Neverwinter: Elemental Evil sollte eigentlich nächste Woche kommen, verschiebt sich aber

Beim Action-MMO Neverwinter verschiebt sich die angekündigte Erweiterung „Elemental Evil“ deutlich nach hinten. Man braucht noch mehr Zeit für den Feinschliff.

Für den 17. März war die Erweiterung „Elemental Evil“ bei Neverwinter angekündigt. Daraus wird nichts, wie man in einer Pressemitteilung sagt. Bis zum 7. April will man sich nun noch Zeit lassen, um die Spielsysteme und den Spielinhalt zu schärfen.

Die ambitionierten Pläne mit der neuen Klasse, dem eidgebundenen Paladin, und den frischen Spielinhalten (Level-Cap auf 70) seien ambitionierter gewesen als gedacht, wie es heißt. Außerdem könnten Boo und Minsk auch noch etwas Feinschliff vertragen. Minsk könne sein Schwert noch mal schärfen, Boo die Nagezähne.

Neverwinter-Minsc-Boo
Alte Hamster-Weisheit: Schwerter und Zähne, Chilli und Frauen können immer noch schärfer sein.

Bis das nächste Modul dann wirklich erscheint, steht Neverwinter noch eine weitere richtungsweisende Premiere ins Haus: Das Free2Play-MMO startet am 31. März auf der XBox One mit 7 Klassen

 

Mein MMO fragt: Interessiert Euch die Buy2Play-Umstellung von TESO?

The Elder Scrolls Online – über das Fantasy-MMO wurde oft diskutiert. Ich habe mich zum Release-Zeitpunkt komplett davon entfernt. Warum?

Wildstar hatte für mich die Nase vorn. Wildstar war lustig, ja, aber das Abo liegt schon lange brach. Genug Zeit, sich also dem Konkurrenzprodukt von ZeniMax zu widmen. Ist ja ab nächste Woche immerhin nur noch Buy2Play.

Die Skyrim-Erwartung

Zugegeben, ein alter Elder Scrolls Fuchs bin ich nicht – doch Skyrim habe ich sehr genossen. Auch Mods, die aus der possierlichen Grafik beinahe einen Grafikkartenkiller gemacht hätten, habe ich ausprobiert. Ergebnis: Viel Spielzeit und nicht einmal das Gefühl, nur einen Bruchteil gesehen zu haben. Zumindest die Hauptgeschichte habe ich durch, wuhu. Die Erwartung an The Elder Scrolls Online war also: Große Welt, bei der man was entdecken kann.

TESO

The Elder Scrolls Online ohne Abo? Da bin ich dabei!

Ich kenne die Kritikpunkte an ESO, doch war mir nur die Story und die Welt an sich wichtig. So kaufte ich mir ESO mehr als RPG und nicht als MMORPG. Gesagt, getan – nun habe ich auch in der Online-Version von The Elder Scrolls einige Abenteuer hinter mir. Gruppenspiel hatte ich eigentlich bis dato nur in seltenen und zufällig entstandenen Fällen. Wenn sich das im Endgame ändert, ist das gut und schön. Aber für mein ausgegebenes Geld habe ich bisher schon eine tolle Storyline bekommen. Ich hab ‘ne Königin gerettet und finde abseits der Wege immer wieder Quests, die ich machen kann, aber nicht machen muss.

Und das tolle an der Sache: Ich hab kein schlechtes Gewissen, wenn ich mal nicht spiele, da ja keine Abo-Gebühren anfallen. Dieses System hat mich schon bei Guild Wars 2 begeistert.

The Elder Scrolls Online B2P

Ich blicke natürlich hier nur aus der Sicht eines Anfängers auf die Umstellung vom Abo- auf das Buy2Play-Modell. Hinzu kommen die ganzen Änderungen, die mit dem letzten Patch eingeführt wurden, wie z.B. das Verbrechersystem.

Die Frage zum Freitag richtet sich deshalb an alle Anfänger, als auch an alle alten Hasen, die TESO den Rücken gekehrt haben: Lohnt sich ein (Neu)Anfang in The Elder Scrolls Online?

Blizzard gewinnt Rechtsstreit gegen dreiste WoW-Kopie

Blizzard hat sich mal wieder gegen eine dreiste World of Warcraft Kopie durchgesetzt. Vor Gericht klagte der amerikanische Konzern gegen “Everyone WarCraft: War of Draenor” und erstritt einen überragenden Erfolg: Der Vertrieb des Spiels muss sofort eingestellt werden.

Selbst einem Laien wird schon bei der Namensgebung des Spiels eine deutliche Parallele auffallen. Das betroffene Spiel selbst ähnelte in seinem Design stark dem populären “Heroes Charge”, nahm dabei aber direkten Bezug auf Warcraft.

Everyone Warcraft - Vergleich World of Warcraft

Vor allem bekannte Titelhelden wie Jaina, Arthas und Sylvanas konnten sich der Gruppe des Spielers anschließen. Doch auch das Design der Umgebungen entspricht nahezu ohne Abwandlungen dem Aussehen der WoW-Orte. Hier noch ein paar Screenshots, damit ihr euch selbst ein Bild von diesem Spiel machen könnt, das nun wohl ewig ruhen wird.

Quelle: 2p.com

Destiny: Xur, Agent der Neun, Angebot und Position am 13.3.

In Destiny erscheint Xur, der Agent der Neun, am 13.3. im Turm und bietet exotische Waffen und Rüstungen an. Doch nicht immer die, die Spieler wollen.

Oh Mann, die letzte Woche könnte man wohl mit „Xur Wars 2: Das Imperium schlägt zurück“ betiteln. Nachdem Dataminer in den letzten drei Wochen präzise vorhersagen konnten, was Xur jeden Freitag im Angebot haben würde, scheint Bungie dem nun einen Riegel vorgeschoben zu haben. Und das mit dem Mini-Hotfix an Destiny aus dieser Woche, dem keiner eine große Bedeutung zumaß.

Wenn die Dataminer jetzt in die Zukunft schauen, sehen sie nur „Kein Land Außerhalb“ und zwar überall, auch bei den Rüstungen. Angeblich hat Bungie da was am Code geändert, so dass neugierige Schnüffler nur den zur Waffe gewordenen Stinkefinger sehen können. Bestätigt ist das noch nicht. Es haben weltweit nur eine Handvoll Leute überhaupt die Möglichkeit, sich die IP von Xur vorzuknöpfen. Einer von ihnen hat das mit „Kein Land Außerhalb“ berichtet.

Es könnte also gut sein, dass die Vorhersage für diesmal falsch ist. Und dass wir in Zukunft freitags wieder überrascht werden. Und dass die Vorhersage falsch ist, erhoffen sich sicher viele. Die fiel diesmal nämlich ziemlich dürftig aus. Typisch, immerhin ist es ein Freitag der 13.

Destiny-Xur

Alles zu Xur, Agent der Neun, am 13.3., 14.3., 15.3.

Wann kommt der Schwarzmarkthändler in den Turm von Destiny, wann geht er wieder?

Xur kommt am Freitag, dem 13. März, um 10:00 Uhr in den Turm und verlässt ihn am Sonntag, dem 15. März, ebenfalls um 10:00 Uhr.

Wo steht Xur? Was ist seine Position?

Xur steht in der Halle der Hüter.

http://youtu.be/bhh7rmKR-PQ

Was hat das mit den Zahlen in Klammern bei den Rüstungen auf sich?

Die Zahlen sagen Euch, welche Werte die Rüstung hat. Die können nämlich variieren. In diesem Artikel zu den Höchstwerten haben wir mehr für Euch.

Was hat Xur in dieser Woche in Destiny dabei?

Xur verkauft in dieser Woche das Impulsgewehr Roter Tod für 23 seltsame Münzen. Das trifft sich gut, Impulsgewehre sind sowieso super angesagt und die Roter Tod gilt als bestes Impulsgewehr.

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Für Jäger hat er den Schwachkopf-Radar (98/105) dabei – 13 seltsame Münzen.

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Warlocks können sich mit „Klauen des Ahamkara (starke Dis 52/55; Str 56/60) eindecken.

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Für Titanen gibt es den den Helm Eine unüberwindbare Schädelfeste. (101/108)

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Und er hat schwere Munitions-Synthesen und ein exotisches Helm-Engramm dabei.

Was kann Xur in dieser Woche an Rüstungen und Waffen aufwerten?

Xur kann in jeder Woche 6 oder 7 und 6 Rüstungen aufwerten. Wie das genau geht, erzählen wir Euch hier. Übrigens ist nur die Vex Mythoclast von diesem Service ausgeschlossen.

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Diese 6 Rüstungen kann Xur in dieser Woche aufwerten

  • Für Warlocks die Handschuhe Sonnenbrecher (87/93)
  • den Helm Licht Hinter Nemesis (extrem starke 117/126)
  • Für Titanen den Helm des Innersten Lichts (89/96)
  • und den Helm des 14. Heiligen (starke 116/124)
  • Für Jäger die Brustrüstung Glücksbeere (ordentliche 149/160)
  • und die Maske des dritten Mannes (113/122)

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Diese 6 Waffen kann Xur in dieser Woche aufwerten

  • Das Automatikgewehr Hartes Licht
  • Das Impulsgewehr Roter Tod
  • Die Schrotflinte Das Universalgerät
  • Das Fusionsgewehr Plan C
  • Das Scharfschützengewehr Geduld und Zeit
  • Den Raketenwerfer Wahrheit

Termin für Blizzcon 2015 steht: Gibt’s eine neue WoW-Erweiterung?

Blizzard hat den Termin für die Hausmesse Blizzcon angesetzt. Aber was gibt es dort Feines?

Am 6. und 7. November wird in der Convention Hall in Anaheim die Blizzcon steigen. Anaheim kennt man eigentlich nur wegen der Blizzcon und wegen dem Eishockey-Team mit den Enten. Es ist eine kalifornische Stadt nur 40 Kilometer von LA entfernt. Na gut, und ein Ding namens „Disneyland“ soll da auch noch stehen …

Blizzcon-Vorverkauf

Die Tickets (199 Dollar +Steuern/Gebühren) für die Blizzcon sind immer heiß begehrt. Man will sie am 16. und 18. April vorverkaufen. Ungünstig für uns: Der erste Ticket-Vorverkauf startet am 16. April um 4:00 Uhr in der Nacht. Der am 18. Apri um 19:00 Uhr. Es wird auch wieder die Möglichkeit geben, ein virtuelles Ticket zu lösen.

Auf der Blizzcon gibt es üblicherweise auch immer eine große Ankündigung und eine Reihe von kleinen, die sich um die mittlerweile stattliche Zahl von Live-Spielen drehen, die Blizz unterhält.

Frühe Favoriten für eine Erwähnung in der Eröffnungsveranstaltung, bei dem alle im Publikum dann dieses „Oh Gott, ich bin gleichzeitig überrascht, verblüfft, ungläubig und euphorisiert“-Geräusch machen, sind:

  • Eine neue WoW-Erweiterung – vielleicht Eye of Aszhara
  • Vielleicht die nächste Erweiterung zu Diablo 3?
  • Ein Release-Termin für Heroes of the Storm
  • und angeblich arbeitet Blizzard ja noch an mysteriösen weiteren Spielen.

WildStar: Neuer Raid, Pets und Aufträge – das kommt mit Update 5

Bei WildStar ist man soweit, die nächste Inhaltserweiterung vorzustellen. Das Update 5 trägt den klangvollen Namen „Invasion auf Nexus“ und ist vollgestopft mit Inhalten.

Erst vor ein paar Tagen haben wir uns beschwert, dass es so wenig Neues aus WildStar gibt, dass wir sogar ein paar Puppen tanzen lassen mussten, jetzt ist das Update auf den Test-Server gekracht und das bringt:

  • Aufträge – ein System, bei dem man in kurzer Zeit eine Mission erfüllen kann, die einen Fortschritt in Richtung besserer Ausrüstung gewährt. In 3 Stufen gibt es diese Aufträge, das sind die „Kurzinhalte“, von denen WildStar schon seit längerem gesprochen hat – diese ähneln vom Prinzip her den Dailies in Guild Wars 2 und sollen motivieren, sich täglich einzuloggen.
  • Es kommen Pets ins Spiel! Das muss man wohl keinem MMORPGler erzählen, was die machen: Einfach knuddelig aussehen und sonst nutzlos sein. Hier seht Ihr das coolste Wesen auf ganz Nexus, einen Rowsdower in pink. Mann, die anderen werden so neidisch auf den sein!
WildStar Nexus Invasion 4
  • Das Wechseln von Outfits, aka der Kostüm-Kram, soll nun ohne den Protostar-Helfershelfer in den Städten gehen. “Erscheinungsgestalter” soll der grüne Typ mit dem Tropfen über dem Kampf in WildStar angeblich heißen.
  • Und mit Initialisierungskern Y-83 erscheint ein frischer 20er Raid. Hier entstand ein Virus, Techphage. Und das verwandelt jede KI auf dem Nexus in einen tobsüchtigen Techno-Zombie. Das ist also ungefähr das, von wir dachten, es würde zu Silvester 1999 passieren! Im Raid sollt Ihr den Frei-Bots dabei helfen, einem Schicksal als tollwütiger Robo-Zombie zu entgehen.
WildStar Nexus Invasion 3
WildStar Nexus Invasion 2

Einen Zeitplan für das alles gibt es noch nicht. Es wird erfahrungsgemäß einige Monate dauern. Jetzt ist es erstmal auf dem Test-Server.


Mehr zum SF-MMO findet Ihr auf unserer WildStar-Themenseite.

Quelle(n):
  1. WildStar-Online

Destiny: Patch 1.1.2. bringt größeren Tresor, repariert lästige Raid-Bugs

Für den Shared-World-Shooter Destiny soll der nächste Patch 1.1.2. wahrscheinlich einen größeren Tresor bringen und die lästigen Bugs in den Raids fixen.

Das Weekly Update erschien in der Nacht von Donnerstag auf Freitag mit reichlich Verspätung. Vorher hat Bungie bei den britischen BAFTA-Awards noch den Preis für das Spiel des Jahres abgeräumt.

In diesen „Weekly Updates“ kündigen die Entwickler von Bungie für gewöhnlich Änderungen an, was man demnächst in Destiny vorhat, und sie werfen einen Blick auf die aktuelle Situation.

Destiny-Freiheitsstatue

Das soll der Patch 1.1.2. in Destiny ändern

Diesmal war klar der Patch 1.1.2. der Fokus des Weekly Updates in Destiny. Der soll vor der nächsten Erweiterung Haus der Wölfe kommen. Auch wenn der Patch noch Wochen entfernt ist, gibt man einen ersten Vorgeschmack darauf, was er bringen soll. Dabei ist das noch nicht garantiert, sondern im Moment eher eine vorläufige Absichtserklärung.

Das soll der Patch 1.1.2 in Destiny änderen:

  • Der Tresor soll größer werden. Gerade da demnächst noch mehr Ausrüstung auf dem Weg ist, fordern viele Spieler einen größeren Lagerplatz, um all ihre Schätze zu sammeln und zu beherbergen. Das weiß man bei Bungie und verspricht Linderung.
  • Außerdem will man die Bugs bei Atheon und Crota reparieren (wahrscheinlich meint man damit auch die dazugehörigen Raids Die Gläserne Kammer und Crotas Ende). Gerade Crota treibt die Spieler seit geraumer Zeit in den Wahnsinn, so richtig planbar sind die Bosskämpfe gegen ihn nicht, mal steht er zu früh auf, mal verschwindet das Schwert einfach, mal läuft er völlig Amok.
  • Man möchte außerdem neue Einstellungen bringen, mit denen Spieler sowohl die Grafik als auch das Audio genauer einstellen können.
  • Im Schmelztiegel soll es anders geregelt werden, wie die Spieler schwere und spezielle Munition erhalten und wie diesen den Takt eines Matches in Destiny bestimmen.
  • Und man will sich die Strikes noch mal ansehen, vor allem die unbeliebteren, bei denen Spieler eher aufhören als sie zu beenden.

Vor allem die Vergrößerung des Tresors wird die Hüter am meisten freuen. Darauf hofft und bangt man schon seit Monaten.

Neue Runde Eisenbanner startet am 17. März

Destiny-Saladin

Nicht direkt im Update, aber im Kalender wurde außerdem bekanntgegeben: Ab dem 17. März wird wieder eine Woche lang ein neues Eisenbanner in Destiny wüten. Das März-Eisenbanner hatten auch Data-Miner richtig vorhergesehen.

Das Eisenbanner wird voraussichtlich wieder zwei 36er-Rüstungsteile geben und ist daher eine gute Möglichkeit für Spieler auf die Höchststufe von 32 zu gelangen. Das Februar-Eisenbanner war bis jetzt das lukrativste. Könnte sein, dass das März-Eisenbanner dem in Nichts nachsteht.

Die Entwickler würden selbst gerne schneller neuen Content liefern

Soviel zum Weekly Update. Na gut, eins gab’s noch: Die Entwickler von Bungie räumten selbst ein, dass sie gern viel schneller frischen Content liefern würden aber … Probleme. Das Spiel ist derart komplex, dass alles länger dauert, als man vielleicht meinen könnte. Doch wird man besser und besser.

At the end of the day, we want to continue to make the experience of playing Destiny better and deliver content to keep things fresh (and boy, do we wish we were faster).  It’s been a huge learning process for us, and we are committed to improving.
Destiny-Lein-Land-Außerhalb-202

Trollt Bungie die Xur-Vorhersage mit Destinys miesestem exotischen Gewehr?

Derweil sorgt das letzte richtige „Update“, der Patch 1.1.1.1., für Aufregung. Während der „offiziell“ nichts Neues brachte, mutmaßen viele gerade, er hätte der „Wahrsagerei“ bei Xur einen Riegel vorgeschoben.

Angeblich würden Versuche, jetzt herauszufinden, was Xur bringt, nur ein Ergebnis liefern: „Kein Land Außerhalb“, sowohl als Waffe wie auch als Rüstungsteil für Warlock, Jäger und Titan. Es ist also unmöglich, aus diesen Ergebnissen darauf zu schließen, was er dabei haben wird.

Destiny-Xur

Wenn das stimmen sollte, hat man den Dataminern und Propheten ein Ende gesetzt und sie dabei auch noch ein bisschen veralbert: Die “Kein Land Außerhalb” gilt als das so ziemlich mieseste, was Xur nur bringen kann. Zeigt durchaus schwarzen Humor, würde zu Bungie passen. Wenn das stimmt, wird Xur wird ab morgen wieder spannend. Die letzten 3 Freitage wurde sein Inventar korrekt vorhergesagt. Das hat längst nicht jedem Spieler gefallen. Oft kam der Vergleich, das sei ja so, als wisse man vorher, was es zu Weihnachten gibt.

Was Xur morgen am 13.3. (auch noch ein Freitag der 13.!) dabei haben wird, erfahrt Ihr in unserem Artikel dazu. Die nun vielleicht hinfällige Vorhersage, gibt es hier.

Heroes of the Storm: Blizzards Resterampe oder ein All-Star-Team?

Ich habe mich in den letzten Wochen ausgiebig mit Heroes of the Storm beschäftigt und schon jede Menge Stunden im Spiel verbracht. Da ich meinen Eindruck aus der Closed-Beta von HotS ungefiltert vermitteln möchte, habe ich mir während des Zockens Notizen gemacht. Ich wollte kein Gesamtkunstwerk zaubern, das Kanten in irgendeiner Art und Weise abrundet.

Die vielen Impressionen, die während der Zeit auf mich niederprasselten, sind rein subjektiv. Außerdem ziehe ich an vielen Stellen parallelen zu anderen MOBAs, mit denen ich vertraut bin. Viel Spaß.

Womit fange ich an? Einführung in ein Casual-MOBA?

HotS Screenshots 1

Ich könnte jetzt klassisch mit dem Tutorial anfangen und über die Spieleinführung berichten, aber wenn wir mal ehrlich sind: Wen interessiert‘s? Tutorials sind oft überflüssiger als die GEZ und dabei weniger einfallsreich.

Ich habe zwar das Heroes of the Storm Tutorial durchlaufen, weil ich dachte, ich würde später bei meinem Artikel einen netten Einstieg finden, aber das war eine Schnapsidee. Jeder, der egal welches MOBA zuvor gespielt hat, kann sich die 10 Minuten sparen. Das übliche Bla und “Lauf hier und dahin.” Dies ist aber keine Kritik am Spiel: Da Heroes of the Storm den Casual- und Neueinsteiger-Markt der MOBAs erobern möchte, ist das Tutorial natürlich unabdingbar. Ich brauch‘s aber nicht.

Ich bin Pro! Egal, erst mal ne Runde gegen Bots

Jetzt hab ich einen Absatz über Tutorials geschimpft, weil ich ja schon so viel Erfahrung in Sachen MOBAs habe und dann mach ich als erstes ein Bot-Game. Welch Ironie. Trotzdem kann ich behaupten, dass ich so gut wie alle auf dem Markt befindlichen MOBAs einmal angezockt habe. Egal ob Dota 2, Heroes of Newerth, Smite usw. Letzten Endes bin ich immer wieder zu meinem vertrauten League of Legends zurückgekehrt, das ich schon so viele Jahre zocke. Liegt zum einen daran, dass fast alle meine Freunde in diesem Spiel vertreten sind, zum anderen hat mir Riots Interpretation von einem MOBA bis jetzt am besten gefallen.

HotS Screenshots 2

Also gut. Trotz meiner MOBA Erfahrungen und genau deswegen wollte ich als erstes ein Bot-Game bestreiten. Da ich mit Spiel- und Champion-Mechanik noch nicht vertraut war, wollte ich nicht gleich anderen ein Spiel versauen. Auch wenn das Bot-Game ein Co-Op mit richtigen Spielern war, ist es gegen Bots zu kämpfen etwa so wie mit Vanilleeis: Da kann man nix falsch machen.

Der erste Eindruck: Blizzards „The Avenger“

[pullquote]Meine Lieblings Helden vereint auf dem Schlachtfeld. Einmalig.[/pullquote]

Ihr kennt bestimmt Marvels The Avengers oder aber die Action Komposition The Expendables? So oder so ähnlich war mein erster Eindruck nach Spielbeginn, der sich immer wieder bestätigt. Arthas, Illidan, Uther, Raynor und Thrall in einem Team. Wer hätte gedacht, dass Blizzards „Best of“ mal zusammen den Weg in die Schlacht finden. Dabei ist es egal, ob gut oder böse. Als Fan von Warcraft und natürlich von Blizzard selbst war die Atmosphäre natürlich ein Knaller. Meine Lieblings Helden vereint auf dem Schlachtfeld. Einmalig. Aber auch die aufwendig gestalteten Karten finde ich nach wie vor super und entdecke in jeder Runde ein neues Detail. Arbeitende Peons oder harkende Menschen-Gärtner sorgen für ein stimmiges Gesamtwerk.

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Und warum jetzt die Expendables? Der Grund liegt nahe: In Heroes of the Storm gibt es Action hoch 10. Hier wird ausnahmslos geschnetzelt, was die Abklingzeit hergibt. Egal ob beim Einnehmen von Schreinen oder Söldnerposten oder beim Sammeln von Münzen und Totenköpfen – überall herrscht Krieg unter den gegnerischen Teams. Da es nicht wirklich eine Laning-Phase gibt, aufgrund der Teamerfahrung, verteilen sich die Kämpfe über die gesamte Map und finden dort sporadisch statt.

Team? Was macht ihr? Wo läuft der denn hin?

[pullquote] Hier ist Teamwork mehr denn je gefragt.[/pullquote]

Nach ein bis zwei Runden Heroes of the Storm war mir eines schnell bewusst: Hier ist Teamwork mehr denn je gefragt. Durch die verschiedenen Aufgaben der Karten, bin ich mit meinem Helden stets in Rotation. Entweder nehme ich einen Schrein ein, Kämpfe mit Söldnern im Dschungel, steure einen wandelnden Komposthaufen oder setze einzelne Lanes unter Druck. Eine wirklich feste Position hat hier niemand, ebensowenig festgelegte Aufgaben. Um das Ganze zu koordinieren, würde ich mir ein integriertes Voice-Tool wünschen, ähnlich wie bei Evolve. Kurze und knappe Calls mithilfe eines solchen Tools könnten den Spielverlauf in Sachen Organisation verbessern.

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Was ich mir zusätzlich wünschen würde, wäre ein Firmeware-Update für die Navigationssysteme der Helden. Schickt man seinen Helden über größere Distanzen, laufen diese die abenteuerlichsten Routen und Wege. Da gibt es noch Verbesserungsbedarf.

„Sh4doVV F1ght3r98 hat aber als erstes Top geschrieben“

Es gibt nichts Besseres in League of Legends, als wenn nach wenigen Sekunden in der Match-Lobby hitzige Diskussionen im Chat entfachen, wer denn jetzt auf welcher Position spielen darf. Das System in LoL und in vielen anderen MOBAs ist so, dass vor Spielbeginn alle fünf Mitspieler eines Teams in einer Lobby zusammenkommen, um die Champions auszuwählen. Hier hat es sich in LoL so eingebürgert, das der erste, der seine favorisierte Position in den Chat schreibt, den Zuspruch erhält. Ist nur doof, wenn man keinen High-Tech PC oder eine DSL Anbindung hat und verzögert der Lobby beitritt. Dann spielt man zwangsläufig das, was übrig bleibt – den Support. Und genau an dieser Stelle hat Heroes of the Storm für mich alles richtig gemacht. Wir können selbst aus freien Stücken – und ganz ohne „Hate“ – den Champion unserer Wahl spielen.

HotS Screenshots 5

Haben wir uns für einen Helden entschieden, klicken wir einfach auf „Spiel suchen“ und bekommen vier weitere Mitspieler mit ihrer Heldenauswahl zugeteilt. Natürlich in einer Komposition, die alle vier spielbaren Helden-Rollen abdeckt. Das funktioniert aber in der Closed-Beta noch nicht so 100 prozentig. Es passiert mir öfters, dass ich als Assassine noch 3 weitere Assassine zugeteilt bekomme und wir dann mit nur einer anderen Rolle in die Schlacht ziehen. Das nehme ich aber gerne in Kauf dafür, dass ich mir den Stress um die Helden-Auswahl spare. Des Weiteren kann ein solches System natürlich nicht perfekt funktionieren, da es Helden-Rollen gibt, die viel häufiger von den Spielern gespielt werden.

It’s a real good feeling

[pullquote] Hier bleiben selbst die DMG-Dealer länger auf den Beinen.[/pullquote]

Alle MOBAs, die ich zuvor gezockt hatte, fühlten sich durchweg ähnlich an. Das Spielgefühl war einheitlich, wirkliche Unterschiede steckten neben der Grafik nur im Detail. Während meiner ersten Runde Heroes of the Storm zog ich schnell Parallelen – aber nicht zu anderen MOBAs. Die Mechaniken der einzelnen Helden, das Laufen, die Fertigkeiten und die Abläufe der Kämpfe erinnerten mich viel mehr an Warcraft III und ein bisschen an die Arenakämpfe aus World of Warcraft. Vor allem das Treffer-Feedback fühlt sich smoother an. Die Team-Kämpfe dauern länger an und sind intensiver. In anderen Games des Genres können einzelne Helden ganze Teams binnen Sekunden dem Erdboden gleich machen. Hier bleiben selbst die DMG-Dealer länger auf den Beinen.

HotS Screenshots 6

Die Fertigkeiten der einzelnen Helden kommen den Vorbildern sehr nahe. Zum Beispiel schießt Thrall mit einem Kettenblitzschlag rum oder haut mit „Windzorn“ den Gegnern eine aufs Ohr – so wie man das von einem Schamane und dem zur Ruhe gesetzten Chef von OG erwartet.

Auch die Tatsache, dass Fertigkeiten gegen Gebäude und Türme eingesetzt werden können, gefällt mir sehr. Warum sollte das auch nicht gehen? Alles in allem empfinde ich das Kampfsystem weitaus dynamischer und moderner. Nicht so statisch wie bei den anderen MOBA-Kollegen, mal ausgenommen von Smite.

Items? Nein Danke

In all den Spielen, die ich bis jetzt gewonnen und verlorene habe, habe ich nicht 1 Sekunde irgendwelche Items vermisst. Der Einkaufstress zur Weihnachtszeit reicht mir vollkommen. Mit steigender Stufe können verschiedene Talente für unseren Helden ausgewählt werden. Das ist genug Spezialisierung und Individualität für ein MOBA.

HotS Screenshots 7

Warum viele behaupten, dass es durch fehlende Items an Spieltiefe fehlt, kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Ich kann mir nur vorstellen, dass das Spielsystem nicht verstanden wurde oder das Spielsystem an sich nicht gefällt. Alles andere übersteigt meinen Horizont. Zumal eine wirkliche Individualisierung bei LoL oder Dota 2 eh nicht zu Stande kommt. Grund dafür ist die Meta. Es gibt einfach Builds, die durch Verwendung das volle Potenzial eines Champions ausschöpfen. Basteln wir uns was anderes zusammen, hilft es meist nur bedingt und ist wiederum sehr situationsabhängig, außerdem gibt’s direkt nen Flame.

Da weht ein frischer Wind in Sachen Kartenmechanik

Beim Spielprinzip wurde das Rad nicht neu erfunden. Es gilt, wie auch in allen anderen MOBAs, die gegnerische Basis bzw. speziell den gegnerischen Kristall-Dings-Bums zu zerstören. Doch dank der bislang sechs verschiedenen Karten, die zufällig rotieren, ist das Ziel über weitaus mehr Wege zu erreichen. Jeder der Karten beherbergt die unterschiedlichsten Aufgaben und Mechaniken. Mal gibt es zwei oder drei Lanes, mal gibt es eine extra Karte auf der Karte, mal verwandeln wir uns in einen Komposthaufen oder Drachen-Ritter. Da hat Blizzard sich wirklich was einfallen lassen und nicht einfach eine Standard 08/15 Karte in Warcraft-Optik importiert. Und genau diese Vielzahl an Karten mit den unterschiedlichen Mechaniken, die per Zufallsprinzip auserwählt werden, sorgen nicht nur für Spieltiefe, sondern auch für einen kleinen Spannungseffekt vor jedem Rundenbeginn.

HotS Screenshots 8

Neben den verschiedenen Aufgaben einer Karte spielen die Söldnerposten im „Dschungel“ eine essenzielle Rolle. Verpasst man den Söldnern eine Tracht Prügel, bieten diese Unterstützung auf den einzelnen Lanes. Dadurch entstehen zusätzlich zu den Kartenaufgaben weitere Möglichkeiten ein Spiel für sich zu entscheiden.

[pullquote]…es ist bei weitem nicht einfach nur ein Casual-MOBA und für Newbies gedacht.[/pullquote]

Beworben wird HotS als Casual-Moba und einsteigerfreundlich. Stimmt. Aber es ist bei weitem nicht einfach nur ein Casual-MOBA und für Newbies gedacht. Es bietet eine gewaltige Vielfalt an spielerischen Möglichkeiten. Natürlich muss man zu Beginn kein Studium für die verschiedenen Items absolvieren, wie es in Dota 2 der Fall ist, trotzdem ist es schwer zu meistern. Blizzard hat mit Heroes of the Storm jede Menge frischen Wind in das Genre gebracht, gepaart mit intuitiven Ideen, die mir in der Umsetzung wirklich gut gefallen. Ich würde mir wünschen, wenn HotS den Sprung in die eSport Szene schafft und zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz für die anderen MOBA Kollegen wird.

Wenig Bugs. Viele Pestizide

Wirklich große Bugs oder Ungereimtheiten sind mir in der Closed-Beta bislang nicht aufgefallen. Natürlich fühlen sich manche Helden stärker an und manche gar unbrauchbar. Das ist eine Frage der Helden-Balance. Aber durch das einzigartige Spielprinzip, in dem der Held nicht so sehr im Mittelpunkt steht, ist das gut zu verkraften. Entscheidend ist das Team-Play. Alleine kann hier keiner ein Spiel gewinnen im Gegensatz zu anderen MOBAs.

HotS Screenshots 9

Das möchte auch Blizzard vermitteln und hat auf battle.net einen Blogbeitrag verfasst, in dem unter anderem steht, dass es okay ist, wenn der ein oder andere Held übermächtig (overpowered) ist. Ansonsten kann ich nur auf meinen Beitrag vergangener Tage hinweisen, in dem ich über Network-Spikes in HotS berichtet habe. Seid ihr nämlich von diesen betroffen, wird das Spiel zur Diashow.

Ingame Shop & Bezahlmodell

Zum Ingame-Shop und zum Bezahlmodell gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Bei Release wird Heroes of the Storm ein Free-2-Play Titel werden, der sich über kaufwütige „Ich brauch den Skin“-Spieler finanziert. Wir können im Shop neue Helden mit Gold und mit echtem Patta erwerben. Pro gewonnenem Spiel erhalten wir 30 Gold. Das ist nicht wirklich viel, wenn man bedenkt, dass die meisten Champions 10.000 Gold kosten. Aber dafür gibt es täglich eine Quest. Diese kann zwischen 200 und 800 Gold einbringen, je nach Aufgabe. Manchmal müssen wir drei Spiele mit einem Krieger absolvieren, manchmal zwei Spiele mit einem Starcraft-Helden.

HotS Shop Gazlowe

Kleiner Tipp am Rande: Immer, wenn wir einen Helden auf Level 5 gelevelt haben, erhalten wir 500 Gold. Das ist zwar nur begrenzt möglich, da wir irgendwann alle Helden auf mindestens Stufe 5 haben, aber gerade am Anfang ein guter Weg, um schnell an Gold zu kommen. So ein 10k Gold Held lässt sich für 9,99€ auch direkt erwerben. Was ich allerdings ganz besonders spitze am Shop finde, ist die Möglichkeit, die verschiedenen Helden mal zu testen. Das ist eine Funktion, die viele andere Spiele implementieren sollten. So kauft man nicht immer die Katze im Sack. In Heroes of the Storm ist es so, dass man den Helden in einer kleinen Arena ganz umsonst gegen einen Bot testen darf. Nix Wildes, aber ungemein hilfreich.

Fazit aus der Beta

Ein Spiel zu bewerten, das sich aktuell in der Closed Beta befindet, ist natürlich schwierig. Es kann sich schließlich noch alles ändern. Ob es mir gefällt? Ich bin leider einer der von Network Spikes geplagten Spieler. Eine Runde Heroes of the Storm sieht bei mir aus wie eine Warcraft Diashow. Auch wenn ich hart im Nehmen bin, würde ich unter diesen Umständen einen Haken an egal welches Spiel machen. Heroes of the Storm spiele ich immer noch.

Jetzt interessiere ich mich natürlich für Euren ersten Eindruck vom Spiel: Wie ergeht es Euch in der Closed Beta? Was haltet ihr von Blizzards Interpretation eines MOBAs?

WoW: Hotfix nerft Jäger, weniger PVP-Schaden, mehr Legendaries für Twinks

Heute Morgen ging der aktuellste Hotfix für World of Warcraft live und kümmert sich um einige Probleme und Beschwerden der Spieler.

PvP-Änderungen

Aller im PvP verursachte Schaden wird pauschal um 10% reduziert. Das ist ein recht direkter Buff für alle Heiler, die nun deutlich mehr Reaktionszeit haben, um ihre Kollegen an das Leben zu ketten. Der Nerf wurde notwendig, weil durch die Inhalte und Änderungen am Talentsystem mit Patch 6.1 generell mehr Schaden ausgeteilt wurde, dies versucht man nun zu kompensieren.

Jägern geht es ebenfalls etwas an den Kragen. Deren Pets verursachten durch den Skill “Cornered” im stark angeschlagenen Zustand 50% zusätzlichen Schaden, dies wurde nun auf 20% geschwächt, um Jägern die Motivation zu nehmen, ihre Begleiter dauerhaft auf einem niedrigen HP-Stand zu halten.

World of Warcraft: Jäger mit Pet
…macht nun weniger Schaden 🙁

Mehr legendäre Items für Twinks

Wer auf seinem Hauptcharakter bereits einige Schritte der legendären Questreihe abgeschlossen hat, der kann sich freuen: Zweitcharaktere auf demselben Account erhalten deutlich schneller die benötigten Sammelgegenstände aus Hochfels und der Schwarzfelsgießerei. Die “alten” Questschritte können somit in nur wenigen Wochen absolviert werden.


Weitere News zum Branchen-Primus gibt es auf unserer Themenseite zu World of Warcraft.

Quelle(n):
  1. eu.battle.net/wow

Evolve bekommt zwei neue Karten – XBox-Spieler wieder stark bevorzugt

Die Monsterhatz Evolve erhält Ende des Monats zwei neue Karten. Dabei werden XBox-Spieler wieder bevorzugt. Nur sie können schon Ende März in die beiden neuen Areale, PC- und Playstation-Spieler müssen einen Monat länger warten..

Am 31. März werden XBox-Spieler Zugang zu zwei neuen Karten in Evolve erhalten. PC- und Playstation-Zocker können erst am 30. April loslegen. Das teilt Evolve in einer Pressemeldung mit.

Evolve-Broken-Hill-Mine

Bei den neuen Karten handelt es sich um die „Broken Hill Foundry“, das ist die Karte, auf die man schon mal einen Blick werfen konnte. Die Karte spielt nicht in der Wildnis, sondern ist ein Industrie-Komplex auf drei Ebenen. Daher gibt es auch keine Wild-Tiere. Die Monster ernähren sich aus Fässern mit Bohrium. Diese zu öffnen, macht kräftig Geräusche.
Die zweite Karte führt in eine Bohrium-Mine. Hier gibt es ein Labyrinth aus Tunneln. Monster können „Abkürzungen“ in bestimmte Fels-Formationen schlagen, um schneller voranzukommen oder die Jäger in die Irre zu führen.

Hört sich doch nach einer spannenden Ergänzung für Evolve an. Die Karten werden kostenlos sein. Alles in Ordnung, wenn die wirklich krasse Bevorzugung der XBox-Spieler nicht wäre.

Quelle(n):
  1. Evolve

Destiny: Vollautomatisches Impulsgewehr Erlass der Überseele – der Ritter-Töter

Beim Shared-World-Shooter Destiny hat der letzte Patch dafür gesorgt, dass Impulsgewehre im Aufwind sind. Davon profitiert auch eine der vier Primärwaffen aus dem harten Modus von Crotas Ende: Der Erlass der Überseele. Statt nur zu einer Raid-Spezialwaffe, die gegen Ritter taugt, hat sie nun ein breiteres Betätigungsfeld.

Viele von Euch haben sich gewünscht, dass wir uns auf mein-mmo einmal die vier Primärwaffen anschauen, die mit dem harten Modus vom Raid Crotas Ende ins Spiel kamen. Die „Abgrund Trotzender“, den Hexentöter, haben wir Euch bereits vorgestellt. Heute schauen wir uns den „blauen Laser“, das vollautomatische Impulsgewehr „Erlass der Überseele“, an.

Impulsgewehr: Vom hässlichen Entlein zur hässlichen Überraschung für den Gegner

Destiny-Ritter-Schar

Impulsgewehre waren lange Zeit das hässliche Entlein unter den Primärwaffen Destinys. Und so kam zum Start des Hard-Raids vor allem der Handfeuerwaffe „Crotas Wort“ und dem Scoutgewehr „Ir Yûts Reißzahn“ die meiste Aufmerksamkeit zu. Doch seit dem letzten Patch ist auch Erlass der Überseele (Oversoul Edict) im Kommen – genau wie andere Impulsgewehre auch.

Prädestiniert ist die Waffe für jede Situation, in der man sich vor allem mit den Schar-Rittern abgeben muss: Das sind etwa die Beschwörungsgruben, der Strike gegen Omnigul oder natürlich der Raid Crotas Ende. Die Riter sind wegen ihrer Spezialfähigkeiten, die sie zusätzlich schützen, normalerweise richtige Brocken und lassen sich nur schwer aus dem Weg räumen, mit dem „Erlass der Überseele“ ist das kein Problem mehr. Die schießt durch das Schild hindurch. Und das war lange Zeit auch das einzige, wofür das Arkus-Impulsgewehr gut war.

Dank 9,7% mehr Schaden vom Ritter-Töter zum Alles-Töter in Destiny

Destiny-Russisch-Hive

Doch mit den 9,7% mehr, die Impulsgewehre nun an Schaden anrichten, ist die Waffe kein reiner Spezialist in Destiny mehr. Auch im PvP kann man damit nun Erfolg haben. Wobei hier die Schar-spezifischen Perks nichts nutzen und es daher nicht ganz für die besten Impulsgewehre im PvP reicht.

Dabei ist der „entscheidende Faktor“ bei dieser Primärwaffe sicher der vollautomatische Modus, der bei einem Impulsgewehr, das ja auf mehrere Feuerstöße setzt, einfach gut kommt. Die “Erlass der Überseele” gibt es übrigens nach dem Lampenwald im Raid “Crotas Ende” (Hard-Mode).

Dabei ist die Frage, ob man lieber dank Feld-Scout mit 42 Aufladungen in den Krieg zieht oder doch lieber auf eine erhöhte Stabilität setzt. Unsere Freunde von ProNDC stellen Euch den Erlass der Überseele im Detail und im Video vor:

http://youtu.be/ynU4nYWvb-0

SMITE: Neuer Patch bringt viele Skins und zahlreiche Bugfixes

Die Enttäuschung im SMITE-Stream war gestern groß: Die neue Göttin Medusa lässt noch mindestens einen Patch auf sich warten. Um die Zeit bis zu ihrem Erscheinen zu überbrücken, werden aber wieder eine ganze Menge Skins dem Spiel hinzugefügt und jede Menge Fehler der neuen UI ausgebessert.

Die Highlights des Patches “Another COG in the Machine” haben wir hier für Euch im Überblick (und ihr wollt gar nicht wissen, für wie viele anstößige Witze der Titel des Patches sorgte).

Neue Skins: Madame Blade Serqet, COG Scylla und kleine Abwandlungen

Der wohl auffälligste Skin gehört diesmal der Königin der Gifte, Serqet. Diese bekommt ein Steam-Punk-Aussehen mit allerhand metallischen Applikationen und natürlich einem dazugehörigen Voicepack.

Zweite in der Reihe ist Scylla, sie bekommt ihr “COG”-Skin, als zusätzliche Ehrung für die Sieger der Smite-Weltmeisterschaft. Besonders cool ist die Tatsache, dass ihre Wolfsköpfe alle Halsbänder mit den Namen der Spieler haben, die den Finalsieg sicherten.

Serqet und Scylla Skin

Ansonsten bekommen Freya und Bakasura jeweils leichte Abwandlungen ihrer ursprünglichen Skins, die dem Grundmodel aber sehr nahe kommen. Zuletzt steigt Hou Yi endlich auf und bekommt die drei Elite-Skins spendiert (Gold, Legendär, Diamant).

Balanceänderungen: Bellona runter, Awilix, Bacchus und Anhur rauf

Auch diesmal schlägt die Nerfkeule wieder gnadenlos zu.

  • Bellona muss eine Menge ihrer Survivability einbüßen: Ihre Passivfähigkeit wird abgeschwächt und gewährt nun sowohl weniger Schutz als auch eine verringerte Bewegungsgeschwindigkeit und dauert nur noch 4 anstatt der bisherigen 5 Sekunden lang an.
  • Awilix starb den Entwicklern zu schnell, weswegen sie eine geringe Erhöhung ihrer Trefferpunkte erfährt und ihr “Moonlight Charge” geringfügig mehr Schaden austeilt.
  • Die Änderungen von Anhur aus dem letzten Patch werden zurückgenommen, wodurch sein “Impale” nun auch allen nachfolgenden Zielen den vollen Schaden verursacht, anstatt schwächer zu werden.
  • Bacchus kann während seines “Belch of the Gods” nicht länger hochgeworfen werden und sein “Chug” füllt das Drunk-O-Meter nun auf niedrigen Stufen deutlich schneller, auf der höchsten allerdings etwas langsamer.
  • Auch Nox freut sich über eine kleine Stärkung, ihr “Nightfall Raven” bringt Gegner jetzt auf jeder Stufe 2 Sekunden lang zum Schweigen und ihr Ultimate macht sie nun für die Zauberdauer immun gegen Kontrolleffekte.

Jede Menge Bugfixes

Die Liste der Bugfixes ist diesmal wieder sehr lang. Die meisten Fehler treten in Zusammenhang mit dem neuen Interface auf, welches man im letzten Patch eingeführt hat. Hoher Latenzzeiten, fehlende UI-Elemente und ein grauenhafter Chat waren die Folge. Die meisten Fehler sollten mit dem kommenden Patch der Vergangenheit angehören.

Der Patch wird am kommenden Wochenende getestet und sollte dann Mittwoch auf den Liveservern aufschlagen. Eine komplette Liste aller Änderungen findet ihr bei der Quelle unterhalb des Beitrags.

Und zum Abschluss noch ein Video mit der neuesten Ausgabe der fünf Top-Partien der Woche:

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  1. SMITE Patchnotes

Die Zukunft von Dragon’s Prophet

Auch bei Dragon’s Prophet hat man vor einigen Tagen über die Zukunft des Spiels gesprochen und zumindest einen groben Zeitplan vorgelegt, was im Laufe des Jahres noch alles auf die mutigen Osira wartet.

Im April: Ostern und ein neuer Raid

Dragons Prophet Ostern

Wie schon im letzten Jahr wird auch dieses Mal das Osterfest in Auratia gefeiert. Neben dem beliebten “Whac-a-rat”-Spiel gibt es auch wieder einige spezielle Osterdrachen zu ergattern. Aber auch die traditionelle Eiersuche wird natürlich wieder eine Rolle spielen. Darüber hinaus hat sich das Community-Team ein spezielles Event überlegt, das in den kommenden Tagen enthüllt wird.

Wem das gar nicht zusagt, der kann sich auf einen neuen Raid freuen: Das Deyarkargefängnis wird noch im ersten Drittel des Jahres seine Pforten für alle öffnen Spieler öffnen, welche die Zugangsquest hinter sich gebracht haben.

Der Frühling erhöht das Levelcap und bringt UI-Upgrades

Ein wenig später im Jahr wird das Levelcap auf 105 angehoben und das geht natürlich mit der Eröffnung eines brandneuen Gebietes einher. Was genau in den neuen Gebieten lauert, ist zwar noch nicht bekannt, sicher ist aber, dass es drei neue Abenteuer-Dungeons geben wird. Außerdem will man sich gleichzeitig einer umfangreichen Überarbeitung der Benutzeroberfläche widmen, unnötige Elemente dabei entfernen und generell für mehr Übersicht sorgen.

Auch für das Ende des Jahres sind bereits Inhalte in der Entwicklung, zu diesen hält man sich noch bedeckt – man deutet aber die Eröffnung weiterer Gebiete an.


Du hast noch nie in Dragon’s Prophet reingeschaut? Dann nimm doch hier an unserem DP-Gewinnspiel teil und sichere dir die Vorzüge des Starterpakets, damit du in Auratia gleich voll durchstarten kannst!

Dragons Prophet Drachen

Evolve Verkaufszahlen: Publisher spricht von wahnsinnigem Erfolg, Analyst bleibt skeptisch

Die Verkaufszahlen beim Koop-Shooter Evolve versetzen den Take-Two-Präsidenten Karl Slatoff in Verzücken. Analysten zeigen sich aber skeptisch: Evolve sei zu sehr Nische.

Evolve Hank Guide

So weit gehen die Einschätzungen auseinander. Karl Slatoff, der Präsident von Take-Two spricht von einem „unglaublich erfolgreichem Launch-Monat“ für die Monsterhatz Evolve. Vor allem die Rate, in der sich Spieler sowohl das Grundspiel als auch den Season-Pass geholt hätten, sei fantastisch. Digital verkaufe sich das Game irrsinnig gut, der DLC-Plan gehe voll auf, mit den Kritiker-Reaktionen ist man auch zufrieden. Konkrete Zahlen nannte Slatoff nicht.

Slatoff fühlt sich bestätigt, als man Evolve (damals noch Metamorphosis) aus der Konkursmasse von THQ für 10,9 Millionen US-Dollar erwarb, hatte man schon das Gefühl, etwas ganz Besonderes in Händen zu halten.

Zu sehr Nische, zu komplizierter DLC-Plan

Evolve Markov Guide

Der Analyst Doug Creutz zeigt sich deutlich skeptischer. Der Einschätzung seiner Firma nach, habe sich Evolve nur 300.000-mal in der Box verkauft und auch wenn man von einem günstigen „Physical/Digital“-Split ausgeht, käme man vielleicht auf 1,5 Millionen Einheiten im ersten Jahr. Das Spiel sei „zu sehr Nische“ und auch der verwirrende und überkomplizierte DLC-Verkaufsplan habe sicher nicht beim Absatz des Spiels geholfen.

Derweil deuten die Steam-Zahlen von Evolves an, dass der anfängliche Hype schon rasch verflogen ist. Erzielte das Game zu Beginn beachtliche Werte, entwickeln sich die Spielerzahlen rasant nach unten. Dazu passen auch die Verkaufszahlen in Großbritannien, die Games Industry anführt: Dort stieg man auf 1 ein, sei dann aber rasch die Treppe nach unten gepurzelt und halte sich nun gerade noch in den Top 10 bei den Verkäufen in der Box.

Der Trend könnte auch daherrühren, dass die Entwickler einige Zeit brauchen, um Patches zu entwickeln, die gravierende Probleme beheben.

Destiny: Vorsicht! Ganz Schlaue verkaufen Gratis-Codes für Shader über eBay

Bei Destiny sind einige Mogelpackungen auf eBay unterwegs. Da werden Codes für Shader, Embleme und Grimoire-Karten für echtes Geld verkauft, die es umsonst gibt.

Zum Release haben schon einige versucht, damit Geld zu machen, jetzt sind sie wieder da und nehmen die Weihnachtsfrischlinge aus.

Wie es heißt es unter Betrügern so schön: „Jeden Tag steht ein Dummer auf, man muss ihn nur finden.“ Damit Ihr nicht dazu gehört: Auf eBay verkaufen ein paar ganz Schlaue „Codes“, die Super-Dinge für Destiny versprechen: Grimoire-Karten, Shader und sogar Embleme. Das seien angeblich “Vorbesteller-Codes” oder “DLC-Codes”, heißt es dann oder irgendwie sowas.

Die Codes funktionieren auch. In dem Sinne ist das also kein Betrug, nur: Die Codes sind ohnehin kostenlos und frei zugänglich. Die gab es zum Release als Promo-Aktion überall frei erhältlich und die funktionieren auch jetzt noch. Einfach auf dieser Seite eingeben und ab dafür. Die Dinger, auf eBay zu kaufen, ist so, als würdet Ihr für das Recht, die Luft um Euch herum zu atmen, bezahlen. Es gibt wohl nur einen Destiny-Code, der Advanced Warfare beilag und einen speziellen Shader gibt, der wirklich irgendeinen Wert besitzt.

Destiny-Doppel-Schmelztiegel

Statt also auf eBay nach irgendwelchen Schnäppchen zu fischen, gebt einfach diese Codes ein und schnappt Euch die Dinger so:

Hier sind die 29 Gratis-Codes für Destiny

Shader:

  • Doppel-Banshee: 7MM-VPD-MHP
  • Orakel 99: RXC-9XJ-4MH

Abzeichen:

  • Zeichen des Endlichen: 7F9-767-F74
  • Bindungsfokus: FJ9-LAM-67F
  • Illusion des Lichts: JD7-4CM-HJG
  • Ab Aeterno: JDT-NLC-JKM
  • Lichtfeld: JNX-DMH-XLA
  • Einsamer Fokus, gekerbter Rand: 7CP-94V-LFP
  • Eroberungsnotiz: X4C-FGX-MX3
  • Die unvorstellbare Ebene: X9F-GMA-H6D
  • Der reflektierende Beweis: N3L-XN6-PXF
  • Flammen der vergessenen Wahrheit: A7L-FYC-44X

Grimoire-Karten:

  • Warlock: YKA-RJG-MH9
  • Hunter: 3DA-P4X-F6A
  • Titan: MVD-4N3-NKH
  • Rixis: TCN-HCD-TGY
  • Old-Russia: HDX-ALM-V4K
  • Hive: 473-MXR-3X9
  • Moon: JMR-LFN-4A3
  • Gjallarhorn: HC3-H44-DKC
  • Duke MK.44: 69P-KRM-JJA
  • The Tower: 69P-VCH-337
  • The Hive: Ogre 69R-CKD-X7L
  • Valley of the Kings, Mars: 69R-DDD-FCP
  • The Fallen: 69R-F99-AXG
  • Red Death: 69R-VL7-J6A
  • The Cabal: 69X-DJN-74V
  • The Devastated Coast, Venus: 6A7-7NP-3X7
  • Vex Minotaur: 6A9-DTG-YGN

H1Z1 repariert Battle Royale, geht mit Vorschlaghammer auf Spielerbasen los

Das Survival-MMO H1Z1 hat sich in einem neuen Patch vor allem um den beliebten Battle-Royale Modus gekümmert und ein Provisorium eingeführt, um den Spielern das Abreißen einer Heimat-Basis zu erleichtern.

Der Battle-Royale-Modus bei H1Z1 erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Im neuesten Patch ging’s vor allem darum, ihn noch glatter zu streichen und klarer zu bekommen. So behebt man einige Probleme mit dem Match-Making. Die Warteschlangen sollten zudem nun funktionieren.

Großes Kopfzerbrechen bereitet den Entwickler noch immer das Bauen und Verfeinern von Spielerbasen. Hier führt man als neuen, herstellbaren Gegenstand einen „Demolition Hammer“, einen „Vorschlaghammer“, ein. Der funktioniert nur an selbst hergestellten Bauten. Die vernichtet er effizient. An fremden Gebäuden richtet er allerdings keinen Schaden an. Dafür sollten Spieler dann vielleicht zum Brecheisen greifen.

H1Z1-Romero-Market

Der Patch ändert ferner einiges an der Waffen-Balance und an den Crafting-Rezepten in H1Z1, so gibt es nun häufiger eine leere Wasserflasche zurück, wenn man etwas hergestellt hat.

Den neuen und verbesserten Battle-Royale-Modus möchte man am Wochenende ab der Nacht von Freitag auf Samstag bis zur Sonntagnacht feiern. Wer in dieser Zeit an einer Battle-Royale teilnimmt, kriegt nachher ein spezielles Item.

Hier findet Ihr die Patch-Notizen auf Englisch.

ArcheAge Korea will Spieler mit starker Aktion und noch stärkerem Video zurückholen

Das Sandpark-MMO ArcheAge plant in Korea eine Aktion, um Spieler neu oder wieder in die Welt einzuladen. Kommt so eine Aktion auch bald nach Europa?

ArcheAge-Seefahrt

Mit einem fantastischen Video, das die Vorzüge des ungewöhnlichen MMOs feiert, startet in Korea gerade eine „Ich vermisse meinen Freund“-Aktion. Hier können Spieler einen anderen zu ArcheAge einladen. Der erhält auf „runden Stufen“ Geschenke, spezielle Quests und Boxen. Der einladende Spieler selbst erhält einen dicken Bonus, wenn der „Neuling“ oder „Wiederkehrer“ die Stufen 40 und 55 erreicht.

Wenn es in Korea nun so eine Aktion gibt, sind die Grundlagen dafür gelegt, dass so etwas auch im Westen funktionieren kann. Dann könnten sich etwa mehr Spieler die neue Content-Erweiterung Ayanads Geheimnisse anschauen.

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Hearthstone: Der neue Kartenrücken ist golden, funkelt und Ihr werdet ihn nie kriegen

Hearthstone-golden-ruecken

Bei Hearthstone hat man einen neuen, begehrenswerten, goldenen und funkelnden Kartenrücken vorgestellt.

Es gibt einen neuen Kartenrücken bei Blizzards Online-Kartenspiel Hearthstone, der sieht ein bisschen aus wie Smaug. Er ist golden, funkelt und Ihr werden ihn nie in die Finger bekommen. Denn der goldene Kartenrücken ist exklusiv für die Teilnehmer eines 128-Spieler-Turniers in China gefertigt worden. Das ist das Gold Open Tournament. Es findet dort in 8 Städten statt und hat einen Pool von 16.000 US-Dollar an Preisgeld. Die Gewinner des Turniers kommen außerdem noch zur nächsten WoW-Meisterschaft. Irgendwie fies von Blizzard, oder was meint Ihr?

Und hier geht es zum Kartenrücken, den wir bekommen, wenn wir im März Stufe 20 erreichen.

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Wie The Secret World aufhörte, böse zu sein, und lernte, die Spieler zu lieben

Das Dark-Fantasy-MMORPG The Secret World hat die lang gehegten Pläne umgesetzt, leichter und zugänglicher zu werden. Der Patch verlief ohne größere Schwierigkeiten.

Das Buy2Play-MMO The Secret World ist jetzt tatsächlich leichter, logischer und die Belohnungen sind auch besser. Alles, was man sich vorgenommen hat, um die Erfahrung für „Neueinsteiger“ zu verbessern, ist seit gestern mit dem Game Update 1.11 im Spiel. Man hat im Prinzip:

    • alle Gegner bis auf die in Tokio abgeschwächt, sie machen nun weniger Schaden und halten weniger aus
The Secret World Machine Tyrant
    • die Schnellreise eingeführt
    • die Belohnungen noch mal überdacht, so dass sie sich stärker und besser anfühlen
    • die Starter-Decks überarbeitet
    • AE-Schaden abgeschwächt, so dass sich auch Single-Target-Fähigkeiten lohnen
    • die Elite-Fähigkeiten überdacht (von denen können Spieler nur eine akitve und eine passive tragen)
    • die Anfangs-Quests überarbeitet, weitere Tutorials eingeführt
The Secret World Mansion Shield
  • die Karte überarbeitet und klarer gestaltet mit mehr Informationen und allgemein höherer MMO-Kartigkeit
  • eine Art Item-Score eingeführt, so dass Spieler auf einen Blick sehen können, welches Item besser ist
  • Gruppen-Spielinhalte besser von Einzelspieler-Gegenden abgetrennt
  • und auch sonst noch eine Menge gedreht. Dabei stand immer die Frage im Vordergrund: Wie können wir die Frustration der Spieler senken?

Im Interview mit mmorpg.com sagte der Lead-Designer von The Secret World Romain Amiel, er habe bereits seit 3 Jahren danach gerufen, dass man endlich diese Änderungen bringt. Und es konnte schon keiner mehr hören. Mit Patch zu Patch wurde die Liste der zwingend nötigen Änderungen länger. Nun war es an der Zeit. Laut Amiel sei beim Patch alles glatt gegangen. Als nächstes werde man sich auf die Ausgabe #11 konzentrieren.

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Destiny: Analyst Pachter glaubt, Haus der Wölfe kommt im Mai; Komet wird Erweiterung wie bei WoW

Zum MMO-Shooter Destiny äußert sich der Analyst Michael Pachter und gibt seine Einschätzung der Lage ab, dabei streift er die Fragen, wann der nächste DLC Haus der Wölfe erscheint, wie man sich die große Erweiterung Komet vorzustellen hat, mit welcher Frequenz neue Inhalte kommen und wie der Masterplan von Activision aussieht.

Michael Pachter ist ein bekannter Analyst für Gaming, der sich vor allem darauf spezialisiert hat, den Lesern zu erklären, was „hinter den Kulissen vorgeht“ und was sich die Entwickler bei Entscheidungen wirtschaftlich denken. Pachter ist nicht unumstritten, dafür ist seine Trefferquote zu gering, er wird aber häufig um Rat und seine Einschätzung gefragt.

Die Seite gamingbolt hat ihn nun im Interview zu Destiny. Pachter hat auch mit Activision gesprochen und flechtet hier „Insider“-Informationen in die eigene Meinung und Einschätzung der Lage ein.

Destiny-Zielen

Pachter glaubt:

  • Die größere Erweiterung dieses Jahr (Komet) wird im Umfang so groß wie eine WoW-Erweiterung, das heißt eher eine 40$-Sache mit einem um 10 höheren Level-Cap als die bisherigen 20$-DLCs mit 2 neuen Stufen
  • Alle 4 Monate sollte neuer DLC-Content kommen, das wären drei Erweiterungen im Jahr, zwei davon für 20$, eine große für 40$
  • Activision hat von WoW gelernt, wie man es nicht macht: Wenn man nur alle zwei Jahre eine neue Erweiterung veröffentlicht, verliert man Spieler. Daher will man den Destiny-Spielern häufiger etwas bieten, um sie bei der Stange zu halten
  • Ein guter Zeitplan, um DLCs zu veröffentlichen, wäre für Pachter April, August, November; in diesem Jahr sei im Dezember schon eine Erweiterung erschienen. Daher würde es vielleicht auf Dezember, Mai, November hinauslaufen. Das Ziel von Activision sei es, den Spielern in Destiny immer etwas zu tun zu geben
  • Activision plant, jedes Jahr ungefähr 60$ mit den Erweiterungen zu Destiny einzunehmen. Das wäre ungefähr so, als würden Spieler jedes Jahr ein neues Call of Duty kaufen. Es laufe darauf hinaus, ein „Quasi-Abo-Modell“ einzuführen. Danach strebten alle großen Franchises gerade, das MMO-Abo-Modell in ein „Pay-to-go“-Modell umzuwandeln, ohne dabei die Einnahmen aus der Initial-Box aufzugeben. Electronic Arts verfolge diese Politik schon lange, etwa mit dem FIFA Ultimate Team.
  • Activision wolle langsam die Spielerbasis immer weiter erhöhen, im November stand man bei 3,5 Millionen; später bei 5 Millionen täglich. Bis zum Ende des Jahres wolle man vielleicht 7 Millionen aktive Spieler am Tag, bis Ende 2016 9 Millionen, Ende 2017 11 Millionen und dann erscheine Destiny 2 und verkaufe 20 Millionen Einheiten. Das ist, nach Pachter, der Masterplan von Activision.
Destiny Art

Mein MMO meint: Pachters Einschätzungen decken sich mit dem, was wir wissen oder zumindest, was die Leaks auch sagten. Da soll in der Tat “Comet” eine Art Destiny 1.5 werden mit 10 neuen Stufen, neuen Waffenarten und viel neuen Spielinhalten. Dass Pachter einen Release von Destiny 2 erst für 2018 sieht, ist allerdings spannend. Bei dem jetzigen Tempo schien sich schon September 2016 aufzudrängen, aber dann käme man mit 10 Jahren wohl kaum hin. Auf ein Release von Haus der Wölfe im Mai deutet auch einiges hin. Vor allem, dass es jetzt gerade wirklich wenig in Destiny zu tun gibt.

Destiny PC

Sollte Comet wirklich erst im November 2015 kommen und wäre “Haus der Wölfe” wirklich nur eine relativ kleine Content-Erweiterung, scheint es aber extrem fraglich, ob Destiny wirklich die hochgesteckten Pläne erreichen kann. 4 Monate zwischen DLC – vielleicht mit einem Teil des Contents erst 6 Wochen später, wie jetzt, scheint aber eine vernünftige Idee zu sein. Wenn man sich daran gehalten hätte, wäre jetzt Anfang April “Haus der Wölfe” dran und die Situation wäre deutlich entspannter.

Schade, dass Pachter sich nicht zu einem möglichen PC-Port von Destiny äußert. Das scheint aber in den letzten Monaten überhaupt kein Thema mehr bei Activision zu sein.

Was Pachter darüber sagt, dass die großen Publisher nach Möglichkeiten suchen, wie MMOs ihre Spiele stetig zu monetarisieren, deckt sich komplett mit unserer Einschätzung.