gab, das von einem großen, westlichen Studio entwickelt wurde.

Es gab auch noch kein Lost Ark. Dafür steckten wir 2021 noch tiefer in der Corona-Pandemie, und über diverse Streamer und die Twitch-Synergien gelang es Amazon Games, im Vorfeld des Releases einen spürbaren Hype aufzubauen.

Der Trailer von New World Aeternum:

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Trailer zu New World Aeternum kündigt Konsolenversion an

Da machte es auch nichts, dass das Team von New World auf eine schwierige Entwicklung zurückblickte und aufgrund des Feedbacks der Tester zwischendrin den Fokus von Survival und PvP auf ein Themenpark-Gerüst mit Quests, PvE-Herausforderungen und mehr Story-Inhalten wechseln musste.

913.634 Steam-Nutzer befanden sich zum Launch zeitgleich auf den Servern. Eine echte Hausnummer für ein Spiel, das man kaufen muss. Wie viele Versionen des Spiels bis heute über die Ladentheke gegangen sind, ist unklar. 2022 geisterte die inoffizielle Zahl von knapp 17 Millionen Käufern im Netz herum (via forbes.com).

In Aeternum treiben sich heutzutage aber keine 10.000 Spieler mehr zeitgleich herum. Die Zahlen sind nach dem starken Launch sogar noch drastischer gefallen als bei Lost Ark. Ob die neue Aeternum-Version ab dem 15. Oktober 2024 für einen langlebigen, dritten Frühling sorgen kann, muss die Zeit zeigen.

Für die Ausgangslage ein starker Launch

Wenn man all diese Faktoren in einen Topf wirft, kann es aus meiner Sicht nur ein Fazit geben: Throne and Liberty hat – für die (von NCSoft in Teilen selbst verschuldete) Ausgangslage – einen starken Launch hingelegt.

Nach der enorm schwierigen Entwicklung, den ständigen Pay2Progress-Diskussionen sowie dem Start mit einem Kampfsystem, das automatisierte Mobile-Systeme genutzt und sich auch sonst schlecht angefühlt hat, ist es eigentlich ein Wunder, dass die westliche Launch-Version von Throne and Liberty letztlich doch so viele Spieler anlocken kann.

Umso mehr in einem Jahr voller anderer, großer MMORPG-Releases und ohne – so doof das klingt – unterstützende Pandemie, durch die viele Leute zu Hause bleiben und deutlich mehr spielen. Dass die Zahlen trotz all dieser Faktoren vergleichsweise hoch ausfallen, dürfte unter anderem an zwei Punkten liegen, die ich bereits erwähnte habe:

  • Throne and Liberty ist ein neues MMORPG mit einer frischen Spielerfahrung
  • Das Spiel erscheint auch auf den Konsolen, wo die Konkurrenz nicht ganz so groß ist

Dazu kommt, dass NCSoft und Amazon Games enorm viel Aufwand betrieben haben, um große Teile des Feedbacks der Spieler umzusetzen und etwa das Kampfsystem spürbar zu verbessern sowie die Monetarisierung zu entschärfen.

Wie schnell die Spielerzahlen in den kommenden Wochen und Monaten fallen, wird spannend zu beobachten sein. In ein paar Tagen steht mit New World Aeternum ja bereits das nächste Online-Rollenspiel an, das den einen oder anderen Genre-Interessierten binden dürfte. Throne and Liberty macht Spielern sogar Lust auf dieses andere MMORPG, das zwar Geld kostet, aber weniger Pay2Win ist.